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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein System zur Versorgung von Topfpflanzen
mit Wasser.
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Derzeit
gibt es für
Topfpflanzen nur wenige Bewässerungssysteme.
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Die
so genannte Hydrokultur ist eine Form der Pflanzenhaltung, bei der
die Pflanzen in einem anorganischen Substrat statt in einem organische Bestandteile
enthaltenden Boden wurzeln. Die Ernährung der Pflanzen erfolgt
dabei über
eine wässrige
Lösung
mit darin gelösten
Nährsalzen.
Als anorganisches Substrat wird üblicherweise
körniger,
granulierter Blähton
verwendet. Dieses Substrat dient lediglich dazu, den Wurzeln Halt
zu geben und die Pflanzen so aufrecht zu halten, trägt aber
nicht zur Ernährung
der Pflanzen bei. Da durch das Fehlen feiner organischer Erdbestandteile
die Substrateigenschaften stark vom Normalzustand abweichen, ist
ein spezieller Hydrokulturdünger
erforderlich, um die Pflanzen mit Nährstoffen zu versorgen. Auch
die Umstellung von normaler Bodenhaltung auf Hydrokultur gelingt
in der Regel nur bei Jungpflanzen problemlos, da die in Hydrokultur
gehaltenen Pflanzen spezielle, so genannte Wasserwurzeln bzw. Hydrowurzeln
ausbilden. Zu den im Handel angebotenen speziellen Hydrokulturgefäßen gehört üblicherweise
auch ein Wasserstandsanzeiger, mit dem die Füllhöhe der Nährlösung kontrolliert werden kann.
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Der
Vorteil der Hydrokultur liegt darin, dass üblicherweise seltener gegossen
werden muss. Die Nachteile der Hydrokultur liegen einerseits in
den höheren
Anschaffungs- und Unterhaltungskosten sowie einem unnatürlichen
Erscheinungsbild und andererseits in der Allgegenwart der wässrigen
Nährlösung, die
viele Pflanzen nicht oder nicht auf Dauer vertragen. Die Hydrokultur
ist deshalb insbesondere ungeeignet für alle Pflanzen, die empfindlich
auf Feuchtigkeit reagieren.
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Eine
Kombination von Erd- und Hydrokultur stellt das bekannte Seramis®-System
für Topfpflanzen
in Erde dar. Bei diesem System wird die Erde quasi am Kern des Wurzelballens
belassen, wenn in das spezielle, poröse Tongranulat gepflanzt wird.
Wie bei der Hydrokultur dient der untere Bereich des Topfes als
Wasserspeicher. Wasser und gelöste
Nährstoffe
werden vom Tongranulat zu den Pflanzenwurzeln geleitet. Ein Wasserstandsanzeiger
oder ein Gießanzeiger
gibt an, wann die Wasserreserven verbraucht sind und gegossen werden
muss. Das optimale Verhältnis
von Erdballen zum Seramis®-Tongranulat beträgt 1/3 zu
2/3. Das führt
nachteilig dazu, dass üblicherweise
relativ große,
oft unproportionale Gefäße verwendet
werden. Das Tongranulat vermischt sich zudem häufig mit der Erde und kann
so üblicherweise
nur ein- bis zweimal wieder verwendet werden. Dies ist aus wirtschaftlicher
Sicht gerade bei saisonal wechselnden, günstigen Topfpflanzen von Nachteil.
Gegenüber
der oben genannten Hydrokultur hat das Seramis®-System
den Vorteil, dass keine speziellen Hydrokulturgefäße bzw.
Topfeinsätze
erforderlich sind, sondern grundsätzlich fast jeder wasserdichte
Topf bzw. Behälter
verwendet werden kann. Ein Umtopfen ist aber auch bei dem Seramis®-System
erforderlich.
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Weiterhin
sind so genannte Semihydro-Systeme bekannt. Hierbei werden spezielle
Gefäße aus Topf
und einem darin angeordneten, mit Erde und Pflanze bestückbarem
Pflanzeinsatz verwendet. Solche Gefäße werden im Handel beispielsweise
unter der Bezeichnung Lechuza® angeboten.
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Die
Pflanzeinsätze
sind hierbei derart ausgebildet, dass sie das Wasser aus dem darunter
liegenden Wasserspeicher in das Substrat saugen. Dazu sind entweder
spezielle Substrate, ähnlich
dem Seramis®-System,
im unteren Bereich der Pflanzeinsätze angeordnet oder aber es
finden Dochte bzw. Glasfasern Verwendung, welche aus dem Pflanzeinsatz
in den darunter liegenden Wasserspeicher ragen. Oft wird die im
Pflanzeinsatz befindliche Erde noch durch ein Trennvlies vom wasserspeichernden
Medium getrennt. Nachteilig daran ist, dass das System aufgrund
seiner vielen Komponenten relativ kompliziert ausgebildet ist und
bei diesem System zudem die Gefahr einer Vernässung der Pflanzen mit entsprechender
Fäulnis
der Wurzeln besteht.
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Bekannt
ist weiterhin die automatische Bewässerung aus einem Vorratsbehälter über Schläuche. Mit
diesen Bewässerungssystem
können
Topfpflanzen in Erde automatisch mit Wasser versorgt werden.
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Weiterhin
sind Systeme zur Bewässerung
einer Topfpflanze von oben bekannt. Derzeit sind für den Innenbereich
zwei einander ähnliche
Systeme unter den Bezeichnungen Aquasolo und Blumat im Handel erhältlich.
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Beide
Bewässerungssysteme
verwenden einen wasserdurchlässigen
Tonkegel. Beim Aquasolo-Bewässerungssystem
wird der Tonkegel auf eine mit Wasser gefüllte PET-Flasche geschraubt
und dann umgekehrt von oben in den Pflanzentopf gesteckt. Hierbei
wird unabhängig
vom Wasserbedarf der Pflanze stetig ein relativ gleichmäßige Menge Wasser
an das Erdreich abgeben. Dieses System scheint für die vorübergehende Urlaubsbewässerung geeignet.
Da jedoch als Wassersprecher eine PET-Flasche verwendet wird, welche
aus dem Pflanzentopf ragt, ist dieses Bewässerungssystem für den dauerhaften
Einsatz aus optischen Gründen
wenig geeignet.
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Beim
Blumat-Bewässerungssystem
erfolgt die Wasserabgabe ebenfalls direkt durch den Tonkegel, wobei
Wasser aus einem beliebigen Gefäß über einen
dünnen
Schlauch nachgesaugt wird. Wenn die Erde trockener wird, gibt der
Tonkegel allmählich Wasser
ab und es entsteht im Innern ein Unterdruck. Dadurch wird das Wasser
aus dem nebenstehenden Gefäß angesaugt.
Dieses Bewässerungssystem
hat den Vorteil, dass die Pflanzen bedarfsgerecht mit Wasser versorgt
werden. Nachteilig ist jedoch, dass Tonkegel, Wasserschläuche und
Wassergefäß sichtbar
und üblicherweise
optisch wenig ansprechend sind. Auch die Installation des Bewässerungssystems
ist sehr aufwendig, da auf eine vollständige Entlüftung von Tonkegel und Schlauch
geachtet werden muss. Diese Installation ist gegebenenfalls zu wiederholen,
wenn vergessen wurde, das Wassergefäß mit Wasser nachzufüllen und
trocken läuft.
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Bewässerungssysteme
für Topfpflanzen
in Erde, bei denen die Bewässerung über Tropfverteiler erfolgt,
wobei eine bestimmte Wassermenge aus einem Vorratsbehälter zu
den Pflanzen gepumpt wird, sind wegen der Unterschiedlichkeit der
Gefäße und Pflegeansprüche sowie
aus optischen Gründen
im Privatbereich wenig praktikabel.
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Ausgehend
von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
ein einfaches und günstiges
System zur Versorgung von Topfpflanzen mit Wasser bereitzustellen.
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Diese
Aufgabe wird mit einem System mit den Merkmalen gemäß Anspruch
1 gelöst.
Weiterbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben
sich aus den Unteransprüchen.
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Das
erfindungsgemäße System
zur Versorgung von Topfpflanzen mit Wasser umfasst einen festen
Steckkörper
aus einem porösen,
wasserdurchlässigem
und saugfähigem
Material, der mit einem Ende von unten durch ein vorgegebenes oder mittels
des Steckkörpers
eingefügtes
Topfloch in den Topfballen steckbar ist und mit dem anderen Ende gegebenenfalls über ein
Verlängerungsstück in ein Wasserreservoir
ragt.
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Dieses
erstaunlich einfache und günstige System
hat sich als zur Versorgung von Topfpflanzen mit Wasser als besonders
geeignet herausgestellt. Der Steckkörper kann hierbei ganz einfach
per Hand von unten in den Topfballen gesteckt werden oder ist bereits
im Topfloch eingesteckt und mit dem Topflochrand gegebenenfalls
dicht verbunden. Üblicherweise
lassen sich hierfür
die ohnehin in den Pflanztöpfen
im Bodenbereich vorhandenen Öffnungen,
die üblicherweise
als Abfluss überschüssigen Wassers bei
einer Bewässerung
von oben dienen, nutzen. Eine Bewässerung von oben ist bei dem
erfindungsgemäßen System,
insbesondere bei Anwendung im Innenbereich, nicht mehr erforderlich.
Bei solchen Pflanztöpfen,
die nur wenige Öffnungen
im Bodenbereich aufweisen und üblicherweise
aus Kunststoff bestehen, können
eine oder mehrere weitere Öffnungen
auch direkt mit dem Steckkörper
geschaffen werden, indem der Steckkörper durch die Bodenwandung
des Pflanztopfes gedrückt
bzw. gebohrt wird.
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Anschließend wird
der Pflanzentopf in ein Wasserreservoir, beispielsweise einen Übertopf,
gestellt, gehängt
oder dergleichen und zwar vorzugsweise derart, dass der Topf- bzw.
Pflanzenballen nur über
die Steckkörper
mit Wasser versorgt wird.
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Ein
besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Systems ist darin zu sehen,
dass der Steckkörper
keine optische Beeinträchtigung
oberhalb des Topfes mit sich bringt. Weiterhin lässt sich der Steckkörper vorteilhaft
sehr variabel bei allen gängigen Formen
und Größen von
Pflanztöpfen
einsetzen. Ein weiter Vorteil besteht darin, dass das System den
unterschiedlichsten Ansprüchen
von Pflanzen und Substraten gerecht wird. Nach dem Kauf von in Pflanztöpfen gepflanzten
Pflanzen ist es insbesondere nicht mehr erforderlich, die Pflanzen
in spezielle Pflanzgefäße oder
Pflanzeinsätze
umzutopfen. Vielmehr können
die vorhandenen Pflanztöpfe
direkt mit einem oder mehreren Steckkörpern versehen werden und in
ein Wasserreservoir gehängt,
gesetzt bzw. gestellt werden. Vorteilhaft sind auch weder Spezialsubstrat
noch Spezialdünger
erforderlich. Die Handhabung der Steckkörper ist vorteilhaft für jedermann
sofort verständlich
und unkompliziert.
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Eine
Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der Steckkörper mit
dem anderen Ende und gegebenenfalls über ein Verlängerungsstück auf einem Boden
des Wasserreservoirs aufliegt.
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Der
Vorteil dieser Weiterbildung ist darin zu sehen, dass der Pflanztopf
ohne separate Abstandshalter in das Wasserreservoir, also in ein
mit einer vorgegebenen Menge Wasser gefülltes Gefäß bzw. Behältnis, gestellt werden kann,
so dass die Steckkörper
nicht nur der Weiterleitung von Wasser aus dem Wasserreservoir in
den Topf- bzw. Pflanzenballen dienen, sondern gleichzeitig als Abstandshalter fungieren.
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Eine
Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der Steckkörper derart
fest ausgebildet ist, dass er in den Topfballen steckbar ist, und
dass der Steckkörper
derart saugfähig
ist, dass er Wasser aus dem Wasserreservoir in den Topfballen leitet.
Abhängig vom
Einsatzzweck kann der Steckkörper
so mehr oder weniger fest bzw. mehr oder weniger saugfähig ausgebildet
sein. Soll der Steckkörper
beispielsweise auch zur Herstellung eines Topflochs in der Bodenwandung
eines Kunststoffpflanztopfes verwendet werden, so ist der Steckkörper fester
auszubilden.
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Eine
Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der Steckkörper derart
ausgebildet ist, dass dieser am unteren Ende durch Aufstecken bzw.
Aufschieben wenigstens eines Verlängerungsstücks, das ebenfalls aus einem
porösen,
wasserdurchlässigem
und saugfähigem
Material besteht, verlängerbar ist.
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Der
Vorteil dieser Weiterbildung ist darin zu sehen, dass durch die
Verlängerung
tiefere Wasserstände
innerhalb des Wasserreservoirs erreicht werden können. Dadurch ist das erfindungsgemäße System
individuell den Gegebenheiten anpassbar. Insbesondere ist das System
hierdurch für
eine Urlaubsbewässerung
geeignet, da ein Wasserreservoir mit einer großen Wassermenge bzw. mit hohem
Wasserstand gewählt
werden kann.
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Eine
Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass mehrere Steckkörper vorgesehen
sind, die nebeneinander und/oder übereinander angeordnet sind,
wobei im letzt genannten Fall der oberste Steckkörper mit seinem oberen Ende
von unten durch ein vorgegebenes oder mittels des Steckkörpers eingefügtes Topfloch
in den Topfballen steckbar ist und der unterste Steckkörper mit
seinem unteren Ende auf dem Boden des Wasserreservoirs aufliegt
oder tiefer in das Wasserreservoir hineinragen, wobei einzelne Steckkörper mit
Ausnahme des obersten Steckkörpers
auch durch Verlängerungsstücke austauschbar sind.
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Der
Vorteil dieser Weiterbildung ist darin zu sehen, dass großflächigere
Pflanztöpfe
durch mehrere nebeneinander angeordnete Steckkörper sehr viel gleichmäßiger mit
Wasser versorgt werden können. Zudem
erhält
der Pflanztopf hierbei einen viel festeren Stand, da die Steckkörper gleichzeitig
als Abstandhalter fungieren können.
Das Übereinanderstapeln
von Steckkörpern
bringt den Vorteil, dass dadurch tiefere Wasserstände innerhalb
des Wasserreservoirs erreicht werden können. Dadurch ist das erfindungsgemäße System
individuell den Gegebenheiten anpassbar. Insbesondere ist das System
hierdurch für
eine Urlaubsbewässerung
geeignet, da ein Wasserreservoir mit einer großen Wassermenge bzw. mit hohem
Wasserstand gewählt
werden kann. Vorteilhaft kommt hierbei auch nur eine Art von Steckkörpern zum
Einsatz.
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Eine
Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der Steckkörper und/oder
das Verlängerungsstück derart
fest ausgebildet sind, dass sie das Gewicht der Topfpflanze halten.
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Eine
Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der Steckkörper und
das Verlängerungsstück aus Ton,
Terrakotta-Ton, Sinterglas, porösem
PTFE, einer Kombination dieser Materialien oder dergleichen bestehen.
Diese Materialien haben sich als besonders geeignet erwiesen, Wasser
an den Topfballen weiterzuleiten und gleichzeitig als Abstandhalter zu
fungieren.
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Eine
Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der Steckkörper und
das Verlängerungsstück derart
saugfähig
sind, dass diese Wasser aus dem Wasserreservoir in den Topfballen
leiten.
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Eine
Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das Wasserreservoir
ein Übertopf
ist.
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Der
Vorteil dieser Weiterbildung ist darin zu sehen, dass keine speziellen
Pflanzbehälter
bzw. Pflanzgefäße für die Anwendung
des erfindungsgemäßen Bewässerungssystems
erforderlich sind.
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Eine
Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der Steckkörper kegelförmig und/oder
pyramidenförmig
ausgebildet ist.
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Der
Vorteil dieser Weiterbildung ist darin zu sehen, dass der Steckkörper so
besonders einfach in den Topfballen steckbar ist, da er spitz zuläuft, gleichzeitig
aber aufgrund seiner größeren Grundfläche einen
festen Stand innerhalb des Wasserreservoirs gewährleisten kann. Zudem hat sich
diese Form als besonders geeignet zur Weiterleitung von Wasser erwiesen.
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Eine
Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der Steckkörper einen
kreisförmigen,
rechteckigen oder ovalen Querschnitt aufweist.
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Eine
Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der Steckkörper ein-
oder mehrstufig ausgebildet ist und sich zum oberen Ende hin verjüngt.
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Der
Vorteil dieser Weiterbildung ist darin zu sehen, dass der Steckkörper definiert
bis zu einer vorgegeben Stufe in den Topfballen steckbar ist. Die Stufe
dient dabei gleichzeitig zur Auflage des Pflanztopfs. Insbesondere
bei Verwendung mehrerer nebeneinander angeordneter Steckkörper, welche gleichzeitig
als Abstandhalter fungieren, kann so eine Schrägstellung des Pflanztopfes
innerhalb des Wasserreservoirs verhindert werden.
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Eine
Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der Steckkörper von
der Unterseite her eine Ausnehmung zur Aufnahme des oberen Endes
eines weiteren Steckkörpers
aufweist. Vorzugsweise weist der Steckkörper im unteren Bereich des
oberen Ende ein umlaufendes Haltemittel, vorzugsweise in Form einer
Halterinne, auf.
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Der
Vorteil dieser Weiterbildung ist darin zu sehen, dass sich die Steckkörpers so
besonders stabil übereinander
anordnen bzw. stapeln lassen.
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Eine
Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das Verlängerungsstück ringförmig ausgebildet ist.
Dieses lässt
sich vorteilhaft besonders einfach auf einen entsprechend ausgebildeten
Steckkörper
aufschieben.
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Eine
Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass ein Überlauf, vorzugsweise in Form
eines Rohres vorgesehen ist, welches aus dem Topf durch den Boden
des Wasserreservoirs geführt
ist, wobei das obere Ende des Überlaufs
in einer vorge gebenen Höhe
innerhalb des Topfes angeordnet ist und das untere Ende des Überlaufs
mit dem Boden des Wasserreservoirs abschließt.
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Der
Vorteil dieser Weiterbildung ist zu einen darin zu sehen, dass für den Fall,
dass der Pflanztopf in das Wasserreservoir taucht und dabei zuviel
Wasser in den Topf- bzw. Pflanzenballen eindringt, überschüssiges Wasser
aus dem Pflanztopf entfernt wird. Dadurch wird eine Vernässung verhindert.
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Ist
der Pflanztopf jedoch dicht und wird Wasser nur durch den oder die
Steckkörper
in den Topf- bzw. Pflanzenballen geleitet, ist der Vorteil dieser Weiterbildung
zum anderen darin zu sehen, dass überschüssiges Wasser aus dem Pflanztopf
entfernt wird, wenn der Pflanztopf von oben – beispielsweise durch Niederschlag – gegossen
wird. Der Überlauf istalso
dann von Vorteil, wenn es sich bei der Topfpflanze um eine solche
handelt, die im Freien, beispielsweise auf der Terrasse, in ein
Wasserreservoir bzw. in einen Übertopf
gestellt wird. Da durch Niederschlag, insbesondere durch Regen,
Staunässe
im Pflanzentopf entstehen kann, wenn dieser mit Ausnahme der Steckkörperleitungen
absolut dicht ist, ist ein Überlauf
vorgesehen, der überschüssiges Wasser
wegführt.
Eine Dichtheit des Pflanzentopfes ist im Übrigen erwünscht, da so mehr Wasser im
Wasserreservoir, also im Übertopf
aufgenommen werden kann. Der Wasserstand im Wasserreservoir kann
so oberhalb des Bodens des Pflanzentopfes liegen. Die Gießintervalle
der Topf pflanze können
entsprechend verlängert
werden. Vorzugsweise ist ein Gießen nur noch alle 2, 3 oder
4 Wochen erforderlich.
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Steht
die Topfpflanze nicht im Freien und wird diese nicht von oben gegossen,
kann auf den Überlauf
verzichtet werden. Vorzugsweise weist der Pflanztopf mit Ausnahme
der Steckkörperleitungen einen
wasserundurchlässigen
Boden auf. Ein oder mehrere Steckkörper sind hierbei in vorhandene Topflöcher gesteckt
und dicht mit dem Topflochrand verbunden. Die Dichtheit wird vorzugsweise
durch Verkleben des Steckkörpers
mit dem Topflochrand oder durch Verwendung anderer Dichtmittel erreicht. Vorteilhaft
kann der Wasserstand im Wasserreservoir bzw. im Übertopf dadurch weit über dem
Boden des Pflanztopfes liegen, da der oder die Steckkörper nur entsprechend
des Sogs der trockenen Erde der Topfpflanze Wasser in die Erde abgeben.
Eine Vernässung
der Wurzeln der Topfpflanze ist nicht zu befürchten.
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Eine
Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der Steckkörper eine
Länge von
30 bis 60 mm, vorzugsweise von 40 bis 55 mm aufweist. Eine Weiterbildung
der Erfindung sieht vor, dass der Steckkörper einen Durchmesser von
10 bis 30 mm, vorzugsweise von 15 bis 20 mm aufweist.
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Diese
Maße haben
sich als besonderes geeignet für
die Verwendung des erfindungsgemäßen Bewässerungssystems
im privaten Bereich herausgestellt.
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Eine
Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das Verlängerungsstück eine
Länge von
30 bis 60 mm, vorzugsweise von 40 bis 50 mm, oder einer Länge von
3 bis 10 mm, vorzugsweise von 5 bis 7 mm aufweist.
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Diese
Maße haben
sich als besonderes geeignet für
die Verwendung des erfindungsgemäßen Bewässerungssystems
im privaten Bereich herausgestellt.
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Eine
Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das Verlängerungsstück einen
Durchmesser von 10 bis 30 mm, vorzugsweise von 15 bis 20 mm aufweist.
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Diese
Maße haben
sich als besonderes geeignet für
die Verwendung des erfindungsgemäßen Bewässerungssystems
im privaten Bereich herausgestellt.
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Eine
Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass wenigstens einer der
Steckkörper
und/oder eines der Verlängerungsstücke Haltemittel,
vorzugsweise in Form eines oder mehrerer Halteringe und/oder einer
oder mehrerer Halterippen, Haltesicken und/oder Haltenasen aufweist.
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Der
Vorteil dieser Weiterbildung ist darin zu sehen, dass die die Steckkörper bzw.
Verlängerungsstücke beim
In- bzw. Übereinanderstapeln
besser halten. Dadurch wird erreicht, dass beim Hineinstellen des
Pflanztopfs in das Wasserreservoir bzw. in den Übertopf ein Abfallen von Verlängerungsstücken oder
aufgesteckten Steckkörpern
verhindert wird. Bevorzug sind Haltemittel, die nach einem Nut-Feder-Prinzip in und auf
den Steckkörpern
bzw. Verlängerungsstücken ausgebildet
sind.
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Eine
Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der Pflanzentopf der
Topfpflanze doppelwandig ausgebildet ist, wobei der Boden der inneren
Wandung wenigstens ein Topfloch mit eingestecktem, mit dem Topflochrand
dicht verbundenen, vorzugsweise verklebten Steckkörper aufweist
und wobei zwischen der inneren und der äußeren Wandung das Wasserreservoir
ausgebildet ist, welches über
eine Einfüllöffnung im
oberen Bereich, vorzugsweise an der oberen Kante des Pflanzentopfes
mit Wasser befüllbar
ist. Die Einfüllöffnung ist
hierbei vorzugsweise als Ventil ausgebildet.
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Der
Vorteil dieser Weiterbildung ist insbesondere darin zu sehen, dass
ein weitgehend vor Wasserverdunstung gesichertes Bewässungssystem
zur Verfügung
gestellt werden kann. Gerade bei Pflanztöpfen größerer Dimensionen ist so nach
dem Befüllen
des Wasserreservoirs mit Wasser ein erneutes Befüllen bzw. Gießen erst
nach Wochen erforderlich.
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Eine
Weiterbildung sieht vor, dass ein Überlauf vorgesehen ist, der
aus dem durch die innere Wandung gebildeten Topf durch den durch
die äußeren Wandung
gebildeten Boden des Wasserreservoirs geführt ist, wobei das obere Ende
des Über laufs in
einer vorgegebenen Höhe
innerhalb des durch die innere Wandung gebildeten Topfes angeordnet
ist und das untere Ende des Überlaufs
mit dem durch die äußere Wandung
gebildeten Boden des Wasserreservoirs abschließt.
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Der
Vorteil dieser Weiterbildung ist darin zu sehen, dass überschüssiges Wasser,
welches bei Verwendung des erfindungsgemäßes Pflanztopfes im Freien
durch Niederschlag in den Pflanzentopf gelangen und zur Staunässe führen könnte, vorteilhaft entfernt
wird.
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Nachfolgend
wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen erläutert, die
in der Zeichnung dargestellt sind. In dieser zeigen
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1 schematisch
ein erfindungsgemäßes System
mit drei Steckkörpern
und wasserdurchlässigem
Topfboden,
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2 schematisch
einen Steckkörper,
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3 schematisch
ein erfindungsgemäßes System
wie in 1 mit drei Steckkörpern und wasserdurchlässigem Topfboden,
sowie einem Steckkörper
fungierend als Verlängerung
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4 schematisch
ein erfindungsgemäßes System
mit drei Steckkörpern
und wasserundurchlässigem
Topfboden,
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5 schematisch
einen Steckkörper,
-
6 schematisch
ein erfindungsgemäßes System
wie in 3 mit drei Steckkörpern und wasserundurchlässigem Topfboden,
sowie einem Steckkörper
fungierend als Verlängerung
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7 schematisch
einen Steckkörper
mit zwei Verlängerungsstücken,
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8 schematisch
ein erfindungsgemäßes System
mit zwei Steckkörpern
und Überlauf,
bei wasserundurchlässigem
Boden und möglichem
Wasserstand bis Oberkante Gefäß
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9 schematisch
einen Steckkörper,
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10 schematisch
ein erfindungsgemäßes System
mit drei Steckkörpern
und angedeutetem Überlauf,
bei wasserundurchlässigem
Boden
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11 schematisch
ein Verlängerungsstück und
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12 schematisch
ein Verlängerungsstück.
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In 1 ist
ein System 10 zur Versorgung einer Topfpflanze 12 mit
Wasser 14 dargestellt. Das System 10 umfasst drei
Steckkörper 16 aus
einem porösen,
wasserdurchlässigen
und saugfähigem
Material, welche jeweils mit ihrem oberen Ende 18 von unten
durch ein vorgegebenes Topfloch in den Topfballen 22 gesteckt
sind und jeweils mit ihrem unteren Ende 24 ins Wasser 14 eines
Wasserreservoirs 26, nämlich
eines Übertopfes,
ragen. Die jeweiligen Steckkörper 16 sind
so fest ausgebildet, dass sie 16 leicht in den Topfballen 22 gesteckt
werden können. Außerdem sind
sie 16 so saugfähig,
dass sie Wasser 14 aus dem Wasserreservoir 26 in
den Topfballen 22 leiten.
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Die
jeweiligen Steckkörper 16 sind
dabei derart lang gewählt
bzw. durch Übereinanderstapeln derart
verlängert,
dass sie 16 mit dem unteren Ende 24 des jeweils
untersten Steckkörpers 16 auf
dem Boden 28 des Wasserreservoirs 26 aufliegen.
Auch wenn dieses in 1 nicht eindeutig zu erkennen
ist, so fungieren die Steckkörper 16 dadurch
auch als Abstandhalter, tragen das Gewicht des bepflanzten Pflanztopfes 36 und
halten diesen über
den höchsten Wasserstand
des Wasserreservoirs 26. Dadurch wird die Vernässungsgefahr
für die
Wurzeln der Topf pflanze 12 verringert. Der anfängliche
Wasserstand im Wasserreservoir 26 sollte maximal an der
Unterkante des Pflanztopfes 36 anliegen.
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Eine
vorteilhafte Ausgestaltung des Steckkörpers 16 ist in 2 dargestellt.
Der Steckkörper umfasst
einen oberen kegelförmigen
Teil 18, der spitz nach oben hin zuläuft, und einen unteren zylinderförmigen Teil 24,
wobei zwischen den beiden Teilen 18 und 24 eine
Stufe 42 ausgebildet ist, die quasi eine Anschlagfläche beim
Einstecken des Steckkörpers 16 in
den Topfballen 22 bzw. in einen weiteren Steckkörper 16 bildet.
Dadurch ist ein definiertes Zusammenstecken von Steckkörpern 16 bzw.
von Steckkörper 16 und
Topfballen 22 möglich.
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Der
Steckkörper 16 weist
einen kreisförmigen
Querschnitt auf. Von der Unterseite her weist der Steckkörper 16 eine
Ausnehmung 32 bzw. Aussparung zur Aufnahme des oberen Endes 18 eines
weiteren Steckkörpers 16 auf,
um so eine Verlängerung für höhere Wasserstände des
Wasserreservoirs 26 zu erreichen.
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Der
dargestellte Steckkörper 16 weist
eine bevorzugte Länge
von 55 mm und im unteren Bereich 24 einen Durchmesser von
20 mm auf.
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In 3 ist
schematisch ein erfindungsgemäßes System
wie in 1 mit vier Steckkörpern 16 und wasserdurchlässigem Topfboden 42 dargestellt. Hinsichtlich
der allgemeinen Beschreibung wird zwecks Vermeidung von Wiederholungen
auf die Beschreibung zu 1 verwiesen, wobei gleiche Bezugsziffern
gleiche Teile bezeichnen.
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In 3 ist
deutlich zu erkennen, dass die Steckkörper 16 in vorhandene Öffnungen 20 des Topfbodens 42 des
aus Kunststoff bestehenden Pflanztopfes 36 gesteckt sind.
Da nicht alle Öffnungen 20 mit
Steckkörpern 16 belegt
sind, ist der Topfboden 42 quasi weiterhin wasserdurchlässig, so
dass ein zu hoher Wasserstand im Wasserreservoir 26 zum
Eindringen von Wasser 14 in den Pflanztopf 36 führen könnte. Um
dies zu verhindern, sind die Steckkörper 16 durch Einstecken
bzw. Übereinanderstapeln
weiterer Steckkörper 16 verlängerbar.
Das ist in 3 exemplarisch an einem Steckkörper 16 ausgeführt. Eine
solche Verlängerung
ist aber auch für
besonders große
bzw. hohe Übertöpfe 26 oder
für eine Urlaubsbewässerung
sinnvoll.
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In 4 ist
schematisch ein weiteres erfindungsgemäßes System mit drei Steckkörpern 16 und wasserundurchlässigem Topfboden 44 dargestellt. Hinsichtlich
der allgemeinen Beschreibung wird zwecks Vermeidung von Wiederholungen
auf die Beschreibung zu 1 verwiesen, wobei gleiche Bezugsziffern
gleiche Teile bezeichnen. 4 unterscheidet
sich von 1 dadurch, dass der Pflanztopf 36 einen
wasserundurchlässigen
Boden 44 aufweist. Dies hat den Vorteil, dass größere bzw.
höhere
Wasserstände
im Wasserreservoir 26, also im Übertopf, erreicht werden können, ohne
dass eine Vernässung der
Wurzeln der Topfpflanze 12 zu befürchten ist. Die Steckkörper 16 werden
hierbei vorzugsweise durch den geschlossen Topfboden 44 aus
Kunststoff gedrückt,
wobei entsprechende Topflöcher 20 entstehen,
die Fuge zwischen Steckkörper 16 und
Topflochrand jedoch dicht ist. Die Dichtheit kann durch Verkleben
des Steckkörpers 16 mit
dem Topflochrand oder durch Verwendung anderer Dichtmittel erhöht werden.
Vorteilhaft kann der Wasserstand im Wasserreservoir 26 bzw.
im Übertopf
dadurch weit über
dem Boden des Pflanztopfes 36 liegen, da die Steckkörper 16 nur
entsprechend des Sogs der trockenen Erde der Topfpflanze 12 Wasser
in die Erde abgeben. Dadurch kann die Wassermenge im Wasserreservoir 26 bzw.
im Übertopf
um ein Vielfaches gegenüber
der in 1 dargestellten Topfpflanzenvariante erhöht werden,
wobei die Gießintervalle
auf alle 2, 3 oder 4 Wochen verlängert
werden können.
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In 5 ist
schematisch ein Steckkörper 16 dargestellt,
wie er in einem System gemäß 4 verwendet
werden kann. Hinsichtlich der allgemeinen Beschreibung wird zwecks
Vermeidung von Wiederholungen auf die Beschreibung zu 2 verwiesen, wobei
gleiche Bezugsziffern gleiche Teile beschreiben.
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In 6 ist
schematisch ein erfindungsgemäßes System
wie in 4 mit vier Steckkörpern und wasserundurchlässigem Topfboden 44 dargestellt.
Hinsichtlich der allgemeinen Beschreibung wird zwecks Vermeidung
von Wiederholungen auf die Beschreibung zu 3 verwiesen,
wobei gleiche Bezugsziffern gleiche Teile beschreiben. Im Unterschied zu 3 ist
der Topfboden 44 des Pflanztopfes 36 wasserundurchlässig.
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7 zeigt
schematisch einen Steckkörper 16 mit
zwei, auf diesen aufschiebbaren Verlängerungsstücken 30. Der Steckkörper 16 ist
im Durchmesser sehr viel kleiner ausgebildet als der in 5 dargestellte
Steckkörper 16.
Er umfasst einen längeren
zylinderförmigen
Grundkörper,
der im oberen Bereich 18 kegelförmig ausgebildet ist und spitz
zuläuft. Im
unteren Bereich 18 weist der zylinderförmige Grundkörper einen
umlaufenden Kragen 46 auf, der als Anschlagfläche für die zwei
auf den Grundkörper aufschiebbaren
ringförmigen
Verlängerungsstücke 30 dient.
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In 8 ist
schematisch ein erfindungsgemäßes System 10 mit
zwei Steckkörpern 16 und
einem Überlauf 34 dargestellt.
Hinsichtlich der allgemeinen Beschreibung wird zwecks Vermeidung
von Wiederholungen auf die Beschreibung zu 4 verwiesen,
wobei gleiche Bezugsziffern gleiche Teile bezeichnen. Im Unterschied
zu 4 weist das erfindungsgemäße System 10 jedoch
einen Überlauf 34 in
Form eines Rohres auf, welcher aus dem Pflanztopf 36 durch
den Boden 28 des Wasserreservoirs 26 geführt ist,
wobei das obere Ende 38 des Überlaufs 34 in einer
vorgegebenen Höhe
innerhalb des Topfes 36 angeordnet ist und das untere Ende 40 des Überlaufs 34 mit
dem Boden 28 des Wasserreservoirs 26 abschließt. Hierbei
dient der Überlauf
auch gleichzeitig als Abstandhalter, so dass die unteren Enden 24 der
Steckkörper 16 lediglich
in das Wasser 14 des Wasserreservoirs 26, also
des Übertopfes,
ragen.
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Durch
den Überlauf 34 wird
die Gefahr einer Vernässung
der Wurzeln der Topfpflanze 12 für den Fall verhindert, dass
die Topfpflanze 12 von oben direkt bewässert wird, und nicht nur das
Wasserreservoir 26 mit Wasser 14 aufgefüllt wird.
Dies ist beispielsweise der Fall, wenn sich die Topfpflanze im Freien,
beispielsweise in einem Terrassengefäß, befindet. Gleichwohl kann
die Wassermenge wie in 4 um ein Vielfaches gegenüber der
in 1 dargestellten Topfpflanzenvarianten erhöht werden,
so dass eine übliche
Topfpflanze nur noch alle 2, 3 oder 4 Wochen gegossen werden braucht.
Gerade für Topfpflanzen
auf der Terrasse ist dies ein wesentlicher Vorteil.
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In 9 ist
schematisch ein Steckkörper 16 dargestellt,
wie er in einem System 10 gemäß 8 verwendet
werden kann. Hinsichtlich der allgemeinen Beschreibung wird zwecks
Vermeidung von Wiederholungen auf die Beschreibung zu 2 verwiesen,
wobei gleiche Bezugsziffern gleiche Teile beschreiben. Wie deutlich
zu erkennen ist, weist der vorliegende Steckkörper 16 gegenüber dem
in 2 gezeigten Steckkörper 16 eine andere
Form auf. Der obere Bereich 18 ist weiterhin kegelförmig ausgebildet.
Der untere Bereich 24 ist dagegen scheinbar viel kürzer ausgebildet,
erfährt
aber durch die Befestigung eines wasserziehenden Materials 48,
vorzugsweise aus Glasfaser, an dessen Unterseite eine Verlängerung.
Dies ist im vorliegenden Fall möglich,
da der Steckkörper 16 nicht
als Abstandhalter fungiert und lediglich so fest sein muss, dass
er in den Topfballen 22 der Topfpflanze 12 gesteckt
werden kann.
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In 10 ist
schematisch ein erfindungsgemäßes System
wie in 8 mit drei der in 9 gezeigten
Steckkörpern 16 dargestellt,
wobei der Wasserüberlauf 34 lediglich
angedeutet ist. Hinsichtlich der allgemeinen Beschreibung wird zwecks
Vermeidung von Wiederholungen auf die Beschreibung zu 8 und 9 verwiesen,
wobei gleiche Bezugsziffern gleiche Teile beschreiben. Wie bereits
ausgeführt
fungieren die Steckkörper 16 nicht
als Abstandhalter. Der Pflanztopf 36 wird vorzugsweise
so auf das Wasserreservoir 26 gestellt, dass die unteren Enden 24 der
Steckkörper 16,
welche eine Verlängerung 30 aus
Glasfasern 48 erhalten haben, in das Wasser 14 des
Wasserreservoirs 26 ragen.
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11 und 12 zeigen
schematisch jeweils ein ringförmiges
Verlängerungsstück 30 in
verschiedenen Dimensionen.
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- 10
- System
- 12
- Topfpflanze
- 14
- Wasser
- 16
- Steckkörper
- 18
- oberes
Ende
- 20
- Topfloch
- 22
- Topfballen
- 24
- unteres
Ende
- 26
- Wasserreservoir
- 28
- Boden
- 30
- Verlängerungsstück
- 32
- Ausnehmung
- 34
- Überlauf
- 36
- Topf
- 38
- oberes
Ende
- 40
- unteres
Ende
- 42
- Stufe
- 44
- Topfboden
- 46
- Kragen
- 48
- Verlängerung
aus Glasfaser