[go: up one dir, main page]

DE102009011836A1 - Bürste, insbesondere Zahnbürste - Google Patents

Bürste, insbesondere Zahnbürste Download PDF

Info

Publication number
DE102009011836A1
DE102009011836A1 DE200910011836 DE102009011836A DE102009011836A1 DE 102009011836 A1 DE102009011836 A1 DE 102009011836A1 DE 200910011836 DE200910011836 DE 200910011836 DE 102009011836 A DE102009011836 A DE 102009011836A DE 102009011836 A1 DE102009011836 A1 DE 102009011836A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brush
support structure
brush according
handle
segments
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200910011836
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Scheer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
M&C Schiffer GmbH
Original Assignee
M&C Schiffer GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by M&C Schiffer GmbH filed Critical M&C Schiffer GmbH
Priority to DE200910011836 priority Critical patent/DE102009011836A1/de
Publication of DE102009011836A1 publication Critical patent/DE102009011836A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B5/00Brush bodies; Handles integral with brushware
    • A46B5/002Brush bodies; Handles integral with brushware having articulations, joints or flexible portions
    • A46B5/0054Brush bodies; Handles integral with brushware having articulations, joints or flexible portions designed to allow relative positioning of the head to body
    • A46B5/0062Brush bodies; Handles integral with brushware having articulations, joints or flexible portions designed to allow relative positioning of the head to body being flexible or resilient during use
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B5/00Brush bodies; Handles integral with brushware
    • A46B5/002Brush bodies; Handles integral with brushware having articulations, joints or flexible portions
    • A46B5/0054Brush bodies; Handles integral with brushware having articulations, joints or flexible portions designed to allow relative positioning of the head to body
    • A46B5/0062Brush bodies; Handles integral with brushware having articulations, joints or flexible portions designed to allow relative positioning of the head to body being flexible or resilient during use
    • A46B5/007Inserts made of different material, e.g. springs, plates
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B5/00Brush bodies; Handles integral with brushware
    • A46B5/02Brush bodies; Handles integral with brushware specially shaped for holding by the hand
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B2200/00Brushes characterized by their functions, uses or applications
    • A46B2200/10For human or animal care
    • A46B2200/1066Toothbrush for cleaning the teeth or dentures

Landscapes

  • Brushes (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bürste, insbesondere eine Zahnbürste, mit einem Griff, einem Bürstenhals (2) und einem Borsten (3) tragenden Bürstenkopf (4). Um einen flexiblen Griff zu erhalten, umfasst der Griff eine Stützstruktur aus axial verbundenen und zueinander verdrehbaren und/oder verschwenkbaren Segmenten (1) und einen formgebenden und die Stützstruktur zumindest teilweise aufnehmenden Körper (11). Die Segmente (1) sind über Kugelgelenke (9) miteinander verbunden. Der die Stützstruktur umgebende Körper (11) ist ausreichend flexibel, um eine Verformung zuzulassen und dabei ausreichend stabil, um eine Putzbewegung zuzulassen.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bürste, insbesondere eine Zahnbürste, mit einem Griff, einem Bürstenhals und einem Bürstenkopf.
  • Bei herkömmlichen Zahnbürsten ist der Griff als Griffstiel ausgebildet und bildet der Griffstiel eine Längsachse der Bürste. Der Bürstenhals und die längere Achse des Bürstenkopfes erstrecken sich im wesentlichen parallel zu der Längsachse der Bürste. Üblicherweise ist der Griff als in axialer Richtung relativ starrer Griffstiel ausgebildet. Zwar besteht die grundsätzliche Übung, einen Kern des Griffstiels, der aus einer härteren Grundkomponente gebildet ist, mit einem weich elastischen Kunststoff zu umspritzen, um die Haptik der Bürste zu verbessern. Dies führt zwar zu einer verbesserten Handhabbarkeit der Bürste durch den Benutzer. Diese erfüllt aber nicht immer die von dem Benutzer gestellten Anforderungen.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Bürste, insbesondere eine Zahnbürste anzugeben, deren Griff so flexibel ist, dass er sich der individuellen Handform beim Zugreifen anpassen lässt und dabei so stabil ist, dass das Zähneputzen möglich ist.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Bürste mit den Merkmalen von Anspruch 1 gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, dass der Griff eine Stützstruktur aus axial hintereinander angeordneten und zueinander verdrehbaren und/oder verschwenkbaren Segmenten und einer formgebenden und die Stützstruktur aufnehmenden Körper umfasst.
  • Dadurch, dass der Griff eine Stützstruktur aus zueinander auslenkbaren Segmenten umfasst, ist die Form des Griffs veränderbar. Dadurch, dass die Segmente axial miteinander verbunden sind, ergibt sich ein Griff, der sich in die Länge erstreckt und annähernd stielförmig ist. Die Segmente sind zueinander verdrehbar und/oder verschwenkbar, um unter dem von der Hand aufgebrachten Druck nachzugeben und ihre Lage zueinander zu verändern. Die Stützstruktur ist zumindest teilweise von einem Körper aufgenommen, um den Griff zu stabilisieren, indem das Verdrehen und/oder Verschwenken räumlich begrenzt wird. Der Körper ist zu diesem Zweck so ausgebildet, dass er, bezogen auf seine Längsachse, dehnbar bzw. stauchbar ist, so dass ein Verschwenken und Verdrehen der Segmente der Stützstruktur möglich ist, obwohl der Körper mit den Segmenten formschlüssig verbunden ist. Der Körper dient dabei insbesondere der Schaffung einer die Stützstruktur umgebenden Hülle, die das Eindringen von Schmutz und Wasser zwischen die Segmente der Stützstruktur verhindert.
  • Der die Segmente der Stützstruktur umgebende Körper hat bevorzugt einen Querschnitt, der annähernd rund oder oval ist. Der Querschnitt sollte an zumindest allen Stellen frei von Ecken sein, damit der Griff angenehm in der Hand liegt.
  • Der Körper ist so ausgebildet, dass eine Kraft, die auf seine Oberfläche aufgebracht wird, also durch die Finger bzw. den Handballen, weitergeleitet wird auf die Segmente der Stützstruktur, die daraufhin ihre Position zueinander durch Verdrehen oder Verschwenken verändern.
  • Die Segmente sind axial hintereinander angeordnet, vorzugsweise miteinander verbunden, damit der Griff eine sich in der Länge erstreckende und schmale Form hat. Der die Stützstruktur und den Körper umfassende Griff passt sich der individuellen Handform an, indem Druck, der radial auf den Griff ausgeübt wird, in eine Verformung des Griffs umgesetzt wird.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist ein Kugelgelenk zwischen zwei hintereinander angeordneten Segmenten angeordnet. Das Kugelgelenk ermöglicht eine Bewegung der beiden Segmente zueinander außerhalb ihrer gemeinsamen Ebene.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird das Kugelgelenk realisiert, indem ein Ende eines Segmentes, das auf das darauffolgende Segment ausgerichtet ist, als Pfanne ausgebildet ist, die einen auf einem Kugelhals des nächst folgenden Segmentes sitzenden Kugelkopf aufnimmt. Die so erreichte Verbindung ist in einfacher Weise herzustellen und lösbar. Mehrere Segmente, die jeweils an dem einen Ende die Pfanne und an dem anderen Ende den Kugelhals mit dem Kugelkopf aufweisen, können in einer länglichen Stützstruktur resultieren, so dass der entstehende Griff stielförmig ist. Dadurch, dass zwei axial miteinander verbundene Segmente an ihren einander zugewandten Enden jeweils einen Teil des Kugelgelenkes angeformt haben, kann die Stützstruktur effektiv zusammengesetzt werden. Hierzu kann die Stützstruktur effektiv zusammengefügt werden; z. B durch Montagespritzgießen oder durch nachträgliches Fügen der beispielsweise spritzgegossenen Kunststoffbauteile. Die Rastverbindung durch das Kugelgelenk ermöglicht es, vor dem Umhüllen durch den Körper aus den einzelnen Segmenten eine vorgefertigte Einheit zu bilden. Die Herstellung der Stützstruktur wird durch das Anformen der Teile des Kugelgelenkes an ein Segment einfach und kostengünstig. Dadurch, dass die Segmente zueinander verschwenkbar und/oder verdrehbar sind und gleichzeitig axial miteinander verbunden sind, wird eine Stützstruktur erzielt, die zusammen mit dem sie umhüllenden Körper, der einerseits flexibel und andererseits stabil ist, einen flexiblen Griff bildet, der sich auf den Druck der Finger und der Handfläche hin verformt, aber auch einen stabilen Griff bildet, mit dem eine Putzbewegung der Zahnbürste möglich ist.
  • Nach einer Ausführungsform ist der Körper biegbar. Das heißt die von dem Benutzer der Zahnbürste auf den Griff aufgebrachte Kraft führt zu einer Verformung des Griffs, die nach dem Loslassen bleibt. Dazu sollte der Körper aus einem leicht verformbaren Material bestehen. Ebenso sollte der Körper die Stützstruktur dünnwandig umgeben.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform umfasst der Körper ein elastisch verformbares Material, so dass der Zahnbürstengriff sich flexibel an die individuelle Handform anpasst, so lange ein Druck ausgeübt wird, und sich nach dem Loslassen annähernd in die längsgestreckte Ausgangsposition zurückbewegt. Der Körper wird vorzugsweise aus einem weichelastischen Kunststoff, besonders bevorzugt aus einem TPE hergestellt.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform bestehen für eine effektive und kostengünstige Herstellung der Bürstenkopf, der Bürstenhals und die Segmente aus demselben Material. Das Material für den Bürstenkopf, den Bürstenhals und die Segmente der Stützstruktur sollte eine ausreichend hohe Steifigkeit aufweisen und kann beispielsweise Polypropylen (PP) umfassen.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst ein Segment der Stützstruktur einen zylindrischen Grundkörper, von dem Fortsätze radial abragen. Die zylindrischen, hintereinander angeordneten und axial verbundenen Grundkörper bilden die Stützstruktur für einen sich in die Länge erstreckenden Griff. Die radial abragenden Fortsätze bilden nach Art einer Wirbelsäule eine Basis für das formschlüssige Umspritzen mit dem Material für den Körper. Die radial abragenden Fortsätze sind vorzugsweise zylindrisch.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst ein Segment der Stützstruktur einen zylindrischen Grundkörper, von dem sich flächige Fortsätze jeweils in einer Ebene, die orthogonal zu der durch die Längsachse des Segmentes und die Längsachse des zylinderförmigen Fortsatzes definierte Ebene ist, erstrecken. Der flächige Fortsatz ist symmetrisch und weist zwei gerade, jeweils in der Mitte unterbrochene Längskanten und zwei bogenförmige Kanten auf. Die Symmetrieachse des flächigen Fortsatzes ist zu der Axialrichtung des radia len Zapfens parallel, vorzugsweise versetzt dazu. Zwischen den beiden geraden, in der Mitte unterbrochenen Seitenkanten ist jeweils eine Tragfläche angeordnet, die jeweils einen Stift trägt. Die Längsachse des Stiftes ist parallel versetzt zu der Längsachse des zylindrischen Fortsatzes. Die Höhe und der Radius des Stiftes sind vorzugsweise kleiner als die Höhe und der Radius des radialen Fortsatzes, um eine Krümmung für den umhüllenden Körper vorzugeben.
  • Bevorzugt sind alle flächigen Fortsätze in einer Ebene angeordnet. Auch die flächigen Fortsätze bilden eine Basis für das formschlüssige Umspritzen mit dem Material für den Körper. Sie können vollständig umspritzt werden oder beispielsweise aus dekorativen Gründen partiell in dem Körper frei liegen. Bevorzugt weist ein Segment drei flächige Fortsätze auf. Die flächigen Fortsätze können innerhalb eines Segments oder von Segment zu Segment unterschiedlich lang sein und durch ihre Länge den Verlauf der Kontur des Griffs bestimmen. Die Kontur des Griffes wird bevorzugt zu dem Ende des Griffes hin und zu dem Bürstenhals hin schmaler und in dem Bereich dazwischen breiter. Vorzugsweise ist der Griff in der Mitte zwei- bis dreimal so breit wie der Bürstenhals.
  • Ein Segment der Stützstruktur beschreibt ein kartesisches Koordinatensystem, das aus einer x-Achse besteht, die sich in axialer Richtung des zylindrischen Grundkörpers erstreckt, aus einer y-Achse, die sich in radialer Richtung und rechtwinkelig zu dem zylindrischen Grundkörper erstreckt und eine z-Achse, die sich rechtwinklig zu der x-Achse und der y-Achse erstreckt. Die flächigen Fortsätze, die sich in positiver und negativer z-Richtung erstrecken sind bevorzugt bei den mittleren Segmenten der Stützstruktur länger als bei den endseitigen Segmenten, so dass nach dem Umspritzen mit dem Material für den Körper des Griffs der Griff in dem mittleren Bereich, der üblicherweise in der Hand liegt, etwas bauchig ausgeführt ist.
  • Gemäß einer Ausführungsform umfasst der Griff drei bis neun, vorzugsweise fünf bis sieben Segmente, besonders bevorzugt sechs Segmente. Einzelne Segmente können dabei grundsätzlichen denselben geometrischen Aufbau, aber mit unterschiedlichen Dimensionen aufweisen, so dass der Griff von dem Bürstenhals aus sich konisch verbreitert, in dem mittleren Bereich, der in der Hand liegt, den größten Durchmesser hat, und zum Ende hin sich konisch verjüngend zuläuft.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist ein zu dem Bürstenkopf distales Segment der Stützstruktur an seinem von dem verbundenen Segment wegzeigenden Ende ein Endstück auf. Das Endstück kann direkt an das distale Segment angeformt sein, um die Montage zu vereinfachen. Alternativ kann das Endstück über eine Steckverbindung mit dem distalen Segment verbunden werden, insbesondere über ein Kugelgelenk, wodurch ein weiterer Freiheitsgrad entsteht.
  • Das Endstück bildet einen Abschluss der Stützstruktur und kann abgeflacht sein, so dass die Kontur zum Ende der Zahnbürste hin spitz zuläuft. Der die Stützstruktur weitestgehend umgebende Körper lässt dabei bevorzugt das abgeflachte Endstück frei und ist dabei so geformt, dass seine Oberflächenkontur stufenlos in die Kontur des Endstücks übergeht.
  • Der die Stützstruktur umgebende Körper kann sich zumindest partiell auf den Bürstenhals und den Bürstenkopf erstrecken, wodurch sich optische Effekte erzielen lassen.
  • Die folgende Erfindung wird nachfolgend anhand von einem Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Bürste in Verbindung mit der Zeichnung erläutert. In dieser zeigen:
  • 1 in Teilfig. 1a eine perspektivische Draufsicht auf eine Stützstruktur und in Teilfig. 1b auf eine Zahnbürste;
  • 2 in Teilfig. 2a eine perspektivische Draufsicht auf die Stützstruktur nach 1a mit ausgelenkten Segmenten, und in Teilfig. 2b auf die in 1b gezeigte Zahnbürste im gebogenen Zustand;
  • 3 im Detail einen Ausschnitt III der Stützstruktur nach Teilfig. 2a;
  • 4 eine perspektivische Draufsicht auf ein Segment mit zylindrischem Grundkörper; und
  • 5 einen Schnitt durch ein Kugelgelenk.
  • 1 zeigt in Teilfig. 1a eine perspektivische Draufsicht auf eine mehrere Segmente 1 umfassende Stützstruktur eines Griffes einer Zahnbürste, einen Bürstenhals 2 und einen Borsten 3 tragenden Bürstenkopf 4. Das Segment 1 umfasst einen zylindrischen Grundkörper 5, von dem radiale, zylindrische Fortsätze 6 abragen. Von dem zylindrischen Grundkörper 5 ragen flächige Fortsätze 7 ab. Ein flächiger Fortsatz 7 hat zwei gerade in der Mitte unterbro chene Kanten und zwei gewölbte Kanten. Der flächige Fortsatz ist mit der Mitte der geraden Kanten mit dem zylindrischen Grundkörper 5 verbunden. Die Ausprägung der gewölbten Kante beeinflusst die Struktur des umspritzten Körpers. Je höher die gewölbte Kante ist, desto bauchiger wird der Griff in diesem Abschnitt. Mehrere Segmente 1 sind axial miteinander verbunden und bilden eine Stützstruktur, wobei sich die flächigen Fortsätze 7 in einer Ebene befinden. Die flächigen Fortsätze 7 weisen endseitig Stifte 8 auf, die sich parallel versetzt zu den radialen Fortsätzen 6 erstrecken. Die Höhe und der Durchmesser der endseitigen Stifte 8 sind geringer als die Höhe und der Durchmesser der zylindrischen, radial abragenden Fortsätze 6, da sie näher am Rand des Bürstengriffs liegen und eine Krümmung des umhüllenden Körpers vorgeben.
  • Die axiale Verbindung zwischen zwei Segmenten 1 erfolgt über ein Kugelgelenk 9, wie in 5 näher erläutert. Ein Endstück 10 ist an das zu dem Bürstenkopf distalen Segment angeformt, läuft zum Ende hin spitz zu und ist abgeflacht.
  • 1 zeigt in Teilfig. 1b eine perspektivische Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Zahnbürste mit umspritztem Körper 11. Der Körper 11 ist formschlüssig mit den Segmenten 1 der Stützstruktur verbunden und umgibt diese weitestgehend. In dieser Ansicht sind lediglich die Stirnseiten der radialen Fortsätze 6 und die Enden der Stifte 8 freigelassen. Der Griff der erfindungsgemäßen Zahnbürste ist im mittleren Bereich bauchig ausgeführt, so dass er gut in der Hand des Benutzers liegt.
  • 2 zeigt in Teilfig. 2a eine perspektivische Draufsicht auf die Stützstruktur nach 1a mit ausgelenkten Segmenten 1. Die Segmente 1 sind axial über Kugelgelenke 9 miteinander verbunden und können daher zueinander verdreht und/oder verschwenkt werden. 2 zeigt in Teilfig. 2b die in 1b gezeigte Zahnbürste in gebogenem Zustand. Wenn der Benutzer der Zahnbürste diese in der Hand hält, wird der Griff in der Regel zwischen dem Daumen und den Fingern festgeklemmt. Dabei drücken die Finger mit unterschiedlichen Kräften auf den Griff. Der erfindungsgemäße Griff gibt flexibel nach und verformt sich entsprechend der Kraft der einzelnen Finger.
  • 3 zeigt im Detail einen Ausschnitt III der Stützstruktur aus 2a. Das Kugelgelenk 9 umfasst eine Pfanne 12, die an einem Ende des zylindrischen Körpers 5 eines Segmentes 1 angeformt ist. Die Öffnung der Pfanne 12 zeigt zu dem nächstkommenden Segment 1, welches mit einem an einem Kugelhals 13 angeordneten Kugelkopf 14 in die Pfanne 12 ge steckt wird. Eine Beschränkung der Bewegungsfreiheit von zwei Segmenten zueinander erfolgt dadurch, dass die Stützstruktur aus Segmenten in den Körper eingebettet wird.
  • 4 zeigt eine perspektivische Draufsicht auf ein Segment 1 mit dem zylindrischen Grundkörper 5, von dem die radialen Fortsätze 6 und die flächigen Fortsätze 7 abragen. An die flächigen Fortsätze 7 sind die nahe der Enden angeordneten Stifte 8 angeformt, die sich parallel versetzt zu den radialen Fortsätzen 6 erstrecken. Die Längsachse des zylindrischen Grundkörpers 5 bildet eine x-Achse eines dreidimensionalen kartesischen Koordinatensystems. Die Längsachse durch einen radialen Fortsatz 6, der ebenfalls zylinderförmig ist, bildet eine y-Achse, die rechtwinklig zu der x-Achse angeordnet ist. Eine Längsachse parallel zu einer geraden Seitenkante des flächigen Fortsatzes 7 bildet eine z-Achse, die rechtwinklig zu der x-Achse und der y-Achse steht. Die flächigen Fortsätze 7 weisen gerade verlaufende Kanten auf, die in einer Ebene parallel zu der z-Achse liegen, die in etwa mit der Mittellängsachse der Grundkörper 5 übereinstimmt. Auf der den Kanten gegenüberliegenden Unterseite haben die flächigen Fortsätze 7 konvex geformte bogenförmige Kanten. Jede gebogene Kante schneidet sich mit der geraden Kante am Ende der flächigen Fortsätze 7 in einem stumpfen Winkel. Die gebogenen Kanten gehen als Tangenten in die Außenumfangsfläche der zylindrischen Grundkörper 5 über. Die gerade Kante des flächigen Fortsatzes 7 erstreckt sich in der z-Achse und definiert eine Breite des Griffes. Die gewölbte Kante des flächigen Fortsatzes verläuft daher in der y-/z-Ebene und definiert (in negativer y-Richtung) eine bauchige Kontur.
  • 5 zeigt einen Schnitt durch ein Kugelgelenk, um das Prinzip der rastenden Verbindung zu erläutern. Bei dieser Darstellung ist der Kugelhals 13 konisch ausgeführt und geht an dem schmaleren Ende in den Kugelkopf 14 über. Die Pfanne 12 ist an dem breiteren Ende des Kugelhalses 13 ausgebildet und weist eine gewölbte Aussparung für die Aufnahme des Kugelkopfes 14 des nächstfolgenden Segmentes auf. Die Tiefe der Öffnung ist dabei größer als der Radius des kugelförmigen Kopfes, so dass mehr als die Hälfte des Kugelkopfes in der Aussparung der Pfanne aufgenommen wird. Die Wandung des Kugelhalses 13 ist in dem Bereich der nach innen gewölbten Aussparung so dünn, dass sie beim Zusammenstecken von zwei aufeinanderfolgenden Segmenten federnd nach außen weggedrückt wird. Nachdem der Abschnitt des Kugelkopfes 14 mit dem größten Querschnitt die Öffnung der Pfanne 12 passiert hat, legt sich die federnde Wandung an den Kugelkopf an und umfassen die freien Enden, die einen freien Abstand zueinander haben, der geringer ist als der Durch messer des Kugelkopfes, den Kugelkopf formschlüssig. So wird eine vorgefertigte Einheit erreicht.
  • 1
    Segment
    2
    Bürstenhals
    3
    Borsten
    4
    Bürstenkopf
    5
    zylindrischen Grundkörper
    6
    radialer Fortsatz
    7
    flächiger Fortsatz
    8
    Stift
    9
    Kugelgelenk
    10
    Endstück
    11
    Körper
    12
    Pfanne
    13
    Kugelhals
    14
    Kugelkopf

Claims (16)

  1. Bürste, insbesondere Zahnbürste, mit einem Griff, einem Bürstenhals (2) und einem Bürstenkopf (4), dadurch gekennzeichnet, dass der Griff eine Stützstruktur aus axial hintereinander angeordneten und zueinander verdrehbaren und/oder verschwenkbaren Segmenten und einen formgebenden und die Stützstruktur zumindest teilweise aufnehmenden Körper (11) umfasst.
  2. Bürste nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Kugelgelenk (9) zwischen zwei hintereinander angeordneten Segmenten (1).
  3. Bürste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Segment (1) an einem ende eine nach hinten offene Pfanne (12) und an dem anderen Ende einen auf einem Kugelhals (13) sitzenden Kugelkopf (14) aufweist.
  4. Bürste nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Kugelgelenk (9) eine Rastverbindung ausbildet.
  5. Bürste nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Griff biegbar ist.
  6. Bürste nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (11) ein leicht verformbares Material umfasst.
  7. Bürste nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (11) ein elastisch verformbares Material umfasst.
  8. Bürste nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützstruktur von einem Schlauch umgeben ist.
  9. Bürste nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch ein Schrumpfschlauch ist.
  10. Bürste nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper durch eine schlauchförmige, die Stützstruktur umgebende Umspritzung gebildet ist.
  11. Bürste nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bürstenkopf (4), der Bürstenhals (2) und die Segmente (1) aus demselben Material bestehen.
  12. Bürste nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Segment (1) der Stützstruktur einen zylindrischen Grundkörper (5) umfasst, von dem Fortsätze (6) radial abragen.
  13. Bürste nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Segment (1) der Stützstruktur einen zylindrischen Grundkörper (5) umfasst, von dem flächige Fortsätze (7) abragen.
  14. Bürste nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Griff drei bis neun, vorzugsweise fünf bis sieben Segmente (1) umfasst.
  15. Bürste nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein zum Bürstenkopf distales Segment an seinem freien Ende ein Endstück (10) aufweist, das gegenüber dem Körper (11) freiliegt.
  16. Bürste nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Endstück (10) konisch zulaufend ausgebildet ist.
DE200910011836 2009-03-05 2009-03-05 Bürste, insbesondere Zahnbürste Withdrawn DE102009011836A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200910011836 DE102009011836A1 (de) 2009-03-05 2009-03-05 Bürste, insbesondere Zahnbürste

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200910011836 DE102009011836A1 (de) 2009-03-05 2009-03-05 Bürste, insbesondere Zahnbürste

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102009011836A1 true DE102009011836A1 (de) 2010-09-09

Family

ID=42538555

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200910011836 Withdrawn DE102009011836A1 (de) 2009-03-05 2009-03-05 Bürste, insbesondere Zahnbürste

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102009011836A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPWO2016035678A1 (ja) * 2014-09-01 2017-06-15 ライオン株式会社 歯ブラシ
US11013310B2 (en) 2016-10-28 2021-05-25 Lion Corporation Toothbrush and method for manufacturing toothbrush

Cited By (15)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN111480969A (zh) * 2014-09-01 2020-08-04 狮王株式会社 牙刷
CN111480969B (zh) * 2014-09-01 2022-05-17 狮王株式会社 牙刷
JP2020018871A (ja) * 2014-09-01 2020-02-06 ライオン株式会社 歯ブラシ
JP2020072789A (ja) * 2014-09-01 2020-05-14 ライオン株式会社 歯ブラシ
CN111358165A (zh) * 2014-09-01 2020-07-03 狮王株式会社 牙刷
CN111449408A (zh) * 2014-09-01 2020-07-28 狮王株式会社 牙刷
JP2020018870A (ja) * 2014-09-01 2020-02-06 ライオン株式会社 歯ブラシ
CN111449408B (zh) * 2014-09-01 2023-09-08 狮王株式会社 牙刷
JPWO2016035678A1 (ja) * 2014-09-01 2017-06-15 ライオン株式会社 歯ブラシ
JP2021090889A (ja) * 2014-09-01 2021-06-17 ライオン株式会社 歯ブラシ
CN111493506A (zh) * 2014-09-01 2020-08-07 狮王株式会社 牙刷
JP7069377B2 (ja) 2014-09-01 2022-05-17 ライオン株式会社 歯ブラシ
CN111493506B (zh) * 2014-09-01 2023-08-22 狮王株式会社 牙刷
CN111358165B (zh) * 2014-09-01 2023-09-08 狮王株式会社 牙刷
US11013310B2 (en) 2016-10-28 2021-05-25 Lion Corporation Toothbrush and method for manufacturing toothbrush

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69907335T2 (de) Vorrichtung zum Auftragen von Schminkprodukten mit einer Bürste, Verfahren zu dessen Herstellung und Auftragseinheit mit einer solchen Vorrichtung
EP0418726B1 (de) Nassrasierapparat
DE69427291T2 (de) Interproximale bürste
EP3120728B1 (de) Interdentalreiniger
DE10360102A1 (de) Handzahnbürste
DE202014011487U1 (de) Interdentalreiniger und -körper
DE19816098A1 (de) Reinigungsbürste, insbesondere Zahnbürste
EP0467126A1 (de) Bürste, insbesondere Maskarabürste
EP1682032A1 (de) Bürstenteil für eine elektrische zahnbürste
DE2511806A1 (de) Selbsthaltende nabe
WO2019096434A1 (de) Interdentalreiniger
DE3406522A1 (de) Gehaeuse fuer von hand gehaltene geraete, insbesondere schreibgeraete
EP0688517A1 (de) Zahnbürste
DE102009011836A1 (de) Bürste, insbesondere Zahnbürste
WO2005056143A1 (de) Gelenk für puppe
DE3240637A1 (de) Zahnbuerste
WO2017157927A1 (de) Mundhygienehaltegriffvorrichtung
DE102017129725A1 (de) Schneidgerät zum Ablängen von Wellrohren sowie Führungsvorsprünge in einem solchen Schneidgerät
DE4436588A1 (de) Handgerät zum Reinigen von Klosettschüsseln
DE102007014675B4 (de) Zahnbürste
EP1541294B1 (de) Griffsatz für Hand- und Gartenwerkzeuge
EP0121768B1 (de) Vorrichtung zum lösbaren Befestigen von Reinigungsgeräten an einem Stiel
DE3602946C2 (de)
DE102007007118A1 (de) Bürste, insbesondere Zahnbürste
DE3148656A1 (de) Griff zur befestigung auf einer insbesondere rohrfoermigen stange

Legal Events

Date Code Title Description
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee

Effective date: 20141001