[go: up one dir, main page]

DE10200874A1 - Aufzug zur Beförderung von Personen und Lasten - Google Patents

Aufzug zur Beförderung von Personen und Lasten

Info

Publication number
DE10200874A1
DE10200874A1 DE2002100874 DE10200874A DE10200874A1 DE 10200874 A1 DE10200874 A1 DE 10200874A1 DE 2002100874 DE2002100874 DE 2002100874 DE 10200874 A DE10200874 A DE 10200874A DE 10200874 A1 DE10200874 A1 DE 10200874A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chain
transmission means
elevator according
elevator
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2002100874
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Wittur
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wittur AG
Original Assignee
Wittur AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wittur AG filed Critical Wittur AG
Priority to DE2002100874 priority Critical patent/DE10200874A1/de
Publication of DE10200874A1 publication Critical patent/DE10200874A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G13/00Chains
    • F16G13/18Chains having special overall characteristics
    • F16G13/20Chains having special overall characteristics stiff; Push-pull chains
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B9/00Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures
    • B66B9/02Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures actuated mechanically otherwise than by rope or cable
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B9/00Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures
    • B66B9/06Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures inclined, e.g. serving blast furnaces
    • B66B9/08Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures inclined, e.g. serving blast furnaces associated with stairways, e.g. for transporting disabled persons
    • B66B9/0807Driving mechanisms
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F13/00Common constructional features or accessories
    • B66F13/005Thrust chain devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Types And Forms Of Lifts (AREA)

Abstract

Ein Aufzug zur Beförderung von Personen oder Lasten weist eine Fördereinrichtung 7 für die zu befördernden Personen bzw. Lasten, eine Antriebseinheit mit mindestens einem Antriebsrad 6 und ein Kraftübertragungsmittel 1 auf. Das Kraftübertragungsmittel 1 ist mit dem Antriebsrad 6 verbunden und dient zur Kraftübertragung von dem Antriebsrad 6 auf die Fördereinrichtung 7. Das Kraftübertragungsmittel 1 ist derart ausgebildet, dass mit ihm sowohl Zug- als auch Schubkräfte übertragbar sind. Eine Welle 9 ist zum synchronisierten Antrieb der Antriebsräder 6 vorgesehen.

Description

  • Diese Erfindung betrifft einen Aufzug mit einer Fördereinrichtung zur Beförderung von Personen oder Lasten nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Außerdem betrifft die Erfindung ein Kraftübertragungsmittel für einen Aufzug.
  • Bei herkömmlichen Aufzügen werden als Tragmittel in der Regel Seile benutzt. Außerdem weisen diese Aufzüge eine Treibscheibe und mindestens eine Umlenkscheibe auf. Der Fahrkorb erreicht seine Position durch eine nach oben gerichtete Zugkraft, die mittels des Seils übertragen wird. Am zweiten freien Ende des Seils ist häufig ein Gegengewicht angebracht. Das Seil steht unter einer dauernden Zugbelastung. Insbesondere bei abrupten Bewegungen oder beim Anheben des Fahrkorbs besteht deshalb die Gefahr, daß das Seil reißt und der Fahrkorb abstürzt. Aus diesem Grund ist es erforderlich, geeignete Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. Dazu sind insbesondere zusätzliche Seile zur Absicherung, Auffangvorrichtungen oder Sicherheitsbremsen geeignet. Außerdem empfiehlt sich eine häufige und regelmäßige Wartung der Tragmittel.
  • Alternativ zu den Seilen der Seilaufzüge werden auch Hydraulik- oder Pneumatikzylinder eingesetzt. Diese haben jedoch den Nachteil, daß das flüssige oder gasförmige Medium aus dem Zylinder austreten kann. Dies kann nicht nur zu unangenehmer Geruchsentwicklung durch Schmiermittel, sondern auch zu einer Belastung der Umwelt führen.
  • Neben Seilen wie bei Seilaufzügen werden in Aufzügen auch Zugketten eingesetzt. Einen Personenbeförderer mit Kettenrad und einer von einem Kettenrad angetriebenen Zugkette offenbart beispielsweise die DE 199 41 913. Es wird deutlich, daß neben dem Antriebskettenrad ein Umlenkkettenrad erforderlich ist, da die Kette, hier in einer endlosen Ausführungsform, lediglich Zugkräfte ausüben kann. Für die Unterbringung des umgelenkten Teils der Zugkette tritt, sei es bei einer endlosen Ausführung der Zugkette, aber auch bei einer Anordnung mit einem Gegengewicht, ein erhöhter Platzbedarf auf. Durch die dauernde Zugbelastung der Kette besteht außerdem nach wie vor das Sicherheitsrisiko, daß die Kette reißt. Dadurch ist auch bei dieser Anordnung die Einrichtung von Sicherungsmaßnahmen, wie zusätzlichen, platzaufwendigen Sicherheitsketten bzw. -seilen, Fangvorrichtungen oder Sicherheitsbremsen notwendig. Des weiteren sind Zugketten sehr wartungsaufwendig, was zu einer häufigen Unterbrechung des Betriebs führt.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Nachteile herkömmlicher Aufzüge, insbesondere den Umfang notwendiger Sicherungsmaßnahmen, wie sie für den Fall eines Ketten- oder Seilrisses vorgesehen werden, zu reduzieren. Neben der Verringerung der Sicherheitsrisiken soll der Platzaufwand, der durch das Zurückführen der im oberen Schachtbereich umgelenkten Kette bzw. des Seils im Schachtbereich anfällt, reduziert werden. Außerdem soll, auch durch die Vernngerung des Sicherheitsrisikos und der Sicherungsmaßnahmen, der Wartungs- und Reparaturaufwand am Aufzug gesenkt werden.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch den Einsatz einer Vorrichtung nach Anspruch 1 sowie die durch ein Kraftübertragungsmittel für einen Aufzug, wie in Anspruch 19 dargelegt.
  • Der Aufzug umfaßt eine Fördereinrichtung insbesondere für Personen und/oder Lasten, eine Antriebseinheit mit mindestens einem Antriebsrad, welches mit einem Kraftübertragungsmittel zur Kraftübertragung von dem Antriebsrad auf die Fördereinrichtung verbunden ist, wobei durch das Kraftübertragungsmittel sowohl Zug- als auch Schubkräfte übertragbar sind. In der Regel wird die Fördereinrichtung eines Aufzugs linear (horizontal, vertikal oder schräg) bewegt. Durch den Einsatz eines Kraftübertragungsmittels, das, wie ein Seil oder eine Zugkette Zugkräfte, außerdem aber auch Schubkräfte übertragen kann, ist lediglich ein Antriebsrad erforderlich. Auf ein Umlenkrad, das sich üblicherweise oberhalb der Fördereinrichtung befindet, kann verzichtet werden, da die Fördereinrichtung durch Schubkräfte von unten bewegt werden kann. Damit genügt es, wenn das Kraftübertragungsmittel von einer Seite, in der Regel von unten, an die Fördereinrichtung angreift. Der Verzicht auf bisher notwendige Komponenten ermöglicht außerdem eine kompakte und platzsparende Ausführung. Für höhere Schubkraft kann der Aufzug auch mit mehr als einem Antriebsrad und mehreren Kraftübertragungsmitteln, beispielsweise parallel gekoppelt, ausgestattet sein. Die Fördereinrichtung kann beispielsweise ein Förderkorb, eine Kabine für die Personenbeförderung oder eine Plattform für die Beförderung von Lasten sein. Der Aufzug kann Führungsschienen für die Fördereinrichtung aufweisen. Auch unter Sicherheits- und Wartungsaspekten erweist die Kraftübertragung mittels Schub als vorteilhaft. Bei herkömmlichen Aufzügen müssen aufgrund der Gefahr eines Risses von Seilen bzw. Zugketten Sicherungsmaßnahmen getroffen werden. Dies sind insbesondere Auffangvorrichtungen bzw. Sicherheitsbremsen für die Fördereinrichtung. Bei der vorliegenden Erfindung ist unter diesen Aspekten eine Bremse, beispielsweise in der Antriebseinheit, ausreichend. Da nicht in erster Linie Zugkräfte auf die Fördereinrichtung wirken, ist die Sicherheit deutlich erhöht; außerdem kann der Aufwand für Sicherungsmaßnahmen verringert werden. Als Folge des relativ einfachen, kompakten und platzsparenden Aufbaus des vorliegenden Aufzugs - neben dem Antriebsrad sind keine weiteren Umlenkräder für das Kraftübertragungsmittel notwendig - und der Verringerung von Sicherungseinrichtungen kann außerdem mit einer Reduktion des Wartungsaufwands gerechnet werden.
  • Vorteilhafterweise kommt als Kraftübertragungsmittel wenigstens eine Schubkette in Frage. Mit Schubketten können hohe Lasten sowohl durch Zug als auch durch Druck (Schub) bewegt werden. Schubketten zeichnen sich dadurch aus, daß sie umweltfreundlich und wartungsarm sind. Schubketten sind in verschiedensten Ausführungsformen bekannt. In der Regel greifen die Kettenglieder bei gerader Führung der Kette bzw. bei Schubbelastung ineinander und verhindern durch die Art des gegenseitigen Eingriffs ein Durchknicken in mindestens eine der möglichen Umlenkrichtungen.
  • Bei einer ersten bevorzugten Art von Schubketten weist die Schubkette Kettenglieder auf, die derart ausgebildet sind, dass ein Abknicken zwischen jeweils zwei benachbarten Kettengliedern zu mindestens einer vorbestimmten Seite hin möglich ist, zu den übrigen Seiten hin durch die Geometrie der Kettenglieder verhindert wird. Die Abstände zwischen jeweils zwei benachbarten Kettengliedern sind hier in der Regel nicht veränderbar. Sie sind stets gleich groß, unabhängig davon, ob die Kette gerade geführt oder umgelenkt wird. Die Kette kann in mindestens einer vorgegebenen Richtung (Umlenkrichtung) abgeknickt und umgelenkt werden, d. h. zwei Kettenglieder können bei der Umlenkung einen Winkel kleiner als 180° auf der Seite; die der vorgegebenen Umlenkrichtung entspricht, einschließen. Ein Abknicken und eine Umlenkung andere Richtungen wird durch die Geometrie der Kettenglieder verhindert. Die Kettenglieder sind speziell geformt, so dass bei gerader Führung der Kette je zwei Kettenglieder so ineinander eingreifen, dass die Kette in diesem Zustand eine starre Einheit bildet, die auch Schubkräfte übertragen kann. Andererseits wird durch die Möglichkeit des Umlenkens der Kette der Platzbedarf gegenüber Zahnstangen, Winden, Hydraulik- oder Pneumatikzylindern deutlich reduziert, während die räumliche Flexibilität erhöht wird.
  • Bei einer anderen Art von Schubketten weist die Schubkette Kettenglieder auf, die derart verbunden sind, dass der Abstand zweier benachbarter Kettenglieder veränderbar ist, wobei bis zu einem vorgegebenen Abstand zwei Kettenglieder eine starre Einheit bilden, und bei einem größeren als diesem vorgegebenen Abstand ein Abknicken zwischen den Kettengliedern möglich ist. Somit kann ein Abknicken in alle möglichen Umlenkrichtungen verhindert werden. Die Kettenglieder weisen eine Geometrie auf, die es ermöglicht, dass je zwei Kettenglieder so ineinander eingreifen, dass sie eine bezüglich jeder Umlenkrichtung starre Einheit bilden. Dies ist in der Regel dann der Fall, wenn eine Schubbelastung auf die Kette wirkt, so dass die Kettenglieder aneinander gepresst werden und miteinander verkeilen. Um diesen starren Zustand zu lösen, muss der Abstand zweier Kettenglieder in etwa so vergrößert werden, dass kein gegenseitiger Eingriff mehr stattfindet. Ein Umlenken der Kette in mindestens eine Richtung bzw. ein Abknicken zwischen den Kettengliedern wird in diesem Zustand möglich. Die Vergrößerung des Abstands zwischen zwei Kettengliedern kann beispielsweise durch Ausüben einer Zugkraft erreicht werden. Es ist jedoch auch denkbar, dass je zwei Kettenglieder durch den Eingriff eines Zahns eines Kettenrades, z. B. eines Antriebs- oder Umlenkrades, zwischen den Kettengliedern auseinander gepresst werden und sich ihr gegenseitiger Abstand dadurch so vergrößert, dass ein Umlenken ermöglicht wird. Die Kettenglieder lassen bei dieser Art der Schubkette in der Regel in zwei oder mehrere Richtungen umlenken. Die räumliche Flexibilität bei der Unterbringung eines Abschnitts der Kette bei einer Kette mit zwei freien Enden wird in diesem Fall noch einmal erhöht. Der Platzbedarf insgesamt könnte weiter gesenkt werden.
  • Bei Verwendung einer Schubkette wird das Antriebsrad vorzugsweise ein Kettenrad zum Eingriff in die Schubkette sein. Der Antrieb der Schubkette erfolgt über dieses Kettenrad, welches als Bestandteil einer Antriebseinheit aufgefasst werden kann. Beispielsweise kann das Kettenrad in einem Gehäuse integriert sein, durch welches die Schubkette hindurchgeführt wird. Die Zähne des Kettenrads greifen beim Antrieb in die Schubkette ein. An die Kette kann, mit oder ohne Getriebe, ein hydraulischer oder elektromechanischer Motor angekoppelt werden. Das Kettenrad dient damit einerseits dem Antrieb der Schubkette, andererseits kann die Schubkette durch das Kettenrad umgelenkt werden.
  • Der Aufzug kann auch zwei oder mehrere Kraftübertragungsmittel aufweisen, die durch zwei oder mehrere Antriebsräder synchronisiert antreibbar sind. Ein synchronisierter Antrieb ist beispielsweise durch Steuerung des Antriebs der einzelnen Antriebsräder durch eine Steuereinheit denkbar.
  • Die Antriebsräder können jedoch auch durch eine Welle verbunden sein und so für einen synchronisierten Antrieb der Kraftübertragungsmittel sorgen.
  • Bei einer endlich ausgeführten Kette ist in der Regel ein freies Ende unmittelbar oder mittelbar mit der Fördereinrichtung verbunden. Für das andere Ende der Kette ist vorzugsweise ein Speicherbereich vorgesehen, der einen Teil des Kraftübertragungsmittels aufnimmt. Je nach Position der Fördereinrichtung variiert die Länge des zu speichernden Abschnitts des Kraftübertragungsmittels. Bei einem Antrieb der Fördereinrichtung durch eine Kette durch Schub von unten fällt der größte Speicherbedarf bei der tiefsten Position der Fördereinrichtung an.
  • Der Speicherbereich kann dabei im wesentlichen linear ausgebildet sein. Der gesamte zu speichernde Abschnitt des Kraftübertragungsmittels wird dann ohne Umlenkung im Speicherbereich geführt. Jedoch bestehen, je nach Platzverfügbarkeit, Möglichkeiten, den Speicherbereich durch den Einsatz wenigstens eines Umlenkrads zum Umlenken des Kraftübertragungsmittels flexibel zu gestalten. Der zur Verfügung stehende Speicherplatz, in einem Aufzug z. B. der untere Schachtbereich, kann damit effektiv ausgenutzt werden.
  • Das Kraftübertragungsmittel kann sowohl endlich mit zwei Enden als auch endlos ausgebildet sein. Bei einem endlosen Kraftübertragungsmittel ist zwar neben dem Antriebsrad mindestens ein weiteres Umlenkrad nötig. Der Vorteil, dass im Gegensatz zu einem Seil oder einer Zugkette zumindest ein Teil der Kraft durch Schub übertragen werden kann, besteht jedoch weiterhin. Sowohl für die endliche als auch die endlose Ausführung des Kraftübertragungsmittels besteht die Möglichkeit, an dem Kraftübertragungsmittel ein Gegengewicht zur Fördereinrichtung anzubringen.
  • Die Kraftübertragungsmittel können unter Umständen, je nach Ausführungsform, ohne Hilfsmittel frei im Raum geführt werden. Dies gilt beispielsweise für Schubketten, die im Zustand des gegenseitigen Eingriffs stehen und in diesem Zustand nicht umgelenkt werden können. Es kann jedoch notwendig oder erwünscht sein, dass die Kraftübertragungsmittel wenigstens teilweise in einem oder mehreren Führungselementen geführt werden. Schubketten etwa können, je nach Schubkraft, Schubrichtung, Hublänge und Geschwindigkeit auf einer Gleitfläche oder in einer Führungsschiene geführt werden. Eine spezielle Profilführung unterstützt die Kette bei ihrer Bewegung und sichert sie gegen eventuelles unbeabsichtigtes Knicken.
  • Die Antriebseinheit des Aufzuges wird in der Regel unterhalb der Fördereinrichtung angeordnet sein. Bei dieser einfachsten Konstruktion kann der Schub über das Kraftübertragungsmittel direkt vom Antriebsrad auf die Fördereinrichtung übertragen werden.
  • Die Antriebseinheit besteht vorzugsweise mindestens aus einem Motor und einem Antriebsrad, wobei Motor und Antriebsrad getriebelos oder über ein Getriebe miteinander gekoppelt sein können. An einen Getriebemotor können dann eines oder mehrere Antriebsräder angeflanscht werden.
  • Weist die Antriebseinheit einen Getriebemotor auf, kann dieses Getriebe insbesondere als Schneckengetriebe ausgebildet sein.
  • Die Fördereinrichtung kann eine herkömmliche Kabine für Personen oder eine Plattform für Lasten sein. Sie kann sich zum Beispiel in einem Schacht befinden oder aber, wie bei einem Rucksackaufzug, an der Seitenwand eines Objekts angebracht sein. Die Fördereinrichtung kann auch wenigstens einen Sitz zur Personenbeförderung oder eine Plattform, die zur Plazierung eines Rollstuhls geeignet ist, aufweisen. Dies wird insbesondere dann der Fall sein, wenn der Aufzug ein Homelift bzw. ein Einzelpersonen-Treppenlift ist. Auch hier bietet die erfindungsgemäße Lösung die gegenüber herkömmlichen Liften genannten Vorteile.
  • Die vorliegenden Aufgaben werden auch gelöst durch Verwendung eines Kraftübertragungsmittels für einen Aufzug, wobei durch das Kraftübertragungsmittel mittels eines Antriebsrades sowohl Zug- als auch Schubkräfte übertragbar sind.
  • Insbesondere ist der Einsatz eines Kraftübertragungsmittels, das wenigstens eine Schubkette umfasst, sinnvoll. Geeignete Schubketten mit einer ausreichenden Belastbarkeit zur Verwendung in einem Aufzug sind verfügbar.
  • An der nachfolgenden Beschreibung spezieller Ausführungsformen der Erfindung sollen weitere mögliche Merkmale verdeutlicht werden.
  • Fig. 1a und 1b zeigen Schubketten, die zum Anheben eines Fahrkorbs eines Aufzugs verwendet werden können.
  • Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Aufzugs.
  • Fig. 3, Fig. 4 und Fig. 5 zeigen weitere Ausführungsformen des Aufzugs.
  • Fig. 6a bis 6f zeigen Möglichkeiten der Speicherung einer Schubkette.
  • Fig. 7 zeigt einen Einzelpersonen-Treppenlift (Homelift).
  • In Fig. 1a ist ein Beispiel für eine Schubkette 1 dargestellt, wie sie für einen Aufzug zur Beförderung von Personen oder Lasten verwendet werden kann. Im Gegensatz zu herkömmlichen bekannten Zugketten kann die Schubkette 1 sowohl Zug- als auch Druck- (Schub-)kräfte übertragen. Ihre Schubfähigkeit erhält die Kette durch speziell geformte Kettenglieder 2, die zu einer Versteifung der Kette in Schubrichtung führen. Damit kann eine lineare Hubbewegung in horizontaler, schräger oder, wie in Fig. 1a und 1b dargestellt, in vertikaler Richtung durchgeführt werden, wobei die Kette keiner Zugbelastung, sondern einer Druck(Schub-)belastung ausgesetzt ist. Bei der Schubkette 1 handelt es sich um eine Schubkette mit Kettengliedern, deren Abstände sowohl bei gerader Führung als auch beim Umlenken gleich groß sind. Um ein Abknicken der Kette zu verhindern, kann sie, insbesondere bei schräger oder horizontaler Führung, auf einer Gleitfläche 3 entlang geführt werden. Insbesondere bei vertikaler Führung der Schubkette 1 und in Abhängigkeit von Schubkraft, Hublänge, Geschwindigkeit kann es sinnvoll sein, die Kette 1 in einer Führungsschiene 4 entlang zu führen und so ein Abknicken zu verhindern.
  • Andererseits sieht man, daß die Kette 1 im Bereich des Kettenrades 6 durch dieses umgelenkt wird. Die Kettenglieder 2 sind derart konzipiert, daß eine Umlenkung in einer Richtung möglich ist. Bei linearer Ausrichtung greifen die Kettenglieder spielarm ineinander und stützen sich aneinander ab. Bei der Umlenkung durch das Kettenrad 6 wird dieser spielarme Kontakt gelöst. Die Zähne des Kettenrads 6 greifen in die Zwischenräume zwischen Kettenbolzen bzw. Kettenhülsen der Schubkette 1 ein.
  • Die in Fig. 1a dargestellte Zugkette 1 ist als endliche Kette ausgeführt, wobei an dem einen Ende eine Endlasche 5 angebracht ist, an der, in diesem Beispiel mittels Bolzen, der Fahrkorb 7 eines Aufzugs befestigt ist. Natürlich ist jede andere Befestigungsart, beispielsweise durch Haken, durch Verschrauben usw. möglich. Im Fall eines Lastenaufzugs kann die Befestigung der Fördereinrichtung auch lösbar sein. Das andere, freie, in Fig. 1a nicht dargestellte Kettenende, wird auf der Gleitfläche 3 geführt.
  • Eine anderen Art von Schubkette 1 ist in Fig. 1b dargestellt. Hier weist die Schubkette Kettenglieder 2 auf, deren Abstand veränderbar ist. Im Bereich eines Antriebs- oder Umlenkrads 6 ist der Abstand zweier Kettenglieder vergrößert, indem zwei benachbarte Kettenglieder durch den Eingriff eines Zahns des Kettenrades 6 auseinander gepresst werden. Ein gegenseitiger Eingriff der Kettenglieder findet hier nicht statt. Ein Abknicken zwischen den Kettengliedern bzw. ein Umlenken der Kette 1 ist dadurch möglich. Die Kette 1 könnte durch ein entsprechendes Kettenrad 6 auch in die entgegengesetzte Richtung umgelenkt werden. Im Bereich zwischen Endlasche 5 und Umlenkrad 6 greifen die Kettenglieder 2 durch die durch das Eigengewicht der Kette 1 und den Fahrkorb 7 ausgeübte Kraft (Schub, Druck) ineinander über. Sie verkeilen aufgrund ihrer geometrischen Form derart, dass sie in diesem Abschnitt eine starre Einheit bilden. Ein Abknicken in alle möglichen Richtungen wird in diesem Abschnitt der Kette 1 verhindert. Dadurch kann die Kette 1 auch frei im Raum, d. h. ohne jede Abstützung oder ohne Verwendung eines Führungselements geführt werden. Der Fahrkorb 7 wird in diesem Beispiel durch eine Führungsschiene 9 unterstützt.
  • Es ist denkbar, auch anders konstruierte Schubketten einzusetzen. Schubketten der gezeigten Art sind jedenfalls standardmäßig für Belastungen von ca. 50 kN und mehr erhältlich und sind deshalb für verschiedene Typen von Aufzügen verwendbar.
  • Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Aufzugs. Der Aufzug besitzt einen Fahrkorb 7, der mit dem einen freien Ende 5 einer Schubkette 1 verbunden ist. Die Schubkette 1 wird auf beiden Seiten des Kettenrades 6 in Führungsschienen 4 geführt. Die Antriebseinheit besteht im wesentlichen aus einem hohlen Gehäuse 8, in dem sich das Kettenrad 6 befindet. Letzteres wird etwa durch ein Schneckengetriebe angetrieben und schleust auf diese Weise die Kette 1 durch das hohle Gehäuse 8. Das Getriebe und der Antriebsmotor sind in Fig. 2 nicht dargestellt. Es ist jedoch möglich, beliebige Motoren und Getriebe zu verwenden, wie sie im Aufzugbau auch sonst eingesetzt werden. In Fig. 2 ist außerdem eine Führungsschiene 9 für den Fahrkorb dargestellt, von denen der Aufzug, je nach Bedarf, eine oder mehrere aufweisen kann.
  • Aus der Darstellung wird deutlich, daß der Fahrkorb 7, der auch durch eine Kabine, eine Plattform o. ä. für Lasten und/oder Personen ersetzt werden kann, durch Rotation des Kettenrades 6 angehoben und abgesenkt werden kann, wobei auf die Schubkette 1 im wesentlichen nur Schubkräfte wirken. Gegenüber der bisher üblichen Konstruktionen mit Seilen bzw. Zugketten besteht hier nicht die Gefahr eines Seil- bzw. Kettenrisses, der zum Absturz des Fahrkorbes 7 führen könnte. Auf Sicherungsmaßnahmen für den Fahrkorb 7, wie z. B. eine Absturzsicherung, kann deshalb weitgehend verzichtet werden.
  • Fig. 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Hier ist der Fahrkorb 7 an zwei Seiten an jeweils einer Schubkette 1, 1' über jeweils ein freies Ende 5, (5'; nicht gezeigt) der Schubkette 1, 1' verbunden. Die Kettenräder 6 (6'; nicht gezeigt) sind über eine Welle 9 miteinander verbunden und rotieren somit synchron. Bei dieser Konstruktion ist der Einsatz eines einzigen Antriebsmotors ausreichend. Allerdings könnten die Kettenräder 6 (6'; nicht gezeigt) auch separat, etwa durch ein Steuergerät synchronisiert, angetrieben werden. In ähnlicher Weise ist auch der Einsatz einer Vielzahl von Schubketten 1, 1' denkbar, um die Betriebssicherheit oder auch eine möglichst gleichmäßige Bewegung des Fahrkorbs 7 zu gewährleisten.
  • Fig. 4 zeigt wiederum einen Fahrkorb 7 mit einer ausreichend belastbaren Schubkette 1, die in diesem Beispiel an der Unterseite des Fahrkorbs 7 angebracht ist. Die Schubkette ist hier derart ausgebildet und wird so eingesetzt, dass sie frei im Raum ohne die Unterstützung von Führungselementen zwischen Kettenrad 6 und Endlasche 5 versteift ist und so Schubkräfte übertragen kann. In diesem Beispiel ist eine von mehreren möglichen Führungsschienen 9 für den Fahrkorb 7 dargestellt. Das zweite, freie Kettenende 10 der Schubkette 1 verläuft, wie in den vorhergehenden Ausführungsformen nach der Umlenkung durch das Kettenrad 6 in dem hohlen Gehäuse 8 horizontal weiter. Dieser Verlauf des freien Endes 10 ist auch schematisch in Fig. 6a skizziert. Beim Absenken des Fahrkorbs 7 entfernt sich das freie Ende 10 vom Kettenrad 6. Hat der Fahrkorb 7 seine tiefstmögliche Position erreicht, so wird in der Regel das freie Ende 10 der Schubkette 1 den weitest möglichen Abstand vom Kettenrad 6 haben. Ist genügend Platz zum Speichern der Schubkette 1 vorhanden, so kann diese Ausführungsform sinnvoll eingesetzt werden. Andererseits besteht ein großer Vorteil des Einsatzes von Schubketten darin, daß der benötigte Speicherplatz für das freie Ende 10 der Schubkette 1 so flexibel gestaltet wird, daß die Ausführung in den seltensten Fällen an mangelndem Speicherplatz scheitern dürfte.
  • Jede Schubkette der gezeigten Art kann regelmäßig auch als endlose Kette ausgebildet sein. Fig. 5 zeigt einen Aufzug mit einer derartigen Kette. Hier ist selbstverständlich im oberen Bereich des Aufzugschachtes neben der Umlenkung im Bereich des Kettenrades 6 und der dazugehörigen Antriebseinheit eine weitere Umlenkung durch ein weiteres Kettenrad 11 notwendig. Jedoch bietet auch diese Ausführungsform gegenüber einem herkömmlichen Seil oder einer Zugkette den Vorteil, daß nicht nur Zugkräfte wirken und im Fall eines Kettenrisses die Last des Fahrkorbs durch den versteiften unteren Kettenbereich in Form von Schub- bzw. Druckkräften aufgenommen werden kann. Auch hier entfallen also im wesentlichen Sicherungseinrichtungen, wie z. B. Auffangeinrichtungen, die bei den üblichen Arten der Kraftübertragung erforderlich waren.
  • Für eine je nach Platzverfügbarkeit optimale Speicherung der Kette kann beispielsweise, wie in Fig. 6b gezeigt, das freie Ende 10 der Schubkette 1 nach Umlenkung durch das Kettenrad 6 unmittelbar wieder vertikal nach oben gelenkt werden. Analog zu den Gegengewichten bei Seilaufzügen könnte hier am freien Ende 10 ein Gegengewicht angebracht werden.
  • Fig. 6c zeigt eine Führung der Schubkette 1, bei der das freie Ende 10 zunächst horizontal vom Antriebsrad weggeführt, dann um 90° in vertikale Richtung nach oben gelenkt und daraufhin ein drittes Mal um 180° umgelenkt wird.
  • Je nach Platzverfügbarkeit kann auch die in Fig. 6d gezeigte Führung des freien Endes 10 der Kette 1 gewählt werden. Das erste freie Ende 5 kann hier am Fahrkorb 7 angreifen. Das andere freie Ende 10 der Schubkette 1 wird zunächst entlang des Schachtbodens horizontal bis zur gegenüberliegenden Schachtwand geführt, dann wiederum um 90° in vertikale Richtung nach oben gelenkt und in einer Führungsschiene 4, an der dem freien Ende 5 der Schubkette gegenüberliegenden Schachtwand gespeichert.
  • Fig. 6e zeigt eine Möglichkeit der Speicherung der Schubkette 1 durch Führung des freien Endes 10 in einer kompakten, etwa schneckenförmigen Bahn.
  • Fig. 6f gibt eine Möglichkeit der Speicherung der Schubkette 1 an, bei der u. U. sowohl der Platz in horizontaler als auch in vertikaler Richtung begrenzt ist. Es wäre beispielsweise denkbar, daß das freie Ende 10 in einem in der Höhe begrenzten unteren Bereich eines Schachts untergebracht werden muß. Beim Absenken des Fahrkorbs 7 könnte dessen Unterseite selbst den Platz für den Speicherbereich in der Höhe begrenzen. Durch mehrmaliges Umlenken kann auch bei langen Schubketten eine Speicherung auf engem Raum erreicht werden.
  • Die Speicherung kann also flexibel an die Platzverfügbarkeit angepasst werden. Dies gilt für zu einer Seite umlankbaren Ketten, insbesondere aber auch zu zwei oder mehreren Seiten umlenkbare Ketten wie z. B. die in Fig. 1b gezeigte.
  • Fig. 7 stellt einen sogenannten Homelift oder Einzelpersonen-Treppenlift dar. Der Aufzug besteht hier aus einer Beförderungsplattform, auf die ein Rollstuhl gefahren werden kann, oder aus einer Plattform mit einem vormontierten Sitz. In ähnlicher Weise wie bei den beschriebenen Ausführungsformen eines Aufzugs mit vertikaler Führungsschiene 4 kann eine Schubkette 1 für die Bewegung in schräger Richtung eingesetzt werden. Diese ist in der Regel wenigstens teilweise in einer Führungsschiene 4 untergebracht. An das eine freie Ende 5 der Schubkette 1 ist die Plattform bzw. der Sitz montiert. Durch Knopfdruck etwa an der Armlehne des Sitzes kann ein Antrieb mit einem Kettenrad 6 und einem Schnecken- oder Planetengetriebe angeschaltet werden. Das Kettenrad 6 beginnt dann zu rotieren und die Schubkette 1 in der Führungsschiene 4 nach oben oder nach unten zu bewegen. Der Vorteil ist auch hier eine enorme Platzersparnis sowie ein vereinfachter Einbau, da eine einfach ausgeführte Führungsschiene 4 genügt, um die Bewegung einer Plattform oder eines Stuhls vom oberen Treppenbereich in den unteren Treppenbereich zu ermöglichen. Die Rückführung der Schubkette 1, wie dies bei einer endlos ausgeführten Zugkette von Nöten wäre, entfällt. Die Speicherung des anderen freien Endes 10 der Schubkette 1 kann ebenso flexibel und platzsparend durchgeführt werden, wie dies in allen vorhergehenden Ausführungsbeispielen dargestellt worden ist. Außerdem entfallen, da ein Kettenriss ausscheidet, wesentliche Sicherungsmaßnahmen, wie z. B. eine Abrollsicherung, eine Notbremse oder eine Fangvorrichtung.

Claims (20)

1. Aufzug mit einer Fördereinrichtung (7), insbesondere mit einem Förderkorb, zur Beförderung von Personen und/oder Lasten mit einer Antriebseinheit, umfassend mindestens ein Antriebsrad (6), welches mit mindestens einem Kraftübertragungsmittel (1) zur Kraftübertragung von dem Antriebsrad (6) auf die Fördereinrichtung (7) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Kraftübertragungsmittel (1) sowohl Zug- als auch Schubkräfte übertragbar sind.
2. Aufzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kraftübertragungsmittel (1) wenigstens eine Schubkette umfasst.
3. Aufzug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubkette Kettenglieder aufweist, die derart ausgebildet sind, dass ein Abknicken zwischen jeweils zwei benachbarten Kettengliedern zu mindestens einer vorbestimmten Seite hin möglich ist, zu den übrigen Seiten hin durch die Geometrie der Kettenglieder verhindert wird.
4. Aufzug nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubkette Kettenglieder aufweist, die derart verbunden sind, dass der Abstand zweier benachbarter Kettenglieder veränderbar ist, wobei bis zu einem vorgegebenen Abstand zwei Kettenglieder eine starre Einheit bilden, und bei einem größeren als diesem vorgegebenen Abstand ein Abknicken zwischen den Kettengliedern möglich ist.
5. Aufzug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsrad (6) ein Kettenrad zum Eingriff in die Schubkette ist.
6. Aufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fahrkorb zwei oder mehrere Kraftübertragungsmittel (1) aufweist, die durch zwei oder mehrere Antriebsräder synchronisiert antreibbar sind.
7. Aufzug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Welle (9) zum synchronisierten Antrieb der Antriebsräder vorgesehen ist.
8. Aufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kraftübertragungsmittel (1) zwei freie Enden aufweist.
9. Aufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Kraftübertragungsmittel (1) endlos ausgebildet ist.
10. Aufzug nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufzug einen Speicherbereich zur Aufnahme eines Teils des Kraftübertragungsmittels (1) aufweist.
11. Aufzug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Speicherbereich wenigstens ein Umlenkrad zum Umlenken des Kraftübertragungsmittels (1) aufweist.
12. Aufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftübertragungsmittel (1) wenigstens teilweise in einem oder mehreren Führungselementen (4) geführt sind.
13. Aufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit unterhalb der Fördereinrichtung (7) angeordnet ist.
14. Aufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit getriebelos ausgebildet ist.
15. Aufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit einen Getriebemotor aufweist.
16. Aufzug nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe der Antriebseinheit als Schneckengetriebe ausgebildet ist.
17. Aufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung (7) im wesentlichen eine Beförderungsplattform und/oder wenigstens einen Sitz zur Personenbeförderung aufweist.
18. Aufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufzug ein Homelift bzw. Einzelpersonen-Treppenlift ist.
19. Kraftübertragungsmittel (1) für einen Aufzug, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Kraftübertragungsmittel (1) mittels eines Antriebsrades (6) sowohl Zug- als auch Schubkräfte übertragbar sind.
20. Kraftübertragungsmittel (1) nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Kraftübertragungsmittel (1) wenigstens eine Schubkette umfasst.
DE2002100874 2002-01-11 2002-01-11 Aufzug zur Beförderung von Personen und Lasten Withdrawn DE10200874A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2002100874 DE10200874A1 (de) 2002-01-11 2002-01-11 Aufzug zur Beförderung von Personen und Lasten

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2002100874 DE10200874A1 (de) 2002-01-11 2002-01-11 Aufzug zur Beförderung von Personen und Lasten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10200874A1 true DE10200874A1 (de) 2003-07-24

Family

ID=7711928

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2002100874 Withdrawn DE10200874A1 (de) 2002-01-11 2002-01-11 Aufzug zur Beförderung von Personen und Lasten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE10200874A1 (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008030009A1 (de) * 2008-06-24 2009-12-31 Heidi Schmezer Drucksteife Antriebskette
FR2958636A1 (fr) * 2010-04-12 2011-10-14 Mecachimie Poutre deployable destinee a porter un equipement
DE102014103164A1 (de) * 2014-03-10 2015-09-10 Ge Sensing & Inspection Technologies Gmbh Schubkette mit elastischem Rückenband
CN106044492A (zh) * 2016-06-24 2016-10-26 王钰妍 复式家居节能电梯系统
DE102016110950B3 (de) * 2016-06-15 2017-09-14 Wippermann Jr. Gmbh Vorrichtung zur Umlenkung von Schubketten und Schubkette
DE102016111542A1 (de) * 2016-06-23 2017-12-28 Iwis Antriebssysteme Gmbh & Co. Kg Schubkette mit standardisiertem Endstück
US20210155457A1 (en) * 2019-11-26 2021-05-27 Man Hay Pong Elevator system with multiple independent cars in a 2-dimensional hoistway

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2658823A1 (de) * 1976-12-24 1978-08-03 Kombi Lift Montage Gmbh Vorrichtung zum betrieb eines aufzuges
CH669590A5 (en) * 1985-08-28 1989-03-31 Ferag Ag Staircase conveyor for infirm person - has platform connected to front rollers each side of chain guide and rear rollers travelling on side guides
DE4317427A1 (de) * 1993-05-26 1994-12-01 Siegfried Sommerfeld Stabilisierende Gliederkette
DE3708255C2 (de) * 1986-03-28 1996-07-11 Tsubakimoto Chain Co Endlos-Schubantriebskette

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2658823A1 (de) * 1976-12-24 1978-08-03 Kombi Lift Montage Gmbh Vorrichtung zum betrieb eines aufzuges
CH669590A5 (en) * 1985-08-28 1989-03-31 Ferag Ag Staircase conveyor for infirm person - has platform connected to front rollers each side of chain guide and rear rollers travelling on side guides
DE3708255C2 (de) * 1986-03-28 1996-07-11 Tsubakimoto Chain Co Endlos-Schubantriebskette
DE4317427A1 (de) * 1993-05-26 1994-12-01 Siegfried Sommerfeld Stabilisierende Gliederkette

Non-Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
OFFORD,John: Serapid: Raising the Platform, recherchiert in http://www.etnow.com/news/features/serapid.htm *
Schubketten - Starke Lösung für "schwere Brocken", FRAMO/Franz Morat KG, letzte Änderung am 16.03.01, recherchiert in http://www.schubkette.com/d/ Allgemeines.html *

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008030009A1 (de) * 2008-06-24 2009-12-31 Heidi Schmezer Drucksteife Antriebskette
FR2958636A1 (fr) * 2010-04-12 2011-10-14 Mecachimie Poutre deployable destinee a porter un equipement
DE102014103164A1 (de) * 2014-03-10 2015-09-10 Ge Sensing & Inspection Technologies Gmbh Schubkette mit elastischem Rückenband
DE102014103164B4 (de) 2014-03-10 2022-05-25 Baker Hughes Digital Solutions Gmbh Schubkette mit elastischem Rückenband
DE102016110950B3 (de) * 2016-06-15 2017-09-14 Wippermann Jr. Gmbh Vorrichtung zur Umlenkung von Schubketten und Schubkette
DE102016111542A1 (de) * 2016-06-23 2017-12-28 Iwis Antriebssysteme Gmbh & Co. Kg Schubkette mit standardisiertem Endstück
DE102016111542B4 (de) 2016-06-23 2022-04-28 Iwis Antriebssysteme Gmbh & Co. Kg Schubkette mit standardisiertem Endstück
CN106044492A (zh) * 2016-06-24 2016-10-26 王钰妍 复式家居节能电梯系统
US20210155457A1 (en) * 2019-11-26 2021-05-27 Man Hay Pong Elevator system with multiple independent cars in a 2-dimensional hoistway

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0615946B1 (de) Vertikal-/Horizontal-Personenfördersystem
DE19632850C2 (de) Treibscheibenaufzug ohne Gegengewicht
EP1448470B1 (de) Aufzug mit riemenartigem übertragungsmittel, insbesondere mit zahnriemen, als tragmittel und/oder treibmittel
EP1056678B1 (de) Vormontierter aufzugsschacht
EP3807205B1 (de) Verfahren zum errichten einer aufzugsanlage
EP3668810B1 (de) Aufzugsystem
EP0731052A1 (de) Aufzug
EP1489033B2 (de) Aufzugsanlage mit in einem Schacht übereinander angeordneten Kabinen
EP2928805A1 (de) Doppeldecker-aufzug mit verstellbarer interkabinendistanz
EP3732124B1 (de) Vorrichtung zum abstellen von fahrzeugen
EP0787676A1 (de) Sicherheitseinrichtung
DE10200874A1 (de) Aufzug zur Beförderung von Personen und Lasten
EP1693331A1 (de) Aufzugssystem mit mehreren Schächten und mit Aufzugskabinen welche vom gewählten Antriebssystem an- und abgekuppelt werden können
DE10319731B4 (de) Aufzug
EP3931141B1 (de) Aufzugssystem
EP1669315A1 (de) Verfahren und Hilfsantriebseinrichtung zum Antreiben einer Aufzugskabine
EP2468674A1 (de) Aufzuganlage mit Doppeldecker
DE20016624U1 (de) Scherenhubtisch
DE19963286B4 (de) Aufzug
AT410784B (de) Aufzug
DE102006037253A1 (de) Aufzugsanlage
AT413528B (de) Notfallfahrvorrichtung für aufzüge
DE9107493U1 (de) Turmdrehkran - Kranführeraufzug mit Fahrkorb
WO2014001883A1 (de) Linearmotor-antriebseinheit zum bewegen von lasten und personen sowie vorrichtungen zum bewegen von personen und lasten mit derartigen antriebseinheiten
DE20112146U1 (de) Notfallfahrvorrichtung für Aufzüge

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8139 Disposal/non-payment of the annual fee