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DE202016006976U1 - Halterung für den gesicherten Transport von Ladung im Innern eines Kraftfahrzeuges - Google Patents

Halterung für den gesicherten Transport von Ladung im Innern eines Kraftfahrzeuges Download PDF

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DE202016006976U1
DE202016006976U1 DE202016006976.5U DE202016006976U DE202016006976U1 DE 202016006976 U1 DE202016006976 U1 DE 202016006976U1 DE 202016006976 U DE202016006976 U DE 202016006976U DE 202016006976 U1 DE202016006976 U1 DE 202016006976U1
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Abstract

Halterung für den gesicherten Transport von Ladung, insbesondere von Fahrrädern, in Kraftfahrzeugen welche Zurrschienen zur Verankerung der Ladung aufweisen, mit wenigstens einer Vorrichtung zur Aufnahme der Ladung, wobei die Vorrichtung im Innenraum des Kraftfahrzeugs mittels einer Fixiereinrichtung befestigbar ist, die an ihren längsseitigen Enden Rastelemente aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass Adapter (15, 16) vorhanden sind, welche an den Zurrschienen (4, 5) verschieblich aber arretierbar sind, und dass die Adapter (15, 16) Formausnehmungen (13, 14) aufweisen, in denen Stifte (11, 12) der Rastelemente (9, 10) formschlüssig eingreifen.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Halterung für den gesicherten Transport von Ladung, insbesondere von Fahrrädern, in Kraftfahrzeugen welche Zurrschienen zur Verankerung der Ladung aufweisen, gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Beim Transport von Ladegut im Innern von Kraftfahrzeugen ist es bekannt, die Ladung mit Gurten zu sichern. Mittels Ösen, die im Innern eines Kraftfahrzeug verankert sind, kann die Ladung fest gezurrt werden.
  • Für spezielle Güter, zum Beispiel zum Transportieren von Fahrrädern durch einen Personenkraftwagen dient häufig ein auf dessen Dach befestigter spezieller Fahrradträgerträger. Falls hierbei jedoch das Fahrrad beim Be- und/oder Entladen unvorsichtig gehandhabt wird, kann sehr leicht die Fahrzeuglackierung beschädigt werden. Ferner entstehen während der Fahrzeugfahrt unangenehme Windgeräusche und es wird auch der Luftwiderstandsbeiwert sowie das Fahrverhalten des Kraftfahrzeugs erheblich verschlechtert. Ferner muss das Fahrrad gegen Diebstahl besonders gesichert sein.
  • Eine weitere Möglichkeit Fahrräder mit Kraftfahrzeugen zu transportieren besteht darin, eine besonderen Halterung an einer Anhängekupplung zu montieren und mit deren Hilfe die Fahrräder am Heck des Kraftfahrzeugs zu befestigen. Die Methode hat zwar fahrdynamische Vorteile gegenüber dem Transport auf dem Fahrzeugdach, aber sie ist auch die Kostenintensivste. Zum einen muss eine Anhängevorrichtung am Kraftfahrzeug montiert werden was allein schon sehr hohe Kosten verursacht. Außerdem muss die besagte spezielle Fahrradhalterung gekauft und montiert werden. Nicht in allen Fällen ist bei montierten Fahrrädern der Kofferraum des Kraftfahrzeugs zugänglich usw.. Darüber hinaus gelten für die Beladung des Kraftfahrzeugs mit den Fahrrädern und deren Handhabung auch noch die Einwände wie zum Transport auf dem Fahrzeugdach.
  • Aus der französischen Patentveröffentlichung FR A 24 97 740 ist es bekannt, im Kofferraum eines Personenkraftwagens eine Aufnahmeplatte für Behälter vorzusehen. Diese sind von Klemmbolzen durchsetzt, die jeweils an ihrem freien Endabschnitt einen Querstift aufweisen. Dabei greift der freie Endabschnitt des Klemmbolzens in eine in der Aufnahmeplatte ausgebildete Formausnehmung ein, wobei durch eine Winkeldrehung des Klemmbolzens der Querstift unter die Aufnahmeplatte greift, in der Formausnehmung verriegelt und der Behälter festgelegt wird. Die bekannte Vorrichtung ist somit speziell zum Befestigen von Behältern geeignet.
  • Demgegenüber sind bereits Halterung für den gesicherten Transport von Fahrrädern mittels Kraftfahrzeugen bekannt und zahlreich in verschiedenen Dokumenten beschrieben. Es sind also bereits Fahrrad-Halterungen bekannt und in verschiedenen Dokumenten beschrieben, welche im Innern von Kraftfahrzeugen montiert werden können. Aus der Vielzahl dieser Beschreibungen sei das Dokument DE 42 22 024 A1 zitiert, in dem eine Fahrrad-Halterung der eingangs genannten Art erörtert ist.
  • Die dort gezeigte Fahrrad-Halterung ist auf einer Halteplatte befestigt, welche ihrerseits mittels Klettenband oder dergleichen lösbar auf der Rückseite einer umgelegten Rückenlehne eines Fahrzeugsitzes oder am Boden des Laderaumes eines Kraftfahrzeuges befestigbar ist. Die Fahrrad-Halterung selbst ist durch ein Aufnahmeteil gebildet, welches eine Fahrradgabel klemmbar aufnimmt.
  • Eine weitere Fahrrad-Halterung zur Aufnahme von Fahrrädern im Innern von Kraftfahrzeugen ist in der DE 196 36 977 A1 beschrieben. Dort wird vorgeschlagen, eine Fahrrad-Halterung zur klemmbaren Aufnahme einer Fahrrad-Vorderrad-Gabel so auszubilden, dass sie um eine Achse drehbar und um eine weitere, zur ersten Achse geneigte Achse schwenkbar ist. Die derart ausgestaltete Fahrrad-Halterung kann auf dem Boden des Kraftfahrzeuges oder an der Rückwand eines umgelegten Sitzes befestigt werden. Dazu ist eine Montageplatte vorgeschlagen, die auf dem Boden oder der Rückwand verschraubt oder genietet wird.
  • Eine Alternative soll die Klemmung in der Fahrrad-Halterungsschiene einer herausnehmbaren Fahrzeugrückbank darstellen, in welche eine nicht näher beschriebene Klemmvorrichtung eingeführt werden kann.
  • Aus der DE 296 16 675 U1 ist eine Fahrrad-Halterung bekannt, welche mittels einer Hilfsschiene im Innern am Boden eines Kraftfahrzeugs mit Befestigungshaken befestigt werden kann. Die Befestigungsvorrichtung für eine Vorderrad-Gabel ist bei diesem Vorschlag entlang der Hilfsschiene verschiebbar angeordnet. Die Hilfeschiene wird in mehreren Verankerungsplätzen mehrerer zu entfernender Fahrzeugsitze mittels Befestigungshaken fixiert. Wenn keine Verankerungsplätze für die Befestigungshaken vorhanden sind, lässt sich diese Vorrichtung nicht montieren.
  • Diese beschriebenen Transportvorrichtungen für Behälter und Fahrräder sind brauchbar, aber sie sind sehr unhandlich zu handhaben, und nehmen beim Nichtgebrauch relativ viel Platz im Laderaum des Fahrzeuges ein. Vor allem aber sind sie aufwendig in ihrer Bauform und konstruktiv auf den jeweiligen Fahrzeugtyp abgestimmt und festgelegt. Ein Anwender muss beim Wechsel des Kraftfahrzeugs auch die Halterungen für sein Ladegut gegen neue auswechseln, welche auf diesen neuen Fahrzeugtyp zugeschnitten sind. Dies ist unpraktisch und unökonomisch, da ja die Halterungen keinem Verschleiß unterliegen und somit eine nahezu unbegrenzte Lebensdauer haben. Trotzdem muss der Anwender beim Wechsel seines Kraftfahrzeuges auch die Halterungen wechseln, da die bisher benutzten nicht mehr für sein neues Fahrzeug passen.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Halterung zu schaffen, die einfach aufgebaut und daher kostengünstig herstellbar ist, und die vor allem universell in einer Vielzahl von Kraftfahrzeugtypen einsetzbar ist, sowie Zusatznutzen beim Transport von Ladegut bietet.
  • Diese Aufgabe wird von einer Halterung mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Halterung sind den abhängigen Ansprüchen zu entnehmen.
  • Die Vorteile der Halterung liegen in ihrem einfachen Aufbau, was sich sowohl im konstruktiven als auch im fertigungstechnischen Aufwand niederschlägt. Aus diesem Grund ist die Halterung auch kostengünstig herstellbar und kann demgemäß dem Endkunden, der ja der Anwender ist, preiswert angeboten werden. Ferner ist die erfindungsgemäße Halterung universell bei vielen Fahrzeugtypen einsetzbar. Dazu sind keine oder nur geringe Veränderungen im Fahrzeug erforderlich. Die erfindungsgemäße Halterung ist Basis-Bauteil eines Baukasten-Systems, mit dessen Bauteilen sich nahezu beliebige Befestigungsvarianten für die verschiedensten Fahrzeug-Innenräume zusammenstellen lassen.
  • Eine vorteilhafte Halterung für den gesicherten Transport von Ladung, insbesondere von Fahrrädern, in Kraftfahrzeugen welche Zurrschienen zur Verankerung der Ladung aufweisen, mit wenigstens einer Vorrichtung zur Aufnahme der Ladung, wobei die Vorrichtung im Innenraum des Kraftfahrzeugs mittels einer Fixiereinrichtung befestigbar ist, die an ihren längsseitigen Enden Rastelemente aufweist, bei der Adapter vorhanden sind, welche an den Zurrschienen verschieblich aber arretierbar sind, und dass die Adapter Formausnehmungen aufweisen, in denen die Rastelemente formschlüssig eingreifen.
  • Weiterhin kann eine Fahrrad-Halterung vorteilhaft ausgestaltet sein, wenn die Fixiereinrichtung als Profilschiene ausgebildet ist, in deren Profil die wenigstens eine Vorrichtung zur Aufnahme der Vorderradgabel längsverschieblich, aber arretierbar ist.
  • Darüber hinaus ist eine Halterung vorteilhaft, wenn die Rastelemente im Profil der Fixiereinrichtung längsverschieblich und verdrehsicher verspannbar sind.
  • Eine Halterung ist günstig ausgestaltet, wenn die Zurrschienen in den Innenwänden und/oder dem Boden des Kraftfahrzeugs werksseitig vorhanden sind.
  • Eine Halterung ist dann vorteilhaft, wenn die Adapter mittels Klemmvorrichtungen an den Zurrschienen längsverschieblich aber arretierbar sind.
  • Ferner ist eine Halterung vorteilhaft ausgebildet, wenn die Klemmvorrichtungen von Exzentern gebildet werden, oder wenn die Klemmvorrichtung als Klemmstück ausgebildet ist, welches mittels Schrauben in der Zurrschiene verspannbar ist.
  • Des weiteren ist eine Halterung als Fahrrad-Halterung vorteilhaft ausgebildet, wenn die Arretierung der wenigstens einen Vorrichtung zur Aufnahme einer Fahrrad-Vorderrad-Gabel durch eine Klemmvorrichtung erfolgt, wobei die Klemmvorrichtung von einem Exzenter gebildet wird, oder wenn die Klemmvorrichtung als Klemmstück ausgebildet ist, welches mittels Schrauben in der Profilschiene verspannbar ist.
  • Darüber hinaus ist eine Halterung besonders günstig ausgestaltet, wenn die Fixiereinrichtung als Profilschiene teleskopartig ausziehbar ausgebildet ist.
  • Eine Vorrichtung zur Aufnahme und Sicherung der Ladung ist dann besonders vorteilhaft, wenn sie durch Zurrösen realisiert ist, welche in der Fixiereinrichtung verspannbar sind.
  • Anhand der Zeichnung wird die Erfindung mit Hilfe von Ausführungsbeispielen noch näher erläutert.
  • Es zeigt:
  • 1 eine Ansicht einer als Fahrrad-Halterung ausgeführten Halterung im montierten Zustand in einem offenen Fahrzeugheck;
  • 2 ein Adapter an einer Zurrschiene und eine Fixiereinrichtung;
  • 3 eine in einer Zurrschiene arretierte Fixiereinrichtung;
  • 4 eine Einzelheit einer Fahrrad-Halterung als Vorderrad-Gabel-Halterung und
  • 5 eine Variante einer Fahrrad-Halterung gemäß 4.
  • In 1 ist ein offenes Heck eines Kraftfahrzeugs 1 wie einer Großraumlimousine oder auch eines so genannten Vans dargestellt. Hinter der vorderen Sitzreihe 2 für Fahrer und Beifahrer sind die Sitze der weiteren Sitzreihen umgelegt oder auch ausgebaut, so dass ein Laderaum 3 entsteht. Im Bereich des Laderraum 3 sind Zurrschienen 4 und 5 montiert. Mit deren Hilfe ist eine erfindungsgemäße Halterung „RadFazz®” (RadFazz® ist eine eingetragene Marke des Anmelders) eingebaut. Dazu ist eine Profilschiene 6 gemäß der Erfindung passgenau eingesetzt. An den längsseitigen Enden 7 und 8 der Profilschiene 6, die als Fixiereinrichtung dient und bezeichnet wird, befinden sich jeweils Rastelemente 9 und 10.
  • In 2 ist veranschaulicht, dass die Rastelemente 9 und 10 an ihren dem Laderaum 3 zugewandten Stirnseiten Stifte 11 und 12 aufweisen, die in Formausnehmungen 13 und 14 von Adaptern 15 und 16 einrasten können. Die Adapter 15 und 16 sind in den Zurrschienen 4 und 5 verschieblich aber arretierbar montiert. Dies ist in der folgenden Zeichnung noch detaillierter dargestellt und beschrieben.
  • Die Profilschiene 6 ist derart profiliert, dass sowohl die Rastelemente 9 und 10 als auch mehrere Aufnahmevorrichtungen 17 und 18 für jeweils eine Vorderradgabel 19 eines Fahrrads 20 längsverschieblich in der Profilschiene 6 verstellt und fixiert werden können (siehe 1). Die Profilschiene 6 verfügt dazu über eine nicht näher bezeichnete Profilnut, in welcher Klemmelemente nach Art von an sich bekannten Gleitsteinen oder Exzentern verschieblich gelagert sind und an beliebiger Position entlang der Profilschiene 6 mit Hilfe von Flügelschrauben 21 fixiert werden können. Die Aufnahmevorrichtungen 17 und 18 sind um eine Achse drehbar, die senkrecht zum Boden des Kraftfahrzeugs 1 verläuft. Die darin gehaltene Vorderradgabel 19 des Fahrrads 20 kann durch diese Drehbarkeit gedreht werden, beispielsweise um 90° was sehr Platz sparend beim Transport von mehreren Fahrrädern ist, da auf diese Weise die quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Lenker in Fahrtrichtung gestellt werden können. Dadurch wird die Breite von transportierten Fahrrädern erheblich reduziert.
  • 3 zeigt die betriebsbereite, als Fixiereinrichtung bezeichnete Profilschiene 6 mit eingerasteten Rastelementen 9, 10.
  • Wie in den vorstehenden Figuren dargestellt ist, werden die Rastelemente 9 und 10 in der Nut der Profilschiene 6 verschiebbar und verdrehsicher angeordnet. Eine Flügelschraube 21 löst oder verspannt die Klemmung des jeweiligen Rastelements 9 oder 10 in der Nut der Profilschiene 6. Mit gelöster Klemmung wird das jeweilige Rastelement 9 oder 10 in seine Endposition zum längsseitigen Ende der Profilschiene 6 geschoben. Ein im jeweiligen Rastelement 9 oder 10 angeordneter Stift 11 bzw. 12 rastet in der Endposition in der Ausnehmung 13 bzw. 14 ein, welche sich in den Adaptern 15 bzw. 16 befinden. Dabei verhindert jeweils eine nicht dargestellte Verdrehsicherung in Form eines Ansatzes und/oder eines weiteren Stifts eine Verdrehung des Rastelements 9 und 10 in der Profilschiene 6. Anschließend erfolgt die Klemmung in dieser Position mittels der Flügelschraube 21 und die Halterung RadFazz® ist sicher montiert. Nach Lösen der Klemmung mittels der zugehörigen Flügelschraube 21 und Verschieben der Rastelemente 9 und 10 in der Nut der Profilschiene 6 kann die Halterung RadFazz® dem Kraftfahrzeug ohne Weiteres entnommen werden. Diese einfachen Handgriffe zeigen, dass die Montage und die Demontage der Halterung RadFazz® sehr schnell vonstatten geht, konkret kann sie in weniger als 10 Sekunden vollzogen werden.
  • Die Rastelemente 9 und 10 können die gleiche oder eine größere Breite aufweisen, als die Profilschiene 6, dann ist eine noch größere Sicherheit gegen Verkanten der Halterung RadFazz® im Kraftfahrzeug 1 gegeben. Ferner kann die Profilschiene 6 teleskopartig längenverstellbar sein, in diesem Fall kann die Halterung RadFazz® noch universeller eingesetzt werden. Dieses Ausführungsbeispiel ist durch die Trennlinie 22 in 1 angedeutet.
  • In 4 ist eine Einzelheit der Fahrrad-Halterung RadFazz® schematisch dargestellt. Die Detailansicht zeigt einen Teil einer quer im Laderaum 3 angeordneten Profilschiene 6. In der Profilschiene 6 ist eine Gabelhalterung 17 als Aufnahmevorrichtung eingesetzt. Die Profilschiene 6 ist derart profiliert, dass mehrere Gabelhalterungen 17, 18 für jeweils eine Vorderradgabel 19 eines nicht dargestellten Fahrrads längsverschieblich in der Profilschiene 6 verstellt und fixiert werden können. Die Profilschiene 6 verfügt dazu über eine Profilnut 23, in welcher Klemmelemente nach Art von an sich bekannten Gleitsteinen oder Exzentern verschieblich gelagert sind und an beliebiger Position entlang der Profilschiene 6 fixiert werden können. Die Gabelhalterungen 17, 18 sind um eine Achse drehbar, die senkrecht zum Boden des Kraftfahrzeugs verläuft. Die darin gehaltene Vorderradgabel 19 des Fahrrads kann durch diese Drehbarkeit gedreht und mit Hilfe einer Knebelschraube 24 fixiert werden, beispielsweise um 90° was sehr Platz sparend beim Transport von mehreren Fahrrädern ist, da auf diese Weise die quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Lenker in Fahrtrichtung gestellt werden können. Dadurch wird die Breite von transportierten Fahrrädern erheblich reduziert.
  • Eine Variante einer Fahrradhalterung ist schematisch in 5 dargestellt. Eine Gabelhalterung 25 besteht aus einem Halterungsblock 26 mit einer Durchgangsbohrung 27 für eine Radachse und einer Grundplatte 28. Der Halterungsblock 26 weist an seinem der Durchgangsbohrung 27 gegenüber liegenden Ende ein Gelenk 29 auf, mit dessen Hilfe er gelenkig an der Grundplatte 28 befestigt ist. In der Grundplatte 28 befindet sich eine nicht näher bezeichnete Bohrung für eine Knebelschraube 24, mit der sie an einer Fixiereinrichtung in Form einer Profilschiene 6 fixiert werden kann. Das Gelenk 29 liegt bevorzugt außerhalb der Kontur der Profilschiene 6, damit es seiner Aufgabe optimal nachkommen kann.
  • Wie in 5 veranschaulicht ist, ermöglicht die gelenkige Befestigung des Halterungsblocks 26 an der Profilschiene 6 die Montage einer Vorderradgabel 19 in unterschiedlichen Positionen bezüglich der Höhe gegenüber der Ebene, in der sich die Profilschiene 6 befindet. Diese Variationsmöglichkeit hat verschiedene Vorteile gegenüber der herkömmlichen Montagemöglichkeit in nur einer Ebene. Erstens kann durch die Tieferlegung der Vorderradgabel 19 im Innenraum des Kraftfahrzeugs an Höhe gewonnen werden, was für die Unterbringung der Fahrradlenker erhebliche Vorteile bringt. Zweitens weisen Federgabeln oftmals an ihren Gabelenden Ventile auf, mit denen ein Medium in die Vorderradgabel 19 gepumpt werden kann, um beispielsweise die Härte und/oder den Hub der Federung einzustellen. Für diese Ventile ist bei herkömmlichen Fahrradhalterungen kein Freiraum vorhanden. Bei dem Gegenstand der gezeigten Ausführungsform kann die tatsächliche Höhe der montierten Vorderradgabel 19 hingegen so gewählt werden, dass an der Unterseite der Vorderradgabel 19 genügend Freiraum für ein Ventil oder ein anderes Bauteil vorhanden ist.
  • Wenn die erfindungsgemäße Halterung als Fahrrad-Halterung RadFazz® benutzt wird, hat sie zusammengefasst folgende Vorteile:
    • – Die Fahrrad-Halterung RadFazz® ist leicht zu montieren und wieder auszubauen
    • – Sie ist so konzipiert, dass der Radlenker jeweils gedreht und somit Platz sparend fixiert werden kann
    • – Die Winkelstellung der Fahrräder ist weitgehend beliebig
    • – Unter optimaler Ausnutzung haben in einer Großraumlimousine (Van) bis zu 6 Fahrräder Platz
    • – Die Fahrräder sind geschützt vor Diebstahl, Vandalismus Regen, Schmutz und Fahrtwind
    • – Die Fahrräder werden im Fahrzeuginneren sicher befestigt (Insassenschutz) und können leicht wieder gelöst werden
    • – Die Fahrrad-Halterung RadFazz® kann mittels ihrer Fixiereinrichtung in Fahrzeugseitig vorhandenen Ausformungen befestigt werden
    • – Die Fahrrad-Halterung RadFazz® ist leicht, handlich und nimmt bei Nichtbenutzung kaum Platz in Anspruch
    • – Die Fahrrad-Halterung RadFazz® ist durch ihre Fixiereinrichtung universell in verschiedenen Fahrzeugen verwendbar
    • – Der modulare Aufbau der Fahrrad-Halterung RadFazz® ermöglicht ihre Verwendung für nahezu beliebig viele Fahrräder und auch außerhalb von Kraftfahrzeugen
    • – Die Fahrrad-Halterung RadFazz® ist preiswert und wartungsfrei
  • Die Befestigung des Hinterbaus des Fahrrades ist von der Erfindung nicht betroffen und ins Belieben des Anwenders gestellt. Sie kann beispielsweise durch Spannriemen erfolgen.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Kraftfahrzeug
    2
    vordere Sitzreihe
    3
    Laderaum
    4
    Zurrschiene
    5
    Zurrschiene
    6
    Profilschiene
    7
    längsseitiges Ende
    8
    längsseitiges Ende
    9
    Rastelement
    10
    Rastelement
    11
    Stift
    12
    Stift
    13
    Formausnehmung
    14
    Formausnehmung
    15
    Adapter
    16
    Adapter
    17
    Aufnahmevorrichtung (Gabelhalterung)
    18
    Aufnahmevorrichtung (Gabelhalterung)
    19
    Vorderradgabel
    20
    Fahrrad
    21
    Flügelschraube
    22
    Trennlinie
    23
    Profilnut
    24
    Knebelschraube
    25
    Gabelhalterung
    26
    Halterungsblock
    27
    Durchgangsbohrung
    28
    Grundplatte
    29
    Gelenk
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • FR 2497740 A [0005]
    • DE 4222024 A1 [0006]
    • DE 19636977 A1 [0008]
    • DE 29616675 U1 [0010]

Claims (12)

  1. Halterung für den gesicherten Transport von Ladung, insbesondere von Fahrrädern, in Kraftfahrzeugen welche Zurrschienen zur Verankerung der Ladung aufweisen, mit wenigstens einer Vorrichtung zur Aufnahme der Ladung, wobei die Vorrichtung im Innenraum des Kraftfahrzeugs mittels einer Fixiereinrichtung befestigbar ist, die an ihren längsseitigen Enden Rastelemente aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass Adapter (15, 16) vorhanden sind, welche an den Zurrschienen (4, 5) verschieblich aber arretierbar sind, und dass die Adapter (15, 16) Formausnehmungen (13, 14) aufweisen, in denen Stifte (11, 12) der Rastelemente (9, 10) formschlüssig eingreifen.
  2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixiereinrichtung als Profilschiene (6) ausgebildet ist, in deren Profil wenigstens eine Aufnahmevorrichtung (17, 18) zur Aufnahme einer Fahrrad-Vorderrad-Gabel (19) längsverschieblich, aber arretierbar angeordnet ist.
  3. Halterung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastelemente (9, 10) im Profil der Fixiereinrichtung (6) längsverschieblich und verdrehsicher verspannbar sind.
  4. Halterung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zurrschienen (4, 5) im Laderaum (3) des Kraftfahrzeugs (1) werksseitig vorhanden sind.
  5. Halterung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapter (15, 16) mittels nicht näher bezeichneten Klemmvorrichtungen an den Zurrschienen (4, 5) längsverschieblich aber arretierbar sind.
  6. Halterung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtungen von an sich bekannten Exzentern gebildet werden.
  7. Halterung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung als Klemmstück ausgebildet ist, welches mittels Schrauben (21) in der Zurrschiene (4, 5) verspannbar ist.
  8. Halterung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretierung der wenigstens einen Vorrichtung (17, 18) zur Aufnahme einer Fahrrad-Vorderrad-Gabel (19) durch eine Klemmvorrichtung erfolgt.
  9. Halterung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung von einem an sich bekannten Exzenter gebildet wird.
  10. Halterung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung als Klemmstück ausgebildet ist, welches mittels Schrauben (24) in der Profilschiene (6) verspannbar ist.
  11. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixiereinrichtung als Profilschiene (6) teleskopartig ausziehbar ausgebildet ist.
  12. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zur Aufnahme und Sicherung der Ladung durch Zurrösen realisiert ist, welche in der Fixiereinrichtung (6) verspannbar sind.
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