DE102009006203A1 - Dosierpumpe und Verfahren zum Betreiben einer Dosierpumpe - Google Patents
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Abstract
Dosierpumpe mit einem Gehäuse, einer Kolben-/Zylinder-Dosiereinheit und einem Antrieb, wobei der Kolben eine Ein- und Auslassöffnung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Kolben-/Zylindereinheiten vorgesehen sind, dass die Kolben-/Zylindereinheiten über einen Schrittmotor angetrieben sind und dass der Zylinder insgesamt durch eine am Gehäuse abgestützte Feder im Bereich der Ein- und Auslassöffnung in eine Dichtanlage zu dem Gehäuse vorgespannt ist.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Dosierpumpe mit einem Gehäuse, einer Kolben-/Zylinder-Dosiereinheit und einem Antrieb, wobei der Kolben eine Ein- und Auslassöffnung aufweist.
- Derartige Dosierpumpen sind bereits in verschiedener Hinsicht bekannt. Es besteht ein Bedürfnis, derartige Dosierpumpen einerseits prozesssicher und andererseits kostenmäßig günstig zu realisieren.
- Die Erfindung beschäftigt sich mit der Aufgabe, eine Dosierpumpe mit einem Gehäuse und einer Kolben-/Zylinder-Dosiereinheit sowie einem Antrieb anzugeben, welche vorteilhaft ausgebildet ist. Insbesondere soll eine Prozesssicherheit gegeben sein. Es soll aber auch eine kostenmäßig günstige Realisierung erreichbar sein.
- Eine mögliche Lösung dieser Aufgabe ist nach einem ersten Erfindungsgedanken durch den Gegenstand des Anspruches 1 gegeben, wobei in diesem Fall darauf abgestellt ist, dass zwei Kolben-/Zylindereinheiten vorgesehen sind, dass die Kolben-/Zylindereinheiten über einen Schrittmotor angetrieben sind und dass der Zylinder insgesamt durch eine am Gehäuse abgestützte Feder im Bereich der Ein- und Auslassöffnung in eine Dichtanlage zu dem Gehäuse vorgespannt ist.
- Die beiden Kolben-/Zylindereinheiten ermöglichen, wenn gewünscht, einen kontinuierlichen Dosierbetrieb. Während der eine Kolben zurückfährt und der Zylinder gefüllt wird, kann aus dem anderen Zylinder eine Dosierung vorgenommen werden. Dies auch in jeder gewünschten Menge pro Zeiteinheit angesichts des Antriebs über einen Schrittmotor. Die Abstützung der Zylinder am Gehäuse im Bereich der Ein- und Auslassöffnung und die durch die Federkraft hierbei erreichte Dichtanlage ermöglicht eine einfache Montage und ggf. auch Austausch eines entsprechenden Zylinders bzw. einer entsprechenden Kolben-/Zylindereinheit. Dies bei gleichwohl gegebener erforderlicher Dichtigkeit.
- Weitere Merkmale der Erfindung sind nachstehend, auch in der Figurenbeschreibung, oftmals in ihrer bevorzugten Zuordnung zu dem bereits vorstehend erläuterten Anspruchskonzept beschrieben. Sie können aber auch in einer Zuordnung zu nur einem oder mehreren einzelnen Merkmalen dieses Anspruches oder unabhängig in einem anderen Gesamtkonzept von Bedeutung sein.
- So ist es insbesondere bevorzugt, dass jede Kolben-/Zylindereinheit durch einen gesonderten Schrittmotor angetrieben ist. Dies ermöglicht die unabhängige Steuerung der Einheiten. Die einzelnen Schrittmotoren können auch kleiner ausgelegt werden.
- Weiter ist vorgesehen, dass die am Gehäuse abgestützte Feder spannbar ist. So ist gewährleistet, dass eine ständige Anpresskraft wirkt. Geringfügige Erschütterungen können so die Prozesssicherheit nicht beeinträchtigen. Weiter ist bevorzugt, dass die Ein- und Auslassöffnung des Zylinders gegen einen gehäuseseitigen Konus vorgespannt ist. Es ergibt sich eine selbsttätige Zentrierung. Insbesondere beim Wechsel einer Kolben-/Zylindereinheit ist eine günstige Handhabbarkeit gegeben.
- Auch ist bevorzugt, dass die Kolben-/Zylindereinheit zum unmittelbaren Zugang freiliegend angeordnet ist, während der Antrieb und die Steuerung bevorzugt innerhalb einer Gehäusewandung angeordnet sind. Die freiliegend angeordneten Kolben-/Zylindereinheiten ermöglichen eine unmittelbare optische Kontrolle und Überwachung des Betriebs der Dosierpumpe. Zudem sind diese Kolben-/Zylindereinheiten auch für eventuelle Wartungs- oder Austauscharbeiten derart problemlos zugänglich. Die Anordnung des Antriebs und der Steuerung kann zwar auch außerhalb des Gehäuses vorgesehen sein. Es bietet sich aber an, diese Komponenten, jedenfalls eine dieser Komponenten, innerhalb der Gehäusewandung anzuordnen.
- Hinsichtlich der Kolben-/Zylindereinheit ist in weiterer Einzelheit bevorzugt, dass der Zylinder ein Glaszylinder ist. Dies ermöglicht die Benutzung mit unterschiedlichsten zu pumpenden Medien. Glas wird bekanntlich von den meisten Chemikalien nicht angegriffen. Zudem ist auch eine erwünschte Temperaturbeständigkeit ohne Weiteres gegeben. Hinsichtlich des Kolbens bietet sich als Material Polytetrafluorethylen, PTFE, an. Dieses ist in gleicher Weise im Hinblick auf schon erwähnte Chemikalien günstig. Eine eventuell im Langzeitbetrieb sich einstellende gewisse Verformung wird durch die genannten Federn, insbesondere auch deren Vorspannung, ausgeglichen.
- In weiterer Einzelheit ist hinsichtlich des Zylinders bevorzugt, dass er an seinem der Ein- und Auslassöffnung abgewandten Ende einen Flansch aufweist. Auf diesen Flansch bzw. ein bevorzugt den Flansch untergreifendes Halterungsteil kann dann die genannte Feder wirken. Das Halterungsteil kann lediglich lose anliegend zur Einwirkung auf den Flansch des Zylinders vorgesehen sein.
- Die Gegenlagerung der Kolben-/Zylindereinheit, im Hinblick auch auf die mittels der Feder darauf einwirkenden Kräfte, erfolgt bevorzugt – allein – im Bereich der Ein- und Auslassöffnung des Zylinders. Nämlich durch Gegenlagerung am Gehäuse, also an dem diesbezüglich bereits beschriebenen Kunststoffteil.
- Weiter bevorzugt weist der Zylinder eine düsenartige Spitze auf. Speziell eine Spitze, wie sie auch von Spritzen her bekannt sind. Es kann sich um eine Spritze handeln, die einen Metallkopf aufweist, deren Spitze also auch aus Metall aus gebildet ist. Mitunter wird eine solche Spritze auch als Rekordspritze bezeichnet. Mündungsseitig ist die Spitze der Spritze in einem eine Ansaug- und Druckleitung aufweisenden Verteilungsblock aufgenommen. Der an seinem freien Ende mit einem Antrieb zusammenwirkende Kolben kann so die in dem Zylinder enthaltene Flüssigkeit in eine entsprechende Leitung im Gehäuse einbringen. Durch geeignete Ventilschaltung, bevorzugt allein durch geeignet angeordnete Rückschlagventile, kann so das Einsaugen von Flüssigkeit aus einem Vorratsbehältnis und das Abgeben von Flüssigkeit in einen nachgeschalteten Prozess durchgeführt werden.
- Die Antriebsgestaltung ist in weiterer Einzelheit bevorzugt derart vorgesehen, dass der Schrittmotor eine Spindel antreibt, mittels welcher ein Schlitten verfahren wird. Der Schlitten ist mit dem Kolben durch einen Kopplungsstab verbunden. Der Kopplungsstab muss entsprechend eine Gehäuseöffnung durchsetzen, wenn wie bevorzugt angegeben der Antrieb und die genannte Spindel innerhalb des Gehäuses angeordnet sind. Dadurch, dass der Kopplungsstab in dem Schlitten lediglich steckgehaltert ist, ist auch in dieser Hinsicht ein einfacher Austausch einer Kolben-/Zylindereinheit, wenn gewünscht, unterstützt.
- Das Gesamtkonzept der beschriebenen Dosierpumpe, hierbei auch unterstützt durch die bereits beschriebenen unabhängigen Antriebe der Kolben-/Zylindereinheiten, arbeitet pulsationsfrei. Es kann eine kontinuierliche, unterbrechungsfreie Eindüsung einer gewünschten Substanz in einen Prozess beispielsweise erreicht werden.
- Gegenstand der Erfindung ist auch ein Verfahren zum Betreiben einer Dosierpumpe, wobei die Dosierpumpe ein Gehäuse, eine Kolben-/Zylinder-Dosiereinheit und einen Antrieb aufweist, wobei weiter der Kolben eine Ein- und Auslassöffnung aufweist.
- Um einen vorteilhaften Betrieb einer solchen Dosierpumpe zu erreichen, ist vorgeschlagen, dass zwei Kolben-/Zylindereinheiten vorgesehen sind und dass zum pulsationsfreien Betrieb ein Kolben nach erfolgtem Ansaugen in Ausdrückrichtung bewegt wird, so weit, dass Spiel und Totvolumina im Ventil vor Förderbeginn hierdurch ausgeglichen werden. Es kann steuerungstechnisch entsprechend vorgesehen werden, dass die Bereitschaftsstellung zum Eindüsen einer Flüssigkeit in einen Prozess bereits Spiel und Totvolumina, die ggf. in der Leitung oder im Ventil enthalten sind, vor Förderbeginn ausgeglichen ist. Dies auch unterstützt durch einen Antrieb beispielsweise in Form eines Schrittmotors. Die genannten Ein- und Auslassventile können bevorzugt als Magnetventile ausgebildet sein.
- Nachstehend ist die Erfindung des Weiteren mit Bezug zu der beigefügten Zeichnung, die jedoch lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellt, erläutert. Hierbei zeigt:
-
1 eine perspektivische Ansicht von vorne der Dosierpumpe; -
2 eine schematische Darstellung der Anordnung der Kolben-/Zylindereinheiten verbunden mit Ansaugleitung und Druckleitung; -
3 die Einzeldarstellung einer eingebauten Kolben-/Zylindereinheit; -
4 einen Schnitt durch den Gegenstand gemäß3 , geschnitten entlang der Linie IV-IV; und -
5 eine Ansicht von oben, bei abgenommenem Deckel. - Dargestellt und beschrieben ist, zunächst mit Bezug zu
1 , eine Dosierpumpe1 mit einem Gehäuse2 und zwei Kolben-/Zylinderdosiereinheiten3 ,4 und einem Antrieb5 vorgesehen, vgl.4 , der hier aber nur schematisch dargestellt ist. Es handelt sich um zwei elektrische Schrittmotoren, die jeweils auf einen Kolben6 ,7 der jeweiligen Kolben-/Zylindereinheit3 bzw.4 einwirken. - Ein elektrischer Schrittmotor ist ein Synchronmotor, bei welchem der Rotor durch ein gesteuertes schrittweise rotierendes elektromagnetisches Feld der Statorspulen jeweils um einen minimalen Winkel (Schritt) oder sein Vielfaches gedreht werden kann. Im Einzelnen unterscheidet man Reluktanz- und Permanentmagnet-Schrittmotoren. Beide Formen können auch zu einem Hybrid-Schrittmotor kombiniert sein.
- Der jeweilige Zylinder
8 ,9 einer Kolben-/Zylindereinheit3 ,4 ist an dem Gehäuse2 gehaltert. In diesem Zusammenhang weist der Zylinder8 ,9 , vgl. insbesondere2 , zugeordnet seiner Ein- und Auslassöffnung10 einen Konusabschnitt11 auf, der in einem Gegenkonus12 des Gehäuses einliegt. Mittels Federn13 ,14 , die über ein Halterungsteil15 auf den Zylinder8 einwirken, ist die Dichtigkeit im Bereich der Konusausformungen11 ,12 gewährleistet. Dies ist insbesondere von Bedeutung im Hinblick auf ein für diese Abschnitte bevorzugt gewähltes Kunststoffmaterial. Nämlich PTFE, das sich unter Druck und Langzeiteinwirkung nämlich ggf. verformen kann. - Wie beim Ausführungsbeispiel auch ersichtlich, ist das zur genannten austrittsseitigen Lagerung der Zylinder
8 ,9 dienende Gehäuseteil16 als insgesamt Kunststoffteil, nämlich bevorzugt PTFE-Teil, ausgebildet, dass vorderseitig eine Wandung des Gehäuses aufgesetzt ist. - Die Kolben-/Zylindereinheiten
3 ,4 sind zum unmittelbaren Zugang freiliegend angeordnet, während der Antrieb5 und eine nicht dargestellte Steuerung innerhalb der Gehäusewandung angeordnet sind. So ist insbesondere der schon angesprochene einfache Austausch etwa eines Zylinders8 ,9 ermöglicht. Zwar kann noch ein bspw. durchsichtiges, etwa aus Glas bestehendes Deckelteil vorgesehen sein, hinter dem die genannten Kolben-/Zylinderanordnungen vorgesehen sind. Bevorzugt ist jedoch der unmittelbare Freistand. - Weiter ist bevorzugt, dass ein Zylinder
8 ,9 ein Glaszylinder ist. Der Kolben6 bzw.7 , jedenfalls in seinem mit in den Zylinder eingesaugte oder aus diesem ausgestoßene Flüssigkeit in Kontakt kommenden Bereich, besteht wiederum bevorzugt aus Kunststoff und insbesondere bevorzugt aus PTFE. - Weiter weist der Kolben
8 ,9 an seinem der Ein- und Auslassöffnung10 abgewandten Ende einen unmittelbar an dem Kolben ausgebildeten oder fest mit diesem verbundenen Flansch17 auf. Mit diesem Flansch17 liegt der Zylinder auf dem Halterungsteil15 auf. - Das Halterungsteil
15 weist weiter Bohrungen18 auf, die von Haltestangen19 durchsetzt sind. Diese Halterungsstangen19 weisen unterseitig, unterhalb des Halterungsteils15 einen Gewindeabschnitt auf. Hierauf sind die Federteile20 , die entsprechend hülsenartig geformt sind, aufgeschraubt. Hierdurch lässt sich die Feder13 ,14 in ihrer Federkraft einstellen bzw. vorspannen. Die Feder kann, um ihre Unverlierbarkeit zu erreichen, auch unmittelbar mit dem Teil20 bleibend verbunden sein. - Eine Kolben-/Zylindereinheit
3 ,4 ist insbesondere bevorzugt durch eine handelsübliche Spritze gebildet. Erkennbar eine solche Spritze bevorzugt, die einen Glaszylinder aufweist und die angesprochenen Teile aus Kunststoff bzw. PTFE. - Der Kolben
6 ,7 , wie sich wiederum insbesondere aus4 ergibt, ist an seinem freien Ende mit einem Kopplungsteil21 versehen. Dieses Kopplungsteil wirkt bspw. über ein Gewinde22 oder eine sonstige Formschlussverbindung mit dem freien Kolbenende zusammen. Das Kopplungsteil21 ist weiter mit einem Kopplungsstab23 versehen, der in einen Schlitten24 eingreift. Der Schlitten24 wird durch den Antrieb5 und eine Spindel25 zum Verfahren nach vertikal oben oder vertikal unten bezogen auf die Zeichnungsdarstellung angetrieben. - Die vordere Gehäusewand weist hierzu, siehe auch etwa
3 , jeweils einen Durchgriffsschlitz26 , der sich entsprechend vertikal erstreckt, für die Kopplungsstange23 auf. - Der Schlitten
24 ist zur Stabilisierung von zwei feststehenden Stangen27 ,28 durchsetzt. - Von Bedeutung ist weiterhin, dass die Dosierpumpe so ausgebildet ist, dass sie pulsationsfrei arbeitet. Hierzu ist verfahrensmäßig vorgesehen, dass ein Kolben
6 ,7 der einen Kolben-/Zylindereinheit3 ,4 nach erfolgtem Ansaugen eines zu dosierenden Mittels über eine Ansaugleitung32 , die mit einem nicht weiter dargestellten Vorratsbehältnis in Verbindung stehen kann, in Ausdrückrichtung bewegt wird, und zwar so weit, dass Spiel und Totvolumina im Ventil, nämlich insbesondere dem jeweiligen Auslassventil29 ,30 vor Förderbeginn hierdurch ausgeglichen sind. Sobald das Fördern einsetzt, wird unmittelbar die gewünschte Dosiermenge ausgegeben. Beim Ausführungsbeispiel über eine Austrags- bzw. Dosierleitung33 . Hiermit wird beispielsweise ein Zusatzmittel im Rahmen eines chemischen Prozesses eingedüst. Aufgrund der starren Ausbildung der Dosiereinheit durch den Zylinder, insbesondere Glaszylinder und den starren Kolben ist auch keine Wechselwirkung im Hinblick auf eine Druckbeaufschlagung zu beobachten. Eine hochpräzise Steuerung ist daher ermöglicht. - Die genannten Auslassventile
29 ,30 aber auch die Einlassventile31 ,32 sind bevorzugt als Magnetventile realisiert. - Eine Montage bzw. Demontage einer Kolben-/Zylindereinheit
3 bzw.4 kann in sehr einfacher Weise vorgenommen werden. Zunächst werden die Teile20 abgeschraubt, woraufhin aufgrund gewisser Lockerung des jeweiligen Zylinders8 ,9 ein leichtes Verkippen des unteren Bereiches vom Gehäuse weg ermöglicht ist. Hierdurch kann die Kopplungsstange23 aus dem Schlitten24 gelöst werden und dann die Kolben-/Zylindereinheit3 bzw.4 insgesamt nach unten entnommen werden. In gleicher Weise umgekehrt erfolgt eine Montage. Da hierzu keinerlei Werkzeug erforderlich ist und auch nur wenige Handgriffe durchgeführt werden müssen, lässt sich ein Austausch einer Kolben-/Zylindereinheit3 bzw.4 sogar während des Betriebs der Dosiereinheit vornehmen. - Alle offenbarten Merkmale sind (für sich) erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.
Claims (24)
- Dosierpumpe mit einem Gehäuse, einer Kolben-/Zylinder-Dosiereinheit und einem Antrieb, wobei der Kolben eine Ein- und Auslassöffnung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Kolben-/Zylindereinheiten vorgesehen sind, dass die Kolben-/Zylindereinheiten über einen Schrittmotor angetrieben sind und dass der Zylinder insgesamt durch eine am Gehäuse abgestützte Feder im Bereich der Ein- und Auslassöffnung in eine Dichtanlage zu dem Gehäuse vorgespannt ist.
- Dosierpumpe nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass jede Kolben-/Zylindereinheit durch einen gesonderten Schrittmotor angetrieben ist.
- Dosierpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (
13 ,14 ) spannbar ist. - Dosierpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein- und Auslassöffnung des Zylinders gegen einen gehäuseseitigen Konus (
12 ) vorgespannt ist. - Dosierpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolben-/Zylindereinheit zum unmittelbaren Zugang freiliegend angeordnet ist, während der Antrieb (S) und die Steuerung innerhalb einer Gehäusewandung angeordnet sind.
- Dosierpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder ein Glaszylinder ist.
- Dosierpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben aus PTFE besteht.
- Dosierpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder an seinem der Ein- und Auslassöffnung (
10 ) abgewandten Ende einen Flansch (17 ) aufweist. - Dosierpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch von einem Halterungsteil (
15 ) untergriffen ist. - Dosierpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass das Halterungsteil lediglich durch Anlage an dem Flansch auf den Zylinder einwirkt.
- Dosierpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder auf das Halterungsteil einwirkt.
- Dosierpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder im Bereich der Ein- und Auslassöffnung des Zylinders am Gehäuse gegengelagert ist.
- Dosierpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder eine düsenartige Spitze aufweist.
- Dosierpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Spitze in einem eine Ansaug- und Druckleitung aufweisenden Verteilungsblock aufgenommen ist.
- Dosierpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben an seinem freien Ende mit dem Antrieb verbunden ist.
- Dosierpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung des freien Endes des Kolbens mit dem Antrieb über eine in Verfahrrichtung ausgebildete Gehäuseöffnung durchsetzenden Kopplungsstab erreicht ist.
- Dosierpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopplungsstab antriebsseitig lediglich steckgehaltert ist.
- Dosierpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Schrittmotor eine Spindel antreibt, über welche ein Schlitten verfahrbar ist.
- Dosierpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsstange in den Schlitten eingesteckt ist.
- Dosierpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten von einer feststehenden Führungsstange durchsetzt ist.
- Dosierpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolben-/Zylindereinheit durch eine handelsübliche Spritze gebildet ist.
- Dosierpumpe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Dosierer pulsationsfrei arbeitet.
- Verfahren zum Betreiben einer Dosierpumpe mit einem Gehäuse, einer Kolben-/Zylinder-Dosiereinheit und einem Antrieb, wobei der Kolben eine Ein- und Auslassöffnung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Kolben-/Zylindereinheiten vorgesehen sind und dass zum pulsationsfreien Betrieb ein Kolben nach erfolgtem Ansaugen in Ausdrückrichtung bewegt wird, so weit, dass Spiel und Totvolumina im Ventil (
29 ,30 ) vor Förderbeginn hierdurch ausgeglichen werden. - Verfahren nach Anspruch 23 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass Ein- und Auslassventile als Magnetventile ausgebildet sind.
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