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DE102009017053A1 - Wärmetauschervorrichtung - Google Patents

Wärmetauschervorrichtung Download PDF

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DE102009017053A1
DE102009017053A1 DE102009017053A DE102009017053A DE102009017053A1 DE 102009017053 A1 DE102009017053 A1 DE 102009017053A1 DE 102009017053 A DE102009017053 A DE 102009017053A DE 102009017053 A DE102009017053 A DE 102009017053A DE 102009017053 A1 DE102009017053 A1 DE 102009017053A1
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Germany
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heat exchanger
module
modules
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air
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REINHART ANTON
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REINHART ANTON
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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F12/00Use of energy recovery systems in air conditioning, ventilation or screening
    • F24F12/001Use of energy recovery systems in air conditioning, ventilation or screening with heat-exchange between supplied and exhausted air
    • F24F12/006Use of energy recovery systems in air conditioning, ventilation or screening with heat-exchange between supplied and exhausted air using an air-to-air heat exchanger
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
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    • F28D9/0031Heat-exchange apparatus having stationary plate-like or laminated conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall the conduits for one heat-exchange medium being formed by paired plates touching each other
    • F28D9/0043Heat-exchange apparatus having stationary plate-like or laminated conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall the conduits for one heat-exchange medium being formed by paired plates touching each other the plates having openings therein for circulation of at least one heat-exchange medium from one conduit to another
    • F28D9/005Heat-exchange apparatus having stationary plate-like or laminated conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall the conduits for one heat-exchange medium being formed by paired plates touching each other the plates having openings therein for circulation of at least one heat-exchange medium from one conduit to another the plates having openings therein for both heat-exchange media
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    • Y02B30/56Heat recovery units

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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft Wärmetauschervorrichtung, durch die zwei Luftströme, ein Abluftstrom (24), insbesondere Raumluftstrom, und ein Zuluftstrom (20), insbesondere Frischluftstrom, getrennt voneinander von ihren jeweiligen Lufteinlässen (18, 42) durch wenigstens einen Wärmetauscher (36) hindurch zu ihren jeweiligen Luftauslässen (22, 46) geführt werden. Erfindungsgemäß ist dabei vorgesehen, dass die Wärmetauschervorrichtung (10) mehrere miteinander lösbar verbundene Module (14, 16, 28, 32, 36, 38, 44, 48) umfasst mit wenigstens einem Wärmetauschermodul (36), in dem der Wärmetauscher untergebracht ist, und wenigstens einem Komponentenmodul (14, 16, 28, 32, 36, 38, 44, 48), die miteinander in Strömungsverbindung stehen, wobei das Komponentenmodul (14, 16, 28, 32, 36, 38, 44, 48) derart ausgebildet ist, dass einer der beiden Luftströme (20, 24) getrennt von dem anderen durchleitbar ist und dass in dem Komponentenmodul (14, 16, 28, 32, 36, 38, 44, 48) wenigstens eine im Betrieb der Wärmetauschervorrichtung wirksame Betriebskomponente aufgenommen ist, die insbesondere einem der beiden Luftströme zugeordnet ist. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer erfindungsgemäßen Wärmetauschervorrichtung.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Wärmetauschervorrichtung, durch die zwei Luftströme, ein Abluftstrom, insbesondere Raumluftstrom, und ein Zuluftstrom, insbesondere Frischluftstrom, getrennt voneinander von ihren jeweiligen Lufteinlässen durch wenigstens einen Wärmetauscher hindurch zu ihren jeweiligen Luftauslässen geführt werden.
  • Energieverluste in umbauten Wohn-, Geschäfts- und Industrieräumen tragen erheblich zum weltweiten CO2-Ausstoß bei. Dabei spielt der bewusste Luftaustausch durch gekippte oder geöffnete Fenster und Türen bzw. Lüftungsgeräte ohne Wärmetauscher eine große Rolle. Das Belüften beheizter Räume dient einerseits dazu, Schadstoffe, Feuchtigkeit und Gerüche aus den Räumen zu entfernen und gleichzeitig frische Atemluft, welche ausreichend mit Sauerstoff angereichert ist, wieder in die Wohn- und Arbeitsräume herein zuführen.
  • Bei ähnlichen Innen- und Außentemperaturen stellt dieser Luftaustausch vom energetischen Standpunkt aus kein wesentliches Problem dar. An vielen Orten gibt es jedoch Jahreszeiten- bzw. Witterungsbedingungen, die eine Abschirmung der Innenräume von der Umgebung erfordern, um die Energieverluste sowohl beim Heizen bzw. auch beim Kühlen der Innenräume zu beschränken. Dabei stellt der Luftaustausch eine besondere Herausforderung dar. In großen Wohn- und Geschäftsbauten so wie zunehmend auch in Privathaushalten, welche nach speziellen Wärmeverordnungen ausgelegt werden, übernehmen zentrale Lüftungs- und Klimaanlagen diesen Luftaustausch. Dabei handelt es sich um Anlagen, mit einer gezielten Zu- und Abluftregelung mit allen dafür erforderlichen technischen Mitteln. Meist werden über einen zentralen Wärmetauscher mit Klimatisierung die Luftströme aus den einzelnen, zumeist höher belasteten Gebäudebereichen, abge saugt, wobei die mitgeführte Wärme über Wärmetauscher an die Zuluft (Frischluft) abgegeben wird. Diese vorgewärmte Frischluft wird ggf. noch zusätzlich mit Fremdenergie weiter erwärmt bzw. abgekühlt, um schließlich den Räumen wieder an geeigneter Stelle zugeführt zu werden.
  • Solche zentralen Lüftungsanlagen haben zwei gravierende Nachteile. Einerseits können sie nur sehr schwer in bestehender Bausubstanz nachgerüstet werden, sind also für Altbauten nur mit erheblichem Aufwand realisierbar, und andererseits sind sie kaum zugänglich und somit auch kaum zu reinigen, insbesondere im Hinblick auf das zugehörige Rohrleitungssystem, so dass Ablagerungen in diesen zentralen Lüftungsanlagen üblich sind.
  • Aus hygienischer Sicht ist es daher sinnvoll, in Räumen sogenannte dezentrale Einzelraumlüftungen vorzusehen, die prinzipiell besser zugänglich sind und somit wenigstens bedingt gereinigt werden können.
  • Aber auch solche dezentralen Einzelraumlüftungen weisen verschiedene Nachteile auf. Die verwendete Bauform ist überwiegend eine Kastenform, das heißt, solche Einzelaggregate fügen sich nicht besonders harmonisch in Räume ein. Ferner werden die verbauten Ventilatoren nur mit sehr geringer Leistung angetrieben, um minimierte Strömungsgeräusche zu erzeugen. Die in solchen Einzelraumlüftungen vorgesehenen Wärmetauscher können zwar durchgespült, aber nicht vollständig gereinigt werden, wobei der Reinigungsprozess recht aufwendig ist. Schließlich sind auch die Zuluft- und Abluftöffnungen zum Rauminneren hin sehr eng zusammen, insbesondere in einem geringen vertikalen Abstand zueinander angeordnet, was zwar die Montage des Einzelraumlüfters vereinfacht, aber die Wärmeschichtungen in einem Raum nicht optimal erfasst. Schließlich sind solche Einzelraumlüfter nicht dafür ausgelegt, dass nachträglich eine Erweiterung mit Heiz- oder Kühlsystem bzw. eine andere Dimensionierung des Aggregats möglich ist.
  • Es wird hinsichtlich solcher dezentraler Wärmetauscheraggregate beispielhaft auf die DE 10 2007 008 512 A1 und die DE 10 2006 051 903 A1 sowie die DE 10 2004 014 004 A1 hingewiesen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Wärmetauschervorrichtung der genannten Art derart weiterzubilden, dass eine dezentraler Einsatz ermöglicht ist und die oben genannten Nachteile des Stands der Technik vermindert oder gar verhindert werden können.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, dass die Wärmetauschervorrichtung mehrere miteinander lösbar verbundene Module umfasst mit wenigstens einem Wärmetauschermodul, in dem der Wärmetauscher untergebracht ist, und wenigstens einem Komponentenmodul, die miteinander in Strömungsverbindung stehen, wobei das Komponentenmodul derart ausgebildet ist, dass einer der beiden Luftströme getrennt von dem anderen durchleitbar ist und dass in dem Komponentenmodul wenigstens eine im Betrieb der Wärmetauschervorrichtung wirksame Betriebskomponente aufgenommen ist, die insbesondere einem der beiden Luftströme zugeordnet ist.
  • Eine derartige aus Modulen aufgebaute Wärmetauschervorrichtung ermöglicht einen einfachen Zusammenbau, aber auch eine einfache Demontage, um beispielsweise an die Wärmetauschermodule zu gelangen und diese reinigen zu können. Da die Wärmetauschermodule bei einer derartigen Wärmetauschervorrichtung getrennt von weiteren, ggf. elektronische Komponenten enthaltenden Modulen handhabbar sind, können sie sehr einfach gereinigt werden. Ferner ermöglicht der modulare Aufbau auch die Anpassung der Wärmetauschervorrichtung an unterschiedliche Raumgrößen bzw. unterschiedliche Montageorte. Die modulare Bauweise ermöglicht es auch einem Laien, die Wärmetauschervorrichtung aufzubauen bzw. zu demontieren, ohne dass hierzu ein spezielles Fachwissen erforderlich ist.
  • Im Komponentenmodul als dem Zuluftstrom zugeordnete Betriebskomponente kann vorzugsweise ein Gebläse, ein Filter, ein Luftbefeuchter, ein Lärmabsorber, eine Heizung, eine Klappenanordnung oder eine Elektronikeinheit vorgesehen sein. Ferner kann im Komponentenmodul als dem Abluftstrom zugeordnete Betriebskomponente ein Gebläse, ein Filter, ein Kondensatabscheider, ein Lärmabsorber, eine Klappenanordnung oder Elektronikeinheit vorgesehen sein. In einem Komponentenmodul können auch mehrere Betriebskomponenten zusammengefasst werden. So ist es beispielsweise denkbar, ein Gebläse mit einer Heizung zu kombinieren oder einen Lärmabsorber mit einer Elektronikeinheit. Ferner können in einem Komponentenmodul auch zwei Betriebskomponenten, die unterschiedlichen Luftströmen zugeordnet sind, integriert sein, sofern selbstverständlich die Bedingung der getrennten Luftstromführung erfüllt ist.
  • Vorzugsweise sind das Wärmetauschermodul bzw. die Wärmetauschermodule und das Komponentenmodul bzw. die Komponentenmodule in einem gemeinsamen Gehäuse für die gesamte Wärmetauschervorrichtung aufgenommen. Dabei kann ein solches Vorrichtungsgehäuse mit Aufnahmemitteln, beispielsweise Schienen, Schwenklagern oder dergleichen ausgerüstet sein, in welche die verschiedenen Module eingeführt und im Gehäuse angeordnet werden können.
  • Denkbar ist es auch, dass das Wärmetauschermodul bzw. die Wärmetauschermodule und das Komponentenmodul bzw. die Komponentenmodule in jeweiligen dem Modul zugeordneten und aneinander anschließbaren Modulgehäusen aufgenommen sind. Durch eine derartige Ausgestaltung der Module wird das von außen sichtbare Gehäuse der gesamten Wärmetauschervorrichtung durch das Zusammenfügen der verschiedenen Module gebildet, und weist eine an die jeweilige Dimensionierung der Wärmetauschervorrichtung angepasste Größe auf.
  • Das Gehäuse oder/und die Modulgehäuse sind vorzugsweise rohrartig ausgebildet und bilden einen runden oder eckigen, insbesondere regelmäßig vieleckigen Aufnahmeraum für die Module. Eine derartige Formgebung bei dem Gehäuse der gesamten Wärmetauschervorrichtung bzw. den Modulgehäusen ermöglicht ein ansprechendes Erscheinungsbild einer solchen Wärmetauschervorrichtung. Ferner können Grundformen hergestellt werden, welche beispielsweise gut in Ecken von Räumen eingepasst werden können, so dass eine zusammengebaute und im Raum befindliche Wärmetauschervorrichtung möglichst unauffällig bleibt.
  • In diesem Zusammenhang wird ferner vorgeschlagen, dass die Module turmartig aufeinander angeordnet werden können, so dass die Wärmetauschervorrichtung durch aufeinanderstapeln unterschiedlicher Module zusammen gebaut werden kann. Dabei kann die Anzahl der Module so gewählt werden, dass sich die Wärmetauschervorrichtung im wesentlichen über die gesamte Räumhöhe, d. h. vom Boden bis zur Decke eines Raumes erstreckt, so dass beispielsweise ein Lufteinlass eines Abluftstroms in Deckennähe und ein Luftauslass eines Frischluftstroms in Bodennähe, also weit voneinander getrennt, angeordnet werden können, so dass in einem Raum normalerweise herrschende Temperaturschichtungen berücksichtigt werden können.
  • Um den Aufbau weiter zu vereinfachen, wird vorgeschlagen, dass das Wärmetauschermodul und das Komponentenmodul Anschlussbereiche aufweisen, die derart ausgebildet sind, dass nur Module unmittelbar miteinander verbindbar sind, die strömungstechnisch zusammen passen für einen funktionierenden Gesamtaufbau der Wärmetauschervorrichtung. Derartige Anschlussbereiche können beispielsweise durch ineinander greifende Vertiefungen und Nocken oder durch an eindeutigen Stellen der Module vorgesehene Verbindungselemente oder dergleichen erreicht werden. Selbstverständlich ist es auch denkbar, dass die Module derart vorbereitet sind, dass auch elektrische Verbindungen beim Zusammenbau von zwei Modulen automatisch hergestellt werden, dass also beispielsweise an den Modulen elektrische Stecker bzw. Buchsen vorgesehen sind, die nur in einer bestimmten Relativstellung von zwei Modulen zueinander zusammengefügt werden können. Somit könnten auch solche elektrischen. Kontaktstücke dazu verwendet werden, den Zusammenbau verschiedener Module eindeutig vorzugeben. Selbstverständlich ist es auch denkbar, dass an unterschiedlichen Modulen Markierungen oder dergleichen vorgesehen sind, welche Hinweise darauf geben, welche Module mit einem vorhergehenden Modul verbunden werden können, sofern beispielsweise zwei Markierungen an zwei miteinander zu verbindenden Modulen fluchten.
  • Das Wärmetauschermodul ist bevorzugt als Gegenströmungswärmetauscher, vorzugsweise als Kreuz-Gegenströmungswärmetauscher ausgeführt, wodurch eine im Hinblick auf den Wärmeaustausch optimierte Strömungsführung gewährleistet ist.
  • Weiterbildend, aber auch unabhängig wird vorgeschlagen, dass die Wärmetauschervorrichtung mehrere miteinander lösbar verbundene Module umfasst mit wenigstens einem Wärmetauschermodul, dessen Wärmetauscher mehrere Wärmetauscherplatten aufweist, wobei die Wärmetauscherplatten derart ausgebildet sind, dass durch zueinander verdrehtes anordnen von aufeinander folgenden Wärmetauscherplatten ein gegenseitiges Umgehen der beiden Luftströme im Wärmetauschermodul gewährleistet ist. Ein derartiger Aufbau des Wärmetauschermoduls durch Aufeinanderlegen von verdreht zueinander angeordneten Wärmetauscherplatten ermöglicht ein einfaches Auseinanderbauen und wieder Zusammenbauen eines Wärmetauschermoduls, so dass die einzelnen Wärmetauscherplatten getrennt voneinander gereinigt werden können. Beispielsweise ist es denkbar, dass derartige Wärmetauscherplatten gelegentlich in einem normalen Geschirrspüler oder dergleichen gereinigt werden und anschließend wieder zu einem Wärmetauschermodul zusammengebaut werden bzw. in einem Modulgehäuse des Wärmetauschermoduls untergebracht werden. Auch die einzelnen Wärmetauscherplatten können derart ausgeführt sein, dass nur eine bestimmte Reihenfolge von aufeinander gelegten Wärmetauscherplatten ermöglicht wird beim Zusammenbau, so dass das oben beschriebene Konzept von für den funktionierenden Gesamtaufbau strömungstechnisch zusammenpassenden Modulen bzw. hier Wärmetauscherplatten ebenfalls Geltung hat.
  • Vorzugsweise sind aufeinander folgende Wärmetauscherplatten um einen bestimmten Winkel, vorzugsweise um 90° zueinander verdreht angeordnet.
  • Ferner wird vorgeschlagen, dass die Wärmetauscherplatten rund, quadratisch oder regelmäßig vieleckig ausgeführt sind.
  • An den Wärmetauscherplatten sind vorzugsweise wenigstens zwei Ausnehmungen vorgesehen, die derart angeordnet sind, dass bei verdreht zueinander aufeinander liegenden Wärmetauscherplatten durch die Ausnehmungen das Einleiten des einen Luftstroms in den Zwischenraum zwischen den aufeinander liegenden Wärmetauscherplatten und das Vorbeileiten des anderen Luftstroms an diesem Zwischenraum vorbei ermöglicht ist. Die angesprochenen Ausnehmungen sind also in ihrer Ausgestaltung und Abdichtung zur benachbarten Wärmetauscherplatte derart ausgestaltet, dass immer eine Ausnehmung als Durchleitung des einen Luftstroms und die andere Ausnehmung als Einleitung des Luftstroms zwischen die benachbarten Wärmetauscherplatten dient. Dies führt bei mehreren derart aufeinander gelegten bzw. gestapelten Wärmetauscherplatten dazu, dass ein Luftstrom durch jeweils jeden zweiten Zwischenraum zwischen benachbarten Wärmetauscherplatten geführt wird. So kann beispielsweise bei einem Wärmetauschermodul mit 10 Wärmetauscherplatten, bei dem 9 Zwischenräume gebildet sind, der eine Luftstrom durch den ersten, dritten, fünften, siebten und neunten Zwischenraum geführt werden und der andere Luftstrom entsprechend durch den zweiten, vierten, sechsten und achten Zwischenraum.
  • Schließlich wird gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer Wärmetauschervorrichtung mit wenigstens einem der oben beschriebenen Merkmale vorgeschlagen, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:
    Auswählen von wenigstens einem Wärmetauschermodul, auswählen von wenigstens einem Komopnentenmodul, zuammenbauen der ausgewählten Module zu einer insbesondere turmartigen Wärmetauschervorrichtung, wobei der Zusammenbau vorzugsweise in einem Raum eines Gebäudes erfolgt, verbinden des Zulufteinlasses und des Abluftauslasses der Wärmetauschervorrichtung mit einer jeweiligen in einer Außenhülle des Gebäudes vor gesehenen Öffnung für eine Verbindung des Zulufteinlasses und des Abluftauslasses mit der Umgebung.
  • Die Erfindung wird nachfolgend beispielhaft und nicht einschränkend unter Bezugnahme auf die anliegenden Figuren anhand einer Ausführungsform beschrieben.
  • 1 zeigt eine schematische Perspektivedarstellung einer Ausführungsform einer Wärmetauschervorrichtung, wobei die einzelnen Module in einer Art Exposionsdarstellung getrennt voneinander gezeichnet sind.
  • 2 zeigt eine vereinfachte schematische Ansicht einer verglichen mit der 1 etwas anders ausgestalteten Wärmetauschervorrichtung.
  • 3 zeigt einen vereinfachten schematischen Querschnitt durch ein Gebläsemodul entsprechend der Schnittlinie III-III der 2.
  • 4 zeigt einen vereinfachten schematischen Querschnitt durch ein Wärmetauschermodul entsprechend der Schnittlinie IV-IV der 2.
  • 5 zeigt in schematisch vergrößerter Darstellung einen Teil eines Wärmetauschermoduls mit mehreren angedeuteten Wärmetauscherplatten, um die Strömungsführung zu verdeutlichen.
  • 6 zeigt vereinfacht und schematisch die Aufnahme von Modulen, hier Wärmetauschermodul, in einem schrankartigen Gehäuse.
  • 1 zeigt in schematischer Perspektivdarstellung die Anordnung einer Wärmetauschervorrichtung 10 in der Ecke eines durch Wände 12 angedeuteten Innenraums. Die Wärmetauschervorrichtung 10 weist von oben nach unten mehrere Module auf, welche hier mit einem gewissen Abstand voneinander dargestellt sind, aber im zusammengebauten Zustand der Wärmetau schervorrichtung 10 direkt aneinander anschließen, so dass die Wärmetauschervorrichtung 10 in sich geschlossen und dicht ist. In der hier dargestellten Ausführungsform befindet sich zu oberst eine Steuerungsmodul 14, in welchem beispielsweise Steuerungen bzw. Regelungen für Ventilatoren für den Druck und ferner Sensoren für Druck, Strömungsverhältnisse, CO2-Gehalt oder Feuchtigkeitsgehalt aufgenommen sind. Selbstverständlich können Sensoren auch in anderen Modulen vorgesehen sein und beispielsweise über elektrische Verbindungen mit dem Steuerungsmodul 14 verbunden sein. Es schließt sich ein Zu-/Abluftmodul 16 an, dem mittels eines angedeuteten Mauerdurchbruchs 18. Frischluft 20 zuführbar ist. Ferner ist durch den selben Mauerdurchbruch 18 – alternativ kann es sich auch um einen zweiten bzw. eigenen Mauerdurchbruch handeln – eine Ableitung 22 für die Abluft hindurch geführt. Im Zu-/Abluftmodul 16 sind die beiden Luftströme 20, 24 voneinander getrennt, und für den Frischluftstrom 20 kann in diesem Modul beispielsweise ein Heizungsaggregat 26 vorgesehen sein, durch welches ein sehr kalter Zuluftstrom 20 ggf. etwas vorgewärmt werden kann. Alternativ ist es auch möglich, dass anstelle eines Heizaggregates 26 ein Klimatisierungseinsatz vorgesehen ist, mit dem der Frischluftstrom 20 ggf. auch gekühlt werden kann (beispielsweise im Sommer).
  • Das nächste Modul 28 ist ein Filtermodul für den Frischluftstrom 20, welcher durch einen Filter 30 hindurch strömt. Der Abluftstrom 24 strömt in diesem Modul 28 am Filter 30 vorbei, da, wie bereits mehrfach ausgeführt, die beiden Luftströme 20 und 24 in der gesamten Wärmetauschervorrichtung voneinander getrennt sind.
  • Es schließt sich ein Gebläse- bzw. Ventilatormodul 32 an, wobei der darin angeordnete Ventilator 34 dem Frischluftstrom 20 zugeordnet ist. Der Ventilator 34 führt zu einem Ansaugen von Frischluft 20 durch das Zu-/Abluftmodul 16 und das Filtermodul 28. Auch hier wird der Abluftstrom 24 am Ventilator 34 vorbeigeführt.
  • Das nächste Modul ist ein Wärmetauschermodul 36, in welchem mehrere Wärmetauscherplatten angeordnet sind, und in welchem der Wärmeaustausch zwischen Abluftstrom 24 und Frischluftstrom 20 hauptsächlich erfolgt. Der beispielhafte Aufbau eines Wärmetauschermoduls 36 wird später noch genauer beschrieben. An das Wärmetauschermodul 36 schließt sich ein weiteres Gebläse- bzw. Ventilatormodul 38 mit einem Ventilator 40 an, das baugleich sein kann wie das zuvor beschriebene Ventilatormodul 32. Allerdings dient hier der Ventilator 40 dazu, Abluft durch eine Abluftzuleitung 42, welche sich im wesentlichen über die gesamte Länge der Wärmetauschervorrichtung 10 erstreckt, oben im Raum anzusaugen und dann von unten in Wärmetauschermodul 36 einzublasen, und die Abluft dann durch die Module 32, 28 und 16 nach außen hin auszustoßen. Der Abluftstrom 24 wird im optionalen Schalldämpfermodul 44 zum Ventilatormodul 38 hin umgelenkt. Ferner weist das Schalldämpfermodul 44 die Austrittsöffnung 46 für den Frischluftstrom 20 auf, welcher nach Durchqueren des Wärmetauschers 36 nun aufgewärmt (im Winter) bzw. abgekühlt (im Sommer) in den Raum strömt.
  • Zu unterst befindet sich ein Auffangmodul 48, in welchem beim Wärmetauschvorgang anfallendes Kondensat aufgefangen werden kann, wobei das Auffangmodul 48 so ausgeführt ist, dass ein Auffangbehälter für Kondensat regelmäßig entnommen und entleert werden kann.
  • In der hier dargestellten Ausführungsform einer Wärmetauschervorrichtung 10, welche durch verschiedene aufeinander stapelbare Module gebildet ist bzw. wird, sind jeweils im zentralen oberen bzw. unteren Bereich der einzelnen Module Bereiche 50 vorgesehen, in welchen kein Luftdurchlass für die Luftströme 20 bzw. 24 vorgesehen ist, sondern die zur gegenseitigen Verbindung der verschiedenen Module miteinander vorgesehen sind. Selbstverständlich stellt eine derartige zentrale Fixierung der verschiedenen Module miteinander nur eine Alternative dar, denkbar ist auch, dass die Befestigung in den Randbereichen erfolgt, beispielsweise durch eine Art Bajonettverschluss zwischen zwei Modulen oder eine Rastverbindung oder dergleichen. Die Durchlassöffnungen 52 sind in diesem Ausführungsbeispiel sichelförmig ausgebildet. Allerdings können die Durchlassöffnungen von Modul zu Modul auch kreisförmig oder eckig ausgebildet sein.
  • Zum Ventilatormodul 38, welches den Abluftstrom 24 in der Wärmetauschervorrichtung 10 ansaugt und durchströmen lässt, ist noch anzufügen, dass die Abwärme des dort betriebenen Ventilators 40 eine zusätzliche Erwärmung des Frischluftstroms 20 im darüber befindlichen Wärmetauschermodul 36 und auch unmittelbar im Ventilatormudul 38 ermöglicht.
  • 2 zeigt einen Teil einer Wärmetauschervorrichtung 10, bei welcher das Frischluftventilatormodul 32 und das Abluftventilatormodul 38 nur durch ein kleines erstes Wärmetauschermodul 36a voneinander getrennt sind. Unterhalb des Abluftventilatormoduls 38 befindet sich ein größeres Wärmetauschermodul 36b. Die hier dargestellten Wärmetauschermodule 36a und 36b weisen kreisförmige Luftzuführungen bzw. Durchlassöffnungen auf, um die Luftströme zwischen einzelnen Wärmetauscherplatten 36-1 bis 36-8 einzuleiten bzw. hindurch zu leiten. Der hier dargestellte Abstand zwischen einzelnen Wärmetauscherplatten 36-1 bis 36-8 ist stark überzeichnet und in Realität nur wenige Millimeter gross. Die Überzeichnung wurde gewählt, um das Durchströmen von Abluftstrom 24 und Frischluftstrom 20 besser illustrieren zu können.
  • 3 zeigt einen schematischen vereinfachten Querschnitt durch das Ventilatormodul 32 der 2. Die durch den Ventilator 34 angesogene Frischluft 20 wird durch eine im unteren Boden des Moduls 32 angeordnete, hier gestrichelt dargestellte, kreisförmige Öffnung 60 in das Wärmetauschermodul 36a geleitet. Der Abluftstrom 24 strömt von unten durch eine kreisförmige Öffnung 62 in den Abluftbereich des Moduls 32 und von dort durch eine obere kreisförmige Öffnung 64 wieder aus dem Modul 32 hinaus. Die beiden Luftströme 20 und 24 sind durch eine Trennwand 66 im Modul 32 voneinander getrennt. Selbstverständlich erfolgt auch über diese Trennwand ein gewisses Maß von Wärmetausch zwischen dem Abluftstrom 24 und dem Frischluftstrom 20.
  • 4 zeigt den Schnitt durch das Wärmetauschermodul 36b zwischen den Wärmetauscherplatten 36-4 und 36-5. Man blickt von oben auf die Wärmetauscherplatte 36-5, wobei der Abluftstrom 24 von unten durch eine Öffnung 68 in den Zwischenraum zwischen Wärmetauscherplatte 36-5 und 36-4 eingeleitet wird. Der Abluftstrom 24 durchströmt dann in im Wesentlichen horizontaler Richtung den Zwischenraum zwischen den beiden genannten Wärmetauscherplatten 36-5 und 36-4 und tritt durch die Öffnung 70 aus diesem Zwischenraum wieder aus, um durch eine nur in 2 ersichtliche Bypassöffnung 72 in den übernächsten Zwischenraum, nämlich denjenigen zwischen den Wärmetauscherplatten 36-3 und 36-2 eingeführt zu werden. Der Frischluftstrom 20 wird durch eine Bypassöffnung 74 durch den Zwischenraum zwischen den Wärmetauscherplatten 36-5 und 36-4 nach unten durchgeführt, und durchströmt dann den Zwischenraum zwischen den Wärmetauscherplatten 36-5 und 36-6. An den Wärmetauscherplatten, hier beispielhaft an der Wärmetauscherplatte 36-5, sind rippenartige Strömungsführungselemente 76 vorgesehen, welche das Durchströmen der Luftströme zwischen zwei benachbarten Wärmetauscherplatten leiten und optimieren. Selbstverständlich können die hier stark vereinfacht dargestellten Rippen 76 auch eine andere Ausgestaltung haben, z. B. eher gradlinig. Ferner können die Abstände zwischen ihnen stark verringert sein. Die Ausgestaltung derartiger Rippenstrukturen beeinflusst auch den Wärmeaustausch in einem derartigen Wärmetauschermodul, wobei hier auch auf bekannte Techniken aus dem Stand der Technik zu Wärmetauschern zurückgegriffen werden kann.
  • Unter Bezugnahme auf 5 wird die spezielle Ausgestaltung der Wärmetauscherplatten 36-2 bis 36-8 noch etwas genauer beschrieben. Jede der Wärmetauscherplatten 36-2 bis 36-8 umfasst zwei im Abstand voneinander angeordnete Öffnungen, insbesondere kreisförmige Öffnungen 68 und 74 auf, wie dies für die Wärmetauscherplatte 36-5 exemplarisch angedeutet ist. Bei dieser Wärmetauscherplatte schließt sich an die Öffnung 74 eine Bypassleitung an, welche mit einer in der darüber liegenden Wärmetauscherplatte 36-4 angeordneten Öffnung 68a direkt verbunden ist. Die Wärmetau scherplatte 36-4 weist ebenfalls eine weitere Öffnung 74a auf, mit einer daran angeordneten Bypassleitung, welche wiederum mit der Öffnung 68b der darüber liegenden Wärmetauscherplatte 36-3 verbunden ist. Zwei zueinander benachbarte Wärmetauscherplatten sind von oben nach unten jeweils um einen bestimmten Winkel, hier 90° bezogen auf die Längsachse L der Wärmetauschervorrichtung zueinander verdreht angeordnet, so dass die beiden Luftströme jeweils von einem ersten Zwischenraum Z1 bzw. Z4 zu einem übernächsten Zwischenraum Z3 bzw. Z2 um im wesentlichen 180° umgelenkt werden. Die beiden Luftströme 20 und 24 strömen in den benachbarten Zwischenraum Z1 und Z2 bzw. Z2 und Z3 bzw. Z3 und Z4 gekreuzt zueinander, im wesentlichen unter einem Winkel von etwa 90° zueinander durch die betreffenden Zwischenräume Z1 bis Z4. Der Frischluftstrom 20 durchströmt in diesem Beispiel die Zwischenräume Z1, Z3 und Z5, wohingegen der Frischluftstrom die Zwischenräume Z4, Z2 und Z0 durchströmt. Durch das zueinander verdrehte aufeinander Anordnen von einzelnen Wärmetauscherplatten 36-2 bis 36-8 kann ein sehr einfacher strömungstechnisch korrekter Aufbau des Wärmetauschermoduls erfolgen, und es wird gleichzeitig ein Wärmetauscher im Kreuzgegenstromprinzip erzeugt, bei welchem der Wärmeaustausch sehr effektiv stattfindet verglichen mit einer beispielsweise nur in vertikaler Richtung aufgebauten Gegenstromwärmetauschvorrichtung. Das hier dargestellte Beispiel, bei dem benachbarte Wärmetauscherplatten um 90° zueinander verdreht werden, ist rein exemplarisch. Selbstverständlich sind auch andere Abstände zwischen den Öffnungen 68 und 74 denkbar, so dass andere Verdrehwinkel zwischen einzelnen Wärmetauscherplatten möglich sind. Es wird beispielsweise an 45° oder 60° gedacht. Wie bereits oben erwähnt, sind die hier dargestellten Abstände zwischen den Wärmetauscherplatten 36-2 bis 36-8 stark überzeichnet und betragen in der Realität nur wenige Millimeter. Die einzelnen Wärmetauscherplatten sind, wie dies aus der 5 ersichtlich ist, vorzugsweise identisch aufgebaut, so dass sie in beliebiger Reihenfolge übereinander angeordnet werden können. Bei einer stehend angeordneten Wärmetauschervorrichtung müssen in einem derartigen Wärmetauschermodul die Wärmetauscherplatten nicht zwangsweise gegeneinander verspannt werden, sondern es wird durch das Eigengewicht des Aufeinanderliegens der Wärmetauscherplatten eine ausreichende Dichtwirkung erreicht, so dass sich die beiden Luftströme 20 und 24 nicht mischen, sondern getrennt aneinander vorbeigeführt werden können. Alternativ zu dem hier bevorzugten Wärmetauscher nach dem Kreuz-Gegenstromprinzip kommt auch ein reiner Gegenstrom-Wärmetauscher in Frage, bei dem die Luftströme in im Wesentlichen vertikaler Richtung aneinander vorbeiströmen.
  • 6 zeigt stark schematisiert eine Wärmetauschervorrichtung 10a, welche in einem Gehäuse 80 aufgenommen ist. Die einzelnen Module weisen hier einen rechteckigen, insbesondere quadratischen Querschnitt auf und sind in Führungen 82 des Gehäuses 80 aufgenommen. Das Gehäuse 80 wird durch eine Tür 84 verschlossen, so dass die Wärmetauschervorrichtung 10a insgesamt abgedichtet ist. Die einzelnen Module bzw. einzelnen Wärmetauscherplatten können bei geöffneter Tür 84 im Wesentlichen horizontal aus dem Gehäuse 80 entnommen bzw. in dieses hinein geschoben werden. Ein solches Gehäuse kann zusätzlich schallisoliert sein, damit möglichst wenig Betriebsgeräusche der Wärmetauschervorrichtung 10a im Raum hörbar sind.
  • Alternativ zu einem solchen zusätzlichen Gehäuse können auch die einzelnen Module, wie sie beispielsweise in der 1 dargestellt sind, ein eigenes Modulgehäuse aufweisen, wobei dann durch aufeinander Stapeln der verschiedenen Module und miteinander Verbinden insgesamt ein Gesamtgehäuse der Wärmetauschervorrichtung gebildet wird. Wie aus den Beispielen der 1 bzw. 6 ersichtlich, können die Module kreisförmig oder eckig ausgebildet sein, wobei in einem eckigen Fall auch ein regelmäßiges Vieleck, beispielsweise Sechseck oder Achteck denkbar ist. Aus der 6 ist ebenfalls ersichtlich, dass das Prinzip der verdrehten Wärmetauscherplatten umgesetzt ist, wobei die betreffenden Öffnungen in einer Wärmetauscherplatte in benachbarten Eckbereichen der Wärmetauscherplatte angeordnet sind.
  • Durch die hier vorgestellte Wärmetauschervorrichtung sind alle für ein Wär metauscheraggregat notwendigen Elemente in einem rohrartigen Gesamtaufbau aufgenommen. Dabei sind verschiedene Module vorgesehen, welche als oberen bzw. unteren Anschluss für ein benachbartes Modul eine zumindest ähnlich aufgebaute Anschlussplatte bzw. ein entsprechendes Anschlusselement aufweisen, wie der unter 5 dargestellte Aufbau der Wärmetauscherplatten, so dass solche Module, beispielsweise Ventilatormodul, Filtermodul und dergleichen an beliebiger Stelle in der Wärmetauschervorrichtung untergebracht werden können, so dass eine freie Modularität des Systems vorliegt.
  • Die hier vorgestellte Wärmetauschervorrichtung in der Modulbauweise kann auch in einem ansprechenden Design gestaltet werden, beispielsweise können das Gesamtgehäuse bzw. die Modulgehäuse in Farben hergestellt werden, welche von einem Kunden ausgewählt worden sind. Selbstverständlich ist auch eine transparente Ausführung denkbar, wenn die in der Wärmetauschervorrichtung eingesetzte Technik im Betrieb sichtbar sein soll. Ferner ist es auch möglich eine hier vorgestellte Wärmetauschervorrichtung liegend in einem Raum anzuordnen, wobei entsprechende Anpassungen bei der Konstruktion vorzusehen wären unter Beibehaltung des hier vorgestellten Konzepts der modularen Bauweise.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Claims (14)

  1. Wärmetauschervorrichtung, durch die zwei Luftströme, ein Abluftstrom (24), insbesondere Raumluftstrom, und ein Zuluftstrom (20), insbesondere Frischluftstrom, getrennt voneinander von ihren jeweiligen Lufteinlässen (18, 42) durch wenigstens einen Wärmetauscher (36) hindurch zu ihren jeweiligen Luftauslässen (22, 46) geführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmetauschervorrichtung (10) mehrere miteinander lösbar verbundene Module (14, 16, 28, 32, 36, 38, 44, 48) umfasst mit wenigstens einem Wärmetauschermodul (36), in dem der Wärmetauscher untergebracht ist, und wenigstens einem Komponentenmodul (14, 16, 28, 32, 38, 44, 48), die miteinander in Strömungsverbindung stehen, wobei das Komponentenmodul (14, 16, 28, 32, 38, 44, 48) derart ausgebildet ist, dass einer der beiden Luftströme (20, 24) getrennt von dem anderen durchleitbar ist und dass in dem Komponentenmodul (14, 16, 28, 32, 38, 44, 48) wenigstens eine im Betrieb der Wärmetauschervorrichtung wirksame Betriebskomponente aufgenommen ist, die insbesondere einem der beiden Luftströme zugeordnet ist.
  2. Wärmetauschervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Komponentenmodul als dem Zuluftstrom (20) zugeordnete Betriebskomponente ein Gebläse (34), ein Filter (30), ein Luftbefeuchter, ein Lärmabsorber, eine Heizung (26), eine Klappenanordnung oder eine Elektronikeinheit (14) vorgesehen ist.
  3. Wärmetauschervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Komponentenmodul als dem Abluftstrom (24) zugeordnete Betriebskomponente ein Gebläse (40), eine Filter, ein Kondensatabscheider (48), ein Lärmabsorber (44), eine Klappenanordnung oder eine Elektronikeinheit (14) vorgesehen ist.
  4. Wärmetauschervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmetauschermodul (36) bzw. die Wärmetauschermodule und das Komponentenmodul (14, 16, 28, 32, 38, 44, 48) bzw. die Komponentenmodule in einem gemeinsamen Gehäuse (80) für die gesamte Vorrichtung aufgenommen sind.
  5. Wärmetauschervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmetauschermodul (36) bzw. die Wärmetauschermodule und das Komponentenmodul (14, 16, 28, 32, 38, 44, 48) bzw. die Komponentenmodule in jeweiligen dem Modul zugeordneten und aneinander anschließbaren Modulgehäusen aufgenommen sind.
  6. Wärmetauschervorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse oder/und die Modulgehäuse rohrartig ausgebildet ist bzw. sind und einen runden oder eckigen, insbesondere regelmäßig vieleckigen Aufnahmeraum für die Module bildet bzw. bilden.
  7. Wärmetauschervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Module (14, 16, 28, 32, 36, 38, 44, 48) turmartig aufeinander anordenbar sind.
  8. Wärmetauschervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmetauschermodul (36) und das Komponentenmodul (14, 16, 28, 32, 38, 44, 48) Anschlussbereiche aufweisen, die derart ausgebildet sind, dass nur Module unmittelbar miteinander verbindbar sind, die strömungstechnisch zusammenpassen für einen funktionierende Gesamtaufbau der Wärmetauschervorrichtung (10).
  9. Wärmetauschervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmetauschermodul (36) als Gegenströmungswärmetauscher, vorzugsweise Kreuz-Gegenströmungswärmetauscher ausgeführt ist.
  10. Wärmetauschervorrichtung, nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 oder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmetauschervorrichtung (10) mehrere miteinander lösbar verbundene Module (14, 16, 28, 32, 36, 38, 44, 48) umfasst mit wenigstens einem Wärmetauschermodul (36), dessen Wärmetauscher mehrere Wärmetauscherplatten (36-1, ..., 36-8) aufweist, wobei die Wärmetauscherplatten (36-1, ..., 36-8) derart ausgebildet sind, dass durch zueinander verdrehtes Anordnen von aufeinander folgenden Wärmetauscherplatten (36-1, ..., 36-8) ein gegenseitiges Umgehen der beiden Luftströme (20, 24) im Wärmetauschermodul (36) gewährleistet ist.
  11. Wärmetauschervorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass aufeinander folgende Wärmetauscherplatten (36-1, ..., 36-8) um einen bestimmten Winkel, vorzugsweise um 90° zueinander verdreht angeordnet sind.
  12. Wärmetauschervorrichtung nach Anspruch 10 oder 11 dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmetauscherplatten (36-1, ..., 36-8) rund, quadratisch oder regelmäßig vieleckig ausgeführt sind.
  13. Wärmetauschervorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12 dadurch gekennzeichnet, dass an den Wärmetauscherplatten (36-1, ..., 36-8) wenigstens zwei Ausnehmungen (68, 74) vorgesehen sind, die derart angeordnet sind, dass bei verdreht zueinander aufeinander liegenden Wärmetauscherplatten (36-1, ..., 36-8) durch die Ausnehmungen (68, 74) das Einleiten des einen Luftstroms (20, 24) in den Zwischenraum (Z1–Z5) zwischen den aufeinander liegenden Wärmetauscherplatten und das Vorbeileitendes anderen Luftstroms (20, 24) an diesem Zwischenraum (Z1–Z5) vorbei ermöglicht ist.
  14. Verfahren zur Herstellung einer Wärmetauschervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend die Schritte: Auswählen von wenigstens einem Wärmetauschermodul, Auswählen von wenigstens einem Komponentenmodul, Zusammenbauen der ausgewählten Module zu einer insbesondere turmartigen Wärmetauschervorrichtung, wobei der Zusammenbau vorzugsweise in einem Raum eines Gebäudes erfolgt, Verbinden des Zulufteinlasses und des Abluftauslasses der Wärmetauschervorrichtung mit einer jeweiligen in einer Außenhülle des Gebäudes vorgesehenen Öffnung für eine Verbindung des Zulufteinlasses und des Abluftauslasses mit der Umgebung.
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