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DE102008053592A1 - Motor mit einer Kettenführung - Google Patents

Motor mit einer Kettenführung Download PDF

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DE102008053592A1
DE102008053592A1 DE102008053592A DE102008053592A DE102008053592A1 DE 102008053592 A1 DE102008053592 A1 DE 102008053592A1 DE 102008053592 A DE102008053592 A DE 102008053592A DE 102008053592 A DE102008053592 A DE 102008053592A DE 102008053592 A1 DE102008053592 A1 DE 102008053592A1
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tension
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DE102008053592A
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English (en)
Inventor
Masanori Yokoyama
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Tsubakimoto Chain Co
Original Assignee
Tsubakimoto Chain Co
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Publication date
Application filed by Tsubakimoto Chain Co filed Critical Tsubakimoto Chain Co
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Motor mit einem Motorblock (E) und einem Kettengetriebe, aufweisend eine Kette (CH), eine Kettenführung (100; 200; 300) und eine Montageachse, die am Motorblock (E) angebracht ist, wobei die Kettenführung (100; 200; 300) einen langgestreckten Führungskörper (110; 210; 310) mit einander gegenüberliegenden und voneinander in Richtung der Längserstreckung des Führungskörpers (110; 210; 310) beabstandeten erstem Ende und zweitem Ende und eine Gleitkontaktfläche, die in Gleitkontakt mit der Kette (CH) steht, aufweist, das erste Ende der Kettenführung (100; 200; 300) schwenkbar von der Montageachse unterstützt ist, ein Endunterstützungsbereich (111; 211; 311) des Führungskörpers (110; 210; 310) am zweiten Ende des Führungskörpers (110; 210; 310) in Anlage an den Motorblock (E) ist, und mindestens ein Zwischenunterstützungsbereich des Führungskörpers (110; 210; 310) in einem Zwischenbereich zwischen dem ersten Ende und dem zweiten Ende angeordnet ist, der beabstandet vom Motorblock (E) ist, wenn die Spannung in der Kette (CH) eine vorgegebene Spannung unterschreitet, und in Anlage an den Motorblock (E) ist, wenn die Spannung in der Kette (CH) die vorgegebene Spannung erreicht oder überschreitet.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Motor mit einer Kettenführung für ein Getriebe, insbesondere ein Kettengetriebe, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Eine derartige Führung wird bei einem Motor verwendet, um den Umlaufweg einer Getriebekette zu begrenzen, welche Energie von einem Antriebskettenrad an ein oder mehrere Abtriebskettenräder beim Taktsteuerantrieb eines Fahrzeugmotors überträgt.
  • Im Allgemeinen ist ein Motor mit einem Taktsteuergetriebe ausgestattet, welches Energie über eine Kette überträgt, die in Eingriff mit einem Antriebskettenrad an einer Motorkurbelwelle und einem oder mehreren Abtriebskettenrädern an den die Ventile betätigenden Nockenwellen ist. Bei einem bekannten Taktsteuergetriebe, wie es in 7 dargestellt ist, weist ein schwenkbarer Spannhebel GA einen Gleitschuh auf, der in Gleitkontakt mit einem Bereich der Kette CH ist, welche von einem Antriebskettenrad S1 in Richtung eines Abtriebskettenrades S2 umläuft. Der Spannhebel GA sind mit einem Spanner T gegen die Kette CH gedrückt, um eine geeignete Spannung aufzuerlegen, wodurch Schwingungen der Kette verhindert werden. Der Spannhebel GA ist um eine Achse P verschwenkbar, welche ein Teil eines Bolzens oder dergleichen sein kann, der an dem Motorblock angebracht ist.
  • Eine feste Kettenführung GB ist auf der gegenüberliegenden Seite des Taktsteuergetriebes für einen Gleitkontakt mit einem Bereich der Kette CH vorgesehen, der von einem Abtriebskettenrad S2 in Richtung des Antriebskettenrads S1 umläuft. Die feste Kettenführung GB, welche den Umlaufweg der Kette begrenzt, ist am Motorblock E mittels zweier Bolzen Q oder anderen geeigneten Montagemitteln angebracht, welche eine Bewegung der festen Kettenführung GB verhindern.
  • Die feste Kettenführung GB besteht üblicherweise aus einem hochfesten, leichtgewichtigen Träger, der aus einem glasfaserverstärkten Kunststoff besteht, und einem Gleitschuh, der aus einem Kunststoff ohne Glasfasern besteht.
  • Ein herkömmliches Taktsteuergetriebe der Art, wie es in 1 dargestellt ist, ist genauer in der Patentanmeldung US 2007/0155555 A1 beschrieben, die am 5. Juli 2007 veröffentlicht wurde. Ein Problem bei herkömmlichen festen Kettenführungen ist, dass ihr Träger und ihr Gleitschuh aus unterschiedlichen Materialien bestehen, was sie teuer in der Herstellung macht, so dass sie dem Bedürfnis erhöhter Nachfrage nach kostengünstigen Motoren nicht folgen können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine derartige Kettenführung zu verbessern.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Führung mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Erfindungsgemäß ist eine Kettenführung vorgesehen, welche in Verbindung mit einem einen Motorblock aufweisenden Motor verwendet wird, welche ein Kettengetriebe einschließt. Die Kettenführung weist einen langgestreckten Führungskörper mit einander gegenüberliegenden ersten und zweiten Enden auf, die voneinander beabstandet in Richtung der Längserstreckung des Führungskörper sind, und einer Gleitkontaktfläche, die in Gleitkontakt mit der Kette des Kettengetriebes steht. Das erste Ende der Kettenführung ist verschenkbar an einer Montageachse unterstützt, welche am Motorblock fixiert ist. Ein Endunterstützungsbereich des Führungskörpers benachbart des zweiten Endes des Führungskörpers liegt am Motorblock an, und ein Zwischenunterstützungsbereich des Führungskörpers in einem Zwischenbereich zwischen dem ersten Ende und dem zweiten Ende ist beabstandet vom Motorblock angeordnet, wenn die Spannung in der Kette unterhalb eines vorgegebenen Grenzwerts liegt, aber liegt am Motorblock an, wenn die Spannung in der Kette den Grenzwert erreicht oder überschreitet.
  • Während es ausreicht, die erfindungsgemäße Führung mit einem einzigen Montagebolzen oder einer anderen geeigneten Montageachse zu unterstützen, werden üblicherweise zwei Montagebolzen benötigt, um eine herkömmliche feste Führung zu unterstützen. Deshalb wird die Teileanzahl verringert und die Führung kann schneller und einfacher montiert werden. Darüber hinaus kann die erfindungsgemäße Führung dicht am Motorblock montiert werden, und deshalb können die Gesamtgröße und das Gesamtgewicht verringert werden. Die Vereinfachung der Führungsmontage und die Größenverringerung, die durch die Erfindung bewirkt werden, resultieren in einer beachtlichen Kostenreduzierung.
  • Der Führungskörper kann eine Mehrzahl von Zwischenunterstützungsbereichen im Zwischenbereich zwischen dem ersten Ende und dem zweiten Ende aufweisen, wobei im Falle, wenn die Spannung in der Kette unterhalb eines vorgegebenen Grenzwerts liegt, die Unterstützungsbereiche beabstandet vom Motorblock angeordnet sind, während wenn die Spannung in der Kette den Grenzwert erreicht oder überschreitet, die Unterstützungsbereiche am Motorblock anliegen.
  • Mit einer Mehrzahl von Unterstützungsbereichen kann der Führungskörper flexibel Änderungen bei der Kettenspannung folgen, ohne dass eine übermäßige Erzeugung von Wärme als Ergebnis von Reibung zwischen der Kette und dem Führungskörper erfolgt. Deshalb kann ein Festigkeitsverlust auf Grund thermischer Zerstörung des Führungskörpers unterdrückt werden.
  • Vorzugsweise hat der Führungskörper wenigstens eine Durchgangsöffnung benachbart des Endunterstützungsbereichs und wenigstens eine Durchgangsöffnung benachbart des oder der Zwischenunterstützungsbereiche. Die Durchgangsöffnungen können in verschiedener Gestalt und Anzahl vorgesehen sein, wobei sie die Elastizität des Endunterstützungsbereichs und des oder der Zwischenunterstützungsbereiche verbessern. Selbst wenn ein plötzlicher Anstieg der Kettenspannung auftritt, welcher einen starken Stoß zwischen dem Führungskörper und dem Motorblock verursacht, wird der Stoß durch den oder die Zwischenunterstützungsbereiche aufgenommen, dessen bzw. deren Elastizität durch die Durchgangsöffnungen verbessert wird, so dass die Auferlegung großer Belastungen auf den Führungskörper vermieden wird. Darüber hinaus kann die Elastizität des Führungskörpers einfach durch Anpassung geeigneter Durchgangsöffnungen eingestellt und angepasst werden. Der Führungskörper kann einfach Veränderungen der Kettenspannung folgen, und deshalb ermöglicht die erfindungsgemäße Führung einen hohen Grad an Freiheit bei den Spannungssteuereigenschaften des Kettengetriebes.
  • Der Führungskörper besteht vorzugsweise aus einem einstückig aus glasfaserverstärktem Kunststoff gegossenen Körper. Die einstückige Ausgestaltung resultiert in einer Kostenreduzierung im Vergleich zu den Herstellungskosten für herkömmliche feste Führungen. Ferner hat glasfaserverstärkter Kunststoff eine bessere thermische Leitfähigkeit als ein herkömmlicher Kunststoff. Folglich wird die Reibungswärme, die während des Entlanggleitens der Kette am Führungskörper erzeugt wird, effektiver an die Umgebung abgegeben.
  • Im Folgenden ist die Erfindung anhand mehrerer Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
  • 1 eine Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer Kettenführung, die in Gleitkontakt mit einer Kette ist, welche unter geringer Spannung steht,
  • 2 eine Seitenansicht der Kettenführung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel, bei dem die Kette unter erhöhter Spannung steht,
  • 3 eine Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels einer Kettenführung, die in Gleitkontakt mit einer Kette ist, welche unter geringer Spannung steht,
  • 4 eine Seitenansicht der Kettenführung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel, bei dem die Kette unter erhöhter Spannung steht,
  • 5 eine Seitenansicht eines dritten Ausführungsbeispiels einer Kettenführung, die in Gleitkontakt mit einer Kette ist, welche unter geringer Spannung steht,
  • 6 eine Seitenansicht der Kettenführung gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel, bei dem die Kette unter erhöhter Spannung steht,
  • 7 eine schematische Ansicht eines herkömmlichen Taktsteuergetriebes eines Doppelnockenwellen-Verbrennungsmotors, in dem sowohl eine feste Kettenführung als auch eine bewegliche Kettenführung eingebaut ist.
  • Im Allgemeinen ist die erfindungsgemäße Kettenführung an einem Ende schwenkbar angebracht, liegt am anderen Ende am Motorblock an und hat einen dazwischenliegenden Unterstützungsbereich, welcher sich weg vom Motorblock bewegt, wenn sich die Kette lockert, welcher sich aber in Anlage an den Motorblock bewegt, wenn sich die Spannung in der Kette erhöht. Für diesen Zweck kann die Kettenführung auf unterschiedliche Weise ausgebildet sein, wobei im Folgenden drei unterschiedliche Ausführungsbeispiele beispielhaft beschrieben sind.
  • Gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel, das in den 1 und 2 dargestellt ist, weist eine Kettenführung 100 einen langgestreckten Führungskörper 110 auf, welche einen Gleitschuhbereich 118 in Gestalt eines sich allmählich in seiner Krümmung ändernden Bogens aufweist. Eine Kette CH steht in Gleitkontakt mit einer Oberfläche des Gleitschuhs, welche sich entlang der Längsrichtung der Kette erstreckt. Die Seite des Führungskörpers, die auf der der Kette abgewandten Seite angeordnet ist, weist die Gestalt eines Bogens 119 auf. Der Gleitschuh ist federnd und elastisch verformbar in einer Richtung senkrecht zur Längsrichtung. Benachbart eines Endes des Bogens 119 ist der Führungskörper 110 schwenkbar an einer Achse gelagert, welche durch einen Bolzen B gebildet sein kann, der am Motorblock E fixiert ist. Ein Endunterstützungsbereich 111 am gegenüberliegenden Ende des Bogens 119 liegt am Motorblock E an. Dieser Endunterstützungsbereich 111 weist eine ebene Fläche auf, die den Motorblock E mehr in einem Flächenkontakt als einem Punkt- oder Linienkontakt berührt, wodurch eine Spannungskonzentration vermieden wird, welche die Lebensdauer der Führung verringern könnte. Die Kettenführung weist auch einen Zwischenunterstützungsbereich 112 auf, welcher jedoch nicht am Motorblock E anliegt, wenn die Kette CH locker ist. Er liegt jedoch am Motorblock E an, wenn die Spannung in der Kette CH zunimmt, wie in 2 dargestellt, was bewirkt, dass sich der Führungskörper biegt. Der Zwischenunterstützungsbereich 112 weist ebenfalls eine ebene Fläche für einen Kontakt am Motorblock E auf, und er liegt am Motorblock E an, wenn die Spannung in der Kette CH einen vorgegebenen Grenzwert überschreitet.
  • Schlitzförmige Durchgangsöffnungen 114 und 115 sind jeweils benachbart des Endunterstützungsbereichs 111 und des Zwischenunterstützungsbereichs 112 vorgesehen. Diese schlitzförmigen Durchgangsöffnungen erstrecken sich entlang der Längsrichtung des Führungskörpers 110 und sind vorzugsweise direkt hinter den ebenen, den Motorblock kontaktierenden Flächen des Führungskörpers angeordnet (siehe 1 und 2). Diese Durchgangsöffnungen 114 und 115 ermöglichen es dem Endunterstützungsbereich 111 und dem Zwischenunterstützungsbereich 112 sich einfach in eine Richtung senkrecht zur Längsrichtung des Führungskörpers 110 zu verformen. Deshalb wird, wenn die Spannung in der Kette CH zunimmt, die erhöhte Spannung durch die Deformation der Unterstützungsbereiche 111 und 112 aufgenommen, wie in 2 gezeigt.
  • Obwohl die Durchgangsöffnungen gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel und bevorzugt in Gestalt von Schlitzen ausgebildet sind, welche sich in Längsrichtung des Führungskörpers erstrecken, können die Durchgangsöffnungen beliebige andere Größen, Gestalten und Anordnungen haben. Darüberhinaus kann eine Mehrzahl von Durchgangsöffnungen benachbart zueinander an einem oder beiden Unterstützungsbereichen des Führungskörpers vorgesehen sein.
  • Der Führungskörper 110 ist vorzugsweise als eine Einheit aus einem glasfaserverstärkten Kunststoff, wie Polyamid 66, gegossen sein. Da der gesamte Führungskörper einstückig gegossen ist, kann der Herstellungsvorgang vereinfacht werden, und der Führungskörper kann kostengünstiger hergestellt werden.
  • Gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel, das in den 3 und 4 dargestellt ist, weist eine Kettenführung 200 einen langgestreckten Führungskörper 210 auf, welche einen Gleitschuhbereich 218 in Gestalt eines sich allmählich in seiner Krümmung ändernden Bogens aufweist. Eine Kette CH steht in Gleitkontakt mit einer Oberfläche des Gleitschuhs, welche sich entlang der Längsrichtung der Kette erstreckt. Die Seite des Führungskörpers, die auf der der Kette abgewandten Seite angeordnet ist, weist die Gestalt eines Bogens 219 auf. Der Gleitschuh ist elastisch verformbar in einer Richtung senkrecht zur Längsrichtung. Benachbart eines Endes des Bogens 219 ist der Führungskörper 210 schwenkbar an einer Achse gelagert, welche durch einen Bolzen B gebildet sein kann, der am Motorblock E fixiert ist. Ein Endunterstützungsbereich 211 am gegenüberliegenden Ende des Bogens 219 liegt am Motorblock E an. Dieser Endunterstützungsbereich 211 weist eine ebene Fläche auf, die den Motorblock E mehr in einem Flächenkontakt als einem Punkt- oder Linienkontakt berührt, wodurch eine Spannungskonzentration vermieden wird, welche die Lebensdauer der Führung verringern könnte.
  • Die Kettenführung weist zwei Zwischenunterstützungsbereiche 212 und 213 auf, welche nicht am Motorblock E anliegen, wenn die Kette CH locker ist. Sie liegen jedoch am Motorblock E an, wenn die Spannung in der Kette CH zunimmt, wie in 4 dargestellt, was bewirkt, dass sich der Führungskörper biegt. Diese Zwischenunterstützungsbereiche 212 und 213 weisen ebenfalls ebene Flächen für einen Kontakt am Motorblock E auf.
  • Eine schlitzförmige Durchgangsöffnung 214 ist im Führungskörper benachbart des Endunterstützungsbereichs 211 vorgesehen, und schlitzförmige durchgangsöffnungen 216 und 215 sind im Führungskörper jeweils benachbart der Zwischenunterstützungsbereiche 213 und 212 vorgesehen. Diese schlitzförmigen Durchgangsöffnungen erstrecken sich entlang der Längsrichtung des Führungskörpers 210 und sind vorzugsweise direkt hinter den ebenen, den Motorblock kontaktierenden Flächen des Führungskörpers angeordnet (siehe 3 und 4). Diese Durchgangsöffnungen 214, 215 und 216 ermöglichen es dem Endunterstützungsbereich 211 und den Zwischenunterstützungsbereichen 212 und 213 sich einfach in eine Richtung senkrecht zur Längsrichtung des Führungskörpers 210 zu verformen. Deshalb wird, wenn die Spannung in der Kette CH zunimmt, die erhöhte Spannung durch die Deformation der Unterstützungsbereiche aufgenommen, wie in 4 gezeigt.
  • Auch in diesem Fall sind die Durchgangsöffnungen, wie gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel vorgesehen, bevorzugt in Gestalt von Schlitzen ausgebildet, welche sich in Längsrichtung des Führungskörpers erstrecken, jedoch können die Durchgangsöffnungen beliebige andere Größen, Gestalten und Anordnungen haben. Darüberhinaus kann eine Mehrzahl von Durchgangsöffnungen benachbart zueinander an einem, zwei oder allen Unterstützungsbereichen des Führungskörpers vorgesehen sein.
  • Wiederum ist der Führungskörper 210 bevorzugt als eine Einheit aus einem glasfaserverstärkten Kunststoff, wie Polyamid 66, gegossen. Da der gesamte Führungskörper einstückig gegossen ist, kann der Herstellungsvorgang vereinfacht werden, und der Führungskörper kann kostengünstiger hergestellt werden.
  • Gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel, das in den 5 und 6 dargestellt ist, weist eine Kettenführung 300 einen langgestreckten Führungskörper 310 auf, welche einen Gleitschuhbereich 318 in Gestalt eines sich allmählich in seiner Krümmung ändernden Bogens aufweist. Eine Kette CH steht in Gleitkontakt mit einer Oberfläche des Gleitschuhs, welche sich entlang der Längsrichtung der Kette erstreckt. Die Seite des Führungskörpers, die auf der der Kette abgewandten Seite angeordnet ist, weist die Gestalt eines Bogens 319 auf. Der Gleitschuh ist elastisch verformbar in einer Richtung senkrecht zur Längsrichtung. Benachbart eines Endes des Bogens 319 ist der Führungskörper 310 schwenkbar an einer Achse gelagert, welche durch einen Bolzen B gebildet sein kann, der am Motorblock E fixiert ist. Ein Endunterstützungsbereich 311 am gegenüberliegenden Ende des Bogens 319 liegt am Motorblock E an. Dieser Endunterstützungsbereich 311 weist eine ebene Fläche auf, die den Motorblock E mehr in einem Flächenkontakt als einem Punkt- oder Linienkontakt berührt, wodurch eine Spannungskonzentration vermieden wird, welche die Lebensdauer der Führung verringern könnte.
  • Die Kettenführung weist ebenfalls zwei Zwischenunterstützungsbereiche 312 und 313 auf, welche nicht am Motorblock E anliegen, wenn die Kette CH locker ist. Sie liegen jedoch am Motorblock E an, wenn die Spannung in der Kette CH zunimmt, wie in 6 dargestellt, was bewirkt, dass sich der Führungskörper biegt. Diese Zwischenunterstützungsbereiche 312 und 313 weisen ebenfalls ebene Flächen für einen Kontakt am Motorblock E auf.
  • Eine schlitzförmige Durchgangsöffnung 314 ist im Führungskörper benachbart des Endunterstützungsbereichs 311 vorgesehen, eine kreisförmige Durchgangsöffnung 315 ist im Führungkörper benachbart des Zwischenunterstützungsbereichs 312 vorgesehen, und zwei schlitzförmige Durchgangsöffnungen 316, 317 sind im Führungskörper benachbart des Zwischenunterstützungsbereichs 313 vorgesehen. Diese schlitzförmigen Durchgangsöffnungen 316 und 317 erstrecken sich senkrecht zur Längsrichtung des Führungskörpers 310. Diese Durchgangsöffnungen 314, 315, 316 und 317 ermöglichen es dem Endunterstützungsbereich 311 und den Zwischenunterstützungsbereichen 312 und 313 sich einfach in eine Richtung senkrecht zur Längsrichtung des Führungskörpers 310 zu verformen. Deshalb wird, wenn die Spannung in der Kette CH zunimmt, die erhöhte Spannung durch die Deformation der Unterstützungsbereiche aufgenommen, wie in 6 gezeigt.
  • Auch in diesem Fall können die Durchgangsöffnungen, wie gemäß bei den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen erwähnt, beliebige andere Größen, Gestalten und Anordnungen haben, wobei es den Unterstützungsbereichen ermöglicht wird, sich zu verformen, wenn die Spannung in der Kette ansteigt.
  • Wiederum ist der Führungskörper 310 bevorzugt als eine Einheit aus einem glasfaserverstärkten Kunststoff, wie Polyamid 66, gegossen. Da der gesamte Führungskörper einstückig gegossen ist, kann der Herstellungsvorgang vereinfacht werden, und der Führungskörper kann kostengünstiger hergestellt werden.
  • 100, 200, 300
    Kettenführung
    110, 210, 310
    Führungskörper
    111, 211, 311
    Endunterstützungsbereich
    112, 212, 213, 312, 313
    Zwischenunterstützungsbereich
    114, 115, 214, 215, 216, 314, 315, 316, 317
    Durchgangsöffnung
    118, 218, 318
    Gleitschuhbereich
    119, 219, 319
    Bogen
    B
    Bolzen
    CH
    Kette
    E
    Motorblock

Claims (7)

  1. Motor mit einem Motorblock (E) und einem Kettengetriebe, aufweisend eine Kette (CH), eine Kettenführung (100; 200; 300) und eine Montageachse, die am Motorblock (E) angebracht ist, wobei die Kettenführung (100; 200; 300) einen langgestreckten Führungskörper (110; 210; 310) mit einander gegenüberliegendem und voneinander in Richtung der Längserstreckung des Führungskörpers (110; 210; 310) beabstandetem erstem Ende und zweitem Ende und eine Gleitkontaktfläche, die in Gleitkontakt mit der Kette (CH) steht, aufweist, das erste Ende der Kettenführung (100; 200; 300) schwenkbar von der Montageachse unterstützt ist, ein Endunterstützungsbereich (111; 211; 311) des Führungskörpers (110; 210; 310) am zweiten Ende des Führungskörpers (110; 210; 310) in Anlage an den Motorblock (E) ist, und mindestens ein Zwischenunterstützungsbereich (112; 212, 213; 312, 313) des Führungskörpers (110; 210; 310) in einem Zwischenbereich zwischen dem ersten Ende und dem zweiten Ende angeordnet ist, der beabstandet vom Motorblock (E) ist, wenn die Spannung in der Kette (CH) eine vorgegebene Spannung unterschreitet, und in Anlage an den Motorblock (E) ist, wenn die Spannung in der Kette (CH) die vorgegebene Spannung erreicht oder überschreitet.
  2. Motor gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskörper (210; 310) eine Mehrzahl von Zwischenunterstützungsbereichen (212, 213; 312, 313) in Zwischenbereichen zwischen dem ersten Ende und dem zweiten Ende aufweist, wobei die Zwischenunterstützungsbereiche (212, 213; 312, 313) beabstandet vom Motorblock (E) sind, wenn die Spannung in der Kette (CH) eine vorgegebene Spannung unterschreitet, und in Anlage an den Motorblock (E) sind, wenn die Spannung in der Kette (CH) die vorgegebene Spannung erreicht oder überschreitet.
  3. Motor gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskörper (110; 210; 310) wenigstens eine Durchgangsöffnung (114, 214, 314) benachbart des Endunterstützungsbereichs (111; 211; 311) und wenigstens eine Durchgangsöffnung (115, 215, 216, 315, 316, 317) benachbart des oder der Zwischenunterstützungsbereiche (112; 212, 213; 312, 313) aufweist.
  4. Motor gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Durchgangsöffnung (114, 115, 214, 215, 216, 314, 316, 317) eine schlitzförmige Gestalt aufweist.
  5. Motor gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Längserstreckung des Schlitzes der Längserstreckung des Führungskörpers (110; 210; 310) entspricht.
  6. Motor gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskörper (110; 210; 310) ein einstückig gegossener Körper bestehend aus einem glasfaserverstärkten Kunststoff ist.
  7. Kettenführung, geeignet zur Verwendung in einem Motor gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche.
DE102008053592A 2007-12-17 2008-10-16 Motor mit einer Kettenführung Withdrawn DE102008053592A1 (de)

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