DE102009017632A1 - Vorrichtung und Verfahren zum Herstellen von Rohlingen für Klinkersteine, Ziegel oder dgl. - Google Patents
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Abstract
Mit einer Vorrichtung zum Herstellen von Rohlingen für Klinkersteine, Ziegel oder dgl. aus einem Rohmaterialstrang mit einer den Rohmaterialstrang in Stranglängsrichtung anfördernden Transporteinrichtung, einer Prägeeinrichtung, welche wenigstens eine Prägeplatte zur Einprägung von Oberflächenmustern und/oder Kerblinien aufweist, die gegen eine Seite eines Strangabschnittes pressbar ist, und mit einer hinter der Prägeeinrichtung angeordneten Schneideinrichtung, mit welcher der Rohmaterialstrang in einzelne Rohlinge zerschneidbar ist, soll eine Lösung geschaffen werden, mit der es ermöglicht wird, dass Rohmaterialstränge bei Beibehaltung einer einwandfreien Prägung mit deutlich größerem Durchsatz geprägt werden können. Dies wird dadurch erreicht, dass die Prägeeinrichtung (5) entlang der Stranglängsrichtung verfahrbar angeordnet ist und einen Synchronantrieb aufweist, von dem die Prägeeinrichtung (5) mit zur Geschwindigkeit der Transporteinrichtung (4) synchronen Geschwindigkeit bewegbar ist, wobei die wenigstens eine Prägeplatte (11) während der Synchronbewegung der Prägeeinrichtung (5) an den Strangabschnitt anpressbar ist.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von Rohlingen für Klinkersteine, Ziegel oder dgl. aus einem Rohmaterialstrang mit einer den Rohmaterialstrang in Stranglängsrichtung anfördernden Transporteinrichtung, einer Prägeeinrichtung, welche wenigstens eine Prägeplatte zur Einprägung von Oberflächenmustern und/oder Kerblinien aufweist, die gegen eine Seite eines Strangabschnittes pressbar ist, und mit einer hinter der Prägeeinrichtung angeordneten Schneideinrichtung, mit welcher der Rohmaterialstrang in einzelne Rohlinge zerschneidbar sind.
- Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Herstellen von Rohlingen für Klinkersteine, Ziegel oder dgl. aus einem Rohmaterialstrang, wobei der Rohmaterialstrang von einer Transporteinrichtung in Stranglängsrichtung angefördert wird, von einer Prägeeinrichtung wenigstens eine Seite eines Strangabschnittes mit Oberflächenmustern und/oder Kerblinien geprägt wird, wozu wenigstens eine Prägeplatte der Prägeeinrichtung gegen eine Seite des jeweiligen Strangabschnittes gepresst wird, und wobei anschließend der Rohmaterialstrang von einer hinter der Prägeeinrichtung angeordneten Schneideinrichtung in einzelne Rohlinge zerschnitten wird.
- Eine solche Vorrichtung und ein solches Verfahren sind aus
EP 0 437 858 B1 bekannt. Bei dieser bekannten Vorrichtung ist neben der in Stranglängsrichtung anfördernden Transporteinrichtung ein aus parallelen Transportbändern bestehender Querförderer zur Übernahme und zum Weitertransport von Strangabschnitten in Strangquerrichtung vorgesehen, wobei die Präge- und Kerbeinrichtung über dem Querförderer angeordnet ist und eine Prägeplatte der Prägeeinrichtung verti kal von oben zum Einbringen von Kerblinien und Oberflächenmustern auf den jeweiligen Strangabschnitt pressbar ist. Mit einer solchen in der Praxis bewährten Vorrichtung können somit Strangabschnitte sowohl mit Kerblinien versehen als auch mit Oberflächenmustern geprägt werden. Dabei ist durch die stanzenartige Prägeeinrichtung sichergestellt, dass ein einwandfreies Oberflächenmuster bzw. einwandfreie Kerblinien an den Strangabschnitten entstehen, da, anders als bei Vorrichtungen mit Prägerollen, die ebenfalls bekannt sind, keine Relativbewegung zwischen der Prägeeinrichtung und den Strangabschnitten stattfindet. Die bekannte Vorrichtung und das bekannte Verfahren erlauben allerdings keine kontinuierliche Arbeitsweise, da die von der Transporteinrichtung in Stranglängsrichtung angeförderten Strangabschnitte nur schrittweise bearbeitet werden können, weil beim Weitertransport auf den Querförderer ein Anhalten der (Längs-)Transporteinrichtung notwendig ist. - Aus
DE 27 05 546 A1 ist eine Vorrichtung und ein Verfahren bekannt, bei der ein hochkant stehend angeordneter Tonstrang zunächst auf Rohlinglänge zugeschnitten wird und nachfolgend die einzelnen Rohlinge von der Seite her mittels einer Prägeeinrichtung beaufschlagt werden. Diese Vorrichtung und dieses Verfahren sind gegenüber der ausEP 0 437 858 B1 bekannten Lösung wesentlich aufwändiger bei deutlich geringerem Durchsatz. - Aufgabe der Erfindung ist es, eine Lösung zu schaffen, mit der es ermöglicht wird, dass Rohmaterialstränge bei Beibehaltung einer einwandfreien Prägung mit deutlich größerem Durchsatz geprägt werden können.
- Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs bezeichneten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Prägeeinrichtung entlang der Stranglängsrichtung verfahrbar an geordnet ist und einen Synchronantrieb aufweist, von dem die Prägeeinrichtung mit zur Geschwindigkeit der Transporteinrichtung synchronen Geschwindigkeit bewegbar ist, wobei die wenigstens eine Prägeplatte während der Synchronbewegung der Prägeeinrichtung an den Strangabschnitt anpressbar ist.
- In Abkehr von der bekannten Lösung wird somt nur eine einzige Transporteinrichtung für die Strangabschnitte benötigt, welche die Strangabschnitte in Stranglängsrichtung fördert. Ein Querförderer mit entsprechendem Aufwand und der dadurch bedingten diskontinuierlichen Arbeitsweise entfällt, vielmehr ist es mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung möglich, ohne Anhalten der Transporteinrichtung kontinuierlich die gewünschte Prägung der jeweiligen Strangschnitte durchzuführen. Dazu ist die Prägeeinrichtung in Stranglängsrichtung beidseitig verfahrbar angeordnet und weist einen Synchronantrieb auf, der gewährleistet, dass sich während des Prägevorganges die Prägeeinrichtung mit derselben Geschwindigkeit bewegt wie der Rohmaterialstrang auf der Transporteinrichtung. Die Prägeeinrichtung prägt somit den jeweiligen Strangabschnitt, während dieser gleichzeitig auf der Transporteinrichtung weiter gefördert wird.
- In besonders bevorzugter Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Prägeeinrichtung neben der Prägeplatte zwei Andrückplatten aufweist, wobei die Prägeplatte und die beiden Andrückplatten gleichzeitig auf die drei freien Seitenflächen des Strangabschnittes zufahrbar sind. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass der jeweilige Strangabschnitt von der Prägeeinrichtung und der unterseitigen Transporteinrichtung vollständig umschlossen ist, so dass ohne Beschädigungen des Strangabschnittes eine einwandfreie Oberflächenprägung und ggf. Einbringung von Kerblinien erfolgt.
- In ganz besonders bevorzugter Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Prägeplatte vertikal angeordnet und in horizontaler Richtung gegenüber dem Strangabschnitt verfahrbar ausgebildet ist. Dies bietet die Möglichkeit, den in der Regel querschnittlich quaderförmigen Rohmaterialstrang hochkant stehend zu fördern und zu verarbeiten, was den nachfolgenden Trocknungsprozess für die erzeugten Rohlinge erleichtert, da eine größere freie Oberfläche der Rohlinge zur Verfügung steht. Selbstverständlich ist aber auch eine horizontale oder geneigte Anordnung der Prägeplatte möglich.
- Zur Lösung der eingangs gestellten Aufgabe sieht die Erfindung auch ein gattungsgemäßes Verfahren vor, das sich dadurch auszeichnet, dass die Prägeeinrichtung von einem Synchronantrieb synchron zur Geschwindigkeit der Transporteinrichtung in Stranglängsrichtung verfahren wird und während des synchronen Verfahrens in Stranglängsrichtung mit ihrer wenigstens einen Prägeplatte gegen den jeweiligen Strangabschnitt angepresst wird.
- Dabei ist besonders bevorzugt vorgesehen, dass die Prägeplatte gleichzeitig mit zwei Andrückplatten der Prägeeinrichtung gegen den jeweiligen Strangabschnitt zugefahren wird, wobei im Andrückzustand die Prägeplatte, die beiden Andrückplatten und die unterseitige Transporteinrichtung den Strangabschnitt vollständig umschließen.
- Bevorzugt wird die Prägeplatte horizontal gegen den Strangabschnitt zugefahren, was in weiterer vorteilhafter Ausgestaltung die Möglichkeit bietet, dass der quaderförmige Rohmaterialstrang hochkant stehend auf der Transporteinrichtung angefördert wird.
- Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung beispielhaft näher erläutert. Diese zeigt in
-
1 eine perspektivische Prinzipdarstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung und in -
2 eine perspektivische Darstellung eines mit einem Oberflächenmuster versehenen Rohlings. - Eine Vorrichtung zum Herstellen von Rohlingen für Klinkersteine, Ziegel oder dgl. ist in
1 allgemein mit1 bezeichnet. Diese Vorrichtung1 weist zunächst einen Extruder2 auf, der in bekannter Weise ausgebildet ist und zum Extrudieren eines Rohmaterialstranges3 dient. Dieser Rohmaterialstrang3 kann z. B. ein Tonstrang sein. - Am Ausgang des Extruders
2 ist eine in Längsrichtung (Pfeil4a ) des Rohmaterialstranges3 fördernde Transporteinrichtung vorgesehen, welche zunächst ein erstes Transportband4 aufweist, das z. B. von Stützrollen abgestützt und von Antriebsrollen angetrieben ist. - Angrenzend an das stromabwärtige Ende des ersten Transportbandes
4 der Transporteinrichtung ist eine nachfoglend näher beschriebene Prägeeinrichtung5 vorgesehen, die dazu dient, in einzelne Rohmaterial-Strangabschnitte des Rohmaterialstranges3 Oberflächenmuster und/oder Kerblinien einzuprägen. Stromabwärts der Prägeeinrichtung5 ist eine Schneideinrichtung6 angeordnet, die dazu dient, die entsprechend geprägten Strangabschnitte in einzelne Rohlinge7 zu zerschneiden, welche auf einem zweiten Transportband8 der Transporteinrichtung weiter transportiert werden. - Wesentlich für die erfindungsgemäße Vorrichtung ist die Gestaltung der Prägeeinrichtung
5 . - Die Prägeeinrichtung
5 weist einen beidseitig in Stranglängsrichtung verfahrbaren (Doppelpfeil9 ) Schlitten10 auf, der mit einem geeigneten Antrieb versehen ist, welcher insbesondere in der Lage ist, den Schlitten10 in Förderrichtung synchron zur Transportgeschwindigkeit des Rohmaterialstranges3 zu bewegen. - Auf dem Schlitten
10 der Prägeeinrichtung5 sind eine Prägeplatte11 sowie zwei Andrückplatten12 und13 angeordnet, wobei beim Ausführungsbeispiel die Prägeplatte11 vertikal angeordnet ist und in horizontaler Richtung (Pfeil11a ) gegenüber dem jeweiligen Strangabschnitt des Rohmaterialstranges3 verfahrbar ausgebildet ist. Die Andrückplatte12 ist horizontal angeordnet und in Richtung des Pfeiles12a vertikal gegen den Strangabschnitt verfahrbar, die Andrückplatte13 ist wiederum vertikal angeordnet und in Richtung des Pfeiles13a horizontal gegenüber dem Strangabschnitt verfahrbar. Erkennbar ist die Anordnung derart, dass der Strangabschnitt des Stranges3 , der sich im Bereich der Prägeeinrichtung5 befindet, von allen Seiten umschlossen ist. Die Prägeplatte11 und die Andrückplatten12 und13 werden vorzugsweise hydraulisch und/oder mechanisch bewegt, und zwar derart, dass alle Platten gleichzeitig auf den jeweiligen Strangabschnitt zufahren, um den Strangabschnitt nicht zu verschieben. - Die Prägeplatte
11 enthält auf der dem Strangabschnitt zugewandten Innenseite ein dem gewünschten Oberflächenmuster entsprechendes Negativmuster, also beispielsweise Oberflächenlinien14 und umlaufende Kerblinien15 , wie beim in2 dargestellten Ausführungsbeispiel eines geprägten Rohlings7 . - Die Schneideinrichtung
6 ist bevorzugt als Mehrfachschneideinrichtung ausgebildet und weist dazu mehrere, nur angedeutete Schneiddrähte16 auf, sie kann prinzipiell z. B. so aufgebaut sein, wie die in derDE 10 2006 010 685 A1 beschrie bene Schneideinrichtung. Insbesondere kann die Schneideinrichtung6 auch einen Synchronantrieb aufweisen, so dass die Schneiddrähte16 , die Schneideinrichtung6 synchron zum Rohmaterialstrang3 verfahrbar ist, so dass wie bei der Prägeeinrichtung5 während des Vorschubes des Rohmaterialstranges3 ein Zerschneiden des Stranges3 in Rohlinge7 möglich ist. - Der in
DE 10 2006 010 685 A1 im Einzelnen dargestellte Aufbau des Synchronantriebes für die Schneideinrichtung kann bei der Schneideinrichtung6 in gleicher oder ähnlicher Weise realisiert sein, genauso wie der prinzipielle Aufbau des Synchronantriebes der Prägeeinrichtung5 diesem Aufbau entsprechen kann. - Nach dem Extrudieren wird der Rohmaterialstrang
3 , der üblicherweise querschnittlich quaderförmig ausgebildet ist, bevorzugt hochkant stehend von der Transporteinrichtung3 in den Bereich der Prägeeinrichtung5 angefördert. Die Prägeeinrichtung umschließt mit ihrer Prägeplatte11 und den Andrückplatten12 und13 einen Bereich des Rohmaterialstranges3 , nämlich einen Rohmaterial-Strangabschnitt. Dabei bewegen sich die Prägeplatte11 und die Andrückplatten12 und13 über den Schlitten10 mit synchroner Geschwindigkeit zur Fördergeschwindigkeit des Rohmaterialstranges3 und alle Platten11 ,12 ,13 werden während der Vorschubbewegung des Rohmaterialstranges3 gleichzeitig von drei Seiten auf den Rohmaterial-Strangabschnitt zugefahren, wodurch die gewünschte Oberflächenprägung durch Eindrücken des Negativmusters der Prägeplatte11 in die zugewandte Seite des Rohmaterial-Strangabschnittes erfolgt. Anschließend werden die Platten11 ,12 ,13 wieder in ihre Ausgangslage zurückgefahren und der Synchronantrieb synchronisiert den Schlitten11 mit dem nächsten Strangabschnitt des Rohmaterialstranges3 , worauf der nächste Strangabschnitt geprägt wird. - In der stromabwärts der Prägeeinrichtung
5 angeordneten Schneideinrichtung6 wird bevorzugt ebenfalls durch synchrone Mitbewegung der Schneidelemente16 während des Vorschubs des Rohmaterialstranges3 der Schneidvorgang ausgeführt, so dass am Ausgang der Schneideinrichtung6 von dem Transportband8 der Transporteinrichtung einzelne fertig profilierte Rohlinge7 weiter transportiert und z. B. einer Trocknung zugeführt werden. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- - EP 0437858 B1 [0003, 0004]
- - DE 2705546 A1 [0004]
- - DE 102006010685 A1 [0023, 0024]
Claims (7)
- Vorrichtung zum Herstellen von Rohlingen für Klinkersteine, Ziegel oder dgl. aus einem Rohmaterialstrang mit einer den Rohmaterialstrang in Stranglängsrichtung anfördernden Transporteinrichtung, einer Prägeeinrichtung, welche wenigstens eine Prägeplatte zur Einprägung von Oberflächenmustern und/oder Kerblinien aufweist, die gegen eine Seite eines Strangabschnittes pressbar ist, und mit einer hinter der Prägeeinrichtung angeordneten Schneideinrichtung, mit welcher der Rohmaterialstrang in einzelne Rohlinge zerschneidbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Prägeeinrichtung (
5 ) entlang der Stranglängsrichtung verfahrbar angeordnet ist und einen Synchronantrieb aufweist, von dem die Prägeeinrichtung (5 ) mit zur Geschwindigkeit der Transporteinrichtung (4 ) synchronen Geschwindigkeit bewegbar ist, wobei die wenigstens eine Prägeplatte (11 ) während der Synchronbewegung der Prägeeinrichtung (5 ) an den Strangabschnitt anpressbar ist. - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Prägeeinrichtung (
5 ) neben der Prägeplatte (11 ) zwei Andrückplatten (12 ,13 ) aufweist, wobei die Prägeplatte (11 ) und die beiden Andrückplatten (12 ,13 ) gleichzeitig auf die drei freien Seitenflächen des Strangabschnittes zufahrbar sind. - Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Prägeplatte (
11 ) vertikal angeordnet und in horizontaler Richtung gegenüber dem Strangabschnitt verfahrbar ausgebildet ist. - Verfahren zum Herstellen von Rohlingen für Klinkersteine, Ziegel oder dgl. aus einem Rohmaterialstrang, wobei der Rohmaterialstrang von einer Transporteinrichtung in Stranglängsrichtung angefördert wird, von einer Prägeeinrichtung wenigstens eine Seite eines Strangabschnittes mit Oberflächenmustern und/oder Kerblinien geprägt wird, wozu wenigstens eine Prägeplatte der Prägeeinrichtung gegen eine Seite des jeweiligen Strangabschnittes gepresst wird, und wobei anschließend der Rohmaterialstrang von einer hinter der Prägeeinrichtung angeordneten Schneideinrichtung in einzelne Rohlinge zerschnitten wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Prägeeinrichtung von einem Synchronantrieb synchron zur Geschwindigkeit der Transporteinrichtung in Stranglängsrichtung verfahren wird und während des synchronen Verfahrens in Stranglängsrichtung mit ihrer wenigstens einen Prägeplatte gegen den jeweiligen Strangabschnitt angepresst wird.
- Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Prägeplatte gleichzeitig mit zwei Andrückplatten der Prägeeinrichtung gegen den jeweiligen Strangabschnitt zugefahren wird, wobei im Andrückzustand die Prägeplatte, die beiden Andrückplatten und die unterseitige Transporteinrichtung den Strangabschnitt vollständig umschließen.
- Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Prägeplatte horizontal gegen den Strangabschnitt zugefahren wird.
- Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der quaderförmige Rohmaterialstrang hochkant stehend auf der Transporteinrichtung angefördert wird.
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| DE102009017632.2A DE102009017632B4 (de) | 2009-04-16 | 2009-04-16 | Vorrichtung und Verfahren zum Herstellen von Rohlingen für Klinkersteine, Ziegel oder dgl. |
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Publications (2)
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