DE102009021758A1 - Verfahren zur Steuerung eines Spielautomaten - Google Patents
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Abstract
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung eines Spielautomaten, welcher zumindest eine zentrale Steuereinheit zur Steuerung der Spielvorgänge, Mittel zur spielergesteuerten Spielsystemauswahl, Mittel zur spielergesteuerten Spielablaufbeeinflussung, Mittel zur Darstellung von Spielelementen, wie insbesondere Walzen, Karten, Symbolfolgen, Videosequenzen, Risikoleitern, sowie Speicher zur Speicherung von Spielsystem- und Spieldaten, wie Guthaben und/oder Gewinn und Sonder- und/oder Freispiele, was über zugeordneter Anzeigen und Zähler angezeigt wird, aufweist.
- Spielautomaten der eingangs genannten Art sind schon seit langem bekannt. So weist beispielsweise nach
DE 195 30 695 A1 ein Spielautomat die Möglichkeit auf, mehrere unterschiedliche Spielsysteme in sich zu vereinen, wobei mindestens einzelne Spielelemente und/oder die zum Spielen verwendeten Anzeigeelemente in Form von einzelnen Funktionsblöcken in der Speichereinheit gespeichert sind. Diese können wiederum über Mittel zur modularen Zusammenstellung zu einen gesamten Spielsystem vereinigt werden. - Weiterhin ist es aus den Veröffentlichungen
DE 42 32 762 A1 undDE 195 16 681 A1 bekannt, innerhalb eines Spielautomaten mehrere gespeicherte Spielsysteme vorzusehen, die wahlweise aus entsprechenden Speichermedien geladen werden können. - Im Rahmen der vom Gesetzgeber vorgegebenen Grenzwerte für maximale Stundengewinne an derartigen Spielautomaten kann es sich jedoch bei all diesen bekannten Lösungen ergeben, dass die Abspielung von Sonderspielen (= Spiele mit einer erhöhten Gewinnwahrscheinlichkeit und/oder erhöhten Gewinnwerten) im Widerspruch zu diesen Grenzwerten steht. Ferner stellt die nicht gegebene Einflussmöglichkeit des Spielers auf die Art und den Zeitpunkt der Abspielung von Sonder- und/oder Freispielen einen Nachteil dar.
- Ausgehend von diesen Nachteilen des Standes der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, ein Verfahren zur Steuerung von Spielautomaten aufzuzeigen, gemäß welchem einerseits vorgegebene Grenzwerte besser einzuhalten sind und andererseits dem Spieler an derartigen Spielautomaten zusätzliche Einfußmöglichkeiten auf den Spielverlauf zu verschaffen.
- Gelöst wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale des Hauptanspruches in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffs. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen aufgezeigt.
- Die erfindungsgemäße Lösung zeichnet sich gegenüber dem Stand der Technik dadurch aus, dass über die Mittel zur Spielablaufsteuerung – wie zum Beispiel Tasten, Joystick, Toutchscreen o. ä., spielergesteuert der Zeitpunkt der Abspielung der im Spieldatenspeicher gespeicherten Sonder- und/oder Freispiele wählbar ist.
- Gemäß einer ersten vorteilhaften Weiterbildung dieser erfindungsgemäßen Grundidee kann vorgesehen sein, dass die Auswahl des Abspielzeitpunktes der im Spieldatenspeicher gespeicherten Sonder- und/oder Freispiele innerhalb eines vom Spielautomaten vorgegebenen und angezeigten Zeitfensters wählbar ist.
- Eine weiter vorteilhafte Ausgestaltung kann darin bestehen, dass innerhalb des vom Spielautomaten vorgegebenen Zeitfensters die im Spieldatenspeicher gespeicherten Sonder- und/oder Freispiele einzeln oder in durch den Spieler wählbare Gruppen gleichzeitig abspielbar sind, wobei die Höhe der hierbei erzielbaren Gewinne in einem Verhältnis zur Größe der Gruppe von Sonderspielen steht.
- Weiterhin kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, dass die im Spieldatenspeicher gespeicherten Sonder- und/oder Freispiele von einem ersten spielergesteuert wählbaren Spielsystem in mindestens ein zweites spielergesteuert wählbares Spielsystem übertragen werden und dass der Zeitpunkt der Abspielung der Sonder- und/oder Freispiele in diesem zweiten Spielsystem spielergesteuert ausgewählt wird. In Ausgestaltung dessen kann ferner vorgesehen sein, dass bei einer spielergesteuerten Übertragung der im Spieldatenspeicher gespeicherten Sonder- und/oder Freispiele vom ersten Spielsystem in das zweite Spielsystem eine Umrechnung der Anzahl und/oder der Wertigkeit dieser Sonder- und/oder Freispiele gemäß dem im zweiten Spielsystem vorgesehenen Spiel- und Gewinnplan erfolgt.
- Nachfolgend soll die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels näher beschrieben werden.
- Ausgangspunkt bildet hierbei ein Spielautomat, welcher zumindest eine zentrale Steuereinheit zur Steuerung der Spielvorgänge, Mittel zur spielergesteuerten Spielsystemauswahl, Mittel zur spielergesteuerten Spielablaufbeeinflussung, Mittel zur Darstellung von Spielelementen, wie insbesondere Walzen, Karten, Symbolfolgen, Videosequenzen, Risikoleitern, sowie Speicher zur Speicherung von Spielsystem- und Spieldaten, wie Guthaben und/oder Gewinn und Sonder- und/oder Freispiele, was über zugeordneter Anzeigen und Zähler angezeigt wird, aufweist.
- Während einer ersten Spielphase können nun neben Punkte- und/oder Geldgewinnen auch Sonder- und/oder Freispiele gewonnen werden, die den jeweiligen Speichern mit zugeordneten Anzeigen zugeführt werden. Nachfolgende Gewinne werden jeweils zu bereits vorhandenen und gespeicherten Gewinnen hinzuaddiert.
- Während einer zweiten Spielphase, die vorteilhafter Weise innerhalb eines vom Spielautomaten angezeigten Zeitfensters liegt, kann durch Betätigung eines der Mittel zur Spielablaufsteuerung – wie zum Beispiel einer zugeordneten Taste, Joystick, Toutchscreen o. ä., nunmehr spielergesteuert die Abspielung der im Spieldatenspeicher gespeicherten Sonder- und/oder Freispiele gestartet werden. In diesem Fall kann der Spieler weiterhin wählen, ob die gespeicherten Sonderspiele nachfolgend jeweils einzeln mit einem möglichen Gewinnbetrag von beispielsweise 2 EURO pro Spiel gestartet erden sollen, oder ob er mehrere hiervon gleichzeitig als Gruppe mit einem entsprechend höheren Gewinnbetrag durchführen lassen will. Gleiches kann für die Durchführung gespeicherter Freispiele erfolgen.
- Ferner besteht die Möglichkeit diese gespeicherten Sonder- und/oder Freispiele in einem anderen Spielsystem abzuspielen. Wurden diese Sonder- und/oder Freispiele beispielsweise im Spiel „Poker” gewonnen, so können sie nachfolgend in Verbindung mit einem Wechsel in das Spielsystem „Black Jack” oder „Bingo” abgespielt werden. Da diese Sonder- und/oder Freispiele hier jedoch u. U. eine andere Wertigkeit besitzen, kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, dass die Anzahl der jeweils gespeicherten Sonder- und/oder Freispiele bei diesem Spielsystemwechsel umgerechnet wird. Dies kann zu einer Erhöhung oder auch Verringerung der jeweiligen Anzahl führen.
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
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- - DE 19530695 A1 [0002]
- - DE 4232762 A1 [0003]
- - DE 19516681 A1 [0003]
Claims (5)
- Verfahren zur Steuerung eines Spielautomaten, welcher zumindest eine zentrale Steuereinheit zur Steuerung der Spielvorgänge, Mittel zur spielergesteuerten Spielsystemauswahl, Mittel zur spielergesteuerten Spielablaufbeeinflussung, Mittel zur Darstellung von Spielelementen, wie insbesondere Walzen, Karten, Symbolfolgen, Videosequenzen, Risikoleitern, sowie Speicher zur Speicherung von Spielsystem- und Spieldaten, wie Guthaben und/oder Gewinn und Sonder- und/oder Freispiele, was über zugeordneter Anzeigen und Zähler angezeigt wird, aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass über die Mittel zur Spielablaufsteuerung spielergesteuert der Zeitpunkt der Abspielung der im Spieldatenspeicher gespeicherten Sonder- und/oder Freispiele wählbar ist.
- Verfahren zur Steuerung eines Spielautomaten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswahl des Abspielzeitpunktes der im Spieldatenspeicher gespeicherten Sonder und/oder Freispiele innerhalb eines vom Spielautomaten vorgegebenen und angezeigten Zeitfensters wählbar ist.
- Verfahren zur Steuerung eines Spielautomaten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des vom Spielautomaten vorgegebenen Zeitfensters die im Spieldatenspeicher gespeicherten Sonder- und/oder Freispiele einzeln oder in durch den Spieler wählbare Gruppen gleichzeitig abspielbar sind, wobei die Höhe der hierbei erzielbaren Gewinne in einem Verhältnis zur Größe der Gruppe von Sonderspielen steht.
- Verfahren zur Steuerung eines Spielautomaten nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die im Spieldatenspeicher gespeicherten Sonder- und/oder Freispiele von einem ersten spielergesteuert wählbaren Spielsystem in mindestens ein zweites spielergesteuert wählbares Spielsystem übertragen werden und dass der Zeitpunkt der Abspielung der Sonder- und/oder Freispiele in diesem zweiten Spielsystem spielergesteuert ausgewählt wird.
- Verfahren zur Steuerung eines Spielautomaten nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer spielergesteuerten Übertragung der im Spieldatenspeicher gespeicherten Sonder- und/oder Freispiele vom ersten Spielsystem in das zweite Spielsystem eine Umrechnung der Anzahl und/oder der Wertigkeit dieser Sonder- und/oder Freispiele gemäß dem im zweiten Spielsystem vorgesehenen Spiel- und Gewinnplan erfolgt.
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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Citations (3)
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| DE4232762A1 (de) | 1992-09-25 | 1994-03-31 | Bally Wulff Automaten Gmbh | Geldspielgerät |
| DE19516681A1 (de) | 1995-01-25 | 1996-08-01 | Nsm Ag | Spielsystem für Unterhaltungsgeräte mit Austausch von Spielen |
| DE19530695A1 (de) | 1995-08-09 | 1997-02-13 | Bally Wulff Automaten Gmbh | Mittels Münzen, Token oder ähnlichen Zahlungsmitteln betätigbarer Spielautomat |
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|---|---|---|---|---|
| EP2704114A1 (de) | 2012-08-29 | 2014-03-05 | adp Gauselmann GmbH | Münzbetätigter Unterhaltungsautomat mit einer Steuereinheit |
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