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DE202006006820U1 - Entwässerungselement in der Siebpartie einer Materialbahn-Herstellungsmaschine und Deckel des Entwässerungselements einer Materialbahn-Herstellungsmaschine - Google Patents

Entwässerungselement in der Siebpartie einer Materialbahn-Herstellungsmaschine und Deckel des Entwässerungselements einer Materialbahn-Herstellungsmaschine Download PDF

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    • D21F1/48Suction apparatus
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Abstract

Entwässerungselement der Siebpartie einer Materialbahn-Herstellungsmaschine, wobei diese Siebpartie ein umlaufendes Langsieb (12) hat, das in Kontakt mit der Wand (16) des Entwässerungselements (10) gebracht ist, und diese Wand (16) eine nichtpulsierende Saugzone (18) aufweist, die wenigstens die Breite des Siebes (12) hat, dadurch gekennzeichnet, dass in Laufrichtung des Siebes (12) betrachtet hinter der Saugzone (18) in der besagten Wand (16) eine im Wesentlichen in Querrichtung der Materialbahn-Herstellungsmaschine verlaufende Austrittsrille (20) vorhanden ist.

Description

  • Gegenstand dieser Erfindung ist ein Entwässerungselement in der Siebpartie einer Materialbahn-Herstellungsmaschine, wobei diese Siebpartie ein bewegliches Langsieb aufweist, das in Kontakt mit der Wand des Entwässerungselements gebracht ist, und diese Wand eine wenigstens siebbreite nichtpulsierende Saugzone aufweist. Gegenstand der Erfindung ist auch der Deckel eines Entwässerungselements einer Materialbahn-Herstellungsmaschine.
  • In Materialbahn-Herstellungsmaschinen hat man pulsierende und nichtpulsierende Entwässerungselemente ein gesetzt. Mit nichtpulsierenden Entwässerungselementen erzielt man eine gute Retention, mit pulsierenden Entwässerungselementen wiederum eine gute Formation.
  • Nichtpulsierende Entwässerung hat man vielfach mit einer Walzeneinheit mit daran anschließender pulsierender Leisteneinheit verwirklicht. Mit dieser Anordnung hat man zunächst eine gute Retention und danach eine verbesserte Formation, d.h. Blattbildung erzielt. Der Einsatz des Walzen-Doppelsiebformers setzt Grenzen bezüglich der Produktionsgeschwindigkeit. Die Möglichkeit für eine Erhöhung der Produktionsgeschwindigkeit führte dann zum Einsatz von Leisten-Doppelsiebformern, bei denen gleich zu Beginn eine pulsierende Entwässerung erfolgt. Diese lieferten allerdings eine sehr niedrige Retention und in z-Richtung anisotropes Papier. Bei den vorgenannten Techniken auftretende Probleme hat man zum Beispiel auf die in der Patentschrift WO2004/018768 beschriebenen Weisen gelöst. Bei der darin beschriebenen Technik sind die nichtpulsierenden Entwässerungselemente mit einer im Entwässerungselement inbegriffenen nichtpulsierenden Saugzone verwirklicht. Eine solche nichtpulsierende Entwässerung liefert bekanntlich eine bessere Retention als eine pulsierende, jedoch eine schlechtere Formation. Außerdem wächst die Größe der Materialbahn-Herstellungsmaschine mit zunehmender Produktionsgeschwindigkeit.
  • Aufgabe dieser Erfindung ist nun die Schaffung eines Entwässerungselements für die Siebpartie einer Materi albahn-Herstellungsmaschine, das ein gegenüber bisher besseres Retentions/Formations-Verhältnis liefert. Die kennzeichnenden Merkmale des erfindungsgemäßen Entwässerungselements gehen aus Schutzanspruch 1 hervor.
  • Weiter soll mit der Erfindung auch ein Deckel für ein Entwässerungselement einer Materialbahn-Herstellungsmaschine geschaffen werden. Die kennzeichnenden Merkmale des erfindungsgemäßen Deckels gehen aus Schutzanspruch 5 hervor. An dem erfindungsgemäßen Entwässerungselement und seinem Deckel ist hinter der Saugzone eine Austrittsrille angeordnet. Mit dem erfindungsgemäßen Entwässerungselement lässt sich mit ein und demselben Entwässerungselement sowohl pulsierende als auch nichtpulsierende Entwässerung verwirklichen. Dabei erfolgt unmittelbar auf die nichtpulsierende Entwässerung eine pulsierende Entwässerung in die gleiche Richtung wie die nichtpulsierende Entwässerung. Da nun nichtpulsierende und pulsierende Entwässerung im gleichen Entwässerungselement vereint sind, wird insgesamt eine geringere Baugröße erzielt, was ja bekanntlich ein zentrales Ziel bei der Konstruktion von Papiermaschinen ist, da sonst die Abmessungen der Maschinen mit steigender Produktionsgeschwindigkeit ständig zunehmen würden.
  • Das erfindungsgemäße Entwässerungselement kann in der Siebpartie von Materialbahn-Herstellungsmaschinen eingesetzt werden. Die Siebpartie hat ein als endlose Schlaufe umlaufendes Langsieb. Dieses Langsieb befin det sich in Kontakt mit einer Wand des Entwässerungselements, wobei diese Wand eine wenigstens siebbreite nichtpulsierende Saugzone aufweist. In Sieblaufrichtung betrachtet hinter der Saugzone ist in der besagten Wand eine sich im Wesentlichen in Querrichtung der Materialbahn-Herstellungsmaschine erstreckende Austrittsrille angeordnet. Die Saugzone und die Austrittsrille befinden sich also in jener Wand, die vom Langsieb berührt wird. Mit anderen Worten, bewegt sich dieses Sieb, so wird der auf dem Sieb befindlichen Fasersuspension zuerst in der Saugzone Wasser entzogen, wonach der Sog mit der Austrittsrille fortgesetzt wird. Mit der Saugzone bewirkt man eine nichtpulsierende Entwässerung, mit der Austrittsrille eine pulsierende Entwässerung. Somit wird zunächst in der Saugzone eine gute Retention erzielt, wonach dann mit der Austrittsrille die Formation verbessert wird. Da die pulsierende Entwässerung in der gleichen Richtung wie die nichtpulsierende Entwässerung und unmittelbar nach dieser erfolgt, ergibt sich für die herzustellende Materialbahn ein ausgezeichnetes Formationspotenzial. Auch die durch die nichtpulsierende Entwässerung bewirkte geringfügige Markierung wird wirksam eliminiert, weil ja die pulsierende Entwässerung unmittelbar nach der nichtpulsierenden Entwässerung und in die gleiche Richtung wie diese erfolgt.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist in Sieblaufrichtung betrachtet vor der Saugzone in der besag ten Wand eine im Wesentlichen quer zur Materialbahn-Herstellungsmaschine gerichtete Eintrittsrille vorhanden. Die Eintrittsrille, die Saugzone und die Austrittsrille sind also in jener Wand angeordnet, die vom Langsieb berührt wird. Mit der besagten Eintrittsrille wird Luft, die sich unter den Stoffstrahl des Stoffauflaufs gemischt hat, entfernt. Durch die Eintrittsrille wird auch die in den keilförmigen Siebspalt getriebene Luft, die sich noch nicht mit der Fasersuspension vermischt hat, sondern als getrennte Phase vorliegt, sehr wirksam entfernt. Da also die Eintrittsrille einen Großteil der in den Siebspalt getriebenen und teils unter den Stoffstrahl gemischten Luft eliminiert, wird in der Saugzone der auf dem Sieb befindlichen Fasersuspension mehr Wasser entzogen als in einer Saugzone, der keine Eintrittsrille vorgeschaltet ist. In der auf die Saugzone folgenden Austrittsrille geschieht die Entwässerung pulsierend mit der Folge einer verbesserten Formation. Bei einigen Papiersorten trat das Problem auf, dass das Bohrungsmuster der Löcher der Entwässerungszone an der Bahnoberfläche schwach sichtbar war. Dieses Problem wird mit der Austrittsrille eliminiert, die das Feuchteprofil der Bahn ausgleicht. Die mit der Eintrittsrille erfolgende Entlüftung der breit liegenden Faserstoffschicht erlaubt, bezogen auf gleiche Produktionsgeschwindigkeit, den Einsatz einer kürzeren Saugzone.
  • Bei einer anderen Ausführungsform besteht die Eintrittsrille oder die Austrittsrille oder bestehen beide Rillen aus einem ununterbrochenen sich durch die Wand hindurch erstreckenden Schlitz. Die Länge des Schlitzes ist so bemessen, dass er im Wesentlichen über die gesamte Breite des Siebes und der zu bildenden Materialbahn reicht. Erstreckt sich die Rille so als Schlitz durch die Wand hindurch, gestaltet sich ihre Bearbeitung einfach. Und da sich dieser die Rille bildende Schlitz im Wesentlichen über die gesamte Breite des Siebs erstreckt, wird die auf dem Sieb liegende Faserstoffschicht gleichzeitig über ihre gesamte Breite pulsierend entwässert. Eine solche zeitgleich erfolgende pulsierende Entwässerung bedeutet für die Faserstoffbahn ein gutes Formationspotenzial. Die besagte Wand des Entwässerungselements, an der sich die Saugzone und die Austrittsrille befinden, kann aus zahlreichen verschiedenen Werkstoffen hergestellt werden; bevorzugt wird sie jedoch aus keramischem Werkstoff gefertigt.
  • Im Folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, in denen einige Ausführungsformen der Erfindung dargestellt sind, genauer beschrieben.
  • Es zeigen:
  • 1 das erfindungsgemäße Entwässerungselement im Einsatz in der Siebpartie einer Materialbahn-Herstellungsmaschine;
  • 2 den erfindungsgemäßen Entwässerungselement-Deckel schräg seitlich betrachtet; und
  • 3 ein Schnittbild des erfindungsgemäßen Entwässerungselement-Deckels.
  • 1 zeigt also das erfindungsgemäße Entwässerungselement 10 im Einsatz in der Siebpartie einer Materialbahn-Herstellungsmaschine. Die Siebpartie umfasst zwei Langsiebe 12 und 14, die als endlose Schlaufen umlaufen. Das Sieb 12 befindet sich in Kontakt mit der Wand 16 des Entwässerungselements 10, und diese Wand 16 hat eine nichtpulsierende Saugzone 18 von wenigstens der Breite des Siebes 12. Gemäß der Erfindung hat die Wand 16 in Laufrichtung des Siebes 12 betrachtet hinter der Saugzone 18 nun überraschend eine Austrittsrille 20. Die Saugzone 18 und die Austrittsrille 20 sind also an jener Wand angeordnet, die vom Sieb 12 berührt wird. Die Saugzone ist bevorzugt gelocht. Der Fasersuspension 22 wird, während sie das Entwässerungselement 10 passiert, durch das Sieb 12 hindurch Wasser entzogen, zuerst in der Saugzone 18 und danach an der Austrittsrille 20. In der Saugzone erfolgt nichtpulsierende Entwässerung. An der Austrittsrille wiederum erfolgt pulsierende Entwässerung. Nichtpul sierende Entwässerung erfolgt in der Siebpartie auf dem Abschnitt P1, pulsierende Entwässerung wiederum auf dem Abschnitt P2. In der nichtpulsierenden Saugzone werden zunächst eine intensive Entwässerung und eine gute Retention erzielt; mit der darauf folgenden Austrittsrille wird die Formation verbessert. Da die pulsierende Entwässerung in die gleiche Richtung wie die nichtpulsierende Entwässerung und unmittelbar nach dieser erfolgt, ergibt sich für die herzustellende Materialbahn ein ausgezeichnetes Formationspotenzial; gleichzeitig wird die von der nichtpulsierenden Entwässerung verursachte Markierung eliminiert. Der in 1 gezeigte Fall repräsentiert nur eines der zahlreichen möglichen Einsatzobjekte des erfindungsgemäßen Entwässerungselements, das auch in vielen anderen Siebpartie-Typen eingesetzt werden kann.
  • Das in 1 gezeigte Entwässerungselement 10 hat außerdem in Laufrichtung des Siebes 12 betrachtet vor der Saugzone 18 in der Wand 16 eine Eintrittsrille 24, die sich gleich der Austrittsrille im Wesentlichen in Querrichtung der Materialbahn-Herstellungsmaschine erstreckt. Die Eintrittsrille 24, die Saugzone 18 und die Austrittsrille 20 sind an der gleichen Wand 16 angeordnet. Das Sieb 12, das auf seiner zur Wand 16 entgegengesetzten Seite mit Fasersuspension 22 bedeckt ist, berührt die Wand 16 beim Passieren derselben. Der neben dem Stoffauflauf 26 eingezeichnete Pfeil zeigt die Laufrichtung des Siebes und der Fasersuspension an. Die Leitwalzen 28 und 30 dienen zur Führung der Siebe 12 und 14. Der Fasersuspensionsstrahl 22 wird aus dem Stoffauflauf 26 zwischen den Leitwalzen 28 und 30 hindurch zwischen die Siebe 12 und 14 gespritzt. Nach erfolgter Entwässerung hat sich aus der Fasersuspension 22 die Bahn 46 gebildet. Die Entwässerung der Fasersuspension wird durch das erfindungsgemäße Entwässerungselement intensiviert. Zusammen mit der Fasersuspension gelangt auch Luft zwischen die beiden Siebe, die mit der Eintrittsrille wirksam entfernt werden kann. Die Eintrittsrille führt auf hoch wirksame Weise jene Luft ab, die sich noch nicht mit der Fasersuspension vermischt hat, d.h. noch als separate Schicht vorliegt. Wird nun mit der Eintrittsrille ein beträchtlicher Teil der von der auf dem Sieb ausgebreiteten Fasersuspension mitgeführten Luft eliminiert, so erfolgt in der auf die Eintrittsrille folgenden Saugzone eine intensivere Entwässerung der auf dem Sieb befindlichen Fasersuspensionsschicht als in einer Saugzone ohne vorgeschaltete Eintrittsrille. In der auf die Saugzone folgenden Austrittsrille erfolgt eine pulsierende Entwässerung, was zu verbesserter Formation führt. Die mit der Eintrittsrille erfolgende Entlüftung der auf dem Sieb befindlichen Fasersuspensionsschicht ermöglicht den Einsatz einer kürzeren Saugzone oder einer Saugzone geringeren Vakuums. Infolge der intensiveren Entwässerung besteht auch die Möglichkeit, die Produktionsgeschwindigkeit anzuheben.
  • Bei dem in 1 gezeigten Entwässerungselement 10 durchbrechen die Eintrittsrille 24 und die Austrittsrille 20 den Deckel 36, d.h. beide Rillen bestehen aus Schlitzen. Das erforderliche Pulsieren kann zum Beispiel mit der Austrittsrille, an die über passende Kanäle (nicht dargestellt) ein Vakuum gelegt ist, bewirkt werden. Bevorzugt besteht die Austrittsrille 20 aus einem Austrittsschlitz 32, der sich durch die Wand 16 hindurch erstreckt. Dabei erfolgt dann die Entwässerung gleichmäßig über die gesamte Schlitzlänge. Auch lässt sich der Austrittsschlitz einfacher herstellen als z.B. komplizierte Kanäle. Die Eintrittsrille 24 besteht entsprechend bevorzugt aus einem Eintrittsschlitz 34. Der Eintrittsschlitz ermöglicht entsprechend eine gleichmäßige Entwässerung über die gesamte Siebbreite. Die besagte Entwässerungselement-Wand mit ihrer Eintrittsrille, Saugzone und Austrittsrille kann aus zahlreichen verschiedenen Werkstoffen gefertigt werden; bevorzugt wird sie aus keramischem Werkstoff hergestellt.
  • Der in 2 gezeigte erfindungsgemäße Deckel 36 des Entwässerungselements hat eine Eintrittskante 38 und eine Austrittskante 40. Weiter hat der Deckel 36 eine Saugzone 18. Gemäß der Erfindung ist am Deckel 36 zwischen der Saugzone 18 und der Austrittskante 40 eine Austrittsrille 20 angeordnet. Die Laufrichtung des Siebes ist in 2 durch Pfeil angegeben. Das Sieb befindet sich in Kontakt mit dem Deckel und erreicht diesen an der Vorder-, d.h. Eintrittskante 38 und verlässt ihn an der Hinter-, d.h. Austrittskante 40. Die Austrittsrille 20 verläuft im Wesentlichen in Querrichtung des Deckels 36, kann aber 0–20°, bevorzugt 0–10° von der Querrichtung der Materialbahn-Herstellungsmaschine abweichen. In Richtung der Deckeloberfläche betrachtet brauchen die Rillen nicht gerade zu verlaufen, sondern können z.B. Zickzackform haben (nicht dargestellt). Auch können mehrere solche Rillen vorhanden sein (nicht dargestellt). Wesentlich ist, dass mit der Saugzone eine nichtpulsierende Entwässerung und mit der Austrittsrille eine pulsierende Entwässerung bewirkt wird. In der nichtpulsierenden Saugzone wird zunächst eine gute Retention erzielt, worauf dann mit der Austrittsrille die Formation verbessert wird. Da die pulsierende Entwässerung in die gleiche Richtung wie die nichtpulsierende Entwässerung und unmittelbar nach dieser erfolgt, erreicht man für die herzustellende Materialbahn ein sehr gutes Formationspotenzial. Außerdem wird die durch die nichtpulsierende Entwässerung eventuell verursachte Markierung durch die in die gleiche Richtung erfolgende pulsierende Entwässerung effektiv eliminiert. Die in 2 gezeigten im Draufblick runden Löcher sind eine Möglichkeit zur Verwirklichung nichtpulsierender Entwässerung. Nichtpulsierende Entwässerung kann aber auch durch angenähert in Maschinenrichtung verlaufende Rillen verwirklicht werden. Verlaufen diese Rillen fast in Maschinenrichtung, verursachen sie keine abrupte Druckveränderung, sondern richten das Vakuum sukzessiv auf verschiedene Stellen in Querrichtung der Materialbahn-Herstellungsmaschine. Die von ihnen bewirkte Entwässerung ist dann nichtpulsierend. Bevorzugt dienen jedoch im Wesentlichen runde Löcher zur Beaufschlagung der auf der anderen Siebseite befindlichen Fasersuspension mit Vakuum.
  • Der in 2 gezeigte Deckel 36 hat zwischen der Eintrittskante 38 und der Saugzone 18 eine Eintrittsrille 24, die sich im Wesentlichen in Querrichtung der Materialbahn-Herstellungsmaschine erstreckt. Zusammen mit der Fasersuspension gelangt zwischen die beiden Siebe Luft, die sich mit der Eintrittsrille wirksam eliminieren lässt. Wird nun mit der Eintrittsrille ein beträchtlicher Teil der mit der auf dem Sieb ausgebreiteten Fasersuspension mitlaufenden Luft eliminiert, so erfolgt in der auf die Eintrittsrille folgenden Saugzone eine intensivere Entwässerung der Fasersuspensionsschicht als bei einem Deckel 36 ohne Eintrittsrille. Die Eintrittsrille 24 und die Austrittsrille 20 erstrecken sich beide durch den Deckel 36 hindurch, d.h. die Eintrittsrille besteht aus einem Eintrittsschlitz 34, die Austrittsrille 20 aus einem Austrittsschlitz 32. Der Eintrittsschlitz 34 und der Austrittsschlitz 32 lassen sich leicht bearbeiten, und beide Schlitze erstrecken sich im Wesentlichen in Querrichtung des Deckels 36. Der Eintrittsschlitz 34 und der Austrittsschlitz 32 entsprechen in ihrer Länge im We sentlichen der Breite des Siebes und der Saugzone. Der Eintrittsschlitz 34 und der Austrittsschlitz 32 erstrecken sich mit ihren Längsachsen in Querrichtung der Materialbahn-Herstellungsmaschine. Der Eintrittsschlitz 34 und der Austrittsschlitz 32 haben als Fortsätze Rillen, wobei die Eintrittsrille 24 und die Austrittsrille 20 die gesamte Breite des Deckels decken können. Die Breite der Austrittsrille, d.h. ihre Ausdehnung in Längsrichtung der Materialbahn-Herstellungsmaschine, also in Maschinenrichtung, beträgt 5–40 mm, bevorzugt 10–20 mm. Die Länge des Deckels in Maschinenrichtung beträgt 200–700 mm, bevorzugt 350–500 mm.
  • In 3 ist der Deckel 36 des erfindungsgemäßen Entwässerungselements im Schnitt gezeigt, Die Außenfläche 42 des Deckels 36, die vom Sieb berührt wird, ist gewölbt. Durch den gewölbten Deckel wird der Siebspalt geschlossen. Der Krümmungsradius der Außenfläche beträgt 300–8000 mm, bevorzugt 900–2000 mm. In der Mitte des Deckels befindet sich die Saugzone 18. Zwischen der Eintrittskante 38 und der Saugzone 18 befindet sich der Eintrittsschlitz 34, zwischen der Saugzone 18 und der Austrittskante 40 der Austrittsschlitz 32. Der Eintrittsschlitz 34 und der Austrittsschlitz 32 verlaufen beide schräg zum Deckelende. Auch die bevorzugt runden Bohrungen/Löcher 44 der Saugzone 18 verlaufen schräg zur Sieblaufrichtung.
  • Nichtpulsierende Entwässerung bedeutet hier Wasserentzug aus der Fasersuspension in dem Fall, wenn auf die Faserstoffschicht keine von der Form des Entwässerungselements verursachten Druckimpulse wirken. Solche „pulsationsfreie“ Formen sind runde und ovale Löcher und im Wesentlichen in Bahnlaufrichtung verlaufende Rillen. Im Bereich der nichtpulsierenden Entwässerung erfolgt der Wasserentzug aus der Fasersuspension infolge der Wirkung von Vakuum, Siebspannung und Deckelwölbung.
  • Im Bereich der pulsierenden Entwässerung werden auf die Fasersuspension von der Form des Entwässerungselements verursachte Druckimpulse gerichtet. Solche Formen sind u.a. in Maschinenquerrichtung verlaufende Entwässerungsleisten.

Claims (6)

  1. Entwässerungselement der Siebpartie einer Materialbahn-Herstellungsmaschine, wobei diese Siebpartie ein umlaufendes Langsieb (12) hat, das in Kontakt mit der Wand (16) des Entwässerungselements (10) gebracht ist, und diese Wand (16) eine nichtpulsierende Saugzone (18) aufweist, die wenigstens die Breite des Siebes (12) hat, dadurch gekennzeichnet, dass in Laufrichtung des Siebes (12) betrachtet hinter der Saugzone (18) in der besagten Wand (16) eine im Wesentlichen in Querrichtung der Materialbahn-Herstellungsmaschine verlaufende Austrittsrille (20) vorhanden ist.
  2. Entwässerungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Laufrichtung des Siebes (12) betrachtet vor der Saugzone (18) in der besagten Wand (16) eine im Wesentlichen in Querrichtung der Materialbahn-Herstellungsmaschine verlaufende Eintrittsrille (24) vorhanden ist.
  3. Entwässerungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsrille (20) oder die Eintrittsrille (24) oder beide Rillen aus einem ununterbrochenen sich durch die Wand (16) hindurch erstreckenden Schlitz besteht, der sich im Wesentlichen über die Breite des Siebes (12) erstreckt.
  4. Entwässerungselement nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die besagte Wand (16) des Entwässerungselements (10) aus keramischem Werkstoff besteht.
  5. Zum Entwässerungselement einer Materialbahn-Herstellungsmaschine gehörender Deckel (36), der eine Eintrittskante (38) und eine Austrittskante (40) aufweist und zwischen dieser Eintrittskante (38) und Austrittskante (40) eine nichtpulsierende Saugzone (18) von wenigstens der Breite des Siebes (12) hat, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Saugzone (18) und der Austrittskante (40) eine im Wesentlichen in Querrichtung der Materialbahn-Herstellungsmaschine verlaufende Austrittsrille (20) ausgebildet ist.
  6. Deckel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Eintrittskante (38) und der Saugzone (18) eine im Wesentlichen in Querrichtung der Materialbahn-Herstellungsmaschine verlaufende Eintrittsrille (24) ausgebildet ist.
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