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Ausführungsformen
beziehen sich im Allgemeinen auf Halbleiter-Vorrichtungen und insbesondere
auf Speicherzellen, wie beispielsweise Flash-Speicherzellen.
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Ein
Typ von Flash-Speicherzellen ist die so genannte Dreifach-Poly(3Poly)-Seitenwand-Spacer-Splitgate-Flash-Speicherzelle.
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5 zeigt
eine schematische Querschnittsansicht einer 3Poly-Seitenwand-Spacer-Split-Gate-Flash-Speicherzelle 500. Die
Speicherzelle 500 weist einen Gate-Stapel (Stack) 523 einschließlich eines
Floating-Gates (FG) 502 und eines Logik- oder Steuer-Gates
(CG – Control
Gate) 503 auf, das über
dem Floating-Gate 502 angeordnet ist, und eines Auswähl-Gates
(SG – Select
Gate) 504, das als ein Seitenwand-Spacer eingerichtet und
seitlich neben der Seitenwand des Gate-Stapels 523 angeordnet
ist. Der Gate-Stapel 523 und
das Auswähl-Gate 504 sind über dem
Substrat 501 angeordnet, und die Gates 502, 503, 504 können elektrisch
voneinander und von dem Substrat 501 durch eine oder mehrere
elektrisch isolierende Schichten isoliert werden, wie beispielsweise
Oxidschichten (nicht gezeigt). Der Gate-Stapel 523 und das
Auswähl-Gate 504 sind über einem
Kanalbereich 505 angeordnet, die zwischen einem Source-Bereich 506 und
einem Drain-Bereich 507 in dem Substrat 501 gebildet
ist. Die Gates 502, 503 und 504 der Speicherzelle 500 werden
jeweils aus Polysilizium gebildet.
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Das
Polysilizium, das für
das Floating-Gate (FG) verwendet wird, kann manchmal als Poly1 bezeichnet
sein, und das Polysilizium, das für das Logik-/Steuer-Gate (CG)
verwendet wird, kann manchmal als Poly2 bezeichnet sein. Das Logik/Steuer-Gate
kann manchmal als PC bezeichnet sein.
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Eine
herkömmliche
3Poly-Seitenwand-Spacer-Zelle, die Poly1 (für FG) und Poly2 (für PC) verwendet,
kann das Verwenden von zwei Lithografiemasken aufweisen. Weiterhin
kann ein zusätzliches
Poly3-Modul verwendet werden, um das Spacer-Auswähl-Gate
(SG) zu bilden. Dieses Poly3-Modul kann Polysilizium-Abscheidung,
Verwenden einer Poly-Spacer(PS)-Lithografiemaske
(1+ Generation-Weiter-Lithografie) und ein reaktives Ionenätzverfahren
(RIE – reactive
ion etch process) für die
Spacer-Bildung aufweisen, wobei das RIE-Verfahren hochselektiv für Oxid sein
kann, um Polystringer zu vermeiden.
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Zum
Beispiel kann ein Verfahren zum Herstellen der Flash-Speicherzelle 560,
die in 5 gezeigt wird, das Bilden des Gate-Stapels 523 (einschließlich des
Polysilizium-Floating-Gates 502 und des
Steuergates 503) über
dem Substrat 501 und zunächst Ausführen einer Schichtoxidation
aufweisen. Dann kann eine Polysiliziumabscheidung ausgeführt werden,
gefolgt von einem reaktiven Ionenätzen (RIE – reactive ion etching), zum
Bilden des Gate-Spacers auf beiden Seiten (d. h. der Source-Seite
und der Drain-Seite)
des Gate-Stapels 523. Dann wird unter Verwendung einer
Polyspacer(PS)-Maske zum Abdecken des Drain-seitigen Spacers während der
Belichtung des Source-seitigen Spacers, ein reaktives Ionenätzverfahren
(RIE) ausgeführt,
zum Entfernen des Source-seitigen Spacers zu entfernen.
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Es
kann aufgrund der Struktur, die weit entfernt von ideal eben und
homogen ist, eine schwierige Aufgabe sein, den Source-seitigen Spacer
komplett von dem Gate-Stapel 523 mit Hilfe des RIE-Verfahrens
zu entfernen. Insbesondere kann Polysilizium nahe des Gate-Randes
entlang der Aktiv-STI-Grenze
(mit anderen Worten, entlang der Grenze zwischen einem aktiven Bereich
und einem STI-Bereich) schwer komplett zu entfernen sein. Folglich
können
dünne Polysiliziumreste
(auch als Polysilizium-Stringer bezeichnet) nach dem Ätzprozess
zurückgelassen
werden, die eine unerwünschte elektrische
Verbindung zwischen dem Gate-Stapel und
einem Source-seitigen Kontakt bilden, der zu einem späteren Zeitpunkt
gebildet wird. Um möglichen elektrisch
kurzgeschlossenen benachbarten Zellen entlang der Bitleitung, die
von den Polysilizium-Stringer verursacht werden, vorzubeugen, sollte
der Source-seitige Spacer während
des Ätz-Verfahrens
komplett entfernt werden. Zusätzlich
kann eine Fortgeschrittene-Technologie-Lithografie-Maske (beispielsweise eine
Nächste-Generation
(1+ Generation)-Maske, mit anderen Worten eine Maske einer Lithografie-Generation
weiter) als PS-Maske, die erfordern kann, dass ein knapper CD(critical
dimension – kritische
Dimension)-Überlapp
von 1/2 (einhalb) der Gate-Längen-Masken-Merkmale auf
den Wafer gedruckt wird. (Beispielsweise kann die typische Gate-Länge 1F betragen,
wobei F die minimale Merkmalsgröße in einem
jeweiligen Generationsknoten ist). Ein CD von 1/2 F kann Ausrichtungs-Werte verursachen,
die eine Nächste-Generation-Lithografie-Maske erfordern können. Die
Verwendung einer solchen Nächste-Generation-Lithografie-Maske kann
zu einer Erhöhung
der Prozesskosten der Speicherzelle führen. Weiterhin kann die PS-Maske
eine sehr exakte Ausrichtung erfordern, um eine perfekte Entfernung
des Source-seitigen Spacers zu erreichen. So kann eine leichte Fehlausrichtung
der PS-Maske bereits
zu einer unvollständigen
Entfernung des Spacers führen
und sollte demzufolge vermieden werden.
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Zusätzlich zu
der Verwendung einer Nächste-Generation-Lithografie-PS-Maske
kann ein RIE-Verfahren, das hochselektiv für Oxid-Material der isolierenden
Schichten in dem Gate-Stapel ist, angewendet werden, um eine perfekte
Entfernung des Source-seitigen Spacers zu erreichen und folglich
Poly-Stringer zu vermeiden.
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Das
Bilden des Polysilizium-Seitenwand-Spacer-Auswähl-Gates gemäß dem obigen Verfahren
kann die Entwicklung eines neuen Verfahrens-Moduls (Poly3-Moduls)
erfordern.
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Ausführungsbeispiele
der Erfindung sind in den Figuren dargestellt und werden zum besseren Verständnis der
Charakteristiken und des technischen Inhalts der Erfindung im Folgenden
näher erläutert. In
den Figuren beziehen sich Bezugszeichen im Allgemeinen auf dieselben
Teile durchgehend über
alle unterschiedlichen Ansichten. Die Zeichnungen geben nicht notwendigerweise
die tatsächlichen Größenverhältnisse
wieder, sondern dienen im Allgemeinen dazu, die Prinzipien der Erfindung
zu erläutern.
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1 zeigt
ein Verfahren zum Herstellen einer Speicherzellenanordnung gemäß einer
Ausführungsform;
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2A bis 2H zeigen
verschiedene Ansichten zum Darstellen eines Verfahrens zum Herstellen
einer Speicherzellenanordnung gemäß einer Ausführungsform;
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2J zeigt
eine Speicherzellenanordnung gemäß einer
Ausführungsform;
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3A und 3B zeigen
eine Querschnittsansicht und eine Layoutansicht einer Speicherzellenanordnung,
die gemäß dem Verfahren
hergestellt wurde, das in den 2A bis 2H illustriert
ist;
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4A bis 4F zeigen
unterschiedliche Ansichten zum Illustrieren eines Verfahrens zum
Herstellen einer Speicherzellenanordnung gemäß einer weiteren Ausführungsform;
und
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5 zeigt
eine Flash-Speicherzelle.
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1 zeigt
ein Verfahren 100 zum Herstellen einer Speicherzellenanordnung
gemäß einer Ausführungsform.
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In 102 wird
ein ladungsspeichernder Speicherzellen-Schicht-Stapel (Stack) über einem Substrat gebildet.
In dieser Anwendung kann der Ausdruck „gebildet über” sowohl den Fall einschließen, dass eine
erste Schicht (oder Struktur) über
der zweiten Schicht (oder Struktur) mit direktem physischen Kontakt
zu der zweiten Schicht (oder Struktur) darunter gebildet wird, als
auch den Fall, dass die erste Schicht über der zweiten Schicht mit
einer oder mehreren Zwischenschichten (oder Zwischenstrukturen), die
zwischen der ersten Schicht und der zweiten Schicht gebildet wird,
gebildet wird.
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In 104 werden
die erste Auswählstruktur
und die zweite Auswählstruktur
jeweils über
der ersten Seitenwand bzw. der zweiten Seitenwand des ladungsspeichernden
Speicherzellen-Schicht-Stapels gebildet,
wobei die erste Auswählstruktur
und die zweite Auswählstruktur
jeweils ein Auswähl-Gate, das
als ein Spacer eingerichtet ist und seitlich von der jeweiligen
Seitenwand des ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels
angeordnet ist.
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In 106 wird
ein Teil des ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels
zwischen der ersten Auswählstruktur
und der zweiten Auswählstruktur nach
dem Bilden der ersten Auswählstruktur
und der zweiten Auswählstrukturen
entfernt, wodurch eine erste ladungsspeichernde Speicherzellen-Struktur und
eine zweite ladungsspeichernde Speicherzellen-Struktur gebildet
werden.
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Gemäß einer
Ausführungsform
kann das Bilden des ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels
das Bilden einer ersten elektrisch isolierenden Schicht über dem
Substrat, das Bilden einer ladungspeichernden Schicht über der ersten
elektrisch isolierenden Schicht, das Bilden einer zweiten elektrisch
isolierenden Schicht über
der ladungsspeichernden Schicht, und das Bilden einer Steuer-Gate-Schicht über der
zweiten isolierenden Schicht aufweisen.
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Gemäß einer
Ausführungsform
kann die ladungsspeichernde Schicht als eine Floating-Gate-Schicht
eingerichtet sein, beispielsweise als eine Polysilizium-Floating-Gate-Schicht
gemäß einer
Ausführungsform.
Gemäß einer
anderen Ausführungsform
kann die ladungsspeichernde Schicht als eine ladungseinfangende
Schicht, beispielsweise als eine Nitridschicht, die Teil eines Oxid-Nitrid-Oxid(ONO)-Schicht-Stapels gemäß einer
Ausführungsform
ist, oder als eine nanokristalline Schicht gemäß einer weiteren Ausführungsform,
eingerichtet sein.
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Gemäß einer
anderen Ausführungsform kann
das Bilden der ersten Auswählstruktur
und der zweiten Auswählstruktur
das Bilden einer elektrisch leitfähigen Schicht über der
ersten Seitenwand und der zweiten Seitenwand des ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels
und über
einer oberen Oberfläche
des ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels und Entfernen
eines Teils der elektrisch leitfähigen
Schicht von über
dem ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels so, dass
das Auswähl-Gate
der ersten Auswählstruktur und
der zweiten Auswählstruktur
gebildet werden, aufweisen.
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Gemäß einer
Ausführungsform
kann Bilden der elektrisch leitenden Schicht über der ersten Seitenwand und
der zweiten Seitenwand und über
der oberen Oberfläche
des ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels aufweisen
oder erreicht werden durch ein Abscheidungsverfahren, beispielsweise
ein konformes Abscheidungsverfahren gemäß einer Ausführungsform.
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Gemäß einer
Ausführungsform
kann das Bilden der elektrisch leitenden Schicht Abscheiden einer
Polysiliziumschicht über
der ersten Seitenwand und der zweiten Seitenwand und über der
oberen Oberfläche
des ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels aufweisen.
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Gemäß einer
Ausführungsform
kann das Entfernen der elektrisch leitenden Schicht von über dem
ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapel aufweisen oder
erreicht werden durch anisotropes Ätzen der elektrisch leitenden Schicht.
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Gemäß einer
Ausführungsform
kann das anisotrope Ätzen
der elektrisch leitenden Schicht aufweisen oder erreicht werden
durch ein reaktives Ionen-Ätz-(RIE – reactive
ion etching)Verfahren. Gemäß einer
anderen Ausführungsform
kann jedes andere geeignete anisotrope Ätz-Verfahren verwendet werden.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform können Dotieratome
in das Substrat nach dem Bilden der ersten Auswahlstruktur und der
zweiten Auswahlstruktur und vor dem Entfernen des Teils des ladungsspeichernden
Speicherzellen-Schicht-Stapels in das Substrat implantiert werden,
wobei ein erster Drain-Übergang
und ein zweiter Drain-Übergang
der Speicherzellenanordnung in dem Substrat gebildet werden.
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Gemäß einer
anderen Ausführungsform
können
Dotieratome in das Substrat nach dem Bilden der ersten Auswahlstruktur
und der zweiten Auswahlstruktur und nach dem Entfernen des Teils
des ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels implantiert, wodurch ein Source-Übergang
und ein erster Drain-Übergang
und ein zweiter Drain-Übergang
der Speicherzellenanordnung in dem Substrat gebildet werden. Gemäß einer
anderen Ausführungsform
werden ein Drain-Übergang
und ein erster Source-Übergang
und ein zweiter Source-Übergang mit
Hilfe der Implantation gebildet.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform kann
das Entfernen des Teils der ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels Bilden einer Maskenschicht über dem
ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapel und der ersten
Auswahlstruktur und der zweiten Auswahlstruktur, wobei die Maskenschicht
so strukturiert sein kann, dass sie eine Öffnung über dem Teil des ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels
zwischen der ersten Auswahlstruktur und der zweiten Auswahlstruktur hat,
und anisotropes Ätzen
des ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels aufweisen.
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Gemäß einer
anderen Ausführungsform kann
die Maskenschicht als eine Schnittmaske eingerichtet werden (beispielsweise
als eine Blockstufenschnittmaske). In diesem Zusammenhang kann der
Ausdruck „Schnittmaske” Masken
umfassen, die von Technologien abgeleitet sind, die für herkömmliche
Fotolithografie mit reaktivem Ionenätzen (RIE – reactive ion etching) entwickelt
wurden zum Verbessern der Merkmalsdichte ohne Verwenden von Nächste-Generation-Lithografie-Werkzeugen.
Gemäß einer
Ausführungsform
kann der Ausdruck „Schnittmaske” z. B.
eine Maske mit umfassen, die abgeleitet ist von der sogenannten
DE2-(Double Exposure/Double Etch)-Technologie.
Die DE2-Herangehensweise wurde z. B. bei
der Herstellung von SRAM(static random access memory)-Zellen verwendet
und verwendet eine erste Maske (als PC-Maske bezeichnet) zur Gate-Strukturierung
und eine zweite Maske (als CT-Maske bezeichnet) zum Schneiden von
PC-Leitungen, um SRAM-Leitungsenden zu erzeugen. Die zweite Maske,
die im Zusammenhang mit zweiten Freilegungs- und zweiten RIE-Verfahren verwendet
wird, macht es möglich
die endgültige
Tip-to-Tip-Entfernung der Gate-Leitungs-Leitungsenden in den SRAM-Zellen und
das Brückenschlagen
von Tip-to-Tip-Leitungsenden ohne Verwendung eines höheren NA(Numerische
Apertur)-Lithografie-Werkzeugs zu vermeiden. Der hier verwendete
Ausdruck „Schnittmaske” kann eine Maske
umfassen, die ähnlich
der zweiten Maske der oben beschriebenen DE2-Herangehensweise
ist und die beispielsweise verwendet werden kann zum Stukturieren
für große Poly
und RIE zum Erzeugen zweier separater Poly-Zellen. Der Ausdruck „Blocklevel” kann optische
Lithografie-Werkzeuge umfassen, die die I-Linie (d. h. die Spektrallinie
bei 365 nm Wellenlänge)
verwenden und die vorwiegend in nichtkritischer Dimensionslithografie verwendet
werden können,
beispielsweise im Zusammenhang mit Implantiergradsteuerungs- oder
Strukturiert-Nassätzprozessen.
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Gemäß einer
Ausführungsform
kann das anisotrope Ätzen
des Teils des ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels aufweisen
oder erreicht werden durch ein reaktives Ionenätz-Verfahren (RIE). Gemäß einer
anderen Ausführungsform
kann jedes andere geeignete anisotrope Ätzverfahren verwendet werden.
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Gemäß einer
Ausführungsform
kann der ladungsspeichernde Speicherzellen-Schicht-Stapel eine elektrisch
isolierende Schicht aufweisen, die auf dem Substrat angeordnet ist,
wobei das anisotrope Ätzen
des Teils der ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels
so ausgeführt
wird, dass das Ätzen
auf der elektrisch isolierenden Schicht des ladungsspeichernden
Speicherzellen-Schicht-Stapels stoppt.
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Gemäß einer
anderen Ausführungsform
können
Dotieratome in das Substrat zwischen der ersten ladungsspeichernden
Speicherzellenstruktur und der zweiten ladungsspeichernden Speicherzellenstruktur nach
dem Entfernen des Teils des ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels
implantiert werden, wodurch ein Source-Übergang der Speicherzellenanordnung
oder ein Drain-Übergang
gemäß einer anderen
Ausführungsform
der Erfindung gebildet wird.
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Gemäß einer
anderen Ausführungsform kann
eine elektrisch isolierende Schicht zumindest auf der ersten Seitenwand
und der zweiten Seitenwand des ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels
gebildet werden, bevor die erste Auswählstruktur und die zweite Auswählstruktur
gebildet werden, wobei das Auswähl-Gate
der ersten Auswählstruktur
und der zweiten Auswählstruktur
auf der elektrisch isolierenden Schicht gebildet werden können.
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Gemäß einer
anderen Ausführungsform kann
eine Oxidschicht über
den Seitenwänden
der ersten ladungsspeichernden Speicherzellenstruktur und der zweiten
ladungsspeichernden Speicherzellenstruktur gebildet werden, die
in einem Abstand zu den Auswählstrukturen
angeordnet sind, nach dem Entfernen des Teils des ladungsspeichernden
Speicherzellen-Schicht-Stapels,
und eine elektrisch isolierende Schicht kann über der ersten Oxidschicht und
zwischen der ersten ladungsspeichernden Speicherzellenstruktur und
der zweiten ladungsspeichernden Speicherzellenstruktur gebildet
werden.
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Gemäß einer
Ausführungsform
kann das Bilden der Oxidschicht über
den Seitenwänden
der ladungsspeichernden Speicherzellenstrukturen Abscheiden einer
Oxidschicht über
der ersten Auswählstruktur
und der zweiten Auswählstruktur
und über und
zwischen der ersten ladungsspeichernden Speicherzellenstruktur und
der zweiten ladungsspeichernden Speicherzellenstruktur und Entfernen
der Oxidschicht von über
der ersten Auswählstruktur
und der zweiten Auswählstruktur
und der ersten ladungsspeichernden Speicherzellenstruktur und der
zweiten ladungsspeichernden Speicherzellenstruktur aufweisen.
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Gemäß einer
Ausführungsform
kann das Abscheiden der Oxidschicht umfassen oder erreicht werden
durch ein ozonaktiviertes TEOS-Abscheidungsverfahren.
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Gemäß einer
anderen Ausführungsform kann
Entfernen des Teils der Oxidschicht aufweisen oder erreicht werden
durch anisotropes Ätzen
der Oxidschicht.
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Gemäß einer
Ausführungsform
kann das anisotrope Ätzen
der Oxidschicht aufweisen oder erreicht werden durch ein reaktives
Ionenätzverfahrens (RIE).
Gemäß einer
anderen Ausführungsform
kann jedes andere geeignete anisotrope Ätzverfahren verwendet werden.
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Gemäß einer
Ausführungsform
kann das Bilden der elektrisch leitenden Schicht über der
Oxidschicht zwischen der ersten ladungsspeichernden Speicherzellenstruktur
und der zweiten ladungsspeichernden Speicherzellenstruktur das Abscheiden von
elektrisch leitendem Material über
der ersten Auswählstruktur
und der zweiten Auswählstruktur und über und
zwischen der ersten ladungsspeichernden Speicherzellen-Schichtstruktur und
der zweiten ladungsspeichernden Speicherzellen-Schichtstruktur und
Entfernen des elektrisch leitenden Materials von über der
ersten Auswählstruktur
und der zweiten Auswählstruktur
und der ersten ladungsspeichernden Speicherzellenstruktur und der
zweiten ladungsspeichernden Speicherzellenstruktur umfassen.
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Gemäß einer
anderen Ausführungsform kann
das elektrisch leitende Material aus Polysilizium hergestellt sein
oder dasselbe aufweisen.
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Gemäß einer
Ausführungsform
kann das Substrat als ein Halbleitersubstrat oder ein Halbleiter-Wafer
eingerichtet sein, z. B. als ein Siliziumsubstrat oder ein Siliziumsubstrat-Wafer,
z. B. als ein Siliziumbulksubstrat oder Siliziumbulksubstrat-Wafer.
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Gemäß einer
Ausführungsform
kann das Substrat mit Dotieratomen eines ersten Leitungstyps (z.
B. ein P-Typ-Leitungstyp)
dotiert sein oder einen Wannenbereich, der mit Dotieratomen des
ersten Leitungstyps ist, aufweisen, wobei der ladungsspeichernde
Speicherzellen-Schicht-Stapel über
dem Wannenbereich gebildet sein kann. Gemäß einer anderen Ausführungsform
kann der Wannenbereich in einem anderen Wannenbereich angeordnet
sein, der innerhalb eines Substrats angeordnet sein kann, und der
mit Dotieratomen eines zweiten Leitungstyps (z. B. eines n-Typ-Leitungstyps)
dotiert sein kann. Mit anderen Worten kann gemäß einer Ausführungsform die
Speicherzellenanordnung eine Dreifach-Wannen-Struktur aufweisen. Gemäß anderen
Ausführungsformen
kann die Speicherzellenanordnung eine Mehrfach-Wannen-Struktur aufweisen
mit mehreren Wannen mit alternierenden Leitungstypen und die ineinander
angeordnet sind.
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Im
Folgenden wird ein Verfahren zum Herstellen einer Speicherzellenanordnung
gemäß einer Ausführungsform
mit Bezug auf 2A bis 2H beschrieben.
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2A zeigt
in einer Ansicht 200, dass ein ladungsspeichernder Speicherzellen-Schicht-Stapel 202 über einem
Substrat 201 gebildet wird. Gemäß einer Ausführungsform
kann das Substrat 201 ein Siliziumsubstrat sein. Der ladungsspeichernde
Speicherzellen-Schicht-Stapel 202 hat eine erste Seitenwand 202a und
eine zweite Seitenwand 202b auf gegenüberliegenden Seiten des Stapels 202,
wobei die erste Seitenwand 202a und die zweite Seitenwand 202b senkrecht
oder annähernd
senkrecht zu der Substratoberfläche
oder Hauptprozessierungsoberfläche
sein können.
Weiterhin hat der ladungsspeichernde Speicherzellen-Schicht-Stapel 202 eine obere
Oberfläche 202c,
die parallel oder annähernd parallel
zu der Substratoberfläche
oder Hauptprozessierungsoberfläche
sein kann.
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Gemäß einer
Ausführungsform
kann das Substrat 201 einen p-dotierten Wannenbereich (P-Wanne) aufweisen,
wobei der ladungsspeichernde Speicherzellen-Schicht-Stapel 202 auf
dem Wannenbereich gebildet werden kann. Gemäß einer Ausführungsform
kann der Wannenbereich als eine Hochspannungs-p-Wanne eingerichtet
sein.
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Der
ladungsspeichernde Speicherzellen-Schicht-Stapel 202 weist
auf eine erste elektrisch isolierende Schicht 203, die
auf dem Substrat 201 gebildet ist, eine ladungsspeichernde
Schicht 204, die auf der ersten elektrisch isolierenden
Schicht 203 gebildet ist, eine zweite elektrisch isolierende
Schicht 205, die auf der ladungsspeichernden Schicht 204 gebildet
ist, und eine elektrisch leitende Schicht 206, die auf
der zweiten elektrisch isolierenden Schicht 205 gebildet
ist.
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Gemäß einer
Ausführungsform
kann die erste elektrisch isolierende Schicht 203 eine
Oxidschicht sein und kann beispielsweise als ein Tunnel-Oxid eingerichtet
sein, das Tunneln (z. B. Fowler-Nordheim(FN)-Tunneln) von elektrischen
Ladungsträgern (z.
B. Elektronen) in und/oder aus die/der ladungsspeichernde(n) Schicht 204 durch
das Tunneloxid hinein/heraus ermöglicht.
In dem Fall, dass die ladungsspeichernde Schicht 204 als
eine Floating-Gate-Schicht
eingerichtet ist, kann die erste elektrisch isolierende Schicht 203 auch
als eine Gate-Dielektrizitätsschicht
bezeichnet werden.
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Gemäß einer
Ausführungsform
kann die ladungsspeichernde Schicht 204 als eine Floating-Gate-Schicht
eingerichtet sein. In diesem Fall kann die ladungsspeichernde Schicht 204 elektrisch leitendes
Material aufweisen oder aus elektrisch leitendem Material hergestellt
sein, wie z. B. Polysilizium. Gemäß weiteren Ausführungsformen
kann die ladungsspeichernde Schicht 204 jedoch andere elektrisch
leitende Materialien aufweisen oder aus anderen elektrisch leitenden
Materialien hergestellt sein.
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Gemäß einer
anderen Ausführungsform kann
die ladungsspeichernde Schicht 204 als eine ladungseinfangende
Schicht eingerichtet sein. In diesem Fall kann die ladungseinfangende
Schicht z. B. als eine Nitridschicht eingerichtet sein, die Teil
eines Oxid-Nitrid-Oxid(ONO)-Schicht-Stapels
gemäß einer Ausführungsform
sein kann.
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Gemäß einer
anderen Ausführungsform kann
die elektrisch leitende Schicht 206 eingerichtet sein als
eine Steuer-(oder
Logik-)Gate-Schicht und kann mit einer oder mehren Wort-Leitungen
(WL) wie gezeigt gekoppelt sein. Gemäß einer Ausführungsform
kann die elektrisch leitende Schicht 206 elektrisch leitendes
Material aufweisen oder aus elektrisch leitendem Material hergestellt
sein, wie z. B. Polysilizium. Jedoch kann gemäß einer anderen Ausführungsform
der ladungsspeichernde Speicherzellen-Schicht-Stapel 202 elektrisch
leitendem Material aufweisen oder aus elektrisch leitendem Material hergestellt
sein.
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Gemäß einer
Ausführungsform
kann der ladungsspeichernde Speicherzellen-Schicht-Stapel 202 gebildet
werden durch Bilden einer elektrisch isolierenden Schicht (z. B. Oxidschicht)
auf dem Substrat 201. Die elektrisch isolierende Schicht
kann auf gewohntem Weg gebildet werden, z. B. durch Oxidation der
Substratoberfläche,
so dass eine Oxidschicht auf dem Substrat 201 gebildet
wird. Eine elektrisch leitende Schicht (z. B. eine Polysiliziumschicht)
kann auf der elektrisch isolierenden Schicht auf gewohntem Weg gebildet
werden, z. B. mit Hilfe eines Abscheidungsprozesses (z. B. Poly1-Abscheidung).
Die elektrisch isolierende Schicht kann als ein Tunneldieelektrikum
(z. B. Tunneloxid) dienen, und die elektrisch leitende Schicht kann
als eine Floating-Gate(FG)-Schicht
der Speicherzellenanordnung dienen. In einer weiteren Ausführungsform
kann eine ladungseinfangende Schicht (z. B. eine Nitridschicht als
Teil eines ONO-Schicht-Stapels)
auf der elektrisch isolierenden Schicht anstatt der elektrisch leitenden
Schicht gebildet werden.
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Die
elektrisch isolierende Schicht und die elektrisch leitende Schicht,
die darauf gebildet ist, können
dann strukturiert werden (z. B. mit Hilfe eines lithografischen
Verfahrens und eines Ätzverfahrens, z.
B. eines anisotropen Ätzverfahrens,
wie beispielsweise ein reaktives Ionenätz(RIE)-Verfahren), um die erste
elektrisch isolierende Schicht 203 (z. B. das Tunneloxid)
und die ladungsspeichernde Schicht 204 (z. B. die Floating-Gate-Schicht) des ladungsspeichernden
Speicherzellen-Schicht-Stapels 202 zu
bilden. Eine elektrisch isolierende Schicht (z. B. eine Oxidschicht)
kann dann auf der ladungsspeichernden Schicht 204 gebildet
werden. Die elektrisch isolierende Schicht kann auf gewohntem Weg
gebildet werden. Eine elektrisch leitende Schicht (beispielsweise
eine Polysiliziumschicht) kann darauf folgend auf der elektrisch
isolierenden Schicht gebildet werden. Gemäß einer Ausführungsform
kann die elektrisch leitende Schicht auf gewohntem Weg gebildet werden,
z. B. mit Hilfe eines Abscheidungsverfahrens (z. B. Poly2-Abscheidung). Die
elektrisch leitende Schicht kann dazu dienen, eine Steuergate-Schicht
(auch als Logik-Gate-Schicht
bezeichnet) der Speicherzellenanordnung zu bilden.
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Der
SchichtStapel, definiert durch die erste elektrisch isolierende
Schicht 203, die ladungsspeichernde Schicht 204,
die elektrisch isolierende Schicht, die auf der ladungsspeichernden
Schicht 204 gebildet ist, und die elektrisch leitende Schicht, die
auf der elektrisch isolierenden Schicht gebildet wird, kann dann
geätzt
werden, um den ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapel 202 mit
der ersten elektrisch isolierenden Schicht 203, der ladungsspeichernden
Schicht 204, der zweiten elektrisch isolierenden Schicht 205 und
der elektrisch leitenden Schicht 206 und mit einer ersten
Seitenwand 202a und einer zweiten Seitenwand 202b auf
gegenüberliegenden
Seiten des ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels 202 zu
bilden. Gemäß einer
Ausführungsform
kann ein isotropes Ätzverfahren,
wie beispielsweise ein reaktives Ionenätz(RIE)-Verfahren für das Ätzen verwendet
werden. Anschaulich kann gemäß einer
Ausführungsform
ein Seitenwand-Stapel-RIE-Verfahren ausgeführt werden zum Bilden des ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapel 202.
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2B zeigt
in einer Ansicht 210, dass eine elektrisch isolierende
Schicht 211 auf den Seitenwänden 202a, 202b und
auf der oberen Oberfläche 202c des
ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels 202,
und auch auf Teilen der Substratoberfläche des Substrats 201 benachbart
zu dem ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapel 202 gebildet
wird. Gemäß einer Ausführungsform
kann die elektrisch isolierende Schicht 211 eine Oxidschicht
sein. In diesem Fall kann die Oxidschicht beispielsweise durch ein
thermisches Oxidationsverfahren gebildet werden und kann beispielsweise
eine Dicke im Bereich von etwa 2 nm bis etwa 50 nm haben gemäß einiger
Ausführungsformen,
z. B. etwa 6 nm in einer Ausführungsform.
Die elektrisch isolierende Schicht 211 (z. B. die Oxidschicht)
kann dazu dienen, Auswählstrukturen (Auswähl-Gates),
die später
gebildet werden sollen (Vgl. 2C), von
dem ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapel 202 und
von dem Substrat 201 elektrisch zu isolieren. Eine elektrisch
isolierende Schicht 211, eingerichtet als eine Oxidschicht, kann
deshalb auch als eine Auswähl-Gate(SG)-Oxidschicht
bezeichnet werden.
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Gemäß einer
anderen Ausführungsform
können
eine oder mehrere STI-(Shallow-Trench-Isolation)Regionen in dem
Substrat 201 (nicht gezeigt) gebildet werden, bevor der
ladungsspeichernde Speicherzellen-Schicht-Stapel 202 gebildet
wird, um die Speicherzellenanordnung von anderen Speicherzellenanordnungen
seitlich zu isolieren, die zusätzlich
in und/oder auf dem Substrat 201 gebildet sein können.
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2C zeigt
in Ansicht 220, dass die erste Auswählstruktur 221a' und die zweite
Auswählstruktur 221b' über der
Seitenwand 202a bzw. 202b des ladungsspeichernden
Speicherzellen-Schicht-Stapels 202 gebildet werden. Mit
anderen Worten werden eine erste Auswählstruktur 221a' über der
ersten Seitenwand 202a des ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels 202 und
eine zweite Auswählstruktur 221b' über der
zweiten Seitenwand 202b des ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels 202 gebildet.
Die erste Auswählstruktur 221a' und die zweite
Auswählstruktur 221b' weisen jeweils
ein Auswähl-Gate 221a bzw. 221b auf,
das als Spacer eingerichtet sind und seitlich an der Seitenwand 202a bzw. 202b des
ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels 202 angeordnet
ist. Mit anderen Worten weist die erste Auswählstruktur 221a' ein erstes
Auswähl-Gate 221a auf,
eingerichtet als ein Spacer und seitlich angeordnet an der zweiten
Seitenwand 202a des ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels 202, und
die zweite Auswählstruktur 221b' weist ein zweites
Auswähl-Gate 221b auf,
eingerichtet als Spacer und seitlich angeordnet an der zweiten Seitenwand 202b des
ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels 202.
Wie in 2C gezeigt können die Auswähl-Gates 221a, 221b gemäß einer Ausführungsform
elektrisch von dem ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapel 202 und von
dem Substrat 201 mit Hilfe der elektrisch isolierenden
Schicht 211 isoliert sein.
-
Gemäß einer
Ausführungsform
weist das Bilden der ersten Auswählstruktur 221a' und der zweiten
Auswählstruktur 221b' auf das Bilden
einer elektrisch isolierenden Schicht über den Seitenwänden 202a, 202b und über der
oberen Oberfläche 202c des
ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels 202,
beispielsweise mit Hilfe eines Abscheidungsverfahrens (z. B. eines
konformen Abscheidungsverfahrens gemäß einer Ausführungsform),
und Entfernen eines Teils der elektrisch leitenden Schicht von über dem
ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapel 202,
z. B. mit Hilfe eines anisotropen Ätzverfahrens, z. B. eines reaktiven Ionenätz(RIE)-Verfahrens
gemäß einer
Ausführungsform,
so dass die Auswähl-Gates 221a, 221b der
ersten Auswählstruktur 221a' und der zweiten
Auswählstruktur 221b' gebildet werden.
-
Gemäß einer
Ausführungsform
können
die Spacer-Auswähl-Gates 221a, 221b durch
ein Abscheiden einer Polysiliziumschicht (Poly3-Abscheidung) über den
Seitenwänden 202a, 202b und
der oberen Oberfläche 202c des
ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels 202 und
anisotropes Ätzen
der Polysiliziumschicht selektiv zu der Isolationsschicht 211 (z.
B. SG-Oxidschicht) mit Hilfe eines reaktiven Ionenätz(RIE)-Verfahrens
gebildet werden. Auf diesem Weg können Drain-Wortleitung(WL)-Spacers
der Speicherzellenanordnung gebildet werden. Mit anderen Worten
werden Spacer, die jeweils zwischen einem Drain-Bereich und einem Wort-Leitungs(WL)-Bereich
der Speicherzellenanordnung angeordnet sind, können durch Strukturieren der
Polysiliziumschicht gebildet werden, wobei die Spacer als Auswähl-Gates
der Speicherzellen-Anordnung dienen können. Gemäß einer Ausführungsform
kann die Polysiliziumschicht (Poly3-Schicht) auch abgeschieden und
in einer oder mehreren peripheren Gebieten (nicht gezeigt) der Speicherzellenanordnung
anisotrop geätzt
(z. B. unter Verwendung von RIE) werden, eine Struktur bildend,
die ähnlich
zu der gezeigten in 2C ist, aber mit einer Einzel-Gate-Schicht,
d. h. mit der elektrisch leitenden Schicht 206 und der
isolierenden Schicht 211, aber ohne Schicht 204 und
mit den Spacer-Auswähl-Gates 221a und 221b.
Gemäß einer
Ausführungsform
weisen die peripheren Gebiete eine oder mehrere Logik-Vorrichtungen
auf. In diesem Fall werden die peripheren Gebiete als Logik-Gebiete
bezeichnet.
-
2D zeigt
in einer Ansicht 230, dass eine Maskenschicht 231 über dem
ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapel 202 und über der
ersten Auswählstruktur 221a' und der zweiten
Auswählstruktur 221b' gebildet wird,
wobei die Maskenschicht 231 so strukturiert ist, dass sie
eine Öffnung (gekennzeichnet
durch Doppelpfeil 232) über
einem Teil 233 des ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels 202 in
der Mitte zwischen der ersten Auswählstruktur 221a' und der zweiten
Auswählstruktur 221b' aufweist. Mit
anderen Worten kann die Maskenschicht 221 so gebildet werden, dass
ein Mittelteil 233 des ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels 202 (oder
der elektrisch isolierenden Schicht 211, die darauf gebildet wurde)
freigelegt bleibt. Gemäß einer
Ausführungsform
können
die peripheren Gebiete (nicht gezeigt) auch freigelegt bleiben,
d. h. werden nicht von der Maskenschicht 231 (z. B. kein
Resistblock) bedeckt. Gemäß einer
Ausführungsform
kann die Maskenschicht 231 oder die Maske als eine Schnittmaske eingerichtet
sein (z. B. als eine Blocklevelmaske, wie eine I-line-Maske (d.
h. eine Maske für
I-line-Fotolithografie) oder eine DW-248-nm-Maske (d. h. eine Maske, die bei Fotolithografie
mit tief ultravioletter Bestrahlung mit 248 nm Wellenlänge verwendet wird),
z. B. als eine Maske zum Öffnen
eines Bereichs für
späteres
Entfernen mittels RIE). Eine Blocklevelschnittmaske kann nichtkritische
Ausrichtung implizieren, da Merkmale, die erheblich größer als
1,5 F sind, in diesem Fall auf einen Wafer gedruckt werden. Gemäß einer
weiteren Ausführung kann
die Maskenschicht 231 ein geeignetes Maskenmaterial aufweisen
oder aus einem geeigneten Maskenmaterial hergestellt sind, wie z.
B. einem Resistmaterial (z. B. Fotoresist) oder einem Oxid- oder
Nitridmaterial (z. B. Hartmaske). Gemäß einer Ausführungsform
kann die Maskenschicht 231 als Fotoresist eingerichtet
sein und kann mit Hilfe eines geeigneten lithografischen Verfahrens
(z. B. Fotolithografie) strukturiert werden.
-
Die
Maskenschicht 231 kann zum Maskieren der ersten Auswählstruktur 221a' und der zweiten Auswählstruktur 221b' und Teilen
des ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels 202 während eines
Entfernens des freigelegten Teils 233 des ladungsspeichernden
Speicherzellen-Schicht-Stapels 202 dienen, wie es weiter
unten in Bezug auf 2E beschrieben wird. Anschaulich
kann durch Entfernen des freigelegten Teils 233 des ladungsspeichernden
Speicherzellen-Schicht-Stapels 202 eine Öffnung bereitgestellt
werden für
ein anschließendes
Bilden einer Zellen-Source der Speicherzellenanordnung. Die Maskenschicht
oder Maske 231 kann auch als MS-Maske bezeichnet werden.
-
2E zeigt
in einer Ansicht 240, dass der Teil 233 des ladungsspeichernden
Speicherzellen-Schicht-Stapels 202 zwischen der ersten
Auswählstruktur 221a' und der zweiten
Auswählstruktur 221b' so entfernt
wird, dass eine erste ladungsspeichernde Speicherzellstruktur 241a und
eine zweite ladungsspeichernde Speicherzellstruktur 241b gebildet
werden. Gemäß einer
Ausführungsform
kann die Entfernung des Teils 233 des ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels 202 anisotropes Ätzen des
Teils 233 des ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels 202 aufweisen
oder erreicht werden mit Hilfe eines anisotropen Ätzens des Teils 233 des
ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels 202,
beispielsweise mit Hilfe eines reaktiven Ionenätz(RIE)-Verfahrens gemäß einer Ausführungsform.
In dem Fall, dass die ladungsspeichernde Schicht 204 und
die elektrisch leitende Schicht 206 Polysilizium aufweisen
oder aus Polysilizium hergestellt sind, kann das Ätzen des
ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels 202 mit
Hilfe eines RIE-Verfahrens
auch als „Stapeled Poly-RIE” bezeichnet
werden. Gemäß einer
Ausführungsform
können
der Polysilizium-Spacer 221a und der Polysilizium-Spacer 221b in
den peripheren Logik-Bereichen (nicht gezeigt) vollständig (oder
fast vollständig)
durch das Ätzverfahren
entfernt werden, dass verwendet wird, um den Teil 233 des
ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels 202 zu entfernen.
Mit anderen Worten kann dasselbe Ätzverfahren (z. B. RIE-Verfahren), das für vollständiges Poly-Entfernen
in der Öffnung 232 in
den Zellgebieten verwendet wird, vollständig den Polysilizium-Spacer 221a und
den Polysilizium-Spacer 221b von einer oder mehreren Strukturen
in den peripheren Bereichen entfernen.
-
Gemäß einer
Ausführungsform
kann das Ätzen
des ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels 202 auf
der ersten elektrisch isolierenden Schicht (z. B. auf der Oxidschicht)
ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels 202 stoppen, wie in 2E gezeigt,
beispielsweise gemäß eines
optionalen elektrischen Bias-Schemas. Gemäß einer anderen Ausführungsform
kann die erste isolierende Schicht 203 auch so geätzt werden, dass
die Oberfläche
des Substrats 201 zwischen der ersten ladungsspeichernden
Speicherzellstruktur 241a und der zweiten ladungsspeichernden
Speicherzellstrukturen 241b freigelegt wird, beispielsweise
wenn ein selbstjustierender Kontakt in dem Bereich zwischen der
ersten ladungsspeichernden Speicherzellstruktur 241a und
der zweiten ladungsspeichernden Speicherzellstruktur 241b gebildet wird.
-
Anschaulich
werden mit Hilfe des Entfernens eines Mittelteils des ladungsspeichernden
Speicherzellen-Schicht-Stapels 202 eine
erste ladungsspeichernden Speicherzellstruktur 241a und
eine zweite ladungsspeichernde Speicherzellstrukturen 241b, die
durch eine Lücke 252 getrennt
sind, gebildet, wobei die erste ladungsspeichernde Speicherzellstruktur 241a einen
ersten Teil 204a der ladungsspeichernden Schicht 204,
einen ersten Teil 205 der zweiten elektrisch isolierenden
Schicht 205, und einen ersten Teil 206a der elektrisch
leitfähigen
Schicht 206 des ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels 202 aufweist,
und wobei die zweite ladungsspeichernde Speicherzellstruktur 241a einen
zweiten Teil 204b der ladungsspeichernden Schicht 204,
einen zweiten Teil 205 der zweiten elektrisch isolierenden
Schicht 205, und einen zweiten Teil 206b der elektrisch
leitfähigen
Schicht 206 des ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels 202 aufweist.
-
Die
erste ladungsspeichernde Speicherzellstruktur 241a wird
seitlich an dem ersten Auswähl-Gate 221a der
ersten Auswählstruktur 221a' angeordnet
und kann von dem ersten Auswähl-Gate 221a durch
einen ersten Teil 211a der elektrisch isolierenden Schicht 211 isoliert
werden, und die zweite ladungsspeichernde Speicherzellstruktur 241a wird seitlich
an dem zweiten Auswähl-Gate 221b der zweiten
Auswählstruktur 221b' angeordnet
und kann von dem zweiten Auswähl-Gate 221b durch
einen zweiten Teil 211b der elektrisch isolierenden Schicht 211 isoliert
werden.
-
Gemäß einer
Ausführungsform
kann der erste Teil 204a der ladungsspeichernden Schicht 204 als ein
Floating-Gate (FG) dienen und der erste Teil 206a der elektrisch
leitfähigen
Schicht kann als Steuer-Gate oder Logik-Gate (LG) einer ersten Speicherzelle
der Speicherzellenanordnung dienen, wobei der zweite Teil 204b der
ladungsspeichernden Schicht 204 und der zweite Teil 206b der
elektrisch leitfähigen
Schicht 206 als ein Floating-Gate und ein Steuer-Gate (Logik-Gate)
einer zweiten Speicherzelle bzw. der Speicherzellenanordnung dienen.
Zusätzlich
können
das erste Auswähl-Gate 221a und
das zweite Auswähl-Gate 221b als
Auswähl-Gates
der erste Speicherzelle und der zweiten Speicherzelle der Speicherzellenanordnung
dienen.
-
2F zeigt
in einer Ansicht 250, dass das Material (z. B. Resist)
der Maskenschicht 231 entfernt (abgelöst) wird nach Entfernen des
Teils 233 des ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels 202.
Gemäß einer
Ausführungsform
kann ein Nass-Reinigungsverfahren nachfolgend ausgeführt werden.
Beispielsweise kann gemäß einer
Ausführungsform
ein wohlbekanntes Plasma-Resist-Entfernungs-Verfahren
ausgeführt
werden, zum Entfernen des Resists, gefolgt von einem Nass-Piranha-Reinigungsverfahren,
zum vollständigen
Entfernen des Resists. Es wird weiterhin in 2F gezeigt,
dass ein dotierter Source-Übergang 251 und
ein dotierter erster Drain-Übergang 252a und
ein dotierter zweiter Drain-Übergang 252b der Speicherzellenanordnung
in dem Substrat 201 gebildet werden. Der Source-Übergang 251 wird
zwischen der ersten ladungsspeichernden Speicherzellstruktur 241a und
der zweiten ladungsspeichernden Zellstruktur 241b gebildet.
Die Drain-Übergänge 252a, 252b werden
neben den Auswähl-Gates 221a, 221b gebildet,
wobei die Auswähl-Gates 221a, 221b teilweise
die Drain-Übergänge 252a, 252b überlappen
können.
Mit anderen Worten wird ein erster Drain-Übergang 252a neben
dem ersten Auswähl-Gate 221a gebildet
und kann teilweise von dem ersten Auswähl-Gate 221a überlappt
werden, und ein zweiter Drain-Übergang 252b wird
neben dem zweiten Auswähl-Gate 221b gebildet
und kann teilweise von dem zweiten Auswähl-Gate 221b überlappt
werden.
-
Gemäß einer
Ausführungsform
können
der Source-Übergang 251 und
der erste Drain-Übergang 252a und
der zweite Drain-Übergang 252b mit
Hilfe von Implantieren von Dotieratomen oder Implantaten in das
Substrat 201 gebildet werden, beispielsweise passende n-Typ-Dotierstoffarten,
wie z. B. Arsen oder Phosphor, obwohl andere geeignete Dotierstoffarten
alternativ verwendet werden können.
-
Gemäß einer
Ausführungsform
kann ein lithografisches Verfahren unter Verwendung einer Maske
(auch als MD-Maske bezeichnet) zum Implantieren der Speicherzellen
(z. B. Flashzellen)-Source und Drain-Übergängen 251, 252a und 252b verwendet
werden. Anschaulich kann ein lithografisches Verfahren (auch als
MD-Litho bezeichnet) verwendet werden, zum Öffnen oder Freilegen des Speicher-Arrays
(z. B. Speicherzellen gemäß einer
Ausführungsform)
der Speicherzellenanordnung, während
Logik-Bereiche von der MD-Maske
(z. B. MD-Resistblock) bedeckt sein können.
-
Gemäß einer
Ausführungsform
können
der Source-Übergang 251 und
die Drain-Übergänge 252a, 252b hochdotiert
sein, beispielsweise hoch-n-dotiert (z. B. n+-dotiert)
mit Hilfe eines Implantationsverfahrens.
-
Gemäß einer
Ausführungsform
kann das Implantieren der Dotieratome (auch als Zell-Source-Übergangsimplantate
und Zell-Drain-Übergangsimplantate
bezeichnet) nach dem Bilden der ersten Auswählstruktur 221a' und der zweiten
Auswählstrukturen 221b' ausgeführt werden
und nach dem Bilden der ersten ladungsspeichernden Speicherzellstruktur 241a und
der zweiten ladungsspeichernden Speicherzellstruktur 241b.
-
Gemäß einer
Ausführungsform
kann eine Maske, die in der Strukturierung der elektrisch leitfähigen Schicht
(z. B. Polysiliziumschicht) für
die Auswählstrukturen 221a', 221b' und für die ladungsspeichernden
Speicherzellstrukturen 241a, 241b verwendet wurde,
als MD-Maske während
der Implantation der Zell-Source-Übergangsimplantate und Zell-Drain-Übergangsimplantate
verwendet werden. Mit anderen Worten kann gemäß dieser Ausführungsform
dieselbe Maske im Zusammenhang mit dem Bilden der Auswählstrukturen 221a', 221b', 241a, 241b und
im Zusammenhang mit dem Bilden des Source-Übergangs 251 und der
Drain-Übergänge 252a, 252b verwendet
werden.
-
Gemäß einer
weiteren Ausführungsform kann
ein Anish-Verfahren
und/oder ein Nass-Reinigungsverfahren ausgeführt werden, um mögliche Reste
von einer oder mehreren Resistschichten (z. B. Photoresistschichten),
die verwendet wurden während
des Strukturierens/des Ätzens
der elektrisch leitfähigen
Schichten für
die Auswählstrukturen und/oder
während
der Drain-Übergangs-Implantation.
-
Anschaulich
kann gemäß einer
Ausführungsform
eine selbstausrichtende Source der Speicherzellenanordnung mit Hilfe
des Entfernens des Teils 233 des ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels 202 (die
Maske verwendend, z. B. eine Blocklevel-Maske) und einer nachfolgenden Source-Übergangs-Ionenimplantation
gebildet werden.
-
Gemäß der Ausführungsform,
die in 2F gezeigt ist, werden der Source-Übergang 251 und der
erste Drain-Übergang 252a und
der zweite Drain-Übergang 252b nach
dem Entfernen des freigelegten Teils 233 des ladungsspeichernden
Speicherzellen-Schicht-Stapels 202 (z. B. unter Verwendung
des gleichen Dotier-Implantationsverfahrens) gebildet. Gemäß einer
anderen Ausführungsform (nicht
gezeigt) können
der erste Drain-Übergang 252a und
der zweite Drain-Übergang 252b vor
dem Entfernen des Teils 233 des ladungsspeichernden Speicherzellen-Schicht-Stapels 202 gebildet
werden.
-
2G zeigt
in einer Ansicht 260, dass die Maskenschicht 231 nach
dem Bilden des Source-Übergangs 252a und
der Drain-Übergänge 252a, 252b entfernt
wird. Gemäß einer
Ausführung
kann das Material (z. B. Resistmaterial) der Maskenschicht 231 mit
Hilfe eines Strippingverfahrens entfernt werden. Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
kann ein Nass-Reinigungsverfahren zusätzlich zu dem Ablösen der
Maskeschicht 231 ausgeführt
werden, beispielsweise nach dem Strippingverfahren.
-
Gemäß einer
anderen Ausführungsform kann
eine Oxidschicht 261 gebildet werden auf dem ersten Auswähl-Gate 221a der
ersten Auswählstruktur 221a' und dem zweiten
Auswähl-Gate 221b der zweiten
Auswählstruktur 221b', auf den Seitenwänden 263a, 263b der
ladungsspeichernden Speicherzellstrukturen 241a, 241b und
auf dem freiliegenden Teil der ersten elektrisch isolierenden Schicht 203 in der Lücke 252 zwischen
der ersten ladungsspeichernden Speicherzellstruktur 241a und
der zweiten ladungsspeichernden Speicherzellstruktur 241b und auf
dem Substrat 201 in Bereichen benachbart zu der ersten
Auswählstruktur 221a' und der zweiten
Auswählstruktur 221b', wie in 2G gezeigt.
Gemäß einer
Ausführungsform
kann die Oxidschicht 261 mit Hilfe eines thermischen Oxidationsverfahrens
gebildet werden. Gemäß einer
weiteren Ausführungsform kann
die Oxidschicht 261 die Dicke im Bereich von etwa 2 nm
bis etwa 50 nm aufweisen, beispielsweise etwa 8 nm gemäß einer
Ausführungsform.
-
Gemäß einer
weiteren Ausführungsform kann
die Oxidschicht (nicht gezeigt) auf Seitenwänden von einem oder mehreren
Logik-Gates (nicht gezeigt) in peripheren Bereichen der Speicherzellenanordnung
gebildet werden. In diesem Fall können alle Seitenwände und
freigelegte Gate-Oxide, die zu dem Speicher-Array gehören (z.
B. Oxidschicht 261, Seitenwände 263a, 263b der
ladungsspeichernden Speicherzellstrukturen 241a, 241b),
wenig wachsen, da sehr wenig Oxid auf Oxid wachsen kann. Anschaulich
kann gemäß einer
Ausführungsform
ein Logik-Seitenwand-Oxidations(Logic SWOX)-Verfahren ausgeführt werden
und dabei eine Oxidschicht zumindest auf den Seitenwänden der
Logik-Gates in den peripheren Bereichen der Speicherzellenanordnung
gebildet werden.
-
Gemäß einer
Ausführungsform
können
Industrie-Standard-Logik und/oder HV-unterstützende Vorrichtungen (nicht
gezeigt) nachfolgend in den peripheren Bereichen gebildet werden,
beispielsweise unter Verwendung eines oder mehrerer niedrigdotierten
Drain(LDD – ligthly
doped drain)-Implantationsverfahrensschritte,
eines oder mehrerer Source/Drain(S/D)-Ionenimplantationsverfahrensschritte und
einer oder mehrerer Silizidierungsverfahrensschritte.
-
2H zeigt
in einer Ansicht 270, dass Kontakte 271 auf dem
ersten Drain-Übergang 252a und dem
zweiten Drain-Übergang 252b und
auf dem Source-Übergang 251 gebildet
werden, zum Herstellen elektrischer Kontakte zu den Übergängen. Gemäß einer
Ausführungsform
können
die erste elektrisch isolierende Schicht 203 und die Oxidschicht 261,
die darauf in dem Gebiet zwischen der ersten ladungsspeichernden
Speicherzellstruktur 241a und der zweiten ladungsspeichernden
Speicherzellstruktur 241b gebildet ist, entfernt werden,
bevor der Kontakt 271 auf dem Source-Übergang 251 gebildet
wird, wie in 2H gezeigt.
-
2H zeigt
anschaulich eine Speicherzellenanordnung, aufweisend eine erste
Speicherzelle 272a und eine zweite Speicherzelle 272b,
in einer spiegelsymmetrischen Anordnung (anschaulich spiegelsymmetrisch
zu Linie 273 in 2H), wobei
die zwei Speicherzellen 272a, 272b einen gemeinsame Source-Übergang 251 teilen.
Der Source-Übergang 251 kann
als eine selbstausrichtende Source eingerichtet werden, wie oben
beschrieben, wobei sie einen Standardkontakt zum Gatestapel-Rand-Spacing aufweist.
Jede der Speicherzellen 272a, 272b kann als Floating-Gate-Speicherzelle,
aufweisend ein Floating-Gate (FG), als ladungsspeichernde Schicht (wie
in 2H gezeigt) oder alternativ als ladungseinfangende
Speicherzelle eingerichtet sein. Zusätzlich zu den Speicherzellen 272a, 272b,
die in 2H gezeigt sind, kann die Speicherzellenanordnung
weitere Speicherzellen aufweisen, die benachbart zu den Speicherzellen 272a, 272b angeordnet
sind. In diesem Fall können
sich zwei benachbarte Speicherzellen die Kontakte 271,
die auf dem ersten Drain-Übergang 252a und
dem zweiten Drain-Übergang 252b gebildet
werden, jeweils teilen, wie in 2J gezeigt,
die eine Speicherzellenanordnung 280 zeigt, die sechs Speicherzellen 282a, 282b, 282c, 282d, 282d, 282e und 282f aufweist.
Wie in 2J gesehen werden kann, ist
ein Kontakt 271 jeweils zwischen der Auswählstruktur 221b' einer Speicherzelle
(z. B. Speicherzelle 282b) und der Auswählstruktur 221a' einer benachbarten
Speicherzelle (z. B. Speicherzelle 282c) angeordnet und
die Drain-Übergänge 252b, 252a dieser
zwei Zellen teilen sich den Kontakt 271. Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
können
die Speicherzellen der Speicherzellenanordnung in Reihen und Spalten
so angeordnet sein, dass anschaulich ein Speicher-Array bereitgestellt
wird. Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
können
Source-Übergänge und
Drain-Übergänge in der
Speicherzellenanordnung vertauscht sein. Mit anderen Worten kann
das Gebiet 251 als Drain-Übergang und Bereiche 252a, 252b können als
Source-Übergänge der
Speicherzellenanordnung eingerichtet sein.
-
Die
Speicherzellenanordnung, die in 2H gezeigt
wird, kann weiter gemäß einem
oder mehreren industriebekannten Logik-Kupfer(-POR, process of record-)back-end-of-line
(BEOL)-Verfahrensschritten bearbeitet werden
-
3A und 3B zeigen
eine Querschnittsansicht bzw. eine Layoutansicht einer Speicherzellenanordnung 300,
die gemäß einer
Ausführungsform,
die in Bezug auf die 2A bis 2H beschrieben
ist, mit randlosem Kontakt (z. B. randlosem Spacing zwischen Kontakt
und Gate-Stapel) für eine
weitere Zellskalierung, hergestellt wird. Die Querschnittsansicht,
die in 3A gezeigt ist, ist ähnlich der
Ansicht 270, die in 2H gezeigt
ist. In der Layout-Ansicht von 3B wird
eine Einheitszelle 301 der Speicherzellenanordnung 300 gezeigt,
die eine Speicherzelle (anschaulich die Speicherzelle, die in 3A gezeigt
wird) der Speicherzellenanordnung 300 aufweist.
-
Die
Werte für
die Abstände
und das Zellgebiet sind beispielsweise abhängig von der verwendeten Verfahrenstechnologie
(z. B. Technologieknoten). Wie in dem Layout von 3B gezeigt
wird, kann sich eine Steuerleitung (in dem Layout als Source-Leitung
bezeichnet), die mit der Zelle gekoppelt ist, in dem Metall1(M1)-Metallisierungslevel
befinden, und eine Bitleitung, die mit der Zelle gekoppelt ist,
kann sich in dem Metall2(M2)-Metallisierungslevel befinden.
-
Im
Folgenden werden gewisse Eigenschaften und potentielle Effekte der
hier beschriebenen Ausführungen
mit Bezug auf die 2A bis 2H beschrieben.
-
Gemäß einer
Ausführungsform
wird ein Verfahren zur Herstellung einer Speicherzellenanordnung
mit einer selbstausrichtenden (SA) Source bereitgestellt.
-
Gemäß einer
Ausführungsform
kann eine Nächste-Generation-(1+)-Weiter-Lithografie-”Poly Spacer”-PS-Maske
durch eine Blocklevelschnittmaske MS ersetzt werden.
-
Gemäß einer
weiteren Ausführungsform können ein
selbstausrichtender Sourceübergang
und ein selbstausrichtender Drainübergang der Speicherzellenanordnung
gemeinsam erreicht werden.
-
Gemäß einigen
Ausführungsformen
kann eine Speicherzellenanordnung mit weniger Verfahrenskosten und/oder Überlapp
hergestellt werden.
-
Gemäß einer
weiteren Ausführungsform kann
eine Einzelmaske (MD-Maske) zur Bildung von sowohl Drain-Wortleitung-Spacers
als auch Übergängen der
Speicherzellenanordnung verwendet werden.
-
Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
wird ein Entfernen eines Source-Poly-Spacers nicht benötigt. Folglich
können
Einheitsprozessentwicklungszeit (UDP – unit process development)
und Einheitsverfahrenentwicklungskosten beispielsweise reduziert
werden. Weiterhin werden Risiken, die mit einer Source-Poly-Spacer-Entfernung
(z. B. verbleibende Mehrfach-Stringer) reduziert oder vermieden
werden.
-
Im
Folgenden wird ein Verfahren zur Herstellung einer Speicherzellenanordnung
gemäß einer weiteren
Ausführungsform
in Bezug auf 4A bis 4F beschrieben.
-
4A zeigt
in einer Ansicht 400 eine Struktur, die ähnlich der
gezeigten Struktur in 2F ist. Die Struktur von 4A kann
auf ähnliche
Weise, wie weiter oben in Bezug auf 2A bis 2F beschrieben,
erreicht werden.
-
4B zeigt
in einer Ansicht 410, dass eine Oxidschicht 261 auf
dem ersten Auswähl-Gate 221a und
dem zweiten Auswähl-Gate 221b gebildet
werden. Die Oxidschicht 261 kann auf eine ähnliche
Weise, wie weiter oben in Bezug auf 2G beschrieben,
gebildet werden, beispielsweise mit Hilfe einer thermischen Oxidation
gemäß einer Ausführungsform,
und kann beispielsweise eine Dicke im Bereich von etwa 2 nm bis
50 nm haben, z. B. etwa 8 nm gemäß einer
Ausführungsform.
Gemäß einer
Ausführungsform
kann die Oxidschicht 261 auch oben auf den ladungsspeichernden
Speicherzellstrukturen 241a, 241b und auf den
Seitenwänden 263a, 263b der
ladungsspeichernden Speicherzellstrukturen 241a, 241b,
die von in einem Abstand zu den Auswählstrukturen 221a', 221b' angeordnet
sind, gebildet werden, wie in 4B gezeigt.
Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
kann die Oxidschicht auch oben auf einem oder mehreren Logik-Gates
und auf Seitenwänden
des einen oder mehreren Logik-Gates in peripheren Bereichen (nicht
gezeigt) der Speicherzellenanordnung gebildet werden.
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4B zeigt
weiterhin, dass eine Oxidschicht 411 über der ersten Auswählstruktur 221a' und der zweiten
Auswählstruktur 221b' und über und zwischen
der ersten ladungsspeichernden Speicherzellstruktur 241a und
der zweiten ladungsspeichernden Speicherzellstrukturen 241b gebildet
wird. Wie gezeigt kann die Oxidschicht 411 auf der Oxidschicht 261,
die auf dem ersten Auswähl-Gate 221a der
ersten Auswählstruktur 221a' und dem zweiten
Auswähl-Gate 221b der
zweiten Auswählstruktur 221b' und auf den
Seitenwänden 263a, 263b,
die in einem Abstand zu den Auswählstrukturen 241a, 241b angeordnet
sind, und auf der ersten elektrisch isolierenden Schicht 203 in
dem Gebiet zwischen der ersten ladungsspeichernden Speicherzellstruktur 241a und der
zweiten ladungsspeichernden Speicherzellstrukturen 241b gebildet
werden. Weiterhin kann die Oxidschicht 411 auf Teilen des
ersten Teils 211a und des zweiten Teils 211b der
elektrisch isolierenden Schicht 211, die auf der ersten
ladungsspeichernden Speicherzellstruktur 241a und der zweiten
ladungsspeichernden Speicherzellstruktur 241b, gebildet
werden, wie in 4B gezeigt, wie auch oben auf
dem logischen Gate in den peripheren Bereichen (nicht gezeigt).
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Wie
in 4B gezeigt kann die Oxidschicht 211 anschaulich
so gebildet werden, dass sie die Lücke 252 zwischen der
ersten ladungsspeichernden Speicherzellstruktur 241a und
der zweiten ladungsspeichernden Speicherzellstruktur 241b füllt.
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Gemäß einer
Ausführungsform
kann die Oxidschicht 411 mit Hilfe eines Abscheidungsverfahrens,
beispielsweise TEOS(Tetra-Ethylen-Ortho-Silikat)-Abscheidungsverfahrens,
z. B. eines ozonaktivierten O3TEOS-Abscheidungsverfahrens
gemäß einer
Ausführungsform,
gebildet werden.
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4C zeigt
in einer Ansicht 420, dass die Oxidschicht 411 von über der
ersten Auswählstruktur 221a' und der zweiten
Auswählstrukturen 221b' und der ersten
ladungsspeichernden Speicherzellstruktur 241a und der zweiten
ladungsspeichernden Speicherzellstruktur 241b entfernt
wird. Weiterhin wird ein Teil der Oxidschicht 411 zwischen
der ersten ladungsspeichernden Speicherzellstruktur 241a und der
zweiten ladungsspeichernden Speicherzellstruktur 241b so
entfernt, dass Teile der Oxidschicht 411 über den
Seitenwänden 263a, 263b der
ladungsspeichernden Speicherzellstrukturen verbleiben 241a, 241b und
eine Lücke 422 zwischen
der ersten ladungsspeichernden Speicherzellstruktur 241a und der
zweiten ladungsspeichernden Speicherzellstruktur 241b gebildet
wird. Weiterhin kann ein Teil der Oxidschicht 411 in den
Logik-Peripherien so entfernt werden, dass Teile der Oxidschicht 411 über den
Seitenwänden
der Logik-Gate-Strukturen
(nicht gezeigt) gemäß einer
Ausführungsform
verbleiben.
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Gemäß einer
Ausführungsform
kann das Entfernen der Oxidschicht 411 aufweisen oder erreicht
werden mit Hilfe eines anisotropen Ätzverfahrens, beispielsweise
eines reaktiven Ionenätz(RIE)-Verfahrens.
Gemäß einer
Ausführungsform
kann das RIE-Verfahren selektiv für das Material (z. B. Silizium)
des Substrats sein. Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
kann das RIE-Verfahren so ausgeführt
werden, dass das Ätzen
nach einem vorbestimmten Zeitintervall gestoppt wird.
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Gemäß einer
Ausführungsform
kann das Entfernen der Oxidschicht 411 (z. B. das anisotrope Ätzen) auf
so eine Weise ausgeführt
werden, dass Teile der Oxidschicht 261 und der ersten elektrisch isolierenden
Schicht 203, die sich unter der Oxidschicht 411 befinden,
auch entfernt werden können. Mit
anderen Worten kann/können
jegliche source-isolierende
Schicht(en) (z. B. Sourceoxid), die über dem Source-Übergang 251 angeordnet
sind, so entfernt werden, dass der Source-Übergang 251 freiliegt,
wie in 4C gezeigt. In diesem Fall kann
eine elektrisch leitfähige
Schicht (z. B. eine Polysiliziumschicht), die nachfolgend abgeschieden
werden kann, mit dem Source-Übergang 251 elektrisch
verbunden sein, wie weiter unten mit Bezug auf 4D beschrieben
wird. Gemäß einer
anderen Ausführungsform
kann das Entfernen der Oxidschicht 411 auf so eine Weise
ausgeführt
werden, dass die Source-isolierende(n)
Schicht(en) (z. B. Sourceoxid) nur teilweise entfernt wird/werden,
z. B. auf eine Dicke im Bereich von etwa 2 nm bis etwa 50 nm reduziert
wird, z. B. auf eine Dicke von etwa 6 nm gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung.
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4D zeigt
in einer Ansicht 430, dass eine elektrisch leitfähige Schicht 431 über der
ersten Auswählstruktur 221a' und der zweiten
Auswählstrukturen 221b', und über und
zwischen der ersten ladungsspeichernden Speicherzellstruktur 241a und der
zweiten ladungsspeichernden Speicherzellstrukturen 241b gebildet
wird. Weiterhin kann die elektrisch leitfähige Schicht 431 auch über den
Logik-Peripherien (nicht gezeigt) gebildet werden. Die elektrisch
leitfähige
Schicht 431 kann beispielsweise durch Abscheiden von elektrisch
leitfähigem
Material gebildet werden. Die elektrisch leitfähige Schicht füllt anschaulich
die Lücke 422 zwischen
der ersten ladungsspeichernden Speicherzellstruktur 241a und der
zweiten ladungsspeichernden Speicherzellstruktur 241b.
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Gemäß einer
Ausführungsform
kann das elektrisch leitfähige
Material der elektrisch leitfähigen Schicht 431 Polysilizium
sein. Mit anderen Worten kann eine Polysiliziumschicht gemäß einer
Ausführungsform
gebildet werden. Gemäß einer
Ausführungsform
kann die Polysiliziumschicht mit Hilfe eines Abscheidungsverfahrens
(Poly4-Abscheidung) gebildet werden. Gemäß einer Ausführungsform kann
die Polysiliziumschicht (Poly4-Schicht)
auch in peripheren Bereichen (nicht gezeigt) der Speicherzellenanordnung
angeordnet werden.
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Die
elektrisch leitfähige
Schicht 431 kann dazu dienen einen Source-Plug 441 (z.
B. ein Source-Füll-Loch
mit einer Polysiliziumschicht anstatt eines Kontaktplugs wie in 3A gezeigt)
der Speicherzellenanordnung zu bilden (vgl. 4E).
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In
dem Fall, dass irgendwelche isolierende Schichten (z. B. Source-Oxid),
die auf oder über
dem Source-Übergang 251 angeordnet
sind, entfernt wurden kann die elektrisch leitfähige Schicht 431 mit dem
Source-Übergang 251 gemäß einer
Ausführungsform
elektrisch verbunden sein, wie in 4D gezeigt.
In diesem Fall kann ein elektrischer Kurzschluss zwischen dem Source-Plug
(z. B. Poly-Plug) und der Source der Speicherzellenanordnung bestehen.
Das kann beispielsweise in dem Fall einer Flashspeicherzellenanordnung
verwendet werden, die einen Fowler-Nordheim(FN)-Löschmechanismus verwendet,
in welchem Speicherzellen durch FN-Tunneln der Ladungsträger (z.
B. Elektronen) von dem Floating-Gate (FG) durch die Tunnel-Dielektrizitätsschicht 203 zu
dem Kanal einer Speicherzelle gelöscht werden.
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Gemäß einer
anderen Ausführung
der Erfindung kann die elektrisch leitfähige Schicht 251 mit Hilfe
einer oder mehreren dünnen
isolierenden Schichten (z. B. der ersten elektrisch isolierenden Schicht 203 und/oder
der Oxid-Schicht 261)
von dem Source-Übergang 251 isoliert
werden. Das kann beispielsweise in dem Fall einer Flash-Speicherzellenanordnung
verwendet werden, die einen Löschmechanismus
verwendet, in dem Speicherzellen mittels Tunneln der Ladungsträger von
dem Floating-Gate zum leitenden Source-Plug 441 gelöscht werden.
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4E zeigt
in einer Ansicht 440, dass das elektrisch leitfähige Material
der elektrisch leitfähigen Schicht 431 von über der
ersten Auswählstruktur 221a' und der zweiten Auswählstruktur 221b' und der ersten
ladungsspeichernden Speicherzellstruktur 241a und der zweiten
ladungsspeichernden Speicherzellenstruktur 241b entfernt
wird. So kann ein Source-Plug 441 geformt werden, der elektrisch
mit dem Source-Übergang 251 verbunden
und mittels der Oxidschichten 411 und 261 elektrisch
isoliert von der ersten ladungsspeichernden Speicherzellstruktur 241a und
der zweiten ladungsspeichernden Speicherzellstruktur 241b sein
kann. Gemäß einer
Ausführungsform
kann das Entfernen des elektrisch leitfähigen Materials der elektrisch
leitfähigen
Schicht 431 ein anisotropes Ätzverfahren aufweisen oder
erreicht werden mit Hilfe eines anisotropen Ätzverfahrens, wie z. B. eines
reaktiven Ionen-Ätz(RIE)-Verfahrens.
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Anschaulich
wird gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung ein Source-Plug 441 (z. B. Source-Poly-Plug)
mit Hilfe einer Abscheidung einer elektrisch leitfähigen Schicht 431 und
darauffolgendem Rückätzen der
Schicht 431 gebildet werden. So kann eine selbstausrichtende
randlose Source (Poly-Plug) in der Speicherzellenanordnung erreicht
werden.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform kann
ein Logik-Gate(LG)-Lithografie-Verfahren
angewendet werden, um die Logik-Gates in peripheren Bereichen (nicht
gezeigt) der Speicherzellenanordnung zu öffnen, während die Speicherzellen der Speicherzellenanordnung
geblockt sind (z. B. mittels Resist), wie weiter oben beschrieben
ist. Gemäß einer
Ausführungsform
kann eine strukturierte Maskenschicht (z. B. Resist) im Zusammenhang
mit einem lithografischen Verfahren verwendet werden. Weiterhin
kann ein anisotropes Ätzverfahren,
z. B. ein reaktives Ionen-Ätz(RIE)-Verfahren,
verwendet werden, um Teile der der Poly4-Schicht 431, die
vorher in den peripheren Bereichen (nicht gezeigt) abgeschieden
wurde, der Speicherzellenanordnung zu entfernen, wie mit Bezug auf 4D beschrieben wurde.
Gemäß einer
Ausführungsform
kann das Ätzverfahren
auf der elektrisch isolierenden Schicht 261 stoppen. Gemäß einer
weiteren Ausführungsform können ein
Veraschung-Verfahren und ein Nass-Reinigungsverfahren nach dem Ätzverfahren
ausgeführt werde.
Weiterhin kann gemäß einer
weiteren Ausführungsform
ein Logik-Seitenwand-Oxidationsverfahren
für die
Logik-Vorrichtungen in den peripheren Gebieten (nicht gezeigt) ausgeführt werden.
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Gemäß einer
Ausführungsform
können nachfolgend
Industrie-Standard-Logik-
und/oder HV-unterstützende
Vorrichtungen (nicht gezeigt) in den peripheren Bereichen gebildet
werden, beispielsweise durch Verwendung einer oder mehrerer Niedrig-Dotiert-Drain(LDD)-Implantations-Verfahrensschritte,
einer oder mehrerer Ionen-Implantationsverfahrensschritte
und einer oder mehrerer Silizidierungsverfahrensschritte.
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4F zeigt
in einer Ansicht 450, dass Kontakte 271 auf dem
ersten Drain-Übergang 252a und dem
zweiten Drain-Übergang 252b der
Speicherzellenanordnung gebildet werden, um elektrische Kontakte
mit den Drain-Übergängen 252a, 252b herzustellen.
Die Kontakte 271 können
in gleicher Weise wie weiter oben beschrieben mit Bezug auf 2H beschrieben
werden, und benachbarte Speicherzellen der Speicherzellenanordnung
können
sich die Kontakte 271 in gleicher Weise teilen, wie in
der Speicherzellenanordnung 280 in 2J gezeigt
wird.
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4F zeigt
anschaulich eine Speicherzellenanordnung, aufweisend eine erste
Speicherzelle 472a und eine zweite Speicherzelle 472b in
einer spiegelsymmetrischen Anordnung, wobei die zwei Speicherzellen 472a, 472b sich
einen gemeinsamen Source-Übergang 251 teilen.
Jede der Speicherzellen 472a, 472b kann als eine
Floating-Gate-Speicherzelle
eingerichtet sein, aufweisend ein Floating-Gate (FG) als eine ladungsspeichernde
Schicht (wie in 4F gezeigt), alternativ als
eine ladungseinfangende Speicherzelle.
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Die
Speicherzellenanordnung, die in 4F gezeigt
ist, hat eine selbstausrichtende Source, die als eine randlose Source
eingerichtet ist. Ein Effekt der randlosen Source kann sein, dass
die Speicherzellenanordnung einen kleineren y-Pitch als die Speicherzellenanordnung 300 hat,
die in 3A und 3B gezeigt
wird, da der Spacer zwischen dem Source-Kontakt und dem Logik-Gate
(auch als SR-CA-zu-PC-Raum
bezeichnet) zwei Mal in der Speicherzellenanordnung von 4F gespeichert werden
kann.
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Also
kann das Einheitszellgebiet in der Speicherzellenanordnung von 4F kleiner
als das Einheitszellgebiet der Speicherzellenanordnung 300 sein,
die in den 3A und 3B gezeigt
werden.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform kann
die Speicherzellenanordnung, die in 4F gezeigt
wird, weiterhin gemäß einem
oder mehreren Back-End-Of-Line(BEOL)-Verfahrensschritten bearbeitet werden.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform können die
Source- und Drain-Übergänge in der Speicherzellenanordnung,
die in
-
4F gezeigt
werden, vertauscht sein. Mit anderen Worten kann das Gebiet 251 als
eine Drain-Übergang
eingerichtet und die Gebiete 252a, 252b können als
Source-Übergänge der
Speicherzellenanordnung eingerichtet sein.
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Im
Folgenden werden gewisse Eigenschaften und potentielle Effekte von
Ausführungsformen, die
hierin weiter oben mit Bezug auf 4A bis 4F beschrieben
sind, beschrieben.
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Gemäß einer
Ausführungsform
wird eine Speicherzellenanordnung mit einer selbstausrichtenden
Source bereitgestellt, wobei die Source als eine randlose Source
eingerichtet sein kann.
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Gemäß einer
Ausführungsform
kann eine zusätzliche
Block-Level-Maske
im Zusammenhang mit dem Bilden der randlosen Source der Speicherzellenanordnung
verwendet werden. Die zusätzliche Block-Level-Maske
kann verwendet werden, um Material der elektrisch leitfähigen Schicht 432 zu
entfernen, z. B. um Poly4 von der Schicht 431 in dem Fall, dass
die Schicht 431 als eine Poly4-Schicht eingerichtet ist,
zu entfernen.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform kann
die zusätzliche
Polysiliziumabscheidung (Poly4-Abscheidung) im Zusammenhang mit
dem Bilden der randlosen Source verwendet werden.
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Im
Folgenden werden gewisse Eigenschaften und potentielle Effekte von
illustrativen Ausführungsformen
beschrieben.
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Gemäß einer
Ausführungsform
kann ein Seitenwand-Spacer-Split-Gate
unter Verwendung einer Block-Level-Maske und einem selbstausrichtenden Schema
anstatt der Verwendung einer Nächste-Generation-Litho-Maske-PS
verwendet werden. Mit anderen Worten kann die Nächste-Generation-Litho-Maske-PS durch eine Block-Level-Maske
ersetzt werden. Dadurch können
beispielsweise die Kosten reduziert werden.
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Gemäß einer
Ausführungsform
können
die Drain-Gate-Spacers für
zwei benachbarte Speicherzellen (wobei die Zellen zueinander um
180° gespiegelt
sind) gebildet werden, wobei eine Hi-NA-Litho-PS-Maske (d. h. eine
Poly-Spacer-Lithografie-Maske,
die eine Ausrichtung mit knapper Überlapp-Spezifikation oder
knapper CD (kritische Dimension) impliziert und folglich ein Lithografie-Werkzeug mit
hoher oder sehr hoher numerischer Apertur (NA) erfordert, was die
Herstellungskosten erhöht)
durch eine Block-Level-Maske ersetzt, um die Zellen zu teilen. Folglich
kann eine Entfernung der Source-seitigen Gate-Spacer vermieden werden (mit anderen Worten,
nicht gebraucht werden), und eine selbstausrichtende Source kann
erreicht werden.
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Gemäß einer
Ausführungsform
kann eine selbstausrichtende HS3P(„Hot Source Triple Poly”)-Zelle
zu einem niedrigen Preis (da beispielsweise keine Hi-NA-Litho-Maske
verwendet oder benötigt wird)
und mit reduziertem Risiko oder sogar risikofrei (da beispielsweise
die Entwicklung eines neuen Gate-Spacer-Entfernungs-Verfahrens nicht
benötigt wird
und folglich das Risiko von Poly-Stringern reduziert oder vermieden
werden kann) bereitgestellt werden.
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Obwohl
die Erfindung vor allem unter Bezugnahme auf bestimmte Ausführungsbeispiele
gezeigt und beschrieben wurde, sollte es von denjenigen, die mit
dem Fachgebiet vertraut sind, verstanden werden, dass zahlreiche Änderungen
bezüglich
Ausgestaltung und Details daran vorgenommen werden können, ohne
vom Wesen und Bereich der Erfindung, wie er durch die nachfolgenden
Ansprüche
definiert wird, abzuweichen. Der Bereich der Erfindung wird daher
durch die angefügten
Ansprüche
bestimmt, und es ist beabsichtigt, dass sämtliche Änderungen, welche unter den
Wortsinn oder den Äquivalenzbereich
der Ansprüche
fallen, umfasst werden.