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Die Erfindung betrifft einen Geschirrkorb zur Aufnahme von Spülgut für eine Geschirrspülmaschine, insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine, mit mindestens einer Korbwand, die mindestens eine Kopplungsvorrichtung aufweist.
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Üblicherweise umfasst eine Geschirrspülmaschine einen Spülbehälter, in dem das Spülgut untergebracht und mit Spülflüssigkeit gereinigt wird. Dazu wird das Spülgut mit Hilfe von Sprüheinrichtungen beispielsweise über rotierende Sprüharme mit Spülflüssigkeit beaufschlagt. Die dabei entstehenden Sprühstrahlen können mitunter eine solche Intensität haben, dass sie insbesondere leichtere Geschirr- oder Besteckteile in ihrer Position verändern können. Um eine sichere Ablage des Spülguts in dem Spülbehälter sowie eine möglichst effiziente Reinigung des Spülguts zu gewährleisten, sind daher in dem Spülbehälter in der Regel ein oder mehrere herausziehbare Geschirrkörbe vorgesehen, in denen das Spülgut abgelegt wird.
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Ein solcher Geschirrkorb weist häufig speziell ausgestaltete Ablagen zur Aufnahme von Spülgut bestimmter Art auf, die an die Form der betreffenden Geschirr- oder Besteckteile angepasst sind. Es sind auch Geschirrkörbe bekannt, die mehrere Ablagen zur Aufnahme von Spülgut bestimmter Art aufweisen, wie zum Beispiel Regale zur Aufnahme von Tassen oder Gläsern. Die bekannten Ablagen haben den Nachteil, dass sie entweder fest mit dem Geschirrkorb verbunden sind oder nur in einer bestimmten Position an dem Geschirrkorb befestigt werden können. Dadurch sind die Variationsmöglichkeiten bei der Anordnung des Spülguts in dem Geschirrkorb beziehungsweise auf den Ablagen eingeschränkt und der Geschirrkorb kann nicht optimal beladen werden
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Bei einem weiteren bekannten Geschirrkorb sind die Ablagen am Geschirrkorb schwenkbar befestigt, so dass sie bei Bedarf in eine waagrechte Position gebracht werden können, in der sie mit Spülgut bestückt werden können, oder in eine senkrechte Position gebracht werden können, um den Ablageraum in dem Geschirrkorb zu vergrößern. Auch diese bekannten Ablagen haben den Nachteil, dass sie in einer bestimmten Position an dem Geschirrkorb befestigt sind und damit nur die Wahl zwischen der Nutzung oder dem Hochklappen der Ablage bieten, ohne.die Variationsmöglichkeiten bei der Anordnung von Spülgut in dem Geschirrkorb beziehungsweise auf der Ablage zu erweitern.
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Die Druckschrift
DE 199 60 810 A1 offenbart einen Geschirrkorb, welcher einen Basiskorb umfasst, mit dem zumindest eine Korbwand lösbar verbunden ist, die eine Rückwand oder eine Vorderwand des Geschirrkorbs darstellt. Außerdem sind in der lösbaren Korbwand Aufnahmevorrichtungen vorgesehen, über die Zusatzteile zur Ablage von Spülgut an dem Geschirrkorb angeordnet werden können.
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Dieser in der Druckschrift
DE 199 60 810 A1 offenbarte Geschirrkorb weist den Nachteil auf, dass er aus mehreren Teilen besteht, die für den Einsatz in der Geschirrspülmaschine miteinander verbunden werden müssen. Das heißt, der Basiskorb muss zunächst mit der Rückwand und der Vorderwand zusammengefügt werden, bevor der Geschirrkorb eingesetzt werden kann. Ein weiterer Nachteil des in der Druckschrift
DE 199 60 810 A1 offenbarten Geschirrkorbs besteht darin, dass jeweils nur auf der zu dem Basiskorb gerichteten Seite der Rückwand und der Vorderwand des Geschirrkorbs Aufnahmevorrichtungen für Zusatzteile vorgesehen sind, wodurch die Variationsmöglichkeiten bei der Anordnung der Zusatzteile eingeschränkt wird.
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Die Druckschrift
EP 1 413 241 A1 offenbart eine Haushaltsgeschirrspülmaschine mit einem Spülraum, welcher frontal mittels einer Behältertür verschließbar ist, wobei die Behältertür innenseitig eine Aussparung besitzt, die von einem Rahmen umgeben ist, der teilweise in den Spülraum hineinragt und die Umfangswände der Aussparung bildet, wobei die Spülkammer wenigstens einen ersten horizontal ausziehbaren Korb und einen vorderen Abschnitt enthält, der in der Aussparung untergebracht ist. Der vordere Abschnitt ist mit einer Ablage ausgestattet ist, welche mit einer Kante an der Vorderseite des vorderen Abschnitts eingehängt ist und von einer Halteposition für Geschirr und Besteck in eine im Wesentlichen vertikale Position kippt, bei der die freie Kante der Ablage, abgewandt zur eingehängten Kante, im Wesentlichen mit der oberen Wand der Aussparung eben ist, so dass die Ablage, wenn sie sich in der vertikalen gekippten Position befindet, eine Bezugsform für die Beladung ist, die in dem vorderen Abschnitt untergebracht ist.
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Die Druckschrift
EP 0 143 754 A1 offenbart einen Korb für eine Geschirrspülmaschine. Der Korb umfasst ein Basismodul und eine Reihe von zusätzlichen Elementen, welche mit dem Basismodul in trennbarer Weise koppelbar sind. Somit kann der Korb an die Größe des Spülbehälters der Geschirrspülmaschine angepasst werden.
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Die Druckschrift
DE 20 2005 000 915 U1 offenbart einen Geschirrkorb einer Geschirrspülmaschine mit mindestens einem an einer Seite des Geschirrkorbes angeordneten Halter, wobei der Halter eine Rahmenstruktur aus Streben aufweist und wobei der Halter zumindest einen Aufnahmebereich zur Aufnahme von Spülgut mit unterschiedlich ausgestalteter Geometrie umfasst. Zwischen dem einen Öffnungsbereich aufweisenden Aufnahmebereich und der Rahmenstruktur ist mindestens eine elastische Verbindung vorgesehen, mittels der der Aufnahmebereich an zumindest einer Stelle elastisch dehnbar zur Aufnahme von Spülgut ausgebildet ist.
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Die Druckschrift
DE 103 47 765 A1 offenbart einen Geschirrkorb mit mindestens einer Ablage zur Anordnung von Spülgut, wobei eine Anzahl von Halterungen vorgesehen ist, durch die mindestens eine Ablage in unterschiedlichen Höhenpositionen an dem Geschirrkorb angeordnet werden kann.
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Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen Geschirrkorb zur Verwendung in Geschirrspülmaschinen bereitzustellen, bei dem die Position von Ablagevorrichtungen für Spülgut in dem Geschirrkorb möglichst variabel gestaltet werden kann, um die Variationsmöglichkeiten bei der Anordnung von Spülgut in dem Geschirrkorb sowie auf der Ablagevorrichtung zu verbessern und eine Geschirrspülmaschine mit einem derartigen Geschirrkorb.
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Diese Aufgabe wird durch den erfindungsgemäßen Geschirrkorb mit den Merkmalen gemäß Anspruch 1 und eine erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine mit den Merkmalen von Anspruch 16 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
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Ein erfindungsgemäßer Geschirrkorb zur Aufnahme von Spülgut für eine Geschirrspülmaschine, insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine, mit mindestens einer Korbwand, welche mindestens eine Kopplungsvorrichtung aufweist, wobei mindestens eine Kopplungsvorrichtung an einer Kante der mindestens einen Korbwand ausgebildet ist, um an der mindestens einen Kopplungsvorrichtung mindestens eine ergänzende Ablagevorrichtung zur Aufnahme von Spülgut befestigen zu können, wobei in die mindestens eine Kopplungsvorrichtung jeweils mindestens ein komplementär und an der Ablagevorrichtung ausgebildetes Kopplungsteil zur Befestigung einführbar ist und wobei an der Ablagevorrichtung eine Anzahl von Kopplungsteilen vorgesehen ist, die jeweils in einem solchen Abstand zueinander angeordnet sind, welcher einem ganzzahligen Vielfachen des Abstands entspricht, in dem die Kopplungsvorrichtungen an der Korbwand des Geschirrkorbs angeordnet sind. Es handelt sich vorzugsweise um die obere Kante, jedoch kann es sich auch um seitliche oder untere Kanten der Korbwand handeln. Seitliche Kanten treten zum Beispiel auf, wenn Korbwände unterschiedliche Höhen, insbesondere an den Ecken des Geschirrkorbs, aufweisen oder eine Korbwände nicht vollumlaufend ausgebildet sind.
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Mit dem erfindungsgemäßen Geschirrkorb für Geschirrspülmaschinen wird der Vorteil erreicht, dass eine oder mehrere Ablagevorrichtungen für das Spülgut in unterschiedlichen Positionen an dem Geschirrkorb befestigt werden können. Dadurch werden die Variationsmöglichkeiten bei der Anordnung des Spülguts in dem Geschirrkorb sowie die Flexibilität bei der Positionierung der Ablagevorrichtung beziehungsweise der Spülgutablage verbessert. Durch die Anordnung der Kopplungsvorrichtungen an der oberen Kante der Seitenwand des Geschirrkorbs sind diese besonders leicht zu erkennen und zu nutzen. Dadurch ist der Vorgang zur Kopplung einer Ablagevorrichtung an dem Geschirrkorb besonders leicht durchzuführen. Außerdem kann dadurch das Kopplungsteil an der Ablagevorrichtung von oben in die Kopplungsvorrichtung eingeführt werden, so dass auch schweres Spülgut problemlos und sicher von der Ablagevorrichtung aufgenommen werden kann. Indem an der Seitenwand des Geschirrkorbs eine Anzahl von Kopplungsvorrichtungen vorgesehen ist, können auch mehrere Ablagevorrichtungen gleichzeitig an dem Geschirrkorb gemäß der Erfindung angeordnet werden.
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Beispiele einer kompatiblen Kopplungsvorrichtung mit zwei jeweils komplementär zueinander ausgebildeten Kopplungspaarteilen sind Kombinationen von Zapfen und Bohrung oder Haken und Öse, die jeweils zusammenwirken und dabei eine kraftschlüssige und/oder formschlüssige Verbindung herstellen.
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Aufgrund der erfindungsgemäßen Einrichtung einer kompatiblen Kopplungsvorrichtung mit vorzugsweise zwei jeweils komplementär zueinander ausgebildeten Kopplungspaarteilen können an den Korbwänden des Geschirrkorbs zusätzliche Spülgutablagen beziehungsweise Ablagen mit speziellen Zusatzfunktionen austauschbar und in der Position variabel angeordnet werden. Dadurch wird die individuelle Nutzbarkeit des Geschirrkorbs erhöht. Bestimmte Geschirr- oder Besteckteile können über speziell geformte zusätzliche Spülgutablagen besser untergebracht werden. Damit kann auch eine Differenzierung zwischen Basismodellen und Sonderausführungen von Geschirrspülmaschinen oder Geschirrkörben besser dargestellt werden. Ferner kann der Geschirrkorb nach der vorliegenden Erfindung besser auf länderübliche Beladungen angepasst werden.
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Da an der Ablagevorrichtung eine Anzahl von Kopplungsteilen vorgesehen ist, die jeweils in einem solchen Abstand zueinander angeordnet sind, welcher einem ganzzahligen Vielfachen des Abstands entspricht, in dem die jeweils anderen Kopplungsvorrichtungen an der Seitenwand des Geschirrkorbs angeordnet sind, wird auf der oberen Kante der betreffenden Seitenwand des Geschirrkorbs eine Art Rasterleiste geschaffen, auf der die Ablagevorrichtung verschoben und in einer beliebigen Position an der Seitenwand des Geschirrkorbs fixiert werden kann.
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Da die Ablagevorrichtung von dem Geschirrkorb lösbar ist, kann diese bei Bedarf durch eine anders gestaltete Ablagevorrichtung ersetzt oder auch ganz weggelassen werden, um den Platz in dem Geschirrkorb beispielsweise für große Geschirr- oder Besteckteile voll nutzen zu können. Die vorliegende Erfindung bringt folglich auch den Vorteil mit sich, dass der zur Verfügung stehende Platz in dem Geschirrkorb insgesamt besser genutzt werden kann.
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Die Korbwand kann Seitenwände, die Rückwand und/oder die Vorderwand des Geschirrkorbs umfassen. Es können folglich auch über die gesamte Umrandung des Geschirrkorbs Kopplungsvorrichtungen vorgesehen sein, mit deren Hilfe zusätzliche Ablagevorrichtungen an dem Geschirrkorb angeordnet werden können.
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Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Kopplungsvorrichtung als Steckverbindung ausgestaltet ist, wobei an der Ablagevorrichtung zumindest ein Zapfen angeordnet ist, der in eine komplementär ausgebildete Öffnung in der Seitenwand des Geschirrkorbs einsteckbar ist, oder an der Seitenwand des Geschirrkorbs zumindest ein Zapfen angeordnet ist, der in eine komplementär ausgebildete Öffnung in der Ablagevorrichtung einsteckbar und wieder lösbar ist. Dabei ist es aus optischen und funktionalen Aspekten von Vorteil, wenn das eine Kopplungsteil mit der Seitenwand des Geschirrkorbs integral ausgebildet ist und/oder das jeweils andere Kopplungspaarteil mit der Ablagevorrichtung integral ausgebildet ist. Die Kopplungsvorrichtung kann zusätzlich auch als Klemmverbindung ausgebildet sein, um einen sicheren Halt der Ablagevorrichtung in ihrer an dem Geschirrkorb angeordneten Position zu gewährleisten.
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Die integrale Ausbildung der Kopplungsvorrichtung an der Seitenwand des Geschirrkorbs ist besonders einfach zu bewerkstelligen, wenn die Seitenwand des Geschirrkorbs zumindest teilweise aus Kunststoff gefertigt ist. Dadurch kann die Kopplungsvorrichtung in Form von integralen Öffnungen schon bei der Herstellung der Seitenwände, beispielsweise als Spritzgussteile aus Kunststoff, vorgesehen werden. Während die Seitenwände und/oder die Vorderwand und/oder die Rückwand des Geschirrkorbs aus Kunststoff hergestellt sein können, besteht der Geschirrkorb beispielsweise aus einem Geflecht von kunststoffbeschichteten Drähten. Beim Herstellungsprozess werden die einzelnen Teile des Geschirrkorbs zusammengesetzt, wobei diese Teile vorzugsweise danach nicht mehr ohne weiteres voneinander zu separieren sind, damit der Geschirrkorb einen stabilen Aufbau erhält. Beim Einsatz des erfindungsgemäßen Geschirrkorbs können dann zusätzliche Spülgutablagen als Ablagevorrichtungen in der oben beschriebenen Weise über die mindestens eine Kopplungsvorrichtung an dem Geschirrkorb angeordnet werden. Es können jeweils unterschiedliche Ablagevorrichtungen vorgesehen sein, die spezielle, für Geschirr- oder Besteckteile bestimmter Art geformte Ablageflächen aufweisen.
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Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert.
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Die Figur zeigt die perspektivische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform einer Korbwand für einen erfindungsgemäßen Geschirrkorb mit einer Ablagevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung.
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Der erfindungsgemäße Geschirrkorb (nicht dargestellt) für Geschirrspülmaschinen besteht beispielsweise aus einem Geflecht von kunststoffbeschichteten Drähten. Dieses Drahtgeflecht ist an mindestens einer, mehreren oder an allen Seiten von Korbwänden 1 umgeben. Die Korbwand 1, zum Beispiel die Seitenwand 1, für einen erfindungsgemäßen Geschirrkorb weist in der dargestellten Ausführungsform eine Anzahl von Aussparungen 2 auf, um die Beaufschlagung des Spülguts mit Spülflüssigkeit während des Spülvorgangs möglichst wenig zu beeinträchtigen. Ferner wird durch die Aussparungen 2 sowohl Material als auch Gewicht eingespart. Die Seitenwand 1 wird vorzugsweise als Spritzgussteil aus Kunststoff hergestellt.
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An der oberen Kante 7 der Seitenwand 1 des Geschirrkorbs sind eine Anzahl von Kopplungsvorrichtungen 3 vorgesehen, über die mindestens eine Ablagevorrichtung 4 zur Anordnung von Spülgut in unterschiedlichen Positionen an dem Geschirrkorb lösbar angeordnet werden kann. Die Kopplungsvorrichtungen 3 sind in der oberen Kante 7 der Seitenwand 1 jeweils als Öffnungen integral in der Seitenwand 1 derart ausgebildet, dass sie mit komplementär geformten Kopplungsteilen 5a, 5b an der Ablagevorrichtung zusammenwirken können.
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In dem oberen Teil der Zeichnung ist eine Ablagevorrichtung 4 dargestellt, die als zusätzliche Spülgutablage für bestimmte Geschirr- oder Besteckteile dienen kann. Dazu weist die Ablagevorrichtung 4 eine Ablagefläche 6 auf, die auf die Form und die Größe bestimmter Geschirr- oder Besteckteile angepasst ist. An der Ablagevorrichtung 4 sind Zapfen 5a und 5b als Kopplungsteile 5a, 5b integral ausgebildet, die zu den als Öffnungen 3 ausgeführten Kopplungsvorrichtungen 3 auf der oberen Kante 7 der Seitenwand 1 komplementär geformt sind. Somit ist bei der dargestellten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Geschirrkorbs die Kopplungsvorrichtung 3 an dem Geschirrkorb und das Kopplungsteil 5a, 5b der Ablagevorrichtung 4 in der Art einer Steckverbindung mit Stecker und Gegenstecker gestaltet, so dass die an der Ablagevorrichtung 4 angeordneten Zapfen 5a und 5b in die komplementär ausgebildeten Öffnungen 3 in der Seitenwand 1 des Geschirrkorbs einsteckbar und wieder lösbar sind.
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Um die Ablagevorrichtung 4 mit der Seitenwand 1 des Geschirrkorbs zu verbinden wird diese in Richtung der beiden Pfeile A auf die obere Kante 7 der Seitenwand 1 zu bewegt und die beiden Zapfen 5a und 5b jeweils in eine Öffnung 3 in der oberen Kante 7 der Seitenwand 1 eingesteckt. Auf diese Weise kann die Ablagevorrichtung 4 mit der Kopplungsvorrichtung 3 der Seitenwand 1 des Geschirrkorbs verbunden und bei Bedarf wieder davon gelöst werden. Es ist auch möglich, unterschiedliche Ablagevorrichtungen vorzusehen, die verschiedene Ablageflächen 6 für Geschirr- oder Besteckteile bestimmter Art aufweisen können. Die Kopplungsvorrichtung 3 ist zusätzlich als Klemmverbindung ausgebildet, um einen sicheren Halt der Ablagevorrichtung 4 an der Seitenwand 1 des Geschirrkorbs zu gewährleisten.
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Die Seitenwand 1 ist über ihrer gesamte obere Kante 7 in regelmäßigen Abstanden mit Öffnungen 3 versehen, so dass auf der oberen Kante 7 der Seitenwand 1 eine Art Rasterleiste entsteht. Der Abstand zwischen den Zapfen 5a und 5b an der Ablagevorrichtung 4 entspricht einem ganzzahligen Vielfachen des Abstands zwischen den Öffnungen 3 auf der oberen Kante 7 der Seitenwand 1. Dadurch kann die Ablagevorrichtung 4 auf der gesamten oberen Kante 7 verschoben und in einer beliebigen Position an der Seitenwand 1 des Geschirrkorbs fixiert werden.
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Mittels dieser erfindungsgemäßen Geschirrkorb können an der Seitenwand 1 zusätzliche Ablagevorrichtungen beziehungsweise Spülgutablagen mit speziellen Zusatzfunktionen austauschbar und in der Position variabel angeordnet werden, was die variable Nutzbarkeit des Geschirrkorbs verbessert. Durch die erfindungsgemäße Anordnung der Kopplungsvorrichtungen 3 an der oberen Kante 7 der Seitenwand 1 des Geschirrkorbs ist die Verbindung zwischen der Seitenwand 1 des Geschirrkorbs und der Ablagevorrichtung 4 leicht vorzunehmen, sicher, insbesondere auch bei schwerem Spülgut in den Ablagevorrichtungen, und auch wieder zu lösen, ohne dass dazu der Geschirrkorb in separate Teile zerlegt werden muss. Dabei können auch mehrere Ablagevorrichtungen 4 gleichzeitig an der Seitenwand 1 des Geschirrkorbs angeordnet werden.
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Wie in der Zeichnung zu erkennen, sind die Zapfen 5a und 5b derart an der Ablagevorrichtung 4 angeordnet, dass sie an der Unterseite der Ablagevorrichtung 4 in einem rechten Winkel nach unten abstehen. Dadurch kann die Ablagevorrichtung 4 so an der Seitenwand 1 des Geschirrkorbs angebracht werden, dass sie nach innen in den Geschirrkorb hineinragt. Alternativ kann die Ablagevorrichtung 4 auch so an der Seitenwand 1 des Geschirrkorbs angebracht werden, dass sie nach Außen aus dem Geschirrkorb herausragt. Ebenso ist es denkbar, dass die Zapfen 5a und 5b mittig an der Unterseite der Ablagevorrichtung 4 angeordnet sind, so dass die Ablagevorrichtung 4 in der befestigten Position auch mittig auf der oberen Kante 7 der Seitenwand aufsitzt.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Seitenwand des Geschirrkorbs
- 2
- Aussparungen; in der Seitenwand
- 3
- Öffnungen beziehungsweise Kopplungspaarteil in der Seitenwand
- 4
- Ablagevorrichtung beziehungsweise Spülgutablage
- 5a
- Zapfen beziehungsweise Kopplungsteil an der Ablagevorrichtung
- 5b
- Zapfen beziehungsweise Kopplungsteil an der Ablagevorrichtung
- 6
- Ablagefläche der Ablagevorrichtung
- 7
- Obere Kante der Seitenwand
- A
- Richtung der Bewegung zum Verbinden der Spülgutablage mit dem Geschirrkorb