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- Für die vorliegende Anmeldung wird die Priorität
der vorläufigen US-Anmeldung Nr. 60/934,491 vom 13. Juni
2007 in Anspruch genommen, auf deren gesamte Offenbarung hiermit
verwiesen wird.
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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Offenbarung betrifft Fahrzeuggepäckträgersysteme
und -verfahren und insbesondere ein Fahrzeuggepäckträgersystem
und -verfahren, bei dem ein Querträgerpaar vorgesehen ist, das,
wenn es nicht benötigt wird, in die verstaute Position
parallel zu einem Trägerschienenpaar geschwenkt werden
kann, und bei dem zumindest einer der Querträger an gegenüberliegenden
Enden Verriegelungen hat, die von einem Ende des Querträgers
aus gleichzeitig verriegelt und entriegelt werden können.
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HINTERGRUND
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Fahrzeuggepäckträger
werden bei einer Vielfalt von Fahrzeugen für den Transport
von Gegenständen unterschiedlicher Form und Größe über der
Oberfläche der Karosserie eines Fahrzeugs verwendet.
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Normalerweise
werden die Längsschienen eines Längsschienenpaares
im Allgemeinen parallel zueinander auf der Karosserieoberfläche
befestigt. Anschließend werden ein oder mehrere Querträger an
ihren gegenüberliegenden Enden an den Schienen befestigt.
Normalerweise können die Querträger nicht verstaut
werden, was bedeutet, dass die Querträger sich senkrecht
zwischen den Schienen erstreckend an den Schienen montiert bleiben.
Sind die Querträger jedoch abnehmbar, so können
diese selbstverständlich komplett von den Schienen abgenommen
werden, wodurch aber nicht nur das Problem entsteht, dass die Querträger
verstaut oder aufbewahrt werden müssen, sondern auch der
Nachteil, dass die Querträger physisch von dem Rest des Fahrzeuggepäckträgers
abmontiert werden müssen. Häufig werden dafür
eigene Werkzeuge benötigt, was noch ein zusätzlicher
Nachteil für den Benutzer ist. Die Aufbewahrung solcher
Teile in dem Fahrzeug ist unter Umständen ebenfalls schwierig
und/oder belegt wertvollen und begrenzten Laderaum. Die Aufbewahrung
der Querträger getrennt von dem Fahrzeug kann sich dann
als Nachteil erweisen, wenn der Fahrzeuggepäckträger
benötigt wird, der Benutzer mit dem Fahrzeug jedoch nicht
zuhause oder an seiner Arbeitsstätte ist und die Querstreben
zuhause oder an der Arbeitsstätte aufbewahrt sind.
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Wenn
der Querträger dem Typ entspricht, der an den Schienen
verstellbar positioniert werden kann, so ist normalerweise an jedem
Ende des Querträgers ein Verriegelungsmechanismus vorgesehen. Die
Verriegelungsmechanismen werden zur Sicherung der Querträger
an den Schienen verwendet. Das Verstellen der Position des Querträgers
an den Schienen erfolgt normalerweise, indem die Halterung an dem
ersten Ende des Querträgers entriegelt wird. Danach begibt
man sich auf die andere Seite des Fahrzeugs und entriegelt die Halterung
an dem zweiten, gegenüberliegenden Ende des Querträgers.
Der Querträger wird dann in die gewünschte Position
bewegt, und es wird die Halterung an dem zweiten Ende verriegelt.
Anschließend begibt sich der Benutzer auf die andere Seite
des Fahrzeugs und verriegelt die Halterung an dem ersten Ende. Wie
erkennbar ist, ist diese Vorgehensweise vergleichsweise umständlich
für Personen, die ihre Gepäckträgersysteme
sehr häufig benutzen.
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KURZBESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Das
vorliegende System und Verfahren betreffen einen Fahrzeuggepäckträger
mit einem Querträgerpaar, wobei die Querträger,
wenn sie nicht benötigt werden, auf zugehörigen fest
verankerten Trägerelementen verstaut werden können.
In vorteilhafter Weise muss keiner der Querträger von den
Trägerelementen abmontiert werden, und es werden auch keine
speziellen Werkzeuge benötigt, damit der Benutzer die Querträger
von der Verstauposition in die Betriebsposition bewegen kann und
umgekehrt. Außerdem können die Querträger
entlang eines vorgesehenen Trägerelementpaares in einer
Vielzahl von verschiedenen Längspositionen in Anordnung
gebracht werden.
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In
einer speziellen Ausführung hat zumindest einer der Querträger
einen einseitigen Entriegelungsmechanismus, der es ermöglicht,
die Endhalterung des Querträgers an beiden Enden gleichzeitig
außer Eingriff mit einem vorgesehenen Trägerelementpaar zu
bringen, wenn ein Benutzer einen Verriegelungsmechanismus an einem
Ende des Querträgers betätigt. Dadurch wird vermieden,
dass der Benutzer zunächst eine erste Endhalterung entriegeln
muss, sich dann um das Fahrzeug herum auf dessen andere Seite begeben
muss, um das gleiche an einer zweiten Endhalterung des Querträgers
vorzunehmen, und diese Handgriffe schließlich ein weiteres
Mal durchführen muss, um die beiden Endhalterungen von
ihren jeweiligen Trägerelementen aus zu verriegeln.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die
nachstehend beschriebenen Zeichnungen dienen lediglich Darstellungszwecken
und sind in keiner Weise als eine Einschränkung des Schutzumfangs
der vorliegenden Offenbarung gedacht.
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1 ist
eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen
Fahrzeuggepäckträgers, der auf einem Dachbereich
eines Motorfahrzeugs befestigt ist, wobei ein Querträgerpaar
des Gepäckträgers in der Betriebsposition (d.
h. in der nicht verstauten Position) dargestellt ist;
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2 ist
eine perspektivische Ansicht des Fahrzeuggepäckträgers
von 1, wobei jedoch das Querträgerpaar in
der Verstauposition dargestellt ist;
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3 ist
eine Draufsicht auf die Oberseite des Fahrzeuggepäckträgers,
auf welchem jedoch keine Querträger angeordnet sind;
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4 ist
eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines
ersten der vorderen Trägerelemente;
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5 ist
eine vergrößerte Draufsicht auf ein zweites der
vorderen Trägerelemente;
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6 ist
eine perspektivische Ansicht eines ersten der hinteren Trägerelemente;
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7 ist
ein perspektivisches Sprengbild der Komponenten an einem ersten
Ende des vorderen Querträgers;
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8 ist
ein perspektivisches Sprengbild der Komponenten an dem zweiten Ende
des vorderen Querträgers zusätzlich zu dem ersten
der hinteren Trägerelemente;
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9 ist
eine geschnittene Seitenansicht zur Darstellung der Befestigung
des Verriegelungselements in der in 8 gezeigten
Endhalterung;
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10 ist
ein perspektivisches Sprengbild der Komponenten an dem ersten Ende
des hinteren Querträgers;
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11 ist
eine geschnittene Seitenansicht des in dem Endhalterungsbauteil
der in 10 dargestellten Endhalterung
montierten Verriegelungselements;
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12 ist
ein perspektivisches Sprengbild der Komponenten an dem zweiten Ende
des hinteren Querträgers und an dem zweiten hinteren Trägerelement;
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13 ist
eine Bodenansicht des in 12 dargestellten
Endhalterungsbauteils;
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14 ist
eine perspektivische Bodenansicht des sich mit dem zweiten hinteren
Trägerelement in Eingriff befindenden zweiten Endes des
hinteren Querträgers;
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15 ist
eine vergrößerte perspektivische Ansicht des zweiten
hinteren Trägerelements;
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16 eine
geschnittene Seitenansicht des hinteren Querträgers und
der beiden hinteren Trägerelemente, wobei sich die Verriegelungselemente des
hinteren Querträgers in ihrer Entriegelungsposition befinden;
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17 ist
eine Ansicht des Querträgers und der Trägerelemente,
die in 16 dargestellt sind, wobei sich
die Verrieglungselemente jedoch in ihrer Verriegelungsposition befinden;
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18 ist
eine perspektivische Schnittansicht der zweiten Endhalterung des
vorderen Querträgers, der mit dem zweiten der vorderen
Trägerelemente im Eingriff ist; und
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19 ist
eine zum Teil geschnittene Seitenansicht der ersten Endhalterung
des hinteren Querträgers, der mit dem zweiten der vorderen
Trägerelemente im Eingriff ist.
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DETAILBESCHREIBUNG
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Die
nachfolgende Beschreibung ist rein exemplarisch und ist nicht im
Sinne einer Einschränkung der vorliegenden Offenbarung,
Anwendung oder Benutzung zu verstehen.
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In
den 1 bis 3 ist eine Fahrzeuggepäckträgervorrichtung 10 gezeigt,
die auf einer Karosserieoberfläche 14 eines Motorfahrzeugs 12 montiert
ist. Die Vorrichtung 10 umfasst allgemein jeweils ein erstes
und ein zweites vorderes Trägerelement 16 und 18 sowie
jeweils ein erstes und ein zweites hinteres Trägerelement 20 und 22.
In einer ersten (d. h. operativen) Konfiguration wird ein vorderer
Querträger 24 von den vorderen Trägerelementen 16, 18 und
ein hinterer Querträger 26 von den hinteren Trägerelementen 20, 22 getragen.
In einer zweiten (d. h. „verstauten”) Konfiguration
wird der vordere Querträger 24 von den Trägerelementen 16 und 20,
der hintere Querträger 26 dagegen von den Trägerelementen 18 und 22 getragen.
In der in 2 gezeigten verstauten Konfiguration
sind die Querträger 24, 26 auf vorteilhafte
Weise derart positioniert, dass der Luftwiderstand minimiert wird.
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In
den 3 und 4, auf die weiter Bezug genommen
wird, hat das erste vordere Trägerelement 16 eine
teilkugelförmige Ausnehmung 28 und ein Paar Öffnungen 30.
Die Ausnehmung 28 wird genutzt, um eine erste Endhalterung 24a des
vorderen Querträgers 24 schwenkbeweglich zu montieren,
wie das in den folgenden Absätzen noch näher erläutert wird.
Die Öffnungen 30 ermöglichen die Verwendung von
externen Befestigungselementen zum Sichern einer Halterung (nicht
gezeigt) an der Karosserieoberfläche 14 unter
dem Trägerelement 16, wodurch auch die sichere
Festlegung des Trägerelements 16 an der Karosserieoberfläche 14 ermöglicht
wird. Die Ausnehmung 28 hat auch eine Öffnung 32,
die die Montage der Endhalterung 24a an der Ausnehmung erleichtert,
wie das in den folgenden Absätzen noch näher beschrieben
wird.
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Die 3 und 5 zeigen
das zweite vordere Trägerelement 18 in größerem
Detail. Das Trägerelement 18 hat eine Öffnung 34,
die entweder die Festlegung einer zweiten Endhalterung 24b des
vorderen Querträgers 24 oder einer ersten Endhalterung 26a des
hinteren Querträgers 26 an dem Trägerelement
erlaubt.
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Die 3 und 6 zeigen
das erste hintere Trägerelement 20 in größerem
Detail. Das Trägerelement 20 hat eine Vielzahl
von Schlitzen 36, die voneinander beabstandet sind und
deren jeder eine auf ihn ausgerichtete Sicherungsöse 38 aufweist.
Es kann ein beliebiger der Schlitze 36 genutzt werden, um
den Eingriff der Endhalterung 26a des hinteren Querträgers 26 mit
dem Trägerelement 20 zu ermöglichen,
wenn sich der hintere Querträger 26 in seiner Betriebsposition
befindet. Dies ermöglicht auch eine verstellbare Positionierung
des hinteren Querträgers entlang der hinteren Trägerelemente 20 und 22.
Eine Öffnung 40 erlaubt den Eingriff der Endhalterung 24b des
vorderen Querträgers 24 in das Trägerelement 20,
wenn sich der vordere Querträger 24 in seiner verstauten
Position befindet. Eine Nut 42 erlaubt ein Verschieben
der Endhalterung 26a entlang der Nut, wenn die Position
des Querträgers 26 verändert wird. Öffnungen 44 in
einer Bodenwand 42 erlauben die Verwendung von externen
Sicherungselementen (nicht gezeigt), zum Beispiel RIVNUT®-Befestiger, zum
Festlegen des Trägerelements 20 an der Karosserieoberfläche 14 des
Fahrzeugs 12.
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In 7 ist
die Konstruktion der Endhalterung 24a des vorderen Querträgers 24 gezeigt.
Die Endhalterung 24a hat ein Endhalterungsbauteil 48 mit
einer Öffnung 50, durch welche ein Befestiger 52 eingesetzt
werden kann. Ein sphärischer Bereich 54 ist an
das Endhalterungsbauteil 48 angeformt und hat einen Schlitz 56,
durch welchen sich der vordere Querträger 24 an
der Endhalterung 24b von dem Trägerelement 18 wegheben
lässt. Der sphärische Bereich 54 ermöglicht
auch eine Schwenkbewegung des vorderen Querträgers 24 um
den Befestiger 52. Der Befestiger 52 ist durch
eine Öffnung 60 derart an einer Halterung 58 festgelegt,
dass er sich nicht ohne weiteres von der Halterung 58 lösen
kann, wenn die Endhalterung 24a einmal an dem Trägerelement 16 montiert
ist. Die Halterung 58 kann mit einem Paar von Befestigungselementen,
zum Beispiel RIVNUT®-Befestiger (nicht gezeigt), die sich
durch Öffnungen 62 in ein Flanschpaar der Halterung 58 erstrecken,
an der Karosserieoberfläche des Fahrzeugs 12 gehalten
werden. Die an der Karosserieoberfläche 14 gesicherte
Halterung 58 schafft einen konstruktiv stabilen Anbringungspunkt
für die Endhalterung 24a. Eine Kappe 53 kann
als dekorative Abdeckung für die Öffnung 50 verwendet
werden.
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Das
Endhalterungsbauteil 48 kann an einem ersten Ende 64a eines
Querträgerbauteils 64 des vorderen Querträgers 24 befestigt
sein. Diesbezüglich ist anzumerken, dass das Querträgerbauteil 64 ein
rohrförmiges Bauteil ist, das vorzugsweise aus einem stabilen
Material hergestellt, zum Beispiel aus Aluminium extrudiert oder
gewalzt ist. Befestigungselemente 66 können sich
durch Öffnungen (nicht gezeigt) in dem ersten Ende 64a erstrecken,
um in Öffnungen (nicht gezeigt) in dem Endhalterungsbauteil 48 einzugreifen,
so dass das Endhalterungsbauteil 48 an dem Querträgerbauteil 64 festgelegt
wird.
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In 7,
auf die weiter Bezug genommen wird, kann ein Trägerelement 16 über
einem Montagekissen 68, das auf der Karosserieoberfläche 14 des
Fahrzeugs 12 in Anordnung gebracht wird, positioniert werden.
Das Montagekissen 68 kann aus Gummi oder aus einem anderen
geeigneten Material bestehen, sofern dieses Material geeignet ist,
die Karosserieoberfläche 14 bei der Installation
des Trägerelements 16 an der Karosserieoberfläche
vor Kratzern oder Beschädigungen zu schützen.
Eine Öffnung 70 sorgt für einen Freiraum
bzw. Spielraum für die Halterung 58.
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In 8,
auf die nunmehr Bezug genommen wird, ist die Konstruktion der zweiten
Endhalterung 24b des vorderen Querträgers 24 in
größerem Detail dargestellt. Die Endhalterung 24b hat
ein Endhalterungsbauteil 72 mit einem Halsbereich 74 und
einem Basisbereich 76. Der Halsbereich 74 kann
in ein Ende 64b des Querträgerbauteils 64 des
vorderen Querträgers 24 eingeschoben und dann über
ein oder mehrere übliche Befestigungselemente 75,
die sich durch Öffnungen (nicht gezeigt) an dem Ende 64b und
durch Öffnungen (nicht gezeigt) in dem Halsbereich 74 erstrecken,
festgelegt werden.
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8 zeigt
auch ein mit einer Vielzahl von Öffnungen 77a versehenes
Kissen 77, das zwischen dem Trägerelement 20 und
der Karosserieoberfläche 12a angeordnet werden
kann. Befestigungselemente (nicht gezeigt) können sich
durch die Öffnungen 77a und durch Öffnungen
in dem Trägerelement 20 erstrecken, um das Trägerelement
an der Karosserieoberfläche 12a sicher festzulegen.
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Der
Basisbereich 76 des Endhalterungsbauteils 72 hat
eine Öffnung 78 für die Aufnahme eines Verriegelungselements 80.
Das Verriegelungselement 80 hat einen mit der Hand zu greifenden
Bereich 82 und einen Klauenbereich 84. Eine Bohrung 86 nimmt
einen Gelenkzapfen 88 auf, der sich auch durch eine Bohrung 90 in
dem Endhalterungsbauteil 72 erstreckt. Auf diese Weise
ist das Verriegelungselement 80 in der Öffnung 78 des
Endhalterungsbauteils 72 schwenkbar gelagert.
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9,
auf die nunmehr kurz Bezug genommen wird, zeigt ein Vorspannelement 92,
das über dem Gelenkzapfen 88 angeordnet ist und
an einer Fläche 94 des Verriegelungselements 80 und
an einer Innenwandfläche 96 des Endhalterungsbauteils 72 anliegt.
Das Vorspannelement 92 ist wirksam für die Vorspannung
des Klauenbereichs 84 des Verriegelungselements 80 in
eine normalerweise verriegelte Position, wie in 17 gezeigt
ist. In der Verstauposition greift der Klauenbereich 84 in
die Öffnung 40 in dem Trägerelement 20.
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In 10 ist
die erste Endhalterung 26a des hinteren Querträgers 26 in
größerem Detail dargestellt. Die erste Endhalterung 26a hat
ein Endhalterungsbauteil 98 mit einem Halsbereich 100 und
einem Basisbereich 102. Der Halsbereich 100 kann
in ein Ende 103a eines rohrförmigen Querträgerbauteils 103 eingeschoben
und über eine Vielzahl von üblichen Befestigungselementen 105,
die mit einem Gewinde versehen sind, an diesem festgelegt werden.
Die Befestigungselemente 105 können sich durch Öffnungen
(nicht gezeigt) in dem Querträgerbauteil 103 und
in Bohrungen in dem Halsbereich 100 des Endhalterungsbauteils 98 hinein
erstrecken.
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Der
Basisbereich 102 des Endhalterungsbauteils 98 hat
eine Öffnung 104, in der ein Verriegelungselement 106 angeordnet
ist. Das Verriegelungselement 106 hat eine Bohrung 108,
die einen Gelenkzapfen 110 aufnimmt, der sich auch durch
eine Bohrung 112 in dem Basisbereich 102 erstreckt,
so dass das Verriegelungselement 106 in der Öffnung 104 schwenkbar
gelagert ist. In 11, auf die nunmehr Bezug genommen
wird, ist während der Montage ein Vorspannelement 114 in
Form einer Torsionsfeder derart über dem Gelenkzapfen 110 positioniert,
dass sich ein Schenkel an einer Fläche 116 des
Endhalterungsbauteils 98, der andere Schenkel des Vorspannelements 114 hingegen
an einer Innenwandfläche 118 des Verriegelungselements 106 abstützt.
Dies dient dazu, das Verriegelungselement 106 in eine normalerweise
verriegelte Position vorzuspannen, wie das in 17 gezeigt
ist.
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In
den 10 und 11, auf
die nunmehr Bezug genommen wird, hat das Verriegelungselement 106 auch
einem mit der Hand zu greifenden Bereich 120 und einen
Klauenbereich 122. Der Benutzer kann den Bereich 120 mit
der Hand greifen, um das Verriegelungselement 106 in die
entriegelte Position zu überführen und dadurch
zuzulassen, dass sich die Endhalterung 26a von dem Trägerelement, an
dem es festgelegt ist (d. h. entweder das Trägerelement 18 oder
das Trägerelement 20), zu lösen. Der Klauenbereich 122 dient
dazu, die Endhalterung 26a an einem der Trägerelemente 18 oder 20 zu
verriegeln.
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In 10,
auf die weiter Bezug genommen wird, ist eine Halterung 124 in
der Öffnung 34 positioniert und durch ein Paar üblicher
Befestigungselemente 126, die sich durch Öffnungen 128 in
der Halterung 124 erstrecken, an der Karosserieoberfläche 14 festgelegt.
Die Befestigungselemente 126 können RIVNUT®-Befestiger
oder andere geeignete Befestigungselemente sein. Die Halterung hat
einen Ansatz 130, mit dem der Klauenbereich 84 der
Endhalterung 24b in Eingriff treten kann, wenn sich der
vordere Querträger 24 in der Betriebsposition
befindet und an dem Trägerelement 18 verriegelt
ist. Ein Schutzkissen 132 ist auf der Karosserieoberfläche 14 angeordnet,
um die Oberfläche zu schützen. Ein Ausschnitt 134 schafft
einen Freiraum für die Halterung 124. Das Endhalterungsbauteil 98 hat
ferner ein Rädchen 136, das durch einen mit Gewinde
versehenen Befestiger 138, der in eine Öffnung
(nicht gezeigt) in dem Basisbereich 102 eingreift, an dem
Basisbereich 102 gehalten wird. Das Rädchen 136 kann
sich drehen und trägt somit dazu bei, die ungehinderte
Gleitbewegung des hinteren Querträgers 26 zu erleichtern,
wenn die Endhalterung 26a in der Nut 42 des hinteren
Trägerelements 20 im Eingriff ist.
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In 12 ist
die Konstruktion der Endhalterung 26b in größerem
Detail dargestellt. Die Endhalterung 26b hat ein Endhalterungsbauteil 140 mit
einem Basisbereich 142, einen sphärischen Bereich 144 und
einen Halsbereich 146. Im Zuge der Montage wird der Halsbereich 146 in
ein Ende 103b des Querträgerbauteils 103 geschoben. Übliche
Gewindeschrauben 147 werden durch Öffnungen in
das Querträgerbauteil 103 und in Gewindebohrungen (nicht
gezeigt) in dem Endhalterungsbauteil 140 eingesetzt, um
das Endhalterungsbauteil 104 an dem Querträgerbauteil 103 zu
sichern.
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Die
Endhalterung 26b hat auch eine Öffnung 148,
in der ein Verriegelungselement 150 angeordnet ist. Das
Verriegelungselement 150 hat einen Basisbereich 152,
einen mit der Hand zu greifenden Bereich 154 und einen
Klauenbereich 156. Der Basisbereich 152 weist
ferner eine Bohrung 158 auf, durch welche ein Gelenkzapfen 160 eingesetzt
werden kann. Der Gelenkzapfen 160 wird auch durch eine Bohrung 162 in
dem Endhalterungsbauteil 140 eingesetzt. Dadurch ermöglicht
der Gelenkzapfen 160 eine Schwenkbewegung des Verrieglungselements 150 in
dem Endhalterungsbauteil 140.
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In
den 12, 14, 15 und 16, auf
die nunmehr Bezug genommen wird, ist das Endhalterungsbauteil 140 durch
einen Montageblock 164, der in einer in dem Trägerelement 22 ausgebildeten
Nut angeordnet ist, schwenkbeweglich befestigt. Die Nut 166 hat
halbkreisförmige Wandbereiche 168, die dabei helfen,
den sphärischen Bereich 144 des Endhalterungsbauteils 140 zu
stützen, wenn das Endhalterungsbauteil 140 daran
befestigt wird. Öffnungen 170 ermöglichen
das Einsetzen des Montageblocks 164 in die Nut 166.
Das Trägerelement 22 hat eine Vielzahl von Bodenwandbereichen 172 (14),
deren jeder mit einer Öffnung 174 versehen ist.
Bei der Festlegung des Trägerelements 22 an der Karosserieoberfläche 14 des
Fahrzeugs 12 können übliche Befestiger,
zum Beispiel RIVNUT®-Befestiger, durch die Öffnungen 174 eingeführt
werden. Der Klauenbereich 156 des Verriegelungselements 150 kann
in Sicherungsösen 176 eingreifen, um den hinteren
Querträger 26 gegen eine Längsbewegung
zu sichern, wenn dieser sich in seiner Betriebsposition befindet.
Ein Montagekissen 175 aus Gummi oder ein anderes geeignetes
Kissen kann zwischen dem Trägerelement 22 und
der Karosserieoberfläche angeordnet sein. Öffnungen 175a ermöglichen,
dass sich Befestiger wie zum Beispiel RIVNUT®-Befestiger
durch die Montagekissen 175 erstrecken.
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In
den 12 und 13 hat
das Endhalterungsbauteil 140 auch einen Schlitz 178,
der einen zum Teil mit einem Gewinde versehenen Schaft eines Halteelements 180 aufnimmt.
Ein Klauenbereich 156 des Verriegelungselements 150 kann
durch eine Öffnung 179 hindurchragen. Ein Befestiger 182,
der auf den Schaft des Halteelements 180 entweder aufgeschraubt
oder aufgepresst ist, sichert das Endhalterungsbauteil 140 an
dem Montageblock 164, nachdem der Montageblock 164 in
der Nut 166 des Trägerelements 22 in
Anordnung gebracht wurde. Zusammen mit dem Eingriff der sphärischen
Fläche 144 und der Montagefläche 166 erlaubt
der Schlitz 178 ein Anheben des hinteren Querträgers 26b an
der Endhalterung 26a sowie das Schwenken zwischen seiner
Verstauposition und seiner Betriebsposition. Es ist höchst
vorteilhaft, den Schlitz 178 zu nutzen, da sich die Endhalterung 26a durch
diesen Schlitz anheben und nach unten bewegen lässt, wenn
die Endhalterung 26a mit einem der Trägerelemente 18 oder 20 verbunden
oder von einem dieser Trägerelemente gelöst wird.
Dadurch erübrigt sich der Freiraum bzw. Spielraum, der
normalerweise ein Thema wäre, wenn die Endhalterung 26a zwischen
den beiden Trägerelementen 18 und 20 bewegt
wird.
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Wie
die 14 bis 16 zeigen,
ist der Montageblock 164 derart dimensioniert, dass er
in der Nut 166 des Trägerelements 22 gleiten
kann, ohne dass der hintere Querträger 26 von
dem Trägerelement 22 abgenommen werden muss. Dadurch lässt
sich der hintere Querträger 26 bei Bedarf entlang
der hinteren Trägerelemente 20 und 22 in Längsrichtung
bewegen und in einer anderen Position anordnen. In diesem Beispiel
definieren die Sicherungsösen 38 und 176 vier
verschiedene Positionen, in denen sich der hintere Querträger 26 festlegen lässt.
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In
den 10, 12, 16 und 17, auf
die nunmehr Bezug genommen wird, ist ein erstes Ende 184a eines
Kabels 184 an dem Verriegelungselement 106 der
Endhalterung 26a befestigt. Das Kabel 184 kann
aus Stahl oder unter Umständen auch aus Nylon oder aus
anderen Materialen hergestellt sein, die über eine geeignete
Festigkeit verfügen. Das erste Ende 184a ist in
einer Nut 186 in dem Verriegelungselement 106 gehalten,
und ein vergrößerter Kopfbereich 188 des
Kabels 184 verhindert, dass das Kabel aus dem Verriegelungselement 106 herausgezogen
werden kann. Der zweite Endbereich des 184b des Kabels 184 erstreckt
sich über eine bogenförmige Schulter 190 in
dem Verriegelungselement 150, und ein vergrößerter
Kopfbereich 192 verhindert, dass das Kabel 184 aus
dem Verriegelungselement 150 herausgezogen werden kann.
Ein Vorspannelement in Form einer Schraubenfeder 194 ist in
einer Blindbohrung 196 in dem Halsbereich 146 des
Endhalterungsbauteils 140 angeordnet. Das Vorspannelement 194 stützt
sich an einem Block 198 (16 und 17)
ab, der gekrimpt oder auf eine andere Weise an dem Kabel 184 befestigt
ist, so dass er eine Spannkraft auf das Kabel ausüben kann, die
dazu beiträgt, die Verriegelungselemente 106 und 140 in
ihrer normalerweise verriegelten Position zu halten (16).
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Weiterhin
wird auf die 16 und 17 Bezug
genommen. Wenn der hintere Querträger zwischen seiner Betriebsposition
und seiner Verstauposition bewegt oder seine Position längs
der beiden hinteren Trägerelemente 20 und 22 verändert
werden muss, kann ein Benutzer jeweils den mit der Hand zu greifenden
Bereich 120 oder 154 eines Verriegelungselemente 106 und 150 greifen
und jeweils nach oben und weg von den zugeordneten Endhalterungsbauteilen 98 oder 140 heben.
Gleichzeitig bewirkt das Kabel 184, dass das andere der
Verriegelungselemente 106 oder 150 in eine entriegelte
Position überführt wird. Während das
gewählte Verriegelungselement 106 oder 150 in
einer hochgestellten Position gehalten wird, wie das in 16 dargestellt ist,
kann der gesamte hintere Querträger 26 entlang der
hinteren Trägerelemente 20 und 22 in
eine neue Position geschoben werden, die durch ein anderes Paar
der Sicherungsösen 38 und 176 definiert
ist. Alternativ dazu könnte der hintere Querträger 26 aus seiner
Betriebsposition in die Verstauposition geschwenkt werden, in der
die Endhalterung 26a auf dem Trägerelement 18 positioniert
ist, wie das in 19 gezeigt ist. In dieser Position
greift der Hakenbereich 122 des Endhalterungsbauteils 106 in
die Öffnung 34 des vorderen Trägerelements 18.
In jedem der Fälle ist der Benutzer in der Lage, beide Endhalterungen 26a und 26b von
einer Seite des Fahrzeugs 12 aus mit den
Trägerelementen 20 und 22 zu verriegeln
oder von den Trägerelementen zu entriegeln. Dadurch erübrigt
sich die Notwendigkeit, sich zwischen den beiden Seiten des Fahrzeugs 12 hin
und her begeben zu müssen, um die Position des hinteren
Querträgers 26 zu ändern oder um den
hinteren Querträger 26 zwischen seiner Verstauposition und
seiner Betriebsposition zu bewegen. Die Handhabung des hinteren
Querträgers 26 wird dadurch wesentlich einfacher
und bequemer gestaltet.
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Wenn
sich, wie in 18 gezeigt, der vordere Querträger 24 in
seiner Betriebsposition befindet, erstreckt sich der Klauenbereich 84 des
Verriegelungselements 80 durch die Öffnung 34 in
dem Trägerelement 18, um mit dem Flansch 130 (auch
in 10 zu erkennen) der Halterung 124 in
Eingriff zu treten. Wenn sich der hintere Querträger 26 in
seiner Verstauposition befindet, erstreckt sich das Verriegelungselement 106 der
Endhalterung 26a durch die Öffnung 34,
um mit dem Trägerelement 18 (19) in
Eingriff zu treten. In ihrer Verstauposition bilden die Querstreben 24 und 26 ein
elegantes, ästhetisch ansprechendes Bauteil, das die Trägerelementpaare 16, 20 und 18, 22 überspannt.
Durch das Verstauen der Querträger 24 und 26 können
sogar die aerodynamischen Eigenschaften des Fahrzeuggepäckträgers 10 verbessert
werden. Ein besonderer Vorteil ist, dass die Querträger 24 und 26 verstaut
werden können, ohne hierfür die Endhalterungen 24a, 24b, 26a und 26b von
einem der Trägerelemente 16, 18, 20 und 22 abmontieren
zu müssen. Außerdem werden keine externen Werkzeuge
benötigt, um die Querträger 24 und 26 in
ihre Verstauposition oder von ihrer Verstauposition zurück
in ihre Betriebsposition zu überführen.
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In 3 ist
auch zu erkennen, dass die Karosserieoberfläche 14 des
Fahrzeugs 12 in diesem Beispiel in einem vorderen Bereich
des Fahrzeugs 12a geringfügig breiter ist als
in einem hinteren Bereich 12b. Jedoch wurden die Nuten 42 und 166 in den
Trägerelementen 20 und 22 jeweils nicht
ganz parallel zu den äußersten Kanten 200 und 202 der hinteren
Trägerelemente 20 und 22 ausgebildet.
Dadurch ist es möglich, die Trägerelemente 20 und 22 allgemein
parallel zu den Längsseitenkanten der Karosserieoberfläche 14 zu
montieren, während die Nuten 42 und 166 parallel
zueinander gehalten werden. Die parallele Anordnung der Nuten 42 und 166 ermöglicht
das Verschieben der Endhalterungen 26a und 26b entlang
der Nuten 42 und 166 ohne Bindung. Ferner bedeutet
der etwas breitere Abstand der vorderen Trägerelemente 16 und 18,
dass die Entfernung zwischen den Öffnungen 28 und 34 etwas
größer ist als die Entfernung zwischen den Nuten 42 und 166.
Um dem Rechnung zu tragen, ist die Gesamtlänge des vorderen
Querträgers nur geringfügig länger als
die Gesamtlänge des hinteren Querträgers 26.
Demzufolge ist der Längsabstand zwischen der Ausnehmung 28 in
dem vorderen Trägerelement 16 und der Öffnung 40 in
dem hinteren Trägerelement 20 geringfügig
größer als der Abstand zwischen der Öffnung 34 in
dem vorderen Trägerelement 18 und der hintersten
Sicherungsöse 176a. Wenn der Abstand zwischen
den vorderen Trägerelementen 16, 18 und
der Abstand zwischen den hinteren Trägerelementen 20, 22 der
gleiche ist, kann die Gesamtlänge der Querträger 24 und 26 die
gleiche sein, wodurch auch die Notwendigkeit entfällt, den
Abstand zwischen den Festlegungspunkten der Endhalterungen an den
Trägerelementpaaren 16, 20 und 18, 22 unterschiedlich
zu gestalten.
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Die
Endhalterungsbauteile 98 und 140 sowie die Verriegelungselemente 106 und 150 können
aus hochfestem Kunststoff oder aus einem anderen angemessen festen
und dauerhaften Material bestehen. Die Trägerelemente 16 bis 22 können
ebenfalls aus hochfestem Kunststoff, aus Aluminium oder aus einem
anderen angemessen festen und dauerhaften Material hergestellt sein.
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Wenngleich
vorstehend verschiedene Ausführungsformen beschrieben wurden,
wird der Fachmann erkennen, dass Modifikationen und Variationen möglich
sind, ohne den Schutzrahmen der vorliegenden Offenbarung zu verlassen.
Die Beispiele stellen verschiedene Ausführungsformen dar
und sind nicht als Einschränkung der vorliegenden Offenbarung
gedacht. Die Beschreibung und die Ansprüche sollten daher
frei und lediglich mit dem Maß einer Einschränkung
interpretiert werden, wie dies der relevante Stand der Technik erfordert.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Nicht-Patentliteratur
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Fahrzeugs [0049]