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DE102009009887A1 - Verfahren zum Betrieb eines Fahrzeuges auf einem Prüfstand, insbesondere Rollenprüfstand - Google Patents

Verfahren zum Betrieb eines Fahrzeuges auf einem Prüfstand, insbesondere Rollenprüfstand Download PDF

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DE102009009887A1
DE102009009887A1 DE200910009887 DE102009009887A DE102009009887A1 DE 102009009887 A1 DE102009009887 A1 DE 102009009887A1 DE 200910009887 DE200910009887 DE 200910009887 DE 102009009887 A DE102009009887 A DE 102009009887A DE 102009009887 A1 DE102009009887 A1 DE 102009009887A1
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DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
control unit
roller type
test stand
type test
Prior art date
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Ceased
Application number
DE200910009887
Other languages
English (en)
Inventor
Norbert Dipl.-Ing. Komoschinski
Jens Dipl.-Ing. Thiemann (FH)
Stephan Dipl.-Ing. Knoll (FH)
Andreas Dipl.-Ing. Spohn (FH)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
Daimler AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Daimler AG filed Critical Daimler AG
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Ceased legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M17/00Testing of vehicles
    • G01M17/007Wheeled or endless-tracked vehicles
    • G01M17/0072Wheeled or endless-tracked vehicles the wheels of the vehicle co-operating with rotatable rolls
    • G01M17/0074Details, e.g. roller construction, vehicle restraining devices

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Engines (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb eines Fahrzeuges (1) auf einem Prüfstand, insbesondere Rollenprüfstand (2), wobei das Fahrzeug (1) in Abhängigkeit von mittels einer Steuereinheit (3) in einem Fernsteuerbetrieb (FB) vorgebbaren Parametern (P) geregelt und/oder gesteuert wird, wobei bei einem manuellen Eingreifen in Fahrzeugfunktionen unmittelbar an dem Fahrzeug (1) und/oder einem Ermitteln, dass sich das Fahrzeug (1) außerhalb des Rollenprüfstandes (2) befindet, der Fernsteuerbetrieb (FB) des Fahrzeuges (1) deaktiviert wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb eines Fahrzeuges auf einem Prüfstand, insbesondere Rollenprüfstand, wobei das Fahrzeug in Abhängigkeit von über einen Fernsteuerbetrieb vorgebbaren Parametern geregelt und/oder gesteuert wird.
  • In der DE 102 36 620 A1 sind ein Kraftfahrzeug, eine Fahrprüfeinrichtung, ein Fahrprüfprogramm und ein Prüfstand bekannt. Das Fahrzeug weist eine Steuereinrichtung auf, welche an eine externe elektronische Fahrprüfeinrichtung ankoppelbar ist. Dabei gibt die Fahrprüfeinrichtung Fahrsignale vor, die von der Steuereinrichtung empfangen werden. Die Fahrsignale werden anstelle von Fahrer-Eingriffen zur Beeinflussung eines Fahrantriebsstranges des Kraftfahrzeuges herangezogen, um das Fahrzeug auf dem Prüfstand unter Fahrbedingungen, die durch die Fahrsignale vorgebbar sind, zu prüfen. Die Vorgabe der Fahrsignale wird beispielsweise durchgeführt, um Prüfungen des Fahrzeuges in Bezug auf Verbrauchsmessungen, Abgasmessungen und/oder Verschleißuntersuchungen durchzuführen. Dabei ist zur Prüfung des Fahrzeuges weder ein Fahrer noch mechanische Hilfsmittel im Fahrzeug erforderlich.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gegenüber dem Stand der Technik verbessertes Verfahren zum Betrieb eines Fahrzeuges auf einem Prüfstand, insbesondere Rollenprüfstand, anzugeben.
  • Die Aufgabe wird hinsichtlich des Verfahrens erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 und hinsichtlich der Vorrichtung durch die im Anspruch 6 angegebenen Merkmale gelöst.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zum Betrieb eines Fahrzeuges auf einem Prüfstand, insbesondere Rollenprüfstand, sieht vor, dass das Fahrzeug in Abhängigkeit von mittels einer Steuereinheit in einem Fernsteuerbetrieb vorgebbaren Parametern geregelt und/oder gesteuert wird. Erfindungsgemäß wird bei einem manuellen Eingreifen in Fahrzeugfunktionen unmittelbar an dem Fahrzeug und/oder einem Ermitteln, dass sich das Fahrzeug außerhalb des Rollenprüfstandes befindet, der Fernsteuerbetrieb des Fahrzeuges deaktiviert. Dabei kann die Deaktivierung des Fernsteuerbetriebes vorzugsweise auch als Notabschaltung bezeichnet werden.
  • In Gewinn bringender Weise ist durch die Notabschaltung vermieden, dass eine Person in einen Fahrbetrieb des Fahrzeuges eingreifen kann, wodurch anhand des Fernsteuerbetriebs des Fahrzeuges z. B. undefinierbare Zustände auftreten können, die an dem Geschehen beteiligte Personen gefährden. Vorzugsweise sind durch das erfindungsgemäße Verfahren in besonders vorteilhafter Weise ein Personenschutz sowie ein störungsfreier Betrieb des Fahrzeuges auf dem Rollenprüfstand sichergestellt.
  • Darüber hinaus wird ebenfalls eine Möglichkeit einer Verfälschung von Prüfergebnissen hinsichtlich des auf dem Rollenprüfstand angeordneten Fahrzeuges durch manuelles Eingreifen in Fahrzeugfunktionen, d. h. in den Fahrbetrieb des Fahrzeuges, in vorteilhafter Weise ausgeschlossen.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand von Zeichnungen näher erläutert.
  • Dabei zeigen:
  • 1 schematisch ein Fahrzeug in einer Seitenansicht, wobei das Fahrzeug auf einem Rollenprüfstand angeordnet ist und anhand einer Steuereinheit in einem Fernsteuerbetrieb geregelt und/oder gesteuert wird, und
  • 2 schematisch eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • Einander entsprechende Teile sind in den Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
  • In 1 ist ein Fahrzeug 1 dargestellt, welches sich auf einem Prüfstand, insbesondere auf einem Rollenprüfstand 2, befindet. Beispielsweise wird das Fahrzeug 1 auf einen Rollenprüfstand 2 verbracht, um an dem Fahrzeug 1 z. B. Verbrauchsmessungen, Abgasmessungen und/oder Verschleißmessungen durchzuführen sowie Fahrzeugfunktionen zu überprüfen.
  • Der Rollenprüfstand 2 ist ein Funktionsprüfstand, bei dem beispielsweise eine Leistungsmessung durch eine Übertragung einer Bewegung von Fahrzeugrädern 1.1 auf die Rollen 2.1 des Rollenprüfstandes 2 erfolgt.
  • Hierzu ist eine Steuereinheit 3, beispielsweise ein Personalcomputer, vorgesehen, welche Parameter P zum Betrieb des Fahrzeuges 1 vorgibt. Dabei wird das Fahrzeug 1 über die Steuereinheit 3 in vorteilhafter Weise in einem Fernsteuerbetrieb FB betrieben, d. h. geregelt und/oder gesteuert. Beispielsweise ist ein durch die Steuereinheit 3 vorgebbarer Parameter P ein Antriebsmoment, d. h. ein von einem Motor des Fahrzeuges 1 an eine Kurbelwelle abgegebenes Drehmoment. Unter einem Fernsteuerantrieb FB wird ein so genannter Remote-Betrieb verstanden, bei dem Betriebsfunktionen des Fahrzeuges 1 außerhalb des Fahrzeuges beispielsweise von der Steuereinheit 3 vorgegeben und an eine oder mehrere Steuergeräte 4, 6, 7 im Fahrzeug 1 übertragen werden.
  • Um das Fahrzeug 1 in den Fernsteuerbetrieb FB zu versetzen, wird die Steuereinheit 3 über eine Diagnoseschnittstelle mit einem Steuergerät im Fahrzeug 1, beispielsweise einem Steuergerät 4 eines elektronischen Stabilitätsprogramms, im Weiteren als ESP-Steuergerät 4 bezeichnet, verbunden, wie in 2 näher gezeigt ist. Die Steuereinheit 3 und das Steuergerät 4 sind beispielsweise drahtlos über eine Funkverbindung oder drahtgebunden über ein Bussystem miteinander daten- und signaltechnisch verbunden.
  • Z. B. gibt die Steuereinheit 3 ein positives Antriebsmoment P1, die über ein im Fahrzeug 1 angeordnetes Bussystem, insbesondere einem CAN-Bussystem 5 dem ESP-Steuergerät 4 zugeführt wird.
  • Das ESP-Steuergerät 4 ist mit einem Motorsteuergerät 6 des Fahrzeuges 1 verbunden, wobei neben dem Motorsteuergerät 6 ein Getriebesteuergerät 7 angeordnet ist. Dabei können das Motorsteuergerät 6 und das Getriebesteuergerät 7 auch als eine Baueinheit zusammengefasst sein. Auch kann die Steuereinheit 3 über die Diagnoseschnittstelle direkt mit dem Motorsteuergerät 6 und/oder dem Getriebesteuergerät 7 verbunden sein.
  • Das ESP-Steuergerät 4 leitet die durch die Steuereinheit 3 vorgegebene Parameter P, insbesondere das positive Antriebsmoment P1 über das CAN-Bussystem 5 an das Motorsteuergerät 6 und damit auch an das Getriebesteuergerät 7 weiter.
  • Wird von der Steuereinheit 3 ein negatives Antriebsmoment P2, also ein Abbremsen des Fahrzeuges 1 in Form eines Signals an das ESP-Steuergerät 4 gesandt, löst das ESP-Steuergerät 4 den Abbremsvorgang aus. Hierzu wird regelnd und/oder steuernd in eine Bremsfunktion des Fahrzeuges 1 eingegriffen.
  • Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, dass bei einem manuellen Eingreifen in Fahrzeugfunktionen unmittelbar an dem Fahrzeug 1 und/oder bei einem Ermitteln, dass sich das Fahrzeug 1 außerhalb des Rollenprüfstandes 2 befindet, der Fernsteuerbetrieb FB des Fahrzeuges 1 deaktiviert wird, wobei die Deaktivierung vorzugsweise auch als Notabschaltung bezeichnet werden kann.
  • Bei Deaktivierung des Fernsteuerbetriebes FB kann in einer möglichen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens gleichzeitig ein Antriebsmoment von Null vorgegeben und eingestellt werden, wodurch das Fahrzeug 1 ausrollt.
  • Dadurch, dass die Steuereinheit 3 über das im Fahrzeug 1 angeordnete CAN-Bussystem 5 direkt mit dem ESP-Steuergerät 4 und darüber indirekt mit dem Motorsteuergerät 6 und dem Getriebesteuergerät 7 verbunden ist, ist es möglich, Fahrbetriebsparameter P3 des Fahrzeuges 1 zu überwachen sowie Messergebnisse M aus dem Getriebesteuergerät 7, dem Motorsteuergerät 6 und/oder dem ESP-Steuergerät 4 auszulesen.
  • Insbesondere werden Fahrbetriebsparameter P3 des Fahrzeuges 1 überwacht, um ein manuelles Eingreifen in Fahrzeugfunktionen des Fahrzeuges 1 zu erfassen. Darüber hinaus wird anhand der Überwachung der Fahrbetriebsparameter P3 auch erfasst, dass das Fahrzeug 1 nicht auf den Rollenprüfstand 2 angeordnet ist. Hierzu sieht das erfindungsgemäße Verfahren vor, dass als Fahrbetriebsparameter P3 beispielsweise ein Lenkwinkel, eine Gierrate, eine Längs-/Querbeschleunigung, eine Neigung des Fahrzeuges 1, eine Betätigung eines Brems-/Fahrpedals und/oder Raddrehzahlen von Fahrzeugrädern 1.1 des Fahrzeuges 1 überwacht werden.
  • Hinsichtlich des Lenkwinkels, der Gierrate, der Längs-/Querbeschleunigung, der Neigung und einem Vergleich der Raddrehzahlen ist vorgesehen, dass Schwellwerte S vorgegeben werden, wobei bei Überschreiten und/oder Unterschreiten der vorgegebenen Schwellwerte S ermittelt wird, dass ein manuelles Eingreifen in den Fahrbetrieb erfolgt und/oder dass das Fahrzeug 1 nicht auf dem Rollenprüfstand 2 angeordnet ist.
  • Bei dem Vergleich der Raddrehzahlen der Fahrzeugräder 1.1 wird in vorteilhafter Weise ein erster Schwellwert S vorgegeben, der Unterschiede der Raddrehzahlen zwischen linken und rechten Fahrzeugrädern 1.1 repräsentiert. Zusätzlich ist vorgesehen, dass ein zweiter Schwellwert S hinterlegt wird, anhand dessen ein Unterschied der Raddrehzahlen zwischen den Fahrzeugrädern 1.1 der Vorder- und Hinterachse des Fahrzeuges 1 ermittelt werden kann.
  • Ferner ist auch vorgesehen, dass eine ununterbrochene Kommunikation zwischen der Steuereinheit und dem ESP-Steuergerät 4 überwacht wird.
  • Befinden sich die Fahrtbetriebsparameter P3 des Fahrzeuges 1 in einem so genannten Normbereich, also unterhalb der festgelegten Schwellwerte S, ist es möglich, den Fernsteuerbetrieb FB zwischen Steuereinheit 3 und Fahrzeug 1 zu aktivieren.
  • Hierzu wird in besonders vorteilhafter Weise vorgeschlagen, dass der Fernsteuerbetrieb FB zwischen Fahrzeug 1 und Steuereinheit 3, insbesondere zum Schutz von Personen, ausschließlich über eine Zugriffsberechtigung, beispielsweise eine Zahlenkodierung aktiviert werden kann. Dabei sendet die Steuereinheit 3 eine Zahlenfolge in Form eines Signals an das ESP-Steuergerät 4. Ist die Zahlenfolge korrekt, d. h. stimmt die Zahlenfolge mit einer in dem ESP-Steuergerät 4 hinterlegten Zahlenfolge überein, sendet das ESP-Steuergerät 4 ebenfalls eine Zahlenfolge in Form eines Signals an die Steuereinheit 3.
  • Vorzugsweise wird der Fernsteuerbetrieb FB erst dann aktiviert, wenn die Steuereinheit 3 die korrekte Zahlenfolge empfangen hat.
  • Befindet sich das Fahrzeug 1 beispielsweise nicht auf dem Rollenprüfstand 2, ist anhand des erfindungsgemäßen Verfahrens in vorteilhafter Weise vermieden, dass der Fernsteuerbetrieb FB aktiviert werden kann. Dadurch ist es nicht möglich in Fahrzeugfunktionen des Fahrzeuges 1 einzugreifen, wodurch besonders bevorzugt ein Schutz von in dem Fahrzeug 1 befindlichen Personen sichergestellt ist.
  • Beispielsweise wird anhand einer Bewertung eines Lenkwinkels, einer Gierrate, einer Längs-/Querbeschleunigung und einer Neigung des Fahrzeugs erfasst, dass das Fahrzeug 1 nicht auf dem Rollenprüfstand 2 angeordnet ist. Der Fernsteuerbetrieb FB kann somit nicht aktiviert werden.
  • Ein manuelles Eingreifen in Fahrzeugfunktionen wird beispielsweise anhand eines Betätigens des Fahr-/Bremspedals erfasst.
  • Anhand des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Betrieb eines Fahrzeuges 1 auf einem Rollenprüfstand 2 ist in vorteilhafter Weise ein Personenschutz, ein sicherer Betrieb des Fahrzeuges 1 auf dem Rollenprüfstand 2 sowie eine Vermeidung einer Verfälschung von Messergebnissen M durch manuelles Eingreifen in Fahrzeugfunktionen des Fahrzeuges 1 sichergestellt.
  • Die Verbindung zwischen der Steuereinheit und dem Steuergerät im Fahrzeug kann statt über die Diagnoseschnittstelle auch über eine andere Fahrzeugschnittstelle hergestellt werden. Die Steuereinheit kann auch statt mit dem ESP-Steuergerät mit einem anderen Steuergerät des Fahrzeugs, beispielsweise der Motorsteuergerät verbunden sein, welches die Signale der Steuereinheit an die anderen Steuergeräte weiterleitet.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 10236620 A1 [0002]

Claims (6)

  1. Verfahren zum Betrieb eines Fahrzeuges (1) auf einem Prüfstand, insbesondere Rollenprüfstand (2), wobei das Fahrzeug (1) in Abhängigkeit von mittels einer Steuereinheit (3) in einem Fernsteuerbetrieb (FB) vorgebbaren Parametern (P) geregelt und/oder gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem manuellen Eingreifen in Fahrzeugfunktionen unmittelbar an dem Fahrzeug (1) und/oder einem Ermitteln, dass sich das Fahrzeug (1) außerhalb des Rollenprüfstandes (2) befindet, der Fernsteuerbetrieb (FB) des Fahrzeuges (1) deaktiviert wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Überprüfung des manuellen Eingreifens in Fahrzeugfunktionen und/oder zum Ermitteln, dass sich das Fahrzeug (1) außerhalb des Rollenprüfstandes (2) befindet, zumindest Fahrbetriebsparameter (P3) erfasst und überwacht werden.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass für die Fahrbetriebsparameter (P3) Schwellwerte (S) vorgegeben werden und die Fahrbetriebsparameter (P3) auf ein Unter- und/oder Überschreiten von zugehörigen Schwellwerten überwacht werden.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Fernsteuerbetrieb (FB) des Fahrzeuges (1) über eine Zugriffsberechtigung aktiviert wird.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Fernsteuerbetrieb (FB) über eine Zahlenkodierung aktiviert wird.
  6. Vorrichtung zum Betrieb eines Fahrzeuges (1) auf einem Prüfstand, insbesondere Rollenprüfstand (2), wobei das Fahrzeug (1) in Abhängigkeit von mittels einer Steuereinheit (3) in einem Fernsteuerbetrieb (FB) vorgebbaren Parametern (P) regelbar und/oder steuerbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem manuellen Eingreifen in Fahrzeugfunktionen unmittelbar an dem Fahrzeug (1) und/oder einem Ermitteln, dass sich das Fahrzeug (1) außerhalb des Rollenprüfstandes (2) befindet, der Fernsteuerbetrieb (FB) des Fahrzeuges (1) deaktivierbar ist.
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