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DE10200821A1 - Lampenschirm sowie Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents

Lampenschirm sowie Verfahren zu dessen Herstellung

Info

Publication number
DE10200821A1
DE10200821A1 DE10200821A DE10200821A DE10200821A1 DE 10200821 A1 DE10200821 A1 DE 10200821A1 DE 10200821 A DE10200821 A DE 10200821A DE 10200821 A DE10200821 A DE 10200821A DE 10200821 A1 DE10200821 A1 DE 10200821A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
adhesive
glass particles
glass
lampshade
carrier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10200821A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilfried Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZIMMERMANN & CO GMBH, 74838 LIMBACH, DE
Original Assignee
BACHMANN EVELYNE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BACHMANN EVELYNE filed Critical BACHMANN EVELYNE
Priority to DE10200821A priority Critical patent/DE10200821A1/de
Publication of DE10200821A1 publication Critical patent/DE10200821A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V1/00Shades for light sources, i.e. lampshades for table, floor, wall or ceiling lamps
    • F21V1/26Manufacturing shades
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V1/00Shades for light sources, i.e. lampshades for table, floor, wall or ceiling lamps
    • F21V1/14Covers for frames; Frameless shades
    • F21V1/16Covers for frames; Frameless shades characterised by the material
    • F21V1/20Covers for frames; Frameless shades characterised by the material the material being glass

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Lampenschirmen, bei welchem man erfindungsgemäß auf eine transparente Grundfläche als Träger zähflüssigen Klebstoff in Wulstform aufträgt, auf diesen Glasteilchen aufbringt, in den Kleber drückt und danach den Kleber abbinden läßt.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Lampenschirm sowie ein Verfahren zu dessen Herstellung.
  • Bekannt sind einschichtige transparente oder opake Lampenschirme, welche mehr oder weniger diffuses Licht abstrahlen, um die Umgebung blendfrei zu erhellen. Bekannt sind weiterhin strukturierte Scheiben als Einzelflächen oder Hohlkörper, die das abgestrahlte Licht brechen. Diese sind aufwendiger in der Herstellung und hinsichtlich des Lichteffektes begrenzt, die Struktur ist regelmäßig und feinteilig.
  • Die vorliegende Erfindung hat sich demgegenüber die Aufgabe gestellt, derartige besondere Lichteffekte hervorrufende Lampenschirme zu schaffen, die hinsichtlich der Oberflächestruktur sehr viel variabler sind und die eine erheblich gesteigerte Lichtbrechung und -streuung aufweisen.
  • Die Lösung dieser Aufgabe gelingt mit einem Lampenschirm bzw. einem Verfahren zu dessen Herstellung, bei welchem man erfindungsgemäß auf eine transparente Grundfläche zähflüssigen Klebstoff in Wulstform aufträgt, auf diesen Glasteilchen aufbringt, in den Kleber drückt und danach den Kleber abbinden läßt.
  • Dabei wird vorteilhaft so vorgegangen, daß man den den Lampenschirm bildenden Träger zunächst maschinell oder von Hand mit dem Kleber versieht, der insbesondere in relativ eng beabstandeten Wülsten aufgetragen ist, was bei Hohlkörpern auch "endlos" erfolgen kann und diesen ggf. nach leichtem Vorabbinden auf ein Bett drückt, das mit den Glasteilchen gefüllt oder belegt ist. Auf diese Weise gelingt es, auf dem Träger relativ großvolumige Teilchen aufzukleben, insbesondere aber auch solche, die sehr unterschiedliche Abmessungen aufweisen, wobei kleine Teile Lücken zwischen größeren ausfüllen.
  • Das die Lampe verlassende Licht wird dabei an den Grenzschichten, d. h. vorliegend mehrfach gebrochen, es entsteht der Eindruck strahlender Kristalle, ohne daß das Auge jedoch geblendet wird.
  • Ein besonders vorteilhaftes Ergebnis entsteht dann, wenn als Glasteilchen Glasbruch verwendet wird, wobei Teilchen mit Durchmessern bis zu mehreren Zentimetern verwendet werden können. Die Kanten können wegen ggf. bestehender Verletzungsgefahr insbesondere auch entschärft sein.
  • Besonders bevorzugt wird daher in Trommeln umgewälzter Glasbruch eingesetzt. Dieser zeichnet sich dadurch aus, daß einmal die Bruchkanten sicher entschärft sind, gleichzeitig entstehen hierbei vielflächige Gebilde, die zwar keine Symmetrien aufweisen, jedoch den Eindruck von groben Kristallen aufweisen.
  • Auf Hohlkörper geringer Durchmesser lassen sich erfindungsgemäß überraschend großteilige Teilchen aufkleben, wobei der Hohlkörper aus Glas oder Kunststoff bestehen kann.
  • Als Klebstoff lassen sich mit besonderem Vorteil solche auf Basis von Silikon oder Acryl verwenden, die zum einen auf die erforderliche Viskosität eingestellt werden können, zum anderen aber auch höhere Temperaturen aushalten und nicht vergilben.
  • Die benötigten Glasbruchteilchen lassen sich durch kurzzeitige Behandlung in einer rotierenden Trommel soweit entschärfen, daß eine Verletzungsgefahr ausgeschlossen ist.
  • Damit besteht der erfindungsgemäße neuartige Lampenschirm aus einer ebenen oder gebogenen, z. B. zylindrischen Grundfläche, die eine Klebstoffschicht trägt, in welche Glasbruchteilchen in einer engen, im wesentlichen einschichtigen Packung eingebunden sind, wobei der Klebstoffträger strangförmig aufgetragen wurde, so daß dieser beim Aufdrücken auf das Glasbruchbett in die Hohlräume zwischen den Bruchteilchen einzudringen vermag.
  • Durch Einfärben des Trägers und/oder des Klebstoffs und/oder durch Verwendung farbiger Glasteilchen lassen sich vielfältige Leuchteffekte erzielen.
  • Anhand der beiliegenden Figur wird die vorliegende Erfindung durch ein Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • Diese Figur zeigt einen Lampenschirm 1 mit darin befindlicher Fassung 5 und einer Glühlampe 6, z. B. einer Niedervoltlampe. Der Lampenschirm besteht dabei aus einem transparenten Träger 2, der hier die Form eines Zylinders aufweist. Andere Formen, wie z. B. aneinanderstoßende Platten oder in weitem Maße wählbare gekrümmte Formen sind im Sinne der Erfindung eingeschlossen und gleichwirkend.
  • Der Träger 2 besteht aus durchsichtigem oder durchscheinendem Material, wie Glas oder Kunststoff.
  • Auf den Träger ist der Klebstoff - Silikon oder Acryl - in Wülsten, vorliegend insbesondere spiralig aufgetragen, so daß zwischen den Erhebungen der Wülste Einkerbungen auftreten, s. rechte Seite der Darstellung.
  • Auf der linken Seite sind getrommelte Glasbruchteilchen in die Wülste als Klebstoffstränge 3 gedrückt, sie werden vom abgebundenen Klebstoff gehalten.
  • Ein sofortiges Festhalten der Teilchen bedingt eine relativ hohe Viskosität, die z. B. handelsübliches, aus Kartuschen auspreßbares Silikon aufweist. Da andererseits die Fließeigenschaften entsprechend niedrig sind, wird durch die Wulstform erreicht, dass der Kleber leicht in die Zwickel 7 zwischen den Glasbruchteilchen eintreten kann, um diese auch aneinander zu binden, wodurch ein überraschend fester Verbund entsteht.
  • Wie weiter oben schon gesagt, können sämtliche Komponenten gefärbt sein, um die verschiedensten Effekte zu erreichen, die Glasteilchen können eine sehr breite Größenverteilung aufweisen.
  • Das Beschichten des Trägers 2 kann vorteilhaft so geschehen, daß er nach dem Belegen mit den Klebstoffwülsten auf einem mit Glasbruch gefüllten Bett abgewälzt wird. Dabei werden die hinsichtlich ihrer Größenverteilung relativ grob unterschiedlichen Bruchteilchen bewegt, so daß auch kleine Teilchen an den Klebstoff gelangen und Lücken zwischen größeren füllen. Bei ebenen Trägern 2 muß dieser entsprechend niedergedrückt werden, um einen, wenn auch geringeren Fluß des Bettmaterials zu erzielen. Bezugszeichenliste 1 Lampenschirm
    2 Träger
    3 Stränge
    4 Glasteilchen
    5 Fassung
    6 Glühlampe
    7 Zwickel

Claims (8)

1. Verfahren zur Herstellung von Lampenschirmen, dadurch gekennzeichnet, daß man auf eine transparente Grundfläche als Träger zähflüssigen Klebstoff in Wulstform aufträgt, auf diesen Glasteilchen aufbringt, in den Kleber drückt und danach den Kleber abbinden läßt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Glasteilchen Glasbruch mit entschärften Kanten verwendet.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als Klebstoff einen solchen auf Basis von Silikon oder Acryl verwendet, welcher hitze- und UV-beständig ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß man die transparenten Grundflächen mit getrommeltem Glasbruch beklebt.
5. Verfahren nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß man die Glasteilchen in ein Bett einträgt und darauf runde, mit Klebstoffsträngen belegte Träger abwälzt oder auf dieses ebene Träger aufdrückt.
6. Lampenschirm (1), bestehend aus einer transparenten ebenen oder gekrümmten Grundfläche als Träger (2), auf welche mit Hilfe in Form von Strängen (3) aufgetragenen zähflüssigen Kleber Glasteilchen (4) aufgeklebt sind.
7. Lampenschirm nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasteilchen aus getrommeltem Glasbruch bestehen.
8. Lampenschirm nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundfläche und/oder der Kleber und/oder die Glasteilchen einheitlich oder uneinheitlich eingefärbt sind.
DE10200821A 2002-01-11 2002-01-11 Lampenschirm sowie Verfahren zu dessen Herstellung Withdrawn DE10200821A1 (de)

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DE10200821A1 true DE10200821A1 (de) 2003-07-24

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DE (1) DE10200821A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20217906U1 (de) 2002-11-19 2003-02-13 Wild, Franz, 80634 München Lampenschirm
DE202016003251U1 (de) 2016-05-12 2016-07-22 Sagross Designoffice Gmbh Leuchte

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20217906U1 (de) 2002-11-19 2003-02-13 Wild, Franz, 80634 München Lampenschirm
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Date Code Title Description
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: ZIMMERMANN & CO GMBH, 74838 LIMBACH, DE

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