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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Wäschebehandlungs- oder Wäschevorrichtung. Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere eine Wäschevorrichtung mit einer Gewichtsausgleichseinrichtung.
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Wäschevorrichtungen sind im Allgemeinen elektrische Geräte, die zum Reinigen von Wäsche durch Waschen oder Trocknen der Wäsche verwendet werden. Derartige Wäschevorrichtungen weisen eine Trommel zum Aufnehmen von Wäsche und ein Antriebsteil zum Drehen der Trommel auf.
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Wenn das Antriebsteil die Trommel dreht, dreht sich die in die Trommel geladene Wäsche gemäß der Drehbewegung der Trommel.
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Hierbei weist die Wäschevorrichtung zum Waschen von Wäsche ferner einen Laugenbehälter zum Aufnehmen von Waschwasser auf, in dem die Trommel drehbar angeordnet ist, so dass die Wäsche durch Reibungskraft mit Hilfe des Waschwassers gewaschen werden kann.
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Die Wäschevorrichtung zum Trocknen von Wäsche führt der Trommel während der Drehbewegung der Trommel Heißluft zu, so dass die Wäsche getrocknet werden kann.
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Daher ist die Drehbewegung der Trommel in jedem Wäschevorrichtungstyp erforderlich.
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Wenn die Wäsche in der Trommel einseitig angeordnet ist, würde der Schwerpunkt der Trommel nicht demjenigen des Antriebsteils entsprechen, wodurch eine Exzentrizität verursacht werden könnte.
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Wenn die Trommel unter Missachtung dieser Exzentrizität gedreht wird, würden Schwingungen und Geräusche auftreten, wodurch die Lebensdauer der Wäschevorrichtung herabgesetzt würde.
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Um dieses Exzentrizitätsproblem zu lösen, kann eine Gewichtausgleichseinrichtung bereitgestellt werden, die durch ein zusätzliches Befestigungselement an der Trommel befestigt wird.
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Obgleich diese Gewichtausgleichseinrichtung durch das zusätzliche Befestigungselement an der Trommel befestigt wird, würde der Befestigungszustand zwischen diesen Elementen sich jedoch aufgrund der während der Drehbewegung der Trommel erzeugten Schwingungen lockern.
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Wenn sich die Befestigung zwischen der Trommel und der Gewichtausgleichseinrichtung gelockert hat, kann die Exzentrizität der Trommel stark werden.
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Daher betrifft die vorliegende Erfindung eine Wäschevorrichtung mit einer Gewichtausgleichseinrichtung. Die
US 5 765 404 A betrifft eine Wäschevorrichtung gemäß dem Oberbegriff der unabhängigen Ansprüche.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Wäschevorrichtung mit einer Gewichtausgleichseinrichtung bereitzustellen, die dazu geeignet ist, einen einfachen Zusammenbau der Wäschevorrichtung zu ermöglichen. Diese Aufgabe wird durch eine Wäschevorrichtung mit den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche 1, 2, 3 und 5 gelöst.
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Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß eine Wäschevorrichtung bereitgestellt, mit: einem Gehäuse, einer im Gehäuse drehbar angeordneten Trommel, einer Gewichtausgleichseinrichtung zum Kompensieren einer exzentrischen Drehbewegung der Trommel und einem Befestigungselement, das die Gewichtausgleichseinrichtung durch Einsetzen an der Trommel befestigt.
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Die Trommel weist einen Flansch auf, in den die Gewichtausgleichseinrichtung eingeführt wird, und eine Sitzvertiefung, in der die Gewichtausgleichseinrichtung aufgenommen wird.
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Das Befestigungselement weist einen in einer Außenumfangsfläche der Gewichtausgleichseinrichtung angeordneten Haken und ein dem Haken zugeordnetes, im Flansch ausgebildetes Verhakungsloch auf. Entlang der Außenumfangsfläche der Gewichtausgleichseinrichtung sind mehrere Haken bereitgestellt, wobei die mehreren Haken bezüglich des Schwerpunkts der Gewichtausgleichseinrichtung symmetrisch zueinander angeordnet sind.
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Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß ferner eine Wäschevorrichtung bereitgestellt, mit: einem Gehäuse, einer im Gehäuse drehbar angeordneten Trommel, einer Gewichtausgleichseinrichtung zum Kompensieren einer exzentrischen Drehbewegung der Trommel und einem Befestigungselement, das die Gewichtausgleichseinrichtung durch Einsetzen an der Trommel befestigt. Die Trommel weist einen Flansch auf, in den die Gewichtausgleichseinrichtung eingeführt wird, und eine Sitzvertiefung, in der die Gewichtausgleichseinrichtung aufgenommen wird. Das Befestigungselement weist einen ersten Haken und einen zweiten Haken auf, wobei der erste Haken und der zweite Haken parallel zur Drehwelle der Gewichtausgleichseinrichtung in einem vorgegebenen Abstand voneinander beabstandet sind, und ein Verhakungsloch, das im Flansch zum Aufnehmen des Hakens ausgebildet ist.
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Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß ferner eine Wäschevorrichtung bereitgestellt, mit: einem Gehäuse, einer im Gehäuse drehbar angeordneten Trommel, einer Gewichtausgleichseinrichtung zum Kompensieren einer exzentrischen Drehbewegung der Trommel und einem Befestigungselement, das die Gewichtausgleichseinrichtung durch Einsetzen an der Trommel befestigt. Das Befestigungselement weist einen Haken mit einem Erweiterungsabschnitt, der sich entlang der Außenumfangsfläche der Gewichtausgleichseinrichtung erstreckt, und einem an einem Ende des Erweiterungsabschnitts angeordneten Kopfabschnitt, ein Verhakungsloch, das im Flansch zum Aufnehmen des Hakens ausgebildet ist, einen in einer Innenumfangsfläche des Flanschs angeordneten Vorsprungabschnitt zum Tragen des Kopfabschnitts zum Sichern der Position des Hakens und zwei Rippen auf, die im Erweiterungsabschnitt in Längsrichtung des Erweiterungsabschnitts bereitgestellt sind, wobei die zwei Rippen entsprechend einer Breite des Vorsprungabschnitts voneinander beabstandet sind und der Vorsprungabschnitt in einen durch die beiden Rippen definierten Raum eingeführt ist, wenn die Gewichtausgleichseinrichtung an der Trommel befestigt ist.
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Der Vorsprungabschnitt kann aus einem elastischen Element bestehen, um einen Durchlass für den Haken zu bilden, wenn der Haken durch Einsetzen an der Trommel befestigt wird.
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Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß ferner eine Wäschevorrichtung bereitgestellt, mit: einem Gehäuse, einer im Gehäuse drehbar angeordneten Trommel, einer Gewichtausgleichseinrichtung zum Kompensieren einer exzentrischen Drehbewegung der Trommel und einem Befestigungselement, das die Gewichtausgleichseinrichtung durch Einsetzen an der Trommel befestigt. Die Trommel weist einen Flansch, in den die Gewichtausgleichseinrichtung eingeführt wird, und eine Sitzvertiefung auf, in der die Gewichtausgleichseinrichtung aufgenommen wird. Durch das Befestigungselement kann die Gewichtausgleichseinrichtung am Flansch befestigt werden, wobei die in die Innenumfangsfläche des Flanschs eingesetzte Gewichtausgleichseinrichtung auf einen vorgegebenen Winkel gedreht wird.
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Das Befestigungselement kann ein Paar Vorsprünge aufweisen, die entlang einer Außenumfangsfläche der Gewichtausgleichseinrichtung in einem vorgegebenen Abstand voneinander beabstandet sind, und ein im Flansch angeordnetes Flügelpaar, wobei das Flügelpaar dazu vorgesehen ist, in einem durch das Paar Vorsprünge gebildeten Zwischenraum angeordnet zu werden.
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Das Flügelpaar kann elastisch sein, wenn die jeweiligen Vorsprünge gegen die Flügel drücken.
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Der Abstand zwischen den Flügelenden kann wesentlich größer sein als der Abstand zwischen den Vorsprüngen.
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An einer Seite jedes Vorsprungs kann eine Rippe angeordnet sein, wobei die Rippe jeden Flügel derart hält, dass verhindert wird, dass die Gewichtausgleichseinrichtung sich löst.
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Entlang der Außenumfangsfläche der Gewichtausgleichseinrichtung können mehrere Vorsprungpaare angeordnet sein, wobei die Vorsprungpaare bezüglich eines Schwerpunkts der Gewichtausgleichseinrichtung symmetrisch zueinander angeordnet sein können.
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Das Befestigungselement kann eine in einer Sitzvertiefung ausgebildete Befestigungsöffnung und einen in der Gewichtausgleichseinrichtung angeordneten Befestigungsabschnitt aufweisen, wobei der Befestigungsabschnitt in einem Zustand, in dem er in die Befestigungsöffnung eingesetzt ist, drehbar ist.
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Der Befestigungsabschnitt kann einen sich von der Gewichtausgleichseinrichtung erstreckenden Erweiterungsabschnitt und einen an einem Ende des Erweiterungsabschnitts angeordneten Kopfabschnitt aufweisen, wobei eine Querschnittsgröße des Kopfabschnitts wesentlich größer ist als eine Querschnittsgröße des Erweiterungsabschnitts.
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Die Befestigungsöffnung kann einen Einführabschnitt aufweisen, in den der Kopfabschnitt eingesetzt wird, und einen Durchgangsabschnitt, der einen Drehdurchlass des Erweiterungsabschnitts mit dem darin eingesetzten Kopfabschnitt bildet.
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Das Befestigungselement kann einen sich zum Durchgangsabschnitt hin erstreckenden elastischen Abschnitt aufweisen, wobei der elastische Abschnitt benachbart zum Einführabschnitt angeordnet ist, und ein Abdeckungselement zum Verhindern, dass das Befestigungselement zum Innenraum der Trommel hin freiliegt.
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Die Länge des Erweiterungsabschnitts kann der Dicke der Sitzvertiefung entsprechen.
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Es sollte klar sein, dass sowohl die vorstehende allgemeine Beschreibung als auch die folgende ausführliche Beschreibung der vorliegenden Erfindung exemplarisch sind und zur Erläuterung dienen und eine nähere Beschreibung der in den Ansprüchen definierten Erfindung ermöglichen sollen.
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Die beigefügten Zeichnungen, durch die ein weitergehendes Verständnis der Erfindung ermöglicht werden soll, und die Teil der vorliegenden Anmeldung sind, zeigen Ausführungsformen der Erfindung und dienen zusammen mit der Beschreibung zum Erläutern des erfindungsgemäßen Prinzips; es zeigen:
- 1 eine Querschnittansicht zum Darstellen eines äußeren Erscheinungsbildes einer ersten exemplarischen Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Wäschevorrichtung;
- 2 eine Querschnittansicht zum Darstellen einer Befestigung zwischen einer Trommel und einer Gewichtausgleichseinrichtung der ersten exemplarischen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Wäschevorrichtung;
- 3 eine vergrößerte Ansicht zum Darstellen eines Befestigungsabschnitts zwischen der Trommel und der Gewichtausgleichseinrichtung;
- 4 ein Diagramm zum Darstellen einer Position, an der ein Befestigungselement angeordnet ist;
- 5 eine Querschnittansicht zum Darstellen einer Befestigung zwischen einer Trommel und einer Gewichtausgleichseinrichtung einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Wäschevorrichtung;
- 6 ein Diagramm zum Darstellen der Befestigung zwischen einer Trommel und einer Gewichtausgleichseinrichtung einer dritten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Wäschevorrichtung;
- 7 eine perspektivische Ansicht zum Darstellen eines Zustands, in dem die in 6 dargestellte Gewichtausgleichseinrichtung an der Trommel befestigt ist;
- 8 eine perspektivische Explosionsansicht zum Darstellen einer Trommel und einer Gewichtausgleichseinrichtung, die in einer vierten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Wäschevorrichtung angeordnet sind;
- 9 eine Konzeptansicht zum Darstellen eines Verfahrens zum Befestigen der Gewichtausgleichseinrichtung an der in 1 dargestellten Trommel;
- 10 ein Diagramm einer Trommel und einer Gewichtausgleichseinrichtung einer fünften Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Wäschevorrichtung;
- 11 eine perspektivische Explosionsansicht zum Darstellen einer Trommel und einer Gewichtausgleichseinrichtung einer sechsten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Wäschevorrichtung; und
- 12 ein Diagramm zum Darstellen einer Befestigung zwischen der Trommel und der Gewichtausgleichseinrichtung, die in 10 dargestellt sind.
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Nachstehend wird auf die spezifischen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ausführlich Bezug genommen, von denen in den beigefügten Zeichnungen Beispiele dargestellt sind. Wo immer dies möglich ist, werden in den Zeichnungen die gleichen Bezugszeichen zum Bezeichnen gleicher oder ähnlicher Teile und Komponenten verwendet.
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Nachstehend wird unter Bezug auf 1, die eine Querschnittansicht zum Darstellen eines äußeren Erscheinungsbildes einer ersten exemplarischen Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Wäschevorrichtung zeigt, eine Gesamtkonfiguration dieser Ausführungsform beschrieben.
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Eine erfindungsgemäße Wäschevorrichtung weist ein Gehäuse 10, einen Laugenbehälter 30 und eine Trommel 20 auf. Das Gehäuse 10 definiert das äußere Erscheinungsbild der Wäschevorrichtung. Der Laugenbehälter 30 ist im Gehäuse 10 angeordnet, und die ausgerichtete drehbare Trommel 20 ist im Laugenbehälter 30 angeordnet.
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Der Laugenbehälter 30 kann durch eine Feder 60 und einen Dämpfer 70 am Gehäuse 10 befestigt sein. Ein Antriebsteil 40 kann hinter dem Laugenbehälter 30 angeordnet sein.
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Das Antriebsteil 40 ist mit der Trommel 20 verbunden und erstreckt sich durch den Laugenbehälter 30, so dass das Antriebsteil 40 eine Drehkraft auf die Trommel 20 ausüben kann.
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In einer Umfangsfläche der Trommel 20 können mehrere Durchgangslöcher 21 ausgebildet sein, wobei die Durchgangslöcher 21 im Laugenbehälter 30 aufgenommenes Waschwasser in die Trommel 20 durchlassen.
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Außerdem kann eine Tür 11 mit der Vorderseite der Trommel 20 verbunden sein, um Wäsche in die Trommel 20 zu laden bzw. von der Trommel 20 zu entnehmen.
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Zum Aufrechterhalten eines luftdichten Zustands zwischen dem Laugenbehälter 30 und der Tür 11 kann eine Dichtung 50 vorgesehen sein, und in einer Bodenfläche des Laugenbehälters 30 kann eine Abflussöffnung 90 zum Ableiten von Waschwasser im Inneren des Laugenbehälters 30 ausgebildet sein.
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Gemäß der Wäschevorrichtung mit den vorstehend erwähnten Komponenten wird Wäsche über die Tür 11 in die Trommel 20 geladen, und es wird ein Wasch- und Trocknungsvorgang ausgeführt, während das Antriebsteil 40 die Trommel 20 dreht.
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Wenn die Trommel 20 gedreht wird, während sich die Wäsche ungleichmäßig verteilt auf einer Seite in einem bestimmten Abschnitt einer Innenumfangsfläche der Trommel 20 befindet, entspricht der Schwerpunkt der Trommel 20 möglicherweise nicht dem Drehmittelpunkt, d.h. es kann eine Exzentrizität auftreten.
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Insbesondere im Fall einer Trommel-Wäschevorrichtung ist eine Trommel 20 horizontal zu einem Boden der Trommel-Wäschevorrichtung ausgerichtet. Während der Drehbewegung der Trommel 20 dreht sich Wäsche in einem Zustand, in dem sie aufgrund der Schwerkraft an einer Seite der Trommelfläche anhaftet, wodurch eine Exzentrizität verursacht werden kann.
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Wenn eine derartige exzentrische Drehbewegung anhält, d.h., wenn die Trommel 20 sich derart dreht, dass der Schwerpunkt der Trommel 20 bezüglich des Drehmittelpunktes exzentrisch ist, würde die Trommel 20 Schwingungen und Geräusche erzeugen, die Wascheffizienz würde abnehmen, und es würde eine Überlastung des Antriebsteils 40 auftreten.
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Daher kann die vorliegende Ausführungsform eine Gewichtausgleichseinrichtung 80 zum Kompensieren der exzentrischen Drehbewegung der Trommel 20 aufweisen.
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Die Gewichtausgleichseinrichtung 80 weist ein Gehäuse, das einen Innenraum der Gewichtausgleichseinrichtung 80 definiert, und ein Material mit einem vorgegebenen Gewicht (nachstehend als „Ausgleichsgewicht“ bezeichnet) auf. Hierbei kann das Ausgleichsgewicht entlang des Gehäuses beweglich sein.
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Während das Gehäuse sich zusammen mit der Trommel 20 dreht, bewegt sich das Ausgleichsgewicht im Inneren des Gehäuses in eine Schwerkraftrichtung, um den Schwerpunkt der Trommel 20 zu kompensieren, so dass die exzentrische Drehbewegung der Trommel 20 verhindert werden kann.
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Das Ausgleichsgewicht kann als flüssiges Ausgleichsgewicht oder als Kugel-Ausgleichsgewicht mit einem vorgegebenen Gewicht konfiguriert sein.
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Nachstehend wird unter Bezug auf 2 eine Befestigungsstruktur zwischen der Gewichtausgleichseinrichtung 80 und der Trommel 20 ausführlich beschrieben.
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Die Gewichtausgleichseinrichtung 80 kann derart an der Trommel 20 befestigt werden, um die Exzentrizität der Trommel 20 zu kompensieren, dass sie sich zusammen mit der Trommel 20 dreht.
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Wenn die Gewichtausgleichseinrichtung 80 beabstandet vom Antriebsteil 40 angeordnet ist, kann schon eine geringe Bewegung des Ausgleichsgewichts ein ziemlich großes Moment erzeugen, so dass es dazu geeignet ist, die Exzentrizität der Trommel 20 zu kompensieren.
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Infolgedessen ist es vorteilhaft, wenn die Gewichtausgleichseinrichtung 80 an der Vorderseite der Trommel 20 befestigt ist.
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In der vorliegenden Ausführungsform ist das Ausgleichsgewicht zwar an der Vorderseite der Trommel 20 befestigt, um die Exzentrizität zu kompensieren, hierdurch soll jedoch nicht ein Fall ausgeschlossen werden, bei dem eine Gewichtausgleichseinrichtung 80 an einer Rückseite der Trommel 20 angeordnet ist.
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Die Wäschevorrichtung kann eine Konfiguration haben, gemäß der die Gewichtausgleichseinrichtung 80 durch Einsetzen an der Trommel 20 befestigt wird, so dass ein Montagevorgang einfach sein kann und verhindert werden kann, dass ein Befestigungselement 100, das sich durch während der Drehbewegung der Trommel 20 erzeugte Schwingungen lockert, die Exzentrizität erhöht.
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Die Gewichtausgleichseinrichtung 80 kann einen Haken 110 aufweisen, und die Trommel 20 kann ein Verhakungsloch 120 aufweisen, in das der Haken 110 einsetzbar ist. D.h., der Haken 110 wird derart in das Verhakungsloch 120 eingesetzt, dass die Gewichtausgleichseinrichtung 80 durch Einsetzen an der Vorderseite der Trommel 20 befestigt werden kann.
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Die Trommel 20 kann ferner einen Flansch 23 und eine Sitzvertiefung 22 aufweisen, so dass die Gewichtausgleichseinrichtung 80 durch Einsetzen glatt und leichtgängig befestigt werden kann.
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Der Flansch 23 ist in einem Erweiterungsabschnitt der vorderseitigen Außenumfangsfläche der Trommel 20 ausgebildet, und eine Außenumfangsfläche der Gewichtausgleichseinrichtung 80 steht mit dem Flansch 23 in Kontakt. Die Sitzvertiefung 22 ist in der Vorderfläche der Trommel 20 ausgebildet, und eine Oberfläche der Gewichtausgleichseinrichtung 80 wird in der Sitzvertiefung 22 aufgenommen.
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In diesem Fall kann sich das Verhakungsloch 120 durch den Flansch 23 erstrecken.
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Daher wird die Gewichtausgleichseinrichtung 80 entlang des Flanschs 23 in die Vorderfläche der Trommel 20 eingesetzt, bis ihre Oberfläche in der Sitzvertiefung 22 aufgenommen ist. Hierbei kann, wenn der Haken 110 der Gewichtausgleichseinrichtung 80 in das Verhakungsloch 120 eingesetzt ist, die Gewichtausgleichseinrichtung 80 sicher an der Vorderseite der Trommel 20 befestigt werden.
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Daher kann durch das Befestigen der Gewichtausgleichseinrichtung 80 durch Einsetzen an der Trommel 20 unter Verwendung des Hakens 110 der Nachteil vermieden werden, dass sich ein Befestigungselement 100 lockert, und der Nachteil, dass sich die Gewichtausgleichseinrichtung 80 löst.
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Nachstehend werden der Haken 110 und das Verhakungsloch 120 unter Bezug auf 3 ausführlich beschrieben.
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Der Haken 110 kann von der Außenumfangsfläche der Gewichtausgleichseinrichtung 80 hervorstehen, wie in 2 dargestellt ist. Alternativ kann der Haken 110 von einem Erweiterungsabschnitt hervorstehen, der sich über einen vorgegebenen Abstand von der Außenumfangsfläche der Gewichtausgleichseinrichtung 80 zur Trommel 20 hin erstreckt, wie in 3 dargestellt ist.
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Hierbei kann der Haken 110 eine schräge Seite 111 aufweisen, so dass der Haken 110 sich in die Sitzvertiefung 22 bewegen kann, ohne dass er sich am Flansch 23 verhakt, wenn die Gewichtausgleichseinrichtung 80 in den Flansch 23 eingesetzt wird.
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Der Haken 110 kann ferner eine Rückseite 112 aufweisen, die senkrecht zur Außenumfangsfläche der Gewichtausgleichseinrichtung 80 ausgebildet ist, so dass verhindert werden kann, dass die Gewichtausgleichseinrichtung 80 sich löst, wenn der Haken 110 in das Verhakungsloch 120 eingesetzt ist.
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Die Länge des Verhakungslochs 120 gleicht der Länge des Hakens 110, so dass die Rückseite 112 des Hakens 110 nicht vom Verhakungsloch 120 beabstandet ist. Dadurch kann der Bewegungsbereich der Gewichtausgleichseinrichtung 80 so weit wie möglich minimiert werden, wenn die Gewichtausgleichseinrichtung 80 durch Einsetzen an der Vorderseite der Trommel 20 befestigt ist.
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Es können mehrere Haken 110 in der Gewichtausgleichseinrichtung 80 bereitgestellt werden, und es können mehrere Verhakungslöcher 120 in Zuordnung zu den mehreren Haken 110 im Flansch 23 ausgebildet sein.
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Hierbei ist es bevorzugt, wenn die Haken 110 bezüglich der Drehmitte der Gewichtausgleichseinrichtung 80 symmetrisch angeordnet sind. Dadurch kann die Gewichtausgleichseinrichtung 80 glatt und leichtgängig befestigt werden.
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Wenn die Haken 110 bezüglich der Drehmitte der Gewichtausgleichseinrichtung 80 nicht symmetrisch angeordnet sind, sollte die einzige Position gefunden werden, bei der jeder der Haken 110 seinem entsprechenden Verhakungsloch 120 zugeordnet ist, um die Gewichtausgleichseinrichtung 80 an der Trommel 20 zu befestigen.
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Wenn die Haken 110 und die Verhakungslöcher 120 jedoch bezüglich der Mitte der Gewichtausgleichseinrichtung symmetrisch angeordnet sind, ist einer der Haken 110 in Zuordnung zu einem der Verhakungslöcher 120 angeordnet, so dass die anderen Haken 110 automatisch präzise in den entsprechenden Verhakungslöchern 120 angeordnet werden. Dadurch kann der Vorgang zum Befestigen der Gewichtausgleichseinrichtung 80 an der Trommel 20 sicher ausgeführt werden.
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Beispielsweise sind die Haken 110 entlang des Umfangs der Gewichtausgleichseinrichtung 80 in einem Intervall von 60 Grad angeordnet, und die Verhakungslöcher 120 können entlang der Außenumfangsfläche des Flanschs 23 ebenfalls in einem Intervall von 60 Grad angeordnet sein (vgl. 4).
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Nachstehend wird unter Bezug auf 5 eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben. Hierbei wird die Konfiguration, die derjenigen der vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsform gleicht, nicht näher beschrieben.
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Gemäß dieser Ausführungsform weist die Gewichtausgleichseinrichtung 80 einen Doppelhaken 110a und 110b auf. Der Flansch 23 weist ein erstes Verhakungsloch 120a und ein zweites Verhakungsloch 120b auf, in die die jeweiligen Haken 110a, 110b eingesetzt werden.
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D.h., die Gewichtausgleichseinrichtung 80 kann mehrere Doppelhaken 110a, 110b aufweisen, die entlang ihres Umfangs in einem Intervall von 60 Grad angeordnet sind, und die Doppelhaken 110a, 110b können einen ersten Haken 110a und einen vom ersten Haken 110a in einem vorgegebenen Abstand angeordneten zweiten Haken 110b aufweisen.
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Der Flansch 23 kann das dem ersten Haken 110a zugeordnete erste Verhakungsloch 120a und das dem zweiten Haken 110b zugeordnete zweite Verhakungsloch 120b aufweisen.
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Das Erscheinungsbild des ersten und des zweiten Hakens 110a und 110b und das Erscheinungsbild des ersten und des zweiten Verhakungslochs 120a und 120b können denjenigen des Hakens und des Verhakungslochs gleichen, die in Verbindung mit der vorstehend beschriebenen Ausführungsform dargestellt wurden. Die vorliegende Ausführungsform ermöglicht eine doppelte Befestigung der Gewichtausgleichseinrichtung 80 am Flansch 23 der Trommel 20.
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Wenn die Gewichtausgleichseinrichtung 80 gegen die Vorderseite des Flanschs 23 gedrückt wird, wird zuerst der erste Haken 110a in das zweite Verhakungsloch 120b eingesetzt. Wenn die Gewichtausgleichseinrichtung 80 weiter gedrückt wird, wird der erste Haken 110a in das erste Verhakungsloch 120a eingesetzt und darin gesichert, während der zweite Haken 120b in das zweite Verhakungsloch 120b eingesetzt und darin gesichert wird.
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Hierbei ist es, um diese Einsetz- und Sicherungsvorgänge des ersten und zweiten Hakens sequenziell auszuführen, bevorzugt, wenn die Konfiguration des ersten und des zweiten Hakens 110a und 110b und die Konfiguration des ersten und des zweiten Verhakungslochs 120a und 120b identisch sind.
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Gemäß der vorliegenden Ausführungsform wird die Gewichtausgleichseinrichtung 80 auf doppelte Weise in den Flansch 23 eingesetzt und an der Trommel 20 befestigt. Dadurch kann der Sicherungsgrad der Gewichtausgleichseinrichtung 80 erhöht und die Gefahr einer Ablösung der Gewichtausgleichseinrichtung 80 minimiert werden.
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Obwohl durch die vorliegende Ausführungsform zwei Haken 110a und 110b und entsprechend zwei Verhakungslöcher 120a und 120b bereitgestellt werden, können erfindungsgemäß auch mehr als zwei Haken und mehr als zwei Verhakungslöcher bereitgestellt werden.
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Nachstehend wird unter Bezug auf die 6 und 7 eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben. Konfigurationen, die denjenigen der ersten und der zweiten Ausführungsform ähnlich sind oder ihnen gleichen, werden nicht näher beschrieben.
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6 zeigt eine Querschnittansicht zum Darstellen eines Abschnitts, an dem eine Gewichtausgleichseinrichtung 80 einer dritten Ausführungsform einer Wäschevorrichtung befestigt wird.
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Zum Befestigen der Gewichtausgleichseinrichtung 80 an der Trommel 20 wird in den vorstehend beschriebenen ersten und zweiten Ausführungsformen mindestens ein Haken 110 in ein entsprechendes Verhakungsloch 120 eingesetzt, das im Flansch 23 der Trommel 20 ausgebildet ist.
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Bei der vorliegenden Ausführungsform wird dagegen ein im Flansch 23 ausgebildeter Vorsprung 130 zum Verhindern einer Ablösung der Gewichtausgleichseinrichtung 80 bereitgestellt.
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Insbesondere kann der Haken 110 einen Erweiterungsabschnitt 113, der sich bezüglich der Außenumfangsfläche der Gewichtausgleichseinrichtung 80 in eine Rückwärtsrichtung erstreckt, und einen an einem Ende des Erweiterungsabschnitts 113 ausgebildeten Kopfabschnitt 114 aufweisen.
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Hier kann der Flansch 23 einen Vorsprung 130 aufweisen, der entlang seiner Innenumfangsfläche zu einer Mitte der Trommel 20 hin hervorsteht.
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Wenn die Gewichtausgleichseinrichtung 80 in die Sitzvertiefung 22 entlang des Flanschs 23 eingesetzt ist, ist der Vorsprung 130 derart angeordnet, dass er eine Rückseite des Kopfabschnitts 114 hält, so dass verhindert werden kann, dass sich die Gewichtausgleichseinrichtung 80 von der Trommel 20 löst.
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Hierbei ist es bevorzugt, wenn der Vorsprung 130 elastisch ist, so dass er (in der Zeichnung betrachtet) nach hinten oben gedrückt werden kann, wenn der Kopfabschnitt 114 eingesetzt wird, und in seine Ausgangsposition zurückkehren kann, nachdem der Kopfabschnitt 114 ihn passiert hat.
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In den vorstehend beschriebenen ersten und zweiten Ausführungsformen wird der Haken 110 in das im Flansch 23 ausgebildete Verhakungsloch 120 eingesetzt, wobei ein Abschnitt des Hakens 110 aus der Trommel 20 heraus hervorstehen kann.
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Daher sollte der Laugenbehälter 30, in dem die Trommel 20 aufgenommen ist, in einem vorgegebenen Anstand von der Trommel 20 angeordnet sein.
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Wenn die Größe des Hakens 110 vermindert wird, um den Zwischenraum zwischen der Trommel 20 und dem Laugenbehälter 30 zu minimieren, kann sich die Gewichtausgleichseinrichtung 80 jedoch aufgrund von Schwingungen der Trommel 20 von der Trommel 20 lösen.
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Gemäß der vorliegenden Ausführungsform hält zum Eliminieren dieser Gefahr der im Flansch 23 angeordnete Vorsprung 130 den Kopfabschnitt 114, um die Gewichtausgleichseinrichtung 80 sicher zu fixieren.
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Daher ist bei der vorliegenden Ausführungsform zwischen der Trommel 20 und dem Laugenbehälter 30 vorteilhaft kein Zwischenraum für den Haken 110 erforderlich.
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Der Kopfabschnitt 114 des Hakens 110 kann gemäß der vorliegenden Ausführungsform eine schräge Seite aufweisen, die derjenigen der vorstehend beschriebenen Ausführungsform gleicht, so dass die Gewichtausgleichseinrichtung 80 glatt und leichtgängig eingesetzt werden kann.
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Der Kopfabschnitt 114 kann eine senkrechte Rückseite aufweisen, so dass eine Ablösung der Gewichtausgleichseinrichtung 80 durch den Vorsprung verhindert werden kann. Alternativ kann die Rückseite zum Kopfabschnitt 114 hin schräg ausgebildet sein.
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Der Vorsprung 130 kann eine schräge Seite aufweisen, die die gleiche Schrägungsrichtung hat wie der Kopfabschnitt 114.
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Nachdem die Gewichtausgleichseinrichtung über einen vorgegebenen Abschnitt des Flanschs 23 entlang der Umfangsrichtung aufgesetzt wurde, wird der Vorsprung 130 von der schrägen Seite 111 zur Mitte der Trommel 20 hin versetzt, so dass ein Herstellungsprozess des Vorsprungs 130 kompakt sein kann.
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7 zeigt ein Diagramm zum Darstellen, wie die Gewichtausgleichseinrichtung 80 von 6 an der Trommel 20 befestigt ist.
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Wenn der Haken 110 am Vorsprung 130 gesichert ist, wird die Gewichtausgleichseinrichtung 80 durch den Vorsprung 130 lediglich so gehalten, dass sie sich in ihre Einsetzrichtung nicht löst. Die Gewichtausgleichseinrichtung 80 kann sich jedoch in der Drehrichtung der Trommel 20 lösen.
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Daher kann der Haken 110 außerdem mindestens eine im Erweiterungsabschnitt 113 ausgebildete Rippe 140 aufweisen, um zu verhindern, dass sich die Gewichtausgleichseinrichtung durch die Drehbewegung der Trommel 20 vom Vorsprung 130 löst.
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Hierbei können die im Erweiterungsabschnitt ausgebildeten Rippen 140 in einem der Breite des Vorsprungs 130 entsprechenden Abstand voneinander beabstandet sein.
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Wenn der Vorsprung 130 die Rückseite des Hakens 110 hält, ist der Vorsprung 130 in den durch die Rippen 140 definierten Zwischenraum eingesetzt, so dass der Vorsprung 130 sich vom Kopfabschnitt 114 lösen kann, wenn die Trommel 20 gedreht wird.
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Daher kann auch während einer Drehbewegung der Trommel 20 verhindert werden, dass sich die Gewichtausgleichseinrichtung 80 von der Trommel 20 löst.
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Außer durch den Haken 110, das Verhakungsloch 120 und die Rippe 140, die vorstehend erwähnt wurden, kann die Gewichtausgleichseinrichtung 80 durch ein Befestigungselement, z.B. durch eine Schraube, an der Trommel 20 befestigt werden.
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D.h., nachdem die Gewichtausgleichseinrichtung 80 zunächst durch den Haken 110 an der Trommel 20 befestigt wurde, kann sie anschließend durch das Befestigungselement an der Trommel 20 befestigt werden. Diese Konfiguration hat den Vorteil einer einfachen und glatten bzw. leichtgängigen Befestigung des Befestigungselements und den Vorteil, dass im Vergleich zu dem Fall, in dem die Gewichtausgleichseinrichtung nur unter Verwendung des Befestigungselements an der Trommel befestigt wird, eine Ablösung der Gewichtausgleichseinrichtung sicherer verhindert wird.
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8 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht einer Trommel 20 und einer Gewichtausgleichseinrichtung 80 einer vierten Ausführungsform einer Wäschevorrichtung.
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Diese Ausführungsform hat dahingehend die gleiche Konfiguration wie die ersten bis dritten Ausführungsformen, dass die Gewichtausgleichseinrichtung 80 am Flansch 23 befestigt ist, außer dass die Gewichtausgleichseinrichtung 80 durch einen Vorsprungabschnitt 210 und einen Flügelabschnitt 220 und nicht durch den Haken oder das Verhakungsloch am Flansch 23 befestigt ist.
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Nachstehend wird die vierte Ausführungsform unter Bezug auf 8 beschrieben, wobei Konfigurationen, die denjenigen der ersten bis dritten Ausführungsformen gleichen, nicht näher dargestellt werden.
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Nachdem die Gewichtausgleichseinrichtung 80 durch Einsetzen am Flansch 23 befestigt wurde, wird sie gedreht und an der Trommel 20 befestigt.
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Zum Befestigen der Gewichtausgleichseinrichtung 80 an der Trommel 20 ist ein Befestigungselement 200 in der Gewichtausgleichseinrichtung 80 und der Trommel 20 vorgesehen.
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Das Befestigungselement 200 kann einen an einer Außenumfangsfläche der Gewichtausgleichseinrichtung 80 angeordneten Vorsprungabschnitt 210 und einen im Flansch 23 der Trommel 20 angeordneten Flügelabschnitt 220 aufweisen.
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Der im Flansch 23 angeordnete Flügelabschnitt 220 kann mindestens ein Paar Flügel 221 und 222 aufweisen, die zur Drehmitte der Trommel 20 hin hervorstehen.
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Der Flügelabschnitt 220 besteht aus einem elastischen Element, dessen beiden gegenüberliegenden Enden, d.h. Flügel 221, 222, in entgegengesetzte Richtungen gebogen sind, d.h. nicht einander zugewandt sind.
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Der Vorsprungabschnitt 210 kann mindestens ein Paar Vorsprünge 211 und 212 aufweisen, die jeweils von einer Außenumfangsfläche der Gewichtausgleichseinrichtung 80 hervorstehen.
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Das Paar Vorsprünge 211 und 212 sind in einem vorgegebenen Abstand voneinander beabstandet, wobei der Abstand kleiner oder gleich dem Abstand zwischen den beiden Enden der Flügel sein kann.
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Nachstehend wird unter Bezug auf 9 der Befestigungsvorgang zwischen der Gewichtausgleichseinrichtung 80 und der Trommel 20 unter Verwendung des Vorsprungabschnitts 210 und des Flügelabschnitts 220 beschrieben. Hierbei wird der Abstand zwischen dem Paar Vorsprüngen 211 und 212 zur Vereinfachung als „Vertiefung“ 213 bezeichnet.
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Die Gewichtausgleichseinrichtung 80 wird in den an der Trommel 20 angeordneten Flansch 23 eingesetzt. Hierbei wird der Flügel 221 in der Vertiefung 213 angeordnet.
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Nachdem der Flügel 221 in die Vertiefung 213 eingesetzt ist, kann die Gewichtausgleichseinrichtung 80 in eine in 9 dargestellte Pfeilrichtung gedreht werden.
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Daher wird der Vorsprung 211 zusammen mit der Gewichtausgleichseinrichtung gedreht, wobei er gegen den Flügel 222 drückt. Wenn der Flügel 222 durch den Vorsprung 211 gedrückt wird, wird der Flügel 222 elastisch versetzt, wodurch ein Pfad entsteht, entlang dem der Vorsprung 211 gedreht werden kann.
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Wenn die Gewichtausgleichseinrichtung 80 weiter gedreht wird, wird die durch den Vorsprung 211 auf den elastisch versetzten Flügel 222 ausgeübte Druckkraft freigegeben, so dass der Flügel durch Wiedergewinnen der Elastizität erneut in die Vertiefung 213 eingesetzt wird.
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Wie vorstehend erwähnt wurde, ist es bevorzugt, wenn die Breite der Vertiefung 213 kleiner oder gleich dem Abstand zwischen den Flügeln 221 und 222 ist.
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Wenn die Breite der Vertiefung 213 größer ist als der Abstand zwischen den Flügeln 221, 222, könnte die Gewichtausgleichseinrichtung 80 während der Drehbewegung der Trommel 20 entlang einer Innenumfangsfläche des Flanschs 23 verdreht werden.
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Wenn jedoch die Breite der Vertiefung 213 kleiner oder gleich dem Abstand zwischen den Flügeln 221, 222 ist, kann die Gewichtausgleichseinrichtung 80 durch die Elastizität der Flügel 221, 222 fixiert werden, weil die Flügel 221, 222 in entgegengesetzte Richtungen gespreizt sind. Infolgedessen kann die Gewichtausgleichseinrichtung 80 während der Drehbewegung der Trommel 20 nicht entlang der Innenumfangsfläche des Flanschs 23 gedreht werden.
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Das Paar Flügel 221 und 222, die in die Vertiefung des Vorsprungabschnitts 210 eingesetzt sind, können das Paar Vorsprünge 211 und 212 halten, so dass die Gewichtausgleichseinrichtung 80 an der Trommel 20 befestigt werden kann.
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Jeder Vorsprung 211 und 212 des Vorsprungsabschnitts 210 kann eine schräge Seite 211a zum glatten und gleichmäßigen Drücken der Flügel 221 und 222 aufweisen.
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D.h., es ist bevorzugt, wenn die Höhe jedes Vorsprungs 211 und 212 zur Vertiefung 213 hin zunimmt.
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Gemäß dem vorstehend beschriebenen Befestigungsvorgang wird der Flügel 221 in die Vertiefung 213 eingesetzt. Alternativ würde, nachdem der andere Flügel 222 des Flügelpaars in die Vertiefung 213 eingesetzt ist, die Gewichtausgleichseinrichtung 80 gedreht.
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In diesem Fall sollte die Gewichtausgleichseinrichtung 80 in eine bezüglich der in 9 dargestellten Pfeilrichtung entgegengesetzte Richtung gedreht werden, um sie an der Trommel 20 zu befestigen. Hierbei gleicht der Befestigungsvorgang dem vorstehend beschriebenen Befestigungsvorgang, so dass er nicht näher beschrieben wird.
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10 zeigt eine am Flansch 23 befestigte Gewichtausgleichseinrichtung 80 gemäß einer fünften Ausführungsform, betrachtet von oberhalb des Flanschs 23.
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Gemäß dieser Ausführungsform kann, wenn die Gewichtausgleichseinrichtung 80 am Flansch 23 befestigt ist, verhindert werden, dass die Gewichtausgleichseinrichtung 80 sich nach vorne gerichtet von der Trommel löst.
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Die Vorsprünge 211 und 212 können gemäß dieser Ausführungsform Rippen 230 aufweisen, die jeweils entlang eines Umfangs der Gewichtausgleichseinrichtung 80 angeordnet sind.
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An beiden Seiten jedes der Vorsprünge 211 und 212 ist jeweils eine Rippe 230 ausgebildet, die sich zur Vertiefung 213 zum Aufnehmen der Flügel 221 und 222 erstreckt.
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In der Gewichtausgleichseinrichtung 80 können mehrere Vorsprungabschnitte 210 angeordnet sein, wobei die Vorsprungabschnitte 210 bezüglich der Mitte der Gewichtausgleichseinrichtung 80 symmetrisch zueinander angeordnet sind.
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Wenn nur einer der Vorsprungabschnitte 210 einem der Flügelabschnitte 220 zugeordnet ist, kann die Gewichtausgleichseinrichtung 80 effektiv an der Trommel 20 befestigt werden.
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Nachstehend wird unter Bezug auf 11 eine sechste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben.
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11 zeigt eine perspektivische Ansicht zum Darstellen einer Rückseite einer Gewichtausgleichseinrichtung 80 und einer Sitzvertiefung 22 einer Trommel 20, in der die Gewichtausgleichseinrichtung 80 aufgenommen wird.
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Gemäß dieser Ausführungsform wird die Gewichtausgleichseinrichtung 80 an der an der Vorderseite der Trommel 20 ausgebildeten Sitzvertiefung 22 befestigt und nicht an der Innenumfangsfläche des Flanschs 23. Ein Befestigungselement zum Befestigen der Gewichtausgleichseinrichtung 80 an der Trommel 20 kann aus einem Befestigungsteil 240 und einer Befestigungsöffnung 250 konfiguriert sein.
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Die Gewichtausgleichseinrichtung 80, die in der Sitzvertiefung 22 aufgenommen wird, weist mehrere an einer Rückseite davon ausgebildete Befestigungsteile 240 auf.
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Das Befestigungsteil 240 weist einen sich von der Rückseite der Gewichtausgleichseinrichtung 80 erstreckenden Erweiterungsabschnitt 241 und einen an einem Ende des Erweiterungsabschnitts 241 angeordneten Kopfabschnitt 242 auf.
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Die Sitzvertiefung 22 kann mehrere Befestigungsöffnungen 250 aufweisen, in die die Befestigungsteile 240 eingesetzt und in denen sie gedreht werden.
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Die Befestigungsöffnung 250 kann einen Einführabschnitt 251 aufweisen, in den der Kopfabschnitt 242 eingeführt wird, und einen sich vom Einführabschnitt 251 in einer Umfangsrichtung der Trommel 20 erstreckenden Durchgangsabschnitt 252.
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Der Einführabschnitt 251 ist größer als der Kopfabschnitt 242, so dass der Kopfabschnitt 242 in den Einführabschnitt 251 eingeführt werden kann.
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Nachdem die Gewichtausgleichseinrichtung 80 in der Sitzvertiefung 22 aufgenommen ist, passiert das Befestigungsteil 240 die Sitzvertiefung 22 über den Einführabschnitt 251.
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Der Durchgangsabschnitt 252 hat eine einer Querschnittstruktur des Erweiterungsabschnitts 241 entsprechende Struktur.
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Dadurch kann die Gewichtausgleichseinrichtung 80, nachdem sie in der Sitzvertiefung 22 aufgenommen ist, entlang des Durchgangsabschnitts 252 gedreht werden.
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Hierbei hat der Kopfabschnitt 242 eine größere Querschnittstruktur als der Erweiterungsabschnitt 241, um zu verhindern, dass die Gewichtausgleichseinrichtung 80 sich aus der Sitzvertiefung heraus nach vorne löst, nachdem der Kopfabschnitt entlang des Durchgangsabschnitts 252 bewegt worden ist.
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Wie in 11 dargestellt ist, kann die Sitzvertiefung 22 ferner ein elastisches Element 260 aufweisen, das die Position des Befestigungsteils 240 sichert, nachdem die Gewichtausgleichseinrichtung entlang des Durchgangsabschnitts 252 bewegt worden ist.
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Ein Ende des elastischen Elements 260 erstreckt sich vom Ende des Einführabschnitts 251, an dem der Durchgangsabschnitt 252 ausgebildet ist, zum Durchgangsabschnitt 252 hin.
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Außerdem kann das elastische Element 260 eine ausreichende Elastizität besitzen, so dass es in eine Richtung versetzbar ist, in die es gedrückt wird, wenn der Kopfabschnitt 242 in den Einführabschnitt 251 eingeführt wird.
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Das elastische Element 260 kann eine ausreichende Länge oder Struktur aufweisen, so dass die Druckkraft des Kopfabschnitts 241 freigegeben wird, nachdem er sich zum Ende des Durchgangsabschnitts 252 bewegt hat.
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12 zeigt ein Diagramm zum Darstellen, wie die in 11 dargestellte Gewichtausgleichseinrichtung 80 in der Sitzvertiefung 22 aufgenommen ist.
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Nachdem das Befestigungsteil 240 sich vollständig entlang des Durchgangsabschnitts 252 bewegt hat, stellt sich das elastische Element 260 zurück, um einen vorgegebenen Abschnitt des Befestigungsteils 240 zu halten, so dass die Position der Gewichtsausgleichseinrichtung 80 gesichert werden kann.
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Das Befestigungsteil 240 kann verschiedene Strukturen aufweisen, die geeignet sind, durch das elastische Element 260 gehalten zu werden.
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D.h., der Kopfabschnitt 242 und der Erweiterungsabschnitt 241 können stufenförmig ausgebildet sein, wobei es bevorzugt ist, wenn der Kopfabschnitt 242 und der Erweiterungsabschnitt 241 planparallel ausgebildet sind.
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Infolgedessen hält das elastische Element 260 eine Seite des Befestigungsteils 240 unmittelbar nachdem die durch den Kopfabschnitt 242 darauf ausgeübte Druckkraft freigegeben wurde, und verhindert, dass die an der Trommel 20 befestigte Gewichtausgleichseinrichtung 80 sich gleichzeitig in der Sitzvertiefung 22 dreht.
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Außerdem kann an der Rückseite der Sitzvertiefung 22 ein Abdeckungselement 270 bereitgestellt werden, um zu verhindern, dass sowohl das elastische Element 260 als auch der Kopfabschnitt 242 in einem Zustand zum Innenraum der Trommel 20 freiliegen, in dem die Gewichtausgleichseinrichtung 80 an der Trommel 20 befestigt ist.
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Die Rückseite der Sitzvertiefung 22 kann einer Innenfläche der Trommel 20 entsprechen, so dass das Abdeckungselement 270 verhindern kann, dass in die Trommel 20 geladene Wäsche durch das elastische Element 260 und den Kopfabschnitt 242 beschädigt wird.
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Hierbei ist es bevorzugt, wenn das Abdeckungselement 270 nach hinten in einem vorgegebenen Abstand vom Einführabschnitt 251 und vom Durchgangsabschnitt 252 angeordnet ist, so dass das Befestigungsteil 240 eingeführt und gedreht werden kann.
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Nachstehend wird der Befestigungsvorgang zwischen der Gewichtausgleichseinrichtung 80 und der Trommel 20 beschrieben.
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Zunächst wird der Kopfabschnitt 242 des Befestigungsteils 240 in den Einführabschnitt 251 der Befestigungsöffnung 250 eingesetzt.
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Dadurch wird die Gewichtausgleichseinrichtung 80 in der Sitzvertiefung 22 aufgenommen, und das elastische Element 260 wird durch den Kopfabschnitt 242 elastisch gedrückt, so dass das Befestigungsteil 240 sicher entlang des Durchgangsabschnitts gedreht werden kann.
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Dadurch wird die Gewichtausgleichseinrichtung 80 entlang des Durchgangsabschnitts 252 gedreht. Wenn die Gewichtausgleichseinrichtung 80 vollständig gedreht ist, so dass sie am Ende des Durchgangsabschnitts 252 angeordnet ist, steht der Erweiterungsabschnitt 241 des Befestigungsteils 240 in engem Kontakt mit dem Ende des Durchgangsabschnitts 252.
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Zu diesem Zeitpunkt wird der durch den Kopfabschnitt 242 auf das elastische Element 260 ausgeübte Druck freigegeben und das elastische Element 260 kehrt in seine Ausgangsposition zurück und hält das Befestigungsteil 240, so dass die Gewichtausgleichseinrichtung 80 vollständig an der Trommel 20 befestigt werden kann.
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Hierbei kann, um zu verhindern, dass die Gewichtausgleichseinrichtung 80 sich durch die Drehbewegung und Schwingungen der Trommel 20 in die Vorwärts-Rückwärtsrichtung der Trommel 20 bewegt, der Erweiterungsabschnitt 241 sich über die gesamte Tiefe der Befestigungsöffnung 250, d.h. über die Dicke der Sitzvertiefung 22, erstrecken.
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Dadurch wird verhindert, dass die Gewichtausgleichseinrichtung 80 sich in einem Zustand bewegt, in dem sie in der Sitzvertiefung 22 der Trommel 20 aufgenommen ist.
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An der Rückseite der Gewichtausgleichseinrichtung 80 können mehrere der vorstehend beschriebenen Befestigungsteile 240 angeordnet sein, und die Befestigungsteile können bezüglich der Mitte der Gewichtausgleichseinrichtung 80 symmetrisch zueinander angeordnet sein. Dadurch kann, wenn nur eines der Befestigungsteile einem der Befestigungsöffnungen 250 zugeordnet ist, die Gewichtausgleichseinrichtung 80 glatt und leichtgängig an der Trommel 20 befestigt werden.