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Die
Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine nach dem Oberbegriff
des Patentanspruches 1.
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Aus
der
DE 83 35 417 U1 ist
eine Geschirrspülmaschine mit einem Geschirrkorb bekannt,
der eine Spülgut-Ablage aufweist. Die Spülgut-Ablage kann
mit Abstand von einem Geschirrkorbboden an einer Geschirrkorb-Seitenwand
befestigt werden. Die Ablage weist längs einer Lagerstrebe
angeordnete Haken auf, über die die Ablage an einem Querdraht des
Geschirrkorbes schwenkbar angelenkt werden kann. In ihrer niedergeschwenkten
Gebrauchslage können zwischen der Spülgut-Ablage
und dem Geschirrkorbboden Geschirrteile, etwa Tassen, Eierbecher
oder Gläser abgestellt werden, während oberseitig
auf die Spülgut-Ablage zusätzlich Besteckteile abgelegt
werden können.
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Die
Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Geschirrspülmaschine
mit einem Geschirrkorb mit einer Spülgut-Ablage bereitzustellen,
die in einfacher Weise an unterschiedliche Erfordernisse angepasst
werden kann.
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Die
Lösung der Aufgabe der Erfindung geht aus von einer Geschirrspülmaschine,
insbesondere Haushalts-Geschirrspülmaschine, wenigstens
aufweisend einen Geschirrkorb mit einer Spülgut-Ablage,
wobei die Spülgut-Ablage wenigstens eine Halteeinrichtung
zum in Eingriff bringen mit einem ersten Abschnitt des Geschirrkorbs
zur Halterung am Geschirrkorb in einer ersten Ablagestellung zur
Lagerung von zu reinigendem Spülgut aufweist.
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Erfindungsgemäß ist
vorgesehen dass die Halteinrichtung zum in Eingriff bringen mit
einem zweiten Abschnitt des Geschirrkorbs zur Halterung am Geschirrkorb
in einer zweiten Ablagestellung zur Lagerung von zu reinigendem
Spülgut ausgebildet ist. Dies erlaubt es auf einfache Weise,
den Stauraum den jeweiligen Bedürfnissen anzupassen, z.
B. die lichte Höhe zwischen der Spülgut-Ablage
und dem Geschirrkorbboden zu erhöhen, um in diesem Bereich
z. B. hohe Gläser platzieren zu können. Andererseits
kann die lichte Höhe in diesem Bereich auch reduziert werden,
so dass eine größere lichte Höhe im Bereich
oberhalb der Spülgut-Ablage, d. h. auf der Spülgut-Ablage
zur Verfügung steht.
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Hierzu
ist in einer Weiterbildung vorgesehen, dass die Spülgut-Ablage
wenigstens ein zweites Haltemittel zum in Eingriff bringen mit einem
zweiten Abschnitt des Geschirrkorbs zur Halterung am Geschirrkorb
in einer zweiten Ablagestellung zur Lagerung von zu reinigendem
Spülgut aufweist.
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Bei
dem Geschirrkorb kann es sich grundsätzlich um jede Art
von geeignetem Behältnis handeln, dass zur Lagerung von
zu reinigenden Spülgut in einer Geschirrspülmaschine
geeignet ist, bspw. um eine Kunststoffwanne mit Durchbrüchen
zum Ablauf von Spülflotte, die zusätzlich bspw.
auch mit Drähten versehene Abschnitte aufweisen kann. Vorzugsweise
ist jedoch vorgesehen, dass der Geschirrkorb wenigstens abschnittweise
aus Drähten gebildet ist, die als Querdrähte und/oder
Längsdrähte ausgebildet sind, wobei die Haltemittel
zum in Eingriff bringen mit den Querdrähte und/oder Längsdrähte
in den jeweiligen Abschnitten des Geschirrkorbs ausgebildet sind. Dabei
können die Quer- und Längsdrähte eine
Gitterstruktur bildend miteinander verbunden sein.
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In
einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass die Halteeinrichtung oder
wenigstens ein Haltemittel zum in Eingriff bringen mit einem Querdraht
in dem ersten Abschnitt ausgebildet ist. Dabei verläuft
der Querdraht im Wesentlichen horizontal, bspw. im Bereich einer
Seitenwand des Geschirrkorbs, wenn sich der Geschirrkorb in seiner
Gebrauchslage befindet. Dies erlaubt eine besonders einfache Ausbildung
der Haltemittel z. B. als Rasthaken, die einen Abschnitt eines Querdrahts
umgreifen und dabei zusätzlich erlauben, dass die Spülgut-Ablage
verschwenkt werden kann, z. B. um die Spülgut-Ablage aus
einer Gebrauchstellung in eine Nicht-Gebrauchstellung durch eine
Schwenkbewegung zu bringen.
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Ferner
ist in einer Weiterbildung vorgesehen, dass die Halteeinrichtung
oder beide Haltemittel zum in Eingriff bringen mit Querdrähten
in den jeweiligen Abschnitten ausgebildet ist. Somit werden nur
Querdrähte zur Befestigung verwendet, was die Benutzung
vereinfacht.
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In
einer anderen Weiterbildung ist vorgesehen, dass die Halteeinrichtung
oder wenigstens ein Haltemittel zum in Eingriff bringen mit Längsdrähten in
einem der Abschnitte ausgebildet ist. Dabei verlaufen die Längsdrähte
im Wesentlichen lotrecht, bspw. im Bereich einer Seitenwand des
Geschirrkorbs, wenn sich der Geschirrkorb in seiner Gebrauchslage befindet.
Dies erlaubt es die Längsdrähte zu verwenden.
Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn das Haltemittel nur
eine Fixierung der Spülgut-Ablage am Geschirrkorb ohne
Verschwenkbarkeit der Spülgut-Ablage zwischen einer Gebrauchs-
und einer Nicht-Gebrauchstellung erlauben soll.
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In
einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass in dem ersten Abschnitt
des Geschirrkorbs Drähte einen anderen Querschnitt aufweisen
als Drähte in dem zweiten Abschnitt des Geschirrkorbs.
Dabei können sich die Drähte hinsichtlich ihrer
Form und/oder ihren Abmessungen unterscheiden, um so auf einfache
Weise eine verwechselungssichere Zuordnung der Haltemittel zu den
jeweiligen Abschnitten des Geschirrkorbs sicherzustellen.
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Hierzu
ist in einer ersten Weiterbildung vorgesehen, dass die Querschnitte
im Wesentlichen rund ausgebildet sind, d. h. bspw. einen im Wesentlichen
kreisförmigen Querschnitt aufweisen.
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Dabei
ist in einer Weiterbildung vorgesehen, dass die Durchmesser der
Querschnitte voneinander verschieden sind. Somit sind die Haltemittel
an die jeweiligen Querschnitt angepasst und Fehlzuordnungen seitens
eines Benutzers sind ausgeschlossen.
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In
einer alternativen Weiterbildung ist vorgesehen, dass die Querschnitte
unterschiedliche Formen aufweisen. In diesem Fall sind die Haltemittel
an die jeweilige Querschnittsform angepasst, so dass auch in diesem
Fehlzuordnungen seitens eines Benutzers ausgeschlossen sind.
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In
einer Weiterbildung weist in der ersten Ablagestellung die Spülgut-Ablage
eine andere Winkellage als in der zweiten Ablagestellung auf. Auf
diese Weise kann für unterschiedliches Spülgut
jeweils eine Ablagefläche in geeigneter Winkellage bereitgestellt
werden, wodurch sichergestellt ist, dass das Spülgut stets
in einer Stapelposition auf der Spülgut-Ablage ablegbar
ist, bei der die Flüssigkeit nach erfolgtem Spülgang
vollständig abtropfen kann.
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Insbesondere
bei kopfüber auf der Spülgut-Ablage gestapelten
Tassen besteht die Gefahr, dass Flüssigkeit nach erfolgtem
Spülgang im konkav geformten Tassenboden verbleibt und
nicht abtropfen kann. Für die Stapelung solcher Tassen
ist erfindungsgemäß die Spülgut-Ablage
in der Ablagestellung mit größerer Schrägstellung
anzuordnen. Demgegenüber kann bei der Stapelung von Besteckteilen die
Spülgut-Ablage in die Ablagestellung mit geringer Schrägstellung
verbracht werden.
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In
einer Ausführungsform kann die Spülgut-Ablage
wenigstens durch eine Schwenkbewegung aus der ersten Ablagestellung
in die zweite Ablagestellung und umgekehrt gebracht werden. Die erste
Ablagestellung kann eine obere Messerablagestellung sein, während
die zweite Stellung eine untere Tassenablagestellung sein kann.
Die Höhenlage der Spülgut-Ablage ist daher je
nach Einsatzzweck, das heißt je nach Größe
des zu stapelnden Spülguts, variierbar.
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So
kann die Spülgut-Ablage für eine Messerablagefunktion
in einer oberen Position an der Geschirrkorb-Seitenwand eingehängt
werden, da zur Stapelung der Messer oder dergleichen nur ein reduzierter
Stapelraum oberhalb der Spülgut-Ablage erforderlich ist.
In der oberen Messerablagestellung ist der Stapelraum unterhalb
der Spülgut-Ablage entsprechend groß gestaltet
und zur Stapelung größerer Geschirrteile nutzbar.
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Für
die Tassenablagefunktion ist demgegenüber ein größerer
Stapelraum oberhalb der Spülgut-Ablage erforderlich. In
diesem Fall wird daher die Spülgut-Ablage in der unteren
Tassenablagestellung an der Geschirrkorb-Seitenwand eingehängt.
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Für
eine optimale Trocknung ist, wie oben erwähnt, eine leichte
Schrägstellung der auf der Spülgut-Ablage gestapelten
Tassen von Vorteil. Die Spülgut-Ablage kann daher in ihrer
unteren Tassenablagestellung mit einem Winkel nach oben aus der
Horizontalen geneigt sein, der in einem Bereich von 20 bis 30° liegen
kann. Demgegenüber kann die Spülgut-Ablage in
ihrer oberen Messerablagestellung in etwa in horizontaler Ebene
angeordnet sein.
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Die
Spülgut-Ablage kann außerdem erste und zweite
Haltemittel aufweisen, die jeweils zur Halterung der Ablage in der
oberen Messerablagestellung und in der unteren Tassenablagestellung
angepasst sind.
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Für
eine betriebssichere Halterung der Spülgut-Ablage kann
jedes der Haltemittel zusammen mit der Geschirrkorb-Seitenwand einen
Anlenkpunkt bilden, an dem die Spülgut-Ablage um eine Kippachse angelenkt
ist. Die Spülgut-Ablage kann gegebenenfalls um die Kippachse
zwischen einer Gebrauchslage und einer vertikal hochgestellten Nichtgebrauchslage
verschwenkt werden. Zur betriebssicheren Halterung kann die Spülgut-Ablage
eine der Geschirrkorb-Seitenwand zugewandte Lagerstrebe aufweisen,
mit der die Spülgut-Ablage über ein Kippmoment gegen
die Geschirrkorb-Seitenwand abgestützt werden kann. Die
Lagerstrebe der Spülgut-Ablage wirkt somit als ein Kraftaufnehmer,
um betriebsbedingt an der Spülgut-Ablage entstehende Biegemomente
in die Geschirrkorb-Seitenwand abzuleiten.
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Je
nach Einsatzzweck kann somit das erste Haltemittel oder das zweite
Haltemittel eine Kippachse der Spülgut-Ablage bilden. Die
beiden ersten und zweiten Haltemittel können über
unterschiedlich große Hebelarmlängen von der oben
genannten Lagerstrebe der Spülgut-Ablage beabstandet sein.
In Abhängigkeit von der Hebelarmlänge zwischen
dem ersten/zweiten Haltemittel und der Lagerstrebe stützt sich
die Spülgut-Ablage in unterschiedlichen Winkellagen an
der Geschirrkorb-Seitenwand ab. Die Hebelarmlängen können
so bemessen sein, dass sich für die obere Messerablagestellung
eine horizontale Ausrichtung der Spülgut-Ablage ergibt,
während die Spülgut-Ablage in der unteren Tassenablagestellung schräg
angestellt ist, wie es bereits oben erwähnt ist.
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Bevorzugt
können die ersten und zweiten Haltemittel jeweils zumindest
einen Haken aufweisen, der einen Querdraht der Geschirrkorb-Seitenwand
umgreift. Die Haken der ersten/zweiten Halterungsmittel können
längs der Lagerstrebe der Spülgut-Ablage angeordnet
sein und jeweils den Querdraht der Geschirrkorb-Seitenwand umgreifen.
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Für
eine bauraumreduzierte Gestaltung der ersten und zweiten Haltemittel
können deren Haken rechtwinklig zu den Kippachsen der Spülgut-Ablage jeweils
fluchtend in Reihe hintereinander angeordnet sein.
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Zur
betriebssicheren Halterung ist eine günstige Krafteinleitung
der mit dem Kippmoment abgestützten Spülgut-Ablage
in die Geschirrkorb-Seitenwand von Vorteil. Vor diesem Hintergrund
ist es bevorzugt, wenn die Lagerstrebe der Spülgut-Ablage nicht
nur punktförmig, sondern plan gegen die Geschirrkorb-Seitenwand
abgestützt ist. Hierzu kann die Lagerstrebe zwei zueinander
abgewinkelte Teilflächen aufweisen, die jeweils der Messerablagestellung
beziehungsweise der Tassenablagestellung der Spülgut-Ablage
zugeordnet sind. So kann in der Messerablagestellung die erste Teilfläche
plan auf einem Quer- und/oder Längsdraht der Geschirrkorb-Seitenwand
aufliegen, während in der Tassenablagestellung die zweite
Teilfläche der Lagerstrebe in Anlage mit der Seitenwand
ist.
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Um
ein betriebssicheres Hochklappen der Spülgut-Ablage beim
Beladen des Geschirrkorbes- zu gewährleisten, kann das
erste und/oder zweite Haltemittel ein Sicherungselement aufweisen,
mit dem die angelenkte Spülgut-Ablage beim Hochklappen
gesichert ist. Bevorzugt kann lediglich das der unteren Tassenablagestellung
zugeordnete Haltemittel ein solches Sicherungselement aufweisen.
Das der oberen Messerablagestellung zugeordnete Haltemittel kann
demgegenüber lediglich mittels des Hakens lose eingehängt
sein. Dies ist insbesondere beim Einschieben des oberen Geschirrkorbes
bei hochgeklappter Spülgut-Ablage in den Spülbehälter von
Vorteil. In diesem Fall stößt die hochgeklappte Spülgut-Ablage
gegen den oberen Öffnungsrand des Spülbehälters.
Da das der Messerablagestellung zugeordnete Haltemittel nur lose
eingehängt ist, kann sich die hochgeklappte Spülgut-Ablage
beschädigungsfrei von der Geschirrkorb-Seitenwand lösen.
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Die
Spülgut-Ablage kann an ihrer, in das Geschirrkorb-Innere
abragenden Seite voneinander beabstandete Positionierhilfen aufweisen,
zwischen deren Seitenflanken Spülgut, etwa Gläser,
stapelbar sind. Mittels der seitlichen Positionierhilfen können die
auf dem Geschirrkorb-Boden abgestellten Gläser beim Spülen
ihre Stapelstellung beibehalten.
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Zusätzlich
oder alternativ dazu kann die Spülgut-Ablage an ihrer oberen
Ablageseite hochgezogene Positionierhilfen zur Anlage von Spülgut, etwa
Messer, aufweisen. Die hochgezogenen Positionierhilfen können
einerseits geschlossene, langgestreckte Seitenwände sein,
an denen Messer oder andere Gegenstände in Anlage bringbar
sind.
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Alternativ
können auch nach oben ragende Dorne angeformt sein, auf
die Tassen mit nach unten gewandten Öffnungen aufgesetzt
werden können.
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In
einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass die Spülgut-Ablage
höhenverstellbar ausgebildet ist. Hierdurch kann bspw.
die lichte Höhe zwischen dem Boden des Geschirrkorbs und
der Spülgut-Ablage bei Bedarf angepasst werden, um bspw.
entsprechend hohes Spülgut in diesem Zwischenraum platzieren
zu können. Umgekehrt kann auch die lichte Höhe
zwischen der Spülgut-Ablage und dem Spülbehälterdach
einer Geschirrspülmaschine angepasst werden, um es z. B.
zu ermöglichen, auf der Spülgut-Ablage Tassen
platzieren zu können. So ist die Variabilität
gesteigert.
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Ferner
ist in einer Weiterbildung vorgesehen, dass die Spülgut-Ablage
zwischen einer ersten Höhenlage, die der ersten Ablagestellung
zugeordnet ist und einer zweiten Höhenlage, die der zweiten
Ablagestellung zugeordnet ist, verstellbar ist. Dabei kann es sich
bei der ersten Ablagestellung um eine obere von zwei Höhenlagen
handeln, in der bspw. Messer in einer Messerablagestellung abgelegt
werden können, während es sich bei der zweiten
Ablagestellung um die untere der beiden Höhenlagen handelt,
in der bspw. Tassen in einer Tassenablagestellung abgelegt werden
können.
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Nachfolgend
ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der beigefügten
Figuren beschrieben.
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Es
zeigen:
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1 in
einer vergrößerten perspektivischen Teilansicht
einen oberen Geschirrkorb mit eingehängter Spülgut-Ablage;
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2 und 3 jeweils
in einer schematischen Prinzipdarstellung eine in einer oberen Messerablagestellung
eingehängte Spülgut-Ablage sowie eine in einer
unteren Tassenablagestellung eingehängte Spülgut-Ablage;
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4 in
einer vergrößerten Detailansicht Haltemittel der
Spülgut-Ablage zum Einhängen in den Geschirrkorb;
und
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5 in
einer Ansicht von oben die Spülgut-Ablage in Alleinstellung.
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In
der 1 ist eine Spülgut-Ablage 1 in
einer Einbaulage gezeigt. Die üblicherweise als Kunststoff-Spritzgußteil
ausgebildete Spülgut-Ablage 1 ist bekanntermaßen
in einem oberen Geschirrkorb einer hier nicht dargestellten Geschirrspülmaschine
gehaltert. Vom oberen Geschirrkorb ist in der 1 aus Gründen
der Übersichtlichkeit lediglich eine zur Beschreibung der
Erfindung erforderliche Seitenwand 3 des oberen Geschirrkorbs
gezeigt, in der die Spülgut-Ablage 1 eingehängt
ist. Wie aus der 1 erkennbar ist, weist der Geschirrkorb
an seiner Seitenwand drei Querdrähte 5 sowie vertikal
ausgerichtete Längsdrähte 7 auf.
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Gemäß der 1 ist
die Spülgut-Ablage 1 mit seitlichen ersten Haltemitteln 9 einer
Halteeinrichtung ausgebildet, die am oberen Querdraht 5 der
Geschirrkorb-Seitenwand 3 angelenkt sind. Gemäß der 1 sind
im vorliegenden Ausführungsbeispiel die ersten Haltemittel 9 als
insgesamt vier Einhängehaken ausgebildet, die sich längs
einer Lagerstrebe 11 der Spülgut-Ablage 1 erstrecken.
Jeder der Einhängehaken 9 ist über zwei
voneinander beabstandete Verbindungsstege 13 seitlich an
der Spülgut-Ablage 1 angeformt.
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Wie
aus den 1 und 2 hervorgeht,
ist die mit den Einhängehaken 9 am Geschirrkorb
gehalterte Spülgut-Ablage 1 um eine Kippachse
K am oberen Querdraht 5 angelenkt. Auf die so angelenkte Spülgut-Ablage 1 wirkt
aufgrund von Schwerkraft ein Kippmoment MK,
mit dem die Lagerstrebe 11 der Spülgut-Ablage 1 seitlich
gegen die Geschirrkorb-Seitenwand 3 gedrückt wird.
Die Lagerstrebe 11 ist dabei über eine erste wirksame
Hebelarmlänge h1 von der Kippachse
K beabstandet. Die wirksame erste Hebelarmlänge h1 ist derart bemessen, dass sich die Spülgutablage 1 mit
ihrer Lagerstrebe 11 in etwa in horizontaler Ausrichtung
gegen die Geschirrkorb-Seitenwand 3 abstützen
kann.
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In
der 1 und 2 ist die Spülgut-Ablage 1 in
ihrer oberen Messerablagestellung I gezeigt, in der zwischen der
Spülgut-Ablage 1 und einer angedeuteten Deckwand 12 des
Spülbehälters der Geschirrspülmaschine
lediglich ein reduzierter Stapelraum 21 vorhanden ist,
der zur Stapelung von Messer oder anderer Besteckteile genutzt werden
kann. Demgegenüber ist ein unterer Stapelraum 15 zwischen
dem Geschirrkorbboden 17 und der Spülgut-Ablage 1 entsprechend
vergrößert. Neben den bereits erwähnten
ersten Haltemitteln 9 umfasst die Halteeinrichtung an der
Spülgut-Ablage 1 im vorliegenden Ausführungsbeispiel
als weitere Einhängehaken ausgebildete zweite Haltemittel 19,
die gegenüber den äußeren Einhängehaken 9 seitlich
nach innen versetzt angeordnet sind. Die Einhängehaken 19 sind,
wie auch die Einhängehaken 9, entlang der Lagerstrebe 11 angeordnet.
Die Einhängehaken 19 sind dabei jeweils quer zwischen
den Verbindungsstegen 13 für die Einhängehaken 9 angeordnet,
so dass die Haken 9, 19 paarweise jeweils im rechten Winkel
zur Kippachse K fluchtend in Reihe hintereinander angeordnet sind.
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Im
Unterschied zu den 1 und 2 ist die
Spülgut-Ablage 1 in der 3 nicht
in der oberen Messerablagestellung I, sondern in der unteren Tassenablagestellung
II angeordnet. Hierzu ist die Spülgut-Ablage 1 mit
ihren Einhängehaken 19 in einem unteren Querdraht 5 eingehängt,
der im Vergleich zum oberen Querdraht 5 mit reduziertem
Durchmesser ausgeführt ist. Die Einhängehaken 19 sind
dem reduzierten Durchmesser des unteren Querdrahtes 5 angepasst.
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Analog
zum seitlich äußeren Einhängehaken 9 bildet
auch der innere Einhängehaken 19 zusammen mit
dem unteren Querdraht 5 eine Kippachse K, um die die Spülgut-Ablage 1 über
ein Kippmoment MK nach unten drückt.
Die Lagerstrebe 11 stützt sich mit dem Kippmoment
MK gegen die Geschirrkorb-Seitenwand 3 ab.
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Die
in der 3 gezeigte wirksame Hebelarmlänge h2 zwischen der Kippachse K und der Lagerstrebe 11 ist
dabei derart bemessen, dass die Spülgut-Ablage 1 mit
einem Winkel α in einer Größenordnung
von 20 bis 30° nach oben aus der horizontalen Ebene geneigt
ist.
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In
der in der 3 gezeigten unteren Tassenablagestellung
II ist der Stapelraum 21 oberhalb der Spülgut-Ablage 1 im
Vergleich zur Messerablagestellung vergrößert,
während der Stapelraum 15 unterhalb der Spülgut-Ablage 1 reduziert
ist. Auf diese Weise können vergleichsweise große
Besteck- und/oder Geschirrteile auf der Spülgut-Ablage 1 gestapelt
werden.
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Für
eine stabile Halterung der Spülgut-Ablage 1 in
ihrer Messerablage- und Tassenablagestellung I, II kann die Lagerstrebe 11 an
ihrer, der Geschirrkorb-Seitenwand 3 zugewandten Seite
mit zueinander abgewinkelten Teilflächen 23, 25 ausgebildet
sein, wie sie in den 2 und 3 gezeigt
sind. In der 2 ist die untere vertikale Teilfläche 23 der Lagerstrebe 11 plan
in Anlage mit der Geschirrkorb-Seitenwand 3. Demgegenüber
ist gemäß der 3 in der
Tassenablagestellung II der Spülgut-Ablage 1 die
obere abgewinkelte Teilfläche 25 der Lagerstrebe 11 in
planer Anlage mit der Geschirrkorb-Seitenwand 3.
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Wie
aus den 2 bis 4 weiter
hervorgeht, sind den inneren Einhängehaken 19 jeweils
gegenüberliegende elastisch nachgiebige Rastelemente 20 zugeordnet.
Diese sichern in der in der 3 gezeigten
Tassenablagestellung II die Spülgut-Ablage 1 am
Querdraht 5 vor einem unbeabsichtigten Ablösen.
Auf diese Weise kann die Spülgut-Ablage 1 in ihrer
Tassenablagestellung II betriebssicher in eine Vertikalstellung
parallel zur Geschirrkorb-Seitenwand 3 hochgeklappt werden.
Eine solche Rastsicherung ist demgegenüber in der Messerablagestellung
I gemäß der 3 nicht
vorgesehen. Das heißt, dass beim Hochklappen der in der
Messerablagestellung befindlichen Spülgut-Ablage 1 keine
derartige Rastsicherung erfolgt. Dadurch kann beim. Einschieben des
oberen Geschirrkorbes in den Spülbehälter eine Beschädigung
der versehentlich hochgeklappten Spülgut-Ablage 1 vermieden
werden. Die hochgeklappte Spülgut-Ablage 1 würde
sich vielmehr beschädigungsfrei vom Geschirrkorb lösen
können.
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In
der 5 ist die Spülgut-Ablage 1 grob schematisch
in Alleinstellung gezeigt. Die Spülgut-Ablage 1 ist
demzufolge in etwa gitterförmig mit Längs- und
Seitenstreben ausgeführt ist. Die Spülgut-Ablage 1 ist
an ihrer, den Einhängehaken 9, 19 gegenüberliegenden
Seite mit voneinander beabstandeten Positionierhilfen 27 verlängert,
die im Einbauzustand in das Geschirrkorb-Innere abragen. Die Positionierhilfen 27 begrenzen
mit ihren abgestuften Seitenflanken 29 dreieckförmige
Aussparungen, in die die angedeuteten Geschirrteile 31 mit
unterschiedlichen Durchmessern in Anlage bringbar sind.
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Als
zusätzliche Positionierhilfen weist die Spülgut-Ablage 1 ausgehend
von der Ablageseite nach oben ragende Positionierdorne 33 sowie
nach oben gezogene Seitenwände 35 auf, wie sie
in der 1 gezeigt sind. Zwischen den Seitenwänden 35 sind
Ablagerinnen 37 ausgebildet. Die hochgezogenen Seitenwände 35 dienen
als Anlageflächen für Messer oder andere Gegenstände,
während die Positionierdorne 33 beispielsweise
zur Positionierung der von kopfüber aufgesetzten Tassen
dienen kann.
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- 1
- Spülgut-Ablage
- 3
- Geschirrkorb-Seitenwand
- 5
- Querdrähte
- 7
- Längsdrähte
- 9
- erste
Haltemittel
- 12
- Deckwand
des Spülbehälters
- 13
- Verbindungsstege
- 15
- unterer
Stapelraum
- 17
- Geschirrkorbboden
- 19
- zweite
Haltemittel
- 21
- oberer
Stapelraum
- 23,
25
- Teilflächen
der Lagerstrebe 11
- 11
- Lagerstrebe
- 27
- Positionierhilfen
- 29
- Seitenflanken
- 31
- Spülgut
- 33
- Positionierhilfen
- 35
- hochgezogene
Seitenwände
- 37
- Ablagerinnen
- h1
- erste
wirksame Hebelarmlänge
- h2
- zweite
wirksame Hebelarmlänge
- K
- Kippachse
- α
- Winkel
der Spülgut-Ablage in ihrer Messerablagestellung I
- MK
- Kippmoment
der Spülgut-Ablage
- I
- Messerablagestellung
- II
- Tassenablagestellung
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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