[go: up one dir, main page]

DE102009027079A1 - Stoffauflauf für eine Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn - Google Patents

Stoffauflauf für eine Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn Download PDF

Info

Publication number
DE102009027079A1
DE102009027079A1 DE102009027079A DE102009027079A DE102009027079A1 DE 102009027079 A1 DE102009027079 A1 DE 102009027079A1 DE 102009027079 A DE102009027079 A DE 102009027079A DE 102009027079 A DE102009027079 A DE 102009027079A DE 102009027079 A1 DE102009027079 A1 DE 102009027079A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
headbox
pulp suspension
aperture
touched
diaphragm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102009027079A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Ruf
Markus Häußler
Stefan Schlegel
Jens Haessner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voith Patent GmbH
Original Assignee
Voith Patent GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voith Patent GmbH filed Critical Voith Patent GmbH
Priority to DE102009027079A priority Critical patent/DE102009027079A1/de
Priority to CN2010800214937A priority patent/CN102428228A/zh
Priority to EP10718128.1A priority patent/EP2446083B1/de
Priority to PCT/EP2010/055521 priority patent/WO2010149413A2/de
Publication of DE102009027079A1 publication Critical patent/DE102009027079A1/de
Priority to US13/314,793 priority patent/US20120138251A1/en
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/02Head boxes of Fourdrinier machines
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/02Head boxes of Fourdrinier machines
    • D21F1/028Details of the nozzle section

Landscapes

  • Paper (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Stoffauflauf (1) für eine Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn (2), insbesondere einer Papier-, Karton- oder Tissuebahn, aus wenigstens einer Faserstoffsuspension (3), mit einer eine obere Düsenwand (4) und eine untere Düsenwand (5) sowie zwei Seitenwände (6) aufweisenden, sich zu einem Auslauf (9) verjüngenden und einen von der Faserstoffsuspension (3) während des Betriebs des Stoffauflaufs (1) mit einer Strömungsrichtung (S) durchsströmten Innenraum (7) aufweisenden Stoffauflaufdüse (8), wobei an der oberen Düsenwand (4) der Stoffauflaufdüse (8) auslaufseitig eine mittels mehrerer Elemente (10) verschiebbare und sich über die Maschinenbreite (B) erstreckende Blende (11) angeordnet ist, die einen Blendenvorstand (A) und eine Blendeneintauchtiefe (T) besitzt und die während des Betriebs des Stoffauflaufs (1) wenigstens zwei von einer Faserstoffsuspension (3) berührte Flächen, eine stromaufwärtige Auflauffläche (12) und eine nachgeordnete Hauptfläche (13), aufweist. Der erfindungsgemäße Stoffauflauf (1) ist dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Auflauffläche (12) der Blende (11) und der Hauptfläche (13) der Blende (11) wenigstens eine während des Betriebs des Stoffauflaufs (1) von einer Faserstoffsuspension (3) berührte Brechungsfläche (17) an der Blende (11) vorgesehen ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Stoffauflauf für eine Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn, insbesondere einer Papier-, Karton- oder Tissuebahn, aus wenigstens einer Faserstoffsuspension, mit einer eine obere Düsenwand und eine untere Düsenwand sowie zwei Seitenwände aufweisenden, sich zu einem Auslauf verjüngenden und einen von der Faserstoffsuspension während des Betriebs des Stoffauflaufs mit einer Strömungsrichtung durchströmten Innenraum aufweisenden Stoffauflaufdüse, wobei an der oberen Düsenwand der Stoffauflaufdüse auslaufseitig eine mittels mehrerer Elemente verschiebbare und sich über die Maschinenbreite erstreckende Blende angeordnet ist, die einen Blendenvorstand und eine Blendeneintauchtiefe besitzt und die während des Betriebs des Stoffauflaufs wenigstens zwei von einer Faserstoffsuspension berührte Flächen, eine stromaufwärtige Auflauffläche und eine nachgeordnete Hauptfläche, aufweist.
  • Ein derartiger Stoffauflauf für eine Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn, insbesondere einer Papier-, Karton- oder Tissuebahn, aus wenigstens einer Faserstoffsuspension ist beispielsweise aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 10 2004 047 879 A1 bekannt.
  • Eine an einer oberen Düsenwand einer Stoffauflaufdüse eines Stoffauflaufs auslaufseitig angeordnete, vorzugsweise mittels mehrerer Elemente verschiebbare und sich über die Maschinenbreite erstreckende Blende wird in bekannter Weise zur Kalibrierung des Betriebsdüsenspalts und zur Profilierung, insbesondere zur Querprofilierung eines den Stoffauflauf verlassenden und wenigstens eine Faserstoffsuspension umfassenden Faserstoffsuspensionsstrahls eingesetzt.
  • Das Ziel dieser Profilierung ist heute in der Regel die Optimierung der Faserorientierung, wohingegen es früher die Optimierung des Querprofils der flächenbezogenen Masse war. Um nun eine gute Beeinflussbarkeit der Optimierung zu erhalten, wird mit der Blende eine Strahlkontraktion für den wenigstens eine Faserstoffsuspension umfassenden Faserstoffsuspensionsstrahl vorgegeben, wobei geringere Verstellungen an der Blende bei höherer Strahlkontraktion eine stärkere Auswirkung bewirken. Die Strahlkontraktion bewirkt allgemein eine Ausrichtung der Fasern in der wenigstens einen Faserstoffsuspension in ihrer Strömungsrichtung, das heißt in Maschinenlaufrichtung. Diese Ausrichtung ist vor allem bei den Sorten nachteilig, bei denen ein niedriges MD/CD-Festigkeitsverhältnis (MD: machine direction; CD: cross machine direction) erzielt werden muss. Um dieses niedrige Festigkeitsverhältnis zu erreichen, wird heute in manchen Fällen auf eine an der Stoffauflaufdüse angeordnete Blende gänzlich verzichtet oder eine Regulierklappe, also ein auswechselbares Düsenvorderteil, vorgesehen. Bei einem Stoffauflauf ohne Blende kann jedoch keine Profilierung des Düsenspalts mehr vorgenommen werden. Zudem können auch etwaige fertigungsbedingte Ungenauigkeiten nicht mehr ausgeglichen werden. Die Verwendung einer Regulierklappe hingegen ermöglicht zwar eine Profilierung des Düsenspalts, ist aber im Vergleich mit der Blende eine sehr teure Lösung.
  • Der Stoffauflauf der bereits genannten deutschen Offenlegungsschrift DE 10 2004 047 879 A1 weist nun an der Blende eine von einer Faserstoffsuspension berührte Hauptfläche auf, die parallel zu der Innenfläche der oberen Düsenwand der Stoffauflaufdüse verläuft.
  • In durchgeführten Versuchen und betrieblichen Anwendungen, die eine solche Stoffauflauf-Geometrie im Endbereich der Stoffauflaufdüse verwendeten, hat sich gezeigt, dass es an der zwischen der Auflauffläche der Blende und der Hauptfläche der Blende als Knick ausgebildeten Kante zu nachteilhaften Strömungsablösungen in der mindestens eine Faserstoffsuspension aufweisenden Faserstoffsuspensionsströmung kommt. Und diese Strömungsablösungen, die insbeson dere bei nur leicht konvergierenden Stoffauflaufdüsen und stark angestellten Blenden, gegebenenfalls auch bei kleinen Blendenvorständen verstärkt ausgeprägt sind und die gegebenenfalls auch zu einem totalen Strömungsabriss führen können, resultieren in bekannter Weise in mehr oder weniger schwerwiegenden Problemen bei der Herstellung der Faserstoffbahn. Die Probleme können beispielsweise schlechte Querprofile in der hergestellten Faserstoffbahn sein.
  • Es ist also Aufgabe der Erfindung, einen Stoffauflauf der eingangs genannten Art derart zu verbessern, dass ein Anliegen der mindestens eine Faserstoffsuspension aufweisenden Faserstoffsuspensionsströmung an der Blende bei allen möglichen betrieblichen Bedingungen und Blendenwinkeln fortwährend und prozesssicher gegeben ist.
  • Diese Aufgabe wird bei einem Stoffauflauf der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass zwischen der Auflauffläche der Blende und der Hauptfläche der Blende wenigstens eine während des Betriebs des Stoffauflaufs von einer Faserstoffsuspension berührte Brechungsfläche an der Blende vorgesehen ist. Die während des Betriebs des Stoffauflaufs von einer Faserstoffsuspension berührte Brechungsfläche der Blende kann dabei unmittelbar oder mittelbar zwischen den beiden genannten Flächen der Blende des Stoffauflaufs angeordnet sein.
  • Die erfindungsgemäße Aufgabe wird auf diese Weise vollkommen gelöst.
  • Die erfindungsgemäße Verbesserung des Stoffauflaufs der eingangs genannten Art gewährleistet ein fortwährendes und prozesssicheres Anliegen der mindestens eine Faserstoffsuspension aufweisenden Faserstoffsuspensionsströmung an der Blende bei allen möglichen betrieblichen Bedingungen. Dies wird insbesondere als Folge der Vermeidung der bisherigen als Knick ausgebildeten Kante zwischen der Auflauffläche der Blende und der Hauptfläche der Blende erreicht. Die wenigstens eine erfindungsgemäße Brechungsfläche der Blende zwischen der Auflauffläche der Blende und der Hauptfläche der Blende vermeidet wirkungsvoll im Bereich der Blende des Stoffauflaufs ein mögliches Entstehen von Strömungsablösungen in der mindestens eine Faserstoffsuspension aufweisenden Faserstoffsuspensionsströmung. Durch diese erfindungsgemäßen, das heißt neuen Strömungsführungen werden starke Beschleunigungen der mindestens eine Faserstoffsuspension aufweisenden Faserstoffsuspensionsströmung in Maschinenquerrichtung und hohe Geschwindigkeiten vermieden.
  • Die bisherigen, sich auf die Entstehung von Strömungsablösungen möglicherweise positiv auswirkenden Eigenschaften des Stoffauflaufs, wie beispielsweise der Grad der Konvergenz der Stoffauflaufdüse, die Anstellung der Blende oder der Blendenvorstand, spielen bei der erfindungsgemäßen Verbesserung des Stoffauflaufs der eingangs genannten Art keine wesentliche Rolle mehr.
  • In einer ersten Ausführungsform der Erfindung weist die während des Betriebs des Stoffauflaufs von einer Faserstoffsuspension berührte Brechungsfläche der Blende – in Strömungsrichtung der mindestens einen Faserstoffsuspension gesehen – eine konvex gekrümmte Flächenform mit einem Krümmungsradius im Bereich von 0,1 bis 5 mm, vorzugsweise von 0,5 bis 3 mm, insbesondere von 1 mm, auf. Der Brechungsfläche der Blende ist – in Strömungsrichtung der mindestens einen Faserstoffsuspension gesehen – die Auflauffläche der Blende vorgeordnet und die Hauptfläche der Blende nachgeordnet. Die Brechungsfläche der Blende ist also unmittelbar zwischen den beiden genannten Flächen der Blende des Stoffauflaufs angeordnet.
  • Und in einer zweiten Ausführungsform der Erfindung weist die während des Betriebs des Stoffauflaufs von einer Faserstoffsuspension berührte Brechungsfläche der Blende – in Strömungsrichtung der mindestens einen Faserstoffsuspension gesehen – eine konvex gekrümmte Flächenform mit einem Krümmungsradius im Bereich von ≥ 5 mm auf. Die Brechungsfläche der Blende ist dabei wiederum unmittelbar oder mittelbar zwischen der Auflauffläche der Blende und der Hauptfläche der Blende angeordnet.
  • Ferner weist in einer dritten Ausführungsform der Erfindung die während des Betriebs des Stoffauflaufs von einer Faserstoffsuspension berührte Brechungsfläche der Blende – in Strömungsrichtung der mindestens einen Faserstoffsuspension gesehen – eine planare Flächenform mit einer Flächenlänge im Bereich von 0,2 bis 2 mm, vorzugsweise von 0,5 bis 1,5 mm, insbesondere von 1 mm, und vorzugsweise Winkel halbierender Flächenanordnung auf. Die Brechungsfläche der Blende ist dabei erneut unmittelbar oder mittelbar zwischen der Auflauffläche der Blende und der Hauptfläche der Blende angeordnet.
  • Die während des Betriebs des Stoffauflaufs von einer Faserstoffsuspension berührte Brechungsfläche der Blende ist bei den beiden letzten Ausführungsformen der Erfindung unmittelbar zwischen der Auflauffläche der Blende und der Hauptfläche der Blende angeordnet, wenn die Auflauffläche der Blende der Brechungsfläche der Blende unmittelbar vorgeordnet und die Hauptfläche der Blende der Brechungsfläche der Blende unmittelbar nachgeordnet ist.
  • Der während des Betriebs des Stoffauflaufs von einer Faserstoffsuspension berührten Brechungsfläche der Blende kann bei den beiden letzten Ausführungsformen der Erfindung sowohl einlaufseitig als auch auslaufseitig jeweils eine weitere Brechungsnebenfläche vorgeordnet bzw. nachgeordnet sein. In diesem Fall ist die Brechungsfläche der Blende dann mittelbar zwischen der Auflauffläche der Blende und der Hauptfläche der Blende angeordnet. Die Brechungsfläche der Blende kann selbstverständlich auch nur einseitig an eine Brechungsnebenfläche angrenzen.
  • Weiterhin kann die von einer Faserstoffsuspension berührte Hauptfläche der Blende parallel zu der Innenfläche der oberen Düsenwand der Stoffauflaufdüse ausgerichtet sein. Hierdurch wird bei einer geringen Strahlkontraktion für den wenigstens eine Faserstoffsuspension umfassenden Faserstoffsuspensionsstrahl sowohl eine hohe Mikroturbulenz in der mindestens einen Faserstoffsuspension als auch ein niedriges MD/CD-Festigkeitsverhältnis im Bereich von 1,1 bis 2,5, insbesondere im Bereich von 1,8 bis 2,0, erreicht. Zudem bleibt die Schutzfunktion der Blende für die obere Düsenwand bestehen.
  • Alternativ kann die von einer Faserstoffsuspension berührte Hauptfläche der Blende auch unter einem divergenten Winkel von bis zu 15°, vorzugsweise von bis zu 10°, insbesondere von bis zu 5°, zu der Innenfläche der oberen Düsenwand der Stoffauflaufdüse ausgerichtet sein. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die Auflauffläche der Blende und die Innenfläche der oberen Düsenwand der Stoffauflaufdüse einen Winkel im Bereich von ≤ 150°, vorzugsweise von ≤ 135°, insbesondere von ≤ 120°, einschließen. Durch diese stark angestellte Auflauffläche der Blende ist die Umlenkung der mindestens eine Faserstoffsuspension aufweisenden Faserstoffsuspensionsströmung sehr stark ausgeprägt, wodurch sie die Gefahr eines Strömungsabrisses merklich erhöht.
  • Die Blende weist überdies bevorzugt einen Blendenvorstand im Bereich von > 0 bis 10 mm, vorzugsweise von 1 bis 6 mm, insbesondere von 2 bis 5 mm, auf. Dieser positive Blendenvorstand bedeutet, dass die Blende – in Strömungsrichtung der mindestens einen Faserstoffsuspension gesehen – von der oberen Düsenwand der Stoffauflaufdüse hervorsteht, auch wenn der Blendenvorstand zwecks einer Profilierung des wenigstens eine Faserstoffsuspension umfassenden Faserstoffsuspensionsstrahls reduziert werden muss.
  • Damit ein Wiederanlegen des wenigstens eine Faserstoffsuspension umfassenden Faserstoffsuspensionsstrahls an der Blende fortwährend gegeben ist, weist sie bevorzugt eine Blendendicke im Bereich von 10 bis 40 mm, vorzugsweise im Bereich von 12 bis 25 mm, auf. Das Wiederanlegen des wenigstens eine Faserstoffsuspension umfassenden Faserstoffsuspensionsstrahls an der Blende unterstützt zudem in positivem Maße das Erreichen einer geringen Strahlkontraktion für den wenigstens eine Faserstoffsuspension umfassenden Faserstoffsuspensionsstrahl.
  • Weiterhin kann die Blende unterseitig und in ihrer Höhenrichtung bevorzugt mit einer Mehrzahl von Schlitzen versehen sein. Damit wird eine exakte Profilierung des wenigstens eine Faserstoffsuspension umfassenden Faserstoffsuspensionsstrahls auf eine einfache und kostengünstige Weise ermöglicht.
  • Zum Zwecke einer stabilen und zumindest einseitigen Führung des wenigstens eine Faserstoffsuspension umfassenden Faserstoffsuspensionsstrahls weist die untere Düsenwand – in Strömungsrichtung der mindestens einen Faserstoffsuspension gesehen – bevorzugt einen Überstand im Bereich von 6 bis 30 mm, vorzugsweise im Bereich von 12 bis 25 mm, gegenüber der Blende auf.
  • Ferner ist die von einer Faserstoffsuspension berührte Hauptfläche der Blende bevorzugt in einem senkrechten Abstand von mindestens 6 mm, vorzugsweise von mindestens 12 mm, von der unteren Düsenwand der Stoffauflaufdüse angeordnet. Diese Mindestgrößen ermöglichen die Erzeugung einer optimalen Strahlkontraktion bei Erreichung vorgenannter Eigenschaften.
  • Um die Erzeugung und Erhaltung einer Mindestturbulenz in der mindestens eine Faserstoffsuspension aufweisenden Faserstoffsuspensionsströmung während des Durchströmens der Stoffauflaufdüse zu gewährleisten, sind in ihr günstigerweise mehrere Lamellen angeordnet, deren stromabwärtige Lamellenspitzen vorzugsweise im Bereich der Blende liegen. Somit weisen die Lamellen bevorzugt eine jeweilige Lamellenlänge im Bereich von 50 bis 98%, vorzugsweise im Bereich von 65 bis 95%, der Länge der Stoffauflaufdüse auf.
  • Der erfindungsgemäße Stoffauflauf kann selbstverständlich auch als ein Mehrschichtenstoffauflauf mit wenigstens einem Trennelement ausgeführt sein.
  • Dadurch können mehrschichtige Faserstoffbahnen mit unterschiedlichen Schichtenqualitäten erzeugt werden.
  • Der erfindungsgemäße Stoffauflauf eignet sich in hervorragender Weise auch zur Verwendung in einer Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn, insbesondere einer Papier-, Karton- oder Tissuebahn. Die in der Maschine mit wenigstens einem erfindungsgemäßen Stoffauflauf hergestellte Faserstoffbahn weist durchwegs hervorragende Eigenschaften, insbesondere der vorgenannten Art auf.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung mehrerer bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Zeichnung.
  • Es zeigen
  • 1 eine vertikale und schematische Längsschnittteilansicht einer Ausführungsform eines Stoffauflaufs für eine Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn gemäß dem Stand der Technik; und
  • 2 bis 5 vertikale und schematische Längsschnittteilansichten von Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen Stoffauflaufs für eine Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn.
  • Alle 1 bis 5 zeigen jeweils eine Stoffauflaufdüse 8 eines Stoffauflaufs 1 für eine Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn 2 (vgl. 1 und 5) in einer vertikalen und schematischen Längsschnittteilansicht. Bei der Faserstoffbahn 2 kann es sich insbesondere um eine Papier-, Karton- oder Tissuebahn handeln.
  • Der jeweilige Stoffauflauf 1 für eine Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn 2 aus mindestens einer Faserstoffsuspension 3 (Pfeil) umfasst eine obere Düsenwand 4 und eine untere Düsenwand 5 (vgl. 1 und 5) sowie zwei nicht explizit dargestellte Seitenwände 6 (vgl. 1 und 5). Diese vier Bauteile 4, 5, 6 bilden einen Innenraum 7 der Stoffauflaufdüse 8, der von der Faserstoffsuspension 3 (Pfeil) durchströmt ist und der sich in Strömungsrichtung S (Pfeil) der Faserstoffsuspension 3 (Pfeil) zu einem Auslauf 9 verjüngt. An der oberen Düsenwand 4 ist auslaufseitig eine mittels mehrerer Elemente 10 verschiebbare und sich über die Maschinenbreite B (Pfeil) erstreckende Blende 11 angeordnet. Das einzelne Element 10 ist beispielsweise als eine Gewindespindel ausgebildet, die oben an der Blende angreift und ihrerseits durch ein Handrad, einen Elektromotor oder dergleichen betätigbar ist.
  • Die jeweils in den 1 bis 5 dargestellte Blende 11 besitzt einen Blendenvorstand A und eine Blendeneintauchtiefe T. Ferner weist sie während des Betriebs des Stoffauflaufs 1 wenigstens zwei von einer Faserstoffsuspension 3 (Pfeil) berührte Flächen, eine stromaufwärtige Auflauffläche 12 und eine unmittelbar (vgl. 1) oder mittelbar (vgl. 2 bis 5) nachgeordnete Hauptfläche 13, auf.
  • Die in der 1 dargestellte Blende 11 gemäß dem Stand der Technik weist nun eine von einer Faserstoffsuspension 3 (Pfeil) berührte Hauptfläche 13 auf, die parallel zu der Innenfläche 14 der oberen Düsenwand 4 verläuft (Symboldarstellung). Zwischen der Auflauffläche 12 der Blende 11 und der Hauptfläche 13 der Blende 11 ist also eine als Knick ausgebildeten Kante 15 vorgesehen. An dieser Kante 15 kommt es zu Strömungsablösungen (Bereich 16) in der mindestens eine Faserstoffsuspension 3 (Pfeil) aufweisenden Faserstoffsuspensionsströmung. Und diese Strömungsablösungen (Bereich 16), die insbesondere bei nur leicht konvergierenden Stoffauflaufdüsen und stark angestellten Blenden, gegebenenfalls auch bei kleinen Blendenvorständen verstärkt ausgeprägt sind und die gegebenenfalls auch zu einem totalen Strömungsabriss führen können, resultieren in bekannter Weise in mehr oder weniger schwerwiegenden Problemen bei der Herstellung der Faserstoffbahn. Die Probleme können beispielsweise schlechte Querprofile in der hergestellten Faserstoffbahn sein.
  • Die 2 bis 5 zeigen vertikale und schematische Längsschnittteilansichten von vier Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen Stoffauflaufs 1 für eine Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn 2.
  • Dabei ist zwischen der Auflauffläche 12 der Blende 11 und der Hauptfläche 13 der Blende 11 wenigstens eine während des Betriebs des Stoffauflaufs 1 von einer Faserstoffsuspension 3 berührte Brechungsfläche 17 vorgesehen. Diese Brechungsfläche 17 der jeweiligen Blende 11 kann dabei unmittelbar oder mittelbar zwischen den beiden genannten Flächen 12, 13 der Blende 11 des Stoffauflaufs 1 angeordnet sein.
  • So weist in der Ausführungsform der 2 die während des Betriebs des Stoffauflaufs 1 von einer Faserstoffsuspension 3 berührte Brechungsfläche 17 der Blende 11 – in Strömungsrichtung S (Pfeil) der mindestens einen Faserstoffsuspension 3 (Pfeil) gesehen – eine konvex gekrümmte Flächenform 18 mit einem Krümmungsradius 18.R im Bereich von 0,1 bis 5 mm, vorzugsweise von 0,5 bis 3 mm, insbesondere von 1 mm, auf. Diese Brechungsfläche 17 der Blende 11 ist unmittelbar zwischen den beiden Flächen der Blende 11 des Stoffauflaufs 1, der Auflauffläche 12 und der Hauptfläche 13, angeordnet.
  • In der Ausführungsform der 3 weist die während des Betriebs des Stoffauflaufs 1 von einer Faserstoffsuspension 3 berührte Brechungsfläche 17 der Blende 11 – in Strömungsrichtung S (Pfeil) der mindestens einen Faserstoffsuspension 3 (Pfeil) gesehen – eine konvex gekrümmte Flächenform 19 mit einem Krümmungsradius 19.R im Bereich von ≥ 5 mm auf.
  • Und in der Ausführungsform der 4 weist die während des Betriebs des Stoffauflaufs 1 von einer Faserstoffsuspension 3 berührte Brechungsfläche 17 der Blende 11 – in Strömungsrichtung S (Pfeil) der mindestens einen Faserstoffsuspension 3 (Pfeil) gesehen – eine planare Flächenform 20 mit einer Flächenlänge 20.L im Bereich von 0,2 bis 2 mm, vorzugsweise von 0,5 bis 1,5 mm, insbesondere von 1 mm, und Winkel halbierender Flächenanordnung. Die Winkel halbierende Flächenanordnung der planaren Flächenform 20 ist mittels der beiden gleich großen Winkel γ angedeutet. Die planare Flächenform 20 kann selbstverständlich auch einseitig angeordnet sein.
  • In den beiden Ausführungsformen der 3 und 4 ist der während des Betriebs des Stoffauflaufs 1 von einer Faserstoffsuspension 3 berührten Brechungsfläche 17 der Blende 11 sowohl einlaufseitig als auch auslaufseitig jeweils eine weitere Brechungsnebenfläche 19.1, 19.2 bzw. 20.1, 20.2 vorgeordnet bzw. nachgeordnet. Diese beiden Brechungsflächen 17 der Blende 11 sind also mittelbar zwischen den beiden Flächen der Blende 11 des Stoffauflaufs 1, der Auflauffläche 12 und der Hauptfläche 13, angeordnet.
  • Überdies ist die von einer Faserstoffsuspension 3 (Pfeil) berührte Hauptfläche 13 der jeweiligen Blende 11 der 2 bis 4 parallel (Symboldarstellung) zu der Innenfläche 14 der jeweiligen oberen Düsenwand 4 der Stoffauflaufdüse 8 ausgerichtet.
  • Weiterhin ist in der Ausführungsform der 5 die von einer Faserstoffsuspension 3 (Pfeil) berührte Hauptfläche 13 der Blende 11 unter einem divergenten Winkel β von bis zu 15°, vorzugsweise von bis zu 10°, insbesondere von bis zu 5°, zu der Innenfläche 14 der oberen Düsenwand 4 der Stoffauflaufdüse 8 ausgerichtet. Die Auflauffläche 12 der Blende 11 und die Innenfläche 14 der oberen Düsenwand 4 der Stoffauflaufdüse 8 schließen dabei einen Winkel α im Bereich von ≤ 150°, vorzugsweise von ≤ 135°, insbesondere von ≤ 120°, ein.
  • Zudem weist die dargestellte untere Düsenwand 5 der Stoffauflaufdüse 8 – in Strömungsrichtung S (Pfeil) der mindestens einen Faserstoffsuspension 3 (Pfeil) gesehen – einen Überstand Ü im Bereich von 6 bis 30 mm, vorzugsweise im Bereich von 12 bis 25 mm, gegenüber der Blende 11 auf. Selbstverständlich können auch die nicht dargestellten unteren Düsenwände der jeweiligen Stoffauflaufdüse 8 der 2 bis 4 einen derartigen Überstand aufweisen.
  • Die während des Betriebs des Stoffauflaufs 1 von einer Faserstoffsuspension 3 berührte Brechungsfläche 17 dieser Blende 11 kann wiederum eine konvex gekrümmte Flächenform 18, 19 (vgl. 2 und 3) oder eine planare Flächenform 20 (vgl. 4) aufweisen, gegebenenfalls auch mit Brechungsnebenflächen 19.1, 19.2 bzw. 20.1, 20.2 (vgl. 3 und 4) versehen sein.
  • Auch weist die jeweiligen Blende 11 der 2 bis 5 einen Blendenvorstand A im Bereich von > 0 bis 10 mm, vorzugsweise von 1 bis 6 mm, insbesondere von 2 bis 5 mm, auf. Dieser positive Blendenvorstand A bedeutet, dass die einzelne Blende 11 – in Strömungsrichtung S (Pfeil) der mindestens einen Faserstoffsuspension 3 (Pfeil) gesehen – von der oberen Düsenwand 4 der Stoffauflaufdüse heraussteht.
  • Und die jeweilige Blende der 2 bis 5 weist ferner eine Blendendicke D im Bereich von 10 bis 40 mm, vorzugsweise im Bereich von 12 bis 25 mm, auf. Zudem kann sie, wie beispielhaft in der Ausführungsform der 2 angedeutet ist, in ihrer Höhenrichtung H (Pfeil) mit einer Mehrzahl von Schlitzen 21 (gestrichelte Darstellung) versehen sein. Die Schlitze 21 können rechteckige und/oder keilförmige und/oder parabelförmige und/oder runde Formen aufweisen.
  • Die jeweilige von einer Faserstoffsuspension 3 (Pfeil) berührte Hauptfläche 13 der Blende 11 der 2 bis 5 ist in einem senkrechten Abstand C von mindestens 6 mm, vorzugsweise von mindestens 12 mm, von der unteren Düsenwand 5 der Stoffauflaufdüse 8 angeordnet (vgl. 5).
  • Und in der jeweiligen Stoffauflaufdüse 8 können, wie in der Ausführungsform der 5 lediglich gestrichelt angedeutet ist, mehrere Lamellen 22 angeordnet sein, deren stromabwärtige Lamellenspitzen 23 vorzugsweise im Bereich der Blende 11 liegen. Die Lamellen 22 weisen hierbei bevorzugt eine jeweilige Lamellenlänge 22.L im Bereich von 50 bis 98%, vorzugsweise im Bereich von 65 bis 95%, der Länge 8.L der Stoffauflaufdüse 8 auf. Alternativ oder ergänzend kann der Stoffauflauf 1 auch als ein Mehrschichtenstoffauflauf mit wenigstens einem Trennelement ausgeführt sein.
  • Der Stoffauflauf 1 kann in weiterer Ausgestaltung auch mit einer sektionierten Stoffdichteregelung (Verdünnungswasser-Technologie, „ModuleJet”), wie sie beispielsweise aus der deutschen Patentschrift DE 40 19 593 C2 bekannt ist, versehen sein.
  • Der in den 2 bis 5 jeweils zumindest bereichsweise dargestellte und beschriebene Stoffauflauf 1 eignet sich in besonderem Maße zur Verwendung in einer Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn, insbesondere einer Papier- oder Kartonbahn, aus wenigstens einer Faserstoffsuspension.
  • Zusammenfassend ist festzuhalten, dass durch die Erfindung ein Stoffauflauf der eingangs genannten Art derart verbessert wird, dass ein Anliegen der mindestens eine Faserstoffsuspension aufweisenden Faserstoffsuspensionsströmung an der Blende bei allen möglichen betrieblichen Bedingungen und Blendenwinkeln fortwährend und prozesssicher gegeben ist.
  • 1
    Stoffauflauf
    2
    Faserstoffbahn
    3
    Faserstoffsuspension (Pfeil)
    4
    Obere Düsenwand
    5
    Untere Düsenwand
    6
    Seitenwand
    7
    Innenraum
    8
    Stoffauflaufdüse
    8.L
    Länge der Stoffauflaufdüse
    9
    Auslauf
    10
    Element
    11
    Blende
    12
    Stromaufwärtige Auflauffläche
    13
    Nachgeordnete Hauptfläche
    14
    Innenfläche
    15
    Kante
    16
    Strömungsablösungen (Bereich)
    17
    Brechungsfläche
    18
    Konvex gekrümmte Flächenform
    18.R
    Krümmungsradius
    19
    Konvex gekrümmte Flächenform
    19.1
    Brechungsnebenfläche
    19.2
    Brechungsnebenfläche
    19.R
    Krümmungsradius
    20
    Planare Flächenform
    20.1
    Brechungsnebenfläche
    20.2
    Brechungsnebenfläche
    20.L
    Flächenlänge
    21
    Schlitze
    22
    Lamelle
    22.L
    Lamellenlänge
    23
    Lamellenspitze
    A
    Blendenvorstand
    B
    Maschinenbreite (Pfeil)
    C
    Senkrechter Abstand
    D
    Blendendicke
    H
    Höhenrichtung (Pfeil)
    S
    Strömungsrichtung (Pfeil)
    T
    Blendeneintauchtiefe
    Ü
    Überstand
    α
    Winkel
    β
    Winkel
    γ
    Winkel
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102004047879 A1 [0002, 0005]
    • - DE 4019593 C2 [0050]

Claims (15)

  1. Stoffauflauf (1) für eine Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn (2), insbesondere einer Papier-, Karton- oder Tissuebahn, aus wenigstens einer Faserstoffsuspension (3), mit einer eine obere Düsenwand (4) und eine untere Düsenwand (5) sowie zwei Seitenwände (6) aufweisenden, sich zu einem Auslauf (9) verjüngenden und einen von der Faserstoffsuspension (3) während des Betriebs des Stoffauflaufs (1) mit einer Strömungsrichtung (S) durchströmten Innenraum (7) aufweisenden Stoffauflaufdüse (8), wobei an der oberen Düsenwand (4) der Stoffauflaufdüse (8) auslaufseitig eine mittels mehrerer Elemente (10) verschiebbare und sich über die Maschinenbreite (B) erstreckende Blende (11) angeordnet ist, die einen Blendenvorstand (A) und eine Blendeneintauchtiefe (T) besitzt und die während des Betriebs des Stoffauflaufs (1) wenigstens zwei von einer Faserstoffsuspension (3) berührte Flächen, eine stromaufwärtige Auflauffläche (12) und eine nachgeordnete Hauptfläche (13), aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Auflauffläche (12) der Blende (11) und der Hauptfläche (13) der Blende (11) wenigstens eine während des Betriebs des Stoffauflaufs (1) von einer Faserstoffsuspension (3) berührte Brechungsfläche (17) an der Blende (11) vorgesehen ist.
  2. Stoffauflauf (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die während des Betriebs des Stoffauflaufs (1) von einer Faserstoffsuspension (3) berührte Brechungsfläche (17) der Blende (11) – in Strömungsrichtung (S) der wenigstens einen Faserstoffsuspension (3) gesehen – eine konvex gekrümmte Flächenform (18) mit einem Krümmungsradius (18.K) im Bereich von 0,1 bis 5 mm, vorzugsweise von 0,5 bis 3 mm, insbesondere von 1 mm, aufweist.
  3. Stoffauflauf (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die während des Betriebs des Stoffauflaufs (1) von einer Faserstoffsuspension (3) berührte Brechungsfläche (17) der Blende (11) – in Strömungsrichtung (S) der wenigstens einen Faserstoffsuspension (3) gesehen – eine konvex gekrümmte Flächenform (19) mit einem Krümmungsradius (19.K) im Bereich von ≥ 5 mm aufweist.
  4. Stoffauflauf (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die während des Betriebs des Stoffauflaufs (1) von einer Faserstoffsuspension (3) berührte Brechungsfläche (17) der Blende (11) – in Strömungsrichtung (S) der wenigstens einen Faserstoffsuspension (3) gesehen – eine Planare Flächenform (20) mit einer Flächenlänge (20.L) im Bereich von 0,2 bis 2 mm, vorzugsweise von 0,5 bis 1,5 mm, insbesondere von 1 mm, und vorzugsweise Winkel (γ) halbierender Flächenanordnung aufweist.
  5. Stoffauflauf (1) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der während des Betriebs des Stoffauflaufs (1) von einer Faserstoffsuspension (3) berührten Brechungsfläche (17) der Blende (11) sowohl einlaufseitig als auch auslaufseitig jeweils eine weitere Brechungsnebenfläche (19.1, 19.2; 20.2, 20.2) vorgeordnet bzw. nachgeordnet ist.
  6. Stoffauflauf (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die während des Betriebs des Stoffauflaufs (1) von einer Faserstoffsuspension (3) berührte Hauptfläche (13) der Blende (11) parallel zu der Innenfläche (14) der oberen Düsenwand (4) der Stoffauflaufdüse (8) ausgerichtet ist.
  7. Stoffauflauf (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die während des Betriebs des Stoffauflaufs (1) von einer Faserstoffsuspension (3) berührte Hauptfläche (13) der Blende (11) unter einem divergenten Winkel (β) von bis zu 15°, vorzugsweise von bis zu 10°, insbesondere von bis zu 5°, zu der Innenfläche (14) der oberen Düsenwand (4) der Stoffauflaufdüse (8) ausgerichtet ist.
  8. Stoffauflauf (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflauffläche (12) der Blende (11) und die Innenfläche (14) der oberen Düsenwand (4) der Stoffauflaufdüse (8) einen Winkel (α) im Bereich von ≤ 150°, vorzugsweise von ≤ 135°, insbesondere von ≤ 120°, einschließen.
  9. Stoffauflauf (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende (11) einen Blendenvorstand (A) im Bereich von > 0 bis 10 mm, vorzugsweise von 1 bis 6 mm, insbesondere von 2 bis 5 mm, aufweist.
  10. Stoffauflauf (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende (11) eine Blendendicke (D) im Bereich von 10 bis 40 mm, vorzugsweise im Bereich von 12 bis 25 mm, aufweist.
  11. Stoffauflauf (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Düsenwand (5) der Stoffauflaufdüse (8) – in Strömungsrichtung (S) der wenigstens einen Faserstoffsuspension (3) gesehen – einen Überstand (Ü) im Bereich von 6 bis 30 mm, vorzugsweise im Bereich von 12 bis 25 mm, gegenüber der Blende (11) aufweist.
  12. Stoffauflauf (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die während des Betriebs des Stoffauflaufs (1) von einer Faserstoffsuspension (3) berührte Hauptfläche (13) der Blende (11) in einem senkrechten Abstand (C) von mindestens 6 mm, vorzugsweise von mindestens 12 mm, von der unteren Düsenwand (5) der Stoffauflaufdüse (8) angeordnet ist.
  13. Stoffauflauf (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Stoffauflaufdüse (8) mehrere Lamellen (22) angeordnet sind, deren stromabwärtige Lamellenspitzen (23) vorzugsweise im Bereich der Blende (11) liegen.
  14. Stoffauflauf (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er als ein Mehrschichtenstoffauflauf mit wenigstens einem Trennelement ausgeführt ist.
  15. Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn (2), insbesondere einer Papier-, Karton- oder Tissuebahn, mit wenigstens einem Stoffauflauf (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14.
DE102009027079A 2009-06-22 2009-06-22 Stoffauflauf für eine Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn Withdrawn DE102009027079A1 (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102009027079A DE102009027079A1 (de) 2009-06-22 2009-06-22 Stoffauflauf für eine Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn
CN2010800214937A CN102428228A (zh) 2009-06-22 2010-04-26 用于制造纤维材料幅的机器所用的流浆箱
EP10718128.1A EP2446083B1 (de) 2009-06-22 2010-04-26 Stoffauflauf für eine maschine zur herstellung einer faserstoffbahn
PCT/EP2010/055521 WO2010149413A2 (de) 2009-06-22 2010-04-26 Stoffauflauf für eine maschine zur herstellung einer faserstoffbahn
US13/314,793 US20120138251A1 (en) 2009-06-22 2011-12-08 Headbox for a machine to produce a fiber web

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102009027079A DE102009027079A1 (de) 2009-06-22 2009-06-22 Stoffauflauf für eine Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102009027079A1 true DE102009027079A1 (de) 2010-12-23

Family

ID=43123052

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102009027079A Withdrawn DE102009027079A1 (de) 2009-06-22 2009-06-22 Stoffauflauf für eine Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn

Country Status (5)

Country Link
US (1) US20120138251A1 (de)
EP (1) EP2446083B1 (de)
CN (1) CN102428228A (de)
DE (1) DE102009027079A1 (de)
WO (1) WO2010149413A2 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010041332A1 (de) 2010-09-24 2012-01-19 Voith Patent Gmbh Blattbildungssystem
DE102010042106A1 (de) 2010-10-07 2012-04-12 Voith Patent Gmbh Blattbildungssystem für eine Maschine zur Herstellung einer zumindest einschichtigen Faserstoffbahn
WO2013017344A1 (de) 2011-08-04 2013-02-07 Voith Patent Gmbh Blattbildungssystem für eine maschine zur herstellung einer zwei- oder mehrschichtigen faserstoffbahn

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20120312487A1 (en) * 2011-05-11 2012-12-13 Hollingsworth & Vose Company Systems and methods for making fiber webs
BR112017009720B1 (pt) * 2014-12-16 2021-10-19 Philip Morris Products S.A. Aparelho de revestimento para a produção de uma rede revestida de material de tabaco homogeneizado
CN105780577B (zh) * 2016-03-18 2018-08-07 杭州湿法无纺布设备有限公司 湿法成型装置及方法
CN114908601B (zh) * 2022-05-06 2024-08-30 杭州美辰纸业技术有限公司 一种具有较好适应性的流浆箱

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4019593C2 (de) 1990-06-20 1994-01-20 Voith Gmbh J M Stoffauflauf für Papiermaschinen
DE102004047879A1 (de) 2004-10-01 2006-04-06 Voith Paper Patent Gmbh Stoffauflauf

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1417736A (en) * 1972-02-24 1975-12-17 Beloit Corp Paprer-making machines
US4373993A (en) * 1980-03-07 1983-02-15 Mitsubishi Jukogyo Kabushiki Kaisha Slice lip forming a smooth continuous surface
DE102007036945A1 (de) * 2007-08-04 2009-02-05 Voith Patent Gmbh Verfahren zur Beeinflussung der Zweiseitigkeit der Layer Orientation und Stoffauflauf zur Durchführung des Verfahrens

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4019593C2 (de) 1990-06-20 1994-01-20 Voith Gmbh J M Stoffauflauf für Papiermaschinen
DE102004047879A1 (de) 2004-10-01 2006-04-06 Voith Paper Patent Gmbh Stoffauflauf

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010041332A1 (de) 2010-09-24 2012-01-19 Voith Patent Gmbh Blattbildungssystem
DE102010042106A1 (de) 2010-10-07 2012-04-12 Voith Patent Gmbh Blattbildungssystem für eine Maschine zur Herstellung einer zumindest einschichtigen Faserstoffbahn
WO2013017344A1 (de) 2011-08-04 2013-02-07 Voith Patent Gmbh Blattbildungssystem für eine maschine zur herstellung einer zwei- oder mehrschichtigen faserstoffbahn
DE102011080424A1 (de) 2011-08-04 2013-02-07 Voith Patent Gmbh Blattbildungssystem für eine Maschine zur Herstellung einer zwei- oder mehrschichtigen Faserstoffbahn

Also Published As

Publication number Publication date
WO2010149413A2 (de) 2010-12-29
EP2446083A2 (de) 2012-05-02
WO2010149413A3 (de) 2011-02-24
US20120138251A1 (en) 2012-06-07
CN102428228A (zh) 2012-04-25
EP2446083B1 (de) 2013-07-24

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2446083B1 (de) Stoffauflauf für eine maschine zur herstellung einer faserstoffbahn
EP2739780B1 (de) Blattbildungssystem für eine maschine zur herstellung einer zwei- oder mehrschichtigen faserstoffbahn
DE102008043145A1 (de) Zweischichtenstoffauflauf für eine Maschine zur Herstellung einer zweischichtigen Faserstoffbahn
DE102008054896A1 (de) Stoffauflauf für eine Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn
DE102008054893A1 (de) Stoffauflauf für eine Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn
EP1236828A1 (de) Lamelle eines Stoffauflaufs einer Papier-, Karton- oder Tissuemaschine
WO2008077585A1 (de) Stoffauflauf einer maschine zur herstellung einer faserstoffbahn
DE102004047879A1 (de) Stoffauflauf
EP1881106B1 (de) Stoffauflauf einer Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn
DE102010041332A1 (de) Blattbildungssystem
EP2585633B1 (de) Stoffauflauf für eine maschine zur herstellung einer faserstoffbahn
DE102009046968A1 (de) Stoffauflauf
DE10208640A1 (de) Verfahren zur Herstellung einer Faserstoffbahn und Stoffauflauf
EP4328376B1 (de) Schrägsiebformer
DE102009029576A1 (de) Stoffauflauf für eine Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn
EP1403424B1 (de) Stoffauflauf mit Leitschaufel
DE102007036535A1 (de) Stoffauflauf einer Maschine zur Herstellung einer mehrschichtigen Faserstoffbahn
DE102009045045A1 (de) Trennelement für einen Stoffauflauf einer Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn
EP1403423A1 (de) Stoffauflauf mit Drallerzeuger
DE102006049020A1 (de) Stoffauflauf
DE102008000175A1 (de) Mehrschichtenstoffauflauf für eine Maschine zur Herstellung einer mehrschichtigen Faserstoffbahn
EP1065311A2 (de) Stoffauflauf
DE102007023781A1 (de) Stoffauflauf einer Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn
EP1568820A1 (de) Blattbildungssystem
DE10318035A1 (de) Stoffauflauf

Legal Events

Date Code Title Description
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee

Effective date: 20150101