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DE102009000564A1 - Fahrzeug, insbesondere Kraftfahrzeug vorzugsweise in Kompaktbauweise - Google Patents

Fahrzeug, insbesondere Kraftfahrzeug vorzugsweise in Kompaktbauweise Download PDF

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DE102009000564A1
DE102009000564A1 DE200910000564 DE102009000564A DE102009000564A1 DE 102009000564 A1 DE102009000564 A1 DE 102009000564A1 DE 200910000564 DE200910000564 DE 200910000564 DE 102009000564 A DE102009000564 A DE 102009000564A DE 102009000564 A1 DE102009000564 A1 DE 102009000564A1
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Germany
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door
seat
driver
floor
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Withdrawn
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DE200910000564
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English (en)
Inventor
Robert Spahl
Jörgen Hilmann
Christian Betz
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Ford Global Technologies LLC
Original Assignee
Ford Global Technologies LLC
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    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D31/00Superstructures for passenger vehicles
    • B62D31/003Superstructures for passenger vehicles compact cars, e.g. city cars
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J5/00Doors
    • B60J5/04Doors arranged at the vehicle sides
    • B60J5/06Doors arranged at the vehicle sides slidable; foldable

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein Fahrzeug 10, insbesondere Kraftfahrzeug in vorzugsweise Kompaktbauweise, mit einem einen Nutzungsraum 11 aufnehmenden, im Wesentlichen in sich verformungssteif ausgebildeten Fahrzeugrahmen 12, mit einer aus 3 Sitzen 14, 15, 16 bestehenden Sitzanordnung 13 mit im Wesentlichen zentral angeordnetem, in der ersten Sitzreihe befindlichem, Fahrersitz 14 und zurückversetzt angeordneten, einzelnen Fahrgastsitzen 15, 16, mit einem rückwärtigen Motor 17 und mit einer auf die Hinterachse 18 einwirkenden Kraftübertragungseinrichtung 19, mit an dem Fahrzeugrahmen 12 angeordneten Fahrzeugtüren 20 und einem Fahrzeugboden 21. Es ist dabei erfindungsgemäß vorgesehen, dass ein Teil 22 des im Türbereich angeordneten Fahrzeugbodens 21 als Teil der jeweiligen Fahrzeugtüre 20 ausgebildet ist.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Fahrzeug nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Grundsätzlich bieten Kraftfahrzeuge der gattungsgemäßen Art eine Reihe von Vorteilen, insbesondere hinsichtlich neuer Führerscheintypen in Europa, bei denen 16-jährige bestimmte Fahrzeuge (< 550 kg) fahren dürfen, und hinsichtlich treibstoffbewusster Fahrzeuge. Dabei stehen insbesondere auch Kriterien wie geringes Gewicht wie etwa die Hälfte eines normalen Fahrzeuges, trotzdem 4 Räder, 3-Sitzer und Spaßaspekte im Vordergrund.
  • Es sind dazu aus dem Stand der Technik eine Reihe derartiger Fahrzeuge bekannt, die in den folgenden Druckschriften beschrieben sind.
  • Das EP 0 547 953 B1 bezieht sich auf ein elektrisches Fahrzeug mit einer Gruppe von Stromsammlern, die einen über eine Übertragung mit den Hinterrädern des Fahrzeuges verbundenen elektrischen Motor speist und die eine T-förmige Gestalt aufweist. Die Mittelschenkel der Gruppe von Stromsammlern ist auf der Längsmittelachse des Fahrzeuges gelegen und deren Querschenkel quer zu der besagten Achse. Es ist dabei vorgesehen, dass dieses Fahrzeug drei Sitze mit oberhalb der Gruppe von Stromsammlern angeordneten Sitzgliedern aufweist und zwar einen Fahrersitz, dessen Sitzglied oberhalb des mittleren Schenkels des T's gelegen ist und zwei einzelne Fahrgastsitze hinter dem Fahrersitz beiderseits desselben und beiderseits des mittleren Schenkels des T's, wobei die Sitzglieder dieser beiden Sitze oberhalb des Querschenkels des T's gelegen sind, wobei die Gruppe von Stromsammlern in der Höhe der Bodenfreiheit gelegen ist und der Fußboden, auf welchem die Füße des Fahrers und der Fahrgäste ruhen, ebenfalls in Höhe der besagten Bodenfreiheit gelegen ist. Es ist dabei gemäß einer Ausführungsform vorgesehen, dass die Gruppe von Stromsammlern von einem das Untergestell des Fahrzeuges bildenden rohrförmigen Aufbau umfasst ist, wobei dieser rohrförmige Aufbau zweckmäßig im wesentlichen zwei an den Seiten des Fahrzeuges gelegene parallele Längsholme, zwei andere auf jeder Seite des mittleren Schenkels des T's gelegene Längsträger, zwei Querstreben vor dem Querschenkel des T's und eine andere Querstrebe vor dem mittleren Schenkel des T's umfasst. Eine derart ausgebildete Anordnung soll ein elektrisches Fahrzeug mit drei Sitzplätzen schaffen, dass kurz ist und keine Behinderung für das Knie des Fahrers veranlasst, wobei gleichfalls die hinteren Fahrgäste einsteigen und aussteigen können sollen, ohne den Fahrer zu behindern und umgekehrt, wenn das Fahrzeug zwei Türen aufweist. Außerdem könne die verfügbare Länge vor den Füssen des Fahrers der Schaffung eines im Falle eines stirnseitigen Zusammenstosses leistungsfähigen Aufbaus dienen, wobei der Fahrer wegen seiner mittleren Lage im Fahrzeug auch gut gegen Seitenstöße dank der das Untergestell bildenden Längsträger bzw. -holme geschützt sein soll. Außerdem soll die Gierentätigkeit klein sein, da die Stromsammler entlang der Achse des Fahrzeuges angeordnet sind. Jedoch ist es für den Fahrer sehr schwer, seinen Platz einzunehmen. Wünschenswert ist bei diesem Fahrzeug insbesondere eine Verbesserung der Möglichkeit des Ein- und Aussteigens des Fahrers und der hinteren Fahrgäste.
  • Die US 5 538 309 A bezieht sich auf ein Fahrzeug mit einer drei Sitze umfassenden Sitzanordnung, wobei die Sitzanordnung zwei hintere Beifahrersitze, die in Querrichtung im wesentlichen miteinander ausgerichtet sind, und einen Fahrersitz enthält, der im wesentlichen mittig zwischen und vor den beiden hinteren Beifahrersitzen angeordnet ist, wobei der Fahrersitz und jeder der beiden hinteren Beifahrersitze eine Mittellinie hat, die durch die Mitte des jeweiligen Sitzes verläuft, wobei die Mittellinien von allen diesen Sitzen im wesentlichen parallel zueinander und zur Längserstreckung des Fahrzeuges verlaufen, wobei die hinteren Beifahrersitze an gegenüberliegenden Seiten der Mittellinie des Fahrersitzes gelegen sind und wobei sich der vordere Fahrersitz in Querrichtung erstreckt, um einen Teil von jedem hinteren Beifahrersitz zu überdecken. Dabei ist vorgesehen, dass das Fahrzeug einen Motor hat, der im wesentlichen in der Mitte der Länge des Fahrzeuges angeordnet ist, dass die beiden hinteren Beifahrersitze zwei getrennte Sitze sind, die voneinander beabstandet und an gegenüberliegenden Seiten der Mittellinie des Fahrersitzes gelegen sind, und dass sich der vordere Fahrersitz nach hinten bis hinter den vorderen Bereich von jedem hinteren Beifahrersitz erstreckt. Dabei ist gemäß einer Ausführungsform vorgesehen, dass bei dem Fahrzeug Vorderradkästen vorgesehen sind, die für jeden der hinteren Beifahrersitze Fußauflagen bilden. Weiterhin kann vorgesehen sein, dass das Fahrzeug einen Treibstofftank hat, der im wesentlichen in der Mitte der Länge des Fahrzeuges angeordnet ist, wobei vorzugsweise der Treibstofftank hinter dem Fahrersitz angeordnet ist.
  • Ein solches Fahrzeug, bei dem sein Motor und vorzugsweise sein Getriebe oder andere schwere Teile im wesentlichen im Mittelbereich seiner Länge angeordnet sind, werde dadurch mit Stabilität versehen. Dies bedeute, dass die Position des Fahrers weiter vorne liege, als beispielsweise bei einem Fahrzeug mit Frontantrieb. Die Mittellage des Fahrersitzes ergebe eine bessere Sicht und fluchtende Betätigungselemente für den Fahrer. Die beiden hinteren Beifahrersitze seien in einem solchen Abstand angeordnet, dass die Tatsache mit Vorteil genutzt werden könne, dass der menschliche Fahrgast im altgemeinen einen breiteren Rumpf oder Körper als die Beine habe und speziell Schultern habe, die breiter als die Breite der Beine seien. Dies ermögliche es, dass Fahrgäste bequem auf hinteren Sitzen sitzen könnten, mit welchen sich der vorne liegende Fahrersitz überlappe. Diese Überlappungsanordnung in Querrichtung ermögliche es, dass der Fahrgastraum eines Fahrzeuges verhältnismäßig schmal gehalten werden könne und trotzdem für Unterbringungsraum für den Fahrer und für mindestens zwei Beifahrer nebeneinander sorge. Die Anordnung ermögliche auch einen verhältnismäßig leichten Zugang zu den Beifahrersitzen. In ähnlicher Weise ermögliche auch die Überlappung des Fahrersitzes nach hinten mit den Beifahrersitzen, dass für einen kompakten, aber bequemen und zugänglichen Fahrgastraum gesorgt werde.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist eines Teile des Tragwerks und ein angrenzendes Teil des Bodens so montiert, dass sie beweglich sind, wenn eine Tür, die am Fahrgastraum montiert ist, geöffnet wird. Dies ermögliche es dem Fahrer, in der in der Mitte sitzenden Stellung seine Füße auf den Boden zu schwingen, wenn sich die Türe öffne. Dies könne dadurch erreicht werden, dass man das Teil des Tragwerks und das Teil des Bodens untrennbar mit der Tür verbunden ausbilde. Jedoch kann die nach oben aufschwingende Tür in Konflikt mit z. B. einer Garagendecke kommen. Auch bei diesem Fahrzeug ist daher insbesondere eine Verbesserung der Möglichkeit des Ein- und Aussteigens des Fahrers und der hinteren Fahrgäste wünschenswert.
  • Das US 3 035 863 A bezieht sich auf eine Fahrzeugtürkonstruktion, bei der ein Ausschnitt eines Bodenbereiches dieses Fahrzeuges im Bereich der Fahrzeugtür herausgeschnitten ist und von dieser in einem im wesentlichen rechten Winkel hervorsteht. Auf diese Weise soll bei einem Schließen der Türe der Flankenbereich dieser den Raum des Bodens an dieser Stelle ausfüllen und einen Bereich der inneren Bodenfläche des Fahrzeugkörpers bilden. Als ein Ergebnis dieser Ausbildung wird im Falle des Aufschwingens der Fahrzeugtüre ein Fahrgast in der Lage sein, seine Beine im Bereich dieses Ausschnittes zu plazieren, um auf diese Weise ein Ein- oder Austeigen aus dem Fahrzeug zu beginnen, indem die Füße an einem Punkt des Bodens plaziert werden, der näher an der Fahrzeuglängsachse des Fahrzeuges ist als es vorher möglich war. Von diesem Standpunkt des Ein- oder Aussteigens aus dem Fahrzeug soll diese Anordnung es dem Fahrgast ermöglichen, sein Fahrzeug in einer weniger gebückten Haltung zu begehen, als das der Fall wäre, wenn der Bodenbereich nicht ausgenommen oder ausgeschnitten wäre. Eine Anwendung der aus dieser Druckschrift bekannten Anordnung ist bisher nur bei konventionellen Fahrzeugen bekannt. Jedoch blockiert bei der verwendeten Drehtür eben jener an der Tür befestigte Bodenteil einen Teil des zum Einsteigen verfügbaren Platzes.
  • Davon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, die bekannten Fahrzeuge unter Beibehaltung der bisherigen Vorteile in der Weise zu verbessern bzw. weiterzuentwickeln, dass die Nachteile der zuvor diskutierten Lösungen vermieden werden, wobei insbesondere eine Verbesserung der Möglichkeit des Ein- und Aussteigens des Fahrers und der hinteren Fahrgäste erreicht werden soll.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass ein Teil des im Türbereich angeordneten Fahrzeugbodens als Teil der Fahrzeugtür ausgebildet ist. Dabei ist vorzugsweise vorgesehen, dass der als Teil der Fahrzeugtüre ausgebildete Teil des im Türbereich angeordneten Fahrzeugbodens einen zusätzlichen, unter das Fahrzeug bewegbaren Fortsatz aufweist. Dabei kann die Türe entweder vorne oder hinten angeschlagen sein oder als Schiebetür ausgebildet sein. Auf diese Weise wird erstmalig mit einfachen Mitteln die Möglichkeit geschaffen, eine deutliche Verbesserung der Möglichkeit des Ein- und Aussteigens des Fahrers und der hinteren Fahrgäste zu erreichen, wobei der Fahrer in einfacher Weise beim Ein- und Aussteigen in den frei gewordenen Bereich des Fahrzeugbodens seitlich des Fahrzeuges treten kann.
  • Dabei kann das Fahrzeug auf einer Fahrzeugseite eine solche Fahrzeugtüre aufweisen, während auf der anderen Fahrzeugseite keine oder eine anders geformte Tür angebracht ist. Insbesondere bei einer nichtsymmetrischen Sitzanordnung ist dies von Vorteil, z. B. wenn nur ein zurückgesetzter Fahrgassitz vorhanden ist und diesem diese Fahrzeugtüre zugeordnet wird.
  • Bei der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist dabei der seitlich des Fahrersitzes angeordnete Bereich des Fahrzeugbodens als Teil der Fahrzeugtüre ausgebildet. Mit diesen Mitteln wird auf besonders einfache Weise das Ein- und Aussteigen des Fahrers und der hinteren Fahrgäste erleichtert.
  • Vorteilhaft ist der als Teil der Fahrzeugtüre ausgebildete Teil des Fahrzeugbodens zumindest teilweise als Fußraum für den dahinterliegenden Fahrgastsitz dient. Bei geschlossener Fahrzeugtür kann der Fahrgast seine Füße dann auf der Fahrzeugtüre selber bzw. dem dazugehörigen Bodenteil abstellen. Beim Öffnen der Fahrzeugtür braucht er nur die Füße anzuheben und kann dann bei geöffneter Fahrzeugtüre direkt auf die Straße treten, ohne eine seitliche Bewegung aus dem Sitz selber ausführen zu müssen.
  • Bei einer bevorzugten Ausführung vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass die Fahrzeugtüren als Schiebetüren oder als Mehrgelenktüren ausgebildet sind. Der Vorteil der Ausbildung als Schiebetür oder Mehrgelenktür liegt insbesondere darin, dass z. B. das Erreichen eines Parkscheinautomaten von dem zentralen Fahrersitz wesentlich erleichtert wird, da nunmehr ein teilweises Aussteigen des Fahrers aus dem Fahrzeug möglich ist, da eine als Schiebetür oder als Mehrgelenktür ausgebildeten Fahrzeugtür sich im Gegensatz zu einer drehbar gelagerten Tür eng an dem besagten Parkscheinautomaten öffnen lassen.
  • Es empfiehlt sich nach einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung, dass der als Teil der jeweiligen Fahrzeugtüre ausgebildete Teil des Fahrzeugbodens schrägwinklig ausgebildet ist, derart, dass bei einer horizontalen Trennbewegung gleichzeitig eine vertikale Trennbewegung erfolgt, so dass das Teil unter den Fahrzeugboden verschwenkbar oder verschiebbar ist. Es wird dadurch also erreicht, dass eine vertikale Trennbewegung während einer horizontalen Türöffnungsbewegung durchgeführt wird, wodurch es möglich ist, einen Teil des Fahrzeugbodens mit der Fahrzeugtüre zu öffnen, und zwar in einer drehbaren, schiebeartigen oder durch ein Mehrfachgelenk geführten Weise. Das Problem dabei ist, dass auch bei Schiebetüren oder Mehrgelenktüren eine Bewegung notwendig ist, die Türe von den Dichtelementen freilegt. Wenn der Fahrzeugboden und die untere Türkante horizontal verlaufen würden, würde der Bodenteil, der mit der Türe geöffnet wird, mit dem übrigen Bodenteil zusammenstoßen.
  • Durch das Vorsehen des Winkels an diesem Bereich des Fahrzeugbodens und der Fahrzeugtüre wird eine vertikale Trennung während der seitlichen Türbewegung erreicht, wodurch eine Öffnung in Längsrichtung möglich ist. Dabei wird ausgenutzt, daß jede normale Schiebtür oder Mehrgelenktür die Bewegung in Längsrichtung mit einer seitlichen horizontalen Bewegung beginnt, um die Tür von den Dichtelementen freizulegen.
  • In einer bevorzugten Ausführung ist der Fahrersitz im wesentlichen zentral angeordnet ist und es sind zwei zurückversetzt angeordnete Fahrgastsitze vorgesehen. Das bietet für den Fahrer eine bessere Übersicht über das gesamte Fahrzeug, da durch die im wesentlichen symmetrische Ausführung weniger tote Sichtbereiche vorliegen. Weiterhin kann ein symmetrisch ausgeführtes Fahrzeug ohne größere Modifikation sowohl in Ländern mit Linksverkehr als auch in Ländern mit Rechtsverkehr vermarktet werden. Damit sinkt der Aufwand für die Entwicklung, die Fertigung und den Vertrieb des Fahrzeuges. Weiterhin bietet das erfindungsgemäße Fahrzeug mit dieser Sitzanordnung eine erhöhte Sicherheit bei Unfällen, da der zentral angeordnete Fahrer recht gut gegen einen Aufprall aus beliebiger Richtung geschützt werden kann, insbesondere wenn Motor und sonstige Antriebskomponenten im Heck das Fahrzeuges untergebracht werden. Die beiden Fahrgäste sind durch die zurückgesetzte Position zumindest bei einem Frontalaufprall sehr gut geschützt. Ein weiterer wichtiger Vorteil ist, dass der Fahrer von beiden Seiten das Fahrzeug betreten kann und daher auch von der Seite des Bürgersteiges einsteigen kann, ohne sich, wie beim normalen Fahrzeug, durch Betreten der Fahrbahn einem Risiko auszusetzen.
  • Vorteilhaft befinden sich die Fußräume für die beiden zurückversetzt angeordneten Fahrgastsitze links und rechts des Fahrersitzes befinden. Damit kann das Fahrzeug komplett symmetrisch aufgebaut werden.
  • Dieses Fahrzeugkonzept nicht auf die gezeigten und beschriebenen Sitze beschränkt. Vielmehr kann das Fahrzeug im hinteren Fahrzeugbereich angeordnete, hinter den Fahrgastsitzen befindliche, weitere Fahrgastsitze aufweisen. Auch kann ein einzelner, weiterer Fahrgastsitz zwischen oder hinter den beiden seitlichen Fahrgastsitzen angeordnet sein. Die beiden Fahrgastsitze können auch als durchgehende Sitzbank ausgeführt sein.
  • Die Erfindung ist in den Figuren der Zeichnung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigen:
  • 1 eine schematische, perspektivische Darstellung des Fahrgestelles des erfindungsgemäßen Fahrzeuges,
  • 2 eine schematische, perspektivische, stark vereinfachte Darstellung des erfindungsgemäßen Fahrzeuges in einer ersten Ausführungsform mit drehbar gelagerten Fahrzeugtüren,
  • 3 eine schematische Darstellung in Oberansicht des Fahrgestelles des erfindungsgemäßen Fahrzeuges,
  • 4 eine schematische Darstellung in Teil-Oberansicht des erfindungsgemäßen Fahrzeuges in der ersten Ausführungsform mit drehbar gelagerten Fahrzeugtüren,
  • 5 eine schematische Darstellung in Teil-Oberansicht des erfindungsgemäßen Fahrzeuges in einer zweiten Ausführungsform mit Schiebetüren,
  • 6 eine schematische, stark vereinfachte Vorderansicht des erfindungsgemäßen Fahrzeuges an einem Parkscheinautomaten,
  • 7 eine schematische Darstellung in Teil-Oberansicht des erfindungsgemäßen Fahrzeuges an einem Parkscheinautomaten,
  • 8 eine schematische, stark vereinfachte Vorderansicht des erfindungsgemäßen Fahrzeuges in einer Ausführungsform mit unten schrägwinklig ausgebildeten Fahrzeugtüren,
  • 9 eine Teilansicht einer schrägwinklig ausgebildeten Fahrzeugtüre gemäß der Ausführungsform nach 8.
  • Das erfindungsgemäß ausgebildete Fahrzeug ist generell mit 10 bezeichnet. Es handelt sich insbesondere um ein Kraftfahrzeug in vorzugsweise Kompaktbauweise. Das erfindungsgemäße Fahrzeug 10 umfasst, siehe dazu zunächst die 1 oder 2 der Zeichnung mit schematischen, perspektivischen Darstellungen des Fahrgestelles des erfindungsgemäßen Fahrzeuges 10 bzw. des erfindungsgemäßen Fahrzeuges 10 selbst, einen Nutzungsraum 11 aufnehmenden, im wesentlichen in sich verformungssteif ausgebildeten Fahrzeugrahmen 12 und eine aus 3 Sitzen 14, 15, 16 bestehende Sitzanordnung 13 mit im wesentlichen zentral angeordnetem, in der ersten Sitzreihe befindlichem, Fahrersitz 14 und zurückversetzt angeordneten, einzelnen Fahrgastsitzen 15, 16. Das erfindungsgemäß ausgebildete Fahrzeug 10 umfasst weiterhin, siehe dazu z. B. die 3 der Zeichnung mit einer Oberansicht des Fahrgestelles des erfindungsgemäßen Fahrzeuges, einen rückwärtigen Motor 17 und eine Hinterachse 18, sowie an dem Fahrzeugrahmen 12 angeordnete Fahrzeugtüren 20 und einen Fahrzeugboden 21, siehe z. B. wieder die 2.
  • Bei dem erfindungsgemäß ausgebildeten Fahrzeug 10 ist nun vorgesehen, dass ein Teil 22 des im Türbereich angeordneten Fahrzeugbodens 21 als Teil der jeweiligen Fahrzeugtüre 20 ausgebildet ist, siehe dazu z. B. die 2, 4 oder 5 der Zeichnung. Die 4 und 5 zeigen dabei Teil-Oberansichten des erfindungsgemäßen Fahrzeuges 10 in verschiedenen Ausführungsformen. Es ist dabei in dieser Ausführungsform vorgesehen, dass der als Teil der Fahrzeugtüre 20 ausgebildete Teil 22 des im Türbereich angeordneten Fahrzeugbodens 21 so ausgeprägt ist, daß er zumindest teilweise unter das Fahrzeug bewegt werden kann. Auf diese Weise wird erstmalig mit einfachen Mitteln eine deutliche Verbesserung der Möglichkeit des Ein- und Aussteigens des Fahrers und der hinteren Fahrgäste erreicht, wobei der Fahrer in einfacher Weise beim Ein- und Aussteigen in den frei gewordenen Bereich A, siehe 3, des Fahrzeugbodens 21 seitlich des Fahrzeuges 10 treten kann. Bei den dargestellten Ausführungsformen ist dabei der seitlich des Fahrersitzes 14 angeordnete Bereich des Fahrzeugbodens 21 als Teil der jeweiligen Fahrzeugtüre 20 ausgebildet, mit diesen Mitteln wird auf besonders einfache Weise das Ein- und Aussteigen des Fahrers und der hinteren Fahrgäste erleichtert.
  • Bei der in der 4 der Zeichnung dargestellten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fahrzeuges 10 sind die Fahrzeugtüren 20 als drehbar gelagerte Türen ausgebildet. Bei der in der 5 der Zeichnung dargestellten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fahrzeuges 10 sind die Fahrzeugtüren 20 als Schiebetüren oder alternativ dazu als Mehrgelenktüren ausgebildet. Der Vorteil der Ausbildung als Schiebetüren oder als Mehrgelenktüren liegt insbesondere darin, dass z. B. das Erreichen eines Parkscheinautomaten P, siehe die 6 und 7 der Zeichnung, von dem zentralen Fahrersitz wesentlich erleichtert wird, da nunmehr ein teilweises Aussteigen des Fahrers aus dem Fahrzeug möglich ist, da die als Schiebetüren oder als Mehrgelenktüren ausgebildeten Fahrzeugtüren 20 sich im Gegensatz zu einer drehbar gelagerten Tür eng an dem besagten Parkscheinautomaten P öffnen lassen. Eine drehbar gelagerte Türe N würde dabei an dem Parkscheinautomaten P anstoßen, wie dies in der 7 der Zeichnung angedeutet ist und zwar unabhängig davon, ob die Tür vorne oder hinten angeschlagen ist.
  • Bei der in den 8 bzw. 9 der Zeichnung dargestellten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fahrzeuges 10 ist der als Teil der jeweiligen Fahrzeugtüre 20 ausgebildete Teil 22 des Fahrzeugbodens 21 schrägwinklig ausgebildet. Es wird dadurch erreicht, siehe insbesondere die 9, dass eine vertikale Trennbewegung während einer horizontalen Türöffnungsbewegung durchgeführt wird, wodurch es möglich ist, einen Teil des Fahrzeugbodens 21 mit der Fahrzeugtüre 20 zu öffnen, und zwar in einer drehbaren, schiebeartigen oder von einem Mehrgelenksystem geführten Weise. Das Problem dabei ist, dass bei einer normale Schiebetüre oder Mehrgelenktüre, wenn der Fahrzeugboden 21 und die untere Türkante horizontal verlaufen würden, das Bodenteil, der mit der Türe geöffnet wird, mit dem übrigen Bodenteil zusammenstoßen würde. Durch das Vorsehen des Winkels an diesem Bereich des Fahrzeugbodens 21 und der Fahrzeugtüre 20 wird eine vertikale Trennung während der seitlichen Türbewegung erreicht, wodurch eine Öffnung in Längsrichtung möglich ist. Dabei wird ausgenutzt, daß jede normale Schiebtür oder Mehrgelenktür die Bewegung in Längsrichtung mit einer seitlichen horizontalen Bewegung beginnt, um die Tür von den Dichtelementen freizulegen.
  • Schließlich kann außerdem gemäß einer in den Fig. der Zeichnung nicht dargestellten Ausführungsform das Fahrzeug einen im hinteren Fahrzeugbereich angeordneten, hinter den einzelnen Fahrgastsitzen befindlichen, weiteren Fahrgastsitz aufweisen.
  • Wie bereits erwähnt, sind die dargestellten Ausführungsformen nur beispielsweise Verwirklichungen der Erfindung, diese ist nicht darauf beschränkt, es sind vielmehr noch mancherlei Abänderungen und Ausbildungen möglich. So kann das erfindungsgemäße Fahrzeug 10 insbesondere eine von den dargestellten bzw. beschriebenen Arten von Fahrzeugen abweichende Ausbildung aufweisen.
  • 10
    Fahrzeug
    11
    Nutzungsraum (von 10)
    12
    Fahrzeugrahmen
    13
    Sitzanordnung (von 10)
    14
    Fahrersitz
    15
    Fahrgastsitz, links
    16
    Fahrgastsitz, rechts
    17
    Motor
    18
    Hinterachse
    20
    Fahrzeugtür
    21
    Fahrzeugboden
    22
    Teil von 21 bei 20
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 0547953 B1 [0004]
    • - US 5538309 A [0005]
    • - US 3035863 A [0008]

Claims (9)

  1. Fahrzeug (10), insbesondere Kraftfahrzeug in vorzugsweise Kompaktbauweise, mit einem Fahrzeugrahmen (12), mit einem in einer ersten Sitzreihe befindlichem Fahrersitz (14) und mindestens einem zurückversetzt angeordneten Fahrgastsitz (15, 16), mit zumindest einer am Fahrzeugrahmen (12) angeordneten Fahrzeugtür (20) und einem Fahrzeugboden (21), dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil (22) des im Türbereich angeordneten Fahrzeugbodens (21) als Teil der Fahrzeugtüre (20) ausgebildet ist.
  2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der als Teil der Fahrzeugtüre (20) ausgebildete Teil (22) des im Türbereich angeordneten Fahrzeugbodens (21) einen zusätzlichen, unter das Fahrzeug (10) bewegbaren Fortsatz (23) aufweist.
  3. Fahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der seitlich des Fahrersitzes (14) angeordnete Bereich des Fahrzeugbodens (21) als Teil der Fahrzeugtüre (20) ausgebildet ist.
  4. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der als Teil der Fahrzeugtüre (20) ausgebildete Teil (22) des Fahrzeugbodens (21) schrägwinklig ausgebildet ist, derart, dass bei einer horizontalen Trennbewegung gleichzeitig eine vertikale Trennbewegung erfolgt, so dass das Teil (22) unter den Fahrzeugboden (21) verschenkbar oder verschiebbar ist.
  5. Fahrzeug nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der als Teil der Fahrzeugtüre (20) ausgebildete Teil (22) des Fahrzeugbodens (21) zumindest teilweise als Fußraum für den dahinterliegenden Fahrgastsitz (15, 16) dient.
  6. Fahrzeug nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrzeugtür (20) als drehbar gelagerte Tür, als Schiebetür, oder Mehrgelenktür ausgebildet ist.
  7. Fahrzeug nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrersitz (14) im wesentlichen zentral angeordnet ist und zwei zurückversetzt angeordnete Fahrgastsitze (15, 16) vorgesehen sind.
  8. Fahrzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Fußräume für die beiden zurückversetzt angeordneten Fahrgastsitze (15, 16) links und rechts des Fahrersitzes (14) befinden.
  9. Fahrzeug nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrzeug (10) im hinteren Fahrzeugbereich angeordnete, hinter den Fahrgastsitzen (15, 16) befindliche, weitere Fahrgastsitze aufweist.
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