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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Befestigungsanker zum Befestigen
einer Fassade an einem Gebäude.
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Befestigungsanker
sind bekannt und werden beispielsweise über Schraubenbolzen an einer
Betondecke oder einem Betonboden befestigt, so daß an einem
Abschnitt des Befestigungsankers die Gebäudefassade bzw. deren Fassadenelemente
oder Paneele oder dergleichen befestigt werden können. Ein derartiger Befestigungsanker
ist dazu ausgestaltet, Lasten, wie beispielsweise Eigenlast der
Fassade, Wind, Schnee usw., aufzunehmen und in das Bauwerk einzuleiten. Übliche Windlastbefestigungen bestehen
im wesentlichen aus einer flachen Platte. Es gibt darüber hinaus
verstärkte
Ausführungen,
sogenannte Bomb-Last-Befestigungen, die kurzzeitig sehr hohe Lasten
in das Bauwerk einleiten können, wie
sie beispielsweise bei einem Anprall oder einer Explosion entstehen.
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Eine
derartige Bomb-Last-Befestigung ist in der Patentschrift
DE 3 723 755 C2 beschrieben.
Der in dieser Patentschrift beschriebene Befestigungsanker umfaßt, wie
in
8 gezeigt ist, ein Prisma
12 zum Aufschieben
eines Blocks
14. Der Block
14 kann über Schrauben
16 an
dem Prisma
12 befestigt werden und weist an einer Vorderseite
eine schwalbenschwanzförmige
Nut
18 auf, in welche ein schwalbenschwanzförmiges Prisma
20 eingeschoben
ist, das über
Schrauben
22 festlegbar ist. An der unteren Stirnfläche des
Prismas
20 ist ein Querstück
24 angeordnet,
an welchem ein Fassadenelement, wie beispielsweise ein Paneel, befestigbar
ist. Der Befestigungsanker wird mit Schraubenbolzen
36 an
dem Gebäude
befestigt, wobei gezahnte Beilagscheiben
38 in ebenfalls
gezahnte Langlöcher
28,
30 einer
Basis
26 des U-förmigen
Befestigungsankers eingesetzt werden. Die U-Form des Befestigungsankers mit
der Basis
26 und einem Paar Schenkel
27, die senkrecht
von der Basis
26 aufragen, kann sowohl in der Zug- als
auch Druckrichtung hohe Kräfte
aufnehmen. Somit können
auch kurzzeitig sehr hohe Lastspitzen, wie beispielsweise beim Auftreten
eines Anpralls oder einer Explosion, aufgenommen und in das Gebäude eingeleitet
werden, ohne daß sich
der Befestigungsanker verformt. Dabei besteht jedoch die Gefahr,
daß aufgrund
der hohen aufgenommenen Lasten Schäden an dem Gebäude und/oder
der Fassade auftreten.
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Die
DE 20 2007 004 060
U1 beschreibt einen Gebäudeabschluß in sprengwirkungshemmender Ausführung mit
mindestens zwei Füllungselementen und
einem in einem Spaltbereich zwischen den Füllungselementen angeordneten
Rahmenelement, das zusammen mit weiteren Rahmenelementen jeweils die
zwei Füllungselemente
umschließt.
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Die
WO 2007/105195 A1 offenbart
ein Energieabsorptionselement für
Wandöffnungen
und Verfahren für
dessen Verwendung. Das Energieabsorptionselement weist einen ebenen
Wandverbindungsabschnitt, einen ebenen Verschlußverbindungsabschnitt und dazwischen
eine plastisch verformbare Deformationsfläche auf.
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Die
EP 0 748 943 B1 beschreibt
einen Befestigungsanker mit einen rohrförmigen Befestigungskörper und
einem Aufweitkörper.
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Die
EP 0 841 491 A1 offenbart
ein in ein Sackloch einsetzbares Befestigungselement sowie ein Verfahren
zum Setzen eines Befestigungselements.
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Die
DE 203 21 600 U1 beschreibt
Gewindeeinsetzbuchsen, die dazu bestimmt sind, Platten, insbesondere
Glasplatten, zum Zwecke ihrer Befestigung auszurüsten und auf diese Weise ausgerüstete Platten.
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Es
besteht somit ein Bedarf für
einen verbesserten Befestigungsanker, der Schäden an Gebäuden und/oder Fassaden bzw.
Paneelen vermeiden oder zumindest verringern kann bzw. eine Belastung bei
Anprall oder Explosion oder dergleichen minimieren kann.
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Die
Aufgabe der Erfindung besteht somit in der Schaffung eines Befestigungsankers
zum Verhindern bzw. Minimieren von Schäden an Gebäudekomponenten und/oder Fassaden.
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Diese
Aufgabe wird durch die Merkmale gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind in den abhängigen
Ansprüchen
definiert.
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Erfindungsgemäß hat ein
Befestigungsanker für
Fassaden Verkleidungen, Paneele etc. zumindest einen Verformungsabschnitt,
der bei Zug- und/oder Druckbelastung eine vorgegebene plastische
Verformung erfährt.
Indem der Befestigungsanker nicht starr ausgebildet ist, sondern
einen Verformungsabschnitt aufweist, der eine vorgegebene plastische Verformung
bei Belastung vollzieht, wird ein Großteil der Belastungsenergie
durch die plastische Verformung des Befestigungsankers absorbiert,
um die Belastung der Gebäudekomponenten
zu verringern.
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Der
Verformungsabschnitt ist dabei so gestaltet bzw. konfiguriert bzw.
konfigurierbar, daß bei einer
bestimmten oder bestimmbaren bzw. vorgegebenen bzw. vorgebbaren
Last bzw. Krafteinleitung eine vorgegebene oder vorgebbare plastische
Verformung des Verformungsabschnitts auftritt. Somit wird bei Belastung
bzw. Krafteinleitung in den Befestigungsanker eine vorgegebene bzw.
vorgebbare bzw. bestimmbare Energie absorbiert, indem der Verformungsabschnitt
um einen vorgegebenen bzw. vorgebbaren Betrag verformt wird.
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Der
Befestigungsanker ist mittels einer Grundplatte mit dem Gebäude, insbesondere
starr, verbunden. Die Fassade wird an einer Fassadenbefestigung
an dem Befestigungsanker befestigt. Der Verformungsabschnitt ist
in an einem Gebäude
montiertem Zustand auf der dem Gebäude abgewandten oder zugewandten
Seite der Grundplatte, d. h. auf der Wetterseite oder raumseitig,
angeordnet. Insbesondere ist der Verformungsabschnitt zwischen der Grundplatte
und der Fassadenbefestigung angeordnet.
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Der
Verformungsabschnitt weist einen makroskopischen Elastizitätsmodul
Ein und/oder einen makroskopischen Schermodul Gm auf,
der kleiner ist als der makroskopische Elasitizitäts- und/oder
Schermodul der an den Verformungsabschnitt angrenzenden Bereiche
des Befestigungsankers bzw. der Grundplatte bzw. der Fassadenbefestigung.
Insbesondere kann der mikroskopische Elastizitätsmodul E und/oder der mikroskopische
Schermodul G des Verformungsabschnitts größer sein, als der makroskopische
Elastizitätsmodul
Ein und/oder der makroskopische Schermodul Gm. Insbesondere kann
der mikroskopische Elastizitätsmodul
E und/oder der mikroskopische Schermodul G des Verformungsabschnitts
gleich dem mikroskopische Elastizitäts– und/oder Schermodul der an
den Verformungsabschnitt angrenzenden Bereiche des Befestigungsankers
bzw. der Grundplatte bzw. der Fassadenbefestigung sein.
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Unter
dem makroskopischen Elastizitätsmodul
Em des Verformungsabschnitts bzw. der Grundplatte
wird im folgenden eine Materialkonstante verstanden, welche innerhalb
der Elastizitätsgrenze
die Proportionalität
zwischen der an den Verrformungsabschnitt bzw. der Grundplatte angelegten
Spannung σ =
F/A und der daraus resultierenden relativen Dehnung bzw. Stauchung ε = ΔI/I quantifiziert.
Dabei entspricht F der angelegten Kraft, A der Querschnittsfläche, ΔI der Längenänderung
und I der Länge.
Für kleine
Spannungen, d. h. unterhalb der Elastizitätsgrenze gilt ε = 1/Em × σ. Die Größe wird
deshalb als makroskopisches Elastizitätsmodul Ein bezeichnet, weil
auch Materialentfernungen aus dem Verformungsabschnitt bzw. der
Grundplatte zur Berechnung zur Bestimmung des makroskopischen Elastizitätsmodul
Em berücksichtigt
werden.
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Im
Gegensatz dazu wird unter dem mikroskopischen Elastizitätsmodul
E des Verformungsabschnitts bzw. der Grundplatte die Materialkonstante des
Vollmaterials verstanden, aus welchem der Verformungsabschnitt bzw.
die Grundplatte hergestellt ist.
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Analog
wird zwischen dem makroskopischen Schermodul Gm und
dem mikroskopischen Schermodul G unterschieden, wobei für kleine
Spannungen, d. h. unterhalb der Elastizitätsgrenze gilt α = 1/Gm × σ mit α als Winkel
der Scherung.
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Wenn
bei einer vorzugsweisen einstückigen Ausbildung
des Befestigungsankers Materialausnehmungen bzw. Materialschwächungen
(z. B. durch Bohrungen, Schlitze, Sicken, etc.) im Bereich des Verformungsabschnitts
ausgebildet sind, kann der mikroskopische Elastizitäts- und/oder
Schermodul (E und/oder G) innerhalb des Befestigungsankers konstant
sein und gleichzeitig der makroskopische Elastizitäts- und/oder Schermodul
(Em und/oder Gm)
innerhalb der Befestigungsankers variieren. D. h. vorzugsweise ist
der makroskopische Elastizitäts- und/oder
Schermodul (Em und/oder Gm)
des Verformungsabschnitt kleiner als der makroskopische Elastizitäts- und/oder Schermodul
(Em und/oder Gm)
der Grundplatte und kleiner als der mikroskopische Elastizitäts- und/oder
Schermodul (E und/oder G) des Verformungsabschnitts.
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Weiter
kann der Befestigungsanker derart ausgebildet sein, daß der mikroskopische
Elastizitäts-
und/oder Schermodul (E und/oder G) des Verformungsabschnitts kleiner
ist als der mikroskopische Elastizitäts- und/oder Schermodul der
Grundplatte bzw. des restlichen Befestigungsankers. Diese Ausbildung
kann durch Änderung
der Zusammensetzung und/oder Struktur des Materials des Verformungsabschnitts
im Gegensatz zum an den Verformungsabschnitt angrenzenden Materials
des Befestigungsankers erreicht werden. Zum einen kann insbesondere
der Verformungsabschnitt insbesondere aus einem anderen Material
bestehen und/oder die nicht zum Verformungsabschnitt gehörenden Bereiche
des Befestigungsankers partiell gehärtet sein. Eine Verringerung
des makroskopischen Elastizitäts- und/oder
Schermoduls des Verformungsabschnitts kann insbesondere durch einen
unterschiedlichen Sinterungsgrad bei der pulvermetallurgischen Herstellung
des Befestigungsankers erreicht werden.
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Der
Verformungsabschnitt weist dabei Querschnittsschwächungen,
Aussparungen, Vertiefungen und/oder Verformungselemente wie beispielsweise Stege,
stabförmige
Elemente, verformbare Schichten zwischen geschichteten Platten etc.
auf.
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Durch
die geometrische Ausbildung und die Größe der elastischen Moduln des
Verformungsabschnitts, ist der Verformungsabschnitt bei Beaufschlagung
mit einer vorbestimmten Kraft bzw. Spannung vorgebbar plastisch
verformbar. Insbesondere ist der Verformungsabschnitt bei Beaufschlagung
mit einer vorbestimmten Kraft bzw. Spannung vorgebbar plastisch
verformbar, während
der den Verformungsabschnitt umgebende Bereich des Befestigungsankers
bzw. die Grundplatte durch die Beaufschlagung mit der vorbestimmten
Kraft bzw. Spannung lediglich elastisch verformbar ist, da die Elastizitätsgrenze
des Materials nicht überschritten
wird. Die plastische Verformung des Verformungsabschnitts führt zu einer Absorption
der durch die Kraftbeaufschlagung in den Befestigungsanker eingebrachten
Energie, wobei vorzugsweise der Verformungsabschnitt durch die plastische
Verformung verfestigt wird. Vorteilhafterweise wird die Gebäudekonstruktion,
insbesondere die Befestigungsstelle des Befestigungsankers, d. h. der
Grundplatte, mit der Gebäudekonstruktion,
um den Betrag der durch den Verformungsabschnitt absorbierten Energie
entlastet und kann daher schwächer
ausgeführt
werden.
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Nach
der Beaufschlagung des Befestigungsankers mit der vorbestimmten
Kraft bzw. Spannung kehren die elastisch verformten Bereiche des
Befestigungsankers im wesentlichen zu ihrer ursprünglichen
Form zurück,
während
der Verformungsabschnitt in vorgebbarer bzw. vorbestimmter Weise
verformt bleibt.
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Mit
anderen Worten bewirkt der erfindungsgemäße Befestigungsanker für die Anordnung
von Fassadenteilen an einem Gebäude
vorteilhafterweise mittels des Verformungsabschnitts, welcher bei
einer vorbestimmbaren Beaufschlagung mit einer mechanischen Spannung
in einer vorbestimmbaren Weise um einem vorbestimmbaren Betrag verformt wird,
eine geringere mechanische Belastung der tragenden Gebäudekonstruktion,
da die in den Befestigungsanker eingeleitete Energie teilweise,
insbesondere größtenteils,
in Verformungsenergie zur Verformung des Verformungsabschnitts umgewandelt
wird und dadurch die in die Gebäudekonstruktion
eingeleitete Energie kleiner ist als die in den Befestigungsanker
eingeleitete Energie.
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Der
Verformungsabschnitt hat eine Vielzahl von durch Aussparungen oder
Vertiefungen oder Querschnittsreduktionen voneinander getrennter Stege.
Somit kann der Verformungsabschnitt auf einfache und kostengünstige Weise
hergestellt werden. Darüber
hinaus kann ein gewünschtes
Verformungsverhalten, d. h. aufgenommene bzw. absorbierte Arbeit,
Verformungsweg, Verformungsrichtung etc. durch Anordnung, Anzahl,
Querschnitt etc. der Stege, Aussparungen, Vertiefungen bzw. Querschnittsreduktionen
erzielt werden.
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Erfindungsgemäß ist zumindest
ein erster Steg konfiguriert, um sowohl bei Druckbelastung als auch
bei Zugbelastung zu wirken und zumindest ein zweiter Steg, um nur
bei Druck- oder nur bei Zugbelastung zu wirken, d. h. der erste
Steg verformt sich sowohl bei Druck als auch Zugbelastung, während der
zweite Steg nur in einer Belastungsrichtung verformt wird und in
der anderen Richtung im wesentlichen keine Kraft aufnimmt.
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Vorzugsweise
sind Stege und Aussparungen durch Bohrungen in dem Verformungsabschnitt
gebildet, so daß die
Bohrungen den Aussparungen entsprechen und die zwischen benachbarten
Bohrungen verbleibenden Materialränder die Stege bilden.
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Weiter
bevorzugt hat der Befestigungsanker zumindest ein Zwischenglied,
das vorzugsweise als im wesentlichen zu den Stegen senkrecht angeordneter
Balkenabschnitt ausgebildet ist und eine Verbindung der Stege mit
einer Grundplatte bildet und wobei zumindest ein Steg fix mit dem
Zwischenglied verbunden ist und zumindest ein anderer Steg gegenüber dem
Zwischenglied in einer Richtung verschiebbar angeordnet ist sowie
in der entgegengesetzten Richtung an ein Anschlagelement anstößt, wobei
das Anschlagelement vorzugsweise an dem Zwischenglied angeordnet
ist. Dabei ist vorzugsweise ein Paar Zwischenglieder als balkenförmige Bauteile
auf entgegengesetzten Seiten der Stege angeordnet.
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Vorzugsweise
weist das Anschlagelement eine Schräge auf, auf die ein verschiebbarer
Steg bei der Verformung aufläuft.
Auf diese Weise steigt eine in den verschiebbaren Steg eingeleitete
Kraft mit zunehmender Verformung an, so daß der Steg eine kontinuierlich
ansteigende Belastung aufnimmt.
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Vorzugsweise
ist eine Grundplatte des Befestigungsankers über stabförmige Elemente bzw. Stifte
bzw. Bolzen mit zumindest einer, vorzugsweise einem Paar Ankerplatte(n)
verbunden, wobei die stabförmigen
Elemente plastisch verformbar sind. Auf diese Weise bilden die stabförmigen Elemente
einen Verformungsabschnitt, der mit Stegen kombiniert werden kann,
um zwei Verformungsabschnitte vorzusehen. Die stabförmigen Elemente
können
jedoch auch ohne Vorsehen von Stegen angeordnet sein, wenn nur ein
Verformungsabschnitt gebildet werden soll. In anderen Worten kann
ein gewünschtes
Verformungsverhalten des Verformungsabschnitts durch Anzahl und
Art von Verformungselementen (Stege und/oder stabförmige Elemente)
und deren Konfiguration erzielt werden.
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Weiter
bevorzugt ist eine Zwischenschicht in einem Zwischenraum zwischen
Grundplatte und Ankerplatte(n) angeordnet, die Metall und/oder Kunststoff
aufweist. Diese Zwischenschicht kann weitere Verformungskräfte aufnehmen,
wenn sich aufgrund der Krafteinleitung in die Grundplatte diese
gegenüber
der bzw. den Ankerplatte(n) verschiebt.
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Die
Erfindung wird nachfolgend anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beispielhaft erläutert. Dabei
können
einzelne Merkmale eines Ausführungsbeispiels
mit einzelnen Merkmalen eines anderen Ausführungsbeispiels kombiniert
werden, um weitere Ausführungsbeispiele
zu bilden, die hier nicht explizit erläutert sind.
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1 zeigt
eine perspektivische Ansicht eines Vergleichsbeispiels eines Befestigungsankers.
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2 zeigt
ein erstes Ausführungsbeispiel eines
erfindungsgemäßen Befestigungsankers
in der Draufsicht.
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3 zeigt
ein zweites Ausführungsbeispiel eines
erfindungsgemäßen Befestigungsankers
in der Draufsicht.
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4 zeigt
eine perspektivische Ansicht eines Befestigungsankers gemäß einem
Vergleichsbeispiel.
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5 zeigt
eine Draufsicht eines Befestigungsankers gemäß einem weiteren Vergleichsbeispiel.
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6 zeigt
ein weiteres Vergleichsbeispiel eines Befestigungsankers in der
Vorderansicht.
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7 zeigt
ein weiteres Vergleichsbeispiel eines Befestigungsankers in einer
perspektivischen Ansicht.
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8 zeigt
eine perspektivische Ansicht eines Befestigungsankers gemäß dem Stand
der Technik.
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Wie
in 1 gezeigt ist, weist ein Befestigungsanker 100 eine
Grundplatte 110 auf, die über Schrauben, Bolzen oder
dergleichen (nicht gezeigt) mit einer Betondecke oder einem Betonboden,
einer Betonsäule
oder dergleichen zu verbinden ist. An einem bezüglich der Grundplatte 110 entgegengesetzten
Ende weist der Befestigungsanker 100 eine Fassadenbefestigung 130 auf,
an der eine Außenfassade,
ein Paneel oder dergleichen befestigbar ist.
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Obwohl
es hier nicht gezeigt ist, kann die Grundplatte
100 einfache
Bohrungen oder vorzugsweise Langlöcher aufweisen, die vorzugsweise
gezahnt sind, um gezahnte Beilagscheiben in diesen Langlöchern anzuordnen
und die Beilagscheiben über
Schrauben, Bolzen oder dergleichen mit einer Betonkomponente des
Gebäudes
zu verbinden. Dabei ist eine Durchgangsbohrung der Beilagscheibe vorzugsweise
exzentrisch angeordnet, um durch Verdrehen der Beilagscheibe um
90 Grad oder 180 Grad eine weitere Feinjustierung zu erhalten. Bezüglich dieser
Befestigung der Grundplatte
110 wird auf die Patentschrift
DE 3 723 755 C2 Bezug
genommen, deren Offenbarung bezüglich
der Beilagscheiben mit der exzentrischen Bohrung und der Verzahnung
der Beilagscheibe im Eingriff mit den verzahnten Langlöchern hierin
unter Bezugnahme aufgenommen ist.
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Die
Grundplatte 110 ist nicht über einen steifen bzw. starren
Abschnitt bzw. Körper
mit der Fassadenbefestigung 130 verbunden, sondern über einen Verformungsabschnitt 120,
der bei Belastung in Zug- und/oder Druckrichtung eine vorgegebene
plastische Verformung erfährt,
um Energie zu absorbieren.
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In
anderen Worten ist der Befestigungsanker nur bis zu einer Belastung
in Höhe
der Windlast starr bzw. elastisch verformbar und verformt sich bei
höheren
Belastungswerten plastisch bzw. permanent. Je nach Anwendungsfall
kann der Verformungsabschnitt jedoch auch auf andere Werte als die
hier angegebene Windlast eingestellt werden. Des weiteren können die
Werte für
Druck- und Zugbelastung unterschiedlich sein, wenn in der einen
Richtung alle (nachfolgend erläuterten)
Verformungselemente und in der anderen Richtung nur vorgegebene Verformungselemente
wirken, d. h. indem beispielsweise einseitig und zweiseitigwirkende
Stege angeordnet sind.
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Der
Verformungsabschnitt kann beispielsweise, wie in 1 gezeigt
ist, einen oder mehrere Stege 122 als Verformungselement(e)
aufweisen, der/die sich bei Belastung entsprechend verbiegt/verbiegen,
um den Abstand zwischen der Grundplatte 110 und der Fassadenbefestigung 130 zu
vergrößern bzw.
zu verkleinern. Im Bereich der Fassadenbefestigung 130 kann
beispielsweise ein (nicht dargestellter) Pfosten der Fassade angebracht sein.
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Die
Verformungsarbeit zum Verbiegen des zumindest einen Stegs 122 absorbiert
die Energie bei der Belastung des Befestigungsankers 100.
Somit können
Belastungen des Gebäudes
und/oder der Fassade minimiert werden. Eine Beispielrechnung hat
gezeigt, daß die
Querkräfte
beispielsweise in den Pfosten im Bereich des Befestigungsankers 100 von 330
kN im Falle eines Befestigungsankers nach dem Stand der Technik
auf ca. 200 kN im Falle eines erfindungsgemäßen Befestigungsankers minimiert
werden können.
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Die
Minimierung der Auflagerlast kann somit Schäden an dem Gebäude verhindern
bzw. minimieren. Darüber
hinaus können
kleinere Befestigungen, Dübel,
sogenannte Halfenschienen, Stahleinbauteile usw. verwendet werden,
um Kosten und Arbeitszeit bei der Befestigung zu sparen.
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Der
Befestigungsanker 100 kann jedoch für sich oder auch integriert
in ein Stahleinbauteil direkt in den Beton oder eine Betontasche
eingebaut bzw. eingegossen werden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, den
Befestigungsanker integriert oder einstückig als Teil eines Pfostens,
Rahmenträgers oder
dergleichen vorzusehen.
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Wie
des weiteren in 1 gezeigt ist, hat der Befestigungsanker 100 vorzugsweise
eine Vielzahl von Stegen 122, beispielsweise ein Paar mit
jeweils drei Stegen 122, die auf entgegengesetzten Seiten der
Fassadenbefestigung 130 angeordnet sind und eine Verbindung
zwischen der Fassadenbefestigung 130 und einem Zwischenglied 126 schaffen.
Dieses Zwischenglied 126 ist vorzugsweise ein balkenförmiges Element
und schafft wiederum eine Verbindung der Stege 122 mit
der Grundplatte 110. In anderen Worten sind die Stege 122 im
wesentlichen quer zu einer Krafteinleitungsrichtung K oder einer
dazu entgegengesetzt verlaufenden Richtung L angeordnet. Somit tritt
eine Verbiegung der Stege 122 auf, wenn die Fassadenbefestigung 130 in
der Richtung K oder L belastet wird. Der Befestigungsanker 100 kann
auf einfache und kostengünstige
Weise aus einer im wesentlichen flachen Platte, beispielsweise aus
Stahl, hergestellt werden, indem Aussparungen oder Öffnungen
oder Vertiefungen bzw. Querschnittsschwächungen 124 durch
Stanzen, Sägen,
Schmieden, Fräsen
oder dergleichen gebildet werden, um die Stege 122 zu bilden.
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Bei
dem in 1 gezeigten Vergleichsbeispiel wirken die Stege 122 in
der Richtung K und in der Richtung L im wesentlichen auf dieselbe
Weise, d. h. es ist im wesentlichen dieselbe Verformungsarbeit zum
Verbiegen der Stege 122 erforderlich. Derart wird bei einer
Druckbelastung in der Richtung K im wesentlichen dieselbe Energie
absorbiert wie bei einer Zugbelastung in der Richtung L.
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Wie
des weiteren in 2 gezeigt ist, ist zumindest
ein Steg 123 als ein einfach wirkender (zweiter) Steg konfiguriert,
der sich nur bei Einleitung der Kraft in einer Richtung, in 2 bei
Einleitung in der Druckrichtung K verbiegt, während der Steg 123 in der
dazu entgegengesetzten Richtung (Richtung L in 2)
frei beweglich bzw. verschiebbar ist, um in dieser Richtung L keine
Kraft aufzunehmen bzw. Energie zu absorbieren. In anderen Worten
verbiegt sich der Steg 123 nur bei Druckbelastung in der
Richtung K, indem der Steg 123 an einem Anschlagelement 128 anliegt.
Bei Belastung des Befestigungsankers in der entgegengesetzten Zugrichtung
L hingegen kann sich der Steg 123 frei bewegen, um keine Kraft
aufzunehmen.
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Je
nach Konfiguration, d. h. Querschnittsform, Querschnittsgröße und Anzahl
von einfach wirkenden zweiten Stegen 123 sowie Konfiguration
und Anzahl zweiseitig wirkender (erster) Stege 122, kann der
Befestigungsanker 110 ausgelegt sein, eine vorgegebene
Energieabsorption in der Zugrichtung aufzuweisen, die unterschiedlich
ist von einer Energieabsorption in der Druckrichtung. Obwohl in 2 die Energieabsorption
in der Druckrichtung K größer ist als
in der Zugrichtung L, kann der Befestigungsanker 100 (obwohl
es hier nicht gezeigt ist) auch so konfiguriert werden, daß umgekehrt
die Energieabsorption in der Zugrichtung größer ist als in der Druckrichtung,
wenn das Anschlagelement 128 auf der entgegengesetzten
Seite des einfach wirkenden Stegs 123 angeordnet wird.
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Wie
des weiteren in 3 gezeigt ist, kann das Anschlagelement 128 auch über eine
Schräge 128a verfügen, auf
die der einfach wirkende Steg 123 aufläuft. Derart nimmt eine in den
Steg 123 eingeleitete Kraft bei der Verformung des Befestigungsankers 100 kontinuierlich
zu. Des weiteren kann, wie in 3 gezeigt
ist, der einfach wirkende Steg 123 auf einer Seite an einer
flachen Seite eines Anschlagelements 128 anliegen und auf
der entgegengesetzten Seite gegen eine Schräge 128a des Anschlagelements 128 anstoßen bzw.
mit der Schräge 128 in
Eingriff treten.
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Das
Anschlagelement 128 kann (obwohl es hier nicht gezeigt
ist) auch auf beiden Seiten mit einer Schräge 128a versehen sein.
Darüber
hinaus kann das Anschlagelement 128 auch zwei flache Seiten aufweisen,
um ein unmittelbares Anliegen des Stegs 123 zu bewirken.
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4 zeigt
ein weiteres Vergleichsbeispiel, bei dem die Aussparungen 124 durch
Bohrungen gebildet sind. Die Bohrungsränder zwischen benachbarten
Bohrungen 124 dienen dabei als (zweiseitig wirkende) Stege 122.
Es versteht sich, daß (obwohl es
hier nicht gezeigt ist) die Bohrungen mit den schlitzförmigen Aussparungen 124 des
ersten bis dritten Ausführungsbeispiels
der 1 bis 3 kombiniert werden können.
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Darüber hinaus
können
die Stege 122 durch beliebige Schlitze 124 in
beliebiger Anzahl und beliebiger Anordnung, wie in 5 beispielhaft
gezeigt ist, gebildet werden.
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6 zeigt
ein weiteres Vergleichsbeispiel eines Verformungsabschnitts 120.
Bei diesem Ausführungsbeispiel
der 6 wird eine Ankerplatte 140 an dem Gebäude bzw.
der Gebäudekomponente
befestigt und die Grundplatte 110 ist über stabförmige Elemente 132 mit
der Ankerplatte 140 verbunden. Wenn nun über die
Fassadenbefestigung 130 und das Zwischenglied 126 eine
Kraft in die Grundplatte 110 eingeleitet wird, können sich
die stabförmigen Elemente 132 verbiegen,
um Energie zu absorbieren. Vorzugsweise ist eine Vielzahl von stabförmigen Elementen 132 angeordnet.
Vorteilhafterweise ist ein Paar Ankerplatten 140, 140 vorgesehen
und die Grundplatte 110 ist sandwichartig zwischen dem Paar
Ankerplatten 140, 140 positioniert, wobei die stabförmigen Elemente 132 die
Ankerplatten 140, 140 mit der Grundplatte 110 verbinden.
Das Paar Ankerplatten 140, 140 ist dabei vorzugsweise über eines
oder mehrere Verbindungsglieder 146 miteinander verbunden,
indem das/die Verbindungsglieder 146 vorzugsweise über Schweißnähte 144 mit
den Ankerplatten 140, 140 verbunden ist. Es kann
jedoch auch jede andere Verbindungsart in Form von Schrauben, Bolzen,
Kleben, Nieten etc. zur Anwendung kommen.
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Eine
weitere Möglichkeit
zur Energieabsorption besteht darin, einen Zwischenraum zwischen den
Ankerplatten 140, 140 und der Grundplatte 110 mit
einer Zwischenschicht 150 zu füllen, die metallisch, nichtmetallisch
oder elastisch ausgebildet sein kann, beispielsweise aus einem Harzkunststoff
oder dergleichen. Diese Zwischenschicht 150 kann somit weitere
Energie absorbieren. Es ist auch denkbar, beim Anordnen der Zwischenschicht 150 auf
die vertikalen stabförmigen
Elemente 132 zu verzichten.
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Der
in 6 gezeigte Verformungsabschnitt mit den stabförmigen Elementen 132 und/oder
der Zwischenschicht 150 kann anstelle des in den 1 bis 5 gezeigten
Verformungsabschnitts 120 mit den Stegen 122, 123 oder
zusätzlich
zu dem Verformungsabschnitt 120 ausgebildet sein, je nach
Anwendungsfall.
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7 zeigt
ein weiteres Vergleichsbeispiel mit zwei konzentrischen Rohren 210, 220,
die ineinander geschoben und an einem Ende durch Schweißen, Bördeln, Verschrauben,
Vernieten etc. fest miteinander verbunden sind. Dabei hat das innere
Rohr 220 den Verformungsabschnitt 120 mit den
Aussparungen 124 und Stegen 122. Bei Druckbelastung schiebt
sich das Innenrohr 220 in das Außenrohr 210 hinein
und bei Zugbelastung wird es herausgezogen, um jeweils den Verformungsabschnitt 120 zu
verformen.
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Die
in
7 gezeigte Konstruktion wird vorzugsweise für Seil-
und Zugstabfassaden verwendet, wie diese in
DE 198 31 026 B4 und
DE 198 31 025 C1 beschrieben
sind. Dabei ist es auch möglich,
die vorgeschlagene Befestigung in vertikaler Anordnung für Seil-
oder Zugstabfassaden an den Punkten der Seilabspannung zum Rohbau
zu verwenden.
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Der
Druckstab des weiteren Vergleichsbeispiels wird vorzugsweise über die
vier Anschlußpunkte
des Außenrohrs 210 in
ein Seilsystem eingebaut. Dabei kann eine Glasscheibe über einen
sogenannten Spider aufgenommen werden.
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Obwohl
es in den Figuren nicht gezeigt ist, kann der Befestigungsanker
auch einstückig
mit einem Trägerpfosten
oder Rahmenelement eines Gebäudes
ausgebildet sein. Alternativ kann ein einzelner Befestigungsanker
anstatt mit einem Gebäudeelement
verschraubt zu werden, in eine Betondecke eingegossen werden. Die
Stege und stabförmigen Elemente
sind nicht auf die hier gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern
können
jede andere Formgebung haben, um ein bestimmtes Absorptionsverhalten
bzw. Energieabsorption bzw. Dämpfung
zu erzielen. Beispielsweise müssen
die Schlitze zum Bilden der Aussparungen 124 nicht immer
Längsschlitze
sein, sondern können
jede andere Form wie beispielsweise dreieckig, oval, sägezahnförmig, wellenförmig, meanderförmig etc.
aufweisen. Die in 4 gezeigten Bohrungen zum Bilden
der Aussparungen 124 müssen
nicht alle denselben Durchmesser haben, sondern können unterschiedlich
sein. Darüber
hinaus müssen
die Bohrungen nicht kreisrund sein, sondern können auch oval, länglich oder
dergleichen sein.
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Die
Schräge 128a muß nicht
eine Gerade sein, sondern kann auch bogen- oder kurvenförmig oder
gezahnt, wellenförmig
oder dergleichen sein. Die Stege 122, 123 müssen nicht,
wie in den Ausführungsbeispielen
gezeigt, eine rechteckige Querschnittsform haben, sondern können auch
eine ovale runde oder jede andere Querschnittsform haben. Derart
kann ein Verformungsverhalten bzw. eine Energieabsorption beliebig
erzielt werden.
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Darüber hinaus
können
in die Schlitze bzw. Bohrungen bzw. Aussparungen bzw.
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Vertiefungen
bzw. Querschnittsschwächungen 124 beliebige
Füllmaterialien
eingebracht werden, um eine zusätzliche
Dämpfung
bzw. Abschwächung
der Auflagerlasten zu erreichen.
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Bezugszeichenliste
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- 10
- Befestigungsanker
- 12
- Prisma
- 14
- Block
- 16
- Schraube
- 18
- Schwalbenschwanznut
- 20
- Schwalbenschwanzprisma
- 22
- Schraube
- 24
- Querstück
- 26
- Basis
- 27
- Schenkel
- 28
- Langloch
- 30
- Langloch
- 32
- Verzahnung
- 34
- Verzahnung
- 36
- Schraubenbolzen
- 38
- Beilagscheibe
- 40
- Platte
- 42
- Verzahnung
- 44
- Mutter
- 100
- Befestigungsanker
- 110
- Grundplatte
- 112
- Bohrung
- 120
- Verformungsabschnitt
- 122
- zweiseitig
wirkender (erster) Steg
- 123
- einfach
wirkender (zweiter) Steg
- 124
- Aussparung
- 126
- Zwischenglied
- 128
- Anschlagelement
- 128a
- Schräge
- 130
- Fasadenbefestigung
- 132
- stabförmiges Element
- 140
- Ankerplatte
- 142
- Bohrung
- 144
- Schweißnaht
- 146
- Verbindungsglied
- 150
- Zwischenschicht
- 210
- Außenrohr
- 220
- Innenrohr