DE10113543A1 - Bearbeitungswerkzeug - Google Patents
BearbeitungswerkzeugInfo
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Abstract
Ein Bearbeitungswerkzeug umfasst ein Werkzeug (einen Bohrer oder dergleichen, dessen Durchmesser 2 mm oder kleiner ist) (2), eine Kamera (einen künstlichen Retinachip oder dergleichen) (10), die ein Bild des Werkzeugs (2) sammelt, und einen Bildprozessor, der auf Grundlage des Bilds, welches von der Kamera (10) gesammelt wird, bestimmt, ob das Werkzeug (2) fehlerhaft ist.
Description
Die Erfindung betrifft allgemein ein Bearbeitungswerkzeug wie
eine Drehmaschine oder ein Bearbeitungszentrum. Insbesondere
betrifft diese Erfindung ein Bearbeitungswerkzeug, bei dem
ein fehlerhaftes Werkzeug herausgefunden werden kann.
In einem Bearbeitungswerkzeug wird manchmal ein Werkzeug
(z. B. ein Schraubenbohrer) zerstört oder beschädigt, oder
Späne werden um einen Bohrer herumgewickelt, während die
Anpassung mehrere Male wiederholt wird. Da eine geeignete
Bearbeitung (Anpassung) in dieser Situation nicht fortgesetzt
werden kann, muss der Bohrer ersetzt werden oder Späne, die
sich um den Bohrer wickeln, müssen entfernt werden. Ob der
Bohrer zerstört/beschädigt ist oder nicht oder ob Späne sich
um den Bohrer herumwickeln oder nicht, kann zum Beispiel mit
einem menschlichen Auge festgestellt werden. Für den Fall
eines unbemannten Betriebs ist es jedoch erforderlich, ohne
menschliche Hilfe zu bestimmen, ob der Bohrer
zerstört/beschädigt ist oder ob sich Späne um den Bohrer in
einem Bearbeitungswerkzeug herumwickeln oder nicht.
Zum Beispiel ist ein Bearbeitungswerkzeug bekannt, bei dem
ein Wert des Stroms, der in einem Motor fließt, der den
Bohrer dreht, überwacht wird und auf Grundlage dieses Werts
erfasst wird, ob der Bohrer fehlerhaft ist. Wenn der Bohrer
normal ist, schneidet er den Job richtig. In diesem Fall
existiert eine Last an dem Motor und deshalb ist der
Stromwert groß. Wenn der Bohrer fehlerhaft ist, schneidet er
den Job nicht richtig. In diesem Fall existiert eine
geringere Last an dem Motor und deshalb ist der Stromwert
klein. Dieses NC Bearbeitungswerkzeug bestimmt auf Grundlage
der Differenz zwischen dem Stromwert, wenn das Werkzeug
normal ist, und dem Stromwert, wenn das Werkzeug fehlerhaft
ist, ob der Bohrer fehlerhaft ist oder nicht.
In einem anderen herkömmlichen NC Bearbeitungswerkzeug ist
ein Berührungssensor vorgesehen, der mit einem Bohrer in
Kontakt steht. Dieser Sensor bestimmt, ob der Bohrer
fehlerhaft ist oder nicht. In einem noch anderen
herkömmlichen NC Bearbeitungswerkzeug wird ein Bild des
Bohrers von einer CCD Kamera abfotografiert. Dieses Bild wird
verwendet, um zu bestimmen, ob sich um den Bohrer Späne
herumwickeln oder nicht.
Somit wird in dem herkömmlichen NC Bearbeitungswerkzeug, das
das fehlerhafte Werkzeug auf Grundlage des Stromwerts
erfasst, auf Grundlage der Differenz zwischen dem Stromwert
der normalen Zeit und dem Stromwert der
Zerstörungs-/Beschädigungs-Zeit bestimmt, ob das Werkzeug
fehlerhaft ist oder nicht. Wenn jedoch die Schneidelast sehr
gering ist, wie für den Fall, bei dem ein Werkzeugdurchmesser
2 mm oder kleiner ist (insbesondere 0,2 mm im Durchmesser
oder weniger), ist die Differenz zwischen den Stromwerten,
wenn das Werkzeug normal ist, und wenn das Werkzeug
fehlerhaft ist, sehr gering, und es ist sehr schwierig zu
bestimmen, ob das Werkzeug normal oder fehlerhaft ist.
In dem herkömmlichen NC Bearbeitungswerkzeug, bei dem das
fehlerhafte Werkzeug unter Verwendung eines Berührungssensors
erfasst wird, steht der Berührungssensor mit einem Werkzeug
in Kontakt. Wenn jedoch die Festigkeit des Werkzeugs niedrig
ist, wie für den Fall, bei dem der Werkzeugdurchmesser 2 mm
oder kleiner ist (insbesondere 0,2 mm im Durchmesser oder
weniger), wird das Werkzeug zerstört. Es kann verhindert
werden, dass das Werkzeug zerstört/beschädigt wird, indem die
Bewegungsgeschwindigkeit des Berührungssensors extrem klein
gemacht wird, um so zu bewirken, dass der Sensor mit dem
Werkzeug durch eine extrem winzige Kraft in Kontakt steht.
Jedoch wird die Zeit für eine Bestimmungsverarbeitung für ein
zerstörtes/beschädigtes Werkzeug erhöht, was dadurch zu einem
Nachteil führt, dass die Produktivität stark verringert wird.
Bei dem herkömmlichen NC Bearbeitungswerkzeug, bei dem ein
Bohrer von einer CCD Kamera abfotografiert wird, ist das
Volumen der CCD Kamera groß und die Kamera ist teuer. Deshalb
ergibt sich ein Problem dahingehend, dass das NC
Bearbeitungswerkzeug groß wird und dessen Kosten zunehmen.
Es ist eine Aufgabe dieser Erfindung, ein
Bearbeitungswerkzeug bereitzustellen, bei dem sogar dann,
wenn die Schneidelast winzig ist und/oder die Festigkeit
eines Werkzeugs gering ist, möglich ist, automatisch zu
bestimmen, ob das Werkzeug fehlerhaft ist oder nicht. Es ist
eine andere Aufgabe dieser Erfindung, ein
Bearbeitungswerkzeug bereitzustellen, bei dem das
Bearbeitungswerkzeug miniaturisiert werden kann und dadurch
Kosten verringert werden können.
Das Bearbeitungswerkzeug gemäß einem Aspekt der vorliegenden
Erfindung umfasst eine Fotografiereinheit, die ein Bild des
Werkzeugs fotografiert, und eine Bestimmungseinheit, die auf
Grundlage der Bilder, die von der Fotografiereinheit erhalten
werden, bestimmt, ob das Werkzeug fehlerhaft ist oder nicht.
Somit wird ein fehlerhaftes Werkzeug unter Verwendung der
Bilder erfasst und es gibt nichts, was mit dem Werkzeug in
Kontakt kommt.
Die Fotografiereinheit umfasst einen Chip mit einer
künstlichen Retina. Der Chip mit der künstlichen Retina ist
klein und billig. Demzufolge kann das Bearbeitungswerkzeug
miniaturisiert werden und die Kosten können verringert
werden.
Andere Aufgaben und Merkmale dieser Erfindung ergeben sich
aus der folgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die
beiliegenden Zeichnungen.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht, die einen Überblick über den Aufbau
eines NC Bearbeitungswerkzeugs gemäß einer ersten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 2 eine Ansicht, die einen Überblick über einen Aufbau
des Drehkopfs, der in Fig. 1 gezeigt ist, zeigt;
Fig. 3A und 3B einen geschlossenen Deckel und Fig. 3B eine Öffnung
des Deckels;
Fig. 4A eine reguläre Position der CCD Kamera und Fig. 4B
ein Hereinfahren der Kamera;
Fig. 5A und 5B Ansichten, die einen Überblick über einen Aufbau
einer Reinigungseinrichtung zum Reinigen der Kamera
zeigen;
Fig. 6A und 6B Ansichten, die einen Überblick über einen Aufbau
einer anderen Reinigungseinrichtung zum Reinigen
der Kamera zeigen;
Fig. 7 eine Ansicht, die einen Überblick über einen Aufbau
einer Reinigungseinrichtung zum Reinigen des
Bohrers zeigt;
Fig. 8 eine Ansicht, die einen Überblick über einen Aufbau
einer anderen Reinigungseinrichtung zum Reinigen
des Bohrers zeigt;
Fig. 9 eine Ansicht, die einen Überblick über einen Aufbau
einer noch anderen Reinigungseinrichtung zum
Reinigen des Bohrers zeigt;
Fig. 10 ein Flussdiagramm für eine Aufbau-Verarbeitung;
Fig. 11A und 11B Erläuterungsansichten zum Erläutern einer
Spezifizierung eines Bohrerbereichs durch einen
Betreiber;
Fig. 12 ein Flussdiagramm eines anderen Beispiels der
Aufbau-Verarbeitung;
Fig. 13A und 13C Erläuterungsansichten zum Erläutern einer
automatischen Spezifizierung für den Bohrerbereich;
Fig. 14 ein Flussdiagramm einer Werkzeugabnormalitäts-
Erfassungsverarbeitung;
Fig. 15A und 15B die Werkzeugabnormalitäts-Erfassungsverarbeitung,
wenn das Werkzeug normal ist;
Fig. 16A und 16B die Werkzeugabnormalitäts-Erfassungsverarbeitung,
wenn das Werkzeug fehlerhaft ist;
Fig. 17 eine Ansicht, die ein Beispiel einer Datentabelle
von Vergleichsverfahren und Vergleichsstandards für
jedes Werkzeug zeigt;
Fig. 18 eine Ansicht, die einen Überblick über einen Aufbau
eines NC Bearbeitungswerkzeugs gemäß einer zweiten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 19 eine Ansicht, die einen Überblick über einen Aufbau
eines NC Bearbeitungswerkzeugs gemäß einer dritten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 20 eine Ansicht, die einen Überblick über einen Aufbau
der in Fig. 19 gezeigten Kamera mit der künstlichen
Retina zeigt; und
Fig. 21A und 21D Erläuterungsansichten zum Erläutern einer
Bildverarbeitung auf dem Chip (On-Chip-
Bildverarbeitung) der künstlichen Retina LSI.
Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
werden nachstehend erläutert, während auf die beigefügten
Zeichnungen Bezug genommen wird.
Fig. 1 zeigt den Überblick über einen Aufbau eines NC
Bearbeitungswerkzeugs gemäß einer ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. Das NC Bearbeitungswerkzeug 1 umfasst
ein Werkzeug (zum Beispiel einen Bohrer) für eine
Bearbeitung, einen Halteabschnitt (Drehkopf) 3 zum Halten des
Bearbeitungswerkzeugs 2, eine numerische Steuereinrichtung 4
zum Steuern jedes Abschnitts des NC Bearbeitungswerkzeugs 1,
Servomotoren 5, 6, 7 jeweils zum Bewegen des Halteabschnitts
3 in drei senkrechte Richtungen (X, Y und Z), einen
Anzeigeabschnitt 8 mit einer CRT (Kathodenstrahlröhre), einer
LCD (Flüssigkristallanzeige) oder dergleichen und zum
Bereitstellen einer Anzeige auf Grundlage einer Steuerung von
der numerischen Steuereinrichtung 4, einen Eingabeabschnitt 9
mit einem Steuerfeldschalter, eine Tastatur, ein
Berührungsfeld oder dergleichen zum Eingeben von Befehlen von
einem Betreiber, einen Visions- bzw. Bildsensor (zum Beispiel
eine Kamera) 10, die ein Bild des Werkzeugs 2 (oder eine
Position, an der das Werkzeug 2 sein sollte) fotografiert,
einen Bildprozessor 11, das von der Kamera 10 aufgenommene
Bild verarbeitet und bestimmt, ob das Werkzeug 2 fehlerhaft
ist, eine Abdeckung (Deckel) 12, die die Kamera 10 schützt,
und eine Beleuchtungslampe 13, die das Werkzeug 2 beleuchtet.
Das NC Bearbeitungswerkzeug 1 kann eine Drehmaschine oder ein
Bearbeitungszentrum sein. Jedoch gibt es keine bestimmte
Beschränkung hinsichtlich des Typs der Maschine. Die
Drehmaschine wird hier als ein Beispiel verwendet. Das
Werkzeug 2 kann Bohrer mit verschiedenen Durchmessern
aufweisen. Es gibt keine besondere Beschränkung. Ein
schlanker Bohrer mit einem Durchmesser von 2 mm oder weniger,
insbesondere mit einem Durchmesser von ungefähr 0,2 mm, wird
hier als ein Beispiel verwendet. Der Halteabschnitt 3 ist ein
Drehkopf zum Halten des Bohrers 2. Der Dreh- bzw.
Revolverkopf 3 ist drehbar und kann die Richtung des Bohrers
2 um 180° ändern. Der Drehkopf 3 dreht den Bohrer 2 in
Richtung auf die Kamera 10 hin, wenn die
Werkzeugabnormalitäts-Erfassungsverarbeitung, die später
beschrieben wird, ausgeführt wird. Der Drehkopf 3 dreht den
Bohrer 2 in Richtung auf die gegenüberliegende Seite ("A" in
Fig. 1) zu der Kamera 10, wenn eine Bearbeitung vorgenommen
wird (Schneidezeit). Das heißt, die gegenüberliegende Seite
der Kamera 10 ist die Bearbeitungsposition.
Die numerische Steuereinrichtung 4 steuert die Servomotoren
5, 6, 7 in Übereinstimmung mit einem NC Bearbeitungsprogramm,
welches vorher gespeichert wurde, um den Drehkopf 3 zu
bewegen, und steuert den Anzeigeabschnitt 8, um so eine
vorgegebene Anzeige auszuführen, empfängt Befehle von einem
Benutzer über dem Eingabeabschnitt 9 und steuert den
Bildprozessor 10 zum Ausführen einer nachstehend
beschriebenen Werkzeugabnormalitäts-Erfassungsverarbeitung.
Die Servomotoren 5, 6, 7 bewegen den Drehkopf 3 in die X-
Achsenrichtung, die Y-Achsenrichtung bzw. die Z-
Achsenrichtung. Somit kann der Drehkopf 3 flexibel
dreidimensional bewegt werden.
Der Anzeigeabschnitt 8 führt mit Hilfe der CRT, der LCD oder
dergleichen eine Anzeige aus. Der Eingabeabschnitt 9 ist zum
Eingeben von Befehlen von einem Betreiber mit Hilfe eines
Steuerfeldschalters, einer Tastatur, eines Berührungsfelds
oder dergleichen, vorgesehen. Die Kamera 10 ist nicht auf
einen spezifischen Typ beschränkt und hier wird als ein
Beispiel eine CCD (ladungsgekoppelte Einrichtung) Kamera
verwendet. Die CCD Kamera 10 fotografiert das Bild des
Bohrers 2 (oder eine Position, an der das Werkzeug 2 sein
sollte).
Bei dem Bildprozessor 10 handelt es sich um einen
Hochgeschwindigkeits-Bildprozessor, beispielsweise einen DSP
(Digitalsignalprozessor), ein ASIC (anwendungsspezifisches
IC) und dergleichen. Dieser Bildprozessor 10 führt eine
Bildverarbeitung für die Bilder aus, die von der CCD Kamera
10 aufgenommen werden, und bestimmt, ob der Bohrer 2
fehlerhaft ist oder nicht, das heißt, ob der Bohrer 2
zerstört ist und/oder Späne sich um den Bohrer 2 wickeln. Die
Abdeckung 12 deckt die CCD Kamera 10 ab und schützt sie vor
den Spänen und einer Kühlflüssigkeit, die während eines
Schneidevorgangs verspritzt wird. Wenn die Abdeckung 12
transparent ist, muss sie zur Zeit der Fotografie nicht
entfernt werden. Die Abdeckung 12 wird zur Zeit eines
Fotografiervorgangs entfernt, wenn sie nicht transparent ist.
Die Beleuchtungslampe 13 ist dafür vorgesehen, um die
Fotografierbedingung zu verbessern und erleuchtet den Bohrer
2 von der gleichen Richtung wie diejenige der CCD Kamera 10.
Da der Bohrer 2 metallisch ist, wird er das Licht gut
reflektieren. Deshalb werden die Bilder einen dunklen
Hintergrund und einen hellen Bohrer 2 enthalten. Eine
Beleuchtungslampe 14, die den Bohrer 2 von der Richtung
beleuchtet, die entgegengesetzt zu derjenigen der CCD Kamera
10 ist, kann anstelle der Beleuchtungslampe 13 vorgesehen
werden. In diesem Fall wird das Bild einen hellen Hintergrund
und einen dunklen Bohrer 2 enthalten. In beiden Fällen kann
die Beobachtungsbedingung (Fotografierbedingung) stabilisiert
werden, wenn die Beleuchtungslampe verwendet wird.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht, die einen Überblick über den
Aufbau des Drehkopfs zeigt. Ein Ersatzbohrer 2a, Werkzeuge 2b
bis 2d, beispielsweise Schneidewerkzeuge, sowie der Bohrer 2
sind an dem Drehkopf 3 angebracht. Ein Werkzeug, welches
verwendet werden soll, kann unter der Steuerung der
numerischen Steuereinrichtung 4 automatisch gewählt werden.
Obwohl hierbei eine Drehmaschine als ein Beispiel angeführt
ist, kann ein automatischer Austausch von Werkzeugen durch
Bereitstellen eines ATC (automatischen Werkzeugwechslers) und
einer Anbringung von mehreren Werkzeugen ausgeführt werden,
selbst für den Fall eines Bearbeitungszentrums.
Fig. 3A und Fig. 3B erläutern ein Öffnen/Schließen der
Abdeckung 12. Die Abdeckung 12 kann zum Beispiel unter
Verwendung eines nicht dargestellten Antriebsmotors
angetrieben werden. Die Abdeckung 12 wird unter der Steuerung
der numerischen Steuereinrichtung 4 geöffnet oder
geschlossen. Die numerische Steuereinrichtung 4 schließt den
Deckel 12, wie in Fig. 3A gezeigt, um die CCD Kamera 10 zur
Zeit eines Bearbeitungsvorgangs zu schützen, und öffnet die
Abdeckung 12, wie in Fig. 3B gezeigt, wenn ein Bild
aufgenommen werden soll.
Es kann passieren, dass zum Installieren der Abdeckung 12
und/oder sogar der CCD Kamera 10 kein Platz vorhanden ist. In
diesem Fall kann die Abdeckung 12 nicht vorgesehen werden.
Ferner kann die CCD Kamera 10 mit Hilfe eines
Hereinbewegungs-/Herausbewegungs-Mechanismus (z. B. mit Hilfe
eines Roboterarms) 22, wie in Fig. 4A gezeigt, außerhalb
vorgesehen sein und herein bewegt werden. Die CCD Kamera 10
kann auf dem Roboterarm 22 installiert sein und die Kamera 10
kann an einer Bereitschaftsposition (die Situation, die in
Fig. 4A gezeigt ist) sein, wo Späne und Kühlmittel zur Zeit
eines Bearbeitungsvorgangs nicht verspritzt werden. Dann kann
die Kamera 10 an eine Beobachtungsposition
(Fotografierposition) (die Situation, die in Fig. 4B gezeigt
ist) bewegt werden, wenn ein Bild aufgenommen werden soll,
indem der Roboterarm-Antriebsmotor 21 verwendet wird.
Ferner kann eine Tabelle erstellt werden, die eine
Entsprechung zwischen den Werkzeugen (d. h. Werkzeugnummern)
und Fotografierpositionen der CCD Kamera 10 anzeigt, und die
Fotografierposition kann auf Grundlage dieser Tabelle
entschieden werden. Dies ermöglicht, dass die Werkzeuge in
geeigneter Weise in das Sichtfeld der CCD Kamera 10
positioniert werden, selbst wenn viele Typen von Werkzeugen
verwendet werden. Eine transparente Abdeckung (Glas, Plastik
oder dergleichen) kann anstelle des Öffnungs-/Schließungs-
Mechanismus der Abdeckung 12 verwendet werden, wenn die
Abdeckung transparent ist, ist er nicht erforderlich. Schmutz
(Späne und dergleichen), die an der Abdeckung 12 anhaften,
können durch eine Reinigungseinrichtung entfernt werden. Wenn
die Abdeckung 12 nicht vorgesehen ist, kann andererseits
Schmutz, der an der CCD Kamera 10 anhaftet, durch eine
Reinigungseinrichtung entfernt werden.
Fig. 5 zeigt ein Beispiel einer derartigen
Reinigungseinrichtung. Wie in Fig. 5A gezeigt, kann die
altbekannte Luftstrahleinrichtung 23 verwendet werden. Eine
Luftstrahldüse 24 der Luftstrahleinrichtung 23 ist auf die
Abdeckung 12 hin gerichtet. Die Luft, die von der
Luftstrahldüse 24 herauskommt, wird auf die Abdeckung 12 hin
gerichtet, um Schmutz, der an der Abdeckung 12 anhaftet, zu
entfernen. Wenn die Abdeckung 12 nicht vorgesehen ist, wird
die Luftstrahldüse 24 auf die Linse der CCD Kamera 10 hin
gerichtet.
Die Fig. 6A und die Fig. 6B zeigen ein anderes Beispiel der
Reinigungseinrichtung. Wie in Fig. 6A gezeigt, kann die
altbekannte Wischereinrichtung 25 verwendet werden. Die
Abdeckung 12 wird mit einem Wischer 26 abgewischt. Der
Wischer 26 wird angetrieben und die Abdeckung 12 wird
gereinigt. Wenn die Abdeckung 12 nicht vorgesehen ist, kann
bewirkt werden, dass der Wischer 26 direkt die Linse der CCD
Kamera 10 reinigt. Eine Reinigung der Abdeckung oder der
Kameralinse wird automatisch unter der Steuerung der
numerischen Steuereinrichtung 4 ausgeführt, bevor ein Bild
aufgenommen wird.
Ferner kann eine Reinigungseinrichtung zum Reinigen des
Bohrers 2 vorgesehen werden. Fig. 7 zeigt ein Beispiel einer
derartigen Reinigungseinrichtung. Die altbekannte
Kühlmittelflüssigkeits-Strahleinrichtung 27, bei der eine
Kühlmittelflüssigkeits-Strahldüse 28 auf den Bohrer 2 hin
gerichtet wird, kann für die Reinigungseinrichtung verwendet
werden. Die Kühlmittelflüssigkeits-Strahldüse 28 strahlt die
Kühlmittelflüssigkeit in Richtung auf den Bohrer 2 hin und
dadurch wird der Schmutz, der an dem Bohrer 2 anhaftet,
abgewaschen. Die Einrichtung, die die Kühlmittelflüssigkeit
auf einen Punkt auf dem Job (wo der Schneidevorgang oder der
Bohrvorgang ausgeführt wird) strahlt, kann genauso zum
Reinigen des Bohrers verwendet werden.
Fig. 8 zeigt ein noch anderes Beispiel einer derartigen
Reinigungseinrichtung. In diesem Beispiel weist die
Luftstrahleinrichtung 29 zwei Luftstrahldüsen 30 und 31 auf.
Die Luftstrahldüse 30 wird auf die Abdeckung 12 hin gerichtet
und die Luftstrahldüse 31 wird auf den Bohrer 2 hin
gerichtet. Die Luft von der Luftstrahldüse 30 wird auf die
Abdeckung 12 hin gerichtet und dadurch wird der Schmutz, der
an der Abdeckung 12 anhaftet, abgewaschen. Die Luft von der
Luftstrahldüse 31 wird auf den Bohrer 2 hin gestrahlt und
dadurch wird der Schmutz, der an dem Bohrer 2 anhaftet,
abgewaschen.
Fig. 9 zeigt noch ein anderes Beispiel einer derartigen
Reinigungseinrichtung. Diese Luftstrahleinrichtung 32 weist
eine Luftstrahldüse 33 auf und sie kann so gedreht werden,
dass sie in Richtung auf entweder die Abdeckung 12 oder den
Bohrer 2 hin gerichtet werden kann. Die Luftstrahldüse 33
wird in Richtung auf die Abdeckung 12 hin gerichtet und
dadurch wird der Schmutz, der an der Abdeckung 12 anhaftet,
abgewaschen. Die Luftstrahldüse 31 wird auf den Bohrer 2 hin
gerichtet und dadurch wird der Schmutz, der an dem Bohrer 2
anhaftet, abgewaschen.
Eine derartige Reinigung der Abdeckung oder des Bohrers wird
automatisch unter der Steuerung der numerischen
Steuereinrichtung 4 ausgeführt, bevor ein Bild aufgenommen
wird. In der vorliegenden Ausführungsform entsprechen die CCD
Kamera 10 und die Abdeckung 12 der Fotografiereinheit, der
Bildprozessor 11 entspricht der Bestimmungseinheit, die
Luftstrahleinrichtung 23 und die Wischereinrichtung 25
entsprechen der Reinigungseinheit und die
Kühlmittelflüssigkeits-Strahleinrichtung 27 und die
Luftstrahleinrichtungen 29, 32 entsprechen der
Werkzeugreinigungseinheit.
Betriebsvorgänge der ersten Ausführungsform werden unter
Bezugnahme auf die Fig. 10 bis Fig. 17 beschrieben. Der
Betrieb kann in zwei Hauptschritte einer
Werkzeugabnormalitäts-Erfassungsverarbeitung und Aufbau-
Verarbeitung aufgeteilt werden. Die Werkzeugabnormalitäts-
Erfassungsverarbeitung ist die Verarbeitung, mit der ein
fehlerhaftes Werkzeug, beispielsweise ein zerstörtes Werkzeug
oder ein beschädigtes Werkzeug, und/oder ein Umwickeln von
Spänen um das Werkzeug herum bestimmt wird. Die Aufbau-
Verarbeitung ist die Verarbeitung, mit der Daten, die in der
Werkzeugabnormalitäts-Erfassungsverarbeitung verwendet
werden, erzeugt werden. Die Aufbau- oder Vorbereitungs-
Verarbeitung und die Werkzeugabnormalitäts-
Erfassungsverarbeitung werden nachstehend näher erläutert.
Die Aufbau-(Vorbereitungs)Verarbeitung wird vor dem Starten
eines Bearbeitungsvorgangs ausgeführt. Fig. 10 ist ein
Flussdiagramm, welches die Schritte bei der Aufbau-
Verarbeitung zeigt. Der Drehkopf 3 bewegt den Bohrer 2 an die
Fotografierposition und die CCD Kamera 10 nimmt ein Bild des
Bohrers 2 auf (Schritt S1). Fig. 11A zeigt ein Beispiel eines
derartigen Bilds. Die numerische Steuereinrichtung 4 weist
dann den Anzeigeabschnitt 8 an, das gesammelte Bild
anzuzeigen. Ein Betreiber betätigt den Eingabeabschnitt 9,
während er das angezeigte Bild betrachtet, und spezifiziert
bzw. bestimmt einen Bereich (nachstehend einen
Bohrerbereich), um den Bohrer 2 herum (Schritt S2). Dieser
Bereich wird zum Überprüfen eines fehlerhaften Werkzeugs in
der nachstehend beschriebenen Werkzeugabnormalitäts-
Erfassungsverarbeitung verwendet. Wenn der Bereich
spezifiziert ist, schneidet der Bildprozessor 11 nur das Bild
in dem spezifizierten Bereich aus und speichert das Bild als
das Bild eines normalen Bohrers 2. Fig. 11B zeigt den
spezifizierten Bereich.
Fig. 12 ist ein Flussdiagramm, welches die Schritte in einem
anderen Beispiel der Aufbau-Verarbeitung zeigt. Der Drehkopf
3 bewegt den Bohrer 2 an die Fotografierposition und die CCD
Kamera 10 nimmt ein Bild einer Situation auf, in der der
Bohrer 2 angebracht ist (Schritt S3). Fig. 13A zeigt ein
Beispiel eines derartigen Bilds. Der Drehkopf 3 bewegt dann
den Bohrer 2 weg und die CCD Kamera 10 nimmt das Bild einer
Situation auf, bei der der Bohrer 2 vorhanden ist (Schritt
S4). Die Fig. 13B zeigt ein Beispiel eines derartigen Bilds.
Schließlich berechnet der Bildprozessor 11 den Unterschied
zwischen den Bildern, die in dem Schritt S3 und dem Schritt
S4 aufgenommen werden (Schritt S5). Dieser Unterschied wird
das Bild des Bohrers 2 sein, wie in Fig. 13C gezeigt, und er
wird als das Bild eines normalen Bohrers 2 gespeichert.
Voranstehend wurde erwähnt, dass in der Aufbau-Verarbeitung
ein Bild eines spezifizierten Bereichs oder eines
Unterschiedbilds davon gespeichert wird. Jedoch erübrigt es
sich zu erwähnen, dass das gesamte Bild gespeichert werden
kann. Jedoch wird dies die Datenmenge erhöhen. Wenn nur ein
Teil des Bilds gespeichert wird, dann kann die Menge des
benötigten Speichers verringert werden und auch die Kosten
können verringert werden. Ferner kann ein Rohbild gespeichert
werden oder das Bild kann in irgendeiner Weise verarbeitet
werden, bevor es gespeichert wird. Eine derartige
Verarbeitung kann eine Binärisierung (bzw. Digitalisierung),
eine Kantenverarbeitung oder eine eindimensionale Projektion
umfassen. Im Schritt S5 in Fig. 12 kann das Unterschieds-
oder Differenzbild aus dem Rohbild oder sogar nach einer
Verarbeitung des Bilds berechnet werden. Ferner können
Eigenschaften des Bilds wie der Schwerpunkt (primäres
Moment), eine Richtung (sekundäres Moment), eine Spreizung
(Varianz) und dergleichen extrahiert und gespeichert werden.
Fig. 14 ist ein Flussdiagramm, das die Schritte bei der
Werkzeugabnormalitäts-Erfassungsverarbeitung zeigt. Die
Werkzeugabnormalitäts-Erfassungsverarbeitung wird gestartet,
wenn die numerische Steuereinrichtung 4 einen
Bohrerüberprüfungsbefehl in dem NC Bearbeitungsprogramm liest
(Schritt S11). Diesen Bohreruntersuchungsbefehl ist ein
Befehl, der einen Start der Werkzeugabnormalitäts-
Erfassungsverarbeitung anweist. Die numerische
Steuereinrichtung 4 steuert die CCD Kamera 10 und den
Bildprozessor 11 so, dass ein Bild des Bohrers 2 gesammelt
wird.
Die CCD Kamera 10 nimmt ein Bild des Bohrers 2 und der
Umgebung auf und der Bildprozessor 11 sammelt nur das Bild
des Bohrers 2 (Schritt S12). Eine AE (automatische
Belichtung) kann zur Zeit des Fotografiervorgangs ausgeführt
werden, oder ein AWB (automatischer Weißabgleich) kann für
den Fall ausgeführt werden, bei dem die CCD Kamera 10 eine
Farbkamera ist.
Eine Bestimmungsverarbeitung (Schritt S14, S16), die
nachstehend beschrieben wird, kann unter Verwendung des
Rohbilds, welches im Schritt S12 gesammelt wird, ausgeführt
werden oder die Bestimmungsverarbeitung kann ausgeführt
werden, während eine vorgegebene Bildverarbeitung bezüglich
des Bilds ausgeführt wird (Schritt S13). Genauer gesagt wird
eine Bildverarbeitung wie eine Binärisierung
(Digitalisierung), Kantenverarbeitung oder eine
eindimensionale Projektion ausgeführt. Merkmalsbeträge, wie
der Schwerpunkt (primäres Moment) eines Bilds (oder eines
Bilds, welches eine Bildverarbeitung durchlaufen hat), eine
Richtung (sekundäres Moment), eine Spreizung (Varianz) und
dergleichen können extrahiert werden und die
Bestimmungsverarbeitung, die nachstehend beschrieben wird,
kann ausgeführt werden, indem diese Merkmalsbeträge verwendet
werden.
Dann führt der Bildprozessor 11 einen Vergleich (eine
Abgleichung) des im Schritt S12 gesammelten Bilds (oder des
Bilds, das im Schritt S13 eine Bildverarbeitung durchlaufen
hat) mit dem in der voranstehend beschriebenen Aufbau-
Verarbeitung gespeicherten Bild bezüglich des Bohrerbereichs
aus, um zu bestimmen, ob sich Späne um den Bohrer 2
herumwickeln oder nicht (Schritt S14). Wenn sich Späne nicht
um den Bohrer 2 herumwickeln, dann geht die Steuerung zum
Schritt S16. Wenn sich Späne um den Bohrer 2 herumwickeln,
dann wird der Bohrer 2 gereinigt (Schritt S15), und zwar mit
Hilfe der Bohrerreinigungseinrichtung, die voranstehend
beschrieben wurde, um zum Schritt S16 weiterzugehen.
Im Schritt S16 vergleicht der Bildprozessor 11 das Bild und
bestimmt dadurch, ob der Bohrer 2 in dem Bild fehlerhaft ist
oder nicht. Wenn die Bestimmung in einem begrenzten Bereich
(Bohrerbereich) ausgeführt wird, dann wird die Menge von
Berechnungen stark verringert. Der Hintergrund, d. h. der
andere Abschnittals der Bohrerbereich ist für eine derartige
Bestimmung fast nicht notwendig und kann deshalb beseitigt
werden. In diesem Fall kann eine geeignetere Bestimmung
ausgeführt werden. Der Bildprozessor 11 informiert die
numerische Steuereinrichtung 4 über das Ergebnis der
Bestimmung im Schritt S16.
Wenn der Bohrer 2 normal ist, dann beendet die numerische
Steuereinrichtung 4, die die Benachrichtigung empfangen hat,
die Werkzeugabnormalitäts-Erfassungsverarbeitung und geht zu
der Bearbeitung für das nächste Werkstück weiter. Wenn der
Bohrer 2 andererseits fehlerhaft ist, dann zeigt die
numerische Steuereinrichtung 4, die die Benachrichtigung
empfangen hat, einen Alarm auf einem Notfalllicht, welches
nicht gezeigt ist, und/oder einem Monitor des
Anzeigeabschnitts 8 an, um den Betreiber über die
Abnormalität zu informieren. Unter der Annahme des Falls, bei
dem der Betreiber sich nicht in der Nähe des NC
Bearbeitungswerkzeugs 1 befindet, wird andererseits ein
Kommunikationsabschnitt, der nicht gezeigt ist, gesteuert, um
den Betreiber über die Abnormalität über Internet, ein
tragbares Telefon oder dergleichen zu informieren (Schritt
S17). Bis der Betreiber den Bohrer wechselt, wird dann ein
Bereitschaftszustand ausgeführt. Wenn man den gesamten
Betrieb unbemannt annimmt, beispielsweise bei einem
kontinuierlichen Lauf bei Nacht, wird der Bohrer ansonsten
automatisch durch einen Ersatzbohrer ersetzt, der vorher
angebracht worden ist (Schritt S18). Hierbei kann eine
Verarbeitung des Schritts S17 nicht ausgeführt werden und die
automatische Ersetzung für den Bohrer kann im Schritt S18
ausgeführt werden, um zu der Bearbeitung für das nächste
Werkstück weiterzugehen.
Die Werkzeugabnormalitäts-Erfassungsverarbeitung kann zu
irgendeiner Zeit ausgeführt werden. Das heißt, die
Werkzeugabnormalitäts-Erfassungsverarbeitung kann jedes Mal
ausgeführt werden, wenn ein Werkstück bearbeitet wird, oder
kann jedes Mal ausgeführt werden, wenn mehrere Werkstücke
bearbeitet werden. Das NC Bearbeitungsprogramm ist so
beschrieben, dass die Werkzeugabnormalitäts-
Erfassungsverarbeitung ausgeführt wird, nachdem eine
vorgegebene Anzahl von Werkstücken abgearbeitet sind. Wenn
die Werkzeugabnormalitäts-Erfassungsverarbeitung jedes Mal
ausgeführt wird, wenn N Werkstücke abgearbeitet sind, wird
"Werkstück-Schneidezeit + Werkzeugabnormalitäts-
Erfassungsverarbeitungszeit/N" die Taktzeit für ein Werkstück
sein, und es besteht eine Möglichkeit dahingehend, dass N-1
Werkstücke von einem abnormalen Werkzeug maximal geschnitten
werden. Ein Benutzer kann beliebig die Zeiten zum Ausführen
der Werkzeugabnormalitäts-Erfassungsverarbeitung über den
Eingabeabschnitt 9 setzen.
Fig. 15A und Fig. 15B erläutern die Werkzeugabnormalitäts-
Erfassungsverarbeitung (wenn das Werkzeug normal ist). Fig.
15A zeigt das fotografierte Bild. Fig. 15B zeigt ein Bild D2
des Bohrerbereichs, der aus dem fotografierten Bild
extrahiert wird. Das Bild D2 wird mit einem Bild D1
verglichen, welches vorher in der Aufbau-Verarbeitung
gespeichert wird. Auf Grundlage davon, ob diese
Bildunterschiede innerhalb eines vorgegebenen zulässigen
Bereichs sind oder nicht, wird bestimmt, ob der Bohrer 2
zerstört ist oder nicht oder ob sich Späne um den Bohrer 2
herumgewickelt haben oder nicht. Wie in Fig. 15B gezeigt,
gibt es fast keinen Unterschied zwischen dem Bild D1 und D2
(d. h. der Unterschied ist innerhalb des vorgegebenen
zulässigen Bereichs). Deshalb wird bestimmt, dass der Bohrer
2 normal ist.
Fig. 16A und Fig. 16B erläutern die Werkzeugabnormalitäts-
Erfassungsverarbeitung (wenn das Werkzeug fehlerhaft ist).
Fig. 16A zeigt das fotografierte Bild. Fig. 16B zeigt ein
Bild D3 des Bohrerbereichs, der aus dem fotografierten Bild
extrahiert wird. Das Bild D3 wird mit dem Bild D1 verglichen,
welches vorher in der Aufbau-Verarbeitung gespeichert wird.
In diesem Fall wird der Unterschied zwischen den Bildern D1
und D3 außerhalb des zulässigen Bereichs sein. Deshalb wird
bestimmt, dass der Bohrer 2 fehlerhaft ist.
Hierbei können die Bilder D1, D2 (D3) binärisiert
(digitalisiert) werden und verglichen werden, um eine
Bestimmung auszuführen. Da ein binäres Bild (ein
binärisiertes Bild) einen Bereich eines Bilds zeigt, wird das
Bild relativ zu Änderungen in der Helligkeit oder dergleichen
durch Ausführen einer Binärisierung, Verwenden eines
geeigneten Schwellwerts, der aus einem Histogramm von Bildern
berechnet wird (z. B. ein Schwellwert, der durch ein
Modusverfahren berechnet wird) robust. Selbst wenn eine
Beobachtungsbedingung zu einem bestimmten Ausmaß geändert
wird, kann somit eine stabile geeignete Vergleichsbestimmung
unter Verwenden der binären Bilder ausgeführt werden.
Die Bilder D1, D2 (D3) können Kanten-verarbeitet werden und
verglichen werden, um eine Bestimmung auszuführen. Da ein
Kantenbild (Kanten-verarbeitetes Bild) die Struktur eines
Bilds zeigt, ist das Bild relativ zu Änderungen in der
Helligkeit oder dergleichen robust. Selbst wenn eine
Beobachtungsbedingung zu einem gewissen Ausmaß geändert wird,
kann somit eine stabile geeignete Bestimmung ausgeführt
werden, indem die Kantenbilder verwendet werden. Für das
Kantenbild kann ein zweidimensionales Kantenbild verwendet
werden oder ein eindimensionales Kantenbild kann verwendet
werden. Ein Berechnungsbetrag kann durch Verwenden der
eindimensionalen Kantenbilder verringert werden, im Vergleich
mit dem Fall, bei dem die zweidimensionalen Kantenbilder
verwendet werden. Bezüglich eines Bohrers kann eine geeignete
Vergleichsbestimmung vollständig sogar für die
eindimensionalen Kantenbilder von nur der Längsrichtung
ausgeführt werden.
Projektionen der Achse der Ordinate und die Achse der
Abszisse der Bilder D1, D2 (D3) (oder Kantenbilder) in dem
Bohrerbereich können verglichen (angeglichen) werden, ohne
die gesamten Bilder D1, D2, (D3) in dem Bohrerbereich zu
vergleichen. Merkmalsbeträge, beispielsweise der Schwerpunkt
(primäres Moment), eine Richtung (sekundäres Moment), eine
Spreizung (Varianz) und dergleichen der Bilder D1, D2 (D3)
(oder der Kantenbilder) in dem Bohrerbereich können
verglichen werden und ein Vergleich kann durch geeignetes
Kombinieren dieser Merkmalsbeträge ausgeführt werden.
Ferner wird ein Vergleichsstandard (ein Schwellwert oder
dergleichen für eine Bestimmung) und/oder ein
Vergleichsverfahren (welcher Typ von Bildverarbeitung
ausgeführt wird oder dergleichen) bei der
Werkzeugabnormalitäts-Erfassungsverarbeitung in
Übereinstimmung mit den Typen eines verwendeten Werkzeugs
(Durchmesser, Material, Form und dergleichen eines Bohrers)
geändert werden. Wenn der Durchmesser eines Bohrers klein
ist, kann zum Beispiel der Schwellwert für eine Bestimmung in
Übereinstimmung mit dem Durchmesser des Bohrers geändert
werden, wenn man berücksichtigt, dass die Wahrscheinlichkeit,
dass der Bohrer an der Wurzel zerstört wird, hoch wird. Eine
Datentabelle von Vergleichsverfahren und Vergleichsstandards
für jedes Werkzeug können vorgesehen werden, um so eine
Vergleichsbestimmung auf Grundlage dieser Datentabelle
auszuführen. Fig. 17 ist eine Ansicht, die ein Beispiel einer
Datentabelle von Vergleichsverfahren und Vergleichsstandards
für jedes Werkzeug zeigt. In dieser Datentabelle werden die
Vergleichsstandards und die Vergleichsverfahren gespeichert,
entsprechend der Werkzeugnummern zum einzigartigen
Identifizieren jedes Werkzeugs, das an dem NC
Bearbeitungswerkzeug 1 angebracht ist.
Zum Beispiel werden bei der Zerstörungs-/Beschädigungs-
Erfassung für das Werkzeug mit der Werkzeugnummer 1 ein
Schablonenbild 1, welches vorher gespeichert ist, und das
Bild des Werkzeugs, welches gerade ein Erfassungsobjekt ist,
ohne Ausführen einer Bildverarbeitung verglichen. Wenn die
Differenz einen vorgegebenen Schwellwert ("50" in Fig. 17)
als Folge dieses Vergleichs überschreitet, wird bestimmt,
dass das Werkzeug zerstört/beschädigt ist. Bei der
Zerstörungs-/Beschädigungs-Erfassung für das Werkzeug mit der
Werkzeugnummer 5 wird das Bild des Werkzeugs, welches gerade
das Erfassungsobjekt ist, Kanten-verarbeitet und der
Schwerpunkt und die Spreizung des Kanten-verarbeiteten Bilds
werden berechnet. Wenn der Schwerpunkt und die Spreizung
vorgegebene Schwellwerte überschreiten ("10", "40" in Fig.
17) wird bestimmt, dass das Werkzeug zerstört/beschädigt ist.
Wie voranstehend beschrieben, fotografiert gemäß der ersten
Ausführungsform 1 die CCD Kamera 10 das Bild des Bohrers 2
und der Bildprozessor 11 bestimmt auf Grundlage der Bilder,
die die CCD Kamera 10 fotografiert hat, ob der Bohrer 2
fehlerhaft ist oder nicht. Da ein fehlerhafter Bohrer unter
Verwendung von Bildern überprüft wird und es nichts gibt, was
einen Kontakt mit dem Bohrer 2 macht, kann automatisch
bestimmt werden, ob der Bohrer 2 fehlerhaft ist oder nicht,
ohne den Bohrer 2 zu beschädigen, und eine geeignete
Bearbeitungsverarbeitung kann ausgeführt werden.
Da ein schlanker Bohrer 2, dessen Durchmesser 2 mm oder
kleiner (vorzugsweise 0,2 mm oder kleiner) ist, für das
Werkzeug verwendet wird, kann eine ausführliche Bearbeitung
ausgeführt werden. Da der Bildprozessor 11 bestimmt, ob das
Werkzeug zerstört/beschädigt ist oder nicht, kann bei
Verwendung eines Schwellwerts in Übereinstimmung mit dem Typ
des Werkzeugs eine geeignete Bestimmung in Übereinstimmung
mit dem Typ des Werkzeugs ausgeführt werden. Da der
Bildprozessor 11 eine Bildverarbeitung für das Bild, das die
CCD Kamera 10 fotografiert hat, in Übereinstimmung mit dem
Typ des Werkzeugs ausführt und auf Grundlage des Bilds, auf
das eine Bildverarbeitung angewendet wird, bestimmt, ob das
Werkzeug zerstört/beschädigt ist oder nicht, kann eine
geeignete Bestimmung in Übereinstimmung mit dem Typ des
Werkzeugs ausgeführt werden.
Der Bildprozessor 11 führt eine Kantenverarbeitung des Bilds
aus, das die CCD Kamera 10 fotografiert hat, und bestimmt auf
Grundlage der Bilder, auf die eine Kanten-Verarbeitung
angewendet wird, ob das Werkzeug zerstört/beschädigt ist.
Dies ermöglicht, dass eine stabile Bestimmung relativ zu
Änderungen in einer Fotografierbedingung, wie einer
Helligkeit, ausgeführt wird. Da der Bohrer 2 mit Hilfe der
Kühlmittelflüssigkeits-Strahleinrichtung 27 oder der
Luftstrahleinrichtung 29, 32 gereinigt wird, bevor die CCD
Kamera 10 eine Fotografie aufnimmt, kann ein geeigneter
Fotografiervorgang durch die Reinigung selbst dann ausgeführt
werden, wenn Späne und dergleichen an dem Bohrer 2 anhaften.
Da die CCD Kamera 10 mit Hilfe der Luftstrahleinrichtung 23
oder Wischereinrichtung 25 gereinigt wird, bevor die CCD
Kamera 10 einen Fotografiervorgang ausführt, kann ein
geeigneter Fotografiervorgang durch die Reinigung ausgeführt
werden, selbst wenn Späne und dergleichen an der Abdeckung 12
und der CCD Kamera 10 anhaften. Da der Bildprozessor 11 auf
Grundlage der Bilder, die die CCD Kamera 10 fotografiert,
bestimmt, ob Späne um den Bohrer 2 herumgewickelt sind oder
nicht, wird automatisch bestimmt, ob Späne um den Bohrer 2
herumgewickelt sind oder nicht und eine geeignetere
Bearbeitungs-Verarbeitung kann ausgeführt werden.
Eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird
nun erläutert. In dieser zweiten Ausführungsform sind eine
Vielzahl von Kameras so vorgesehen, dass ein Stereobild des
Bohrers 2 aufgenommen wird. Fig. 18 ist eine Ansicht, die
einen Überblick über einen Aufbau eines NC
Bearbeitungswerkzeugs gemäß der zweiten Ausführungsform
zeigt. Da der grundlegende Aufbau ähnlich wie derjenige der
ersten Ausführungsform ist, werden die gleichen Legenden an
den gleichen strukturellen Abschnitten bereitgestellt.
Das NC Bearbeitungswerkzeug 41 ist mit einer Vielzahl von
Kameras 10a, 10b und Abdeckungen 12a, 12b anstelle der einen
Kamera 10 und der einen Abdeckung 12 in dem
NC Bearbeitungswerkzeug 1 der ersten Ausführungsform
versehen. Ein Bildprozessor 43 ist für eine Verarbeitung
einer Vielzahl von Bildern von der Kamera 10a, 10b anstelle
des Bildprozessors 11 vorgesehen. Die jeweilige Kamera 10a,
10b weist ähnliche Aufbauten wie diejenige der Kamera 10 der
Ausführungsform 1 auf und fotografiert Bilder des Bohrers 2
von zwei getrennten Positionen.
Der Bildprozessor 43 weist einen ähnlichen Aufbau zu
demjenigen des Bildprozessors 11 der ersten Ausführungsform
auf und gibt die Vielzahl von Bildern von der Kamera 10a, 10b
ein, um die Werkzeugabnormalitäts-Erfassungsverarbeitung
durch eine Stereobetrachtung auszuführen. Bei der
Stereobetrachtung kann eine Abstandsinformation von den
Kameras 10a, 10b zu dem Beobachtungsobjekt erhalten werden,
indem ein entsprechender Punkt von den zwei Bildern, die von
den zwei Kameras 10a, 10b fotografiert werden, gesucht wird.
Der Bildprozessor 43 bestimmt, dass der Bohrer 2 normal ist,
wenn der Bohrer 2 an einer Position ist, wo er sein sollte,
und bestimmt, dass der Bohrer 2 fehlerhaft ist, wenn der
Bohrer 2 nicht an einer Position ist, wo er sein sollte.
Ein Betrieb in der zweiten Ausführungsform wird erläutert.
Der Betrieb ist ähnlich zu demjenigen in der ersten
Ausführungsform, mit der Ausnahme, dass bei der in Fig. 10
und Fig. 12 gezeigten Aufbau-Verarbeitung die jeweiligen
Kameras 10a, 10b Bilder in den Schritten S1, S3 sammeln und
der Bildprozessor 43 den Abstand zu dem Bohrer 2 berechnet,
um diesen zu speichern. Bei der Werkzeugabnormalitäts-
Erfassungsverarbeitung, die in Fig. 14 gezeigt ist, sammeln
die jeweiligen Kameras 10a, 10b Bilder im Schritt S12 und der
Bildprozessor 43 berechnet den Abstand zu dem
Beobachtungsobjekt, um diesen mit dem Abstand zu dem Bohrer
2, der im Schritt S16 gespeichert wird, zu vergleichen.
Da die Abstandsinformation des Beobachtungsobjekts, das durch
eine Stereobetrachtung erhalten wird, nicht von der
Fotografierbedingung, beispielsweise der Helligkeit, abhängt,
kann eine robuste Bestimmung relativ zu Änderungen in der
Fotografierbedingung ausgeführt werden, indem die
Abstandsinformation durch die Stereobetrachtung als der
Standard für eine Bestimmung angesehen wird. Bei der
Abstandsberechnung kann eine Kantenverarbeitung zunächst auf
die Bilder von den Kameras 10a, 10b angewendet werden und
dann kann die Abstandsberechnung ausgeführt werden, wobei die
Bilder verwendet werden, die eine Kantenverarbeitung
durchlaufen haben. Damit kann eine weitere robuste
Bestimmungsverarbeitung ausgeführt werden. Diese
Kantenverarbeitung kann eine primäre Kantenverarbeitung oder
eine sekundäre Kantenverarbeitung sein.
Wie voranstehend beschrieben, bestimmt bei der zweiten
Ausführungsform der Bildprozessor 43 durch die
Stereobetrachtung auf Grundlage der mehreren Bilder, die die
mehreren CCD Kameras 10a, 10b fotografiert haben, ob der
Bohrer 2 fehlerhaft ist oder nicht. Dies ermöglicht eine
Bestimmung des Abstands zu dem Beobachtungsobjekt und somit
kann eine stabile Bedingung relativ zu Änderungen in der
Fotografierbedingung, beispielsweise der Helligkeit,
ausgeführt werden.
Eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird
nun erläutert. Bei dieser dritten Ausführungsform wird ein
künstlicher Retinachip zum Fotografieren eines Bilds
verwendet. Fig. 19 ist eine Ansicht, die einen Überblick über
den Aufbau eines NC Bearbeitungswerkzeugs gemäß der dritten
Ausführungsform zeigt. Der grundlegende Aufbau ist ähnlich zu
demjenigen in der ersten Ausführungsform und deshalb sind die
gleichen Legenden an den gleichen Abschnitten wie diejenigen
in Fig. 1 angebracht.
Das NC Bearbeitungswerkzeug 51 ist mit einer Kamera 52 mit
einer künstlichen Retina anstelle der CCD Kameras 10 und dem
Bildprozessor 11 in dem NC Bearbeitungswerkzeug 1 der ersten
Ausführungsform versehen. Fig. 20 ist eine Ansicht, die einen
Überblick über den Aufbau der Kamera 52 mit der künstlichen
Retina zeigt. Die Kamera 52 mit der künstlichen Retina ist
mit einem Chip 53 mit einer künstlichen Retina, der
Fotografien aufnimmt und eine Merkmalsextraktionsverarbeitung
(Bildverarbeitung) des fotografierten Bilds ausführt, und mit
einem Allzweck-Mikroprozessor 54, der auf Grundlage des Bilds
von dem künstlichen Retinachip 53 bestimmt, ob der Bohrer 2
zerstört/beschädigt ist oder nicht oder ob sich Späne um den
Bohrer 2 herumgewickelt haben oder nicht, versehen.
Der Chip 53 mit der künstlichen Retina ist klein,
kostengünstig und weist einen geringen elektrischen
Energieverbrauch auf. Demzufolge kann der Chip 53 mit der
künstlichen Retina sogar dann verwendet werden, wenn wenig
Platz zum Einsparen in dem Bearbeitungswerkzeug vorhanden
ist. Der Chip 53 ist insbesondere effektiv, wenn eine
Vielzahl von Kameras, wie in der zweiten Ausführungsform
vorgesehen werden. Das heißt, sogar für den Fall, bei dem
wenig Platz zum Einsparen in dem Bearbeitungswerkzeug
vorhanden ist, kann eine Vielzahl von künstlichen Retinachips
bereitgestellt werden, um eine Stereobetrachtung auszuführen,
und ein Anstieg der Kosten kann beschränkt werden.
Der künstlichen Retinachip 53 kann ein Fotografieren eines
Bilds und eine Merkmalsextraktionsverarbeitung
(Bildverarbeitung) des fotografierten Bilds ausführen. Das
heißt, eine Merkmalsextraktionsverarbeitung
(Bildverarbeitung) eines Bilds unter einer Verarbeitung, den
der Bildverarbeitungsabschnitt (Hochgeschwindigkeits-
Bildprozessor) 11 in der Ausführungsform 1 ausführt, kann in
der Kameraseite ausgeführt werden. Dies ermöglicht, dass ein
einfacher Allzweck-Mikroprozessor 54 die übrige
Bestimmungsverarbeitung und Bohrerbereichs-
Bestimmungsverarbeitung ausführt. Der Anzeigeabschnitt 8, der
Eingabeabschnitt 9, die numerische Steuereinrichtung 4 und
der Allzweck-Mikroprozessor 54 entsprechen der
Spezifizierungseinrichtung der vorliegenden Erfindung und der
Allzweck-Mikroprozessor 54 entspricht der Steuereinrichtung
für die künstliche Retina der vorliegenden Erfindung.
Betriebsvorgänge der dritten Ausführungsform werden unter
Bezugnahme auf die Fig. 21A bis Fig. 21D erläutert. Fig. 21
sind Erläuterungsansichten zum Erläutern einer
Bildverarbeitung auf dem Chip (nachstehend auch als On-Chip-
Bildverarbeitung bezeichnet) der künstlichen Retina LSI
(künstlicher Retinachip) 53. Der künstliche Retinachip 53
kann verwendet werden, um die Bilderfassung, wie in Fig. 21A
gezeigt, eine Kantenverarbeitung (eine eindimensionale
Kantenverarbeitung, eine zweidimensionale
Kantenverarbeitung), wie in Fig. 21B gezeigt, auszuführen,
oder eine Bildverarbeitung, wie eine Projektion von zwei
Dimensionen auf eine Dimension, wie in Fig. 21C gezeigt. Da
der letztere Prozessor ein Kantenbild und/oder ein
projiziertes Bild durch Ausführen einer Kantenverarbeitung
und/oder einer Projektion in dem künstlichen Retinachip 53
direkt sammeln kann, kann die Berechnungsmenge des letzteren
Prozessors und der Speicherverwendungsbetrag verringert
werden.
Der künstliche Retinachip 53 kann einen wahlfreien Zugriff
ausführen, bei dem nur die Daten in dem bestimmten Bereich
ausgegeben werden, wie in Fig. 21D gezeigt. Dieser wahlfreie
Zugriff ermöglicht, dass nur das Bild in dem Bohrerbereich
von dem künstlichen Retinachip 53 an den Allzweck-
Mikroprozessor 54 transferiert wird. Das heißt, der
Bohrerbereich wird von einem Betreiber oder dem Allzweck-
Mikroprozessor 54, wie in der ersten Ausführungsform
erläutert, bestimmt, und der Allzweck-Mikroprozessor 54
steuert den künstlichen Retinachip 53 so, dass nur die Daten
in dem Bohrerbereich ausgegeben werden. Damit kann die
Datenmenge, die transferiert werden soll, und die
Speicherverwendungsmenge verringert werden.
Da der künstliche Retinachip 52 Merkmalsbeträge von Bildern
(eine Bildinformation, die intelligent komprimiert ist)
ausgibt, ist es nicht erforderlich, einen
Hochgeschwindigkeitsdaten-Transferpfad wie für den Fall der
CCD Kamera zu verwenden. Da eine Verarbeitungsmenge des
letzteren Prozessors verringert ist, kann ein kostengünstiger
Mikrocomputer (ein Allzweck-Mikroprozessor 54) für den
letzteren Prozessor verwendet werden. Andere Betriebsvorgänge
sind ähnlich wie diejenigen in der ersten und zweiten
Ausführungsform.
Da wie voranstehend beschrieben, bei der dritten
Ausführungsform ein Fotografieren mit Hilfe des
kostengünstigen künstlichen Retinachips 53 mit kleiner Größe
ausgeführt wird, kann das Bearbeitungswerkzeug 51
miniaturisiert werden und die Kosten können verringert
werden. Da ein Teil eines Bereichs des Fotografierbereichs
des künstlichen Retinachips 53 von einem Betreiber über den
Eingabeabschnitt 9 oder automatisch von dem Allzweck-
Mikroprozessor 54 spezifiziert wird und der Allzweck-
Mikroprozessor 54 nur die Daten bezüglich des Bilds des
bestimmten Bereichs von dem künstlichen Retinachip 53
ausgibt, kann nur der Teil, der für eine Bestimmung notwendig
ist, spezifiziert werden, und die Datenmenge und die
Berechnungsmenge kann verringert werden. Ferner können die
Kosten verringert werden.
Bei der nächsten Erfindung weist die Fotografiereinheit einen
künstlichen Retinachip auf und fotografiert ein Bild des
Werkzeugs und die Bestimmungseinheit bestimmt auf Grundlage
der Bilder, die die Fotografiereinrichtung fotografiert, ob
sich Chips um das Werkzeug herumwickeln oder nicht. Somit
kann automatisch bestimmt werden, ob sich Späne um das
Werkzeug herumwickeln oder nicht, und eine geeignete
Bearbeitungsverarbeitung kann ausgeführt werden, während das
Bearbeitungswerkzeug miniaturisiert und die Kosten verringert
werden. Da ferner ein künstlicher Retinachip klein und
kostengünstig ist, kann das Bearbeitungswerkzeug
miniaturisiert werden und die Kosten können verringert
werden.
Ferner bestimmt die Bestimmungseinheit einen Teil eines
Bereichs in dem Bild und ein fehlerhaftes Werkzeug wird auf
Grundlage des Bilds in diesem begrenzten Bereich bestimmt.
Somit kann die Datenmenge für eine Speicherung und für die
Berechnung verringert werden.
Obwohl die Erfindung bezüglich einer spezifischen
Ausführungsform für eine vollständige und deutliche
Offenbarung beschrieben worden ist, sind die beigefügten
Ansprüche nicht darauf zu begrenzen, sondern sollen so
verstanden werden, als dass sie sämtliche Modifikationen und
alternative Konstruktionen abdecken, die einem
Durchschnittsfachmann auffallen werden und die im Grunde
genommen in die grundlegende Lehre, die hier aufgeführt ist,
fallen.
Claims (12)
1. Bearbeitungswerkzeug, umfassend:
ein Werkzeug (2) für eine Bearbeitung;
eine Fotografiereinheit (10), die ein Bild des Werkzeugs (2) sammelt; und
eine Bestimmungseinheit (11), die auf Grundlage des Bilds, welches von der Fotografiereinheit (11) gesammelt wird, bestimmt, ob das Werkzeug (2) fehlerhaft ist.
ein Werkzeug (2) für eine Bearbeitung;
eine Fotografiereinheit (10), die ein Bild des Werkzeugs (2) sammelt; und
eine Bestimmungseinheit (11), die auf Grundlage des Bilds, welches von der Fotografiereinheit (11) gesammelt wird, bestimmt, ob das Werkzeug (2) fehlerhaft ist.
2. Bearbeitungswerkzeug nach Anspruch 1, wobei die
Fotografiereinheit (11) einen Chip mit einer künstlichen
Retina (53) aufweist.
3. Bearbeitungswerkzeug nach Anspruch 2, ferner umfassend:
eine Spezifizierungseinheit (9), die einen geschlossenen Bereich in dem Bild spezifiziert, der von dem künstlichen Retinachip erhalten wird; und
eine Steuereinheit (4) für die künstliche Retina, die den künstlichen Retinachip (53) so anweist, dass er das Bild oder die Bilddaten entsprechend zu dem spezifizierten Bereich an die Bestimmungseinheit (11) ausgibt.
eine Spezifizierungseinheit (9), die einen geschlossenen Bereich in dem Bild spezifiziert, der von dem künstlichen Retinachip erhalten wird; und
eine Steuereinheit (4) für die künstliche Retina, die den künstlichen Retinachip (53) so anweist, dass er das Bild oder die Bilddaten entsprechend zu dem spezifizierten Bereich an die Bestimmungseinheit (11) ausgibt.
4. Bearbeitungswerkzeug nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei
das Werkzeug (2) ein Bohrer ist, dessen Durchmesser 2 mm
oder weniger beträgt.
5. Bearbeitungswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
wobei die Bestimmungseinheit (11) auf Grundlage eines
Schwellwerts, der für dieses spezifische Werkzeug (2)
spezifisch ist, bestimmt, ob das Werkzeug (2) fehlerhaft
ist.
6. Bearbeitungswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
wobei die Bestimmungseinheit (11) oder die
Fotografiereinheit (10) das Bild, welches von der
Fotografiereinheit (10) gesammelt wird, verarbeitet und
die Bestimmungseinheit (11) auf Grundlage des
verarbeiteten Bilds bestimmt, ob das Werkzeug (2)
fehlerhaft ist.
7. Bearbeitungswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
wobei die Bearbeitungseinheit (11) oder die
Fotografiereinheit (11) eine Kantenverarbeitung des
Bilds, welches von der Fotografiereinheit (10) gesammelt
wird, ausführt, und die Bestimmungseinheit (11) auf
Grundlage des Kanten-verarbeiteten Bilds bestimmt, ob
das Werkzeug (2) fehlerhaft ist.
8. Bearbeitungswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
wobei die Fotografiereinheit mehrmals (10a, 10b)
vorgesehen ist, und die Bestimmungseinheit (11) auf
Grundlage einer Vielzahl von Bildern, die von den
Fotografiereinheiten (10a, 10b) gesammelt werden, durch
eine Stereobetrachtung bestimmt, ob das Werkzeug (2)
fehlerhaft ist.
9. Bearbeitungswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
ferner umfassend eine Werkzeugreinigungseinheit (27, 29,
32), die das Werkzeug (2) reinigt, bevor die
Fotografiereinheit (10, 10a, 10b) das Bild sammelt.
10. Bearbeitungswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
ferner umfassend eine Reinigungseinheit (23, 25), die
die Fotografiereinheit (Einheiten) (10, 10a, 10b)
reinigt, bevor die Fotografiereinheit (Einheiten) (10,
10a, 10b) das Bild sammelt (sammeln).
11. Bearbeitungswerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
wobei die Bestimmungseinheit (11) auf Grundlage des
Bilds, das von der Fotografiereinheit (Einheiten) (10,
10a, 10b) gesammelt wird, bestimmt, ob sich Späne um das
Werkzeug (2) wickeln.
12. Bearbeitungswerkzeug, umfassend:
ein Werkzeug (2) für eine Bearbeitung;
eine Fotografiereinheit (52), die ein Bild des Werkzeugs (2) sammelt, wobei die Fotografiereinheit (13) einen Chip mit einer künstlichen Retina (53) aufweist, der das Bild des Werkzeugs (2) sammelt; und
eine Bestimmungseinheit (54), die auf Grundlage des Bilds, welches von der Fotografiereinheit (52) gesammelt wird, bestimmt, ob das Werkzeug (2) fehlerhaft ist.
ein Werkzeug (2) für eine Bearbeitung;
eine Fotografiereinheit (52), die ein Bild des Werkzeugs (2) sammelt, wobei die Fotografiereinheit (13) einen Chip mit einer künstlichen Retina (53) aufweist, der das Bild des Werkzeugs (2) sammelt; und
eine Bestimmungseinheit (54), die auf Grundlage des Bilds, welches von der Fotografiereinheit (52) gesammelt wird, bestimmt, ob das Werkzeug (2) fehlerhaft ist.
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