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DE102009001311A1 - Verfahren zum Bereitstellen einer Karte - Google Patents

Verfahren zum Bereitstellen einer Karte Download PDF

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DE102009001311A1
DE102009001311A1 DE102009001311A DE102009001311A DE102009001311A1 DE 102009001311 A1 DE102009001311 A1 DE 102009001311A1 DE 102009001311 A DE102009001311 A DE 102009001311A DE 102009001311 A DE102009001311 A DE 102009001311A DE 102009001311 A1 DE102009001311 A1 DE 102009001311A1
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real
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generic
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DE102009001311A
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Andre Barkowski
Vasco Vollmer
Ulrich Kersken
Dietmar Meister
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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Publication date
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    • G09B29/003Maps
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bereitstellen einer Karte (4), die zur Abbildung von Objekten ausgebildet ist, wobei zum Bereitstellen der Karte (4) zwischen wichtigen Objekten und sekundären Objekten unterschieden wird und wobei die Karte (4) aus realen Objekten (8, 10), die die wichtigen Objekte darstellen, und generischen Objekten (20, 22, 26), die die sekundären Objekte darstellen, kombiniert wird. Die Erfindung betrifft weiterhin eine Anordnung zum Bereitstellen einer Karte (4), ein Computerprogramm und ein Computerprogrammprodukt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bereitstellen einer Karte, eine Anordnung zum Bereitstellen einer Karte, ein Computerprogramm und ein Computerprogrammprodukt.
  • Stand der Technik
  • Auf Basis von realen Geländedaten existieren verschiedene Applikationen für bspw. dreidimensionale Kartendarstellungen. Dabei gibt es unterschiedliche Anwendungsgebiete wie z. B. Tourismus-Information, Fahrzeugnavigation, Fuß gängernavigation, Stadtplanung und Simulation.
  • Die dabei verwendeten Daten werden für verschiedene räumliche Abdeckungen erhoben. Für die Applikationen werden meist Kombinationen von unterschiedlichen Datentypen genutzt. Zu den üblicherweise verwendeten Datentypen gehört ein digitales Höhenmodell (DEM), mit dem Höhenunterschiede im Gelände verdeutlicht werden. Dabei werden auch abgegrenzte Flächen mit einer speziellen Nutzung, z. B. von Straßen, bebaute Flächen, Wäldern usw., reale Rasterbilder der Oberfläche, z. B. als Luftbild oder als Satellitenbild und 3D-Modelle von einzelnen Objekten, Gebäuden oder Bäumen verwendet. Bei der Darstellung auf Basis realer Geländedaten sind die Datenerfassung und der Umfang der Daten im Modell für einen großflächigen Einsatz besonders aufwändig.
  • Für die Filmindustrie und Computerspiele sind Darstellungen des Geländes vorteilhaft, die von der realen Landschaft kaum unterscheidbar sind. Hier ist ein sehr hoher Detailgrad notwendig. Geländeelemente für Geländemodelle können mit Generatoren, bspw. Procedural Terrain oder Ecotope Modelling, synthetisch er zeugt werden. Bei den Geländeelementen werden eine Vegetation mit Variationen in Pflanzenarten, deren Form und Größe, abhängig von Vegetationszonen und der Jahreszeit, Straßen mit animiertem Verkehr, Gewässer, Höhenmodelle mit Modellierungen durch Erosion sowie der Himmel mit Wolken dargestellt. Mit diesen Geländemodellen wird ein sehr realistisch erscheinendes Bild erzeugt, das allerdings nur eine Phantasielandschaft wiedergibt und nicht zu einer realen Landschaft passt.
  • Die Druckschrift DE 10 2004 038 739 A1 beschreibt eine Vorgehensweise zur Darstellung von Karteninformationen, bei dem direkte Abbildungen der realen Objekte, d. h. Satellitenbilder, Luftbilder oder Höhenmodell genutzt werden, um daraus eine 3D-Szene zu generieren. Hierbei korrelieren der Detailgrad und das erforderliche Datenvolumen. So wird bei einer Auflösung von 1 m allein für Deutschland eine Speicherkapazität von 140 GB benötigt. Selbst bei diesem großen Datenvolumen ist eine fotorealistische Abbildung aus der Fahrerperspeklive nicht möglich. Außerdem werden hier nur Bilddaten verwendet, die nahezu senkrecht von oben aufgenommen wurden. Eine texturierte Darstellung von Objektfassaden ist nicht möglich. Von einem Haus ist in den Bilddaten üblicherweise nur das Dach verfügbar, Hauswände sind jedoch nicht verfügbar. Abhängig von der Auflösung des Höhenmodells ergeben sich unterschiedliche Defekte in der Abbildung. Damit wird die Ansicht auf das Modell auf einen Blickwinkelbereich von circa 90° beschränkt.
  • Ein GPS-Teilnehmerleitgerät mit einer dreidimensionalen Darstellung für ein Navigationssystem ist aus der Druckschrift DE 299 13 292 U1 bekannt. Hierbei wird eine virtuelle dreidimensionale Umgebung für die Navigation verwendet. Die Daten für die virtuelle Umgebung werden in einer Datenbank gespeichert, wobei die Datenbank durch einen Verkehrsteilnehmerleitgerät-Editor auf Basis von kartografischen Daten von markanten, realen Objekten erstellt wird. Wenn in der virtuellen Umgebung ein hoher Detailgrad erreicht werden soll, ist auch hier eine umfangreiche Datenbank erforderlich. Sollen zudem annähernd fotorealistische Abbildungen erreicht werden, sind für eine einzige Stadt mehrere Gigabyte Daten notwendig. Eine detaillierte und gleichzeitig flächendeckende Darstellung für einen großen Abdeckungsbereich, z. B. für Europa, ist mit dieser Vorgehensweise nur zu hohen Kosten umsetzbar. Der genannte Editor erzeugt die Datenbank auf Basis von kartografischen Daten und markanten Orientierungsobjekten. Während die markanten Orientierungsobjekte einzelne, ggf. aufwendig erzeugte 3D-Objekte sind, werden die Daten für die restliche 3D-Szene ausschließlich aus den kartografischen Daten abgeleitet. Damit ist die 3D-Szene auch nur so detailliert wie die kartografischen Daten. Im ländlichen Raum, wo die Dichte der markanten Orientierungspunkte stark abnimmt, wird die 3D-Szene auf eine einfache und keineswegs fotorealistische Darstellung reduziert.
  • Eine Vorgehensweise zur multimediagestützten Navigation und eine Navigationsvorrichtung werden in der Druckschrift DE 198 52 662 A1 beschrieben. Dabei werden markante, reale Objekte auf dem Datenträger zur Unterstützung für eine akustische und optische Zielführung genutzt, wobei keine vollständigen 3D-Szenen, sondern nur einzelne, nicht zusammenhängende markante Objekte verwendet werden. Es können dabei keine Objekte beschrieben werden, die nicht vorher einzeln erfasst wurden. Damit ist die Abdeckung direkt mit dem Erfassungsaufwand korreliert. Diese Vorgehensweise beschreibt auch die Nutzung eines markanten Objekts für die Zielführung abhängig von der Sichtbarkeit bei Nacht.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bereitstellen einer Karte, die zur Abbildung mehrerer Objekte ausgebildet ist, wobei zum Bereitstellen der Karte zwischen wichtigen Objekten und sekundären Objekten unterschieden wird, und wobei die Karte aus realen Objekten, die die wichtigen Objekte darstellen, und generischen Objekten, die die sekundären Objekte darstellen, kombiniert wird.
  • In Ausgestaltung werden die realen Objekte in der Karte platziert. Außerdem wird mindestens eine Fläche zwischen und/oder abseits realer Objekte, in der kein reales Objekt platziert wird, als mindestens eine frei nutzbare Fläche definiert, die auch als Nutzungsfläche bezeichnet werden kann. In die mindestens eine frei nutzbare Fläche werden die generischen Objekte eingefügt.
  • Mit dem Verfahren kann eine dreidimensionale elektronische Karte zur Abbildung mindestens eines Teils der Erdoberfläche bzw. eines als Gelände, Landschaft oder Stadt ausgebildeten Raums, der die genannten Objekte umfasst, bereitgestellt werden. Demnach ist die Karte als Landkarte, Stadtplan oder eine Straßenkarte, die bzw. der topografische und/oder geografische Objekte umfasst, ausgebildet.
  • Es kann vorgesehen sein, dass die generischen Objekte als allgemeine, eine ganze Gattung betreffende Objekte ausgebildet sind. Dabei können diese generischen Objekte in der Darstellung auf wenige prägnante Gemeinsamkeiten, die üblicherweise alle Objekte gemeinsam aufweisen, reduziert und/oder schematisch stilisiert dargestellt werden. Hierbei kann eine Abstraktion gemeinsamer Merkmale und Eigenschaften von vielen unterschiedlichen Objekten durch Fokussierung auf deren Gemeinsamkeiten erfolgen.
  • Mit dem Verfahren ist u. a. eine klare Trennung zwischen den realen Objekten und den generischen Objekten auf den Nutzungsflächen möglich. Somit ist jeder Ort des Raums bzw. einer Szene, die in dem Raum angeordnet ist, entweder durch ein reales Objekt besetzt oder einer Nutzungsfläche zugeordnet, wobei freie Nutzungsflächen mit generischen Objekten, die einem Nutzungstyp entsprechen, gefüllt werden. Dabei können die wichtigen Objekte typischerweise realitätsgetreu dargestellt werden.
  • Bei der Umsetzung des Verfahrens kann anwendungsbezogen entschieden werden, welche Objekte als wichtige Objekte und welche Objekte als sekundäre Objekte eingestuft werden, wobei die wichtigen, real darzustellenden Objekte typischerweise aus einer Datenbasis bereitgestellt werden.
  • In weiterer Ausgestaltung können zeitabhängige Variationen der Objekte dargestellt werden, so dass die Objekte in Abhängigkeit aktueller äußerer Bedingungen, bspw. abhängig von einem bei Durchführung des Verfahrens gegebenen realen Zeitpunkt, üblicherweise der jeweiligen Jahreszeit und/oder Tageszeit, dargestellt werden.
  • Alternativ oder ergänzend kann ein dynamisches Verhalten der Objekte dargestellt werden, wobei die Objekte animiert werden. Weiterhin können auch mar kante Objekte, die typischerweise in dem Raum angeordnet sind, als wichtige Objekte eingestuft werden.
  • Bei einer Anwendung wird eine Karte, die zum Durchführen einer Fahrzeugnavigation vorgesehen ist, dargestellt, wobei mindestens ein Verkehrsweg, üblicherweise eine Straße, als reales Objekt dargestellt wird.
  • Bei dieser Anwendung der Karte für die Fahrzeugnavigation können weiterhin verkehrsbezogene Objekte, d. h. Verkehrswege sowie Verkehrszeichen, als reale Objekte definiert werden. Falls die Karte bspw. für eine Stadtführung verwendet wird, können Sehenswürdigkeiten als reale Objekte dargestellt werden.
  • Die Erfindung betrifft auch eine Anordnung zum Bereitstellen einer Karte, die zur Abbildung von Objekten ausgebildet ist. Dabei ist die Anordnung dazu ausgebildet, beim Bereitstellen der Karte zwischen wichtigen Objekten und sekundären Objekten zu unterscheiden und die Karte aus realen Objekten, die die wichtigen Objekte darstellen, und generischen Objekten, die die sekundären Objekte darstellen, zu kombinieren.
  • Die Erfindung ermöglicht u. a. eine Kartendarstellung durch eine Synthese von realen Objekten und generischen Geländemodellen, die aus den Flächen, die die generischen Objekte umfassen, gebildet werden. Somit ist eine gleichzeitige Nutzung von generischen und realen Objekten möglich.
  • Die beschriebene Anordnung ist dazu ausgebildet, sämtliche Schritte des vorgestellten Verfahrens durchzuführen. Dabei können einzelne Schritte dieses Verfahrens auch von einzelnen Komponenten der Anordnung durchgeführt werden. Weiterhin können Funktionen der Anordnung oder Funktionen von einzelnen Komponenten der Anordnung als Schritte des Verfahrens umgesetzt werden. Außerdem ist es möglich, dass Schritte des Verfahrens als Funktionen einzelner Komponenten der Anordnung oder der gesamten Anordnung realisiert werden.
  • Die Erfindung betrifft weiterhin ein Computerprogramm mit Programmcodemitteln, um alle Schritte eines beschriebenen Verfahrens durchzuführen, wenn das Computerprogramm auf einem Computer oder einer entsprechenden Recheneinheit, insbesondere in einer erfindungsgemäßen Anordnung, ausgeführt wird.
  • Das erfindungsgemäße Computerprogrammprodukt mit Programmcodemitteln, die auf einem computerlesbaren Datenträger gespeichert sind, ist zum Durchführen aller Schritte eines beschriebenen Verfahrens ausgebildet, wenn das Computerprogramm auf einem Computer oder einer entsprechenden Recheneinheit, bspw. in einer erfindungsgemäßen Anordnung, ausgeführt wird.
  • Durch eine Kombination von realen Geländedaten für die realen Objekte und die generischen Objekten werden für die Karte Abbildungen erzeugt, die auch bei geringem Datenvolumen sehr detaillierte Szenen zeigen und bei denen einzelne wichtige Objekte realitätsgetreu gezeigt werden. Realitätsgetreu bezieht sich hierbei u. a. auf den Ort, die Form, die Oberfläche und das dynamische Verhalten der Objekte.
  • Die Objekte, die als wichtig eingestuft werden und realitätsgetreu dargestellt werden sollen, werden erfasst und in einer Datenbasis gespeichert. Die Bewertung darüber, ob ein Objekt realitätstreu dargestellt wird, ist vom Anwendungsfall der darzustellenden Karten anhängig. Für eine Fahrzeugnavigation sind z. B. die Straßen, einzelne herausragende Gebäude und das Höhenmodell von zentraler Bedeutung, um eine einfache und sichere Orientierung zu ermöglichen.
  • In einer Ausgestaltung wird die in dem Raum darzustellende Szene, die die Objekte umfasst, sequentiell aufgebaut. Dies umfasst in einem ersten Schritt eine Platzierung der realen Objekte aus der Datenbasis, die üblicherweise die unveränderbaren Grundpfeiler der Szene bilden. Im Fall einer Fahrzeugnavigation werden in diesem Schritt alle wichtigen Verkehrswege, z. B. Straßen, Flüsse und Bahnlinien, das Höhenmodell, in der Regel zunächst ohne Textur, und die bedeutendsten Gebäude als 3D-Objekte bzw. dreidimensionale Objekte in der Szene für den Raum platziert.
  • In einem zweiten Schritt erfolgt eine Definition der üblicherweise freien Flächen, die als Nutzungsflächen vorgesehen sein können. Hierbei werden zwischen den bereits mit realen Objekten belegten Flächen Gebiete mit gleicher oder ähnlicher Nutzung beschrieben. Eine zusammenhängende Nutzungsfläche ist üblicherweise durch gleiche oder sehr ähnliche Bebauung und/oder Vegetation definiert. Nach diesem Schritt ist jeder Ort in der Szene und folglich der durch die Karte abzubildende Raum entweder durch ein reales Objekt besetzt oder einer Nutzungsfläche zugeordnet. Im Fall einer Nutzung der Karte für eine Fahrzeugnavigation werden z. B. Mischwald, Wiese, Ackerland, eine dörfliche Bebauung, bspw. in Norddeutschland, ein Stadtgebiet, bspw. von Berlin, usw. als Nutzungsflächen definiert.
  • Eine Anreicherung von Nutzungsflächen mit generischen Objekten erfolgt in einem dritten Schritt. Dabei werden in den noch freien Nutzungsflächen der Szene generische 3D-Objekte hinzugefügt, wobei innerhalb einer Nutzungsfläche Objekte erzeugt werden, deren Erscheinung dem Nutzungstyp entspricht. Die Erzeugung der Objekte erfolgt mit entsprechenden Regeln, die eine angemessene Verteilung und Variation von Objekten erzeugt. So entstehen natürlich wirkende Bereiche in der Szene.
  • Im Fall der Fahrzeugnavigation werden in diesem dritten Schritt einer Nutzungsfläche für ein Stadtgebiet üblicherweise weitere Häuser, Gehwege und Bäume hinzugefügt. Dabei werden zunächst die Häuser an den Straßen und den schon vorhandenen realen Gebäuden ausgerichtet. Danach werden Gehwege und Bäume passend zwischen den Häuser platziert.
  • Mit dem beschriebenen Verfahren kann eine realitätsgetreue Kartendarstellung mit generischen Geländemodellen kombiniert werden. In weiterer Ausgestaltung ist eine Erzeugung von Objekten auf Basis von realen Metadaten möglich. Im Vergleich zu realitätsgetreuen Darstellungen kann dabei eine Abbildung mit vergleichbarem Detailgrad mit einer deutlich kleineren Datenbasis erzeugt werden. Damit reduziert sich der Aufwand für die Erhebung der Daten, außerdem wird weniger Speichervolumen für eine Berechnung der Karte benötigt. Das geringere Speichervolumen ermöglicht u. a. ein Online-Update der Datenbasis. Die generischen Modelle bleiben im Allgemeinen konstant, lediglich veränderbare Metadaten werden aktualisiert. Im Vergleich zu den generischen Modellen entsprechen die mit diesem Verfahren erzeugten Karten in wichtigen Punkten der realen Welt. Welche Objekte und somit Elemente der Karte wichtig sind, kann abhängig vom Anwendungsfall entschieden werden. Damit wird die Realitätstreue deutlich erhöht.
  • Zeitabhängige Veränderungen der Darstellung sind mit diesem Verfahren leichter und detaillierter möglich, als dies bei den realitätsgetreuen Verfahren der Fall ist.
  • Die im beschriebenen ersten Schritt des Aufbaus der Szene für die Karte erzeugten realen Objekte sind in einem Fall direkte Abbildungen von realen Objekten, z. B. Luftbilder, texturierte 3D-Modelle von Gebäuden, usw. Alternativ können reale Objekte auf Basis von Metadaten nachgebildet werden. So ist kein komplettes Abbild der typischerweise realen Objekte in der Datenbasis enthalten, sondern nur ein Konzentrat der wichtigsten Merkmale der in der Regel realen Objekte. So werden bspw. Straßen, Brücken, Tunnel usw. auf Basis von einem Grundriss und Typ erzeugt.
  • Für Verkehrswege ist üblicherweise der Grundriss ein wichtiges Merkmal. Mit wenigen weiteren Metadaten wie Straßentyp, Anzahl der Fahrspuren usw. lassen sich 3D-Szenenelemente erzeugen, die wiederum in den wichtigen Merkmalen der Realität entsprechen und gleichzeitig einen hohen Detailgrad aufweisen können.
  • Neben den Straßen sind bei der Nutzung der Karte verkehrsbezogene Objekte, wie bspw. Ampeln, Verkehrsschilder, Kreisverkehre, Bushaltestellen usw., weitere Fixpunkte für die Orientierung. Solche als verkehrsbezogene Objekte ausgebildeten Elemente können auf Basis der realen Position und des Typs mit wenigen Metadaten erzeugt werden.
  • Gebäude können auf Basis des Grundrisses, d. h. der realen Form und der realen Position, der Höhe, dem Dachtyp und dem Gebäudestil, für die Karte bereitgestellt werden. Neben den 3D-Abbildungen von wichtigen Gebäuden können auch kleinere Gebäude realitätsnah erzeugt werden, was auf Basis von Grundriss, Höhe bzw. Anzahl der Stockwerke und Dachtyp erfolgen kann. Die Fassade kann generisch entsprechend des Nutzungstyps für ein jeweiliges Stadtviertel passend ergänzt werden. Bäume im Stadtgebiet können auf Basis von Position, Baumtyp und Höhe erzeugt werden und somit als zusätzliche Orientierungshilfen dienen. Typischerweise können mit wenigen Metadaten 3D-Pflanzen in die Szene eingefügt werden.
  • Alle diese Beispiele zeigen, dass mit der Beschreibung von realen Objekten und Szenen durch Regelwerke und Metabeschreibungen bei reduziertem Datenvolumen ein erhöhter Detailgrad der Karte erreicht werden kann.
  • Da viele Objekte der Szene mit Metadaten beschrieben sind, kann die resultierende Erzeugung von 3D-Objekten für die Szene auch Variationen eines Objekts, z. B. eine zeitabhängige Veränderung der Erscheinung, berücksichtigen. Typische Variationen sind die Jahreszeit, die Tageszeit bzw. der Sonnenstand und die Wetterbedingungen. So können Bäume im Sommer mit grünen Blättern und im Winter ohne Blätter erzeugt werden. Eine andere Art von zeitabhängiger Veränderung ist die Animation von Objekten, z. B. fließender Verkehr, ziehende Wolken, usw.
  • Für jeden Typ von Objekten bzw. Elementen der 3D-Szene ist es möglich, diese komplett als Abbildungen von realen Objekten als 3D-Objekt in Offline-Daten zu speichern oder die Objekte in den Offline-Daten nur durch Metadaten zu beschreiben und erst in der Online-Verarbeitung zu 3D-Objekten zusammenzubauen.
  • In einer Anwendung des Verfahrens können zwei Prozesspfade gleichzeitig zum Einsatz kommen, so dass wenige herausragende reale 3D-Objekte zusammen mit vielen generisch generierten Objekten dargestellt werden.
  • Die Erzeugung von 3D-Objekten auf Basis von Metadaten kann alternativ auch durch eine Offline durchführbare Berechnung erfolgen. Als Ergebnis liegt dann eine Datenbasis mit 3D-Objekten vor, die für eine Kartendarstellung verwendet werden kann.
  • Ergänzend können auch bekannte Verfahren für die Darstellung der Karte verwendet werden, wobei auch bei reduziertem Aufwand für die Datenerhebung detaillierte 3D-Landschaften erzeugt werden können.
  • Im Unterschied zu der in der Druckschrift DE 10 2004 038 739 A1 beschriebenen Vorgehensweise kann mit der Erfindung ein benötigtes Datenvolumen reduziert werden, so dass bspw. mit einem kleineren Datenvolumen ganz Europa bis in Zentimeter-Details abgebildet werden kann.
  • Mit dem beschriebenen Verfahren wird eine Szene aus einzelnen dreidimensionalen Modellen, z. B. aus mit einem CAD-Programm erzeugten 3D Bäumen, zusammengesetzt. In dieser Szene ist die Abbildung bei jedem Blickwinkel mit der gleichen Qualität möglich. Außerdem kann eine Variabilität über die Zeit erreicht werden. Das 3D-Modell erzeugt Abbildungen, die den originalen Luftaufnahmen entsprechen. Eine Veränderung abhängig von der Zeit, typischerweise von der Tageszeit, dem Sonnenstand, der Jahreszeit, den Wetterbedingungen usw. ist bei der aus der Druckschrift DE 10 2004 038 739 A1 bekannten Vorgehensweise nicht möglich.
  • Im Unterschied hierzu werden dem beschriebenen erfindungsgemäßen Verfahren in Ausgestaltung nur wenige generische Objekte zeitabhängig verändert, um die gesamte Szene zu verändern. So sind wechselnde Tages- oder Jahreszeiten leicht umsetzbar.
  • Auch für das GPS-Teilnehmerleitgerät, das aus der Druckschrift DE 299 13 292 U1 bekannt ist, ist ein großes Datenvolumen erforderlich. Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ist in Ausgestaltung keine Datenbank mit allen einzelnen Details notwendig.
  • Der hohe Detailgrad wird bei der beschriebenen Erfindung u. a. durch wenige sehr detaillierte aber generische Objekte, z. B. einzelne typische Bäume, einzelne typische Häuser usw., erreicht, die sich mit dem beschriebenen Verfahren nahtlos in die offline generierte virtuelle Welt einfügen. Außerdem ist ein Detailgrad unabhängig von den kartografischen Daten. Mit den kartografischen Daten ist hier lediglich die Zuordnung der Flächennutzung und ggf. ein Höhenmodell notwendig, wobei der Detailgrad durch die generische Objektanreicherung entsteht.
  • Im Unterschied zu der Vorgehensweise aus der Druckschrift DE 198 52 662 A1 kann mit dem erfindungsgemäßen Verfahren in Ausgestaltung eine komplexe 3D-Szene, die u. a. markante Objekte enthält, aber vor allem die Umgebung vollständig zeigt, bereitgestellt werden. Außerdem ist bei einer Ausführungsform des Verfahrens eine generische Ergänzung der Realität möglich, so dass das Verfahren nicht auf Objekte beschränkt ist, die vorher einzeln erfasst wurden. Durch die generische Objektanreicherung kann auch in nicht speziell erfassten Bereichen ein hoher Detailgrad erreicht werden.
  • Da das vorgestellte Verfahren üblicherweise modellbasiert oder regelbasiert aufgebaut ist, können die generischen Ergänzungen auch animiert modelliert werden. So ist es möglich, dass Flugzeuge oder Vögel fliegen, Kühe auf einer Weide laufen oder Blätter vom Baum fallen. In den bisher bekannten Verfahren wird die Realität immer statisch nachgebildet. Ein dynamisches Verhalten ist hierbei nicht vorgesehen. Außerdem können Veränderungen der Darstellung abhängig von der Tageszeit, der Jahreszeit, den Wetterbedingungen usw. vorgenommen werden.
  • Bei einer Umsetzung des Verfahrens werden bei der generischen Nachbildung der realen Landschaft kleinere Unregelmäßigkeiten nicht nachgebildet. Weiterhin können durch eine gewollte Unregelmäßigkeit bei den generisch erzeugten Objekten Merkmale von natürlichen Landschaften erzeugt werden.
  • In Navigationssystemen kann das beschriebene Verfahren die Qualität der Darstellung der Karten erhöhen. Daher wird durch eine realitätsnahe Abbildung der Umgebung die Orientierung in einem Ausschnitt der Karte erleichtert.
  • Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und den beiliegenden Zeichnungen.
  • Es versteht sich, dass die voranstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 zeigt in schematischer Darstellung ein Diagramm zu einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verfahrens zum Bereitstellen einer Karte.
  • 2 zeigt in schematischer Darstellung ein Diagramm zu einer zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verfahrens zum Bereitstellen einer Karte.
  • 3 zeigt in schematischer Darstellung eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Anordnung.
  • Ausführungsformen der Erfindung
  • Die Erfindung ist anhand von Ausführungsformen in den Zeichnungen schematisch dargestellt und wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ausführlich beschrieben.
  • Die Figuren werden zusammenhängend und übergreifend beschrieben, gleiche Bezugszeichen bezeichnen gleiche Komponenten.
  • Für die in 1 gezeigte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Bereitstellen einer Szene 2 für eine Karte 4 ist vorgesehen, dass diese Szene 2 in mehreren Schritten schichtweise aufgebaut wird. In der vorliegenden Ausführungsform ist die Karte 4 zur Darstellung eines realen Raums, hier einer Landschaft, die die Szene 2 umfasst, ausgebildet.
  • Dabei werden in einem ersten Schritt in einer ersten Schicht 6 der Karte 4 reale Objekte 8, 10 platziert. Bei diesen realen Objekten 8, 10 handelt es sich um Verkehrswege, die hier als Straßen ausgebildet sind, sowie um ein markantes Objekt, bei dem es hier um ein Hochhaus handelt. Als reale Objekte sind hier Objekte vorgesehen, die für die Verwendung der Karte 4, hier für die Navigation im Straßenverkehr, wichtig sind.
  • Zwischen den realen Objekten 8, 10 weist die erste Schicht 6 der Karte 4 freie Flächen 13 auf, in denen in einem zweiten Schritt des Verfahrens in einer zweiten Schicht 12 erste Nutzungsflächen 14 für eine Bebauung, eine zweite Nutzungsfläche 15 für ein Industriegebiet und eine dritte Nutzungsfläche 16 für eine Bewaldung eingefügt werden.
  • In einem dritten Schritt des Verfahrens werden in einer dritten Schicht 18 erste generische Objekte 20 sowie zweite generische Objekte 22 bereitgestellt. In einer vierten Schicht 24 werden ergänzend dritte generische Objekte 26 bereitgestellt. Diese genannten generischen Objekte 20, 22, 26 sind zur Darstellung sekundärer Objekte, die sich in ihrer Bedeutung auf die Darstellung der Karte 4 von den wichtigen Objekten unterscheiden, ausgebildet. Dabei handelt sich bei den ersten generischen Objekten 20 um Darstellungen von Häusern, bei den zweiten generischen Objekten 22 um Darstellungen von Industrieanlagen und bei den dritten generischen Objekten 26 um Darstellungen von Bäumen. Die ersten generischen Objekte 20 werden der ersten Nutzungsfläche 14, die zweiten generischen Objekte 22 der zweiten Nutzungsfläche 15 und die dritten generischen Objekte 26 der dritten Nutzungsfläche 16 zugeordnet. Die Szene 2 für die Karte 4 zur Darstellung des Raums wird durch Zusammenfügen der beschriebenen Schichten 6, 12, 18, 24, die sämtliche reale Objekte 8, 10, hier den Verkehrswegen und dem Hochhaus, sowie den generischen Objekten 20, 22, 26 umfassen, zusammengefügt.
  • Das in 2 gezeigte Diagramm zeigt Schritte einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Bereitstellen einer Karte. Dabei werden zunächst Offline-Daten 40 bereitgestellt. Diese Offline-Daten 40 umfassen Daten für ein Höhenmodell 42, für eine Flächennutzung 44, für eine generische Vegetation 46, die für alle Flächennutzungstypen geeignet ist, Daten für wichtige, markante Gebäude 48 im Rahmen eines 3D-Modells, Gebäude-Metadaten 50, die Grundrisse und 3D-Höhen umfassen, Daten für generische Gebäude 52, Verkehrsflächen-Metadaten 54, die Grundrisse und Typen umfassen, Daten für 3D-Verkehrselemente 56, Verkehrselement-Metadaten 58 und Daten für generische Verkehrselemente bzw. Verkehrsobjekte 60.
  • Bei einer nachfolgenden Online-Verarbeitung 62 werden aus den Daten für das Höhenmodell 52 und die Flächennutzung 44 Daten für eine Oberflächentextur 64 der Karte erzeugt. Weiterhin werden aus den Daten für die Flächennutzung 44 und die generische Vegetation 46 Daten für 3D-Pflanzen 66 erzeugt. Aus den Gebäude-Metadaten 50 und den Daten für die generischen Gebäude 52 werden Daten für 3D-Gebäude 68 erzeugt. Aus den Verkehrsflächen-Metadaten 54 werden Daten für 3D-Verkehrswege 70 erzeugt. Aus den Metadaten für Verkehrselemente 58 und den Daten für generische Verkehrselemente 60 werden bei der Online-Verarbeitung 62 Daten für 3D-Verkehrselemente 72 bereitgestellt.
  • Bei einer Bereitstellung der Szene 74 der Karte zur Darstellung des Raums wird aus den Daten für das Höhenmodell 52 und der Oberflächentextur 64 für die Szene 74 ein texturiertes Höhenmodell 76 erzeugt. Die Daten für 3D-Pflanzen 66 werden direkt in die Szene 74 übernommen. Aus den Daten für wichtige Gebäude 48 und den Daten für 3D-Gebäude 68 werden für die Szene 74 geeignete 3D-Gebäude 78 erzeugt. Die Daten für 3D-Verkehrswege 70 werden direkt in die Szene 74 übernommen. Aus den bereits bereitgestellten Daten für 3D-Verkehrselemente 56, 72 werden für die Szene 74 geeignete 3D-Verkehrselemente 80 erzeugt.
  • 3 zeigt in schematischer Darstellung eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Anordnung 100 zum Bereitstellen einer Szene 102 für eine Karte 104, die zur Abbildung eines realen Raums 106, bei dem es sich hier um eine Landschaft handelt, ausgebildet ist. Dabei ist vorgesehen, dass der Raum 106 wichtige Objekte 108 und sekundäre Objekte 110 umfasst. Die Anordnung 100 ist dazu ausgebildet, im Rahmen einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens die wichtigen Objekte 108 von den sekundären Objekten 110 unter Berücksichtigung einer Anwendung der bereitzustellenden Karte 104 zu unterscheiden. Dabei ergibt sich, dass durch die Anordnung 100 bei einer Erzeugung der Szene 102 für die Karte 104 die wichtigen Objekte 108 als reale Objekte 112 und die sekundären Objekte 110 als generische Objekte 114 dargestellt werden.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102004038739 A1 [0005, 0041, 0042]
    • - DE 29913292 U1 [0006, 0044]
    • - DE 19852662 A1 [0007, 0046]

Claims (12)

  1. Verfahren zum Bereitstellen einer Karte (4, 104), die zur Abbildung von Objekten (108, 110) ausgebildet ist, wobei zum Bereitstellen der Karte (4, 104) zwischen wichtigen Objekten (108) und sekundären Objekten (110) unterschieden wird, und wobei die Karte (4, 104) aus realen Objekten (8, 10, 112), die die wichtigen Objekte (108) darstellen, und generischen Objekten (20, 22, 26, 114), die die sekundären Objekte (110) darstellen, kombiniert wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die realen Objekte (8, 10, 112) in der Karte (4, 104) platziert werden und mindestens eine Fläche (13), in der kein reales Objekt (8, 10, 112) platziert wird, als mindestens eine frei nutzbare Fläche (13) definiert wird, wobei in die mindestens eine frei nutzbare Fläche (13) die generischen Objekte (20, 22, 26, 114) eingefügt werden.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die wichtigen Objekte (8, 10, 112) realitätsgetreu dargestellt werden.
  4. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, bei dem anwendungsbezogen entschieden wird, welche Objekte als wichtige Objekte (108) und welche Objekte als sekundäre Objekte (110) eingestuft werden.
  5. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, bei dem die realen Objekte (8, 10, 112) aus einer Datenbasis bereitgestellt werden.
  6. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, bei dem zeitabhängige Variationen der Objekte dargestellt werden, so dass die Objekte in Abhängigkeit aktueller äußerer Bedingungen dargestellt werden.
  7. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, bei dem ein dynamisches Verhalten der Objekte dargestellt wird.
  8. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, bei dem markante Objekte als wichtige Objekte (108) eingestuft werden.
  9. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, mit dem eine zum Durchführen einer Navigation vorgesehene Karte (4, 104) dargestellt wird, wobei mindestens ein Verkehrsweg als reales Objekt (8, 10, 12) dargestellt wird.
  10. Anordnung zum Bereitstellen einer Karte (4, 104), die zur Abbildung von Objekten (108, 110) ausgebildet ist, wobei die Anordnung (100) dazu ausgebildet ist, beim Bereitstellen der Karte (4, 104) zwischen wichtigen Objekten (108) und sekundären Objekten (110) zu unterscheiden und die Karte (4, 104) aus realen Objekten (8, 10, 112), die die wichtigen Objekte (108) darstellen, und generischen Objekten (20, 22, 26, 114), die die sekundären Objekte (110) darstellen, zu kombinieren.
  11. Computerprogramm mit Programmcodemitteln, um alle Schritte eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 9 durchzuführen, wenn das Computerprogramm auf einem Computer oder einer entsprechenden Recheneinheit, insbesondere in einer Anordnung (100) nach Anspruch 10, ausgeführt wird.
  12. Computerprogrammprodukt mit Programmcodemitteln, die auf einem computerlesbaren Datenträger gespeichert sind, um alle Schritte eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 9 durchzuführen, wenn das Computerprogramm auf einem Computer oder einer entsprechenden Recheneinheit, insbesondere in einer Anordnung (100) nach Anspruch 10, ausgeführt wird.
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