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DE102009007699A1 - Stumpfschweißadapter und Schweißpresse mit Stumpfschweißadapter - Google Patents

Stumpfschweißadapter und Schweißpresse mit Stumpfschweißadapter Download PDF

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DE102009007699A1 DE200910007699 DE102009007699A DE102009007699A1 DE 102009007699 A1 DE102009007699 A1 DE 102009007699A1 DE 200910007699 DE200910007699 DE 200910007699 DE 102009007699 A DE102009007699 A DE 102009007699A DE 102009007699 A1 DE102009007699 A1 DE 102009007699A1
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butt
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Andreas Clasvogt
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)

Abstract

Stumpfschweißadapter (S) für eine Schweißpresse (P), umfassend mindestens eine obere Pressenanschlussplatte (1), eine untere Pressenanschlussplatte (2) sowie eine Stumpfschweißeinrichtung (3, 4) zur Aufnahme und Verschiebung zu verschweißender Profile (7a, 7b) während des Stumpfschweißvorgangs, wobei die Stumpfschweißeinrichtung (3, 4) dazu eingerichtet ist, durch eine Abstandsänderung der Pressenanschlussplatten (1, 2) betätigt zu werden, sowie Schweißpresse (P), insbesondere Buckelschweißmaschine, wobei die Schweißpresse (P) mit einem Stumpfschweißadapter (S) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 15 ausgestattet ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Stumpfschweißadapter für eine Schweißpresse gemäß Anspruch 1, sowie eine Schweißpresse gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Das Widerstandsschweißen zeichnet sich im Allgemeinen dadurch aus, dass ohne Zufuhr eines Zusatzwerkstoffes, jedoch mit einer Anpresskraft auf die Schweißpartner, eine Schweißverbindung hergestellt wird. Das Widerstandsschweißen umfasst insbesondere das Widerstandspressschweißen, welches wiederum auf unterschiedliche Art und Weise, beispielsweise durch Widerstandspunktschweißen, Widerstandsbuckelschweißen, Widerstandsrollennahtschweißen, Widerstandsstumpfschweißen, etc. durchgeführt werden kann.
  • Soweit es die hierzu vorgesehenen Vorrichtungen betrifft, kann Widerstandsbuckelschweißen nur auf einer Schweißpresse, insbesondere einer Buckelschweißmaschine und Widerstandsstumpfschweißen nur auf einer Stumpfschweißmaschine durchgeführt werden.
  • Hieraus ergeben sich folgende Nachteile. Will man beispielsweise mit einer Schweißpresse Stumpfschweißen, muss ein großer Aufwand betrieben werden. Es müssen insbesondere zusätzliche Schweißzylinder angebaut und mit dem pneumatischen Kreislauf verbinden werden. Letztendlich wird für das Stumpfschweißen eine Spezialmaschine benötigt. Die auf dem Markt angeboten Stumpfschweißmaschinen sind nicht immer für hohe Stückzahlen geeignet und teilweise umständlich zu bedienen.
  • Die sich hieraus ergebende Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, eine Vorrichtung vorzuschlagen, mit der eine Schweißpresse zum Widerstandsstumpfschweißen benutzt werden kann.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch einen Stumpfschweißadapter gemäß Anspruch 1 gelöst. Dadurch, dass ein Stumpfschweißadapter für eine Schweißpresse, umfassend mindestens eine obere Pressenanschlussplatte, eine untere Pressenanschlussplatte, sowie eine Stumpfschweißeinrichtung zur Aufnahme und Verschiebung zu verschweißender Profile während des Stumpfschweißvorgangs, wobei die Stumpfschweißeinrichtung dazu eingerichtet ist, durch eine Abstandsänderung der Pressenanschlussplatten betätigt zu werden, vorgeschlagen wird, kann eine Schweißpresse auf einfache Art und Weise zum Stumpfschweißen verwendet werden. Mit der Erfindung ist entsprechend ein Stumpfschweißadapter geschaffen worden, der unter alle handelsüblichen Schweißpressen eingebaut werden kann. Mit diesem Modul werden die Fähigkeiten der jeweiligen Schweißpresse genutzt, wie beispielsweise Stromstärke, Kraft und Geschwindigkeit.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des vorgeschlagenen Stumpfschweißadapters ergeben sich aus den Merkmalen der rückbezogenen Unteransprüche.
  • Es kann insbesondere vorteilhafterweise vorgesehen sein, dass die Stumpfschweißeinrichtung eine erste Profilaufnahmeeinrichtung und eine zweite Profilaufnahmeeinrichtung aufweist, die zwischen den Pressenanschlussplatten angeordnet sind, wobei wahlweise mindestens eine der Profilaufnahmeeinrichtungen eine Linearführung aufweist, die eine Verschiebung gegenüber der anderen Profilaufnahmeeinrichtung ermöglicht oder auch dass beide Profilaufnahmeeinrichtungen eine Linearführung aufweisen, die eine Verschiebung gegenüber der anderen Profilaufnahmeeinrichtung ermöglicht. Entsprechend kann über die Einsparung einer Linearführung ein Kostenvorteil erzielt werden.
  • Es kann weiterhin vorteilhafterweise vorgesehen sein, dass mindestens eine Profilaufnahmeeinrichtung eine obere Schweißbackenanschlussplatte zur lösbaren Aufnahme der oberen Schweißbacke aufweist und/oder dass mindestens eine Profilaufnahmeeinrichtung eine untere Schweißbackenanschlussplatte zur lösbaren Aufnahme der unteren Schweißbacke aufweist. Mit unterschiedlichen Schweißbacken kann eine Vielzahl von Teilen geschweißt werden. Die Rüstzeiten bzw. Rüstkosten minimieren sich insbesondere durch die Schweißbackenanschlussplatten, die für einen schnellen Wechsel der Schweißbacken ausgestaltet sind. Hohe Stückzahlen lassen sich problemlos Stumpfschweißen, je nach Bauart der Schweißpresse.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, eine Schweißpresse, insbesondere eine Buckelschweißmaschine, vorzuschlagen, mit der Profile stumpfgeschweißt werden können.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die Schweißpresse mit einem Stumpfschweißadapter gemäß einem der Ansprüche 1 bis 15 ausgestattet ist.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der vorgeschlagenen Schweißpresse ergeben sich aus den Merkmalen der rückbezogenen Unteransprüche.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlich anhand der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beiliegenden Abbildungen. Darin zeigen
  • 1 ein erfindungsgemäßer Stumpfschweißadapter in einer Explosionsdarstellung (erste Ansicht);
  • 2 ein erfindungsgemäßer Stumpfschweißadapter in einer Explosionsdarstellung (zweite Ansicht);
  • 3 ein erfindungsgemäßer Stumpfschweißadapter in einer ersten perspektivischen Ansicht;
  • 4 ein erfindungsgemäßer Stumpfschweißadapter in einer zweiten perspektivischen Ansicht;
  • 5 ein erfindungsgemäßer Stumpfschweißadapter in einer Vorderansicht;
  • 6 eine erfindungsgemäße Stumpfschweißadapter in einer Seitenansicht;
  • 7 eine erfindungsgemäße Stumpfschweißadapter in einer Rückansicht;
  • 8 eine erfindungsgemäße Schweißpresse, insbesondere eine Buckelschweißmaschine, mit einem erfindungsgemäßen Stumpfschweißadapter in einer Vorderansicht;
  • 9 eine erfindungsgemäße Schweißpresse, insbesondere eine Buckelschweißmaschine, mit einem erfindungsgemäßen Stumpfschweißadapter in einer Seitenansicht.
  • Es werden folgende Bezugszeichen in den Zeichnungen verwendet:
  • P
    Schweißpresse (Buckelschweißmaschine)
    S
    Stumpfschweißadapter
    O
    obere Pressenplatte
    U
    untere Pressenplatte
    1
    obere Pressenanschlussplatte
    2
    untere Pressenanschlussplatte
    3
    erste Profilaufnahmeeinrichtung
    30
    obere Führungsschiene
    31
    oberer Schlitten
    32
    Federpaket
    33
    obere Schweißbackenanschlussplatte
    34
    obere Schweißbacke
    35
    untere Schweißbacke
    36
    Teleskopstange
    37
    untere Schweißbackenanschlussplatte
    38
    unterer Schlitten
    39
    untere Führungsschiene
    4
    zweite Profilaufnahmeeinrichtung
    40
    obere Führungsschiene
    41
    oberer Schlitten
    42
    Federpaket
    43
    obere Schweißbackenanschlussplatte
    44
    obere Schweißbacke
    45
    untere Schweißbacke
    46
    Teleskopstange
    47
    untere Schweißbackenanschlussplatte
    48
    unterer Schlitten
    49
    untere Führungsschiene
    5
    Antriebsmittel (Zugfeder)
    6
    Stellmittel (Keil)
    7a
    erstes Profil
    7b
    zweites Profil
  • Zunächst wird auf die 1 bis 7 Bezug genommen.
  • Ein erfindungsgemäßer Stumpfschweißadapter S umfasst im Wesentlichen eine obere Pressenanschlussplatte 1, eine untere Pressenanschlussplatte 2 und eine zwischen den Pressenanschlussplatten 1, 2 angeordnete Stumpfschweißeinrichtung.
  • Die Stumpfschweißeinrichtung umfasst im Wesentlichen eine erste Profilaufnahmeeinrichtung 3 und eine zweite Profilaufnahmeeinrichtung 4. Ferner umfasst der erfindungsgemäße Stumpfschweißadapter im Wesentlichen ein Antriebsmittel 5 und ein Stellmittel 6.
  • Die Profilaufnahmeeinrichtungen 3, 4 sind im Wesentlichen identisch aufgebaut. Insofern umfasst die erste Profilaufnahmeeinrichtung im Wesentlichen eine obere Führungsschiene 30, einen oberen Schlitten 31, ein Federpaket 32, eine obere Schweißbackenanschlussplatte 33, eine obere Schweißbacke 34, eine untere Schweißbacke 35, zwei Teleskopstangen 36, eine untere Schweißbackenanschlussplatte 37, einen unteren Schlitten 38 und eine untere Führungsschiene 39.
  • Ferner umfasst die zweite Profilaufnahmeeinrichtung im Wesentlichen eine obere Führungsschiene 40, einen oberen Schlitten 41, ein Federpaket 42, eine obere Schweißbackenanschlussplatte 43, eine obere Schweißbacke 44, eine untere Schweißbacke 45, zwei Teleskopstangen 46, eine untere Schweißbackenanschlussplatte 47, einen unteren Schlitten 48 und eine untere Führungsschiene 49.
  • Die Pressenanschlussplatten 1, 2 sind grundsätzlich dazu eingerichtet, lösbar an einer oberen Pressenplatte O bzw. unteren Pressenplatte U einer Schweißpresse P, insbesondere einer Buckelschweißmaschine, montiert zu werden. Vorzugsweise wird ein rasch lösbares Verbindungsmittel, wie beispielsweise Schrauben, verwendet, damit die Schweißpresse P bei Bedarf schnell wieder in ihren Originalzustand umgerüstet werden kann.
  • Die Profilaufnahmeeinrichtungen 3, 4 sind zwischen den Pressenanschlussplatten 1, 2 aufgenommen. Abstrakt ausgedrückt, sind die einzelnen Komponenten der Profilaufnahmeeinrichtungen 3, 4 in einer Reihe und senkrecht zu den Pressenanschlussplatten 1, 2 angeordnet.
  • Weitere Details der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus nachfolgender Funktionsbeschreibung.
  • Die Profilaufnahmeeinrichtungen 3, 4 sind gegeneinander verschiebbar zwischen den Pressenanschlussplatten 1, 2 aufgenommen. Ferner sind die Schweißbacken 34, 35 bzw. 44, 45 gegeneinander verschiebbar in den Profilaufnahmeeinrichtungen 3, 4 aufgenommen. Soweit die Bewegungsrichtung der Profilaufnahmeeinrichtungen 3, 4 in einer üblichen Gebrauchsposition als horizontale Verschiebbarkeit charakterisiert werden kann, so ist die Verschiebungsrichtung der Schweißbacken 34, 35 bzw. 44, 45 demgegenüber aus vertikale Verschiebbarkeit anzusprechen.
  • Je zwei gegenüberliegende Schweißbacken 34, 35 bzw. 44, 45 einer Profilaufnahmeeinrichtung 3, 4 sind mit Aufnahmemitteln für ein Profil 7a und 7b ausgestattet. In dem hier vorliegenden beispielhaften Anwendungsfall sind Nuten vorgesehen, die zur Halterung eines draht- oder rohrförmigen Profils 7a, 7b eingerichtet sind.
  • Ein Stumpfschweißvorgang mit dem vorgeschlagenen Stumpfschweißadapter S für eine Schweißpresse P gestaltet sich wie folgt.
  • In einem Ausgangszustand weisen die Pressenanschlussplatten 1, 2 einen ersten Abstand auf. In dem Ausgangszustand sind die jeweils gegenüberliegenden Schweißbacken 34, 35 bzw. 44, 45 sowohl vertikal, als auch horizontal voneinander beabstandet. Die vertikale Beabstandung ergibt sich daraus, dass der Abstand der Pressenanschlussplatten 1, 2 zu groß ist, als dass sich die vertikal gegenüberliegenden Schweißbacken 34, 35 bzw. 44, 45 berühren könnten. Der horizontale Abstand wird dadurch sichergestellt, dass das Stellmittel 6 zwischen der ersten Profilaufnahmeeinrichtung 3 und der zweiten Profilaufnahmeeinrichtung 4, insbesondere zwischen der oberen Schweißbackenanschlussplatte 33 und der oberen Schweißbackenanschlussplatte 43, angeordnet ist. Das Stellmittel 6 ist in der hier vorgeschlagenen bevorzugten Ausführungsform als Keil ausgestaltet, der in dem skizzierten Ausgangszustand zwischen der oberen Schweißbackenanschlussplatte 33 und der oberen Schweißbackenanschlussplatte 43 angeordnet ist. In diesem Ausgangszustand können zwei zu verschweißende Profile 7a und 7b jeweils in die unteren Schweißbacken 35 bzw. 45 eingelegt werden.
  • Zum Stumpfschweißen der vorgenannten Profile 7a und 7b werden die Pressenanschlussplatten 1, 2 aufeinander zu bewegt. Entsprechend werden auch die Schweißbacken 34, 35 bzw. 44, 45 vertikal aufeinander, insbesondere die obere Schweißbacke 34 auf die untere Schweißbacke 35 der ersten Profilaufnahmeeinrichtung 3 und die obere Schweißbacke 44 auf die untere Schweißbacke 45 der zweiten Profilaufnahmeeinrichtung 4, zu bewegt. Die obere Schweißbacke 34 bzw. 44 setzt auf die untere Schweißbacke 35 bzw. 45 auf. Die Federpakete 32 bzw. 42 werden leicht gestaucht und geben den Schweißbacken 34 bzw. 44 die nötige Andruckkraft zur Halterung der Profile 7a bzw. 7b. Mit der Bewegung der Pressenanschlussplatten 1, 2 verfährt auch das Stellmittel 6, insbesondere der Keil, und gibt die Profilaufnahmeeinrichtungen 3, 4 insofern frei, als dass das Antriebsmittel 5, insbesondere eine Zugfeder, die Profilaufnahmeeinrichtungen 3, 4, insbesondere die Schweißbacken 34, 35 bzw. 44, 45, horizontal aufeinander zu bewegen kann. Etwa gleichzeitig werden die Schweißbacken 34, 35 bzw. 44, 45 mit einem Schweißstrom beaufschlagt, so dass die Profile 7a bzw. 7b miteinander stumpfverschweißt werden. Diese horizontale Bewegung der Schweißbacken 34, 35 bzw. 44, 45 ist vergleichsweise gering gegenüber der vertikalen Bewegung der Schweißbacken 34, 35 bzw. 44, 45. Soweit die Profilenden bereits auf Stoß in die Schweißbacken 34, 35 bzw. 44, 45 eingelegt werden, entspricht die horizontale Bewegung lediglich der Verformung der Profilenden durch den Schweißvorgang.
  • In einem nachfolgenden Schritt werden die Pressenanschlussplatten 1, 2 wieder in ihren Ausgangszustand verfahren, so dass die Schweißbacken 34, 35 bzw. 44, 45 vertikal auseinander gefahren werden. Ferner wird auch das Stellmittel 6 wieder zwischen die Profilaufnahmeeinrichtungen 3, 4 geschoben, so dass die Profilaufnahmeeinrichtungen 3, 4, und damit auch die Schweißbacken 34, 35 bzw. 44, 45, eine horizontale Bewegung ausführen. Die verschweißten Profile 7a und 7b können aus den unteren Schweißbacken 35 und 45 entnommen werden. Der oben skizzierte Vorgang kann beliebig oft wiederholt werden.
  • Es wird ersichtlich, dass der vorgeschlagene Stumpfschweißadapter S dazu eingerichtet ist, durch eine rein vertikale Bewegung der Schweißpresse P, insbesondere der Buckelschweißmaschine, betätigt zu werden. Die Schweißpresse P kann durch den vorgeschlagenen Stumpfschweißadapter S in vorteilhafter Weise zum Stumpfschweißen verwendet werden. Ferner können die vorhandenen schweißtechnischen Komponenten der Schweißpresse P, wie beispielsweise die Schweißstromversorgung, ebenfalls weiterbenutzt werden und in geeigneter Weise mit dem Stumpfschweißadapter S verbunden werden. Mit dem vorgeschlagenen Stumpfschweißadapter wird eine Schweißpresse zur Universalschweißmaschine, weil nunmehr problemlos auch Stumpfschweißen durchgeführt werden kann.
  • Als Beispiel für ein Werkstück sind hier zwei Profile 7a und 7b genannt worden. Es ist jedoch anzumerken, dass der Stumpfschweißadapter S für eine Vielzahl von Werkstücken eingerichtet werden kann. Im Wesentlichen können beliebige Schweißbacken eingesetzt werden, die für unterschiedliche Werkstücke eingerichtet sein können.
  • In den 8 und 9 ist eine erfindungsgemäße Schweißpresse P, insbesondere eine Buckelschweißmaschine, mit einem erfindungsgemäßen Stumpfschweißadapter P in einer Vorder- und Seitenansicht dargestellt. Der Aufbau einer Schweißpresse P, insbesondere einer Buckelschweißmaschine, ist dem Fachmann hinreichend bekannt, so dass hier nur kursorisch auf einige Merkmale verwiesen werden soll.
  • Die Schweißpresse P weist im Wesentlichen eine obere Pressenplatte O und eine untere Pressenplatte U auf. Die oberer Pressenplatte O ist gegenüber der unteren Pressenplatte U verfahrbar. Zur Montage des Stumpfschweißadapters S ist im Wesentlichen vorgesehen, dass die obere Pressenanschlussplatte 1 mit der oberen Pressenplatte O verbunden ist, wohingegen die untere Pressenanschlussplatte 2 mit der unteren Pressenplatte U verbunden ist. Die Verkabelung der elektrischen Einrichtungen ist nicht gesondert dargestellt, dem Fachmann jedoch hinlänglich bekannt.

Claims (17)

  1. Stumpfschweißadapter (S) für eine Schweißpresse (P), umfassend mindestens – eine obere Pressenanschlussplatte (1) – eine untere Pressenanschlussplatte (2), sowie – eine Stumpfschweißeinrichtung (3, 4) zur Aufnahme und Verschiebung zu verschweißender Profile (7a, 7b) während des Stumpfschweißvorgangs, wobei – die Stumpfschweißeinrichtung (3, 4) dazu eingerichtet ist, durch eine Abstandsänderung der Pressenanschlussplatten (1, 2) betätigt zu werden.
  2. Stumpfschweißadapter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stumpfschweißeinrichtung eine erste Profilaufnahmeeinrichtung (3) und eine zweite Profilaufnahmeeinrichtung (4) aufweist, die zwischen den Pressenanschlussplatten (1, 2) angeordnet sind.
  3. Stumpfschweißadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Profilaufnahmeeinrichtungen (3, 4) eine Linearführung aufweist, die eine Verschiebung gegenüber der anderen Profilaufnahmeeinrichtung (3, 4) ermöglicht.
  4. Stumpfschweißadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beide Profilaufnahmeeinrichtungen (3, 4) eine Linearführung aufweisen, die eine Verschiebung gegenüber der anderen Profilaufnahmeeinrichtung ermöglicht.
  5. Stumpfschweißadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Linearführung eine mit der oberen Pressenanschlussplatte (1) verbundene obere Führungsschiene (30, 40), eine mit der unteren Pressenanschlussplatte (2) verbundene untere Führungsschiene (39, 49) sowie einen auf der oberen Führungsschiene (30, 40) verschiebbar aufgenommenen oberen Schlitten (31, 41) und einen auf der unteren Führungsschiene (39, 49) verschiebbar aufgenommenen unteren Schlitten (38, 48) umfasst.
  6. Stumpfschweißadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stumpfschweißadapter (S) mit einem Antriebsmittel (5) ausgestattet ist, welches dazu eingerichtet ist, die Profilaufnahmeeinrichtungen (3, 4) aufeinander zuzubewegen.
  7. Stumpfschweißadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Antriebsmittel (5) um eine Zugfeder handelt, die zwischen der ersten Profilaufnahmeeinrichtung (3) und der zweiten Profilaufnahmeeinrichtung (4) angebracht ist.
  8. Stumpfschweißadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stellmittel (6) vorgesehen ist, welches dazu eingerichtet ist, die Profiaufnahmeeinrichtungen (3, 4) in Abhängigkeit von dem Abstand der Pressenanschlussplatten (1, 2) voneinander zu beabstanden.
  9. Stumpfschweißadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Stellmittel (6) um einen Keil handelt, der zwischen die erste Profilaufnahmeeinrichtung (3) und die zweite Profilaufnahmeeinrichtung (4) einschiebbar ist, wobei der Keil wahlweise mit der oberen Pressenanschlussplatte (1) oder der unteren Pressenanschlussplatte (2) verbunden ist.
  10. Stumpfschweißadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Profilaufnahmeeinrichtung (3 bzw. 4) eine obere Schweißbacke (34 bzw. 44), eine untere Schweißbacke (35 bzw. 45) und mindestens eine die Schweißbacken verbindende Teleskopstange (36 bzw. 46) aufweist.
  11. Stumpfschweißadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schweißbacken (34, 35 bzw. 44, 45) mit Aufnahmemitteln zur Aufnahme von Profilen (7a, 7b) ausgestattet sind.
  12. Stumpfschweißadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Profilaufnahmeeinrichtung (3, 4) eine obere Schweißbackenanschlussplatte (33 bzw. 43) zur lösbaren Aufnahme der oberen Schweißbacke (34 bzw. 44) aufweist.
  13. Stumpfschweißadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Profilaufnahmeeinrichtung (3, 4) eine untere Schweißbackenanschlussplatte (37 bzw. 47) zur lösbaren Aufnahme der unteren Schweißbacke (35 bzw. 45) aufweist.
  14. Stumpfschweißadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Profilaufnahmeeinrichtung (3, 4) mit einem Federpaket (32 bzw. 42) ausgestattet ist.
  15. Stumpfschweißadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federpaket (32, 42) zwischen dem oberen Schlitten (31 bzw. 41) und der oberen Schweißbackenanschlussplatte (33 bzw. 43) angeordnet ist.
  16. Schweißpresse (P), insbesondere Buckelschweißmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die Schweißpresse (P) mit einem Stumpfschweißadapter (S) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 15 ausgestattet ist.
  17. Schweißpresse (P) nach Anspruch 16, umfassend – eine obere Pressenplatte (O), – eine untere Pressenplatte (U), wobei – die obere Pressenplatte (O) gegenüber der unteren Pressenplatte (U) verfahren werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Pressenanschlussplatte (1) mit der oberen Pressenplatte (O) und die untere Pressenanschlussplatte (2) mit der unteren Pressenplatte (U) verbunden ist.
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