DE10200821A1 - Lampenschirm sowie Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents
Lampenschirm sowie Verfahren zu dessen HerstellungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V1/00—Shades for light sources, i.e. lampshades for table, floor, wall or ceiling lamps
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V1/00—Shades for light sources, i.e. lampshades for table, floor, wall or ceiling lamps
- F21V1/14—Covers for frames; Frameless shades
- F21V1/16—Covers for frames; Frameless shades characterised by the material
- F21V1/20—Covers for frames; Frameless shades characterised by the material the material being glass
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Lampenschirmen, bei welchem man erfindungsgemäß auf eine transparente Grundfläche als Träger zähflüssigen Klebstoff in Wulstform aufträgt, auf diesen Glasteilchen aufbringt, in den Kleber drückt und danach den Kleber abbinden läßt.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen Lampenschirm sowie ein Verfahren zu dessen Herstellung.
- Bekannt sind einschichtige transparente oder opake Lampenschirme, welche mehr oder weniger diffuses Licht abstrahlen, um die Umgebung blendfrei zu erhellen. Bekannt sind weiterhin strukturierte Scheiben als Einzelflächen oder Hohlkörper, die das abgestrahlte Licht brechen. Diese sind aufwendiger in der Herstellung und hinsichtlich des Lichteffektes begrenzt, die Struktur ist regelmäßig und feinteilig.
- Die vorliegende Erfindung hat sich demgegenüber die Aufgabe gestellt, derartige besondere Lichteffekte hervorrufende Lampenschirme zu schaffen, die hinsichtlich der Oberflächestruktur sehr viel variabler sind und die eine erheblich gesteigerte Lichtbrechung und -streuung aufweisen.
- Die Lösung dieser Aufgabe gelingt mit einem Lampenschirm bzw. einem Verfahren zu dessen Herstellung, bei welchem man erfindungsgemäß auf eine transparente Grundfläche zähflüssigen Klebstoff in Wulstform aufträgt, auf diesen Glasteilchen aufbringt, in den Kleber drückt und danach den Kleber abbinden läßt.
- Dabei wird vorteilhaft so vorgegangen, daß man den den Lampenschirm bildenden Träger zunächst maschinell oder von Hand mit dem Kleber versieht, der insbesondere in relativ eng beabstandeten Wülsten aufgetragen ist, was bei Hohlkörpern auch "endlos" erfolgen kann und diesen ggf. nach leichtem Vorabbinden auf ein Bett drückt, das mit den Glasteilchen gefüllt oder belegt ist. Auf diese Weise gelingt es, auf dem Träger relativ großvolumige Teilchen aufzukleben, insbesondere aber auch solche, die sehr unterschiedliche Abmessungen aufweisen, wobei kleine Teile Lücken zwischen größeren ausfüllen.
- Das die Lampe verlassende Licht wird dabei an den Grenzschichten, d. h. vorliegend mehrfach gebrochen, es entsteht der Eindruck strahlender Kristalle, ohne daß das Auge jedoch geblendet wird.
- Ein besonders vorteilhaftes Ergebnis entsteht dann, wenn als Glasteilchen Glasbruch verwendet wird, wobei Teilchen mit Durchmessern bis zu mehreren Zentimetern verwendet werden können. Die Kanten können wegen ggf. bestehender Verletzungsgefahr insbesondere auch entschärft sein.
- Besonders bevorzugt wird daher in Trommeln umgewälzter Glasbruch eingesetzt. Dieser zeichnet sich dadurch aus, daß einmal die Bruchkanten sicher entschärft sind, gleichzeitig entstehen hierbei vielflächige Gebilde, die zwar keine Symmetrien aufweisen, jedoch den Eindruck von groben Kristallen aufweisen.
- Auf Hohlkörper geringer Durchmesser lassen sich erfindungsgemäß überraschend großteilige Teilchen aufkleben, wobei der Hohlkörper aus Glas oder Kunststoff bestehen kann.
- Als Klebstoff lassen sich mit besonderem Vorteil solche auf Basis von Silikon oder Acryl verwenden, die zum einen auf die erforderliche Viskosität eingestellt werden können, zum anderen aber auch höhere Temperaturen aushalten und nicht vergilben.
- Die benötigten Glasbruchteilchen lassen sich durch kurzzeitige Behandlung in einer rotierenden Trommel soweit entschärfen, daß eine Verletzungsgefahr ausgeschlossen ist.
- Damit besteht der erfindungsgemäße neuartige Lampenschirm aus einer ebenen oder gebogenen, z. B. zylindrischen Grundfläche, die eine Klebstoffschicht trägt, in welche Glasbruchteilchen in einer engen, im wesentlichen einschichtigen Packung eingebunden sind, wobei der Klebstoffträger strangförmig aufgetragen wurde, so daß dieser beim Aufdrücken auf das Glasbruchbett in die Hohlräume zwischen den Bruchteilchen einzudringen vermag.
- Durch Einfärben des Trägers und/oder des Klebstoffs und/oder durch Verwendung farbiger Glasteilchen lassen sich vielfältige Leuchteffekte erzielen.
- Anhand der beiliegenden Figur wird die vorliegende Erfindung durch ein Ausführungsbeispiel näher erläutert.
- Diese Figur zeigt einen Lampenschirm 1 mit darin befindlicher Fassung 5 und einer Glühlampe 6, z. B. einer Niedervoltlampe. Der Lampenschirm besteht dabei aus einem transparenten Träger 2, der hier die Form eines Zylinders aufweist. Andere Formen, wie z. B. aneinanderstoßende Platten oder in weitem Maße wählbare gekrümmte Formen sind im Sinne der Erfindung eingeschlossen und gleichwirkend.
- Der Träger 2 besteht aus durchsichtigem oder durchscheinendem Material, wie Glas oder Kunststoff.
- Auf den Träger ist der Klebstoff - Silikon oder Acryl - in Wülsten, vorliegend insbesondere spiralig aufgetragen, so daß zwischen den Erhebungen der Wülste Einkerbungen auftreten, s. rechte Seite der Darstellung.
- Auf der linken Seite sind getrommelte Glasbruchteilchen in die Wülste als Klebstoffstränge 3 gedrückt, sie werden vom abgebundenen Klebstoff gehalten.
- Ein sofortiges Festhalten der Teilchen bedingt eine relativ hohe Viskosität, die z. B. handelsübliches, aus Kartuschen auspreßbares Silikon aufweist. Da andererseits die Fließeigenschaften entsprechend niedrig sind, wird durch die Wulstform erreicht, dass der Kleber leicht in die Zwickel 7 zwischen den Glasbruchteilchen eintreten kann, um diese auch aneinander zu binden, wodurch ein überraschend fester Verbund entsteht.
- Wie weiter oben schon gesagt, können sämtliche Komponenten gefärbt sein, um die verschiedensten Effekte zu erreichen, die Glasteilchen können eine sehr breite Größenverteilung aufweisen.
- Das Beschichten des Trägers 2 kann vorteilhaft so geschehen, daß er nach dem Belegen mit den Klebstoffwülsten auf einem mit Glasbruch gefüllten Bett abgewälzt wird. Dabei werden die hinsichtlich ihrer Größenverteilung relativ grob unterschiedlichen Bruchteilchen bewegt, so daß auch kleine Teilchen an den Klebstoff gelangen und Lücken zwischen größeren füllen. Bei ebenen Trägern 2 muß dieser entsprechend niedergedrückt werden, um einen, wenn auch geringeren Fluß des Bettmaterials zu erzielen. Bezugszeichenliste 1 Lampenschirm
2 Träger
3 Stränge
4 Glasteilchen
5 Fassung
6 Glühlampe
7 Zwickel
Claims (8)
1. Verfahren zur Herstellung von Lampenschirmen, dadurch
gekennzeichnet, daß man auf eine transparente Grundfläche als Träger zähflüssigen
Klebstoff in Wulstform aufträgt, auf diesen Glasteilchen aufbringt, in den
Kleber drückt und danach den Kleber abbinden läßt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als
Glasteilchen Glasbruch mit entschärften Kanten verwendet.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man
als Klebstoff einen solchen auf Basis von Silikon oder Acryl verwendet,
welcher hitze- und UV-beständig ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß man die
transparenten Grundflächen mit getrommeltem Glasbruch beklebt.
5. Verfahren nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß man die
Glasteilchen in ein Bett einträgt und darauf runde, mit Klebstoffsträngen
belegte Träger abwälzt oder auf dieses ebene Träger aufdrückt.
6. Lampenschirm (1), bestehend aus einer transparenten ebenen oder
gekrümmten Grundfläche als Träger (2), auf welche mit Hilfe in Form von
Strängen (3) aufgetragenen zähflüssigen Kleber Glasteilchen (4) aufgeklebt
sind.
7. Lampenschirm nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Glasteilchen aus getrommeltem Glasbruch bestehen.
8. Lampenschirm nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Grundfläche und/oder der Kleber und/oder die Glasteilchen einheitlich
oder uneinheitlich eingefärbt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10200821A DE10200821A1 (de) | 2002-01-11 | 2002-01-11 | Lampenschirm sowie Verfahren zu dessen Herstellung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10200821A DE10200821A1 (de) | 2002-01-11 | 2002-01-11 | Lampenschirm sowie Verfahren zu dessen Herstellung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10200821A1 true DE10200821A1 (de) | 2003-07-24 |
Family
ID=7711904
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10200821A Withdrawn DE10200821A1 (de) | 2002-01-11 | 2002-01-11 | Lampenschirm sowie Verfahren zu dessen Herstellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10200821A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20217906U1 (de) | 2002-11-19 | 2003-02-13 | Wild, Franz, 80634 München | Lampenschirm |
| DE202016003251U1 (de) | 2016-05-12 | 2016-07-22 | Sagross Designoffice Gmbh | Leuchte |
-
2002
- 2002-01-11 DE DE10200821A patent/DE10200821A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20217906U1 (de) | 2002-11-19 | 2003-02-13 | Wild, Franz, 80634 München | Lampenschirm |
| DE202016003251U1 (de) | 2016-05-12 | 2016-07-22 | Sagross Designoffice Gmbh | Leuchte |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: ZIMMERMANN & CO GMBH, 74838 LIMBACH, DE |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |