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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft organische Dünnschichtsolarzellen,
die eine dünne Schicht aufweisen, in der eine lichtaufnehmende
Schicht an der Grenzfläche zwischen zwei unterschiedlichen
organischen Halbleitern angeordnet ist.
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2. Beschreibung des Stands
der Technik
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Um
natürliche Energieressourcen effektiver zu nutzen, werden
photovoltaische Solarsysteme mit Nachdruck entwickelt. Die meisten
der heutigen Solarzellen für photovoltaische Stromerzeugung
verwenden einkristallines und polykristallines Silicium als Ausgangsmaterial.
Solche Solarzellen wurden jedoch bislang noch nicht weit verbreitet
kommerziell genutzt wegen Problemen wie der unstabilen Lieferbarkeit
kristallinen Siliciums und der Schwierigkeit, die relativ hohen
Herstellungskosten zu reduzieren.
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Aus
dieser Situation heraus werden Solarzellen, die kein kristallines
Silicium verwenden, entwickelt. Zu solchen bekannten Solarzellen
gehören: CIS-Solarzellen, die eine dünne Schicht
aus einem Verbindungshalbleiter verwenden, enthaltend Kupfer (Cu),
Indium (In), Selen (Se), etc.; farbstoffsensibilisierte Solarzellen, die
Strom über einen elektrochemischen Mechanismus erzeugen,
der durch eine Kombination eines Metalloxids, wie Titan(Ti)oxid,
und einem organischen Farbstoff erzeugt wird; und organische Dünnschichtsolarzellen, die
eine Verbindung zwischen einem konjugierten Polymer und einem elektronenakzeptierenden
Molekül durch ein geeignetes Verfahren bilden. Diese Solarzellen
haben die Vorteile einer stabilen Materiallieferung und eines relativ
einfachen Herstellungsprozesses. Insbesondere liefern organische
Dünnschichtsolarzellen mit einer Gesamtdicke von 1 μm
oder weniger Vorteile bei der Verwendung in flexiblen Solarzellen
(wie z. B. leichtes Gewicht und Flexibilität) und haben
ebenfalls den Vorteil einer einfachen Herstellung.
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Im
Folgenden wird der Grundaufbau einer organischen Dünnschichtsolarzelle
beschrieben. 9 zeigt eine schematische Querschnittsansicht
des prinzipiellen Aufbaus einer planaren, organischen Heteroübergangsdünnschichtsolarzelle.
Die organische Dünnschichtsolarzelle gemäß 9 weist
auf: eine transparente Elektrode 111, die gebildet wird
durch Schichten eines transparenten leitenden Films 102 (z.
B. Zinn-dotiertes Indiumoxid (ITO)) auf ein transparentes Substrat 101 (z.
B. ein Glassubstrat); einen lichtabsorbierenden Farbstoff 501 (z.
B. ein Kupferphthalocyanin und ein konjugiertes Polymer), geschichtet
auf dem transparenten leitenden Film 102; ein elektronenakzeptierendes
Molekül 1002 (z. B. ein Fulleren-Derivat), geschichtet
auf den lichtabsorbierenden Farbstoff 501; und eine rückseitige
Elektrode 106 (z. B. Aluminium (Al)), geschichtet auf das
elektronenakzeptierende Molekül 1002. In solchen
organischen Dünnschichtsolarzellen ist die photoelektrische
Konvertierungsreaktion begrenzt auf die Verbindungsebene zwischen
dem lichtabsorbierenden Farbstoff 501 und dem elektronenakzeptierenden
Molekül 1002. So ist allgemein anerkannt, dass
eine solche zweidimensionale ebene Verbindung, wie in 9 gezeigt,
nur eine relativ kleine Menge photoerzeugter Ladung erzeugen kann,
aufgrund des oben erwähnten begrenzten Verbindungs(Reaktions)bereichs,
was zu einer geringen photoelektrischen Konvertierungseffizienz
führt.
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Unter
diesen Umständen wurden Anstrengungen unternommen, um die
photogenerierte Ladung der organischen Dünnschichtsolarzellen
zu steigern, indem man die Verbindungsfläche zwischen dem
lichtabsorbierenden Farbstoff und dem elektronenakzeptierenden Molekül
zu vergrößern suchte. 10 ist
eine schematische Querschnittsansicht eines prinzipiellen Aufbaus
einer massiven heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle.
Bei der massiven heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle
gemäß 10 wird
eine Lösung einer Mischung aus einem lichtabsorbierenden
konjugierten Polymer 1001 (z. B. 2-Methoxy-5-(2'-ethylhexyloxy)-1,4-phenylenvinyl)
und einem Fulleren-Derivat 1002 auf einer Lochtransportschicht 103 mittels
eines geeigneten Verfahrens angebracht, um eine dünne Schicht
dieser Mischung zu bilden. In diesem Fall sind das konjugierte Polymer 1001 und
das Fulleren-Derivat 1002 in der Mischungsschicht phasengetrennt,
wodurch viele Grenzflächen zwischen den so getrennten Phasen
entstehen. Ein solcher Aufbau soll einen größeren
Verbindungsbereich liefern als Aufbauten, in denen die Verbindung
hergestellt wird durch Aufeinanderschichten ebener Filme (siehe
z. B. Nicht-Patent-Dokument 1).
- Nicht-Patent-Dokument 1: Christoph
J. Brabec, N. Serdar Sariciftci, und Jan C. Hummelen: Adv. Funct.
Mater. 2001, 11, S. 15.
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Wie
oben beschrieben, wird bei massiven heteroverbindungsorganischen
Dünnschichtsolarzellen eine Mischung aus einem lichtabsorbierenden
konjugierten Polymer und einem niedermolekulargewichtigen, elektronenakzeptierenden
organischen Verbindungsmolekül phasengetrennt, um eine
Vielzahl von Trennebenen zwischen den beiden Materialien zu bilden.
Solch ein Aufbau, nimmt man an, steigert die Trennfläche
und erhöht dadurch die photogenerierte Ladung, was zu einem
Anstieg der photoelektrischen Konvertierungseffizienz führt.
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Der
Ladungserzeugungsmechanismus einer organischen Dünnschichtsolarzelle
wird üblicherweise erklärt durch eine Extraktion
von Elektronen aus dem lichtabsorbierenden Farbstoff, der Licht
absorbiert hat durch das elektronenakzeptierende Molekül.
Um eine hocheffiziente organischen Dünnschichtsolarzelle
zu erhalten, ist es notwenig, ein Molekül mit starken elektronenakzeptierenden
Eigenschaften zu entwickeln und anzuwenden. Derzeit sind Moleküle,
die solche exzellenten elektronenakzeptierenden Eigenschaften aufweisen, begrenzt
auf einige wenige Materialien, wie Fulleren-Derivate und Perylen-Derivate.
Unglücklicherweise weisen diese elektronenakzeptierenden
Moleküle nur relativ schwache elektronenakzeptierende Eigenschaften auf
und können somit nur eine begrenzte Menge an photogenerierter
Ladung erzeugen.
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In
dieser Situation werden Anstrengungen unternommen, um Materialien
zu erhalten, die verbesserte Elektronenakzeptanzeigenschaften haben,
wobei als Elektronenakzeptoren anorganische Nanopartikel verwendet
werden, die bessere Elektronenakzeptanzeigenschaften als die oben
genannten Fulleren-Derivate und Perylen-Derivate aufweisen. Anorganische
Nanopartikel, klassifiziert als CuIn-Nanopartikel haben bessere
Elektronenakzeptanzeigenschaften als organische Nanopartikel. Jeder
Versuch, solche anorganischen Nanopartikel in einer massiven heteroverbindungsorganischen
Dünnschichtsolarzelle zu verwenden, um die photoelektrische
Konvertierungseffizienz zu verbessern, ist bislang gescheitert.
Um anorganische Nanopartikel als Elektronenakzeptoren für
massive heteroverbindungsorganische Dünnschichtsolarzellen
effektiv zu nutzen, müssen die anorganischen Nanopartikel
einen Perkolationsaufbau aufweisen, in dem sie zu Perlen geformt sind.
Um einen solchen Perkolationsaufbau zu erhalten, müssen
die anorganischen Nanopartikel in hoher Konzentration enthalten
sein, typischerweise mehr als 40 Gew.-%. Organische Dünnschichtsolarzellen
sind jedoch dünn, so dass eine exzessive Inkorporierung
solcher anorganischen Nanopartikel Probleme erzeugen kann wie eine
Degradation der Lichtabsorptionseigenschaften und ein Kurzschließen
der dünnen Schicht der Zelle, wodurch die Verbesserung
der photoelektrischen Konvertierungseffizienz behindert wird. Wie
oben beschrieben, ist es allgemein schwer, die Perkolationsstruktur
anorganischer Nanopartikel in einer organischen Dünnschichtsolarzelle
zu erhalten, ohne wesentliche Eigenschaften zu opfern.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Unter
diesen Umständen ist es zur Lösung der oben beschriebenen
Probleme eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine massive heteroverbindungsorganische
Dünnschichtsolarzelle anzugeben, deren photoelektrische
Konvertierungseffizienz höher ist als die konventioneller
massiver, heteroverbindungsorganischer Dünnschichtsolarzellen.
Ferner ist es eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein
Verfahren zur Herstellung einer massiven heteroverbindungsorganischen
Dünnschichtsolarzelle anzugeben, deren photoelektrische
Konvertierungseffizienz höher ist als die konventioneller
massiver, heteroverbindungsorganischer Dünnschichtsolarzellen.
- (1) Gemäß einem Aspekt der
vorliegenden Erfindung ist eine organische Dünnschichtsolarzelle
angegeben, die aufweist: positive und negative Elektrodenschichten
und eine organische dünne Schicht zwischen den positiven
und negativen Elektrodenschichten, wobei die organische dünne
Schicht aufweist: eine Mischung aus mindestens einer ersten organischen
Verbindung mit einem Anteil eines lichtabsorbierenden Farbstoffes
und einer elektronenakzeptierenden zweiten organischen Verbindung,
wobei die dünne organische Schicht ferner anorganische
Nanopartikel aufweist.
Bei der oben (1) skizzierten vorliegenden
Erfindung können folgende Modifizierungen und Änderungen
vorgenommen werden:
(i) Die dünne organische Schicht
hat eine unregelmäßige Konzentrationsverteilung
der Nanopartikel in Richtung senkrecht zu den positiven und negativen
Elektrodenschichten, derart, dass die anorganischen Nanopartikel
nahe der negativen Elektrodenschicht stärker konzentriert
sind.
(ii) Der lichtabsorbierende Farbstoffanteil hat eine π-konjugierte
Struktur.
(iii) Die anorganischen Nanopartikel haben hauptsächlich
einen Partikeldurchmesser von 100 nm oder weniger.
(iv) Die
anorganischen Nanopartikel haben elektronenakzeptierende Eigenschaften.
(v)
ein amorpher, anorganischer, dünner Film ist zwischen dem
organischen dünnen Film und der negativen Elektrodenschicht
ausgebildet.
(vi) Bei der oben erwähnten Modifikation
(Verbindungen) weist die amorphe, anorganische, dünne Schicht mindestens
eines der konstituierenden Elemente der anorganischen Nanopartikel
auf.
- (2) Gemäß eines weiteren Aspekts der vorliegenden
Erfindung wird eine organische Schichtsolarzelle angegeben, die
aufweist: positive und negative Elektrodenschichten, eine organische
dünne Filmschicht zwischen den positiven und negativen
Elektrodenschichten, wobei die organische dünne Schicht
eine Mischung aus mindestens einer ersten organischen Verbindung
mit einem Anteil aus lichtabsorbierendem Farbstoff und einer elektronenakzeptierenden
zweiten organischen Verbindung aufweist, eine Lochtransportschicht
zwischen der positiven Elektrodenschicht und der organischen dünnen
Schicht, und eine Lochblockierungsschicht, die zwischen der organischen
dünnen Schicht und der negativen Elektrodenschicht angeordnet
ist, um einen Leckstrom aufgrund der Löcherleitung von
der organischen dünnen Schicht zu der negativen Elektrodenschicht
zu unterdrücken, wobei die organische dünne Schicht
ferner anorganische Nanopartikel aufweist.
Bei der oben beschriebenen
Ausführungsform (2) der vorliegenden Erfindung können
folgende Modifikationen und Änderungen durchgeführt
werden:
(vii) Die organische dünne Schicht hat eine
ungleichmäßige Konzentrationsverteilung der anorganischen Nanopartikel
in der Richtung senkrecht zu den positiven und negativen Elektrodenschichten,
derart, dass die anorganischen Nanopartikel stärker nahe
der negativen Elektrodenschicht konzentriert sind.
(viii) Die
Lockblockierungsschicht ist eine amorphe, anorganische, dünne
Schicht.
(ix) Auf der Oberfläche der Lochtransportschicht
gegenüber der positiven Elektrodenschicht sind in folgender
Reihenfolge aufeinandergeschichtet: eine Schicht aus einer ersten
organischen Verbindung, eine Schicht aus einer Mischung von wenigstens
der ersten und einer zweiten organischen Verbindung, und eine Schicht
aus einer Mischung aus mindestens den ersten und zweiten organischen
Verbindungen und den anorganischen Nanopartikeln.
- (3) Gemäß einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird ein Herstellungsverfahren für eine
organische Dünnschichtsolarzelle angegeben, welche positive
und negative Elektrodenschichten und eine organische dünne
Schicht aufweist, die zwischen den beiden Elektroden angeordnet
ist und eine massive Heteroverbindungsschicht aufweist, wobei das
Herstellungsverfahren folgende Schritte aufweist: Ausbilden einer
Lochtransportschicht auf einer Oberfläche der positiven
Elektrodenschicht, Ausbilden der organischen dünnen Schicht,
die anorganische Nanopartikel auf der exponierten Oberfläche
der Lochtransportschicht aufweist, Ausbilden einer Lochblockierungsschicht
zur Unterdrückung eines Leckstroms durch den Lochstrom
von der organischen dünnen Schicht auf der exponierten
Oberfläche der organischen dünnen Schicht, und
Ausbilden einer negativen Elektrodenschicht auf der exponierten
Oberfläche der Lochblockierungsschicht.
Bei der obigen
Ausführungsform (3) der vorliegenden Erfindung können
folgende Modifikationen und Änderungen durchgeführt
werden:
(x) Der Schritt zur Ausbildung der dünnen
organischen Schicht umfasst die Schritte Ausbilden der massiven Heteroverbindungsschicht
durch Aufbringen auf der exponierten Oberfläche der Lochtransportschicht
einer Lösung einer Mischung aus mindestens einer ersten
organischen Verbindung mit lichtabsorbierendem Farbstoffanteil und
einer elektronenakzeptierenden zweiten organischen Verbindung und
durch Trocknen der aufgebrachten Lösung; und Einführen
der anorganischen Nanopartikel in die dünne organische
Schicht durch Auftragen einer Dispersion der anorganischen Nanopartikel
in einem Dispersionsmedium und Trocknen der aufgebrachten Dispersion
auf der exponierten Oberfläche der massiven Heteroverbindungsschicht.
(xi)
Der Schritt des Ausbildens der dünnen organischen Schicht
umfasst die Schritte: Ausbilden der massiven Heteroverbindungsschicht
durch Aufbringen auf der exponierten Oberfläche der Lochtransportschicht einer
Lösung aus einer Mischung von mindestens einer organischen
Verbindung mit einem Lichtabsorptionsfarbstoffanteil und einer zweiten
elektronenakzeptie renden organischen Verbindung und durch Trocknen
der aufgebrachten Lösung und Einbringen der anorganischen
Nanopartikel in die dünne organische Schicht durch Aufbringen
auf der exponierten Oberfläche der massiven Heteroverbindungsschicht
einer Dispersion aus den anorganischen Nanopartikel in der Lösung
der Mischung und durch Trocknen der aufgebrachten Dispersion.
(xii)
Der Schritt der Ausbildung der dünnen organischen Schicht
umfasst die Schritte: Ausbilden der massiven Heteroverbindungsschicht
durch Aufbringen auf der exponierten Oberfläche der Lochtransportschicht einer
Lösung aus einer Mischung von mindestens einer ersten organischen
Verbindung mit einem lichtabsorbierenden Farbstoffanteil und einer
elektronenakzeptierenden zweiten organischen Verbindung und durch
Trocknen der aufgebrachten Lösung und Einbringen der anorganischen
Nanopartikel in die organische dünne Schicht durch Aufbringen
auf der Oberfläche der massiven Heteroverbindungsschicht
einer Dispersion der anorganischen Nanopartikel in einer Lösung,
die wenigstens die zweite organische Verbindung aufweist, und durch
Trocknen der aufgebrachten Dispersion.
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(Vorteile der Erfindung)
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Die
vorliegende Erfindung kann eine massive heteroverbindungsorganische
Dünnschichtsolarzelle bereitstellen, mit einer photoelektrischen
Konversionseffizienz, die höher ist als die von konventionellen
massiven heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzellen.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine schematische Querschnittsansicht, die den grundsätzlichen
Aufbau einer massiven heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle
gemäß einer ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt.
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2 ist
eine schematische Querschnittsansicht, die den grundsätzlichen
Aufbau einer massiven heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle
gemäß einer verbesserten Ausführung der
ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
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3 ist
eine schematische Querschnittsansicht, die den prinzipiellen Aufbau
einer massiven heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle
gemäß einer zweiten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt.
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4 ist
eine schematische Querschnittsansicht, die den grundsätzlichen
Aufbau einer massiven heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle
nach einer verbesserten Ausführung der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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5 ist
eine schematische Querschnittsansicht, die den grundsätzlichen
Aufbau einer massiven heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle
nach einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
zeigt.
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6 ist
eine schematische Querschnittsansicht, die den grundsätzlichen
Aufbau einer massiven heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle
nach einer Verbesserung der dritten Ausführungsform der Erfindung
zeigt.
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7 ist
eine schematische Querschnittsansicht, die den grundsätzlichen
Aufbau einer massiven heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle
nach einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
zeigt.
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8 ist
eine schematische Querschnittsansicht, die den grundsätzlichen
Aufbau einer massiven heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle
nach einer Verbesserung der vierten Ausführungsform der Erfindung
zeigt.
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9 ist
eine schematische Querschnittsansicht, die den grundsätzlichen
Aufbau einer Planaren, heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle
zeigt.
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10 ist
eine schematische Querschnittsansicht, die den grundsätzlichen
Aufbau einer massiven heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle
zeigt.
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11 ist
ein Diagramm exemplarischer Energielevel, der Komponentenmaterialien
einer massiven heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle
nach der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Im
Folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert.
Diese Ausführungsformen sollen nur als Beispiele zur Ausführung
der Erfindung verstanden werden und in keiner Weise einschränkend.
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(Erste Ausführungsform) Kombination
einer massiven heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle und
anorganischen Nanopartikeln
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1 ist
eine schematische Querschnittsansicht, die den prinzipiellen Aufbau
einer massiven heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle
gemäß einer ersten Ausführungsform der
Erfindung zeigt. In der schematischen Querschnittsansicht in 1 sind
die Dimensionen nicht maßstabsgetreu dargestellt, um das
Verständnis der Verbindungsmaterialien zu erleichtern.
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Das
transparente Substrat 101, welches bei der massiven heteroverbindungsorganischen
Dünnschichtsolarzelle verwendet wird, ist nicht auf besondere
Materialien eingeschränkt, solange es ein optisches transparentes
Element mit einer glatten Oberfläche ist, wie beispielsweise
eine Glasplatte. Materialien, die für solche Substrate
geeignet sind, umfassen: Gläser wie Kalknatron-Glas und
Borosilicat-Gläser mit niedrigem Natronanteil, Kunststoffe
wie Polyethylenterephthalat (PETs) und Polyethylennaphthalat (PENs).
Als Kunststoffsubstrate können Substrate mit einer Dicke
von 0,1 mm, die flexibel sind, verwendet werden.
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Auf
dem transparenten Substrat 101 ist ein transparenter, leitender
Film 102 aufgebracht. Der transparente, leitende Film 102 ist
nicht auf bestimmte Materialien beschränkt, solange es
ein optisch transparenter, dünner Film ist mit einem Flächenwiderstand
von einigen Ohm pro Quadrat (ohms/square) bis einigen hundert Ohm
pro Quadrat (ohms/square). Materialien, die für den transparenten,
leitenden Film 102 verwendbar sind, umfassen: Zinn-dotierte
Indiumoxide (ITO), Fluor-dotierte Zinnoxide (FTO) und Zinnoxid-beschichtete
Gläser (sogenannten NESA-Gläser). Ebenfalls kann
der transparente leitende Film 102 in einer gewünschten
Form gemustert sein, um Messungen zu erleichtern oder um eine Vorrichtungsstruktur
zu erstellen. Das transparente Substrat 101 und der transparente,
leitende Film 102 werden hiernach zusammen als „transparente
Elektrode 111" bezeichnet.
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Auf
der transparenten Elektrode 111 ist eine Lochtransportschicht 103 aufgebracht.
Das Material für die Lochtransportschicht 103 ist
nicht besonders eingeschränkt, insoweit als es Löcher
transportieren kann und das Energieniveau (mit Bezug auf das Vakuum-Energieniveau)
seines höchsten besetzten Molekularorbitals (HOMO) niedriger
ist als die Energieniveaus (dargestellt durch das Fermi-Niveau)
des transparenten, leitenden Films 102 ist. Z. B. Poly(3,4-ethylendioxythiophen)/Natronpoly(styrensulfonat)
(bekannt als PEDOT/PSS), etc. kann verwendet werden. Die Lochtransportschicht 103 wird
durch Rotationsbeschichtung, Gussbeschichtung, Tauchbeschichtung
oder dergleichen gebildet werden, und wird dann unter Verwendung einer
geeigneten Methode getrocknet. Die Lochtransportschicht 103 hat
einen elektronenblockierenden Effekt, indem ein Elektronen-Leckstrom
von einer massiven Heteroverbindungsschicht 104 zu dem
transparenten, leitenden Film 102 unterdrückt
wird und funktioniert ebenfalls als eine Pufferschicht, um die Oberflächenrauhigkeit
des transparenten, leitenden Films 102 zu glätten.
Die Dicke der Lochtransportschicht 103 ist nicht spezielle
begrenzt, aber es ist vorzuziehen, dass die Dicke 5 bis 100 nm beträgt,
da organische leitende Materialien einen relativ hohen elektrischen
Widerstand aufweisen. Eine Dicke von weniger als 5 nm wird nicht
den Elektronenblockierungseffekt haben und nicht die Pufferschichtfunktion
erfüllen. Eine Dicke von mehr als 100 nm wird wahrscheinlich
den Innenwiderstand erhöhen aufgrund des elektrischen Widerstands
der Lochtransportschicht 103 selbst.
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Die
massive Heteroverbindungsschicht 104 ist auf der Lochtransportschicht 103 geformt.
In der massiven Heteroverbindungsschicht koexistieren ein organisches
Halbleitermaterial vom p-Typ (Akzeptor) und ein organisches Halbleitermaterial
vom n-Typ (Donator) in einer phasengetrennten Mischung. Eine solche
massiven Heteroverbindungsschicht kann mit bekannten Verfahren hergestellt
werden, wie durch Mischen von p- und n-Typ-Halbleitermaterialien
in einer Lösung, gefolgt von einem Auftragen und Trocknen
der Mischung. Die massive Heteroverbindungsschicht 104 der
Ausführungsform enthält lichtabsorbierendes, konjugiertes
Polymer und ein niedermolekulargewichtiges, elektronen akzeptierenden,
organisches Verbindungsmolekül. In dieser Ausführungsform
haben die anorganischen Nanopartikel 105 eine ungleichmäßige
Konzentrationsverteilung in Dickenrichtung der massiven Heteroverbindungsschicht 104.
Das konjugierte Polymer, welches bei der massiven Heteroverbindungsschicht 104 verwendet
wird, ist nicht auf bestimmte Materialien beschränkt, solange
dies ein Absorptionsband im sichtbaren Spektralbereich aufweist.
Z. B. können verwendet werden: Polythiophen-Derivate, wie
Poly(3-hexylthiophen) (P3HT); Poly(phenylenvinyl)-Derivate, wie
Poly(2-methoxy-5-(3',7'-dimethyloctyloxy)-1,4-phenylen-vinyl (MDMO-PPV);
Polyfluor-Derivate, wie Poly(9,9-dioctylfluor-2,7-diyl) (PFO); etc.
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Als
elektronenakzeptierendes Molekül zur Verwendung in der
massiven Heteroverbindungsschicht 104 können beispielsweise
Fulleren-Derivate wie [6,6]-Phenyl-C61-butyrisches
Säure-Methylester (PCBM), Perylen-Derivate, etc. verwendet
werden. Im Allgemeinen sind die meisten dieser elektronenakzeptierenden Moleküle
unlöslich, so dass sie nur löslich gemacht werden
können durch Einführung geeignete Substituenten.
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Dosierte
Mengen solch eines konjugierten Polymers und solch eines elektronenakzeptierenden
Moleküls sind in einem Lösungsmittel gelöst
(in dem beide gelöst werden können), um eine gewünschte
Konzentration zu erhalten, wodurch eine Lösung einer Mischung
von zwei Materialien hergestellt wird. Als Lösungsmittel
können verwendet werden Toluol, Chlorbenzol, O-Dichlorbenzol,
etc. Das Mischungsverhältnis des konjugierten Polymers
und des elektronenakzeptierenden Moleküls und die Lösungskonzentration
sind wichtige Parameter zur Spezifizierung der Phasentrennungsstruktur
der massiven Heteroverbindungsschicht. Daher müssen diese
beiden Faktoren sowie weitere Faktoren, wie die Bedingungen, unter
denen die Schichten aufgetragen werden, geeignet gewählt
werden, um die gewünschten Eigenschaften zu erhalten. Die
so erhaltene Lösung der Mischung wird dann mit einem geeigneten
Verfahren, wie das Rotationsbeschichten, das Tauchbeschichten, das
Abstreifbeschichten, aufgetragen und in Form eines Films getrocknet,
wodurch eine massive Heteroverbindungsschicht gebildet wird. Die
Dicke der massiven Heteroverbindungsschicht 104 ist vorzugsweise
zwischen 10 und 100 nm.
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Wie
in 1 gezeigt, enthält die erfindungsgemäße
organische Dünnschichtsolarzelle die anorganischen Nanopartikel 105 in
der massiven Heteroverbindungsschicht 104. Die anorganischen
Nanopartikel 105 haben eine ungleichmäßige
Konzentrationsverteilung in Dickenrichtung der massiven Heteroverbindungsschicht 104.
Mit anderen Worten, die anorganischen Nanopartikel 105 sind
lokal stärker konzentriert in einer dünneren Unterschicht
der massiven Heteroverbindungsschicht 104. Im Folgenden
werden die massive Heteroverbindungsschicht 104 und die
anorganischen Nanopartikel 105 manchmal zusammen als „organische dünne
Filmschicht 104'" bezeichnet.
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Materialien,
die sich als anorganische Nanopartikel 105 eignen, umfassen:
Metalloxide wie beispielsweise Zinn(Sn)-Oxide, Titan-Oxide und Zink(Zn)-Oxide
und Halbleiterverbindungen aus Kupfer, Indium und Selen (CIS). Die
Größe der anorganischen Nanopartikel 105 ist
nicht speziell begrenzt, beträgt aber vorzugsweise einige
nm bis einige 10 nm, das jeweils weniger ist als die typischen 10
bis 100 nm Dicke der massiven Heteroverbindungsschicht 104.
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Generell
sind anorganische Nanopartikel, die kleiner als diese Größe
(einige nm) sind, schwer zu bekommen. Die Verwendung von anorganischen
Nanopartikeln, die größer als 100 nm im Durchmesser
sind, ist nachteilig, das solche Nanopartikel größer
als die Filmdicke sind, was zu Problemen wie Filmdickenungleichmäßigkeit
oder Kurzschließen der Zelle führt.
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Als
Nächstes wird die Volumenkonzentration der anorganischen
Nanopartikel, die in der massiven Heteroverbindungsschicht enthalten
sind, beschrieben. Ein bevorzugter. Volumenprozentsatz der anorganischen Nanopartikel 105 liegt
zwischen 0,1 Vol.-% bis 60 Vol.-%. Volumenprozente kleiner als 0,1
Vol.-% führen zu einem Abfall der Absolutmenge der anorganischen
Nanopartikel, was das Bilden einer Perkolationsstruktur (oder Perlenstruktur)
erschwert, und wird daher fast keinen Beitrag zur Steigerung in
der Ladungserzeugung haben. Ein Volumenprozentsatz größer
als 60 Vol.-% ist nachteilig, da dadurch die Glattheit der flachen
Oberfläche der massiven Heteroverbindungsschicht 104 verschlechtert
wird, was zu Problemen wie einem Kurzschließen der Zelle
führt.
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Die
organische Dünnschichtsolarzelle nach der vorliegenden
Erfindung hat eine ungleichmäßige Konzentrationsverteilung
der anorganischen Nanopartikel 105 in Dickenrichtung der
massiven Heteroverbindungsschicht 104. Um effektiv Ladung
zu erzeugen und zu extrahieren, indem effektiver von den Elektrodenakzeptanzeigenschaften
der anorganischen Nanopartikel Gebraucht gemacht wird, ist es wünschenswert, dass
die anorganischen Nanopartikel lokal nahe der Grenzfläche
zur Elektrode hochkonzentriert sind. Die Notwendigkeit, eine ungleichmäßige
Konzentrationsverteilung vorzusehen, wird weiter unten beschrieben. 11 zeigt
ein Diagramm mit exemplarischen Energieniveaus (mit Bezug auf das
Vakuumenergieniveau) von Verbindungsmaterialien der massiven heteroverbindungsorganischen
Dünnschichtsolarzelle nach der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Wie in 11 gezeigt,
ist das Energieniveau des niedrigsten nicht besetzten Molekularorbitals
(LUMO) des elektronenakzeptierenden Moleküls der massiven
Heteroverbindungsschicht 104 höher als das Fermi-Niveau
der anorganischen Nanopartikel 105. In der massiven Heteroverbindungsschicht 104 ist
das elektronenakzeptierende Molekül der dominante Elektronenträger
und sein Volumenprozentsatz (Volumenkonzentration ist größer
als der der anorganischen Nanopartikel 105). In diesem Fall
dienen die Energieniveaus der anorganischen Nanopartikel, die niedriger
sind als die des elektronenakzeptierenden Moleküls, als
Elektronenfalle. Daher degradiert eine gleichmäßige
Verteilung der anorganischen Nanopartikel über die massive
Heteroverbindungsschicht die Elektronentransportabilität.
Die anorganischen Nanopartikel 105 müssen daher
eine ungleichmäßige Konzentrationsverteilung in
Dickenrichtung der massiven Heteroverbindungsschicht 104 aufweisen,
so dass sie nahe der Grenzschicht zur Elektrode stärker
konzentriert sind.
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Exemplarische
Verfahren zur Bereitstellung einer solchen ungleichmäßigen
Konzentrationsverteilung der anorganischen Nanopartikel 105 (oder
Verfahren, mit denen diese lokal stärker konzentriert werden),
werden weiter unten beschrieben. Das erste Verfahren sieht folgendermaßen
aus: Zuerst wird eine Dispersion bereitet, indem die anorganischen
Nanopartikel in einem Dispersionsmedium dispergiert werden, welches
die massive Heteroverbindungsschicht 104 nicht lösen
kann. Dann wird die so zubereitete Dispersion auf der massiven Heteroverbindungsschicht 104 aufgetragen,
welche auf der transparenten Elektrode aufgebracht ist, durch Rotationsbeschichtung,
Tauchbeschichtung, Gussstreichen oder dergleichen aufgebracht, so
dass eine dünne Unterschicht, die mit den anorganischen
Nanopartikel 105 hochkonzentriert ist, auf der massiven
Heteroverbindungsschicht 104 gebildet wird. Dieses Verfahren
kann verhindern, dass die darunterliegende massive Heteroverbindungsschicht 104 durch
das Dispersionsmedium erodiert wird. Als Dispersionsmedium, in dem die
anorganischen Nanopartikel dispergiert sind, können Lösungsmittel
wie z. B. Ethanol verwendet werden.
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Das
zweite Verfahren geht wie folgt: Zuerst wird eine Dispersion zubereitet,
indem anorganische Nanopartikel in einem Dispersionsmedium, welches
die massive Heteroverbindungsschicht 104 auflösen
kann, dispergiert. Dann, ähnlich wie beim ersten Verfahren,
wird die so zubereitete Dispersion auf der massiven Heteroverbindungsschicht 104 durch
Rotationsbeschichtung, Tauchbeschichtung, Gussstreichen oder dergleichen
aufgebracht, so dass eine dünne Unterschicht mit einer
hohen Konzentration an anorganischen Nanopartikel 105 auf
der massiven Heteroverbindungsschicht 104 gebildet wird.
Bei diesem Verfahren wird der Oberflächenbereich der darunterliegenden
massiven Heteroverbindungsschicht 104 durch das Dispersionsmedium erodiert,
welches die anorganischen Nanopartikel 105 enthält.
Eine solche Erosion wird jedoch durch eine Diffusion der anorganischen
Nanopartikel in die Schicht 104 begleitet, wodurch ein
bevorzugter Konzentrationsgradient der anorganischen Nanopartikel
in Filmdickenrichtung erzeugt wird.
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Das
dritte Verfahren ist folgendes: Zuerst wird eine Dispersion zubereitet,
indem die anorganischen Nanopartikel in einer Lösung dispergiert
werden, die eine Mischung aus dem konjugierten Polymer und dem elektronenakzeptierenden
Molekül der massiven Heteroverbindungsschicht 104 enthält.
Dann wird ähnlich wie beim ersten Verfahren die so zubereitete
Dispersion auf der massiven Heteroverbindungsschicht 104 durch Rotationsbeschichtung,
Tauchbeschichtung, Gussstreichen oder dergleichen aufgetragen, so
dass eine dünne Unterschicht mit einer hohen Konzentration
an anorganischen Nanopartikel 105 auf der massiven Heteroverbindungsschicht 104 gebildet
wird. Bei diesem Verfahren wird, ähnlich wie bei dem zweiten
Verfahren, der Oberflächenbereich der darunterliegenden
massiven Heteroverbindungsschicht 104 durch die Dispersion
erodiert. Die Dispersion enthält jedoch die gleichen Komponentenmaterialien
wie die massive Heteroverbindungsschicht, daher liefert dieses Verfahren
vorteilhafterweise eine gute Oberflächenglattheit und einen
bevorzugten Konzentrationsgradienten der anorganischen Nanopartikel
in Schichtdickenrichtung.
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Es
bleibt zu bemerken, dass die erfindungsgemäßen
Verfahren zur Erzeugung einer ungleichmäßigen Konzentrationsverteilung
der anorganischen Nanopartikel nicht auf die drei exemplarischen
Verfahren, wie sie oben beschrieben sind, beschränkt sind.
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Eine
Elektrode 106 wird auf die so gebildete massive Heteroverbindungsschicht 104,
die die anorganischen Nanopartikel 105 enthält,
aufgetragen. Das Elektrodenmaterial ist nicht näher beschränkt,
solange dessen Austrittsarbeit kleiner ist als die des transparenten
leitenden Films 102. Zum Beispiel metallische Materialien
wie Aluminium und Silbermagnesium(Ag-Mg)-Legierungen können
verwendet werden. Elektroden aus solchen Materialien können
leicht durch Aufdampfen oder dergleichen gebildet werden.
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Vorzugsweise
wird eine Lochblockierungsschicht 107 zum Unterdrücken
eines Leck-Lochstroms zwischen die massive Heteroverbindungsschicht 104 und
die Elektrode 106 geschichtet. Ein solches Vorsehen einer
Lochblockierungsschicht 107 kann die Gleichrichtungseigenschaften
der Diodenfunktionen der massiv heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle
verbessern. Als eine Lochblockierungsschicht kann zum Beispiel eine
Lithiumfluorid(LiF)-Dünnschicht verwendet werden. In diesem
Fall beträgt die Schichtdicke vorzugsweise von einigen
Angstrom bis einigen zehn Angstrom.
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(Verbesserung der ersten Ausführungsform)
Umkehrung der Elektrodenanordnung
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Bei
der oben beschriebenen massiven heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle
gemäß der ersten Ausführungsform funktioniert
die transparente Elektrode als positive Elektrode und die Metallelektrode
funktioniert als negative Elektrode. Eine Anordnung, bei der die
Metallelektrode jedoch als positive Elektrode funktioniert und die
transparente Elektrode als negative Elektrode, ist ebenfalls möglich. 2 ist
eine schematische Querschnittsansicht, zur Erläuterung
des prinzipiellen Aufbaus einer massiven heteroverbindungsorganischen
Dünnschichtsolarzelle gemäß einer Verbesserung
der ersten Ausführungsform der Erfindung, die eine umgekehrte
Elektrodenanordnung aufweist.
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Wie
in 2 gezeigt, wird eine massive Heteroverbindungsschicht 104 (organische,
dünne Schicht 104') auf der transparenten Elektrode 111 geformt.
In diesem Fall sind die anorganischen Nanopartikel 105 lokal
nahe der Grenzfläche zwischen einer transparenten, leitenden
Schicht 102 stark konzentriert. Mit anderen Worten, die
anorganischen Nanopartikel 105 haben einen Konzentrationsgradienten
in der Dickenrichtung der organischen dünnen Schicht 104'.
Diese Konfiguration kann zum Beispiel auch gebildet werden durch
Verfahren, die im Wesentlichen ähnlich dem vorgenannten
ersten und dritten Verfahren sind. Ein Verfahren, welches im Wesentlichen ähnlich
den vorgenannten Verfahren ist (welches das Anhaften zwischen der
massiven Heteroverbindungsschicht 104 und den anorganischen
Nanopartikel 105 verbessern kann), wird am meisten bevorzugt
mit Blick auf das Anhaften zwischen dem transparenten, leitenden
Film 102 und der organischen dünnen Schicht 104' (die
massive Heteroverbindungsschicht 104 und die anorganischen
Nanopartikel 105).
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Auf
der so hergestellten massiven Heteroverbindungsschicht 104 wird
eine Lochtransportschicht 103 aufgetragen. Die Lochtransportschicht 103 kann
zum Beispiel aus PEDOT-PSS hergestellt sein und durch Rotationsbeschichtung,
Gussstreichen, Farbbeschichtung oder dergleichen aufgetragen werden.
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Auf
der Lochtransportschicht 103 wird eine Elektrode 201 aufgebracht.
Das Material, welches als Elektrode 201 verwendbar ist,
ist nicht näher beschränkt, solange seine Austrittsarbeit
größer ist als die des transparenten leitenden
Films 102 und kleiner als die Differenz zwischen dem höchsten
besetzten Molekularorbital der Lochtransportschicht 103 und
dem Vakuumenergieniveau. Zum Beispiel Metalle wie Gold (Au) können
verwendet werden. Solche eine Elektrode kann leicht durch Aufdampfen
oder dergleichen gebildet werden.
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(Zweite Ausführungsform) Massive
heteroverbindungsorganische Dünnschichtsolarzelle mit einer
amorphen, anorganischen, dünnen Schicht
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Bei
einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
wird eine dünne, amorphe, anorganische Schicht als Lockblockierungsschicht 107 der
massiven heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle
gemäß der ersten Ausführungsform verwendet.
Wie mit Bezug auf die erste Ausführungsform beschrieben,
ist die massive Heteroverbindungsschicht 104 (organische
dünne Schicht 104') mit einer ungleichmäßigen
Konzentrationsverteilung der anorganischen Nanopartikel 105 in
Kontakt mit einem ultradünnen Lithiumfluoridfilm, der als
Lochblockierungsschicht 107 wirkt. In diesem Fall, wenn
die Elektrode 106 gebildet wird, kann diese unter der Bildung
von Nadellöchern oder dergleichen aufgrund der Oberflächenrauhigkeit, hervorgerufen
durch die anorganischen Nanopartikel 105, leiden.
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Um
solch ein Problem zu vermeiden, verwendet die zweite Ausführungsform
als Lochblockierungsschicht eine dünne, amorphe Schicht,
die einige der konstituierenden Elemente der anorganischen Nanopartikel 105 enthält.
Dieser Aufbau kann ein besseres Anhaften zwischen der Schicht aus
anorganischen Nanopartikel der massiven Heteroverbindungsschicht
(organische, dünne Schicht) und der anorganischen, amorphen,
dünnen Schicht erreichen sowie eine bessere Grenzschichtglattheit
zwischen der Lochblockierungsschicht und der Elektrode. 3 zeigt
eine schematische Querschnittsansicht, zur Erläuterung
des prinzipiellen Aufbaus einer massiven heteroverbindungsorganischen
Dünnschichtsolarzelle gemäß der zweiten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
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Wie
oben beschrieben, weist die amorphe, anorganische, dünne
Schicht 301 vorzugsweise einige der konstituierenden Elemente
der anorganischen Nanopartikel 105 auf, die in der massiven
Heteroverbindungsschicht 104 (organische, dünne
Schicht 104') enthalten sind. Dieser Aufbau erzeugt eine
relativ niedrige Energieschwelle, über die in den anorganischen
Nanopartikel 105 erzeugten Ladungen zu der amorphen, anorganischen,
dünnen Schicht 301 transportiert werden können.
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Es
gibt keine besonderen Einschränkungen bezüglich
des Verfahrens zur Herstellung des amorphen, anorganischen, dünnen
Films 301. Zum Beispiel wird eine kolloidale Lösung
zubereitet, deren Hauptbestandteil ein Metallalkoxid ist, welches
einige der konstituierenden Elemente der anorganischen Nanopartikel 105 enthält.
Dann wird die kolloidale Lösung durch Rotationsbeschichtung,
Tauchbeschichtung, Gussstreichen oder dergleichen aufgetragen, gefolgt
von Aufheizen und Trocknen zur Polymerisierung (Gelierung), wodurch die
amorphe, anorganische, dünne Schicht 301 hergestellt
wird. Die amorphe, anorganische, dünne Schicht 301 kann
ebenso einfach hergestellt werden durch zum Beispiel Ionenstrahlniederschlagen
ihrer Komponenten.
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Die
Dicke der amorphen, anorganischen, dünnen Schicht 301 ist
nicht besonders beschränkt, solange die Ladungstransportabilität
nicht eingeschränkt wird, sie beträgt jedoch vorzugsweise
zwischen einigen Nanometern bis einigen zehn Nanometern. Eine Dicke
von weniger als 1 nm führt zu einer geringen Lochblockierungsfunktion,
wodurch die photoelektrische Konvertierungseffizienz der Solarzelle
reduziert wird. Eine Dicke von mehr als 100 nm erhöht den
inneren Widerstand der Solarzelle, wodurch die photoelektrische
Konvertierungseffizienz signifikant vermindert wird.
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(Verbesserung der zweiten Ausführungsform)
Umkehrung der Elektrodenanordnung
-
Ähnlich
wie bei der Verbesserung der ersten Ausführungsform kann
die zweite Ausführungsform verbessert werden, indem sie
eine Anordnung zeigt, in der die transparente, leitende Schicht
als negative Elektrode funktioniert und die Metallelektrode als
positive Elektrode. 4 zeigt eine schematische Querschnittsansicht
zur Erläuterung des prinzipiellen Aufbaus einer massiven
heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle gemäß der
Verbesserung der zweiten Ausführungsform der Erfindung.
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Wie
in 4 gezeigt, wird eine amorphe, anorganische, dünne
Schicht 301 auf eine transparente, leitende Schicht 102 beschichtet.
Die amorphe, anorganische, dünne Schicht 301 kann
leicht hergestellt werden, zum Beispiel durch Auftragen und Polymerisation
einer kolloidalen Lösung, die ein Metallalkoxid, wie im
Zusammenhang mit der zweiten Ausführungsform beschrieben,
enthält oder durch Ionenstrahldeposition, wobei Bestandteile
des amorphen, anorganischen Materials als Targets verwendet werden.
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Auf
der amorphen, anorganischen, dünnen Schicht 301 wird
eine massive Heteroverbindungsschicht 104 (organische,
dünne Schicht 104') aufgetragen, die eine ungleichmäßige
Konzentrations verteilung der anorganischen Nanopartikel 105 aufweist. Ähnlich
wie bei der Verbesserung der ersten Ausführungsform ist
ein bevorzugtes Verfahren zur Erzeugung solcher Schichten wie folgt:
Zuerst wird eine Dispersion zubereitet durch Dispergieren der anorganischen
Nanopartikel in einer Lösung, die eine Mischung aus dem
konjugierten Polymer und dem elektronenakzeptierenden Molekül
der massiven Heteroverbindungsschicht aufweist Als Nächstes
wird die so zubereitete Dispersion auf der amorphen, anorganischen,
dünnen Schicht 301 durch Rotationsbeschichten,
Tauchbeschichten, Gussstreichen oder dergleichen aufgetragen, um
eine Schicht zu bilden, die die anorganischen Nanopartikel 105 enthält.
Dann wird die massive Heteroverbindungsschicht 104 auf
der Schicht, die die anorganischen Nanopartikel 105 enthält,
aufgebracht. Die anderen Konfigurationen und Verbesserungen der
zweiten Ausführungsform sind ähnlich den Verbesserungen
der ersten Ausführungsform.
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(Dritte Ausführungsform) Bilden
der massiven Heteroverbindungsschicht durch Co-Deposition einer
niedermolekulargewichtigen Farbstoffverbindung und dem elektronenakzeptierenden
Molekül
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Bei
den ersten und zweiten Ausführungsformen umfasst die massive
Heteroverbindungsschicht 104 ein konjugiertes Polymer und
eine niedermolekulargewichtige, elektronenakzeptierende, organische
Molekülverbindung. Es ist allgemein bekannt, dass die massive
Heteroverbindungsschicht 104 ebenfalls hergestellt werden
kann durch eine Co-Deposition, bei der ein lichtabsorbierendes Molekül
und ein elektronenakzeptierendes Molekül, die in zwei verschiedenen
Schiffchen platziert sind, gleichzeitig auf ein Substrat gedampft
werden. Bei organischen Dünnschichtsolarzellen gemäß der
vorliegenden Erfindung kann die massive Heteroverbindungsschicht
ebenfalls durch Co-Deposition hergestellt werden.
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5 ist
eine schematische Querschnittsansicht zur Erläuterung des
prinzipiellen Aufbaus einer massiven heteroverbindungsorganischen
Dünnschichtsolarzelle gemäß einer dritten
Ausführungsform der Erfindung. Wie in 5 gezeigt,
ist eine Lochtransportschicht 103 auf einer transparenten,
leitenden Schicht 102 aufgebracht. Die Lochtransportschicht 103 kann
hergestellt werden unter Verwendung der gleichen Materialien und
Bedingungen, wie sie bei den ersten und zweiten Ausführungsformen
verwendet wurden.
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Auf
dieser Schicht 103 wird eine lichtabsorbierende, niedermolekulargewichtige
Farbstoffschicht 501 durch Verdampfen aufgetragen. Materialien,
die für die niedermolekulargewichtige Farbstoffschicht 501 verwendbar
sind, umfassen: Kupferphthalocyanin; Metalloporphyrin und Derivate
davon; Cyaninfarbstoffe; Chinonfarbstoffe, wie beispielsweise Benzochinon
und Naphthochinon; und Polyacen-Derivate, wie beispielsweise Pentacen.
Die Farbstoffverbindungsmoleküle in der niedermolekulargewichtigen
Farbstoffschicht 501 absorbieren Licht und werden angeregt.
Danach müssen sie in einer co-deponierten Schicht 502 zur
Ladungstrennung diffundieren. Um die Bedingungen zu erfüllen,
unter denen die angeregten Farbstoffverbindungsmoleküle
diffundieren können, während sie ihren angeregten
Zustand beibehalten, muss die Dicke der lichtabsorbierenden, niedermolekulargewichtigen
Farbstoffschicht 501 vorzugsweise weniger als 100 nm betragen.
Eine Dicke größer als dieser Wert überschreitet
die maximale Diffusionslänge solcher angeregten Farbstoffverbindungsmoleküle
und führt zu einer geringen Ladungstrennung.
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Auf
der niedermolekulargewichtigen Farbstoffschicht 501 wird
die co-deponierte Schicht 502 aufgetragen, die die lichtabsorbierende,
niedermolekulargewichtige Farbstoffverbindung und das elektronen- akzeptierende
Molekül enthält. Die co-deponierte Schicht 502 wird
wie folgt hergestellt: Der niedermolekulargewichtige Farbstoff und
die elektronenakzeptierenden Moleküle werden in zwei unterschiedliche
Schiffchen platziert und das Co-Deponieren wird unter solchen Bedingungen
durchgeführt, dass das gewünschte Mischungsverhältnis beider
Materialien gegeben ist. Die Dicke der co-deponierten Schicht 502 wird
typischerweise gewählt zwischen mehreren Nanometern und
mehreren hundert Nanometern, vorzugsweise jedoch zwischen 10 nm
und 100 nm angesichts der Diffusionslängen der angeregten
niedermolekulargewichtigen Farbstoffverbindungsmoleküle
und der Diffusionslängen der erzeugten Ladungen.
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Auf
der co-deponierten Schicht 502 wird eine gemischte Schicht 503 aus
elektronenakzeptierenden Molekülen und anorganischen Nanopartikel 105 aufgetragen. Ähnlich
wie bei der ersten Ausführungsform kann die gemischte Schicht 503 wie
folgt hergestellt werden: Zuerst wird eine Dispersion zubereitet
durch Dispergieren der anorganischen Nanopartikel in einer Lösung
aus elektronenakzeptierenden Molekülen (z. B. PCBM), die
lösbar in einem organischen Lösungsmittel sind.
Dann wird die Dispersion durch Rotationsbeschichten, Gussstreichen,
Tauchbeschichtung oder dergleichen aufgetragen und die gemischte
Schicht 503 wird gebildet. Bei diesem Verfahren erodieren
die gemischte Schicht 503 und die co-deponierte Schicht 502 an
ihrer Grenzfläche einander und vermischen sich miteinander,
wodurch eine massive Heteroverbindungsschicht 504 hergestellt
wird, die eine ungleichmäßige Konzentrationsverteilung
der anorganischen Nanopartikel 105 in Richtung Schichtdicke
aufweist. Mit anderen Worten sind die anorganischen Nanopartikel 105 lokal hochkonzentriert
in einer dünneren Unterschicht der massiven Heteroverbindungsschicht 504.
Mit diesem Herstellungsverfahren kann ebenfalls bei einer massiven
Heteroverbindungsschicht 504, bei der eine niedermolekulargewichtige
Farbstoffverbindung verwendet wird, eine ungleichmäßige
Konzentrationsverteilung der anorganischen Nanopartikel 105 in
Schichtdickenrichtung erhalten werden. Im Folgenden wird die niedermolekulargewichtige
Farbstoffschicht 501, die massive Heteroverbindungsschicht 504 und
die dünne Unterschicht, die eine hohe Konzentration von
anorganischen Nanopartikel 105 aufweist, manchmal zusammen
bezeichnet als eine „organische dünne Schicht 504'". Ähnlich
wie bei der ersten Ausführungsform werden eine Lochblockierungsschicht 107 und
eine Elektrode 106 auf der so hergestellten massiven Heteroverbindungsschicht 504 (organische,
dünne Schicht 504') aufgetragen. Zum Beispiel
Lithiumfluorid kann verwendet werden als eine Lochblockierungsschicht 107.
Zusätzlich kann die Elektrode 106 als negative
Elektrode funktionieren, indem ein Elektrodenmaterial wie Aluminium
oder eine Silbermagnesiumlegierung verwendet werden.
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(Verbesserung der dritten Ausführungsform)
Umkehrung der Elektrodenanordnung
-
6 ist
eine schematische Querschnittsansicht zur Erläuterung des
grundsätzlichen Aufbaus einer massiven heteroverbindungsorganischen
Dünnschichtsolarzelle gemäß einer Verbesserung
der dritten Ausführungsform der Erfindung. Die Verbesserung
der dritten Ausführungsform weist eine Anordnung auf, in
der die transparente, leitende Schicht 102 als negative
Elektrode funktioniert und die Elektrode 201 funktioniert
als positive Elektrode. In diesem Fall kann die Elektrode 201 zum
Beispiel hergestellt werden durch Verdampfen eines Materials, wie
zum Beispiel Gold. Andere Schichten, wie die organische Filmschicht 504' (einschließlich der
anorganischen Nanopartikel 105, der massiven Heteroverbindungsschicht 504 und
die niedermolekulargewichtige Farbstoffschicht 501) und
die Lochtransportschicht 103, können hergestellt
werden unter Herstellungsbedingungen ähnlich denen, die
bei der dritten Ausführungsform verwendet wurden.
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(Vierte Ausführungsform) Massive
heteroverbindungsorganische Dünnschichtsolarzelle mit einer
amorphen, anorganischen, dünnen Schicht einer co-deponierten
Schicht aus einer niedermolekulargewichtigen Farbverbindung und
elektronenakzeptierenden Molekülen
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Bei
der dritten Ausführungsform, ähnlich wie bei der
ersten Ausführungsform, kann die resultierende Oberfläche
eine Rauhigkeit aufgrund der Agglomeration der anorganischen Nanopartikel 105 oder
aus anderen Gründen aufweisen, wenn eine Lösung
einer Mischung der elektronenakzeptierenden Moleküle und
der anorganischen Nanopartikel auf der co-deponierten Schicht durch
ein Verfahren aufgebracht werden, welches bei der dritten Ausführungsform
verwendet wurde. Eine solche Oberflächenrauhigkeit kann
in der darüberliegenden Elektrode 106 Nadellöcher
hervorrufen. Solche Nadellöcher sind unerwünscht,
da sie einen Kurzschluss der Zelle hervorrufen können.
-
Um
ein solches Problem zu verhindern, wird gemäß der
vierten Ausführungsform eine amorphe, anorganische, dünne
Schicht 301 zwischen der massiven Heteroverbindungsschicht 504,
die eine ungleichmäßige Konzentrationsverteilung
der anorganischen Nanopartikel 105 aufweist, und der Elektrode 106 angeordnet. 7 zeigt
eine schematische Querschnittsansicht eines prinzipiellen Aufbaus
einer massiven heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle,
die eine amorphe, anorganische, dünne Schicht aufweist,
die gemäß der vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung hergestellt wurde.
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Ähnlich
wie bei der zweiten Ausführungsform enthält die
dünne, amorphe, anorganische Schicht 301 einige
der konstituierenden Elemente der anorganischen Nanopartikel 105,
die in der massiven Heteroverbindungsschicht 504 enthalten
sind. Dieser Aufbau liefert eine relativ niedrige Energieschwelle, über
die Ladungen, die in den anorganischen Nanopartikel 105 erzeugt
werden, in die amorphe, anorganische, dünne Schicht 301 transportiert
werden können.
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Es
gibt keine besondere Beschränkung bezüglich des
Verfahrens zur Herstellung der amorphen, anorganischen, dünnen
Schicht 301. Z. B. wird eine kolloidale Lösung
hergestellt mit einem Metallalkoxid als Hauptkomponente, welches
einige der konstituierenden Elemente der anorganischen Nanopartikel 105 enthält.
Dann wird die kolloidale Lösung auf die massive Heteroverbindungsschicht
aufgebracht durch Rotationsbeschichten, Tauchbeschichten, Gussstreichen
oder dergleichen, gefolgt von einem Aufheiz- und Trocknungsschritt
zur Polymerisierung (Gelierung), wodurch die amorphe, anorganische,
dünne Schicht 301 gebildet wird. Die amorphe,
anorganische, dünne Schicht 301 kann ebenfalls
leicht hergestellt werden, z. B. durch Ionenstrahldeponierung ihrer
Bestandteile.
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Die
Dicke der amorphen, anorganischen, dünnen Schicht 301 ist
nicht besonders eingeschränkt, solange die Dicke nicht
die Ladungstransportfähigkeit vermindert, sie beträgt
jedoch vorzugsweise einige Nanometer bis einige zehn Nanometer.
Eine Dicke von weniger als 1 nm führt zu einer geringen
Lochblockierungsfunktion, wodurch die photoelektrische Konvertierungseffizienz
der Solarzelle reduziert wird. Eine Dicke von mehr als 100 nm erhöht
den inneren Reihenwiderstand der Solarzelle, wodurch die photoelektrische
Konvertierungseffizienz signifikant vermindert wird.
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(Verbesserung der vierten Ausführungsform)
Umkehrung der Elektrodenanordnung
-
Ähnlich
wie bei der Verbesserung der zweiten Ausführungsform kann
bei einer Verbesserung der vierten Ausführungsform eine
Anordnung vorgesehen sein, bei der die transparente, leitende Schicht 102 als
negative Elektrode funktioniert und die Elektrode 201 als
positive Elektrode. 8 ist eine schematische Querschnittsansicht
zur Erläuterung des prinzipiellen Aufbaus einer massiven
heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle gemäß der
Verbesserung der vierten Ausführungsform der Erfindung.
Unter Anwendung eines Verfahrens wie das, welches in Verbindung
mit den ersten bis vierten Ausführungsformen angewandt
wurde, kann eine massive heteroverbindungsorganische Dünnschichtsolarzelle
erzielt werden, in der die massive Heteroverbindungsschicht eine
ungleichmäßige Konzentrationsverteilung der anorganischen
Nanopartikel in Richtung der Filmdicke aufweist.
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Um
die Effizienz der vorliegenden Erfindung zu bestätigen,
werden im Folgenden im Detail Ergebnisse bei der Anwendung der Erfindung
beschrieben. Dabei ist zu beachten, dass die Verfahren zur Bestätigung
der Effizienz der Erfindung nicht auf die unten beschriebenen Beispiele
beschränkt sind.
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(Beispiel 1)
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Die
massive heteroverbindungsorganische Dünnschichtsolarzelle
gemäß Beispiel 1 wurde gemäß der ersten
Ausführungsform hergestellt, wie unten beschrieben. Eine
30 mm quadratische, transparente Elektrode, die durch Sputtern ITO
auf einer 0,7 mm dicken Kalknatron-Glasplatte aufgebracht wurde,
wurde erhalten von der Nippon Sheet Glass Company, Ltd. Die transparente
Elektrode wurde ultraschallgewaschen in Aceton (für 10
min) und in Ethanol (für 10 min) und wurde dann durch Anblasen
von Luft getrocknet.
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Auf
der transparenten Elektrode wurde PEDOT-PSS (Aldrich Chemical) durch
Rotationsbeschichtung aufgetragen, um eine Lochtransportschicht
zu bilden. Dann, um eine massive Heteroverbindungsschicht zu bilden,
wurde durch Rotationsbeschichtung eine Chlorbenzinlösung
einer 1:1-Gewichtsverhältnismischung aus P3HT/PCBM auf
der Lochtransportschicht aufgetragen, gefolgt von einem Trocknungsschritt
in einem Konstanttemperatur-Vakuumbad (bei 80°C) für
60 min.
-
Als
Nächstes wurde eine Dispersion hergestellt durch Dispergieren
von 2 Gew.-% Titan-Oxid-Nanopartikeln (hauptsächlich mit
einem Partikeldurchmesser von 15 nm) in einer Chlorbenzinlösung
einer 1:1-Gewichtsverhältnismischung von P3HT/PCBM. Anschließend
wurde die Dispersion auf der massiven Heteroverbindungsschicht aufgetragen
und in einem Konstanttemperatur-Vakuumbad (bei 80°C) für
60 min getrocknet, wodurch eine dünne Unterschicht gebildet
wurde, die hochkonzentriert war mit anorganischen Nanopartikeln. Dann
wurde auf der dünnen Unterschicht der anorganischen Nanopartikel
eine 0,5 nm dicke Schicht aus Lithiumfluorid aufgedampft (erhalten
von Kojundo Chemical Lab) und anschließend wurde eine 200
nm dicke Aluminiumschicht aufgedampft, wodurch die Herstellung der
massiven heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle
gemäß Beispiel 1 abgeschlossen wurde.
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(Beispiel 2)
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Die
massive heteroverbindungsorganische Dünnschichtsolarzelle
gemäß Beispiel 2 wurde ähnlich hergestellt
wie die gemäß Beispiel 1, mit der Ausnahme, dass
der Hauptpartikeldurchmesser der Titan-Oxid-Nanopartikel 100 nm
betrug.
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(Beispiel 3)
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Die
massive heteroverbindungsorganische Dünnschichtsolarzelle
gemäß Beispiel 3 wurde hergestellt wie die gemäß der
ersten Ausführungsform, was weiter unten beschrieben wird.
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Eine
30 mm × 30 mm quadratische, transparente Elektrode wurde
durch Sputtern ITO auf eine 0,7 mm dicke Natronkalk-Glasschicht
aufgetragen und wurde von der Firma Nippon Sheet Glass Company,
Ltd. erhalten. Die transparente Elektrode wurde ultraschallgewaschen
in Aceton (für 10 min) und in Ethanol (für 10
min), und anschließend durch Anblasen von Luft getrocknet.
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Auf
der transparenten Elektrode wurde PEDOT-PSS (Aldrich Chemical) durch
Rotationsbeschichtung aufgetragen, um eine Lochtransportschicht
zu bilden. Dann, um eine massive Heteroverbindungsschicht zu bilden,
wurde auf der Lochtransportschicht durch Rotationsbeschichtung eine
Chlorbenzinlösung mit einer 1:1-Gewichtsprozentmischung
von P3HT/PCBM aufgetragen, gefolgt von einem Trockenschritt in einem
Konstanttemperatur-Vakuumbad (bei 80°C) für 60
min.
-
Anschließend
wurde eine Ethanol-Dispersion mit 2 Gew.-% Titan-Oxid-Nanopartikeln
(mit einem hauptsächlichen Partikeldurchmesser von 15 nm)
zubereitet. Anschließend wurde die Ethanol-Dispersion auf der
massiven Heteroverbindungsschicht durch Rotationsbeschichtung aufgetragen
und getrocknet, wodurch eine dünne Unterschicht gebildet
wird, mit einer hohen Konzentration an anorganischen Nanopartikeln.
Dann, ähnlich wie bei Beispiel 1, wurden Schichten aus
Lithiumfluorid und Aluminium auf die dünne Unterschicht
mit den anorganischen Nanopartikeln aufgedampft.
-
(Beispiel 4)
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Die
massive heteroverbindungsorganische Dünnschichtsolarzelle
gemäß Beispiel 4 wurde ähnlich hergestellt
wie die gemäß Beispiel 3, mit der Ausnahme, dass
die Titan-Oxid-Nanopartikel in Chlorbenzin anstatt in Ethanol dispergiert
wurden.
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(Beispiel 5)
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Die
massive heteroverbindungsorganische Dünnschichtsolarzelle
gemäß Beispiel 5 wurde hergestellt entsprechend
des zweiten Ausführungsbeispiels, welches oben beschrieben
wurde. Eine 30 × 30 mm quadratische transparente Elektrode,
hergestellt durch Sputtern ITO auf einer 0,7 mm dicken Kalknatron-Glasplatte wurde
erhalten von der Firma Nippon Sheet Glas Company Ltd. Die transparente
Elektrode wurde ultraschallgewaschen in Aceton (für 10
min) und Ethanol (für 10 min) und anschließend
durch Anblasen mit Luft getrocknet.
-
Auf
der transparenten Elektrode wurde PEDOT-PSS (Aldrich Chemical) durch
Rotationsbeschichtung aufgetragen, um eine Lochtransportschicht
zu bilden. Dann, um eine massive Heteroverbindungsschicht zu bilden,
wurde durch Rotationsbeschichtung auf der Lochtransportschicht eine
Chlorbenzinlösung einer 1:1-Gewichtsverhältnismischung
von P3HT/PCBM aufgetragen, gefolgt von einer Trocknung in einem
Konstanttemperatur-Vakuumbad (bei 80°C) für 60
min.
-
Als
Nächstes wurde eine Dispersion zubereitet durch Dispergieren
von 2 Gew.-% Titan-Oxid-Nanopartikeln (mit einem Hauptpartikeldurchmesser
von 15 nm) in einer Chlorbenzinlösung einer 1:1-Gewichtsprozentmischung
aus P3HT/PCBM. Darauf wurde die Dispersion auf die massive Heteroverbindungsschicht
aufgetragen und in einem Konstanttemperatur-Vakuumbad (bei 80°C)
für 60 min getrocknet, wodurch eine dünne Unterschicht
gebildet wurde, mit einer hohen Konzentration von anorganischen
Nanopartikeln. Dann wurde eine kolloidale Lösung zubereitet
durch Mischen von 10 ml Titanisopropoxid (Tokyo Chemical Industry,
Co., Ltd.), 50 ml 2-Methoxyethanol und 5 ml Ethanolamin und durch
Altern der Flüssigkeitsmischung bei 80°C für 2
Stunden. Anschließend wurde die kolloidale Lösung
auf der Unterschicht der anorganischen Nanopartikel durch Rotationsbeschichtung
aufgetragen und bei 150°C für 10 min hitzebehandelt,
um eine amorphe, anorganische, dünne Schicht zu bilden.
Anschließend wurde eine 200 nm dicke Aluminiumschicht auf
der amorphen Schicht aufgedampft, um die Herstellung der massiven
heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle gemäß Beispiel
5 abzuschließen.
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(Beispiel 6)
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Die
massive heteroverbindungsorganische Dünnschichtsolarzelle
gemäß Beispiel 6 wurde hergestellt gemäß dem
Verfahren, welches bei der oben beschriebenen dritten Ausführungsform
angewandt wurde. Eine 30 × 30 mm quadratische transparente
Elektrode, die durch Sputtern ITO auf eine 0,7 mm dicke Kalknatron-Glasplatte
hergestellt wurde, wurde erhalten von der Firma Nippon Sheet Glas
Company Ltd. Die transparente Elektrode wurde ultraschallgewaschen
in Aceton (für 10 min) und. Ethanol (für 10 min)
und anschließend durch Anblasen mit Luft getrocknet.
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Auf
der transparenten Elektrode wurde PEDOT-PSS (Aldrich Chemical) durch
Rotationsbeschichtung aufgetragen, um eine Lochtransportschicht
zu bilden. Dann wurde auf der Lochtransportschicht Kupferphthalocyanin
(Aldrich Chemical) aufgedampft, um eine 15 nm dicke niedermolekulargewichtige
Farbstoffschicht zu bilden. Anschließend wurde auf der
Farbstoff schicht Kupferphthalocyanin und PCBM co-deponiert, um eine
30 nm dicke co-deponierte Schicht zu bilden. Dann wurde eine Dispersion
zubereitet durch Dispetgieren von 2 Gew.-% Titan-Oxid-Nanopartikeln
(mit einem Hauptpartikeldurchmesser von 15 nm) in einer Chlorbenzinlösung,
welche 5 Gew.-% PCBM enthielt. Dann wurde die Dispersion auf der
co-deponierten Schicht durch Rotationsbeschichtung aufgetragen,
um eine gemischte Schicht zu bilden. Auf der gemischten Schicht
wurden eine 5 nm dicke Lithiumschicht und eine 200 nm dicke Aluminiumschicht
in dieser Reihenfolge aufgedampft, wodurch die Herstellung der massiven
heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle gemäß Beispiel 6
fertiggestellt wurde.
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(Beispiel 7)
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Die
massive heteroverbindungsorganische Dünnschichtsolarzelle
gemäß Beispiel 7 wurde hergestellt nach dem Verfahren
gemäß der oben beschriebenen vierten Ausführungsform.
Auf die gleiche Weise wie in Beispiel 6 wurden in Beispiel 7 alle
Herstellungsschritte bis zu dem Schritt der Bildung einer gemischten Schicht
(d. h. dem Schritt der Zubereitung einer Dispersion durch Dispergieren
2 Gew.-% Titan-Oxid-Nanopartikel mit einem hauptsächlichen
Partikeldurchmesser von 15 nm in einer Chlorbenzinlösung,
die 5 Gew.-% PCBM enthält und Aufbringen der Dispersion
durch Rotationsbeschichtung). Dann wurde eine kolloidale Lösung
zubereitet durch Mischen von 10 ml Titanisopropoxid (Tokyo Chemical
Industry, Co., Ltd.), 50 ml 2-Methoxyethanol und 5 ml Ethanolamin
und Altern der flüssigen Mischung bei 80°C für
2 Stunden. Dann wurde die kolloidale Lösung auf der gemischten
Schicht durch Rotationsbeschichtung aufgetragen und bei 150°C
für 10 min getrocknet, um eine amorphe, anorganische, dünne
Schicht zu bilden. Schließlich wurde eine 200 nm dicke
Aluminiumschicht auf der amorphen Schicht aufgedampft, um die Herstellung
der massiven heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle
gemäß Beispiel 7 fertigzustellen.
-
(Vergleichsbeispiel 1)
-
Die
massive heteroverbindungsorganische Dünnschichtsolarzelle
gemäß dem Vergleichsbeispiel 1 wurde wie im Folgenden
beschrieben hergestellt.
-
Ähnlich
zu Beispiel 1 wurde eine 30 × 30 mm große quadratische
transparente Elektrode hergestellt durch Sputtern von ITO auf eine
0,7 mm dicke Kalknatron-Glasplatte, die von Nippon Sheet Glass Company, Ltd
bezogen wurde. Die transparente Elektrode wurde ultraschallgewaschen
in Aceton (für 10 min) und in Ethanol (für 10
min) und anschließend durch Anblasen von Luft getrocknet.
-
Auf
die transparente Elektrode wurde PEDOT-PSS (Aldrich Chemical) durch
Rotationsbeschichtung aufgetragen, um eine Lochtransportschicht
zu bilden. Dann, um eine massive Heteroverbindungsschicht zu bilden,
wurde auf der Lochtransportschicht durch Rotationsbeschichtung eine
Chlorbenzinlösung einer 1:1-Gewichtsverhältnismischung
aus P3HT/PCBM, gefolgt von einer Trocknung in einem Konstanttemperatur-Vakuumbad
(bei 80°C) für 60 min. Auf der massiven Heteroverbindungsschicht
wurden dann eine 5 nm dicke Lithiumfluoridschicht und eine 200 nm
dicke Aluminiumschicht in dieser Reihenfolge aufgedampft, wodurch
die Herstellung der massiven heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle
des Vergleichsbeispiels 1 abgeschlossen wurde, welches entgegen
Beispiel 1 keine Titan-Oxid-Nanopartikel enthielt.
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(Vergleichsbeispiel 2)
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Die
massive heteroverbindungsorganische Dünnschichtsolarzelle
gemäß dem Vergleichsbeispiel 2 wurde wie unten
stehend beschrieben hergestellt.
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Ähnlich
wie beim ersten Beispiel wurde eine 30 × 30 mm quadratische
transparente Elektrode durch Sputtern von ITO auf einer 0,7 mm dicken
Kalknatron-Glasscheibe aufgebracht, die bezogen wurde von Nippon
Sheet Glass Company, Ltd. Die transparente Elektrode wurde ultraschallgewaschen
in Aceton (für 10 min) und in Ethanol (für 10
min) und anschließend durch Anblasen von Luft getrocknet.
-
Auf
der transparenten Elektrode wurde durch Rotationsbeschichtung PEDOT-PSS
(Aldrich Chemical) aufgetragen, um eine Lochtransportschicht zu
bilden. Als Nächstes wurde eine Dispersion zubereitet durch Dispergieren
von 2 Gew.-% Titan-Oxid-Nanopartikeln (mit einem Hauptpartikeldurchmesser
von 15 nm) in einer Chlorbenzinlösung einer 1:1-Gewichtsverhältnismischung
aus P3HT/PCBM. Anschließend wurde die Dispersion auf der
Lochtransportschicht aufgebracht und in einem Konstanttemperatur-Vakuumbad
(bei 80°C) für 60 min getrocknet, wodurch eine
massive Heteroverbindungsschicht gebildet wurde. Auf der massiven
Heteroverbindungsschicht wurden eine 5 nm dicke Schicht aus Lithiumfluorid
(bezogen von Kojundo Chemical Lab) und eine 200 nm dicke Aluminiumschicht
aufgedampft, wodurch die Herstellung der massiven heteroverbindungsorganischen
Dünnschichtsolarzelle gemäß Vergleichsbeispiels
2 abgeschlossen wurde. Im Vergleichsbeispiel 2 wurden die Titan-Oxid-Nanopartikel
gleichmäßig über die Dicke der massiven
Heteroverbindungsschicht verteilt.
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(Vergleichsbeispiel 3)
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Die
massive heteroverbindungsorganische Dünnschichtsolarzelle
gemäß dem Vergleichsbeispiel 3 wurde auf die unten
beschriebene Weise hergestellt.
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Ähnlich
wie bei Beispiel 5 wurde eine 30 × 30 mm große
quadratische transparente Elektrode durch Sputtern von ITO auf eine
0,7 mm dicke Kalknatron-Glasscheibe, die von der Nippon Sheet Glass
Company, Ltd. bezogen wurde, aufgebracht. Die transparente Elektrode
wurde ultraschallgewaschen in Aceton (für 10 min) und in
Ethanol (für 10 min) und anschließend durch Anblasen
von Luft getrocknet.
-
Auf
die transparente Elektrode wurde PEDOT-PSS (Aldrich Chemical) durch
Rotationsbeschichtung aufgetragen, um eine Lochtransportschicht
zu bilden. Dann, um eine massive Heteroverbindungsschicht zu bilden,
wurde durch Rotationsbeschichtung auf der Lochtransportschicht eine
Chlorbenzinlösung einer 1:1-Gewichtsverhältnismischung
von P3HT/PCBM aufgebracht, gefolgt von einer Trocknung in einem
Konstanttemperatur-Vakuumbad (bei 80°C) für 60
min. Dann wurde eine kolloidale Lösung zubereitet durch
Mischen von 10 ml Titanisopropoxid (Tokyo Chemical Industry, Co.,
Ltd.), 50 ml 2-Methoxyethanol und 5 ml Methanolamin und die flüssige
Mischung wurde bei 80°C für 2 Stunden gealtert.
Darauf wurde die kolloidale Lösung auf die massive Heteroverbindungsschicht
durch Rotationsbeschichtung aufgebracht und bei 150°C für
10 min getrocknet, um eine amorphe, anorganische, dünne
Schicht zu bilden. Auf der amorphen, anorganischen, dünnen
Schicht wurde dann eine 200 nm dicke Aluminiumschicht aufgedampft,
wodurch die Herstellung der massiven heteroverbindungsorganischen
Dünnschichtsolarzelle des Vergleichsbeispiels 3, welches
keine Titan-Oxid-Nanopartikel enthielt, beendet wurde.
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(Vergleichsbeispiel 4)
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Die
massive heteroverbindungsorganische Dünnschichtsolarzelle
gemäß dem Vergleichsbeispiel 4 wurde in der unten
beschriebenen Weise hergestellt.
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Ähnlich
wie bei Beispiel 6 wurde eine 30 × 30 mm quadratische transparente
Elektrode durch Sputtern von ITO auf einer 0,7 mm dicken Kalknatron-Glasplatte,
bezogen von Nippon Sheet Glass Company, Ltd., gebildet. Die transparente
Elektrode wurde ultraschallgewaschen in Aceton (für 10
min) und in Ethanol (für 10 min) und wurde dann durch Anblasen
von Luft getrocknet.
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Auf
der transparenten Elektrode wurde PEDOT-PSS (Aldrich Chemical) durch
Rotationsbeschichtung aufgetragen, um eine Lochtransportschicht
zu bilden. Dann wurde auf der Lochtransportschicht Kupferphthalocyanin
(Aldrich Chemical) aufgedampft, um eine 15 nm dicke, niedermolekulargewichtige
Farbstoffschicht zu bilden. Dann wurde auf die Farbstoffschicht
Kupferphthalocyanin und PCBM co-deponiert, um eine 30 nm dicke,
co-deponierte Schicht zu bilden. Als Nächstes wurde auf
die co-deponierte Schicht eine Chlorbenzinlösung aufgetragen,
die 5 Gew.-% PCBM enthielt, durch Rotationsbeschichtung, um eine
Schicht aus elektronenakzeptierenden Molekülen zu bilden.
Auf diese Schicht wurden eine 5 nm dicke Lithiumfluoridschicht und eine
200 nm dicke Aluminiumschicht in dieser Reihenfolge aufgedampft,
wodurch die Herstellung der massiven heteroverbindungsorganischen
Dünnschichtsolarzelle des Vergleichsbeispiels 4, die keine
Titan-Oxid-Nanopartikel enthielt, abgeschlossen wurde.
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(Vergleichsbeispiel 5)
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Die
massive heteroverbindungsorganische Dünnschichtsolarzelle
gemäß dem Vergleichsbeispiel 5 wurde wie folgt
hergestellt.
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Auf
die gleiche Weise wie bei Beispiel 6 wurden im Vergleichsbeispiel
5 alle Herstellungsschritte bis zu dem Schritt des Bildens der niedermolekulargewichtigen
Farbstoffschicht und der Aufbringung der co-deponierten Schichten
(z. B. der Schritt des Aufdampfens von Kupferphthalocyanin (Aldrich
Chemical) auf der Lochtransportschicht, um eine 15 nm dicke, niedermolekulargewichtige
Farbstoffschicht herzustellen und anschließendem Co-Deponieren
von Kupferphthalocyanin und PCBM um eine 30 nm dicke co-deponierte Schicht
zu bilden). Dann wurde eine kolloidale Lösung zubereitet
durch Mischen von 100 ml Titanisopropoxid (Tokyo Chemicals Co.,
Ltd.), 50 ml 2-Methoxyethanol und 5 ml Ethanolamin und Altern der
Flüssigkeitsmischung bei 80°C für 2 Stunden.
Anschließend wurde die kolloidale Lösung auf der
co-deponierten Schicht durch Rotationsbeschichtung aufgetragen und
bei 150°C für 10 min getrocknet, um eine amorphe,
anorganische, dünne Schicht zu bilden. Auf der amorphen,
anorganischen, dünnen Schicht wurde dann eine 200 nm dicke
Aluminiumschicht aufgedampft, wodurch die Herstellung der massiven
heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle gemäß Vergleichsbeispiel
5, die entgegen Beispiel 7 keine Titan-Oxid-Nanopartikel enthielt,
fertiggestellt.
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(Auswertungsmethode)
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Die
so erhaltenen massiven heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzellen
(Beispiele 1 bis 7 und Vergleichsbeispiele 1 bis 5) wurden an ein
Stromspannungsmessgerät angeschlossen und die Spannungsstromdichte-Eigenschaften
bei der photovoltaischen Stromerzeugung wurden gemessen. Ein Sonnenlichtsimulator
wurde als Lichtquelle verwendet und jedes Muster wurde mit einer simulierten
Sonnenstrahlung von AM 1,5 (= 1 Sun oder 100 mW/cm2)
durch die Fensterelektrode.
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(Messergebnisse)
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(Messergebnisse des Beispiels 1)
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Die
oben beschriebene Strom-Spannungsmessung an der massiven heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle
gemäß Beispiel 1 zeigte, dass die Kurzschlussstromdichte
10,5 mA/cm2 betrug, die Spannung bei geöffnetem
Kreis 0,5 V und der Füllfaktor betrug 0,68 und die photoelektrische
Konvertierungseffizienz betrug 3,6%.
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(Messergebnisse des Beispiels 2)
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Die
oben beschriebene Strom-Spannungsmessung ergab bei dem Beispiel
2 einer massiven heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle,
dass die Kurzschlussstromdichte 8,5 mA/cm2 betrug,
und die Spannung bei geöffnetem Kreis betrug 0,35 V, der
Füllfaktor betrug 0,40 und die photoelektrische Konvertierungseffizienz
lag bei 1,2%.
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(Messergebnisse des Beispiels 3)
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Die
oben beschriebene Strom-Spannungsmessung für die massive
heteroverbindungsorganische Dünnschichtsolarzelle gemäß Beispiel
3 zeigte, dass die Kurzschlussstromdichte 8,7 mA/cm2 betrug,
die Spannung bei geöffnetem Kreis lag bei 0,5 V, der Füllfaktor
betrug 0,60 und die photoelektrische Konvertierungseffizienz lag
bei 2,6%.
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(Messergebnisse des Beispiels 4)
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Die
oben beschriebenen Strom-Spannungsmessungen an der massiven heteroverbindungsorganischen
Dünnschichtsolarzelle gemäß Beispiel
4 zeigten, dass die Kurzschlussstromdichte bei 9,0 mA/cm2 lag, die Spannung bei geöffneter
Schaltung lag bei 0,5 V, der Füllfaktor betrug 0,68 und
die photoelektrische Konvertierungseffizienz lag bei 3,1%.
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(Messergebnisse des Vergleichsbeispiels
1)
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Die
oben beschriebene Strom-Spannungsmessung an der massiven heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle
gemäß Vergleichsbeispiel 1 zeigte, dass die Kurzschlussstromdichte
6,7 mA/cm2 betrug, die Spannung bei geöffneter
Schaltung lag bei 0,5 V, der Füllfaktor betrug 0,60 und
die photoelektrische Konvertierungseffizienz lag bei 2%.
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(Messergebnisse des Vergleichsbeispiels
2)
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Die
oben beschriebene Strom-Spannungsmessung an der massiven heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle
gemäß Vergleichsbeispiel 2 zeigte, dass die Kurzschlussstromdichte
7,5 mA/cm2 betrug, die Spannung bei geöffneter
Schaltung lag bei 0,4 V, der Füllfaktor betrug 0,50 und
die photoelektrische Konvertierungseffizienz lag bei 1,5%.
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(Effektivität der Erfindung,
bestätigt durch Messergebnisse)
-
Die
Messergebnisse der Beispiele 1 bis 4 und der Vergleichsbeispiele
1 und 2 zeigen das Folgende: Die Solarzellen gemäß der
Beispiele 1, 3 und 4 (welche eine ungleichmäßige
Konzentrationsverteilung der Titan-Oxid-Nanopartikel [anorganische
Nanopartikel] in Dickenrichtung der organischen dünnen
Schicht aufweisen) weisen eine Kurzschlussstromdichte auf, die größer
ist als die der Solarzelle gemäß dem Vergleichsbeispiel
1, die keine solchen anorganischen Nanopartikel aufweist. Solch
ein Anstieg in der Kurzschlussstromdichte rührt wahrscheinlich
her von einer Verbesserung der Elektronenakzeptanzeigenschaften.
Es ist somit bestätigt, dass ein solcher Einschluss von
anorganischen Nanopartikeln zu einer Verbesserung in der Effizienz einer
massiven heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle
beiträgt.
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Beispiel
1 der Erfindung zeigt ebenfalls eine größere Kurzschlussstromdichte
und eine höhere Spannung bei offener Schaltung als Vergleichsbeispiel
2, bei dem die anorganischen Nanopartikel gleichförmig
verteilt sind. Dieses Ergebnis zeigt, dass es gemäß der
Erfindung vorteilhafter ist, wenn die anorganischen Nanopartikel
eine ungleichmäßige Konzentrationsverteilung in
Dickenrichtung der organischen dünnen Schicht aufweisen
(z. B. sind die anorganischen Nanopartikel lokal stark konzentriert
in einer dünneren Unterschicht der organischen dünnen
Schicht).
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(Messergebnis des Beispiels 5)
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Die
oben beschriebene Strom-Spannungsmessung an der massiven heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle
gemäß Beispiel 5 zeigte, dass die Kurzschlussstromdichte
10,6 mA/cm2 betrug, die Spannung bei offener
Schaltung bei 0,57 V lag und der Füllfaktor 0,68 betrug,
sowie die photoelektrische Konvertierungseffizienz 4,1% betrug.
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(Messergebnis des Vergleichsbeispiels
3)
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Die
oben beschriebene Strom-Spannungsmessung an der massiven heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle
gemäß Vergleichsbeispiel 3 zeigte, dass die Kurzschlussstromdichte
7,9 mA/cm2 betrug, die Spannung bei offener
Schaltung bei 0,53 V lag, der Füllfaktor 0,60 betrug und
die photoelektrische Konvertierungseffizienz 2,5% ausmachte.
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(Effizienz der Erfindung bestätigt
durch Messergebnisse)
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Ein
Vergleich des Beispiels 5 mit dem Vergleichsbeispiel 3 zeigt, dass
durch ungleichmäßiges Verteilen der anorganischen
Nanopartikel in der massiven Heteroverbindungsschicht (organische,
dünne Schicht) die Kurzschlussstromdichte gesteigert werden
kann und die photoelektrische Konvertierungseffizienz verbessert
wird.
-
Ebenfalls
zeigt ein Vergleich des Beispiels 1 mit Beispiel 5, dass das Vorsehen
einer amorphen, anorganischen, dünnen Schicht, die einige
konstituierende Elemente der anorganischen Nanopartikel enthält,
die Kurzschlussstromdichte und die Spannung bei offener Schaltung
weiter verbessern können.
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(Messergebnis des Beispiels 6)
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Die
oben beschriebene Strom-Spannungsmessung an der massiven heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle
gemäß Beispiel 6 zeigte, dass die Kurzschlussstromdichte
9,2 mA/cm2 betrug, die Spannung bei offener
Schaltung bei 0,5 V lag, der Füllfaktor 0,65 betrug und
die photoelektrische Konvertierungseffizienz 3% betrug.
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(Messergebnis des Beispiels 7)
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Die
oben beschriebene Strom-Spannungsmessung an der massiven heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle
gemäß Beispiel 7 zeigte, dass die Kurzschlussstromdichte
9,5 mA/cm2 betrug, die Spannung bei offener
Schaltung bei 0,57 V lag, der Füllfaktor 0,68 war und die
photoelektrische Konvertierungseffizienz 3,7% betrug.
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(Messergebnis des Vergleichsbeispiels
4)
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Die
oben beschriebene Strom-Spannungsmessung an der massiven heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle
gemäß Vergleichsbeispiel 4 zeigte, dass die Kurzschlussstromdichte 8,7
mA/cm2 betrug, die Spannung bei offener
Schaltung bei 0,50 V lag, der Füllfaktor 0,60 betrug und
die photoelektrische Konvertierungseffizienz 2,6% betrug.
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(Messergebnis des Vergleichsbeispiels
5)
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Die
oben beschriebene Strom-Spannungsmessung an der massiven heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle
gemäß Vergleichsbeispiel 5 zeigte, dass die Kurzschlussstromdichte
7,5 mA/cm2 betrug, die Spannung bei offener
Schaltung bei 0,57 V lag, der Füllfaktor 0,68 war und die
photoelektrische Konvertierungseffizienz 2,9% betrug.
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(Effektivität der Erfindung bestätigt
durch Messergebnisse)
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Ein
Vergleich des Beispiels 6 mit dem Vergleichsbeispiel 4, sowie ein
Vergleich von Beispiel 7 mit dem Vergleichsbeispiel 5 zeigen Folgendes:
In einer Solarzelle mit einer massiven Heteroverbindungsschicht,
die eine niedermolekulargewichtige Farbstoffverbindung und ein elektronenakzeptierendes
Molekül enthält, kann das Vorsehen anorganischer
Nanopartikel, die ungleichmäßig in Dickenrichtung
der massiven Heteroverbindungsschicht verteilt sind, die Kurzschlussstromdichte
erhöhen und die photoelektrische Konvertierungseffizienz
verbessern. Die Ergebnisse der oben beschriebenen Beispiele und
Vergleichsbeispiele sind in den Tabellen 1 bis 3 zusammengefasst. Tabelle 1
| | Photoelektrische Konvertierungseffizienz
(%) | Kurzschlussstromdichte
(mA/cm2) | Spannung
bei offener Schaltung (V) | Füllfaktor |
| Beispiel
1 | 3,6 | 10,5 | 0,5 | 0,68 |
| Beispiel
2 | 1,2 | 8,5 | 0,35 | 0,40 |
| Beispiel
3 | 2,6 | 8,7 | 0,5 | 0,60 |
| Beispiel
4 | 3,1 | 9,0 | 0,5 | 0,68 |
| Vergleichsbeispiel 1 | 2,0 | 6,7 | 0,5 | 0,60 |
| Vergleichsbeispiel 2 | 1,5 | 7,5 | 0,4 | 0,50 |
Tabelle 2
| | Photoelektrische Konvertierungseffizienz
(%) | Kurzschlussstromdichte
(mA/cm2) | Spannung
bei offener Schaltung (V) | Füllfaktor |
| Beispiel
5 | 4,1 | 10,6 | 0,57 | 0,68 |
| Vergleichsbeispiel 1 | 2,0 | 6,7 | 0,5 | 0,60 |
| Vergleichsbeispiel 2 | 1,5 | 7,5 | 0,4 | 0,50 |
| Vergleichsbeispiel 3 | 2,5 | 7,9 | 0,53 | 0,60 |
Tabelle 3
| | Photoelektrische Konvertierungseffizienz
(%) | Kurzschlussstromdichte
(mA/cm2) | Spannung
bei offener Schaltung (V) | Füllfaktor |
| Beispiel
6 | 3,0 | 9,2 | 0,5 | 0,65 |
| Beispiel7 | 3,7 | 9,5 | 0,57 | 0,68 |
| Vergleichsbeispiel 4 | 2,6 | 8,7 | 0,5 | 0,60 |
| Vergleichsbeispiel 5 | 2,9 | 7,5 | 0,57 | 0,68 |
-
Wie
durch das oben Stehende bestätigt, kann die vorliegende
Erfindung zu einer Verbesserung in der Effizienz einer massiven
heteroverbindungsorganischen Dünnschichtsolarzelle beitragen.
Die vorliegende Erfindung kann bei Dünnschichtsolarzellen
angewendet werden, die Eigenschaften wie leichtes Gewicht und Flexibilität
aufweisen müssen.
-
Obwohl
die Erfindung mit Bezug auf spezifische Ausführungsformen
zur kompletten und klaren Offenbarung beschrieben wurde, sind die
beigefügten Ansprüche nicht auf diese Ausführungsbeispiele
beschränkt, sondern umfassen alle Modifikationen und Alternativkonstruktionen,
die für den Fachmann unter die Lehre der Ansprüche
fallen.
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
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-
Zitierte Nicht-Patentliteratur
-
- - Christoph
J. Brabec, N. Serdar Sariciftci, und Jan C. Hummelen: Adv. Funct.
Mater. 2001, 11, S. 15 [0005]