[go: up one dir, main page]

DE102009019998A1 - Entgrater und Verfahren zum Entgraten von Bohrrändern in Gasleitungen - Google Patents

Entgrater und Verfahren zum Entgraten von Bohrrändern in Gasleitungen Download PDF

Info

Publication number
DE102009019998A1
DE102009019998A1 DE102009019998A DE102009019998A DE102009019998A1 DE 102009019998 A1 DE102009019998 A1 DE 102009019998A1 DE 102009019998 A DE102009019998 A DE 102009019998A DE 102009019998 A DE102009019998 A DE 102009019998A DE 102009019998 A1 DE102009019998 A1 DE 102009019998A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blade
deburrer
rod
pipeline
barrier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE102009019998A
Other languages
English (en)
Other versions
DE102009019998B4 (de
Inventor
Musetescu Florin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SWM SERVICES GmbH
Original Assignee
SWM SERVICES GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SWM SERVICES GmbH filed Critical SWM SERVICES GmbH
Priority to DE102009019998A priority Critical patent/DE102009019998B4/de
Publication of DE102009019998A1 publication Critical patent/DE102009019998A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102009019998B4 publication Critical patent/DE102009019998B4/de
Active legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B51/00Tools for drilling machines
    • B23B51/10Bits for countersinking
    • B23B51/101Deburring tools
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B51/00Tools for drilling machines
    • B23B51/10Bits for countersinking
    • B23B51/102Back spot-facing or chamfering
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B51/00Tools for drilling machines
    • B23B51/10Bits for countersinking
    • B23B51/105Deburring or countersinking of radial holes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D79/00Methods, machines, or devices not covered elsewhere, for working metal by removal of material
    • B23D79/02Machines or devices for scraping
    • B23D79/04Machines or devices for scraping with rotating cutting-tool, e.g. for smoothing linings of bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Abstract

Beim Setzen und Ziehen von Sperrblasen in Rohrleitungen, insbesondere unter Druck stehenden Gasleitungen, lassen sich durch ein erfindungsgemäßes Entgraten der Bohröffnungen Beschädigungen an den Sperrblasen und ihren Schlauchleitungen wirkungsvoll vermeiden. Ein erfindungsgemäßer Entgrater umfasst ein drehbares und höhenverstellbar gelagertes Klingenelement mit seitlich ausschwenkbaren Klingen und gewährleistet einen gasdichten Abschluss der Rohrleitung während des Entgratens.

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Entgraten von Bohrrändern, insbesondere beim Setzen von Gasabsperrblasen in druckführenden Gasleitungen.
  • Hintergrund und Stand der Technik
  • Wartungs- und Reparaturarbeiten an Gasleitungen müssen häufig durchgeführt werden, wenn sich noch unter Druck stehendes Gas in der Rohrleitung befindet. Dabei muss die gasführende Rohrleitung in Strömungsrichtung zumindest vor dem Arbeitsbereich, häufig auch beidseitig, vorübergehend abgesperrt werden. Das Absperren erfolgt üblicherweise durch Anbohren der Rohrleitung und Einführen einer oder mehrerer Sperrblasen aus elastischem Werkstoff, die dann über eine Schlauchverbindung mit Pressluft gefüllt und dadurch an die Innenwand der Rohrleitung bis zu einer vollständigen Abdichtung angepresst werden.
  • Die für das Setzen einer Sperrblase erforderlichen Arbeitsschritte sind in weiteren Einzelheiten in den Gebrauchsmusterschriften DE 78 10 001 U1 und DE 94 10 371 U1 sowie der Offenlegungsschrift DE 35 08 591 A1 beschrieben: Damit beim Anbohren der Rohrleitung und beim Einführen der Sperrblase kein Gas entweichen kann, wird auf die abzusperrende Rohrleitung üblicherweise zunächst eine Sattelflanschmuffe aufgesetzt, welche in Abhängigkeit vom Werkstoff der Rohrleitung entweder mit der Rohrleitung fest verschweißt oder über eine Schelle dichtend mit ihr verbunden wird. Auf die Muffe wird ein Absperrventil geschraubt, welches in Abhängigkeit von der Ventilstellung den Zugang zum von der Muffe umschlossenen Wandbereich der Rohrleitung entweder freigibt oder gasdicht absperrt. In einem nachfolgenden Arbeitsschritt wird auf das Absperrventil ein Anbohrgerät aufgesetzt und die Rohrleitung durch das geöffnete Absperrventil und die Muffenöffnung hindurch angebohrt. Die Muffe, das Absperrventil und das Anbohrgerät schließen die Bohrstelle dabei gasdicht ab. Gegebenenfalls kann über einen Einfüllstutzen am Absperrventil zusätzlich ein Inertgas an die Bohrstelle geleitet werden, um einer Entzündung des in der Rohrleitung strömenden Gases durch beim Anbohren der Rohrleitung eventuell entstehenden Funkenschlag vorzubeugen.
  • Nach dem Anbohren wird der Bohrer gezogen, das Absperrventil geschlossen und das Anbohrgerät entfernt und durch ein Blasensetzgerät ersetzt, wie es in weiteren Einzelheiten in der DE 35 08 591 A1 beschrieben ist. Ein Blasensetzgerät umfasst ein oder mehrere Blasenrohre, aus denen die mit jeweils einer Schlauchleitung verbundenen Sperrblasen durch das geöffnete Absperrventil und die Bohröffnung hindurch vertikal in die Rohrleitung abgesenkt werden. Das Blasenrohr ist endseitig mit einer longitudinalen Aussparung, dem sogenannten Blasenfuß, versehen, aus dem die Sperrblasen seitlich austreten und sich in die Absperrposition bewegen. Das Austreten der Sperrblase aus dem Blasenrohr in die abzusperrende Rohrleitung und ihre Umlenkung aus der Vertikalrichtung in die Horizontalrichtung wird durch Führungskappen erleichtert.
  • Nach dem Einführen einer oder mehrerer Sperrblasen in die Rohrleitung werden die Sperrblasen über die Schlauchleitung mit Pressluft beaufschlagt und aufgeblasen, so dass sie die Rohrleitung gasdicht verschließen.
  • Nach dem Durchführen der Wartungs- oder Reparaturarbeiten werden die Sperrblasen entlüftet und an der Schlauchleitung aus der Rohrleitung durch die Bohröffnung in das Blasenrohr des Blasensetzgeräts gezogen. Das Blasensetzgerät wird entfernt, und die Bohrung wird zur Abdichtung der Rohrleitung verschlossen.
  • In der Praxis treten sowohl beim Einführen der Sperrblasen in die Rohrleitung als auch insbesondere beim Entfernen der Sperrblasen aus der Rohrleitung Beschädigungen durch Kontakt der Schlauchleitungen und der Sperrblasen mit dem scharfen Rand der Bohröffnung auf, so dass die Sperrblasen bzw. die Schlauchleitungen undicht werden können. Solche Beschädigungen führen nicht nur zu einem hohen Verschleiß an Sperrblasen und Schlauchleitungen, sondern können auch ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen, wenn Beschädigungen nicht erkannt und undichte Sperrblasen, welche keine zuverlässige Sperrung des Gasstroms mehr gewährleisten können, wiederverwendet werden.
  • Herkömmliche Blasensetzgeräte begegnen diesem Problem durch weit in die angebohrte Rohrleitung hineinreichende Blasenrohre mit Schutzkappen, wie sie beispielsweise in der 1 der DE 35 08 591 A1 gezeigt sind. Dadurch soll erreicht werden, dass die Sperrblasen möglichst in der Nähe des Bodens der Rohrleitung ein- und ausgeführt werden und weder beim Setzen noch beim Ziehen mit dem Bohrgrat in Berührung kommen. Der tiefliegende Umlenkpunkt macht jedoch einen sehr großen Umlenkwinkel erforderlich, wodurch das Setzen und Ziehen der Sperrblasen in der Praxis häufig mit großen Mühen verbunden ist. Dieses Problem tritt insbesondere bei engen Rohrleitungen und kalter Witterung auf, wenn die Sperrblasen unbiegsam und wenig nachgiebig sind.
  • Eine alternative Lösung zur Vermeidung von Beschädigungen besteht in der Ummantelung der Sperrblasen und Schlauchleitungen mit einem Schutzmaterial. Beispielsweise schlägt die Gebrauchsmusterschrift DE 201 08 996 U1 vor, die Schlauchleitungen in dem Bereich, in dem sie um die enge Krümmung zwischen Arbeitsschleuse und Rohrleitung geführt werden müssen, mit einer nach Art einer Zugfeder eng gewickelten Wendel aus Stahldraht zu umgeben.
  • Das Vorsehen zusätzlicher Schutzmaterialien erfordert allerdings nicht nur einen aufwendigeren und kostenintensiveren Herstellungsprozess, sondern setzt auch die Biegsamkeit und Verformbarkeit der Sperrblasen und Schlauchleitungen herab, wodurch sowohl das Setzen als auch das Ziehen der Sperrblasen abermals erschwert wird.
  • Vor dem Hintergrund der aufgezeigten Probleme besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, ein Verfahren zum Setzen von Sperrblasen bzw. eine entsprechende Vorrichtung anzugeben, welche ein beschädigungsfreies, schnelles Setzen und Ziehen von Sperrblasen auch in engen Rohrleitungen und bei kalter Witterung ermöglichen.
  • Überblick über die Erfindung
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch einen erfindungsgemäßen Entgrater mit den Merkmalen von Anspruch 1 bzw. ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Setzen einer Sperrblase in einer Rohrleitung mit den Merkmalen von Anspruch 21. Die abhängigen Ansprüche beziehen sich auf vorteilhafte Ausführungsformen.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass sich ein beschädigungsfreies, einfaches und schnelles Setzen und Ziehen von Sperrblasen unter Vermeidung der einleitend beschriebenen Schwierigkeiten am einfachsten und wirkungsvollsten durch ein Entgraten des Bohrgrates der Rohrleitung unter Verwendung eines erfindungsgemäßen Entgraters erreichen lässt. Das Entgraten kann vor dem Einführen der Sperrblase in die Rohrleitung erfolgen.
  • Ein erfindungsgemäßer Entgrater umfasst ein Flanschstück, welches direkt oder indirekt mit einer Rohrleitung verbindbar ist, sowie ein Stabelement, welches an dem Flanschstück drehbar und höhenverstellbar gelagert ist und an seinem unteren Ende ein Klingenelement trägt. Das Stabelement ist dazu eingerichtet, das Klingenelement durch eine Öffnung in der Rohrleitung in das Innere der Rohrleitung abzusenken. Das Klingenelement weist wenigstens eine seitlich ausschwenkbare Klinge auf, welche dazu eingerichtet ist, bei Drehung des Stabelements an einem Grat der Öffnung entlangzuschleifen.
  • Im Sinne dieser Schrift ist mit der Bezeichnung „Flanschstück” jedes Verbindungselement gemeint, das zum Verbinden mit einer Rohrleitung und zum Absenken eines Klingenelementes in die Rohrleitung geeignet ist. Die Verbindung mit der Rohrleitung kann sowohl direkt als auch indirekt über ein Ventilelement bzw. eine Muffe erfolgen. Vorzugsweise ermöglicht das Flanschstück einen gasdichten Abschluss der Rohrleitung.
  • Durch das Schwenken der Klinge gegen den Bohrgrat und das Bewegen der Klinge am Bohrgrat entlang wird der Bohrgrat entschärft, so dass in der Folge Beschädigungen der Sperrblasen bzw. Schlauchleitungen bei Kontakt mit dem Bohrgrat weitgehend ausgeschlossen sind. Ein wirkungsvolles Entgraten lässt sich bereits mit wenigen Umdrehungen des Stabelements und damit in kürzester Zeit erreichen, so dass die Zeitersparnis aufgrund des einfacheren und reibungsfreien Einführens und Entfernens der Sperrblasen den für die Entgratung aufzuwendenden Zeiteinsatz bei Weitem überwiegt. Aufgrund der Höhenverstellbarkeit des Stabelements und der Schwenkbarkeit der Klingen lässt sich der erfindungsgemäße Entgrater für eine Vielzahl von Leitungsdurchmessern und selbst bei engen Bohröffnungen vorteilhaft einsetzen.
  • Der Entgrater kann über das Flanschstück sowohl direkt mit der Rohrleitung verbunden werden als auch indirekt über zusätzliche Zwischenstücke, beispielsweise über ein einleitend beschriebenes Absperrventil.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst der erfindungsgemäße Entgrater ein Arretierungselement, welches eine Öffnung zur Aufnahme und zum Einspannen des Stabelements aufweist und über eine elastische Federverbindung mit dem Flanschstück verbunden ist.
  • Das Arretierungselement ermöglicht eine schnelle und einfache Höheneinstellung des Stabelements und damit des Klingenelements. Die Federverbindung zwischen dem Arretierungselement und dem Flanschstück übt ein Rückstellmoment auf das Klingenelement aus und stellt während des Entgratens den Kontakt zwischen Klinge und Bohrgrat selbst bei stark gekrümmten Rohrwandungen sicher.
  • In einer erfindungsgemäßen Weiterbildung kann das Arretierungselement eine lösbare Klemmvorrichtung zur Arretierung des Stabelements umfassen.
  • Das Klingenelement kann sowohl eine als auch mehrere Klingen umfassen. Bei Verwendung mehrerer Klingen lässt sich eine besonders schnelle Entgratung erreichen.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das Klingenelement zwei Klingen, welche sich in ausgeschwenkter Lage bezüglich einer Drehachse des Stabelements diametral gegenüberliegen. Zwei sich diametral gegenüberliegende Klingen ermöglichen während des Entgratens eine gleichmäßige, verkantungsfreie Drehung des Stabelements.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Stabelement zylinderförmig, insbesondere ein Kreiszylinder.
  • Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung umfasst das Flanschstück eine erste Dichtungsvorrichtung zur gasdichten Lagerung des Stabelements.
  • Die Dichtungsvorrichtung sorgt für einen gasdichten Abschluss des Stabelements während des Entgratens, so dass Gas aus der Rohrleitung nicht durch das Flanschstück an die Umgebung entweichen kann.
  • Nach einer Weiterbildung ist das Klingenelement an dem Stabelement entlang einer Axialrichtung des Stabelements verschiebbar gelagert. Dadurch wird sowohl eine Höheneinstellung der Klingen ermöglicht als auch während des Entgratens ein steter Kontakt der Klingen zum Bohrgrat sichergestellt.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das Stabelement in seinem Inneren ein Gewinde und eine drehbar gelagerte Gewindestange, wobei die Gewindestange an ihrem unteren Ende mit dem Klingenelement verbunden oder verbindbar ist.
  • Durch Drehen der Gewindestange, welche beispielsweise am Klingenelement anliegen kann, lassen sich nach dem Absenken des Klingenelements in die Rohrleitung die Klinge/Klingen gegen den Bohrgrat ausschwenken bzw. wieder einschwenken.
  • In einer bevorzugten Weiterbildung umfasst das Klingenelement wenigstens zwei Klingen, wobei die Klingen an ihrem jeweiligen oberen Ende mittels einer Gelenkverbindung schwenkbar an dem Stabelement gelagert sind und an ihrem jeweiligen unteren Ende mit einer Innenseite an einem Führungselement anliegen, welches mit dem Stabelement verbunden ist, und wobei die Gelenkverbindung und das Führungselement entlang des Stabelements gegeneinander verstellbar sind.
  • Gemäß einer Weiterbildung liegen die Klingen und/oder die Gelenkverbindungen an einem unteren Ende der Gewindestange an.
  • Durch Absenken der Gelenkverbindung entlang des Stabelements in Richtung auf das Führungselement lassen sich die Klingen des Klingenelements auf einfache, robuste Weise ausschwenken. Ein Anheben der Gelenkverbindung bewirkt ein Zurückschwenken der Klingen in ihre Ausgangslage.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das Klingenelement ferner ein Federelement zwischen der Gelenkverbindung und dem Führungselement. Das Federelement kann ein Rückstellmoment auf die Klingen auswirken, um das Einschwenken der Klingen zu erleichtern oder zu ermöglichen.
  • In einer alternativen Ausführungsform umfasst das Klingenelement eine erste und eine zweite Klinge sowie zwei Verbindungselemente in rautenförmiger Anordnung, wobei die erste Klinge mit der zweiten Klinge über eine erste Gelenkverbindung schwenkbar verbunden ist, die erste Klinge mit dem ersten Verbindungselement über eine zweite Gelenkverbindung schwenkbar verbunden ist, das erste Verbindungselement mit dem zweiten Verbindungselement über eine dritte Gelenkverbindung schwenkbar verbunden ist und das zweite Verbindungselement mit der zweiten Klinge über eine vierte Gelenkverbindung schwenkbar verbunden ist und wobei die erste Gelenkverbindung und die dritte Gelenkverbindung mit dem Stabelement verbunden oder verbindbar sind und entlang des Stabelementes gegeneinander verstellbar sind.
  • Die Gelenkverbindungen gemäß dieser Ausführungsform erlauben auf einfache, robuste Weise ein Ausschwenken der ersten und zweiten Klinge gegen den Rand der Bohröffnung, wenn die erste und dritte Gelenkverbindung aufeinanderzubewegt werden.
  • In einer Weiterbildung dieser Alternative liegt die erste Gelenkverbindung und/oder die erste Klinge und/oder die zweite Klinge an einem unteren Ende der Gewindestange an. Durch Drehen der Gewindestange lassen sich dann die erste und zweite Klinge auf einfache Weise ausschwenken bzw. wieder einschwenken.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das erste Verbindungselement eine dritte Klinge und das zweite Verbindungselement eine vierte Klinge. Bei Verschleiß der ersten Klinge und der zweiten Klinge lässt sich das Entgraten dann durch ein einfaches Umdrehen des Klingenelements mit der dritten und vierten Klinge fortsetzen.
  • Gemäß einer Weiterbildung der Alternative umfasst das Klingenelement zusätzlich ein Federelement zwischen der ersten Gelenkverbindung und der dritten Gelenkverbindung. Das Federelement übt wiederum eine Rückstellkraft auf die Klingen aus, welche das Einschwenken der Klingen nach dem Entgraten erleichtert oder ermöglicht.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung umfasst das Stabelement eine zweite Dichtungsvorrichtung zur gasdichten Lagerung der Gewindestange in dem Stabelement. Dadurch wird si chergestellt, dass während des Entgratens kein Gas aus der Rohrleitung durch das Flanschstück und das Stabelement an die Umgebung austreten kann.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung umfasst die erste bzw. die zweite Dichtungsvorrichtung einen O-Ring.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist das Stabelement an seinem unteren Ende unterhalb des Klingenelements eine Sammelvorrichtung zum Sammeln von Spänen auf.
  • Unter Verwendung der Sammelvorrichtung lassen sich die beim Entgraten der Bohröffnung anfallenden Späne wirkungsvoll sammeln, so dass eine unerwünschte Verunreinigung der Rohrleitung vermieden wird.
  • Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung umfasst die Sammelvorrichtung eine magnetische oder magnetisierbare Scheibe. Damit lässt sich ein Großteil der metallischen Späne bereits während des Entgratens sammeln, bevor die Späne zu Boden fallen. Ebenso lassen sich gegebenenfalls während des Bohrens in die Rohrleitung gefallene Metallspäne oder -stücke nach dem Entgraten einsammeln.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung umfasst der Entgrater zusätzlich ein Ventilelement, welches an einem ersten Ende mit dem Flanschstück verbunden oder verbindbar ist und an einem dem ersten Ende entgegengesetzten zweiten Ende direkt oder indirekt mit der Rohrleitung verbindbar ist.
  • Vorzugsweise umfasst das Ventilelement einen Kanal zwischen dem ersten Ende und dem zweiten Ende, welcher mittels einer Absperrvorrichtung reversibel gasdicht verschließbar ist.
  • Das Ventilelement ermöglicht den gasdichten Abschluss der Rohrleitung, wenn das Flanschstück zusammen mit dem Stabelement und dem Klingenelement von dem Ventilelement gelöst wird und beispielsweise durch ein aus dem Stand der Technik vorbekanntes Blasensetzgerät ersetzt wird.
  • Ein besonderer Vorteil der Erfindung liegt gerade darin, dass der erfindungsgemäße Entgrater beim Setzen von Sperrblasen zusammen mit zahlreichen konventionellen Blasensetzgeräten und/oder Ventilelementen verwendet werden kann.
  • Die Erfindung bezieht sich auch auf ein Verfahren zum Setzen einer Sperrblase in einer Rohrleitung mit folgenden Schritten: Verbinden der Rohrleitung mit einem Ventilelement; Bohren einer Öffnung in eine Wand der Rohrleitung innerhalb eines von dem Ventilelement umschlossenen Wandbereichs unter gasdichtem Abschluss; Entgraten des Bohrgrats der Öffnung unter gasdichtem Abschluss; und Einführen wenigstens einer Sperrblase durch die Öffnung in das Innere der Rohrleitung unter gasdichtem Abschluss.
  • Wie vorstehend ausgeführt, ermöglicht das erfindungsgemäße Verfahren das Setzen und Ziehen einer Sperrblase ohne die Gefahr einer Beschädigung der Sperrblase oder ihrer Verbindungsleitungen an dem Bohrgrat. Da das Entgraten unter gasdichtem Abschluss erfolgt, wird ein Austritt von Gas aus der Rohrleitung an die Umgebung wirkungsvoll vermieden.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform erfolgt das Entgraten bereits vor dem Einführen der Sperrblase in die Rohrleitung. Dadurch wird einer Beschädigung der Sperrblase bzw. ihrer Verbindungsleitung bereits beim Setzen der Sperrblase vorgebeugt.
  • In einer weiteren Ausführungsform erfolgt das Entgraten zusätzlich oder alternativ nach dem Einführen der Sperrblase und vor einem Entfernen der Sperrblase aus der Rohrleitung.
  • Experimente der Anmelderin haben gezeigt, dass die Gefahr von Beschädigungen der Sperrblase bzw. der Schlauchleitungen beim Entfernen der Sperrblase aus der Rohrleitung besonders groß ist. Ein Entgraten des Bohrgrates vor dem Entfernen der Sperrblase vermindert die Gefahr von Beschädigungen deutlich.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das Entgraten folgende Schritte: Absenken eines Klingenelements durch die Öffnung in das Innere der Rohrleitung unter gasdichtem Abschluss; Ausschwenken wenigstens einer Klinge des Klingenelements; und Bewegen der Klinge entlang des Bohrgrats in Kontakt mit dem Bohrgrat.
  • In einer weiter bevorzugten Ausführungsform erfolgt das Entgraten unter Verwendung des Entgraters gemäß einer der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen.
  • Detaillierte Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
  • Die Merkmale und Vorteile des erfindungsgemäßen Entgraters bzw. des Verfahrens zum Entgraten von Bohrrändern in Gasleitungen lassen sich am besten anhand der Beschreibung der anliegenden Zeichnungen verstehen, in denen:
  • 1 einen erfindungsgemäßen Entgrater gemäß einer ersten Ausführungsform in einer schematischen Seitenansicht zeigt;
  • 2a das Klingenelement eines erfindungsgemäßen Entgraters gemäß einer zweiten Ausführungsform in schematischer Seitenansicht mit eingeschwenkten Klingen zeigt;
  • 2b das Klingenelement der 2a in schematischer Seitenansicht mit teilweise ausgeschwenkten Klingen zeigt; und
  • 2c das Klingenelement der 2a in einer schematischen Vorderansicht zeigt.
  • Der in 1 dargestellte Entgrater 10 umfasst an seinem unteren Ende ein Flanschstück 12 in Form eines hohlen Kreiszylinders, welcher an seinem unteren Ende eine Öffnung 14 sowie ein Gewinde 16 aufweist, über welches der Entgrater 10 mit einem auf eine Rohrleitung (nicht gezeigt) aufgesetzten Ventilelement (nicht gezeigt) verbindbar ist. Der Durchmesser des Gewindes 16 bzw. der Öffnung 14 sind an die Durchmesser des verwendeten Ventilelements bzw. der Rohrleitung angepasst. Das Ventilelement kann mit der Rohrleitung sowohl direkt als auch über eine auf die Rohrleitung aufgeschweißte Muffe verbunden sein. Als Ventilelement im Sinne dieser Schrift ist jeder reversibel und gasdicht sperrbare Durchlass geeignet, bei dem die sperrbare Öffnung einen hinreichend großen Durchmesser aufweist, um dem Klingenelement den Durchtritt in das Rohrstück zu erlauben.
  • An seinem der unteren Öffnung 14 entgegengesetzten Ende weist das Flanschstück 12 eine obere Öffnung 18 auf, in der ein kreiszylinderförmiges Stabelement 20 drehbar und höhenverstellbar gelagert ist. Eine erste Dichtungsvorrichtung 22 mit einem ersten O-Ring 24 schließt die obere Öffnung 18 gasdicht gegen das Stabelement 20 ab und erlaubt gleichzeitig eine freie Drehung und Höhenverstellung des Stabelements 20 gegenüber dem Flanschstück 12. In der gezeigten Ausführungsform beträgt der Durchmesser der oberen Öffnung 18 bzw. des Stabelements 20 ca. 25 mm; jedoch sind in Abhängigkeit von der Größe der Bohröffnung bzw. dem Durchmesser der Rohrleitung sowohl größere als auch kleinere Abmessungen möglich.
  • An seinem unteren, innerhalb des Flanschstücks 12 aufgenommenen Ende trägt das Stabelement 20 ein Klingenelement 26, welches vier Klingen in rautenförmiger Anordnung umfasst. Eine erste Klinge 28 ist über eine erste Gelenkverbindung 30 schwenkbar mit einer zweiten Klinge 32 verbunden. Über eine zweite Gelenkverbindung 34 ist die erste Klinge 28 ferner mit einer dritten Klinge 36 schwenkbar verbunden. Die dritte Klinge 36 ist wiederum über eine dritte Gelenkverbindung 38 mit einer vierten Klinge 40 schwenkbar verbunden, welche über eine vierte Gelenkverbindung 42 mit der zweiten Klinge 32 schwenkbar verbunden ist.
  • Bei den Gelenkverbindungen 30, 34, 38, 42 handelt es sich in der gezeigten Ausführungsform um zylinderförmige Stabelemente, auf denen die mit Öffnungen ausgebildeten Klingenelemente aufgesteckt und durch Splintelemente gesichert sind.
  • Die zweite Gelenkverbindung 34 und die vierte Gelenkverbindung 42 sind frei, während die erste Gelenkverbindung 30 und die dritte Gelenkverbindung 38 in seitlichen Schlitzöffnungen 44 des Stabelements 20 gegeneinander verschiebbar gelagert sind. Ein Federelement 46 mit einer Spiralfeder verbindet die erste Gelenkverbindung 30 mit der dritten Gelenkverbindung 38 und wirkt durch seine Rückstellkraft einer Annäherung dieser beiden Gelenkverbindungen entgegen.
  • In der beschriebenen Ausführungsform ist das Stabelement 20 ein kreiszylinderförmiger Hohlstab. Ebenso kann das ansonsten kreiszylinderförmige Stabelement 20 jedoch an einem unteren, in das Flanschstück 12 aufgenommenen Abschnitt auch als Vierkant ausgebildet sein. In dieser alternativen Ausführungsform liegen sich die seitlichen Schlitzöffnungen 44 in zwei Seitenflächen des Vierkants gegenüber. Dadurch wird die Herstellung der Schlitzöffnungen 44 vereinfacht und gleichzeitig ein besonders reibungsfreier Lauf der Gelenkverbindung 30 in den Schlitzöffnungen 44 gewährleistet.
  • In der gezeigten Ausführungsform bestehen die Klingen 28, 32, 36, 40 aus gehärtetem und geschliffenem C55-Stahl und weisen eine Länge von 40 mm, eine Breite von 25 mm und eine Stärke von 4 mm auf. Solche Klingen haben sich in Experimenten als besonders geeignet für eine wirkungsvolle Entgratung erwiesen. In Abhängigkeit von dem Material der zu entgratenden Rohrleitung sowie dem Durchmesser der Rohrleitung und der Bohrung können jedoch auch Klingen anderer Zusammensetzung und anderer Abmessungen verwendet werden.
  • Das Stabelement 20 umfasst entlang seines Innenumfangs eine Gewindehülse mit einer Höhe von ca. 40 mm und einem Innendurchmesser von ca. 18 mm zur Aufnahme und Führung ei ner Gewindestange 50. In Abhängigkeit von den Abmessungen des Entgraters 10, insbesondere der Länge des Stabelements 20 und der Gewindestange 50, können sowohl die Zahl der Gewindehülsen als auch ihre Abmessungen in weiten Grenzen variieren. Anstelle der Gewindehülse(n) kann auch ein Innengewinde verwendet werden.
  • In der gezeigten Ausführungsform besteht die Gewindestange 50 aus einem metallischen Vollstab in Form eines Kreiszylinders und weist zumindest in einem Teilbereich seiner Mantelfläche ein Außengewinde 52 auf. Die Gewindestange 50 ragt mit ihrem oberen Ende aus dem oberen Ende des Stabelements 20 hervor und ist mittels einer zweiten Dichtungsvorrichtung 54, welche einen O-Ring 56 umfasst, gasdicht gegen die Innenwand des Stabelements 20 abgedichtet.
  • Die erste Gelenkverbindung 30 umfasst neben dem zylinderförmigen Stabelement auch eine Gelenkhülse 57. Mit ihrem dem oberen Ende entgegengesetzten unteren Ende liegt die Gewindestange 50 in der Darstellung der 1 lose an der Gelenkhülse 57 an, in welche das Stabelement der ersten Gelenkverbindung 30 drehbar aufgenommen ist. Die Gelenkhülse 57 kann beispielsweise ein zylindrisches Rohrstück aus Messing sein, dessen Innendurchmesser den Außendurchmesser des Stabelements geringfügig übertrifft. Beim Hineindrehen der Gewindestange 50 in das Stabelement 20 bewegt sich die erste Gelenkverbindung 30 in den Schlitzöffnungen 44 gegen die Rückstellkraft des Federelements 46 nach unten. Bewegen sich die erste Gelenkverbindung 30 und die dritte Gelenkverbindung 38 entlang der Schlitzöffnung 44 aufeinander zu, bewegen sich die zweite Gelenkverbindung 34 und die vierte Gelenkverbindung 42 in entgegengesetzte Richtungen vom Stabelement 20 weg nach außen, und die Klingen 28, 32, 36, 40 werden ausgeschwenkt.
  • In der gezeigten Ausführungsform umfasst der Entgrater 10 ferner ein Arretierungselement 58 mit einer durchgehenden Öffnung 60 zur Aufnahme und zum Einspannen des Stabelements 20. In der Darstellung der 1 dient eine Klemmvorrichtung 62 mit Spindelrad zum einfa chen und schnellen Festklemmen des Stabelements 20 an dem Arretierungselement 58 in einer vorbestimmten Höhe und Winkelposition; es sind jedoch auch andere Arten der Arretierung möglich.
  • Über eine elastische Federverbindung 64 mit Spiralfeder ist das Arretierungselement 58 so mit dem Flanschstück 12 verbunden, dass es zusammen mit dem Stabelement 20 sowohl drehbar als auch unter Federspannung höhenverstellbar ist.
  • Unterhalb des Klingenelements 26 weist das Stabelement 20 an seinem unteren Ende eine magnetische oder magnetisierbare Scheibe 66 auf, in der gezeigten Ausführungsform eine Kreisscheibe mit einem Durchmesser von ca. 40 mm. Unter Verwendung der Magnetscheibe 66 lassen sich beim Entgraten des Bohrgrads abgelöste Metallspäne schon während des Entgratens sammeln.
  • Nachfolgend wird ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Setzen einer Sperrblase in einer Rohrleitung unter Verwendung des erfindungsgemäßen Entgraters 10 der vorstehend beschriebenen Ausführungsform in weiteren Einzelheiten erläutert.
  • Das Verfahren zum Setzen der Sperrblase beginnt mit dem Verbinden der (in 1 nicht gezeigten) Rohrleitung mit einer Sattelflanschmuffe und einem Ventilelement (in 1 ebenfalls nicht gezeigt) zum gasdichten Anflanschen des Anbohrgerätes, wie einleitend mit Bezug auf den Stand der Technik beschrieben. Nach dem Bohren einer Öffnung in die Wand der Rohrleitung innerhalb des von dem Ventilelement und der Muffe umschlossenen Wandbereichs wird das Absperrventil geschlossen und das Anbohrgerät entfernt. Jetzt wird der erfindungsgemäße Entgrater 10 mit dem Gewinde 16 auf das Ventilelement aufgeschraubt und das Absperrventil wieder geöffnet. Das Stabelement 20 und das mit ihm verbundene Klingenelement 26 werden aus dem Innenraum des Flanschstücks 12 durch die Öffnung 14 und die Bohröffnung in das Innere der Rohrleitung abgesenkt. Das Stabelement 20 wird in einer Hö he, welche in Abhängigkeit von dem Durchmesser der Rohrleitung geeignet gewählt ist, unter Verwendung der Klemmvorrichtung 62 am Arretierungselement 58 festgeklemmt. Nun können durch Drehen der Gewindestange 50, welche an ihrem unteren Ende auf die erste Gelenkverbindung 30 drückt, die Klingen 28, 32, 36, 40 ausgeschwenkt werden. Gegebenenfalls wird die Höhe des Klingenelementes 26 nachfolgend durch Lösen der Klemmvorrichtung 62 und Verschieben des Stabelements 20 erneut variiert, bis die ausgeschwenkten Klingen 28 und 32 in Kontakt mit dem Bohrgrat der Rohröffnung kommen. In dieser Höhe wird das Klingenelement 26 durch Festklemmen des Stabelements 20 an der Arretiervorrichtung 58 arretiert.
  • Beim nachfolgenden Drehen des Stabelements 20 schleifen die erste Klinge 28 und die zweite Klinge 32 an dem Bohrgrat entlang und entschärfen ihn. Die Federverbindung 64 zwischen dem Arretierungselement 58 und dem Flanschstück 12 drückt die Klingen 28, 32 gegen den Bohrgrad und stellt sicher, dass die Höhe des Klingenelementes der Umfangslinie der Bohröffnung auch in stark gekrümmten Rohrleitungen folgt, so dass ein wirkungsvolles Entgraten der Bohröffnung stets gewährleistet ist.
  • Die unteren Klingen 36, 40 dienen hier lediglich als Verbindungselemente zur Stabilisierung des Klingenelements. Bei Verschleiß der oberen Klingen 28, 32 können sie jedoch an deren Stelle treten, indem das gesamte Klingenelement 26 am Stabelement 20 invertiert wird.
  • Beim Entgraten vom Bohrgrat abgelöste Späne bleiben an der magnetischen Scheibe 66 haften und fallen nicht bis auf den Boden der Rohrleitung.
  • Die Dichtungsvorrichtungen 22 und 54 verhindern, dass während des Entgratens Gas aus der Rohrleitung an die Umgebung entweichen kann.
  • Experimente haben ergeben, dass sich mit dem erfindungsgemäßen Entgrater 10 schon nach wenigen Umdrehungen des Stabelements 20 bzw. der Klingen 28, 32 eine wirkungsvolle Entgratung der Bohröffnung erreichen lässt, so dass nachfolgend ein Setzen und Ziehen der Sperrblasen deutlich erleichtert wird und die Gefahr von Beschädigungen der Sperrblasen und ihrer Schlauchleitungen weitgehend ausgeschlossen ist. Der Zeitaufwand für das Aufstecken des erfindungsgemäßen Entgraters 10 auf die Rohrleitung, das Entgraten selbst und das nachfolgende Entfernen des Entgraters liegt erfahrungsgemäß je nach Material und Durchmesser der Rohrleitung bei insgesamt 8 bis 12 Minuten, ist also gegenüber dem Zeitaufwand für das Freilegen der Rohrleitung, das Anbringen der Muffe, das Anbohren der Rohrleitung und das Einführen und Ziehen der Sperrblasen, welcher sich zu mehreren Stunden addiert, gleichsam vernachlässigbar. Allein die Zeitersparnis durch das einfachere Setzen und Entfernen der Sperrblasen bei entgratetem Bohrrand wiegt den zusätzlichen Zeitbedarf für das Entgraten bei weitem auf, insbesondere bei kalter Witterung und kleinen Rohrdurchmessern.
  • Nach dem Entgraten der Bohröffnung wird die Gewindestange 50 in ihre Ausgangsstellung zurückgedreht, so dass das Federelement 46 die erste Gelenkverbindung 30 in den Schlitzöffnungen 44 nach oben drückt und die Klingen 28, 32, 36, 40 einschwenken.
  • Nach dem Lösen der Klemmvorrichtung kann das Klingenelement 26 nun durch die Bohröffnung und die Öffnung 14 in das Flanschstück 12 zurückgezogen werden.
  • Gegebenenfalls kann das Stabelement 20 zuvor bis zum Boden der Rohrleitung abgesenkt werden, um unter Verwendung der Magnetscheibe 66 weitere, vom Anbohren der Rohrleitung herrührende Metallspäne zu sammeln und aus der Rohrleitung zu entfernen.
  • Nach dem Zurückziehen des Klingenelementes 26 in das Flanschstück 12 kann das Absperrventil geschlossen und der Entgrater von der Rohrleitung gelöst werden. Anschließend wird ein aus dem Stand der Technik vorbekanntes Blasensetzgerät aufgesetzt, und eine oder mehre re Sperrblasen werden in die Rohrleitung eingeführt, wie einleitend mit Bezug auf den Stand der Technik beschrieben.
  • In einer Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens kann das Entgraten auch zwischen dem Einführen der Sperrblasen in die Rohrleitung und dem Ziehen der Sperrblasen erfolgen. Da die Gefahr von Beschädigungen der Sperrblasen und ihrer Schlauchleitungen vor allem beim Ziehen der Sperrblasen und weniger beim Setzen der Sperrblasen auftritt, lassen sich auch in dieser Variante die meisten Beschädigungen bereits wirkungsvoll vermeiden.
  • Eine alternative Ausführungsform 26' des Klingenelements 26 wird nachfolgend mit Bezug auf die 2a und 2b beschrieben, wobei 2a das Klingenelement 26' in der Grundstellung mit eingeschwenkten Klingen und 2b das Klingenelement 26' in ausgeschwenkter Darstellung zeigt. Der Aufbau des Entgraters, welcher das Klingenelement 26' trägt, und die Verfahren zur Entgratung von Rohrleitungen entsprechen im Übrigen der vorstehend beschriebenen Ausführungsform.
  • Von dem mit Bezug auf 1 beschriebenen Klingenelement 26 mit rautenförmiger Klingenanordnung unterscheidet sich das Klingenelement 26' dadurch, dass es nur zwei Klingen 68, 70 umfasst, welche an ihrem jeweiligen oberen Ende mittels einer Gelenkverbindung 72 schwenkbar an dem Stabelement 20 gelagert sind und an ihrem unteren Ende mit ihrer jeweiligen Innenseite an einem Führungselement 74 anliegen, welches mit dem Stabelement 20 verbunden ist. In der in 2a und 2b gezeigten Ausführungsform handelt es sich bei dem Führungselement 74 um einen in den Schlitzöffnungen 44 gelagerten Stift.
  • Im Übrigen gleicht der Aufbau und die Funktionsweise dem Klingenelement 26, und gleiche bzw. äquivalente Bauelemente sind in den Darstellungen der 1 und 2a bzw. 2b mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Durch Absenken der Gewindestange 50 aus der in 2a dargestellten Ausgangslage bewegt sich die Gelenkverbindung 72 in den Schlitzöffnungen 44 abwärts, so dass die an dem Führungselement 74 anliegenden Klingen 68, 70 nach außen schwenken, während ein die Gelenkverbindung 72 und das Führungselement 74 verbindendes Federelement 76 gespannt wird, wie in 2b illustriert. Beim Zurückdrehen der Gewindestange 50 aus der in 2b dargestellten Position in die Ausgangslage treibt die Rückstellkraft des Federelements 76 die Gelenkverbindung 72 in die in 2a dargestellte Ausgangslange zurück, so dass die Klingen 68, 70 einschwenken.
  • 2c zeigt das Klingenelement der vorstehend mit Bezug auf die 2a und 2b beschriebenen Ausführungsformen in einer Vorderansicht, welche einem gegenüber der Darstellung der 2a und 2b um 90° um die Achse des Stabelements 20 gedrehten Entgrater entspricht.
  • In der Darstellung der 2c sind die Gelenkverbindung 72, das stabförmige Führungselement 74 und das zwischen Gelenkverbindung 72 und Führungselement 74 gespannte Federelement 76 besonders gut zu erkennen. Wie vorstehend mit Bezug auf die erste Gelenkverbindung 30 der ersten Ausführungsform beschrieben, umfasst auch die Gelenkverbindung 72 ein stabförmiges Gelenkelement 78, welches drehbar in eine Gelenkhülse 80 aufgenommen ist. In der gezeigten Ausführungsform ist das stabförmige Gelenkelement 78 eine Gewindestange, an der die erste Klinge 68 und die zweite Klinge 70, welche entsprechende Öffnungen aufweisen, unter Verwendung von Schraubenmuttern drehbar gelagert sind.
  • Das Führungselement 74 ist in der gezeigten Ausführungsform ein Rundstab, welcher an den jeweiligen unteren Enden der beiden gegenüberliegenden Schlitzöffnungen 44 des Stabelements 20 aufliegt.
  • Die vorstehend beschriebenen Ausführungsformen und die illustrierenden Zeichnungen dienen allein der Veranschaulichung des erfindungsgemäßen Entgraters und des erfindungsge mäßen Verfahrens zum Setzen von Sperrblasen und sollen die Erfindung keinesfalls beschränken. Dem Fachmann werden zahlreiche Modifikationen, welche im Bereich der vorliegenden Erfindung liegen, unmittelbar ersichtlich sein. Die Erfindung wurde vorstehend am Beispiel des Setzens von Sperrblasen in Rohrleitungen, insbesondere in unter Druck stehenden Gasleitungen, beschrieben. Der Fachmann wird jedoch ohne weiteres erkennen, dass sich der erfindungsgemäße Entgrater zum Entgraten einer Vielzahl von Öffnungen vorteilhaft einsetzen lässt. Der Umfang der vorliegenden Erfindung wird daher allein durch die nachfolgenden Ansprüche beschränkt.
  • 10
    Entgrater
    12
    Flanschstück
    14
    untere Öffnung des Flanschstücks 12
    16
    Gewinde des Flanschstücks 12
    18
    obere Öffnung des Flanschstücks 12
    20
    zylinderförmiges Stabelement
    22
    erste Dichtungsvorrichtung
    24
    erster O-Ring
    26, 26'
    Klingenelement
    28
    erste Klinge
    30
    erste Gelenkverbindung
    32
    zweite Klinge
    34
    zweite Gelenkverbindung
    36
    dritte Klinge
    38
    dritte Gelenkverbindung
    40
    vierte Klinge
    42
    vierte Gelenkverbindung
    44
    Schlitzöffnungen
    46
    Federelement
    48
    Gewindehülse
    50
    Gewindestange
    52
    Außengewinde
    54
    zweite Dichtungsvorrichtung
    56
    O-Ring
    57
    Gelenkhülse für die erste Gelenkverbindung 30
    58
    Arretierungselement
    60
    Öffnung des Arretierungselements 58
    62
    Klemmvorrichtung
    64
    Federverbindung
    66
    Magnetscheibe
    68
    erste Klinge
    70
    zweite Klinge
    72
    Gelenkverbindung
    74
    Führungselement
    76
    Federelement
    78
    Gelenkelement
    80
    Gelenkhülse des Gelenkelements 78
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 7810001 U1 [0003]
    • - DE 9410371 U1 [0003]
    • - DE 3508591 A1 [0003, 0004, 0008]
    • - DE 20108996 U1 [0009]

Claims (25)

  1. Entgrater (10) mit: einem Flanschstück (12), welches direkt oder indirekt mit einer Rohrleitung verbindbar ist; und einem Stabelement (20), welches an dem Flanschstück (12) drehbar und höhenverstellbar gelagert ist und an seinem unteren Ende ein Klingenelement (26; 26') trägt; wobei das Stabelement (20) dazu eingerichtet ist, das Klingenelement (26; 26') durch eine Öffnung in der Rohrleitung in das Innere der Rohrleitung abzusenken, und das Klingenelement (26; 26') wenigstens eine seitlich ausfahrbare, insbesondere ausschwenkbare Klinge (28, 32, 36, 40; 68, 70) aufweist, welche dazu eingerichtet ist, bei Drehung des Stabelementes (20) an einem Grat der Öffnung entlangzuschleifen.
  2. Entgrater (10) nach Anspruch 1 mit einem Arretierungselement (58), welches eine Öffnung (60) zur Aufnahme und zum Einspannen des Stabelementes (20) aufweist und über eine elastische Federverbindung (64) mit dem Flanschstück (12) verbunden ist.
  3. Entgrater (10) nach Anspruch 2, bei dem das Arretierungselement (58) eine lösbare Klemmvorrichtung (62) zur Arretierung des Stabelements (20) umfasst.
  4. Entgrater (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem das Flanschstück (12) eine erste Dichtungsvorrichtung (22) zur gasdichten Lagerung des Stabelements (20) umfasst.
  5. Entgrater (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem das Klingenelement (26; 26') zwei Klingen (28, 32, 36, 40; 68, 70) umfasst, welche sich in ausgeschwenkter Lage bezüglich einer Drehachse des Stabelements (20) diametral gegenüberliegen.
  6. Entgrater (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem das Klingenelement (26; 26') an dem Stabelement (20) entlang einer Axialrichtung des Stabelements (20) verschiebbar gelagert ist.
  7. Entgrater (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem das Stabelement (20) in seinem Inneren ein Gewinde (48) und eine drehbar gelagerte Gewindestange (50) umfasst, wobei die Gewindestange an ihrem unteren Ende mit dem Klingenelement (26; 26') verbunden oder verbindbar ist.
  8. Entgrater (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem das Klingenelement (26') wenigstens zwei Klingen (68, 70) umfasst, wobei die Klingen (68, 70) an ihrem jeweiligen oberen Ende mittels einer Gelenkverbindung (72) schwenkbar an dem Stabelement (20) gelagert sind und an ihrem jeweiligen unteren Ende mit einer Innenseite an einem Führungselement (74) anliegen, welches mit dem Stabelement (20) verbunden ist, und wobei die Gelenkverbindung (72) und das Führungselement (74) entlang des Stabelements (20) gegeneinander verstellbar sind.
  9. Entgrater (10) nach Anspruch 8 und 7, wobei die Klingen (68, 70) und/oder die Gelenkverbindung (72) an einem unteren Ende der Gewindestange (50) anliegen.
  10. Entgrater (10) nach Anspruch 8 oder 9 mit zusätzlich einem Federelement (76) zwischen der Gelenkverbindung (72) und dem Führungselement (74).
  11. Entgrater (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem das Klingenelement eine erste Klinge (28), eine zweite Klinge (32) und zwei Verbindungselemente (36, 40) in rautenförmiger Anordnung umfasst, wobei die erste Klinge (28) mit der zweiten Klinge (32) über eine erste Gelenkverbindung (30) schwenkbar verbunden ist, die erste Klinge (28) mit dem ersten Verbindungselement (36) über eine zweite Gelenkverbindung (34) schwenkbar verbunden ist, das erste Verbindungselement (36) mit dem zweiten Verbindungselement (40) über eine dritte Gelenkverbindung (38) schwenkbar verbunden ist und das zweite Verbindungselement (40) mit der zweiten Klinge (32) über eine vierte Gelenkverbindung (42) schwenkbar verbunden ist und wobei die erste Gelenkverbindung (30) und die dritte Gelenkverbindung (38) mit dem Stabelement (20) verbunden oder verbindbar sind und entlang des Stabelements (20) gegeneinander verstellbar sind.
  12. Entgrater (10) nach Anspruch 11 und 7, bei dem die erste Gelenkverbindung (30) und/oder die erste Klinge (28) und/oder die zweite Klinge (32) an einem unteren Ende der Gewindestange (50) anliegen.
  13. Entgrater (10) nach Anspruch 11 oder 12, bei dem das erste Verbindungselement eine dritte Klinge (36) und das zweite Verbindungselement eine vierte Klinge (40) umfassen.
  14. Entgrater (10) nach einem der Ansprüche 11 bis 13 mit zusätzlich einem Federelement (46) zwischen der ersten Gelenkverbindung (30) und der dritten Gelenkverbindung (38).
  15. Entgrater (10) nach einem der Ansprüche 7 bis 14, bei dem das Stabelement (20) eine zweite Dichtungsvorrichtung (54) zur gasdichten Lagerung der Gewindestange (50) umfasst.
  16. Entgrater (10) nach Anspruch 4 oder 15, bei dem die erste Dichtungsvorrichtung (22) und/oder zweite Dichtungsvorrichtung (54) einen O-Ring (24; 56) umfasst.
  17. Entgrater (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem das Stabelement (20) an seinem unteren Ende unterhalb des Klingenelementes (26; 26') eine Sammelvorrichtung zum Sammeln von Spänen umfasst.
  18. Entgrater (10) nach Anspruch 17, bei dem die Sammelvorrichtung eine magnetische oder magnetisierbare Scheibe (66) umfasst.
  19. Entgrater (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche mit zusätzlich einem Ventilelement, welches an einem ersten Ende mit dem Flanschstück (12) verbunden oder verbindbar ist und an einem dem ersten Ende entgegengesetzten zweiten Ende mit der Rohrleitung verbindbar ist.
  20. Entgrater (10) nach Anspruch 19, bei dem das Ventilelement einen Kanal zwischen dem ersten Ende und dem zweiten Ende umfasst, welcher mittels einer Absperrvorrichtung reversibel gasdicht verschließbar ist.
  21. Verfahren zum Setzen einer Sperrblase in einer Rohrleitung mit folgenden Schritten: Verbinden der Rohrleitung mit einem Ventilelement; Bohren einer Öffnung in eine Wand der Rohrleitung innerhalb eines von dem Ventilelement umschlossenen Wandbereichs unter gasdichtem Abschluss; Entgraten des Bohrgrats der Öffnung unter gasdichtem Abschluss; und Einführen wenigstens einer Sperrblase durch die Öffnung in das Innere der Rohrleitung unter gasdichtem Abschluss.
  22. Verfahren zum Setzen einer Sperrblase nach Anspruch 21, bei dem das Entgraten vor dem Einführen der Sperrblase erfolgt.
  23. Verfahren zum Setzen einer Sperrblase nach Anspruch 21 oder 22 mit zusätzlich dem Schritt des Entfernens der Sperrblase aus der Rohrleitung unter gasdichtem Abschluss, wobei das Entgraten nach dem Einführen der Sperrblase und vor dem Entfernen der Sperrblase erfolgt.
  24. Verfahren zum Setzen einer Sperrblase nach einem der Ansprüche 21 bis 23, bei dem das Entgraten folgende Schritte umfasst: Absenken eines Klingenelementes (26; 26') durch die Öffnung in das Innere der Rohrleitung unter gasdichtem Abschluss; Ausfahren, insbesondere Ausschwenken wenigstens einer Klinge (28, 32, 36, 40; 68, 70) des Klingenelements (26; 26'); Bewegen der Klinge (28, 32, 36, 40; 68, 70) entlang des Bohrgrats in Kontakt mit dem Bohrgrat.
  25. Verfahren zum Setzen einer Sperrblase nach einem der Ansprüche 21 bis 24, bei dem das Entgraten unter Verwendung des Entgraters (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 20 erfolgt.
DE102009019998A 2009-05-05 2009-05-05 Entgrater und Verfahren zum Entgraten von Bohrrändern in Gasleitungen Active DE102009019998B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102009019998A DE102009019998B4 (de) 2009-05-05 2009-05-05 Entgrater und Verfahren zum Entgraten von Bohrrändern in Gasleitungen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102009019998A DE102009019998B4 (de) 2009-05-05 2009-05-05 Entgrater und Verfahren zum Entgraten von Bohrrändern in Gasleitungen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102009019998A1 true DE102009019998A1 (de) 2010-11-18
DE102009019998B4 DE102009019998B4 (de) 2013-03-28

Family

ID=42978983

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102009019998A Active DE102009019998B4 (de) 2009-05-05 2009-05-05 Entgrater und Verfahren zum Entgraten von Bohrrändern in Gasleitungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102009019998B4 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ES2411854A1 (es) * 2012-01-03 2013-07-09 Universidade Da Coruña Broca para la ejecución de ensanchamientos en taladros
CN108202435A (zh) * 2018-03-20 2018-06-26 厦门攸信信息技术有限公司 倒角机构及塑料模具
CN108500358A (zh) * 2018-05-21 2018-09-07 科德数控股份有限公司 一种虚拟轴摆角铣头
CN114433913A (zh) * 2021-12-21 2022-05-06 江苏广坤铝业有限公司 一种用于铝型材的打孔机

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN103317170A (zh) * 2013-07-10 2013-09-25 山西汤荣机械制造股份有限公司 一种加工沉孔锪孔的刀具

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE7810001U1 (de) 1978-04-04 1978-07-20 Staedtler & Beck Ohg, 6720 Speyer Vorrichtung zum absperren von gasleitungen
DE3508591A1 (de) 1985-03-11 1986-09-18 Vereinigte Elektrizitätswerke Westfalen AG, 4600 Dortmund Vorrichtung zum provisorischen absperren einer gasleitung mittels wenigstens einer absperrblase
US4729699A (en) * 1986-01-28 1988-03-08 Luciano Frazzoli Device for performing spot-facings, in particular at the non-accessible end of through-holes
DE8907768U1 (de) * 1989-06-24 1989-08-31 Seiberth, Arno, 6720 Speyer Vorrichtung zum Entfernen von Graten an Anbohröffnungen
DE9410371U1 (de) 1994-07-01 1994-09-15 BIK Anlagentechnik GmbH, 56424 Mogendorf Blasensetzvorrichtung
DE20108996U1 (de) 2001-05-30 2001-12-13 A + P Rohrabsperrungen und Handelsgesellschaft mbH, 67346 Speyer Vorrichtung zum Absperren von Gasleitungen

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE7810001U1 (de) 1978-04-04 1978-07-20 Staedtler & Beck Ohg, 6720 Speyer Vorrichtung zum absperren von gasleitungen
DE3508591A1 (de) 1985-03-11 1986-09-18 Vereinigte Elektrizitätswerke Westfalen AG, 4600 Dortmund Vorrichtung zum provisorischen absperren einer gasleitung mittels wenigstens einer absperrblase
US4729699A (en) * 1986-01-28 1988-03-08 Luciano Frazzoli Device for performing spot-facings, in particular at the non-accessible end of through-holes
DE8907768U1 (de) * 1989-06-24 1989-08-31 Seiberth, Arno, 6720 Speyer Vorrichtung zum Entfernen von Graten an Anbohröffnungen
DE9410371U1 (de) 1994-07-01 1994-09-15 BIK Anlagentechnik GmbH, 56424 Mogendorf Blasensetzvorrichtung
DE20108996U1 (de) 2001-05-30 2001-12-13 A + P Rohrabsperrungen und Handelsgesellschaft mbH, 67346 Speyer Vorrichtung zum Absperren von Gasleitungen

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ES2411854A1 (es) * 2012-01-03 2013-07-09 Universidade Da Coruña Broca para la ejecución de ensanchamientos en taladros
CN108202435A (zh) * 2018-03-20 2018-06-26 厦门攸信信息技术有限公司 倒角机构及塑料模具
CN108500358A (zh) * 2018-05-21 2018-09-07 科德数控股份有限公司 一种虚拟轴摆角铣头
CN114433913A (zh) * 2021-12-21 2022-05-06 江苏广坤铝业有限公司 一种用于铝型材的打孔机
CN114433913B (zh) * 2021-12-21 2023-12-01 江苏广坤铝业有限公司 一种用于铝型材的打孔机

Also Published As

Publication number Publication date
DE102009019998B4 (de) 2013-03-28

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102009019998B4 (de) Entgrater und Verfahren zum Entgraten von Bohrrändern in Gasleitungen
DE69522873T2 (de) Schneidgerät
DE102012213640A1 (de) Rohrsteckvorrichtung
DE69528623T2 (de) Leitgerät
EP3339564B1 (de) Vorrichtung und verfahren zur entnahme einer probe
DE202008009394U1 (de) Vorrichtung zum lösbaren Verschließen des Endes eines Rohres
DE102005036334A1 (de) Inversiervorrichtung und Verfahren zum Einbringen eines Inliners in eine zu sanierende Rohrleitung
DE19521834C2 (de) Absperrvorrichtung für Rohrleitungen und Vorrichtung zum Setzen der Absperrvorrichtung
DE102006038763A1 (de) Vorrichtung zur Halterung von Bohrrohren
DE102019124945B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Einlegen eines Dichtrings in eine innere Dichtringnut in einem Rohr oder Rohrteil
DE3836267A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur pruefung von erdverlegten kanalisationsrohren aus beton
DE3546802C2 (de) Verfahren zum Errichten eines Umganges und zur späteren Entfernung des Umganges bei einem Gasleitungsrohr aus Kunststoff
DE19540707C2 (de) Verfahren zur Sanierung einer unter Gasdruck stehenden Hausanschlußleitung sowie Anordnung zur Durchführung des Verfahrens
DE202013102874U1 (de) Vorrichtung zum Einbau eines Absperrventils in eine Stahlgasrohrleitung
DE4329258C1 (de) Vorrichtung zum Ablassen von Flüssigkeiten aus geschlossenen Behältern, insbesondere Kraftstoffiltern
DE102012108141B4 (de) Werkzeug zum Abdichten von Rohren
DE2633037C2 (de)
LU507878B1 (de) Ein Gerät zur Probenahme und Prüfung von Gestein und Boden für den Tiefbau
LU82966A1 (de) Hydraulischer rohrloeser
EP1457728A1 (de) Einrichtung zum Sanieren von Hausanschlussleitungen von einer Grundleitung aus
DE102005026449B4 (de) Rückhaltevorrichtung zum axialen Fixieren eines im Erdreich verlegten Leitungsrohres
DE10355950B3 (de) Rohrleitung für ein fließfähiges Medium
DE102007023454A1 (de) Vorrichtung zum Druckprüfen eines Nebenkanals
DE202024107036U1 (de) Vorrichtung zur Abdichtung eines Rohres in einer Bohrung durch eine Tunnelwand oder dergleichen
DE7917047U1 (de) Abdichtvorrichtung fuer gastransportleitungen

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
R016 Response to examination communication
R018 Grant decision by examination section/examining division
R020 Patent grant now final

Effective date: 20130629