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DE102009002244A1 - Druckmaschine - Google Patents

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DE102009002244A1
DE102009002244A1 DE200910002244 DE102009002244A DE102009002244A1 DE 102009002244 A1 DE102009002244 A1 DE 102009002244A1 DE 200910002244 DE200910002244 DE 200910002244 DE 102009002244 A DE102009002244 A DE 102009002244A DE 102009002244 A1 DE102009002244 A1 DE 102009002244A1
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DE
Germany
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auxiliary unit
printing machine
machine according
working
printing
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE200910002244
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Stroh
Thomas Gsell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Manroland Goss Web Systems GmbH
Original Assignee
Manroland AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Manroland AG filed Critical Manroland AG
Priority to DE200910002244 priority Critical patent/DE102009002244A1/de
Publication of DE102009002244A1 publication Critical patent/DE102009002244A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F35/00Cleaning arrangements or devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Abstract

Druckmaschine mit wenigstens einer Betriebseinheit zum Realisieren eines Druckprozesses, einer Hilfseinheit, die eingerichtet ist zum Durchführen von über den Druckprozess hinausgehenden Zusatzarbeiten an der Betriebseinheit und einer Führungsanordnung, mittels derer die Hilfseinheit entlang eines definierten Fahrweges zu einer Arbeitsposition an der Betriebseinheit hin und von der Arbeitsposition weg zu einem Bereitschaftsbereich hin verfahrbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Druckmaschine, und insbesondere eine Rollenrotations-Offsetdruckmaschine.
  • Gemäß dem Stand der Technik weist eine Druckmaschine eine Mehrzahl von Betriebseinheiten, wie beispielsweise Rollenwechsler, Druckeinheiten, Leitwalzen, Falztrichter, Falzapparate usw., auf zum Realisieren eines Druckprozesses. Beispielsweise die Druckeinheiten verfügen dabei über stationäre, d. h. ortsfest an die jeweiligen Druckeinheiten montierte, Wascheinrichtungen für einen Walzenzug der jeweiligen Druckeinheiten.
  • Wenn z. B. eine über den eigentlichen Druckprozess hinausgehende bzw. außerhalb dessen liegende Wartung an bestimmten Baugruppen einer Druckeinheit durchzuführen ist, werden die zu wartenden Baugruppen manuell vor Ort oder in externen Vorrichtungen gewartet und gereinigt. Dies kann z. B. einen Transport der betreffenden Baugruppen erfordern. Dies ist personalintensiv, zeitaufwendig und im laufenden Betrieb der Druckmaschine möglicherweise mit einer Personengefährdung für die Wartungspersonen verbunden.
  • Ferner ist es in der Regel nicht möglich, die an der Druckeinheit stattfindenden z. B. Wartungsvorgänge zu Überwachen und ggf. Aufzuzeichnen. Außerdem kann es, da die über den Druckprozess hinausgehenden Zusatzarbeiten, wie z. B. eine Wartung und das damit zusammenhängende Reinigen der betreffenden Baugruppen, durch z. B. Schichtarbeit bedingt in der Regel von unterschiedlichen Personen durchgeführt werden, zu unterschiedlichen Qualitätsniveaus hinsichtlich der durchgeführten Zusatzarbeiten kommen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Druckmaschine zu schaffen, bei der über den Druckprozess hinausgehende Zusatzarbeiten an Betriebseinheiten der Druckmaschine mit geringerem Zeitaufwand bewältigt werden können.
  • Dies wird mit einer Druckmaschine gemäß Anspruch 1 erreicht. Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
  • Gemäß der Erfindung weist eine Druckmaschine wenigstens eine Betriebseinheit zum Realisieren eines Druckprozesses, eine Hilfseinheit, die eingerichtet ist zum Durchführen von über den Druckprozess hinausgehenden Zusatzarbeiten an der Betriebseinheit, und eine Führungsanordnung auf, mittels deren die Hilfseinheit entlang eines vordefinierten Fahrweges zu einer Arbeitsposition an der Betriebseinheit hin und von der Arbeitsposition weg zu einem Bereitschaftsbereich hin verfahrbar ist.
  • Gemäß der Erfindung kann der vordefinierte Fahrweg beispielsweise durch ein Schienensystem oder auch durch ein Induktionsschleifensystem realisiert sein. Andere Ausgestaltungen sind natürlich möglich. Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist der Fahrweg so vordefiniert, dass dieser einerseits z. B. für Bedienpersonal jederzeit erkennbar und voraussehbar und andererseits für die jeweilige Betriebseinheit stets in der gleichen Weise wiederholbar ist.
  • Dadurch, dass erfindungsgemäß eine entlang eines definierten Fahrweges zu einer Arbeitsposition an der Betriebseinheit hin und von der Arbeitsposition weg zu einem Bereitschaftsbereich hin verfahrbare Hilfseinheit vorgesehen ist, können über den Druckprozess hinausgehende Zusatzarbeiten an der Betriebseinheit mit geringerem Zeitaufwand und ggf. sogar geringerem Personalaufwand bewältigt werden. Dadurch, dass die Hilfseinheit, wenn nicht benötigt, in den Bereitschaftsbereich verfahrbar ist, kann einerseits die Hilfseinheit gegen Verschmutzung und Beschädigung geschützt werden und andererseits der im Normalbetrieb (ohne Zusatzarbeiten) an der Betriebseinheit zur Verfügung stehende Freiraum maximiert werden.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung weist die Hilfseinheit ein bewegliches Arbeitsorgan mit einem Wechselkopf auf, wobei der Wechselkopf so eingerichtet ist, dass daran unterschiedliche an einer Vorhalteposition aufbewahrte Arbeitseinrichtungen lösbar montiert werden können.
  • Durch den Wechselkopf in Kombination mit den unterschiedlichen daran montierbaren Arbeitseinrichtungen ist die Hilfseinheit außerordentlich flexibel für unterschiedlichste Zusatzarbeiten an der Betriebseinheit einsetzbar. An der Vorhalteposition kann gemäß Ausführungsformen der Erfindung stets der gleiche Satz von Arbeitseinrichtungen vorgehalten werden oder kann der Satz von vorgehaltenen Arbeitseinrichtungen z. B. bedarfsbedingt verändert werden.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind an der Vorhalteposition Montagewerkzeug und Montagevorrichtungen angeordnet, so dass die Hilfseinrichtung als Montagehilfe einsetzbar ist.
  • Diese Ausgestaltung der Erfindung fördert in vorteilhafter Weise eine schnelle und hinsichtlich des Personalaufwandes minimierte Durchführung von sonst langwierigen und personalintensiven Zusatzarbeiten. Ferner können die mit den Zusatzarbeiten befassten Personen von schweren und ggf. gesundheitsbelastenden Arbeiten entlastet werden, indem solche Arbeiten auf die Hilfseinheit verlagert werden.
  • Gemäß noch einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weisen die Arbeitseinrichtungen eine Walzenreinigungseinrichtung und/oder eine Manipulationseinrichtung auf.
  • Auch diese Ausgestaltung der Erfindung fördert in vorteilhafter Weise eine schnelle und hinsichtlich des Personalaufwandes minimierte Durchführung von sonst langwierigen und personalintensiven Zusatzarbeiten. Durch die Montagemöglichkeit einer Walzenreinigungseinrichtung an dem Wechselkopf kann eine Walzenreinigung z. B. in direkter Nachbarschaft zu einer Druckeinheit durchgeführt werden, wodurch ein sonst ggf. nötiger Transport entfällt. Die nötigen Betriebsmittel, wie z. B. Reinigungsmittel und Absaugung, können z. B. direkt von dem stationären Reinigungssystem der Druckeinheit bezogen werden. Durch die Montagemöglichkeit einer Manipulationseinrichtung, wie z. B. einer Greifereinrichtung, an dem Wechselkopf kann die Hilfseinheit noch flexibler für unterschiedlichste Zusatzarbeiten, insbesondere auch zum Halten und Bedienen von Werkzeug, eingesetzt werden.
  • Gemäß noch einer Ausführungsform der Erfindung weist die Hilfseinheit Aufnahmemittel auf, die die Vorhalteposition bilden.
  • Durch diese Ausgestaltung der Erfindung können die unterschiedlichen Arbeitseinrichtungen sozusagen an Bord der Hilfseinheit mitgeführt werden, wodurch Arbeitswege und damit Arbeitszeit eingespart werden können. Die Aufnahmemittel können z. B. in Form von Konusaufnahmen, Hakenaufnahmen usw. ausgebildet sein. Natürlich sind auch andere Ausgestaltungen der Aufnahmemittel möglich.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist an der Hilfseinheit ein Arbeitsfluidreservoir vorgesehen.
  • Das Arbeitsfluidreservoir kann erfindungsgemäß beispielsweise ein Reinigungsmittelreservoir, wie z. B. ein Zufuhrreservoir und einen Auffangbehälter, ein Druckluftreservoir, ein Schmiermittelreservoir usw. sein. Das Arbeitsfluidreservoir kann erfindungsgemäß innerhalb der Hilfseinheit angeordnet oder auch außen lösbar an dieser angebracht sein. Durch das Mitführen von benötigtem Arbeitsfluid an Bord der Hilfseinheit ist diese noch flexibler und insbesondere ggf. auch autark einsetzbar.
  • Gemäß noch einer Ausführungsform der Erfindung weist die Hilfseinheit Datenübertragungsmittel auf, mittels denen Daten von der Hilfseinheit an einen Kontrollbereich der Druckmaschine übertragbar sind.
  • Die Datenübertragungsmittel können z. B. funkbasiert, kabelbasiert bzw. leitungsbasiert und/oder z. B. auch opto-basiert sein. Der Kontrollbereich kann z. B. von einem Bedienpult und/oder von einem Leitstand der Druckmaschine gebildet sein.
  • Durch diese Ausgestaltung können Daten, die von z. B. an der Hilfseinheit angebrachten Sensoren erfasst werden, zum Überwachen und/oder Aufzeichnen der Daten an den Kontrollbereich übertragen werden. Damit können über den Druckprozess hinausgehende Zusatzarbeiten und/oder ggf. auch der Druckprozess selbst überwacht und ggf. protokolliert werden.
  • Gemäß noch einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist der Wechselkopf mit einer Kamera versehen, wobei die Kamera mit den Datenübertragungsmitteln signalgekoppelt ist, so dass von der Kamera erzeugte Bilddaten an den Kontrollbereich übertragbar sind.
  • Damit können über den Druckprozess hinausgehende Zusatzarbeiten und/oder ggf. auch der Druckprozess selbst visuell überwacht und ggf. z. B. als Videosequenz protokolliert bzw. aufgezeichnet werden.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung weist die Hilfseinheit ferner eine Steuervorrichtung auf, die mit den Datenübertragungsmitteln signalgekoppelt ist, wobei die Datenübertragungsmittel eingerichtet sind, so dass Daten von dem Kontrollbereich aus an die Steuervorrichtung übertragbar sind.
  • Die Steuervorrichtung kann z. B. in Form von Hardware und/oder Software und/oder Firmware ausgebildet sein. Die Signalkopplung kann z. B. über geeignete Kabel, Nachbereichsfunk, Infrarot usw. realisiert sein. Damit verfügt die Hilfseinheit über eine Schnittstelle, über welche die Hilfseinheit z. B. vom Leitstand der Druckmaschine aus steuerbar ist. Damit kann die Hilfseinheit ggf. völlig mannlos in der Druckmaschine agieren, wodurch insbesondere auch Personengefährdungen ausgeschlossen werden können.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist die Steuervorrichtung einen Speicher auf, in dem eine Anzahl von vorbestimmten Arbeitsprogrammen, z. B. in Form von Software und/oder Firmware, für die Arbeitseinrichtungen der Hilfseinheit hinterlegbar sind.
  • Damit wird in vorteilhafter Weise eine völlig selbständige Arbeitsweise der Hilfseinheit unterstützt, da bei Durchführung der Zusatzarbeiten keine Daten mehr an die Hilfseinheit übertragen werden müssen.
  • Gemäß noch einer Ausführungsform der Erfindung weist die Hilfseinheit eine Mehrzahl von Stellgliedern zum Steuern des Arbeitsorgans auf, wobei die Stellglieder jeweils mit der Steuervorrichtung signalgekoppelt sind, so dass die Stellglieder mittels der Arbeitsprogramme steuerbar sind.
  • Die Stellglieder können beispielsweise von Servomotoren, Pneumatikzylindern, Steuerventilen usw. gebildet sein, so dass eine definierte Bewegung des Arbeitsorgans, welches z. B. als mehrteiliger Roboterarm ausgebildet ist, ermöglicht ist. Die Signalkopplung kann wieder z. B. über geeignete Kabel, Nachbereichsfunk, Infrarot usw. realisiert sein.
  • Gemäß noch einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist die Hilfseinheit ferner Antriebsmittel auf zum automatischen Verfahren der Hilfseinheit entlang des definierten Fahrweges, wobei die Antriebsmittel mit der Steuervorrichtung signalgekoppelt sind, so dass die Antriebsmittel mittels der Steuervorrichtung steuerbar sind.
  • Die Antriebsmittel können beispielsweise Elektromotoren, insbesondere auch Servomotoren, geeignete Getriebemittel, eine Anzahl von Antriebsrädern, wie z. B. Fahrräder bzw. Laufräder und/oder Zahnräder, aufweisen. Um eine Orientierung der Hilfseinheit zu ermöglichen, können zusätzlich Orientierungssensoren, wie z. B. Inkremental-Wegmesssensoren oder Absolut-Wegmesssensoren und/oder Näherungssensoren und/oder optische Sensoren wie Kameras, an der Hilfseinheit vorgesehen sein, wobei die Orientierungssensoren mit der Steuervorrichtung der Hilfseinheit signalgekoppelt sind. Die jeweiligen Signalkopplungen können wieder z. B. über geeignete Kabel, Nachbereichsfunk, Infrarot usw. realisiert sein.
  • Gemäß noch einer Ausführungsform der Erfindung weist die Führungsanordnung Versorgungsleitungen zur Energieversorgung der Hilfseinheit auf.
  • Unter Energieversorgung wird erfindungsgemäß jegliche Energie verstanden, wie z. B. Wärmeenergie, Kompressionsenergie, Bewegungsenergie, elektrische Energie, chemische Energie usw. Demzufolge können derartige Versorgungsleitungen z. B. elektrische Leitungen, Druckluftleitungen, Saugluftleitungen, Reinigungsmittelleitungen, Gasleitungen usw. aufweisen.
  • Dadurch, dass erfindungsgemäß die Versorgungsleitungen in die Führungsanordnung integriert sind, können alle nötigen Medien platzsparend und betriebssicher angeordnet an die Hilfseinheit geführt werden.
  • Bevorzugt weisen die Versorgungsleitungen wenigstens eine elektrische Leitung auf zur Versorgung der Hilfseinheit mit Elektroenergie. Bevorzugt ist die elektrische Leitung als Stromschiene ausgebildet, welche neben der Stromleitungsfunktion gleichzeitig die Führungsfunktion bzw. Fahrwegsdefinition übernimmt. Bevorzugt ist die Stromschiene als Kleinspannungs-Stromschiene ausgebildet, d. h. zum Übertragen von Wechselspannungen bis 50 Volt Effektivwert und Gleichspannungen bis 120 Volt.
  • Damit wird eine äußerst kostengünstige, platzsparende und sichere Energieversorgung der Hilfseinheit gewährleistet.
  • Gemäß noch einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weisen die Versorgungsleitungen wenigstens eine Arbeitsfluidleitung auf zur Versorgung der Hilfseinheit mit Arbeitsfluid.
  • Als Arbeitsfluid kommen z. B. Reinigungsmittel, Druckluft und Saugluft in Betracht, welche z. B. für die Wascheinrichtung eingesetzt werden können.
  • Gemäß noch einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist ein Objektiv der Kamera von einer beweglichen Abdeckung abgedeckt, wobei die Versorgungsleitungen eine Druckluftleitung aufweisen, über die gesteuert Druckluft an die Abdeckung heranführbar ist, so dass die Abdeckung durch ausströmende Druckluft in eine Position verlagerbar ist, in der das Objektiv zum Aufnehmen von Bildern freigegeben ist.
  • Die Abdeckung ist bevorzugt von einer schwenkbaren Klappe gebildet, die z. B. durch ihr Eigengewicht oder eine Zugfeder in der Position gehalten wird, in der die Klappe das Objektiv der Kamera abdeckt. Bläst nun Druckluft aus Richtung des Objektivs gegen die Klappe, so schwenkt diese von dem Objektiv weg nach oben und gibt den Sichtpfad des Objektivs frei.
  • Durch die Abdeckung können zuverlässig Verschmutzungen und Beschädigungen des Objektivs verhindert bzw. reduziert werden, wobei die im Freigabefall ausströmende Druckluft einen zusätzlichen Schutz für das Objektiv bilden kann.
  • Im Fazit wird gemäß Ausführungsformen der Erfindung eine mobile, multifunktionale Hilfseinheit bereitgestellt, welche manuell oder mit der entsprechenden Antriebstechnik versehen vom einem Leitstand aus an die entsprechende Betriebseinheit, wie z. B. Druckeinheit, bewegt werden kann. Hierdurch kann auch während der Produktion ohne Personengefährdung gewartet werden oder ein Monitoring stattfinden. Im vollautomatisierten Zustand kann das System mannlos arbeiten und somit die Wartung, Reinigung und Einstellarbeiten mit wiederholbarer Qualität durchführen.
  • Eine Kamera kann für Monitoringaufgaben vorgesehen sein, wobei zum Schutz der Optik eine druckluftbetätigte Klappe installiert ist. Diese Klappe verhindert eine Verschmutzung, wobei zusätzlicher Schutz durch die bei geöffneter Klappe ausströmende Luft gewährleistet werden kann.
  • Reinigungsmittel, wie z. B. Walzenreinigungsmittel, und Auffangbehälter können an Bord der Hilfseinheit sein, wobei die Hilfseinheit z. B. bei manueller Aufstellung auch an die Versorgungsleitungen der betreffenden Betriebseinheit angeschlossen werden kann. Eine oder mehrere Wascheinrichtung(en) und eine oder mehrere Absaugung(en) können sich an Bord der Hilfseinheit befinden.
  • Bei erledigter Arbeit kann der Vorgang in Form einer Bild- und/oder Prozess-Aufzeichnung und/oder Dokumentation protokolliert werden.
  • Beim Einsatz als Montagehilfe können sich Werkzeug und Vorrichtungen an Bord der der Hilfseinheit befinden.
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsformen und unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren detaillierter beschrieben.
  • 1 zeigt eine skizzenhafte schematisierte perspektivische Vorderansicht einer Hilfseinheit einer Druckmaschine gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.
  • 2 zeigt eine schematisierte Vorderansicht der Hilfseinheit der Druckmaschine gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.
  • 3 zeigt eine schematisierte Draufsicht der Hilfseinheit der Druckmaschine gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.
  • 4 zeigt eine 1 ähnliche vergrößerte Ansicht der Hilfseinheit der Druckmaschine gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.
  • 5 zeigt eine zu 1 um etwa 90 Grad versetzt betrachtete und dieser ähnliche vergrößerte Ansicht der Hilfseinheit der Druckmaschine gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.
  • Die 1 bis 5 zeigen eine Hilfseinheit 1 einer Druckmaschine (nicht vo Iständig gezeigt und nicht separat bezeichnet) gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.
  • Die Druckmaschine weist eine Mehrzahl von Betriebseinheiten der Druckmaschine bildenden Druckeinheiten (nicht gezeigt) zum Realisieren eines Druckprozesses, eine Hilfseinheit 1, die eingerichtet ist zum Durchführen von über den Druckprozess hinausgehenden Zusatzarbeiten an den Druckeinheiten, und eine Führungsanordnung 5 auf, mittels deren die Hilfseinheit 1 entlang eines definierten Fahrweges zu einer Arbeitsposition an einer jeden der Druckeinheiten hin und von der jeweiligen Arbeitsposition weg zu einem Bereitschaftsbereich hin verfahrbar ist.
  • Die Hilfseinheit 1 weist ein als mehrgliedriger gelenkiger Roboterarm ausgebildetes bewegliches Arbeitsorgan 10, eine Mehrzahl von Stellgliedern 12, 13, 14 zum Steuern des Arbeitsorgans 10, eine Anzahl von unterschiedlichen Arbeitseinrichtungen 18, Aufnahmemittel 20, die eine Vorhalteposition für die Arbeitseinrichtungen 18 definieren, ein Arbeitsfluidreservoir 25, Datenübertragungsmittel 30, eine Steuervorrichtung 35 und Antriebsmittel 40 auf zum automatischen Verfahren der Hilfseinheit 1 entlang des definierten Fahrweges.
  • Das Arbeitsorgan 10 weist einen Wechselkopf 11 auf, der über geeignete Kuppelmittel so eingerichtet ist, dass an den Wechselkopf 11 unterschiedliche an der Vorhalteposition aufbewahrte Arbeitseinrichtungen 18 lösbar angekuppelt werden können.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung weisen die Arbeitseinrichtungen 18 eine Walzenreinigungseinrichtung auf, die in 1 an dem Wechselkopf 11 aufgenommen ist.
  • Das Arbeitsfluidreservoir 25 weist ein Frischfluidreservoir 25a und einen Auffangbehälter 25b auf. Ferner sind seitlich an der Hilfseinheit 1 Wartungsanschlüsse 26 vorgesehen, über die unverbrauchte Reinigungsflüssigkeit in das Frischfluidreservoir 25a eingefüllt und verbrauchte Reinigungsflüssigkeit aus dem Auffangbehälter 25b abgesaugt werden kann.
  • Die Datenübertragungsmittel 30 sind als Funkübertragungsmittel ausgebildet, so dass mittels der Datenübertragungsmittel 30 Daten von der Hilfseinheit 1 aus an einen als Leitstand ausgebildeten Kontrollbereich (nicht gezeigt) der Druckmaschine und von dem Kontrollbereich aus an die Datenübertragungsmittel 30 übertragbar sind. Mit anderen Worten realisieren die Datenübertragungsmittel 30 eine bidirektionale Datenaustauschverbindung zu dem Kontrollbereich.
  • Die Steuervorrichtung 35 ist mit den Datenübertragungsmitteln 30 signalgekoppelt, so dass Daten von der Steuervorrichtung 35 aus an den Kontrollbereich und von dem Kontrollbereich aus an die Steuervorrichtung 35 übertragbar sind.
  • Die Steuervorrichtung 35 weist einen Speicher 35a auf, in dem eine Anzahl von vorbestimmten Arbeitsprogrammen für die Arbeitseinrichtungen 18 der Hilfseinheit 1 hinterlegbar bzw. hinterlegt sind.
  • Die Stellglieder 11 bis 14, welche in 1 schematisch und exemplarisch als servomotorische Stellglieder für Gelenke des Arbeitsorgans 10 gezeigt sind, sind jeweils mit der Steuervorrichtung 35 signalgekoppelt, so dass die Stellglieder 11 bis 14 mittels der Arbeitsprogramme steuerbar sind.
  • Die Antriebsmittel 40 weisen treibende Laufräder 41, in einem Führungsschlitten 50 angeordnete treibende Reibräder 42 und jeweilige elektrische Antriebsmotoren (nicht gezeigt) für die Laufräder 41 und die Reibräder 42 auf. Die Antriebsmotoren der Antriebsmittel 40 sind mit der Steuervorrichtung 35 signalgekoppelt, so dass die Antriebsmotoren mittels der Steuervorrichtung 35 steuerbar sind.
  • Der Wechselkopf 11 ist mit einer Kamera 19 versehen, die per Nachbereichsfunk (z. B. Bluetooth) mit den Datenübertragungsmitteln 30 signalgekoppelt ist, so dass von der Kamera 19 erzeugte Bilddaten an den Kontrollbereich übertragbar sind.
  • Die Führungsanordnung 5 weist Versorgungsleitungen 60 in Form einer als elektrische Leitung fungierenden hohlen Führungs-Stromschiene 61 zur Versorgung der Hilfseinheit 1 mit Elektroenergie und Druckluft auf, wobei die Druckluft durch das hohle Innere der Führungs-Stromschiene 61 hindurchgeleitet wird. Der Führungsschlitten 5C) weist in seinem Inneren an einer der Führungs-Stromschiene 61 zugewandten Fläche einen federnd gelagerten Kontaktvorsprung 51 auf, der in dazu passende Kontaktlöcher 62 an den jeweiligen Haltepositionen der Hilfseinheit 1 an der Führungs-Stromschiene 61 fluiddicht einrasten kann, so dass der Hilfseinheit 1 über das betreffende Kontaktloch 62 und den Kontaktvorsprung 51 Druckluft aus dem Inneren der Führungs-Stromschiene 61 zuführbar ist.
  • Die Führungs-Stromschiene 61 dient ferner zum mechanischen Führen des Führungsschlittens 50 und damit der Hilfseinheit 1 sowie zum Zuführen von elektrischem Strom zu der Hilfseinheit 1. Zum Abgreifen des elektrischen Stroms von der Führungs-Stromschiene 61 weist der Führungsschlitten Stromabnehmer 62 auf, von welchen der elektrische Strom über elektrische Leitungen an die Verbraucher, wie die Steuervorrichtung 35, die Stellglieder 1214, die Arbeitseinrichtungen 18, die Kamera 19, die Datenübertragungsmittel 30, die Antriebsmittel 40, die Sicherheits-Laserscanner 45 usw., geleitet werden kann.
  • Ein Objektiv (nicht bezeichnet) der Kamera 19 ist von einer beweglichen als Klappe ausgebildeten Abdeckung 19a (nur in 4 dargestellt) abgedeckt, wobei die Abdeckung 19a mittels einer nicht gezeigten Zugfeder in der Abdeckposition an dem Objektiv gehalten wird. Über die in der Führungs-Stromschiene 61 realisierte Druckluftleitung und einen Medienzuführstrang 15 (siehe 1) ist gesteuert Druckluft an eine Düse 16 (4) und von dieser an die Abdeckung 19a heranführbar, so dass die Abdeckung 19a durch ausströmende Druckluft in eine in 4 gezeigte Freigabeposition verlagerbar ist, in der das Objektiv zum Aufnehmen von Bildern freigegeben ist.
  • Die Hilfseinheit 1 weist ferner zwei Orientierungssensoren in Form von Sicherheits-Laserscannern 45 (siehe insbesondere 4) auf, die jeweils einen Kreissektor von 270 Grad abscannen können, so dass ein Zusammenstoß der Hilfseinheit mit einem Objekt oder einer Person sicher vermieden werden kann. Solche Sicherheits-Laserscanner werden beispielsweise von der SICK AG unter der Bezeichnung Sicherheits-Laserscanner S300 vertrieben. Wie aus 1 ersichtlich, in der der Übersichtlichkeit halber nur einer der Sicherheits-Laserscanner 45 dargestellt ist, sind an den beiden Sicherheits-Laserscannern 45 zur Vermeidung von Zusammenstößen selektiv mehrere Schutzfelder SI und SII einstellbar.
  • Die Hilfseinheit 1 ist mittels der Antriebsmittel 40 entlang der Führungs-Stromschiene 61 auf zu den jeweiligen Druckeinheiten korrespondierende Positionen verfahrbar. Ferner weist die Hilfseinheit 1 einen der Führungsanordnung 5 zuzuordnenden pneumatisch aus- und einfahrbaren Teleskopschlitten 70 auf, über den die Hilfseinheit 1 in einer senkrecht zu der durch die Führungs-Stromschiene 61 definierten Richtung entlang einer ebenfalls der Führungsanordnung 5 zuzuordnenden Führungsschiene 80 zu der betreffenden Druckeinheit hin (siehe die Ausfahrstellung des Teleskopschlittens 70 in 3) und von der Druckeinheit weg in den Bereitschaftsbereich (bei eingefahrenem Teleskopschlitten 70 und nahe an der Führungs-Stromschiene 61 – wie z. B. in 1 gezeigt) verfahrbar ist.
  • Im Fazit wird gemäß den beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung eine mobile, multifunktionale Hilfseinheit 1 bereitgestellt, welche von dem Kontrollbereich aus an die entsprechende Druckeinheit bewegt werden kann. Hierdurch kann auch während der Produktion ohne Personengefährdung gewartet werden oder ein Monitoring stattfinden. Im beschriebenen vollautomatisierten Zustand kann das System mannlos arbeiten und somit die Wartung, Reinigung und Einstellarbeiten mit wiederholbarer Qualität durchführen.
  • Die Kamera 19 kann für Monitoringaufgaben verwendet werden, wobei die druckluftbetätigte Abdeckung 19a das Objektiv der Kamera gegen Verschmutzung schützt, und wobei zusätzlicher Schutz durch die bei geöffneter Abdeckung 19a ausströmende Druckluft geboten wird.
  • Die als Walzenreinigungseinrichtung ausgebildete Arbeitseinrichtung 18 und Walzenreinigungsmittel werden an Bord der Hilfseinheit 1 mitgeführt, so dass die Hilfseinheit 1 auch bei Stillsetzung der zu wartenden Druckeinheit arbeiten kann.
  • Bei erledigter Wartungsarbeit kann der Vorgang in Form einer Bild- und/oder Prozess-Aufzeichnung und/oder Dokumentation im Kontrollbereich protokolliert werden, indem über die Datenübertragungsmittel 30 Daten (wie z. B. Bilddaten) an den Kontrollbereich übertragen werden.
  • 1
    Hilfseinheit
    10
    Arbeitsorgan
    11
    Wechselkopf
    12
    Stellglied
    13
    Stellglied
    14
    Stellglied
    15
    Medienzuführstrang
    16
    Düse
    18
    Arbeitseinrichtung
    19
    Kamera
    19a
    Abdeckung
    20
    Aufnahmemittel
    25
    Arbeitsfluidreservoir
    25a
    Frischfluidreservoir
    25b
    Auffangbehälter
    26
    Wartungsanschlüsse
    30
    Datenübertragungsmittel
    35
    Steuervorrichtung
    35a
    Speicher
    40
    Antriebsmittel
    41
    Laufrad
    42
    Reibrad
    45
    Sicherheits-Laserscanner
    50
    Führungsanordnung
    50
    Führungsschlitten
    51
    Kontaktvorsprung
    52
    Stromabnehmer
    60
    Versorgungsleitungen
    61
    Führungs-Stromschiene
    62
    Kontaktloch
    70
    Teleskopschlitten
    80
    Führungsschiene
    SI
    Schutzfeld
    SII
    Schutzfeld

Claims (16)

  1. Druckmaschine mit: wenigstens einer Betriebseinheit zum Realisieren eines Druckprozesses, einer Hilfseinheit (1), die eingerichtet ist zum Durchführen von über den Druckprozess hinausgehenden Zusatzarbeiten an der Betriebseinheit, und einer Führungsanordnung (5), mittels deren die Hilfseinheit (1) entlang eines definierten Fahrweges (61, 80) zu einer Arbeitsposition an der Betriebseinheit hin und von der Arbeitsposition weg zu einem Bereitschaftsbereich hin verfahrbar ist.
  2. Druckmaschine gemäß Anspruch 1, wobei die Hilfseinheit (1) ein bewegliches Arbeitsorgan (10) mit einem Wechselkopf (11) aufweist, und wobei der Wechselkopf (11) so eingerichtet ist, dass daran unterschiedliche an einer Vorhalteposition aufbewahrte Arbeitseinrichtungen (18) lösbar montiert werden können.
  3. Druckmaschine gemäß Anspruch 2, wobei an der Vorhalteposition Montagewerkzeug und Montagevorrichtungen angeordnet sind, so dass die Hilfseinrichtung (1) als Montagehilfe einsetzbar ist.
  4. Druckmaschine gemäß Anspruch 2 oder 3, wobei die Arbeitseinrichtungen (18) eine Walzenreinigungseinrichtung und/oder eine Manipulationseinrichtung aufweisen.
  5. Druckmaschine gemäß einem der Ansprüche 2 bis 4, wobei die Hilfseinheit (1) Aufnahmemittel (20) aufweist, die die Vorhalteposition bilden.
  6. Druckmaschine gemäß einem der Ansprüche 2 bis 5, wobei an der Hilfseinheit (1) ein Arbeitsfluidreservoir (25) vorgesehen ist.
  7. Druckmaschine gemäß einem der Ansprüche 2 bis 6, wobei die Hilfseinheit (1) Datenübertragungsmittel (30) aufweist, mittels denen Daten von der Hilfseinheit (1) an einen Kontrollbereich der Druckmaschine übertragbar sind.
  8. Druckmaschine gemäß Anspruch 7, wobei der Wechselkopf (11) mit einer Kamera (19) versehen ist, und wobei die Kamera (19) mit den Datenübertragungsmitteln (30) signalgekoppelt ist, so dass von der Kamera (19) erzeugte Bilddaten an den Kontrollbereich übertragbar sind.
  9. Druckmaschine gemäß Anspruch 7 oder 8, wobei die Hilfseinheit ferner eine Steuervorrichtung (35) aufweist, die mit den Datenübertragungsmitteln (30) signalgekoppelt ist wobei die Datenübertragungsmittel (30) eingerichtet sind, so dass Daten von dem Kontrollbereich aus an die Steuervorrichtung (35) übertragbar sind.
  10. Druckmaschine gemäß Anspruch 9, wobei die Steuervorrichtung (35) einen Speicher (35a) aufweist, in dem eine Anzahl von vorbestimmten Arbeitsprogrammen für die Arbeitseinrichtungen (18) der Hilfseinheit (1) hinterlegbar sind.
  11. Druckmaschine gemäß Anspruch 10, wobei die Hilfseinheit (1) eine Mehrzahl von Stellgliedern (1214) zum Steuern des Arbeitsorgans (10) aufweist, und wobei die Stellglieder (1214) jeweils mit der Steuervorrichtung (35) signalgekoppelt sind, so dass die Stellglieder (1214) mittels der Arbeitsprogramme steuerbar sind.
  12. Druckmaschine gemäß einem der Ansprüche 9 bis 11, wobei die Hilfseinheit (1) ferner Antriebsmittel (40) aufweist zum automatischen Verfahren der Hilfseinheit (1) entlang des definierten Fahrweges (61, 80), und wobei die Antriebsmittel (40) mit der Steuervorrichtung (35) signalgekoppelt sind, so dass die Antriebsmittel (40) mittels der Steuervorrichtung (35) steuerbar sind.
  13. Druckmaschine gemäß einem der Ansprüche 8 bis 12, wobei die Führungsanordnung (5) Versorgungsleitungen (60) zur Energieversorgung der Hilfseinheit (1) aufweist.
  14. Druckmaschine gemäß Anspruch 13, wobei die Versorgungsleitungen (60) wenigstens eine elektrische Leitung (61) aufweisen zur Versorgung der Hilfseinheit (1) mit Elektroenergie.
  15. Druckmaschine gemäß Anspruch 13 oder 14, wobei die Versorgungsleitungen (60) wenigstens eine Arbeitsfluidleitung aufweisen zur Versorgung der Hilfseinheit (1) mit Arbeitsfluid.
  16. Druckmaschine gemäß einem der Ansprüche 13 bis 15, wobei ein Objektiv der Kamera (19) von einer beweglichen Abdeckung (19a) abgedeckt ist, und wobei die Versorgungsleitungen (60) eine Druckluftleitung aufweisen, über die gesteuert Druckluft an die Abdeckung (19a) heranführbar ist, so dass die Abdeckung (19a) durch ausströmende Druckluft in eine Position verlagerbar ist, in der das Objektiv zum Aufnehmen von Bildern freigegeben ist.
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