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Die
Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung für mindestens
ein eine Lochung aufweisendes Kalenderblatt und/oder Kunstblatt,
wobei die Haltevorrichtung mindestens eine Halteplatte, mindestens
einen Haltevorsprung zum Aufhängen des Kalenderblattes
und/oder des Kunstblattes und mindestens eine Abdeckleiste aufweist,
wobei der Haltevorsprung von einer Vorderseite der Halteplatte vorsteht und
so angeordnet und/oder anordenbar ist, dass das Kalenderblatt und/oder
das Kunstblatt an der Lochung auf den Haltevorsprung aufhängbar
ist, wobei die Abdeckleiste über den Haltevorsprung überdeckend
anordenbar und/oder angeordnet ist.
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Aus
der
DE 295 04 947
U1 ist eine Haltevorrichtung für einen Kalender
mit einer Halteplatte für lose Kalenderblätter
bekannt. Die Kalenderblätter sind mit einer Lochung versehen.
An der Halteplatte sind Haltevorsprünge angeordnet, wobei
die Lochung mit den Haltevorsprüngen zusammenwirkt. Die
Haltevorsprünge sind als Rändelschrauben oder als
Haltewinkel ausgebildet, die über die Vorderseite der Halteplatte
vorstehen.
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Ferner
ist bekannt, auf einer Halteplatte insbesondere für Kalender
Magnete anzuordnen:
Aus der
DE 20 2004 016 108 U1 ist bspw. bekannt, einen
Kalender mit dauermagnetischen Eigenschaften auszustatten.
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Aus
der
DE 860 200 ist ein
Kalender mit einer Halteplatte aus einem ferromagnetischen Material
bekannt, so dass ein als Magnet ausgebildetes Merkzeichen zur Markierung
eines bestimmten Kalendertages auf der Haltplatte anhaften kann.
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Aus
der
EP 0780193 A1 ist
ein Flipchart mit einer ferromagnetischen Halteplatte und einem
Haftmagneten zum Befestigen von Papieren, Folien, Blättern
oder anderen magnetisch durchlässigen Gegenständen
bekannt.
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Aus
der
DE 20 2006
008 261 U1 ist eine Haltevorrichtung mit einer Halteplatte
bekannt, wobei zur Befestigung der Halteplatte auf der Rückseite
Saugnäpfe vorgesehen sind. Auf der Vorderseite der Halteplatte
können Kalenderblätter mit einem Magneten angeklemmt
werden.
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Ferner
sind Haltevorrichtungen für Flipchartblöcke bekannt:
Aus
der
DE 44 11 520 C1 ist
eine Haltevorrichtung für Flipchartblöcke bekannt,
wobei ein Montageprofil die Halteplatte bildet und zwei Stifte entsprechende
Haltevorsprünge zum Halten von einem vorgelochten Flipchartblock
bilden. Eine Abdeckleiste wird dabei mittels einer unter Spannung
stehenden Rückstellfeder gegen die Haltevorsprünge – hier
gegen die Stifte – gespannt. Die Abdeckleiste wird somit über
eine Federspannung gegen die Haltevorsprünge geklemmt.
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Aus
der
DE 20 2007
010 222 U1 ist eine gattungsgemäße Haltevorrichtung
zum Befestigen von Flipchartblöcken bekannt. Die Haltevorrichtung
weist eine Halteplatte und eine Abdeckleiste auf. An der Halteplatte
sind dabei stiftförmige Haltevorsprünge angeordnet.
Die Abdeckleiste wird dabei durch Haftreibungskräfte auf
den stiftförmigen Haltevorsprüngen fixiert.
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Die
im Stand der Technik bekannten Haltevorrichtungen sind noch nicht
optimal ausgebildet. Die für die Flipchartblöcke
bekannte Anordnung der Abdeckleiste durch Haftreibung oder durch
eine federbelastete Klemmwirkung sind unpraktisch zu handhaben,
weisen keine elegante Gestalt auf und sind aufwendig zusammenzubauen.
Nachteilig ist ferner, dass bei den bekannten Haltevorrichtungen relativ
viele Einzelteile gebraucht werden, damit die jeweilige Haltevorrichtung
funktionsfähig ist.
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Der
Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Haltevorrichtung
derart auszugestalten und weiterzubilden, so dass eine unkomfortable Handhabung,
ein aufwendiger Aufbau, und ein unelegantes Design vermieden sind.
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Die
zuvor aufgezeigte Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die
Abdeckleiste und/oder der Haltevorsprung derart ausgestaltet ist,
dass die Abdeckleiste und der Haltevorsprung durch eine Magnetkraft
lösbar miteinander verbunden oder verbindbar sind. Dies
hat den Vorteil, dass die Abdeckleiste besonders einfach handhabbar
ist. Die Abdeckleiste lässt sich magnetisch anhaftend auf
dem Haltevorsprung anordnen. Insbesondere kann die Abdeckleiste
mehrere Dauermagnete für mehrere vorgesehene Haltevorsprünge
aufweisen. Die Haltevorsprünge weisen vzw. ein magnetisches,
insbesondere weichmagnetisches und/oder ferromagnetisches Material
auf. Bspw. sind die Haltevorsprünge aus Eisen hergestellt,
wodurch die Dauermagnete der Abdeckleiste magnetisch an den Haltevorsprüngen
anhaften können. Das Design der Haltevorrichtung ist ebenfalls verbessert,
da die Abdeckleiste die Haltevorsprünge nun vzw. vollständig überdecken
kann, wobei dieser Verbindungsmechanismus – die Magnetkraft – für den
Betrachter einer Haltevorrichtung mit einem entsprechend vorgelochten
Kalenderblatt bzw. einem vorgelochten Kunstblatt nicht erkennbar
ist. Die einzelnen Kalenderblätter und/oder Kunstblätter
können somit sehr einfach in ihrer Reihenfolge getauscht werden,
ohne dass die Haltevorrichtung von der Wand genommen werden muss.
Die oben genannten Nachteile sind daher vermieden und entsprechende Vorteile
erzielt.
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Es
gibt nun eine Vielzahl von Möglichkeiten, die erfindungsgemäße
Haltevorrichtung in vorteilhafter Art und Weise auszugestalten und
weiterzubilden. Hierfür darf zunächst auf die
dem Patentanspruch 1 nachgeordneten Patentansprüche verwiesen
werden. Im folgenden wird nun eine bevorzugte Ausgestaltung der
Erfindung anhand der Zeichnung und der dazugehörigen Beschreibung
näher erläutert. In der Zeichnung zeigt:
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1 in
einer schematischen Vorderansicht eine Haltevorrichtung für
ein oder mehrere Kalenderblätter und/oder Kunstblätter,
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2 in
einer schematischen Seitenansicht die Haltevorrichtung aus 1,
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3 in
einer schematischen Draufsicht die Haltevorrichtung aus 1 und 2,
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4 in
einer schematischen Detaildarstellung eine Wandleiste der Haltevorrichtung
aus den 1 bis 3 in Vorderansicht,
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5 in
einer schematischen Draufsicht die Wandleiste aus 4,
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6 in
einer schematischen Seitenansicht die Wandleiste aus 4 und 5,
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7 in
einer schematischen Vorderansicht eine Abdeckleiste der Haltevorrichtung
aus den 1 bis 3,
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8 in
einer schematischen Draufsicht die Abdeckleiste aus 7,
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9 in
einer schematischen Seitenansicht die Abdeckleise aus den 7 und 8,
und
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10 in
einer schematischen Draufsicht einen Blatthalter der Haltevorrichtung
aus den 1 bis 3.
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In
den 1 bis 3 ist eine Haltevorrichtung 1 in
ihrer Gesamtheit von vorne, von der Seite und von oben gut zu erkennen,
die insbesondere an einer Wand befestigbar ist.
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Die
Haltevorrichtung 1 dient zum Halten von mindestens einem
Kalenderblatt und/oder einem Kunstblatt, insbesondere von mehreren,
hier nicht im einzelnen dargestellten Kalenderblättern
und/oder Kunstblättern.
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Hierbei
ist unter dem Begriff ”Kalenderblatt” die grafische
Darstellung von Kalendermonaten und/oder jeweiligen Monatsdaten,
Wochendaten und/oder Tagesdaten gemeint, wobei unter dem Begriff ”Kunstblatt” insbesondere
künstlerische und/oder fotografische Darstellungen bzw.
Fotografien gemeint sind. Hierbei können die ”Kalenderblätter” auch
teilweise als ”Kunstblätter” ausgestaltet sein,
d. h. die entsprechenden Kalendermonate und/oder Kalenderdaten (Wochentage
des jeweiligen Monats etc.) einschließlich einer vzw. fotografischen Darstellung,
bspw. einer Landschaftsaufnahme oder einer anderen künstlerische
Darstellung aufweisen. Es sind daher auch ”Kunstblätter” denkbar,
die keine kalenderische Darstellungsweise aufweisen, sondern lediglich
entsprechende Bildmotive und/oder Kunstmotive aufweisen. Dies ist
abhängig vom jeweiligen Anwendungsfall.
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Die
nicht dargestellten Kalenderblätter und/oder Kunstblätter
weisen eine Lochung auf. Die Kalenderblätter und/oder Kunstblätter
können dabei entweder lose hintereinander an der Haltevorrichtung 1 hängen
oder zu einem ”Block” zusammengefasst sein, wobei
von dem Kalenderblock/Kunstblattblock die jeweiligen Blätter
vzw. einzeln abtrennbar sind.
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Mit
der Haltevorrichtung 1 werden daher Kalenderblätter
und/oder Kunstblätter gehalten. Die Kalenderblätter
und/oder Kunstblätter können dabei insbesondere
an der Haltevorrichtung 1 aufgehängt werden.
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Die
Haltevorrichtung 1 weist nun zunächst eine Halteplatte 2 auf.
Die Halteplatte 2 kann dabei als Rückwand für
die nicht dargestellten Kalenderblätter und/oder Kunstblätter
dienen. Die Halteplatte 2 hat vzw. eine im wesentlichen
rechteckige Form. Die Halteplatte 2 kann im wesentlichen
ein Kalenderformat aufweisen. Die Halteplatte 2 kann bspw.
eine Höhe von etwa 60 cm und eine Breite von etwa 80 cm aufweisen.
Die nicht näher bezeichneten Ecken der Halteplatte 2 können
dabei spitz oder alternativ abgerundet geformt sein.
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Die
Halteplatte 2 ist hier im Querformat angeordnet. In alternativer
Ausgestaltung kann die Halteplatte 2 ein Hochformat aufweisen.
Die Halteplatte 2 ist in bevorzugter Ausgestaltung aus
einem Kunststoff, insbesondere einem synthetischen Kunststoff, insbesondere
einem thermoplastischen Kunststoff gefertigt. Bspw. kann die Halteplatte 2 im
wesentlichen aus Polymethylmethacrylat (PMMA) bestehen, was unter
dem Handelsnamen Plexiglas oder Acrylglas im Handel erhältlich
ist. Alternativ kann die Halteplatte 2 aus Glas oder aus
einem Naturmaterial, bspw. einem Holzmaterial gefertigt sein.
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Die
Haltevorrichtung 1 weist ferner mehrere Haltevorsprünge 3 zum
Aufhängen der Kalenderblätter und/oder Kunstblätter
auf (vgl. 2 und 3). Die
Haltevorrichtung 1 weist ferner mindestens eine Abdeckleiste 4 auf.
In 1 sind die Haltevorsprünge 3 zwar
durch die Abdeckleiste 4 verdeckt, jedoch durch gestrichelte
Linien angedeutet. Vzw. sind mehrere Haltevorsprünge 3 vorgesehen.
Die Haltevorsprünge 3 sind vzw. in einem nicht
näher bezeichneten Kopfbereich der Halteplatte 2 angeordnet.
Die Abdeckleiste 4 überdeckt vzw. wenigstens einen
der Haltevorsprünge 3. Insbesondere kann die Abdeckleiste 4 mehrere
der Haltevorsprünge 3 überdecken. Vzw.
kann die Abdeckleiste 4 alle Haltevorsprünge 3 überdecken.
Vzw. ist nur eine einzelne Abdeckleiste 4 vorgesehen. Es
können jedoch auch mehrere Abdeckleisten vorgesehen sein,
wobei die Abdeckleisten jeweils nur einen der jeweiligen Haltevorsprünge überdecken
können.
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Die
Haltevorsprünge 3 sind vzw. im wesentlichen in
einer gleichen Höhe, insbesondere fluchtend zueinander
angeordnet. Die Haltevorsprünge 3 sind vzw. stiftförmig
ausgebildet. Hier sind die Haltevorsprünge 3 als
nicht näher bezeichnete Stifte ausgebildet. Die Haltevorsprünge 3 können
als separate Teile ausgebildet sein, die insbesondere an der Halteplatte 2 befestigt
sind. Alternativ können die Haltevorsprünge 3 integrale
Bestandteile der Haltplatte 2 sein. Die Halteplatte 2 und
die Haltevorsprünge 3 bilden dann eine Baueinheit.
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Die
Haltevorsprünge 3 können in alternativer Ausgestaltung
(nicht dargestellt) zusätzlich an den Seiten und/oder im
Fußbereich der Halteplatte 2 angeordnet sein und
vzw. mit einer zusätzlichen Abdeckleiste oder mehreren
Abdeckleisten (nicht dargestellt) überdeckt sein.
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Die
Haltevorsprünge 3 stehen von einer Vorderseite 5 der
Halteplatte 2 hervor. Der Haltevorsprung 3 ist
bzw. die Haltevorsprünge 3 sind dabei so angeordnet
und/oder anordenbar, dass die jeweiligen Kalenderblätter
und/oder Kunstblätter mit ihrer Lochung auf den Haltevorsprüngen 3 aufhängbar
sind. In alternativer Ausgestaltung können die Haltevorsprünge 3 auch
in einer oder mehreren Führungen verschiebbar ausgebildet
sein. Die Halteplatte 2 weist dann eine Führung
(nicht dargestellt) für die Haltevorsprünge 3 auf.
Die Position der Hal tevorsprünge 3 kann dann individuell
für verschiedene Lochungen der Kalenderblätter
und/oder Kunstblätter eingestellt werden.
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Die
Abdeckleiste 4 bzw. die Abdeckleisten (nicht dargestellt)
sind vzw. überdeckend über den Haltevorsprüngen 3 anordenbar
oder angeordnet. Die Abdeckleiste 4 kann einen Aufdruck
(nicht dargestellt) aufweisen. Bspw. kann ein Firmenlogo auf der Abdeckleiste 4 abgebildet
sein.
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Die
eingangs beschriebenen Nachteile sind nun dadurch vermieden, dass
die Abdeckleiste 4 und/oder der Haltevorsprung 3 derart
ausgestaltet ist, dass die Abdeckleiste 4 und der Haltevorsprung 3 durch
eine Magnetkraft lösbar miteinander verbunden oder verbindbar
sind. Dies hat den Vorteil, dass die einzelnen Kalenderblätter
und/oder Kunstblätter so einfach in ihrer Reihenfolge getauscht
werden können oder von der Haltevorrichtung 1 abgenommen
werden können, ohne dass die Haltevorrichtung 1 von
der Wand genommen werden muss.
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Insbesondere
können die Haltevorsprünge 3 aus einem
weichmagnetischen, insbesondere ferromagnetischen Material hergestellt
sein bzw. dieses aufweisen. Die Abdeckleiste 4 kann Magnetelemente bspw.
Dauermagneten aufweisen, so dass die Abdeckleiste 4 durch
die vermittelte Magnetkraft auf den Haltevorsprüngen 3 gehalten
werden kann. In alternativer Ausgestaltung können die Haltvorsprünge 3 Magnetelemente
aufweisen bzw. aus einem magnetischen Material bestehen. Die Abdeckleiste 4 kann dann
ein ferromagnetisches Material oder wiederum Magnete aufweisen.
Die lösbare, magnetische Verbindung der Abdeckleiste 4 auf
den Haltvorsprüngen 3 hat den Vorteil, dass diese
Verbindung einfach handhabbar ist, keine aufwendige Mechanik vorgesehen
sein muss und sich dadurch eine schlichte, formschöne,
elegante Konstruktion der Haltevorrichtung 1, insbesondere
im Bereich der Abdeckleiste 4 realisieren lässt.
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Die
Abdeckleiste 4 erstreckt sich vzw. entlang einer Oberkante
der Haltevorrichtung 1 und schließt mit den beiden
Seiten der Halteplatte 2 im wesentlichen bündig
ab. Die Abdeckleiste 4 erstreckt sich vzw. beabstandet
und insbe sondere im wesentlichen parallel zur Vorderseite 5 der
Halteplatte 2.
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Die
Abdeckleiste 4 weist daher vzw. mindestens einen Dauermagneten 6 auf
(vgl. 2 und 3). Die Abdeckleiste 4 weist
dabei einen Abdeckleistengrundkörper 7 und vzw.
eine den Haltevorsprüngen 3 entsprechende Anzahl
von Dauermagneten 6 auf. Hier sind daher entsprechend der
vier Haltevorsprünge 3 auch vier Dauermagneten 6 in
einem passenden Abstand angeordnet. Der Abdeckleistengrundkörper 7 weist
mindestens eine Aufnahme 8 (vgl. 7, 8, 9)
auf, wobei in der Aufnahme 8 jeweils vzw. ein Dauermagnet 6 befestigt
ist. Die Dauermagneten 6 können bspw. in den Aufnahmen 8 mit
einem Klebstoff (nicht dargestellt) befestigt sein.
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Die
Aufnahme 8 weist vzw. im wesentlichen eine zylindrische
Form auf. Vzw. weist die Aufnahme 8 eine gestufte Form,
insbesondere eine abgestufte zylindrische Form auf. In die unterste
Stufe (nicht näher bezeichnet) der Aufnahme 8 ist
dabei jeweils ein Dauermagnet 6 bzw. ein magnetisches Element
angeordnet. In die andere Stufe der Aufnahme 8, die vzw.
einen größeren Querschnitt als die untere Stufe der
Aufnahme 8 aufweist, kann jeweils einer der Haltevorsprünge 3 eingreifen.
Hier greift jeweils der zugeordnete stiftförmige Haltevorsprung 3 in
die entsprechende Aufnahme 8 ein. Die Haltevorsprünge 3 können
formschlüssig in die Aufnahme 8 eingreifen bzw.
sind passend zur Aufnahme 8 gestaltet. Die Aufnahme 8 ist
im wesentlichen durch eine gestufte Bohrung gebildet.
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Der
Abdeckleistengrundkörper 7 ist vzw. aus einem
Kunststoff nicht magnetischen Material, einem Naturmaterial, bspw.
Holz oder dgl. gefertigt. In bevorzugter Ausgestaltung besteht der
Abdeckleistengrundkörper 7 aus PMMA bzw. Acrylglas/Plexiglas. Im
montierten Zustand erstreckt sich die Abdeckleiste 4 quer über
den Kopfbereich der Halteplatte 2, vzw. im wesentlichen
von einer Seite bis zur anderen Seite der Halteplatte 2.
Die Abdeckleiste 4 ist hier im wesentlichen mit einer Oberkante
der Halteplatte 2 fluchtend angeordnet.
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Vzw.
ist mindestens ein Element für eine Wandbefestigung 9 an
der Rückseite der Haltevorrichtung 1 vorgesehen.
Vzw. ist an der Rückseite 10 der Halteplat te 2 eine
Wandleiste 11 befestigt. Die Wandleiste 11 kann
aus Plexiglas bzw. PMMA bestehen. Die Wandleiste 11 weist
vzw. mindestens eine Aussparung 12, hier vzw. zwei Aussparungen 12 für die
Realisierung der Befestigung an der Wand auf. Die jeweilige Aussparung 12 dient
dabei zum Eingriff von einem an einer Wand befestigten Haken, einem Schraubenkopf,
einem Nagelkopf oder dgl.. Als weiteres Element für eine
Wandbefestigung 9 können in alternativer Ausgestaltung
Hülsen, Laschen, Schlaufen, Bügel und/oder dgl.
vorgesehen sein.
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Die
Wandleiste 11 erstreckt sich vzw. im Kopfbereich der Halteplatte 2.
Vzw. erstreckt sich die Wandleiste 11 im wesentlichen entlang
der nicht näher bezeichneten Oberkante der Halteplatte 2.
Die Wandleiste 11 erstreckt sich hier von einer Seite der Halteplatte 2 bis
zur anderen Seite der Halteplatte 2.
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Die
Halteplatte 2 weist mehrere Öffnungen 13 auf,
wobei in den Öffnungen 13 die Haltevorsprünge 3 befestigt
und/oder angeordnet sind. Die Haltevorsprünge 3 sind
in die Öffnungen 13 eingeklebt. Die Stifte bzw.
Haltevorsprünge 3 erstrecken sich von der Vorderseite 5 bis
zur Rückseite 10 der Halteplatte 2. Die
Haltevorsprünge 3 schließen dabei bündig
mit der Rückseite 10 der Halteplatte 2 ab.
Die Wandleiste 11 überdeckt vzw. die Öffnungen 13 mit
den darin angeordneten Haltevorsprüngen 3 (an
der Rückseite 10 der Halteplatte 2).
Denkbar ist auch, dass die Haltevorsprünge 3 als
integraler Bestandteil der Wandleiste 11 ausgebildet oder
hier angeordnet sind.
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Die
Haltevorrichtung 1 weist mindestens einen Blatthalter 14,
hier vzw. zwei Blatthalter 14 auf. Die Blatthalter 14 verhindern
ein „Wellen” der Kalenderblätter und/oder
der Kunstblätter. Hier sind daher zwei Blatthalter 14 vorgesehen.
Die Blatthalter 14 sind an den aufragenden Seiten der Halteplatte 2 angeordnet.
Die Blatthalter 14 sind vzw. unterhalb der Haltevorsprünge 3 an
den Seiten der Halteplatte 2 angeordnet. Die Blatthalter 14 sind
in der unteren Hälfte der Seiten angeordnet, insbesondere
im unteren Drittel der Halteplatte 2 angeordnet. Die Blatthalter 14 weisen
hier im wesentlichen einen U-förmigen Querschnitt auf,
wie es insbesondere aus 10 ersichtlich
ist. Die Blatthalter 14 weisen insbesondere einen Blatthalteschenkel 15 auf.
Der Blatthalteschen kel 15 erstreckt sich beabstandet zur
Vorderseite 5 der Halteplatte 2. Dadurch sind
die Kalenderblätter und/oder die Kunstblätter
zwischen der Vorderseite 5 der Halteplatte 2 und
dem Blatthalteschenkel 15 gehalten.
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Der
Blatthalter 14 weist ferner einen Befestigungsschenkel 16 auf,
wobei der Befestigungsschenkel 16 vzw. an der Rückseite 10 der
Halteplatte 2 angeordnet, insbesondere befestigt ist. Die
U-förmigen Blatthalter 14 umgreifen hierbei die
Halteplatte 2 seitlich. Die Befestigungsschenkel 16 weisen
vzw. im wesentlichen die gleiche Dicke bzw. Tiefe wie die Wandleiste 11 auf,
so dass die Befestigungsschenkel 16 als Abstandhalter zur
nicht dargestellten Wand dienen, an der die Haltevorrichtung 1 aufgehängt oder
aufgestellt ist. Die Blatthalter 14 fixieren daher vzw.
auch den Abstand zur Wand.
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Die
Haltevorrichtung 1, insbesondere die Halteplatte 2 und/oder
die Abdeckleiste 4 können insbesondere aus einem
schwarzen oder klaren Material gefertigt sein. Insbesondere können
die Halteplatte 2 und der Abdeckleistengrundkörper 7 aus
einem klaren oder schwarzen Acrylglas bzw. Plexiglas bestehen, um
eine exklusive Wirkung zu erzielen.
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- 1
- Haltevorrichtung
- 2
- Halteplatte
- 3
- Haltevorsprünge
- 4
- Abdeckleiste
- 5
- Vorderseite
- 6
- Dauermagnet
- 7
- Abdeckleistengrundkörper
- 8
- Aufnahme
- 9
- Element
für Wandbefestigung
- 10
- Rückseite
- 11
- Wandleiste
- 12
- Aussparung
- 13
- Öffnung
- 14
- Blatthalter
- 15
- Blatthalteschenkel
- 16
- Befestigungsschenkel
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
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Zitierte Patentliteratur
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- - DE 29504947
U1 [0002]
- - DE 202004016108 U1 [0003]
- - DE 860200 [0004]
- - EP 0780193 A1 [0005]
- - DE 202006008261 U1 [0006]
- - DE 4411520 C1 [0007]
- - DE 202007010222 U1 [0008]