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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zum suchenden Abgleich zwischen
mindestens einer Suchdatenmenge mit mindestens einer Objektdatenmenge
mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
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Die
modernen Verfahren der Telekommunikation und des Datenaustauschs über
weltweite Kommunikationsnetze, insbesondere das Internet, haben
dazu geführt, dass Objekte über derartige Netze
angeboten und nachgefragt werden. Dabei stellen eine Vielzahl von
Anbietern Waren bereit, während potentielle Nachfrager über
das Kommunikationsnetz nach derartigen Objekten suchen. Zunehmend
stellen die Anbieter einer Ware ihre Ware in der Regel in dafür
vorgesehene Internetportale oder online-Shops ein, während
mögliche Kunden mehr oder weniger gezielt auf diesen Portalen
nach den Objekten suchen, die ihren Vorstellungen am besten entsprechen.
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Aus
dem Stand der Technik sind hierzu bereits Verfahren bekannt, die
es einem Nutzer erleichtern sollen, möglichst ohne größeren
Aufwand die ihn interessierenden Objekte im Kommunikationsnetz, als
praktisch im Internet, aufzufinden und die dabei ausgeführten
Suchstrategien anzupassen. So wird beispielsweise in der
US 2003/0061122 A1 ein
Verfahren und ein System für einen wissensbasierten elektronischen
Katalog offenbart, bei dem eine Vielzahl von durch eine möglichst
große Anzahl von Nutzern erzeugten Suchbäumen
hinsichtlich ihrer Zielgenauigkeit ausgewertet und selektiert werden.
Bei dem dort beschriebenen Verfahren soll das System selbstlernend
sein, wobei der Selektionsvorgang dazu führt, dass die
Suchvorgänge, d. h. die Suchbäume, fortlaufend
verfeinert und optimiert werden, um für den Nutzer einen
möglichst genauen und treffenden Vorschlag für
das gesuchte Objekt zu präsentieren.
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Aus
der
DE 101 36 505
A1 ist ein Verfahren und System zum Abfragen und Navigieren
von Produktstrukturen in einem einfachen Baum bekannt. Dabei werden
Suchresultate als Ergebnisknotenpunkte an eine vorhandene Baumstruktur
angehängt, um im Zuge ausgeführter Suchroutinen
eine vorgegebene Menge von Objekten in einer Datenbank möglichst
effektiv zu erfassen und für spätere Suchprozesse
leichter verfügbar zu machen.
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Bei
den beschriebenen Verfahren und Systemen wird jedoch das eigentliche
Problem einer Produkt- bzw. Objektsuche in großen Kommunikationsnetzen
nicht berücksichtigt und bleibt ungelöst. Dieses
Problem besteht darin, dass sowohl die Anbieter als auch die Nachfrager
nach einer Ware, einem Produkt oder sonst einem Objekt grundsätzlich
die Menge der Eigenschaften, die das gesuchte oder angebotene Objekt
beschreiben, individuell strukturieren bzw. gewichten. Dieser Aspekt
mag für Objekte mit einer relativ kleinen Eigenschaftsmenge
zunächst nicht wirklich wichtig sein, er wird aber sehr
bedeutsam, wenn es darum geht, nach Objekten zu suchen, deren Eigenschaftsmenge
viele einzelne Merkmale umfasst, die noch dazu komplex voneinander
abhängen können und über deren Hierarchie
und Wichtigkeit auf Seiten des oder der Nachfrager einerseits und
des oder der Anbieter andererseits natürlich keine Einigkeit
besteht. Es genügt dann nicht, nach gegebenen Merkmalen
zu suchen, weil die gesamte innere Abhängigkeit aller Merkmale
des Objektes nicht erfasst ist. Dadurch kann der ganze Suchvorgang
an der damit verbundenen „Unschärfe” der
vorhandenen Daten scheitern oder erbringt nur sehr ungenaue Resultate.
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Meist
ergibt sich ein wesentliches Hindernis schon allein daraus, dass
die Anbieter der Waren ihre Objekte einerseits möglichst
aussagekräftig zu beschrei ben versuchen, sich aber andererseits
dabei nicht in unbedeutenden Details verlieren dürfen,
weil sonst die Beschreibung zu unübersichtlich wird. Andererseits
haben jedoch manche Nachfrager relativ genaue Vorstellungen davon,
was sie suchen und können daher mit den allgemeinen Beschreibungen auf
Portalen oder elektronischen Katalogen relativ wenig anfangen. Sie
müssen daher entweder auf umständliche und zeitraubende
Weise mit dem Anbieter Rücksprache halten oder riskieren,
dass sie etwas finden, das dann letztlich nicht in vollem Umfang
ihren Vorstellungen entspricht.
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Wenn
Objekte angeboten oder vermittelt werden sollen, die einen komplexen
Aufbau aufweisen und über eine Vielzahl von Eigenschaften
und funktionellen Details verfügen, sieht sich ein Anbieter vor
die Aufgabe gestellt, zunächst erst einmal genau genug
abzuschätzen, welches der vielen Details und funktionellen
Merkmale für einen Nachfrager von Interesse sein könnten.
Andererseits wird aber ein möglicher Nachfrager entweder
von einer Unmenge von Informationen überflutet oder findet
gerade zu einem ihn besonders interessierenden Beschreibungsdetail
keine befriedigende und eindeutige Angabe. Sowohl der Anbieter als
auch der Nachfrager wissen im Grunde nicht, auf welcher Grundlage
bzw. welchen Gesichtspunkten die jeweilige Gegenseite die Eigenschaften
des Objektes offenbart bzw. die Suche nach dem Objekt vornimmt.
Die damit verbundenen Unsicherheiten verhindern es, dass der Beschaffungsprozess
und die Vermittlung des Objektes zwischen Anbieter und Nachfrager
in einer effektiven Weise erfolgen kann.
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Es
besteht somit die Aufgabe, ein Verfahren anzugeben, mit dem es gelingt,
zum einen Objekte mit einer Vielzahl von Eigenschaften möglichst
detailliert und effizient zu beschreiben und zum anderen nach derartigen
Objekten auch in einer möglichst effizienten Art und Weise
zu suchen. Das Verfahren soll es darüber hinaus auch ermöglichen,
die Präferenzen, nach denen einerseits die Eigenschaften
eines Objektes angegeben werden und nach denen andererseits die
Eigenschaften des Objektes gesucht werden, abzustimmen und möglichst
eng aneinander anzugleichen.
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Diese
Aufgabe wird mit einem Verfahren zum suchenden Abgleich zwischen
mindestens einer Suchdatenmenge mit mindestens einer Objektdatenmenge
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Die jeweiligen
Unteransprüche beinhalten zweckmäßige
bzw. vorteilhafte Ausführungsformen des Verfahrens.
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Im
Folgenden wird unter dem Begriff der Suchdatenmenge eine Gesamtheit
von Parametern und Daten verstanden, die ein Nachfrager nach einem
Objekt angibt oder angeben muss, um das gesuchte Objekt möglichst
eindeutig und genau zu beschreiben. Der Begriff der Objektdatenmenge
beschreibt im Folgenden eine Gesamtheit von Parametern und Daten,
die ein Anbieter eines Objektes angibt oder angeben muss, um das
Objekt möglichst eindeutig und genau beschreiben zu können.
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Zum
Abgleich der mindestens einen Suchdatenmenge mit der mindestens
einen Objektdatenmenge wird ein Kommunikationsnetz aus Endgeräten
und mindestens einem von einer Daten verarbeitenden Einrichtung
betriebenen Datenbanksystem verwendet. Es werden folgende Verfahrensschritte ausgeführt:
In
einem ersten Verfahrensschritt wird eine hierarchisch strukturierte
Metadatenmenge als eine baumartige Leerstruktur für eine
Speicherung von Objektdaten und zur Spezifizierung einer Suchanfrage in
Form eines Metabaumes auf dem Datenbanksystem erzeugt. Diese Metadatenmenge
wird an einem ersten Endgerät aufgerufen. Die mindestens
eine Suchdatenmenge wird auf die Metadatenmenge zugeordnet und es
wird mindestens ein Sucheigenschaftsbaum erzeugt. Der mindestens
eine Sucheigenschaftsbaum wird in einem nächsten Schritt
an das Datenbanksystem übertragen.
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Die
Metadatenmenge wird an einem zweiten Endgerät aufgerufen.
Die mindestens eine Objektdatenmenge wird auf die Metadatenmenge
zugeordnet und es erfolgt ein Erzeugen mindestens eines Objekteigenschaftsbaumes.
Der Objekteigenschaftsbaum wird an das Datenbanksystem übertragen.
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Anschließend
erfolgt ein Vergleich zwischen dem mindestens einen Sucheigenschaftsbaum
und dem mindestens einen Objekteigenschaftsbaum durch das Datenbanksystem,
wobei ein Übereinstimmungsgrad zwischen dem Sucheigenschaftsbaum und
dem Objekteigenschaftsbaum ermittelt wird. Abschließend
wird mindestens eine Objektdatenmenge auf einem der Endgeräte
ausgegeben, deren Objekteigenschaftsbaum einen größten Übereinstimmungsgrad
mit mindestens einem der Sucheigenschaftsbäume aufweist.
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Grundgedanke
des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es, zunächst
die Objektdatenmenge und die Suchdatenmenge in geeigneter Weise
aufzubereiten. Hierzu wird eine hierarchisch geordnete Metadatenmenge
genutzt. Die Metadatenmenge gibt eine baumartige Datenstruktur vor,
in die sowohl die Suchdatenmenge als auch die Objektdatenmenge eingeordnet
werden kann. Die Metadatenmenge wird jeweils auf ein Endgerät
geladen. Auf diesen Endgeräten erfolgt dann die Zuordnung
der Suchdatenmenge bzw. der Objektdatenmenge auf die Metadatenmenge.
Die vorerst noch unstrukturierten Suchdaten und Objektdaten werden
dadurch zwangsläufig in die Struktur der Metadaten eingeordnet.
Weil die Metadaten hierarchisch geordnet sind, weisen auch die durch
die Zuordnung strukturierten Objektdaten und Suchdaten eine hierarchische
Struktur auf. Diese strukturierten Objektdaten und Suchdaten liegen
damit als jeweils ein Objekteigenschaftsbaum und ein Sucheigenschaftsbaum
vor. Sowohl die Daten zu dem beschriebenen Objekt als auch die Suchparameter
zu diesem Objekt weisen danach die selbe Struktur mit den selben
inneren Abhängigkeiten und Präferenzen auf. Der
nachfolgende Vergleich zwischen Sucheigenschaftsbaum und Objekteigenschaftsbaum
beschränkt sich daher nicht nur auf einen direkten Vergleich
zwischen zwei mehr oder weniger willkürlichen Daten zwischen
einer Suchanfrage und einer Objektbeschreibung, sondern es werden
auch die inneren Abhängigkeiten innerhalb der gesuchten
Eigenschaften des Objekts einerseits und den beschreibenden Angaben
des Objekts andererseits vergleichbar. In einem abschließenden
Schritt wird dann auf einem der Endgeräte die Objektdatenmenge
ausgegeben, deren Objekteigenschaftsbaum einen größten Übereinstimmungsgrad
mit einem der gegebenen Sucheigenschaftsbäume aufweist.
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Erfindungsgemäß werden
die Baumstrukturen somit nicht wie aus dem erwähnten Stand
der Technik bekannt zur Klassifikation von Suchergebnissen genutzt.
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Vielmehr
stellt die Baumstruktur eine strukturierte Sammlung möglicher
Eigenschaften einer Klasse von Objekten dar. Die Blätter
der Baumstrukturen sind einzelnen, nicht weiter teilbaren und somit atomaren
Eigenschaften, z. B. Längenangaben, Farbwerte oder ähnlichen
Angaben zugeordnet. Höher liegende Knoten der Baumstrukturen
bilden sinnvolle Gruppierungen dieser atomaren Eigenschaften, beispielsweise
Größe bzw. Design.
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Da
sowohl der Objekteigenschaftsbaum als auch der Sucheigenschaftsbaum
aus dem selben Metabaum erzeugt werden, entsteht zwangsläufig eine
einheitliche Verständigungsebene, d. h. eine einheitliche „Sprache” zwischen
dem Anbieter und dem Nachfrager, wodurch Unklarheiten und Missverständnisse
auf beiden Seiten weitgehend aufgehoben und beseitigt sind. Im Gegensatz
zu den aus dem Stand der Technik bekannten Verfahren werden erfindungsgemäß nicht
die Suchprozesse nach einem oder mehreren Objekten bzw. die die
dabei ausgeführten Suchstrategien optimiert, sondern es
werden vielmehr Anbieter und Nachfrager objektiv gezwungen, ihre
Objektdaten einerseits und ihre Suchdaten andererseits auf einer
vorgegebenen Verständigungsebene zu strukturieren, wobei
grundsätzlich beschreibende Eigenschaftsbäume
des gewünschten Objektes einerseits und des real gegebenen
Objektes erstellt und abgeglichen werden.
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Der
Metabaum ist zweckmäßigerweise aus einer baumartig
verzweigten Leerstruktur aus vordefinierten Variablenklassen gebildet.
Damit wird eine Eingabe möglichst präziser Such-
bzw. Objektdaten erzwungen. Die vordefinierten Variablenklassen
weisen mindestens binäre Variablen, also Variablen, bei denen
nur eine Eingabe von „Ja” oder „Nein” möglich ist,
numerische Variablen, alternative Variablen, d. h. Variablen, bei
denen aus einer vorgegebenen Menge an Alternativen ausgewählt
werden muss, String-Variablen zum Eingeben von Zeichenketten, Variablen zum
Speichern von Farbcodes, Variablen zum Speichern von Kontaktdaten
und/oder Variablen zu einem Verweisen und Zuordnen von Bilddaten
auf.
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Bei
dem Zuordnen der Suchdatenmenge und/oder der Objektdatenmenge für
das Erzeugen des mindestens einen Sucheigenschaftsbaumes und/oder
des mindestens einen Objekteigenschaftsbaumes erfolgt ein Zuordnen
der Suchdaten und/oder der Objektdaten auf die Leerstruktur der
Variablenklassen des Metabaumes. Im Ergebnis dieser Zuordnung werden
hierarchisch geordnete Sucheigenschaftsbaumdaten und/oder hierarchisch
geordnete Objekteigenschaftsbaumdaten erzeugt. Die Leerstruktur
der Variablenklassen des Metabaumes bildet somit eine Reihe von
hierarchisch angeordneten „Behältern”,
in die jeweils die Suchdaten und Objektdaten als Inhalte „eingefüllt” sind.
Diese nun gefüllten Behälter bilden die Objekteigenschaftsbaumdaten
bzw. die Sucheigenschaftsbaumdaten. Die gesamte Ordnung der Objekteigenschaftsbaumdaten bzw.
der Sucheigenschaftsbaumdaten ist durch den Objekteigenschaftsbaum
bzw. den Sucheigenschaftsbaum realisiert.
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Es
ist zu betonen, dass zu einem gegebenen Metabaum prinzipiell beliebig
viele Such- und Objekteigenschaftsbäume erzeugt werden
können. Deren Anzahl ist grundsätzlich beliebig
und richtet sich im wesentlichen nach der Anzahl der Suchanfragen
der Nachfrager beziehungsweise der Anzahl der von unterschiedlichen
Anbietern angebotenen Objekte.
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Grundsätzlich
unbegrenzt ist auch die Anzahl möglicher Metabäume.
Diese richtet sich im wesentlichen aber nur nach der Anzahl der
möglichen Objektkategorien und ist daher im allgemeinen
kleiner als die Anzahl der Such- und Objekteigenschaftsbäume.
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Bei
einer zweckmäßigen Ausführungsform werden
die Sucheigenschaftsbaumdaten und/oder die Objekteigenschaftsbaumdaten
mit einer Gewichtung verknüpft. Dadurch können
zusätzlich zu der hierarchischen Abstufung der einzelnen
Daten weitere Unterscheidungen ermöglicht werden, mit denen sich
die Wichtigkeit einzelner Objekteigenschaftsbaum- bzw. Sucheigenschaftsbaumdaten
erfassen und bewerten lässt. Die Kombination aus Sucheigenschaftsbaum
Objekteigenschaftsbaum und Gewichtung erzeugt eine quasi „3-dimensionale” Bewertungsstruktur
für ein gegebenes Objekt.
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Das Übertragen
des mindestens einen Sucheigenschaftsbaumes und/oder des mindestens
einen Objekteigenschaftsbaumes an das Datenbanksystem wird zweckmäßigerweise
als ein Übertragen und Speichern der Sucheigenschaftsbaumdaten und/oder
der Objekteigenschaftsbaumdaten ausgeführt. Die vorher
noch unstrukturierten Bestandteile der Suchdatenmenge und/oder der
Objektdatenmenge tragen als strukturierte Sucheigenschaftsbaumdaten
bzw. Objekteigenschaftsbaumdaten eine Indizierung, die ihre Einordnung
im Sucheigenschaftsbaum bzw. Objekteigenschaftsbaum anzeigt. Dies
ermöglicht es, den Sucheigenschaftsbaum und/oder den Objekteigenschaftsbaum
auf dem Datenbanksystem zu rekonstruieren.
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Die
Metadatenmenge ist bei einer zweckmäßigen Ausführungsform
des Verfahrens nicht als eine starre und unveränderliche
Gesamtheit ausgebildet, sondern im Rahmen des Verfahrensablaufs
modifizierbar. Bei dem Erzeugen und Betreiben der Metadatenmenge
ist eine Tiefe und Breite des Metabaums durch eine Dateneingabe
an dem ersten und/oder an dem zweiten Endgerät veränderbar.
Dabei wird in einem ersten Schritt ein auf die Metadatenmenge nicht zuordenbares
Suchdatum der Suchdatenmenge und/oder ein nicht zuordenbares Objektdatum
der Objektdatenmenge als ein unabhängiges, in den Metabaum
noch nicht eingeordnetes Metadatum gespeichert. In einem zweiten
Schritt erfolgt eine Zugriffszählung auf das unabhängige
Metadatum, wobei bei dem Erreichen einer vorbestimmten Zugriffszahl
auf das freie Metadatum ein Einordnen des freien Metadatums in den
Metabaum ausgeführt wird.
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Mit
dieser Ausgestaltung des Verfahrens ist es möglich, zunächst
Such- oder Objektdaten einzugeben, die gewissermaßen „neben” der
Metadatenstruktur angesiedelt sind. Diese Daten bilden keinen Teil
des daraus erzeugten Sucheigenschaftsbaumes oder Objekteigenschaftsbaumes,
sie werden jedoch im weiteren Verfahrensablauf mit verarbeitet.
Es erfolgt jedoch eine Auswertung darüber, in welchem Maße
die nicht in die Baumstruktur eingeordneten Daten tatsächlich
für den weiteren Verfahrensablauf und insbesondere für
die innerhalb des Verfahrens ablaufenden Vergleichsoperationen herangezogen werden.
In Abhängigkeit von dieser Auswertung erfolgt im Verfahrensverlauf
eine Entscheidung, ob das nicht strukturmäßig
erfasste Datum künftig dadurch berücksichtigt
werden soll, indem dem Metabaum ein weiterer Zweig hinzugefügt
wird.
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Bei
dem Vergleich zwischen dem mindestens einen Sucheigenschaftsbaum
und dem mindestens einen Objekteigenschaftsbaum durch das Datenbanksystem
und dem Ermitteln des Übereinstimmungsgrades wird bei einer
zweckmäßigen Ausführungsform ein hierarchischer
Abgleich zwischen den Objekteigenschaftsbaumdaten und den Sucheigenschaftsbaumdaten
ausgeführt. Dabei wird ein durch die hierarchische Einordnung
und/oder Gewichtung des jeweiligen Sucheigenschaftsbaumdatums mit dem
jeweiligen Objekteigenschaftsbaumdatum ein gewichteter Übereinstimmungsparameter
erzeugt. Der ermittelte Übereinstimmungsgrad wird als eine Menge
der Übereinstimmungsparameter ausgegeben.
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Dadurch
wird wie erwähnt ein systematischer Vergleich zwischen
den Suchdaten und den Objektdaten ausgeführt. Hierarchisch
höher stehenden Daten kommt dabei hinsichtlich ihres Übereinstimmungsgrades
eine größere Bedeutung zu als Daten, die lediglich
ein begrenztes Detail beschreiben. Diese durch die Hierarchie gegebene
Relevanzabstufung kann jedoch durch die Gewichtung des Sucheigenschaftsbaumdatums
bzw. des Objekteigenschaftsbaumdatums modifiziert bzw. durchbrochen
werden. Damit können als besonders wichtig angesehene Details
innerhalb der Sucheigenschaftsbaumdaten auf Seiten eines Nachfragers
willkürlich als ausschlaggebend markiert werden.
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Bei
der Ausgabe der mindestens einen Objektdatenmenge mit einem größten Übereinstimmungsgrad
mit mindestens einem der Sucheigenschaftsbäume wird das
der Objektdatenmenge zugeordnete Objekt mit den Anbieterdaten auf
einem der Endgeräte angezeigt. Diese Ausgestaltung des
Verfahrens ist sinnvoll, weil ein Nachfrager in erster Linie an
dem beschriebenen Objekt selbst interessiert ist, dass seine Suchkriterien
am besten erfüllt, während die Objektdatenmenge
des Objektes zwar für die Ausführung des Verfahrens,
aber als letztlich interessierendes Resultat von nachgeordneter
Bedeutung ist.
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Der
Abgleich zwischen der Suchdatenmenge und der Objektdatenmenge kann
durch weitere Suchverfahren ergänzt sein. Bei einer ersten
Ausführungsform wird eine einfache Schlüsselwortsuche ausgeführt,
bei der im wesentlichen ein Test auf bloße Übereinstimmungen
von Daten, insbesondere Zahlenwerten, Zeichenketten oder Bestandteilen
von Zeichenketten ausgeführt wird.
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Bei
einer weiteren Ausführungsform wird bei dem Abgleich zwischen
der Suchdatenmenge und der Objektdatenmenge ein Abgleich zwischen
einer nicht hierarchisch geordneten Suchdatenliste und einer nicht
hierarchisch geordneten Objektdatenliste ausgeführt. Dabei
erfolgt ein Vergleich zwischen Daten aus der Suchdatenliste mit
korrespondierenden Daten aus der Objektdatenliste.
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Bei
dieser Ausführungsform bilden die Suchdatenmenge und die
Objektdatenmenge eine Sammlung von Einzeldaten, die direkt miteinander
verglichen werden und die untereinander gleichwertig sind. Dieser
Abgleich kann beispielsweise dafür verwendet werden, um
die vorhergehend beschriebenen Suchdaten mit Objektdaten abzugleichen,
die nicht in die Metadatenmenge bzw. den Metabaum einordenbar sind.
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Bei
einer zweckmäßigen Ausgestaltung des Verfahrens
ist die Suchdatenmenge in Verbindung mit einem Informationsfilter
erstellbar, wobei durch den Informationsfilter über der
Objektdatenmenge mit dem größten Übereinstimmungsgrad
eine selektive Informationsauswahl ausgeführt wird. Durch
diese Verfahrensausgestaltung werden dem Nachfrager aus der Gesamtheit
der zutreffenden Objektdatenmengen nur diejenigen Objektdatenmengen übermittelt,
die den Bedingungen des Informationsfilters genügen. Der
Informationsfilter fungiert somit als ein eigenständiges,
von den Such- und Objekteigenschaftsbäumen unabhängiges
Mittel. Der Informationsfilter kann beispielsweise ein Personenfilter,
ein Filter für bestimmte Innovationen oder Neuheiten, für bestimmte
Zeitungsartikel oder mediale Inhalte oder für bestimmte
Interessengebiete sein. Sie bewirken eine aktuelle Information des
Nachfragers zu einem ihn besonders interessierenden Thema.
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Bei
einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung des
Verfahrens ist mindestens ein Teil der Metadatenmenge auf mindestens
einem weiteren fernen Datenbanksystem ausgelagert, wobei der auf dem
Datenbanksystem verbleibende Teil der Metadatenmenge über
mindestens einen Verweis mit dem auf dem mindestens einen weiteren
fernen Datenbanksystem ausgelagerten Teil der Metadatenmenge verknüpft
ist und über den Verweis ein bedarfsweises Aufru fen des
ausgelagerten Teils der Metadatenmenge erfolgt. Der Vorteil dieser
Ausgestaltung der Metadatenmenge besteht darin, dass die Metadatenmenge
und deren Metabaum sehr komplex gestaltet sein können,
während aber nicht die gesamte Menge der Metadaten auf
ein und demselben Datenbanksystem betrieben werden muss, sondern
auf verteilten Rechnern lokalisiert ist. Der Zugriff auf die ausgelagerten Bestandteile
der Metadatenmenge erfolgt über Verweise, die auf dem Datenbankserver
abgelegt sind und die bei Bedarf aktiviert werden. Bei einer Aktivierung
der Verweise erfolgt ein Zugriff auf die ausgelagerten Daten des
Metabaums auf dem fernen Datenbanksystem. Diese Ausführungsform
des Verfahrens betrifft somit eine segmentierte, auf einem Servernetz
betriebene Metadatenmenge, die bei Bedarf von verschiedenen Betreibern
administriert werden kann, während der Administrierungsaufwand
auf dem ursprünglichen Datenbanksystem in engen Grenzen gehalten
werden kann.
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Eine
Anordnung zum Ausführen des Verfahrens umfasst eine über
ein Kommunikationsnetz interagierende Gesamtheit aus mindestens
einem Server und einer Reihe von Endgeräten. Dabei wird
auf dem Server eine Datenbank und ein Verarbeitungsmodul betrieben,
während auf den Endgeräten eine Reihe von Endgeräteapplikationen
installiert sind. Als Schnittstelle zwischen dem Verarbeitungsmodul
und den Endgeräteapplikationen ist ein Datenaufbereitungsmodul
vorgesehen, das zweckmäßigerweise auf dem Server
betrieben wird.
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Der
Server und die Endgeräte bilden somit die Hardware des
erfindungsgemäßen Verfahrens. Die Datenbank, das
Verarbeitungsmodul und das Datenaufbereitungsmodul bilden softwareartig
ausgebildete Programmkomponenten zum Ausführen des Verfahrens
und für eine bidirektionale Kommunikation zwischen dem
Server und den Endgeräten. Die Endgeräteapplikationen
dienen einer Datenein- und Ausgabe auf den Endgeräten und
erzeugen so genannte Frontends für einen Endgerätenutzer.
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Das
Endgerät ist bei einer Ausführungsform ein stationäres
oder mobiles Computersystem in Form eines PCs oder Notebooks. Bei
einer weiteren Ausführungsform ist das Endgerät
in Form eines Mobiltelefons ausgebildet. Diese Ausführungsform
ermöglicht eine hochmobile Anwendung des Verfahrens, die praktisch
an jedem beliebigen Ort ausführbar ist. In einer weiteren
Ausführungsform ist das Endgerät ein Personal
Digital Assistant (PDA).
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Die
Endgeräteapplikation ist bei einer Ausführungsform
als eine in einem Webbrowser lauffähige Browserapplikation
ausgebildet. Bei einer weiteren Ausführungsform ist die
Endgeräteapplikation als eine Standalone-Applikation ausgeführt.
Der Vorteil einer Browserapplikation ist ihre grundsätzliche
Plattformunabhängigkeit, sofern auf dem Endgerät
ein entsprechender Webbrowser installiert ist. Die Standalone-Applikation
muss zwar an ein vorhandenes Betriebssystem des Endgerätes
angepasst sein, sie läuft jedoch effektiver und benötigt
weniger Systemressourcen.
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Bei
einer weiteren Ausführungsform ist die Endgeräteapplikation
als eine Applikation für mobile Endgeräte ausgebildet.
Diese umfassen beispielsweise typische WAP-Anwendungen oder Anpassungen
für smartphones, Mobiltelefone und dergleichen weitere
mobile Geräte.
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Das
Datenaufbereitungsmodul ist bei einer ersten Ausführungsform
als eine Schnittstelle zwischen dem Verarbeitungsmodul und der Applikation für
mobile Endgeräte ausgebildet. Bei einer weiteren Ausführungsform
ist das Datenaufbereitungsmodul als eine Schnittstelle zwischen
dem Verarbeitungsmodul und der Browserapplikation ausgebildet. Schließlich
besteht noch die Möglichkeit, das Datenaufbereitungsmodul
als eine Schnittstelle zwischen dem Verarbeitungsmodul und der Standalone-Applikation
zu realisieren.
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Das
erfindungsgemäße Verfahren soll nachfolgend anhand
von Ausführungsbeispielen und beispielhaften Verfahrensabläufen
näher erläutert werden. Zur Verdeutlichung dienen
die angefügten 1 bis 8. Es zeigt
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1 einen
beispielhaften Ablaufplan des erfindungsgemäßen
Verfahrens in einer Übersicht,
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2 einen
beispielhaften Metabaum,
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3 einen
beispielhaften Sucheigenschaftsbaum,
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4 einen
beispielhaften Objekteigenschaftsbaum,
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5 einen
beispielhaften Ablaufplan zum Erstellen eines Such- oder Objekteigenschaftsbaumes,
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6 einen
beispielhaften Ablaufplan für ein Modifizieren eines Metabaumes,
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7 einen
beispielhaften Metabaum für ein Kopiergerät mit
zwei beispielhaften Objekteigenschaftsbäumen und einem
beispielhaften Sucheigenschaftsbaum,
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8 eine
beispielhafte Anordnung zum Ausführen des Verfahrens.
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1 zeigt
einen Ablauf des erfindungsgemäßen Verfahrens
in einer Übersicht. Bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel
wird das Verfahren innerhalb eines Kommunikationsnetzes aus einem ersten
Endgerät E1, einem zweiten Endgerät E2 und einem
auf einem Server betriebenen Datenbanksystem DB ausgeführt.
Es ist klar, dass neben den Endgeräten E1 und E2 weitere
Endgeräte vorhanden sein können und dass das Datenbanksystem
gegebenenfalls in weitere Untersysteme unterteilt sein kann. Ebenfalls
ist es möglich, das Datenbanksystem auf verteilten Rechnern
auszuführen, sofern die nachfolgend beschriebenen Verfahrensschritte
dadurch realisiert werden. Es ist ebenfalls einsichtig, dass das
Datenbanksystem für einen Multitasking und Multiuser-Betrieb
ausgelegt sein kann Das nachfolgend beschriebene Verfahren kann
damit zwischen einer Vielzahl von Endgeräten gleichzeitig ausgeführt
werden, wobei der Verfahrensablauf durch eine Vielzahl von gleichzeitig
ablaufenden Prozessen realisiert sein kann, wobei mehrere Anbieter und
mehrere Nachfrager zur selben Zeit auf das Datenbanksystem zugreifen.
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Die
Nutzer der Endgeräte E1 und E2 sind in der praktischen
Anwendung des Verfahrens ein Nachfrager und ein Anbieter. Der Nachfrager
nutzt sein Endge rät, um Sucheigenschaften für
ein von ihm gewünschtes Objekt einzugeben, während
der Anbieter über sein Endgerät die Eigenschaften
seines angebotenen Objektes eingibt. Nach dem Ablauf des Verfahrens
erhält der Nachfrager auf dessen Endgerät als
Ausgabe und Endresultat des Verfahrensablaufs das Objekt, dessen
Eigenschaften einen größtmöglichen Übereinstimmungsgrad
mit den von ihm gewünschten und eingegebenen Sucheigenschaften hat.
Das Verfahren ermöglicht dabei sowohl dem Nachfrager als
auch dem Anbieter, einerseits die Eigenschaften des gesuchten Objekts
und andererseits die Eigenschaften eines angebotenen Objektes detailliert
und mit einer beliebigen Beschreibungstiefe einzugeben und strukturiert
zu vergleichen. Das Verfahren ermöglicht dadurch dem Nachfrager
eine „Rasterfahndung” für das gesuchte
Objekt, während es dem Anbieter ermöglicht, eine
umfassende und maximal mögliche Menge an Eigenschaften
für das Objekt anzugeben, wobei gewährleistet
ist, dass der Umfang der von dem Nachfrager gesuchten Eigenschaften
optimal auf den Umfang der von dem Anbieter eingestellten Eigenschaften
des Objektes abgestimmt sind.
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In
dem nachfolgend beschriebenen Verfahren nutzt der Nachfrager das
Endgerät E1, während dem Anbieter das Endgerät
E2 zur Verfügung steht. Auf Seiten des Nachfragers liegt
eine im Folgenden zu verarbeitende Suchdatenmenge 1 vor.
Auf Seiten des Anbieters ist eine Objektdatenmenge 2 gegeben, die
ebenfalls durch die nachfolgenden Verfahrensschritte verarbeitet
wird. Innerhalb des Datenbanksystems DB ist eine hierarchisch strukturierte
Metadatenmenge 3 in Form eines Metabaumes vorab vorhanden.
Die Kommunikation zwischen den Endgeräten E1 und E2 erfolgt über
ein Kommunikationsnetz, üblicherweise das Internet, mit
den dafür vorgesehenen Kommunikationsprotokollen und Schnittstellen.
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Bei
dem hier vorliegenden Beispiel erfolgt durch das Endgerät
E1 ein Aufrufeschritt 4 zum Abrufen der Metadatenmenge 3 aus
dem Datenbanksystem in das Endgerät E1. Die Metadatenmenge und
der dadurch realisierte Metabaum dienen dazu, die Suchdatenmenge
am Endgerät E1 hierarchisch strukturiert zu erfassen. Dabei
wird für jedes Suchdatum der Suchdatenmenge ein Eingabefeld
zur Verfügung gestellt, in das der Nachfrager seine Suchdaten am
Endge rät E1 eingeben kann. Dieser Verfahrensabschnitt wird
als ein Zuordnungsschritt 5 bezeichnet. Der Zuordnungsschritt
erfolgt an dem Endgerät E1 durch das Erzeugen dafür
vorgesehener Eingabemasken in einem dafür vorgesehenen
Frontend. Das Frontend erzeugt Eingabemasken für mindestens
numerische Daten, binäre Daten für Ja/Nein-Entscheidungen,
alternative Daten zum Auswählen einer Angabe aus vordefinierten
Optionen, Eingabemasken für Zeichenketten und Kommentare und
dergleichen Datenstrukturen. Weiterhin können Eingabemasken
für Farbdaten vorgesehen sein, die in Form von standardisierten
Farbcodes, beispielsweise im RGB-Code, eingegeben werden können.
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Der
Nachfrager wird dadurch gezwungen, seine Suchdatenmenge strukturiert
einzugeben und sie so zwangsläufig der Metabaumstruktur
anzupassen. Im Verlauf dieses Eingabevorgangs werden der Metadatenstruktur
somit Suchdaten zugewiesen.
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Im
Ergebnis des Zuordnungsschritts 5 liegt eine hierarchisch
strukturierte Suchdatenmenge vor, die in Form eines Sucheigenschaftsbaumes 6 ausgebildet
ist. Der Sucheigenschaftsbaum 6 ist somit eine Vereinigung
aus der Struktur des vorgegebenen Metabaums mit den vom Nachfrager
eingegebenen Suchdaten, er bildet somit eine Kombination aus der Suchdatenmenge 1 und
der Metadatenmenge 3.
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Der
so erzeugte Sucheigenschaftsbaum wird nachfolgend von dem Endgerät
E1 an das Datenbanksystem DB durch ein Ausführen eines Übertragungsschrittes 7 übermittelt
und auf dem Datenbanksystem DB gespeichert. Es ist einsichtig, dass
in dem Datenbanksystem in der Regel eine Vielzahl verschiedener
Sucheigenschaftsbäume unterschiedlicher Nachfrager gespeichert
sein können, die aus unterschiedlichen Metabäumen
abgeleitet worden sind.
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Zum
Erzeugen des Objekteigenschaftsbaumes erfolgt an dem Endgerät
E2 ein Aufrufen 8 der Metadatenmenge 3. Die in
Form des Metabaums hierarchisch geordnete Metadatenmenge wird von
dem Datenbanksystem DB in das zweite Endgerät E2 geladen.
Das Endgerät E2 fungiert in dem hier beschriebenen Beispiel
als das Endgerät eines Anbieters. Mit dem Aufrufen der
Metadatenmenge und des Metabaumes 3 wird wie im Falle des
Nachfragers auf dessen Endgerät E1 nun auf dem Endgerät
E2 ein Frontend erzeugt, in das der Anbieter die Objektdatenmenge
seines angebotenen Objekts eingibt. In Verbindung damit erfolgt
nun auf Seiten der Objektdatenmenge ein Zuordnen 9 der
Objektdatenmenge zu der Metadatenmenge 3 bzw. dem entsprechenden Metabaum.
Als Resultat dieses Zuordnungsschrittes wird ein Objekteigenschaftsbaum 10 erzeugt,
der anschließend in einem Übertragungsschritt 11 an
das Datenbanksystem DB übermittelt und gespeichert wird.
Natürlich können auch in diesem Fall mehrere Objekteigenschaftsbäume
entweder von ein und demselben Anbieter, aber auch von verschiedenen Anbietern
und mit einer unterschiedlichen Struktur der Metadaten auf der Datenbank
gespeichert sein.
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Es
versteht sich, dass bei der Erstellung eines Such- bzw. Objekteigenschaftsbaumes
auf bereits vorhandene Such- oder Objekteigenschaftsbäume
zurückgegriffen werden kann, deren Angaben zumindest teilweise
durch ein Kopieren in den neu zu erstellenden Such- oder Objekteigenschaftsbaum übernommen
werden können. Dadurch verkürzt sich der Aufwand
für die Erstellung neuer Such- bzw. Objekteigenschaftsbäume
erheblich.
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Findet
ein Nachfrager bzw. ein Anbieter keinen geeigneten Metabaum, den
er zum konfigurieren des Such- bzw. Objekteigenschaftsbaumes verwenden
könnte, weil z. B. für das betreffende Objekt
noch keiner vorgegeben ist, so kann er seinen Sucheigenschaftsbaum
bzw. Objekteigenschaftsbaum auch individuell erstellen. Der Nachteil
besteht dann allerdings darin, dass der Such- bzw. der Objekteigenschaftsbaum
nicht aus vorhandenen Sucheigenschaften des Metabaumes konfiguriert
wird. Es existieren dann auch keine korrespondierenden Objekteigenschaftsbäume
bzw. Sucheigenschaftsbäume im System. Jedoch bleiben die
Vorteile einer übersichtlichen strukturierten Darstellung
sowie die Möglichkeit der individuellen Versendung eines
Lastenheftes an Anbieter und nicht zuletzt die Vorteile des Auswertetools
nach wie vor erhalten.
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Als
Zwischenergebnis liegen nunmehr in dem Datenbanksystem mindestens
ein Sucheigenschaftsbaum 6 und mindestens ein Objekteigenschaftsbaum 10 vor,
deren Struktur durch die Metadatenmenge 3 und deren Metabaum
vorgegeben ist, deren Inhalt in der Regel aber voneinander in verschiedenem
Maße abweicht. In diesem Zusammenhang ist zu betonen, dass
die Struktur des Metabaumes im wesentlichen von der Art des zu beschreibenden
Objektes abhängt. Ein Metabaum, in dem z. B. alle Eigenschaften
eines Kraftfahrzeuges zu erfassen sind, wird eine andere Struktur
aufweisen als ein Metabaum für ein Kopiergerät
oder eine Vorrichtung zum Laserschneiden. Zweckmäßigerweise
werden in dem Datenbanksystem entsprechend unterschiedliche Metadatenmengen
und Metabäume bereit gestellt. An dem Endgerät
E1 und dem Endgerät E2 werden in einem hier nicht gezeigten
Auswahlschritt die für das jeweils gesuchte oder angebotene
Objekt passenden Metadatenmengen und Metabäume gewählt.
Die daraus generierten Such- und Objekteigenschaftsbäume
werden in einer entsprechenden Weise kategorial in dem Datenbanksystem
gespeichert.
-
Weil
sowohl der Sucheigenschaftsbaum als auch der Objekteigenschaftsbaum
zu einem Objekt unter Verwendung des gleichen Metabaums erzeugt worden
sind, können beide Bäume in einem Vergleichsschritt 12 sowohl
in ihren gespeicherten Such- und Objektdaten, als auch in ihrer
hierarchischen Struktur miteinander verglichen werden. Es wird hinsichtlich
des Inhalts der Such- und Objekteigenschaftsbäume ein Übereinstimmungsgrad
erzeugt. Im Ergebnis wird in einem Ausgabeschritt 13 mindestens
eine Objektdatenmenge 14 an eines der Endgeräte übermittelt,
deren Objekteigenschaftsbaum eine größte Übereinstimmung
mit einem gespeicherten Sucheigenschaftsbaum aufweist. Das Endgerät,
auf dem die entsprechende Objektdatenmenge erscheint, ist dabei
zweckmäßigerweise ein Endgerät, das dem
Nachfrager zugeordnet ist, zu dem der entsprechende Sucheigenschaftsbaum
gehört. In dem hier vorliegenden Fall ist das Ausgabeendgerät
das Endgerät E1.
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Auf
dem Endgerät E1 des Nachfragers ist bei dem hier gezeigten
Beispiel ein individuell erstellter Informationsfilter 47 vorgesehen.
Dieser ermöglicht eine Filterfunktion für eine
passive Datensuche. Der Informationsfilter erzeugt ein Suchprofil,
das zeitaktuell alle für den Nachfrager irrelevanten Daten
aus den ermittelten Objekteigenschaftsbäumen herausfiltert und
dem Nachfrager nur die relevanten Daten anzeigt.
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In
einer entsprechenden Weise ist auf dem Endgerät E2 des
Anbieters ein Objektfilter 48 vorgesehen. Der Objektfilter
ist der eigentlichen Objekteigenschaftsbaumerzeugung vorgeschaltet
und lässt nur Daten bzw. Informationen passieren, die zu
einem von dem Anbieter angebotenen Objekt gehören.
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2 zeigt
einen beispielhaften schematischen Metabaum. Der hier gezeigte Metabaum
besteht aus einer Leerstruktur 15 hierarchisch geordneter
Variablenklassen 16, die als Platzhalter für später einzugebende,
bzw. zuzuordnende Werte dienen. Die Variablenklassen können
auch mit Bedingungen verknüpft sein. Dabei erhält
eine Variable nur dann einen gültigen Wert, wenn eine andere
oder mehrere Variablen bestimmte Werte enthalten oder deren Werte
innerhalb bestimmter Wertebereiche liegen. Der Metabaum selbst enthält
keine Werte, sondern definiert nur einen Rahmen oder gibt eine Struktur vor,
innerhalb dem entweder die Suchdaten oder die Objektdaten erfasst
und angeordnet werden müssen. In diesem Sinne können
die Variablenklassen auch die Eingabe bestimmter Werte beschränken.
So können beispielsweise Variablenklassen vorgesehen sein,
die nur eine binäre Entscheidung zwischen zwei Alternativen
erlauben. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn die Variablenklasse
Informationen darüber enthalten soll, ob ein Kraftfahrzeug
mit drei- oder mit fünf Türen gesucht oder angeboten
wird, oder ob bei einem Kopiergerät eine spätere
Faxfunktion nachrüstbar sein soll bzw. nachrüstbar
ist, oder nicht. Bei weiteren Variablenklassen ist nur ein numerischer
Eingabewert möglich. Dies ist beispielsweise für
die Angabe einer Obergrenze eines gewünschten Kaufpreises
bzw. zur Angabe eines Angebotspreises möglich. Andere Variablenklassen
ermöglichen eine menügesteuerte Auswahl aus mehreren
vorgegebenen Alternativen. Dies ist beispielsweise für
Angaben vorgesehen, bei denen der Tag, der Monat oder das Jahr eines
gewünschten Lieferdatums bzw. eines angebotenen Lieferzeitraums
angegeben werden soll. Schließlich sind Variablenklassen
zur Eingabe von Strings oder kurzen Texteingaben für den
Metabaum möglich.
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Zwischen
den einzelnen Variablenklassen 16 können auch
logische oder sonstige Verknüpfungen definiert sein. Dies
betrifft insbesondere Abhängigkeits- oder Ausschlusskriterien.
Diese durch die Leerstruktur definierten Verknüpfungen
werden auf die erzeugten Such- und Objekteigenschaftsbäume übertragen.
Die Leerstruktur zusammen mit den Variablenklassen und den definierten
Verknüpfungen stellt damit einen „Sprachstandard” für
die für das Objekt anzugebenden bzw. nachzufragenden Daten und
Eigenschaften dar.
-
Eine
besondere Variablenklassen können auch Links zu Webseiten
oder Verweise auf Bilddaten sein. Derartige Variablenklassen erleichtern
insbesondere das Erfassen von Bilddaten, die in einen Objekteigenschaftsbaum
eingefügt werden sollen. Der Anbieter erhält damit
die Möglichkeit, in die Metadaten z. B. das Bild eines
angebotenen Kraftfahrzeugs, eines Wohnungsgrundrisses, einen Verweis auf
eine Webseite oder dergleichen Informationen einzufügen.
Aber auch für den Nachfrager ist eine derartige Variablenklasse
zum Erstellen des Sucheigenschaftsbaumes sinnvoll. Der Nachfrager
erhält dadurch die Möglichkeit, ähnliche
oder gewünschte Objekte anzugeben, deren Eigenheiten nur
durch einen Link oder durch ein Bild beschreibbar sind.
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Weitere
Variablenklassen können Farbinformationen, insbesondere
Farbcodes, und/oder Kontaktdaten sein und/oder andere Datenstrukturen
enthalten, die geeignet sind, eine im Zusammenhang mit dem Objekt
stehende Eigenschaft zu beschreiben.
-
Die
Metadatenmenge bzw. der Metabaum muss nicht als Ganzes auf einem
Datenbanksystem allein bzw. auf einem Server allein betrieben werden. Bei
einer zweckmäßigen Ausgestaltung des Verfahrens
ist die Metadatenmenge in unterschiedliche Teilmengen und Teilbäume
untergliedert, die auf je einem eigenen Datenbanksystem bzw. auf
verteilten Serversystemen abgelegt sind. Die Teilmengen bzw. die
Teilbäume sind dabei durch Verweise miteinander verknüpft.
Bei einer derartigen Gestaltung sind auf einem zentralen Server
nur wenige grundlegende Bestandteile des Metabaums enthalten, während
der größte Teil der Metadatenmenge auf entfernten
Serversystemen ausgelagert ist. Eine derartige Gestaltung bietet
den Vorteil einer vereinfachten Administration. Sie erlaubt es insbesondere
auch, Teile der Metadatenmenge und damit des Meta baums auf Rechnersysteme
verschiedener Anbieter auszulagern und dort einpflegen zu lassen.
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Die
ausgelagerten Teile der Metadatenmenge bzw. des Metabaums können
auch zu Bestandteilen lokaler Webseiten, Homepages oder Portale
umgestaltet sein, wobei der Anbieter selbst in geringfügigerem
Umfang das Verfahren auf dessen Datenverarbeitungseinrichtung bereitstellen
kann.
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Bei
einem Aufrufen der Metadaten werden die einzelnen Teile des Metabaums
entsprechend der auf dem zentralen Datenbankserver gespeicherten
Verweise von den verteilten Servern herunter geladen. Nicht benötigte
Abschnitte des Metabaums und Bestandteile des Metabaums und der
Metadaten, die sich mit anderen Bestandteilen des Metabaums und
der Metadaten gegenseitig ausschließen, werden dabei nicht
aufgerufen oder geladen. Dadurch kann der Datenaustausch zwischen
den verteilten Servern auf ein Mindestmaß beschränkt
werden.
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Diese
Untergliederung des Metabaums ist grundsätzlich so weit
möglich, dass die Metadatenmenge und der Metabaum praktisch
innerhalb eines verteilten Rechnersystems betrieben werden, wobei jedem
Teilabschnitt des Metabaums ein eigener Server zugeordnet ist.
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Der
Nachfrager, der die Metadatenmenge über dessen Endgerät
an dem Server mit dem Datenbanksystem aufruft, wird über
die dort enthaltenen Verweise auf die entfernten Server mit den
ausgelagerten Teilmengen und Teilabschnitten des Metabaums geleitet
und lädt die entsprechenden Bestandteile der Metadatenmenge
von den entfernten Servern auf sein Endgerät. Für
den Nachfrager selbst ändert sich der Verfahrensablauf
dabei praktisch nicht.
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3 zeigt
einen beispielhaften Sucheigenschaftsbaum 6, der auf der
Grundlage des Metabaums aus 2 erzeugt
worden ist. Der Vergleich mit der Darstellung des Metabaums aus 2 zeigt, dass
die Struktur des Metabaums auch in dem hier dargestellten Sucheigenschaftsbaum
gegeben ist. Die in dem Metabaum aus 2 noch leeren
und unbesetzten Variablenklassen sind nun mit Werten besetzt, die
sich aus der Suchdatenmenge ableiten und die nun den Variablenklassen
zugeordnet sind. Die Werte weisen eine hierarchische Ordnung auf.
Sie bilden die Gesamtheit der Sucheigenschaftsbaumdaten 17 im
Sucheigenschaftsbaum.
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Bei
dem hier dargestellten Beispiel ist jedem einzelnen Sucheigenschaftsbaumdatum
eine Gewichtung 18 zugeordnet. Diese Gewichtung kann entweder
vorgegeben sein oder durch den Nachfrager selbst vorgenommen werden.
Sie kennzeichnet die Wichtigkeit des jeweiligen Sucheigenschaftsbaumdatums
und gibt an, welche der Sucheigenschaftsbaumdaten bei einem späteren
Abgleich mit einem Objekteigenschaftsbaum besonders relevant sind.
Bei dem hier gezeigten Beispiel bedeutet beispielsweise eine Gewichtung
von 100 eine besonders hohe Relevanz, eine Gewichtung von 50 eine mittlere,
eine Gewichtung von 10 eine niedrige und eine Gewichtung von 0 keine
Relevanz. Dieser Gewichtung wirkt in gewissem Sinne die hierarchische Stellung
des Sucheigenschaftsbaumdatums in der Baumstruktur entgegen. Ein
hierarchisch höher stehendes Sucheigenschaftsbaumdatum
ist grundlegender, in der Regel allgemeiner und umfassender und
damit grundsätzlich relevanter als ein hierarchisch niedriger
angesiedeltes Sucheigenschaftsbaumdatum, das im wesentlichen nur
ein mögliches Detail beschreibt. Die Hierarchie des Sucheigenschaftsbaums
betrifft somit eine vom System selbst vorgegebene Relevanz des Sucheigenschaftsbaumdatums,
die Gewichtung betrifft somit im wesentlichen die besonderen Erfordernisse
oder Wünsche des Nachfragers.
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4 zeigt
einen beispielhaften aus dem Metabaum aus 2 erzeugten
Objekteigenschaftsbaum 10. Wie aus dem Vergleich mit der
Darstellung des Metabaums aus 2 hervorgeht,
leitet sich die Baumstruktur des Objekteigenschaftsbaumes aus der
Baumstruktur des Metabaumes ab. Die in dem Metabaum vorhandene Leerstruktur
der Variablenklassen ist in dem Objekteigenschaftsbaum mit Werten
besetzt, die sich durch die Zuordnung der Objektdatenmenge auf die
Metadatenmenge ergeben. Die Menge der Daten innerhalb des Objekteigenschaftsbaumes
bildet eine Gesamtheit aus Objekteigenschaftsbaumdaten 19.
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Auf
den Endgeräten des Anbieters und des Nachfragers sind Mittel
zum Erstellen, Suchen, Präsentieren, Auswerten und Aktualisieren
der Objekt- und Sucheigenschaftsbäume vorgesehen. Diese
Mittel sind als softwareartige Frontends ausgebildet, mit denen
es möglich ist, in einfacher und auf die Möglichkeiten
einer graphischen Benutzeroberfläche zugeschnittenen Weise
Daten einzugeben und logische Verknüpfungen zwischen ihnen
zu erstellen.
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Datenbanktechnisch
wird die Baumstruktur im wesentlichen durch ein Indexsystem verwaltet, das
die Hierarchie des Metabaums repräsentiert. Jedem Sucheigenschaftsbaumdatum 17 und
jedem Objekteigenschaftsbaumdatum 19 ist dabei ein Index zugeordnet,
mit dem dessen Stellung in der Baumstruktur bezeichnet ist. Dieser
Index wird bei dem Zuordnungsschritt 5 bzw. 9 den
Sucheigenschaftsbaumdaten und den Objekteigenschaftsbaumdaten zugeordnet.
Die Sucheigenschaftsbaum- und die Objekteigenschaftsbaumdaten werden
zusammen mit diesem Indexsystem an die Datenbankstruktur übertragen.
Innerhalb der Datenbankstruktur werden daraus dann die Such- und
Objekteigenschaftsbäume rekonstruiert.
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5 zeigt
einen beispielhaften Ablaufplan einer Erstellung des Sucheigenschaftsbaums
bzw. des Objekteigenschaftsbaumes. In einem Schritt 20 wird
ein Index 21 aus dem Metabaum geladen. Über eine
Eingabe 21a eines Such- oder Objektdatums wird in einem
Schritt 22 der Eingabewert mit dem Index verknüpft.
In einem Schritt 23 wird das jeweilige durch die Verknüpfung
mit dem jeweiligen Index erzeugte Sucheigenschaftsbaum- oder Objekteigenschaftsbaumdatum 17 oder 19 ausgegeben
und zwischengespeichert. In einem Entscheidungsschritt 24 wird
abgefragt, ob weitere Eingaben benötigt werden. Falls „Ja” läuft
der Ablauf zu Schritt 20 zurück. Falls „Nein” werden
die zwischengespeicherten Sucheigenschaftsbaum- oder Objekteigenschaftsbaumdaten
in einem Schritt 25 an das Datenbanksystem übertragen
und in einem Schritt 26 dort gespeichert, wobei dort die
Baumstruktur auf der Datenbank rekonstruiert wird.
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Der
zum Ausführen des Verfahrens benötigte Metabaum
ist in seiner Baumstruktur nicht starr angelegt, sondern dynamisch
veränderbar. Das bedeutet, dass für ein gesuchtes
bzw. angebotenes Objekt weitere Eigenschaften aufgenommen werden
können, wobei einerseits die zur Verfügung stehende Detailtiefe
der Suchdaten oder Objektdaten modifiziert werden kann und andererseits
die Breite des Metabaums, also im wesentlichen der Umfang der Parameter,
nach denen das Objekt charakterisierbar ist, veränderbar
und anpassbar ist. Das Verfahren reguliert damit selbst die zweckmäßige
Gestaltung des Metabaums und damit die Effizienz der Suchfunktionen.
Es wird dadurch ein selbstlernender Effekt realisiert.
-
In 6 ist
ein beispielhafter Ablaufplan zum selbsttätigen Modifizieren
einer Metadatenstruktur gezeigt. Bei dem hier dargestellten Beispiel
erfolgt das Modifizieren des Metabaums im Zusammenhang mit dem Eingeben
der Such- und/oder der Objektdatenmenge und dem Erzeugen der Sucheigenschaftsbaumdaten
und/oder der Objekteigenschaftsbaumdaten. Bei dem nachfolgend erläuterten
Verfahren werden Such- und/oder Objektdaten eingegeben, denen zunächst
keine Variablenklasse in dem gegebenen Metabaum entspricht. Die
entsprechenden Daten werden zunächst unabhängig
von der Struktur des Metabaums gespeichert. Später werden
diese zunächst noch nicht eingeordneten Daten in den Metabaum übernommen,
wobei dem Metabaum an einer Stelle eine Variablenklasse hinzu gefügt
wird.
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Der
Ablauf beginnt mit einer Eingabe 27 eines Such- oder Objektdatums
in einem Eingabeschritt 28. In einem Verzweigungsschritt 29 wird
geprüft, ob das Such- oder Objektdatum einer Variablenklasse
des gegebenen Metabaums entspricht. Sofern dies der Fall ist, wird
der in 5 gezeigte Ablaufplan durchlaufen und das Verfahren
führt den beschriebenen Zuordnungsprozess 5 bzw. 9 zum
Erstellen der Sucheigenschaftsbaum- bzw. Objekteigenschaftsbaumdaten
aus. Gibt es keine Variablenklasse, wird in einem Schritt 30 das
Such- bzw. Objektdatum als ein unabhängiges Sucheigenschaftsbaumdatum
bzw. unabhängiges Objekteigenschaftsbaumdatum 31 gespeichert.
In diesem Fall wird dem so gespeicherten Datum vom System ein vorläufiger Index
zugeordnet, der beschreibt, in welchem Zusammenhang, d. h. in der „Nähe” welcher
Verzweigung des Metabaumes das Sucheigenschaftsbaum- bzw. Objekteigenschaftsbaumdatum
erzeugt worden ist. Praktisch kann dies auf der Ebene des für
den Nachfrager bzw. Anbieter sichtbaren Frontends so geschehen,
dass bei jedem Eingabefeld, an dem ein Suchdatum oder ein Objektdatum
eingegeben werden soll, eine Eingabemaske geöffnet werden
kann, an welcher zusätzliche Daten eingegeben werden können
und an der der Nachfrager bzw. der Anbieter Vorschläge
für eine Kategorie entweder frei eingeben oder aus einem
Menü auswählen kann. Der mit dem in der Eingabemaske
eingegebene Wert wird dann mit einem vorläufigen Index
verknüpft, der sich aus den Vorschlägen für
die Kategorie und aus dem Index ergibt, der der bereits bestehenden
Kategorie zugeordnet ist.
-
In
einem Schritt 32 wird eine Zugriffszählung auf
diesen vorläufigen Index ausgeführt. Die Zugriffszählung
erfolgt beispielsweise so, indem bei jedem Eintrag in die optional
zu öffnende zusätzliche Eingabemaske ein Zähler
aktiviert wird, dessen Zahlenwert in vorbestimmten Schritten erhöht
wird. Dieser Zähler kann auch berücksichtigen,
ob die in das Eingabefeld erfolgten Einträge sinnvoll sind
oder nicht. So kann beispielsweise der Zahlenwert des Zählers
unverändert bleiben, wenn in der Eingabemaske entweder sinnlose
oder überhaupt keine Einträge erfolgen und er
kann sich um eine bestimmte Schrittweite erhöhen, wenn
die Einträge sinnvoll sind, z. B. innerhalb eines bestimmten
Bereiches liegen. Der Zähler kann insbesondere aber auch
dann aktiviert werden, wenn sowohl in den Sucheigenschaftsbäumen
als auch in den Objekteigenschaftsbäumen an der gleichen
Stelle innerhalb der Baumstruktur unabhängige Such- bzw.
Objekteigenschaftsbaumdaten eingegeben werden. Der Zähler
kann aber besonders dann aktiviert werden, wenn diese an gleicher
Stelle eingegebenen Such- und Objekteigenschaftsbaumdaten beim späteren
Abgleich zwischen Sucheigenschaftsbaum und Objekteigenschaftsbaum
besonders übereinstimmen. Diese unterschiedlichen Zählweisen können
durch besondere Zählfunktionen realisiert sein: ein Zuwachs
von Null bedeutet eine sinnlose Eingabe, ein Zuwachs von Eins kann
einer sinnvollen Eingabe entsprechen, ein Zuwachs von Zwei einer Eingabe
an der gleichen Stelle im Such- und Objekteigenschaftsbaum und ein
Zuwachs von Drei bei jeder Übereinstimmung zwischen der
Eingabe im Sucheigenschaftsbaum und im Objekteigenschaftsbaum.
-
Der
jeweilige Zählerstand wird gespeichert. In einem Vergleichsschritt 33 erfolgt
eine Prüfung, ob der aktuelle Zählerstand einen
vordefinierten Schwellwert erreicht oder überschritten
hat. Sofern dies nicht der Fall ist, verzweigt der Ablauf zurück zum
Schritt 28. Hat der Zähler den Schwellwert erreicht
oder überschritten, wird der vorhergehend erstellte vorläufige
Index in einem Schritt 34 in das Indexsystem des Metabaumes
eingefügt. Hierzu wird der nächstliegende Index 35 des
Metabaumes mit dem vorläufigen Index kombiniert. In einem
Anfügeschritt 36 ist dann dem Metabaum ein neuer
Index 37 und damit ein neuer Zweig hinzugefügt
worden.
-
Das
beschriebene Verfahren aus 6 kann sinngemäß auch
dazu verwendet werden, um einen gegebenen Metabaum zu kürzen.
Hierzu wird jedem Zweig des Metabaums, also jedem einzelnen Index in
dessen Indexsystem, ein Zähler mit einem Sollwert zugeordnet,
wobei der Zähler wie beschrieben eine Zugriffszählung
ausführt. Der aktuelle Zählerstand wird verringert,
wenn dem entsprechenden Index des Metabaumes über ein gewisses
Zeitintervall keine Sucheigenschaftsbaumdaten oder Objekteigenschaftsbaumdaten
zugeordnet werden. Er wird vor allem dann verringert, wenn dem Index
sowohl keine Sucheigenschaftsbaumdaten als auch keine Objekteigenschaftsbaumdaten
zugeordnet werden. Sinkt der Zählerstand in einem bestimmten
Maße und über eine bestimmte Zeit unter den Sollwert,
so wird der entsprechende Zweig im Metabaum gekürzt. Der
Index wird wieder als vorläufiger Index markiert, und im Frontend
erscheint das entsprechende Eingabefeld als optionale Eingabemaske.
Der Metabaum verändert damit dynamisch seine Struktur und
Gestalt.
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Das
dynamische Verändern der Metabaumstruktur schließt
insbesondere ein Erzeugen eines neuen Metabaumes ein. Dieses Erzeugen
kann sowohl durch den Nachfrager als auch durch den Anbieter über
eine entsprechende Eingabe an deren Endgeräten erfolgen.
Dies wird beispielsweise dann ausgeführt, wenn entweder
dem Nachfrager oder dem Anbieter keinen passender Metabaum vom System
zur Verfügung gestellt wird. Ein solcher Fall tritt beispielsweise
dann ein, wenn entweder der Nachfrager oder der Anbieter ein Objekt
sucht oder anbietet, das im System noch nicht vorgesehen ist. In
diesem Fall werden zu nächst wie oben beschrieben, vorläufige
Metabaumindizes erzeugt, die über die Zugriffszählung
als vollwertiges Indexsystem etabliert werden.
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Natürlich
kann die Etablierung eines neuen Metabaumes auch durch einen Systemadministrator unter
Verwendung entsprechender Tools vorgenommen werden. Mit der Zeit
entsteht somit eine wachsende Sammlung von Metabäumen,
die zur Definition von Such- und Objekteigenschaftsbäumen
genutzt werden können. Bei Metabäumen, die auf
verteilten Servern abgelegt sind, ist es praktisch der Anbieter
selbst, der über bestimmte Administrationsmittel Änderungen
am Metabaum in einer quasi beliebigen Weise vornehmen kann.
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Ein
besonderer Vorteil der selbsttätigen Aktualisierung der
Metabaumstruktur besteht darin, dass sowohl der Anbieter als auch
der Nachfrager gemeinsam über das Ausführen des
Verfahrens einen für das jeweilige Objekt passenden Metabaum generieren.
Das bedeutet, dass die „Sprachebene” zwischen
Anbieter und Nachfrager sich neuen Entwicklungen, insbesondere neuen
Objektgestaltungen bzw. neuen Anforderungen und Wünschen
an das Objekt anpasst.
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Der
Vergleich zwischen dem Sucheigenschaftsbaum und dem Objekteigenschaftsbaum
erfolgt im wesentlichen in Form eines virtuellen „Übereinanderschiebens” der
beiden in 3 und 4 gezeigten
Bäume. Der dabei ermittelte Übereinstimmungsgrad
ergibt sich zum einen aus dem Grad der direkten Übereinstimmung
des Sucheigenschaftsbaumdatums mit dem korrespondierenden Objekteigenschaftsbaumdatum.
Zum anderen wird die Hierarchie der jeweils gefundenen übereinstimmenden Stelle
der beiden Bäume zur Bewertung herangezogen. Eine Übereinstimmung
in einer hierarchisch höher stehenden Stelle in beiden
Bäumen erzeugt dabei einen großen Übereinstimmungswert,
eine Übereinstimmung in hierarchisch niedrigeren Stellen
erzeugt einen niedrigeren Übereinstimmungswert, weil hier
nur Übereinstimmungen im Detail vorliegen. Übereinstimmungen,
die sich von hierarchisch höheren Stellen bis zu hierarchisch
niedrigeren Stellen im Such- und Objekteigenschaftsbaum hindurch
erstrecken, werden mit einem zusätzlichen Bonus verbucht.
Besonders wichtig sind dabei die bereits erwähnten Gewichtungen
im Sucheigenschaftsbaum, bei denen Übereinstimmungen im
Detail, also an hierarchisch niedrigeren Stellen in beiden Bäumen
besonders stark in die Übermittlung des Übereinstimmungsparameters
eingehen.
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Vor
allem durch die auf Seiten des Nachfragers definierbaren Gewichtungen
lassen sich unterschiedliche Suchtiefen und Suchvarianten definieren, bei
denen sowohl eine eher allgemeine Suche nach bestimmten Objekten
möglich ist oder auch eine sehr scharfe, nur auf ein Detail
bezogene Suche erfolgen kann, bei der praktisch die Hierarchie innerhalb
des Such- und Objekteigenschaftsbaumes keine Rolle mehr spielt.
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Bei
sehr komplexen Objekten kann eine Erfassung aller Merkmale im Metabaum
kompliziert sein, während die Anzahl der vorläufig
indizierten Metabaumdaten sehr groß werden kann. In diesem Fall
kann die Erzeugung des Such- und Objekteigenschaftsbaumes auf wesentliche
Merkmale eingeschränkt sein, wobei der Vergleich zwischen
Sucheigenschaftsbaum und Objekteigenschaftsbaum auch auf diese wesentlichen
Merkmale beschränkt ist. Der Vergleich zwischen Sucheigenschaftsbaum
und Objekteigenschaftsbaum wird in diesem Fall durch einen Vergleich
der vorläufig indizierten Merkmale im Rahmen einer Schlüsselwortsuche
oder einer Suche auf die referenzierten Eigenschaftsbeschreibungen, wobei
die Lage des vorläufig indizierten Merkmals innerhalb der
Baumstruktur in die Bewertung eingeht.
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Die Übereinstimmungsparameter
können auch als eine Menge ausgegeben werden, die innerhalb
der Struktur des Metabaumes geordnet ist. Dadurch lassen sich Übereinstimmungen
in allgemeinen Merkmalen von Übereinstimmungen in Details unterscheiden.
Beides kann aus Sicht des Nachfragers nützlich sein.
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In 7 ist
ein stark vereinfachter und gekürzter Metabaum 3 zusammen
mit einem Sucheigenschaftsbaum 6 und zwei Objekteigenschaftsbäumen 10 für
ein Kopiergerät als praktisches Beispiel gezeigt. Die Darstellung
zeigt in der Mitte den Metabaum in Form von Abfrageoptionen. Der
daraus entstehende Sucheigenschaftsbaum 6 ist rechts dargestellt,
zwei unterschiedliche Objekteigenschaftsbäume 10 sind
links gezeigt.
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Der
Metabaum enthält zunächst eine Möglichkeit
zur Vorauswahl eines bestimmten Herstellers. Dem schließen
sich Auswahloptionen für technische Merkmale an. Dies sind
insbesondere eine Auswahl zwischen den Optionen „Farbkopie”, „sw-Kopie”, „Farb/sw-Kopie” und „Farbkopie
in Fotoqualität” an. Der Metabaum enthält
auch eine Auswahlmöglichkeit zwischen den möglichen
Papierformaten „A4”, „A3”, „A2”, „andere
Formate” sowie den möglichen gewünschten
Kopien je Monat zwischen „weniger als 100”, „100
bis 1000”, „1000 bis 5000” oder „mehr
als 5000”. Weiterhin stellt der Metabaum die Möglichkeit
bereit, zusätzliche Leistungsmerkmale wie „Faxen”, „Scannen”, „Drucken”, „Kopieren” zu markieren
und anzugeben, ob „das Faxen später nachrüstbar” ist.
Unter den im Metabaum aufgeführten wählbaren Optionen
finden sich unter anderem noch ein Feld zur Angabe über
den Preis, das einen freien Eintrag ermöglicht, sowie wählbare
Optionen über Lieferzeiten, Zahlungsweisen, die Möglichkeit eines
Leasings oder über eine Pönale bei Lieferverzug.
-
Bei
den links dargestellten Objekteigenschaftsbäumen sind hier
durch ein „x” markierte Optionen gesetzt. Der
Objekteigenschaftsbaum zum „Objekt 1” markiert
zum Beispiel das Merkmal der Farbkopierfähigkeit des Objektes.
Der Objekteigenschaftsbaum zum „Objekt 2” markiert
die Fähigkeit des Objektes, sw-Kopien zu erstellen.
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Bei
dem rechts dargestellten Sucheigenschaftsbaum ist in dieser Kategorie
zunächst das Merkmal der sw-Kopierfähigkeit zusammen
mit einer Gewichtung 18 mit dem Zahlenwert „Einhundert
angegeben. Dieses Merkmal wird also als besonders wichtig erachtet.
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Weiterhin
zeigt der Objekteigenschaftsbaum zu „Objekt 1”,
dass der dort angebotene Kopierer für eine monatliche Leistung
von weniger als 100 Kopien ausgelegt ist, während das „Objekt
2” eine monatliche Leistung von 100 bis 1000 Kopien gewährleistet. Der
entsprechende Sucheigenschaftsbaum weist aus, dass ein Kopiergerät
mit einer monatlichen Leistung von weniger als 100 Kopien gewünscht
wird, wobei die Gewichtung allerdings auf einen Wert von „Fünfzig” eingestellt
ist und also dieses Merkmal als nicht so wichtig eingestuft wird.
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Als
weiteres Beispiel ist bei dem Objekteigenschaftsbaum zu „Objekt
1” die Fähigkeit des Kopierers für ein
Scannen, Drucken und Kopieren markiert, während das „Objekt
2” die Fähigkeiten des Faxens und des Kopierens
aufweist. In dem entsprechenden Sucheigenschaftsbaum werden die
gesuchten Fähigkeiten des Scannen, Druckens und Kopierens
gewünscht, wobei diese gewünschten Eigenschaften
wieder mit einer Gewichtung von „Einhundert” markiert
sind.
-
Bei
dem in 7 gezeigten Beispiel würden also gemäß der
vorhergehend genannten Verfahrensschritte die Objekteigenschaftsbäume
zu „Objekt 1” und zu „Objekt 2” jeweils
mit dem Sucheigenschaftsbaum verglichen werden, wobei eine besonders
gute Übereinstimmung zwischen beiden Bäumen dann
ermittelt wird, wenn die mit der besonders hohen Gewichtung versehenen
Eigenschaften übereinstimmen. Bei dem hier gezeigten Beispiel
wäre diese Übereinstimmung besonders zwischen
dem Objekteigenschaftsbaum des „Objektes 1” und
dem Sucheigenschaftsbaum gegeben, wobei der Objekteigenschaftsbaum
des „Objektes 2” ebenfalls eine gute Übereinstimmung
zeigt. „Objekt 2” wäre dann ein vorteilhaftes
Nebenresultat.
-
8 zeigt
eine beispielhafte Anordnung zum Ausführen des Verfahrens.
Bei der hier gezeigten Architektur wird auf ein Client-Server-System
zurückgegriffen. Dabei wird der Server 40 zum
Ausführen aller Datenbankoperationen benötigt,
während die Clients in Form von Endgeräten zur
Dateneingabe und Datenausgabe vorgesehen sind und bevorzugt nur
Frontendfunktionalitäten aus führen. Die Endgeräte
sind als Computersysteme 41 in der bekannten Form als stationäre
PCs oder Notebooks oder als mobile Geräte, wie smartphones 42,
PDAs oder dergleichen Geräte ausgebildet. Der Server enthält
ein Datenbanksystem 43 in Form einer tabellenorientierten
Datenbank, für die auf die bekannten Softwaremittel zum
Betreiben der Datenbank, wie beispielsweise SQL (eingetragenes Warenzeichen) oder
vergleichbare Mittel zurückgegriffen werden kann. Zum Ausführen
von Operationen auf der Datenbank dienen Programme, die zu einem
Verarbeitungsmodul 44 zusammengefasst sind. Das Ver arbeitungsmodul
führt die eigentliche Datenverarbeitung aus. Es erzeugt
Datenbankbefehle, stellt die notwendigen Datenstrukturen zusammen
und führt Suchoperationen aus.
-
Auf
den Endgeräten ist eine Endgeräteapplikation 45 installiert.
Diese kommuniziert über das Internet mit einem auf dem
Server betriebenen Datenaufbereitungsmodul 46. Das Datenaufbereitungsmodul 46 dient
als Schnittstelle zwischen den Endgeräteapplikationen und
dem Verarbeitungsmodul. Es stellt insbesondere das für
das jeweilige Endgerät notwendige Übertragungsprotokoll
bereit. Während die Endgeräteapplikationen Frontend-Funktionen
wie beispielsweise das Erzeugen von Eingabemasken und Ausgabefenstern
ausführen, wird über das Zusammenwirken von Datenverarbeitungsmodul
und Endgeräteapplikation ein Zugriff auf die Funktionen des
Verarbeitungsmoduls 44 und damit ein Zugriff auf die Datenbank 43 des
Servers ausgeführt. Dies betrifft insbesondere das Abrufen
der Metadaten bzw. den Upload der Objekteigenschaftsbaum- und Sucheigenschaftsbaumdaten
von den Endgeräten auf den Server, wobei die Endgeräteapplikationen
ein komfortables Darstellen und Bearbeiten der Baumstrukturen sowie
die Präsentation von Suchergebnissen ermöglichen.
Die Endgeräteapplikationen stellen insbesondere komfortable
Eingabe- und Ausgabewerkzeuge bereit, die den Standards einer graphischen Benutzeroberfläche
entsprechen. So sind insbesondere drag&drop-Funktionen zum Eingeben von
Daten vorhanden.
-
Die
Endgeräteapplikationen können entweder als eigenständiges
Standalone-Programm oder als eingebettete Webbrowser-Anwendung ausgebildet
sein. Für die Ausführungsform eines Standalone-Programms
bietet sich hierbei vor allem eine an die bekannten Instant-Messenger-Dienste
angelehnter Hintergrundbetrieb an, bei dem periodisch von einem
Nachfrager oder Anbieter Such- oder Objektdaten eingegeben werden,
während im Hintergrund ständige Abfragen auf der
Datenbank mit den entsprechenden bidirektionalen Datentransfers
erfolgen. Eine eingebettete Webbrowser-Anwendung setzt einen gestarteten
Webbrowser voraus, zeichnet sich jedoch durch den Vorteil der Plattformunabhängigkeit
aus.
-
As
erfindungsgemäße Verfahren wurde anhand von Ausführungsbeispielen
erläutert. Im Rahmen fachmännischen Handelns sind
weitere Ausführungsformen und Ausgestaltungen möglich.
Weitere Ausführungsformen ergeben sich insbesondere aus den
Unteransprüchen.
-
- E1
- erstes
Endgerät
- E2
- zweites
Endgerät
- DB
- Datenbank
- 1
- Suchdatenmenge
- 2
- Objektdatenmenge
- 3
- Metadatenmenge,
Metabaum
- 4
- Aufrufen
der Metadatenmenge an E1
- 5
- Zuordnungsschritt
Suchdatenmenge – Metadatenmenge
- 6
- Sucheigenschaftsbaum
- 7
- Übertragung
Sucheigenschaftsbaum an Datenbank
- 8
- Aufrufen
der Metadatenmenge an E2
- 9
- Zuordnen
Objektdatenmenge – Metadatenmenge
- 10
- Objekteigenschaftsbaum
- 11
- Übertragung
Objekteigenschaftsbaum an Datenbank
- 12
- Vergleich
Sucheigenschaftsbaum – Objekteigenschaftsbaum
- 13
- Ausgabeschritt
an E1
- 14
- passende
Objektdatenmenge
- 15
- Leerstruktur
- 16
- Variablenklassen
- 17
- Sucheigenschaftsbaumdaten
- 18
- Gewichtung
- 19
- Objekteigenschaftsbaumdaten
- 20
- Laden
eines Index
- 21
- Metabaum-Index
- 21a
- Eingabe
Suchdatum/Objektdatum
- 22
- Verknüpfen
Eingabewert-Index
- 23
- Ausgabe
Sucheigenschaftsbaumdatum/Objekteigenschaftsbaumdatum
- 24
- Entscheidungsschritt
auf weitere Eingaben
- 25
- Übertragen
Sucheigenschaftsbaumdaten/Objekteigenschaftsbaumdaten an Datenbank
- 26
- Speichern
Sucheigenschaftsbaumdaten/Objekteigenschaftsbaumdaten auf Datenbank
- 27
- Eingabe
Suchdatum/Objektdatum
- 28
- Eingabe
- 29
- Prüfen
auf vorhandene Variablenklasse
- 30
- Speichern
als unabhängiges Sucheigenschaftsbaumdatum/Objekteigenschaftsbaumdatum
- 31
- unabhängiges
Sucheigenschaftsbaumdatum/Objekteigenschaftsbaumdatum
- 32
- Zugriffszählung
- 33
- Vergleichsschritt
auf definierten Zählerstand
- 34
- Einfügen
in Indexsystem
- 35
- nächst
liegender Index
- 36
- Anfügen
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- neuer
Index
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- Computer
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Endgerät, smartphone
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - US 2003/0061122
A1 [0003]
- - DE 10136505 A1 [0004]