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DE102008060817A1 - Innenverkleidungsteil mit Nahtpositionierung - Google Patents

Innenverkleidungsteil mit Nahtpositionierung Download PDF

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DE102008060817A1
DE102008060817A1 DE102008060817A DE102008060817A DE102008060817A1 DE 102008060817 A1 DE102008060817 A1 DE 102008060817A1 DE 102008060817 A DE102008060817 A DE 102008060817A DE 102008060817 A DE102008060817 A DE 102008060817A DE 102008060817 A1 DE102008060817 A1 DE 102008060817A1
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DE
Germany
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seam
interior trim
trim part
plastic profile
groove
Prior art date
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Pending
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DE102008060817A
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English (en)
Inventor
Karsten Frank Bradfisch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Faurecia Innenraum Systeme GmbH
Original Assignee
Faurecia Innenraum Systeme GmbH
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R13/00Elements for body-finishing, identifying, or decorating; Arrangements or adaptations for advertising purposes
    • B60R13/02Internal Trim mouldings ; Internal Ledges; Wall liners for passenger compartments; Roof liners
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
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    • B60R2013/0293Connection or positioning of adjacent panels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Interior And Exterior Ornaments, Soundproofing, And Insulation (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Innenverkleidungsteil (1) mit einem Träger (2), einer sichtseitigen Dekorlage (3) und einer zwischen dem Träger und der Dekorlage angeordneten Zwischenschicht (4), wobei der Träger (2) eine Nut (5) zur Aufnahme eines Positionierelements (6) aufweist und die Dekorlage (3) aus einer ersten (3a) und einer mit der ersten entlang einer Naht (7) verbundenen zweiten Teiloberfläche (3b) besteht und ein an einer der Sichtseite (S) der Dekorlage (3) abgewandten Unterseite im Bereich der Naht befestigtes, in die Nut ragendes Positionierelement (6) aufweist. Das Positionierelement (6) weist eine mit der Dekorlage (3) vernähte Nahtfahne (6a), ein mit der Nahtfahne (6a) fest verbundenes Kunststoffprofil (6b) und mindestens einen in dem Kunststoffprofil gehaltenen Clip (6c) auf, wobei das Kunststoffprofil in der Nut (5) angeordnet ist und der Clip eine an einem Boden der Nut angeordnete Öffnung (5a) des Trägers (2) hintergreift.

Description

  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Innenverkleidungsteil mit einem Träger, einer sichtseitigen Dekoroberfläche und einer zwischen dem Träger und der Dekoroberfläche angeordneten Zwischenschicht. Der Träger weist zudem eine in die Zwischenschicht ragende Nut zur Aufnahme eines Positionierelements auf, und die Dekoroberfläche besteht aus einer ersten und einer mit der ersten mittels einer Naht verbundenen zweiten Teiloberfläche. Zudem ist ein an einer von der Sichtseite der Dekoroberfläche abgewandten Unterseite im Bereich der Naht befestigtes, in die Nut ragendes Positionierelement vorhanden.
  • Ein derartiges Innenverkleidungsteil ist beispielsweise aus der Druckschrift DE 10 2004 053 133 A1 bekannt. Mit jener Erfindung wurde die Aufgabe gelöst, einen Überzug mit mindestens einer Naht für die Verkleidung von Kraftfahrzeuginnenräumen zu schaffen, mit dem es möglich ist, die Naht in Bezug auf ein Trägermaterial bei der Kaschierung und/oder Hinterschäumung in einfacher Weise zu positionieren, wobei gleichzeitig eine Abdichtung gegenüber der Zwischenschicht, welche oftmals eine Schaumschicht ist, gegeben sein sollte.
  • Das in der DE 10 2004 053 133 A1 aufgeführte Positionierelement ist aus einem Plastik oder einem Metall gefertigt und wird direkt mit der Dekoroberfläche verbunden. Die Verbindung wird mittels einer Funktionsnaht hergestellt. Die Naht muss das verhältnismäßig harte Positionierelement durchdringen, was zu einer Beschädigung der Dekoroberfläche führen kann, wodurch viel Ausschuss produziert wird. Jedoch ist in der DE 10 2004 053 133 A1 auch erwähnt, dass die Fixierung zwischen dem Positionierelement und der Dekoroberfläche mittels verkleben vorgenommen werden kann.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Innenverkleidungsteil zu schaffen, bei welchem während der Herstellung weniger Ausschuss anfällt und die Verbindung zwischen dem Positionierelement und der Dekoroberfläche einfacher möglich und somit kostengünstiger ist.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Innenverkleidungsteil nach Anspruch 1 gelöst.
  • Hierbei handelt sich um ein Innenverkleidungsteil mit einem Träger, einer sichtseitigen Dekorlage und einer zwischen dem Träger und der Dekorlage angeordneten Zwischenschicht, wobei der Träger eine Nut zur Aufnahme eines Positionierelements aufweist und die Dekorlage aus einer ersten und einer mit der ersten entlang einer Naht verbundenen zweiten Teiloberfläche besteht und ein an einer der Sichtseite der Dekorlage abgewandten Unterseite im Bereich der Naht befestigtes in die Nut ragendes Positionierelement aufweist, wobei das Positionierelement eine mit der Dekorlage vernähte Nahtfahne, ein mit der Nahtfahne fest verbundenes Kunststoffprofil und mindestens einen in dem Kunststoffprofil gehaltenen Clip aufweist, wobei das Kunststoffprofil in der Nut angeordnet ist und der Clip eine an einem Boden der Nut angeordnete Öffnung des Trägers hintergreift. Statt des Clips kann auch ein Niet, ein Pin, eine Verschraubung oder dergleichen vorgesehen sein. Im Kontext der vorliegenden Beschreibung wird meist ausschließlich auf den Clip Bezug genommen, die dortigen Ausführungen gelten jedoch auch für Niete, Pins, Verschraubungen etc., sofern nichts anderes ausgeführt ist.
  • Dieses Innenverkleidungsteil hat den besonderen Vorteil, dass der Träger keinen Hinterschnitt aufweisen muss und daher günstig herzustellen ist, es reichen bloße Öffnungen zum Durchstecken von Clipsen, Nieten, Pins, Schrauben etc.. Der Hinterschnitt wird dann durch den Clip bzw. Nie etc., der die Öffnung im Träger hintergreift, gewährleistet.
  • Besonders vorteilhaft ist außerdem, eine Korrektur der Nahtposition durch eine Verschiebung des Clips innerhalb des Kunststoffprofils möglich wird.
  • Die Erfindung ermöglicht somit die kostengünstige Herstellung eines Positionierelements bzw. Innenverkleidungsteils, bei dem insbesondere mehrteilige Dekorlagen (beispielsweise aus Leder) zum einen eine exakte Positionierung des Nahtverlaufs haben, die Zier- bzw. Funktionsnähte zwischen einzelnen Teilen der Dekorlage zusätzlich noch der Befestigung der Nahtfahne dienen und das Positionierelement obendrein noch der schaum- bzw. flüssigkeitsdichten Abdichtung im Nahtbereich dient. Hierdurch ist die Herstellung deutlich vereinfacht, so dass ein kostengünstiges Herstellen mit weniger Ausschuss und niedrigeren Kosten möglich wird.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung werden in den abhängigen Ansprüchen gezeigt.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass die Dekorlage aus Textilmaterial, Kunststofffolie, Kunstleder oder Leder ist. Insbesondere bei Leder ist vorteilhaft, dass dieses Material oft nur in begrenzten Flächengrößen zur Verfügung gestellt wird (dies kann bei Instrumententafeln wichtig sein) und dass es auch zu Dichtigkeitsproblemen zwischen den einzelnen Teilen kommen kann, welche durch die Erfindung ausgeschlossen werden können.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass die Nahtfahne aus einem Vliesmaterial, vorzugsweise einem Nadelvlies, insbesondere aus Polypropylen, ist. Dieses Material ist leicht von einer Nähnadel zu durchstoßen, es kommt hier nicht zu einer Zerstörung eines Kunststoffprofils oder dergleichen, außerdem passt sich die Nahtfahne dem Verlauf der Dekorlage besonders gut an, ist daher unsichtbar und bietet außerdem gute Dichtigkeitseigenschaften. Selbstverständlich kommen für die Nahtfahne auch andere Materialien, insbesondere textile Materialien infrage.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass das Kunststoffprofil aus Polypropylen besteht. Dieses Material ist besonders kostengünstig und industriell leicht verarbeitbar. Das Kunststoffprofil kann beispielsweise sogar direkt nach Extrusion mit der Nahtfahne verbunden werden, um auf diese Weise die Nahtfahne stoffschlüssig mit dem Kunststoffprofil zu verbinden. Dies kann eine Einbindung der Nahtfahne im Schlitz des Kunststoffprofils sein, es ist auch möglich, die Nahtfahne auf der Oberfläche des Kunststoffprofils anzubringen. Es ist allerdings auch möglich, dass die Nahtfahne mit dem Kunststoffprofil verklemmt wird und/oder stoffschlüssig, insbesondere durch Verkleben oder Umspritzen, verbunden wird.
  • Eine vorteilhafte Variante sieht vor, dass das Kunststoffprofil und der Clip (Niet, Pin, Schraube etc.) nicht stoffschlüssig miteinander verbunden sind. Beispielsweise ist es möglich, dass der Clip (Niet, Pin, Schraube) lediglich formschlüssig vom Kunststoffprofil gehalten wird, so dass dieser senkrecht zum Träger bzw. zur Dekorlage nicht entnehmbar ist. Entlang des Verlaufs des Kunststoffprofils kann der Clip, Niet, Pin Schraube etc. jedoch verschieblich sein, hierdurch ist unter Umständen eine Anpassung des Nahtverlaufs auch in einem späten Stadium der Produktion noch möglich.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass der Clip eine im Kunststoffprofil anordenbare Basis hat und an diese sich eine im Wesentlichen zapfenförmige Fortsetzung zum Hintergreifen der Öffnung des Trägers anschließt. Der Clip kann somit als Einzelteil hergestellt werden, bei einem Bruch des Clips ist kein vollständiges Kunststoffprofil zu ersetzen sondern ein leichter Ersatz dieses Einzelteils ist möglich. Der Clip kann insbesondere aus Kunststoff oder Metall kostengünstig hergestellt werden.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass mindestens eine Öffnung des Trägers zur Aufnahme eines Clips, Niets, Pins Schraube als Längsschlitz entlang der Nut des Trägers vorgesehen ist. Hiermit ist der Clip nicht nur in dem Kunststoffprofil sondern auch noch im Träger von der Längslage her variabel. Vorzugsweise ist auch das Vorsehen eines einzelnen Lochs für jeden Clip, dieses Loch kann rund oder quadratisch ausgeführt sein, möglich, hierdurch ist eine genaue Positionierung des Clips entlang des Längsverlaufs des Kunststoffprofils möglich.
  • Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass der Clip, Niet, Pin, Schraube etc. so gestaltet ist, dass er von der der Dekorlage abweisenden Seite des Trägers in das Kunststoffprofil formschlüssig einführbar ist. Hierdurch ergibt sich eine sehr leichte Montierbarkeit und eine hohe Variabilität bei der Abfolge der Herstellungsschritte. So ist es hiermit sogar möglich, im Nachhinein bei einem nicht ganz optimalen Nahtverlauf Korrekturen vorzunehmen.
  • Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass das Positionierelement so ausgeführt ist, dass eine eine erste und zweite Teiloberfläche verbindende Naht schaumdicht abgeschlossen ist durch das Positionierelement. Hierzu ist vorzugsweise die Nahtfahne selbst schaumdicht ausgeführt, elastische Eigenschaften der Nahtfahne sind vorteilhaft, um auch einen Faden noch besser abzudichten, da dieser hierdurch noch enger umschlossen werden kann.
  • Die Zwischenschicht zwischen Träger und Dekorlage kann vorzugsweise als Schaumlage (im Werkzeug geschäumt oder Verbau einer vorher fertigen Schaumlage) erfolgen, es sind aber auch andere Möglichkeiten ge geben, beispielsweise kann zu Zwecken einer gewünschten besonderen Haptik ein Abstandsgewirke etc. eingesetzt werden.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung sieht vor, dass die Nut hinterschnittfrei ausgeführt ist, wobei diese vorzugsweise als zwei an dem Träger integral angeordnete Stege ausgeführt ist. Diese hinterschnittfreie Anordnung ist besonders kostengünstig in der Herstellung, da beispielsweise auf Schieber im Spritzwerkzeug des Trägers verzichtet werden kann.
  • Eine weitere Ausführungsform sieht vor, dass die Nut so gestaltet ist, dass die Dekorlage und/oder die Nahtfahne auf Stegen der Nut abgestützt ist. Hierdurch wird ein definierter Abstand im Nahtbereich der Dekorlage zum Träger hin erreicht, dies ergibt einen optisch besonders hochwerten Eindruck des Innenverkleidungsteils.
  • Es ist außerdem vorteilhaft, dass die Naht, mit der die Nahtfahne mit der Dekorlage vernäht ist, eine auf der Sichtseite der Dekorlage sichtbare Funktions- oder Ziernaht ist. Hierdurch wird sichergestellt, dass sowohl Dichtheit als auch Positionierung und Herstellung der Funktions- und Ziernaht in einem einzigen Schritt erfolgt und somit die Arbeitskosten niedrig bleiben.
  • Weitere vorteilhafte Weiterbildungen werden in den übrigen abhängigen Ansprüchen erläutert.
  • Die Erfindung wird nun anhand mehrerer Figuren erläutert. Es zeigen:
  • 1a bis 1c eine erste Ausführung eines erfindungsgemäßen Innenverkleidungsteils bzw. Positionierelements,
  • 2a bis 2c eine zweite Ausführung eines erfindungsgemäßen Innenverkleidungsteils bzw. Positionierelements,
  • 3 eine Seitenansicht eines an einer Dekorlage angebrachten Positionierelements mit vier Clipsen, und
  • 4 ein Träger zur Verbindung mit der Vorrichtung nach 3.
  • 1a bis 1c zeigen Details eines erfindungsgemäßen Innenverkleidungsteils 1. Dieses zeigt eine Dekorlage 3 aus Leder, die aus zwei Teiloberflächen aufgebaut ist. Dies sind die erste Teiloberfläche 3a sowie die zweite Teiloberfläche 3b. Die Teiloberflächen sind mittels einer Naht 7 miteinander vernäht. Die Richtung der Naht verläuft in senkrecht zur Blattebene. Parallel zu dieser verbindenden Naht sind zwei Nähte angeordnet, die von der Sichtseite S der Dekorlage her sichtbar sind. Diese Nähte verbinden jeweils für die erste Teiloberfläche 3a bzw. die zweite Teiloberfläche 3b die Enden ”U”-förmig, wobei die Schenkel des U für die jede einzelne Teiloberfläche jeweils verbinden sind. Mit eingenäht ist hierbei eine Nahtfahne 6a, die im vorliegenden Beispiel zwei Schenkel aufweist. Jeder dieser Schenkel ist mit jeweils einer Teiloberfläche verbunden, der linke Schenkel der Nahtfahne 6a ist mit dem unteren Schenkel des ”U” der ersten Teilfläche 3a verbunden, der rechte Schenkel der Nahtfahne 6a ist mit dem unteren Schenkel der zweiten Teiloberfläche 3b ebenfalls durch Vernähen verbunden.
  • Die Nahtfahne 6a ist in einem Kunststoffprofil 6b stoffschlüssig befestigt. Das Kunststoffprofil besteht aus Polypropylen und wurde nach seiner Extrusion mit dem Kunststoffprofil verbunden.
  • Die Nahtfahne ist in diesem Fall aus einem Nadelvlies, dieses ist leicht mit einer Nadel zu durchstechen. Dieser textile Werkstoff ist außerdem ausreichend temperaturstabil bei der Verbindung mit Polypropylen, so dass hier kein Verziehen bzw. Beschädigen der Kunststofffahne zu befürchten ist.
  • Die beiden Schenkel der Nahtfahne 6a ruhen auf Stegen, die beidseitig einer Nut 5 (siehe 4) angebracht sind. Diese Nut weist Öffnungen auf (siehe beispielsweise Öffnungen 5a in 4). Diese Öffnungen werden hintergriffen durch mindestens einen Clip 6c. Dieser Clip hat eine Basis, die in einer hinterschnittigen Nut des Kunststoffprofils 6b gehalten ist. An diese Basis des Clips schließt sich ein zapfenförmiger Abschnitt an, der den Träger 5 hintergreift und somit für den Halt des Kunststoffprofils 6b in der Nut 5 sorgt. Damit wird auch über die mit dem Kunststoffprofil verbundene Nahtfahne 6a und die hiermit wiederum vernähten ersten und zweiten Teiloberflächen 3a und 3b die Positionierung der Dekorlage 3 vorgegeben.
  • Das in 1c nochmals für sich allein dargestellte Positionierelement 6 besteht aus der Nahtfahne 6a, dem damit stoffschlüssig verbundenen Kunststoffprofil 6b sowie mindestens einem Clip 6c, der in eine hinterschnittige Nut des Kunststoffprofils eingeführt ist. Sowohl die Nahtfahne als auch das Kunststoffprofil sind in gleich bleibendem Querschnitt senkrecht zur Papierebene ausgeführt, der Clip 6c ist im Wesentlichen rotationssymmetrisch bezüglich der Verbindung zwischen Basis und Zapfen (siehe hierzu auch 3). Der Clip sind aus Kunststoff hergestellt, ein Ersatz eines Clips, der beispielsweise aus der Nut ausgebrochen ist, ist ohne Weiteres möglich, da hier keine unlösbare Verbindung zu dem Kunststoffprofil besteht.
  • Das in 1a bis 1c gezeigten Innenverkleidungsteil 1 bzw. Positionierelement 6 ist so ausgeführt, dass die erste 3a und zweite Teiloberfläche 3b verbindende Naht 7 schaumdicht abgeschlossen ist durch das Positionierelement 6. Dies ist insbesondere wichtig für den Fall, in dem die Zwischenschicht 4 aus einem im Träger aufschäumendem Material (beispielsweise Isozyanat und Polyol) gebildet ist. Die Schaumlage kann allerdings auch als fertig eingesetzte Schaumlage bzw. Abstandsgewirke ausgeführt sein. Die in 1a bzw. 1b zu sehende Abstützung der Dekorlage auf den die Nut benachbarten Stegen sorgt dafür, dass hier ein definierter Abstand zur Trägerunterseite gegeben ist und somit eine gleichmäßige Dicke (angepasst auf die Dicke der Zwischenschicht 4) möglich ist. Die Tatsache, dass die Nahtfahne bzw. die mit dieser Nahtfahne verbundene Zier- oder Funktionsnaht, die in diesem Fall auch sichtseitig sichtbar ist, auf der Nut abgestützt ist, hat außerdem in Hinblick auf die Dichtigkeit nochmals Vorteile.
  • 1a zeigt zusammenfassend also das Innenverkleidungsteil 1, 1b zeigt dieselbe Anordnung, allerdings ohne einen eingebrachten Clip 6c bzw. Niet, Pin, Schraube, etc.). 1c zeigt ein vollständiges Positionierelement 6, das aus Nahtfahne 6a, Kunststoffprofil 6b sowie mindestens einem Clip 6c besteht.
  • Die Anordnung gemäß 2a bis 2c ist entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß 1a bis 1c aufgebaut. Unterschiedlich ist hier jedoch, dass (siehe 2a, 2b bzw. 2c) die Nahtfahne 6a einen größeren Abstand zwischen linken und dem rechten Schenkel aufweist, jeder der beiden Schenkel ist hier in einem anderen Bereich des Kunststoffprofils 6b angeordnet. Außerdem ist die Naht 7 diejenige Naht, die neben der Verbindung der Dekorlagen 3a und 3b auch die Nahtfahne mit fixiert. 2a bis 2c zeigen eine Dekorlage, die lediglich Ziernähte links und rechts parallel zu der Naht 7 aufweist (sowohl die Naht 7 als auch die Ziernähte 8 haben einen Verlauf senkrecht zur Blattebene) Außerdem ist die erste Teiloberfläche 3a bzw. die zweite Teiloberfläche 3b nicht im Berührbereich jeweils nochmals umgebugt, so dass sich eine geringere Höhe der Dekorlage in der Naht 7 ergibt.
  • Die übrigen Aspekte bzw. Merkmale der Ausführungsform gemäß 2a bis 2c sind entsprechend 1a bis 1c, so dass zur Vermeidung von Wiederholungen hierauf lediglich verwiesen wird.
  • 1a2c zeigen jeweils Ausführungsformen von Positionierelementen, bei denen die Nahtfahnen innerhalb des Kunststoffprofils 6b befestigt sind. Es ist aber auch möglich, die Nahtfahne nur an der äußeren Oberfläche des Kunststoffprofils anzubringen.
  • 3 zeigt eine seitliche Ansicht eines Dekors 3, das bereits mittels einer Naht 7 mit einer Nahtfahne 6a vernäht ist und bei dem die Nahtfahne 6a mit dem Kunststoffprofil 6b stoffschlüssig verbunden ist. Die hinterschnittene Nut, in der sich die Clips 6c befinden, ist gut zu sehen (bei 3 handelt es sich um eine seitliche Ansicht der Dekorlage aus 2a bzw. 2b, wobei hier die Ziernaht 8 nicht dargestellt ist).
  • Entlang der hinterschnittenen Nut innerhalb des Kunststoffprofils 6b sind die Clips 6c, wie die Pfeile andeuten, nach links und rechts auf der Blattebene verschieblich. Hierdurch ist auch eine leichte Anpassung des Nahtverlaufs während der Herstellung des Innenverkleidungsteils noch möglich.
  • 4 zeigt eine Draufsicht auf einen Träger 2, wobei hier die Nut 5 mit den beiden daneben liegenden Stegen, die die Nut einschließen, gezeigt ist. Entlang des Nutverlaufs sind Öffnungen 5a gegeben, in die jeweils ein Clip 6c geclippt werden kann, um hierdurch das Positionierelement 6 zu fixieren. Es sind auch alternative Lochformen möglich, beispielsweise quadratische Lochformen bzw. Lochformen in Form von Längsschlitzen.
  • Es ist außerdem möglich, dass ein Clip 6c von der der Dekorlage 3 abweisenden Seite des Trägers 2 aus in ein Kunststoffprofil 6b (bzw. in die hinterschnittige Nut dieses Kunststoffprofils 6b) eingeführt werden kann. Hierdurch ist es möglich, erstmals ”von außen” die Fixierung des Positionierelements bzw. die Bestimmung des Verlaufs der Naht 7 zu beeinflussen.
  • 1
    Innenverkleidungsteil
    2
    Träger
    3
    Dekorlage
    3a
    erste Teiloberfläche
    3b
    zweite Teiloberfläche
    4
    Zwischenschicht
    5
    Nut
    5a
    Öffnung
    6
    Träger
    6a
    Nahtfahne
    6b
    Kunststoffprofil
    6c
    Clip
    7
    Naht
    8
    Ziernaht
    S
    Sichtseite
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102004053133 A1 [0002, 0003, 0003]

Claims (17)

  1. Innenverkleidungsteil (1) mit einem Träger (2), einer sichtseitigen Dekorlage (3) und einer zwischen dem Träger und der Dekorlage angeordneten Zwischenschicht (4), wobei der Träger (2) eine Nut (5) zur Aufnahme eines Positionierelements (6) aufweist und die Dekorlage (3) aus einer ersten (3a) und einer mit der ersten entlang einer Naht (7) verbundenen zweiten Teiloberfläche (3b) besteht und ein an einer der Sichtseite (S) der Dekorlage (3) abgewandten Unterseite im Bereich der Naht befestigtes, in die Nut ragendes Positionierelement (6) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Positionierelement (6) eine mit der Dekorlage (3) vernähte Nahtfahne (6a), ein mit der Nahtfahne (6a) fest verbundenes Kunststoffprofil (6b) und mindestens einen in dem Kunststoffprofil gehaltenen Clip, Niet, Pin oder Verschraubung (6c) aufweist, wobei das Kunststoffprofil in der Nut (5) angeordnet ist und der Clip bzw. Niet, Pin oder die Verschraubung eine an einem Boden der Nut angeordnete Öffnung (5a) des Trägers (2) hintergreift.
  2. Innenverkleidungsteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dekorlage (3) aus Textilmaterial, Kunststofffolie, Kunstleder oder Leder ist.
  3. Innenverkleidungsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Nahtfahne (6a) aus einem Vliesmaterial, vorzugsweise einem Nadelvlies, besonders vorzugsweise aus einem Nadelvlies aus Polypropylen ist.
  4. Innenverkleidungsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kunststoffprofil (6b) aus Polypropylen und/oder Kautschuk besteht.
  5. Innenverkleidungsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kunststoffprofil (6b) extrudiert und danach mit der Nahtfahne (6a) verbunden wird.
  6. Innenverkleidungsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Nahtfahne (6a) mit dem Kunststoffprofil (6b) verklemmt und/oder stoffschlüssig, insbesondere durch Verkleben oder Umspritzen, verbunden ist.
  7. Innenverkleidungsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kunststoffprofil (6b) und der Clip, Niet, Pin oder die Verschraubung (6c) so gestaltet sind, dass der Clip, Niet, Pin oder die Verschraubung formschlüssig vom Kunststoffprofil gehalten ist und entlang des Kunststoffprofils verschieblich ist.
  8. Innenverkleidungsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Clip (6c) eine im Kunststoffprofil (6b) anordenbare Basis hat und an diese sich eine im Wesentlichen zapfenförmige Fortsetzung zum Hintergreifen der Öffnung (5a) des Trägers (5) anschließt.
  9. Innenverkleidungsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Clip (6c) aus Kunststoff oder Metall ist.
  10. Innenverkleidungsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Öffnung (5a) zur Aufnahme des Clips, der Niet, der Pins oder der Verschraubung als Längsschlitz entlang der Nut (5) des Trägers (2) oder als einzelnes, vorzugsweise rundes oder quadratisches Loch ausgeführt ist.
  11. Innenverkleidungsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Clip, Niet, Pin oder die Verschraubung (6c) so gestaltet ist, dass er von der der Dekorlage (3) abweisenden Seite des Trägers (2) in das Kunststoffprofil (6b) formschlüssig einführbar ist.
  12. Innenverkleidungsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Positionierelement (6) so ausgeführt ist, dass eine eine erste (3a) und zweite Teiloberfläche (3b) verbindende Naht (7) schaumdicht abgeschlossen ist durch das Positionierelement (6).
  13. Innenverkleidungsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenschicht (4) als Schaumlage oder Abstandsgewirke ausgeführt ist.
  14. Innenverkleidungsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (5) hinterschnittfrei ausgeführt ist, wobei diese vorzugsweise als zwei an dem Träger integral angeordnete Stege ausgeführt ist.
  15. Innenverkleidungsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (5) so gestaltet ist, dass die Dekorlage (3) und/oder die Nahtfahne (6a) auf Stegen der Nut (5) abgestützt ist.
  16. Innenverkleidungsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Naht, mit der die Nahtfahne (6a) mit der Dekorlage (3) vernäht ist, eine auf der Sichtseite (S) der Dekorlage (3) sichtbare Funktions- oder Ziernaht ist.
  17. Positionierelement zur Verwendung in einem Innenverkleidungsteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dieses eine mit der Dekorlage (3) vernähbare Nahtfahne (6a), ein mit der Nahfahne fest verbundenes Kunststoffprofil (6b) und mindestens einen in dem Kunststoffprofil anordenbaren Clip, Niet, Pin oder Verschraubung (6c) aufweist.
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