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DE102009019932A1 - Deflektor für eine Düseneinheit eines Regners - Google Patents

Deflektor für eine Düseneinheit eines Regners Download PDF

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DE102009019932A1
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Abstract

Um ein über einen großen Winkelbereich gleichmäßiges und gut justierbares Beregnungsbild zu schaffen, sind für einen für die Düseneinheit eines Regners geeigneten Deflektor unterschiedliche, alternative Ausgestaltungen aufgezeigt. In einer ersten möglichen Ausgestaltung der Erfindung sind in der Ablenkfläche des Deflektors in Richtung der Abrisskante radial verlaufende Rillen ausgebildet, deren Flanken in ihrem Übergang zur Oberfläche der Ablenkfläche abgerundete Flanken aufweisen. In einer zweiten alternativen Ausgestaltung der Erfindung enden die in der Ablenkfläche des Deflektors in Richtung der Abrisskante radial verlaufenden Rillen in einem Abstand A zur Abrisskante. In der dritten alternativen Ausgestaltung der Erfindung ist bei dem Deflektor der Übergangsbereich zwischen dessen Ablenkfläche und dem daran ausgebildeten Anschlagabschnitt mit einem Radius ausgeführt. Obwohl jede einzelne der Ausgestaltungen für sich alleine bereits zu einem optimierten Beregnungsbild führt, lässt sich der Deflektor weitergehend verbessern, indem zwei oder alle der alternativen Ausgestaltungen miteinander kombiniert werden, da diese Alternativen sich synergetisch ergänzen, ohne dass eine aufeinander abgestimmte Adaption der einzelnen Teilaspekte notwendig wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Deflektor für eine Düseneinheit eines Regners, insbesondere für einen Kreisregner mit variabel einstellbarem Beregnungsbereich, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Zur automatischen Bewässerung von Park- und Rasenflächen kommen vielfach Regner zum Einsatz. Hierzu sind so genannte Kreisregner bekannt, welche in der Lage sind ihre Umgebung in einem Winkelbereich von bis zu 360° zu beregnen. Die Kreisregner weisen in der Regel eine feststehende Regnerbasis mit einer von einem Versorgungsanschluss zu einem Wasserauslass führenden Kanalisierung auf. Hierbei ist in der Regel stromaufwärts am Flüssigkeitsauslass eine Düsenanordnung vorgesehen, welche eine gegen einen Deflektor gerichtete Düseneinheit mit wenigstens einer Strahldüse umfasst. Mittels dieses Deflektors wird die von der Strahldüse verströmte Flüssigkeit zur Beregnung in die dem Sprinkler benachbarte Umgebung umgelenkt, wie beispielsweise in der Patentschrift US 4 579 285 A beschrieben. Häufig ist hierbei die Düseneinheit derart ausgebildet, dass der Winkelbereich des beregneten Sektors variabel begrenzt werden kann.
  • Eine Düseneinheit für einen Kreisregner mit variabler Begrenzung des Beregnungsbereichs ist beispielsweise aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE 20 2007 014 407 U1 oder dem deutschen Patent DE 600 03 600 T2 bekannt. Diese Regner weisen einen über einem Hauptkörper angebrachten Deflektor auf, welcher an seiner Oberfläche mit einer gewindeartige bzw. bogenförmig ausgeformten Ablenkfläche versehen ist. Die Ablenkfläche ist hierbei durch eine hohe und eine niedrige Bogenlinie begrenzt, so dass sich nach ei nem Umkreisen von 360° Grad an einer Verbindungsstelle einen eine Differenzfläche ausbildet, welche einen im Wesentlichen radial verlaufenden Anschlagabschnitt formt. Die der Ablenkfläche des Deflektors gegenüberliegende Oberfläche des Hauptkörpers weist eine an die Ausformung der Ablenkfläche angepasste ist Oberfläche auf, welche ebenfalls einen radial verlaufenden Anschlagabschnitt aufweist. Mit Hilfe eines Drehmechanismus können der Deflektor und der Hauptkörper gegeneinander verdreht werden, so dass deren Anschlagabschnitte in beliebigen Winkelpositionen zu einander eingestellt werden können. Die Positionen der Anschlagabschnitte definieren sodann die Winkelausdehnung des durch den Kreisregner besprühten Umgebungsbereichs, da die Anschlagabschnitte den Wasserfluss auf der Ablenkfläche des Deflektors begrenzen. Auf Grund ihres Anströmens gegen die Anschlagabschnitte weist die vom Regner verteilte Flüssigkeit in diesen Bereichen einen das Beregnungsbild deutlich verzerrenden Stechstrahl auf. Es zeigt sich auch, dass die Charakteristik dieses Stechstrahls mit der Position der beiden Anschlagabschnitte zueinander variiert und so nur schwer vorhersehbar ist.
  • Um die von den Kreisregner versprühte Flüssigkeit gezielter den einzelnen Winkelabschnitten des gesamt besprühten Winkelbereiches zuleiten zu können, wird beispielsweise in den Patentschriften US 4 739 934 A und US 5 556 036 A vorgeschlagen die Oberflächen des Deflektors mit einer Vielzahl von radial bis zur Abrisskante des Deflektors verlaufenden Lamellen zu versehen. Hierdurch wird die zu verteilende Flüssigkeit selbst dann noch recht genau den einzelnen Winkelsektoren zugeleitet, wenn der Flüssigkeitsstrahl beispielsweise auf Grund der Ausformung der Düsen schräg auf den Deflektor auftrifft oder wenn auf Grund der Geometrie der Oberfläche des Deflektors die Flüssigkeit schräg abgeleitet werden würde, was häufig bei schraubenförmiger Oberflächengeometrie der Fall ist.
  • Alternativ zur Ausformung von Lamellenstrukturen zur gezielten Strahllenkung ist es aus den Patentschriften US 4 184 239 A und US 4 625 917 bzw. der deutschen Offenlegungsschrift DE 196 34 332 A1 bekannt, in die Oberfläche des Deflektors von dessen Abrisskante radial nach innen verlaufende Rillen einzubringen. Sowohl die Lamellen- als auch die Rillenstrukturen vermeiden zwar weitgehend, dass die auf den Deflektor einströmende Flüssigkeit in unerwünschte Winkelbereiche abgelenkt wird, zeigen aber den Nachteil einer strahlförmigen Auffächerung des an sich gewünschten gleichförmigen winkelunabhängigen Beregnungsbildes.
  • Aufgabe der Erfindung ist es einen Deflektor für eine Düseneinheit eines Regners zu schaffen, welcher ein über einen großen Winkelbereich gleichmäßiges und gut justierbares Beregnungsbild schafft.
  • Die Erfindung wird mit einem Deflektor für eine Düseneinheit eines Regners mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst. Hierin werden drei alternative Ausgestaltungen beschrieben, welche jede einzelne für sich alleine bereits die Aufgabe löst, in ihrer Gesamtheit aber zu einer optimalen Aufgabenlösung führt. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung werden mit den Unteransprüchen beschrieben.
  • Der Deflektor eignet sich für die Düseneinheit eines Regners, welcher über einen Versorgungsanschluss, einen Flüssigkeitsauslass und eine vom Versorgungsanschluss zum Flüssigkeitsauslass führende Kanalisierung aufweist, wobei stromaufwärts am Flüssigkeitsauslass sich eine Düsenanordnung mit wenigstens einer Strahldüse befindet, welche gegen den Deflektor gerichtet ist. Hierbei ist an der der Strahldüse zugewandten Seite des Deflektors eine gewindeartige bzw. bogenförmige Ablenkfläche ausgebildet, welche durch niedrige und hohe Bogenlinien begrenzt ist, so dass sich nach einem Umkreisen von 360 Grad an einer Verbindungsstelle eine Differenzfläche ausbildet, die einen im Wesentlichen radial verlaufenden Anschlagabschnitt formt. Die niedrige Bogenlinie an dem Deflektor bildet eine Abrisskante aus, welche im Wesentlichen senkrecht in Bezug auf die Ausströmrichtung der Strahldüse ausgerichtet ist.
  • In einer ersten möglichen Ausgestaltung der Erfindung sind in der Ablenkfläche des Deflektors in Richtung der Abrisskante radial verlaufende Rillen ausgebildet, deren Flanken in ihrem Übergang zur Oberfläche der Ablenkfläche abgerundete Flanken aufweisen. Hierdurch wird die Flüssigkeitsverteilung nur mäßig kanalisiert. Dies hat den Vorteil, dass zwar einer unerwünschten Winkelablenkung der Flüssigkeit, verursacht durch schräges Auftreffen auf den Deflektor oder resultierend aus dessen gewundener Oberfläche, entgegengewirkt wird, das über den gesamten Winkelbereich erwünschte gleichförmige Strahlbild jedoch nur minimal beeinflusst wird.
  • In einer zweiten alternativen Ausgestaltung der Erfindung enden die in der Ablenkfläche des Deflektors in Richtung der Abrisskante radial verlaufenden Rillen in einem Abstand AB zur Abrisskante. So kanalisieren die Rillen in der Ablenkfläche zwar einen Teil der abzulenkenden Flüssigkeit, diese wird aber vor deren Verteilung in den Beregnungsbereich über den ebenmäßigen Randbereich der Ablenkfläche geleitet. Auf diese Weise werden die aus der Kanalisierung resultierenden dominierenden Einzelstrahlen wieder weitgehend aufgeweitet. Da dieser ebenmäßige Randbereich nur einen geringen Bereich der gesamten Ablenkfläche ausmacht, kann eine hier gegebenenfalls noch auftretende Winkelablenkung der Flüssigkeit auf Grund des Windungsverlaufs der Oberfläche vernachlässigt werden.
  • In der dritten alternativen Ausgestaltung der Erfindung ist bei dem Deflektor der Übergangsbereich zwischen dessen Ablenkfläche und dem Anschlagabschnitt mit einem Radius ausgeführt. Hierdurch wird ein direkter Übergang der Ablenkfläche in den daran ausgebildeten Anschlagabschnitt vermieden, so dass die von der anströmenden Flüssigkeit senkrecht auf den Anschlagabschnitt wirkende Kräfte verringert werden. Dies führt zu einer weitgehenden Reduzierung des aus der Gegenkraft resultierenden Stechstrahls und dient so der Harmonisierung des vom Regner ausgestrahlten Beregnungsbildes.
  • Gewinnbringend ist der erfindungsgemäße Deflektor dann optimal hinsichtlich der Schaffung eines gut justierbaren und gleichmäßigen Beregnungsbildes ausgestaltet, wenn zwei oder alle der erfindungsgemäß alternativen Ausgestaltungen miteinander kombiniert werden, da diese Alternativen sich synergetisch ergänzen, ohne dass eine aufeinander abgestimmte Adaption der einzelnen Teilaspekte notwendig wird.
  • In vorteilhafter Weise ist es denkbar, die Flanken der Rillen entlang ihres radialen Verlaufs hin zur Abrisskante zunehmend weiter beabstandet auszuführen, dies reduziert die unerwünschte, aus der Kanalisierung resultierende Auffächerung der Flüssigkeit in Einzelstrahlen noch weiter. In dem Fall, dass die Rillen nicht ganz an die Abrisskante des Deflektors geführt werden, resultiert die Aufweitung der Rillen hin zu der ebenmäßigen Randfläche des Ablenkbereichs in einem sanfteren Übergang und so zu noch weiter verbesserten Strahlaufweitung.
  • Auch ist es sehr wohl denkbar, die Rillen in ihrer Ausprägung derart zu gestalten, dass deren Tiefe entlang ihres radialen Verlaufs hin zur Abrisskante abnimmt. Ergänzend oder alternativ zu einer Aufweitung der Rillen führt auch diese Ausgestaltung zu einer gewinnbringenden Aufweitung der Einzelstrahlen und trägt somit zu einem einheitlichen Strahlbild bei.
  • Für den Fall, dass die Rillen mit einem in Richtung der Abrisskante des Deflektors abnehmenden Tiefenverlauf ausgeführt werden, bietet es sich in besonders vorteilhafter Weise an, den Tiefenverlauf in Richtung der Abrisskante in wenigstens zwei Teilabschnitte unterschiedlicher Steigung aufzuteilen. Hierbei sollte der erste von der Abrisskante am weitesten beabstandete Teilabschnitt keine oder eine bezüglich der anderen Teilabschnitte geringere Steigung aufweist. Hierdurch wird es insbesondere möglich zur Abrisskante hin eine relativ rasche Tiefenabnahme zu realisieren, ohne das von der Abrisskante abgewandte Ende der Rille zu tief ausführen zu müssen, was gegebenenfalls die Notwendigkeit einer dickeren Ausführung der Wandstärke des Deflektors bedingen könnte.
  • In besonders vorteilhafter Weise wird die Ablenkfläche derart weitergebildet, dass das Profil des Anschlagabschnitts wenigstens zwei winkelversetzt und radial beabstandet angeordnete Linienabschnitte aufweist, wobei nur der Übergangsbereich zwischen der Ablenkfläche und dem an die Abrisskante angrenzende Linienbereich mit einem Radius versehen ist. Auf diese Weise wird die auf den hinteren Linienabschnitt einströmende Flüssigkeit deutlich in radialer Richtung hin zur Abrisskante der Ablenkfläche geleitet und wirkt so einer durch den mit Radius versehen Übergangsbereich eventuell bewirkten unerwünschten Winkelablenkung des gesamten Flüssigkeitsstrahls entgegen.
  • Einer solchen unerwünschten Ablenkung kann weiter entgegengewirkt werden, wenn in vorteilhafter Weise, der die Linienabschnitte verbindende Verbindungsabschnitt zum Radius der Ablenkfläche mit einem Winkel kleiner als 90 Grad ausgebildet wird. Hierdurch wird der an dem von der Abrisskante weiter entfernten Bereich des Anschlagabschnitts stark radial gerichtete Teilstrahl noch besser dem anderen, weniger gerichteten Teilstrahl überlagert.
  • Nachfolgend die Erfindung anhand einer vorteilhaften Ausgestaltung mit Hilfe von Figuren im Detail erläutert. Dabei zeigt
  • 1 einen Querschnitt durch den Körper des Deflektors 1;
  • 2 eine Draufsicht auf die Ablenkfläche 2 des Deflektors 1 aus 1;
  • 3 einen Schnitt entlang einer Linie A-A durch einen mit Rillen 3 versehen, den Anschlagabschnitt 20 aufweisenden Bereich der Ablenkfläche 2 des Deflektors 1;
  • 4 eine Detailansicht eines Abschnitts der Ablenkfläche 2 des Deflektors 1 im Bereich des Anschlagabschnitts 20.
  • Die 1 zeigt eine vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Deflektors 1, mit einer in der Anströmrichtung S der aus einer Düsenanordnung eines Regners ausströmenden Flüssigkeit liegenden Ablenkfläche 2. In einer bevorzugten Ausgestaltung schließt die Ablenkfläche 2 zur Längsachse L des Deflektors 1 einen Winkel von 75 Grad ein. In der Ablenkfläche 2 sind hierbei radial verlaufende Rillen 3 vorgesehen, welche in einem Abstand AB von der die Ablenkfläche 2 begrenzende Abrisskante 4 entfernt enden. Hierbei zeigt sich, dass die durch die auf der Ablenkfläche 2 befindlichen Rillen 3 bewirkte Flüssigkeitsbündelung umso mehr entgegengewirkt wird, desto größer der Abstand AB gewählt wird.
  • Bei dem dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die Rillen 3 so gestaltet, dass deren Tiefe entlang ihres radialen Verlaufs hin zur Abrisskante abnimmt. Insbesondere ist der Tiefenverlauf der Rillen 3 in der hier dargestellten vorteilhaften Ausgestaltung so gewählt, dass er in zwei Bereiche 5a und 5b unterschiedlicher Steigung aufgeteilt ist. Dabei weist der von der Abrisskante 4 am weitesten beabstandete Bereich 5b keine Steigung auf. Um die Flüssigkeit von der Ablenkfläche 2 optimal in den Umgebungsbereich des Regners überzuleiten, sollte die an der Ablenkfläche 2 ausgebildete Abrisskante 4 möglichst scharfkantig ausgeführt sein.
  • Die 2 zeigt eine Draufsicht auf die Ablenkfläche 2 des Deflektors 1 aus 1. Entlang des Umfangs des Deflektors 1 sind eine Mehrzahl von Ausformungen 6 vorgesehen, durch welche eine bessere Griffigkeit bei der manuellen Drehung des Deflektors gegeben ist. Die durch die Abrisskante 4 begrenzte Ablenkfläche ist mit einer Vielzahl von radial angeordneten Rillen 3 versehen. Die Flanken 10, 11 der Rillen 3 sind dabei so gestaltet, dass sie mit ihrem Verlauf hin zur Abrisskante 4 zunehmend weiter beabstandet ausgeführt werden. Zudem sind die Flanken 10, 11 in ihrem Übergang zur Ablenkfläche abgerundet, wie insbesondere aus der Querschnittdarstellung in der 3 deutlich wird.
  • Die 3 zeigt einen Schnitt entlang einer Linie A-A durch einen mit Rillen 3 versehenen, einen Anschlagabschnitt 20 aufweisenden Bereich der Ablenkfläche 2 des Deflektors 1. Aus dem Schnittbild wird die Abrundung der Flanken 10, 11 der Rillen 3 ersichtlich. Auch wird der mit einem Radius 21 versehene Übergang zwischen der Ablenkfläche 2 und dem Anschlagabschnitt 20 deutlich erkennbar.
  • Wie aus der 4 ersichtlich, ist bei dem hier dargestellten Deflektor, welcher alle drei alternativen erfinderischen Ausgestaltungen synergetisch in gewinnbringender Weise vereint, der Anschlagabschnitt 20 in zwei winkelversetzt und radial beabstandet angeordnete Linienabschnitte 22 und 23 aufgeteilt. Nur der Übergang der Ablenkfläche 2 zu dem der Abschnittkante 4 am nächsten liegende Linienabschnitt 22 ist mit einem Radius R versehen. Die beiden Linienabschnitte 22 und 23 sind über einen Verbindungsabschnitt 24 miteinander ver bunden, welcher zum Radius AR der Ablenkfläche 2 einen Winkel kleiner als 90 Grad aufweist.
  • Im besonderen Maße eignet sich die Erfindung zur Verwendung in einer Sprühdüse wie sie beispielsweise mit den Schutzansprüchen des Gebrauchsmusters DE 20 2007 014 407 U1 beschrieben ist, in dem der dort beschriebene, ebenfalls eine gewindeartige Ablenkfläche aufweisende Deckkörper durch den erfindungsgemäßen Deflektor ersetzt wird.
  • Die in diesem Gebrauchsmuster beschriebene Sprühdüse weist einen Hauptabschnitt auf, in welchem ein hohler Gewindeabschnitt ausgeformt ist. Das untere Ende des Gewindeabschnitts ist mit einer axial verlaufenden Ringnut versehen. Entsprechend dem dort beschriebenen Deckkörper, kann in vorteilhafter Weise auch der erfindungsgemäße Deflektor 1 mit einen am unteren Ende angeordneten Rundstutzen 10 ausgebildet werden, der als Gewindekörper 11 ausgebildet ist und in den holen Gewindekörper des Hauptabschnittes eingeschraubt werden kann. In bevorzugter Weise weist der untere Abschnitt des Rundstutzens 10 eine Radialnut 13 auf, durch die sich zwei symmetrisch zueinander angeordnete, halbe Bogenabschnitte ergeben. In besonderer Weise ist am unteren Ende des Deflektors 1 zusätzlich eine Ringrippe 12 ausgebildet, die wie aus 1 ersichtlich einen größeren Durchmesser aufweist. Nach dem Einbringen des Deflektors 1 in den Hauptabschnitt der Sprühdüse wird durch das axiale Durchstecken eines Gewindebolzens in radialer Richtung der Rundstutzen 10 im Bereich der Ringrippe 12 so weit ausdehnt, dass sich diese in der in dem Gewindeabschnitt ausgeformten Ringnut bewegen kann.
  • Aus Versuchen ist es bekannt, dass die gegen den Anschlagabschnitt 20 strömende Flüssigkeit nicht in idealer Weise von der Ablenkfläche 2 direkt radial in die Umgebung des Regners versprüht wird, sondern zum Teil in eine Rich tung A umgelenkt wird, welche mit dem Radius AR der Ablenkfläche 2 einen Winkel einschließt. Dies hat zur Folge, dass sich bei dem Regner bereits dann ein vollständig diesen umschließendes Beregnungsbild ergibt, wenn der Deflektor 1 gegenüber dem Hauptabschnitt der Sprühdüse noch nicht vollständig um 360 Grad gedreht wurde. Meist ergibt sich das vollständig umschließende Beregnungsbild bereits bei einer Winkeleinstellung des Deflektors 1 nach einer Drehung um etwa 355–358 Grad.
  • Wird also der Deflektor 1 in einer Sprühdüse verwandt, wie sie beispielsweise aus dem Gebrauchsmuster DE 20 2007 014 407 U1 bekannt ist, bietet es sich an, die an dem Deflektor 1 ausgebildete Ringrippe 12 so an dem Rundstutzen 10 zu positionieren, dass diese bereits vor einer vollständigen Drehung des Deflektors 1 um 360 Grad gegen das obere Ende der Ringnut anschlägt, welche an dem Gewindeabschnitt des Hauptkörpers ausgeformt ist, vorzugsweise bereits nach einer Drehung von etwa 355–358 Grad. Auf diese Weise wird eine vollständige Umdrehung des Deflektors 1 um 360 Grad verhindert wird und somit sichergestellt, dass das Beregnungsbild keinen Überlappungsbereich aufweist, in welchen unerwünscht viel Flüssigkeit eingetragen wird.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - US 4579285 A [0002]
    • - DE 202007014407 U1 [0003, 0028, 0031]
    • - DE 60003600 T2 [0003]
    • - US 4739934 A [0004]
    • - US 5556036 A [0004]
    • - US 4184239 A [0005]
    • - US 4625917 [0005]
    • - DE 19634332 A1 [0005]

Claims (8)

  1. Deflektor für eine Düseneinheit eines Regners, welche mit einem Versorgungsanschluss, einem Flüssigkeitsauslass und einer vom Versorgungsanschluss zum Flüssigkeitsauslass führende Kanalisierung versehen ist und eine stromaufwärts am Flüssigkeitsauslass befindliche Düsenanordnung mit wenigstens einer Strahldüse umfasst, welche gegen den Deflektor (1) gerichtet ist, wobei an der der Strahldüse zugewandten Oberfläche des Deflektors (1) eine gewindeartige Ablenkfläche (2) ausbildet ist, welche durch niedrige und hohe Bogenlinien begrenzt ist, so dass sich nach einem Umkreisen von 360 Grad an einer Verbindungsstelle eine Differenzfläche ausbildet, die einen im Wesentlichen radial verlaufenden Anschlagabschnitt (20) formt, wobei die niedrige Bogenlinie an der Ablenkfläche (2) eine Abrisskante (4) ausbildet, welche im Wesentlichen senkrecht in Bezug auf die Ausströmrichtung (S) der Strahldüse ausgerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ablenkfläche (2) in Richtung deren Abrisskante (4) radial verlaufende Rillen (3) ausgebildet sind, deren Flanken (10) in ihrem Übergang zur Ablenkfläche (20) abgerundet sind, und/oder dass in der Ablenkfläche (2) in Richtung deren Abrisskante (4) radial verlaufende Rillen (3) ausgebildet sind, deren radiale Ausdehnung in einem Abstand (A) zur Abrisskante (4) endet, und/oder der Übergangsbereich zwischen der Ablenkfläche (2) und dem Anschlagabschnitt (20) mit einem Radius (R) ausgeführt ist.
  2. Deflektor nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flanken der Rillen (3) entlang ihres radialen Verlaufs hin zur Abrisskante (4) zunehmend weiter beabstandet ausgeführt sind.
  3. Deflektor nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefe der Rillen (3) entlang ihres radialen Verlaufs hin zur Abrisskante (4) abnimmt.
  4. Deflektor nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Tiefenverlauf der Rillen (3) in Richtung der Abrisskante (4) wenigstens zwei Teilabschnitte (5a, 5b) unterschiedlicher Steigung aufweist, wo ein erster von der Abrisskante am weitesten beabstandeter Teilabschnitt (5b) keine oder eine bezüglich der anderen Teilabschnitte (5a) geringere Steigung aufweist.
  5. Deflektor nach einem der Patentansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil des Anschlagabschnitts (20) wenigstens zwei winkelversetzt und radial beabstandet angeordnete Linienabschnitte (22, 23) aufweist, wobei nur der Übergangsbereich zwischen der Ablenkfläche (2) und dem an die Abrisskante angrenzende Linienabschnitt (22) mit einem Radius (R) versehen ist.
  6. Deflektor nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der die Linienabschnitte (22, 23) verbindende Verbindungsabschnitt (24) zum Radius (AR) der Ablenkfläche (2) einen Winkel kleiner als 90 Grad bildet.
  7. Deflektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende des Deflektors 1 als Rundstutzen 10 formt ist, der als Gewindekörper 11 ausgebildet ist, wobei am unteren Abschnitt des Rundstutzens 10 eine Ringrippe 12 ausgebildet ist.
  8. Deflektor nach Patentanspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Abschnitt des Rundstutzens 10 eine Radialnut 13 aufweist.
DE102009019932.2A 2009-05-05 2009-05-05 Deflektor für eine Düseneinheit eines Regners Active DE102009019932B4 (de)

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