DE102009024351A1 - Lageranordnung einer über ein Drehgelenk antreibbaren Radnabe eines Kraftfahrzeuges - Google Patents
Lageranordnung einer über ein Drehgelenk antreibbaren Radnabe eines Kraftfahrzeuges Download PDFInfo
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Abstract
Description
- Gebiet der Erfindung
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Lageranordnung einer über ein Gelenkkörper eines Drehgelenks antreibbaren Radnabe eines Kraftfahrzeuges, bei der die mit einem Radflansch verbundene Radnabe und der mit einer Antriebswelle verbundene Gelenkkörper mittels einer Verzahnung drehfest und durch einen in einen Gewindezapfen des Gelenkkörpers eingreifenden Schraubbolzen axial miteinander verbunden sind, und mit einem auf der Radnabe angeordneten, zwei Reihen von Wälzkörpern aufweisenden Wälzlager mit einem einteiligen Außenring und einem einstückig an die Radnabe angeformten Innenring, wobei die Wälzkörper in zwei benachbarten, jeweils in die Innenseite des Außenrings und in die Außenseite des Innenrings eingearbeitete rillenförmigen Laufbahnen abrollen, deren Druckwinkelachsen in O-Anordnung gegeneinander angestellt sind und die axial einseitig durch jeweils eine Schulter begrenzt sind.
- Hintergrund der Erfindung
- Bislang werden derartige Lageranordnungen einer über einen Gelenkkörper eines Drehgelenks antreibbaren Radnabe mit einem Wälzlager versehen, dessen Wälzkörper als Kugeln ausgebildet sind. Derartige Lageranordnungen haben sich vielfach bewährt, bieten aber noch Raum für Verbesserungen. Insbesondere ist es bei derartigen Lageranordnungen schwierig bis unmöglich, Außenring und Innenring des Wälzlagers einteilig sowie insbesondere einteilig mit der Radnabe bzw. mit einem Befestigungsflansch auszuführen. Regelmäßig ist es bislang in der Praxis notwendig, den Außenring oder den Innenring zweiteilig auszubilden, da sich das Wälzlager sonst nicht oder nur mit größtem Aufwand mit den Lagerkugeln füllen lässt.
- Eine herkömmliche Lageranordnung einer über ein Drehgelenk antreibbaren Radnabe eines Kraftfahrzeuges mit zweiteiligem Innenring ist aus der
DE 42 10 461 C2 bekannt. Bei dieser Anordnung wird die drehfeste Verbindung von Radnabe und Drehgelenk durch einen Gewindezapfen ermöglicht, welcher eine axiale Wellenverzahnung aufweist, die in eine korrespondierend ausgebildete Innenverzahnung im Achsstumpf der Radnabe eingreift. Die Gegenfläche des Gelenkkörpers der Gelenkwelle wirkt gleich zweifach auf den über den Achsstumpf der Radnabe überstehenden zweiteiligen Innenring ein, nämlich dadurch, dass eine Stirnseite der Gegenfläche auf eine Stirnseite einer Lagerinnenringhälfte presst, und dadurch, dass eine Axialfläche der Gegenfläche den überstehenden Teil des Lagerinnenringes abstützt. Das Ziel dieser Anordnung ist die Verhinderung von Verformungen, insbesondere von solchen Verformungseffekten, welche infolge von Biegemomenten auf den Lagerinnenring einwirken. - Aus der
DE 31 16 720 C1 ist eine Lageranordnung bekannt, bei welcher der gesamte Innenring einstückig an der Radnabe ausgebildet ist. In die zum Gelenkkörper gerichtete Stirnseite des Gewindezapfens der Radnabe ist eine Stirnverzahnung eingeformt, welche mit einer gegenüberliegenden Stirnverzahnung des Gelenkkörpers zusammenwirkt, so dass hierdurch eine einfache lös bare Befestigung dieser Bauteile gewährleistet ist. Die Radnabe und der Gelenkkörper sind dabei axial mittels einer zentralen Schraubverbindung gegeneinander verspannt. - Eine ähnliche Anordnung ist aus der
DE 36 04 630 C2 bekannt. Die Idee, den Außenring und den Innenring einstückig mit der Radnabe bzw. dem Befestigungsflansch zu verbinden, ist an sich gut, wird doch der Schraubenverband Radnabe/Antriebsgelenk von den Kugelkräften entlastet. Jedoch scheitern derartige Vorschläge an praktischen Schwierigkeiten hinsichtlich ihrer Herstellbarkeit bzw. an der Montierbarkeit der Kugeln sowie an ihrer vergleichsweise großen Baulänge. - Aufgabe der Erfindung
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lageranordnung einer über ein Drehgelenk antreibbaren Radnabe eines Kraftfahrzeuges zu schaffen, welche die geschilderten Nachteile beseitigt. Insbesondere ist es die Aufgabe der Erfindung, eine kurz bauende Einheit aus Radnabe, Lageranordnung und Drehgelenk zu schaffen, welche leicht zu montieren bzw. zu demontieren ist sowie den Schraubenverband Radnabe/Antriebsgelenk entlastet.
- Zusammenfassung der Erfindung
- Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass sich die gestellte Aufgabe dadurch lösen lässt, wenn als Wälzkörper jeweils Kugelrollen in das Wälzlager eingesetzt werden.
- Die Erfindung geht daher aus von einer Lageranordnung einer über ein Gelenkkörper eines Drehgelenks antreibbaren Radnabe eines Kraftfahrzeuges, bei der die mit einem Radflansch verbundene Radnabe und der mit einer Antriebswelle verbundene Gelenkkörper mittels einer Verzahnung drehfest sowie durch einen in einen Gewindezapfen des Gelenkkörpers eingreifenden Schraubbolzen axial miteinander verbunden sind, und mit einem auf der Radnabe angeordneten, zwei Reihen von Wälzkörpern aufweisenden Wälzlager mit einem einteiligen Außenring und einem einstückig an die Radnabe angeformten Innenring, wobei die Wälzkörper in zwei benachbarten, jeweils in die Innenseite des Außenrings und in die Außenseite des Innenrings eingearbeitete rillenförmigen Laufbahnen abrollen, deren Druckwinkelachsen in O-Anordnung gegeneinander angestellt sind und die axial einseitig durch jeweils eine Schulter begrenzt sind. Zudem ist vorgesehen, dass die Wälzkörper beider Reihen des Wälzlagers als Kugelrollen mit jeweils zwei symmetrisch von einer Kugelgrundform abgeflachten sowie parallel zueinander angeordneten Seitenflächen ausgebildet sind, welche durch axiales Einführen in den Abstand zwischen Außenring und Innenring und anschließendes Verkippen in ihre Laufbahnen in das Schrägwälzlager eingebracht sind.
- Durch diesen Aufbau wird vorteilhaft erreicht, dass sich eine kurz bauende Lageranordnung schaffen lässt, deren Wälzlager einstückig mit der Radnabe bzw. einem Befestigungsflansch desselben verbunden sind. Durch die Nutzung von Kugelrollen lässt sich eine derartige Anordnung realisieren, und zwar aufgrund der Möglichkeit, die Kugelrollen bei ihrem Einsetzen bzw. dem Befüllen des Wälzlagers in ihre Arbeitsposition kippen bzw. aufrichten zu können. Zwar ist der Einsatz von Kugelrollen in Lagern an sich bereits bekannt – beispielsweise durch die
DE 10 2007 050 215 A1 – jedoch ist es bislang noch nicht vorgeschlagen worden, Kugelrollenlager für gattungsgemäße Lageranordnungen mit einer über ein Drehgelenk antreibbaren Radnabe zu verwenden. - Es wird also auf überraschend einfache Art und Weise eine Lageranordnung aus zum Teil für sich bekannten Einzelkomponenten geschaffen, die nicht nur kurz baut, sondern bei der zudem in völlig neuartiger Weise eine einfache und exakte Montage von Radnabe und Drehgelenk ermöglicht ist.
- Das System wird ebenfalls über einen zentrisch angeordneten Bolzen in Form einer Dehnschraube axial verspannt, wobei hier weiterer Spielraum für Verbesserungen durch vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung geschaffen wurde.
- So kann vorgesehen sein, dass der Schraubbolzen als Dehnschraube ausgebildet ist, welche durch eine zentrale Bohrung der Radnabe geführt und mit ihrem Außengewinde in ein Innengewinde in einem Gewindezapfen des äußeren Gelenkkörpers eingeschraubt ist, wobei sich ein Schraubenkopf der Dehnschraube gegen einen Radialbund in einer radial inneren und axial äußeren Glocke der Radnabe abstützt. Durch die gesamte Konstruktion der Lageranordnung ist dieser Schraubenverband Radnabe/Antriebsgelenk mechanisch entlastet.
- In anderen praktischen Weiterbildungen kann vorgesehen sein, dass die Verzahnung zwischen der Radnabe und dem Gelenkkörper als Axialverzahnung ausgebildet ist, wobei auf dem Gewindezapfen des äußeren Gelenkkörpers eine Wellenverzahnung angeordnet ist, welche in eine entsprechende Innenverzahnung in der Radnabe eingreift.
- Diese Ausgestaltung lässt sich noch dadurch ergänzen, dass vorgesehen wird, dass eine Stirnseite des äußeren Gelenkkörpers gegen eine Stirnseite der Radnabe anliegt.
- In einer besonders praktischen Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Verzahnung als Stirnverzahnung ausgebildet ist. Diese Ausgestaltung lässt sich noch dadurch ergänzen, dass eine axial äußere Stirnseite des äußeren Gelenkkörpers mit einer Stirnverzahnung versehen ist, welche mit einer entsprechenden Stirnverzahnung in der Stirnseite der Radnabe in Eingriff steht.
- Die Stirnverzahnung ist vorzugsweise als eine Hirth-Verzahnung mit radial verlaufenden Zähnen ausgebildet, welche beispielsweise 40 bis 60 Zähne aufweist.
- Kurze Beschreibung der Zeichnungen
- Die Erfindung wird im Folgenden anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen:
-
1 eine Längsschnittansicht durch ein erstes Ausführungsbeispiel einer Lageranordnung gemäß der Erfindung in hälftiger Darstellung, und -
2 eine Längsschnittansicht durch ein zweites Ausführungsbeispiel einer Lageranordnung gemäß der Erfindung in hälftiger Darstellung. - Detaillierte Beschreibung der Zeichnung
- In den
1 und2 ist jeweils ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Lageranordnung1 bzw.1' im Längsschnitt in hälftiger Ansicht dargestellt, wobei für gleiche Bauteile nachfolgend dieselben Bezugsziffern verwendet werden. - Die Lageranordnung
1 ,1' weist eine Radnabe2 ,2' eines nicht dargestellten Kraftfahrzeuges auf. Die Radnabe2 ,2' ist über eine im Einzelnen noch zu beschreibende Verzahnung3 ,4 bzw.3' ,4' mit einem Drehgelenk5 verbunden. Die Radnabe2 ,2' weist an ihrem gelenkfernen axialen Ende einen Radflansch6 zur Befestigung einer nicht dargestellten Felge eines Fahrzeugrades auf. Von dem mit einer Antriebswelle verbundenen Drehgelenk5 ist nur der radial äußere Gelenkkörper7 bzw.7' dargestellt, der an seiner Innenoberfläche Laufbahnen8 zur Aufnahme von ein Drehmoment übertragenden Kugeln aufweist, die in Laufbahnen eines nicht gezeigten Gelenkinnenteils geführt sind. - Auf der Radnabe
2 ,2' ist ein zweireihiges Wälzlager9 angeordnet. Das Wälzlager9 weist einen Außenring10 , an den radial außen ein Befestigungsflansch11 für eine Bremsscheibe angeformt ist, sowie einen Innenring12 auf. Das Wälzlager9 weist eine Vielzahl von in zwei Reihen13 ,14 nebeneinander zwischen Außenring10 und Innenring12 angeordnete, sowie durch zwei nicht dargestellte Lagerkäfige in Umfangsrichtung in gleichmäßigen Abständen zueinander gehaltene Wälzkörper15 auf. Diese Wälzkörper15 rollen in jeweils zwei benachbarten, in die Innenseite des Außenrings10 und in die Außenseite des Innenrings12 eingearbeitete rillenförmigen Laufbahnen16 ,17 und18 ,19 ab, deren Druckwinkelachsen in O-Anordnung gegeneinander angestellt sind, und die axial einseitig durch jeweils eine Schulter begrenzt werden. - Der Außenring
10 und der Innenring12 sind jeweils einteilig ausgebildet und mit ihren Laufbahnen16 ,17 ,18 ,19 komplett in die radseitigen bzw. fahrzeugseitigen Befestigungsflansche6 ,11 integriert. Die Wälzkörper15 beider Reihen13 ,14 sind jeweils als Kugelrollen20 mit jeweils zwei symmetrisch von einer Kugelgrundform abgeflachten sowie parallel zueinander angeordneten Seitenflächen21 ,22 ausgebildet. Diese Kugelrollen20 sind durch axiales Einführen in den Raum zwischen dem Außenring10 und dem Innenring12 sowie anschließendes Verkippen in ihre Laufbahnen16 bis19 in das Wälzlager11 eingefüllt worden und ermöglichen es somit, das Wälzlager11 aus nur zwei Lagerringen10 ,12 herzustellen. Zum einfachen Aufrichten der durchmessergrößeren Kugelrollen15 dient ein Freiraum39 nahe dem Innenring12 , der durch eine axiale Verlängerung der zugeordneten Laufbahn18 am Innenring12 geschaffen wurde. Ein bisher zur Befestigung des separaten zweiten Innenringes vorgesehener Wälznietbund kann eingespart werden. - Bei beiden Lageranordnungen
1 ,1' sind die Radnabe2 ,2' und das Außenteil7 des Drehgelenks5 axial durch eine Schraubverbindung gesichert. Am äußeren Gelenkkörper7 ;7' des Drehgelenks5 ist dabei jeweils ein zentraler, axial ausgerichteter Gewindezapfen23 angesetzt, auf den die Radnabe2 ,2' aufgeschoben und durch einen als Dehnschraube24 ausgebildeten Schraubbolzen axial gesichert ist. Die Dehnschraube24 ist durch eine zentrale Bohrung25 der Radnabe2 ,2' geführt und ist mit ihrem Außengewinde26 in ein Innengewinde27 im Gewindezapfen23 des äußeren Gelenkkörpers7 ;7' eingeschraubt. Der Schraubenkopf28 der Dehnschraube24 stützt sich gegen einen Radialbund29 in einer radial inneren und axial äußeren Glocke30 der Radnabe2 ,2' ab. - Die Lageranordnungen
1 bzw.1' nach den1 und2 unterscheiden sich hinsichtlich der Art der Verzahnung3 ,4 bzw.3' ,4' an Gelenkaußenteil7 ,7' und Radnabe2 ,2' . - Die Lageranordnung
1 nach1 weist eine Verzahnung3 ,4 in Form einer Axialverzahnung31 mit axial ausgerichteten Zahnköpfen auf. Auf dem Gewindezapfen23 des äußeren Gelenkkörpers7 ist eine axiale Wellenverzahnung32 ausgeführt, die in eine entsprechende axiale Innenverzahnung33 in der Radnabe2 eingreift. Eine Stirnseite34 des äußeren Gelenkkörpers7 liegt plan an der Stirnseite35 der Radnabe2 an. - In
2 ist eine Lageranordnung1' dargestellt, bei welcher die Verzahnung3' ,4' als Stirnverzahnung36 ausgebildet ist. Hierzu ist an einer axial äußeren Stirnseite34' des äußeren Gelenkkörpers7' eine Stirnverzahnung37 ausgebildet, welche mit der entsprechenden Stirnverzahnung38 in der Stirnseite35' der Radnabe2' in Eingriff steht. Diese Stirnverzahnung37 ,38 dient der Übertragung eines Drehmoments vom Drehgelenk5 auf die Radnabe2' . Beim Anziehen der Dehnschraube24 werden die Radnabe2' und der äußere Gelenkkörper7' axial gegeneinander bewegt, bis die Stirnverzahnungen37 ,38 in Eingriff miteinander stehen. Die Stirnverzahnung36 von Radnabe2' und äußerem Gelenkkörper7' ist als Hirth-Verzahnung mit radial verlaufenden Zähnen ausgeführt, wobei die Anzahl der Zähne zwischen 40 und 60 beträgt. -
- 1
- Lageranordnung
- 1'
- Lageranordnung
- 2
- Radnabe
- 2'
- Radnabe
- 3
- Verzahnung
- 4
- Verzahnung
- 3'
- Verzahnung
- 4'
- Verzahnung
- 5
- Drehgelenk
- 6
- Radflansch
- 7
- Äußerer Gelenkkörper
- 7'
- Äußerer Gelenkkörper
- 8
- Innerer Gelenkkörper
- 9
- Wälzlager
- 10
- Außenring
- 11
- Befestigungsflansch
- 12
- Innenring
- 13
- Reihe
- 14
- Reihe
- 15
- Wälzkörper
- 16
- Laufbahn
- 17
- Laufbahn
- 18
- Laufbahn
- 19
- Laufbahn
- 20
- Kugelrolle
- 21
- Seitenfläche
- 22
- Seitenfläche
- 23
- Gewindezapfen
- 24
- Dehnschraube
- 25
- Zentrale Bohrung
- 26
- Außengewinde
- 27
- Innengewinde
- 28
- Schraubenkopf
- 29
- Radialbund
- 30
- Glocke
- 31
- Axialverzahnung
- 32
- Wellenverzahnung
- 33
- Innenverzahnung
- 34
- Stirnseite
- 34'
- Stirnseite
- 35
- Stirnseite
- 35'
- Stirnseite
- 36
- Stirnverzahnung
- 37
- Stirnverzahnung
- 38
- Stirnverzahnung
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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- Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 4210461 C2 [0003]
- - DE 3116720 C1 [0004]
- - DE 3604630 C2 [0005]
- - DE 102007050215 A1 [0009]
Claims (7)
- Lageranordnung (
1 ;1' ) einer über ein Gelenkkörper (7 ,7' ) eines Drehgelenks (5 ) antreibbaren Radnabe (2 ;2' ) eines Kraftfahrzeuges, bei der die mit einem Radflansch (6 ) verbundene Radnabe (2 ;2' ) und der mit einer Antriebswelle verbundene Gelenkkörper (7 ;7' ) mittels einer Verzahnung (3 ,4 ;3' ,4' ) drehfest und durch einen in einen Gewindezapfen (23 ) des Gelenkkörpers (7 ;7' ) eingreifenden Schraubbolzen (24 ) axial miteinander verbunden sind, und mit einem auf der Radnabe (2 ;2' ) angeordneten, zwei Reihen (13 ,14 ) von Wälzkörpern (15 ) aufweisenden Wälzlager (9 ) mit einem einteiligen Außenring (10 ) und einem einstückig an die Radnabe (2 ;2' ) angeformten Innenring (12 ), wobei die Wälzkörper (15 ) in zwei benachbarten, jeweils in die Innenseite des Außenrings (10 ) und in die Außenseite des Innenrings (12 ) eingearbeitete rillenförmigen Laufbahnen (16 ,17 ,18 ,19 ) abrollen, deren Druckwinkelachsen in O-Anordnung gegeneinander angestellt sind und die axial einseitig durch jeweils eine Schulter begrenzt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Wälzkörper (15 ) beider Reihen (13 ,14 ) des Wälzlagers (9 ) als Kugelrollen (20 ) mit jeweils zwei symmetrisch von einer Kugelgrundform abgeflachten sowie parallel zueinander angeordneten Seitenflächen (21 ,22 ) ausgebildet sind, welche durch axiales Einführen in den Abstand zwischen Außenring (10 ) und Innenring (12 ) und anschließendes Verkippen in ihre Laufbahnen (16 ,17 ,18 ,19 ) in das Wälzlager (9 ) eingebracht sind. - Lageranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schraubbolzen (
24 ) als Dehnschraube (24 ) ausgebildet ist, welche durch eine zentrale Bohrung (25 ) der Radnabe (2 ;2' ) geführt und mit ihrem Außengewinde (26 ) in ein Innengewinde (27 ) in einem Gewindezapfen (23 ) des äußeren Gelenkkörpers (7 ;7' ) eingeschraubt ist, wobei sich ein Schraubenkopf (28 ) der Dehnschraube (24 ) gegen einen Radialbund (29 ) in einer radial inneren und axial äußeren Glocke (30 ) der Radnabe (2 ,2' ) abstützt. - Lageranordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzahnung (
3 ,4 ) zwischen der Radnabe (2 ;2' ) und dem Gelenkkörper (7 ;7' ) als Axialverzahnung (31 ) ausgebildet ist, wobei auf dem Gewindezapfen (23 ) des äußeren Gelenkkörpers (7 ;7' ) eine Wellenverzahnung (32 ) angeordnet ist, welche in eine entsprechende Innenverzahnung (33 ) in der Radnabe (2 ) eingreift. - Lageranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stirnseite (
34 ) des äußeren Gelenkkörpers (7 ) gegen eine Stirnseite (35 ) der Radnabe (2 ) anliegt. - Lageranordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzahnung (
3' ,4' ) als Stirnverzahnung (36 ) ausgebildet ist. - Lageranordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine axial äußeren Stirnseite (
34' ) des äußeren Gelenkkörpers (7' ) mit einer Stirnverzahnung (37 ) versehen ist, welche mit einer entsprechenden Stirnverzahnung (38 ) in der Stirnseite (35' ) der Radnabe (2' ) in Eingriff steht. - Lageranordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnverzahnung (
36 ) als eine Hirth-Verzahnung mit radial verlaufenden Zähnen mit einer Anzahl von 40 bis 60 Zähnen ausgebildet ist.
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|---|---|
| DE102009024351A1 true DE102009024351A1 (de) | 2010-12-16 |
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Citations (4)
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| DE3604630C2 (de) | 1986-02-14 | 1989-03-30 | Loehr & Bromkamp Gmbh, 6050 Offenbach, De | |
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-
2009
- 2009-06-09 DE DE200910024351 patent/DE102009024351A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
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Owner name: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES GMBH & CO. KG, DE Free format text: FORMER OWNER: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES GMBH & CO. KG, 91074 HERZOGENAURACH, DE Effective date: 20120824 Owner name: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES AG & CO. KG, DE Free format text: FORMER OWNER: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES GMBH & CO. KG, 91074 HERZOGENAURACH, DE Effective date: 20120824 |
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| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES AG & CO. KG, DE Free format text: FORMER OWNER: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES AG & CO. KG, 91074 HERZOGENAURACH, DE Effective date: 20140214 Owner name: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES GMBH & CO. KG, DE Free format text: FORMER OWNER: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES AG & CO. KG, 91074 HERZOGENAURACH, DE Effective date: 20140214 |
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| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES AG & CO. KG, DE Free format text: FORMER OWNER: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES GMBH & CO. KG, 91074 HERZOGENAURACH, DE Effective date: 20150402 |
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