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DE102009002289A1 - Verfahren zum Ermitteln einer Periodendauer eines Meßsignals - Google Patents

Verfahren zum Ermitteln einer Periodendauer eines Meßsignals Download PDF

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DE102009002289A1
DE102009002289A1 DE102009002289A DE102009002289A DE102009002289A1 DE 102009002289 A1 DE102009002289 A1 DE 102009002289A1 DE 102009002289 A DE102009002289 A DE 102009002289A DE 102009002289 A DE102009002289 A DE 102009002289A DE 102009002289 A1 DE102009002289 A1 DE 102009002289A1
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Withdrawn
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DE102009002289A
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English (en)
Inventor
Thomas Budmiger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Endress and Hauser Flowtec AG
Original Assignee
Endress and Hauser Flowtec AG
Flowtec AG
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D1/00Measuring arrangements giving results other than momentary value of variable, of general application
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D15/00Component parts of recorders for measuring arrangements not specially adapted for a specific variable

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Abstract

Beim erfindungsgemäßen Verfahren wird zunächst eine mit einem Referenztaktsignal (clk) synchronisierte digitale Abtastfolge (u) diskreter, insbesondere zeitlich äquidistanter, Abtastwerte (U) vom Primärsignal (u) erzeugt, die einen sich über zumindest eine Meßperiode (2π) des Primärsignals (u) erstreckenden Abschnitt des Primärsignals (u) repräsentiert. Ferner werden eine Anzahl (N) innerhalb der Meßperiode (2π) liegender vollständiger Takte (CLK) des Referenztaktsignals (clk), ein als erster Bezugswert (U) dienenden Abtastwerts, welcher erster Bezugswert (U) das Primärsignal (u) zu einem vorgegebenen Takt (CLK) des Referenzsignals (clk) repräsentiert, sowie ein vom ersten Bezugswert (U) verschiedenen zweiten Bezugswerts (U), der eine Amplitude des Primärsignals (u) repräsentiert, ermittelt. Basierend auf der Anzahl (N), dem ersten Bezugswert (U) sowie dem zweiten Bezugswert (U) wird schließlich die Periodendauer (T) bestimmt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ermitteln einer Periodendauer einer zeitlich periodischen Signalkomponente eines zumindest abschnittsweise im wesentlichen periodischen, beispielsweise auch von einem Meßwandler gelieferten, wenigstens eine physikalische und/oder chemische Meßgröße repräsentierendes, Primärsignals. Ferner betrifft die Erfindung das Verwenden der ermittelten Periodendauer zum Abschätzen einer Signalfrequenz des Primärsignals oder zumindest einer harmonischen Signalkomponente davon und/oder zum Ermitteln einer physikalischen Meßgröße, insb. einer Massendurchflußrate, einer Volumendurchflußrate und/oder einer Dichte, eines in einer Leitung geführten oder in einem Behälter vorgehaltenen Mediums, insb. eines Fluids.
  • In der industriellen Prozeß-Meßtechnik werden, insb. auch im Zusammenhang mit der Automatisierung chemischer oder verfahrenstechnischer Prozesse, zur Erfassung von prozeßbeschreibenden Meßgrößen und zur Erzeugung von diese repräsentierenden Meßwertsignalen prozeßnah installierte Meßsysteme verwendet, die jeweils direkt an oder in einer von Medium durchströmten Prozeßleitung angebracht sind. Bei den jeweils zu erfassenden Meßgrößen kann es sich beispielsweise um einen Massendurchfluß, einen Volumendurchfluß, eine Strömungsgeschwindigkeit, eine Dichte, eine Viskosität oder eine Temperatur oder dergleichen, eines flüssigen, pulver-, dampf- oder gasförmigen Prozeß-Mediums handeln, das in einer solchen, beispielsweise als Rohrleitung ausgebildeten, Prozeßleitung geführt bzw. vorgehalten wird.
  • Bei den Meßsystemen handelt es sich oftmals um solche, bei denen In-Line-Meßgeräte mit magnetisch-induktiven Meßaufnehmern oder die Laufzeit von in Strömungsrichtung ausgesendeten Ultraschallwellen auswertende, insb. auch nach dem Doppler-Prinzip arbeitende, Meßaufnehmern, mit Meßaufnehmern vom Vibrationstyp, insb. Coriolis-Massedurchflußaufnehmer, Dichteaufnehmer, oder dergleichen verwendet werden. Der prinzipielle Aufbau und die Funktionsweise von magnetisch-induktiven Meßaufnehmer ist z. B. in der EP-A 1 039 269 , US-A 60 31 740 , US-A 55 40 103 , US-A 53 51 554 , US-A 45 63 904 oder solcher Ultraschall-Meßaufnehmer z. B. in der US-B 63 97 683 , der US-B 63 30 831 , der US-B 62 93 156 , der US-B 61 89 389 , der US-A 55 31 124 , der US-A 54 63 905 , der US-A 51 31 279 , der US-A 47 87 252 hinlänglich beschrieben und überdies dem Fachmann ebenfalls hinreichend bekannt sind, kann an dieser Stelle auf eine detailliertere Erläuterung dieser Meßprinzipien verzichtet werden. Weiterführende Beispiele für derartige, dem Fachmann an und für sich bekannte, insb. mittels kompakter In-line-Meßgeräte gebildet, Meßsysteme sind zudem u. a. in der EP-A 984 248 , GB-A 21 42 725 , US-A 43 08 754 , US-A 44 20 983 , US-A 44 68 971 , US-A 45 24 610 , US-A 47 16 770 , US-A 47 68 384 , US-A 50 52 229 , US-A 50 52 230 , US-A 51 31 279 , US-A 52 31 884 , US-A 53 59 881 , US-A 54 58 005 , US-A 54 69 748 , US-A 56 87 100 , US-A 57 96 011 , US-A 58 08 209 , US-A 60 03 384 , US-A 60 53 054 , US-A 60 06 609 , US-B 63 52 000 , US-B 63 97 683 , US-B 65 13 393 , US-B 66 44 132 , US-B 66 51 513 , US-B 67 99 476 , US-B 68 80 410 , US-B 69 10 387 , US-A 2007/0163361 , US-A 2005/0092101 , WO-A 88/02 476 , WO-A 88/02 853 , WO-A 95/16 897 , WO-A 00/36 379 , WO-A 00/14 485 , WO-A 01/02816 oder WO-A 02/086 426 detailiert beschrieben.
  • Zum Erfassen der jeweiligen Meßgrößen weisen Meßsysteme der in Rede stehenden Art jeweils eine Meßgerät-Elektronik sowie einen entsprechenden, mit der Meßgerät-Elektronik elektrisch verbundenen Meßaufnehmer auf, der in den Verlauf einer Medium führenden Prozeßleitung eingesetzt ist, und der dazu dient, zumindest auf die primär zu erfassende Meßgröße entsprechend reagierend, wenigstens ein die primäre Meßgröße möglichst genau repräsentierendes, insb. elektrisches, Meßsignal zu erzeugen. Dafür ist der Meßaufnehmer üblicherweise mit einem in den Verlauf der jeweiligen Prozeßleitung, dem Führen von strömendem Medium dienenden Meßrohr sowie eine entsprechende physikalisch-elektrische Sensoranordnung ausgestattet. Diese wiederum weist wenigstens ein primär auf die zu erfassende Meßgröße oder auch Änderungen derselben reagierenden Sensorelement auf, mittels dem im Betrieb wenigstens ein von der Meßgröße entsprechend beeinflußtes Meßsignal erzeugt wird. Zur Weiterverarbeitung oder Auswertung des wenigstens einen Meßsignals ist der Meßaufnehmer ferner mit einer dafür entsprechend geeigneten, in der Meßgerät-Elektronik vorgesehenen Meßschaltung verbunden. Die mit dem Meßaufnehmer in geeigneter Weise kommunizierende Meßschaltung erzeugt im Betrieb des Meßsystems unter Verwendung des wenigstens einen Meßsignals zumindest zeitweise wenigstens einen die Meßgröße momentan repräsentierenden Meßwert, beispielsweise also einen Massendurchfluß-Meßwert, Volumendurchfluß-Meßwert, einen Dichte-Meßwert, einen Viskositäts-Meßwert, einen Druck-Meßwert, einen Temperatur-Meßwert oder dergleichen. Zum Anzeigen der Meßwerte, und ggf. auch anderer Betriebsdaten des Meßsystems, sowie zum Bedienen des Meßsystems vor Ort ist in der Meßgerät-Elektronik ferner zumeist eine entsprechende Anzeige- und Bedieneinheit vorgesehen.
  • Zur Aufnahme der Meßgerät-Elektronik umfassen solche Meßsysteme ferner ein entsprechendes Elektronik-Gehäuse, das, wie z. B. in der US-A 63 97 683 oder der WO-A 00/36 379 vorgeschlagen, vom Meßaufnehmer entfernt angeordnet und mit diesem nur über eine flexible Leitung verbunden sein kann: Alternativ dazu kann das Elektronik-Gehäuse aber auch, wie z. B. auch in der EP-A 903 651 oder der EP-A 1 008 836 gezeigt, unter Bildung eines kompakten In-Line-Meßgeräts – beispielsweise eines Coriolis-Massedurchfluß-/Dichte-Meßgeräts, eines Ultraschall-Durchflußmeßgeräts, eines Vortex-Durchflußmeßgeräts, eines thermischen Durchflußmeßgeräts, eines Magnetisch-induktiven Durchflußmeßgerät oder dergleichen – direkt am Meßaufnehmer oder einem den Meßaufnehmer separat einhausenden Meßaufnehmer-Gehäuse angeordnet sein. In letzterem Fall dient das
  • Elektronik-Gehäuse, wie beispielsweise in der EP-A 984 248 , der US-A 47 16 770 oder der US-A 63 52 000 gezeigt, oftmals auch dazu, einige mechanische Komponenten des Meßaufnehmers mit aufzunehmen, wie z. B. sich unter mechanischer Einwirkung betriebsmäßig verformende membran-, stab-, hülsen- oder rohrförmige Deformation- oder Vibrationskörper, vgl. hierzu auch die eingangs erwähnte US-B 63 52 000 .
  • Meßsysteme der beschriebenen Art sind darüber hinaus üblicherweise über ein an die Meßgerät-Elektronik angeschlossenes Datenübertragungs-System miteinander und/oder mit entsprechenden Prozeß-Leitrechnern verbunden, wohin sie die Meßwertsignale z. B. via (4 mA bis 20 mA)-Stromschleife und/oder via digitalen Daten-Bus senden. Als Datenübertragungs-Systeme dienen hierbei, insb. serielle, Feldbus-Systeme, wie z. B. PROFIBUS-PA, FOUNDATION FIELDBUS sowie die entsprechenden Übertragungs-Protokolle. Mittels der Prozeß-Leitrechner können die übertragenen Meßwertsignale weiterverarbeitet und als entsprechende Meßergebnisse z. B. auf Monitoren visualisiert und/oder in Steuersignale für Prozeß-Stellglieder, wie z. B. Magnet-Ventile, Elektro-Motoren etc., umgewandelt werden.
  • Bei Meßgeräten mit geringer Leistungsaufnahme, beispielsweise solchen von intrinsischer Sicherheit und/oder solchen in (4 mA bis 20 mA-)Zweileiter-Technologie ausgebildeten, steht zumeist auch nur eine vergleichsweise geringe Leistung für die Abtastung und Digitalisierung der analogen Meßsignale zur Verfügung. So wird beispielsweise in der erwähnten US-B 67 99 476 sogar vorgeschlagen, bei einem in Zweileiter-Technologie ausgeführten Meßgerät die Abtastfrequenz, mit der ein die Abtastung und Digitalisierung realisierender Analog/Digital-Wandler (A/D-Wandler) getaktet ist, in Abhängigkeit von der verfügbaren elektrischen Leistung zu steuern. Durch die Verwendung einer geringeren Abtastfrequenz kann so die in dem A/D-Wandler verbrauchte elektrische Leistung verringert werden, allerdings zu Lasten der zeitlichen Auflösung mit der das Meßsignal gewandelt wird.
  • Infolgedessen kann ein größerer Anteil der im Meßgerät momentan insgesamt verfügbaren elektrischen Leistung anderen elektrische Leistung aufnehmenden Komponenten des Meßgeräts überlassen werden. Für den Fall, daß für die Ermittlung der primären Meßgröße eine Periodendauer bzw. eine Schwingungsfrequenz des anlogen Meßsignals, beispielsweise eine Frequenz einer ausgewählten harmonischen Signalkomponente des Meßsignals, von besonderem Interesse ist, z. B. für die Dichtemessung mittels Coriolis-Massedurchflußmeßgeräten oder für die Durchflußmessung mittels Wirbel-Durchflußmeßgeräten, kann diese mit der Absenkung der Abtastrate einhergehend gröber werdende zeitliche Abtastung des Meßsignals gegebenenfalls zu unerwünscht hohen Meßungenauigkeiten führen.
  • Eine Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, ein Verfahren anzugeben, mittels dem die Periodendauer von analogen Meßsignalen oder von zeitlich periodischen, insb. harmonischen, Signalkomponenten davon trotz vergleichsweise geringer Abtastrate des jeweiligen Meßsignals und damit einhergehend entsprechend grober zeitlicher Auflösung desselben, insb. auch bei möglichst geringem Rechenaufwand und/oder möglichst zeitnah, hochgenau bestimmt werden kann.
  • Zur Lösung der Aufgabe besteht die Erfindung in einem Verfahren zum Ermitteln einer Periodendauer eines zumindest abschnittsweise im wesentlichen periodischen, insb. von einem Meßwandler gelieferten, wenigstens eine physikalische und/oder chemische Meßgröße repräsentierendes, Primärsignals, wobei das Verfahren folgende Schritte umfaßt:
    • – Generieren eines Referenztaktsignals;
    • – Erzeugen einer mit dem Referenztaktsignal synchronisierten digitalen Abtastfolge diskreter, insb. zeitlich äquidistanter, Abtastwerte vom Primärsignal, die einen sich über zumindest eine Meßperiode des Primärsignals erstreckenden Abschnitt des Primärsignals repräsentiert;
    • – Ermitteln einer Anzahl innerhalb der Meßperiode liegender vollständiger Takte des Referenztaktsignals;
    • – Ermitteln eines als erster Bezugswert dienenden Abtastwerts, insb. eines ersten innerhalb eines mit der Meßperiode korrespondierenden Abtastintervalls liegenden der diskreten Abtastwerte, welcher erster Bezugswert das Primärsignal zu einem vorgegebenen, insb. einem ersten innerhalb der Meßperiode liegenden und/oder mit einem Nulldurchgang des Primärsignals korrespondierenden, Takt des Referenzsignals repräsentiert;
    • – Ermitteln eines, insb. innerhalb der Periode liegenden, vom ersten Bezugswert verschiedenen zweiten Bezugswerts, der eine Amplitude des Primärsignals repräsentiert; sowie
    • – Bestimmen der Periodendauer basierend auf der Anzahl, dem ersten Bezugswert sowie dem zweiten Bezugswert.
  • Nach einer ersten Ausgestaltung der Erfindung umfaßt das Verfahren, weiters einen Schritt des Ermittelns wenigstens eines Quotientenwerts, der ein Verhältnis des ersten Bezugswerts zum zweiten Bezugswert repräsentiert. Diese Ausgestaltung der Erfindung weiterbildend ist ferner vorgesehen, daß die Periodendauer auch basierend auf dem Quotientenwert ermittelt wird.
  • Nach einer zweiten Ausgestaltung der Erfindung umfaßt das Verfahren, weiters einen Schritt des Ermittelns eines sowohl vom ersten Bezugswert als auch vom zweiten Bezugswert verschiedenen, als dritter Bezugswert dienenden Abtastwerts, insb. eines ersten außerhalb des mit der Meßperiode korrespondierenden Abtastintervalls liegenden der diskreten Abtastwerte, welcher dritter Bezugswert das Primärsignal zu einem vorgegebenen, insb. einem ersten wieder außerhalb der Meßperiode liegenden und/oder mit einem Nulldurchgang des Primärsignals korrespondierenden, Takt des Referenzsignals repräsentiert. Diese Ausgestaltung der Erfindung weiterbildend umfaßt das Verfahren weiters wenigstens einen der folgenden Schritte:
    • – Verwenden auch des dritten Bezugswerts zur Ermittlung der Periodendauer;
    • – Ermittelns eines Differenzwerts, der eine Differenz zwischen dem ersten Bezugswert und dem dritten Bezugswert repräsentiert;
    • – Selektieren, insb. Speicherns, des als dritter Bezugswert dienenden Abtastwerts von der Abtastfolge;
    • – Vergleichen von Abtastwerten der Abtastfolge mit wenigstens einem vorgegebenen Schwellenwert zum Ermitteln des als dritter Bezugswert dienenden Abtastwerts der Abtastfolge;
    • – Verwenden jeweils ein und desselben vorgegebenen Schwellenwerts zum Ermitteln des als erster Bezugswert dienenden Abtastwerts der Abtastfolge wie auch zum Ermitteln des als dritter Bezugswert dienenden Abtastwerts der Abtastfolge.
  • Nach einer dritten Ausgestaltung der Erfindung umfaßt das Verfahren, weiters einen Schritt des Ermittelns einer, insb. mit einer Taktrate des Referenztaktsignals korrespondierenden, Abtastfrequenz mit der das Primärsignal zwecks Erzeugung der Abtastfolge abgetastet und digitalisiert wird.
  • Nach einer vierten Ausgestaltung der Erfindung umfaßt das Verfahren, weiters einen Schritt des Vergleichens von Abtastwerten der Abtastfolge mit wenigstens einem vorgegebenen Schwellenwert zum Ermitteln des als erster Bezugswert dienenden Abtastwerts der Abtastfolge und/oder zum Ermitteln der Anzahl von innerhalb der Meßperiode liegenden Abtastwerten. Diese Ausgestaltung der Erfindung weiterbildend umfaßt das Verfahren.
  • Nach einer fünften Ausgestaltung der Erfindung umfaßt das Verfahren, weiters einen Schritt des Startens eines Zählers, insb. eines Dualzählers oder eines BCD-Zählers, zwecks Ermitteln der Anzahl von innerhalb der Meßperiode liegender vollständiger Takte des Referenztaktsignals.
  • Nach einer sechsten Ausgestaltung der Erfindung umfaßt das Verfahren, weiters Schritte des, insb. flüchtigen, Speichern eines sich zumindest über die Meßperiode erstreckenden Abschnitts des Referenztaktsignals sowie des Verwenden des gespeicherten Abschnitts des Referenztaktsignals zum Ermitteln der Anzahl von innerhalb der Meßperiode liegender vollständiger Takte des Referenztaktsignals.
  • Nach einer siebenten Ausgestaltung der Erfindung umfaßt das Verfahren, weiters einen Schritt des Selektierens des als erster Bezugswert dienenden Abtastwerts von der Abtastfolge.
  • Nach einer achten Ausgestaltung der Erfindung umfaßt das Verfahren, weiters einen Schritt des Speicherns des als erster Bezugswert dienenden Abtastwerts von der Abtastfolge.
  • Nach einer neunten Ausgestaltung der Erfindung umfaßt das Verfahren, weiters einen Schritt des Selektierens, insb. Speicherns, des als zweiter Bezugswert dienenden Abtastwerts von der Abtastfolge.
  • Nach einer zehnten Ausgestaltung der Erfindung umfaßt das Verfahren, weiters einen Schritt des Speicherns des als zweiter Bezugswert dienenden Abtastwerts von der Abtastfolge.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist im besondern auch dafür geeignet und vorgesehen, basierend auf der wie vor ermittelten Periodendauer, eine Signalfrequenz des Primärsignals oder zumindest einer harmonischen Signalkomponente davon abzuschätzen und/oder eine physikalischen Meßgröße, insb. einer Massendurchflußrate, einer Volumendurchflußrate und/oder einer Dichte, eines in einer Leitung geführten oder in einem Behälter vorgehaltenen Mediums, insb. eines Fluids, zu ermitteln.
  • Die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen davon werden nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, die in den Figuren der Zeichnung dargestellt sind. Gleiche Teile sind in allen Figuren mit denselben Bezugszeichen versehen; wenn es die Übersichtlichkeit erfordert oder es anderweitig sinnvoll erscheint, wird auf bereits erwähnte Bezugszeichen in nachfolgenden Figuren verzichtet. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen oder Weiterbildungen, insb. auch Kombinationen zunächst nur einzeln erläuterter Teilaspekte der Erfindung, ergeben sich ferner aus den Figuren der Zeichnung wie auch den Unteransprüchen an sich.
  • Im einzelnen zeigen
  • 1 einen Abschnitt eines im wesentlichen periodischen Primärsignals sowie eine dieses repräsentierende Abtastfolge diskreter Abtastwerte des Primärsignals; und
  • 2 in schematisch nach Art eines Blockschaltbildes eines das Primärsignal bzw. die Abtastfolge gemäß 1 liefernden und weiterverarbeitenden Meßsystems mit einem Meßwandler zum Erfassen wenigstens einer physikalischen Meßgröße.
  • In der 1 ist schematisch und in idealisierter Form ein zumindest abschnittsweise im wesentlichen periodisches Primärsignal u dargestellt, von dem eine Periodendauer T ermittelt werden soll. Das Primärsignal u ist gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung von einem Meßwandler 10 mit wenigstens einem physikalisch-zu-elektrisch Wandlerelement 101, wie etwa einem Meßwandler vom Vibrationstyp mit schwingendem Meßrohr und zugehöriger Spulenanordnung, einem Wirbeldurchflußmesser oder dergleichen, geliefert, und repräsentiert – insoweit als analoges Meßsignal dienend – wenigstens eine mittels des Meßwandlers erfaßte physikalische und/oder chemische Meßgröße, wie etwa eine Massen- oder Volumendurchflußrate und/oder eine Dichte eines in einer Leitung, insb. einer Rohrleitung, strömenden und/oder in einem Behälter vorgehaltenen Mediums, insb. eines Fluids.
  • Zur Ermittlung der gesuchten Periodendauer T wird das Primärsignal u zunächst mittels eines von einem Referenztaktsignal clk entsprechend getakteten A/D-Wandlers digitalisiert, ggf. nach einer vorherigenn Filterung, und in eine korrespondierende, mit dem die Abtastrate vorgebenden Referenztaktsignal clk entsprechend synchronisierte digitale Abtastfolge uD diskreter, zeitlich möglichst äquidistanter Abtastwerte Un konvertiert. Zum Generieren des Referenztaktsignals clk kann beispielsweise ein herkömmlicher quarzgesteuerter Taktgenerator dienen, ggf. auch ein solcher, mit einstellbarer Taktfrequenz. Die Digitalisierung des analogen Primärsignal u kann hierbei im besonderen auch mit einer im Vergleich zu bei konventionellen Meßwandlern angewandten Meßverfahren geringen Abtastrate – hier in der Größenordnung von etwa 4800 Hz – erfolgen, einhergehend mit einer relativ groben zeitlichen Auflösung – hier etwa 1 Hz/4800 ≈ 208 μs.
  • Die ausgangs des A/D-Wandlers anstehende, ggf. als digitales Meßsignal dienende, Abtastfolge uD ist einem nachfolgenden, beispielsweise mittels eines digitalen Signalprozessors (DSP) und/oder eines, ggf. auch vor Ort, programmierbaren Logikbaustein (FPGA) und/oder eines kundenspezifisch programmierten Logikbaustein (ASIC) gebildeten, Mikrocomputer μC der Meßschaltung 201 mit einem Steuer- und Betriebsprogramme vorhaltenden nicht-flüchtigen Speicher EEPROM zugeführt. Der Mikrocomputer μC weist zudem wenigstens einen flüchtigen Speicher RAM mit einer für die temporäre Speicherung von zumindest zwei, insb. aber von drei oder mehr, Perioden 2π der Abtastfolge uD ausreichende Speicherkapazität auf. Zumindest zum Zwecke der Ermittlung der gesuchten Periodendauer T des Primärsignals u wird im Betrieb zumindest zeitweise wenigstens ein Ensemble diskreter Abtastwerte der Abtastfolge uD in den flüchtigen Speicher RAM geladen und dort temporär vorgehalten, das einen Abtastintervall aktuell repräsentiert, der sich wenigstens über eine, insb. aber mehr als eine, Periode 2π der Abtastfolge uD erstreckt. Mikrocomputer μC und A/D-Wandler können beispielsweise Komponenten einer in einer Meßgerät-Elektronik 20 vorgesehenen digitalen Meßschaltung 201 sein, welche Meßgerät-Elektronik 20, wie auch in 2 schematisch dargestellt, unter Bildung eines Meßsystems für physikalische Meßgrößen mit dem Meßwandler 10, insb. dessen wenigstens einem Wandlerelement 101, im Betrieb elektrisch verbunden ist. Zwecks Übermittlung von Meß- und Betriebdaten kann die Meßgerät-Elektronik 20 beispielsweise über eine mit der Meßschaltung verbundene Schnittstellenschaltung COM mit einem übergeordneten elektronischen Datenverabeitungssystem – drahtgebunden und/oder drahtlos per Funk – im Betrieb kommunizieren, beispielsweise basierend auf in der industriellen Meß- und Automatisierungstechnik etablierten Feldbus-Protokollen. Zur Anzeige von Meß und/oder Betriebsdaten bzw. zur Bedienung vor Ort kann die Meßgerät-Elektronik ferner eine entsprechende Anzeige-/Bedieneinheit HMI aufweisen.
  • Um die in der industriellen Meßtechnik die im besonderen geforderte hohe Meßgenauigkeit für die zumeist als Basis für die nachgelagerte Ermittlung der eigentlichen Meßgrößen dienende Frequenzmessung auch bei einer vergleichsweise geringen Abtastrate für das Primärsignal u gewährleisten zu können, ist beim erfindungsgemäßen Verfahren ferner vorgesehen, die momentane Periodendauer T des Primärsignals u basierend sowohl auf einer aktuell ermittelten Anzahl N von innerhalb der Meßperiode 2π tatsächlich liegender vollständiger Takte CLKn des Referenztaktsignals clk als auch auf wenigstens zwei anhand der Abtastfolge ermittelten, voneinander verschiedenen Bezugswerten für das Primärsignal zu bestimmen. Als ein erster Bezugswert UTRG1 dient hierbei im besonderen ein Abtastwert der Abtastfolge uD, der eine Magnitude des Primärsignals u zu einem vorgegebenen, beispielsweise den Startpunkt des aktuell untersuchten Abtastintervalls repräsentierenden, Takt CLK1 des Referenzsignals clk repräsentiert, während als ein zweiter Bezugswert UMAX ein solcher, beispielsweise aus der Abtastfolge unmittelbar ausgewählter oder aber auch anhand der Abtastfolge geschätzter, numerischer Wert dient, der eine – direkt erfaßte oder ggf. auch geschätzte – Amplitude des Primärsignals u, insb. innerhalb des aktuell untersuchten Abtastintervalls, repräsentiert. Zum Schätzen der Amplitude kann beispielsweise ein einfaches Parabelfit-Verfahren angewendet werden, bei dem in ein Ensemble von dem Bereich der erwarteten oder angenommenen Amplitude entsprechenden Abtastwerten eine Parabel oder eine andere Ausgleichsfunktion von geradzahliger Ordnung eingepaßt, etwa nach der Methode der kleinsten Fehlerquadrate, und entsprechend numerisch abgeleitet wird, etwa unter Bildung eines entsprechenden Differenzenquotienten.
  • Als für die Bestimmung der Periodendauer ausreichend verläßlicher erster Bezugswert UTRG1 kann beispielsweise ein zeitlich gesehen erster Abtastwert U1 aller innerhalb des mit der aktuell untersuchten Meßperiode 2π korrespondierenden Abtastintervalls liegender diskreten Abtastwerte Un der Abtastfolge uD dienen, jener Abtastwert aus der Abtastfolge uD also, der dem ersten tatsächlich innerhalb der Meßperiode 2π liegenden Takt des Referenztaktsignals zugeordnet ist. Dieser als Bezugswert UTRG1 dienende Abtastwert kann beispielsweise dadurch auf einfache Weise ausreichend genau ermittelt werden, daß das Primärsignal u selbst und/oder die einzelnen Abtastwerte Un der Abtastfolge uD jeweils mit einem vorab und/oder im Betrieb gesetzten Schwellenwert UREF verglichen und der dem erstmaligen Überschreiten des Schwellenwerts UREF entsprechende Abtastwert aus dem aktuelle Abtastintervall als Bezugswert UTRG1 selektiert wird. Alternativ dazu kann aber beispielsweise auch ein zeitlich gesehen letzter Abtastwert UN aller innerhalb des mit der aktuell untersuchten Meßperiode 2π korrespondierenden Abtastintervalls liegender diskreten Abtastwerte Un der Abtastfolge uD dienen, jener Abtastwert aus der Abtastfolge uD also, der dem letzten tatsächlich innerhalb der Meßperiode 2π liegenden Takt des Referenztaktsignals clk zugeordnet ist. Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist ferner vorgesehen zumindest den als erster Bezugswert UTRG1 dienenden Abtastwert von der Abtastfolge uD in den erwähnten Speicher RAM des Mikrocomputers μC zu laden und dort zumindest temporär für weitere Berechnungen, insb. auch die Ermittlung der gesuchten Periodendauer T vorzuhalten.
  • In Anbetracht dessen, daß das Primärsignals u für das aktuell untersuchten Abtastintervall bestimmungsgemäß als zumindest periodisch wie auch ausgeprägte harmonische Komponenten aufweisend vorausgesetzt ist, kann der Schwellenwert UREF beispielsweise so gesetzt sein, daß er im wesentlichen mit einem Nulldurchgang des Primärsignals u oder einem momentanen zeitlichen Mittelwert (Offset) des Primärsignals u korrespondiert, der anhand eines Ensembles von dem aktuellen Abtastintervall vorangehenden Abtastwerten und/oder anhand des Ensembles dem aktuellen Abtastintervall entsprechenden Abtastwerten geschätzt ist.
  • Der zweite Bezugswert UMAx wiederum kann auf einfache Weise beispielsweise dadurch ermittelt werden, daß ein innerhalb des aktuell untersuchten Abtastintervall, insb. in der Nähe der halben Abtastintervallbreite, liegender maximaler Wert aus der Abtastfolge selektiert und unmittelbar als Bezugswert UMAX verwendet wird. Zur Verbesserung der Verläßlichkeit des Bezugswerts UMAX kann, wie bereits angedeutet, ferner auch für ein aus dem Bereich der halben Abtastintervallbreite ausgewähltes, den vorgenannten maximalen Wert ggf. auch mitumfassendes oder ggf. auch ausdrücklich ausschließendes, Ensemble von drei oder mehr Abtastwerten eine den Verlauf des Primärsignal u für diesen Bereich des Abtastintervalls entsprechend approximierende, beispielsweise quadratische, Ausgleichsfunktion ermittelt werden. Der Bezugswert UMAX kann dann in der Weise bestimmt werden, daß anhand von Funktionskoeffizienten dieser, z. B. als Parabelfunktion angesetzten, Ausgleichsfunktion deren lokales Maximum im ausgewählten Bereich errechnet und als Schätzwert für das Maximum der Abtastolge im aktuell untersuchten Abtastintervall übernommen wird. Zur Vereinfachung der Berechung der Periodendauer T ist nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ferner vorgesehen, den als zweiter Bezugswert UMAX dienenden Abtastwert von der Abtastolge uD. zumindest temporär zu Speichern, etwa im oben erwähnten RAM-Speichers.
  • Das Ermitteln der Anzahl N der innerhalb der Meßperiode 2π liegenden vollständigen Takte CLKn des Referenztaktsignals clk wiederum kann in einfacher Weise z. B. durch Mitlaufenlassen eines definiert gestarteten Zählers, beispielsweise eines Dualzählers oder auch eines BCD-Zählers, beim Akkumulieren der Abtastolge uD in den Speicher erfolgen. Der Zähler kann bei erstmaligem Überschreiten des entsprechend – beispielsweise nahe der korrespondierenden Nulldurchgangs- bzw. der Offsetlinie des als zumindest abschnittsweise periodisch und überwiegend harmonisch angenommen Primärsignals u – gesetzten Schwellenwerts UREF durch das Primärsignal u bzw. durch die Abtastolge uD – hier also durch den dem erster Bezugswert UTRG1 entsprechenden Abtastwert – entsprechend getriggert und bei wiederholtem Überschreiten selbigen Schwellenwerts UREF nach verstreichen einer etwa mit der Meßperiode 2π einhergehenden Zeit durch die Abtastfolge uD in gleicher Richtung wie zuvor beim Starten durch den erster Bezugswert UTRG1 wieder gestoppt werden. Dementsprechend ist nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, zum Ermitteln des als erster Bezugswert UTRG1 dienenden Abtastwerts der Abtastolge uD bzw. zum Ermitteln der Anzahl N von innerhalb der Meßperiode 2π liegenden Abtastwerten die einzelnen Abtastwerte Un der Abtastfolge uD jeweils mit dem wenigstens einem vorgegebenen Schwellenwert UREF zu vergleichen. Alternativ oder in Ergänzung zur vorgenannten Verwendung eines Zähler zum Ermitteln der Anzahl N, ist ferner auch möglich, ein sich zumindest über die Meßperiode 2π erstreckender Abschnitt des Referenztaktsignals clk, insb. flüchtig, zu speichern und den gespeicherten Abschnitt des Referenztaktsignals clk zum Ermitteln der Anzahl N von innerhalb der Meßperiode 2π liegender vollständiger Takte CLKn des Referenztaktsignals clk entsprechend heranzuziehen, etwa durch einfaches Auszählen der mit Abschnitt des Referenztaktsignals clk entsprechend belegten Speicherplätze im RAM-Speicher. Darüberhinaus besteht eine weitere Möglichkeit zur Ermittlung der Anzahl N auch darin, lediglich die Takte bzw. belegten Speicherplätze innerhalb des sich zwischen dem ersten und zweiten Bezugswert UTRG1, UMax erstreckenden Intervalls zu zählen und mit einem die gesamte Meßperiode 2π entsprechend auffüllenden Faktor – bei Verwendung des ersten Nulldurchgangs und des lokalen Maximums als Bezugswert also dem Faktor 2 – zu multiplizieren.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, die gesuchte Periodendauer T unter Verwendung der ermittelten Anzahl N, des ersten und zweiten Bezugswerts UTRG1, UMAX sowie in Kenntnis der Abtastfrequenz Fa mit der das Primärsignal u zwecks Erzeugung der Abtastfolge uD abgetastet und digitalisiert wird, zu ermitteln, und zwar in der Annahme einer weitgehend harmonischen Ausprägung des Primärsignals u basierend auf der Funktion:
    Figure 00150001
  • Dafür ist nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen auch die, insb. mit einer Taktrate des Referenztaktsignals clk korrespondierenden, Abtastfrequenz Fa mit der das Primärsignal u zwecks Erzeugung der Abtastfolge uD abgetastet und digitalisiert wird, im Betrieb, ggf. auch wiederkehrend, zu ermitteln und inform eines numerischen Werts im Mikrocomputer μC entsprechenden vorzuhalten. Darüberhinaus wird im Betrieb ferner wenigstens ein Quotientenwert ermittelt, der ein Verhältnis, UTRG1/UMAX, des ersten Bezugswerts UTRG1 zum zweiten Bezugswert UMAX repräsentiert und schließlich zur Berechnung der Periodendauer T entsprechend verwendet. Demnach können unter der Annahme, daß das Meßsignal u im beobachteten Bereich im wesentlichen harmonisch ausgebildet ist, allein in Kenntnis dessen sowie einiger weniger, im Betrieb von Meßgeräten der in Rede stehenden Art ohne weiteres erhältlicher Meßparameter – nämlich ein Start- bzw. Endwert und ein Amplitudenwert für eine den untersuchten Meßsignalabschnitt sowie die der Digitalisierung des Primärsignals u zugrundeliegende Abtastfrequenz Fa – der tatsächliche Verlauf Meßsignal u ausreichend genau approximiert und davon abgeleitet auch die gesuchte Periodendauer T ausreichend genau geschätzt werden. Es hat sich hierbei überraschenderweise gezeigt, daß die Meßungenauigkeit für gesuchte Periodendauer T bei dem auf der Approximation basierenden Schätzung weitaus geringer ausfallen kann, als beispielsweise bei einer herkömmlichen Ausmessung der Nulldurchgänge des Meßsignals u bzw. dessen der Abtastfolge uD.
  • Alternativ oder in Ergänzung zu der vorgenannten Verwendung eines einfachen Zählers zur Bestimmung der Anzahl N kann diese zwecks einer weiteren Verbesserung der mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens erzielbaren Meßgenauigkeit bei Verwendung eines ausreichend schnellen Speichers RAM mit ausreichend großer Speicherkapazität beispielsweise auch dadurch erfolgen, daß die Abtastfolge uD zunächst im Speicher RAM zwischengespeichert und die mit dem aktuell untersuchten Abtastintervall der Abtastfolge uD tatsächlich belegten Speicherplätze nachträglich ausgezählt werden.
  • Dafür ist nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ferner vorgesehen, einen sowohl vom ersten Bezugswert UTRG1 als auch vom zweiten Bezugswert UMAX verschiedenen, als dritter Bezugswert UTRG2 dienenden Abtastwert zu ermitteln bzw. zur Ermittlung der Periodendauer T entsprechend zu verwenden, welcher Abtast- bzw. Bezugswert UTRG2 das Primärsignal u zu einem vorgegebenen Takt des Referenzsignals clk repräsentiert. Der gesuchte Takt, mit dem der Bezugswert UTRG2 korrespondiert, kann der Einfachheit halber beispielsweise jener Takt des Referenzsignals clk sein, der einem ersten wieder außerhalb der Meßperiode 2π liegenden Abtastwert bzw. einem Nulldurchgang des Primärsignals u entspricht. Dementsprechend kann also als dritter Bezugswert UTRG2 jener der diskreten Abtastwerte Un dienen, der als erster außerhalb des mit der Meßperiode 2π korrespondierenden Abtastintervalls liegt, jener Abtastwert also, der als erster wieder über dem gleichen vorgegebene Schwellenwert UREF liegt oder aber auch jenen Abtastwert der als erster einen zum Schwellenwert UREF komplementären Schwellenwert –UREF überschreitet. Der dritte Bezugswert UTRG2 kann, falls erforderlich, wiederum im Speicher RAM temporär vorgehalten werden.
  • Zur weiteren Verbesserung der Genauigkeit mit der die Periodendauer T ermittelt wird, ist ferner vorgesehen anstelle des einzelnen Bezugswerts UTRG1 einen Differenzwert ΔUTRG, der eine Differenz, UTRG1 – UTRG2, zwischen dem ersten Bezugswert UTRG1 und dem zweiten Bezugswert UTRG2 repräsentiert, zu verwenden, um so den mit der diskreten Abtastung des Primärsignals u einhergehenden Fehler zu verringern. Demnach wird nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung die Periodendauer T basierend auf Funktion:
    Figure 00170001
    ermittelt.
  • Ferner ist auch möglich, die die Abtastfolge uD und insoweit das Meßsignal u beschreibenden Parameter N, Fa, UTRG1, Umax etc. in einen im Meßgerät entsprechend Funktionsgenerator einzugeben und basierend darauf ein künstliches Meßsignal mit bekannter Periodendauer erzeugen zu lassen, die wiederum als Schätzwert für die gesuchte Periodendauer T dienen kann.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Claims (20)

  1. Verfahren zum Ermitteln einer Periodendauer (T) eines zumindest abschnittsweise im wesentlichen periodischen, insb. von einem Meßwandler gelieferten, wenigstens eine physikalische und/oder chemische Meßgröße repräsentierendes, Primärsignals (u), welches Verfahren folgende Schritte umfaßt: – Generieren eines Referenztaktsignals (clk); – Erzeugen einer mit dem Referenztaktsignal (clk) synchronisierten digitalen Abtastfolge (uD) diskreter, insb. zeitlich äquidistanter, Abtastwerte (Un) vom Primärsignal (u), die einen sich über zumindest eine Meßperiode (2π) des Primärsignals (u) erstreckenden Abschnitt des Primärsignals (u) repräsentiert; – Ermitteln einer Anzahl (N) innerhalb der Meßperiode (2π) liegender vollständiger Takte (CLKn) des Referenztaktsignals (clk); – Ermitteln eines als erster Bezugswert (UTRG1) dienenden Abtastwerts, insb. eines ersten innerhalb eines mit der Meßperiode (2π) korrespondierenden Abtastintervalls liegenden der diskreten Abtastwerte (Un), welcher erster Bezugswert (UTRG1) das Primärsignal (u) zu einem vorgegebenen, insb. einem ersten innerhalb der Meßperiode (2π) liegenden und/oder mit einem Nulldurchgang des Primärsignals (u) korrespondierenden, Takt (CLK1) des Referenzsignals (clk) repräsentiert; – Ermitteln eines, insb. innerhalb der Periode (2π) liegenden, vom ersten Bezugswert (UTRG1) verschiedenen zweiten Bezugswerts (UMAX), der eine Amplitude des Primärsignals (u) repräsentiert; sowie – Bestimmen der Periodendauer (T) basierend auf der Anzahl (N), dem ersten Bezugswert (UTRG1) sowie dem zweiten Bezugswert (UMAX).
  2. Verfahren nach dem vorherigen Anspruch, weiters umfassend einen Schritt des Ermittelns wenigstens eines Quotientenwerts, UTRG1/UMAX, der ein Verhältnis des ersten Bezugswerts (UTRG1) zum zweiten Bezugswert (UMAX) repräsentiert.
  3. Verfahren nach dem vorherigen Anspruch, wobei die Periodendauer (T) auch basierend auf dem Quotientenwert, UTRG1/UMAX, ermittelt wird.
  4. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, weiters umfassend einen Schritt des Ermittelns eines sowohl vom ersten Bezugswert (UTRG1) als auch vom zweiten Bezugswert (UMAX) verschiedenen, als dritter Bezugswert (UTRG2) dienenden Abtastwerts, insb. eines ersten außerhalb des mit der Meßperiode (2π) korrespondierenden Abtastintervalls liegenden der diskreten Abtastwerte (Un), welcher dritter Bezugswert (UTRG2) das Primärsignal (u) zu einem vorgegebenen, insb. einem ersten wieder außerhalb der Meßperiode (2π) liegenden und/oder mit einem Nulldurchgang des Primärsignals (u) korrespondierenden, Takt des Referenzsignals (clk) repräsentiert.
  5. Verfahren nach dem vorherigen Anspruch, weiters umfassend einen Schritt des Verwendens auch des dritten Bezugswerts (UTRG2) zur Ermittlung der Periodendauer (T).
  6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, weiters umfassend einen Schritt des Ermittelns eines Differenzwerts, ΔUTRG, der eine Differenz, UTRG1 – UTRG2, zwischen dem ersten Bezugswert (UTRG1) und dem dritten Bezugswert (UTRG2) repräsentiert.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 6, weiters umfassend einen Schritt des Selektierens, insb. Speicherns, des als dritter Bezugswert (UTRG2) dienenden Abtastwerts von der Abtastfolge (uD).
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 7, weiters umfassend einen Schritt des Vergleichens von Abtastwerten (Un) der Abtastfolge (uD) mit wenigstens einem vorgegebenen Schwellenwert (UREF) zum Ermitteln des als dritter Bezugswert (UTRG2) dienenden Abtastwerts der Abtastfolge (uD).
  9. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, weiters umfassend einen Schritt des Ermittelns einer, insb. mit einer Taktrate des Referenztaktsignals (clk) korrespondierenden, Abtastfrequenz (Fa) mit der das Primärsignal (u) zwecks Erzeugung der Abtastfolge (uD) abgetastet und digitalisiert wird.
  10. Verfahren nach dem vorherigen Anspruch, wobei die Periodendauer (T) basierend auf der Gleichung
    Figure 00210001
    ermittelt wird.
  11. Verfahren nach Anspruch 9 in Verbindung mit Anspruch 4 und 7, wobei die Periodendauer (T) basierend auf der Gleichung
    Figure 00220001
    ermittelt wird.
  12. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, weiters umfassend einen Schritt des Vergleichens von Abtastwerten (Un) der Abtastfolge (uD) mit wenigstens einem vorgegebenen Schwellenwert (UREF) zum Ermitteln des als erster Bezugswert (UTRG1) dienenden Abtastwerts der Abtastfolge (uD) und/oder zum Ermitteln der Anzahl (N) von innerhalb der Meßperiode (2π) liegenden Abtastwerten (Un).
  13. Verfahren nach Anspruch 8 und 12, wobei zum Ermitteln des als erster Bezugswert (UTRG1) dienenden Abtastwerts der Abtastfolge (uD) wie auch zum Ermitteln des als dritter Bezugswert (UTRG2) dienenden Abtastwerts der Abtastfolge (uD) jeweils der gleiche vorgegebene Schwellenwert (UREF) verwendet wird.
  14. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, weiters umfassend einen Schritt des Startens eines Zählers, insb. eines Dualzählers oder eines BCD-Zählers, zwecks Ermitteln der Anzahl (N) von innerhalb der Meßperiode (2π) liegender vollständiger Takte (CLKn) des Referenztaktsignals (clk).
  15. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, weiters umfassend Schritte des, insb. flüchtigen, Speichern eines sich zumindest über die Meßperiode (2π) erstreckenden Abschnitts des Referenztaktsignals (clk) sowie des Verwenden des gespeicherten Abschnitts des Referenztaktsignals (clk) zum Ermitteln der Anzahl (N) von innerhalb der Meßperiode (2π) liegender vollständiger Takte (CLKn) des Referenztaktsignals (clk).
  16. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, weiters umfassend einen Schritt des Selektierens des als erster Bezugswert (UTRG1) dienenden Abtastwerts von der Abtastfolge (uD).
  17. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, weiters umfassend einen Schritt des Speicherns des als erster Bezugswert (UTRG1) dienenden Abtastwerts von der Abtastfolge (uD).
  18. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, weiters umfassend einen Schritt des Selektierens, insb. Speicherns, des als zweiter Bezugswert (UMAX) dienenden Abtastwerts von der Abtastfolge (uD).
  19. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, weiters umfassend einen Schritt des Speicherns des als zweiter Bezugswert (UMAX) dienenden Abtastwerts von der Abtastfolge (uD).
  20. Verwenden der gemäß dem Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche ermittelten Periodendauer (T) zum Abschätzen einer Signalfrequenz des Primärsignals (u) oder zumindest einer harmonischen Signalkomponente davon und/oder Verwenden der gemäß dem Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche ermittelten Periodendauer (T) zum Ermitteln einer physikalischen Meßgröße, insb. einer Massendurchflußrate, einer Volumendurchflußrate und/oder einer Dichte, eines in einer Leitung geführten oder in einem Behälter vorgehaltenen Mediums, insb. eines Fluids.
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