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DE1020085B - Verfahren zur Herstellung von Kontaktfeldern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kontaktfeldern

Info

Publication number
DE1020085B
DE1020085B DES47417A DES0047417A DE1020085B DE 1020085 B DE1020085 B DE 1020085B DE S47417 A DES47417 A DE S47417A DE S0047417 A DES0047417 A DE S0047417A DE 1020085 B DE1020085 B DE 1020085B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
contact elements
production
strips
overmolding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES47417A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Sommer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES47417A priority Critical patent/DE1020085B/de
Publication of DE1020085B publication Critical patent/DE1020085B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H11/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches
    • H01H11/0056Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches comprising a successive blank-stamping, insert-moulding and severing operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Manufacture Of Switches (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein. Verfahren zur Herstellung von Kontaktfeldern. Bei der Fertigung flache Blechstreifen als Kontaktelemente enthaltender Kontaktfelder ist man dazu übergegangen, Reihen von Kontaktstreifen so aus einem Kontaktblech herauszustanzen, daß sie von. beim Stanzvorgang ausgesparten Materialteilen zusammengehalten werden. Diese Anordnung legt man in Formen ein, bringt durch Spritzen oder Pressen, die Isolierstoffleisten auf und trennt dann in einem Arbeitsgang die die einzelnen Kontaktelemente verbindenden überflüssigen Materialteile ab. Um die fertigen Leisten montieren zu können, sieht man beispielsweise seitliche Ansätze vor, die entweder mit einer Lochung versehen angespritzt oder angepreßt sind oder nachträglich gebohrt werden.
Soll nun ein solches Kontaktfeld in einem Bauteil z. B. bei einem Wähler verwandt werden, bei dem hinsichtlich der Maßgenauigkeit bei der Montage große Anforderungen gestellt werden, müssen die der Montage dienenden Bauteile in vielen, Fällen durch Nachbearbeiten den geforderten Maßgena,uigkeiten angepaßt werden, da bekanntlich die zum Spritzen oder Pressen verwendeten Werkstoffe zum Schwinden neigen. Aus diesem Grunde genügen auch eingespritzte oder eingepreßte Gewindebuchsen den, für Auflageflächen erforderlichen Genauigkeiten nicht.
Das erfindungsgemäße Verfahren bezweckt, Nachbearbeitung an Montagebauteilen von Kontaktfeldern überflüssig zu machen und die Herstellung von solchen Feldern zu ermöglichen, die in der Form, wie sie die Preß- oder Spritzform verlassen, allen Anforderungen hinsichtlich der Abmessungen genügen. Das wird dadurch erreicht, daß im gleichen Arbeitsgang mit den Kontaktelementen ausgestanzte, von den stehenbleibenden Materialteilen gehaltene Bauteile, die zu Montagezwecke der fertigen Einheit dienen, gleichzeitig mit den. Kontaktelementen. umspritzt oder umpreßt werden. Durch, das stehenbleibende Material ist gewährleistet, daß die im gleichen Arbeitsgang ausgestanzten Kontaktelemente und Montagebauteile mit ihren Funktionsflächen in einer Ebene liegen. Dickentoleranzen der verwendeten Bleche brauchen nicht berücksichtigt zu werden. Ein Schwinden der zum Umpressen oder Umspritzen- verwendeten Masse bleibt bei der Montage mehrerer Bauteile neben- und/ bzw. übereinander ohne schädlichen Einfluß.
Das Verfahren sei am Beispiel einer Kontaktplatte für einen Wähler erläutert.
Fig. 1 zeigt eine vorgelochte, zum Einlegen in eine Spritzform geeignete Platte. Sie enthält, durch stehengebliebene Teile der Platte zusammengehalten, die zu umspritzenden Teile der Kontaktelemente 1 und die nach dem Abtrennen des überflüssigen Materials an Verfahren zur Herstellung
von Kontaktfeldern
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Friedrich Sommer, München,
ist als Erfinder genannt worden
ihren Enden liegende Lochungen 2 für die anzulötenden Anschlüsse. Man sieht außerdem die Montageteile 3 mit den Lochungen 4. In der gezeichneten Form ist die Kontaktplatte besonders geeignet für ein bereits vorgeschlagenes Verfahren, zum Aufbringen von Isolierstoffkörpern, bei dem eine solche Platte zwischen zwei Formhälften so eingelegt wird, daß die die einzelnen Bauteile zusammenhaltenden Materialstreifen als Formwand ausgenutzt werden. Naturgemäß kann man die Kontaktelemente und die Montagebauteile auch so ausstanzen, daß sie nur durch einen Steg stehenbleibenden Materials zusammengehalten werden und sie dann in Formen einlegen, die in ihren Wänden Aussparungen für die Kontaktstreifen und die Montageteile enthalten,
Die hier gezeichnete Platte wird in eine Form eingebracht und, wie in Fig. 2 dargestellt, durch Umspritzen mit einem Isolierstoffkörper 5 beispielsweise aus Polystyrol EH versehen. Dabei sind die Montageansätze 3 so umspritzt, daß der Rand von einer Isolierstoffschicht eingefaßt ist. Selbstverständlich können sie aber auch so eingebettet werden, daß sie frei nach außen aus dem Isolierstoffkörper heraustreten. Von dieser Möglichkeit wird man Gebrauch machen, wenn man das Bauteil durch Einschieben in Schlitze einer Halterung lagern will.
Fig. 3 zeigt die fertige Kontaktplatte nach dem zweckmäßigerweise in einem Arbeitsgang erfolgenden Abtrennen des überflüssigen Materials.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Verfahren zur Herstellung von Kontaktfeldern, deren Kontaktelemente aus einem Kontaktblech so ausgestanzt sind, daß sie von stehenbleibenden
    709 807/198
    Materialstreifen gehalten werden, die nach dem Umspritzen oder Umpressen abgetrennt werden, dadurch gekennzeichnet, daß im gleichen Arbeitsgang mit den Kontaktelementen ausgestanzte, von den stehenbleibenden Materialstreifen gehaltene Bauteile, die zu Montagezwecken der fertigen Einheit dienen, gleichzeitig mit den Kontaktelementen umspritzt oder umpreßt werden.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 729 967; Zeitschrift »Funkschau«, 1954, Heft 19, S. 417.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES47417A 1956-02-03 1956-02-03 Verfahren zur Herstellung von Kontaktfeldern Pending DE1020085B (de)

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DES47417A DE1020085B (de) 1956-02-03 1956-02-03 Verfahren zur Herstellung von Kontaktfeldern

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DE1020085B true DE1020085B (de) 1957-11-28

Family

ID=7486409

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DE (1) DE1020085B (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1120544B (de) 1959-05-27 1961-12-28 Controls Co Of America Elektrischer Schnappschalter und Verfahren zu seiner Herstellung
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DE729967C (de) * 1941-02-26 1943-01-05 Mix & Genest Ag Herstellungsverfahren fuer Kontaktbaenke fuer Waehler in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen

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