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DE102009014978A1 - Rechenzeiteffiziente Routenbestimmung entlang mehrerer vorgegebener Wegpunkte mit dazwischenliegenden gegebenen Verbindungsstrecken - Google Patents

Rechenzeiteffiziente Routenbestimmung entlang mehrerer vorgegebener Wegpunkte mit dazwischenliegenden gegebenen Verbindungsstrecken Download PDF

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DE102009014978A1
DE102009014978A1 DE102009014978A DE102009014978A DE102009014978A1 DE 102009014978 A1 DE102009014978 A1 DE 102009014978A1 DE 102009014978 A DE102009014978 A DE 102009014978A DE 102009014978 A DE102009014978 A DE 102009014978A DE 102009014978 A1 DE102009014978 A1 DE 102009014978A1
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DE
Germany
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node
waypoint
tree
links
waypoints
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102009014978A
Other languages
English (en)
Inventor
Matthias Eisele
Winfried Dr. Lohmiller
Dieter Dr. Nötzold
Gregoire Verlut
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Airbus Defence and Space GmbH
Original Assignee
EADS Deutschland GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EADS Deutschland GmbH filed Critical EADS Deutschland GmbH
Priority to DE102009014978A priority Critical patent/DE102009014978A1/de
Priority to US12/575,923 priority patent/US8401790B2/en
Publication of DE102009014978A1 publication Critical patent/DE102009014978A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • G01MEASURING; TESTING
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    • G01C21/20Instruments for performing navigational calculations
    • GPHYSICS
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bestimmung einer Route entlang mehr als zwei aufeinander folgender vorgegebener Wegpunkte mit gegebenen Verbindungsstrecken dazwischen. Dabei ist zwischen zumindest einem Paar von zwei aufeinander folgenden Wegpunkten eine Mehrzahl von Verbindungstrecken gegeben. Jeder Verbindungsstrecke sind jeweilige Kosten und vorzugsweise auch eine jeweilige Zeitdauer zugeordnet. In einem ersten Schritt des Verfahrens wird ein Baum umfassend Kanten und durch Kanten verbundene Knoten (11.1; 12.1-12.3; 13.1-13.5) erzeugt. Jeder Knoten ist einem bestimmten Wegpunkt zugeordnet und jede Kante entspricht einer Verbindungsstrecke. Die Route wird basierend auf einer Auswahl von Kanten des Baumes bestimmt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Routenbestimmung oder Routenplanung, insbesondere zur Bestimmung einer Route für ein Fluggerät. Hierbei zielt die Erfindung darauf ab, die Routenplanung mit einem möglichst geringen Rechenzeitaufwand durchzuführen.
  • Auf der Route für ein Fahrzeug (beispielsweise Flugzeug, UAV – unmanned aerial vehicle, Automobil, Schiff oder U-Boot) können neben dem Anfangs- und Zielpunkt weitere Wegpunkte vorhanden sein. Zwischen den einzelnen Wegpunkten existieren häufig mehrere mögliche Verbindungsstrecken, die unterschiedliche Kosten haben. Die Kosten stellen dabei die Optimierungsgröße für die Routenplanung dar. Im Fall von militärisch genutzten Fluggeräten können Kosten beispielsweise das Gefährdungspotential angeben, mit welchem auf der jeweiligen Verbindungsstrecke zu rechnen ist; je höher die Kosten sind, desto gefährlicher ist die Route. Die Kosten einer Route können z. B. durch eine heuristische Funktion modelliert werden. Diese Funktion kann u. a. die Höhe des Geländes, die Position und den Typ von Radarstationen des Feindes, die Positionen von Nichtflugzonen/Korridore (Must-Fly-Zonen) und weitere Parameter berücksichtigen, welche einen Einfluss auf die Gefährdung der Route haben. Die Verbindungsstrecken weisen typischerweise auch unterschiedliche Zeitdauern auf.
  • Die Verbindungsstrecken können durch Routenplanung zwischen zwei Wegpunkten gewonnen werden. Dies kann beispielsweise durch Extraktion aus einem Voronoi-Graph erfolgen (s. hierzu Yeonju Eun, Hyochoong Bang (2004), "Cooperative Control of Multiple UCAVs for Suppression of Enemy Air Defense", AIAA 3rd "Unmanned Unlimited" Technical Conference, Workshop and Exhibit, AIAA, Illinois). Alternativ können Verbindungsstrecken durch Verschmelzung von zwei Dijkstra-Bäumen gewonnen werden (s. Verlut Grégoire, "On-board Low-level Flight Planning for Turboprop Transport Aircraft", Disseration, Braunschweig, Chapter 4). Der Offenbarungsgehalt der vorstehend genannten Dokumente im Hinblick auf die Bestimmung von Verbindungsstrecken wird hiermit in den Offenbarungsgehalt der Anmeldung durch Bezugnahme aufgenommen.
  • Die Generierung von Verbindungsstrecken ist sehr rechenzeitintensiv, während der Speicherbedarf für das Ergebnis heutzutage unproblematisch ist.
  • Daher wird vorgeschlagen, das Problem der Routenplanung in zwei Teilprobleme zu teilen. Es werden mehrere optimierte Verbindungsstrecken zwischen einzelnen aufeinander folgenden Wegpunkten berechnet, beispielsweise unter Berücksichtigung des Geländes in niedriger Höhe oder auch unter Berücksichtigung von Nichtflugzonen, Korridoren und Bedrohungen über alle Höhen. Dann wird aus diesen verfügbaren Verbindungsstrecken ausgewählt; dieses ist in kurzer Rechenzeit möglich.
  • Ein Aspekt der Erfindung ist es also, eine Route entlang mehr als zwei aufeinander folgenden vorgegebenen Wegpunkte ausgehend von dazwischen liegenden gegebenen (d. h. im Voraus berechneten) Verbindungsstrecken mit jeweiligen Kosten zu bestimmen. Zwischen zwei aufeinander folgenden Wegpunkten bestehen dabei häufig mehr als zwei Verbindungsstrecken. Es wird vorgeschlagen, die Gesamtroute durch Auswahl der Verbindungsstrecken zu ermitteln.
  • Dies bietet den Vorteil, dass dadurch ein Großteil der Berechnung vor dem Beginn der Route erfolgen kann und dann in Echtzeit eine zweite Optimierung über die gesamte Route erfolgen kann. Dadurch kann die Rechenzeit während der Fahrt oder des Flugs stark reduziert werden. Typischerweise wird der Speicherbedarf zwar erhöht; dies stellt jedoch bei den heutigen Speicherkapazitäten (im Gegensatz zu den Rechenkapazitäten) kein Problem dar.
  • Weiterhin ist es möglich, während der Fahrt bzw. im Flug nur einzelne Verbindungstrecken zwischen zwei Wegpunkten zu erneuern, wenn sich etwas geändert hat (beispielsweise die Nichtflugzonen oder die Radarstationen). Bei einer Gesamtoptimierung müssten hier immer alle Verbindungsstrecken neu berechnet werden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren kann dazu genutzt werden, dass ein Wegpunkt, mehrere Wegpunkte oder gar alle Wegpunkte in einer vorgegebenen Zeit (oder in einem vorgegebenen Zeitintervall) mit minimalen Kosten erreicht werden.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung weist die Routenbestimmung zwei Schritte (oder zwei Komponenten) auf: In einem ersten Schritt wird ausgehend von den effizienten Verbindungsstrecken und den Wegpunkten ein gerichteter Baum aufgebaut. In einem zweiten Schritt wird aus dem Baum eine effiziente Route extrahiert, insbesondere durch Rückwärtsrechnung.
  • Ein solcher Baum umfasst Kanten und durch Kanten verbundene Knoten, wobei jeder Knoten einem bestimmten Wegpunkt zugeordnet ist und jede Kanten einer speziellen Verbindungsstrecke entspricht. Nach Erzeugen eines solchen Baumes lässt sich die Route basierend auf einer Auswahl von Kanten des Baumes bestimmen.
  • Dieses Verfahren bietet den Vorteil, dass ausgehend von bereits vorgegebenen Verbindungsstrecken lediglich ein Baum erzeugt werden muss. Dies kann mit geringem Rechenaufwand erfolgen, insbesondere in dem jeweiligen Fluggerät (z. B. Flugzeug, Helikopter, Drohne, Rakete) oder sonstigen Fahrzeug, für das die Route bestimmt wird. Die rechenaufwändige Bestimmung der Verbindungsstrecken kann vor Beginn der Routenbestimmung und/oder außerhalb des Fahrzeugs erfolgen. Die rechenzeitintensiven Verbindungsstrecken können beispielsweise vor der Mission in einem getrennten Rechner bestimmt werden oder während der Mission an einer Bodenstation mit höherer Reichenleistung.
  • Vorzugsweise ist jeder effizienten Verbindungsstrecke (neben den Kosten) eine Zeitdauer zugeordnet. Effizient meint hierbei eine optimale Route für eine gegebene Randbedingung wie Zeit.
  • In diesem Fall gliedern sich die Knoten vorzugsweise entlang der sequentiellen Wegpunkte und des zu optimierenden Zustands Zeit. Mit anderen Worten: der erzeugte Baum weist eine Mehrzahl von Baumebenen auf, auf die die Knoten verteilt sind. Die Knoten einer Baumebene sind einem gemeinsamen Wegpunkt zugeordnet. Unterschiedliche Knoten einer Baumebene sind unterschiedlichen Zeitangaben zugeordnet.
  • Knoten einer Baumebene können auch unterschiedliche Werte einer anderen Eigenschaft als Zustand eines Wegpunkts zugeordnet sein, beispielsweise Flughöhe oder Track-Winkel. Die Knoten können sich also auch entlang eines zu optimierenden Zustands Flughöhe oder eines zu optimierenden Zustands Track-Winkel gliedern.
  • Einem Wegpunkt sind somit häufig mehrere Knoten zugewiesen, wobei jeder Knoten durch eine Zeitangabe, beispielsweise die Ankunftszeit am Wegpunkt oder die Zeitdauer bis zum Wegpunkt, gekennzeichnet ist.
  • Der Zustand Zeit ist jedoch nur ein Beispiel. Die Zustand kann z. B. auch als Flugplan ID (Hauptplan, BackUpPlan1, BackupPlan2, Escape...) interpretiert werden.
  • Zeitbedingungen an einem Wegpunkt würden dann einer Flugplan ID entsprechen.
  • Alternative Beispiele für den Zustand sind Flughöhe oder Track-Winkel. Jeder Knoten eines Wegpunkts könnte statt einer bestimmten Zeitangabe einer bestimmten Flughöhe oder einem bestimmten Track-Winkel zugeordnet sein.
  • Bekannte Bäume, die bei der Bestimmung einer Verbindungsstrecke verwendet werden, weisen typischerweise eine sehr hohe Zahl von Knoten auf. Die Anzahl der Knoten bei dem erfindungsgemäßen Baum ist im Vergleich dazu typischerweise geringer. Deshalb lässt sich die Zeit als Baumdimension berücksichtigen, ohne dass der Baum für die vorhandenen Rechenkapazitäten zu groß wird.
  • Vorteilhafterweise werden im jeweiligen Knoten eine knotenspezifische Zeitangabe als Zustand (beispielsweise die Zeitdauer, insbesondere die Zeitdauer vom Wurzelknoten oder einem Referenzpunkt bis zum jeweiligen Knoten), knotenspezifische Kosten (insbesondere die Gesamtkosten vom Wurzelknoten oder einem Referenzpunkt bis zum jeweiligen Knoten) und ein Referenz zum vorigen Knoten gespeichert. Die gespeicherte Referenz zum vorigen Knoten ist vorteilhafterweise diejenige, über die die jeweilige Zeitangabe (beispielsweise die jeweilige Gesamtzeitdauer bis zum Knoten) am günstigsten (d. h. mit den geringsten Kosten) erreicht werden kann. Statt einer knotenspezifischen Zeitangabe als Zustand kann auch einer Zustand wie Flughöhe oder Track-Höhe im jeweiligen Knoten gespeichert werden.
  • Als Referenz kann beispielsweise ein Verbindungsstreckenindex verwendet werden. Anstatt für die Referenz den Verbindungsstreckenindex zu verwenden, kann die Referenz beispielsweise auch die Gesamtzeitdauer des vorherigen Knotens oder die Knotennummer (bei Durchnummerierung der Knoten) des vorherigen Knotens sein.
  • Der Baum wird vorzugsweise iterativ erzeugt. Die Optimierung kann beispielsweise mit dem ersten Wegpunkt beginnen und dann iterativ zum zeitlich nächsten Wegpunkt übergehen, oder die Optimierung beginnt am zeitlich letzten Wegpunkt und geht dann zum zeitlich gesehen vorherigen Wegpunkt über. Der Baum kann also in Fahrt-/Flugrichtung oder entgegen dieser Richtung erzeugt werden.
  • Bei einer Iteration können neue Knoten eines im Baum nachfolgenden Wegpunkts ermittelt werden, indem verschiedene Knoten eines gemeinsamen Wegpunkts (mit anderen Worten: verschiedene Zeitangaben des Wegpunkts) mit den verschiedenen Verbindungsstrecken zu dem nachfolgenden Wegpunkt kombiniert werden. Die Knoten des nachfolgenden Wegpunkts weisen für die einzelnen Zeitangaben jedoch vorteilhafterweise die geringsten knotenspezifischen Kosten auf. Ergeben sich also für einen Wegpunkt durch verschiedene Kombinationen gleiche Zeitangaben, so wird typischerweise nur die von den Kosten günstigere Kombination für diese Zeitangabe im Baum gespeichert.
  • Zumindest für einen der Wegpunkte besteht vorzugsweise eine Zeitanforderung (diese kann ein Zeitpunkt oder auch Zeitintervall sein), beispielsweise für den ersten und den letzten Wegpunkt des Baumes. Statt Zeitanforderungen könnten im Fall eines anderen Zustands als Zeit (beispielsweise Flughöhe oder Track-Winkel) auch andere Anforderung für den oder die Wegpunkte besteht, beispielsweise eine Flughöhen-Anforderung oder ein bestimmter geforderter Track-Winkel.
  • Der Baum wird vorteilhafterweise bis zu einem Wegpunkt gebaut, der eine derartige Zeitanforderung besitzt. Dort wird vorzugsweise eine Zeit, mehrere Zeiten oder ein Bereich von Zeiten ausgewählt, der möglichst gut zur Zeitanforderung passt (hierbei können neben der Zeit auch die Kosten berücksichtigt werden und dann Zeit und Kosten gegeneinander abgewägt werden). Es werden somit eine oder mehrere durch ihre Zeitangaben gekennzeichnete Knoten eines Wegpunkts in Abhängigkeit der Zeitanforderung für diesen Wegpunkt ausgewählt.
  • Der Baum wird dabei vorteilhafterweise nur von dem bzw. den ausgewählten Knoten eines Wegpunkts fortgesetzt; die anderen Knoten der Ebene werden zu sogenannten Blättern des Baumes. Falls mehrere Knoten ausgewählt werden, wird eine wie vorstehend beschriebene Optimierung durchgeführt, d. h. der Baum wird in iterativer Weise von diesen Knoten wie beschrieben fortgeführt.
  • Die Ermittlung der Route im zweiten Verfahrensschritt setzt auf den im ersten Verfahrensschritt ermittelten Baum auf. Es wird dabei vorteilhafterweise ein Knoten derjenigen Ebene (d. h. desjenigen Wegpunkts) des Baumes, für welche als letzte eine Zeitanforderung besteht, ausgewählt. Dabei kann es sich beispielsweise um die letzte Ebene des Baumes handeln; dies ist jedoch nicht notwendig. Die Auswahl erfolgt durch Vergleich der Zeitanforderung mit den Zeitangaben der Knoten in dieser Ebene. Beispielsweise wird im zweiten Schritt in der letzten Ebene der Knoten ermittelt, welche der Zeitanforderung und optional vorgegebenen Kosten möglichst gut entspricht. Durch Zurückgehen vom diesem Knoten bis zur Wurzel können dann die Streckenverbindungen (d. h. die Teilrouten) ausgewählt werden. Es werden dabei also Kanten des Baumes vom ausgewählten Knoten bis zum Wurzelknoten ausgewählt. Dies erfolgt unter Ausnutzung abgespeicherter Referenzen. Der zweite Verfahrensschritt behilft sich also vorteilhafterweise der Speicherung der Referenz zum vorherigen Knoten.
  • Neben dem vorstehend beschriebenen Verfahren ist die Erfindung auch auf eine entsprechende Vorrichtung zur Routenbestimmung gerichtet. Die vorstehenden Aussagen zum Verfahren lassen sich in entsprechender Weise auch auf die Vor richtung übertragen. Eine derartige Vorrichtung kann beispielsweise Teil eines Bordcomputers eines Fluggeräts (beispielsweise Flugzeug, Drohne, Hubschrauber oder Rakete) sein. Die von der Vorrichtung bestimmte Route kann als Eingabegröße der Steuereinheit des Fluggeräts dienen, beispielsweise zur Steuerung des Autopiloten.
  • Außerdem ist die Erfindung noch auf einen Datenträger gerichtet, die Daten berechneter Verbindungsstrecken zwischen mehreren Wegpunkten (vorzugsweise zwischen mehr als 2 Wegpunkten) enthält. Ausgehend von diesem Datenträger kann dann die Routenbestimmung wie oben beschrieben durchgeführt werden. Vorzugsweise weist ein Fluggerät eine Einrichtung auf, um diesen Datenträger auszulesen.
  • Ein weiterer Aspekt der Erfindung ist auf ein Verfahren zur Bestimmung einer Route entlang mehr als zwei aufeinander folgender vorgegebener Wegpunkte gerichtet, wobei das Verfahren Verbindungsstrecken zwischen einem ersten Paar von zwei Wegpunkten unabhängig von der Bestimmung anderer Verbindungsstrecken zwischen anderen Paaren von Wegpunkten bestimmt. Die Bestimmung der Route erfolgt basierend auf den Verbindungsstrecken der mehr als zwei aufeinander folgenden Wegpunkte.
  • Die rechenzeitintensiven Verbindungsstrecken können beispielsweise vor der Mission in einem getrennten Rechner bestimmt werden oder während der Mission an einer Bodenstation mit höherer Reichenleistung.
  • Das Problem der Routenbestimmung wird also in einer Vielzahl von Teilproblemen zerlegt, die unabhängig von einander gelöst werden können. Ändern sich die Bedingungen zwischen zwei Wegpunkten, beispielsweise die Position von Radaren zwischen den Wegpunkten, müssen die Verbindungsstrecken zwischen den ande ren Wegpunkten nicht neu berechnet werden; es werden lediglich eine, mehrere oder alle Verbindungsstrecken zwischen den zwei Wegpunkten neu bestimmt.
  • Verbindungsstrecken zwischen dem ersten Paar von Wegpunkten können also neubestimmt werden und die Route kann basierend auf den neubestimmten Verbindungsstrecken neu ermittelt werden. Wie vorstehend ausgeführt, ist es hierbei nicht notwendig, dass die anderen Verbindungsstrecken neu bestimmt werden müssen.
  • Im Weiteren werden Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es zeigen
  • 1 ein Beispiel für berechnete Verbindungsstrecken zwischen 5 Wegpunkten;
  • 2 ein Beispiel für einen Baum gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung; und
  • 3 ein Ausführungsbeispiel für den Ablauf des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Routenbestimmung.
  • 1 zeigt ein Beispiel für berechnete Verbindungsstrecken zwischen 5 verschiedenen Wegpunkten 15 einer Route. Zwischen zwei aufeinander folgenden Wegpunkten 15 sind jeweils eine Mehrzahl von Verbindungsstrecken berechnet worden. Hierbei handelt es sich um berechnete Verbindungsstrecken für ein Fluggerät, beispielsweise für ein Flugzeug, ein Hubschrauber, eine Drohne, eine Rakete oder dergleichen. Bei diesem Beispiel wurde bei der Berechnung der verschiedenen Verbindungsstrecken Radare 6, 7 berücksichtigt. Bei einem militärischen Einsatz handelt es sich hierbei typischerweise um feindliche Radarstationen. Ferner wurden sogenannte No-Fly-Zonen 8, 9 berücksichtigt, d. h. Zonen, durch die nicht geflogen werden darf.
  • Aufgrund der erhöhten Gefahr eines Abschusses beim Flug durch radarüberwachte Bereiche entstehen beim Flug durch die Radare 6, 7 hohe Kosten, da die Gefährdung des Fluggeräts zunimmt. Daher tendieren die dargestellten Verbindungsstrecken dazu, die Radare 6, 7 zu meiden. Durch die No-Fly-Zonen 8, 9 darf nicht geflogen, so dass die berechneten Verbindungsstrecken nicht durch diese Zonen 8, 9 führen. Typischerweise hat jede Verbindungsstrecke zwischen zwei Wegpunkten 15 eine andere Zeitdauer.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Routenplanung werden vorteilhafterweise Zeitvorgaben (beispielsweise ein vorgegebener Zeitpunkt oder ein vorgegebenes Zeitintervall) für einen oder mehrere Wegpunkte 15 berücksichtigt. Es wird darauf abgezielt, diese Zeitvorgaben mit möglichst geringen Kosten zu erreichen.
  • Zur Planung der optimalen Route ermöglicht es das Verfahren, bei gegebenen möglichen Verbindungsstrecken zwischen jeweils 2 Wegpunkten mit unterschiedlichen Kosten und Dauern eine Auswahl der Verbindungsstrecken dahingehend zu treffen, dass für einen, mehrere oder gar alle Wegpunkte gegebene Zeitvorgaben mit der geringsten möglichen zeitlichen Abweichung zu den geringsten möglichen Kosten erfüllt werden.
  • Gemäß einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens zu Routenbestimmung wird aus den wie in 1 beispielhaft dargestellten Verbindungsstrecken ein Baum gebaut, der die Zeitdauer sowie die Kosten der einzelnen Verbindungsstrecken berücksichtigt.
  • Die Erfindung löst das Optimierungsproblem vorteilhafterweise mittels zweier Komponenten: Die erste baut den genannten gerichteten Baum; die zweite extrahiert daraus die effiziente Route, dies geschieht durch Rückwärtsrechnung.
  • Beim Bau des gerichteten Baumes gliedern sich die Knoten des Baumes nicht nur entlang der sequentiellen Wegpunkte, sondern auch entlang des zu optimierenden Zustands Zeitdauer.
  • 2 zeigt ein Beispiel für einen derartigen Baum gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung. Der Baum wurde sequentiell vom ersten Wegpunkt bis zum letzten Wegpunkt aufgebaut.
  • Der dargestellte Baum umfasst den Knoten 11.1 in der ersten Baumebene, die Knoten 12.112.3 in der zweiten Baumebene und die Knoten 13.113.5 in der dritten Baumebene. Dabei bildet der Knoten 11.1 den Wurzelknoten des Baumes. Die Knoten von einem Wegpunkt zum nächsten Wegpunkt sind jeweils über Kanten verbunden, die den gegebenen Verbindungsstrecken zwischen den jeweiligen Wegpunkten entsprechen. In den Knoten werden jeweils der Zustand Zeitdauer gespeichert, hier: die Gesamtzeitdauer. Außerdem werden in diesen Knoten die Kosten (hier: die Gesamtkosten) und die Referenz zum jeweils vorigen Knoten gespeichert. Statt dem Zustand Zeitdauer könnte auch ein Zustand Flughöhe oder Track-Winkel gespeichert werden.
  • Zwischen Wegpunkt 1 und Wegpunkt 2 bestehen laut 2 insgesamt drei mögliche Verbindungsstrecken, die Kosten in Höhe von 4, 8 bzw. 2 und Zeitdauern in Höhe von 18, 15 bzw. 12 aufweisen (in der Reihenfolge von oben nach unten gesehen). Der Knoten 11.1 des Wegpunkts 1 ist daher mit den drei Knoten 12.112.3 des Wegpunkts 2 über drei Kanten, die diesen Verbindungen entsprechen, verbunden. In den drei Knoten 12.112.3 des Wegpunkts 2 werden jeweils die sich ergebende Gesamtzeitdauer (vom Wurzelknoten bis zum jeweiligen Knoten), die Gesamtkosten und die Referenz zum vorigen Knoten abgespeichert. In den Knoten 12.112.3 entspricht die erste dargestellte Angabe jeweils der Referenz, die zwei dargestellte Angabe jeweils den Gesamtkosten und die dargestellte dritte Angabe jeweils der Gesamtzeitdauer. Bei der Referenz handelt es sich hier vorteilhafterweise um einen Verbindungsstreckenindex: Die Indizes „I”, „II” und „III” bezeichnen dabei jeweils die erste, zweite bzw. dritte Verbindungsstrecke zwischen zwei Wegpunkten (in 2 in der Reihenfolge von unten nach oben). Die Routen zwischen zwei Wegpunkten werden also einem Index zugeordnet.
  • Anstatt für die Referenz den Verbindungsstreckenindex zu verwenden, kann die Referenz beispielsweise auch die Gesamtzeitdauer des vorherigen Knotens oder die Knotennummer (bei Durchnummerierung der Knoten) des vorherigen Knotens sein.
  • Beispielsweise weist der erste Knoten 12.1 für Wegpunkt 2 die gespeicherten Werte „III”, „4” und „18” auf, d. h. dieser ist über Verbindungsstrecke III mit dem vorigen Knoten 11.1 verbunden, wobei sich für den Knoten 12.1 Gesamtkosten in Höhe von 4 und eine Gesamtzeitdauer von 18 ergibt.
  • Ausgehend von den Knoten 12.112.3 des Wegpunkts 2 werden in der nächsten Iteration neue Knoten des nachfolgenden Wegpunkts 3 ermittelt, indem die Knoten 12.112.3 des Wegpunkts mit den Verbindungsstrecken zu dem nachfolgenden Wegpunkt 3 kombiniert werden. Hierbei wird darauf geachtet, dass die Knoten des nachfolgenden Wegpunkts für die einzelnen Zeitangaben die geringsten knotenspezifischen Kosten aufweisen. Ergeben sich also für den Wegpunkt 3 durch verschiedene Kombinationen gleiche Zeitangaben, so wird typischerweise nur die von den Kosten günstigere Kombination im Baum gespeichert. Dies ist beispielsweise in 2 beim Knoten 13.2 der Fall. Die Gesamtzeitdauer von 24 des Knotens 13.2 kann ausgehend von Knoten 12.2 über die Verbindungsstrecke III mit der verbindungsstreckenspezifischen Dauer 9 und den Kosten 2 erzielt werden (s. dicke Linie vom Knoten 12.2 zum Knoten 13.2). Eine Gesamtzeitdauer von 24 lässt sich auch ausgehend von Knoten 12.1 über die Verbindungsstrecke II mit der verbindungsstreckenspezifischen Dauer 6 und den Kosten 9 erzielen (s. dünne Linie vom Knoten 12.1 zum Knoten 13.2). Jedoch sind die Gesamtkosten in Höhe von 13 (= 4 + 9) bei dieser Kombination höher als die Gesamtkosten in Höhe von 10 (= 8 + 2) der vorher genannten Kombination, so dass im Knoten 13.2 als Referenz der Verbindungsstreckenindex III gespeichert wird. Der damit referenzierte vorige Knoten 12.2 lässt sich beispielsweise in Rückwärtsrichtung dadurch bestimmen, indem von der Gesamtzeitdauer in Höhe von 24 im Knoten 13.2 die Dauer (hier 9) der abgespeicherten Verbindungsstrecke III abzogen wird. Die sich ergebende Gesamtzeitdauer von 15 weist auf den Knoten 12.2 als vorigen Knoten.
  • In den Knoten 13.113.5 ist also die gespeicherte Referenz zum vorigen Knoten immer die, über die die jeweilige Gesamtzeitdauer des Knotens mit den geringsten Kosten erreicht werden kann.
  • Zur Erstellung des Baumes wird also für jede mögliche Routenkombination zwischen zwei Wegpunkten für jeden Zustand (d. h. für jede der möglichen Zeitdauern) die Route mit den günstigsten Gesamtkosten berechnet und dann mit der Referenz zum Vorgänger und der Gesamtzeitdauer gespeichert.
  • Der Baum wird bis zu einem Wegpunkt gebaut, der eine Zeitanforderung (beispielsweise ein Zeitpunkt, eine Zeitdauer oder ein Zeitintervall) besitzt. Dort wird vorzugsweise eine Zeit, mehrere Zeiten oder ein Bereich von Zeiten ausgewählt, der möglichst gut zur Zeitanforderung passt (hierbei können neben der Zeit auch die Kosten berücksichtigt werden, so dass beispielsweise der bezüglich Zeitvor gabe und Kosten beste Zeit oder Zeitbereich ausgewählt wird). Eine ausgewählte Zeit entspricht einem Knoten mit der entsprechenden Zeitangabe.
  • Falls mehrere Knoten ausgewählt werden, wird eine wie vorstehend beschriebene Optimierung durchgeführt, d. h. der Baum wird in iterativer Weise von diesen Knoten fortgeführt. Der Baum wird dabei nur von dem bzw. den ausgewählten Knoten eines Wegpunkts fortgesetzt; die anderen Knoten der Ebene werden zu sogenannten Blättern des Baumes.
  • Nach der Erstellung des Baumes kommt die zweite Komponente zum Einsatz, die den in der ersten Komponente gebauten Baum benötigt. Es wird dabei ein Knoten derjenigen Ebene (d. h. desjenigen Wegpunkts) des Baumes ermittelt, für welche als letzte eine Zeitanforderung besteht, typischerweise für die letzte Ebene des Baumes. Es wird vorzugsweise derjenige Knoten ausgewählt, der der Zeitforderung und/oder einer Kostenvorgabe am Besten entspricht. Das Abweichen von der Zeitforderung und die Gesamtkosten können dabei mittels einer Optimierungsfunktion bewertet werden und die Funktion minimiert werden. Durch Zurückgehen von dem ausgewählten Knoten bis zur Wurzel werden dann die Teilrouten zwischen den Wegpunkten ausgewählt. Dabei behilft sich die zweite Komponente der Speicherung der Referenz zum vorherigen Knoten. Diese Referenz entspricht dem als nächsten gewählten Teilroutenstück. Wird beispielsweise in 2 für den Wegpunkt 3 (als angenommener letzten Wegpunkt) ein Zeitdauer von 24 gefordert, wird Knoten 13.2 ausgewählt. Durch Zurückgehen auf den Wurzelknoten 11.1 ergeben sich dann die Verbindungsstrecke mit dem Index III zwischen Wegpunkt 2 und Wegpunkt 3 und die Verbindungsstrecke mit dem Index II zwischen Wegpunkt 2 und Wegpunkt 1.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass der Baum nicht notwendigerweise für die Gesamtstrecke berechnet werden muss. Beispielsweise kann der Baum nur zwi schen einem ersten Wegpunkt mit einer Zeitanforderung und einem letzten Wegpunkt mit einer Zeitanforderung bestimmt werden, wobei sich an den ersten und/oder den letzten Wegpunkt mit Zeitanforderung noch weitere Wegpunkte anschließen (beispielsweise der Startpunkt und/oder der Landepunkt). So kann beispielsweise gefordert werden, dass ein Fluggerät zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem ersten Wegpunkt mit Zeitanforderung ankommen soll, wobei an den Startzeitpunkt keine Anforderungen gestellt werden. Der Startzeitpunkt ergibt sich dann durch einfache Auswahl derjenigen Streckenverbindung zwischen dem Startpunkt und dem ersten Wegpunkt mit Zeitanforderung, die die geringsten Kosten aufweist. In diesem Fall könnte der Baum ausgehend von diesem ersten Wegpunkt mit Zeitanforderung anstatt ausgehend vom Startpunkt bestimmt werden (dabei entspricht nicht der Startpunkt, sondern der erste Wegpunkt mit Zeitanforderung dem Wurzelknoten 11.1 in 2). Genauso könnte es sein, dass für den Landepunkt keine Zeitanforderung besteht und lediglich für einen Wegpunkt vor dem Landepunkt eine Zeitanforderung besteht. In diesem Fall muss der Baum nicht unbedingt bis zum Landepunkt bestimmt werden, sondern kann nach dem letzten Wegpunkt mit Zeitanforderung abgebrochen werden. Darüber hinaus ist es möglich, derartige zusätzliche Wegpunkte ohne Zeitanforderung (beispielsweise einen Start- und Landepunkt ohne Zeitanforderung) außerhalb des Intervalls zwischen dem ersten Wegpunkt mit Zeitanforderung und dem letzten Wegpunkt mit Zeitanforderung in den Baum mit aufzunehmen. Vorzugsweise wird der Baum zwischen dem ersten Wegpunkt mit Zeitanforderung und dem letzten Wegpunkt mit Zeitanforderung bestimmt.
  • 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel für den Ablauf des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Routenbestimmung. In Schritt 100 beginnt das Verfahren. In Schritt 101 wird der betrachtete Wegpunkt auf den Wegpunkt 1 gesetzt. Im Schritt 102 wird geprüft, ob der aktuell betrachtete Wegpunkt kleiner als der letzte Wegpunkt ist. Ist dies der Fall, wird in Schritt 103 geprüft, ob eine Zeitanforderung für den Wegpunkt gegeben ist.
  • Falls keine Zeitforderung für den aktuellen Wegpunkt gegeben ist, werden alle möglichen Kombinationen aus Gesamtzeitdauern am betrachteten Wegpunkt (d. h. in der betrachten Ebene) und Verbindungsstreckenindizes der vom Wegpunkt wegführenden Verbindungsstrecken berechnet, d. h. jede Kombination besteht aus einer Gesamtzeitdauer eines Knotens und einem Verbindungssteckenindex. Die sich ergebenden Kombinationen entsprechen beispielsweise der Gesamtheit der in 2 zwischen Wegpunkt 2 und Wegpunkt 3 dargestellten Verbindungen (also sowohl die dick als auch dünn gezeichneten Verbindungen). Dabei werden folgende Ergebnisse am nächsten Wegpunkt (d. h. in der nächsten Ebene des Baumes) gespeichert: die sich ergebende Gesamtzeitdauer, die Gesamtkosten und die Referenz zum vorigen Knoten. Falls eine Kombination eine Gesamtzeitdauer ergibt, die in der neu berechneten Ebene des Baumes bereits existiert, wird nur die Kombination mit den geringeren Kosten gespeichert. Diese jeweils günstigeren Kombinationen sind in dem Baum in 2 durch die dick gezeichneten Verbindungen gekennzeichnet, die verworfenen Kombinationen mit den jeweils höheren Kosten sind in 2 durch die dünn gezeichneten Linien angedeutet.
  • Falls hingegen im Schritt 103 festgestellt wird, dass eine Zeitforderung für den aktuellen Wegpunkt gegeben ist, werden in Schritt 105 nicht alle Gesamtzeitdauern, d. h. nicht alle Knoten des Wegpunkts, für die Bestimmung der Knoten des nächsten Wegpunkts berücksichtigt. Es werden nur eine oder mehrere Gesamtzeitdauern berücksichtigt, die der Zeitforderung des Wegpunkts entsprechen. Hierbei kann beispielswiese nur eine Gesamtzeitdauer berücksichtigt werden, die der Zeitforderung am Wegpunkt am besten entspricht. Alternativ können auch mehrere Gesamtzeitdauern berücksichtigt werden, beispielsweise die besten N Gesamt zeitdauern oder bei einem geforderten Zeitintervall die Gesamtzeitdauern, die innerhalb des Zeitintervalls liegen. Daher werden in Schritt 105 beispielsweise nur die Kombinationen aus der Gesamtzeitdauer am Wegpunkt, die der Zeitforderung am Besten entspricht, und den Verbindungsstreckenindizes der vom Wegpunkt wegführenden Verbindungsstrecken berechnet. Die übrigen Teilschritte in Schritt 105 sind entsprechend zu denen des Schritts 104.
  • Nachdem somit über Schritt 104 oder alternativ über Schritt 105 die Knoten des nächsten Wegpunkts berechnet worden sind, wird in Schritt 106 der Index des aktuell betrachteten Wegpunkts um 1 erhöht.
  • Der Baum wird solange iterativ in der vorstehend beschriebenen Weise erzeugt, bis der Wegpunkt aktuell betrachtete Wegpunkt dem letzten Wegpunkt entspricht, der Baum also bis zum letzten Wegpunkt berechnet worden ist. In diesem Fall ergibt sich in der Abfrage 102 die „nein”-Alternative und die Erzeugung des Baumes ist abgeschlossen.
  • Im nachfolgenden Schritt 107 wird derjenige Knoten der letzten Baumebene ausgewählt, der der Zeitforderung am besten entspricht; dieser Knoten ist der nun betrachtete Knoten. Statt die Auswahl lediglich anhand einer möglichst guten Entsprechung mit der Zeitforderung der letzten Ebene vorzunehmen, können bei der Auswahl auch zusätzlich die Gesamtkosten berücksichtigt werden. Gemäß Schritt 108 wird der letzte Wegpunkt als aktueller Wegpunkt festgesetzt. Mittels einer Schleife wird nun der Baum vom ausgewählten Knoten der letzten Baumebene bis zum Wurzelknoten durchwandert und dabei die gespeicherten Verbindungsstrecken ausgewählt. Dazu wird in der Abfrage 109 stets geprüft, ob der Wegpunkt größer als Wegpunkt 1 ist. Solange dies der Fall ist, wird die Schleife durchlaufen und in Schritt 110 die Verbindungsstrecke der zum jeweils betrachteten Knoten führenden Verbindungsstrecke über die gespeicherte Referenz zum Vorgänger ausgewählt. Falls beispielsweise in Schritt 107 Knoten 13.2 ausgewählt wurde, wird zunächst in Schritt 110 die gespeicherte Verbindungsstrecke mit der Referenz III zwischen Wegpunkt 2 und Wegpunkt 3 ausgewählt. Anhand der gespeicherten Referenz kann außerdem der Vorgänger des bisher betrachteten Knotens in Schritt 111 ermittelt werden. Dieser Vorgänger wird nun in Schritt 111 als aktuell betrachtete Knoten definiert. Für das vorstehend beschriebene Beispiel ergibt sich der Knoten 12.2. Der Wegpunktindex wird in Schritt 112 um 1 reduziert. Beim nächsten Schleifendurchlauf wird nun in Schritt 110 die zum aktuell betrachteten Knoten führende Verbindungsstrecke ausgewählt. Für das vorstehend beschrieben Beispiel ergibt sich dann die zum aktuell betrachten Knoten 12.2 führende Verbindungsstrecke mit dem Index II.
  • Sind alle Verbindungsstrecken vom ausgewählten Knoten der letzten Ebene bis zum Wurzelknoten ausgewählt worden, endet das Verfahren in Schritt 113.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren hat den Vorteil, dass aufgrund der Berücksichtigung von Zeitvorgaben beim Bau des Baumes, mehrere Zeitvorgaben innerhalb einer Route zu geringsten möglichen Kosten erfüllt werden können. Die Rechenzeit wird minimiert, da nur die Routenkombinationen jeweils zwischen zwei Wegpunkten berechnet werden. Die Berechnung der Verbindungsstrecken ist nicht nötig, da das Verfahren auf diesen bereits bekannten Informationen aufbaut.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren erlaubt also eine automatische Routenberechnung unter Berücksichtigung an einem oder mehreren Wegpunkt mit gleichzeitiger Minimierung der Kosten. Die Erfindung ermöglicht also eine Rechenzeit- und Kosten-optimierte Fahrzeug-Routenplanung unter Berücksichtigung von Zeitvorgaben an Wegpunkten.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren lässt sich neben Fluggeräte auch für andere Fahrzeuge wie beispielsweise Automobile, Schienenfahrzeuge o. ä. einsetzen. Da bei Fluggeräten der Rechenaufwand zur Bestimmung einer Verbindungsstrecke jedoch besonders groß ist, da es den zusätzlichen Freiheitsgrad der Flughöhe und typischerweise keine festen vorgegebenen Strecken (Straßen) gibt, lässt sich das erfindungsgemäße Verfahren besonders gewinnbringend bei Fluggeräten einsetzen.
  • 1–5
    Wegpunkte
    6, 7
    Radare
    8, 9
    No-Fly-Zonen
    11.1
    Wurzelknoten
    12.1–12.3
    Knoten der zweiten Ebene
    13.1–13.5
    Knoten der dritten Ebene
    100–113
    Schritte des Ablaufdiagramms
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Claims (21)

  1. Verfahren zur Bestimmung einer Route entlang mehr als zwei aufeinander folgender vorgegebener Wegpunkte (15) mit gegebenen Verbindungsstrecken dazwischen, wobei – zwischen zumindest einem Paar von zwei aufeinander folgenden Wegpunkten (15) eine Mehrzahl von Verbindungstrecken gegeben ist, und – jeder Verbindungsstrecke jeweilige Kosten zugeordnet sind, wobei das Verfahren die Schritte aufweist: – Erzeugen eines Baumes, umfassend Kanten und durch Kanten verbundene Knoten (11.1; 12.112.3; 13.113.5), wobei jeder Knoten einem bestimmten Wegpunkt (15) zugeordnet ist und jede Kanten einer Verbindungsstrecke entspricht; und – Bestimmung der Route basierend auf einer Auswahl von Kanten des Baumes.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei – der erzeugte Baum eine Mehrzahl von Baumebenen aufweist, auf die die Knoten (11.1; 12.112.3; 13.113.5) verteilt sind, wobei die Knoten einer Baumebene einem gemeinsamen Wegpunkt zugeordnet sind und unterschiedliche Knoten einer Baumebene unterschiedlichen Werten einer Eigenschaft eines Wegpunkts zugeordnet sind.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, – jeder Verbindungsstrecke ferner jeweils eine Zeitdauer zugeordnet ist; und – der erzeugte Baum eine Mehrzahl von Baumebenen aufweist, auf die die Knoten (11.1; 12.112.3; 13.113.5) verteilt sind, wobei die Knoten einer Baumebene einem gemeinsamen Wegpunkt zugeordnet sind und unterschiedliche Knoten einer Baumebene unterschiedlichen Zeitangaben zugeordnet sind.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, wobei für mehrere oder alle Knoten (12.112.3; 13.113.5) jeweils – eine knotenspezifische Zeitangabe, – knotenspezifische Kosten und – eine Referenz zu einem im Baum vorhergehenden Knoten abgespeichert sind.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei für mehrere oder alle Knoten (12.112.3; 13.113.5) jeweils – als knotenspezifische Zeitangabe eine Gesamtzeitdauer von einem Referenzpunkt bis zum jeweiligen Knoten und – als knotenspezifische Kosten die Gesamtkosten von einem Referenzpunkt bis zum jeweiligen Knoten abgespeichert sind.
  6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, wobei die gespeicherte Referenz denjenigen vorhergehenden Knoten referenziert, über den die Zeitangabe mit den geringsten Kosten erreicht wird.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 6, wobei die Referenz ein Verbindungsstreckenindex ist.
  8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Baum iterativ erzeugt wird.
  9. Verfahren nach auf einen der Ansprüche 4–7 rückbezogenen Anspruch 8, wobei in einer Iteration Kombinationen aus – den einzelnen knotenspezifischen Zeitangaben eines Wegpunkts (15) und – den Verbindungsstrecken zu einem im Baum nachfolgenden Wegpunkt (15) ermittelt werden, die im Fall von gleicher sich ergebender Zeitangaben die geringsten knotenspezifischen Kosten aufweisen.
  10. Verfahren nach auf einen der Ansprüche 4–7 rückbezogenen Anspruch 8, wobei in einer Iteration Knoten eines im Baum nachfolgenden Wegpunkts ermittelt werden, indem – die Knoten eines Wegpunkts – mit den Verbindungsstrecken zu dem nachfolgenden Wegpunkt kombiniert werden, wobei die Knoten des nachfolgenden Wegpunkts für die einzelnen Zeitangaben die geringsten knotenspezifischen Kosten aufweisen.
  11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei für zumindest einen der Wegpunkte eine Zeitanforderung besteht.
  12. Verfahren nach auf einen der Ansprüche 3–7 oder 9–10 rückbezogenen Anspruch 11, wobei ein oder mehrere durch ihre Zeitangaben gekennzeichnete Knoten eines Wegpunkts in Abhängigkeit der Zeitanforderung für diesen Wegpunkt ausgewählt werden.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, wobei der Baum nur von dem bzw. den ausgewählten Knoten eines Wegpunkts fortgesetzt wird.
  14. Verfahren nach Anspruch 3 oder einem der auf Anspruch 3 rückbezogenen Ansprüche 4 bis 13, wobei der Schritt des Bestimmens der Route den Schritt umfasst: – Auswählen eines Knotens derjenigen Ebene des Baumes, für welche als letzte eine Zeitanforderung besteht, wobei die Auswahl durch Vergleich der Zeitanforderung mit den Zeitangaben der Knoten erfolgt.
  15. Verfahren nach auf Anspruch 4 rückbezogenem Anspruch 14, wobei der Schritt des Bestimmens der Route ferner den Schritt umfasst: – Auswählen der Kanten vom ausgewählten Knoten bis zum Wurzelknoten unter Ausnutzung abgespeicherter Referenzen.
  16. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Route eines Fluggeräts oder Fahrzeugs bestimmt wird.
  17. Vorrichtung zur Bestimmung einer Route entlang mehr als zwei aufeinander folgender vorgegebener Wegpunkte mit gegebenen Verbindungsstrecken dazwischen, wobei – zwischen zumindest einem Paar von zwei aufeinander folgenden Wegpunkten eine Mehrzahl von Verbindungstrecken gegeben ist, und – jeder Verbindungsstrecke jeweilige Kosten zugeordnet sind, wobei die Vorrichtung umfasst: – Mittel zum Erzeugen eines Baumes umfassend Kanten und durch Kanten verbundene Knoten, wobei jeder Knoten einem bestimmten Wegpunkt zugeordnet ist und jede Kante einer Verbindungsstrecke entspricht; und – Mittel zur Bestimmung der Route basierend auf einer Auswahl von Kanten des Baumes.
  18. Bordcomputer eines Fluggeräts umfassend die Vorrichtung nach Anspruch 17.
  19. Datenträger umfassend berechnete Verbindungsstrecken zwischen mehreren Wegpunkten nach Anspruch 1.
  20. Verfahren zur Bestimmung einer Route entlang mehr als zwei aufeinander folgender vorgegebener Wegpunkte (15), wobei das Verfahren die Schritte aufweist: – Bestimmung von Verbindungsstrecken zwischen einem ersten Paar von zwei Wegpunkten unabhängig von der Bestimmung anderer Verbindungsstrecken zwischen anderen Paaren von Wegpunkten; und – Bestimmung der Route basierend auf den Verbindungsstrecken der mehr als zwei aufeinander folgenden Wegpunkte.
  21. Verfahren nach Anspruch 20, wobei – Neubestimmung von Verbindungsstrecken zwischen dem ersten Paar von zwei Wegpunkten; und – Neubestimmung der Route basierend auf neubestimmten Verbindungsstrecken.
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