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Gegenstand
der vorliegenden Erfindung ist ein Innenverkleidungsteil mit einem
Träger, einer sichtseitigen Dekoroberfläche und
einer zwischen dem Träger und der Dekoroberfläche
angeordneten Zwischenschicht. Der Träger weist zudem eine
in die Zwischenschicht ragende Nut zur Aufnahme eines Positionierelements
auf, und die Dekoroberfläche besteht aus einer ersten und
einer mit der ersten mittels einer Naht verbundenen zweiten Teiloberfläche.
Zudem ist ein an einer von der Sichtseite der Dekoroberfläche
abgewandten Unterseite im Bereich der Naht befestigtes, in die Nut
ragendes Positionierelement vorhanden.
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Ein
derartiges Innenverkleidungsteil ist beispielsweise aus der Druckschrift
DE 10 2004 053 133 A1 bekannt.
Mit jener Erfindung wurde die Aufgabe gelöst, einen Überzug
mit mindestens einer Naht für die Verkleidung von Kraftfahrzeuginnenräumen
zu schaffen, mit dem es möglich ist, die Naht in Bezug auf
ein Trägermaterial bei der Kaschierung und/oder Hinterschäumung
in einfacher Weise zu positionieren, wobei gleichzeitig eine Abdichtung
gegenüber der Zwischenschicht, welche oftmals eine Schaumschicht
ist, gegeben sein sollte.
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Das
in der
DE 10 2004
053 133 A1 aufgeführte Positionierelement ist
aus einem Plastik oder einem Metall gefertigt und wird direkt mit
der Dekoroberfläche verbunden. Die Verbindung wird mittels
einer Funktionsnaht hergestellt. Die Naht muss das verhältnismäßig
harte Positionierelement durchdringen, was zu einer Beschädigung
der Dekoroberfläche führen kann, wodurch viel
Ausschuss produziert wird. Jedoch ist in der
DE 10 2004 053 133 A1 auch erwähnt,
dass die Fixierung zwischen dem Positionierelement und der Dekoroberfläche
mittels verkleben vorgenommen werden kann.
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Innenverkleidungsteil
zu schaffen, bei welchem während der Herstellung weniger
Ausschuss anfällt und die Verbindung zwischen dem Positionierelement
und der Dekoroberfläche einfacher möglich und
somit kostengünstiger ist.
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Diese
Aufgabe wird durch ein Innenverkleidungsteil nach Anspruch 1 gelöst.
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Hierbei
handelt sich um ein Innenverkleidungsteil mit einem Träger,
einer sichtseitigen Dekorlage und einer zwischen dem Träger
und der Dekorlage angeordneten Zwischenschicht, wobei der Träger
eine Nut zur Aufnahme eines Positionierelements aufweist und die
Dekorlage aus einer ersten und einer mit der ersten entlang einer
Naht verbundenen zweiten Teiloberfläche besteht und ein
an einer der Sichtseite der Dekorlage abgewandten Unterseite im Bereich
der Naht befestigtes in die Nut ragendes Positionierelement aufweist,
wobei das Positionierelement eine mit der Dekorlage vernähte
Nahtfahne, ein mit der Nahtfahne fest verbundenes Kunststoffprofil und
mindestens einen in dem Kunststoffprofil gehaltenen Clip aufweist,
wobei das Kunststoffprofil in der Nut angeordnet ist und der Clip
eine an einem Boden der Nut angeordnete Öffnung des Trägers
hintergreift. Statt des Clips kann auch ein Niet, ein Pin, eine Verschraubung
oder dergleichen vorgesehen sein. Im Kontext der vorliegenden Beschreibung
wird meist ausschließlich auf den Clip Bezug genommen, die
dortigen Ausführungen gelten jedoch auch für Niete,
Pins, Verschraubungen etc., sofern nichts anderes ausgeführt
ist.
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Dieses
Innenverkleidungsteil hat den besonderen Vorteil, dass der Träger
keinen Hinterschnitt aufweisen muss und daher günstig herzustellen
ist, es reichen bloße Öffnungen zum Durchstecken
von Clipsen, Nieten, Pins, Schrauben etc.. Der Hinterschnitt wird
dann durch den Clip bzw. Nie etc., der die Öffnung im Träger
hintergreift, gewährleistet.
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Besonders
vorteilhaft ist außerdem, eine Korrektur der Nahtposition
durch eine Verschiebung des Clips innerhalb des Kunststoffprofils
möglich wird.
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Die
Erfindung ermöglicht somit die kostengünstige
Herstellung eines Positionierelements bzw. Innenverkleidungsteils,
bei dem insbesondere mehrteilige Dekorlagen (beispielsweise aus
Leder) zum einen eine exakte Positionierung des Nahtverlaufs haben,
die Zier- bzw. Funktionsnähte zwischen einzelnen Teilen der
Dekorlage zusätzlich noch der Befestigung der Nahtfahne
dienen und das Positionierelement obendrein noch der schaum- bzw.
flüssigkeitsdichten Abdichtung im Nahtbereich dient. Hierdurch
ist die Herstellung deutlich vereinfacht, so dass ein kostengünstiges
Herstellen mit weniger Ausschuss und niedrigeren Kosten möglich
wird.
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Vorteilhafte
Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung werden in den abhängigen
Ansprüchen gezeigt.
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Eine
vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass die Dekorlage aus Textilmaterial,
Kunststofffolie, Kunstleder oder Leder ist. Insbesondere bei Leder
ist vorteilhaft, dass dieses Material oft nur in begrenzten Flächengrößen
zur Verfügung gestellt wird (dies kann bei Instrumententafeln
wichtig sein) und dass es auch zu Dichtigkeitsproblemen zwischen den
einzelnen Teilen kommen kann, welche durch die Erfindung ausgeschlossen
werden können.
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Eine
vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass die Nahtfahne aus einem
Vliesmaterial, vorzugsweise einem Nadelvlies, insbesondere aus Polypropylen,
ist. Dieses Material ist leicht von einer Nähnadel zu durchstoßen,
es kommt hier nicht zu einer Zerstörung eines Kunststoffprofils
oder dergleichen, außerdem passt sich die Nahtfahne dem
Verlauf der Dekorlage besonders gut an, ist daher unsichtbar und
bietet außerdem gute Dichtigkeitseigenschaften. Selbstverständlich
kommen für die Nahtfahne auch andere Materialien, insbesondere
textile Materialien infrage.
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Eine
vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass das Kunststoffprofil
aus Polypropylen besteht. Dieses Material ist besonders kostengünstig
und industriell leicht verarbeitbar. Das Kunststoffprofil kann beispielsweise
sogar direkt nach Extrusion mit der Nahtfahne verbunden werden,
um auf diese Weise die Nahtfahne stoffschlüssig mit dem
Kunststoffprofil zu verbinden. Dies kann eine Einbindung der Nahtfahne
im Schlitz des Kunststoffprofils sein, es ist auch möglich,
die Nahtfahne auf der Oberfläche des Kunststoffprofils
anzubringen. Es ist allerdings auch möglich, dass die Nahtfahne
mit dem Kunststoffprofil verklemmt wird und/oder stoffschlüssig,
insbesondere durch Verkleben oder Umspritzen, verbunden wird.
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Eine
vorteilhafte Variante sieht vor, dass das Kunststoffprofil und der
Clip (Niet, Pin, Schraube etc.) nicht stoffschlüssig miteinander
verbunden sind. Beispielsweise ist es möglich, dass der
Clip (Niet, Pin, Schraube) lediglich formschlüssig vom
Kunststoffprofil gehalten wird, so dass dieser senkrecht zum Träger
bzw. zur Dekorlage nicht entnehmbar ist. Entlang des Verlaufs des
Kunststoffprofils kann der Clip, Niet, Pin Schraube etc. jedoch
verschieblich sein, hierdurch ist unter Umständen eine
Anpassung des Nahtverlaufs auch in einem späten Stadium
der Produktion noch möglich.
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Eine
vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass der Clip eine im Kunststoffprofil
anordenbare Basis hat und an diese sich eine im Wesentlichen zapfenförmige
Fortsetzung zum Hintergreifen der Öffnung des Trägers
anschließt. Der Clip kann somit als Einzelteil hergestellt
werden, bei einem Bruch des Clips ist kein vollständiges
Kunststoffprofil zu ersetzen sondern ein leichter Ersatz dieses
Einzelteils ist möglich. Der Clip kann insbesondere aus
Kunststoff oder Metall kostengünstig hergestellt werden.
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Eine
vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass mindestens eine Öffnung
des Trägers zur Aufnahme eines Clips, Niets, Pins Schraube
als Längsschlitz entlang der Nut des Trägers vorgesehen
ist. Hiermit ist der Clip nicht nur in dem Kunststoffprofil sondern
auch noch im Träger von der Längslage her variabel.
Vorzugsweise ist auch das Vorsehen eines einzelnen Lochs für
jeden Clip, dieses Loch kann rund oder quadratisch ausgeführt
sein, möglich, hierdurch ist eine genaue Positionierung
des Clips entlang des Längsverlaufs des Kunststoffprofils
möglich.
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Eine
weitere vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass der Clip, Niet,
Pin, Schraube etc. so gestaltet ist, dass er von der der Dekorlage
abweisenden Seite des Trägers in das Kunststoffprofil formschlüssig
einführbar ist. Hierdurch ergibt sich eine sehr leichte
Montierbarkeit und eine hohe Variabilität bei der Abfolge
der Herstellungsschritte. So ist es hiermit sogar möglich,
im Nachhinein bei einem nicht ganz optimalen Nahtverlauf Korrekturen
vorzunehmen.
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Eine
weitere vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass das Positionierelement
so ausgeführt ist, dass eine eine erste und zweite Teiloberfläche
verbindende Naht schaumdicht abgeschlossen ist durch das Positionierelement.
Hierzu ist vorzugsweise die Nahtfahne selbst schaumdicht ausgeführt,
elastische Eigenschaften der Nahtfahne sind vorteilhaft, um auch
einen Faden noch besser abzudichten, da dieser hierdurch noch enger
umschlossen werden kann.
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Die
Zwischenschicht zwischen Träger und Dekorlage kann vorzugsweise
als Schaumlage (im Werkzeug geschäumt oder Verbau einer
vorher fertigen Schaumlage) erfolgen, es sind aber auch andere Möglichkeiten
ge geben, beispielsweise kann zu Zwecken einer gewünschten
besonderen Haptik ein Abstandsgewirke etc. eingesetzt werden.
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Eine
vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass die Nut hinterschnittfrei
ausgeführt ist, wobei diese vorzugsweise als zwei an dem
Träger integral angeordnete Stege ausgeführt ist.
Diese hinterschnittfreie Anordnung ist besonders kostengünstig in
der Herstellung, da beispielsweise auf Schieber im Spritzwerkzeug
des Trägers verzichtet werden kann.
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Eine
weitere Ausführungsform sieht vor, dass die Nut so gestaltet
ist, dass die Dekorlage und/oder die Nahtfahne auf Stegen der Nut
abgestützt ist. Hierdurch wird ein definierter Abstand
im Nahtbereich der Dekorlage zum Träger hin erreicht, dies
ergibt einen optisch besonders hochwerten Eindruck des Innenverkleidungsteils.
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Es
ist außerdem vorteilhaft, dass die Naht, mit der die Nahtfahne
mit der Dekorlage vernäht ist, eine auf der Sichtseite
der Dekorlage sichtbare Funktions- oder Ziernaht ist. Hierdurch
wird sichergestellt, dass sowohl Dichtheit als auch Positionierung
und Herstellung der Funktions- und Ziernaht in einem einzigen Schritt
erfolgt und somit die Arbeitskosten niedrig bleiben.
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Weitere
vorteilhafte Weiterbildungen werden in den übrigen abhängigen
Ansprüchen erläutert.
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Die
Erfindung wird nun anhand mehrerer Figuren erläutert. Es
zeigen:
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1a bis 1c eine
erste Ausführung eines erfindungsgemäßen
Innenverkleidungsteils bzw. Positionierelements,
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2a bis 2c eine
zweite Ausführung eines erfindungsgemäßen
Innenverkleidungsteils bzw. Positionierelements,
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3 eine
Seitenansicht eines an einer Dekorlage angebrachten Positionierelements
mit vier Clipsen, und
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4 ein
Träger zur Verbindung mit der Vorrichtung nach 3.
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1a bis 1c zeigen
Details eines erfindungsgemäßen Innenverkleidungsteils 1.
Dieses zeigt eine Dekorlage 3 aus Leder, die aus zwei Teiloberflächen
aufgebaut ist. Dies sind die erste Teiloberfläche 3a sowie
die zweite Teiloberfläche 3b. Die Teiloberflächen
sind mittels einer Naht 7 miteinander vernäht.
Die Richtung der Naht verläuft in senkrecht zur Blattebene.
Parallel zu dieser verbindenden Naht sind zwei Nähte angeordnet,
die von der Sichtseite S der Dekorlage her sichtbar sind. Diese
Nähte verbinden jeweils für die erste Teiloberfläche 3a bzw.
die zweite Teiloberfläche 3b die Enden ”U”-förmig,
wobei die Schenkel des U für die jede einzelne Teiloberfläche
jeweils verbinden sind. Mit eingenäht ist hierbei eine
Nahtfahne 6a, die im vorliegenden Beispiel zwei Schenkel
aufweist. Jeder dieser Schenkel ist mit jeweils einer Teiloberfläche
verbunden, der linke Schenkel der Nahtfahne 6a ist mit
dem unteren Schenkel des ”U” der ersten Teilfläche 3a verbunden, der
rechte Schenkel der Nahtfahne 6a ist mit dem unteren Schenkel
der zweiten Teiloberfläche 3b ebenfalls durch
Vernähen verbunden.
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Die
Nahtfahne 6a ist in einem Kunststoffprofil 6b stoffschlüssig
befestigt. Das Kunststoffprofil besteht aus Polypropylen und wurde
nach seiner Extrusion mit dem Kunststoffprofil verbunden.
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Die
Nahtfahne ist in diesem Fall aus einem Nadelvlies, dieses ist leicht
mit einer Nadel zu durchstechen. Dieser textile Werkstoff ist außerdem
ausreichend temperaturstabil bei der Verbindung mit Polypropylen,
so dass hier kein Verziehen bzw. Beschädigen der Kunststofffahne
zu befürchten ist.
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Die
beiden Schenkel der Nahtfahne 6a ruhen auf Stegen, die
beidseitig einer Nut 5 (siehe 4) angebracht
sind. Diese Nut weist Öffnungen auf (siehe beispielsweise Öffnungen 5a in 4).
Diese Öffnungen werden hintergriffen durch mindestens einen Clip 6c.
Dieser Clip hat eine Basis, die in einer hinterschnittigen Nut des
Kunststoffprofils 6b gehalten ist. An diese Basis des Clips
schließt sich ein zapfenförmiger Abschnitt an,
der den Träger 5 hintergreift und somit für
den Halt des Kunststoffprofils 6b in der Nut 5 sorgt.
Damit wird auch über die mit dem Kunststoffprofil verbundene
Nahtfahne 6a und die hiermit wiederum vernähten
ersten und zweiten Teiloberflächen 3a und 3b die
Positionierung der Dekorlage 3 vorgegeben.
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Das
in 1c nochmals für sich allein dargestellte
Positionierelement 6 besteht aus der Nahtfahne 6a,
dem damit stoffschlüssig verbundenen Kunststoffprofil 6b sowie
mindestens einem Clip 6c, der in eine hinterschnittige
Nut des Kunststoffprofils eingeführt ist. Sowohl die Nahtfahne
als auch das Kunststoffprofil sind in gleich bleibendem Querschnitt
senkrecht zur Papierebene ausgeführt, der Clip 6c ist
im Wesentlichen rotationssymmetrisch bezüglich der Verbindung
zwischen Basis und Zapfen (siehe hierzu auch 3). Der
Clip sind aus Kunststoff hergestellt, ein Ersatz eines Clips, der
beispielsweise aus der Nut ausgebrochen ist, ist ohne Weiteres möglich,
da hier keine unlösbare Verbindung zu dem Kunststoffprofil besteht.
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Das
in 1a bis 1c gezeigten
Innenverkleidungsteil 1 bzw. Positionierelement 6 ist
so ausgeführt, dass die erste 3a und zweite Teiloberfläche 3b verbindende
Naht 7 schaumdicht abgeschlossen ist durch das Positionierelement 6.
Dies ist insbesondere wichtig für den Fall, in dem die
Zwischenschicht 4 aus einem im Träger aufschäumendem
Material (beispielsweise Isozyanat und Polyol) gebildet ist. Die
Schaumlage kann allerdings auch als fertig eingesetzte Schaumlage
bzw. Abstandsgewirke ausgeführt sein. Die in 1a bzw. 1b zu
sehende Abstützung der Dekorlage auf den die Nut benachbarten
Stegen sorgt dafür, dass hier ein definierter Abstand zur
Trägerunterseite gegeben ist und somit eine gleichmäßige
Dicke (angepasst auf die Dicke der Zwischenschicht 4) möglich
ist. Die Tatsache, dass die Nahtfahne bzw. die mit dieser Nahtfahne verbundene
Zier- oder Funktionsnaht, die in diesem Fall auch sichtseitig sichtbar
ist, auf der Nut abgestützt ist, hat außerdem
in Hinblick auf die Dichtigkeit nochmals Vorteile.
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1a zeigt
zusammenfassend also das Innenverkleidungsteil 1, 1b zeigt
dieselbe Anordnung, allerdings ohne einen eingebrachten Clip 6c bzw.
Niet, Pin, Schraube, etc.). 1c zeigt
ein vollständiges Positionierelement 6, das aus
Nahtfahne 6a, Kunststoffprofil 6b sowie mindestens
einem Clip 6c besteht.
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Die
Anordnung gemäß 2a bis 2c ist entsprechend
dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß 1a bis 1c aufgebaut.
Unterschiedlich ist hier jedoch, dass (siehe 2a, 2b bzw. 2c)
die Nahtfahne 6a einen größeren Abstand zwischen
linken und dem rechten Schenkel aufweist, jeder der beiden Schenkel
ist hier in einem anderen Bereich des Kunststoffprofils 6b angeordnet.
Außerdem ist die Naht 7 diejenige Naht, die neben
der Verbindung der Dekorlagen 3a und 3b auch die
Nahtfahne mit fixiert. 2a bis 2c zeigen
eine Dekorlage, die lediglich Ziernähte links und rechts
parallel zu der Naht 7 aufweist (sowohl die Naht 7 als
auch die Ziernähte 8 haben einen Verlauf senkrecht
zur Blattebene) Außerdem ist die erste Teiloberfläche 3a bzw.
die zweite Teiloberfläche 3b nicht im Berührbereich
jeweils nochmals umgebugt, so dass sich eine geringere Höhe
der Dekorlage in der Naht 7 ergibt.
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Die übrigen
Aspekte bzw. Merkmale der Ausführungsform gemäß 2a bis 2c sind
entsprechend 1a bis 1c, so
dass zur Vermeidung von Wiederholungen hierauf lediglich verwiesen
wird.
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1a–2c zeigen
jeweils Ausführungsformen von Positionierelementen, bei
denen die Nahtfahnen innerhalb des Kunststoffprofils 6b befestigt
sind. Es ist aber auch möglich, die Nahtfahne nur an der äußeren
Oberfläche des Kunststoffprofils anzubringen.
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3 zeigt
eine seitliche Ansicht eines Dekors 3, das bereits mittels
einer Naht 7 mit einer Nahtfahne 6a vernäht
ist und bei dem die Nahtfahne 6a mit dem Kunststoffprofil 6b stoffschlüssig
verbunden ist. Die hinterschnittene Nut, in der sich die Clips 6c befinden,
ist gut zu sehen (bei 3 handelt es sich um eine seitliche
Ansicht der Dekorlage aus 2a bzw. 2b,
wobei hier die Ziernaht 8 nicht dargestellt ist).
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Entlang
der hinterschnittenen Nut innerhalb des Kunststoffprofils 6b sind
die Clips 6c, wie die Pfeile andeuten, nach links und rechts
auf der Blattebene verschieblich. Hierdurch ist auch eine leichte Anpassung
des Nahtverlaufs während der Herstellung des Innenverkleidungsteils
noch möglich.
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4 zeigt
eine Draufsicht auf einen Träger 2, wobei hier
die Nut 5 mit den beiden daneben liegenden Stegen, die
die Nut einschließen, gezeigt ist. Entlang des Nutverlaufs
sind Öffnungen 5a gegeben, in die jeweils ein
Clip 6c geclippt werden kann, um hierdurch das Positionierelement 6 zu
fixieren. Es sind auch alternative Lochformen möglich,
beispielsweise quadratische Lochformen bzw. Lochformen in Form von
Längsschlitzen.
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Es
ist außerdem möglich, dass ein Clip 6c von
der der Dekorlage 3 abweisenden Seite des Trägers 2 aus
in ein Kunststoffprofil 6b (bzw. in die hinterschnittige
Nut dieses Kunststoffprofils 6b) eingeführt werden
kann. Hierdurch ist es möglich, erstmals ”von
außen” die Fixierung des Positionierelements bzw.
die Bestimmung des Verlaufs der Naht 7 zu beeinflussen.
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- 1
- Innenverkleidungsteil
- 2
- Träger
- 3
- Dekorlage
- 3a
- erste
Teiloberfläche
- 3b
- zweite
Teiloberfläche
- 4
- Zwischenschicht
- 5
- Nut
- 5a
- Öffnung
- 6
- Träger
- 6a
- Nahtfahne
- 6b
- Kunststoffprofil
- 6c
- Clip
- 7
- Naht
- 8
- Ziernaht
- S
- Sichtseite
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - DE 102004053133
A1 [0002, 0003, 0003]