-
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
-
Die Erfindung betrifft eine Schirmverbindung, die an einer Leiterplatte montiert wird.
-
Generell hat eine Schirmverbindung für das Anmontieren an einer Leiterplatte eine metallische Schirmmantelabdeckung, der eine äußere Oberfläche eines aus Harz hergestellten Verbindungsgehäuses abdeckt, in dem Anschlüsse aufgenommen werden. Der Schirmmantel ist elektrisch mit einem Grundmuster an der Leiterplatte verbunden, wobei er Verbindungsabschnitte der Verbindungsanschlüsse elektromagnetisch abschirmt (siehe beispielsweise
JP-2002-170 640 A ).
-
Die
US 5,326,281 A offenbart einen elektrischen Stecker zur Verwendung in der Telekommunikation mit einer Struktur zur Abschirmung von elektromagnetischen Wellen, mit einem aus Kunststoff- und Metallabschirmblech geformten Hauptkörper, der auf jeder Seite eine vertiefte Seitenfläche mit einer zentralen Gleitvertiefung aufweist, und mit einer erhöhten Kante in der Nähe des Hauptkörpers, wobei das Abschirmblech zwei Seitenschichtabschnitte mit der selben Länge und Größe wie die vertieften Seitenflächen des Hauptkörpers aufweist, und mit Zapfen an dem vorderen Ende desselben, und mit zwei hervorstehenden Tabs an dem hinteren oberen Ende desselben, wobei die Abschirmschicht und der Hauptkörper miteinander eine gleitende Verbindung aufweisen.
-
Die
US 7,241,157 B2 offenbart eine Modulatbuchse mit einem isolierenden Gehäuse, das einen Aufnahmeraum zum Aufnehmen eines Gegenanschlusses definiert, einem Kontaktmodul, einem Detektionsschalter und einer äußeren Metallabschirmeinrichtung, die das Gehäuse umgibt, wobei der Detektionsschalter einen nicht beweglichen Schalter und einen beweglichen Schalter aufweist, der gegen den nicht beweglichen Schalter anliegt, wobei die nicht beweglichen und beweglichen Schalter jeweils einen Eingriffsabschnitt und einen Lötabschnitt zur elektrischen Verbindung mit einer Leiterplatte aufweisen, und der bewegliche Schalter ferner einen Vorsprungsabschnitt zum Eingreifen mit dem Gegenanschluss aufweist.
-
Die
US 6,319,062 B1 offenbart einen elektrischen Verbinder mit einem isolierenden Gehäuse, einem Klemmeinsatz zum Aufnehmen einer Vielzahl von Anschlüssen, und eine einstückige Abschirmeinrichtung mit einem ersten Abschirmabschnitt und einem zweiten Abschirmabschnitt, wobei ein Paar an Vorsprungsabschnitten von an dem Gehäuse ausgebildeten Seitenwänden nach außen hervorstehen, und eine Vertiefung in einer Seitenkante desselben hervorsteht, wobei ein Paar an Stütztabs jeweils mit einer Kerbe ausgebildet sind und an zwei entgegengesetzten Seiten des ersten Schildabschnitts ausgebildet sind, wobei die Kerben der Schildeinrichtung mit den Vertiefungen des Gehäuses verriegeln, um dagegen vorzubeugen, dass die Seiten der Abschirmeinrichtung nach außen springen, und um eine nach oben gerichtete Bewegung der Abschirmeinrichtung relativ zu dem Gehäuse zu sperren.
-
Die
US 6,086,429 A offenbart einen Flachstecker mit einem dielektrischen Gehäuse mit Vorder-, Hinter-, Deck-, Boden-, und Seitenwänden, wobei die Vorderwand darin eine Aufnahmekammer definiert, ein Einsatz lösbar an der Hinterwand des Gehäuses befestigt ist, Anschlüsse aufweist, die jeweils einen Verbindungsarm aufweisen, der sich in die Aufnahmekammer erstreckt, und eine EMI-Abschirmung an dem Gehäuse angebracht ist.
-
Die
JP H11-195457 A offenbart einen elektrischen Verbinder mit einem Gehäuse, das Stufenabschnitte aufweist, die von dem Vorderende zu dem Hinterende entlang beider Seitenkanten der oberen Fläche ausgebildet sind, wobei die Stufenabschnitte in Schlitze übergehen, in der Nähe des Hinterendes, wobei die Schlitze so ausgebildet sind, dass die oberen Teile in Bezug auf die Stufenabschnitte blockiert sind, und eine Abschirmung vorgesehen ist, mit Zungenabschnitten, die so gebogen sind, dass die Umgebungen der hinteren Enden an beiden Seitenkanten der oberen Fläche um eine Stufe herabgesetzt sind, sodass beim Einführen des Gehäuses in die Abschirmung die Zungenstücke mit den Schlitzen in Eingriff stehen, in dem Zustand, in dem sie entlang der Stufenabschnitte bewegt werden und in die Schlitze eingeführt sind, um die obere Fläche der Abschirmung an die untere Fläche des Gehäuses in Eingriff zu bringen.
-
Die
4 und
7 zeigen solch eine ähnliche Schirmverbindung M1 für eine Leiterplatte, wie in der
JP-A-2002-170640 offenbart, und
4 ist eine perspektivische Ansicht, die das Aussehen der Schirmverbindung M1 zeigt,
5 ist eine Längsschnittsansicht von dieser,
6 ist eine perspektivische Sicht, die einen Zustand zeigt, in dem ein äußerer Schirmmantel an einen äußeren Umfang eines äußeren Gehäuses angebracht werden soll,
7A ist eine Seitenansicht einer Schirmverbindung, und
7B ist eine Querschnittsansicht, die entlang der Linie VIIb-VIIb aus
7A genommen ist, die für die Probleme mit dieser Schirmverbindung erläuternd ist.
-
Wie in 5 gezeigt, beinhaltet die Schirmverbindung M1 Anschlüsse 10, von denen jeder in eine L-Form gebogen ist (wenn von der Seite angesehen), ein aus Harz hergestelltes inneres Gehäuse 20, das die Anschlüsse 10 aufweist, die mit einer Presspassung in dieses eingebaut sind (oder darin einsatzgegossen), einen metallischen inneren Schirmmantel 30 mit einer röhrenförmigen Gestalt, der einen äußeren Umfang des inneren Gehäuses 20 abdeckt, wobei das aus Harz hergestellte äußere Gehäuse (dem Verbindungsgehäuse entsprechend) 140 den inneren Schirmmantel 30 in sich montiert aufweist, und der äußere Schirmmantel 150 deckt die äußere Oberfläche des äußeren Gehäuses 140 ab.
-
Wie in den 4 bis 7 gezeigt, hat das äußere Gehäuse 140 eine rechtwinklige parallelflache äußere Gestalt, und weist eine untere Fläche 43 auf, die so eingerichtet ist, dass sie an einer oberen Oberfläche einer Leiterplatte (nicht gezeigt) platziert wird. Eine Montageöffnung 47 (in die eine Gegenverbindung eingebaut wird) wird an der Vorderseite des äußeren Gehäuses 140 ausgebildet, und ein Montagesperrabschnitt 46 wird an einer inneren Oberfläche des vorderen Endes der Montageöffnung 47 ausgebildet. Wenn ein Gehäuse der Gegenverbindung in das andere Gehäuse 140 eingebaut wird, sperrt der Montagesperrabschnitt 46 dieses Gegengehäuse.
-
Der Anschluss 10 ist ein männlicher Typ und wird in das innere Gehäuse 20 mit einer Presspassung montiert. Der Anschluss 10 beinhaltet einen elektrischen Kontaktabschnitt 11, dessen distaler Endabschnitt von dem inneren Gehäuse 20 hervorsteht und ein proximaler Endabschnitt des Anschlusses 10 wird in eine L-Form gebogen, so dass ein Führungsabschnitt 12 für die Verbindung mit einem Leitungsmuster auf der Leiterplatte (nicht gezeigt) ausgebildet ist. Der Führungsabschnitt 12 steht nach unten über die untere Fläche 43 des äußeren Gehäuses 140 hervor.
-
Der innere Schirmmantel 30 ist innerhalb des äußeren Gehäuses 140 mit seinem röhrenförmigen Vorderabschnitt 31 in die Montageöffnung 47 hervorstehend montiert. Der innere Schirmmantel 30 wird von den Anschlüssen 10 durch das innere Gehäuse 20 isoliert, dass mit dem inneren Schirmmantel 30 versehen ist. Ein hinterer Endabschnitt des inneren Schirmmantels 30 ist so angeordnet, dass er den Anschlussabschnitt 12 des Anschlusses 10 abdeckt, und ein Grundanschluss 32 für die Verbindung zu einem Grundmuster der Leiterplatte ist an dem hinteren Ende der inneren Schirmmantel 30 ausgebildet.
-
Der äußere Schirmmantel 150 hat eine generell umgekehrte U-Form, wenn von der vorderen Seite angesehen, und beinhaltet eine obere Platte 51, die eine obere Oberfläche 41 des äußeren Gehäuses 140 abdeckt, eine rechte und linke Seitenplatte 52, die jeweils die rechten und linken Seitenoberflächen 42 des äußeren Gehäuses 140 abdecken, und eine hintere Platte 53, die die Rückseite des äußeren Gehäuses 140 abdeckt. Der äußere Schirmmantel 150 wird von der hinteren Seite des äußeren Gehäuses 140 aufgeschoben und wird an der äußeren Oberfläche des äußeren Gehäuses 140 angebracht. Ein Grundlinienverbindungsabschnitt 55 zum Ausbilden einer Grundlinie ist an der oberen Platte 51 des äußeren Schirmmantels 150 ausgebildet. Grundanschlüsse 54a sind jeweils an den unteren Kanten der rechten und linken Seitenplatte 52 ausgebildet, und auch ein Grundanschluss 54b ist an einer unteren Kante der hinteren Platte 53 ausgebildet, wobei diese Grundanschlüsse 54a und 54b derart eingerichtet sind, dass sie mit dem Grundmuster der Leiterplatte verbunden sind. Festhaltende Vorsprungsstückabschnitte 54c eines Spalttyps zum festhaltenden Eingriff mit der Leiterplatte sind jeweils an den unteren Kanten der hinteren Abschnitte der rechten und linken Seitenplatte 52 ausgebildet.
-
Zwei Schlitze 158 sind jeweils in der rechten und linken Seitenplatte 52 des äußeren Schirmmantels 150 ausgebildet und erstrecken sich einer Richtung von hinten nach vorne, und zwei Rippen 148 sind ebenfalls jeweils an rechten und linken Seitenoberflächen 42 des äußeren Gehäuses 140 ausgebildet und erstrecken sich in einer Richtung von hinten nach vorne. Wenn der äußere Schirmmantel 150 gleitend an dem äußeren Gehäuse 140 von der Rückseite angebracht wird, passen die Schlitze 158 jeweils auf die Rippen 148, um die gleitende Bewegung der äußeren Schirmmantel 150 zu führen.
-
Wenn die Schirmverbindung M1 zusammengebaut ist, ist das innere Gehäuse 20, in das die Anschlüsse 10 eingebaut sind (oder darin einsatzgegossen sind), vorbereitet, und der innere Schirmmantel 30 wird an dem inneren Gehäuse 20 montiert, und dann wird der innere Schirmmantel 30, in dem das innere Gehäuse 20 aufgenommen ist, in das äußere Gehäuse 140 eingesetzt. Dann wird der äußere Schirmmantel 150 auf das äußere Gehäuse 140 von der hinteren Seite aufgeschoben und an diesem angebracht. Zu dieser Zeit sind die Rippen 148 jeweils an den Schlitze 158 eingebaut, wobei die gleitende Bewegung des äußeren Schirmmantels 150 geführt wird. Wenn der äußere Schirmmantel 150 komplett an dem äußeren Gehäuse 140 angebracht ist, halten die beiderseitig eingebauten Schlitze 158 und Rippen 148 den äußeren Schirmmantel 150 gegen eine Bewegung nach oben, d. h. sie verhindern, dass der äußere Schirmmantel 150 von dem äußeren Gehäuse 140 nach oben gelöst wird.
-
Danach wird die Schirmverbindung M1 an der Leiterplatte platziert, und die Grundanschlüsse 54a und 54b des äußeren Schirmmantels 150 werden mit dem Grundmuster der Leiterplatte verbunden, und die Anschlussabschnitte 12 der Anschlüsse 10 werden mit dem Leitermuster der Leiterplatte verbunden, wodurch das Montieren der Schirmverbindung M1 an der Leiterplatte komplettiert wird.
-
In der konventionellen Schirmverbindung M1, die in den 4 bis 7 gezeigt ist, sind die Schlitze 158 jeweils in den rechten und linken Seitenplatten 52 des äußeren Schirmmantels 150 ausgebildet, und daher ist es ein Problem, dass die Steifheit des äußeren Schirmmantels 150 gegen Verformung gering ist. Die Schlitze 158 erstrecken sich nämlich jeweils von den Vorderkanten der rechten und linken Seitenplatten 52 des äußeren Schirmmantels 150 und daher neigen die rechten und linken Seitenplatten 52 dazu, dass sie in einer rechts-links-Richtung weg von einander elastisch verbogen werden oder nach außen verformt werden (wie durch die Pfeile A angezeigt), wie in 7B gezeigt. Wenn diese Öffnungsverformung auftritt und die Schlitze 158 von den jeweiligen Rippen 148 gelöst werden, ist es möglich, dass der äußere Schirmmantel 150 nach oben (in einer Richtung des Pfeils B) von dem äußeren Gehäuse 140 gelöst wird. Daher benötigt die Verwendung der zusammengebauten Schirmverbindung M1 solange Aufmerksamkeit, bis sie auf der Leiterplatte montiert ist, und dies ist beschwerlich. Zusätzlich, da die öffnungsähnlichen Schlitze 158 in den äußeren Schirmmantel 150 ausgebildet sind, wird ein elektromagnetischer Abschirmbereich des äußeren Schirmmantels 150 um eine Größe reduziert, die der Fläche der Schlitze entspricht. Daher wird die Abschirmfähigkeit verschlechtert, und eine Anti-Störungsleistung wird verschlechtert, und als Ergebnis ist zu befürchten, dass eine Hochgeschwindigkeitsübertragungsleistung und anderes beeinflusst werden.
-
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
-
Die Erfindung wird mit Blick auf die oben genannten Umstände gemacht, und eine Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schirmverbindung bereitzustellen für eine Leiterplatte, in der das Ablösen eines äußeren Schirmmantels von einem Verbindungsgehäuse verhindert wird und ebenfalls eine Anti-Störungsleistung verbessert ist.
-
Eine Schirmverbindung der vorliegenden Erfindung umfasst ein Harzverbindungsgehäuse, das eine rechteckige feste Gestalt aufweist, umfassend eine obere Oberfläche, eine rechte Seitenoberfläche, eine linke Seitenoberfläche, eine Rückseite und eine Öffnung, einen Anschluss, der in dem Verbindungsgehäuse so vorgesehen ist, dass er mit einer Verbindung durch die Öffnung verbunden ist, und einen Metallschirmmantel, der gleitend an dem Verbindungsgehäuse angebracht ist und der eine obere Platte, die die obere Oberfläche abdeckt, eine rechte Seitenplatte, die die rechte Seitenoberfläche abdeckt, eine linke Seitenplatte, die die linke Seitenoberfläche abdeckt, und eine hintere Platte, die die Rückseite abdeckt, aufweist. Jede rechte Seitenoberfläche und linke Seitenoberfläche umfasst einen Eingriffsabschnitt, der an deren vorderem unterem Endabschnitt positioniert ist und jede rechte Seitenplatte und linke Seitenplatte umfasst einen Haken, der an deren vorderem unterem Endabschnitt positioniert ist und mit dem Eingriffsabschnitt eingreift.
-
Vorzugsweise werden die Eingriffsabschnitte an den Ecken von jeder rechten Seitenoberfläche und linken Seitenoberfläche positioniert.
-
Vorzugsweise sind die Haken an einer Kante von jeder rechten Seitenplatte und linken Seitenplatte positioniert.
-
Der Eingriff zwischen dem Haken und dem Eingriffsabschnitt verhindert bei dem Metallschirmmantel eine Öffnungsverformung und ein Lösen von dem Verbindungsgehäuse in Richtung der oberen Oberfläche. Der Eingriffsabschnitt führt das gleitende Anbringen der Metallschirmmantel.
-
Mit Bezug auf die oben beschriebene Schirmverbindung der vorliegenden Erfindung, haben die Eingriffsabschnitte vorzugsweise eine L-Form, wenn von einer Richtung rechtwinklig zur oberen Oberfläche angesehen, und umfassen einen Zwischenverbindungsabschnitt, der nach außen in einer Richtung rechtwinklig zur entsprechenden Seitenoberfläche hervorsteht, einen Eingriffsstift, der nach unten entgegen der hinteren Oberfläche von einem distalen Ende des Zwischenabschnitts hervorsteht und der eine untere Oberfläche aufweist, und eine Lücke, die zwischen dem Eingriffsstift und der entsprechenden Seitenoberfläche ausgebildet ist. Jeder der Haken wird in die Lücke eingesetzt und die untere Oberfläche dieses Eingriffsstifts kontaktiert eine obere Oberfläche des jeweiligen Hakens.
-
In der Erfindung nach Anspruch 1 sind die nach außen gerichteten Haken jeweils an dem unteren vorderen Endabschnitt der rechten und linken Seitenplatten des Schirmmantels ausgebildet, und die Eingriffsabschnitte zum Empfangen der jeweiligen Haken sind ebenfalls jeweils an den unteren Endabschnitten der vorderen Endabschnitte der rechten und linken Seitenflächen des Verbindungsgehäuses ausgebildet. Mit dieser einfachen Konstruktion ist es nicht notwendig, Schlitze vorzusehen, welche die elektromagnetische Abschirmfähigkeit nachteilig beeinflussen würden, und daher wird die Abschirmleistung verbessert, und eine Anti-Störungsleistung kann verbessert werden, so dass eine Hochgeschwindigkeitsübermittlungsleistung abgesichert werden kann. Ferner wird die Führung des Schirmmantels, ebenso wie der Halteeingriff des Schirmmantels, durch die Kombination der Haken (an dem Schirmmantel) und der Eingriffsabschnitte (an dem Verbindungsgehäuse) beeinflusst, und das löst das Problem, dass der Schirmmantel eventuell von dem Verbindungsgehäuse gelöst wird.
-
In der Erfindung nach Anspruch 2 hat jeder Eingriffsabschnitt eine generelle L-Form, wenn von der oberen Seite des Verbindungsgehäuses angesehen, und beinhaltet einen Zwischenabschnitt, der nach außen in rechts-links-Richtung von der entsprechenden Seitenfläche des Verbindungsgehäuses hervorsteht, und der Eingriffsstift erstreckt sich von dem distalen Ende des Zwischenabschnitts nach hinten, so dass die Lücke zum darin Aufnehmen der entsprechenden Seitenplatte des Schirmmantels zwischen der Seitenfläche des Verbindungsgehäuses und dem Eingriffsstift ausgebildet ist, und die untere Oberfläche des Eingriffsstifts die obere Oberfläche des Hakens kontaktiert. Daher können mit dieser einfachen Konstruktion die Haken in Eingriff mit den jeweiligen Eingriffsabschnitten gezwungen werden.
-
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
-
1 zeigt eine perspektivische Ansicht, die eine bevorzugte Ausführungsform einer Schirmverbindung für eine Leiterplatte der vorliegenden Erfindung zeigt.
-
2 ist eine perspektivische Ansicht der Schirmverbindung und vergrößerte Ansichten ihrer wichtigen Abschnitte, die einen Zustand zeigt, in dem ein äußerer Schirmmantel an einem äußeren Umfang des äußeren Gehäuses von der hinteren Seite angebracht wird.
-
3A ist eine Seitenansicht einer Schirmverbindung, und
-
3B ist eine Querschnittsansicht, die entlang der Linie IIIb-IIIb aus 3A genommen wurde.
-
4 ist eine perspektivische Ansicht, die die Gestalt einer konventionellen Schirmverbindung für eine Leiterplatte zeigt.
-
5 ist eine Längsschnittsansicht einer konventionellen Schirmverbindung.
-
6 ist eine perspektivische Ansicht einer konventionellen Schirmverbindung, die einen Zustand zeigt, in dem ein äußerer Schirmmantel an dem äußeren Umfang eines äußeren Gehäuses angebracht werden soll.
-
7A ist eine Seitenansicht einer Schirmverbindung, und 7B ist eine Querschnittsansicht, die entlang der Linie VIIb-VIIb aus 7A genommen ist, welche die Probleme mit der Schirmverbindung veranschaulicht.
-
BEVORZUGTE AUSFÜHRUNGSFORMEN
-
Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nun mit Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
-
1 ist eine perspektivische Ansicht, die eine bevorzugte Ausführungsform einer Schirmverbindung für eine Leiterplatte der Erfindung zeigt, 2 ist eine perspektivische Ansicht einer Schirmverbindung und vergrößerte Ansichten eines Eingriffsabschnitts und eines Hakens, die einen Zustand zeigen, in dem ein äußerer Schirmmantel an einem äußeren Umfang eines äußeren Gehäuses von der hinteren Seite angebracht werden soll, 3A ist eine Seitenansicht einer Schirmverbindung, und 3B ist eine Querschnittsansicht, die entlang der Linie IIIb-IIIb aus 3A genommen ist. Da eine Längsschnittansicht der Schirmverbindung ähnlich der aus 5 ist, wird die Längsschnittansicht dieser Ausführungsform ebenfalls mit Bezug auf 5 beschrieben.
-
In der Schirmverbindung M aus dieser Ausführungsform sind nur das äußere Gehäuse (einem Verbindungsgehäuse entsprechend) 40 und der äußere Schirmmantel (entsprechend dem Schirmmantel) 50 in der Konstruktion teilweise unterschiedlich von denen der betreffenden Schirmverbindung M1, die in den 4 bis 7 gezeigt ist, und daher werden unten nur diese unterschiedlichen Abschnitte detaillierter beschrieben, während identische Abschnitte mit den jeweiligen Bezugszeichen bezeichnet werden, und deren Erklärung daher weggelassen oder vereinfacht wird.
-
Die Schirmverbindung M umfasst Anschlüsse 10, ein aus Harz hergestelltes inneres Gehäuse 20, in das Anschlüsse 10 mit einer Presspassung eingebaut (oder einsatzgegossen) sind, einen metallischen inneren Schirmmantel 30 mit einer röhrenförmigen Gestalt, die einen äußeren Umfang des inneren Gehäuses 20 abdeckt (in Bezug auf die Anschlüsse 10, des inneren Gehäuses 20 und des inneren Schirmmantels 30, siehe 5), wobei in das aus Harz hergestellte äußere Gehäuse 40 der innere Schirmmantel 30 montiert ist, und der metallische äußere Schirmmantel 50 eine äußere Oberfläche des äußeren Gehäuses 40 abdeckt, wie in den 1 bis 3 gezeigt.
-
Das äußere Gehäuse 40 hat eine rechtwinklige parallflache äußere Gestalt, und hat eine untere Fläche 43, die so eingerichtet ist, dass sie an einer oberen Oberfläche der Leiterplatte (nicht gezeigt) platziert ist. Eine Montageöffnung 47 (in die eine Gegenverbindung eingebaut wird) ist in einer Vorderseite des äußeren Gehäuses 40 ausgebildet.
-
Der äußere Schirmmantel 50 hat eine im generellen umgekehrte U-Gestalt, wenn von der Vorderseite angesehen, und beinhaltet eine obere Platte 51, die eine obere Oberfläche 41 des äußeren Gehäuses 40 abdeckt, ein Paar von rechten und linken Seitenplatten 52, die jeweils die rechte und linke Seitenoberfläche 42 des äußeren Gehäuses 40 abdeckt, eine hintere Platte 53, die die Rückseite des äußeren Gehäuses 40 abdeckt. Die äußere Schirmmantel 50 wird relativ zu dem äußeren Gehäuse 40 von der hinteren Seite von diesem aufgeschoben und wird an der äußeren Oberfläche des äußeren Gehäuses 40 angebracht.
-
Zwei Haken 58, die als Stabilisierung dienen, sind jeweils an der rechten und linken Seitenplatte 52 des äußeren Schirmmantels 50 ausgebildet, und zwei Eingriffsabschnitte 48 sind ebenfalls jeweils an der rechten und linken Seitenoberfläche 42 des äußeren Gehäuses 40 ausgebildet. Wenn der äußere Schirmmantel 50 an dem äußeren Gehäuse 40 gleitend von der Rückseite angebracht wird, werden die Haken 58 jeweils in die Eingriffsabschnitte 48 eingebaut, wobei dabei die gleitende Bewegung des äußeren Schirmmantels 50 geführt wird.
-
Die Haken 58 sind jeweils an unteren Kanten der vorderen Endabschnitte der rechten und linken Seitenplatten 52 des äußeren Schirmmantels 50 ausgebildet, und werden so gebogen, dass sie nach außen (in einer rechts-links-Richtung) voneinander weg hervorstehen. Die Eingriffsabschnitte 48 sind jeweils an unteren Endabschnitten von vorderen Endabschnitten der rechten und linken Seitenoberfläche 42 des äußeren Gehäuses 40 ausgebildet.
-
Wenn der äußere Schirmmantel 50, der die rechten und linken Seitenplatten 52 und die Haken 58 aufweist, relativ zu dem äußeren Gehäuse 40 gleitet, führen die Eingriffsabschnitte 48 die Anbringbewegung der äußeren Schirmmantel 50 von der hinteren Seite des äußeren Gehäuses 40 entgegen dessen vorderer Seite, und die Eingriffsabschnitte 48 werden ebenfalls in Eingriff mit der jeweiligen (rechten und linken) Seitenplatte 52 und dem jeweiligen Haken 58 gebracht, wodurch verhindert wird, dass sich die linken und rechten Seitenplatten 52 federnd biegen oder in einer links-rechts-Richtung weg von einander nach außen verformt werden und ebenfalls an einer nach oben gerichteten Bewegung gehindert werden. Jeder Eingriffsabschnitt 48 hat eine generelle L-Form, wenn von der oberen Seite des äußeren Gehäuses 40 angesehen.
-
Jeder Eingriffsabschnitt 48 umfasst nämlich einen Zwischenabschnitt 48a, der nach außen in einer rechts-links-Richtung von der entsprechenden Seitenfläche 42 des äußeren Gehäuses 40 hervorsteht, und einen Eingriffsstift 48c, der nach hinten (das heißt entgegen der Rückseite des äußeren Gehäuses 40) von einem distalen Ende des Zwischenabschnitts 48a so hervorsteht, dass eine Lücke (oder ein Raum) 48b zum Aufnehmen der entsprechenden Seitenplatte 52 in den äußeren Schirmmantel 50 zwischen der Seitenfläche 42 des äußeren Gehäuses 40 und dem Eingriffsstift 48c ausgebildet ist. Eine untere Oberfläche des Eingriffsstifts 48c kontaktiert eine obere Oberfläche des Hakens 58.
-
Wenn die Schirmverbindung M zusammengebaut ist, ist das innere Gehäuse 20, in das die Anschlüsse 10 mit einer Presspassung eingebaut sind (oder die darin einsatzgegossen sind), vorbereitet und der innere Schirmmantel 30 ist an dem inneren Gehäuse 20 montiert, und dann wird der innere Schirmmantel 30, der in sich das innere Gehäuse 20 aufgenommen hat, in das äußere Gehäuse 40 eingesetzt. Dann wird der äußere Schirmmantel 50 auf das äußere Gehäuse 40 von der Rückseite aufgeschoben und an diesem befestigt. Zu dieser Zeit werden die unteren Endabschnitte der rechten und linken Seitenplatten 52 des äußeren Schirmmantels 50 jeweils in die Lücken 48b, die jeweils an den inneren Seiten der Eingriffsstifte 48c ausgebildet sind, eingesetzt, wobei die oberen Oberfläche der Haken 58 relativ zu den unteren Oberflächen der jeweiligen Eingriffsstifte 48c gleiten, wie in 3B gezeigt. Bei der Ausführung wird die gleitende Bewegung des äußeren Schirmmantels 50 geführt.
-
Wenn der äußere Schirmmantel 50 komplett an dem äußeren Gehäuse 40 angebracht ist, sind die Eingriffsstifte 48c jeweils komplett mit den Haken 58 im Eingriff und hindern die jeweilige (rechte und linke) Seitenplatte 52 des äußeren Schirmmantels 50 daran, elastisch gebogen oder nach außen weg von einander verformt zu werden (wie durch die Pfeile A in 3B angezeigt), und halten die jeweiligen Seitenplatten 52 gegen eine nach oben gerichtete Bewegung (in einer Richtung des Pfeils B).
-
Danach wird die Schirmverbindung M an der Leiterplatte platziert und Grundanschlüsse 54a und 54b des äußeren Schirmmantels 50 werden mit dem Grundmuster der Leiterplatte verbunden, und Anschlussabschnitte 12 der Anschlüsse 10 werden mit dem Leitermuster der Leiterplatte verbunden, wodurch das Montieren der Schirmverbindung M an der Leiterplatte fertiggestellt ist.
-
Wie oben beschrieben sind in der Schirmverbindung M dieser Ausführungsform die nach außen zeigenden Haken 58 jeweils an den unteren Kanten der vorderen Endabschnitte der rechten und linken Seitenplatten 52 des äußeren Schirmmantels 50 ausgebildet, und die Eingriffsabschnitte 48 zum Aufnehmen in die jeweiligen Haken 58 sind ebenfalls jeweils an den unteren Endabschnitten der vorderen Endabschnitte der rechten und linken Seitenoberflächen 42 des äußeren Gehäuses 40 ausgebildet. Daher ist es nicht notwendig, Schlitze, die die elektromagnetische Abschirmfähigkeit wie in einer konventionellen Konstruktion nachteilig beeinflussen, in den Hauptabschnitten (d. h. in den Bereichen, die in 3A durch ein S angezeigt sind) der rechten und linken Seitenplatten 52 des äußeren Schirmmantels 50 vorzusehen. Daher kann die Abschirmleistung verbessert werden und eine Anti-Störungsleistung kann verbessert werden, so dass eine Hochgeschwindigkeitsübertragungsleistung abgesichert ist. Ferner, wenn der äußere Schirmmantel 50 an dem äußeren Gehäuse 40 angebracht ist, wird die Führung des äußeren Schirmmantels 50, ebenso wie der Haltegriff des äußeren Schirmmantels 50 durch die Kombination des Hakens 58 (an dem äußeren Schirmmantel 50) und dem Eingriffsabschnitt 48 (an dem äußeren Gehäuse 40) beeinflusst, und dies löst das Problem, dass der äußere Schirmmantel 50 eventuell von dem äußeren Gehäuse 40 gelöst wird.
-
Ferner hat jeder Eingriffsabschnitt 48 die generelle L-Form, wenn von einer oberen Seite des äußeren Gehäuses 40 angesehen, und beinhaltet den Zwischenabschnitt 48a, der nach außen in einer rechts-links-Richtung von der jeweiligen Seitenfläche 42 des äußeren Gehäuses 40 hervorsteht, und der Eingriffsstift 48c erstreckt sich so nach hinten von dem distalen Ende des Zwischenabschnitts 48a, dass die Lücke 48b zum Aufnehmen der jeweiligen Seitenplatte 52 des äußeren Schirmmantels 50, zwischen der Seitenfläche 52 des äußeren Gehäuses 40 und dem Eingriffsstift 48c ausgebildet ist, wobei die untere Oberfläche des Eingriffsstifts 48c die obere Oberfläche des Hakens 58 kontaktiert. Mit dieser simplen Konstruktion können die Haken 58 daher in Eingriff mit den jeweiligen Eingriffsabschnitten 48 gezwungen werden.