DE102009007187A1 - Sägekette und damit ausgestattete Kettensäge - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft eine Sägekette für eine Kettensäge, insbesondere eine Schwertsäge, mit einer zu einem Antrieb durch ein Ritzel der Kettensäge vorgesehenen Antriebsseite und einer zum Schneiden von Werkstücken vorgesehenen, der Antriebsseite entgegengesetzten Schneidseite, mit durch Achsstücke um zueinander parallele Schwenkachsen schwenkbar verbundenen, aneinander gereihten Kettengliedern, die jeweils mindestens ein sich zwischen der Antriebsseite und der Schneidseite erstreckendes Plattenteil umfassen, wobei zumindest ein Teil der Kettenglieder als Schneidglieder ausgestaltet ist, die an der Schneidseite vor eine Oberseite der Sägekette vorstehende Schneidkörper mit Schneidkanten zum Schneiden der Werkstücke aufweisen. Die Erfindung betrifft ferner eine mit einer solchen Sägekette ausgestattete Kettensäge.
- Typische Sägeketten haben in einer Reihenrichtung hintereinander angeordnete Kettenglieder, nämlich Treibglieder, die die Antriebskraft vom Ritzel der Kettensäge auf die Sägekette übertragen, Schneidglieder, die zum Zerspanen des Holzes vor gesehen sind, sowie dazwischen angeordnete Verbindungsglieder, die Treibglieder und Schneidglieder gelenkig miteinander verbinden. Die jeweiligen Kettenglieder sind um zueinander parallele Schwenkachsen schwenkbar, wofür entsprechende Achsstücke schwenkbeweglich an den Plattenteilen der jeweiligen Kettenglieder angelenkt sind.
- Die Schneidflächen der Schneidglieder verlaufen für ein optimales Zerspanen von Holz im Wesentlichen quer zur Reihenrichtung der Sägekette, um eine der Sägekette entsprechend breite Nut in das Holz einzusägen. Eine derartige Sägekette ist beispielsweise aus
DE 695 25 076 T2 bekannt. - In der Praxis hat sich jedoch herausgestellt, dass derartige Sägeketten für weiche Materialien, beispielsweise Dämmstoffe, insbesondere Holzfaserwerkstoffe, nicht optimal geeignet sind. Die weichen Werkstücke reissen an den Sägekanten aus, so dass exakte Schnitte nicht möglich sind.
- Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Sägekette für eine Kettensäge, insbesondere eine Schwertsäge, bereit zu stellen, mit der auch weichere Werkstoffe, insbesondere Holzfaserwerkstoffe optimal gesägt werden können.
- Zu Lösung der Aufgabe ist bei einer Sägekette der eingangs genannten Art vorgesehen, dass die Schneidkanten im Wesentli chen rechtwinkelig zu den Schwenkachsen der Achsstücke verlaufen.
- Die Schneidkanten der Schneidkörper verlaufen also im Wesentlichen parallel zu den Plattenebenen oder in den Plattenebenen. Die Schwenkachsen wiederum sind rechtwinkelig zu den Plattenebenen der durch die Achsstücke verbundenen jeweiligen Plattenteile. Die Schneidkanten sind in Arbeitsrichtung der Sägekette wirksam.
- Erfindungsgemäß schneiden die Schneidkanten jedoch anders als beim Stand der Technik nicht im Wesentlichen oder exakt parallel zu den Schwenkachsen in das Werkstück ein, sondern im Wesentlichen rechtwinkelig dazu. Dadurch sind exakte Schnitte in weiche Werkstücke, beispielsweise Holzfaserplatten ohne weiteres möglich.
- Besonders bevorzugt ist es, wenn sämtliche Schneidkanten der Schneidglieder der Sägekette in erfindungsgemäßer Weise ausgestaltet sind.
- Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Schneidkanten ausschließlich rechtwinkelig zu den Schwenkachsen der Achsstücke verlaufen. Mit anderen Worten verlaufen die Schneidkanten ausschließlich parallel zu den Plattenebenen, sofern diese wiederum rechtwinkelig zu den Schwenkachsen sind. Im Prinzip wäre es allerdings möglich, leicht schräg geneigte Schneidkanten oder zumindest abschnittsweise schräg geneigte Schneidkanten zu zulassen, wobei es vorteilhaft ist, wenn die Schneidkanten in erfindungsgemäßer Weise ausschließlich rechtwinkelig oder im Wesentlichen rechtwinkelig zu den Schwenkachsen der Achsstücke verlaufen.
- Der oder die Schneidkörper weisen zweckmäßigerweise eine Klinge auf oder bilden eine solche, die nach oben vor die Oberseite der Sägekette vorsteht. Die Klinge ist vorteilhaft in der Art einer Messerklinge ausgestaltet, d. h. verhältnismäßig dünn, was exakte Schnitte möglich macht.
- Zumindest ein Abschnitt einer Schneidkante erstreckt sich zweckmäßigerweise längs zwischen zu dem jeweiligen Schneidglied benachbarten Kettengliedern und steht nach oben vor die Oberseite der Sägekette vor. Dies kann selbstverständlich für sämtliche Schneidkörper sämtlicher Schneidglieder gelten.
- Selbstverständlich können auch zumindest Abschnitte einer Schneidekante zum in Zugrichtung beim Betrieb der Sägekette nächsten Kettenglied gerichtet sein oder auch entgegen der Zugrichtung, sozusagen zum hinteren Kettenglied hin gerichtet.
- Auch die Kombination sämtlicher vorgenannter Varianten ist ohne weiteres realisierbar, beispielsweise bei den ersten beiden später noch beschriebenen Ausführungsbeispielen.
- Zumindest eine Schneidkante erstreckt sich zweckmäßigerweise von einem Längsende zum anderen Längsende des jeweiligen Schneidglieds. Die Schneidkante kann beispielsweise geradlinig verlaufen.
- Bevorzugt ist es, wenn zumindest eine Schneidkante, zweckmäßigerweise alle Schneidkanten einer jeweiligen Sägekette, einen gekrümmten, beispielsweise bogenförmigen Verlauf aufweisen. Bei der vorgenannten Variante, dass nämlich Schneidkanten sowohl zum vorauseilenden als auch nachfolgenden Kettenglied gerichtet sind sowie weiterhin die Schneidkante auch nach vorn, vor die Oberseite der Sägekette vorsteht, kann ein bogenförmiger, bei einem ersten Ausführungsbeispiel unten noch beschriebener Verlauf etwa halbkreisförmig sein.
- Selbstverständlich ist auch ein trapezförmiger Verlauf, wie bei einem zweiten Ausführungsbeispiel realisiert, möglich. Darüber hinaus sind auch Kombinationen von gekrümmten und gewinkelten Verläufen einer Schneidkante ohne weiteres realisierbar.
- Zumindest ein Schneidkörper weist zweckmäßigerweise eine Verstärkungssicke auf. Die Sicke verläuft zweckmäßigerweise im Wesentlichen in Reihenrichtung der Sägekette, d. h. vom vorhergehenden Kettenglied her in Richtung des nachfolgenden Kettengliedes bezüglich des Schneidkörpers.
- Zumindest ein Schneidkörper ist zweckmäßigerweise durch ein mit einem Achsstück gelenkig verbundenes Schneid-Plattenteil des jeweiligen Schneidglieds gebildet oder ist an diesem Schneid-Plattenteil angeordnet. Das Schneid-Plattenteil wiederum ist zweckmäßigerweise schwenkbar bzw. drehbar mit einem jeweiligen Achsstück und somit mit dem nachfolgenden Kettenglied verbunden, beispielsweise einem Triebglied oder besonders bevorzugt, einem Verbindungsglied.
- Dem Schneid-Plattenteil liegt vorteilhaft ein schneidenloses Plattenteil beim jeweiligen Schneidglied gegenüber. Das schneidenlose Plattenteil ist beispielsweise ein Plattenteil, das ansonsten auch bei Verbindungsgliedern Verwendung findet.
- Die Schneid-Plattenteile zweier insbesondere in Reihenrichtung der Sägekette hintereinander angeordneter Kettenglieder oder Schneidglieder liegen zweckmäßigerweise an einander entgegengesetzten Seiten den jeweiligen schneidenlosen Plattenteilen gegenüber, so dass zwischen den hintereinander folgen den Schneid-Plattenteilen ein Querabstand quer zur Reihenrichtung der Sägekette vorhanden ist. Dadurch wird ein Schnitt etwa entsprechend einer Querbreite der Sägekette in das Werkstück gesägt. Diese Maßnahme ermöglicht besonders exakte Schnitte.
- Die Schneidglieder sind zweckmäßigerweise zwischen Triebgliedern angeordnet.
- Zwischen zwei Schneidgliedern sind zweckmäßigerweise zwei durch schneidenlose Verbindungsglieder verbundene Triebglieder angeordnet, so dass nicht jedes Kettenglied ein schneidendes Glied ist.
- Die Erfindung umfasst ferner eine Kettensäge, besonders bevorzugt eine Schwertsäge, die mit einer erfindungsgemäßen Sägekette ausgestattet ist.
- Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
-
1 eine Queransicht einer Kettensäge mit einer erfindungsgemäßen Sägekette, die in -
2a in perspektivischer Schrägansicht und in -
2b in Seitenansicht dargestellt ist, -
3a ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Sägekette in perspektivischer Schrägansicht, das in -
3b in Seitenansicht dargestellt ist, -
4a ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Sägekette in perspektivischer Schrägansicht, das in -
4b seitlich dargestellt ist. - Eine Kettensäge
10 ist als eine Schwertsäge11 ausgestaltet. Die Schwertsäge11 hat ein nach unten vor eine Führungsplatte12 vorstehendes Führungsblatt13 zum Führen einer Sägekette14a , die in einem unteren, gekrümmten Umlenkabschnitt des Führungsblatts13 nur schematisch dargestellt ist, jedoch an den im Wesentlichen geradlinigen Abschnitten den detaillierten Darstellungen gemäß2a ,2b entspricht. Das Führungsblatt13 ist beispielsweise ein sogenanntes Schwert. Die Führungsplatte12 kann man auch als Sägetisch bezeichnen, der sich zum Auflegen auf ein schematisch dargestelltes Werkstück15 eignet. Die Führungsplatte12 ist bezüglich eines Gehäuses16 der Kettensäge10 schwenkbar, wofür Verstelleinrichtungen17 vorgesehen sind. Dadurch kann die Schwertsäge11 auch schräg geneigte, exakte Schnitte in das Werkstück15 einbringen und ist zugleich bequem handhabbar. - Im Innern des Gehäuses
16 ist ein Antrieb18 angeordnet, vorzugsweise ein Elektromotor, der über ein Antriebsrad19 oder Antriebsritzel die Sägekette14a antreibt. - Selbstverständlich kann eine erfindungsgemäße Sägekette, beispielsweise die Sägekette
14a auch bei anderen Kettensägen eingesetzt werden, auch bei solchen, die keine Führungsplatte oder einen Führungstisch aufweisen. - Ein Bediener kann die Kettensäge bequem an einem vorderen oder hinteren Handgriff
20 ,21 ergreifen, die an der Führungsplatte12 angeordnet sind sowie ferner an einem Handgriff22 des Gehäuses16 , an dem ein Betriebsschalter23 zum Ein- und Ausschalten des Antriebs18 angeordnet ist. Somit kann der Bediener die Kettensäge10 bequem in Arbeitsrichtung A (angedeutet durch einen Pfeil) führen. Bezüglich der Arbeitsrichtung A hinter dem Führungsblatt13 , d. h. dem Schwert, ist noch ein Kettenschutz24 angeordnet, der hinter dem Führungsblatt13 bzw. unterhalb desselben verläuft. - Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Sägekette
13a kann die Schwertsäge11 exakte Schnitte in das Werkstück15 einbrin gen, auch wenn dieses ein relativ weicher Werkstoff ist, beispielsweise ein Fasermaterial, insbesondere ein Holzfaserwerkstoff. Die hierzu detailliert an der Sägekette13a vorgesehenen Maßnahmen gehen am besten aus den2a ,2b hervor: Für die nachfolgende Beschreibung betreffend das erste Ausführungsbeispiel (2a ,2b ) werden Bezugszeichen mit dem Index a verwendet, für die weiteren Ausführungsbeispiele gemäß3a ,3b sowie4a ,4b die zusätzlichen Indizes b und c. Gleiche Bauteile haben Bezugszeichen ohne zusätzlichen Kleinbuchstaben. - Die Sägekette
14a hat ebenso wie die alternativ zu dieser an der Kettensäge10 einsetzbaren Sägeketten14b und14c in einer Reihenrichtung R hintereinander angeordnete Kettenglieder25 , die jeweils durch Achsstücke26 schwenkbeweglich miteinander verbunden sind. - Die Kettenglieder umfassen bei jeder der Sägeketten
14a ,14c Triebglieder27 , Verbindungsglieder28 sowie individuell ausgestaltete Schneidglieder29a ,29b ,29c . - Die Achsstücke
26 durchdringen Trieb-Plattenteile30 der Triebglieder27 , Verbindungs-Plattenteile31 und der Verbindungsglieder28 sowie Schneid-Plattenteile32a ,32b und32c der Schneidglieder29a ,29c , die schneidenlosen Platteneilen33 der Schneidglieder29a ,29c gegenüberliegen. Die Achsstücke durchdringen jeweils an den Plattenteilen30 –33 vorgesehene Bohrungen, die jedoch nur bei den Trieb-Plattenteilen30 sichtbar sind. - Die Trieb-Plattenteile
30 weisen nach unten vor eine Unterseite35 der Sägeketten14a ,14c vorstehende Vorsprünge36 auf, die insbesondere zur Mitnahme von Öl vorgesehen sind. Die Unterseite35 ist zugleich auch eine Antriebsseite37 , an der das Antriebsrad19 in die Sägekette14a ,14b oder14c eingreift. - Der Antriebsseite
37 ist eine Schneidseite38 der Sägekette14a ,14c entgegen gesetzt, an der Schneidkörper39a ,39b und39c vor eine Oberseite40 der Sägekette14a ,14b ,14c vorstehen. - Zwischen den Schneidgliedern
29a ,29b und29c ist jeweils ein Verbindungsglied28 angeordnet. Ein Verbindungsglied28 verbindet jeweils zwei Triebglieder27 . Ebenso verbinden die Schneidglieder29a ,29c jeweils zwei Triebglieder27 in der Art der Verbindungsglieder28 . Mithin ist also zwischen zwei aufeinander folgenden Schneidgliedern29a oder29b oder29c jeweils ein Verbindungsglied28 sowie zwei Triebglieder27 angeordnet. Zwischen zwei jeweiligen Schneidgliedern29a ,29b und29c ist also ein schneidenloses Verbindungsglied28 angeordnet. - Bei den Schneidgliedern
29a –29c ist jeweils noch festzuhalten, dass die schneidenlosen Plattenteile33 konturgleich und baugleich mit den ebenfalls schneidenlosen Verbindungs-Plattenteilen31 sind, so dass einem Gleichteilprinzip folgend eine einfache Konstruktion gegeben ist. - Weiterhin sind die Schneidkörper
39a ,39c bezüglich der Reihenrichtung R jeweils abwechselnd einmal linksseitig und einmal rechtsseitig hintereinander angeordnet, wobei jeweils ein schneidenloses Plattenteil33 den Schneidkörpern39a ,39b und39c gegenüberliegt. Somit ist sozusagen an der Außenseite der Sägekette14a ,14b oder14c jeweils abwechselnd ein Schneidkörper39a ,39b oder39c vorhanden. - Selbstverständlich könnten in Reihenrichtung R zwischen den jeweiligen Schneidkörpern
39a ,39c auch größere Abstände sein, d. h. beispielsweise mehrere schneidenlose Verbindungsglieder28 angeordnet sein. Weiterhin ist es möglich, dass ein jeweiliges Schneidglied anders als bei den Ausführungsbeispielen nur ein einziges, beispielsweise mittiges Schneid-Plattenteil aufweist. Man kann sich das so vorstellen, dass beispielsweise nach oben vor die Trieb-Plattenteile30 jeweils ein Schneidkörper vorsteht. - Eine weitere Variante stellt es dar, wenn beispielsweise jeweils zwei Schneidkörper
39a ,39c einander gegenüberliegend an ein und demselben Schneidglied angeordnet sind. So wird sozusagen ein paarweiser Schnitt parallel zur Längsrichtung oder Reihenrichtung R der jeweiligen Sägekette durchgeführt. Somit kann beispielsweise eine Vorschubgeschwindigkeit der Kettensäge10 beim Schneiden insbesondere besonders weicher Werkstücke15 erhöht werden. - Die Schneidkanten
41a ,41b verlaufen rechtwinkelig zu Schwenkachsen42 der Achsstücke26 . - Die Schneidkanten
41c der Sägekette14c verlaufen nicht ganz, aber im Wesentlichen rechtwinkelig zu den Schwenkachsen42 , weil die Schneidkörper39c eine Verstärkungssicke43 aufweisen. Jedenfalls ist der größte Teil der Schneidkante41c rechtwinkelig zur jeweiligen Schwenkachse42 . - Die Schwenkachsen
42 verlaufen ihrerseits rechtwinkelig zu Plattenebenen44 der Plattenteile30 –32 , zumindest dort, wo die Achsstücke26 die jeweiligen Plattenteile30 –33 durchdringen. Somit verlaufen die Schneidkanten41a ,41c in einer anderen Formulierung im Wesentlichen parallel oder exakt parallel (41a ,41b ) zu den Plattenebenen44 . - Die Schneidkörper
39a ,39b bilden Klingen, die nach oben vor die Oberseite40 der Sägeketten14a oder14b vorstehen. Somit sind die beiden Sägeketten14a ,14b mit messerartigen oder messerklingenartigen Schneidkörpern39a ,39b ausgestattet. - Die Schneidkanten
41a ,41b und41c haben jeweils Abschnitte45 , die zum in Zugrichtung Z beim Betrieb der Sägekette14a ,14c nächsten Kettenglied25 gerichtet sind. - Bei den Sägeketten
14a und14b verlaufen die Schneidkanten41a ,41b auch quer zwischen jeweils benachbarten Kettengliedern25 und stehen nach oben vor die Oberseite40 der jeweiligen Sägekette14a ,14b vor. Mithin ist also ein Abschnitt46 der Schneidkante41a oder41b nach oben gerichtet. Dadurch schneidet die Sägekette14a oder14b bezüglich der Arbeitsrichtung A nach vorn gerichtet in das Werkstück15 ein, was die Arbeitsgeschwindigkeit bei gleichzeitig präzisem Schnitt erhöht. - An sich nicht zwingend notwendig, jedoch zweckmäßig ist es, dass die Schneidkanten
41a und41b zudem noch Abschnitte47 aufweisen, die zum entgegen der Zugrichtung Z beim Betrieb der Sägekette14a ,14b nächsten Kettenglied25 gerichtet sind. - Während die Schneidkanten
41a einen kontinuierlich linearen Verlauf aufweisen, nämlich vorliegend einen gekrümmten Verlauf, sind die Schneidkanten41b polygonal, beim Ausführungsbeispiel trapezförmig. - Die oberen Schneidkanten
41a ,41c verlaufen jeweils vom in Zugrichtung Z vorderen Längsende51 zum in Zugrichtung Z hinteren Längsende52 des jeweiligen Schneidglieds29a ,29b . - Die Schneidkörper
39a stehen halbkreisförmig nach oben vor die Oberseite40 der Sägekette14a vor. - Die Schneidkanten
41b mit ihrem trapezförmigen Verlauf stehen in Gestalt von Trapezen nach oben vor die Oberseite40 der Sägekette14b vor. - Die Abschnitte
45 und47 sind bezüglich der Zugrichtung Z bzw. entgegen dazu schräg geneigt. - Auch die Abschnitte
45 der Schneidkanten41c der Sägekette14c sind schräg geneigt, wobei die Schrägneigung vom vorausgehenden Kettenglied25 weg verläuft. Auch die Verstärkungssicken43 verlaufen schräg, nämlich schräg bezüglich einer Ebene, in der die Schwenkachsen42 eines jeweiligen Schneid-Plattenteils32c verlaufen. Dabei ist die Schrägneigung so getroffen, dass die Verstärkungssicke43 von der Oberseite40 her nach schräg unten näher zu der Schwenkachse42 hin verläuft, oberhalb derer die Verstärkungssicke43 angeordnet ist. Dazu ist zu sagen, dass sich die Schneidkörper39c im Wesentlichen oberhalb der in Zugrichtung Z hinteren Schwenkachse42 bzw. des hinteren Achsstücks26 nach oben vor die Oberseite40 hin erstrecken. - Im Bereich der Verstärkungssicken
43 verlaufen die Schneidkanten41c also teilweise schräg geneigt bezüglich der Plattenebenen44 bzw. nicht exakt rechtwinkelig zu den Schwenkachsen42 . Allerdings ist festzuhalten, dass der größte, nach oben vorstehende Anteil der Schneidkanten41c , nämlich ein Abschnitt48 , rechtwinkelig zu den Schwenkachsen42 verläuft. Da im Wesentlichen die Abschnitte48 am weitesten nach oben vor die Oberseite40 vorstehen, sind die Abschnitte48 beim Betrieb der Sägekette14c sozusagen die wirksamen Schneidkantenabschnitte, während die weiter unten liegenden, teilweise bezüglich der Schwenkachsen42 schräg geneigten Abschnitte53 , die im Bereich der Verstärkungssicken43 verlaufen, beim Schneiden des Werkstücks15 nicht oder nur unwesentlich wirksam sind. - Abgesehen von der Schneidkante
41c sind die Schneidkörper39c stumpf, d. h. obere Abschnitte49 sowie hintere, zum in Zugrichtung Z nachfolgenden Kettenglied25 gerichtete Abschnitte50 haben keine Schneide oder Schneideneigenschaft. Die oberen Abschnitte49 sind zu dem im Sinne der Verstärkungssicken43 schräg geneigt, vorliegend sogar parallel dazu. Dadurch ist gewährleistet, dass im Wesentlichen die Schneidkanten41c mit dem Werkstück15 in Eingriff sind, während die oberen und hinteren Abschnitte49 ,50 der Schneidkörper39c sozusagen im von der Schneidkante41c freigeschnittenen Bereich beim Betrieb der Sägekette14c verlaufen und somit mit dem Werkstück14 nicht in Eingriff sind. - In einer alternativen Formulierung könnte man auch sagen, dass die Schneidkanten
41a ,41c im Wesentlichen oder sogar ausschließlich (41a ,41c ) in einer Umlaufebene der jeweiligen Sägekette14a ,14c verlaufen. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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- Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 69525076 T2 [0003]
Claims (16)
- Sägekette für eine Kettensäge (
10 ), insbesondere eine Schwertsäge (11 ), mit einer zu einem Antrieb durch ein Ritzel der Kettensäge (10 ) vorgesehenen Antriebsseite (37 ) und einer zum Schneiden von Werkstücken (15 ) vorgesehenen, der Antriebsseite (37 ) entgegengesetzten Schneidseite (38 ), mit durch Achsstücke (26 ) um zueinander parallele Schwenkachsen (42 ) schwenkbar verbundenen, aneinander gereihten Kettengliedern (25 ), die jeweils mindestens ein sich zwischen der Antriebsseite (37 ) und der Schneidseite (38 ) erstreckendes Plattenteil (30 ,31 ,32a ;32b ;32c ) umfassen, wobei zumindest ein Teil der Kettenglieder (25 ) als Schneidglieder (29a ;29b ;29c ) ausgestaltet ist, die an der Schneidseite (38 ) vor eine Oberseite (40 ) der Sägekette (14a ;14b ;14c ) vorstehende Schneidkörper (39a ;39b ;39c ) mit Schneidkanten (41a ;41b ;41c ) zum Schneiden der Werkstücke (15 ) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidkanten (41a ;41b ;41c ) im wesentlichen rechtwinkelig zu den Schwenkachsen (42 ) der Achsstücke (26 ) verlaufen. - Sägekette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidkanten (
41a ;41b ;41c ) ausschließlich rechtwinkelig zu den Schwenkachsen (42 ) der Achsstücke (26 ) verlaufen. - Sägekette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Schneidkörper (
39a ;39b ;39c ) eine Klinge bildet oder aufweist, die nach oben vor die Oberseite (40 ) der Sägekette (14a ;14b ;14c ) vorsteht. - Sägekette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich zumindest ein Abschnitt (
46 ) einer Schneidkante (41a ;41b ;41c ) längs zwischen zu dem jeweiligen Schneidglied (29a ;29b ;29c ) benachbarten Kettengliedern (25 ) erstreckt und nach oben vor die Oberseite (40 ) der Sägekette (14a ;14b ;14c ) vorsteht. - Sägekette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Abschnitt (
45 ) einer Schneidkante (41a ;41b ;41c ) zum in einer Zugrichtung (Z) beim Betrieb der Sägekette (14a ;14b ;14c ) nächsten Kettenglied (25 ) gerichtet ist. - Sägekette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Abschnitt (
47 ) einer Schneidkante (41a ;41b ;41c ) zum entgegen einer Zugrichtung (Z) beim Betrieb der Sägekette (14a ;14b ;14c ) nächsten Kettenglied (25 ) gerichtet ist. - Sägekette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich zumindest eine Schneidkante (
41a ;41b ;41c ) von einem Längslende (51 ) zum andern Längslende (52 ) des jeweiligen Schneidglieds (29a ;29b ;29c ) erstreckt. - Sägekette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Schneidkante (
41a ) einen gekrümmten, insbesondere bogenförmigen, Verlauf aufweist. - Sägekette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Schneidkante (
41b ) einen polygonalen, insbesondere trapezförmigen, Verlauf aufweist. - Sägekette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Schneidkörper (
39a ;39b ;39c ) eine Verstärkungssicke (43 ) aufweist. - Sägekette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Schneidkörper (
39a ;39b ;39c ) durch ein mit einem Achsstück (26 ) gelenkig verbun denes Schneid-Plattenteil (30 ,31 ,32a ;32b ;32c ) des jeweiligen Schneidglieds (29a ;29b ;29c ) gebildet ist oder an dem Schneid-Plattenteil (32a ;32b ;32c ) angeordnet ist. - Sägekette nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass dem Schneid-Plattenteil (
32a ;32b ;32c ) ein schneidenloses Plattenteil (33 ) des jeweiligen Schneidglieds (29a ;29b ;29c ) gegenüberliegt. - Sägekette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneid-Plattenteile (
32a ;32b ;32c ) zweier insbesondere unmittelbar in Reihenrichtung (R) der Sägekette (14a ;14b ;14c ) hintereinander angeordneter Schneidglieder (29a ;29b ;29c ) abwechselnd an einander entgegengesetzten Seiten den jeweiligen schneidenlosen Plattenteilen (33 ) derart gegenüberliegen, dass zwischen den Schneid-Plattenteilen (32a ;32b ;32c ) ein Querabstand quer zu der Reihenrichtung (R) der Sägekette (14a ;14b ;14c ) vorhanden ist. - Sägekette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidglieder (
29a ;29b ;29c ) zwischen Triebgliedern (27 ) angeordnet sind. - Sägekette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen jeweils zwei Schneidglie dern (
29a ;29b ;29c ) zwei durch schneidenlose Verbindungsglieder (28 ) verbundene Triebglieder (27 ) angeordnet sind. - Kettensäge (
10 ), insbesondere eine Schwertsäge (11 ), mit einer Sägekette (14a ;14b ;14c ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
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