[go: up one dir, main page]

DE102009028112B4 - Betriebsverfahren für mobiles elektronisches Gerät und dafür ausgebildetes Gerät - Google Patents

Betriebsverfahren für mobiles elektronisches Gerät und dafür ausgebildetes Gerät Download PDF

Info

Publication number
DE102009028112B4
DE102009028112B4 DE102009028112.6A DE102009028112A DE102009028112B4 DE 102009028112 B4 DE102009028112 B4 DE 102009028112B4 DE 102009028112 A DE102009028112 A DE 102009028112A DE 102009028112 B4 DE102009028112 B4 DE 102009028112B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
center
gas
mobile electronic
closed volume
liquid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DE102009028112.6A
Other languages
English (en)
Other versions
DE102009028112A1 (de
Inventor
Fabian Hemmert
Gesche Joost
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Technische Universitaet Berlin
Deutsche Telekom AG
Original Assignee
Technische Universitaet Berlin
Deutsche Telekom AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Technische Universitaet Berlin, Deutsche Telekom AG filed Critical Technische Universitaet Berlin
Priority to DE102009028112.6A priority Critical patent/DE102009028112B4/de
Publication of DE102009028112A1 publication Critical patent/DE102009028112A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102009028112B4 publication Critical patent/DE102009028112B4/de
Active legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Images

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/02Constructional features of telephone sets
    • H04M1/0202Portable telephone sets, e.g. cordless phones, mobile phones or bar type handsets
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F3/00Input arrangements for transferring data to be processed into a form capable of being handled by the computer; Output arrangements for transferring data from processing unit to output unit, e.g. interface arrangements
    • G06F3/01Input arrangements or combined input and output arrangements for interaction between user and computer
    • G06F3/016Input arrangements with force or tactile feedback as computer generated output to the user
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M2250/00Details of telephonic subscriber devices
    • H04M2250/10Details of telephonic subscriber devices including a GPS signal receiver
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M2250/00Details of telephonic subscriber devices
    • H04M2250/12Details of telephonic subscriber devices including a sensor for measuring a physical value, e.g. temperature or motion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Human Computer Interaction (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)
  • Telephone Function (AREA)

Abstract

Betriebsverfahren für ein mobiles elektronisches Gerät (1), welches bei seinem bestimmungsgemäßen Gebrauch unterschiedliche Betriebszustände einnimmt, wobei das dazu entsprechend ausgebildete mobile Gerät (1) einen Übergang von einem Betriebszustand in einen anderen Betriebszustand durch eine von ihm selbsttätig bewirkte Veränderung seines Masseschwerpunkts signalisiert, dadurch gekennzeichnet, dass zur Veränderung des Masseschwerpunktes in mindestens einem abgeschlossenen Volumenbereich des Gerätes (1) ein Vakuum erzeugt oder das Einströmen von Umgebungsluft, einem Gas oder einer Flüssigkeit in ein in diesem Volumenbereich bereits bestehendes Vakuum ermöglicht wird, oder/und dass mindestens ein abgeschlossener Volumenbereich des Gerätes (1) im Wechsel mit Luft und mit einem Gas oder einer Flüssigkeit befüllt wird, dessen beziehungsweise deren spezifisches Gewicht gegenüber dem spezifischen Gewicht von Luft verschieden ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Betriebsverfahren für ein mobiles elektronisches Gerät und ein dafür ausgebildetes Gerät mit einem entsprechenden Betriebsverhalten. Sie bezieht sich insbesondere darauf, dem Benutzer eines elektronischen Gerätes Änderungen des Betriebszustandes dieses Gerätes zu signalisieren.
  • Es ist bekannt und üblich, dass moderne elektronische Geräte ihren Benutzer, beispielsweise zur Quittierung von Benutzereingaben, auf geeignete Weise über unterschiedliche von ihnen entsprechend einer jeweiligen Benutzereingabe eingenommene Betriebszustände Informieren. Dies gilt beispielsweise für mobile Kommunikationsgeräte, Computer oder Navigationsgeräte. Nach dem Stand der Technik wird der Benutzer des Gerätes über dessen jeweils eingenommenen Betriebszustand beziehungsweise seinen augenblicklichen Status üblicherweise durch akustische Signale oder optisch durch Lichtsignale oder entsprechende Anzeigen auf einem Display informiert. Insbesondere bei Mobiltelefonen ist es darüber hinaus bekannt, einen eingehenden Anruf oder den Eintritt eines in einem Kalender des Gerätes vermerkten Ereignisses durch einen Vibrationsalarm zu signalisieren.
  • Der ständig steigende Grad der Integration elektronischer oder mikromechanischer Komponenten elektronischer Geräte hat zu einer deutlichen Verkleinerung mobiler Geräte geführt, wodurch sich auch deren Gewicht beziehungsweise Masse stark verringert hat. Um dennoch eine gute Handhabbarkeit zu gewährleisten, aber teilweise auch um dem Benutzer das Gefühl einer gewissen Wertigkeit eines Gerätes zu vermitteln, ist es bekannt geworden, in mobilen elektronischen Geräten für deren eigentliche Funktion nicht benötigte, zusätzliche Masseelemente anzuordnen.
  • Solche zusätzlichen Masseelemente können aber auch für die Signalisierung von Betriebszuständen elektronischer Geräte, nämlich Insbesondere von einem Nutzer in der Hand zu haltender mobiler elektronischer Geräte verwendet werden. Dies wird erreicht, indem mindestens ein Masseelement vorgesehen wird, welches innerhalb des Gerätes lagerveränderlich angeordnet und dessen Lage mittels eines oder mehrerer Aktoren einem jeweiligen Betriebszustand entsprechend verändert wird. Für den Nutzer des Gerätes werden demnach dessen sich ändernde Betriebszustände durch Änderungen des Masseschwerpunktes des Gerätes beziehungsweise eine Gewichtsverlagerung wahrnehmbar. Entsprechende Lösungen werden beispielsweise durch die durch die JP 2003150598 A , die JP 2001156895 A , die WO 2008/1432244 A1 und die WO 2010/008659 A1 offenbart.
  • Demnach wird zum Beispiel gemäß der JP 2001156895 A zur Signalisierung eines niedriger werdenden Ladezustands des Akkumulators eines Mobilfunkgeräts innerhalb des betreffenden Geräts ein Masseelement nach unten bewegt. Allerdings wird für eine derartige Lageänderung mindestens eines Masseelementes auch im Hinblick auf freie Bewegungsbahnen für dieses Masseelement innerhalb des Gerätes zusätzlicher Platz benötigt, der aufgrund der kompakten Bauweise der Geräte und ihrer gewünschten geringen Größe vielfach nicht zur Verfügung steht. Insoweit ist auch die Flexibilität im Hinblick auf eine Signalisierung möglichst vieler unterschiedlicher Betriebszustände nach diesem Prinzip sicherlich eher beschränkt, da hierfür vorzugsweise mehrere lageveränderliche Masseelemente in einem Gerät untergebracht werden müssten.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, das Betriebsverhalten mobiler elektronischer Geräte so zu gestalten, dass eine gute Handhabbarkeit der Geräte gewährleistet ist und der Benutzer bei der Nutzung der Gerätefunktionen unterstützt wird. Insbesondere soll eine alternative Lösung zur Signalisierung unterschiedlicher Betriebszustände eines mobilen elektronischen Gerätes geschaffen werden, welche insbesondere bei kleineren beziehungsweise sehr kompakten elektronischen Geräten mit geringem Bauraum die Integration dafür erforderlicher Mittel in das Gerät vereinfacht und hierfür ein hohes Maß an Flexibilität bietet. Hierfür sind ein Betriebsverfahren für ein mobiles elektronisches Gerät sowie ein zur Durchführung des Verfahrens geeignetes elektronisches Gerät anzugeben.
  • Die Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Hauptanspruchs gelöst. Ein die Aufgabe lösendes mobiles elektronisches Gerät ist durch den ersten Sachanspruch charakterisiert. Vorteilhafte Aus- beziehungsweise Weiterbildungen der Erfindung sind durch die jeweiligen Unteransprüche gegeben.
  • Nach dem vorgeschlagenen Betriebsverfahren signalisiert ein mobiles elektronisches Gerät, welches bei seinem bestimmungsgemäßen Betrieb unterschiedliche Betriebszustände einnimmt, einen Übergang von einem Betriebszustand in einen anderen Betriebszustand ebenfalls durch eine von ihm selbst bewirkte Veränderung seines Masseschwerpunkts signalisiert. Auf diese Weise erhält der Benutzer des Gerätes, beispielsweise im Falle von ihm getätigter Benutzereingaben, ein Feedback dadurch, dass er eine Veränderung des Geräteschwerpunkts beziehungsweise eine Gewichtsverlagerung wahrnimmt.
  • Abweichend vom Stand der Technik wird dazu aber in dem Gerät ein Gas oder eine Flüssigkeit verlagert. Demgemäß wird entsprechend einer ersten Variante des Verfahrens in mindestens einem abgeschlossenen und entsprechend abgedichteten Volumenbereich des Gerätes je nach Betriebszustand ein Vakuum erzeugt oder das Einströmen von Umgebungsluft, einem Gas oder einer Flüssigkeit in ein in diesem Volumenbereich bestehendes Vakuum ermöglicht. Eine zweite, damit vergleichbare Variante ist dadurch gegeben, dass mindestens ein abgeschlossener und abgedichteter Volumenbereich des Gerätes im Wechsel mit Luft und mit einem Gas oder einer Flüssigkeit befüllt wird, dessen beziehungsweise deren spezifisches Gewicht von dem der Luft verschieden ist.
  • Das die Aufgabe lösende und zur Durchführung des Verfahrens geeignete mobile elektronische Gerät, welches bei seinem bestimmungsgemäßen Gebrauch unterschiedliche Betriebszustände einnimmt, verfügt mindestens über eine Steuereinrichtung sowie über einen oder mehrere von der Steuereinrichtung betätigte Aktoren. Ferner weist dieses Gerät einen in Abhängigkeit von ihm eingenommener Betriebszustände veränderlichen Masseschwerpunkt auf. Die jeweilige Veränderung es Geräteschwerpunkts beziehungsweise Masseschwerpunkts wird dabei durch die Steuereinrichtung gesteuert, welche den oder die Aktoren entsprechend betätigt. Sofern das Gerät zur Erfüllung seiner sonstigen gerätetypischen Funktionen ohnehin über eine Steuereinrichtung verfügt, wie dies etwa bei Mobiltelefonen oder Smartphones der Fall ist, kann diese Aufgabe selbstverständlich von dieser Steuereinrichtung mit übernommen werden. Hierbei ist dann lediglich eine entsprechende Gestaltung der von der Steuereinrichtung verarbeiteten Firmware erforderlich.
  • Wie bereits angegeben, ist es gemäß der Erfindung vorgesehen, innerhalb des Gerätes eine Flüssigkeit oder ein Gas hin und her zu bewegen oder wechselweise in einem abgeschlossenen Volumen ein Vakuum zu erzeugen beziehungsweise in ein vorhandenes Vakuum Umgebungsluft einströmen zu lassen. Im erstgenannten Fall ist in einem entsprechend ausgebildeten Gerät ein kleiner Flüssigkeits- oder Gasvorrat angeordnet, wobei das Gas eines entsprechenden Gasvorrates ein von dem spezifischen Gewicht der Luft verschiedenes spezifisches Gewicht aufweist. Vorzugsweise sind in dem gemäß der zweiten Alternative ausgebildeten elektronischen Gerät ein oder mehrere Ventile und mindestens eine Miniaturpumpe angeordnet, mit welchen die Flüssigkeit oder das Gas eines entsprechenden Vorrats hin und her bewegt oder ein Vakuum erzeugt beziehungsweise Umgebungsluft in ein bereits vorhandenes Vakuum eingelassen wird, wobei es für das Befüllen eines Vakuums mit der Umgebungsluft keiner Betätigung der Pumpe, sondern lediglich des Öffnens eines Ventils bedarf.
  • Das erfindungsgemäße mobile elektronische Gerät kann je nach seiner vorgesehenen Funktion mit mindestens einem Gyroskop beziehungsweise einem Beschleunigungssensor ausgestattet sein. Mit Beschleunigungssensoren ausgestattete Geräte sind aus dem Stand der Technik bereits bekannt. So ist es beispielsweise bekannt, Beschleunigungssensoren in Mobiltelefonen oder Smartphones anzuordnen. Nach der Erfindung kann ein solches mit mindestens einem Gyroskop beziehungsweise einem Beschleunigungssensor ausgestattetes Gerät so gestaltet sein, dass das Gyroskop beziehungsweise der Beschleunigungssensor über die Steuereinrichtung in einer Wirkverbindung mit einem Aktor zur Veränderung des Masseschwerpunkts steht. Auf diese Weise ist es beispielsweise möglich, Messwerte des Beschleunigungssensors auszuwerten und den Schwerpunkt des Gerätes zu verlagern, sofern dieses aus dem Gleichgewicht zu geraten und seinem Benutzer aus der Hand zu fallen droht. Nachfolgend sollen Beispiele für mögliche Anwendungen der Erfindung gegeben und eines anhand einer Zeichnung erläutert werden.
  • Für das erfindungsgemäße Prinzip ist eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten in Form entsprechend ausgebildeter mobiler elektronischer Geräte 1 gegeben. So ist eine Nutzung des erfindungsgemäßen Prinzips beispielsweise im Zusammenhang mit der Anzeige von Dokumenten mittels eines mobilen elektronischen Gerätes 1 denkbar. Ein derartiges Gerät 1 kann beispielsweise so ausgestaltet sein, dass im Falle dessen, dass das angezeigte Dokument auf einem entsprechenden Display des Gerätes 1 nicht vollständig dargestellt werden kann, durch eine Schwerpunktverlagerung signalisiert wird, auf welcher Seite des Gerätes 1 aufgrund der endlichen Abmessungen des Displays der größte Teil des betrachteten Dokuments augenblicklich „abgeschnitten” ist und erst nach einer Verschiebung einer Schreibmarke, eines Cursors oder dergleichen in den sichtbaren Bereich gelangt.
  • Darüber hinaus ist es denkbar, dass sich etwa ein Mobiltelefon bei entsprechender Gestaltung seines Gehäuses im Falle eines eingehenden Anrufs durch eine Schwerpunktverlagerung aufrichtet und sich beispielsweise selbstständig auf eine seiner schmalen Seiten stellt, so dass es durch den Benutzer besser gegriffen werden kann.
  • Auch Betriebszustände, wie der Empfang oder das Senden einer SMS, MMS oder E-Mail oder aber wie die Beendigung eines Datei-Downloads aus dem Internet, können beispielsweise durch eine Verlagerung des Masseschwerpunkts eines hierzu verwendeten Gerätes signalisiert werden.
  • Eine weitere Möglichkeit könnte darin bestehen, einen digitalen Fotoapparat mit einem veränderlichen Masseschwerpunkt auszubilden. Sofern der entsprechende Fotoapparat außerdem mit Beschleunigungssensoren ausgestattet ist, könnte durch eine entsprechende Schwerpunktverlagerung beispielsweise sichergestellt werden, dass ein Bildmotiv mit einer Horizontlinie stets in einer geraden Ausrichtung aufgenommen wird.
  • Die 1 zeigt ein Funktionsschema für ein mit der Erfindung ausgestattetes Navigationsgerät, welches beispielsweise als mobiles elektronisches Gerät als Orientierungshilfe beim Wandern einsetzbar ist. Ein solches Gerät verfügt, wie an sich bekannt, über eine GPS-Antenne, ein GPS-Modul zur Auswertung der über die GPS-Antenne empfangenen Positionsdaten, eine Zentralverarbeitungseinheit (CPU) mit einer darauf ablaufenden Navigations-Software und gegebenenfalls einen Kompass. Zur Einbeziehung des erfindungsgemäßen Prinzips ist die von der CPU verarbeitete Software so gestaltet, dass sie zeitzyklisch wiederholt aus den Positionsdaten Daten über die Veränderung der Position des sich bewegenden Benutzers (Wanderers) extrahiert. Diese Daten werden einem Mikrocontroller mit einer Motorsteuerung zugeführt, welcher einen Aktor, nämlich einen Motor, zur Verschiebung eines in dem Gerät angeordneten Gewichts ansteuert. Hierdurch ist eine Steuerung derart möglich, dass der Benutzer auf die Tatsache, dass er sich beispielsweise auf seiner Route nach rechts wenden muss, durch eine Verlagerung des Masseschwerpunkts nach rechts aufmerksam gemacht wird. Analoges gilt dann selbstverständlich für andere Richtungen.

Claims (5)

  1. Betriebsverfahren für ein mobiles elektronisches Gerät (1), welches bei seinem bestimmungsgemäßen Gebrauch unterschiedliche Betriebszustände einnimmt, wobei das dazu entsprechend ausgebildete mobile Gerät (1) einen Übergang von einem Betriebszustand in einen anderen Betriebszustand durch eine von ihm selbsttätig bewirkte Veränderung seines Masseschwerpunkts signalisiert, dadurch gekennzeichnet, dass zur Veränderung des Masseschwerpunktes in mindestens einem abgeschlossenen Volumenbereich des Gerätes (1) ein Vakuum erzeugt oder das Einströmen von Umgebungsluft, einem Gas oder einer Flüssigkeit in ein in diesem Volumenbereich bereits bestehendes Vakuum ermöglicht wird, oder/und dass mindestens ein abgeschlossener Volumenbereich des Gerätes (1) im Wechsel mit Luft und mit einem Gas oder einer Flüssigkeit befüllt wird, dessen beziehungsweise deren spezifisches Gewicht gegenüber dem spezifischen Gewicht von Luft verschieden ist.
  2. Mobiles elektronisches Gerät (1), welches bei seinem bestimmungsgemäßen Gebrauch unterschiedliche Betriebszustände einnimmt sowie einen in Abhängigkeit von ihm eingenommener Betriebszustände veränderlichen Masseschwerpunkt aufweist und dazu über eine Steuereinrichtung sowie über einen oder mehrere von der Steuereinrichtung betätigte Aktoren verfügt, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung unterschiedlicher Masseschwerpunkte in dem Gerät (1) mindestes ein abgeschlossenes Volumen ausgebildet ist, welches mittels wenigstens eines von der Steuereinrichtung entsprechend angesteuerten Aktors mit einem Gas oder einer Flüssigkeit befüllbar und wieder entleerbar ist.
  3. Mobiles elektronisches Gerät (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in diesem mindestens ein Flüssigkeits- oder Gasvorrat, mindestens eine Miniaturpumpe und durch die Steuereinrichtung schaltbare Ventile angeordnet sind und das genannte abgeschlossene Volumen je nach Ansteuerung der mindestens einen Miniaturpumpe und der Ventile mit der Flüssigkeit oder dem Gas gefüllt oder von der Flüssigkeit beziehungsweise dem Gas in einen Vorratsbehälter entleert wird.
  4. Mobiles elektronisches Gerät (1) nach Anspruch 2, mit mindestens einem abgeschlossenen Volumen, welches zur Einstellung unterschiedlicher Masseschwerpunkte für das Gerät (1) evakuierbar oder mit Luft befüllbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gerät (1) mindestens eine Vakuumpumpe zur Evakuierung des abgeschlossenen Volumens und ein schaltbares Ventil angeordnet sind, über welches das abgeschlossene Volumen in Abhängigkeit vom jeweiligen Betriebszustand des Gerätes evakuierbar oder mit der Umgebungsluft befüllbar ist.
  5. Mobiles elektronisches Gerät (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass in diesem mindestens ein Beschleunigungssensor angeordnet ist, der über die Steuereinrichtung in einer Wirkverbindung mit einem Aktor zur Veränderung des Masseschwerpunkts steht, so dass sich der Masseschwerpunkt des Gerätes (1) entsprechend seiner jeweiligen, durch die Auswertung der Messwerte des Beschleunigungssensors mittels der Steuereinrichtung ermittelten Lage verändert.
DE102009028112.6A 2009-07-30 2009-07-30 Betriebsverfahren für mobiles elektronisches Gerät und dafür ausgebildetes Gerät Active DE102009028112B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102009028112.6A DE102009028112B4 (de) 2009-07-30 2009-07-30 Betriebsverfahren für mobiles elektronisches Gerät und dafür ausgebildetes Gerät

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102009028112.6A DE102009028112B4 (de) 2009-07-30 2009-07-30 Betriebsverfahren für mobiles elektronisches Gerät und dafür ausgebildetes Gerät

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102009028112A1 DE102009028112A1 (de) 2011-02-03
DE102009028112B4 true DE102009028112B4 (de) 2016-02-11

Family

ID=43402318

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102009028112.6A Active DE102009028112B4 (de) 2009-07-30 2009-07-30 Betriebsverfahren für mobiles elektronisches Gerät und dafür ausgebildetes Gerät

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102009028112B4 (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2205046A1 (de) * 1972-02-03 1973-08-09 Helmut Dipl Ing Bross Kinderspielzeug in der gestalt einer menschen- oder tierfigur, z.b. stoff- oder plastikpuppe bzw. stoff- und plueschtiere
DE102006011236A1 (de) * 2006-03-10 2007-09-13 Siemens Ag Röntgenaufnahmevorrichtung mit einem Röntgendetektor und einem Röntgenstrahler
WO2008143224A1 (ja) * 2007-05-21 2008-11-27 Meiji Dairies Corporation ナチュラルチーズの製造方法
DE102008024815B3 (de) * 2008-05-23 2009-07-30 Technische Universität Berlin Trimmvorrichtung für eine Unterwassereinrichtung sowie Unterwassereinrichtung
WO2010008659A1 (en) * 2008-07-15 2010-01-21 Sony Ericsson Mobile Communications Ab Device with display and controller for controlling displayed information in response to movement

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2205046A1 (de) * 1972-02-03 1973-08-09 Helmut Dipl Ing Bross Kinderspielzeug in der gestalt einer menschen- oder tierfigur, z.b. stoff- oder plastikpuppe bzw. stoff- und plueschtiere
DE102006011236A1 (de) * 2006-03-10 2007-09-13 Siemens Ag Röntgenaufnahmevorrichtung mit einem Röntgendetektor und einem Röntgenstrahler
WO2008143224A1 (ja) * 2007-05-21 2008-11-27 Meiji Dairies Corporation ナチュラルチーズの製造方法
DE102008024815B3 (de) * 2008-05-23 2009-07-30 Technische Universität Berlin Trimmvorrichtung für eine Unterwassereinrichtung sowie Unterwassereinrichtung
WO2010008659A1 (en) * 2008-07-15 2010-01-21 Sony Ericsson Mobile Communications Ab Device with display and controller for controlling displayed information in response to movement

Non-Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
Abstract der JP 2001156895 A; PATENT ABSTRACTS OF JAPAN, JPO&INPIT 2001 einschließlich EPOQUE-Online-Übersetzung der JP 2001-156895A vom 09.11.2011. *
Abstract der JP 2003150598 A; PATENT ABSTRACTS OF JAPAN, JPO&INPIT 2003 einschließlich EPOQUE-Online-Übersetzung der P 2003-150598 A vom 09.11.2011. *
Abstract der JP 2008028744 A; PATENT ABSTRACTS OF JAPAN, JPO&INPIT 2008 einschließlich EPOQUE-Online-Übersetzung der JP 2008-028774A vom 09.11.2011. *
Abstract der WO 2008/1432244 A1

Also Published As

Publication number Publication date
DE102009028112A1 (de) 2011-02-03

Similar Documents

Publication Publication Date Title
WO2013131543A1 (de) Kraftfahrzeug mit einem elektronischen rückspiegel
DE202007019456U1 (de) Mobile elektronische Vorrichtung mit Berührungseingabeeinrichtung
WO2009024112A2 (de) Anzeigeeinrichtung mit bildfläche
EP2506132A3 (de) Endgerät und Programm
DE10310794A1 (de) Bedieneinrichtung und Kommunikationsgerät
DE102013002891A1 (de) Informationswiedergabesystem für ein Fahrzeug und Verfahren zum Bereitstellen von Informationen für den Benutzer eines Fahrzeugs
DE202011109296U1 (de) Vorrichtung zur Bereitstellung eines visuellen Übergangs zwischen Bildschirmen
DE102012005800A1 (de) Eingabevorrichtung
EP2927791A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Bereitstellen einer graphischen Benutzerschnittstelle in einem Fahrzeug
DE112014007048T5 (de) Anzeigesteuersystem und Anzeigesteuerverfahren
DE102013212765A1 (de) Verstellvorrichtung zur ergonomischen Einstellung einer sitzpositionsabhängigen verstellbaren Fahrzeugkomponente
DE102009028112B4 (de) Betriebsverfahren für mobiles elektronisches Gerät und dafür ausgebildetes Gerät
DE102009040254A1 (de) Bedienvorrichtung und Verfahren zum Bereitstellen einer Bedienvorrichtung
EP1205067A1 (de) Mobiles bildtelefon
DE102009048176B4 (de) Verfahren zum Anzeigen von Informationen in einer Menüstruktur und Vorrichtung dazu
EP1725928A2 (de) Verfahren zur darstellung von grafikobjekten und kommunikationsger t
DE102008028512A1 (de) Kommunikationssystem und Verfahren zur Darstellung von Informationen bei einer Kommunikation
DE112013003511B4 (de) Einrichtung und Verfahren zum Ausführen einer Funktion
DE102012008986A1 (de) Kamerasystem mit angepasster ROI, Kraftfahrzeug und entsprechendes Verfahren
DE102015110364A1 (de) Verfahren zur Informationsverarbeitung und elektronisches Gerät
DE102006055252B4 (de) Anordnung und Verfahren zur multimodalen Auswahl von Objekten in Telekommunikationsanwendungen
DE102013013225B4 (de) Kraftfahrzeug mit umschaltbarer Bedieneinrichtung
EP3058547B1 (de) Verfahren und anordnung zur darstellung eines anzeigeelements
DE102019208648B4 (de) Kraftfahrzeug
DE102012218813A1 (de) Elektrisches Gerät, insbesondere Telekommunikationsgerät, mit einer Projektionseinrichtung und Verfahren zum Betrieb eines elektrischen Geräts

Legal Events

Date Code Title Description
R012 Request for examination validly filed

Effective date: 20111007

R016 Response to examination communication
R016 Response to examination communication
R018 Grant decision by examination section/examining division
R020 Patent grant now final
R082 Change of representative

Representative=s name: MAUCHER JENKINS PATENTANWAELTE & RECHTSANWAELT, DE