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Die
Erfindung betrifft einen Propellerflügel für einen Propeller gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
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Weiter
betrifft die Erfindung einen Propeller für ein Windenergiemodul gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 4.
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Zudem
betrifft die Erfindung ein Innengehäuse für ein Windenergiemodul gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 14.
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Auch
betrifft die Erfindung ein Außengehäuse für ein Windenergiemodul
zur Aufnahme eines Innengehäuses
gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 20.
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Die
Erfindung betrifft weiterhin ein Strömungsleitmittel zur Umlenkung
eines anströmenden Fluids
gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 27.
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Zudem
betrifft die Erfindung ein Mantelgehäuse für ein Windenergiemodul gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 30.
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Weiter
betrifft die Erfindung eine Propellerwechseleinrichtung für ein Windenergiemodul
gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 35.
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Darüber hinaus
betrifft die Erfindung ein Windenergiemodul zur Erzeugung von elektrischer Energie
aus Windkraft gemäß dem Anspruch
36.
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Die
Erfindung betrifft auch eine Windenergieanlage zur Erzeugung von
elektrischer Energie aus Windkraft gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
40.
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Nicht
zuletzt trifft die Erfindung die Verwendung einer Windenergieanlage
gemäß dem Anspruch
52 und 53.
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Aus
dem Stand der Technik sind allgemein Propeller und Flügel für Windenergiemodule
sowie Windenergiemodule wie Windräder und dergleichen zur Gewinnung
elektrischer Energie aus Windkraft bekannt. Die gemäß dem Stand
der Technik bekannten Lösungen
sind insbesondere für
die Erzeugung großer
Mengen an elektrischer Energie ausgelegt und sind deshalb in der
Regel nicht schon bei kleinen oder geringen Windgeschwindigkeiten
einsetzbar.
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Es
ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Propellerflügel für einen
Propeller, einen Propeller für
ein Windenergiemodul, ein Innengehäuse für ein Windenergiemodul, ein
Außengehäuse für ein Windenergiemodul,
ein Mantelgehäuse
für ein
Windenergiemodul, eine Propellerwechseleinrichtung für ein Windenergiemodul,
ein Windenergiemodul sowie eine Windenergieanlage zu schaffen, welche
bereits bei geringen Windgeschwindigkeiten effektiv Energie aus
Windkraft erzeugen.
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Diese
und weitere Aufgaben werden ausgehend von einem Propellerflügel nach
Anspruch 1, einen Propeller nach Anspruch 4, einem Innengehäuse nach
Anspruch 14, einem Außengehäuse nach
Anspruch 20, einem Strömungsleitmittel
nach Anspruch 27, einem Mantelgehäuse nach Anspruch 30, einer Propellerwechseleinrichtung
nach Anspruch 35, einem Windenergiemodul nach Anspruch 36 und einer Windenergieanlage
nach Anspruch 40 in Verbindung mit deren Merkmalen gelöst.
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Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben
oder werden nachstehend zusammen mit der Beschreibung der Figuren
angegeben.
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Die
Erfindung schließt
die technische Lehre ein, dass bei einem Propellerflügel für einen
Propeller, mit einem Flügelkörper, vorgesehen
ist, dass der Flügelkörper mindestens
eine Düseneinheit
aufweist, welche ein an dem Flügelkörper anströmendes Fluid beschleunigt.
Zur Gewinnung von Energie aus Windenergie wird der Propellerflügel angeströmt. Dabei umströmt ein Fluid,
beispielsweise Wind, ein Propellerprofil und aufgrund der Ausformung
des Profils wird der Propellerflügel
bewegt. Um auch bei geringen Windgeschwindigkeiten eine Bewegung
des Propellerflügels
zu bewirken, ist eine Düseneinheit an
dem Flügelkörper vorgesehen,
welche bei Anströmung
des anströmenden
Fluids beschleunigt, sodass eine größere Energiegewinnung realisierbar
ist.
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In
einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass die Düseneinheit mindestens
eine in dem Flugkörper
ausgebildete Eingangsöffnung
umfasst. Die Düseneinheit
kann an dem Propeller oder in dem Propeller ausgebildet sein. Dabei
kann die Düseneinheit
in Strömungsrichtung
vorne oder hinten an den Flügelkörpern ausgebildet
sein. Bevorzugt strömt
das anströmende
Fluid durch eine Eingangsöffnung
in die Düseneinheit
ein.
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In
einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass die Düseneinheit
mindestens eine in dem Flugkörper
ausgebildete Ausgangsöffnung
umfasst. Das durch die Eingangsöffnung
einströmende
Fluid kann durch die Ausgangsöffnung
aus der Düseneinheit
entweichen, wobei das durch die Düseneinheit strömende Fluid dabei
beschleunigt wird. Entsprechende Strömungsmittel sind in der Düseneinheit
vorgesehen, beispielsweise eine Querschnittsveränderung, die eine Beschleunigung
des durchströmenden
Fluids bewirken. Beim Ausströmen
des beschleunigten Fluids entstehen Kräfte, welche eine Bewegung des
Propellerflügels
verstärken,
sodass eine größere Menge
an Energie gewinnbar ist.
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Die
Erfindung schließt
weiter die technische Lehre ein, dass bei einem Propeller für ein Windenergiemodul,
umfassend mindestens einen sich radial von einem drehbar gelagerten
Mittelteil erstreckenden Flügel
vorgesehen ist, dass der Flügel
als erfindungsgemäßer Propellerflügel ausgebildet
ist. Auf diese Weise lässt
sich auch bei geringen Windgeschwindigkeiten oder Anströmgeschwindigkeiten
effektiv Energie gewinnen.
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In
einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass die Propellerflügel aus
einem Werkstoff für
den Leichtbau ausgebildet sind, ausgewählt aus der Gruppe der Werkstoffe
mit einem spezifischen Gewicht im Bereich von etwa kleiner gleich
5 Gramm pro Kubikzentimeter, bevorzugt etwa kleiner gleich 4 Gramm
pro Kubikzentimeter, weiter bevorzugt von etwa kleiner gleich 3 Gramm
pro Kubikzentimeter und am meisten bevorzugt von etwa kleiner gleich
2 Gramm pro Kubikzentimeter. Durch den Leichtbau lässt sich
der Propellerflügel
schon bei kleinsten Wind- oder Anströmgeschwindigkeiten etwa ab
0,3 m/s, bevorzugt ab 0,2 m/s und weiter bevorzugt ab 0,1 m/s einsetzen,
wodurch sich effektiv Energie erzeugen lässt.
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Eine
weitere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass der Propellerflügel aus einem
Verbundwerkstoff ausgebildet ist, mit einem Leichtbaukern und einer
faserverstärkten
Ummantelung. Durch diese Bauweise ist ein leichtbauender Propellerflügel realisiert,
der eine hohe Festigkeit aufweist und so für verschiedene Anströmverhältnisse
geeignet ist. Der Propellerflügel
ist insbesondere in einem Bereich von geringen Anströmgeschwindigkeiten
bis zu hohen Anströmgeschwindigkeiten
etwa im Bereich von bis zu 55 m/s oder darüber hinaus einsetzbar.
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Noch
eine weitere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass mindestens einer der
Propellerflügel
beginnend von einem Flügelanfangsteil
von dem Mittelteil radial wegführend
einen Schleifenbereich ausbildet und mit einer Spitze entgegen der
Richtung am Flügelanfangsteil
zu dem Mittelteil zurückgeführt ist.
Aufgrund dieser speziellen Ausbildung lässt sich gerade auch bei geringen
Anströmgeschwindigkeiten
ein Propellerantrieb realisieren, sodass elektrische Energie effektiv
gewinnbar ist. Durch die spezielle Strömungsführung aufgrund der Propellerform
ist ein hoher Wirkungsgrad realisierbar.
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Wiederum
eine weitere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass der Propellerflügel mit
der Spitze mit dem Mittelteil verbunden ist. Durch die schleifenartige
Ausbildung mit zwei unterschiedlichen Befestigungspunkten lässt sich
eine höhere
Stabilität
als beispielsweise mit einem Befestigungspunkt realisieren.
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In
einer anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass die Propellerflügel über eine
lösbare
Verbindung austauschbar an dem Mittelteil angebracht sind. Auf diese
Weise lassen sich für
verschiedene Anströmverhältnisse
unterschiedliche Propellerflügel
einsetzen, sodass stets eine optimale Energiegewinnung realisierbar
ist. Vorzugsweise sind die Propellerflügel mittels einer Schnellverschlusseinrichtung
an dem Mittelteil angebracht, sodass eine schnelle und ggf. automatisierte Verbindung
realisierbar ist.
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Wiederum
eine andere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass die lösbare Verbindung einen Bajonettverschluss
umfasst, mit welchem die Propellerflügel austauschbar an den Mittelteil
befestigt sind. Auf diese Weise lässt sich eine sichere Verbindung
realisieren, die leicht automatisierbar ist.
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In
einer anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass Verbindungsmittel
zum austauschbaren Verbinden des Propellers mit einem Bauteil vorgesehen
sind, um den Propeller als Einheit auswechselbar zu gestalten. Auf
diese Weise können
nicht nur die einzelnen Propellerflügel, sondern auch der gesamte
Propeller auf einfache Weise ausgetauscht werden.
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In
wiederum einer anderen Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass der Propeller verstaubar
ausgebildet ist, um diesen bei Nichtbenutzung komprimiert und/oder
kleinbauend zu verstauen. Beispielsweise lässt sich der Propeller zusammenklappen
oder ineinander verschieben, sodass möglichst wenig Anströmungswiderstand
nach dem Verstauen vorhanden ist. Insbesondere lässt sich der Propeller nach
Lösen der
Verbindung verstauen.
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Eine
andere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass die Propellerflügel verstaubar
ausgebildet sind, um diese bei Nichtbenutzung komprimiert und/oder
kleinbauend zu verstauen. Die Propellerflügel lassen sich beispielsweise hintereinander
verschieben, einklappen oder dergleichen, um einen möglichst
geringen Anströmungswiderstand
zu bilden.
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Die
Erfindung schließt
weiter die technische Lehre ein, dass bei einem Innengehäuse für ein Windenergiemodul,
umfassend eine Wandung und einen von der Wandung innen begrenzten
Strömungskanal
vorgesehen ist, dass der Strömungskanal
sich in einer Strömungsrichtung
konisch verjüngend
ausgebildet ist. Durch die konische Verjüngung wird ein optimiertes
Strömungsprofil
erreicht, welches auch bei niedrigen Windgeschwindigkeiten oder Anströmgeschwindigkeiten
eine Energieerzeugung ermöglicht.
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In
einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass die Wandung einen
stabilen Leichtbaustoff umfasst, ausgewählt aus der Gruppe der Werkstoffe
mit einem spezifischen Gewicht im Bereich von etwa kleiner gleich 5
Gramm pro Kubikzentimeter, bevorzugt etwa kleiner gleich 4 Gramm
pro Kubikzentimeter, weiter bevorzugt von etwa kleiner gleich 3
Gramm pro Kubikzentimeter und am meisten bevorzugt von etwa kleiner
gleich 2 Gramm pro Kubikzentimeter. Leichtbauwerkstoffe sind insbesondere
vorteilhaft für
die Nutzung bei geringen Wind- oder Anströmgeschwindigkeiten.
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Noch
eine weitere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass die Wandung als Verbundwerkstoff
ausgebildet ist, mit einem Leichtbaukern und einer faserverstärkten Um mantelung. Durch
den Leichtbaukern wird ein niedriges Gesamtgewicht des Gehäuses ermöglicht.
Die faserverstärkte
Ummantelung ermöglicht
eine hohe Festigkeit des Innengehäuses.
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Wiederum
eine andere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass die Wandung Strömungsmittel
zum Beeinflussen einer durch das Innengehäuse strömenden Strömung aufweist. Diese Strömungsmittel
können
zum Beispiel Strömungslenkungsmittel
oder Düsen
und dergleichen sein. Durch die Strömungsmittel kann das anströmende Fluid
angepasst auf den eingesetzten Propeller geleitet oder beschleunigt
werden, sodass auch bei niedrigen Windgeschwindigkeiten eine höhere und/oder optimierte
Energiegewinnung realisierbar ist.
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Noch
eine andere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass die Wandung zumindest
teilweise doppelwandig ausgebildet ist, mit mindestens zwei voneinander
beabstandeten Wandabschnitten. Auf diese Weise entsteht zwischen
den Wandabschnitten ein Kanalabschnitt, welcher beispielsweise zur
Durchströmung
mit einem Fluid nutzbar ist. Das Fluid kann dabei in Anströmrichtung
oder entgegen der Anströmung
gelenkt werden, beispielsweise bei einer Verwirbelung an dem Propeller
kann das Fluid zurückgeleitet
und erneut in den Strömungskanal
eingeführt
werden. Hierdurch ergibt sich eine erhöhte Energieausbeute.
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Noch
eine weitere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass in einem in Strömungsrichtung
hinteren Bereich mindestens ein drehbar gelagertes Schaufelrad angeordnet
ist. Das von dem Propeller abgebremste anströmende Fluid kann in einem in
Anströmungsrichtung
hinter dem Propeller liegenden Schaufelrad zusätzlich genutzt werden, sodass
auch geringe Windgeschwindigkeiten und Anströmgeschwindigkeiten zur Energiegewinnung
beitragen. Es können
mehrere Schaufelräder
vorgesehen sein. Über
die Schaufelräder
lässt sich
beispielsweise das anströmende
Fluid auch radial ableiten oder wieder in den Strömungskanal
einleiten.
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Die
Erfindung schließt
weiter die technische Lehre ein, dass bei einem Außengehäuse für ein Windenergiemodul
zur Aufnahme eines Innengehäuses,
umfassend eine Außenwandung,
vorgesehen ist, dass die Außenwandung
bevorzugt als quaderförmiges
oder paraboloides Element mit einer sich in Strömungsrichtung sich erstreckenden,
bevorzugt konisch ausgebildeten Durchgangsöffnung zur Aufnahme des Innengehäuses ausgebildet
ist. Die Durchgangsöffnung
zur Aufnahme ist an die Außenkontur
des Innengehäuses
angepasst. Die Außenkontur
des Außengehäuses ist
quaderförmig.
Hierdurch ergibt sich eine verbesserte Ausrichtung zu einem anströmenden Fluid,
sodass stets optimale Bedingungen für eine effektive Energiegewinnung
aus Wind gewährleistet
sind.
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Eine
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass die Außenwandung
eine Isolierung aufweist. Die Isolierung kann beispielsweise als
Wasserisolierung, als thermische Isolierung und dergleichen ausgeführt sein.
Bei thermischen Isolierungen wird beispielsweise eine Vereisung
im Winter bzw. bei niedrigen Temperaturen verhindert. Durch eine
Wasserschutzisolierung wird ein Verrosten oder Verschleißen von
Bauteilen weitestgehend verhindert. Zudem kann die Isolierung als
Schallisolierung ausgebildet sein, sodass aufgrund der Propellerbewegung
resultierende Lärmbelästigungen
weitestgehend absorbiert werden und so eine wirkungsvolle Schalldämmung ermöglicht wird.
Die Isolierung kann als elektrische Isolierung ausgeführt sein,
um beispielsweise einen wirkungsvollen Blitzschutz oder Schutz vor Überspannungen
zu gewährleisten.
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Noch
eine weitere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass an der Außenwandung
eine Vogelschutzeinrichtung ausgebildet ist. Auf diese Weise ist
gesichert, dass durch die rotierenden Propeller keine Vögel oder
andere Tiere gefährdet
werden. Die Vogelschutzeinrichtung ist in einer Ausgestaltung derart
ausgebildet, dass auch kleinere Tiere wie Insekten nicht oder nur
erschwert in den Strömungskanal
gelangen können.
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Noch
eine Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass an der Außenwandung eine
Lagereinheit vorgesehen ist, um das Außengehäuse zu lagern. Mit der Lagereinheit
lässt sich
das Außengehäuse an geeigneten
Stellen anordnen.
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Noch
eine Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass an der Außenwandung eine
Auslenkungshilfe ausgebildet ist, um das Außengehäuse bei einer Anströmung in
eine optimierte Strömungsrichtung
auszurichten. Derartige, z. B. als Windfahnen ausgebildete Auslenkungshilfen
ermöglichen
ein zumindest nahezu selbsttätiges
Ausrichten des Außengehäuses, sodass
optimale Bedingungen für
Energiegewinnung auch bei niedrigen Anströmgeschwindigkeiten eines Fluids
gewährleistet
sind.
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Noch
eine weitere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass das Material für das Außengehäuse aus
einem Werkstoff für
den Leichtbau ausgebildet ist, ausgewählt aus der Gruppe der Werkstoffe
mit einem spezifischen Gewicht im Bereich von etwa kleiner gleich
5 Gramm pro Kubikzentimeter, bevorzugt etwa kleiner gleich 4 Gramm pro
Kubikzentimeter, weiter bevorzugt von etwa kleiner gleich 3 Gramm
pro Kubikzentimeter und am meisten bevorzugt von etwa kleiner gleich
2 Gramm pro Kubikzentimeter. Hierdurch trägt das Gewicht des Außengehäuses wenig
zu einem Gesamtgewicht bei, sodass eine Leichtbauweise realisierbar
ist.
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Zudem
sieht eine weitere Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung vor, dass das Material als Verbundwerkstoff
ausgebildet ist, mit einem Leichtbaukern und einer faserverstärkten Ummantelung. Hierdurch
lässt sich
ein leichtes Außengehäuse mit einer
hohen Festigkeit realisieren.
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Auch
schließt
die Erfindung die technische Lehre ein, dass bei einem Strömungsleitmittel
zur Umlenkung eines anströmenden
Fluids in einen von einem Innengehäuse und/oder Außengehäuse umgebenden
inneren Bereich umzulenken, vorgesehen ist, dass die Strömungsleitmittel
als lamellenartige Leitmittel ausgebildet sind, die sich abhängig von
Anströmverhältnissen
aus richten lassen. Die Strömungsleitmittel
können
verschiedene Formen aufweisen und beispielsweise kranzförmig angeordnete Leitflächen aufweisen.
Die Leitflächen
können
beliebig geformt sein, beispielsweise als Platte, als Halbschale
oder dergleichen. Um eine optimale Anströmung zu realisieren, können die
Strömungsleitmittel variierbar
ausgebildet sein. Insbesondere können
die Strömungsleitmittel
verfahrbar ausgebildet sein, um beispielsweise die Strömungsleitmittel
ein- und/oder auszuklappen.
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In
einer erfindungsgemäßen Ausführungsform
ist vorgesehen, dass die Strömungsleitmittel weiter
mindestens einen Durchlass aufweisen, durch den das umgeleitete
Fluid durchströmt.
Der Durchlass kann beispielsweise zylindrisch, konisch, quaderförmig oder
dergleichen ausgebildet sein.
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Eine
weitere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass die Strömungsleitmittel als
fest angeordnete Halbschalen ausgeführt sind, die bei Anströmen des
Fluids dieses durch den Durchlass lenken. Um die Halbschalen optimal
anzuströmen,
können
weitere Strömungsleitmittel
vorgesehen sein, die so ausgerichtet sind, dass die Halbschalen
angeströmt
werden. Hierzu können
beispielsweise Lamellen oder andere Leitelemente verwendet werden,
die fixiert oder in ihrer Ausrichtung und/oder Anordnung variierbar,
beispielsweise ein- und ausklappbar, sind.
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Die
Erfindung schließt
weiter die technische Lehre ein, dass bei einem Mantelgehäuse für ein Windenergiemodul,
umfassend einen Gehäusekörper, vorgesehen
ist, dass der Gehäusekörper ein
in einem erfindungsgemäßen Außengehäuse angeordnetes
erfindungsgemäßes Innengehäuse aufweist. Das
Innengehäuse
ist in dem Außengehäuse bevorzugt
so aufgenommen, dass eine Gehäusekörpereinheit
realisiert ist, welche das Mantelgehäuse bildet.
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In
einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass eine Lagerung für einen
erfindungsgemäßen Propeller
vorgesehen ist. Der Propeller ist insbesondere drehbar über diese Lagerung
mit dem Mantelgehäuse
verbunden. Weitere Lagerungen beispielsweise für einen Generator können vorgesehen
sein. Eine mögliche
Lagerung ist beispielsweise ein Wälz-, Gleit- oder Rollenlager.
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In
einer anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass ein Lagerraum zum
Lagern von Propellern und/oder Propellerflügeln vorgesehen ist. Der Propeller
und/oder die Propellerflügel
sind austauschbar ausgebildet. Um beispielsweise einen automatischen
Wechsel oder Austausch von Propellern und/oder Propellerflügeln vorzunehmen,
müssen
entsprechende Propeller und/oder Propellerflügel gelagert werden. Bevorzugt geschieht
die Lagerung nahe dem Mantelgehäuse. Hierfür weist
das Mantelgehäuse
einen entsprechenden Lagerraum auf, der ausgebildet ist für die Aufnahme
von Propellern und/oder Propellerflügeln. Insbesondere können hier
Halteeinrichtungen zum geeigneten Halten vorgesehen sein. Der Lagerraum
ist entsprechend zugänglich
auszubilden, wobei eine Sicherung gegen unbefugtes Benutzen vorgesehen
ist. Diese Vorrichtung kann beispielsweise als Diebstahlschutz oder
dergleichen ausgebildet sein.
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Eine
andere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass das Mantelgehäuse mindestens
einen seitlichen Durchlass aufweist, um ein an dem Mantelgehäuse vorbeiströmendes Fluid durch
das Mantelgehäuse
in einen von dem Mantelgehäuse
umgebenden inneren Bereich zu lenken. Das Mantelgehäuse fungiert
als Grenze zwischen dem inneren Bereich, in dem ein Propeller angeordnet
sein kann, und einem äußeren Bereich,
der Umgebung. Durch eine Einlassöffnung
gelangt nur ein Teil des anströmenden
Fluids in den inneren Bereich. Durch mindestens einen Durchlass
in Kombination mit Strömungsleitmitteln
kann auch an dem inneren Bereich vorbeiströmendes Fluid, als Fluid aus
dem äußeren Bereich,
in den inneren Bereich gelenkt werden.
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Noch
einen weitere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sieht deshalb vor, dass das Mantelgehäuse außenumfänglich mit
dem Durchlass zusammenwirkende, erfindungsgemäße Strömungsleitmittel aufweist, welche
ein Umlenken des vorbeiströmenden
Fluids in den inneren Bereich realisieren.
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Die
Erfindung schließt
auch die technische Lehre ein, dass bei einer Propellerwechseleinrichtung
für ein
Windenergiemodul mit mindestens einem Propeller, der mindestens
einen Propellerflügel
aufweist, vorgesehen ist, dass mindestens eine Greifeinheit zum
Greifen eines Propellers und/oder eines Propellerflügels und
eine Steuerung zum Steuern eines Wechsels des Propellers und/oder
des Propellerflügels
vorgesehen ist. Über
die Propellerwechseleinrichtung lässt sich zumindest teilautomatisch
ein Wechsel eines Propellers oder eines Propellerflügels realisieren.
Die Steuerung kann zum Beispiel in einer Regelung integriert sein. Über die
entsprechende Regelung lässt
sich der Propeller bzw. der Propellerflügel entsprechend der jeweils
herrschenden Anströmbedingungen
optimal auswählen
und einsetzen, sodass stets eine optimale Energiegewinnung realisierbar
ist.
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Auch
schließt
die Erfindung die technische Lehre ein, dass bei einem Windenergiemodul
zur Erzeugung von elektrischer Energie aus Windkraft, mindestens
ein erfindungsgemäßer Propellerflügel und/oder
mindestens einen erfindungsgemäßer Propeller
und/oder mindestens ein erfindungsgemäßes Innengehäuse und/oder
mindestens ein erfindungsgemäßes Außengehäuse und/oder
mindestes ein erfindungsgemäßes Strömungsleitmittel
und/oder mindestens ein erfindungsgemäßes Mantelgehäuse und/oder
mindestens eine erfindungsgemäße Propellerwechseleinrichtung
umfasst ist.
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Die
Erfindung schließt
auch die technische Lehre ein, dass bei einem Windenergiemodul zur
Erzeugung von elektrischer Energie aus Windkraft ein erfindungsgemäßes Mantelgehäuse vorgesehen
ist, welches einen sich in eine Strömungsrichtung erstreckenden
Windkanal umgibt, in dem mindestens ein Windgenerator mit mindestens
einem drehbaren erfindungsgemäßen Propeller
zur Erzeugung von elektrischer Energie aus Windkraft angeordnet
ist. Das Windenergiemodul besteht somit im Wesentlichen aus dem
Gehäuse
und dem darin angeordneten Wind generator, welcher zur Erzeugung
von Energie einen Propeller aufweist. Durch die Drehung des Propellers
lässt sich
Energie erzeugen, die über
elektrische Regelungen nutzbar ist.
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In
einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass mindestens eine
erfindungsgemäße Propellerwechseleinrichtung
vorgesehen ist. Mit der Propellerwechseleinrichtung lässt sich
eine automatische oder automatisierte Auswechslung des Propellers
und/oder der Propellerflügel
realisieren, wodurch stets optimale Bedingungen für eine Windenergiegewinnung
vorliegen.
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Noch
eine weitere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass mehrere Propeller in
Strömungsrichtung
hintereinander angeordnet sind. Durch die Anordnung von mehreren
Propellern in Strömungsrichtung
hintereinander lässt
sich aus dem anströmenden
Fluid eine erhöhte
Menge an Energie gewinnen. Insbesondere bei mit niedrigen Geschwindigkeiten
anströmenden
Fluiden ist somit eine effektive Nutzung und Gewinnung von Energie
realisierbar. Bei Bedarf können
die Propeller ausgewechselt, ausgetauscht oder entfernt werden.
Zudem ist der Propeller verstaubar ausgebildet, sodass bei entsprechenden
Anströmungsbedingungen
der Propeller verstaut werden kann.
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Die
Erfindung schließt
zudem die technische Lehre ein, dass eine Windenergieanlage zur
Erzeugung von elektrischer Energie aus Windkraft, mit Anschlüssen zur
Nutzung der erzeugten elektrischen Energie, vorgesehen ist, dass
mindestens ein erfindungsgemäßes Windenergiemodul
vorgesehen ist. Bevorzugt lassen sich mehrere Windenergiemodule in
Reihe und/oder auch parallel miteinander schalten. Es können jederzeit
beliebige Windenergiemodule nachgerüstet und/oder entfernt oder
ausgetauscht werden.
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In
einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass die Windenergieanlage
eine Grundhalterung aufweist, in der Windenergiemodule über eine
jeweilige Halterung des Windenergiemoduls verstellbar anbringbar
sind. Die Grundhalterung kann beispielsweise als Schiene, zum Beispiel
mit Rastmitteln, ausgebildet sein. Die Halterung des Windenergiemoduls
kann als korrespondierende Stange mit entsprechender Führung für die Schiene ausgebildet
sein. Die Grundhalterung lässt
sich beispielsweise an einem Dach oder anderen Objekten befestigen.
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Noch
eine weitere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass die Grundhalterung Fixiermittel
aufweist, um die Halterung zumindest in einer Richtung zu fixieren.
Die Halterungen können
kontinuierlich oder diskontinuierlich, d. h. in vorgesehenen Positionen
fixiert werden. Die Fixiermittel können beispielsweise als Schnelllösemittel oder
mittels Verbindungsmittel wie Schrauben, ausgebildet sein.
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Noch
eine weitere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass die Fixiermittel bei
Fixieren in eine Richtung eine Rotation um mindestens eine Längsachse
der Halterung ermöglichen,
sodass das Windenergiemodul entsprechend einer Windanströmrichtung,
bevorzugt selbsttätig, ausrichtbar
ist.
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Durch
die Fixierung und den Freiheitsgrad kann bei einer Anströmung mittels
eines Fluids automatisch oder selbsttätig die optimale Anströmrichtung
eingestellt werden, sodass auch bei geringen Anströmgeschwindigkeiten
Energie gewinnbar ist.
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Noch
eine andere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass die Grundhalterung Befestigungsmittel
zum Anbringen an einem Objekt aufweist. Die Befestigungsmittel können so ausgebildet
sein, dass eine Anbringung an einem mobilen und/oder einem immobilen
Objekt möglich ist.
Mögliche
Objekte sind Kraftfahrzeuge, Schiffe, Dächer, Gebäude, Brücken, Container und dergleichen.
Die Windenergiemodule lassen sich ein-/ausfahrbar gestalten, sodass
diese beispielsweise bei einem Bremsvorgang zu einer Bremswirkungssteigerung
unter Nutzung der Energiegewinnung neben einem durch das Ausklappen
induzierten Bremswiderstand beitragen können.
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Wiederum
eine andere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass die Grundhalterung und/oder
die Halterung einfahrbar und wieder ausfahrbar ist. Hierdurch kann
bei Bedarf die gesamte Grundhalterung oder auch nur ein Teil der
Grundhalterung ein- und ausgefahren werden. Bevorzugt ist die Grundhaltung
aus mehreren Grundhalterungsabschnitten zusammengesetzt, welche
alle einzeln ansteuerbar sind, um ein entsprechendes Ein- oder Ausfahren
zu realisieren. Analog kann die Halterung aus mehreren Abschnitten
bestehen, die beispielsweise teleskopartig ausgebildet sind, um
entsprechend eine Positionierung des Windenergiemoduls oder der
Windenergiemodule zu ermöglichen.
Die Abschnitte können
auch beispielsweise über
entsprechende Gelenke miteinander verbunden sein.
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In
wiederum einer anderen Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung ist deshalb vorgesehen, dass die Grundhalterung
mehrere Grundhalteelemente umfasst, die miteinander über Gelenke
verbindbar sind. So können
verschiedene Grundhalteelemente oder Grundhalteabschnitte auch winklig
zueinander angeordnet werden, um optimal an Anströmbedingungen
angepasst zu werden.
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Noch
eine weitere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass mindestens eine Regeleinheit
vorgesehen ist. Über
die Regeleinheit können
Windgeschwindigkeiten, Anströmgeschwindigkeiten
und/oder Witterungs- und Wetterbedingungen erfasst werden und eine
optimale Einstellung der Windenergieanlage eingeregelt werden. Alle
Module bzw. Bauteile der Windenergieanlage lassen sich über die
Regeleinheit regeln.
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Darüber hinaus
sieht eine weitere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung vor, dass die Windenergieanlage mindestens
ein Kanalsystem umfasst, durch welches ein mittels Strömungsleitmitteln
umgelenktes Fluid zu einem Propeller strömt, um diesen anzutreiben und
dadurch Energie zu erzeugen.
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In
einer bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass das Kanalsystem
in einem Gebäude,
insbesondere in einem Hochhaus ausgebildet ist, bevorzugt als Lüftungsschacht.
Diese Lüftungsschächte können ein
einströmendes
Fluid, hier zum Beispiel Luft, zu einem Propeller mit Generator
leiten.
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Noch
eine weitere bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass die Strömungsleitmittel
außen
an einer Gebäudefassade angeordnet
sind. Somit lässt
sich ein das Gebäude umströmendes Fluid
zur Energiegewinnung nutzen.
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Zudem
sieht eine weitere Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung vor, dass die Strömungsleitmittel Lamellen, bevorzugt
aus- und einklappbare Lamellen umfassen. Diese können bei hohen Anströmgeschwindigkeiten
eingeklappt werden, um so Schäden
zu verhindern. Gemäß den Anströmungsverhältnissen
lassen sich die Lamellen verstellen.
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Die
Erfindung schließt
weiter die technische Lehre ein, dass eine Verwendung einer erfindungsgemäßen Windenergieanlage
vorgesehen ist, zur Energiegewinnung für eine immobile Einheit, umfassend
sich in vertikale Richtung erstreckende Einheiten wie Häuser, Gebäude, Brücken und/oder
Container. So lassen sich oftmals in Katastrophengebieten oder Entwicklungsländern oder
anderen energietechnisch unterversorgten Gebieten verwendete Containereinheiten
mit ausreichend Energie versorgen. Derartige Container oder Containereinheiten
können als
Büroräume, Wohnungen,
Notunterkünfte
und dergleichen verwendet werden.
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Zudem
schließt
die Erfindung die technische Lehre ein, dass eine Verwendung einer
erfindungsgemäßen Windenergieanlage
zu einer Energiegewinnung auf einer mobilen Einheit vorgesehen ist, umfassend
windkraftgetriebene Fahrzeuge, motorkraftgetriebene Fahrzeuge, motor-
und windkraftgetriebene Fahrzeuge, Landfahrzeuge, Wasserfahrzeuge,
Luftfahrzeuge und dergleichen, insbesondere zur Anwendung auf Lastfahrzeugen
zur Energieunterstützung
der bordeigenen Energieversorgung mittels Zuschalten oder Ausfahren.
Die Windenergieanlage ist ent sprechend einfahrbar und ausfahrbar
gestaltet. Auf diese Weise lässt
sich bei beispielsweise bei einem Bremsvorgang eine Bremsenergierückgewinnung
realisieren.
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Weiter
die Erfindung verbessernde Maßnahmen
sind in den Unteransprüchen
angegeben oder ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von
mindestens einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung, welches in den Figuren schematisch dargestellt ist.
Sämtliche
aus den Ansprüchen,
der Beschreibung oder der Bezeichnung der vorgenannten Merkmale
und/oder Vorteile, einschließlich
konstruktiven Einzelheiten, räumliche
Anordnungen und Verfahrensschritte, können sowohl für sich als
auch in verschiedensten Kombinationen erfindungswesentlich sein.
In den Figuren ist Folgendes dargestellt:
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1 zeigt
schematisch in einer Perspektivansicht eine Ausführungsform eines Propellerflügels,
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2 zeigt schematisch in drei Perspektivansichten
eine andere Ausführungsform
eines Propellerflügels,
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3 zeigt
schematisch einen Querschnitt durch einen in Leichtbauweise ausgeführten Propellerflügel,
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4 zeigt schematisch in zwei Perspektivansichten
eine Ausführungsform
eines Propellerflügels
mit einer Düseneinheit,
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5 zeigt schematisch in drei Perspektivansichten
eine andere Ausführungsform
eines Propellerflügels
mit einer Düseneinheit,
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6 zeigt
schematisch in einer Draufsicht und einer Seitenansicht einen Propeller
mit vier Propellerflügeln,
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7 zeigt schematisch in zwei Perspektivansichten
einen Propeller mit zwei schaufelradartigen Propellerflügeln,
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8 zeigt schematisch in zwei Perspektivansichten
einen Propeller mit drei schaufelradartigen Propellerflügeln,
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9 zeigt
schematisch in mehreren Ansichten einen Propeller mit aus-/einfahrbaren
Propellerflügeln,
-
10 zeigt
schematisch in zwei Ansichten einen als Turbinenrad ausgebildeten
Propeller,
-
11 zeigt
schematisch in zwei Ansichten eine andere Ausführungsform eines Propellers,
-
12 zeigt
schematisch in einer Perspektivansicht ein Innengehäuse mit
einer Halterung,
-
13 zeigt
schematisch in einer Perspektivansicht ein Mantelgehäuse mit
Innengehäuse
und Außengehäuse,
-
14 zeigt
schematisch ein einer Vorderansicht ein Mantelgehäuse mit „Strömungsmitteln”,
-
15 zeigt
schematisch in einer Querschnittsansicht ein Mantelgehäuse,
-
16 zeigt
schematisch ein einer Querschnittsansicht eine andere Ausführungsform
eines Mantelgehäuses,
-
17 zeigt
schematisch in einer Querschnittsansicht ein Mantelgehäuse mit
Propeller und „Strömungsmitteln”,
-
18 zeigt in zwei Ansichten ein Mantelgehäuse mit
unterschiedlichen Propellern,
-
19 zeigt in mehreren Ansichten verschiedene
Ausführungsformen
von Anströmhilfen,
-
20 zeigt in zwei Ansichten ein Windenergiemodul,
-
21 zeigt
in einer Perspektivansicht eine andere Ausführungsform eines Windenergiemoduls,
-
22 zeigt
in unterschiedlichen Ansichten eine Anordnung mehrerer Windenergiemodule
zu einer Windenergieanlage,
-
23 zeigt
in einer Perspektivansicht die auf einem Hausdach angeordnete Windenergieanlage,
-
24 zeigt in zwei Perspektivansichten die auf
einem Lastkraftwagen angeordnete Windenergieanlage,
-
25 zeigt
in einer Perspektivansicht ein Windenergiemodul mit einem Solarpanel,
-
26 zeigt in zwei verschiedenen Ansichten
die Verwendung des Windenergiemoduls nach 25 für eine Windenergieanlage
auf einem Schiff,
-
27 zeigt
in einer Perspektivansicht ein Innengehäuse mit mehreren Anströmmitteln,
-
28 zeigt in zwei Ansichten eine blütenförmige Anordnung
von Propellern und Gehäuse,
-
29 zeigt
in einer Perspektivansicht eine Halterung für ein Windenergiemodul,
-
30 zeigt
in einer Perspektivansicht einen Propellerflügel mit einem Vogelschutz,
-
31 zeigt
in einer Perspektivansicht ein kranzförmiges Strömungsleitmittel,
-
32 zeigt
in einer Perspektivansicht ein Mantelgehäuse mit Propeller und Durchlass,
-
33 zeigt
in einer Perspektivansicht das Mantelgehäuse nach 32 mit
daran angeordneten Strömungsleitmittel
nach 31,
-
34 zeigt
in einer Perspektivansicht das Mantelgehäuse mit Propeller nach 32 mit
einer anderen Ausführungsform
eines Durchlasses,
-
35 zeigt
in einer Perspektivansicht Strömungsleitmittel
zum Zusammenwirken mit dem Durchlass,
-
36 zeigt
in einer Perspektivansicht einen Teil eines Innengehäuses mit
Strömungsleitmitteln,
-
37 zeigt
in einer Perspektivansicht ein Gehäuse mit Durchlass zur Verwendung
mit den Strömungsleitmitteln
nach 35,
-
38 zeigt
in einer Perspektivansicht eine andere Ausführungsform des Strömungsleitmittels nach 35,
-
39 zeigt
in einer Perspektivansicht Strömungsleitmittel
an einem Gebäude,
-
40 zeigt
in einer Perspektivansicht eine andere Ausführungsform von Strömungsleitmitteln an
einem Gebäude
und
-
41 zeigt
in einer Perspektivansicht eine Ausführungsform eines als Halbschale
ausgebildeten Strömungsleitmittels.
-
1 zeigt
schematisch in einer Perspektivansicht eine Ausführungsform eines Propellerflügels 1.
Der Propellerflügel 1 weist
in einer Draufsicht eine etwa dreieckige Form auf und ist aus einer
Draufsichtsebene konvex gekrümmt,
sodass ein profilierter Flügelkörper 2 gebildet
ist. Entsprechend weist der Flügelkörper 2 einen
Anfangsbereich oder eine Spitze 3 und einer der Spitze 3 gegenüberliegende Grundseite 4 auf,
welche über
zwei Flankenseiten 5 miteinander verbunden sind. Mit der
Grundseite 4 ist der Propellerflügel 1 beispielsweise
an einem Nabenbauteil oder dergleichen anbringbar.
-
2 zeigt schematisch in drei Perspektivansichten
andere Ausführungsformen
des Propellerflügels 1.
In den Ansichten ist die Spitze 3 und der daran anschließende Teil
des Propellerflügels 1 gekrümmt und
in Richtung der Grundseite 4 zurückgeführt. Dadurch ist ein Schleifenbereich 6 ausgebildet, durch
welchen ein anströmendes
Fluid strömen kann.
-
3 zeigt
schematisch einen Querschnitt durch einen in Leichtbauweise ausgeführten Propellerflügel 1.
Der Flügelkörper 2 des
Propellerflügels 1 ist
mehrschichtig ausgebildet, beispielsweise in Verbundbauweise, und
weist einen Profilkern 7 aus einem Leichtbaumaterial wie
zum Beispiel Styropor aus. Ummantelt ist der als Leichtbankern ausgebildete
Profilkern 7 mit einer Ummantelung 8 aus einem stabilen,
leichtbauenden Material wie einem faserverstärkten Material, beispielsweise
Glasfaser.
-
4 zeigt schematisch in zwei Perspektivansichten
eine Ausführungsform
eines Propellerflügels 1 mit
einer Düseneinheit 9.
Die Düseneinheit 9 ist
an einer Oberfläche
des Flügelkörpers 2 so
angeordnet, dass ein den Flügel 1 anströmendes Fluid durch
die Düseneinheit 9 strömen kann
und durch die Düseneinheit 9 beschleunigt
wird. Entsprechend weist die Düseneinheit 9 mindestens
eine Eingangsöffnung 10 auf,
in welche das anströmende
Fluid einströmen
kann. Es können
mehrere Eingangsöffnungen 10 vorgesehen
sein. Die Düseneinheit 9 kann
als separate Einheit oder zumindest teilweise integriert in den
Propellerflügel 1 bzw.
den Flügelkörper 2 ausgebildet
sein. Entsprechend kann die Eingangsöffnung 10 in einem
Düseneinheitkörper 11 oder
in dem Flügelkörper 2 ausgebildet
sein. Weiter weist die Düseneinheit 9 mindestens
eine Ausgangsöffnung 12 auf,
wobei diese oder mehrere Ausgangsöffnungen 12 in dem
Flügelkörper 2 und/oder
in dem Düseneinheitkörper 11 ausgebildet
sein kann/können.
Eingangsöffnung 10 und
Ausgangsöffnung(en) 12 sind miteinander
fluidisch verbunden, wobei diese so verbunden sind, dass ein durchströmendes Fluid
bevorzugt beschleunigt wird.
-
5 zeigt schematisch in drei Perspektivansichten
eine andere Ausführungsform
eines Propellerflügels 1 mit
einer Düseneinheit 9.
Die Düseneinheit 9 lässt sich
an unterschiedlichen Propellerflügeln 1 ausbilden.
Es lassen sich auch mehrere Düseneinheiten 9 an
einem Propellerflügel 1 ausbilden, beispielsweise
an einer Oberseite 13 und an einer Unterseite 14 des
Flügelkörpers 2.
Die Düseneinheit 9 kann
auch zwischen Oberseite 13 und Unterseite 14 angeordnet
sein, sodass ein Versatz 15 in dem Flügelkörper 2 ausgebildet
ist (5b).
-
6 zeigt
schematisch in einer Draufsicht und einer Seitenansicht einen Propeller 20 mit
vier Propellerflügeln 1.
Der Propeller 20 umfasst ein Mittelteil 21, über welches
der Propeller 20 drehbar lagerbar ist und an welchem die
Propellerflügel 1 befestigt
sind. Die Propellerflügel 1 sind
mit ihrer Grundseite 4 an dem Mittelteil 21 befestigt
und der Flügelkörper 2 führt radial
nach außen
von dem Mittelteil 21 weg. Zur verbesserten Energiegewinnung
aus einem anströmenden
Fluid ist der Flügelkörper 2 gekrümmt, sodass
die Spitze 3 wieder zu dem Mittelteil zurückgeführt ist.
Dadurch ist der Schleifenbereich 6 ausgebildet. Dabei kann
die Spitze beabstandet zu dem Mittelteil 21 und/oder dem
Flügelkörper 2 geformt sein
oder kann diese berühren
oder mit diesen verbunden sein. Sowohl die Grundseite 4 als
auch die Spitze 3 der Propellerflügel können lösbar mit dem Mittelteil 21 verbunden
sein, sodass der Propellerflügel 1 austauschbar
gestaltet ist. Eine solche Verbindung kann als Bajonettverschluss
ausgebildet sein.
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7 zeigt schematisch in zwei Perspektivansichten
einen Propeller 20 mit zwei schaufelradartigen Propellerflügeln 1.
Die Propellerflügel 1 sind
an dem drehbar gelagerten Mittelteil 21 so angeordnet, dass
diese sich an deren Grundseite 4, das heißt der Seite,
welche dem Mittelteil 21 zugewandt ist, überschneiden.
Das Mittelteil 21 ist über
eine Welle 22 drehbar gelagert, sodass die durch das anströmende Fluid
resultierende Drehbewegung des Propellers 20 über die
Welle 22 zum Beispiel an einen Generator übertragbar
ist.
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8 zeigt schematisch in zwei Perspektivansichten
einen Propeller 20 mit drei schaufelradartigen Propellerflügeln 1.
Die Anzahl der Propellerflügel 1 lässt sich
je nach Einsatzzweck variieren und ist jeweils an die herrschenden
Anströmbedingungen
anzupassen. Die Propellerflügel 1 sind
bevorzugt austauschbar, das heißt
lösbar,
mit dem Mittelteil 21 verbunden, sodass eine Anpassung
leicht vornehmbar ist.
-
9 zeigt
schematisch in mehreren Ansichten einen Propeller 20 mit
aus-/einfahrbaren Propellerflügeln 1.
Die Propellerflügel 1 sind
mehrteilig ausgebildet mit dem Flügelkörper 2 und daran angeordneten
Verlängerungsteilen 23.
Die Verlängerungsteile 23 sind
bevorzugt über
eine angreifende Zentrifugalkraft ein- und/oder ausfahrbar, lassen
sich jedoch mit jedem beliebigen anderen Mechanismus ebenfalls ein-
und/oder ausfahren. Entsprechend ist eine Feder-Speicher-Einheit 24 vorgesehen,
welche eine Rückstellung
der Verlängerungsteile
realisiert. Für
ein geführtes
Ein-/Ausfahren sind entsprechende Führungsmittel 25 vorgesehen,
die beispielsweise als Führungsschienen,
Nuten oder dergleichen ausgebildet sein können.
-
10 zeigt
schematisch in zwei Ansichten einen als Turbinenrad ausgebildeten
Propeller 20. Das Turbinenrad weist mehrere sich in einer
Draufsicht teilweise überdeckende
Propellerflügel 1 auf, die
um das Mittelteil 21 radial nach außen ragend angeordnet sind.
Durch eine leichte Schrägstellung
wird eine entsprechende überlappende
Anordnung realisiert,
-
11 zeigt
schematisch in zwei Ansichten eine andere Ausführungsform eines Propellers 20. Der
Propeller 20 weist hier sechs Propellerflügel 1 auf.
Die Flügelform
ist sich verjüngend
ausgebildet, wobei die Spitze 3 als stumpfe Spitze 3 mit
einer Spitzenseite ausgebildet ist.
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12 zeigt
schematisch in einer Perspektivansicht ein Innengehäuse 30 mit
einer Halterung 31. Über
die Halterung 31 ist das Innengehäuse 30 an weiteren
Bauteilen anbringbar. Die Hakerung 31 ist vorliegend als
Stab ausgebildet, der sich weg von dem Innengehäuse 30 erstreckt.
Das Innengehäuse 30 ist
sich verjüngend
ausgebildet und umfasst eine Wandung 32 und einen von der
Wandung 32 begrenzten Strömungskanal 33. Die
Wandung 32 und somit der Strömungskanal 33 sind
sich verjüngend, insbesondere
konisch oder parabolisch zusammenlaufend, ausgebildet, mit einer
Eingangsöffnung 34 zum
Einströmen
eines Fluids und einer Ausgangsöffnung 35 zum
Ausströmen
eines Fluids. Entsprechend ist die Eingangsöffnung 34 größer ausgebildet als
die Ausgangsöffnung 35,
wobei hier insbesondere die Querschnittsflächen der Eingangsöffnung 34 und
der Ausgangsöffnung 35 vergleichbar
sind. Die Wandung 32 ist aus einem stabilen Leichtbauwerkstoff
hergestellt, ausgewählt
aus der Gruppe der Werkstoffe mit einem spezifischen Gewicht im
Bereich von etwa kleiner gleich 5 g/cm3,
bevorzugt etwa kleiner gleich 4 g/cm3, weiter
bevorzugt von etwa kleiner gleich 3 g/cm3 und
am meisten bevorzugt von etwa kleiner gleich 2 g/cm3 und
ist so extrem leichtbauend ausgebildet. Sie kann als Verbundwerkstoff mit
einem Leichtbaukern und einer faserverstärkten Ummantelung ausgebildet
sein. Die Wandung 32 kann zumindest teilweise doppelwandig
ausgebildet sein, mit mindestens zwei voneinander beabstandeten
Wandabschnitten.
-
13 zeigt
schematisch in einer Perspektivansicht ein Mantelgehäuse 40 mit
dem Innengehäuse 30 und
einem Außengehäuse 50.
Das Innengehäuse 30 entspricht
etwa dem des in 12 dargestellten Innengehäuses 30.
Das Außengehäuse 50 weist
eine Aufnahmeöffnung
zur Aufnahme des Innengehäuses 30 auf,
sodass Außengehäuse 50 und Innengehäuse 30 eine
Einheit bilden. Das Außengehäuse 50 umfasst
eine Außenwandung 51,
die als quaderförmiges
oder paraboloides Material mit einer sich in Strömungsrichtung erstreckenden,
bevorzugt konisch, ausgebildeten Durchgangsöffnung 52 zur Aufnahme
des Innengehäuses 30 ausgebildet
ist. Die Außenwandung 51 kann
eine Isolierung aufweisen. In dem in der 13 dargestellten
Ausführungsbeispiel
ist an der Außenwandung 51 nach
außen
abragend eine Auslenkungshilfe 53 ausgebildet, um das Außengehäuse 50 bei
einer Anströmung
durch ein Fluid in eine optimierte Strömungsrichtung auszurichten.
Die Auslenkungshilfe 53 ist beispielsweise als Leitfläche oder
dergleichen ausgebildet. Die Leitfläche ist dabei an einer der
Anströmung
ausgesetzten Stelle angeordnet und in eine Richtung strömungstechnisch
optimiert ausgebildet, um sich und das verbundene Außengehäuse 50 entsprechend auszurichten.
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14 zeigt
schematisch in einer Vorderansicht ein Mantelgehäuse 40 mit Strömungsmitteln 54. Die
Strömungsmittel 54 sind
beispielsweise als Leitflächen
ausgebildet, welche ein anströmendes
Fluid entsprechend leiten. In dem Ausführungsbeispiel nach 14 sind
sechs Leitflächen
vorgesehen, die in der Draufsicht etwa dreieckförmig ausgebildet und gleichbeabstandet über einen
Innenumfang der Eingangsöffnung 34 des
Innengehäuses 30 angeordnet sind.
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15 zeigt
schematisch in einer Querschnittsansicht ein Mantelgehäuse 40.
Das Mantelgehäuse 40 umfasst
ein Innengehäuse 30 und
ein Außengehäuse 50.
Das Innengehäuse 30 ist
sich verjüngend
ausgebildet und befindet sich etwa mittig in dem Mantelgehäuse 30.
Das Innengehäuse 30 ist beabstandet
von dem Außengehäuse 50 etwa
mittig dazu angeordnet. Über
Stege 55 ist eine Positionierung des Innengehäuses 30 realisiert.
-
16 zeigt
schematisch in einer Querschnittsansicht eine andere Ausführungsform
eines Mantelgehäuses 40.
Hier ist die Wandung 56 des Außengehäuses 50 gekrümmt ausgebildet
und weist an einer Eintrittsöffnung 57 und
einer Austrittsöffnung 58 Strömungsmittel 54 auf.
Die Strömungsmittel 54 sind als
in Umlenkbereiche ausgebildet, die in das Außengehäuse 50 integriert
sind. Zusätzlich
ist die Wandung 56 als Doppelwandung ausgebildet mit zwei Wandungsabschnitten 56a, 56b,
die im Wesentlichen parallel zueinander beabstandet ausgebildet
sind. Durch den Zwischenraum 59 zwischen den Wandungsabschnitten 56a, 56b kann
ein anströmendes und/oder
austretendes Fluid strömen
und entsprechend durch die Umlenkbereiche umgelenkt werden.
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17 zeigt
schematisch in einer Querschnittsansicht ein Mantelgehäuse 40 mit
Propeller 20 und Strömungsmitteln 54.
Der Propeller 20 ist gemäß dem Propeller 20 nach 6 ausgebildet.
Die Strömungsmittel 54 sind
nach innen gerichtet an der Wandung 56 angeordnet und im
Wesentlichen dreiecksförmig
geformt.
-
18 zeigt in zwei Ansichten ein Mantelgehäuse 40 mit
unterschiedlichen Propellern 20. Der Propeller 20 nach 18a ist gemäß 11 ausgebildet,
der Propeller 20 nach 18b ist
gemäß dem Propeller 20 nach 6 ausgebildet
und repräsentiert
im Wesentlichen 17 in einer Vorderansicht.
-
19 zeigt in mehreren Ansichten zwei verschiedene
Ausführungsformen
von als Anströmhilfen
ausgebildeten Strömungsmitteln 54.
In 19a ist in der oberen Reihe in einer Seiten ansicht,
einer Vorderansicht und einer Draufsicht (von links) eine erste
Ausführungsform
eines Strömungsmittels 54 dargestellt.
Das Strömungsmittel 54 ist
im Wesentlichen in allen drei Ansichten dreiecksförmig ausgebildet.
Das in der unteren Reihe in einer Seitenansicht, einer Vorderansicht
und einer Draufsicht (von links) dargestellte zweite Ausführungsbeispiel entspricht
im Wesentlichen dem Ausführungsbeispiel der
oberen Reihe, mit dem Unterschied, dass auf den Seitenflächen weitere,
kleinere Strömungsmittel
in Form von Erhebungen, Dellen und dergleichen ausgebildet sind,
die eine entsprechende Beeinflussung eines anströmenden Fluids, wie Verwirbeln,
Umlenken und dergleichen, bewirken. 19b zeigt
das erste Ausführungsbeispiel
in einer perspektivischen Darstellung.
-
20 zeigt in zwei Ansichten ein Windenergiemodul 70.
Das Windenergiemodul 70 umfasst das Mantelgehäuse 40,
welches einen sich in eine Strömungsrichtung
erstreckenden Windkanal 71 umgibt, in dem mindestens ein
Windgenerator 72 mit mindestens dem drehbaren Propeller 20 zur
Erzeugung von elektrischer Energie aus Windkraft angeordnet ist. Die
Außenwandung 51 ist
hier etwa konisch ausgebildet. Das Mantelgehäuse 50 entspricht
etwa dem nach 18a und der Propeller 20 entsprechend dem
nach 11.
-
21 zeigt
in einer Perspektivansicht eine andere Ausführungsform eines Windenergiemoduls 70.
Das Mantelgehäuse 40 entspricht
dem nach 13 und der Propeller 20 dem
nach 18b.
-
22 zeigt
in unterschiedlichen Ansichten eine Anordnung mehrerer Windenergiemodule 70 zu einer
Windenergieanlage 80. Die Windenergieanlage 80 ist
von oben beginnend in einer Vorderansicht, einer Draufsicht und
in einer Seitenansicht dargestellt. Es sind fünf Windenergiemodule 70 zu
einer Windenergieanlage 80 zusammengefügt, wobei die Anzahl an Windenergiemodulen 70 variierbar
ist und einzelne Windenergiemodule 70 nachträglich entfernt
oder hinzugefügt
werden können.
Die Windenergiemodule 70 sind drehbar gelagert an einer
Grundhalterung 81 angeordnet. Dabei können die Windenergiemodule 70 klappbar
und/oder schwenkbar angeordnet sein. Über entsprechende Anschlüsse (hier
nicht dargestellt) lässt
sich die mit den Windenergiemodulen 70 gewonnene Energie
weiterleiten und ggf. bündeln und
in ein Netz einspeisen. Entsprechende elektrische Anlagen sind dafür vorgesehen,
wie beispielsweise Konverter, Gleichrichter, Regler und dergleichen.
Die Windenergiemodule 70 sind über deren Halterung 31 mit
der Grundhalterung 81 verbindbar.
-
23 zeigt
in einer Perspektivansicht die auf einem Hausdach 90 angeordnete
Windenergieanlage 80. In dem Ausführungsbeispiel nach 23 umfasst
die Windenergieanlage 80 vier Windenergiemodule 70.
Die Windenergiemodule 70 sind entsprechend einer Anströmrichtung
gleich ausgerichtet, um eine optimale Energiegewinnung zu realisieren.
-
24 zeigt in zwei Perspektivansichten die auf
einem als Lastkraftwagen 91 ausgebildeten Fahrzeug 90 angeordnete
Windenergieanlage 80 mit vier (24a)
bzw. drei (24b) Windenergiemodulen 70 gemäß 21.
Die Windenergiemodule 70 sind quer zu einer Fahrrichtung
beabstandet zueinander angeordnet. Die Ausrichtung der Windenergiemodule 70 ist
so, dass diese optimal für
eine Anströmung entgegen
Fahrtrichtung angeordnet sind. Je nach gewünschtem Effekt können die
Windenergiemodule 70 aktiv hinsichtlich ihrer Ausrichtung
verändert
werden. Alternativ kann die Ausrichtung selbsttätig erfolgen. Die Anordnung
auf dem Lastkraftwagen 91 kann beliebig sein. Bevorzugt
ist die Anordnung der Windenergieanlage 80 vorne auf einem
Dach des Lastkraftwagens 91. Wie in 24a dargestellt
ist, lässt
sich die Windenergieanlage 80 in den Lastkraftwagen 91, genauer
dessen Verkleidung, Spoiler, Karosserie etc. integrieren. Die Anordnung
kann verändert
werden, indem die Windenergieanlage 80 und/oder einzelne Windenergiemodule
ausfahrbar oder ausklappbar ausgebildet sind.
-
25 zeigt
in einer Perspektivansicht ein Windenergiemodul 70 mit
einem Solarpanel 100. Mit dem Solarpanel 100 lässt sich
zusätzlich
Energie aus einer Sonneneinstrahlung gewinnen, welche mit der mittels
des Windenergiemoduls 70 gewonnen Energie gemeinsam oder
getrennt genutzt werden kann. Entsprechende Solareinrichtungen sind
an dem Windenergiemodul 70 vorgesehen, einschließlich Konverter,
Gleichrichter, Regler und dergleichen.
-
26 zeigt in zwei verschiedenen Ansichten
die Verwendung des Windenergiemoduls 70 nach 25 für eine Windenergieanlage 80 auf
einem Schiff 92. Das als Schiff 92 ausgebildete
Fahrzeug 90, vorzugsweise ein Containerschiff, eine Segeljacht
oder dergleichen, weist drei zu einer Windenergieanlage 80 verbundene
Windenergiemodule 70 auf, die gemäß 25 ausgebildet
sind. Die Windenergiemodule 70 sind hierbei verteilt an
optimierten Stellen auf dem Schiff 92 angebracht. Die Windenergieanlage 80 lässt sich
verstellen und insbesondere ein- bzw. ausfahren. Die Windenergiemodule 70 lassen
sich dabei einzeln oder gemeinsam verstellen, wobei das Verstellen
automatisch, manuell, teilautomatisch oder selbsttätig aufgrund
der Anströmung
erfolgen kann. Die Windenergieanlage 80 lässt sich
mit einer beliebigen Anzahl von Windenergiemodulen 70 ausrüsten.
-
27 zeigt
in einer Perspektivansicht ein Innengehäuse 30 mit mehreren
als Anströmmitteln ausgebildete
Strömungsmittel 54.
Zum Einsatz auch bei schwacher Anströmung können die Strömungsmittel 54 verwendet
werden, um für
den Antrieb des Propellers 20 günstige Anströmverhältnisse
zu schaffen. Bevorzugt sind die Anströmmittel an der Eingangsöffnung 10 entlang
des Umfangs strömungstechnisch
optimiert, bevorzugt gleichbeabstandet, angeordnet.
-
28 zeigt in zwei Ansichten eine blütenförmige Anordnung
von Propellern 20 und (Mantel-)Gehäuse 40. Neben dem
Propeller 20 lassen sich weitere Laufräder oder Propeller 20 versetzt
zu dem Propeller 20 in dem Strömungskanal anbringen. Die zusätzlichen
Laufräder
oder Propeller 20 können eine
andere Ausrichtung oder eine anders orientierte Lagerung aufweisen,
sodass sich auch eine Anströmung,
welche den ersten Propeller 20 passiert hat, noch nutzen
lässt.
Die weiteren Laufräder
sind in dem Ausführungsbeispiel
nach 28 etwa blütenförmig umfänglich zu dem Mantelgehäuse 40 angeordnet.
Die Orientierung der Laufräder
ist so gewählt, dass
etwa radial zu dem Mantelgehäuse 40 strömende An-
oder Abströmungen
nutzbar sind.
-
29 zeigt
in einer Perspektivansicht eine (Grund-)Halterung 81 für ein Windenergiemodul 70. Die
Grundhalterung ist als eine Schiene 82 mit einem etwa mittig
entlang der Erstreckungsrichtung der Schiene 82 verlaufenden
Nut 83 ausgebildet. Die Nut 83 ist dabei bevorzugt
so ausgebildet, dass zumindest teilweise ein Hinterschnitt gebildet
ist, der eine einfache Entnahme von Windenergiemodulen 70 an beliebiger
Stelle verhindert. Auf diese Weise ist ein wirkungsvoller Diebstahlschutz
realisierbar. Zum Einsetzen können
Ausnehmungen vorgesehen werden, die ein Einsetzen auch in Nicht-Randbereichen
ermöglichen
und die mittels Verriegelungen absperrbar sind. Zur Fixierung der
Windenergiemodule 70 können
weiter Arretierungen oder Rastmittel vorgesehen sein, die eine Position
der Windenergiemodule 70 relativ zu der Grundhalterung 81 festlegen.
-
30 zeigt
in einer Perspektivansicht einen Propellerflügel 1 mit einem Vogelschutz 110.
Der Vogelschutz 110 kann beliebig ausgebildet sein und
ist in dem Ausführungsbeispiel
nach 30 als Gitter 111 ausgebildet. Das Gitter 111 ist
so bemessen, dass durch die Maschen oder Zwischenräume ein Durchschlüpfen von
Vögeln
verhindert ist. Der Vogelschutz 110 kann an anderen Stellen
der Windenergieanlage 80, der Windenergiemodule und/oder
dem Mantelgehäuse 40 angebracht
sein, sodass eine umweltverträgliche
Anordnung realisiert ist.
-
31 zeigt
in einer Perspektivansicht ein kranzförmiges Strömungsleitmittel 120.
Das Strömungsleitmittel 120 umfasst
mehrere Strömungsleitflächen 121,
die an einer ringförmigen
Halterung 122 angeordnet sind, sodass sich das kranzförmige Strömungsleitmittel 120 ergibt.
Die Strömungsleitflächen 121 sind
so ausgerichtet, dass ein anströmendes
Fluid etwa in Richtung Mittelpunkt des Kranzes umgelenkt wird.
-
32 zeigt
in einer Perspektivansicht das Mantelgehäuse 40 mit Propeller 20 und
einem Durchlass 130. Der Durchlass 130 ist in
der Umfangsfläche des
Mantelgehäuses 40 ausgebildet,
sodass ein das Mantelgehäuse 40 umströmendes Fluid
durch das Mantelgehäuse 40 in
einen inneren Bereich des Mantelgehäuses 40 gelangen kann.
Der Durchlass 130 ist ringförmig ausgebildet.
-
33 zeigt
in einer Perspektivansicht das Mantelgehäuse 40 nach 32 mit
daran angeordneten Strömungsleitmittel 120 nach 31.
Die Strömungsleitmittel 120 sind
in Anströmrichtung
im Bereich des Propellers 20 angeordnet, sodass das von den
Strömungsleitmitteln 120 in
den inneren Bereich gelenkte Fluid auf die Propellerflügel 1 des
Propellers 20 trifft und diesen entsprechend zur höheren Energiegewinnung
zusätzlich
antreibt. Das Mantelgehäuse 40 ist
hier konisch ausgebildet, wobei das Gehäuse in Anströmrichtung
auseinanderläuft.
-
34 zeigt
in einer Perspektivansicht das Mantelgehäuse 40 mit Propeller 20 nach 32 mit einer
anderen Ausführungsform
eines Durchlasses 130. An dem Durchlass 130 sind
zusätzliche
Strömungsleitelemente 131 angeordnet,
um ein anströmendes
Fluid gezielt durch den Durchlass 130 zu lenken.
-
35 zeigt
in einer Perspektivansicht Strömungsleitmittel 120 zum
Zusammenwirken mit dem Durchlass 130. Die Strömungsleitmittel 120 umfassen
ein bewegliches Laufrad 123 mit Schaufelelementen 124 zum
Antreiben des Laufrads 123. Die Bewegung des Laufrads 123 kann
mittels Generator in Energie umgewandelt werden, sodass zusätzlich Energie
erzeugt werden kann.
-
36 zeigt
in einer Perspektivansicht einen Teil eines Innengehäuses 50 mit
Strömungsleitmitteln 120.
Die Strömungsleitmittel 120,
die als Strömungsleitflächen 121 ausgebildet
sind, sind hier umfänglich
fest angeordnet.
-
37 zeigt
in einer Perspektivansicht ein Gehäuse mit Durchlass 130 zur
Verwendung mit den Strömungsleitmitteln 120 nach 35.
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38 zeigt
in einer Perspektivansicht eine andere Ausführungsform des Strömungsleitmittels 120 nach 35,
wobei das Strömungsleitmittel 120 als
Laufrad 123 ausgebildet ist und zur besseren Übersicht
die beliebig ausformbaren Schaufelelemente 124 weggelassen
wurden.
-
39 zeigt
in einer Perspektivansicht Strömungsleitmittel 120 an
einem Gebäude 140.
Das Gebäude 140 ist
ein Hochhaus. Die Strömungsleitmittel 120 sind
als ausfahrbare bzw. ausklappbare Lamellen 125 ausgebildet.
In einer Gebäudefassade 141 sind
Durchlässe 130 vorgesehen,
sodass ein umgelenktes, anströmendes
Fluid in das Innere des Gebäudes 140,
und hier in die Lüftungsschächte 142 des
Gebäudes 140 geleitet
werden. Von dort kann das Fluid zu einem Generator geleitet werden,
um so Energie zu gewinnen.
-
40 zeigt
in einer Perspektivansicht eine andere Ausführungsform von Strömungsleitmitteln 120 an
einem Gebäude 140. Über Lamellen 125 wird ein
Fluid wie Luft als Wind zu Halbschalen 126 geleitet, welche
das Fluid dann in die Lüftungsschächte 142 leiten.
-
41 zeigt
in einer Perspektivansicht eine Ausführungsform eines als Halbschale 126 ausgebildeten
Strömungsleitmittels 120.
-
- 1
- Propellerflügel
- 2
- Flügelkörper
- 3
- Spitze
- 4
- Grundseite
- 5
- Flankenseite
- 6
- Schleifenbereich
- 7
- Profilkern
- 8
- Ummantelung
- 9
- Düseneinheit
- 10
- Eingangsöffnung
- 11
- Düseneinheitkörper
- 12
- Ausgangsöffnung
- 13
- Oberseite
- 14
- Unterseite
- 15
- Versatz
- 20
- Propeller
- 21
- Mittelteil
- 22
- Welle
- 23
- Verlängerungsteile
- 24
- Feder-Speicher-Einheit
- 25
- Führungsmittel
- 30
- Innengehäuse
- 31
- Halterung
- 32
- Wandung
- 33
- Strömungskanal
- 34
- Eingangsöffnung
- 35
- Ausgangsöffnung
- 40
- Mantelgehäuse
- 50
- Außengehäuse
- 51
- Außenwandung
- 52
- Durchgangsöffnung
- 53
- Auslenkungshilfe
- 54
- Strömungsmittel
- 55
- Stege
- 56
- Wandung
- 56a
- Wandungsabschnitt
- 56b
- Wandungsabschnitt
- 57
- Eintrittsöffnung
- 58
- Austrittsöffnung
- 59
- Zwischenraum
- 70
- Windenergiemodul
- 71
- Windkanal
- 72
- Windgenerator
- 80
- Windenergieanlage
- 81
- Grundhalterung
- 82
- Schiene
- 90
- Fahrzeug
- 91
- Lastkraftwagen
- 92
- Schiffe
- 100
- Solarpanel
- 110
- Vogelschutz
- 111
- Gitter
- 120
- Strömungsleitmittel
- 121
- Strömungsleitfläche
- 122
- Halterung
- 123
- Laufrad
- 124
- Schaufelelement
- 125
- Lamellen
- 126
- Halbschale
- 130
- Durchlass
- 131
- Strömungsleitelemente
- 140
- Gebäude
- 141
- Gebäudefassade
- 142
- Lüftungsschacht