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DE102009017187A1 - Fraktionieranordnung - Google Patents

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DE102009017187A1
DE102009017187A1 DE102009017187A DE102009017187A DE102009017187A1 DE 102009017187 A1 DE102009017187 A1 DE 102009017187A1 DE 102009017187 A DE102009017187 A DE 102009017187A DE 102009017187 A DE102009017187 A DE 102009017187A DE 102009017187 A1 DE102009017187 A1 DE 102009017187A1
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DE
Germany
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sieve
sieve element
screen
cylindrical
Prior art date
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Withdrawn
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DE102009017187A
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English (en)
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Jonas Dr. Bergström
Reinhard Bluhm
Tillman Dr. Katzenmeier
Wolfgang Mannes
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Voith Patent GmbH
Original Assignee
Voith Patent GmbH
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Publication date
Application filed by Voith Patent GmbH filed Critical Voith Patent GmbH
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Priority to CN200980131172XA priority patent/CN102119248A/zh
Priority to PCT/EP2009/060202 priority patent/WO2010018120A2/de
Priority to EP09781554A priority patent/EP2324154A2/de
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Priority to US13/004,457 priority patent/US20110174698A1/en
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    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
    • D21D5/02Straining or screening the pulp
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
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    • D21D5/02Straining or screening the pulp
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    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
    • D21D5/02Straining or screening the pulp
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nonwoven Fabrics (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Fraktionierung einer zur Erzeugung einer Papier-, Karton-, Tissue- oder einer anderen Faserstoffbahn geeigneten Faserstoffsuspension in eine Kurzfaserfraktion mit einem hohen Anteil an kurzen Fasern und eine Langfaserfraktion mit einem hohen Anteil an langen Fasern, mit einem Siebelement (1) mit Sieböffnungen (3), welches an wenigstens einer Düse (4) vorbeigeführt wird, welche einen Strahl der Faserstoffsuspension auf das Siebelement (1) richtet, wobei die Langfaserfraktion auf der der Düse (4) zugewandten Seite des Siebelementes (1) und die Kurzfaserfraktion auf der gegenüberliegenden Seite des Siebelementes (1) gesammelt wird.
Dabei soll die Effizienz der Fraktionierung dadurch verbessert werden, dass die Gesamtfläche der Sieböffnungen (3) über 50% der Gesamtfläche des Siebelementes (1) liegt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Fraktionierung einer zur Erzeugung einer Papier-, Karton-, Tissue- oder einer anderen Faserstoffbahn geeigneten Faserstoffsuspension in eine Kurzfaserfraktion mit einem hohen Anteil an kurzen Fasern und eine Langfaserfraktion mit einem hohen Anteil an langen Fasern, mit einem Siebelement mit Sieböffnungen, welches an wenigstens einer Düse vorbeigeführt wird, welche einen Strahl der Faserstoffsuspension auf das Siebelement richtet, wobei die Langfaserfraktion auf der der Düse zugewandten Seite des Siebelementes und die Kurzfaserfraktion auf der gegenüberliegenden Seite des Siebelementes gesammelt wird.
  • Derartige Anordnungen werden meist benutzt, um Altpapierfaser-Rohstoffe so weit aufzubereiten, dass sie als Rohstoff wieder zur Herstellung von Faserstoffbahnen verwendet werden können.
  • Gemischtes Altpapier besteht oft aus verschiedenen Sorten und hat im Vergleich zu Frischzellstoff ein relativ breites Faserlängenspektrum.
  • Hierzu ist es aus der DE 2018510 bekannt, die Faserstoffsuspension auf ein Lochsieb zu spritzen, wobei die Löcher jedoch zum Verstopfen neigen.
  • In der WO 01/29297 wird daher vorgeschlagen, ein Siebelement an einer Düse vorbeizuführen. Dabei wird das Siebelement von Drähten o. ä. gebildet, die in Bewegungsrichtung des Siebes verlaufen. Die Düse befindet sich außerhalb der Schleife des Siebelementes.
  • Auch dies kann hinsichtlich der Fraktionierwirkung noch nicht befriedigen.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist es daher, die Fraktionierung mit möglichst geringem Aufwand zu verbessern.
  • Erfindungsgemäß wurde die Aufgabe dadurch gelöst, dass die Gesamtfläche der Sieböffnungen über 50% der Gesamtfläche des Siebelementes liegt.
  • Wegen der großen offenen Fläche des Siebelementes verbunden mit einer großen Anzahl von Sieböffnungen mit einer für die Fraktionierung erforderlichen geringen Ausdehnung ergibt sich eine geringe Stegbreite zwischen den Sieböffnungen. Die geringe Stegbreite ermöglicht eine effiziente Fraktionierung, wobei die durchschnittliche Stegbreite zwischen den Sieböffnungen kleiner als 4 mm, vorzugsweise kleiner als 3 mm und insbesondere kleiner als 2 mm sein sollte.
  • Um dem Siebelement trotz der geringen Stegbreite ausreichend Stabilität zu geben, ist es von Vorteil, wenn die Dicke des Siebelementes über dem 2-fachen, vorzugsweise dem 3-fachen der durchschnittlichen Stegbreite zwischen den Sieböffnungen liegt.
  • Eine vorteilhafte Umsetzung der erfinderischen Lehre ergibt sich, wenn das Siebelement eine Wabenstruktur hat oder wenn die Sieböffnungen als längliche Schlitze ausgebildet sind.
  • Dabei sollte die Breite der Schlitze des Siebelementes zwischen 0,3 und 3 mm, vorzugsweise zwischen 0,5 und 1,5 mm liegen.
  • Je nach Anordnung der Düsen sowie der Bewegungsgeschwindigkeit des Siebelementes kann es vorteilhaft sein, wenn die Schlitze des Siebelementes in Bewegungsrichtung des Siebelementes verlaufen oder aber zur Bewegungsrichtung des Siebelementes geneigt sind.
  • Zur Vereinfachung der Fertigung sowie im Interesse einer gleichmäßigen Fraktionierung sollte der überwiegende Teil der, vorzugsweise alle Schlitze des Siebelementes gleich ausgebildet sein.
  • In diesem Zusammenhang ist es des Weiteren von Vorteil, wenn der überwiegende Teil der, vorzugsweise alle Schlitze des Siebelementes gleich ausgerichtet sind.
  • Im Falle einer Neigung hat es sich als optimal für die Fraktionierung herausgestellt, wenn der überwiegende Teil der, vorzugsweise alle Schlitze des Siebelementes senkrecht zur Bewegungsrichtung des Siebelementes verlaufen.
  • Unabhängig von der Gestaltung der Sieböffnungen, aber insbesondere bei Schlitzen, ist es von Vorteil, wenn das Siebelement als rotierender, vorzugsweise senkrecht angeordneter Zylinder ausgebildet ist. Dies hat nicht nur Vorteile bei der Herstellung und Funktion, sondern erlaubt auch eine stabile Gestaltung des Siebelementes.
  • Hierbei ist es vorteilhaft, wenn das Siebelement von sich vorzugsweise über die gesamte Länge des Zylinders erstreckenden und voneinander in Bewegungsrichtung beabstandeten Stäben gebildet wird.
  • Dabei können die Stäbe einen runden Querschnitt oder aber einen mehreckigen, insbesondere einen rechteckigen Querschnitt mit zwei langen Seitenflächen aufweisen. Ein runder Querschnitt ist dann vorzuziehen, wenn ein Verstopfen der Schlitze zu befürchten ist. Bei einem rechteckigen Querschnitt besteht die Möglichkeit, die Stäbe so anzuordnen, dass die langen Seitenflächen radial verlaufen. Auf diese Weise erstrecken sich die Schlitze in radialer Richtung über die langen Seitenflächen, was nicht nur der Stabilität des Siebelementes sondern auch der Fraktionierung förderlich ist.
  • Um die Abfuhr des im zylinderförmigen Siebelement anfallenden Faserstoffes zu erleichtern, kann das zylindrische Siebelement unten offen ausgeführt werden.
  • Im Interesse eines hohen Durchsatzes der zu fraktionierenden Faserstoffsuspension sollten mehrere Düsen jeweils wenigstens einen Strahl Faserstoffsuspension auf das Siebelement richten.
  • Dabei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Düsen innerhalb des zylindrischen Siebelementes angeordnet sind. Bei Bedarf ist jedoch auch eine Anordnung der Düsen außerhalb des Siebelementes möglich. Vor allem wenn die Stäbe einen rechteckigen Querschnitt mit radial ausgerichteten, langen Seitenflächen haben, hat die Anordnung der Düsen innerhalb des zylindrischen Siebelementes Vorteile. In diesem Fall verbreitert sich die Schlitzweite wenn auch nur geringfügig radial nach außen, was die Verstopfungsgefahr der Schlitze mindert.
  • Das Fasermaterial, welches die Schlitze nicht passiert, bildet die Langfaserfraktion. Bei einer Anordnung der Düsen innerhalb des Siebelementes sollte daher unterhalb des zylindrischen Siebelementes eine Auffangwanne für die Langfaserfraktion angeordnet sein.
  • Dabei kann es passieren, dass die Langfasern an den Stäben hängen bleiben. Um diese von den Stäben zu lösen, sollte zumindest jeweils eine Druckfluid-Düse außerhalb des zylindrischen Siebelementes in Bewegungsrichtung nach einer Düse angeordnet sein, welche ein Fluid, insbesondere Dampf, Wasser oder Druckluft auf das Siebelement richtet. Die von den Stäben gelösten Langfasern fallen dann in die Auffangwanne.
  • Dementsprechend sollte außerhalb des zylindrischen Siebelementes gegenüber und/oder unterhalb einer Faserstoffsuspensions-Düse wenigstens eine Auffangwanne für die Kurzfaserfraktion angeordnet sein.
  • Alternativ kann es auch von Vorteil sein, wenn das Siebelement als endlos umlaufendes, flexibles Siebband ausgebildet ist. Dabei kann das Siebband frei oder in einem Gehäuse geführt sein. Die Führung in einem Gehäuse ist zwar aufwendiger, jedoch auch sauberer.
  • Auch hier kann das Siebband mit Vorteil eine Wabenstruktur aufweisen. Wegen der Belastung des Siebbandes sowie hinsichtlich des Herstellungsaufwandes ist es dabei vorteilhaft, wenn das Siebband aus Kunststoff besteht.
  • Allerdings kann es ebenso von Vorteil sein, wenn das Siebband von quer zur Bewegungsrichtung und voneinander beabstandeten Stäben gebildet wird, die vorzugsweise an den Enden und/oder in bestimmten Abständen quer zur Bewegungsrichtung des Siebbandes miteinander verbunden sind und aus Metall bestehen. Auf diese Weise bilden sich zwischen den Stäben beinahe über die gesamte Länge der Stäbe verlaufende Schlitze. Die Verbindung zwischen den Stäben kann über flexible Kunststoffverbindungen erfolgen.
  • Um die Belastung des Siebbandes zu begrenzen, sollte dieses über rotierende Leitwalzen umgelenkt werden.
  • Zur Fraktionierung sollten die Faserstoffsuspensions-Düsen nur auf einer Seite des Siebbandes angeordnet sein und jeweils einen Faserstoffsuspensionsstrahl vorzugsweise in den Einlaufzwickel zwischen dem Siebband und einer Leitwalze richten. Während die Kurzfasern weitestgehend durch die Sieböffnungen gelangen, bleiben die Langfasern an den Stegen des Siebbandes hängen.
  • Während der Umschlingung der Leitwalze kommt es außerdem zu einem Aufspreizen der Sieböffnungen an der während der Umschlingung außen liegenden Seite des Siebbandes. Die Vergrößerung der Sieböffnungen auf dieser Seite verbessert den Durchsatz der Kurzfasern.
  • Nach dieser Leitwalze sollte das Siebband dann vorzugsweise durch die Umschlingung einer folgenden Leitwalze in der entgegengesetzten Richtung gekrümmt werden. Auf diese Weise spreizen sich die Sieböffnungen auf der Seite des Siebbandes, auf der die Langfasern hängen geblieben sind, was ihre Entfernung erleichtert.
  • Dabei können auch Druckfluid-Düsen zum Einsatz kommen, welche auf der den Faserstoffsuspensions-Düsen gegenüberliegenden Seite des Siebbandes und nach diesen angeordnet sind und das Fluid auf das Siebband richten. Das Fluid strömt durch die Sieböffnungen und reißt auf der gegenüberliegenden Seite die Langfasern vom Siebband weg.
  • Idealerweise liegt das Band nicht direkt mit den Stegen auf den Leitwalzen auf, sondern hat hierfür abgehobene Laufflächen, welche vorzugsweise von den Kunststoffverbindungen gebildet werden können.
  • Dementsprechend sollte auf jeder Seite des Siebbandes jeweils zumindest eine Auffangwanne für den Faserstoff angeordnet sein. Während auf der Seite des Siebbandes mit den Faserstoffsuspensions-Düsen die Langfasern angereichert werden, sind es auf der gegenüberliegende Seite die Kurzfasern.
  • Eine Durchsatzerhöhung ist beispielsweise leicht möglich, wenn mehrere Faserstoffsuspensions-Düsen in Bewegungsrichtung des Siebbandes hintereinander und/oder quer zur Bewegungsrichtung nebeneinander angeordnet werden.
  • Nachfolgend soll die Erfindung an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. In der beigefügten Zeichnung zeigt:
  • 1: eine schematische Darstellung eines Fraktionators;
  • 2: einen Querschnitt durch diesen;
  • 3: einen Ausschnitt eines Siebelementes 1 mit Wabenstruktur;
  • 4: ein Siebband mit Stäben 2 und
  • 5: eine Draufsicht auf einen Fraktionator mit Siebband.
  • Der Fraktionator gemäß 1 wird von einem rotierenden, zylindrischen Siebelement 1 gebildet. Dabei besteht der senkrecht angeordnete Zylindermantel aus axial verlaufenden und voneinander beabstandeten starren Stäben 2 aus Metall. Die Stäbe 2 verlaufen über die gesamte Länge des Zylinders und bilden zwischen sich jeweils Sieböffnungen 3 in Form eines sehr langen Spaltes bzw. Schlitzes. Die Schlitze haben eine Weite zwischen 0,3 und 3, vorzugsweise zwischen 0,5 und 1,5 mm und erstrecken sich somit senkrecht zur Rotationsrichtung des Siebelementes 1.
  • Wie in 2 zu sehen, haben die Stäbe 2 einen rechteckigen Querschnitt mit zwei langen Seitenflächen, die hinsichtlich des Zylinders radial verlaufen.
  • Innerhalb des zylinderförmigen Siebelementes 1 befinden sich hier beispielhaft drei über den Umfang verteilt angeordnete Düsen 4, welche jeweils einen Strahl der Faserstoffsuspension gegen das Siebelement 1 richten. Die Düsen 4 können den Strahl senkrecht oder geneigt auf die Schlitze richten.
  • Dabei gelangen die kurzen Fasern problemlos durch die Schlitze, während die langen Fasern an den Stäben 2 abprallen oder hängen bleiben. Da das Siebelement 1 rotiert, werden die hängen gebliebenen, langen Fasern aus dem Bereich der Düse 4 bewegt, was einem Verstopfen der Schlitze vorbeugt.
  • Auf der den Düsen 4 gegenüberliegenden Seite des Siebelementes 1 befindet sich jeweils eine Auffangwanne 7 zum Aufnehmen und Abtransportieren der Kurzfasern sowie des durch die Schlitze gelangten Teil des Wassers der Faserstoffsuspension.
  • Um die Langfasern von den Stäben 2 abzulösen, richten jeweils außerhalb des zylindrischen Siebelementes 1 in Bewegungsrichtung 8 nach einer Düse 4 angeordnete Luft-Düsen 5 Druckluft auf das Siebelement 1. Die hierdurch abgelösten Langfasern werden gemeinsam mit den beim Aufsprühen bereits abgeprallten Langfasern und dem Rest des Wassers der Faserstoffsuspension von einer unter dem zylindrischen Siebelement 1 angeordneten Auffangwanne 6 aufgenommen.
  • Alternativ zu den Stäben 2 kann das Siebelement 1 auch eine Wabenstruktur, wie in 3 dargestellt, aufweisen, was ebenso geringe Stegbreiten ermöglicht. Sofern das Siebelement 1 keiner Verbiegung ausgesetzt ist, so kann die Wabenstruktur aus Metall bestehen, im anderen Fall aus Kunststoff.
  • Bei der in 4 und 5 gezeigten Ausführung wird das Siebelement 1 von einem endlos umlaufenden flexiblen Siebband gebildet.
  • Dieses Siebband kann eine Wabenstruktur haben oder aber, wie in 4 zu sehen, starre Stäbe 2 aus Metall besitzen. Dabei verlaufen die voneinander beabstandeten Stäbe 2 quer zur Bewegungsrichtung 8 des Siebbandes. Die Verbindung zwischen den Stäben 2 erfolgt über eine flexible Kunststoffverbindung 11 an den Enden der Stäbe 2 und in der Mitte.
  • Die Kunststoffverbindungen 11 können als abgehobene Laufflächen bei der Umlenkung an den Leitwalzen 12 genutzt werden und/oder in bestimmten Abständen quer zur Bewegungsrichtung 8 des Siebbandes angeordnet sein.
  • Auf seinem Weg wird das Siebband mehrfach über rotierende Leitwalzen 12 umgelenkt. Zumindest vor einer Leitwalze 12 richtet eine Düse 4 einen Strahl mit zu fraktionierender Faserstoffsuspension in den Einlaufzwickel zwischen Siebband und Leitwalze 12.
  • Die Kurzfasern der Faserstoffsuspension gelangen durch die Sieböffnungen 3 und werden auf dieser Seite von einer Auffangwanne 7 aufgenommen. Danach umschlingt das Siebband eine Leitwalze 12 auf der gegenüberliegenden Seite, was zur Ablösung der auf dieser Seite hängen gebliebenen Langfasern der Faserstoffsuspension führen soll.
  • Dementsprechend befindet sich auf der Seite des Siebbandes mit den Düsen 4 auch die Auffangwanne 6 für die Langfasern. Um die Ablösung der Langfasern noch zu unterstützen, kann von Fluid-Düsen 5 ein Druckfluid, beispielsweise Wasser oder Druckluft auf die den Faserstoffsuspensions-Düsen 4 gegenüberliegende Seite des Siebbandes gerichtet werden.
  • In allen Fällen entspricht die von den Sieböffnungen 3 gebildete, offene Fläche des Siebelementes 1 mehr als 50% der wirksamen Oberfläche des Siebelementes 1. In Verbindung mit einer Vielzahl von für das Zurückhalten der Langfasern erforderlichen, relativ kleinen Sieböffnungen 3 ergeben sich dabei auch sehr schmale Stegbreiten von durchschnittlich oder zumindest überwiegend höchstens 2 mm. Im Ergebnis ermöglicht dies eine sehr effiziente Fraktionierung.
  • Zur Gewährleistung einer ausreichenden Stabilität ist das Siebelement 1 entsprechend dick ausgeführt.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 2018510 [0004]
    • - WO 01/29297 [0005]

Claims (27)

  1. Anordnung zur Fraktionierung einer zur Erzeugung einer Papier-, Karton-, Tissue- oder einer anderen Faserstoffbahn geeigneten Faserstoffsuspension in eine Kurzfaserfraktion mit einem hohen Anteil an kurzen Fasern und eine Langfaserfraktion mit einem hohen Anteil an langen Fasern, mit einem Siebelement (1) mit Sieböffnungen (3) welches an wenigstens einer Düse (4) vorbeigeführt wird, welche einen Strahl der Faserstoffsuspension auf das Siebelement (1) richtet, wobei die Langfaserfraktion auf der der Düse (4) zugewandten Seite des Siebelementes (1) und die Kurzfaserfraktion auf der gegenüberliegenden Seite des Siebelementes (1) gesammelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtfläche der Sieböffnungen (3) über 50% der Gesamtfläche des Siebelementes (1) liegt.
  2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stegbreite zwischen den Sieböffnungen (3) kleiner als 4 mm, vorzugsweise kleiner als 3 mm und insbesondere kleiner als 2 mm ist.
  3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke des Siebelementes (1) über dem 2-fachen, vorzugsweise dem 3-fachen der durchschnittlichen Stegbreite zwischen den Sieböffnungen (3) liegt.
  4. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Düsen (4) jeweils wenigstens einen Strahl Faserstoffsuspension auf das Siebelement (1) richten.
  5. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Siebelement (1) eine Wabenstruktur aufweist.
  6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sieböffnungen (3) als längliche Schlitze ausgebildet sind.
  7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Schlitze des Siebelementes (1) zwischen 0,3 und 3 mm, vorzugsweise zwischen 0,5 und 1,5 mm liegt.
  8. Anordnung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze des Siebelementes (1) in Bewegungsrichtung (8) des Siebelementes (1) verlaufen.
  9. Anordnung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze des Siebelementes (1) zur Bewegungsrichtung (8) des Siebelementes (1) geneigt sind.
  10. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der überwiegende Teil der, vorzugsweise alle Schlitze des Siebelementes (1) gleich ausgebildet sind.
  11. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der überwiegende Teil der, vorzugsweise alle Schlitze des Siebelementes (1) gleich ausgerichtet sind.
  12. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der überwiegende Teil der, vorzugsweise alle Schlitze des Siebelementes (1) senkrecht zur Bewegungsrichtung (8) verlaufen.
  13. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Siebelement (1) als rotierender, vorzugsweise senkrecht angeordneter Zylinder ausgebildet ist.
  14. Anordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Siebelement von sich vorzugsweise über die gesamte Länge des Zylinders erstreckenden und voneinander beabstandeten Stäben (2) gebildet wird.
  15. Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe (2) einen runden Querschnitt besitzen.
  16. Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe (2) einen rechteckigen Querschnitt mit zwei langen Seitenflächen aufweisen und die langen Seitenflächen vorzugsweise radial verlaufen.
  17. Anordnung nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das zylindrische Siebelement (1) unten offen ist.
  18. Anordnung nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen (4) innerhalb des zylindrischen Siebelementes (1) angeordnet sind.
  19. Anordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des zylindrischen Siebelementes (1) eine Auffangwanne (6) für die Langfaserfraktion angeordnet ist.
  20. Anordnung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest jeweils eine Druckfluid-Düse (5) außerhalb des zylindrischen Siebelementes (1) in Bewegungsrichtung (8) nach einer Düse (4) angeordnet ist, welche ein Fluid, vorzugsweise Wasser, Dampf oder Druckluft auf das Siebelement (1) richtet.
  21. Anordnung nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass außerhalb des zylindrischen Siebelementes (1) gegenüber und/oder unterhalb einer Düse (4) wenigstens eine Auffangwanne (7) für die Kurzfaserfraktion angeordnet ist.
  22. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Siebelement (1) als endlos umlaufendes, flexibles Siebband ausgebildet ist.
  23. Anordnung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Siebband eine Wabenstruktur aufweist und vorzugsweise aus Kunststoff besteht.
  24. Anordnung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Siebband von quer zur Bewegungsrichtung (8) und voneinander beabstandeten Stäben (2) gebildet wird, die vorzugsweise an den Enden und/oder in bestimmten Abständen quer zur Bewegungsrichtung (8) miteinander verbunden sind.
  25. Anordnung nach einem der Ansprüche 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Siebband über rotierende Leitwalzen (12) umgelenkt wird, wobei das Siebband vorzugsweise nur über abgehobene Laufflächen mit den Leitwalzen (12) in Kontakt steht.
  26. Anordnung nach einem der Ansprüche 22 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen (4) nur auf einer Seite des Siebbandes angeordnet sind und jeweils einen Faserstoffsuspensionsstrahl vorzugsweise in den Einlaufzwickel zwischen dem Siebband und einer Leitwalze (12) richten.
  27. Anordnung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Seite des Siebbandes jeweils zumindest eine Auffangwanne (6, 7) für den Faserstoff angeordnet ist.
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