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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Haushaltskältegerät,
aufweisend einen Korpus mit einem Innenbehälter, der wenigstens
einen Kühlraum begrenzt und mindestens einen operativ mit
einer Kältevorrichtung zum Kühlen des wenigstens
einen Kühlraums verbundenen Verdampfer, der im zugeordneten
Kühlraum in einem Abstand von einer inneren Wand des Innenbehälters
angeordneten ist, wobei der inneren Wand eine unterhalb des Verdampfers
angeordnete Tauwasser-Auffangrinne zum Sammeln des von dem Verdampfer
abtropfenden Tauwassers zugeordnet ist.
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Ein
Haushaltskältegerät ist in
DE 199 07 124 A1 beschrieben.
Das dort beschriebene Haushaltskältegerät weist
einen Kühlraum mit einem Boden auf, der unterhalb des Verdampfers
mit einer Tauwasserauffangrinne versehen ist, welche zum Auffangen
des während eines Abtauvorganges des Verdampfers anfallenden
Schmelzwassers im wesentlichen über die Breite des Kühlraumes
angeordnet ist. Die Tauwasserauffangrinne weist ein Rinnenbett mit einem
in etwa in der Mitte ihrer Breite vorspringenden Abschnitt auf.
Das Rinnenbett ist aus einer Rinnenwandung und einem Rinnenboden
gebildet, an dessen freien Ränder die Rinnenwandung umlaufend angeordnet
ist. Der Rinnenboden besitzt ein Gefälle, welches auf eine
in ihn eingebrachte, innerhalb des vorspringenden Abschnitts angeordnete
Abflussöffnung mit sichelähnlichem Öffnungsquerschnitt
zuläuft. Die Abflussöffnung mündet in
einem Tauwasserablaufrohr, welches wie die Abflussöffnung
einen sichelähnlichen Durchflussquerschnitt besitzt.
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Aufgabe
der Erfindung ist es, ein Haushaltskältegerät
mit einer verbesserten Ableitung des von einem Verdampfer abtropfenden
Tauwassers in eine Auffangrinne zu schaffen.
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Die
Aufgabe wird gelöst durch ein Haushaltskältegerät,
aufweisend einen Korpus mit einem Innenbehälter, der wenigstens
einen Kühlraum begrenzt und mindestens einen operativ mit
einer Kältevorrichtung zum Kühlen des wenigstens
einen Kühlraums verbundenen Verdampfer, der im zugeordneten
Kühlraum in einem Abstand von einer inneren Wand des Innenbehälters
angeordneten ist, wobei der inneren Wand eine unterhalb des Verdampfers
angeordnete Tauwasser-Auffangrinne zum Sammeln des von dem Verdampfer
abtropfenden Tauwassers zugeordnet ist und wobei der Verdampfer eine
Ableitrinne zum Umlenken des vom Verdampfer abtropfenden Tauwassers
in Richtung der inneren Wand aufweist.
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Indem
der Verdampfer eine Ableitrinne zum Umlenken des vom Verdampfer
abtropfenden Tauwassers in Richtung der inneren Wand aufweist, ist eine
sichere Hinführung des Tauwassers zur inneren Wand des
Innenbehälters bzw. zur Tauwasser-Auffangrinne gewährleistet.
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Durch
die Erfindung wird erreicht, dass das von dem Verdampfer abtropfende
Tauwasser keiner tiefen Fallstrecke ausgesetzt ist und somit keine
große Beschleunigung erfährt, aufgrund derer die
Tauwassertropfen mit hoher Geschwindigkeit auf die Tauwasser-Auffangrinne
auftreffen und Spritz-Tauwasser in den Kühlraum herausspritzen
würden. Mit der erfindungsgemäßen Ableitrinne
erfahren die von einer Unterkante des Verdampfers sich lösenden Tauwassertropfen
nur eine geringe Beschleunigung auf einer kurzen Fallhöhe,
bevor sie auf die Ableitrinne auftreffen. Damit ist ein Spritzen
verhindert. Des weiteren werden die Tauwassertropfen auf die innere Wand
des Innenbehälters abgeleitet, so dass die Tauwassertropfen
keiner tiefen Fallstrecke ausgesetzt sind, sondern an der inneren
Wand entlang ablaufen. Ist die Tauwasser-Auffangrinne unmittelbar angrenzend
an die innere Wand angeordnet, können die Tauwassertropfen
sofort in die Tauwasser-Auffangrinne abfließen, ohne dass
Spritz-Tauwasser in den Kühlraum herausspritzen kann.
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Zweck
der Erfindung ist es auch, das Abtauwasser bei innen liegenden Kühlfachverdampfern sauber
in eine Auffangrinne d. h. die Tauwasser-Auffangrinne zu leiten.
Bei den sonst verwendeten nicht innen liegenden Verdampfern sitzt
der Verdampfer direkt hinter der Innenbehälter-Rückwand,
wobei sich die Feuchtigkeit an der inneren Rückseite des
Kühlfachs niederschlägt und von dort relativ sicher
in die Auffangrinne geleitet werden kann. Der innen liegende Verdampfer
dagegen ist vor der Geräte-Rückwand in einem Abstand
im Kühlraum platziert. Die Feuchtigkeit d. h. das Tauwasser
schlägt sich in diesem Fall an der kälteren Verdampferoberfläche
und nicht an der inneren Geräte-Rückseite nieder.
Beim Abtauvorgang fließt deshalb das Abtauwasser mit relativ
hoher Geschwindigkeit an dem Verdampfer abwärts, prallt
auf die entfernt darunter liegende Auffangrinne und spritzt dabei
wegen der großen Fallhöhe teilweise in den Innenraum
d. h. den Kühlraum. Eine Lösung besteht darin,
dass durch eine zusätzliche, in kurzem Abstand zur Verdampferunterkante
angebrachten Ableitrinne das Abtropfen und damit das freie Fallen
des Abtauwasser weitgehend verhindert und das Wasser definiert an
die Geräte-Rückwand geleitet wird. Von dort kann
es dann wie gewohnt nach unten in die Auffangrinne geleitet werden.
Ziel der Erfindung ist insoweit auch, ein gesondertes Zusatzteil
zu vermeiden und dessen Funktionen auf den Verdampfer zu übertragen.
Realisiert wird dies dadurch, dass der Verdampfer im unteren Bereich
eine Ableitrinne bzw. ein Ableitblech aufweist oder der Verdampfer
so gestaltet ist, dass eine Ableitrinne bzw. ein Ableitblech aus
dem unteren Bereich des Verdampfers heraus gebogen werden kann.
Eine solche einteilige, funktionsvereinigende Ausbildung bringt
einen Kostenvorteil, da keine zusätzlichen Teile erforderlich
sind. Der Verdampfer kann als Verdampferplatine ausgebildet sein
und das Ableitblech entlang einer unteren Kante der Verdampferplatine angeordnet
sein. Das Ableitblech kann entweder an der Verdampferplatine befestigt
sein oder durch einen Abschnitt der Verdampferplatine gebildet werden.
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Die
Ableitrinne bzw. das Ableitblech kann zum Umlenken des sowohl von
einer der inneren Wand zugewandten Seite der Verdampferplatine als auch
von einer der inneren Wand abgewandten Seite der Verdampferplatine
abtropfenden Tauwassers ausgebildet sein. Als Ableitrinne kann ein
gesondertes Bauteil dienen, das an der Unterkante der Verdampferplatine
angebracht wird. Dabei kann die Ableitrinne beispielsweise als Kunststoffteil
hergestellt sein. Eine solche Ableitrinne kann unmittelbar an der Verdampferplatine
befestigt, bspw. angeklipst sein.
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In
der Ausgestaltung als Ableitblech kann die Ableitrinne einstückig,
insbesondere einstoffig mit der Verdampferplatine ausgebildet sein.
Dabei kann das Ableitblech von einem aus der Ebene der Verdampferplatine
heraus gebogenem Abschnitt der Verdampferplatine gebildet werden.
Die Verdampferplatine und damit das Ableitblech kann aus einem gut wärmeleitfähigen
Material, insbesondere einem metallischen Werkstoff wie bspw. Aluminium
gefertigt sein. Aluminium ist ein beispielhafter Werkstoff, der auch
eine ausreichende Duktilität aufweist, um leicht gebogen
zu werden.
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Insbesondere
kann das Ableitblech von einem Verdampferplatinen-Abschnitt gebildet
werden, der nach unten von einer Unterkante der Verdampferplatine
und nach oben von einem Innenschlitz in der Verdampferplatine begrenzt
ist. So kann das Ableitblech einstückig bzw. einstoffig
als einzelnes Bauteil zusammen mit der Verdampferplatine hergestellt werden.
Eine gesonderte Montage des Ableitblechs an der Verdampferplatine
kann entfallen und somit die Herstellung kostengünstiger
erfolgen.
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Der
Verdampferplatinen-Abschnitt kann mit seiner Oberseite der inneren
Wand zugewandt aus der Ebene der restlichen Verdampferplatine herausgekippt
angeordnet sein. Durch diese Orientierung wird das von der Verdampferplatine
abtropfende Tauwasser aufgrund der Schwerkraft auf die innere Wand
zugeleitet.
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Dabei
kann der Verdampferplatinen-Abschnitt durch seitlich gegenüberliegende
Stegabschnitt mit der restlichen Verdampferplatine verbunden sein.
Der Verdampferplatinen-Abschnitt kann folglich dadurch aus der Ebene
der restlichen Verdampferplatine herausgekippt werden, indem der Verdampferplatinen-Abschnitt
gegenüber der Verdampferplatine an den Stegabschnitten
scharnierartig verdreht wird.
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Insbesondere
kann der Verdampferplatinen-Abschnitt durch plastisches Verwinden
der Stegabschnitt aus der Ebene der restlichen Verdampferplatine
herausgekippt angeordnet sein. Dabei findet ein Verdrillen bzw.
ein Verdrehen der Stegabschnitte statt. Die Stegabschnitte erfahren
dadurch eine bleibende Torsion.
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Zur
Bildung sowohl eines ersten Teils des Verdampferplatinen-Abschnitts,
der von einer der inneren Wand zugewandten Rückseite der
Verdampferplatine vorspringt als auch eines zweiten Teils des Verdampferplatinen-Abschnitts,
der von einer der inneren Wand abgewandten Frontseite der Verdampferplatine
vorspringt, können die seitlich gegenüberliegenden
Stegabschnitte in einer mittleren Höhe des Verdampferplatinen-Abschnitts
angeordnet sein. Sowohl der erste Teil des Verdampferplatinen-Abschnitts
als auch der zweite Teil des Verdampferplatinen-Abschnitts kann
jeweils ca. 5 mm bis 10 mm breit sein oder um diesen Betrag aus
der Ebene der restlichen Verdampferplatine vorspringen. Die Breite des
ersten und zweiten Teils des Verdampferplatinen-Abschnitts ist jedenfalls
so breit zu wählen, dass die von der Verdampferplatine
abtropfenden Tauwassertropfen sicher aufgefangen werden können.
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Dabei
kann der Verdampferplatinen-Abschnitt in einem Winkel zwischen 30
und 45 Grad aus der Ebene der restlichen Verdampferplatine herausgeschwenkt
angeordnet sein. Durch eine geringere Neigung als 45 Grad und eine
größere Neigung als 30 Grad ist ein Abbremsen
der von der Verdampferplatine abtropfenden Tauwassertropfen gewährleistet und
gleichzeitig ein sanftes Ableiten der Tauwassertropfen auf die innere
Wand zu sichergestellt.
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Der
Verdampferplatinen-Abschnitt kann in einer solchen Höhe
angeordnet sein, dass die sich in der Ebene der Verdampferplatine
erstreckende Mittellinie des Verdampferplatinen-Abschnitts in einem Abstand
zwischen 5 mm und 10 mm unterhalb der an den Innenschlitz angrenzenden
Einschnittkante der restlichen Verdampferplatine befindet.
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Der
Verdampferplatinen-Abschnitt kann so weit abgewinkelt sein, dass
eine der inneren Wand zugewandte Abschnittskante des Verdampferplatinen-Abschnitts
bis auf einen Abstand von 5 bis 10 mm an die inneren Wand herangezogen
ist.
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Zwei
seitlich gegenüberliegende Stegabschnitte, welche insbesondere
Haltemittel für den Verdampferplatinen-Abschnitt bilden,
können durch einen Innenschlitz und seitlich gegenüberliegende randoffene
Einschnitte der Verdampferplatine gebildet werden. Sowohl der Innenschlitz
als auch die randoffenen Einschnitte können spanlos bspw.
durch Stanzen gefertigt werden. Der Innenschlitz und die randoffenen
Einschnitte können in demselben Arbeitsgang durch Stanzen
hergestellt werden.
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Die
Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Herstellen eines Ableitblechs
zum Umlenken des von einer Verdampferplatine abtropfenden Tauwassers eines
Haushaltskältegeräts mit den folgenden Schritte:
- – Stanzen einer Verdampferplatine
aus einem Blech;
- – Stanzen eines Innenschlitzes und zweier randoffener
Einschnitte in die Verdampferplatine zur Bildung von seitlich gegenüberliegenden
Stegabschnitten, welche das von der Verdampferplatine durch das
Stanzen abgegrenzte Ableitblech mit der restlichen Verdampferplatine
verbinden;
- – Schwenken des Ableitblechs aus der Ebene der restlichen
Verdampferplatine durch Biegen der Stegabschnitte, derart, dass
in der Einbaulage des Verdampfers im Haushaltskältegerät
das Ableitblech mit seiner Oberseite der inneren Wand eines Innenbehälters
des Haushaltskältegeräts zugewandt angeordnet
ist.
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In
einer Weiterbildung des Verfahrens kann das Stanzen der Verdampferplatine,
das Stanzen des Innenschlitzes und der beiden randoffenen Einschnitte
und das Schwenken des Ableitblechs durch Biegen der Stegabschnitte
in einem einzigen Arbeitsschritt, insbesondere durch einen einzigen Stanz-/Biege-Vorgang
erfolgen.
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Eine
beispielhafte Ausführungsform der Erfindung ist an Hand
der 1 bis 5 beschrieben. Aus der detaillierten
Beschreibung dieses konkreten Ausführungsbeispiels ergeben
sich auch weitere generelle Merkmale und Vorteile der vorliegenden
Erfindung.
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Es
zeigen:
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1 eine
perspektivische Ansicht eines Kältegeräts für
Haushaltszwecke mit einer Verdampferplatine und einer Tropfwasser-Auffangrinne;
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2 eine
Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Verdampferplatine;
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3 eine
perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen
Verdampferplatine mit heraus gebogenem Verdampferplatinen-Abschnitt;
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4 eine
Teilansicht von der Seite der erfindungsgemäßen
Verdampferplatine mit heraus gebogenem Verdampferplatinen-Abschnitt
gemäß 3;
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5 eine
schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen
Verfahrensablaufs zum Herstellen eines Ableitblechs zum Umlenken
des von der Verdampferplatine abtropfenden Tauwassers des Haushaltskältegeräts.
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Ein
Haushaltskältegerät 10 gemäß 1 weist
einen Korpus 11 mit einem Innenbehälter 12 auf.
Der Innenbehälter 12 begrenzt einen Kühlraum 15.
An einer inneren Wand 16 ist ein Verdampfer 17 angeordnet.
Der Verdampfer 17 ist in einem Abstand zur rückwärtigen inneren
Wand 16 im Kühlraum 15 befestigt. Der
Verdampfer 17 ist an eine nicht näher dargestellte
Kältevorrichtung operativ angeschlossen. In einem deutlichen
Abstand unterhalb des Verdampfers 17 ist eine Tauwasser-Auffangrinne 20 angeordnet.
Die Tauwasser-Auffangrinne 20 weist eine umlaufende Wandung 21 und
einen Ablauf 22 auf, der das in der Tauwasser-Auffangrinne 20 gesammelte
Tauwasser aus dem Kühlraum 15 heraus leitet. Die
Tauwasser-Auffangrinne 20 ist etwa in Höhe eines
Bodens 18 des Innenbehälters 12 angeordnet. Die
Tauwasser-Auffangrinne 20 grenz mit ihrer rückseitigen
Abschnitt der Wandung 21 unmittelbar an die innere Wand 16 des
Innenbehälters 12 an. Eine Verdampferplatine 17a des
Verdampfers 17 ist in 2 in Alleinstellung
mit einem erfindungsgemäßen Ableitblech 23 gezeigt.
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Die
in 2 dargestellte Verdampferplatine 17a ist
aus einem ebenen, flachen Blech hergestellt. Die Verdampferplatine 17a besteht
aus einem gut wärmeleitfähigen Material, wie insbesondere
Aluminium und dessen Legierungen. Die Verdampferplatine 17a weist
eine rechteckige Grundform auf. Sie ist aus einem wenige Millimeter
dünnen Blech hergestellt. Die Ecken der Verdampferplatine 17a können Fasen 24 aufweisen.
Zur Befestigung der Verdampferplatine 17a an dem Innenbehälter 12 in
einem Abstand von der rückwärtigen inneren Wand 16 weist die
Verdampferplatine 17a Befestigungslöcher 25 auf.
Die Verdampferplatine 17a weist einen Innenschlitz 26 und
zwei randoffene Einschnitte 27a und 27b auf. Ein
mittlerer gerader Bereich 28 des Innenschlitzes 26 erstreckt
sich parallel zu einer Unterkante 29 der Verdampferplatine 17a.
Der mittlere gerade Bereich 28 begrenzt einen Verdampferplatinen-Abschnitt 30 von
oben. Der Verdampferplatinen-Abschnitt 30 wird nach unten
hin von der Unterkante 29 der Verdampferplatine 17a begrenzt.
Der Innenschlitz 26 weist an einem ersten Ende des mittleren
geraden Bereichs 28 einen im rechten Winkel abzweigenden
ersten Schenkelabschnitt 31a und an einem gegenüberliegenden
zweiten Ende des mittleren geraden Bereichs 28 einen ebenfalls
im rechten Winkel abzweigenden zweiten Schenkelabschnitt 31b auf.
Der erste Schenkelabschnitt 31a und der zweite Schenkelabschnitt 31b verlaufen
parallel zueinander und in einem solchen abstand voneinander, so
dass sie den Verdampferplatinen-Abschnitt 30 von rechts
und links begrenzen. Diese seitliche Begrenzungen erstrecken sich
nur teilweise und insbesondere etwas weniger als hälftig
auf die Unterkante 29 der Verdampferplatine 17a zu.
Dem ersten Schenkelabschnitt 31a zugeordnet ist in die
Verdampferplatine 17a der erste randoffene Einschnitt 27a eingebracht. Dem
zweiten Schenkelabschnitt 31b zugeordnet ist in die Verdampferplatine 17a der
zweite randoffene Einschnitt 27b eingebracht. Der erste
randoffene Einschnitt 27a fluchtet dabei mit der Längserstreckung des
ersten Schenkelabschnitts 31a, wobei zwischen erstem Schenkelabschnitt 31a und
erstem randoffenen Einschnitt 27a ein erster Stegabschnitt 32a gebildet
wird. In gleicher Weise fluchtet der zweite randoffene Einschnitt 27b mit
der Längserstreckung des zweiten Schenkelabschnitts 31b,
wobei zwischen zweitem Schenkelabschnitt 31b und zweitem
randoffenen Einschnitt 27b ein zweiter Stegabschnitt 32b gebildet
wird. Die beiden Stegabschnitte 32a und 32b bilden
Haltebrücken, welchen den Verdampferplatinen-Abschnitt 30 an
der restlichen Verdampferplatine 17a festhalten. Durch
den Innenschlitz 26 und die beiden randoffenen Einschnitte 27a, 27b wird
der Verdampferplatinen-Abschnitt 30 von der restlichen Verdampferplatine 17a abgegrenzt.
Dieser abgegrenzte Verdampferplatinen-Abschnitt 30 bildet
das Ableitblech 23. Die weitere Funktion der beiden Stegabschnitte 32a und 32b ist
in Verbindung mit 3 weiter erläutert.
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Die 3 zeigt
die Verdampferplatine 17a nach 2 mit einem
aus der Ebene der Verdampferplatine 17a heraus gebogenem
Verdampferplatinen-Abschnitt 30 bzw. gebogenem Ableitblech 23. Der
Verdampferplatinen-Abschnitt 30 ist durch Verwinden bzw.
geringfügiges Verdrehen der beiden Stegabschnitte 32a und 32b aus
der Ebene der Verdampferplatine 17a heraus gebogen. Der
Verdampferplatinen-Abschnitt 30 ist derart gekippt, dass
seine Oberseite 33, wie in 4 dargestellt,
der inneren Wand 16 des Innenbehälters 12 zugewandt
ist d. h. auf sie gerichtet ist. Die Stegabschnitte 32a und 32b sind
in einer mittleren Höhe des Verdampferplatinen-Abschnitts 30 angeordnet.
Die Stegabschnitte 32a und 32b erstrecken sich
entlang der Mittellinie 34. Durch das Verwinden bzw. geringfügige
Verdrehen der beiden Stegabschnitte 32a und 32b springt ein
erster Teil 35 des Verdampferplatinen-Abschnitts 30 von
einer Rückseite 36 der Verdampferplatine 17a in
Richtung der inneren Wand 16 vor. Ein zweiter Teil 37 des
Verdampferplatinen-Abschnitts 30 springt von einer Frontseite 38 der
Verdampferplatine 17a in den Kühlraum 15 vor.
Dadurch wird eine Abschnittskante 39 an die innere Wand 16 herangezogen
d. h. auf die innere Wand 16 zu bewegt. Auf der Frontseite 38 der Verdampferplatine 17a kondensierendes
Tauwasser läuft aufgrund des Schwerkrafteinflusses bis
an eine untere Einschnittkante 40. Die untere Einschnittkante 40 wird
durch den oberen Rand des mittleren geraden Bereichs 28 des
Innenschlitzes 26 gebildet. Von der Einschnittkante 40 tropft
das Tauwasser auf die Oberseite 33 des Verdampferplatinen-Abschnitts 30 bzw.
des Ableitbleches 23. Aufgrund der geringen Fallhöhe
bzw. der deutlich reduzierten Fallhöhe wird das Tauwasser
vollständig aufgefangen und kein Tauwasser spritzt in den
Kühlraum 15.
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Über
die entstandene Öffnung des Innenschlitzes 26 und
aufgrund der schrägen Winkellage des Verdampferplatinen-Abschnitts 30 gegenüber der
Schwerkraftrichtung wird das auf der Frontseite 38 der
Verdampferplatine 17a kondensierte Tauwasser nach hinten,
also zur Rückseite 36 der Verdampferplatine 17a und
damit in Richtung der inneren Wand 16 geleitet. In analoger
Weise gelangt auch das auf der Rückseite 36 der
Verdampferplatine 17a kondensierende Tauwasser auf die
Oberseite 33 des Verdampferplatinen-Abschnitts 30 bzw.
des Ableitbleches 23 und wird insbesondere zusammen mit dem
Tauwasser von der Frontseite 38 in Richtung der inneren
Wand 16 geleitet. Zwischen der Abschnittskante 39 und
der inneren Wand 16 verbleibt ein Spalt, so dass das zusammengeführte
Tauwasser entlang der inneren Wand 16 in die Tauwasser-Auffangrinne 20 ab
fließen kann.
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In
der 5 ist eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen
Verfahrensablaufs zum Herstellen eines Ableitblechs zum Umlenken des
von der Verdampferplatine abtropfenden Tauwassers des Haushaltskältegeräts
gezeigt. Nach einem Beginn A des Verfahren wird in einem ersten Verfahrensschritt
S1 eine Verdampferplatine 17a aus einem Blech gestanzt.
Anschließend wird in einem zweiten Verfahrensschritt S2
ein Innenschlitz 26 und zwei randoffene Einschnitte 27a und 27b in
die Verdampferplatine 17a zur Bildung von seitlich gegenüberliegenden
Stegabschnitten 32a und 32b gestanzt, welche das
von der Verdampferplatine 17a durch das Stanzen abgegrenzte
Ableitblech 23 bzw. den Verdampferplatinen-Abschnitt 30 mit
der restlichen Verdampferplatine 17a verbinden. In einem
dritten Verfahrensschritt S3 wird das Ableitblech 23 bzw.
den Verdampferplatinen-Abschnitt 30 aus der Ebene der restlichen
Verdampferplatine 17a durch Biegen der Stegabschnitte,
derart geschwenkt, dass in der Einbaulage des Verdampfers 17 im
Haushaltskältegerät 10 das Ableitblech 23 bzw.
der Verdampferplatinen-Abschnitt 30 mit seiner Oberseite 33 der
inneren Wand 16 eines Innenbehälters 12 des
Haushaltskältegeräts 10 zugewandt angeordnet
ist.
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In
einer Weiterbildung des Verfahrens kann das Stanzen der Verdampferplatine 17a,
das Stanzen des Innenschlitzes 26 und der beiden randoffenen
Einschnitte 27a und 27b und das Schwenken des
Ableitblechs 23 bzw. den Verdampferplatinen-Abschnitt 30 durch
Biegen der Stegabschnitte 32a und 32b in einem
einzigen Arbeitsschritt, Verfahrensschritt S3, insbesondere durch
einen einzigen Stanz-/Biege-Vorgang erfolgen.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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