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Für
die Anmeldung wird die Priorität der am 8. September 2008
eingereichten
koreanischen
Patentanmeldung Nr. 10-2008-0088489 beansprucht, deren
gesamter Inhalt durch Bezugnahme hierin einbezogen ist.
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Die
Erfindung betrifft einen Fahrgestellrahmen eines Fahrzeuges, mit
einem Boden, einem Befestigungsteil, an welchem ein Längslenker
einer hinteren Aufhängungsvorrichtung montiert ist, und
verschiedenen Elementen zum Aufrechterhalten der Steifigkeit des
Fahrzeuges.
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Ein
unterer Abschnitt eines Fahrzeuges ist derart strukturiert, dass
verschiedene Teile an einem Paneel installiert sind, das als Boden
bezeichnet wird. Der Boden weist einen vorderen und einen hinteren
Abschnitt auf. Verschiedene Teile sind an einem Fahrzeugboden installiert.
Der hintere Abschnitt des Bodens ist mit hinteren Radkästen
versehen. An seinen beiden Seitenenden ist der hintere Abschnitt mit
Seitenrahmen versehen. Eine hintere Aufhängungsvorrichtung
ist an einem unteren Abschnitt des Bodens derart installiert, dass
sie in der Nähe des hinteren Radkastens zur Aufrechterhaltung
der Fahrstabilität positioniert werden kann. Ein typisches
Beispiel einer hinteren Aufhängungsvorrichtung ist eine Torsionslenker-Verbundachse
(CTBA). Bei der CTBA dienen ein Torsionslenker, der sich in einem
mittleren Abschnitt des Bodens erstreckt, und Längslenker,
die an beiden Enden des Torsionslenkers installiert sind, als ein
Rahmen. Der Längslenker ist mit einer Schraubenfeder und
einem Stoßdämpfer versehen. Der Torsionslenker
verhindert das Rütteln einer Achse des Fahrzeuges durch
eine Rückstellkraft gegen Torsion und wird mit einer Seitenkraft,
einer Längskraft von hinten nach vorn, und einem Bremsmoment beaufschlagt.
Die Befestigung eines Abschnitts, an welchem der Längslenker
befestigt ist, und der untere Abschnitt des Fahrzeuges um den befestigten
Abschnitt herum müssen ausreichend festgelegt sein, um
eine maximale Leistung der Aufhängungsvorrichtung zu erzielen.
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Jedoch
wird bei der Gestaltung der bekannten Aufhängungsvorrichtung
das Augenmerk eher auf die Anordnung eines unteren Abschnitts und
eines Innenraumes des Fahrzeuges als auf die Montagesicherheit der
Befestigung gerichtet. Aus diesem Grunde kann die Aufhängungsvorrichtung
nicht ausreichend ihre eigentliche Funktion ausführen,
so dass sich die Haltbarkeit der Aufhängungsvorrichtung
mit der Zeit verschlechtert. Ferner ist es notwendig, die Montagestruktur
der bekannten Aufhängungsvorrichtung zu verändern,
um die Lenkstabilität und den Fahrkomfort des Fahrzeuges
zu erhöhen.
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Mit
der Erfindung wird ein Fahrgestellrahmen eines Fahrzeuges geschaffen,
bei dem die Steifigkeit einer hinteren Aufhängungsvorrichtung
durch sichereres Befestigen eines Längslenkers erhöht
wird und die Sicherheit des Fahrzeuges bei einem Heckaufprall verbessert
wird.
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Nach
einem Aspekt der Erfindung ist ein Fahrgestellrahmen eines Fahrzeuges
vorgesehen, aufweisend einen Boden mit einem vorderen und einem
hinteren Abschnitt, wobei der hintere Abschnitt zwei Seiten aufweist,
einen hinteren Seitenrahmen, der an jeder Seite des hinteren Abschnitts
des Bodens installiert ist und einen Radkasten definiert, ein Befestigungsteil,
das an jedem hinteren Seitenrahmen vor dem Radkasten angebracht
und derart konfiguriert ist, dass daran ein vorderes Ende eines Längslenkers
einer hinteren Aufhängungsvorrichtung zu befestigen ist,
und/oder einen hinteren Querträger, der sich seitlich über
den Boden erstreckt und zwei Enden aufweist, die an jeweils einem
der Befestigungsteile fixiert sind.
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Der
hintere Querträger kann eine im Wesentlichen gerade Linie
zwischen den Befestigungsteilen definieren. Der Fahrgestellrahmen
des Fahrzeuges kann ein innenseitiges Dichtungselement aufweisen, das
an jedem Befestigungsteil angebracht ist. Der Fahrgestellrahmen
des Fahrzeuges kann ein Frontverstärkungselement aufweisen,
das sich über jeden hinteren Seitenrahmen erstreckt und
eine Vorderseite des Befestigungsteils abstützt. Der Fahrgestellrahmen
des Fahrzeuges kann ein Seitenverstärkungselement aufweisen,
das an einer Seite jedes innenseitigen Dichtungselements mit einem
Raum zwischen dem Seitenverstärkungselement und dem innenseitigen
Dichtungselement angeordnet ist, um eine Seite des Befestigungsteils
abzustützen.
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Der
Fahrgestellrahmen des Fahrzeuges kann einen vorderen Querträger,
der sich seitlich über den Boden vor dem hinteren Querträger
erstreckt, und/oder ein Verbindungselement aufweisen, das zwischen
dem vorderen und dem hinteren Querträger installiert ist.
Der vordere und der hintere Querträger können
derart konfiguriert sein, dass daran ein vorderes bzw. ein hinteres
Ende einer Sitzschiene zu befestigen sind. Jedes Befestigungsteil
kann eine Öffnung in einer Richtung definieren, in welcher
der Längslenker befestigt werden kann.
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Nach
einem anderen Aspekt der Erfindung ist ein Personenkraftwagen vorgesehen,
der einen der oben genannten Fahrgestellrahmen eines Fahrzeuges
aufweisen kann.
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Die
Erfindung wird mit Bezug auf die Zeichnung näher erläutert.
In der Zeichnung zeigen:
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1 eine
Ansicht einer beispielhaften Struktur eines Fahrgestellrahmens eines
Fahrzeuges gemäß der Erfindung;
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2 eine
vergrößerte perspektivische Ansicht des Ausschnitts
A in 1;
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3 eine
andere vergrößerte perspektivische Ansicht des
Ausschnitts A in 1;
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4 einen
Schnitt entlang der Linie B-B in 2;
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5 einen
Schnitt entlang der Linie C-C in 3; und
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6 eine
perspektivische Ansicht des Fahrgestellrahmens aus 1.
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Mit
Bezug auf die 1 bis 6 wird ein Fahrgestellrahmen
gemäß einer beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung beschrieben. 1 ist eine
Ansicht des Fahrgestellrahmens eines Fahrzeuges von unten betrachtet.
Der Fahrgestellrahmen weist einen Boden 100, der einen
unteren Abschnitt des Fahrzeuges bildet, hintere Seitenrahmen 200, die
an beiden Seiten eines hinteren Abschnitts des Bodens 100 installiert
sind, Befestigungsteile 500, die vor Radkastenabschnitten 120 der
hinteren Seitenrahmen 200 installiert sind und in welchen
vordere Enden 16 von Längslenkern 14 von
hinteren Aufhängungsvorrichtungen 10 aufgenommen
und befestigt sind, und einen hinteren Querträger 300 auf,
der sich seitlich über den Boden 100 von der einen Seite
zu der gegenüberliegenden Seite erstreckt und mit seinen
Enden an den Befestigungsteilen 500 befestigt ist.
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Der
Boden 100 ist ein Paneel, das den unteren Abschnitt des
Fahrzeuges bildet und einen vorderen und einen hinteren Abschnitt
aufweist. Der hintere Abschnitt des Bodens 100 weist die
hinteren Seitenrahmen 200 auf, die an seinen beiden Seiten
installiert sind und sich in Längsrichtung des Bodens 100 erstrecken.
Der Boden 100 weist auch vordere und hintere Radkastenabschnitte
auf. Die hinteren Seitenrahmen 200 sind mit dem Boden 100 verbunden,
während sie über die Radkastenabschnitte verlaufen.
Die hinteren Radkastenabschnitte sind mit einer hinteren Lenkvorrichtung
versehen. Die hintere Lenkvorrichtung weist einen Torsionslenker 12 und Längslenker 14 auf,
die an beiden Seiten des Torsionslenkers 12 angeordnet
sind. Die vorderen Enden 16 der Längslenker 14 sind
an dem Boden 100 installiert, und hintere Enden der Längslenker 14 sind
jeweils mittels einer Schraubenfeder an einer Federstütze 220 installiert.
Wie oben beschrieben, sind die vorderen Enden 16 der Längslenker 14 an
den Befestigungsteilen 500 befestigt. Die Befestigungsteile 500 sind
vor den hinteren Radkastenabschnitten installiert. Jedes Befestigungsteil 500 hat
eine Kastenform und weist eine Öffnung in Einsetzrichtung
des vorderen Endes 16 des Längslenkers 14 auf.
Das vordere Ende 16 des Längslenkers 14 ist über
die Öffnung in das Befestigungsteil 500 eingesetzt,
und das Befestigungsteil 500 ist einstückig derart
ausgebildet, dass es das vordere Ende 16 des Längslenkers 14 fixiert,
indem es das vordere Ende 16 umschließt. Mit einer
solchen Struktur kann das vordere Ende 16 des Längslenkers 14 sicherer
befestigt werden, so dass die Sicherheit der Befestigung erhöht wird.
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Mit
Bezug auf die 2 und 3 wird die Befestigungsstruktur
der vorderen Enden 16 der Längslenker 14 ausführlicher
beschrieben. Das vordere Ende 16 jedes Längslenkers 14 nimmt
direkt die Verwindungskraft des Torsionslenkers 12 auf.
Dementsprechend muss die Befestigung des vorderen Endes 16 des
Längslenkers 14 sicher sein. Aus diesem Grunde
ist der hintere Querträger 300 an dem Boden 100 derart
installiert, dass er sich seitlich über den Boden 100 von
der einen zu der anderen Seite erstreckt. Die beiden Enden des hinteren
Querträgers 300 sind an den einander gegenüberliegenden Befestigungsteilen 500 befestigt.
Das heißt, der hintere Querträger 300 ist
an den einander gegenüberliegenden Befestigungsteilen 500 befestigt,
während er sich über den Boden 100 von
Seite zu Seite erstreckt. Daher fixiert der hintere Querträger 300 die Befestigungsteile 500 in
Seiten- und Vertikalrichtung. Es wird bevorzugt, dass sich der hintere
Querträger 300 in einer geraden Linie erstreckt,
welche die Befestigungsteile 500 miteinander verbindet,
um die Stützfunktion des hinteren Querträgers 300 zu
verbessern.
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Andererseits
sind innenseitige Dichtungselemente 400 an Außenseiten
der hinteren Seitenrahmen 200 und der Befestigungsteile 500 installiert,
die an beiden Seiten des Fahrzeuges angeordnet sind. Jedes innenseitige
Dichtungselement 400 ist mit einem außenseitigen
Dichtungselement (nicht gezeigt) derart verbunden, dass ein vorbestimmter
Raum zwischen diesen gebildet wird, während das entsprechende
Befestigungsteil 500 abgestützt wird. Ferner sind
Seitenverstärkungselemente 700, welche die entsprechenden
Befestigungsteile 500 abstützen, an den Außenseiten
der innenseitigen Dichtungselemente 400 installiert, wobei
Räume 720 zwischen den innenseitigen Dichtungselementen 400 und
den Seitenverstärkungselementen 700 gebildet werden. Wie
in den 4 und 5 gezeigt, ist das Seitenverstärkungselement 700 mit
dem innenseitigen Dichtungselement 400 verbunden, an welchem
das Befestigungsteil 500 angeordnet ist. Ein oberes und ein
unteres Ende des Seitenverstärkungselements 700 sind
derart gebogen, dass sie einen Raum dazwischen definieren. Das Seitenverstärkungselement 700 erhöht
weiter die Befestigungssicherheit des entsprechenden Befestigungsteils 500 in
Seiten- und Vertikalrichtung des Fahrzeuges zusammen mit dem hinteren
Querträger 300. Ein Frontverstärkungselement 600 erstreckt
sich über den hinteren Seitenrahmen 200 und das
innenseitige Dichtungselement 400 und ist an diesen befestigt,
um das Befestigungsteil 500 von seiner Vorderseite abzustützen.
Das Frontverstärkungselement 600 ist an dem hinteren Seitenrahmen 200 und
dem innenseitigen Dichtungselement 400 an der Vorderseite
des Befestigungsteils 500 befestigt und erstreckt sich
in Richtung zu der Rückseite, so dass das Frontverstärkungselement 600 das
Befestigungsteil 500 umschließt. Das Frontverstärkungselement 600 stützt
die Vorderseite des Befestigungsteils 500 ab, um die Befestigungssicherheit
in Längsrichtung des Fahrzeuges zu erhöhen.
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Aufgrund
der einstückigen Form des Befestigungsteils 500,
des hinteren Querträgers 300, des innenseitigen
Dichtungselements 400, des Seitenverstärkungselements 700 und
des Frontverstärkungselements 600 wird die Stützkraft
des vorderen Endes des Längslenkers 14 erhöht.
Insbesondere wird die Fixierung des Befestigungsteils durch die
Stützkraft entlang dreier Achsen, d. h. in Seiten-, Vertikal-
und Längsrichtung des Fahrzeuges sichergestellt. Infolgedessen
ist es möglich, den Torsionslenker 12 stabil abzustützen
und die Haltbarkeit des Befestigungsteils 500 sicherzustellen.
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Mit
Bezug auf die 4 und 5 wird die Verbindung
der Elemente miteinander beschrieben. 4 ist ein
Vertikalschnitt des Befestigungsteils 500. Die hinteren
Seitenrahmen 200 sind an dem Boden 100 installiert,
die becherförmig ausgebildeten Befestigungsteile 500 sind
an oberen Endabschnitten der hinteren Seitenrahmen 200 installiert,
und die vorderen Enden 16 der Längslenker 14 sind
in den Befestigungsteilen 500 fixiert. Die linke Seite
des Befestigungsteils 500 ist an dem hinteren Querträger 300 abgestützt,
und die rechte Seite des Befestigungsteils 500 ist mit
dem innenseitigen Dichtungselement 400 versehen. Das Seitenverstärkungselement 700 ist
an der Außenseite des innenseitigen Dichtungselements 400 unter
Bildung eines Raumes zwischen diesen installiert.
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5 ist
ein Horizontalschnitt des Längslenkers 14. Das
vordere Ende 16 des Längslenkers 14 ist
in das Befestigungsteil 500 eingesetzt und daran befestigt.
Das Befestigungsteil 500 ist mit seiner linken Seite an
dem hinteren Querträger 300, mit seiner Vorderseite
an dem Frontverstärkungselement 600, und mit seiner
rechten Seite an dem innenseitigen Dichtungselement 400 abgestützt.
Das innenseitige Dichtungselement 400 ist an dem Seitenverstärkungselement 700 abgestützt.
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6 ist
eine perspektivische Ansicht des Fahrgestellrahmens des Fahrzeuges
von oben betrachtet. Die hinteren Seitenrahmen 200 sind
an beiden Seiten des Bodens 100 installiert, und der Boden 100 weist
Radkastenabschnitte 120 auf. Die Befestigungsteile 500 sind
vor den entsprechenden Radkastenabschnitten 120 installiert.
Der hintere Querträger 300 ist zwischen den Befestigungsteilen 500 installiert.
Ein vorderer Querträger 350 ist an der Vorderseite
des hinteren Querträgers 300 installiert und erstreckt
sich seitlich über den Boden 100. Ein Verbindungselement 320 ist
zwischen dem vorderen und dem hinteren Querträger 350 und 300 installiert.
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Eine
Sitzschiene 140 ist derart vorgesehen, dass ein Rücksitz
(nicht gezeigt) entlang dieser gleiten kann. Die Enden der Sitzschiene 140 sind
an den Querträgern 300 und 350 befestigt.
Der vordere und der hintere Querträger 350 und 300 und
das dazwischen mit diesen verbundene Verbindungselement 320 stellen
die Steifigkeit des Fahrzeuges sicher, um einem auf die Rückseite
des Fahrzeuges ausgeübten Stoß standzuhalten.
Ein Raum zwischen dem vorderen und dem hinteren Querträger 350 und 300 ist
mit einem Kraftstoffbehälter versehen, so dass die Steifigkeit
des Fahrzeuges sichergestellt werden muss, da die Steifigkeit eines
Kraftstoffbehälteraufnahmeabschnitts des Fahrzeuges zur
Sicherheit beiträgt. Da der hintere Querträger 300 als
ein hinteres Ende der Sitzschiene 140 dient, ist keine
separate Sitzschienenhalterung erforderlich, woraus sich eine Kostenreduzierung
ergibt.
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Zur
einfacheren Erläuterung und genauen Definition der beigefügten
Ansprüche werden die Begriffe „oben” oder „unten”, „vorn” oder „hinten”, „innen” oder „außen” usw.
verwendet, um die Merkmale der beispielhaften Ausführungsformen
in Bezug auf ihre Positionen in den Figuren zu beschreiben.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - KR 10-2008-0088489 [0001]