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DE102007007118A1 - Bürste, insbesondere Zahnbürste - Google Patents

Bürste, insbesondere Zahnbürste Download PDF

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DE102007007118A1
DE102007007118A1 DE102007007118A DE102007007118A DE102007007118A1 DE 102007007118 A1 DE102007007118 A1 DE 102007007118A1 DE 102007007118 A DE102007007118 A DE 102007007118A DE 102007007118 A DE102007007118 A DE 102007007118A DE 102007007118 A1 DE102007007118 A1 DE 102007007118A1
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brush
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segment
recess
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Inventor
Armin Seifert
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M&C Schiffer GmbH
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M&C Schiffer GmbH
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    • A46BRUSHWARE
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    • A46B7/00Bristle carriers arranged in the brush body
    • A46B7/06Bristle carriers arranged in the brush body movably during use, i.e. the normal brushing action causing movement
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A46B5/0025Brushes with elastically deformable heads that change shape during use
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    • A46B9/02Position or arrangement of bristles in relation to surface of the brush body, e.g. inclined, in rows, in groups
    • A46B9/04Arranged like in or for toothbrushes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
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    • A46B2200/10For human or animal care
    • A46B2200/1066Toothbrush for cleaning the teeth or dentures

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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bürste, insbesondere eine Zahnbürste, mit einem Griffstiel (4) und einem Bürstenkopf (2) mit wenigstens zwei Borstenbündel (10; 16) tragenden und relativ zueinander beweglichen Bürstenkopfsegmenten (12; 14). Zur Verbesserung der Beweglichkeit der Bürstenkopfsegmente (12; 14) relativ zueinander wird mit der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen, an einem Bürstenkopfsegment (12) eine Ausnehmung (6) auszubilden, die ein anderes Bürstenkopfsegment (14) vollumfänglich umgibt, so dass das andere Bürstenkopfsegment (14) mehrachsig verschwenkbar in der Ausnehmung (6) gelagert ist (Fig. 1).

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bürste, insbesondere eine Zahnbürste mit einem Griffstiel und einem Bürstenkopf mit wenigstens zwei Borstenbündel tragenden und relativ zueinander beweglichen Bürstenkopfsegmenten.
  • Derartige Bürsten sind als Zahnbürsten beispielsweise aus der DE 299 16 640 bekannt. Bei diesem vorbekannten Stand der Technik ist am vorderen Ende des Bürstenkopfes ein bewegliches Bürstenkopfsegment vorgesehen, welches in der Draufsicht eine runde Grundfläche hat und Borstenbündel trägt. Dieses vordere Bürstenkopfsegment ist über Scharnierstege mit dem hinteren Bürstenkopfsegment einstückig ausgebildet. Zwischen dem vorderen Bürstenkopfsegment und dem hinteren Bürstenkopfsegment ist ein weichelastischer Kunststoff eingefüllt.
  • Eine ähnliche Zahnbürste ist aus der EP 0 990 401 B2 bekannt. Bei diesem vorbekannten Stand der Technik ist das vordere Bürstenkopfsegment allein über einen Elastomer mit dem hinteren Bürstenkopfsegment verbunden.
  • Die vorderen Bürstenkopfsegmente sind hinsichtlich ihrer Beweglichkeit eingeschränkt. Bei der EP 0 990 401 kann das vordere Bürstenkopfsegment lediglich um eine Schwenkachse verschwenken, die sich rechtwinklig zu der Längsachse des Bürstenkopfes und im wesentlichen parallel zu der Oberfläche des Bürstenkopfes erstreckt. Bei der Bürste nach der DE-U-299 16 640 soll zwar eine gewisse zweiachsige Beweglichkeit des vorderen Bürstenkopfes gegeben sein. Hier stellt sich aber das Problem einer angemessenen Rückstellung des vorderen Bürstenkopfsegmentes derart, dass dieses nach Entlastung wieder in seine Ausgangslage zurückfedert. Beiden Ausführungsformen ist das Problem gemein, dass wegen der mangelnden Abstützung des vorderen Bürstenkopfsegmentes dieses bei übermäßiger Beanspruchung gegenüber dem hinteren Bürstenkopfsegment abknickt, ggf. abreißt.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine hinsichtlich der Beweglichkeit verbesserte Bürste mit beweglichen Bürstenkopfsegmenten anzugeben.
  • Zur Lösung dieses Problems wird mit der vorliegenden Erfindung die vorerwähnte Bürste dadurch weitergebildet, dass das eine Bürstenkopfsegment eine vollumfänglich das andere Bürstenkopfsegment umgebende Ausnehmung aufweist, in der das andere Bürstenkopfsegment mehrachsig verschwenkbar gelagert ist.
  • In Abkehr von dem vorbekannten Stand der Technik befindet sich bei der erfindungsgemäßen Bürste ein Bürstenkopfsegment in einer Ausnehmung und ist in dieser vollumfänglich von dem Material, z. B. des übrigen Bürstenkopfes umgeben. Der Bürstenkopf weist danach ein Bürstenkopfsegment auf, welches wenigstens eine, ggf. auch mehrere Ausnehmungen ausbildet. In diesen Ausnehmungen ist jeweils ein anderes Bürstenkopfsegment aufgenommen, und zwar derart, dass das in der Ausnehmung aufgenommene Bürstenkopfsegment mehrachsig gegenüber dem einen Bürstenkopfsegment verschwenkbar ist. Gedacht ist hier insbesondere an eine Art kardanische Aufhängung des anderen Bürstenkopfsegmentes in dem einen Bürstenkopfsegment. Durch die umfängliche Einbindung des anderen Bürstenkopfsegmentes in dem einen Bürstenkopfsegment besteht die Möglichkeit umfänglich Rückstellkräfte in das andere Bürstenkopfsegment einzubringen, so dass dieses bei Entlastung rasch in die Ausgangslage zurückgestellt wird.
  • Neben der vorerwähnten mehrachsigen Verschwenkbewegung kann das andere Bürstenkopfsegment vorzugsweise in Längsrichtung der an dem anderen Bürstenkopfsegmente befestigten Borstenbündel translatorisch bewegt werden. Das andere Bürstenkopfsegment kann danach rein axial, in Längsrichtung der darauf befestigten Borstenbündel relativ zu dem einen Bürstenkopfsegment verschoben werden. Das in der Ausnehmung vorgesehene andere Bürstenkopfsegment kann somit einer übermäßigen Druckbeanspruchung auch „nach hinten" im Bezug auf den Bürstenkopf ausweichen. So besteht bei der erfindungsgemäßen Bürste die Möglichkeit, durch angepasste Anordnung der Borstenbündel an den einzelnen Borstenträgem eine punktuelle Putzbearbeitung durch die Borstenbündel zu ermöglichen, die lediglich bis zum erreichen einer gewissen Anpresskraft durch die Borstenbündel aufrechterhalten bleibt. Konkret kann eine solche Ausgestaltung dadurch erreicht werden, dass die an dem anderen Bürstenkopfsegment angeordneten Borstenbündel die umgebenden an dem einen Bürstenkopfsegment vorgesehenen Borstenbündel oberseitig in der Ausgangslage überragen. Bei übermäßiger Druckbeanspruchung der Borstenbündel des anderen Bürstenkopfsegmentes werden diese nach hinten gedrückt und können dann beispielsweise im wesentlichen mit ihren nutzungsseitigen Enden in einer Ebene mit den entsprechenden Enden benachbarten Borstenbündeln liegen.
  • Zur Halterung des anderen Bürstenkopfsegmentes an dem einen Bürstenkopfsegment ist vorzugsweise wenigstens ein weichelastisches Verbindungselement vorgesehen. Dieses weichelastische Verbindungselement erstreckt sich zwischen dem einen und dem anderen Bürstenkopfsegment und ist insbesondere stoffschlüssig mit den beiden Bürstenkopfsegmenten verbunden, beispielsweise im Wege des Umspritzens. Das weichelastische Verbindungselement kann beispielsweise wenigstens zwei in radialer Richtung von dem anderen Bürstenkopfsegment abgehende Stege umfassen. Es können mehrere beispielsweise in solcher Art ausgestaltete weichelastische Verbindungselemente auf dem Umfang des anderen Bürstenkopfsegmentes verteilt angeordnete Verbindungselemente vorgesehen sein. Diese können beispielsweise nach Art von radial von dem anderen Bürstenkopfsegment abgehenden Speichen ausgebildet sein.
  • Alternativ kann das weichelastische Verbindungselement auch in Form einer Membran ausgebildet sein, die an dem einen und dem anderen Bürstenkopfsegment angeschlossen ist und einen Spalt, der sich zwischen den beiden Bürstenkopfsegmenten erstreckt, ausfüllt. Diese Membran hat vorzugsweise eine wesentlich geringere Dicke, d. h. Erstreckung in Längsrichtung der Borstenbündel, als der Bürstenkopf.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist die Grundfläche des anderen Bürstenkopfsegmentes im wesentlichen rund oder oval. Ausgestaltungen sind zu bevorzugen, bei denen die Außenumfangsfläche des anderen Bürstenkopfsegmentes jedenfalls keine scharfen Kanten und Ecken hat. Das andere Bürstenkopfsegment befindet sich vorzugsweise mittig, d. h. mit seinem Mittelpunkt in etwa auf der Mittellängsachse des Bürstenkopfes. Die an dem einen Bürstenkopfsegment ausgebildete Ausnehmung hat vorzugsweise eine Kontur, die exakt der Kontur des anderen Bürstenkopfsegmentes entspricht, so dass sich ein in Umfangsrichtung konstanter Spalt zwischen dem äußeren und dem inneren Bürstenkopfsegment ergibt.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung erstreckt sich das andere Bürstenkopfsegment bis zu einer Unterseite des Bürstenkopfes. Vorzugsweise liegt das andere Bürstenkopfsegment an der Unterseite des Bürstenkopfes so frei, dass dieses als Reaktion mit einer Gegenfläche, die an der Unterseite des Bürstenkopfes zur Anlage kommt, aktiv verschwenkt werden kann. Die Gegenfläche kann beispielsweise im Falle einer Zahnbürste durch die Oberfläche der Zunge gebildet werden, so dass der Bürste aktiv Be wegungen des anderen Bürstenkopfsegmentes relativ zu dem einen Bürstenkopfsegment aufgeprägt werden können.
  • Aus ästhetischen und physiologischen Gründen ist es zu bevorzugen, das andere Bürstenkopfsegment an seiner Rückseite gekrümmt auszubilden. Dabei sollte die gekrümmte Rückseite in einer Mulde vorgesehen sein, die sich bei einer Seitenansicht des Bürstenkopfes als konkave Mulde des Bürstenkopfes an dessen Rückseite zeigt. Gestaltungen sind anzustreben, bei denen die gekrümmte Rückseite an der Unterseite des Bürstenkopfsegmentes so frei liegt, dass diese die Unterseite leicht überragt. Dies lässt die Möglichkeit offen, gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung den tiefsten Punkt der gekrümmten Rückseite, der sich üblicherweise unterhalb des Mittelpunktes des anderen Bürstenkopfsegmentes in der Draufsicht befindet, so aus zubilden, dass er sich im wesentlichen auf einer die Unterseite des Bürstenkopfes enthaltenden Hüllkurve befindet. Speziell bei einer konvex gekrümmten, die Mittellängsachse des Bürstenkopfes enthaltenden Hüllkurve kann der tiefste Punkt der gekrümmten Rückseite des anderen Bürstenkopfsegmentes daher den tiefsten Punkt des Bürstenkopfes bilden und somit absolut von der Rückseite des Bürstenkopfsegmentes vorspringen, ohne allerdings erheblich von der rückseitigen Kontur des Bürstenkopfsegmentes abzuweichen.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung. In dieser zeigen:
  • 1 eine Seitenansicht auf den Bürstenkopf eines als Zahnbürste ausgebildeten Ausführungsbeispiels;
  • 2 das in 1 gezeigte Ausführungsbeispiel in einer perspektivischen Unteransicht;
  • 3 das in den 1 und 2 gezeigte Ausführungsbeispiel in einer Draufsicht;
  • 4 das in den 1 bis 3 gezeigte Ausführungsbeispiel in einer perspektivischen Ansicht der Unterseite des Bürstenkopfes und
  • 5 das in den 1 bis 4 gezeigte bewegliche Bürstenkopfsegment in einer Einzeldarstellung.
  • Das in der Zeichnung gezeigte Ausführungsbeispiel stellt den vorderen Teil einer Zahnbürste dar, mit einem Bürstenkopf 2 und einem nur teilweise dargestellten Griffstiel 4, von dem lediglich ein Bürstenkopf naher Halsabschnitt zu sehen ist.
  • Der Bürstenkopf 2 hat eine einzige mittlere Ausnehmung 6, deren Mittelpunkt auf der Mittellängsachse 8 des Bürstenkopfes 2 liegt. Die Ausnehmung 6 hat eine kreisrunde Fläche und wird vorder- und hinterseitig von Borstenbündeln 10 begrenzt, die an einem ersten Bürstenkopfsegment 12 befestigt sind, welche einteilig mit dem Griffstiel 4 ausgebildet ist und einen griffstielnahen Bereich 12a und einen griffstielfernen vorderen Bereich 12b ausbildet. Die benachbart zu der Ausnehmung 6 angeordneten Borstenbündel 10 folgen in ihrer Anordnung der Kontur der Ausnehmung 6.
  • Mittig in der Ausnehmung 6 ist ein zweites Bürstenkopfsegment 14 vorgesehen, welches in der Draufsicht (vgl. 3) ebenfalls eine kreisrunde Grundfläche hat. Dieses zweite Bürstenkopfsegment 14 trägt einen ringförmigen Kranz von Borstenbündeln 16 in deren Mittelpunkt ein weiteres Borstenbündel 16 vorgesehen ist. Wie der 1 zu entnehmen ist, überragen die an dem zweiten Bürstenkopfsegment 14 angeordneten Borstenbündel 16 die anderen Borstenbündel 10 geringfügig.
  • Das zweite Bürstenkopfsegment 14 ist über drei auf dem Umfang desselben verteilt angeordnete weichelastische Stege 18 mit dem ersten Bürstenkopfsegment 12 verbunden. Die Stege 18 sind nach außen hin leicht konisch zulaufend ausgebildet, wie dies insbesondere den 3 und 5 zu entnehmen ist. Die Stege 18 befinden sich auf Höhe des größten Außendurchmessers des zweiten Bürstenkopfsegmentes 14. Oberhalb der Stege 18 bildet das zweite Bürstenkopfsegment 14 einen zylindrischen Kragen 19 aus, an dem eine konvex gekrümmte Oberfläche des zweiten Bürstenkopfsegmentes 14 anschließt. Unterhalb des Kragens 19 ist das zweite Bürstenkopfsegment 14 schalenförmig konvex gekrümmt ausgebildet. Der Boden 20 des zweiten Bürstenkopfsegmentes 14 kann gekrümmt oder eben ausgebildet sein. Die Krümmung des Bodens 20 kann sich von der Krümmung der Wandabschnitte 22, die sich zwischen den Stegen 18 und dem Boden 20 erstrecken, abweichen (vgl. 4).
  • Wie insbesondere 1 zu entnehmen ist, weist das den Bürstenkopf 2 überwiegend ausbildende Bürstenkopfsegment 12 in der Seitenansicht eine konkave Mulde 24 auf, die von der gekrümmten Rückseite 20, 22 des zweiten Bürstenkopfsegmentes 14 unterseitig über ragt wird. Der tiefste Punkt 26 des zweiten Bürstenkopfsegmentes 14, d. h. der am weitesten von der von den Borstenbündeln 10, 16 durchragten Oberfläche entfernteste Punkt des zweiten Bürstenkopfsegmentes 14 reicht tiefer als die Unterseite des Bürstenkopfes 2, d. h. reicht weiter als die Unterseite des ersten Bürstenkopfsegmentes 12.
  • Das zweite Bürstenkopfsegment 14 kann dementsprechend durch die Zunge des Benutzers verschwenkt werden. Das zweite Bürstenkopfsegment 14 ist über die Stege 18 an drei Punkten in Umfangsrichtung verschwenkbar gelagert, und zwar in Höhenrichtung, d. h. in Erstreckung parallel zur Längsrichtung der Borstenbündel 16 zwischen dem tiefsten Punkt 26 und der Oberfläche des zweiten Bürstenkopfsegmentes 14. Dementsprechend führt eine Auslenkung des tiefsten Punktes 26 zu einer gegenläufigen Verschwenkbewegung der Borstenbündel 16. Durch die drei elastischen Stege 18 kann das zweite Bürstenkopfsegment 14 mehrachsig, d. h. im wesentlichen wie bei einer kardanischen Aufhängung um Achsen verschwenken, die im wesentlichen parallel zu der Oberfläche des Bürstenkopfes 2 verlaufen (vgl. Pfeil A in 1). Darüber hinaus kann das zweite Bürstenkopfsegment 14 aufgrund der elastische Materialeigenschaften der Stege 18 auch in Längsrichtung der Borstenbündel 16 ausweichen (vgl. Pfeil B in 1). Die Materialeigenschaften sowie die Abmessungen der Stege 18 sind dabei vorzugsweise so gewählt, dass die axiale Ausweichbewegung des zweiten Bürstenkopfsegmentes 14 aufgrund einer Druckbeanspruchung der daran befestigten Borstenbündel 16 im wesentlichen ihr Ende findet, wenn diese Borstenbündel 16 mit ihren nutzungsseitigen Enden in der Ebene der die nutzungsseitigen Enden der anderen Borstenbündel 10 enthaltenden Ebene liegt.
  • Die vorliegende Erfindung ist nicht auf das gezeigte Ausführungsbeispiel beschränkt. So können mehrere Ausnehmungen 6 an dem Bürstenkopf 2 vorgesehen sein. Diese müssen nicht zwangsläufig auf der Mittellängsachse des Bürstenkopfes 2 angeordnet sein. Im übrigen können die Ausnehmungen 6 auch eine andere Grundfläche haben. Denkbar sind ovale aber auch polygonale Ausnehmungen. Längliche zweite Bürstenkopfsegmente 14 sind ebenfalls denkbar, im Hinblick auf eine mehrachsige Verschwenkbarkeit des zweiten Bürstenkopfsegmentes 14 indes nicht zu bevorzugen. Das zweite Bürstenkopfsegment 14 kann auch unter und/oder oberseitig durch eine Membran abgestützt sein, die das zweite Bürstenkopfsegment 14 ganz oder teilweise abdeckt und/oder stoffschlüssig mit diesem verbunden ist. Im Falle einer unteren Abdeckung durch eine Membran kann das zweite Bürstenkopfsegment 14 auf dieser aufliegen, ohne mit der Membran fest verbunden zu sein.
  • Des weiteren kann die Bürste als Zwei- oder Mehrkomponenten-Spritzgießteil ausgebildet sein. Eine zweite Komponente wird insbesondere zur Ausbildung des weichelastischen Verbindungselementes zum Einsatz kommen. Diese weichelastische Komponente oder eine weitere Hart- oder Weichkomponente kann benutzt werden, um bestimmte Funktionselemente an der Bürste vorzusehen. Der weichelastische Kunststoff oder ein weiterer weichelastischer Kunststoff kann beispielsweise an dem Boden des zweiten Bürstenkopfsegmentes vorgesehen sein, um als Massageelement auf den Zungengrund zu wirken. Auf der gegenüberliegenden Seite, d. h. der Oberseite kann das zweite Bürstenkopfsegment 14 von diesem wie die Borstenbündel 16 abragende Reinigungselemente aus einem weichelastischen Kunststoff umfassen. Diese weiteren Reinigungselemente können beispielsweise aus dem die weichelastischen Verbindungselemente bildenden Kunststoffe im Wege des Umspritzens gebildet sein.
  • 2
    Bürstenkopf
    4
    Griffstiel
    6
    Ausnehmung
    8
    Mittellängsachse
    10
    Borstenbündel
    12
    erstes Bürstenkopfsegment
    12a
    hinterer Bereich des ersten Bürstenkopfsegmentes
    12b
    vorderer Bereich des ersten Bürstenkopfsegmentes
    14
    zweites Bürstenkopfsegment
    16
    Borstenbündel des zweiten Bürstenkopfsegmentes
    18
    Stege
    19
    Kragen
    20
    Boden
    22
    gekrümmte Wandabschnitte
    24
    Mulde
    26
    tiefster Punkt
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 29916640 [0002]
    • - EP 0990401 B2 [0003]
    • - EP 0990401 [0004]
    • - DE 29916640 U [0004]

Claims (11)

  1. Bürste, insbesondere Zahnbürste mit einem Griffstiel (4) und einem Bürstenkopf (2) mit wenigstens zwei Borstenbündel (10; 16) tragenden und relativ zueinander beweglichen Bürstenkopfsegmenten (12; 14), dadurch gekennzeichnet, dass das eine Bürstenkopfsegment (12) eine vollumfänglich das andere Bürstenkopfsegment (14) umgebende Ausnehmung (6) aufweist, in der das andere Bürstenkopfsegment (14) mehrachsig verschwenkbar gelagert ist.
  2. Bürste, insbesondere Zahnbürste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das andere Bürstenkopfsegment (14) in Längsrichtung der an dem anderen Bürstenkopfsegment (14) befestigten Borstenbündel (16) translatorisch beweglich ist.
  3. Bürste, insbesondere Zahnbürste nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das andere Bürstenkopfsegment (14) über wenigstens ein weichelastisches Verbindungselement (18) mit dem einen Bürstenkopfsegment (12) verbunden ist.
  4. Bürste, insbesondere Zahnbürste nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere weichelastische Verbindungselemente (18) auf dem Umfang des anderen Bürstenkopfsegmentes (14) verteilt angeordnet sind.
  5. Bürste, insbesondere Zahnbürste nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine an dem einen und dem anderen Bürstenkopfsegment (12; 14) angeschlossene weichelastische Membran einen Spalt zwischen dem einen und dem anderen Bürstenkopfsegment (12; 14) ausfüllt.
  6. Bürste, insbesondere Zahnbürste nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das andere Bürstenkopfsegment (14) ausschließlich über das wenigstens eine weichelastische Verbindungselement (18) mit dem Bürstenkopfsegment (12) verbunden ist.
  7. Bürste, insbesondere Zahnbürste nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das andere Bürstenkopfsegment (14) eine im wesentlichen runde oder ovale Grundfläche aufweist.
  8. Bürste, insbesondere Zahnbürste nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das andere Bürstenkopfsegment (14) bis zu einer Unterseite des Bürstenkopfes (2) reicht.
  9. Bürste, insbesondere Zahnbürste nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das andere Bürstenkopfsegment (14) eine konvex gekrümmte Rückseite aufweist.
  10. Bürste, insbesondere Zahnbürste nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die gekrümmte Rückseite in einer in der Seitenansicht des Bürstenkopfes (2) konkaven Mulde (24) der Rückseite des Bürstenkopfes (2) vorgesehen ist.
  11. Bürste, insbesondere Zahnbürste, dadurch gekennzeichnet, dass der tiefste Punkt (26) der gekrümmten Rückseite im wesentlichen auf einer die Unterseite des Bürstenkopfes (2) enthaltenden Hüllkurve liegt.
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