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Die
Erfindung betrifft eine Halteklammer für Holzverpackungen
mit einem ersten Schenkel und einem zweiten Schenkel, wobei die
Schenkel L-artig angeordnet sind, wobei jeder Schenkel einen Verbindungsabschnitt
und einen Halteabschnitt aufweist und die Verbindungsabschnitte
der Schenkel in einem Biegungsbereich miteinander verbunden sind, wobei
jeder Halteabschnitt relativ zu dem zugeordneten Verbindungsabschnitt
abgewinkelt ist und wobei lediglich einer der Halteabschnitte ausgehend
von dem Halteabschnitt wenigstens eine in Richtung auf den zugeordneten
Verbindungsabschnitt abgebogene Eingreifspitze aufweist und wobei
die Halteklammer als Blechstanz- und Blechbiegeteil ausgebildet ist.
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Eine
gattungsgemäße Halteklammer für Holzverpackungen
ist aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift
DE 203 15 695 U1 bekannt.
Solche Halteklammern werden für Holzverpackungen aus Massivholz
verwendet. Mittels der Eingreifspitze krallt sich die Halteklammer
in das Holz der Verpackung fest. Da lediglich einer der Halteabschnitte
mit einer Eingreifspitze versehen ist, lässt sich die Halteklammer
dennoch in einfacher Weise aufsetzen und lösen. Gattungsgemäße
Halteklammern haben sich als gut geeignet für Massivholzverpackungen
erwiesen, da sie ausreichend elastisch sind, um auch Schrumpfungen
und Schwellungen von Massivholz bei wechselnden Klimabedingungen
mitzumachen, beispielsweise beim Transport über See, Land
und dergleichen durch wechselnde klimatische Verhältnisse.
Die gattungsgemäßen Halteklammern sind als Wegwerfteil
konzipiert. Bei rohem Entfernen und dadurch sich ergebendem Aufbiegen
der Halteklammern kann es sein, dass die Halteklammern über
ihren Elastizitätsbereich hinaus gedehnt werden und nachfolgend nicht
mehr für das Zusammenhalten von Holzverpackungen eingesetzt
werden können.
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Mit
der Erfindung soll eine verbesserte Halteklammer für Holzverpackungen
geschaffen werden.
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Erfindungsgemäß ist
hierzu bei einer gattungsgemäßen Halteklammer
vorgesehen, dass sowohl im Verbindungsbereich als auch im Biegungsbereich
in Längsrichtung der Schenkel verlaufende Sicken vorgesehen
sind, wobei im Biegungsbereich oder im Verbindungsbereich wenigstens
eine erste und eine zweite Sicke vorgesehen sind, die parallel zueinander
verlaufen, und im Verbindungsbereich bzw. im Biegungsbereich wenigstens
eine dritte, separate Sicke vorgesehen ist, die sich zwischen die erste
und zweite Sicke erstreckt, so dass sich die erste und zweite Sicke
und die dritte Sicke quer zur Längsrichtung gesehen abschnittsweise überlappen.
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Durch
das Vorsehen von überlappenden Sicken kann auf überraschend
einfache Weise die Halteklammer dahingehend verbessert werden, dass
sie gegenüber Biegebelastungen beim Entfernen der Halteklammer
und/oder beim Öffnen der Holzverpackung unempfindlicher
ist. Mittels der sich abschnittsweise überlappenden Sicken
kann über die gesamte Länge der Schenkel der Halteklammer
sowie auch im Biegungsbereich ein gleichmäßiger
Steifigkeitsverlauf erreicht werden. Speziell ist durch die gewählte Art
der Überlappung kein Bereich vorhanden, in dem die Steifigkeit
der Halteklammer wesentlich verringert wäre und die dadurch
dann eine Sollbruchstelle darstellen würde. Auf der anderen
Seite wird die Halteklammer aber auch nicht über einen
größeren Bereich so stark versteift, dass sie
nicht mehr mittels Handwerkzeug gelöst und montiert werden
könnte. Durch Vorsehen der Sicken ist es gleichzeitig möglich,
eine Materialstärke der Halteklammer gegenüber
gattungsgemäßen Halteklammern zu verringern. Dies
führt zu einer Materialersparnis. Wird zusätzlich noch
für das Material der Halteklammer ein vergüteter,
kohlenstoffhaltiger Stahl gewählt, so wird eine Halteklammer
geschaffen, die zum einen äußerst toleranzunempfindlich
gegenüber Dickenschwankungen, Toleranzen einer Holzverpackung
und dergleichen ist und die zum anderen auch mehrfach wiederverwendet
werden kann, da sie auch beim rohen Entfernen von einer Holzverpackung
oder beim rohen Öffnen der Holzverpackung ohne vorheriges
Entfernen der Halteklammern nur im elastischen Bereich verformt
wird und dadurch keine bleibenden Schäden davonträgt.
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In
Weiterbildung der Erfindung ist im Biegungsbereich die parallel
zueinander verlaufende erste und zweite Sicke und im Verbindungsbereich die
dritte Sicke vorgesehen.
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Auf
diese Weise kann der Biegungsbereich stärker versteift
werden und die Elastizität der Halteklammer wird im Wesentlichen über
eine Verformung der ebenen Verbindungsbereiche erzielt. Die beim Montieren
und Demontieren erforderliche Verformung der Halteklammer kann dadurch über
den vergleichsweise langen Verbindungsbereich verteilt werden, so
dass auch bei starker Verformung keine bleibende plastische Verformung
zu befürchten ist und die Halteklammer stattdessen wieder
in ihre Ruhelage zurückfedert.
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In
Weiterbildung der Erfindung erstreckt sich die wenigstens eine Sicke
im Biegungsbereich über den gebogenen Bereich zwischen
den Schenkeln der Halteklammer hinaus in den ebenen Verbindungsbereich
hinein, wobei die Überlappung zwischen der ersten und zweiten
Sicke und der dritten Sicke im ebenen Verbindungsbereich angeordnet
ist.
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Eine
solche Anordnung der Überlappung ist produktionstechnisch
vorteilhaft und es kann auch erreicht werden, dass die Steifigkeit
der Halteklammer ausgehend vom Biegungsbereich in Richtung auf den
Verbindungsabschnitt allmählich abnimmt. Denn aufgrund
der Biegung im Biegungsbereich ist dort ohnehin bereits eine erhöhte
Steifigkeit vorhanden, die durch die wenigstens eine Sicke im Biegungsbereich
noch verstärkt wird. Am Übergang zum ebenen Verbindungsbereich
liegen dann wenigstens drei Sicken nebeneinander und sorgen dadurch
für eine in diesem Überlappungsbereich stark erhöhte Versteifung.
Nach dem Ende der Überlappung nimmt im Verbindungsbereich
die Steifigkeit dann ab. Eine Verformung der Halteklammer beim Aufbiegen
wird dadurch hauptsächlich in den vorderen, dem Biegungsbereich
entfernten ebenen Verbindungsbereich verlagert. Dieser Verbindungsbereich
ist ausreichend lang, um auch große Verformungen ohne zu starke
Verformung einzelner Teilabschnitte aufnehmen zu können.
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Vorteilhafterweise
weist die Überlappung zwischen der ersten und der zweiten
Sicke einerseits und der dritten Sicke andererseits eine Länge
auf, die etwa einem Drittel bis zwei Drittel, insbesondere der Hälfte,
des Abstands der Mittelebenen der parallel zueinander verlaufenden
ersten und zweiten Sicke entspricht.
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Eine
solche Bemessung der Überlappung hat sich in Bezug auf
die erfindungsgemäße Halteklammer als sehr vorteilhaft
erwiesen.
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In
Weiterbildung der Erfindung erstreckt sich die wenigstens eine Sicke
im Biegungsbereich ausgehend vom Biegungsbereich bis auf etwa ein
Zehntel der Länge des Verbindungsbereichs in den ebenen
Verbindungsbereich hinein.
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Auf
diese Weise kann die Überlappung in den ebenen Verbindungsbereich
verlagert werden und ausgehend vom gebogenen Biegungsbereich wird
ein gleichmäßiger Steifigkeitsverlauf bis zum Ende
des Verbindungsbereichs hin erreicht.
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In
Weiterbildung der Erfindung weisen die Sicken auf einer Innenseite
der Halteklammer zwischen den Schenkeln eine Vertiefung und auf
der Außenseite der Halteklammer eine Erhebung auf.
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Eine
solche Ausbildung und Einprägung der Sicken hat sich bei
der erfindungsgemäßen Halteklammer als sehr vorteilhaft
erwiesen.
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In
Weiterbildung der Erfindung weist eine von einer Sicke definierte
Vertiefung eine ihrer Tiefe etwa entsprechende Breite auf. Eine
von einer Sicke definierte Erhebung weist eine Höhe auf,
die etwa einem Drittel bis einem Fünftel, insbesondere
einem Viertel ihrer Breite entspricht.
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Durch
eine solche Ausbildung der mittels der Sicken definierten Vertiefungen
und Erhebungen lässt sich das für die erfindungsgemäße
Halteklammer gewünschte Steifigkeitsverhalten erzielen,
wobei die Halteklammer noch problemlos als Blechbiege- und Stanzteil
herstellbar ist.
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In
Weiterbildung der Erfindung erstrecken sich die Sicken im Verbindungsbereich,
ausgehend vom Biegungsbereich, bis auf etwa Dreiviertel der Länge
der Schenkel.
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Eine
solche Bemessung der Länge der Sicken im Verbindungsbereich
ermöglicht es, eine gewünschte Steifigkeitsverteilung
im Verbindungsbereich der Sicke zu erzielen, so dass sich eine Aufbiegung
der Halteklammer bei der Montage, beim Entfernen oder auch im Betrieb
gleichmäßig auf die gesamte Länge der
Verbindungsbereiche verteilt.
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In
Weiterbildung der Erfindung liegt eine Blechstärke der
Halteklammer in einem Bereich von 2 mm, insbesondere zwischen 1,9
mm und 2,1 mm.
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Gegenüber
gattungsgemäßen Halteklammern kann bei den erfindungsgemäßen
Halteklammern die Blechstärke von 2,5 mm auf etwa 2 mm
verringert werden, wodurch die erwünschten Federeigenschaften
der Halteklammer bei gleichzeitiger Materialersparnis erreicht werden
können.
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In
Weiterbildung der Erfindung ist als Blechmaterial ein vergüteter,
kohlenstoffhaltiger Stahl vorgesehen. Vorteilhafterweise liegt ein
Kohlenstoffgehalt im Bereich von 0,4%. Weiter ist vorteilhaft, wenn als
Blechmaterial ein Stahl mit einer Zugfestigkeit von mehr als 550
N/mm2 und einer Härte zwischen
35 und 45 HRC vorgesehen ist.
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Überraschenderweise
ermöglicht es die Verwendung eines vergüteten,
kohlenstoffhaltigen Stahls als Blechmaterial, die gewünschten
Eigenschaften der Halteklammer in Bezug auf Federverhalten und damit
verbunden Wiederverwendbarkeit zu erzielen. Die Halteklammer kann
dazu beispielsweise gestanzt und gebogen werden und erst dann als
Fertigteil gehärtet und wieder angelassen werden.
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Das
der Erfindung zugrundeliegende Problem wird auch durch ein Verfahren
zum Herstellen einer erfindungsgemäßen Halteklammer
gelöst, bei dem die Schritte des Stanzens, Einbringens
von Sicken und Biegens eines Blechzuschnitts zu der Halteklammer
sowie des anschließenden Härtens und Anlassens
der Halteklammer vorgesehen sind.
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Weitere
Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen
und der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung im Zusammenhang mit den Zeichnungen. In den Zeichnungen
zeigen:
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1 eine
Ansicht einer erfindungsgemäßen Halteklammer von
schräg hinten,
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2 eine
Seitenansicht der Halteklammer der 1,
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3 eine
Ansicht der Halteklammer der 2 von unten
und
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4 eine
Ansicht der Halteklammer der 1 von hinten.
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Die
Darstellung der 1 zeigt eine erfindungsgemäße
Halteklammer 10 für Holzverpackungen. Die Halteklammer 10 ist
insbesondere für Massivholzverpackungen geeignet und ist
dafür vorgesehen, Teile einer Holzverpackung während
des Transports zusammenzuhalten. Um die Holzverpackung wieder zu
zerlegen, müssen dann lediglich die Halteklammern gelöst
werden und die zerlegte Holzverpackung nimmt dann nur einen geringen
Stauraum in Anspruch.
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Die
Halteklammer 10 weist zwei L-artig angeordnete Schenkel 12, 14 auf.
Der erste Schenkel 12 weist einen ersten Verbindungsabschnitt 16 und einen
ersten Halteabschnitt 18 auf. Der zweite Schenkel 14 weist
einen zweiten Verbindungsabschnitt 20 und einen zweiten
Halteabschnitt 22 auf. Die beiden Verbindungsabschnitte 16, 20 sind
in einem Biegungsbereich 21 miteinander verbunden, in dem
eine erste Sicke 23 und eine zweite Sicke 24 parallel
zueinander angeordnet sind. Die Si cken 23, 24 erstrecken
sich bis in die Verbindungsabschnitte 16, 20 hinein
und verlaufen parallel zu einer Längsrichtung des jeweiligen
Verbindungsabschnitts 16, 20. Durch die Sicken 23, 24 wird
die Steifigkeit der Halteklammer 10 erhöht und
eine Federkraft beim Auseinanderbewegen der Schenkel 12, 14 erhöht.
Die Sicken 23, 24 sind von einer Innenseite der
Halteklammer 10, auf der die beiden Schenkel 12, 14 einen kleineren
Winkel als auf der Außenseite einschließen, eingedrückt,
so dass sich auf der Innenseite der Schenkel 12, 14 Vertiefungen
und auf der Außenseite der Schenkel 12, 14 Erhebungen
ergeben.
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Am
ersten Halteabschnitt 18 ist eine Eingreifspitze 26 vorgesehen,
die ausgehend vom Halteabschnitt 18 in Richtung auf den
ersten Verbindungsabschnitt 16 hin abgebogen ist. Die Eingreifspitze 26 ist dadurch
ausgebildet, dass in den Halteabschnitt 18 eine etwa U-förmige
Durchgangsöffnung 28 eingebracht wird und die
dadurch stehengebliebene Eingreifspitze 26 dann in Richtung
auf den ersten Verbindungsabschnitt 16 abgebogen wird.
Die Halteklammer 10 ist als Blechstanz- und Blechbiegeteil ausgebildet.
Die Durchgangsöffnung 28 und somit auch die Eingreifspitze 26 können
aber beispielsweise auch mittels eines Lasers aus dem Blechmaterial der
Halteklammer 10 ausgeschnitten werden.
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Am
zweiten Halteabschnitt 22 ist ebenfalls eine Durchgangsöffnung 30 vorgesehen.
Die Durchgangsöffnung 30 ist im montierten Zustand
der Halteklammer 10 zum leichteren Entfernen der Halteklammer 10 vorgesehen
und dient beispielsweise dazu, einen Klinge eines Schraubendrehers
einzuführen.
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Jeder
der Verbindungsbereiche 16, 20 ist mit einer geradlinigen
dritten Sicke 32, 34 versehen. Die Sicken 32, 34 sind
wie die Sicken 23, 24 von einer Innenseite der
Halteklammer 10 her in das Blechmaterial eingedrückt,
so dass sich auf der Innenseite der Schenkel 12, 14 eine
Vertiefung und auf der Außenseite eine Erhebung ergibt.
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Wie
bereits ausgeführt wurde, erstrecken sich die Sicken 23, 24 aus
dem Biegungsbereich 21 bis in den jeweiligen Verbindungsbereich 16, 20.
Die Sicken 32, 34 sind jeweils so angeordnet,
dass sie sich ein Stück weit zwischen die jeweiligen Enden
der Sicken 23, 24 erstrecken. Von der Seite her
gesehen, siehe beispielsweise auch 2, überlappen
sich die Sicken 23, 24, 34 bzw. 23, 24, 32 daher
abschnittsweise. Durch eine solche Überlappung der Sicken 23, 24, 32, 34 wird
ein gleichmäßiger Steifigkeitsverlauf ausgehend
vom Biegungsbereich 21 bis zu den jeweiligen Halteabschnitten 18, 22 erreicht. Denn
im Biegungsbereich 21 liegt aufgrund der starken Krümmung
ohnehin eine vergleichsweise hohe Steifigkeit vor, die durch die
beiden Sicken 23, 24 noch erhöht wird.
Die Überlappung zwischen den Sicken 23, 24, 32, 34 ist
dahingegen bereits zu Beginn des ebenen Verbindungsbereichs 16, 20 angeordnet. Die Überlappung
verhindert damit, dass eine Steifigkeit der Halteklammer 10 am Übergang
vom Biegungsbereich 21 in den ebenen Verbindungsbereich 16, 20 abrupt
abnimmt.
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Die
Sicken 34, 32 erstrecken sich dann in Längsrichtung
der jeweiligen Verbindungsbereiche 16, 20, wobei
die Sicken 32, 34 sich nur bis etwa Dreiviertel
der Länge der jeweiligen Verbindungsbereiche 16, 20 erstrecken.
Im Bereich des Übergangs der Verbindungsabschnitte 16, 20 zu
den jeweiligen Halteabschnitten 18, 22 nimmt die
Steifigkeit der Verbindungsbereiche 16, 20 damit
ab. Dadurch lässt sich beim Aufbiegen der Halteklammer 10 eine gleichmäßige
Verformung über die Länge der Verbindungsbereiche 16, 20 erzielen.
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Die
Seitenansicht der 2 zeigt ebenfalls die erfindungsgemäße
Halteklammer 10. Es ist zu erkennen, dass die Eingreifspitze 26 mit
dem ersten Verbindungsabschnitt 16 einen Winkel von etwa
25° einschließt, wobei dieser Winkel in einem
Bereich zwischen 15° und 45° liegen kann. Es ist
von Vorteil, wenn die Eingreifspitze 26 nicht parallel
zum ersten Verbindungsabschnitt 16 angeordnet ist. Dadurch kann
die Eingreifspitze 26 beim Ansetzen der Klammer an einen
Holzträger im Wesentlichen senkrecht auf diesen Holzträger
aufgesetzt werden und beim Aufrasten der Halteklammer 10 auf
einen Holzträger wird das Holzmaterial lediglich in eine
Richtung durch die Eingreifspitze 26 zusammengedrückt,
in der auch beim Transport einer Holzverpackung der Großteil der
Belastungen auftritt. Dadurch wird das zwischen der Eingreifspitze 26 und
dem ersten Verbindungsabschnitt 16 liegende Holzmaterial
bereits beim Aufsetzen der Halteklammer 10 vorverdichtet,
wodurch ein besonders spielarmer und fester Sitz der Halteklammer 10 am
Holzträger gewährleistet ist.
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Weiterhin
ist zu erkennen, dass der erste Halteabschnitt 18 und der
zweite Halteabschnitt 22 mit dem zugeordneten Verbindungsabschnitt 16 bzw. dem
Verbindungsabschnitt 20 einen Winkel von etwa 80° einschließt,
wobei dieser Winkel in einem Bereich von 70° bis 85° liegen
kann. Indem dieser Winkel kleiner als 90° gewählt
wird, wird beim Aufschieben der Halteklammer 10 auf rechtwinklig
berandete Holzträger eine Vorspannung der Halteabschnitte 18, 22 gegen
den Holzträger erreicht. Diese Vorspannung kann durch die
gewählte Anordnung der Sicken 23, 24, 32, 34 auch
bei starken Verformungen der Holzverpackung aufrechterhalten werden.
Darüber hinaus wird als Blechmaterial für die
Halteklammer 10 ein vergüteter, kohlenstoffhaltiger
Stahl gewählt. Dies führt zu einer hohen Dauerbelastbarkeit
der Halteklammer 10 und insbesondere kann erreicht werden, dass
die Halteklammer 10 auch bei sehr starken Verformungen
nicht plastisch verformt wird, bei Schwingungen und Vibrationen
nicht ermüdet und daher problemlos mehrfach wieder verwendet
werden kann.
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Die
beiden Verbindungsabschnitte 16, 20 schließen
einen Winkel ein, der im dargestellten entspannten Zustand der Halteklammer 10 vorzugsweise
80° beträgt und in einem Bereich zwischen 75° und
85° lie gen kann. Beim Aufsetzen der Halteklammer 10 auf
rechtwinklig zueinander angeordnete Holzträger wird dadurch
eine Vorspannung der Halteklammer 10 im montierten Zustand
erreicht.
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Die
Darstellung der 3 zeigt eine Ansicht der Halteklammer 10 von
unten, also eine Ansicht von unten auf den Verbindungsabschnitt 16.
Nur abschnittsweise zu erkennen ist die Durchgangsöffnung 28,
wohingegen die Eingreifspitze 26 vollständig verdeckt
ist. In dieser Ansicht ist die Überlappung der ersten Sicke 23 und
der zweiten Sicke 24 im Biegungsbereich mit der dritten
Sicke 32 im Verbindungsbereich 16 gut zu erkennen.
Die Überlappung zwischen der ersten und der zweiten Sicke 23, 24 und
der dritten Sicke 32 weist eine Länge auf, die etwa
der Hälfte des Abstands der Mittelebenen der parallel zueinander
verlaufenden Sicken 23, 24 entspricht. Dieser
Abstand der Mittelebenen der beiden Sicken 23, 24 ist
in der Darstellung der 3 mit dem Buchstaben „A” bezeichnet.
Die Länge der Überlappung ist in der Darstellung
der 3 mit dem Buchstaben „B” bezeichnet.
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Weiter
ist in der Darstellung der 3 zusammen
mit 2 zu erkennen, dass sich die Sicken 23, 24 ausgehend
vom gekrümmten Biegungsbereich 21 bis auf etwa
ein Zehntel der Länge des Verbindungsbereichs 16 bzw. 20 in
den ebenen Verbindungsbereich 16 bzw. 20 hinein
erstrecken.
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Die
Darstellung der 4 zeigt eine Ansicht der Halteklammer 10 von
hinten, in der Darstellung der 2 also von
rechts auf den Schenkel 14. Die Anordnung der ersten Sicke 23,
der zweiten Sicke 24 und der dritten Sicke 34 im
Verbindungsbereich 20 ist identisch zur Anordnung der Sicken 23, 24, 32 im Verbindungsbereich 16.
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Anhand
der Darstellungen der 1 bis 4 ist zu
erkennen, dass die Sicken auf einer Innenseite der Halteklammer
zwischen den Schenkeln 12, 14 eine Vertiefung
und auf der Außenseite der Halteklammer (10) eine
Erhebung aufweisen. Eine von einer Sicke 23, 24, 32, 34 definierte
Vertiefung weist dabei eine ihrer Tiefe etwa entsprechende Breite
auf, wie in 1 anhand der Sicke 32 zu
erkennen ist. Eine von einer Sicke 23, 24, 32, 34 definierte
Erhebung auf der Außenseite der Halteklammer 10 weist
eine Höhe auf, die etwa einem Viertel ihrer Breite entspricht,
siehe vor allem 2, 3 und 4.
Eine solche Ausbildung der Sicken hat sich bei der Herstellung und
im Betrieb der erfindungsgemäßen Halteklammer 10 als
sehr vorteilhaft erwiesen.
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Zur
Herstellung der erfindungsgemäßen Halteklammer 10 wird
ein Stahlblech aus kohlenstoffhaltigem Stahl verwendet. Vorteilhafterweise
liegt ein Kohlenstoffgehalt im Bereich von 0,4% und eine Blechstärke
wird zu 2 mm gewählt. Zusammen mit den Sicken 23, 24, 32, 34 und
einem nach dem Stanzen und Biegen folgendem Vergütungsvorgang
lassen sich dadurch hervorragende Federeigenschaften der Halteklammer 10 erzielen.
Die erfindungsgemäße Halteklammer 10 ist
durch diese Materialauswahl und Bearbeitung auch in der Lage, vergleichsweise große
Verformungen der Schenkel 12, 14 zueinander sowie
dauerhafte Vibrationen zu ertragen, ohne sich dabei plastisch zu
verformen oder zu ermüden. Dies ist gerade deshalb vorteilhaft,
da die Halteklammer 10 dadurch mehrfach wiederverwendet
werden kann. Nach dem Härten und Anlassen weist das Stahlmaterial
der Halteklammer 10 eine Zugefestigkeit von mehr als 550
N/mm2, insbesondere 650 N/mm2 bis 800
N/mm2 und eine Härte Rockwell zwischen
35 und 45 HRC auf.
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Beim
Herstellen der erfindungsgemäßen Halteklammer 10 wird
somit das Blechmaterial zunächst gestanzt, die Sicken 23, 24, 32, 34 sowie
die Ausstanzungen 28, 30 werden eingebracht und
die Halteklammer 10 wird dann in ihre endgültige
Form gebogen. Anschließend wird die Halteklammer 10 gehärtet
und nachfolgend angelassen, um die beschriebenen, gewünschten
Materialeigenschaften zu erzielen.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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