[go: up one dir, main page]

DE102009020499A1 - Verfahren zum suchenden Abgleich zwischen mindestens einer Suchdatenmenge mit mindestens einer Objektdatenmenge - Google Patents

Verfahren zum suchenden Abgleich zwischen mindestens einer Suchdatenmenge mit mindestens einer Objektdatenmenge Download PDF

Info

Publication number
DE102009020499A1
DE102009020499A1 DE102009020499A DE102009020499A DE102009020499A1 DE 102009020499 A1 DE102009020499 A1 DE 102009020499A1 DE 102009020499 A DE102009020499 A DE 102009020499A DE 102009020499 A DE102009020499 A DE 102009020499A DE 102009020499 A1 DE102009020499 A1 DE 102009020499A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tree
search
data
metadata
terminal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE102009020499A
Other languages
English (en)
Inventor
Andreas Juraschik
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FINDOLUTION GmbH
Original Assignee
FINDOLUTION GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FINDOLUTION GmbH filed Critical FINDOLUTION GmbH
Priority to DE102009020499A priority Critical patent/DE102009020499A1/de
Priority to PCT/DE2010/000515 priority patent/WO2010127670A2/de
Publication of DE102009020499A1 publication Critical patent/DE102009020499A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06QINFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGY [ICT] SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES; SYSTEMS OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06Q30/00Commerce
    • G06Q30/06Buying, selling or leasing transactions
    • G06Q30/0601Electronic shopping [e-shopping]
    • G06Q30/0603Catalogue creation or management
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F16/00Information retrieval; Database structures therefor; File system structures therefor
    • G06F16/20Information retrieval; Database structures therefor; File system structures therefor of structured data, e.g. relational data
    • G06F16/24Querying
    • G06F16/242Query formulation
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F16/00Information retrieval; Database structures therefor; File system structures therefor
    • G06F16/20Information retrieval; Database structures therefor; File system structures therefor of structured data, e.g. relational data
    • G06F16/24Querying
    • G06F16/245Query processing
    • G06F16/2453Query optimisation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Finance (AREA)
  • Computational Linguistics (AREA)
  • Data Mining & Analysis (AREA)
  • Databases & Information Systems (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Accounting & Taxation (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Development Economics (AREA)
  • Economics (AREA)
  • Marketing (AREA)
  • Strategic Management (AREA)
  • General Business, Economics & Management (AREA)
  • Information Retrieval, Db Structures And Fs Structures Therefor (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abgleich zwischen mindestens einer Suchdatenmenge (1) mit mindestens einer Objektdatenmenge (2) unter Verwendung eines Kommunikationsnetzes aus Endgeräten (E1, E2) und mindestens einem von mindestens einer Daten verarbeitenden Einrichtung betriebenen Datenbanksystem (DB). Es erfolgt ein Erzeugen und Betreiben einer hierarchisch strukturierten Metadatenmenge in Form eines Metabaumes (3) auf dem Datenbanksystem, nachfolgend ein Aufruf (4) der Metadatenmenge an einem ersten Endgerät, ein Zuordnen der mindestens einen Suchdatenmenge auf die Metadatenmenge für ein Erzeugen mindestens eines Sucheigenschaftsbaumes (6) und ein Übertragen des mindestens einen Sucheigenschaftsbaumes an das Datenbanksystem. Weiterhin erfolgt ein Aufruf (8) der Metadatenmenge an einem zweiten Endgerät, ein Zuordnen der mindestens einen Objektdatenmenge auf die Metadatenmenge für ein Erzeugen mindestens eines Objekteigenschaftsbaumes (10) durch das Datenbanksystem und ein Übertragen (11) des Objekteigenschaftsbaumes an das Datenbanksystem. Es wird ein Vergleich (12) zwischen dem mindestens einen Sucheigenschaftsbaum (6) und dem mindestens einen Objekteigenschaftsbaum (10) durch das Datenbanksystem zum Ermitteln eines Übereinstimmungsgrades ausgeführt. Abschließend erfolgt eine Ausgabe (13) mindestens einer Objektdatenmenge, deren jeweiliger Objekteigenschaftsbaum einen größten Übereinstimmungsgrad mit mindestens einem der Sucheigenschaftsbäume aufweist, auf ...

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum suchenden Abgleich zwischen mindestens einer Suchdatenmenge mit mindestens einer Objektdatenmenge mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
  • Die modernen Verfahren der Telekommunikation und des Datenaustauschs über weltweite Kommunikationsnetze, insbesondere das Internet, haben dazu geführt, dass Objekte über derartige Netze angeboten und nachgefragt werden. Dabei stellen eine Vielzahl von Anbietern Waren bereit, während potentielle Nachfrager über das Kommunikationsnetz nach derartigen Objekten suchen. Zunehmend stellen die Anbieter einer Ware ihre Ware in der Regel in dafür vorgesehene Internetportale oder online-Shops ein, während mögliche Kunden mehr oder weniger gezielt auf diesen Portalen nach den Objekten suchen, die ihren Vorstellungen am besten entsprechen.
  • Aus dem Stand der Technik sind hierzu bereits Verfahren bekannt, die es einem Nutzer erleichtern sollen, möglichst ohne größeren Aufwand die ihn interessierenden Objekte im Kommunikationsnetz, als praktisch im Internet, aufzufinden und die dabei ausgeführten Suchstrategien anzupassen. So wird beispielsweise in der US 2003/0061122 A1 ein Verfahren und ein System für einen wissensbasierten elektronischen Katalog offenbart, bei dem eine Vielzahl von durch eine möglichst große Anzahl von Nutzern erzeugten Suchbäumen hinsichtlich ihrer Zielgenauigkeit ausgewertet und selektiert werden. Bei dem dort beschriebenen Verfahren soll das System selbstlernend sein, wobei der Selektionsvorgang dazu führt, dass die Suchvorgänge, d. h. die Suchbäume, fortlaufend verfeinert und optimiert werden, um für den Nutzer einen möglichst genauen und treffenden Vorschlag für das gesuchte Objekt zu präsentieren.
  • Aus der DE 101 36 505 A1 ist ein Verfahren und System zum Abfragen und Navigieren von Produktstrukturen in einem einfachen Baum bekannt. Dabei werden Suchresultate als Ergebnisknotenpunkte an eine vorhandene Baumstruktur angehängt, um im Zuge ausgeführter Suchroutinen eine vorgegebene Menge von Objekten in einer Datenbank möglichst effektiv zu erfassen und für spätere Suchprozesse leichter verfügbar zu machen.
  • Bei den beschriebenen Verfahren und Systemen wird jedoch das eigentliche Problem einer Produkt- bzw. Objektsuche in großen Kommunikationsnetzen nicht berücksichtigt und bleibt ungelöst. Dieses Problem besteht darin, dass sowohl die Anbieter als auch die Nachfrager nach einer Ware, einem Produkt oder sonst einem Objekt grundsätzlich die Menge der Eigenschaften, die das gesuchte oder angebotene Objekt beschreiben, individuell strukturieren bzw. gewichten. Dieser Aspekt mag für Objekte mit einer relativ kleinen Eigenschaftsmenge zunächst nicht wirklich wichtig sein, er wird aber sehr bedeutsam, wenn es darum geht, nach Objekten zu suchen, deren Eigenschaftsmenge viele einzelne Merkmale umfasst, die noch dazu komplex voneinander abhängen können und über deren Hierarchie und Wichtigkeit auf Seiten des oder der Nachfrager einerseits und des oder der Anbieter andererseits natürlich keine Einigkeit besteht. Es genügt dann nicht, nach gegebenen Merkmalen zu suchen, weil die gesamte innere Abhängigkeit aller Merkmale des Objektes nicht erfasst ist. Dadurch kann der ganze Suchvorgang an der damit verbundenen „Unschärfe” der vorhandenen Daten scheitern oder erbringt nur sehr ungenaue Resultate.
  • Meist ergibt sich ein wesentliches Hindernis schon allein daraus, dass die Anbieter der Waren ihre Objekte einerseits möglichst aussagekräftig zu beschrei ben versuchen, sich aber andererseits dabei nicht in unbedeutenden Details verlieren dürfen, weil sonst die Beschreibung zu unübersichtlich wird. Andererseits haben jedoch manche Nachfrager relativ genaue Vorstellungen davon, was sie suchen und können daher mit den allgemeinen Beschreibungen auf Portalen oder elektronischen Katalogen relativ wenig anfangen. Sie müssen daher entweder auf umständliche und zeitraubende Weise mit dem Anbieter Rücksprache halten oder riskieren, dass sie etwas finden, das dann letztlich nicht in vollem Umfang ihren Vorstellungen entspricht.
  • Wenn Objekte angeboten oder vermittelt werden sollen, die einen komplexen Aufbau aufweisen und über eine Vielzahl von Eigenschaften und funktionellen Details verfügen, sieht sich ein Anbieter vor die Aufgabe gestellt, zunächst erst einmal genau genug abzuschätzen, welches der vielen Details und funktionellen Merkmale für einen Nachfrager von Interesse sein könnten. Andererseits wird aber ein möglicher Nachfrager entweder von einer Unmenge von Informationen überflutet oder findet gerade zu einem ihn besonders interessierenden Beschreibungsdetail keine befriedigende und eindeutige Angabe. Sowohl der Anbieter als auch der Nachfrager wissen im Grunde nicht, auf welcher Grundlage bzw. welchen Gesichtspunkten die jeweilige Gegenseite die Eigenschaften des Objektes offenbart bzw. die Suche nach dem Objekt vornimmt. Die damit verbundenen Unsicherheiten verhindern es, dass der Beschaffungsprozess und die Vermittlung des Objektes zwischen Anbieter und Nachfrager in einer effektiven Weise erfolgen kann.
  • Es besteht somit die Aufgabe, ein Verfahren anzugeben, mit dem es gelingt, zum einen Objekte mit einer Vielzahl von Eigenschaften möglichst detailliert und effizient zu beschreiben und zum anderen nach derartigen Objekten auch in einer möglichst effizienten Art und Weise zu suchen. Das Verfahren soll es darüber hinaus auch ermöglichen, die Präferenzen, nach denen einerseits die Eigenschaften eines Objektes angegeben werden und nach denen andererseits die Eigenschaften des Objektes gesucht werden, abzustimmen und möglichst eng aneinander anzugleichen.
  • Diese Aufgabe wird mit einem Verfahren zum suchenden Abgleich zwischen mindestens einer Suchdatenmenge mit mindestens einer Objektdatenmenge mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Die jeweiligen Unteransprüche beinhalten zweckmäßige bzw. vorteilhafte Ausführungsformen des Verfahrens.
  • Im Folgenden wird unter dem Begriff der Suchdatenmenge eine Gesamtheit von Parametern und Daten verstanden, die ein Nachfrager nach einem Objekt angibt oder angeben muss, um das gesuchte Objekt möglichst eindeutig und genau zu beschreiben. Der Begriff der Objektdatenmenge beschreibt im Folgenden eine Gesamtheit von Parametern und Daten, die ein Anbieter eines Objektes angibt oder angeben muss, um das Objekt möglichst eindeutig und genau beschreiben zu können.
  • Zum Abgleich der mindestens einen Suchdatenmenge mit der mindestens einen Objektdatenmenge wird ein Kommunikationsnetz aus Endgeräten und mindestens einem von einer Daten verarbeitenden Einrichtung betriebenen Datenbanksystem verwendet. Es werden folgende Verfahrensschritte ausgeführt:
    In einem ersten Verfahrensschritt wird eine hierarchisch strukturierte Metadatenmenge als eine baumartige Leerstruktur für eine Speicherung von Objektdaten und zur Spezifizierung einer Suchanfrage in Form eines Metabaumes auf dem Datenbanksystem erzeugt. Diese Metadatenmenge wird an einem ersten Endgerät aufgerufen. Die mindestens eine Suchdatenmenge wird auf die Metadatenmenge zugeordnet und es wird mindestens ein Sucheigenschaftsbaum erzeugt. Der mindestens eine Sucheigenschaftsbaum wird in einem nächsten Schritt an das Datenbanksystem übertragen.
  • Die Metadatenmenge wird an einem zweiten Endgerät aufgerufen. Die mindestens eine Objektdatenmenge wird auf die Metadatenmenge zugeordnet und es erfolgt ein Erzeugen mindestens eines Objekteigenschaftsbaumes. Der Objekteigenschaftsbaum wird an das Datenbanksystem übertragen.
  • Anschließend erfolgt ein Vergleich zwischen dem mindestens einen Sucheigenschaftsbaum und dem mindestens einen Objekteigenschaftsbaum durch das Datenbanksystem, wobei ein Übereinstimmungsgrad zwischen dem Sucheigenschaftsbaum und dem Objekteigenschaftsbaum ermittelt wird. Abschließend wird mindestens eine Objektdatenmenge auf einem der Endgeräte ausgegeben, deren Objekteigenschaftsbaum einen größten Übereinstimmungsgrad mit mindestens einem der Sucheigenschaftsbäume aufweist.
  • Grundgedanke des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es, zunächst die Objektdatenmenge und die Suchdatenmenge in geeigneter Weise aufzubereiten. Hierzu wird eine hierarchisch geordnete Metadatenmenge genutzt. Die Metadatenmenge gibt eine baumartige Datenstruktur vor, in die sowohl die Suchdatenmenge als auch die Objektdatenmenge eingeordnet werden kann. Die Metadatenmenge wird jeweils auf ein Endgerät geladen. Auf diesen Endgeräten erfolgt dann die Zuordnung der Suchdatenmenge bzw. der Objektdatenmenge auf die Metadatenmenge. Die vorerst noch unstrukturierten Suchdaten und Objektdaten werden dadurch zwangsläufig in die Struktur der Metadaten eingeordnet. Weil die Metadaten hierarchisch geordnet sind, weisen auch die durch die Zuordnung strukturierten Objektdaten und Suchdaten eine hierarchische Struktur auf. Diese strukturierten Objektdaten und Suchdaten liegen damit als jeweils ein Objekteigenschaftsbaum und ein Sucheigenschaftsbaum vor. Sowohl die Daten zu dem beschriebenen Objekt als auch die Suchparameter zu diesem Objekt weisen danach die selbe Struktur mit den selben inneren Abhängigkeiten und Präferenzen auf. Der nachfolgende Vergleich zwischen Sucheigenschaftsbaum und Objekteigenschaftsbaum beschränkt sich daher nicht nur auf einen direkten Vergleich zwischen zwei mehr oder weniger willkürlichen Daten zwischen einer Suchanfrage und einer Objektbeschreibung, sondern es werden auch die inneren Abhängigkeiten innerhalb der gesuchten Eigenschaften des Objekts einerseits und den beschreibenden Angaben des Objekts andererseits vergleichbar. In einem abschließenden Schritt wird dann auf einem der Endgeräte die Objektdatenmenge ausgegeben, deren Objekteigenschaftsbaum einen größten Übereinstimmungsgrad mit einem der gegebenen Sucheigenschaftsbäume aufweist.
  • Erfindungsgemäß werden die Baumstrukturen somit nicht wie aus dem erwähnten Stand der Technik bekannt zur Klassifikation von Suchergebnissen genutzt.
  • Vielmehr stellt die Baumstruktur eine strukturierte Sammlung möglicher Eigenschaften einer Klasse von Objekten dar. Die Blätter der Baumstrukturen sind einzelnen, nicht weiter teilbaren und somit atomaren Eigenschaften, z. B. Längenangaben, Farbwerte oder ähnlichen Angaben zugeordnet. Höher liegende Knoten der Baumstrukturen bilden sinnvolle Gruppierungen dieser atomaren Eigenschaften, beispielsweise Größe bzw. Design.
  • Da sowohl der Objekteigenschaftsbaum als auch der Sucheigenschaftsbaum aus dem selben Metabaum erzeugt werden, entsteht zwangsläufig eine einheitliche Verständigungsebene, d. h. eine einheitliche „Sprache” zwischen dem Anbieter und dem Nachfrager, wodurch Unklarheiten und Missverständnisse auf beiden Seiten weitgehend aufgehoben und beseitigt sind. Im Gegensatz zu den aus dem Stand der Technik bekannten Verfahren werden erfindungsgemäß nicht die Suchprozesse nach einem oder mehreren Objekten bzw. die die dabei ausgeführten Suchstrategien optimiert, sondern es werden vielmehr Anbieter und Nachfrager objektiv gezwungen, ihre Objektdaten einerseits und ihre Suchdaten andererseits auf einer vorgegebenen Verständigungsebene zu strukturieren, wobei grundsätzlich beschreibende Eigenschaftsbäume des gewünschten Objektes einerseits und des real gegebenen Objektes erstellt und abgeglichen werden.
  • Der Metabaum ist zweckmäßigerweise aus einer baumartig verzweigten Leerstruktur aus vordefinierten Variablenklassen gebildet. Damit wird eine Eingabe möglichst präziser Such- bzw. Objektdaten erzwungen. Die vordefinierten Variablenklassen weisen mindestens binäre Variablen, also Variablen, bei denen nur eine Eingabe von „Ja” oder „Nein” möglich ist, numerische Variablen, alternative Variablen, d. h. Variablen, bei denen aus einer vorgegebenen Menge an Alternativen ausgewählt werden muss, String-Variablen zum Eingeben von Zeichenketten, Variablen zum Speichern von Farbcodes, Variablen zum Speichern von Kontaktdaten und/oder Variablen zu einem Verweisen und Zuordnen von Bilddaten auf.
  • Bei dem Zuordnen der Suchdatenmenge und/oder der Objektdatenmenge für das Erzeugen des mindestens einen Sucheigenschaftsbaumes und/oder des mindestens einen Objekteigenschaftsbaumes erfolgt ein Zuordnen der Suchdaten und/oder der Objektdaten auf die Leerstruktur der Variablenklassen des Metabaumes. Im Ergebnis dieser Zuordnung werden hierarchisch geordnete Sucheigenschaftsbaumdaten und/oder hierarchisch geordnete Objekteigenschaftsbaumdaten erzeugt. Die Leerstruktur der Variablenklassen des Metabaumes bildet somit eine Reihe von hierarchisch angeordneten „Behältern”, in die jeweils die Suchdaten und Objektdaten als Inhalte „eingefüllt” sind. Diese nun gefüllten Behälter bilden die Objekteigenschaftsbaumdaten bzw. die Sucheigenschaftsbaumdaten. Die gesamte Ordnung der Objekteigenschaftsbaumdaten bzw. der Sucheigenschaftsbaumdaten ist durch den Objekteigenschaftsbaum bzw. den Sucheigenschaftsbaum realisiert.
  • Es ist zu betonen, dass zu einem gegebenen Metabaum prinzipiell beliebig viele Such- und Objekteigenschaftsbäume erzeugt werden können. Deren Anzahl ist grundsätzlich beliebig und richtet sich im wesentlichen nach der Anzahl der Suchanfragen der Nachfrager beziehungsweise der Anzahl der von unterschiedlichen Anbietern angebotenen Objekte.
  • Grundsätzlich unbegrenzt ist auch die Anzahl möglicher Metabäume. Diese richtet sich im wesentlichen aber nur nach der Anzahl der möglichen Objektkategorien und ist daher im allgemeinen kleiner als die Anzahl der Such- und Objekteigenschaftsbäume.
  • Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform werden die Sucheigenschaftsbaumdaten und/oder die Objekteigenschaftsbaumdaten mit einer Gewichtung verknüpft. Dadurch können zusätzlich zu der hierarchischen Abstufung der einzelnen Daten weitere Unterscheidungen ermöglicht werden, mit denen sich die Wichtigkeit einzelner Objekteigenschaftsbaum- bzw. Sucheigenschaftsbaumdaten erfassen und bewerten lässt. Die Kombination aus Sucheigenschaftsbaum Objekteigenschaftsbaum und Gewichtung erzeugt eine quasi „3-dimensionale” Bewertungsstruktur für ein gegebenes Objekt.
  • Das Übertragen des mindestens einen Sucheigenschaftsbaumes und/oder des mindestens einen Objekteigenschaftsbaumes an das Datenbanksystem wird zweckmäßigerweise als ein Übertragen und Speichern der Sucheigenschaftsbaumdaten und/oder der Objekteigenschaftsbaumdaten ausgeführt. Die vorher noch unstrukturierten Bestandteile der Suchdatenmenge und/oder der Objektdatenmenge tragen als strukturierte Sucheigenschaftsbaumdaten bzw. Objekteigenschaftsbaumdaten eine Indizierung, die ihre Einordnung im Sucheigenschaftsbaum bzw. Objekteigenschaftsbaum anzeigt. Dies ermöglicht es, den Sucheigenschaftsbaum und/oder den Objekteigenschaftsbaum auf dem Datenbanksystem zu rekonstruieren.
  • Die Metadatenmenge ist bei einer zweckmäßigen Ausführungsform des Verfahrens nicht als eine starre und unveränderliche Gesamtheit ausgebildet, sondern im Rahmen des Verfahrensablaufs modifizierbar. Bei dem Erzeugen und Betreiben der Metadatenmenge ist eine Tiefe und Breite des Metabaums durch eine Dateneingabe an dem ersten und/oder an dem zweiten Endgerät veränderbar. Dabei wird in einem ersten Schritt ein auf die Metadatenmenge nicht zuordenbares Suchdatum der Suchdatenmenge und/oder ein nicht zuordenbares Objektdatum der Objektdatenmenge als ein unabhängiges, in den Metabaum noch nicht eingeordnetes Metadatum gespeichert. In einem zweiten Schritt erfolgt eine Zugriffszählung auf das unabhängige Metadatum, wobei bei dem Erreichen einer vorbestimmten Zugriffszahl auf das freie Metadatum ein Einordnen des freien Metadatums in den Metabaum ausgeführt wird.
  • Mit dieser Ausgestaltung des Verfahrens ist es möglich, zunächst Such- oder Objektdaten einzugeben, die gewissermaßen „neben” der Metadatenstruktur angesiedelt sind. Diese Daten bilden keinen Teil des daraus erzeugten Sucheigenschaftsbaumes oder Objekteigenschaftsbaumes, sie werden jedoch im weiteren Verfahrensablauf mit verarbeitet. Es erfolgt jedoch eine Auswertung darüber, in welchem Maße die nicht in die Baumstruktur eingeordneten Daten tatsächlich für den weiteren Verfahrensablauf und insbesondere für die innerhalb des Verfahrens ablaufenden Vergleichsoperationen herangezogen werden. In Abhängigkeit von dieser Auswertung erfolgt im Verfahrensverlauf eine Entscheidung, ob das nicht strukturmäßig erfasste Datum künftig dadurch berücksichtigt werden soll, indem dem Metabaum ein weiterer Zweig hinzugefügt wird.
  • Bei dem Vergleich zwischen dem mindestens einen Sucheigenschaftsbaum und dem mindestens einen Objekteigenschaftsbaum durch das Datenbanksystem und dem Ermitteln des Übereinstimmungsgrades wird bei einer zweckmäßigen Ausführungsform ein hierarchischer Abgleich zwischen den Objekteigenschaftsbaumdaten und den Sucheigenschaftsbaumdaten ausgeführt. Dabei wird ein durch die hierarchische Einordnung und/oder Gewichtung des jeweiligen Sucheigenschaftsbaumdatums mit dem jeweiligen Objekteigenschaftsbaumdatum ein gewichteter Übereinstimmungsparameter erzeugt. Der ermittelte Übereinstimmungsgrad wird als eine Menge der Übereinstimmungsparameter ausgegeben.
  • Dadurch wird wie erwähnt ein systematischer Vergleich zwischen den Suchdaten und den Objektdaten ausgeführt. Hierarchisch höher stehenden Daten kommt dabei hinsichtlich ihres Übereinstimmungsgrades eine größere Bedeutung zu als Daten, die lediglich ein begrenztes Detail beschreiben. Diese durch die Hierarchie gegebene Relevanzabstufung kann jedoch durch die Gewichtung des Sucheigenschaftsbaumdatums bzw. des Objekteigenschaftsbaumdatums modifiziert bzw. durchbrochen werden. Damit können als besonders wichtig angesehene Details innerhalb der Sucheigenschaftsbaumdaten auf Seiten eines Nachfragers willkürlich als ausschlaggebend markiert werden.
  • Bei der Ausgabe der mindestens einen Objektdatenmenge mit einem größten Übereinstimmungsgrad mit mindestens einem der Sucheigenschaftsbäume wird das der Objektdatenmenge zugeordnete Objekt mit den Anbieterdaten auf einem der Endgeräte angezeigt. Diese Ausgestaltung des Verfahrens ist sinnvoll, weil ein Nachfrager in erster Linie an dem beschriebenen Objekt selbst interessiert ist, dass seine Suchkriterien am besten erfüllt, während die Objektdatenmenge des Objektes zwar für die Ausführung des Verfahrens, aber als letztlich interessierendes Resultat von nachgeordneter Bedeutung ist.
  • Der Abgleich zwischen der Suchdatenmenge und der Objektdatenmenge kann durch weitere Suchverfahren ergänzt sein. Bei einer ersten Ausführungsform wird eine einfache Schlüsselwortsuche ausgeführt, bei der im wesentlichen ein Test auf bloße Übereinstimmungen von Daten, insbesondere Zahlenwerten, Zeichenketten oder Bestandteilen von Zeichenketten ausgeführt wird.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform wird bei dem Abgleich zwischen der Suchdatenmenge und der Objektdatenmenge ein Abgleich zwischen einer nicht hierarchisch geordneten Suchdatenliste und einer nicht hierarchisch geordneten Objektdatenliste ausgeführt. Dabei erfolgt ein Vergleich zwischen Daten aus der Suchdatenliste mit korrespondierenden Daten aus der Objektdatenliste.
  • Bei dieser Ausführungsform bilden die Suchdatenmenge und die Objektdatenmenge eine Sammlung von Einzeldaten, die direkt miteinander verglichen werden und die untereinander gleichwertig sind. Dieser Abgleich kann beispielsweise dafür verwendet werden, um die vorhergehend beschriebenen Suchdaten mit Objektdaten abzugleichen, die nicht in die Metadatenmenge bzw. den Metabaum einordenbar sind.
  • Bei einer zweckmäßigen Ausgestaltung des Verfahrens ist die Suchdatenmenge in Verbindung mit einem Informationsfilter erstellbar, wobei durch den Informationsfilter über der Objektdatenmenge mit dem größten Übereinstimmungsgrad eine selektive Informationsauswahl ausgeführt wird. Durch diese Verfahrensausgestaltung werden dem Nachfrager aus der Gesamtheit der zutreffenden Objektdatenmengen nur diejenigen Objektdatenmengen übermittelt, die den Bedingungen des Informationsfilters genügen. Der Informationsfilter fungiert somit als ein eigenständiges, von den Such- und Objekteigenschaftsbäumen unabhängiges Mittel. Der Informationsfilter kann beispielsweise ein Personenfilter, ein Filter für bestimmte Innovationen oder Neuheiten, für bestimmte Zeitungsartikel oder mediale Inhalte oder für bestimmte Interessengebiete sein. Sie bewirken eine aktuelle Information des Nachfragers zu einem ihn besonders interessierenden Thema.
  • Bei einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung des Verfahrens ist mindestens ein Teil der Metadatenmenge auf mindestens einem weiteren fernen Datenbanksystem ausgelagert, wobei der auf dem Datenbanksystem verbleibende Teil der Metadatenmenge über mindestens einen Verweis mit dem auf dem mindestens einen weiteren fernen Datenbanksystem ausgelagerten Teil der Metadatenmenge verknüpft ist und über den Verweis ein bedarfsweises Aufru fen des ausgelagerten Teils der Metadatenmenge erfolgt. Der Vorteil dieser Ausgestaltung der Metadatenmenge besteht darin, dass die Metadatenmenge und deren Metabaum sehr komplex gestaltet sein können, während aber nicht die gesamte Menge der Metadaten auf ein und demselben Datenbanksystem betrieben werden muss, sondern auf verteilten Rechnern lokalisiert ist. Der Zugriff auf die ausgelagerten Bestandteile der Metadatenmenge erfolgt über Verweise, die auf dem Datenbankserver abgelegt sind und die bei Bedarf aktiviert werden. Bei einer Aktivierung der Verweise erfolgt ein Zugriff auf die ausgelagerten Daten des Metabaums auf dem fernen Datenbanksystem. Diese Ausführungsform des Verfahrens betrifft somit eine segmentierte, auf einem Servernetz betriebene Metadatenmenge, die bei Bedarf von verschiedenen Betreibern administriert werden kann, während der Administrierungsaufwand auf dem ursprünglichen Datenbanksystem in engen Grenzen gehalten werden kann.
  • Eine Anordnung zum Ausführen des Verfahrens umfasst eine über ein Kommunikationsnetz interagierende Gesamtheit aus mindestens einem Server und einer Reihe von Endgeräten. Dabei wird auf dem Server eine Datenbank und ein Verarbeitungsmodul betrieben, während auf den Endgeräten eine Reihe von Endgeräteapplikationen installiert sind. Als Schnittstelle zwischen dem Verarbeitungsmodul und den Endgeräteapplikationen ist ein Datenaufbereitungsmodul vorgesehen, das zweckmäßigerweise auf dem Server betrieben wird.
  • Der Server und die Endgeräte bilden somit die Hardware des erfindungsgemäßen Verfahrens. Die Datenbank, das Verarbeitungsmodul und das Datenaufbereitungsmodul bilden softwareartig ausgebildete Programmkomponenten zum Ausführen des Verfahrens und für eine bidirektionale Kommunikation zwischen dem Server und den Endgeräten. Die Endgeräteapplikationen dienen einer Datenein- und Ausgabe auf den Endgeräten und erzeugen so genannte Frontends für einen Endgerätenutzer.
  • Das Endgerät ist bei einer Ausführungsform ein stationäres oder mobiles Computersystem in Form eines PCs oder Notebooks. Bei einer weiteren Ausführungsform ist das Endgerät in Form eines Mobiltelefons ausgebildet. Diese Ausführungsform ermöglicht eine hochmobile Anwendung des Verfahrens, die praktisch an jedem beliebigen Ort ausführbar ist. In einer weiteren Ausführungsform ist das Endgerät ein Personal Digital Assistant (PDA).
  • Die Endgeräteapplikation ist bei einer Ausführungsform als eine in einem Webbrowser lauffähige Browserapplikation ausgebildet. Bei einer weiteren Ausführungsform ist die Endgeräteapplikation als eine Standalone-Applikation ausgeführt. Der Vorteil einer Browserapplikation ist ihre grundsätzliche Plattformunabhängigkeit, sofern auf dem Endgerät ein entsprechender Webbrowser installiert ist. Die Standalone-Applikation muss zwar an ein vorhandenes Betriebssystem des Endgerätes angepasst sein, sie läuft jedoch effektiver und benötigt weniger Systemressourcen.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform ist die Endgeräteapplikation als eine Applikation für mobile Endgeräte ausgebildet. Diese umfassen beispielsweise typische WAP-Anwendungen oder Anpassungen für smartphones, Mobiltelefone und dergleichen weitere mobile Geräte.
  • Das Datenaufbereitungsmodul ist bei einer ersten Ausführungsform als eine Schnittstelle zwischen dem Verarbeitungsmodul und der Applikation für mobile Endgeräte ausgebildet. Bei einer weiteren Ausführungsform ist das Datenaufbereitungsmodul als eine Schnittstelle zwischen dem Verarbeitungsmodul und der Browserapplikation ausgebildet. Schließlich besteht noch die Möglichkeit, das Datenaufbereitungsmodul als eine Schnittstelle zwischen dem Verarbeitungsmodul und der Standalone-Applikation zu realisieren.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen und beispielhaften Verfahrensabläufen näher erläutert werden. Zur Verdeutlichung dienen die angefügten 1 bis 8. Es zeigt
  • 1 einen beispielhaften Ablaufplan des erfindungsgemäßen Verfahrens in einer Übersicht,
  • 2 einen beispielhaften Metabaum,
  • 3 einen beispielhaften Sucheigenschaftsbaum,
  • 4 einen beispielhaften Objekteigenschaftsbaum,
  • 5 einen beispielhaften Ablaufplan zum Erstellen eines Such- oder Objekteigenschaftsbaumes,
  • 6 einen beispielhaften Ablaufplan für ein Modifizieren eines Metabaumes,
  • 7 einen beispielhaften Metabaum für ein Kopiergerät mit zwei beispielhaften Objekteigenschaftsbäumen und einem beispielhaften Sucheigenschaftsbaum,
  • 8 eine beispielhafte Anordnung zum Ausführen des Verfahrens.
  • 1 zeigt einen Ablauf des erfindungsgemäßen Verfahrens in einer Übersicht. Bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel wird das Verfahren innerhalb eines Kommunikationsnetzes aus einem ersten Endgerät E1, einem zweiten Endgerät E2 und einem auf einem Server betriebenen Datenbanksystem DB ausgeführt. Es ist klar, dass neben den Endgeräten E1 und E2 weitere Endgeräte vorhanden sein können und dass das Datenbanksystem gegebenenfalls in weitere Untersysteme unterteilt sein kann. Ebenfalls ist es möglich, das Datenbanksystem auf verteilten Rechnern auszuführen, sofern die nachfolgend beschriebenen Verfahrensschritte dadurch realisiert werden. Es ist ebenfalls einsichtig, dass das Datenbanksystem für einen Multitasking und Multiuser-Betrieb ausgelegt sein kann Das nachfolgend beschriebene Verfahren kann damit zwischen einer Vielzahl von Endgeräten gleichzeitig ausgeführt werden, wobei der Verfahrensablauf durch eine Vielzahl von gleichzeitig ablaufenden Prozessen realisiert sein kann, wobei mehrere Anbieter und mehrere Nachfrager zur selben Zeit auf das Datenbanksystem zugreifen.
  • Die Nutzer der Endgeräte E1 und E2 sind in der praktischen Anwendung des Verfahrens ein Nachfrager und ein Anbieter. Der Nachfrager nutzt sein Endge rät, um Sucheigenschaften für ein von ihm gewünschtes Objekt einzugeben, während der Anbieter über sein Endgerät die Eigenschaften seines angebotenen Objektes eingibt. Nach dem Ablauf des Verfahrens erhält der Nachfrager auf dessen Endgerät als Ausgabe und Endresultat des Verfahrensablaufs das Objekt, dessen Eigenschaften einen größtmöglichen Übereinstimmungsgrad mit den von ihm gewünschten und eingegebenen Sucheigenschaften hat. Das Verfahren ermöglicht dabei sowohl dem Nachfrager als auch dem Anbieter, einerseits die Eigenschaften des gesuchten Objekts und andererseits die Eigenschaften eines angebotenen Objektes detailliert und mit einer beliebigen Beschreibungstiefe einzugeben und strukturiert zu vergleichen. Das Verfahren ermöglicht dadurch dem Nachfrager eine „Rasterfahndung” für das gesuchte Objekt, während es dem Anbieter ermöglicht, eine umfassende und maximal mögliche Menge an Eigenschaften für das Objekt anzugeben, wobei gewährleistet ist, dass der Umfang der von dem Nachfrager gesuchten Eigenschaften optimal auf den Umfang der von dem Anbieter eingestellten Eigenschaften des Objektes abgestimmt sind.
  • In dem nachfolgend beschriebenen Verfahren nutzt der Nachfrager das Endgerät E1, während dem Anbieter das Endgerät E2 zur Verfügung steht. Auf Seiten des Nachfragers liegt eine im Folgenden zu verarbeitende Suchdatenmenge 1 vor. Auf Seiten des Anbieters ist eine Objektdatenmenge 2 gegeben, die ebenfalls durch die nachfolgenden Verfahrensschritte verarbeitet wird. Innerhalb des Datenbanksystems DB ist eine hierarchisch strukturierte Metadatenmenge 3 in Form eines Metabaumes vorab vorhanden. Die Kommunikation zwischen den Endgeräten E1 und E2 erfolgt über ein Kommunikationsnetz, üblicherweise das Internet, mit den dafür vorgesehenen Kommunikationsprotokollen und Schnittstellen.
  • Bei dem hier vorliegenden Beispiel erfolgt durch das Endgerät E1 ein Aufrufeschritt 4 zum Abrufen der Metadatenmenge 3 aus dem Datenbanksystem in das Endgerät E1. Die Metadatenmenge und der dadurch realisierte Metabaum dienen dazu, die Suchdatenmenge am Endgerät E1 hierarchisch strukturiert zu erfassen. Dabei wird für jedes Suchdatum der Suchdatenmenge ein Eingabefeld zur Verfügung gestellt, in das der Nachfrager seine Suchdaten am Endge rät E1 eingeben kann. Dieser Verfahrensabschnitt wird als ein Zuordnungsschritt 5 bezeichnet. Der Zuordnungsschritt erfolgt an dem Endgerät E1 durch das Erzeugen dafür vorgesehener Eingabemasken in einem dafür vorgesehenen Frontend. Das Frontend erzeugt Eingabemasken für mindestens numerische Daten, binäre Daten für Ja/Nein-Entscheidungen, alternative Daten zum Auswählen einer Angabe aus vordefinierten Optionen, Eingabemasken für Zeichenketten und Kommentare und dergleichen Datenstrukturen. Weiterhin können Eingabemasken für Farbdaten vorgesehen sein, die in Form von standardisierten Farbcodes, beispielsweise im RGB-Code, eingegeben werden können.
  • Der Nachfrager wird dadurch gezwungen, seine Suchdatenmenge strukturiert einzugeben und sie so zwangsläufig der Metabaumstruktur anzupassen. Im Verlauf dieses Eingabevorgangs werden der Metadatenstruktur somit Suchdaten zugewiesen.
  • Im Ergebnis des Zuordnungsschritts 5 liegt eine hierarchisch strukturierte Suchdatenmenge vor, die in Form eines Sucheigenschaftsbaumes 6 ausgebildet ist. Der Sucheigenschaftsbaum 6 ist somit eine Vereinigung aus der Struktur des vorgegebenen Metabaums mit den vom Nachfrager eingegebenen Suchdaten, er bildet somit eine Kombination aus der Suchdatenmenge 1 und der Metadatenmenge 3.
  • Der so erzeugte Sucheigenschaftsbaum wird nachfolgend von dem Endgerät E1 an das Datenbanksystem DB durch ein Ausführen eines Übertragungsschrittes 7 übermittelt und auf dem Datenbanksystem DB gespeichert. Es ist einsichtig, dass in dem Datenbanksystem in der Regel eine Vielzahl verschiedener Sucheigenschaftsbäume unterschiedlicher Nachfrager gespeichert sein können, die aus unterschiedlichen Metabäumen abgeleitet worden sind.
  • Zum Erzeugen des Objekteigenschaftsbaumes erfolgt an dem Endgerät E2 ein Aufrufen 8 der Metadatenmenge 3. Die in Form des Metabaums hierarchisch geordnete Metadatenmenge wird von dem Datenbanksystem DB in das zweite Endgerät E2 geladen. Das Endgerät E2 fungiert in dem hier beschriebenen Beispiel als das Endgerät eines Anbieters. Mit dem Aufrufen der Metadatenmenge und des Metabaumes 3 wird wie im Falle des Nachfragers auf dessen Endgerät E1 nun auf dem Endgerät E2 ein Frontend erzeugt, in das der Anbieter die Objektdatenmenge seines angebotenen Objekts eingibt. In Verbindung damit erfolgt nun auf Seiten der Objektdatenmenge ein Zuordnen 9 der Objektdatenmenge zu der Metadatenmenge 3 bzw. dem entsprechenden Metabaum. Als Resultat dieses Zuordnungsschrittes wird ein Objekteigenschaftsbaum 10 erzeugt, der anschließend in einem Übertragungsschritt 11 an das Datenbanksystem DB übermittelt und gespeichert wird. Natürlich können auch in diesem Fall mehrere Objekteigenschaftsbäume entweder von ein und demselben Anbieter, aber auch von verschiedenen Anbietern und mit einer unterschiedlichen Struktur der Metadaten auf der Datenbank gespeichert sein.
  • Es versteht sich, dass bei der Erstellung eines Such- bzw. Objekteigenschaftsbaumes auf bereits vorhandene Such- oder Objekteigenschaftsbäume zurückgegriffen werden kann, deren Angaben zumindest teilweise durch ein Kopieren in den neu zu erstellenden Such- oder Objekteigenschaftsbaum übernommen werden können. Dadurch verkürzt sich der Aufwand für die Erstellung neuer Such- bzw. Objekteigenschaftsbäume erheblich.
  • Findet ein Nachfrager bzw. ein Anbieter keinen geeigneten Metabaum, den er zum konfigurieren des Such- bzw. Objekteigenschaftsbaumes verwenden könnte, weil z. B. für das betreffende Objekt noch keiner vorgegeben ist, so kann er seinen Sucheigenschaftsbaum bzw. Objekteigenschaftsbaum auch individuell erstellen. Der Nachteil besteht dann allerdings darin, dass der Such- bzw. der Objekteigenschaftsbaum nicht aus vorhandenen Sucheigenschaften des Metabaumes konfiguriert wird. Es existieren dann auch keine korrespondierenden Objekteigenschaftsbäume bzw. Sucheigenschaftsbäume im System. Jedoch bleiben die Vorteile einer übersichtlichen strukturierten Darstellung sowie die Möglichkeit der individuellen Versendung eines Lastenheftes an Anbieter und nicht zuletzt die Vorteile des Auswertetools nach wie vor erhalten.
  • Als Zwischenergebnis liegen nunmehr in dem Datenbanksystem mindestens ein Sucheigenschaftsbaum 6 und mindestens ein Objekteigenschaftsbaum 10 vor, deren Struktur durch die Metadatenmenge 3 und deren Metabaum vorgegeben ist, deren Inhalt in der Regel aber voneinander in verschiedenem Maße abweicht. In diesem Zusammenhang ist zu betonen, dass die Struktur des Metabaumes im wesentlichen von der Art des zu beschreibenden Objektes abhängt. Ein Metabaum, in dem z. B. alle Eigenschaften eines Kraftfahrzeuges zu erfassen sind, wird eine andere Struktur aufweisen als ein Metabaum für ein Kopiergerät oder eine Vorrichtung zum Laserschneiden. Zweckmäßigerweise werden in dem Datenbanksystem entsprechend unterschiedliche Metadatenmengen und Metabäume bereit gestellt. An dem Endgerät E1 und dem Endgerät E2 werden in einem hier nicht gezeigten Auswahlschritt die für das jeweils gesuchte oder angebotene Objekt passenden Metadatenmengen und Metabäume gewählt. Die daraus generierten Such- und Objekteigenschaftsbäume werden in einer entsprechenden Weise kategorial in dem Datenbanksystem gespeichert.
  • Weil sowohl der Sucheigenschaftsbaum als auch der Objekteigenschaftsbaum zu einem Objekt unter Verwendung des gleichen Metabaums erzeugt worden sind, können beide Bäume in einem Vergleichsschritt 12 sowohl in ihren gespeicherten Such- und Objektdaten, als auch in ihrer hierarchischen Struktur miteinander verglichen werden. Es wird hinsichtlich des Inhalts der Such- und Objekteigenschaftsbäume ein Übereinstimmungsgrad erzeugt. Im Ergebnis wird in einem Ausgabeschritt 13 mindestens eine Objektdatenmenge 14 an eines der Endgeräte übermittelt, deren Objekteigenschaftsbaum eine größte Übereinstimmung mit einem gespeicherten Sucheigenschaftsbaum aufweist. Das Endgerät, auf dem die entsprechende Objektdatenmenge erscheint, ist dabei zweckmäßigerweise ein Endgerät, das dem Nachfrager zugeordnet ist, zu dem der entsprechende Sucheigenschaftsbaum gehört. In dem hier vorliegenden Fall ist das Ausgabeendgerät das Endgerät E1.
  • Auf dem Endgerät E1 des Nachfragers ist bei dem hier gezeigten Beispiel ein individuell erstellter Informationsfilter 47 vorgesehen. Dieser ermöglicht eine Filterfunktion für eine passive Datensuche. Der Informationsfilter erzeugt ein Suchprofil, das zeitaktuell alle für den Nachfrager irrelevanten Daten aus den ermittelten Objekteigenschaftsbäumen herausfiltert und dem Nachfrager nur die relevanten Daten anzeigt.
  • In einer entsprechenden Weise ist auf dem Endgerät E2 des Anbieters ein Objektfilter 48 vorgesehen. Der Objektfilter ist der eigentlichen Objekteigenschaftsbaumerzeugung vorgeschaltet und lässt nur Daten bzw. Informationen passieren, die zu einem von dem Anbieter angebotenen Objekt gehören.
  • 2 zeigt einen beispielhaften schematischen Metabaum. Der hier gezeigte Metabaum besteht aus einer Leerstruktur 15 hierarchisch geordneter Variablenklassen 16, die als Platzhalter für später einzugebende, bzw. zuzuordnende Werte dienen. Die Variablenklassen können auch mit Bedingungen verknüpft sein. Dabei erhält eine Variable nur dann einen gültigen Wert, wenn eine andere oder mehrere Variablen bestimmte Werte enthalten oder deren Werte innerhalb bestimmter Wertebereiche liegen. Der Metabaum selbst enthält keine Werte, sondern definiert nur einen Rahmen oder gibt eine Struktur vor, innerhalb dem entweder die Suchdaten oder die Objektdaten erfasst und angeordnet werden müssen. In diesem Sinne können die Variablenklassen auch die Eingabe bestimmter Werte beschränken. So können beispielsweise Variablenklassen vorgesehen sein, die nur eine binäre Entscheidung zwischen zwei Alternativen erlauben. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn die Variablenklasse Informationen darüber enthalten soll, ob ein Kraftfahrzeug mit drei- oder mit fünf Türen gesucht oder angeboten wird, oder ob bei einem Kopiergerät eine spätere Faxfunktion nachrüstbar sein soll bzw. nachrüstbar ist, oder nicht. Bei weiteren Variablenklassen ist nur ein numerischer Eingabewert möglich. Dies ist beispielsweise für die Angabe einer Obergrenze eines gewünschten Kaufpreises bzw. zur Angabe eines Angebotspreises möglich. Andere Variablenklassen ermöglichen eine menügesteuerte Auswahl aus mehreren vorgegebenen Alternativen. Dies ist beispielsweise für Angaben vorgesehen, bei denen der Tag, der Monat oder das Jahr eines gewünschten Lieferdatums bzw. eines angebotenen Lieferzeitraums angegeben werden soll. Schließlich sind Variablenklassen zur Eingabe von Strings oder kurzen Texteingaben für den Metabaum möglich.
  • Zwischen den einzelnen Variablenklassen 16 können auch logische oder sonstige Verknüpfungen definiert sein. Dies betrifft insbesondere Abhängigkeits- oder Ausschlusskriterien. Diese durch die Leerstruktur definierten Verknüpfungen werden auf die erzeugten Such- und Objekteigenschaftsbäume übertragen. Die Leerstruktur zusammen mit den Variablenklassen und den definierten Verknüpfungen stellt damit einen „Sprachstandard” für die für das Objekt anzugebenden bzw. nachzufragenden Daten und Eigenschaften dar.
  • Eine besondere Variablenklassen können auch Links zu Webseiten oder Verweise auf Bilddaten sein. Derartige Variablenklassen erleichtern insbesondere das Erfassen von Bilddaten, die in einen Objekteigenschaftsbaum eingefügt werden sollen. Der Anbieter erhält damit die Möglichkeit, in die Metadaten z. B. das Bild eines angebotenen Kraftfahrzeugs, eines Wohnungsgrundrisses, einen Verweis auf eine Webseite oder dergleichen Informationen einzufügen. Aber auch für den Nachfrager ist eine derartige Variablenklasse zum Erstellen des Sucheigenschaftsbaumes sinnvoll. Der Nachfrager erhält dadurch die Möglichkeit, ähnliche oder gewünschte Objekte anzugeben, deren Eigenheiten nur durch einen Link oder durch ein Bild beschreibbar sind.
  • Weitere Variablenklassen können Farbinformationen, insbesondere Farbcodes, und/oder Kontaktdaten sein und/oder andere Datenstrukturen enthalten, die geeignet sind, eine im Zusammenhang mit dem Objekt stehende Eigenschaft zu beschreiben.
  • Die Metadatenmenge bzw. der Metabaum muss nicht als Ganzes auf einem Datenbanksystem allein bzw. auf einem Server allein betrieben werden. Bei einer zweckmäßigen Ausgestaltung des Verfahrens ist die Metadatenmenge in unterschiedliche Teilmengen und Teilbäume untergliedert, die auf je einem eigenen Datenbanksystem bzw. auf verteilten Serversystemen abgelegt sind. Die Teilmengen bzw. die Teilbäume sind dabei durch Verweise miteinander verknüpft. Bei einer derartigen Gestaltung sind auf einem zentralen Server nur wenige grundlegende Bestandteile des Metabaums enthalten, während der größte Teil der Metadatenmenge auf entfernten Serversystemen ausgelagert ist. Eine derartige Gestaltung bietet den Vorteil einer vereinfachten Administration. Sie erlaubt es insbesondere auch, Teile der Metadatenmenge und damit des Meta baums auf Rechnersysteme verschiedener Anbieter auszulagern und dort einpflegen zu lassen.
  • Die ausgelagerten Teile der Metadatenmenge bzw. des Metabaums können auch zu Bestandteilen lokaler Webseiten, Homepages oder Portale umgestaltet sein, wobei der Anbieter selbst in geringfügigerem Umfang das Verfahren auf dessen Datenverarbeitungseinrichtung bereitstellen kann.
  • Bei einem Aufrufen der Metadaten werden die einzelnen Teile des Metabaums entsprechend der auf dem zentralen Datenbankserver gespeicherten Verweise von den verteilten Servern herunter geladen. Nicht benötigte Abschnitte des Metabaums und Bestandteile des Metabaums und der Metadaten, die sich mit anderen Bestandteilen des Metabaums und der Metadaten gegenseitig ausschließen, werden dabei nicht aufgerufen oder geladen. Dadurch kann der Datenaustausch zwischen den verteilten Servern auf ein Mindestmaß beschränkt werden.
  • Diese Untergliederung des Metabaums ist grundsätzlich so weit möglich, dass die Metadatenmenge und der Metabaum praktisch innerhalb eines verteilten Rechnersystems betrieben werden, wobei jedem Teilabschnitt des Metabaums ein eigener Server zugeordnet ist.
  • Der Nachfrager, der die Metadatenmenge über dessen Endgerät an dem Server mit dem Datenbanksystem aufruft, wird über die dort enthaltenen Verweise auf die entfernten Server mit den ausgelagerten Teilmengen und Teilabschnitten des Metabaums geleitet und lädt die entsprechenden Bestandteile der Metadatenmenge von den entfernten Servern auf sein Endgerät. Für den Nachfrager selbst ändert sich der Verfahrensablauf dabei praktisch nicht.
  • 3 zeigt einen beispielhaften Sucheigenschaftsbaum 6, der auf der Grundlage des Metabaums aus 2 erzeugt worden ist. Der Vergleich mit der Darstellung des Metabaums aus 2 zeigt, dass die Struktur des Metabaums auch in dem hier dargestellten Sucheigenschaftsbaum gegeben ist. Die in dem Metabaum aus 2 noch leeren und unbesetzten Variablenklassen sind nun mit Werten besetzt, die sich aus der Suchdatenmenge ableiten und die nun den Variablenklassen zugeordnet sind. Die Werte weisen eine hierarchische Ordnung auf. Sie bilden die Gesamtheit der Sucheigenschaftsbaumdaten 17 im Sucheigenschaftsbaum.
  • Bei dem hier dargestellten Beispiel ist jedem einzelnen Sucheigenschaftsbaumdatum eine Gewichtung 18 zugeordnet. Diese Gewichtung kann entweder vorgegeben sein oder durch den Nachfrager selbst vorgenommen werden. Sie kennzeichnet die Wichtigkeit des jeweiligen Sucheigenschaftsbaumdatums und gibt an, welche der Sucheigenschaftsbaumdaten bei einem späteren Abgleich mit einem Objekteigenschaftsbaum besonders relevant sind. Bei dem hier gezeigten Beispiel bedeutet beispielsweise eine Gewichtung von 100 eine besonders hohe Relevanz, eine Gewichtung von 50 eine mittlere, eine Gewichtung von 10 eine niedrige und eine Gewichtung von 0 keine Relevanz. Dieser Gewichtung wirkt in gewissem Sinne die hierarchische Stellung des Sucheigenschaftsbaumdatums in der Baumstruktur entgegen. Ein hierarchisch höher stehendes Sucheigenschaftsbaumdatum ist grundlegender, in der Regel allgemeiner und umfassender und damit grundsätzlich relevanter als ein hierarchisch niedriger angesiedeltes Sucheigenschaftsbaumdatum, das im wesentlichen nur ein mögliches Detail beschreibt. Die Hierarchie des Sucheigenschaftsbaums betrifft somit eine vom System selbst vorgegebene Relevanz des Sucheigenschaftsbaumdatums, die Gewichtung betrifft somit im wesentlichen die besonderen Erfordernisse oder Wünsche des Nachfragers.
  • 4 zeigt einen beispielhaften aus dem Metabaum aus 2 erzeugten Objekteigenschaftsbaum 10. Wie aus dem Vergleich mit der Darstellung des Metabaums aus 2 hervorgeht, leitet sich die Baumstruktur des Objekteigenschaftsbaumes aus der Baumstruktur des Metabaumes ab. Die in dem Metabaum vorhandene Leerstruktur der Variablenklassen ist in dem Objekteigenschaftsbaum mit Werten besetzt, die sich durch die Zuordnung der Objektdatenmenge auf die Metadatenmenge ergeben. Die Menge der Daten innerhalb des Objekteigenschaftsbaumes bildet eine Gesamtheit aus Objekteigenschaftsbaumdaten 19.
  • Auf den Endgeräten des Anbieters und des Nachfragers sind Mittel zum Erstellen, Suchen, Präsentieren, Auswerten und Aktualisieren der Objekt- und Sucheigenschaftsbäume vorgesehen. Diese Mittel sind als softwareartige Frontends ausgebildet, mit denen es möglich ist, in einfacher und auf die Möglichkeiten einer graphischen Benutzeroberfläche zugeschnittenen Weise Daten einzugeben und logische Verknüpfungen zwischen ihnen zu erstellen.
  • Datenbanktechnisch wird die Baumstruktur im wesentlichen durch ein Indexsystem verwaltet, das die Hierarchie des Metabaums repräsentiert. Jedem Sucheigenschaftsbaumdatum 17 und jedem Objekteigenschaftsbaumdatum 19 ist dabei ein Index zugeordnet, mit dem dessen Stellung in der Baumstruktur bezeichnet ist. Dieser Index wird bei dem Zuordnungsschritt 5 bzw. 9 den Sucheigenschaftsbaumdaten und den Objekteigenschaftsbaumdaten zugeordnet. Die Sucheigenschaftsbaum- und die Objekteigenschaftsbaumdaten werden zusammen mit diesem Indexsystem an die Datenbankstruktur übertragen. Innerhalb der Datenbankstruktur werden daraus dann die Such- und Objekteigenschaftsbäume rekonstruiert.
  • 5 zeigt einen beispielhaften Ablaufplan einer Erstellung des Sucheigenschaftsbaums bzw. des Objekteigenschaftsbaumes. In einem Schritt 20 wird ein Index 21 aus dem Metabaum geladen. Über eine Eingabe 21a eines Such- oder Objektdatums wird in einem Schritt 22 der Eingabewert mit dem Index verknüpft. In einem Schritt 23 wird das jeweilige durch die Verknüpfung mit dem jeweiligen Index erzeugte Sucheigenschaftsbaum- oder Objekteigenschaftsbaumdatum 17 oder 19 ausgegeben und zwischengespeichert. In einem Entscheidungsschritt 24 wird abgefragt, ob weitere Eingaben benötigt werden. Falls „Ja” läuft der Ablauf zu Schritt 20 zurück. Falls „Nein” werden die zwischengespeicherten Sucheigenschaftsbaum- oder Objekteigenschaftsbaumdaten in einem Schritt 25 an das Datenbanksystem übertragen und in einem Schritt 26 dort gespeichert, wobei dort die Baumstruktur auf der Datenbank rekonstruiert wird.
  • Der zum Ausführen des Verfahrens benötigte Metabaum ist in seiner Baumstruktur nicht starr angelegt, sondern dynamisch veränderbar. Das bedeutet, dass für ein gesuchtes bzw. angebotenes Objekt weitere Eigenschaften aufgenommen werden können, wobei einerseits die zur Verfügung stehende Detailtiefe der Suchdaten oder Objektdaten modifiziert werden kann und andererseits die Breite des Metabaums, also im wesentlichen der Umfang der Parameter, nach denen das Objekt charakterisierbar ist, veränderbar und anpassbar ist. Das Verfahren reguliert damit selbst die zweckmäßige Gestaltung des Metabaums und damit die Effizienz der Suchfunktionen. Es wird dadurch ein selbstlernender Effekt realisiert.
  • In 6 ist ein beispielhafter Ablaufplan zum selbsttätigen Modifizieren einer Metadatenstruktur gezeigt. Bei dem hier dargestellten Beispiel erfolgt das Modifizieren des Metabaums im Zusammenhang mit dem Eingeben der Such- und/oder der Objektdatenmenge und dem Erzeugen der Sucheigenschaftsbaumdaten und/oder der Objekteigenschaftsbaumdaten. Bei dem nachfolgend erläuterten Verfahren werden Such- und/oder Objektdaten eingegeben, denen zunächst keine Variablenklasse in dem gegebenen Metabaum entspricht. Die entsprechenden Daten werden zunächst unabhängig von der Struktur des Metabaums gespeichert. Später werden diese zunächst noch nicht eingeordneten Daten in den Metabaum übernommen, wobei dem Metabaum an einer Stelle eine Variablenklasse hinzu gefügt wird.
  • Der Ablauf beginnt mit einer Eingabe 27 eines Such- oder Objektdatums in einem Eingabeschritt 28. In einem Verzweigungsschritt 29 wird geprüft, ob das Such- oder Objektdatum einer Variablenklasse des gegebenen Metabaums entspricht. Sofern dies der Fall ist, wird der in 5 gezeigte Ablaufplan durchlaufen und das Verfahren führt den beschriebenen Zuordnungsprozess 5 bzw. 9 zum Erstellen der Sucheigenschaftsbaum- bzw. Objekteigenschaftsbaumdaten aus. Gibt es keine Variablenklasse, wird in einem Schritt 30 das Such- bzw. Objektdatum als ein unabhängiges Sucheigenschaftsbaumdatum bzw. unabhängiges Objekteigenschaftsbaumdatum 31 gespeichert. In diesem Fall wird dem so gespeicherten Datum vom System ein vorläufiger Index zugeordnet, der beschreibt, in welchem Zusammenhang, d. h. in der „Nähe” welcher Verzweigung des Metabaumes das Sucheigenschaftsbaum- bzw. Objekteigenschaftsbaumdatum erzeugt worden ist. Praktisch kann dies auf der Ebene des für den Nachfrager bzw. Anbieter sichtbaren Frontends so geschehen, dass bei jedem Eingabefeld, an dem ein Suchdatum oder ein Objektdatum eingegeben werden soll, eine Eingabemaske geöffnet werden kann, an welcher zusätzliche Daten eingegeben werden können und an der der Nachfrager bzw. der Anbieter Vorschläge für eine Kategorie entweder frei eingeben oder aus einem Menü auswählen kann. Der mit dem in der Eingabemaske eingegebene Wert wird dann mit einem vorläufigen Index verknüpft, der sich aus den Vorschlägen für die Kategorie und aus dem Index ergibt, der der bereits bestehenden Kategorie zugeordnet ist.
  • In einem Schritt 32 wird eine Zugriffszählung auf diesen vorläufigen Index ausgeführt. Die Zugriffszählung erfolgt beispielsweise so, indem bei jedem Eintrag in die optional zu öffnende zusätzliche Eingabemaske ein Zähler aktiviert wird, dessen Zahlenwert in vorbestimmten Schritten erhöht wird. Dieser Zähler kann auch berücksichtigen, ob die in das Eingabefeld erfolgten Einträge sinnvoll sind oder nicht. So kann beispielsweise der Zahlenwert des Zählers unverändert bleiben, wenn in der Eingabemaske entweder sinnlose oder überhaupt keine Einträge erfolgen und er kann sich um eine bestimmte Schrittweite erhöhen, wenn die Einträge sinnvoll sind, z. B. innerhalb eines bestimmten Bereiches liegen. Der Zähler kann insbesondere aber auch dann aktiviert werden, wenn sowohl in den Sucheigenschaftsbäumen als auch in den Objekteigenschaftsbäumen an der gleichen Stelle innerhalb der Baumstruktur unabhängige Such- bzw. Objekteigenschaftsbaumdaten eingegeben werden. Der Zähler kann aber besonders dann aktiviert werden, wenn diese an gleicher Stelle eingegebenen Such- und Objekteigenschaftsbaumdaten beim späteren Abgleich zwischen Sucheigenschaftsbaum und Objekteigenschaftsbaum besonders übereinstimmen. Diese unterschiedlichen Zählweisen können durch besondere Zählfunktionen realisiert sein: ein Zuwachs von Null bedeutet eine sinnlose Eingabe, ein Zuwachs von Eins kann einer sinnvollen Eingabe entsprechen, ein Zuwachs von Zwei einer Eingabe an der gleichen Stelle im Such- und Objekteigenschaftsbaum und ein Zuwachs von Drei bei jeder Übereinstimmung zwischen der Eingabe im Sucheigenschaftsbaum und im Objekteigenschaftsbaum.
  • Der jeweilige Zählerstand wird gespeichert. In einem Vergleichsschritt 33 erfolgt eine Prüfung, ob der aktuelle Zählerstand einen vordefinierten Schwellwert erreicht oder überschritten hat. Sofern dies nicht der Fall ist, verzweigt der Ablauf zurück zum Schritt 28. Hat der Zähler den Schwellwert erreicht oder überschritten, wird der vorhergehend erstellte vorläufige Index in einem Schritt 34 in das Indexsystem des Metabaumes eingefügt. Hierzu wird der nächstliegende Index 35 des Metabaumes mit dem vorläufigen Index kombiniert. In einem Anfügeschritt 36 ist dann dem Metabaum ein neuer Index 37 und damit ein neuer Zweig hinzugefügt worden.
  • Das beschriebene Verfahren aus 6 kann sinngemäß auch dazu verwendet werden, um einen gegebenen Metabaum zu kürzen. Hierzu wird jedem Zweig des Metabaums, also jedem einzelnen Index in dessen Indexsystem, ein Zähler mit einem Sollwert zugeordnet, wobei der Zähler wie beschrieben eine Zugriffszählung ausführt. Der aktuelle Zählerstand wird verringert, wenn dem entsprechenden Index des Metabaumes über ein gewisses Zeitintervall keine Sucheigenschaftsbaumdaten oder Objekteigenschaftsbaumdaten zugeordnet werden. Er wird vor allem dann verringert, wenn dem Index sowohl keine Sucheigenschaftsbaumdaten als auch keine Objekteigenschaftsbaumdaten zugeordnet werden. Sinkt der Zählerstand in einem bestimmten Maße und über eine bestimmte Zeit unter den Sollwert, so wird der entsprechende Zweig im Metabaum gekürzt. Der Index wird wieder als vorläufiger Index markiert, und im Frontend erscheint das entsprechende Eingabefeld als optionale Eingabemaske. Der Metabaum verändert damit dynamisch seine Struktur und Gestalt.
  • Das dynamische Verändern der Metabaumstruktur schließt insbesondere ein Erzeugen eines neuen Metabaumes ein. Dieses Erzeugen kann sowohl durch den Nachfrager als auch durch den Anbieter über eine entsprechende Eingabe an deren Endgeräten erfolgen. Dies wird beispielsweise dann ausgeführt, wenn entweder dem Nachfrager oder dem Anbieter keinen passender Metabaum vom System zur Verfügung gestellt wird. Ein solcher Fall tritt beispielsweise dann ein, wenn entweder der Nachfrager oder der Anbieter ein Objekt sucht oder anbietet, das im System noch nicht vorgesehen ist. In diesem Fall werden zu nächst wie oben beschrieben, vorläufige Metabaumindizes erzeugt, die über die Zugriffszählung als vollwertiges Indexsystem etabliert werden.
  • Natürlich kann die Etablierung eines neuen Metabaumes auch durch einen Systemadministrator unter Verwendung entsprechender Tools vorgenommen werden. Mit der Zeit entsteht somit eine wachsende Sammlung von Metabäumen, die zur Definition von Such- und Objekteigenschaftsbäumen genutzt werden können. Bei Metabäumen, die auf verteilten Servern abgelegt sind, ist es praktisch der Anbieter selbst, der über bestimmte Administrationsmittel Änderungen am Metabaum in einer quasi beliebigen Weise vornehmen kann.
  • Ein besonderer Vorteil der selbsttätigen Aktualisierung der Metabaumstruktur besteht darin, dass sowohl der Anbieter als auch der Nachfrager gemeinsam über das Ausführen des Verfahrens einen für das jeweilige Objekt passenden Metabaum generieren. Das bedeutet, dass die „Sprachebene” zwischen Anbieter und Nachfrager sich neuen Entwicklungen, insbesondere neuen Objektgestaltungen bzw. neuen Anforderungen und Wünschen an das Objekt anpasst.
  • Der Vergleich zwischen dem Sucheigenschaftsbaum und dem Objekteigenschaftsbaum erfolgt im wesentlichen in Form eines virtuellen „Übereinanderschiebens” der beiden in 3 und 4 gezeigten Bäume. Der dabei ermittelte Übereinstimmungsgrad ergibt sich zum einen aus dem Grad der direkten Übereinstimmung des Sucheigenschaftsbaumdatums mit dem korrespondierenden Objekteigenschaftsbaumdatum. Zum anderen wird die Hierarchie der jeweils gefundenen übereinstimmenden Stelle der beiden Bäume zur Bewertung herangezogen. Eine Übereinstimmung in einer hierarchisch höher stehenden Stelle in beiden Bäumen erzeugt dabei einen großen Übereinstimmungswert, eine Übereinstimmung in hierarchisch niedrigeren Stellen erzeugt einen niedrigeren Übereinstimmungswert, weil hier nur Übereinstimmungen im Detail vorliegen. Übereinstimmungen, die sich von hierarchisch höheren Stellen bis zu hierarchisch niedrigeren Stellen im Such- und Objekteigenschaftsbaum hindurch erstrecken, werden mit einem zusätzlichen Bonus verbucht. Besonders wichtig sind dabei die bereits erwähnten Gewichtungen im Sucheigenschaftsbaum, bei denen Übereinstimmungen im Detail, also an hierarchisch niedrigeren Stellen in beiden Bäumen besonders stark in die Übermittlung des Übereinstimmungsparameters eingehen.
  • Vor allem durch die auf Seiten des Nachfragers definierbaren Gewichtungen lassen sich unterschiedliche Suchtiefen und Suchvarianten definieren, bei denen sowohl eine eher allgemeine Suche nach bestimmten Objekten möglich ist oder auch eine sehr scharfe, nur auf ein Detail bezogene Suche erfolgen kann, bei der praktisch die Hierarchie innerhalb des Such- und Objekteigenschaftsbaumes keine Rolle mehr spielt.
  • Bei sehr komplexen Objekten kann eine Erfassung aller Merkmale im Metabaum kompliziert sein, während die Anzahl der vorläufig indizierten Metabaumdaten sehr groß werden kann. In diesem Fall kann die Erzeugung des Such- und Objekteigenschaftsbaumes auf wesentliche Merkmale eingeschränkt sein, wobei der Vergleich zwischen Sucheigenschaftsbaum und Objekteigenschaftsbaum auch auf diese wesentlichen Merkmale beschränkt ist. Der Vergleich zwischen Sucheigenschaftsbaum und Objekteigenschaftsbaum wird in diesem Fall durch einen Vergleich der vorläufig indizierten Merkmale im Rahmen einer Schlüsselwortsuche oder einer Suche auf die referenzierten Eigenschaftsbeschreibungen, wobei die Lage des vorläufig indizierten Merkmals innerhalb der Baumstruktur in die Bewertung eingeht.
  • Die Übereinstimmungsparameter können auch als eine Menge ausgegeben werden, die innerhalb der Struktur des Metabaumes geordnet ist. Dadurch lassen sich Übereinstimmungen in allgemeinen Merkmalen von Übereinstimmungen in Details unterscheiden. Beides kann aus Sicht des Nachfragers nützlich sein.
  • In 7 ist ein stark vereinfachter und gekürzter Metabaum 3 zusammen mit einem Sucheigenschaftsbaum 6 und zwei Objekteigenschaftsbäumen 10 für ein Kopiergerät als praktisches Beispiel gezeigt. Die Darstellung zeigt in der Mitte den Metabaum in Form von Abfrageoptionen. Der daraus entstehende Sucheigenschaftsbaum 6 ist rechts dargestellt, zwei unterschiedliche Objekteigenschaftsbäume 10 sind links gezeigt.
  • Der Metabaum enthält zunächst eine Möglichkeit zur Vorauswahl eines bestimmten Herstellers. Dem schließen sich Auswahloptionen für technische Merkmale an. Dies sind insbesondere eine Auswahl zwischen den Optionen „Farbkopie”, „sw-Kopie”, „Farb/sw-Kopie” und „Farbkopie in Fotoqualität” an. Der Metabaum enthält auch eine Auswahlmöglichkeit zwischen den möglichen Papierformaten „A4”, „A3”, „A2”, „andere Formate” sowie den möglichen gewünschten Kopien je Monat zwischen „weniger als 100”, „100 bis 1000”, „1000 bis 5000” oder „mehr als 5000”. Weiterhin stellt der Metabaum die Möglichkeit bereit, zusätzliche Leistungsmerkmale wie „Faxen”, „Scannen”, „Drucken”, „Kopieren” zu markieren und anzugeben, ob „das Faxen später nachrüstbar” ist. Unter den im Metabaum aufgeführten wählbaren Optionen finden sich unter anderem noch ein Feld zur Angabe über den Preis, das einen freien Eintrag ermöglicht, sowie wählbare Optionen über Lieferzeiten, Zahlungsweisen, die Möglichkeit eines Leasings oder über eine Pönale bei Lieferverzug.
  • Bei den links dargestellten Objekteigenschaftsbäumen sind hier durch ein „x” markierte Optionen gesetzt. Der Objekteigenschaftsbaum zum „Objekt 1” markiert zum Beispiel das Merkmal der Farbkopierfähigkeit des Objektes. Der Objekteigenschaftsbaum zum „Objekt 2” markiert die Fähigkeit des Objektes, sw-Kopien zu erstellen.
  • Bei dem rechts dargestellten Sucheigenschaftsbaum ist in dieser Kategorie zunächst das Merkmal der sw-Kopierfähigkeit zusammen mit einer Gewichtung 18 mit dem Zahlenwert „Einhundert angegeben. Dieses Merkmal wird also als besonders wichtig erachtet.
  • Weiterhin zeigt der Objekteigenschaftsbaum zu „Objekt 1”, dass der dort angebotene Kopierer für eine monatliche Leistung von weniger als 100 Kopien ausgelegt ist, während das „Objekt 2” eine monatliche Leistung von 100 bis 1000 Kopien gewährleistet. Der entsprechende Sucheigenschaftsbaum weist aus, dass ein Kopiergerät mit einer monatlichen Leistung von weniger als 100 Kopien gewünscht wird, wobei die Gewichtung allerdings auf einen Wert von „Fünfzig” eingestellt ist und also dieses Merkmal als nicht so wichtig eingestuft wird.
  • Als weiteres Beispiel ist bei dem Objekteigenschaftsbaum zu „Objekt 1” die Fähigkeit des Kopierers für ein Scannen, Drucken und Kopieren markiert, während das „Objekt 2” die Fähigkeiten des Faxens und des Kopierens aufweist. In dem entsprechenden Sucheigenschaftsbaum werden die gesuchten Fähigkeiten des Scannen, Druckens und Kopierens gewünscht, wobei diese gewünschten Eigenschaften wieder mit einer Gewichtung von „Einhundert” markiert sind.
  • Bei dem in 7 gezeigten Beispiel würden also gemäß der vorhergehend genannten Verfahrensschritte die Objekteigenschaftsbäume zu „Objekt 1” und zu „Objekt 2” jeweils mit dem Sucheigenschaftsbaum verglichen werden, wobei eine besonders gute Übereinstimmung zwischen beiden Bäumen dann ermittelt wird, wenn die mit der besonders hohen Gewichtung versehenen Eigenschaften übereinstimmen. Bei dem hier gezeigten Beispiel wäre diese Übereinstimmung besonders zwischen dem Objekteigenschaftsbaum des „Objektes 1” und dem Sucheigenschaftsbaum gegeben, wobei der Objekteigenschaftsbaum des „Objektes 2” ebenfalls eine gute Übereinstimmung zeigt. „Objekt 2” wäre dann ein vorteilhaftes Nebenresultat.
  • 8 zeigt eine beispielhafte Anordnung zum Ausführen des Verfahrens. Bei der hier gezeigten Architektur wird auf ein Client-Server-System zurückgegriffen. Dabei wird der Server 40 zum Ausführen aller Datenbankoperationen benötigt, während die Clients in Form von Endgeräten zur Dateneingabe und Datenausgabe vorgesehen sind und bevorzugt nur Frontendfunktionalitäten aus führen. Die Endgeräte sind als Computersysteme 41 in der bekannten Form als stationäre PCs oder Notebooks oder als mobile Geräte, wie smartphones 42, PDAs oder dergleichen Geräte ausgebildet. Der Server enthält ein Datenbanksystem 43 in Form einer tabellenorientierten Datenbank, für die auf die bekannten Softwaremittel zum Betreiben der Datenbank, wie beispielsweise SQL (eingetragenes Warenzeichen) oder vergleichbare Mittel zurückgegriffen werden kann. Zum Ausführen von Operationen auf der Datenbank dienen Programme, die zu einem Verarbeitungsmodul 44 zusammengefasst sind. Das Ver arbeitungsmodul führt die eigentliche Datenverarbeitung aus. Es erzeugt Datenbankbefehle, stellt die notwendigen Datenstrukturen zusammen und führt Suchoperationen aus.
  • Auf den Endgeräten ist eine Endgeräteapplikation 45 installiert. Diese kommuniziert über das Internet mit einem auf dem Server betriebenen Datenaufbereitungsmodul 46. Das Datenaufbereitungsmodul 46 dient als Schnittstelle zwischen den Endgeräteapplikationen und dem Verarbeitungsmodul. Es stellt insbesondere das für das jeweilige Endgerät notwendige Übertragungsprotokoll bereit. Während die Endgeräteapplikationen Frontend-Funktionen wie beispielsweise das Erzeugen von Eingabemasken und Ausgabefenstern ausführen, wird über das Zusammenwirken von Datenverarbeitungsmodul und Endgeräteapplikation ein Zugriff auf die Funktionen des Verarbeitungsmoduls 44 und damit ein Zugriff auf die Datenbank 43 des Servers ausgeführt. Dies betrifft insbesondere das Abrufen der Metadaten bzw. den Upload der Objekteigenschaftsbaum- und Sucheigenschaftsbaumdaten von den Endgeräten auf den Server, wobei die Endgeräteapplikationen ein komfortables Darstellen und Bearbeiten der Baumstrukturen sowie die Präsentation von Suchergebnissen ermöglichen. Die Endgeräteapplikationen stellen insbesondere komfortable Eingabe- und Ausgabewerkzeuge bereit, die den Standards einer graphischen Benutzeroberfläche entsprechen. So sind insbesondere drag&drop-Funktionen zum Eingeben von Daten vorhanden.
  • Die Endgeräteapplikationen können entweder als eigenständiges Standalone-Programm oder als eingebettete Webbrowser-Anwendung ausgebildet sein. Für die Ausführungsform eines Standalone-Programms bietet sich hierbei vor allem eine an die bekannten Instant-Messenger-Dienste angelehnter Hintergrundbetrieb an, bei dem periodisch von einem Nachfrager oder Anbieter Such- oder Objektdaten eingegeben werden, während im Hintergrund ständige Abfragen auf der Datenbank mit den entsprechenden bidirektionalen Datentransfers erfolgen. Eine eingebettete Webbrowser-Anwendung setzt einen gestarteten Webbrowser voraus, zeichnet sich jedoch durch den Vorteil der Plattformunabhängigkeit aus.
  • As erfindungsgemäße Verfahren wurde anhand von Ausführungsbeispielen erläutert. Im Rahmen fachmännischen Handelns sind weitere Ausführungsformen und Ausgestaltungen möglich. Weitere Ausführungsformen ergeben sich insbesondere aus den Unteransprüchen.
  • E1
    erstes Endgerät
    E2
    zweites Endgerät
    DB
    Datenbank
    1
    Suchdatenmenge
    2
    Objektdatenmenge
    3
    Metadatenmenge, Metabaum
    4
    Aufrufen der Metadatenmenge an E1
    5
    Zuordnungsschritt Suchdatenmenge – Metadatenmenge
    6
    Sucheigenschaftsbaum
    7
    Übertragung Sucheigenschaftsbaum an Datenbank
    8
    Aufrufen der Metadatenmenge an E2
    9
    Zuordnen Objektdatenmenge – Metadatenmenge
    10
    Objekteigenschaftsbaum
    11
    Übertragung Objekteigenschaftsbaum an Datenbank
    12
    Vergleich Sucheigenschaftsbaum – Objekteigenschaftsbaum
    13
    Ausgabeschritt an E1
    14
    passende Objektdatenmenge
    15
    Leerstruktur
    16
    Variablenklassen
    17
    Sucheigenschaftsbaumdaten
    18
    Gewichtung
    19
    Objekteigenschaftsbaumdaten
    20
    Laden eines Index
    21
    Metabaum-Index
    21a
    Eingabe Suchdatum/Objektdatum
    22
    Verknüpfen Eingabewert-Index
    23
    Ausgabe Sucheigenschaftsbaumdatum/Objekteigenschaftsbaumdatum
    24
    Entscheidungsschritt auf weitere Eingaben
    25
    Übertragen Sucheigenschaftsbaumdaten/Objekteigenschaftsbaumdaten an Datenbank
    26
    Speichern Sucheigenschaftsbaumdaten/Objekteigenschaftsbaumdaten auf Datenbank
    27
    Eingabe Suchdatum/Objektdatum
    28
    Eingabe
    29
    Prüfen auf vorhandene Variablenklasse
    30
    Speichern als unabhängiges Sucheigenschaftsbaumdatum/Objekteigenschaftsbaumdatum
    31
    unabhängiges Sucheigenschaftsbaumdatum/Objekteigenschaftsbaumdatum
    32
    Zugriffszählung
    33
    Vergleichsschritt auf definierten Zählerstand
    34
    Einfügen in Indexsystem
    35
    nächst liegender Index
    36
    Anfügen
    37
    neuer Index
    40
    Server
    41
    Computer
    42
    mobiles Endgerät, smartphone
    43
    Datenbanksystem
    44
    Verarbeitungsmodul
    45
    Endgeräteapplikation
    46
    Datenaufbereitungsmodul
    47
    Informationsfilter
    48
    Objektfilter
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - US 2003/0061122 A1 [0003]
    • - DE 10136505 A1 [0004]

Claims (23)

  1. Verfahren zum suchenden Abgleich zwischen mindestens einer Suchdatenmenge (1) und mindestens einer Objektdatenmenge (2) zur Beschreibung einer Gesamtheit von Eigenschaften eines gesuchten und/oder gegebenen Objektes unter Verwendung eines Kommunikationsnetzes aus mehreren Endgeräten (E1, E2) und mindestens einem von mindestens einer Daten verarbeitenden Einrichtung betriebenen Datenbanksystem (DB), mit folgenden Verfahrensschritten – Erzeugen und Betreiben einer hierarchisch strukturierten Metadatenmenge als eine baumartige Leerstruktur für eine Speicherung von Objektdaten und zur Spezifizierung einer Suchanfrage in Form eines Metabaumes (3) zum Definieren von Abhängigkeiten innerhalb der Gesamtheit der Eigenschaften des gesuchten und/oder gegebenen Objektes auf dem Datenbanksystem, – Aufruf (4) der Metadatenmenge an mindestens einem ersten Endgerät, – Zuordnen der mindestens einen Suchdatenmenge auf die Metadatenmenge für ein Erzeugen mindestens eines Sucheigenschaftsbaumes (6), – Übertragen des mindestens einen Sucheigenschaftsbaumes an das Datenbanksystem, – Aufruf (8) der Metadatenmenge an mindestens einem zweiten Endgerät, – Zuordnen der mindestens einen Objektdatenmenge auf die Metadatenmenge für ein Erzeugen mindestens eines Objekteigenschaftsbaumes (10) durch das Datenbanksystem, – Übertragen (11) des mindestens einen Objekteigenschaftsbaumes an das Datenbanksystem, – Vergleich (12) zwischen dem mindestens einen Sucheigenschaftsbaum (6) und dem mindestens einen Objekteigenschaftsbaum (10) durch das Datenbanksystem zum Ermitteln eines Übereinstimmungsgrades, – Ausgabe (13) mindestens einer Objektdatenmenge, deren jeweiliger Objekteigenschaftsbaum einen größten Übereinstimmungsgrad mit mindestens einem der Sucheigenschaftsbäume aufweist, auf mindestens einem Endgerät.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Metabaum (3) aus einer baumartig verzweigten Leerstruktur (15) mit vordefinierten Variablenklassen (16) gebildet ist.
  3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vordefinierten Variablenklassen (16) binäre Variablen, numerische Variablen, alternative Variablen, String-Variablen, Variablen zum Speichern von Farbcodes, Variablen zum Speichern von Kontaktdaten und/oder Variablen zu einem Verweisen und Zuordnen von Bilddaten aufweisen.
  4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem Zuordnen der Suchdatenmenge und/oder der Objektdatenmenge für das Erzeugen des mindestens einen Sucheigenschaftsbaumes (6) und/oder des mindestens einen Objekteigenschaftsbaumes (10) ein Zuordnen der Suchdaten und/oder der Objektdaten auf die Leerstruktur der Variablenklassen des Metabaums erfolgt, wobei hierarchisch geordnete Sucheigenschaftsbaumdaten (17) und/oder hierarchisch geordnete Objekteigenschaftsbaumdaten (19) erzeugt werden.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sucheigenschaftsbaumdaten (17) und/oder die Objekteigenschaftsbaumdaten (19) mit einer Gewichtung (18) verknüpft werden.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Übertragen des mindestens einen Sucheigenschaftsbaumes (6) und/oder des mindestens einen Objekteigenschaftsbaumes (10) an das Datenbanksystem als ein Übertragen und Speichern der Sucheigenschaftsbaumdaten (17) und/oder der Objekteigenschaftsbaumdaten (19) erfolgt.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem Erzeugen und Betreiben der Metadatenmenge eine Tiefe und Breite des Metabaums (3) durch eine Dateneingabe an dem ersten und/oder an dem zweiten Endgerät veränderbar ist, wobei – in einem ersten Schritt ein auf die Metadatenmenge nicht zuordenbares Suchdatum der Suchdatenmenge (1) und/oder ein nicht zuordenbares Objektdatum der Objektdatenmenge (2) als ein unabhängiges, in den Metabaum noch nicht eingeordnetes Metadatum gespeichert wird und – in einem weiteren Schritt eine Zugriffszählung auf das unabhängige Metadatum erfolgt, wobei bei dem Erreichen einer vorbestimmten Zugriffszahl auf das unabhängige Metadatum ein Einordnen des unabhängigen Metadatums in den Metabaum erfolgt.
  8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem Vergleich zwischen dem mindestens einen Sucheigenschaftsbaum (6) und dem mindestens einen Objekteigenschaftsbaum (10) durch das Datenbanksystem und dem Ermitteln des Übereinstimmungsgrades ein hierarchischer Abgleich zwischen den Objekteigenschaftsbaumdaten und den Sucheigenschaftsbaumdaten ausgeführt wird, wobei ein durch die hierarchische Einordnung und/oder Gewichtung des jeweiligen Sucheigenschaftsbaumdatums mit dem jeweiligen Objekteigenschaftsbaumdatum gesichteter Übereinstimmungsparameter erzeugt wird und der ermittelte Übereinstimmungsgrad als eine aus der Menge der Übereinstimmungsparameter errechneter Gesamtwert ausgegeben wird.
  9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Ausgabe der mindestens einer Objektdatenmenge mit einem größten Übereinstimmungsgrad mit mindestens einem der Suchbäume das der Objektdatenmenge zugeordnete Objekt in Verbindung mit Anbieterdaten auf einem der Endgeräte angezeigt wird.
  10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem Abgleich zwischen der Suchdatenmenge und der Objektdatenmenge eine Schlüsselwortsuche ausführbar ist.
  11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem Abgleich zwischen der Suchdatenmenge und der Objektdatenmenge ein Abgleich zwischen einer nicht hierarchisch geordneten Suchdatenliste und eine nicht hierarchisch geordneten Objektdatenliste erfolgt, wobei ein Vergleich zwischen Daten aus der Suchdatenliste mit korrespondierenden Daten aus der Objektdatenliste erfolgt.
  12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Suchdatenmenge in Verbindung mit einem Informationsfilter (47) erstellbar ist, wobei durch den Informationsfilter über der Objektdatenmenge mit dem größten Übereinstimmungsgrad eine selektive Informationsauswahl ausgeführt wird.
  13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Metadatenmenge auf mindestens einem weiteren fernen Datenbanksystem ausgelagert wird, wobei der auf dem Datenbanksystem verbleibende Teil der Metadatenmenge über mindestens einen Verweis mit dem auf dem mindestens einen weiteren fernen Datenbanksystem ausgelagerten Teil der Metadatenmenge verknüpft ist und über den Verweis ein bedarfsweises Aufrufen des ausgelagerten Teils der Metadatenmenge erfolgt.
  14. Anordnung zum Ausführen eines Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend eine über ein Kommunikationsnetz Daten austauschende Gesamtheit aus mindestens einem Server (40) und einer Reihe von Endgeräten (41, 42) mit einer auf dem mindestens einen Server betriebenen Datenbank (43), einem auf dem Server betriebenen Verarbeitungsmodul (44), auf den Endgeräten installierten Endgeräteapplikationen (45), einem auf dem Server betriebenen Datenaufbereitungsmodul (46) als Schnittstelle zwischen dem Verarbeitungsmodul und den Endgeräteapplikationen.
  15. Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass als Endgerät ein Personal Computer oder ein Notebook vorgesehen ist.
  16. Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass als Endgerät ein mobiles Endgerät in Form eines Mobiltelefons oder Smartphones vorgesehen ist.
  17. Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass als Endgerät ein Personal Digital Assistant vorgesehen ist.
  18. Anordnung nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Endgeräteapplikation als eine in einem Webbrowser (47) lauffähige Browserapplikation ausgebildet ist.
  19. Anordnung nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Endgeräteapplikation als eine Standalone-Applikation ausgebildet ist.
  20. Anordnung nach einem der Ansprüche 14 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Endgeräteapplikation als eine Applikation für Mobiltelefone, Smartphone und/oder Personal Digital Assistants ausgebildet ist.
  21. Anordnung nach einem der Ansprüche 14 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Datenaufbereitungsmodul als eine Schnittstelle zwischen dem Verarbeitungsmodul und einer Browserapplikation ausgebildet ist.
  22. Anordnung nach einem der Ansprüche 14 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Datenaufbereitungsmodul als eine Schnittstelle zwischen dem Verarbeitungsmodul und einer Applikation für mobile Endgeräte ausgebildet ist.
  23. Anordnung nach einem der Ansprüche 14 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Datenaufbereitungsmodul als eine Schnittstelle zwischen dem Verarbeitungsmodul und einer Standalone-Applikation ausgebildet ist.
DE102009020499A 2009-05-08 2009-05-08 Verfahren zum suchenden Abgleich zwischen mindestens einer Suchdatenmenge mit mindestens einer Objektdatenmenge Ceased DE102009020499A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102009020499A DE102009020499A1 (de) 2009-05-08 2009-05-08 Verfahren zum suchenden Abgleich zwischen mindestens einer Suchdatenmenge mit mindestens einer Objektdatenmenge
PCT/DE2010/000515 WO2010127670A2 (de) 2009-05-08 2010-05-10 Verfahren zum suchenden abgleich zwischen mindestens einer suchdatenmenge mit mindestens einer objektdatenmenge

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102009020499A DE102009020499A1 (de) 2009-05-08 2009-05-08 Verfahren zum suchenden Abgleich zwischen mindestens einer Suchdatenmenge mit mindestens einer Objektdatenmenge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102009020499A1 true DE102009020499A1 (de) 2010-11-11

Family

ID=42651132

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102009020499A Ceased DE102009020499A1 (de) 2009-05-08 2009-05-08 Verfahren zum suchenden Abgleich zwischen mindestens einer Suchdatenmenge mit mindestens einer Objektdatenmenge

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE102009020499A1 (de)
WO (1) WO2010127670A2 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015216722A1 (de) * 2015-09-01 2017-03-02 upday GmbH & Co. KG Datenverarbeitungssystem

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10136505A1 (de) 2000-07-20 2002-03-14 Cocreate Software Gmbh & Co Kg Verfahren und System zum Abfragen und Navigieren von Produktstrukturen in einem einfachen Baum
US20030061122A1 (en) 2001-08-08 2003-03-27 Berkowitz Gary Charles Knowledge-based e-catalog procurement system and method

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6728706B2 (en) * 2001-03-23 2004-04-27 International Business Machines Corporation Searching products catalogs
US6944613B2 (en) * 2002-12-13 2005-09-13 Sciquest, Inc. Method and system for creating a database and searching the database for allowing multiple customized views

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10136505A1 (de) 2000-07-20 2002-03-14 Cocreate Software Gmbh & Co Kg Verfahren und System zum Abfragen und Navigieren von Produktstrukturen in einem einfachen Baum
US20030061122A1 (en) 2001-08-08 2003-03-27 Berkowitz Gary Charles Knowledge-based e-catalog procurement system and method

Also Published As

Publication number Publication date
WO2010127670A2 (de) 2010-11-11
WO2010127670A3 (de) 2011-01-27

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60215777T2 (de) Kontextbasierte informationsrecherche
DE69622350T2 (de) Ein Geschichtsanzeigegerät
DE69811066T2 (de) Datenzusammenfassungsgerät.
DE69229453T2 (de) Verfahren und Anordnung zum Zugriff auf eine relationelle Datenbank, ohne eine objektorientierte Umgebung verlassen zu müssen
EP0910829B1 (de) Datenbanksystem
DE69813652T2 (de) System und Verfahren zum hierarchischen Zusammenstellen und Einordnen eines Satzes von Objekten in einem Abfragekontext
DE60003148T2 (de) Bestimmung der Cachezeit
DE602004003361T2 (de) System und verfahren zur erzeugung von verfeinerungskategorien für eine gruppe von suchergebnissen
DE202012013427U1 (de) Verknüpfung von Tabellen in einem MapReduce-Verfahren
DE10256458A1 (de) Empfehlen von Suchausdrücken unter Verwendung von kollaborativem Filtern und Webspidering
DE102005051429A1 (de) Verfahren und Software zur Analyse von Forschungsveröffentlichungen
DE102007037646B4 (de) Computerspeichersystem und Verfahren zum Indizieren, Durchsuchen und zur Datenwiedergewinnung von Datenbanken
DE10251440A1 (de) Reproduzierbare Auswahl von Elementen in einer Hierarchie
DE10215495A1 (de) Computersystem und Verfahren für die Recherche, statistische Auswertung und Analyse von Dokumenten
DE60310881T2 (de) Methode und Benutzerschnittstelle für das Bilden einer Darstellung von Daten mit Meta-morphing
EP1620810B1 (de) Verfahren und anordnung zur einrichtung und aktualisierung einer benutzeroberfl che zum zugriff auf informationsseiten in ein em datennetz
DE60037681T2 (de) Verfahren zum automatischen und gesicherten suchen von daten mit hilfe eines datenübertragungsnetzwerks
DE102009020499A1 (de) Verfahren zum suchenden Abgleich zwischen mindestens einer Suchdatenmenge mit mindestens einer Objektdatenmenge
EP1755049B1 (de) Verfahren zur Übermittlung von Informationen von einem Informationsserver an einen Client
EP2193457A1 (de) Erfassung von zusammenhängen zwischen informationen repräsentierenden daten
DE102021202805A1 (de) Arbeitsablaufkombination und variantenerzeugung auf anfrage
DE102015008607B4 (de) Adaptives Anpassen von Netzwerk-Anforderungen auf Client-Anforderungen in digitalen Netzwerken
DE102012025351A1 (de) Verarbeitung eines elektronischen Dokuments
DE102008062830B3 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Speichern, Suchen und Darstellen von Informationen
EP1755048A1 (de) Verfahren zur Übermittlung von Informationen von einem Informationsserver an einen Client

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
R016 Response to examination communication
R002 Refusal decision in examination/registration proceedings
R003 Refusal decision now final

Effective date: 20111220