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DE102009005055A1 - Kraftfahrzeug mit einem Dach - Google Patents

Kraftfahrzeug mit einem Dach Download PDF

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Publication number
DE102009005055A1
DE102009005055A1 DE102009005055A DE102009005055A DE102009005055A1 DE 102009005055 A1 DE102009005055 A1 DE 102009005055A1 DE 102009005055 A DE102009005055 A DE 102009005055A DE 102009005055 A DE102009005055 A DE 102009005055A DE 102009005055 A1 DE102009005055 A1 DE 102009005055A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roof
outer skin
motor vehicle
bow
adhesive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE102009005055A
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Hogger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayerische Motoren Werke AG
Original Assignee
Bayerische Motoren Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayerische Motoren Werke AG filed Critical Bayerische Motoren Werke AG
Priority to DE102009005055A priority Critical patent/DE102009005055A1/de
Publication of DE102009005055A1 publication Critical patent/DE102009005055A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D27/00Connections between superstructure or understructure sub-units
    • B62D27/02Connections between superstructure or understructure sub-units rigid
    • B62D27/026Connections by glue bonding
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D25/00Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
    • B62D25/06Fixed roofs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D29/00Superstructures, understructures, or sub-units thereof, characterised by the material thereof
    • B62D29/007Superstructures, understructures, or sub-units thereof, characterised by the material thereof predominantly of special steel or specially treated steel, e.g. stainless steel or locally surface hardened steel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Abstract

Es ist bereits ein Dach eines Kraftfahrzeugs bekannt, das aus einer Dachaußenhaut und einer darunter angeordneten Verstärkungsstruktur besteht. Die Verstärkungsstruktur kann durch einen Stützkleber an der Dachaußenhaut befestigt werden. Aufgabe der Erfindung ist es, ein Kraftfahrzeug mit einem Dach zu schaffen, das eine hohe Steifigkeit aufweist und kostengünstig herstellbar ist.
Erfindungsgemäß besteht das Dach eines Kraftfahrzeugs aus einer bombierten Dachaußenhaut und zumindest einem Dachquerspriegel, der sich in Fahrzeugquerrichtung zwischen zwei Dachseitenrahmen erstreckt. Die Dachaußenhaut weist keine konstante Wölbung in Fahrzeugquerrichtung auf. Vielmehr ist die Wölbung der Dachaußenhaut typischer Weise in der Mitte sehr gering und nimmt zu den seitlichen Randbereichen zu. Der Dachquerspriegel weist in Fahrzeugquerrichtung eine konstante Wölbung auf, so dass der Abstand zwischen der bombierten Dachaußenhaut und dem Dachquerspriegel in Fahrzeugquerrichtung variiert. Die Dachaußenhaut und der Dachquerspriegel sind zumindest abschnittsweise mit dem Stützkleber miteinander verklebt, der den Abstand zwischen der Dachaußenhaut und dem Dachquerspriegel überbrückt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeug mit einem Dach nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Aus der DE 10 2005 006 201 A1 ist ein Dach eines Kraftfahrzeugs bekannt, das aus einer Dachaußenhaut und einer darunter angeordneten Verstärkungsstruktur besteht. Die Verstärkungsstruktur kann durch einen Stützkleber an der Dachaußenhaut befestigt werden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Kraftfahrzeug mit einem Dach zu schaffen, das eine hohe Steifigkeit aufweist und kostengünstig herstellbar ist.
  • Diese Aufgabe wird mit einem Kraftfahrzeug mit einem Dach mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
  • Erfindungsgemäß besteht das Dach eines Kraftfahrzeugs aus einer bombierten Dachaußenhaut und zumindest einem Dachquerspriegel, der sich in Fahrzeugquerrichtung zwischen zwei Dachseitenrahmen erstreckt. Die beiden Dachseitenrahmen bilden die seitliche Begrenzung des Dachs. Die Dachaußenhaut weist keine konstante Wölbung in Fahrzeugquerrichtung auf. Vielmehr ist die Wölbung der Dachaußenhaut typischer Weise in der Mitte sehr gering und nimmt zu den seitlichen Randbereichen zu. Der Dachquerspriegel weist in Fahrzeugquerrichtung eine konstante Wölbung auf, sodass der Abstand zwischen der bombierten Dachaußenhaut und dem Dachquerspriegel in Fahrzeugquerrichtung variiert. Die Dachaußenhaut und der Dachquerspriegel sind zumindest abschnittsweise mit einem Stützkleber miteinander verklebt, der den Abstand zwischen der Dachaußenhaut und dem Dachquerspriegel überbrückt. Dieser Verbund aus Dachquerspriegel und Dachaußenhaut stellt sicher, dass das Dach des Kraftfahrzeugs eine ausreichend hohe Steifigkeit aufweist. Der Abstand zwischen der Dachaußenhaut und dem Dachquerspriegel, der mit dem Stützkleber überbrückt wird, beträgt günstigerweise mindestens 2 mm und höchstens 10 mm.
  • Der variierende Abstand zwischen der Dachaußenhaut und dem Dachquerspriegel stört also nicht, da er durch den Stützkleber ausgefüllt wird. Dies ermöglicht es, dass der Dachquerspriegel in Fahrzeugquerrichtung mit seiner der Dachaußenhaut zugewandten Seite nicht parallel zur Dachaußenhaut verlaufen muss, sondern eine konstante Wölbung aufweisen kann, sodass der Dachquerspriegel nicht aufwändig in seiner Wölbung an die Dachaußenhaut angepasst werden muss. Dies vereinfacht die Herstellung des Dachquerspriegels und reduziert so die Aufwendungen.
  • Bevorzugt ist der Dachquerspriegel rollgeformt. Rollformen oder Walzprofilieren ist ein kontinuierliches Biegeverfahren, bei dem Bandmaterial aus Blech von einer Anzahl von Walzpaaren schrittweise zum gewünschten Endquerschnitt umgeformt wird. Es ist ein besonders kostengünstiges Fertigungsverfahren, wenn größere Mengen hergestellt werden sollen. Daher ist es für den Kraftfahrzeugbau besonders geeignet. Günstigerweise wird der Dachquerspriegel beim Rollformen mit der Wölbung versehen. Dadurch ist anschließend kein separater Biegevorgang erforderlich. Dies senkt die Herstellkosten des Dachquerspriegels.
  • Vorteilhafterweise ist der Dachquerspriegel aus einem höchstfesten Stahl hergestellt. Höchstfesten Stahlsorten können Streckgrenzen von 800 MPa und mehr aufweisen. Dadurch kann der Dachquerspriegel höchste Steifigkeitsanforderungen bei relativ dünnen Wandstärken aufweisen, sodass das Gewicht des Dachquerspriegels bezogen auf seine Steifigkeit außerordentlich gering ist. Gegenüber herkömmlichen Dachquerspriegeln trägt der Dachquerspriegel aus einem höchstfesten Stahl bei gleicher Steifigkeit somit zur Gewichtsreduzierung des Kraftfahrzeugs bei. Auch kann der Schwerpunkt des Kraftfahrzeugs niedrig gehalten werden. Solche höchstfesten Stahlsorten weisen eine sehr geringe Umformbarkeit auf, sodass sich der Dachquerspriegel in einem Tiefziehverfahren gar nicht herstellen ließe, weil die Streckgrenze dabei überschritten werden würde. Ein Rollumformen einer Platine aus einem höchstfesten Stahl zum gewünschten Dachquerspriegel ist dagegen möglich.
  • Zur Verbesserung der Steifigkeit kann der Dachquerspriegel unabhängig vom Herstellungsverfahren und von der Materialwahl ein oder mehrere Hohlprofile aufweisen. Die Hohlprofile erhöhen aufgrund des geschlossenen Querschnitts die Steifigkeit des Dachquerspriegels deutlich.
  • In der Praxis wird zum Herstellen eines solchen Daches zunächst eine Kleberaupe des Stützklebers auf den Dachquerspriegel oder die Dachaußenhaut an der zumindest einen Fügestelle aufgetragen. Dabei muss die Höhe der Kleberaupe höher gewählt werden, als der maximal zu überbrückende Abstand. Beim anschließenden Fügen der Dachaußenhaut mit dem Dachquerspriegel wird nun die zu hohe Kleberaupe zusammengedrückt, bis die beiden Bauteile zueinander ihre Sollposition erreicht haben. Danach müssen die beiden Bauteile zueinander fixiert bleiben, bis der Stützkleber soweit ausgetrocknet ist, dass die beiden Bauteile auch ohne Fixierung in ihrer Sollposition bleiben.
  • Der zu verwendende Stützkleber muss also vor dem Aushärten einerseits eine Viskosität aufweisen, die zumindest so hoch ist, dass eine Kleberaupe aufgetragen werden kann, die zumindest für kurze Zeit ihre Form behält. Andererseits sollte die Viskosität des Stützklebers so niedrig wie möglich sein, um zu gewährleisten, dass die beim Fügen der Dachaußenhaut benötigten Kräfte zum Zusammendrücken der Kleberaupe zu keiner Deformation der Dachaußenhaut führen. Wenn die Viskosität des Stützklebers nicht so niedrig gewählt werden kann, muss die Dachaußenhaut auf der Außenseite entsprechend unterstützt werden, um eine ungewollte Deformation zu verhindern.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102005006201 A1 [0002]

Claims (7)

  1. Kraftfahrzeug mit einem Dach, das aus einer bombierten Dachaußenhaut und zumindest einem Dachquerspriegel besteht, der sich in Fahrzeugquerrichtung zwischen zwei Dachseitenrahmen erstreckt, und der mit einem Stützkleber mit der Dachaußenhaut verklebt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Dachquerspriegel in Fahrzeugquerrichtung eine konstante Wölbung aufweist, sodass der Abstand zwischen der bombierten Dachaußenhaut und dem Dachquerspriegel in Fahrzeugquerrichtung variiert, wobei die Dachaußenhaut und der Dachquerspriegel zumindest abschnittsweise mit dem Stützkleber miteinander verklebt sind, der den Abstand zwischen der Dachaußenhaut und dem Dachquerspriegel überbrückt.
  2. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen der Dachaußenhaut und dem Dachquerspriegel, der mit dem Stützkleber überbrückt wird, mindestens 2 mm und höchstens 10 mm beträgt.
  3. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Dachquerspriegel rollgeformt ist.
  4. Kraftfahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Dachquerspriegel beim Rollformen gewölbt wird.
  5. Kraftfahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dachquerspriegel aus einem höchstfesten Stahl besteht.
  6. Verfahren zum Herstellen eines Dachs eines Kraftfahrzeugs nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit zumindest den folgenden Verfahrensschritten: a) Auftragen einer Kleberaupe des Stützklebers auf den Dachquerspriegel oder die Dachaußenhaut an der zumindest einen Fügestelle, wobei die Kleberaupe höher ist, als der nach dem Fügen zu überbrückende Abstand, b) Fügen der Dachaußenhaut mit dem Dachquerspriegel, wobei die Kleberaupe zusammengedrückt wird, bis die beiden Bauteile zueinander ihre Sollposition erreicht haben, c) Fixieren der beiden Bauteile zueinander, bis der Stützkleber soweit ausgetrocknet ist, dass die beiden Bauteile auch ohne Fixierung in ihrer Sollposition bleiben.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verkleben ein Stützkleber mit einer Viskosität verwendet wird, die so niedrig ist, dass gewährleistet ist, dass die beim Fügen der Dachaußenhaut benötigten Kräfte zum Zusammendrücken der Kleberaupe des Stützklebers zu keiner Deformation der Dachaußenhaut führen.
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10009364A1 (de) * 2000-02-29 2001-08-30 Volkswagen Ag Kotflügelanordnung für ein Kraftfahrzeug
DE102004029737A1 (de) * 2004-06-19 2006-01-05 Adam Opel Ag Rollgeformter Dachspriegel und Verfahren zu seiner Herstellung
DE102005000943A1 (de) * 2005-01-07 2006-07-20 Cts Fahrzeug-Dachsysteme Gmbh Heckscheibenanordnung für Fahrzeuge
DE102005006201A1 (de) 2005-02-11 2006-08-31 Audi Ag Dachanordnung für Kraftfahrzeuge

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