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DE102009019854A1 - Aerosol-Generator - Google Patents

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DE102009019854A1
DE102009019854A1 DE102009019854A DE102009019854A DE102009019854A1 DE 102009019854 A1 DE102009019854 A1 DE 102009019854A1 DE 102009019854 A DE102009019854 A DE 102009019854A DE 102009019854 A DE102009019854 A DE 102009019854A DE 102009019854 A1 DE102009019854 A1 DE 102009019854A1
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DE
Germany
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outlet nozzle
aerosol generator
holding part
housing
pump
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102009019854A
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English (en)
Inventor
Kurt Roeder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Roder Kurt
Original Assignee
Roder Kurt
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Roder Kurt filed Critical Roder Kurt
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Priority to DE102009019854A priority patent/DE102009019854A1/de
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor
    • A61L2/16Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor using chemical substances
    • A61L2/22Phase substances, e.g. smokes, aerosols or sprayed or atomised substances
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B3/00Cleaning by methods involving the use or presence of liquid or steam
    • B08B3/02Cleaning by the force of jets or sprays
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
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    • F24F6/12Air-humidification, e.g. cooling by humidification by forming water dispersions in the air
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    • F24F2006/146Air-humidification, e.g. cooling by humidification by forming water dispersions in the air using nozzles using pressurised water for spraying

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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf einen Aerosol-Generator 1 zum Versprühen von Reinigungsmittel, bestehend aus einem Gehäuse 1.1, einer Pumpe 1.2 und einer Austrittsdüse 4 für das Reinigungsmittel, wobei die Austrittsdüse 4 über eine als Schlauch ausgebildete Leitung 5.2 mit der am Gehäuse 1.1 angeordneten Pumpe 1.2 in Durchflussverbindung bringbar ist und Mittel 5.1 vorgesehen sind, über die die Pumpe 1.2 mit einem Vorrat 2 an Reinigungsmittel in Durchflussverbindung bringbar ist, wobei ein Halteteil 3 vorgesehen ist, an dem die Austrittsdüse 4 angeordnet ist, wobei das Halteteil 3 lösbar am Gehäuse 1.1 angeordnet ist und mit Abstand zum Gehäuse 1.1 in einem zu behandelnden Reinraum platzierbar ist. Die Erfindung bezieht sich ferner auf ein Austrittsdüse-Halteteil 3 für einen Aerosol-Generator 1 für Reinigungsmittel, das eine Austrittsdüse 4 für Reinigungsmittel aufweist. Ferner bezieht sich die Erfindung auf die Verwendung einer 3% bis 8%-igen HO-Lösung sowie auf ein Verfahren zum Reinigen eines Reinraums. Zudem bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zum Reinigen eines Reinraums.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Aerosol-Generator zum Versprühen bzw. Vernebeln von Reinigungsmittel, insbesondere Dekontaminations- und/oder Desinfektionsmittel bestehend aus einem Gehäuse, einer Pumpe und einer Austrittsdüse für das Reinigungsmittel, wobei die Austrittsdüse über eine Leitung mit der am Gehäuse angeordneten Pumpe in Durchflussverbindung bringbar ist und Anschlussmittel vorgesehen sind, über die die Pumpe mit einem Vorrat an Reinigungsmittel in Durchflussverbindung bringbar ist. Die Austrittsdüse ist vorzugsweise über die Leitung mittelbar mit der Pumpe verbunden. Sie kann auch unmittelbar mit der Pumpe verbunden sein, wobei sich die Leitung dann auf das Kupplungsstück zwischen der Austrittsdüse und der Pumpe reduziert.
  • Die Erfindung bezieht sich ferner auf einen vorstehend beschrieben Aerosol-Generator, bei dem die Austrittsdüse eine Austrittsachse aufweist, an einer Haltefläche des Gehäuses befestigt ist und über eine Leitung mit der Pumpe in Durchflussverbindung bringbar ist.
  • Zudem bezieht sich die Erfindung auf ein Austrittsdüse-Halteteil für einen Aerosol-Generator für Reinigungsmittel, das eine Austrittsdüse für Reinigungsmittel aufweist.
  • Ferner bezieht sich die Erfindung auf die Verwendung einer 3% bis 8%-igen Wasserstoffperoxid-Lösung, im Folgenden H2O2-Lösung sowie auf ein Verfahren zum Reinigen eines Reinraums.
  • Zudem bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zum Reinigen eines Reinraums.
  • Als Reinigungsmittel im Sinne dieser Erfindung werden bezeichnet Dekontaminations- und/oder Desinfektionsmittel wie eine H2O2-Lösung.
  • Reinigen bedeutet im Sinne dieser Erfindung Dekontaminieren und/oder Desinfizieren.
  • Als Reinräume im Sinne dieser Erfindung werden bezeichnet mikrobiologische Sicherheitswerkbänke (MSW), Reinraumwerkbänke (RRB), Inkubatoren bzw. Brutschränke und/oder Lüftungsanlagen bzw. -kanäle (RLT-Anlagen), Laborabzüge, und/oder Bereiche eines Raums bzw. Reinraums. Die vorstehend genannten Reinräume werden auch als Betriebsmittel bezeichnet.
  • Das Ausbringen des Reinigungsmittels erfolgt durch vernebeln. Bei der Vernebelung entstehen durch Verdunstung der Tropfen auch Gase, so dass mit einer Vernebelung auch eine Begasung des Reinraums einher geht.
  • Es ist bereits ein Aerosol-Generator für eine H2O2-Lösung zum Reinigen von Praxisräumen, insbesondere in Zahnarztpraxen der Firma Schütz Dental bekannt. Dieser Aerosol-Generator besteht aus einem fahrbaren Gehäuse, einer Pumpe und einer Austrittsdüse für das Reinigungsmittel, wobei die Austrittsdüse über eine Leitung mit der Pumpe in Durchflussverbindung steht und eine Schlauchleitung vorgesehen ist, über die die Pumpe mit einem als Kanister ausgebildeten Vorrat an Reinigungsmittel in Durchflussverbindung steht. Ein solcher Aerosol-Generator wird zwecks Benebelung in den zu behandelnden Raum gestellt.
  • Reinräume in Kliniken und Laboren wurden bei Kontamination mit ansteckenden bzw. hochinfiziösen Mikroorganismen oder Gefahrstoffen mit Formaldehyd begast, also dekontaminiert und/oder desinfiziert. Hierzu ist es notwendig, das gesamte Zimmer, in dem der jeweilige Reinraum steht, inklusive der darunter und darüber liegenden Zimmer im Rahmen der Reinigungsmaßnahmen zu verschließen. Alternativ wird der jeweilige Reinraum zwecks Abtransport und Begasung demontiert, was aber ohne vorhergehende Dekontamination und/oder Desinfektion die geltenden Arbeitsschutzregelungen verletzt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Aerosol-Generator sowie entsprechende Mittel und Verfahren derart auszubilden und anzuordnen, dass Reinräume beliebiger Art wirksam und effizient behandelt werden können.
  • Gelöst wird die Aufgabe erfindungsgemäß durch einen Aerosol-Generator nach Anspruch 1 oder Anspruch 9, ein Austrittsdüse-Halteteil nach Anspruch 12, die Verwendung einer H2O2-Lösung nach Anspruch 14 sowie ein Verfahren nach Anspruch 15.
  • Durch den Einsatz eines Halteteils, an dem die Austrittsdüse angeordnet ist und welches lösbar am Gehäuse angeordnet ist, kann die Austrittsdüse inklusive Halteteil mit Abstand zum Gehäuse in einem zu behandelnden Reinraum platziert werden. Die relative Lage des Halteteils mit der Austrittsdüse ist unabhängig von dem Gehäuse bzw. dem Aerosol-Generator per se frei wählbar. Damit ist auch eine Austrittsachse der Austrittsdüse frei positionierbar, so dass die Austrittsrichtung des Aerosols an die jeweiligen Bedingungen des zu reinigenden Raumes angepasst werden kann. Somit können beliebige Reinräume, insbesondere unter Berücksichtigung der darin künstlich erzeugten Luftströmung, wirkungsvoll und ohne Einsatz von Formaldehyd gereinigt werden. Wenn die Austrittsrichtung des Aerosols in der voreingestellten Richtung Anwendung finden kann, ist eine Anpas sung der Austrittsrichtung des Aerosols nicht unbedingt notwendig.
  • Das Halteteil bzw. die Düse ist demnach mobil. Das Halteteil dient zum Aufstellen bzw. Platzieren der Düse innerhalb des zu reinigenden Raumes. Die Austrittsdüse per se ist auf Anschlussmittel für Luft und Sprühmedium sowie Haltemittel zum Befestigen an einem Lager beschränkt. Sie ist lediglich derart ausgestaltet, dass sie an einer Fläche montiert und in Durchflussverbindung gebracht werden kann. Sie ist für sich nicht separat aufstellbar. Erfindungsgemäß dient das mobile Halteteil zum Lagern bzw. Befestigen der Austrittsdüse. Das Halteteil stellt demnach einen entsprechenden Anbau dar, der zum Halten bzw. Aufstellen der Düse dient.
  • Ein Austrittsdüse-Halteteil, das lösbar an einem Gehäuse des Aerosol-Generators anbringbar, mit Abstand zum Gehäuse in einem zu behandelnden Reinraum platzierbar und über eine Leitungsverbindung mit Reinigungsmittel vom Aerosol-Generator versorgbar ist, führt gleichfalls zu dem erfindungsgemäßen Vorteil, dass die Austrittsrichtung des Aerosols beliebig verändert bzw. eingestellt werden kann, so dass beliebige Reinräume, insbesondere unter Berücksichtigung der darin künstlich erzeugten Luftströmung, wirkungsvoll und ohne Einsatz von Formaldehyd gereinigt werden können.
  • Dass in einer weiteren Ausführungsform die Austrittsachse mit der Haltefläche einen Winkel β2 einschließt und die Austrittsdüse bezüglich des Winkels β2 verstellbar ist, führt ebenfalls zu dem erfindungsgemäßen Vorteil, dass die Austrittsrichtung des Aerosols zwecks Reinigung von Reinräumen ohne Einsatz von Formaldehyd verändert bzw. einge stellt werden kann. Hierzu ist es nicht notwendig, dass die relative Lage des Halteteils mit der Austrittsdüse variierbar ist.
  • Die Verwendung einer 3% bis 8%-igen H2O2-Lösung zum Reinigen eines Reinraums führt zu dem erfindungsgemäßen Vorteil, dass beliebige Reinräume gereinigt, d. h. dekontaminiert oder desinfiziert werden können, ohne den Einsatz von Formaldehyd. Eine Desinfektion nach Definition bedeutet eine Keimreduzierung um 105. Mit Verwendung der 3% bis 8%-igen H2O2-Lösung können die Reinräume hintereinander gereinigt werden, d. h. die Räume werden etwa 15 Minuten benebelt, so dass 400 ml bis 650 ml Reinigungsmittel eingebracht sind. Danach ist eine Einwirkzeit von ein bis zwei Stunden ausreichend. Die Räume sind je nach Reinigungsmittel nach der Einwirkzeit wieder ohne Weiteres zugänglich. Mit einem Aerosol-Generator und mehreren Austrittsdüse-Halteteilen können somit mehrere Räume nacheinander behandelt bzw. benebelt werden. Das jeweilige Austrittsdüse-Halteteil verbleibt in dem behandelten Raum. Lediglich die Schlauchverbindung zum Aerosol-Generator bzw. dessen Gehäuse wird unterbrochen, so dass dieser für das nächste Austrittsdüse-Halteteil in dem nächsten Reinraum verwendet werden kann.
  • Die relativ kurze Einwirkzeit ist auch auf den Einsatz von 0,003% bis 0,03% oder 0,01% Silber in der H2O2-Lösung zurückzuführen. Der vorstehend genannte Anteil an Silber führt zu einer Silberkristall Bildung, die die Wirksamkeit deutlich verbessert. Eine solche H2O2-Lösung wird im Sinne dieser Erfindung auch als H2O2-Lösung bezeichnet.
  • Durch Einsatz einer H2O2-Lösung kann das jeweilige Zimmer, in dem sich der Reinraum befindet, während der Reinigung, also der Beaufschlagung mit Aerosol, benutzt werden. Die H2O2-Lösung ist die Gesundheit betreffend weitaus weniger kritisch als hochgiftiges bzw. toxisches Formaldehyd. Da der Reinraum abgeschottet wird und teilweise an eine Abluftanlage angeschlossen ist, tritt nahezu kein H2O2-Lösungs-Aerosol in das Zimmer aus. Selbst wenn es zu einem Austritt kommt, reicht die verbleibende Aerosolmenge um den Reinraum zu reinigen. Die 3% bis 5%-ige H2O2-Lösung verursacht bis zu 30 Minuten nach dem Ausbringen lediglich leichte Reizungen der Schleimhäute. Die 8%-igen H2O2-Lösung verursacht bis zu 60 Minuten nach dem Ausbringen starke Reizungen der Schleimhäute, aber ohne schwerwiegende gesundheitliche Nachteile.
  • Im Rahmen der Erfindung wird ein oben beschriebener Aerosol-Generator oder ein vorstehend beschriebenes Austrittsdüse-Halteteil unter Einsatz einer H2O2-Lösung verwendet, wobei nur das Halteteil oder der gesamte Aerosol-Generator innerhalb des zu behandelnden Reinraums platziert wird, der Reinraum abgeschottet wird und die H2O2-Lösung vernebelt wird. Dadurch, dass die Austrittsdüse innerhalb des Reinraums platziert wird, ist eine effiziente Reinigung des Reinraums ohne den Einsatz von Formaldehyd möglich. Durch die Einstellung der Austrittsrichtung des Aerosols ist die Reinigungswirkung noch effizienter zu gestalten. Der Reinraum weist in der Regel eine vertikal verschiebbare Tür auf, die lediglich zwecks Durchführung der Schlauchverbindung zur Austrittsdüse bzw. zum Halteteil einen Spalt weit geöffnet bleiben muss. Dieser Spalt wird vorzugsweise abgedichtet. Dies kann mittels Klebeband oder eines entsprechenden Dichtmittels erfolgen, das zwischen der Tür und der rahmenseitigen Anschlagfläche für die Tür platziert wird.
  • Vorteilhaft kann es hierzu auch sein, wenn die Austrittsdüse an einer ersten Montagefläche des Halteteils angeordnet ist und eine Austrittsachse aufweist, die mit der ersten Montagefläche einen Winkel β1 einschließt, und die Austrittsdüse bezüglich des Winkels β1 verstellbar ist. Ergänzend zu der Mobilität des Halteteils bzw. der Düse kann somit die Austrittsrichtung des Aerosols eingestellt werden. Somit ist eine Anpassung an den jeweiligen Reinraum, also dessen Geometrie sowie die darin vorgesehenen Luftströmungsverhältnisse möglich.
  • Ferner kann es vorteilhaft sein, wenn das Halteteil mindestens zwei oder drei Aufstelllager aufweist, wobei mindestens ein oder zwei Aufstelllager als Standfuß ausgebildet sind. Drei Aufstelllager bilden einen statisch bestimmten und damit verkippungsfreien Stand. Durch Einsatz eines Standfußes lässt sich die Qualität des Aufstelllagers verbessern. Im einfachsten Fall handelt es sich bei dem Standfuß um einen Gummifuß, der ein Verrutschen des entsprechenden Aufstelllagers auf der Aufstellebene E verhindert.
  • Das Halteteil sollte eine ausreichende große Masse derart aufweisen bzw. der Standfuß sollte derart rutschfest ausgebildet sein, dass die Standfestigkeit des Halteteiles unter Berücksichtigung des Austrittsimpulses an der Austrittsdüse gewährleistet ist.
  • Vorteilhaft kann es auch sein, wenn das Aufstelllager und/oder der Standfuß spitz ausgebildet ist und/oder eine punktförmige Aufstellfläche F aufweist. Die Aufstellfläche F bildet die Kontaktfläche mit der Aufstellebene E, somit ist die Kontaktfläche punktförmig bzw. minimal. Die Aufstellfläche F sollte so klein wie möglich gehalten wer den, damit der überwiegende Teil der Aufstellebene E frei bleibt, also für das Aerosol zugänglich ist und ein möglichst kleiner Teil der Aufstellebene E durch das Aufstelllager und/oder den Standfuß bedeckt ist.
  • Dabei kann es vorteilhafterweise vorgesehen sein, dass mindestens ein Standfuß eine Länge l aufweist und bezüglich der Länge l veränderbar ausgebildet ist. Somit ist die Lage des Halteteils bzw. ein Winkel α1 zwischen einer Seitenfläche des Halteteils und der Horizontalen verstellbar. Mit der Lage des Halteteils ist auch die Richtung der Austrittsachse, unabhängig von der Verstellbarkeit der Austrittsdüse selbst, einstellbar. Der Standfuß ist vorzugsweise teleskopierbar und/oder ein- bzw. ausschraubbar, so dass seine Länge variiert werden kann.
  • Alternativ oder ergänzend kann für die vorliegende Erfindung sein, wenn der Standfuß eine Mittelachse aufweist, die mit einer zweiten Montagefläche des Halteteils einen Winkel δ einschließt, und der Standfuß bezüglich des Winkels δ veränderbar ausgebildet ist. Somit lässt sich die Lage des Halteteils relativ zu der Horizontalen bzw. zu der Aufstellebene E ebenfalls verändern.
  • Im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Ausbildung und Anordnung kann es von Vorteil sein, wenn zwischen dem Halteteil und/oder der Austrittsdüse einerseits und dem Gehäuse und/oder der Pumpe andererseits eine oder mehrere lösbare Leitungsverbindungen vorgesehen sind. Das Halteteil mit der Düse kann somit von dem Gehäuse bzw. dem Aerosol-Generator per se getrennt werden. Dies erleichtert zum einen den Transport. Zum anderen ist die Schlauchverbindung insbesondere der Länge nach frei wählbar. Die Schlauchver bindung zwischen der Pumpe und dem Tank kann auch lösbar ausgebildet sein.
  • Vorteilhaft kann es ferner sein, wenn am Halteteil und/oder an dem Gehäuse mindestens eine Schlauchkupplung vorgesehen ist, die mit der Austrittsdüse und/oder der Pumpe in Durchflussverbindung steht, und dass an die jeweilige Schlauchkupplung eine als Schlauch ausgebildete Leitung mit einer Schlauchkupplung anschließbar ist. Die Schlauchkupplung gewährleistet das Lösen der Schlauchverbindung unmittelbar am Halteteil oder am Gehäuse. Somit können mittels eines Gehäuses nacheinander mehrere Halteteile bzw. Austrittsdüsen in verschiedenen Reinräumen versorgt werden. Es können auch mehrere Halteteile bzw. Austrittsdüsen in einem oder mehreren Reinräumen parallel versorgt werden.
  • Ferner kann es vorteilhaft sein, wenn das Gehäuse kompakt ausgebildet ist und als Ganzes manuell in einen zu behandelnden Reinraum platzierbar ist. Je nach Größe des zu behandelnden Reinraums einerseits bzw. der Größe des Gehäuses andererseits bietet das Einstellen des ganzen Aerosol-Generators den Vorteil, dass keine gesonderte Abschottung erfolgen muss. Der Aerosol-Generator wird innerhalb des Reinraums mit Lösung und Strom versorgt. Die Türe kann geschlossen werden. Die Aufstellfläche ist jedoch recht groß, so dass der entsprechende Teil der Aufstellebene nicht oder nur geringfügig gereinigt wird.
  • Dabei kann es von Vorteil sein, wenn ein Tank für Reinigungsmittel vorgesehen ist, wobei der Tank in das Gehäuse integriert ist. Insbesondere bei der kompakten Bauform kann ein integrierter Tank, der eine kleine Bauform aufweist, vorteilhaft sein.
  • Schließlich kann es von Vorteil sein, wenn die Austrittsdüse und/oder ein Düsenkörper der Austrittsdüse aus Kunststoff gebildet ist. Als Kunststoff kommt vorteilhafter Weise Polyamid in Frage, welcher eine relativ hohe Resistenz gegen Ablagerungen und Oxidieren aufweist.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind in den Patentansprüchen und in der Beschreibung erläutert und in den Figuren dargestellt. Es zeigt:
  • 1 einen Aerosol-Generator mit einem Halteteil;
  • 2 das Halteteil im Detail;
  • 3 das Halteteil in abgehobenem Zustand;
  • 4 das Halteteil platziert auf einer Ebene E;
  • 5 das Halteteil nach 4, platziert auf der Ebene E in der Ansicht von hinten;
  • 6 eine Ausführungsform mit integriertem Halteteil;
  • 7 einen Aerosol-Generator in kompakter Bauform.
  • Ein Aerosol-Generator 1 gemäß 1 weist ein rechteckförmiges Gehäuse 1.1 auf, welches auf zwei Stellfüßen 1.7, 1.7' aufstellbar und über eine Radachse 1.6 bewegbar ist. Der Aerosol-Generator 1 bzw. das Gehäuse 1.1 weist an einer oberen Lagerfläche 1.4 ein mobiles bzw. lösbar angeordnetes Halteteil 3 auf, an welchem eine Austrittsdüse für Reinigungsmittel vorgesehen ist. Ferner weist das Gehäuse 1.1 eine Aufnahme 1.5 auf, innerhalb derer ein als Kanister ausgebildeter Vorrat 2 an Reinigungsmittel platziert ist. Der Kanister 2 wird über ein Halteband 2.1 innerhalb der hohlraumförmigen Aufnahme 1.5 gehalten bzw. fixiert. Zum Kippen und Handhaben weist das Gehäuse 1.1 zudem einen auf der Oberseite vorgesehenen Griff 1.8 auf.
  • Eine Austrittsdüse 4 steht über eine erste Leitung 5.2 sowie eine zweite Leitung 5.2' mit einer Pumpe 1.2 in Durchflussverbindung, wobei die Pumpe 1.2 über eine Schlauchverbindung 5.1 mit dem Vorrat 2 in Durchflussverbindung steht. Mittels der Pumpe 1.2 wird Druckluft zur Austrittsdüse 4 gefördert, wobei gleichzeitig Reinigungsmittel aus dem Kanister 2 zur Austrittsdüse 4 gefördert wird.
  • Die Austrittsdüse 4 weist eine Austrittsachse 4.1 auf, die mit der Horizontalen einen Winkel α1 einschließt. Die Austrittsdüse 4 ist auf einer ersten Montagefläche 3.1 des Halteteils 3 befestigt. Die Austrittsachse 4.1 schließt mit dieser ersten Montagefläche 3.1 einen Winkel β1 ein.
  • Die dargestellten Leitungsverbindungen 5.2, 5.2' können grundsätzlich eine beliebige Länge aufweisen, so dass das Halteteil 3 inklusive der Austrittsdüse 4 mit Abstand zum Gehäuse 1.1 platziert werden kann.
  • Gemäß Ausführungsbeispiel 2 weisen sowohl das Halteteil 3 als auch das Gehäuse 1.1 für die verschiedenen Leitungen bzw. Schläuche 5.2, 5.2' entsprechende Schlauchkupplungen 5.3, 5.3', 5.4, 5.4' auf. Die Durchflussverbindung wird somit über die beiden Leitungen 5.2, 5.2' mit den an den Leitungen 5.2, 5.2' stirnseitig vorgesehenen Schlauchkupplungen 5.5, 5.5', 5.6, 5.6' und die entsprechenden Schlauchkupplungen 5.3, 5.3', 5.4, 5.4' am Halteteil 3 und am Gehäuse 1.1 gewährleistet.
  • In einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel können die lösbaren Schlauchkupplungen 5.3, 5.3', 5.4, 5.4' auch nur am Gehäuse 1.1 vorgesehen sein, während die Leitungen 5.2, 5.2' am Halteteil 3 ohne Einsatz von Schlauchkupplungen 5.3, 5.3', 5.6, 5.6' angeordnet und unmittelbar mit der Austrittsdüse 4 verbunden sind.
  • Gemäß Ausführungsbeispiel 3 ist das Halteteil 3 teilweise von dem Gehäuse 1.1 bzw. der Lagerfläche 1.4 abgehoben bzw. mit Abstand angeordnet. Die beiden Leitungen 5.2, 5.2' sind zur Vereinfachung nicht dargestellt. Die Austrittsdüse 4 bzw. deren Austrittsachse 4.1 schließt mit der Horizontalen den Winkel α1 ein. Abweichend von der Austrittsachse 4.1, die die Hauptrichtung bzw. die Hauptausrichtung der Austrittsdüse 4 wiedergibt, tritt das Aerosol kegelförmig aus der Austrittsdüse 4 aus. Die Austrittsachse 4.1 schließt mit der ersten Montagefläche 3.1 den Winkel β1 ein. Sofern der Winkel β1 90° beträgt, findet sich der Winkel α1 zwischen der Horizontalen und der Austrittsachse 4.1, ebenso zwischen der Horizontalen und einer Seitenfläche 3.3 des Halteteils 3.
  • Die Austrittsdüse 4 kann bezüglich der Ausrichtung der Austrittsachse 4.1 variabel bzw. verstellbar ausgebildet sein. Somit ist es möglich, unabhängig von der relativen Lage des Halteteils 3 die Richtung der Austrittsachse 4.1 relativ zur ersten Montagefläche 3.1 bzw. den Winkel β1 zwischen der Austrittsachse 4.1 und der ersten Montagefläche 3.1 zu verändern.
  • Das Halteteil 3 weist gemäß Ausführungsbeispiel 3 zwei Standfüße 3a, 3b auf. Der jeweilige Standfuß weist eine Mittelachse Ma, Mb auf, die mit einer zweiten Montagefläche 3.2 des Halteteils 3 einen Winkel δ einschließt. Gemäß Ausführungsbeispiel 3 beträgt der Winkel δ sowie der Winkel β1 etwa 90°. Der Winkel α1 beträgt nach Ausführungsbeispiel 2 etwa 45° und nach Ausführungsbeispiel 3 aufgrund der teilweise abgehobenen Position des Halteteils 3 etwa 22°.
  • Gemäß Ausführungsbeispiel 4 ist das Halteteil 3 auf einer Ebene E innerhalb eines zu reinigenden Reinraumes platziert. Über die beiden Leitungen 5.2, 5.2' bzw. die beiden Schlauchkupplungen 5.5, 5.5' ist das Halteteil bzw. die Austrittsdüse 4 mit der Pumpe 1.2 bzw. dem Vorrat 2 in Durchflussverbindung bringbar. Die Austrittsdüse 4 weist einen koaxial zu der Austrittsachse 4.1 angeordneten Düsenkörper 4.2 auf. Die Austrittsachse 4.1 wie auch die Seitenfläche 3.3 schließt mit der Horizontalen den Winkel α1 von etwa 45° ein, da die Austrittsachse 4.1 mit der ersten Montagefläche 3.1 den Winkel β1 von 90° einschließt.
  • In der Ansicht von hinten gemäß Ausführungsbeispiel 5 sind die beiden Standfüße 3a, 3b dargestellt. Die Standfüße 3a, 3b weisen eine Länge l auf und sind durch entsprechende nicht dargestellte Schraubgewinde bezüglich der Länge l variierbar, so dass der Winkel α1 gemäß Ausführungsbeispiel 4 variierbar ist. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn der relative Winkel β1 zwischen der Austrittsachse 4.1 und der ersten Montagefläche 3.1 nicht veränderbar ist.
  • Das Halteteil 3 steht auf drei Aufstelllagern A1, A2, A3 auf der Ebene E auf. Die beiden Aufstelllager A1 und A2 sind durch Standfüße 3a, 3b gebildet und weisen eine punktförmige Aufstellfläche F auf. Das dritte Aufstelllager A3 wird durch die untere Kante des Halteteils 3 gebildet und ist somit linienförmig ausgestaltet.
  • In einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel ist das dritte Aufstelllager A3 ebenso wie die beiden Aufstelllager A1 und A2 punktförmig ausgestaltet, so dass minimale Aufstellflächen F des Halteteils 3 auf der Ebene E gewährleistet werden.
  • Gemäß Ausführungsbeispiel 6 ist das Halteteil 3 in das Gehäuse 1.1 integriert, also nicht demontierbar. Die Austrittsdüse 4 ist an einer Haltefläche 1.3 des Gehäuses 1.1 angeordnet. Die Austrittsdüse 4 ist dabei bezüglich der Ausrichtung ihrer Austrittsachse 4.1 verschwenkbar. Gemäß Ausführungsbeispiel 6 ist die Austrittsdüse 4, 4', 4'' in drei Positionen dargestellt. Die jeweilige Austrittsachse 4.1, 4.1', 4.1'' schließt mit der Haltefläche 1.3 jeweils einen Winkel β2, β2', β2'' ein. Die Verschwenkbarkeit der Austrittsdüse 4 kann dabei um mindestens zwei Raumachsen folgen, so dass die Austrittsachse 4.1 in Bezug auf die Haltefläche 1.3 sowohl nach oben und unten als auch nach rechts und links bzw. in einer Kombination hiervon verschwenkt werden kann.
  • Ausführungsbeispiel 7 zeigt einen Aerosol-Generator 1 in kompakter Bauform. Das Gehäuse 1.1 weist den Vorrat 2 auf, der entsprechend der Baugröße des gesamten Aerosol-Generators 1 als Tank 2 ausgebildet und integriert ist. Das Halteteil 3 ist wie auch im Ausführungsbeispiel 6 in das Gehäuse 1.1 integriert. Die Austrittsdüse 4 ist entsprechend dem Ausführungsbeispiel 6 verschwenkbar, so dass die Austrittsachse 4.1 mit Bezug zur Haltefläche 1.3 beliebig angestellt werden kann. Der so ausgebildete Aerosol-Generator 1 kann komplett in den zu behandelnden Reinraum gestellt bzw. in diesem platziert werden. Hierbei kann der Vorrat 2 auch als integrierter Bestandteil des Gehäuses 1.1 in Form eines separaten Hohlraums ausgestaltet sein.
  • 1
    Aerosol-Generator
    1.1
    Gehäuse
    1.2
    Pumpe
    1.3
    Haltefläche
    1.4
    Lagerfläche
    1.5
    Aufnahme
    1.6
    Radachse, Rad
    1.7
    Stellfuß
    1.7'
    Stellfuß
    1.8
    Griff
    2
    Vorrat, Kanister, Tank
    2.1
    Halteband
    3
    Halteteil, Austrittsdüse-Halteteil
    3.1
    erste Montagefläche
    3.2
    zweite Montagefläche
    3.3
    Seitenfläche
    3a
    Standfuß
    3b
    Standfuß
    4
    Austrittsdüse
    4'
    Austrittsdüse
    4''
    Austrittsdüse
    4.1
    Austrittsachse
    4.1'
    Austrittsachse
    4.1''
    Austrittsachse
    4.2
    Düsenkörper
    5.1
    Mittel, Schlauchverbindung
    5.2
    Leitung, Schlauch, Leitungsverbindung
    5.2'
    Leitung, Schlauch, Leitungsverbindung
    5.3
    Schlauchkupplung
    5.3'
    Schlauchkupplung
    5.4
    Schlauchkupplung
    5.4'
    Schlauchkupplung
    5.5
    Schlauchkupplung
    5.5'
    Schlauchkupplung
    5.6
    Schlauchkupplung
    5.6'
    Schlauchkupplung
    A1
    Aufstelllager
    A2
    Aufstelllager
    A3
    Aufstelllager
    E
    Ebene, Aufstellebene
    F
    Aufstellfläche
    l
    Länge
    Ma
    Mittelachse
    Mb
    Mittelachse
    α1
    Winkel
    β1
    Winkel
    β2
    Winkel
    β2'
    Winkel
    β2''
    Winkel
    δ
    Winkel

Claims (16)

  1. Aerosol-Generator (1) zum Versprühen von Reinigungsmittel bestehend aus einem Gehäuse (1.1), einer Pumpe (1.2) und einer Austrittsdüse (4) für das Reinigungsmittel, wobei die Austrittsdüse (4) über eine Leitung (5.2) mit der am Gehäuse (1.1) angeordneten Pumpe (1.2) in Durchflussverbindung bringbar ist und Mittel (5.1) vorgesehen sind, über die die Pumpe (1.2) mit einem Vorrat (2) an Reinigungsmittel in Durchflussverbindung bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Halteteil (3) vorgesehen ist, an dem die Austrittsdüse (4) angeordnet ist, wobei das Halteteil (3) lösbar am Gehäuse (1.1) angeordnet ist und mit Abstand zum Gehäuse (1.1) in einem zu behandelnden Reinraum platzierbar ist.
  2. Aerosol-Generator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsdüse (4) an einer ersten Montagefläche (3.1) des Halteteils (3) angeordnet ist und eine Austrittsachse (4.1) aufweist, die mit der ersten Montagefläche (3.1) einen Winkel β1 einschließt, und die Austrittsdüse (4) bezüglich des Winkels β1 verstellbar ist.
  3. Aerosol-Generator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteil (3) mindestens zwei oder drei Aufstelllager (A1, A2, A3) aufweist, wobei mindestens ein oder zwei Aufstelllager (A1, A2) als Standfuß (3a, 3b) ausgebildet sind.
  4. Aerosol-Generator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufstelllager (A1, A2, A3) und/oder der Standfuß (3a, 3b) spitz ausgebildet ist und/oder eine punktförmige Aufstellfläche F aufweist.
  5. Aerosol-Generator nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Standfuß (3a, 3b) eine Länge l aufweist und bezüglich der Länge l veränderbar ausgebildet ist.
  6. Aerosol-Generator nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Standfuß (3a, 3b) eine Mittelachse (Ma, Mb) aufweist, die mit einer zweiten Montagefläche (3.2) des Halteteils (3) einen Winkel δ einschließt, und der Standfuß (3a, 3b) bezüglich des Winkels δ veränderbar ausgebildet ist.
  7. Aerosol-Generator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Halteteil (3) und/oder der Austrittsdüse (4) einerseits und dem Gehäuse (1.1) und/oder der Pumpe (1.2) andererseits eine oder mehrere lösbare Leitungsverbindungen (5.2, 5.2') vorgesehen sind.
  8. Aerosol-Generator nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass am Halteteil (3) und/oder an dem Gehäuse (1.1) mindestens eine Schlauchkupplung (5.3, 5.3', 5.4, 5.4') vorgesehen ist, die mit der Austrittsdüse (4) und/oder der Pumpe (1.2) in Durchflussverbindung steht, und dass an die jeweilige Schlauchkupplung (5.3, 5.3', 5.4, 5.4') eine als Schlauch (5.2, 5.2') ausgebildete Leitung mit einer Schlauchkupplung (5.5, 5.5', 5.6, 5.6') anschließbar ist.
  9. Aerosol-Generator (1) für Reinigungsmittel bestehend aus einem Gehäuse (1.1), einer Pumpe (1.2) und einer Austrittsdüse (4) für das Reinigungsmittel, wobei die Austrittsdüse (4) eine Austrittsachse (4.1) aufweist, an einer Haltefläche (1.3) des Gehäuses (1.1) befestigt ist und über eine Leitung (5.2) mit der Pumpe (1.2) in Durchflussverbindung bringbar ist, wobei Mittel (5.1) vorgesehen sind, über die die Pumpe (1.2) mit einem Vorrat (2) an Reinigungsmittel in Durchflussverbindung bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsachse (4.1) mit der Haltefläche (1.3) einen Winkel β2 einschließt, wobei die Austrittsdüse (4) bezüglich des Winkels β2 verstellbar ist.
  10. Aerosol-Generator nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1.1) kompakt ausgebildet ist und als Ganzes manuell in einen zu behandelnden Reinraum platzierbar ist.
  11. Aerosol-Generator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Tank (2) für Reinigungsmittel vorgesehen ist, wobei der Tank (2) in das Gehäuse (1.1) integriert ist.
  12. Austrittsdüse-Halteteil (3) für einen Aerosol-Generator (1) für Reinigungsmittel, das eine Austrittsdüse (4) für Reinigungsmittel aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Austrittsdüse-Halteteil (3) lösbar an einem Gehäuse (1.1) des Aerosol-Generators (1) anbringbar, mit Abstand zum Gehäuse (1.1) in einem zu behandelnden Reinraum platzierbar und über eine Leitungsverbindung (5.2) mit Reinigungsmittel vom Aerosol-Generator (1) versorgbar ist.
  13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsdüse (4) und/oder ein Düsenkörper (4.2) der Austrittsdüse (4) aus Kunststoff gebildet ist.
  14. Verwendung eines Reinigungsmittels gebildet aus einer 3% bis 8%-igen H2O2-Lösung zum Reinigen eines Reinraums.
  15. Verwendung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass 0,003% bis 0,03% oder 0,01% Silber in der Lösung enthalten sind.
  16. Verfahren zum Reinigen eines Reinraums, dadurch gekennzeichnet, dass ein Aerosol-Generator (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11 oder ein Austrittsdüse-Halteteil (3) unter Einsatz einer H2O2-Lösung nach einem der Ansprüche 14 bis 15 verwendet wird, wobei nur das Halteteil (3) oder der gesamte Aerosol-Generator (1) innerhalb des zu behandelnden Reinraums platziert wird, der Reinraum abgeschottet wird und die H2O2-Lösung vernebelt wird.
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