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DE102009027000A1 - Kältegerät mit wenigstens einem ausziehbar gelagerten Fachboden - Google Patents

Kältegerät mit wenigstens einem ausziehbar gelagerten Fachboden Download PDF

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Publication number
DE102009027000A1
DE102009027000A1 DE200910027000 DE102009027000A DE102009027000A1 DE 102009027000 A1 DE102009027000 A1 DE 102009027000A1 DE 200910027000 DE200910027000 DE 200910027000 DE 102009027000 A DE102009027000 A DE 102009027000A DE 102009027000 A1 DE102009027000 A1 DE 102009027000A1
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DE
Germany
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shelf
refrigerator
refrigeration appliance
shell
front wall
Prior art date
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Ceased
Application number
DE200910027000
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English (en)
Inventor
Christoph Becke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BSH Hausgeraete GmbH
Original Assignee
BSH Bosch und Siemens Hausgeraete GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Ceased legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D25/00Charging, supporting, and discharging the articles to be cooled
    • F25D25/02Charging, supporting, and discharging the articles to be cooled by shelves
    • F25D25/024Slidable shelves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Refrigerator Housings (AREA)
  • Devices That Are Associated With Refrigeration Equipment (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kältegerät (10), insbesondere Haushaltskältegerät, mit einem Kühlraum (12), in dem wenigstens ein Fachboden (20) angeordnet ist. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass der Fachboden (20) bezüglich seiner Breite in mindestens zwei Teilabschnitte (22, 23) unterteilt ist, die unabhängig voneinander ausziehbar ausgebildet sind.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kältegerät, wie insbesondere ein Haushaltskältegerät mit einem Kühlraum, in dem wenigstens ein ausziehbar gelagerter Fachboden angeordnet ist, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Ein derartiges Kältegerät ist aus der EP 1 030 146 A2 bekannt. Bei diesem Kälte- bzw. Kühlgerät sind Fachböden, die in seinem mittleren und unteren Bereich angeordnet sind, ausziehbar gelagert. Das heißt, derartige Fachböden können um ein bestimmtes Maß aus dem Kühlraum des Kältegeräts herausgezogen werden.
  • Die DE 10 2005 021 848 A1 zeigt ein Kühlgerät mit mehreren Abstellböden, von denen im mittleren Bereich des Innenraums mindestens einer einen ausziehbaren Teilboden bildet, der sich nur über einen Teil der Breite des Innenraums erstreckt. Übereinanderliegende Teilböden können untereinander verbunden sein. Zum Herausziehen des Teilbodens bzw. der Teilböden ist eine Ausziehvorrichtung, beispielsweise in Form von Teleskopschienen, vorgesehen.
  • In der EP 0 746 982 A2 ist eine Vorrichtung zur Aufnahme von Behältern gezeigt, mit der mehrere oben offene Behälter nebeneinander in einer Ebene in ein beispielsweise in einem Kühlschrank oder einem Backofen angebrachtes Traggestell eingeschoben und wieder daraus herausgezogen werden können.
  • Insbesondere bei höheren Kühlgeräten tritt das Problem auf, dass Fachböden, die im oberen Bereich des Kältegeräts angeordnet sind, und hier wiederum insbesondere deren hinterer, der Rückwand des Kühlraums zugewandter Bereich, nur schlecht zugänglich sind. Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, die Zugänglichkeit und Benutzbarkeit von Fachböden eines Kältegeräts zu verbessern, die in dessen oberem Bereich angeordnet sind oder sogar den obersten Fachboden darstellen.
  • Diese Aufgabe wird mit einem Kältegerät, insbesondere einem Haushaltskältegerät, gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Erfindungsgemäß ist bei der vorliegenden Erfindung vorgesehen, dass der Fachboden bezüglich seiner Breite in mindestens zwei Teilabschnitte unterteilt ist, die unabhängig voneinander ausziehbar ausgebildet sind. Das heißt, dass statt eines einzigen Fachbodens in einer Lagerebene mindestens zwei nebeneinander angeordnete Teilabschnitte von Fachböden vorgesehen sind. Dadurch kann eine bessere Übersichtlichkeit der auf den Teilabschnitten des Fachbodens abgestellten Gegenstände erzielt werden. Außerdem sind im ausgezogenen Zustand beide Teilabschnitte nicht nur von vorn, sondern auch von der Seite her zugänglich, was das Abstellen von Gegenständen auf dem Fachboden sowie das Entnehmen von auf dem Fachboden abgestellten Gegenständen von der Seite her ermöglicht. Dadurch werden die beiden Teilabschnitte insbesondere in jenen Bereichen ihrer beiden Seitenränder, die einander zugewandt sind, besser zugänglich. Dadurch werden der Komfort hinsichtlich der Benutzung eines derartig ausgebildeten Kältegeräts verbessert. Ferner muss nicht der gesamte Fachboden ausgezogen werden, um einen Gegenstand auf einem Teilabschnitt abstellen oder von diesem herausnehmen zu können.
  • Vorzugsweise ist zumindest ein Teilabschnitt des Fachbodens als eine Schale ausgebildet, welche zumindest eine Frontwand – und üblicherweise auch eine Rückwand – aufweist. Diese Wände begrenzen bevorzugt eine ebenflächige Abstellfläche. Durch die schalenartige Ausbildung kann verhindert werden, dass auf dem Fachboden bzw. einem Teilabschnitt abgestellte Gegenstände z. B. beim Einschieben des Fachbodens von dessen Abstellfläche rutschen. Bei einer Ausgestaltung einer Schale ohne Seitenwände besteht der Vorteil, dass die entsprechende Schale bzw. der Fachboden oder Teilabschnitt sehr gut von der Seite zugänglich ist. Alternativ können bei der Ausgestaltung einer Schale mit zwei sich quer zur Frontwand erstreckenden Seitenwänden diese Seitenwände abgesenkt sein, so dass sie eine geringere Höhe aufweisen als die Frontwand. Damit wird einerseits eine gute Zugänglichkeit von der Seite her erreicht und andererseits der Vorteil genutzt, dass Gegenstände nicht seitlich aus der Schale herausrutschen können.
  • Mir Vorteil ist der Fachboden im oberen Bereich des Kältegeräts, vorzugsweise als oberster Fachboden, im Kühlraum angeordnet. Dies kann insbesondere für klein gewachsene Benutzer einen zusätzlichen Komfortgewinn bringen.
  • Der Fachboden, die Teilabschnitte bzw. die Schalen sind dann besonders leicht herauszuziehen und daher komfortabel zu benutzen, wenn an ihrer Frontwand ein Griff angeordnet ist. Ein derartiger Griff kann beispielsweise ein nach vorn, oben oder unten abstehender Bügel oder Vorsprung sein; er kann jedoch auch als Griffmulde ausgestaltet sein.
  • Es kann von Vorteil sein, wenn jeder Teilabschnitt nicht nur an derjenigen Seite gelagert ist, die der Innenwand des Kühlraums zugewandt ist, sondern auch jeweils an derjenigen Seite, die einem anderen Teilabschnitt zugewandt ist. Die Lagerung erfolgt dabei vorzugsweise an im Kühlraum festgesetzten Auszugsschienen, vorzugsweise Tangentialauszügen. Diese können je nach Bauart des Kältegeräts an den Seitenwänden, der Rückseite oder der Oberseite des Kühlraums befestigt sein. Diese Auszugsschienen oder Tangentialauszüge können beispielsweise an einem langgestreckten Vorsprung angebracht sein, der auch als „Schwert” bezeichnet wird, und sich zwischen jeweils zwei Teilabschnitten erstreckt. Das Schwert kann z. B. in Form eines H-Profils ausgebildet und im Raum so angeordnet sein, dass die beiden im Schriftbild üblicherweise senkrecht angeordneten Linien bzw. Teile des H vertikal ausgerichtet sind. An den Außenseiten der senkrechten Teile des H sind dann geeignete Führungsschienen angebracht.
  • Eine vorteilhafte Variation der Erfindung ergibt sich dann, wenn verschiedene Lagerebenen im Kühlraum mit zumindest einem ausziehbaren Teilabschnitt ausgestattet sind. Darüber hinaus kann beispielsweise der oberste Fachboden mit dem zweiten Fachboden von oben verbunden sein, wodurch diese beiden nur gemeinsam herausgezogen werden können. Dadurch hat ein Benutzer durch nur einmaliges Durchführen des Vorgangs des Herausziehens Zugriff auf mehrere Fachböden bzw. Teilabschnitte, was eine schnellere Übersicht über die auf den Fachböden bzw. Teilabschnitten gelagerten Gegenstände ermöglicht.
  • Es ist besonders bevorzugt, dass der Fachboden bzw. jeder Teilabschnitt vollständig oder zumindest im Wesentlichen vollständig (z. B. bis zu mindestens 90% oder 95% der Tiefe des Fachbodens) aus dem Kühlraum ausziehbar ist. Durch eine derartige vollständige Ausziehbarkeit ist jede Stelle auf den Fachböden bzw. Teilabschnitten optimal für einen Benutzer zugänglich. Hierfür könne ähnliche Auszugselemente eingesetzt werden, wie sie bei Apothekerschränken zum Einsatz kommen.
  • Insbesondere bei breiten Kältegeräten kann es wünschenswert sein, dass der Fachboden in drei oder vier Teilabschnitte unterteilt ist, um so die Zugänglichkeit zu den auf den einzelnen Teilabschnitten gelagerten Gegenständen noch weiter zu verbessern.
  • Wenn der Fachboden oder zumindest ein Teilabschnitt aus einem durchscheinenden oder sogar durchsichtigen Material gebildet ist, bietet dies den Vorteil, dass ein Benutzer nicht nur von der Seite Einsicht auf die auf dem Fachboden bzw. den Teilabschnitten befindlichen Gegenstände nehmen kann, sondern auch von unten. Dies ist speziell für hoch bauende oder in großer Höhe aufgestellte Kältegeräte von Vorteil, bei denen sich die oberen Fachböden oder zumindest der oberste Fachböden in ansonsten schwer zugänglicher und noch schwerer einsehbarer Lage befinden.
  • Eine besonders zuverlässige und leichtgängige Bewegbarkeit des Fachbodens bzw. der Teilabschnitte ist dann gegeben, wenn jede der Auszugsschienen zwei, drei oder sogar mehr teleskopisch relativ zueinander verschiebbare Führungsschienen umfasst. Diese Führungsschienen können kugelgelagert sein und dadurch einen geringen Reibungswiderstand aufweisen. Darüber hinaus kann damit ein Vollauszug oder sogar ein Überauszug erzielt werden, wodurch gegebenenfalls sogar ein Zugang auf den Fachboden bzw. die Teilabschnitte von hinten erfolgen kann.
  • Vorzugsweise wird die vorliegende Erfindung bei einem Kühlschrank eingesetzt. Hierunter wird ein Kältegerät verstanden, welches eine Betriebstemperatur von 0°C bis +15°C, bevorzugt von +3°C bis +8°C, aufweist.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Besonderheiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von vorteilhaften Ausführungsformen der Erfindung. Es zeigen:
  • 1 eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kältegeräts in perspektivischer Darstellung mit zweiflügeligen, geöffneten Türen;
  • 2 eine Detailansicht der ersten Ausführungsform mit einem herausgezogenen Teilabschnitt;
  • 3 eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kältegeräts in perspektivischer Darstellung;
  • 4 eine dritte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kältegeräts in perspektivischer Darstellung; und
  • 5 eine Führungsanordnung für den Auszug des Fachbodens bzw. der Teilabschnitte in Seitenansicht.
  • 1 zeigt von schräg vorne eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kältegeräts 10 in Form eines Kühlschranks. Die beiden Flügeltüren 13 und 14 mit unterschiedlichen Türabstellböden 15 und 16 sind beide geöffnet, so dass der Kühlraum 12 gut einsehbar ist. Im mittleren Bereich des Kühlraums 12 sind zwei Fachböden 17 angeordnet, die jeweils plattenförmig ausgebildet sind. Im unteren Bereich des Kühlraums 12 sind zwei ausziehbare Schalen 18 unterschiedlicher Höhe angeordnet. Im oberen Bereich, als oberster Fachboden, sind nebeneinander zwei Schalen 22 und 23 vorgesehen, die jeweils unabhängig voneinander ausziehbar gelagert sind.
  • In 2 ist die Situation dargestellt, dass bei der ersten Ausführungsform die linke Schale 22 teilweise herausgezogen ist, während die rechte Schale 23 vollständig in den Kühlraum 12 eingeschoben ist. Beide Schalen 22, 23 weisen jeweils eine Frontwand 24 auf, an der sich ein Griff 28 befindet, an dem die Schalen 22, 23 einzeln, also jeweils unabhängig voneinander, herausgezogen werden können. An die Frontwand 24 der Schalen 22, 23 schließen sich beidseits Seitenwände 26 an (von denen nur eine gezeigt ist), welche die beiden Schalen 22, 23 seitlich begrenzen. Es ist ersichtlich, dass die Seitenwand 26 eine geringere Höhe aufweist als die Frontwand 24. Dadurch lassen sich bei herausgezogener Schale 22, 23 leichter Gegenstände in diese hinein oder aus dieser heraus bewegen. Gemäß Darstellung in 2 ist die Höhe der Seitenwand 26 nicht über deren ganze Länge reduziert, sondern ist im Bereich der Frontwand 24 ebenso groß wie die Frontwand 24 selbst. Es ist klar, dass auch die gesamte Seitenwand 26 eine entspre chende reduzierte Höhe aufweisen kann. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, dass zumindest eine der Schalen 22, 23 überhaupt keine Seitenwand aufweist, um so die Zugänglichkeit von der Seite her noch weiter zu verbessern. Ferner können die Schalen 22, 23 auch ohne Frontwand 24 ausgebildet sein, so dass die Abstellfläche auch von vorne zugänglich ist.
  • Wie aus 2 ersichtlich, ist der untere Teil der Frontwand 24 sowie die Seitenwand 26 aus einem opaken, also durchscheinenden oder einem durchsichtigen Material wie Polyethylen (PE), Polyurethan (PU), Polyethylenterephthalat (PET), Polyacryl oder Glas hergestellt. Der die Abstellfläche bildende Boden der Schale 22, 23 sowie auch der obere Teil der Frontwand 24 können ebenfalls aus durchsichtigem Material hergestellt sein. Dadurch ist es einem Benutzer leichter möglich, die Schale einzusehen, und zwar von vorn, von der Seite und sogar von unten.
  • Das für die erste Ausführungsform Dargelegte gilt auch für die folgenden Ausführungsformen, soweit nichts anderes erläutert wird. Zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen wird auf eine erneute Beschreibung bereits beschriebener Einzelheiten weitgehend verzichtet.
  • 3 zeigt eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kältegeräts 10. Der oberste Fachboden 20 ist hierbei als eine einzige, die gesamte Breite des Kühlraums 12 einnehmende Schale ausgebildet. In dem Fachboden 20 bzw. der Schale ist an seiner Frontwand 24 eine Griffmulde 29 ausgebildet, an der der Fachboden aus dem Kühlraum 12 herausgezogen werden kann. Der obere Teil der Frontwand 24 ist aus einem undurchsichtigen Material hergestellt, während der untere Teil der Frontwand 24, der Boden und die Seitenwände vorzugsweise aus einem durchsichtigen Material hergestellt sind, wie es bereits in Verbindung mit der ersten Ausführungsform beschrieben wurde.
  • 4 zeigt eine dritte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kältegeräts 10, bei dem der oberste Fachboden als zwei nebeneinander liegende Schalen 22 und 23 ausgebildet sind und der zweitoberste Fachboden als nebeneinander liegende Schalen 42 und 43 ausgebildet sind. Die Schale 22 ist mit der darunter angeordneten Schale 42 durch Stäbe 49 verbunden, während die Schale 23 mit der darunter angeordneten Schale 43 über Stäbe 49 verbunden ist. Während in 3 nur jeweils zwei an der Vorderseite angebrach te Stäbe 49 zur Verbindung der Schalen 22 und 42 bzw. 23 und 43 dargestellt sind, können weitere dieser Stäbe 49 im mittleren oder hinteren Bereich der Schalen zu deren Verbindung vorgesehen sein. Die Verbindung der Schalen in vertikaler Richtung kann im Übrigen nicht nur mittels der Stäbe 49, sondern auch beispielsweise mittels großflächigerer Elemente und/oder auch schräg bzw. diagonal verlaufender Elemente erfolgen. Durch diese Anordnung werden zwei nebeneinander liegende, unabhängig voneinander ausziehbare Abschnitte von Fachböden gebildet, die sich über zwei Lagerebenen des Kältegeräts 10 erstrecken. Selbstverständlich ist es auch möglich, weitere Lagerebenen des Kältegeräts in derartige, die Lagerebenen übergreifende Teilabschnitte bzw. mehrstöckige Fachböden oder mehrstöckige Schalen einzubeziehen. Wie in 3 dargestellt ist, weisen die Schalen 22 und 23 sowie die Schalen 42 und 43 Rückwände 27 bzw. 47 auf, die gleich hoch sind wie deren Frontwände 24 bzw. 44, und die Seitenwände 26 bzw. 46 sind niedriger ausgebildet als die jeweiligen Frontwände und Rückwände. An jeder der Frontwände 44 der Schalen 42 und 43 ist ein Griff 28 angebracht. Zusätzlich hierzu kann auch noch an den Frontwände 24 der Schalen 22 und 23 ein Griff angebracht sein.
  • Zwischen den beiden Schalen 22 und 23 sowie zwischen den beiden Schalen 42 und 43 ist jeweils eine Lagervorrichtung 50 vorgesehen, die an der Rückseite 11 des Kühlraums 12 befestigt ist. Alternativ oder zusätzlich kann die Lagervorrichtung 50 auch an der Oberseite 19 des Kühlraums 12 befestigt sein. An der Lagervorrichtung 50 können beidseits Führungsnuten vorgesehen sein, in welche entsprechende Vorsprünge, die an den Schalen 22, 23 und 42, 43 befestigt sind, eingreifen. Bevorzugt ist es jedoch, an jeder Seite jeder Schale 22, 23 sowie 42, 43 eine Führungsanordnung 60 in Form einer Auszugsschiene, insbesondere eines Tangentialauszugs, anzubringen, die zwei, drei oder mehr teleskopisch relativ zueinander verschiebbar gelagerte Führungsschienen 62, 63, 64 umfasst. Eine derartige Führungsanordnung 60 ist in 5 dargestellt. Die größte Schiene 62 der Führungsanordnung 60 ist an der Lagervorrichtung 50 befestigt, und die mittlere Führungsschiene 63 ist in der großen Führungsschiene 62 mittels Kugellagern, von den symbolisch nur die Kugeln 66 dargestellt sind, teleskopisch gelagert. Die kleinste Führungsschiene 64 wiederum ist in der mittleren Führungsschiene 63 teleskopisch verschiebbar gelagert und an einer Schale – hier ist beispielhaft die Schale 22 dargestellt – befestigt. Mit einer derartigen Teleskopschienenführung – auch Teleskopauszug genannt – lässt sich leicht ein Vollauszug der Schale 22 aus dem Kühlraum 12 des Kältegeräts 10 bewerkstelligen. Gegebenenfalls kann auch ein Überauszug erzielt werden, wozu unter Umständen eine vierte Führungsschiene, die teleskopisch verschiebbar mit den anderen Führungsschienen verbunden ist, eingesetzt werden kann. Durch die kugelgelagerte Teleskopschienenführung ist ein vollständiger Auszug der Schalen aus dem Kühlraum 12 ohne großen Kraftaufwand möglich. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Schalen nicht nur auf ihrer der Lagervorrichtung 50 zugewandten Seite mit einer solchen Teleskopschienenführung geführt werden, sondern auch auf ihren den Seitenwänden des Kühlraums 12 zugewandten Seiten.
  • Eine weitere, in den Zeichnungen nicht dargestellte Ausführungsform ist dadurch gegeben, dass der Fachboden sogar in drei oder vier Teilabschnitte bzw. Schalen unterteilt ist. In diesem Fall ist dann vorzugsweise zwischen jedem der Teilabschnitte eine Lagervorrichtung mit einer entsprechenden Führungsanordnung vorgesehen. Durch eine derartige feingliedrige Unterteilung des Fachbodens wird dessen Zugänglichkeit noch weiter erhöht.
  • Vorzugsweise weist jeder der zuvor beschriebenen Fachböden bzw. Schalen eine durchgehende Abstellfläche auf. Die Fachböden bzw. die Böden der Schalen sind somit nicht als Gitter oder unterbrochene Struktur ausgebildet, sondern bilden eine durchgehende, dichte Fläche. Daher können keine Gegenstände oder Flüssigkeiten von einem Fachboden bzw. einem Teilabschnitt in einen darunter gelegenen gelangen.
  • Es ist festzuhalten, dass die unter Bezug auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen beschriebenen Merkmale der Erfindung, wie beispielsweise die Art und Lage der einzelnen Fachböden bzw. Schalen sowie deren Ausgestaltung im einzelnen, auch bei anderen Ausführungsformen vorhanden sein können, außer wenn es anders angegeben ist oder es sich aus technischen Gründen von selbst verbietet.
  • 10
    Kältegerät
    11
    Rückseite
    12
    Kühlraum
    13, 14
    Türe
    15, 16
    Türabstellboden
    17
    Fachboden
    18
    Schale
    19
    Oberseite
    20
    Fachboden
    22, 23
    Schale
    24
    Frontwand
    26
    Seitenwand
    27
    Rückwand
    28
    Griff
    29
    Griffmulde
    42, 43
    Schale
    44, 45
    Frontwand
    46
    Seitenwand
    47
    Rückwand
    49
    Stab
    50
    Lagervorrichtung
    60
    Führungsanordnung
    62, 63, 64
    Führungsschiene
    66
    Kugel
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 1030146 A2 [0002]
    • - DE 102005021848 A1 [0003]
    • - EP 0746982 A2 [0004]

Claims (12)

  1. Kältegerät (10), insbesondere Haushaltskältegerät, mit einem Kühlraum (12), in dem wenigstens ein Fachboden (20) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Fachboden (20) bezüglich seiner Breite in mindestens zwei Teilabschnitte (22, 23) unterteilt ist, die unabhängig voneinander ausziehbar ausgebildet sind.
  2. Kältegerät (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teilabschnitt (22; 23) des Fachbodens (20) als eine Schale ausgebildet ist, die eine Frontwand (24) aufweist.
  3. Kältegerät (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Schale ohne Seitenwände ausgebildet ist.
  4. Kältegerät (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Schale zwei quer zur Frontwand (24) angeordnete Seitenwände (26) aufweist, von denen mindestens eine Seitenwand (26) eine geringere Höhe aufweist als die Frontwand (24).
  5. Kältegerät (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Fachboden (20) im oberen Bereich des Kältegeräts (10), vorzugsweise als oberster Fachboden (20), im Kühlraum (12) angeordnet ist.
  6. Kältegerät (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Frontwand (24) ein Griff (28) angeordnet ist.
  7. Kältegerät (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Teilabschnitte (22, 23) an im Kühlraum (12) festgesetzten Auszugsschienen, vorzugsweise Tangentialauszügen, gelagert ist.
  8. Kältegerät (10) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass jede Auszugsschiene eine Führungsanordnung (60) aufweist, die zwei, drei oder mehr telesko pisch relativ zueinander verschieblich gelagerte Führungsschienen (62, 63, 64) umfasst.
  9. Kältegerät (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass verschiedene Lagerebenen im Kühlraum (12) mit zumindest einem ausziehbaren Teilabschnitt (42, 43) ausgestattet sind.
  10. Kältegerät (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Teilabschnitt (22, 23) zumindest im Wesentlichen vollständig aus dem Kühlraum (12) ausziehbar ist.
  11. Kältegerät (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fachboden (20) in drei oder vier Teilabschnitte unterteilt ist.
  12. Kältegerät (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teilabschnitt (22, 23) aus durchscheinendem, vorzugsweise durchsichtigem, Material gebildet ist.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0746982A2 (de) 1995-05-12 1996-12-11 Oliver Brückner Vorrichtung zur Aufnahme von Behältern
EP1030146A2 (de) 1999-02-19 2000-08-23 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Kühlgerät
DE102005021848A1 (de) 2005-04-13 2006-10-19 Liebherr-Hausgeräte Ochsenhausen GmbH Kühl- und/oder Gefriergerät

Patent Citations (3)

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