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DE102008052239A1 - Verfahren zum automatischen Anlernen mehrerer Schlüssel an eine Wegfahrsperre sowie entsprechende Wegfahrsperre und Fahrzeug - Google Patents

Verfahren zum automatischen Anlernen mehrerer Schlüssel an eine Wegfahrsperre sowie entsprechende Wegfahrsperre und Fahrzeug Download PDF

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DE102008052239A1
DE102008052239A1 DE102008052239A DE102008052239A DE102008052239A1 DE 102008052239 A1 DE102008052239 A1 DE 102008052239A1 DE 102008052239 A DE102008052239 A DE 102008052239A DE 102008052239 A DE102008052239 A DE 102008052239A DE 102008052239 A1 DE102008052239 A1 DE 102008052239A1
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Inventor
Holger Heskamp
Gerald Koch
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Volkswagen AG
Original Assignee
Volkswagen AG
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Publication date
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R25/00Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles
    • B60R25/01Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens
    • B60R25/04Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the propulsion system, e.g. engine or drive motor

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Abstract

Ein Verfahren zum automatischen Anlernen mehrerer Schlüssel (1-3) an eine Wegfahrsperre (4) eines Fahrzeugs (10) und eine entsprechend ausgestaltete Wegfahrsperre (4) werden beschrieben. Dabei ist jedem Schlüssel (1-3) eine unterschiedliche Adresse zugewiesen worden. Während des Anlernens wird für den Datenaustausch zwischen der Wegfahrsperre (4) und dem jeweiligen Schlüssel (1-3) der jeweilige Schlüssel (1-3) von der Wegfahrsperre (4) selektiv über die dem jeweiligen Schlüssel (1-3) zugewiesene Adresse angesprochen.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren, um mehrere Schlüssel automatisch an eine Wegfahrsperre eines Fahrzeugs anzulernen sowie eine entsprechend ausgestaltete Wegfahrsperre und ein Fahrzeug mit einer solchen Wegfahrsperre.
  • Nach dem Stand der Technik werden mehrere Schlüssel an eine Wegfahrsperre eines Fahrzeugs und damit an das Fahrzeug angelernt, indem von einer Bedienperson jeder dieser Schlüssel in ein Zündschloss des Fahrzeugs eingeführt und mit jedem anzulernende Schlüssel dann die Zündung eingeschaltet wird. Dieses Verfahren nach dem Stand der Technik zum Anlernen mehrerer Schlüssel an eine Wegfahrsperre ist zeitaufwändig und fehleranfällig, da die Bedienperson darauf achten muss, dass sie jeden Schlüssel genau einmal an die Wegfahrsperre anlernt und beispielsweise keinen Schlüssel mehrfach in das Zündschloss einführen darf.
  • Daher ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Verfahren zum Anlernen mehrerer Schlüssel an eine Wegfahrsperre sowie eine entsprechend ausgestaltete Wegfahrsperre bereitzustellen, wobei diese Probleme nach dem Stand der Technik beseitigt oder zumindest abgemildert werden.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren zum automatischen Anlernen mehrerer Schlüssel an eine Wegfahrsperre nach Anspruch 1, eine Wegfahrsperre nach Anspruch 9 und ein Fahrzeug nach Anspruch 11 gelöst. Die abhängigen Ansprüche definieren bevorzugte und vorteilhafte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
  • Im Rahmen der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum automatischen Anlernen mehrerer Schlüssel an eine Wegfahrsperre eines Fahrzeugs bereitgestellt. Dabei wird jedem anzulernenden Schlüssel insbesondere vor einem ersten Datenaustausch zwischen der Wegfahrsperre und dem jeweiligen Schlüssel eine eigene Adresse zugewiesen, welche von den anderen Adressen der anzulernenden Schlüssel unterschiedlich ist. Für den Datenaustausch zwischen der Wegfahrsperre und dem jeweiligen anzulernenden Schlüssel wird der jeweilige Schlüssel während des Anlernens von der Wegfahrsperre selektiv über diese dem jeweiligen Schlüssel zugewiesene Adresse angesprochen. Dazu werden der Wegfahrsperre vorteilhafterweise vor einem ersten Datenaustausch zwischen der Wegfahrsperre und einem der Schlüssel diejenigen Adressen bekannt gemacht, welche zu denjenigen Schlüsseln gehören, die an die Wegfahrsperre anzulernen sind.
  • Indem jeder anzulernende Schlüssel eine individuelle Adresse aufweist, ist die Wegfahrsperre in der Lage mehrere Schlüssel automatisch (ohne Eingriffe einer Bedienperson) anzulernen, indem die Wegfahrsperre über die jeweilige Adresse selektiv nur einen Schlüssel anspricht, um diesen angesprochenen Schlüssel an die Wegfahrsperre anzulernen. Dabei handelt es sich bei der jeweiligen Adresse, welche dem jeweiligen anzulernenden Schlüssel zugewiesen ist, um eine Adresse, welche insbesondere nur für den Anlernvorgang notwendig ist. Mit anderen Worten spielt diese Adresse für eine Kommunikation zwischen einem angelernten Schlüssel und der Wegfahrsperre, an welcher der Schlüssel angelernt ist, in der Regel keine Rolle.
  • Da nach dem erfindungsgemäßen Verfahren weniger Eingriffe als nach dem Stand der Technik notwendig sind, wird zum einen Fertigungszeit bei der Produktion eines Fahrzeugs eingespart und zum anderen die Möglichkeiten für fehlerhafte manuelle Vorgänge reduziert, wodurch wiederum die Notwendigkeit für Nacharbeiten an dem produzierten Fahrzeug verringert wird.
  • Nach dem Stand der Technik ist der Wegfahrsperre von einem noch nicht an die Wegfahrsperre angelernten Schlüssel keine Information oder Adresse bekannt, mit welcher die Wegfahrsperre diesen Schlüssel selektiv ansprechen könnte. Daher ist die Wegfahrsperre nach dem Stand der Technik nicht in der Lage, einen noch nicht angelernten Schlüssel selektiv anzusprechen, wodurch zwangsläufig verhindert wird, dass die Wegfahrsperre ohne manuelle Eingriffe von einer Bedienperson mehrere Schlüssel anlernen kann. Daher muss nach dem Stand der Technik der Anlernvorgang für jeden anzulernende Schlüssel manuell eingeleitet werden, was in der Regel dadurch geschieht, dass der anzulernende Schlüssel von der Bedienperson in das Zündschloss eingeführt und die Zündung aktiviert wird.
  • Der Wegfahrsperre können die Adressen der an die Wegfahrsperre anzulernenden Schlüssel auf verschiedene Wege bekannt gemacht werden. Eine Möglichkeit besteht darin, dass diese Adressen der Wegfahrsperre vorher individuell übermittelt werden und die Wegfahrsperre diese Adressen abspeichert, um sie später beim Anlernen der jeweiligen Schlüssel zu verwenden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass die Wegfahrsperre derart ausgestaltet ist, dass sie einen Algorithmus ablaufen lassen kann, welcher die jeweiligen Adressen erzeugt, worauf im Folgenden noch weiter eingegangen wird.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung weist jeder anzulernende Schlüssel insbesondere einen Transponder auf. Dabei werden die mehreren an die Wegfahrsperre anzulernenden Schlüssel für den Datenaustausch mit der Wegfahrsperre im Rahmen des Anlernens derart angeordnet, dass sich jeder Transponder innerhalb einer Reichweite einer Transponderkommunikationsvorrichtung des Fahrzeugs befindet, über welche die Wegfahrsperre mit den mehreren Schlüsseln oder mit den mehreren Transpondern kommuniziert.
  • Dadurch kann die Wegfahrsperre nacheinander jeden Schlüssel selektiv ansprechen und an die Wegfahrsperre anlernen. Dazu ist kein manueller Eingriff zwischen einem Ende eines Anlernvorgangs eines bestimmten Schlüssels und einem Beginn eines Anlernvorgangs des nächsten Schlüssels notwendig.
  • Bei einer bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform wird der Wegfahrsperre vor dem eigentlichen Anlernen also vor einem ersten Datenaustausch zwischen den mehreren Schlüsseln und der Wegfahrsperre eine Anzahl derjenigen Schlüssel bekannt gegeben, welche an diese Wegfahrsperre (oder an dasselbe Fahrzeug) angelernt werden sollen.
  • Wenn die entsprechende Wegfahrsperre die Adressen der an die Wegfahrsperre anzulernenden Schlüssel bereits kennt, da sie beispielsweise über einen Algorithmus verfügt, mit welchem diese Adressen erzeugt werden, dann reicht der Wegfahrsperre die Anzahl der anzulernenden Schlüssel aus, um dadurch die jeweiligen Adressen der an die Wegfahrsperre anzulernenden Schlüssel zu generieren und das Anlernen der Schlüssel zu initiieren.
  • Dabei kann ein Schlüssel, welcher als n-ter an die Wegfahrsperre angelernt wird, unabhängig von der Wegfahrsperre bzw. von dem Fahrzeug, an welches er angelernt wird, immer dieselbe Adresse aufweisen.
  • Die Wegfahrsperre ist dabei beispielsweise derart ausgestaltet, dass sie den ersten anzulernenden Schlüssel mit einer Adresse ”1”, den zweiten anzulernenden Schlüssel mit einer Adresse ”2”, den dritten anzulernenden Schlüssel mit einer Adresse ”3”, ..., den n-ten anzulernende Schlüssel mit einer Adresse ”<n>” und den letzten anzulernenden Schlüssel mit einer Adresse ”A<Anzahl der anzulernenden Schlüssel>” anspricht. Wenn beispielsweise fünf Schlüssel an die Wegfahrsperre angelernt werden sollen, werden in diesem Fall dem jeweiligen der fünf Schlüssel die Adresse ”1”, ”2”, ”3”, ”4” bzw. ”5” zugewiesen, so dass die Wegfahrsperre beim Anlernen den jeweiligen Schlüssel individuell mit der entsprechenden Adresse ”1”, ”2”, ”3”, ”4” bzw. ”5” ansprechen kann.
  • Um das eigentliche Anlernen der Schlüssel an die Wegfahrsperre einzuleiten bzw. um den Datenaustausch zwischen den mehreren Schlüsseln und der Wegfahrsperre zum Anlernen einzuleiten, wird insbesondere einer der anzulernenden Schlüssel von einer Bedienperson in ein Zündschloss des Fahrzeugs gesteckt, um dadurch der Wegfahrsperre zu signalisieren, dass sich nun alle anzulernenden Schlüssel in einer Kommunikationsreichweite mit der Wegfahrsperre befinden und die Wegfahrsperre somit das Anlernen dieser Schlüssel automatisch durchführen kann.
  • Bei einer erfindungsgemäßen Ausführungsform wird bei dem Datenaustausch zwischen den mehreren Schlüsseln und der Wegfahrsperre zum Anlernen der anzulernenden Schlüssel an die Wegfahrsperre die entsprechende Wegfahrsperrenidentifikation und ein mathematischer Schlüssel von der Wegfahrsperre an den jeweiligen anzulernenden Schlüssel übertragen. Von dem jeweiligen Schlüssel wird im Rahmen des Anlernens die entsprechende individuelle Schlüsselidentifikation des Schlüssels an die Wegfahrsperre übertragen. Der mathematische Schlüssel ist dabei eine Zeichenkette, mittels welcher sowohl der jeweilige an die Wegfahrsperre angelernte Schlüssel als auch die Wegfahrsperre selbst mit Hilfe eines Algorithmus eine Ergebniszeichenkette berechnet, deren Gleichheit dann von der Wegfahrsperre überprüft wird, um zu entscheiden, ob es sich um einen berechtigten angelernten Schlüssel handelt oder nicht.
  • Im Rahmen der vorliegenden Erfindung wird auch eine Wegfahrsperre für ein Fahrzeug bereitgestellt. Dabei umfasst die Wegfahrsperre einen Prozessor und eine Schnittstelle zur Kommunikation mit einem Schlüssel. Die Wegfahrsperre ist dabei derart ausgestaltet, dass die Wegfahrsperre mittels des Prozessors mehrere Adressen erzeugen kann und dass die Wegfahrsperre mehrere Schlüssel an die Wegfahrsperre anlernt, indem die Wegfahrsperre den jeweils anzulernenden Schlüssel selektiv mit einer der von ihr erzeugten Adressen anspricht, wobei diese Adresse vorab dem jeweiligen Schlüssel zugewiesen worden ist.
  • Dabei ist es zum einen möglich, dass die Wegfahrsperre über einen bestimmten Algorithmus in vorbestimmter Weise die mehreren Adressen erzeugt oder dass die Wegfahrsperre diese Adressen aus einem Speicher der Wegfahrsperre ausliest, in welchen sie vorab geschrieben worden sind.
  • Die Vorteile der erfindungsgemäßen Wegfahrsperre entsprechen im Wesentlichen den Vorteilen des erfindungsgemäßen Verfahrens, welche vorab im Detail ausgeführt sind, weshalb hier auf eine Wiederholung verzichtet wird.
  • Im Rahmen der vorliegenden Erfindung wird schließlich ein Fahrzeug bereitgestellt, welches eine erfindungsgemäße Wegfahrsperre aufweist.
  • Die vorliegende Erfindung ist insbesondere dafür geeignet, um automatisch mehrere Schlüssel an eine Wegfahrsperre anzulernen, ohne dass der Anlernvorgang eines jeweiligen Schlüssels von einer Bedienperson initiiert werden muss. Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf diesen bevorzugten Anwendungsbereich beschränkt, sondern kann prinzipiell auch eingesetzt werden, um beispielsweise Funkschlüssel an ein Zugangssteuergerät anzulernen. Darüber hinaus lässt sich die vorliegende Erfindung auch bei Schiffen, Flugzeugen oder gleisgebundenen Fahrzeugen einsetzen.
  • Im Folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die einzige Figur dargestellt.
  • In der einzigen Figur ist schematisch ein erfindungsgemäßes Fahrzeug mit einer erfindungsgemäßen Wegfahrsperre dargestellt, an welche drei Schlüssel anzulernen sind.
  • Die einzige Figur zeigt ein erfindungsgemäßes Fahrzeug 10, welches eine Wegfahrsperre 4 und ein Zündschloss 9 umfasst. Die Wegfahrsperre 4 umfasst ihrerseits eine Kommunikationsschnittstelle 8, einen Prozessor 7 und einen Speicher 6. Das Zündschloss 9 weist eine Transponderkommunikationsvorrichtung 5 auf, welche eine Kommunikationsverbindung mit der Kommunikationsschnittstelle 8 der Wegfahrsperre 4 aufweist.
  • Die drei an die Wegfahrsperre 4 anzulernenden Schlüssel 13 weisen jeweils einen Transponder 1113 auf, welcher mit der Transponderkommunikationsvorrichtung 5 kommunizieren kann. Die Transponder 1113 weisen keine eigene Energieversorgung auf, sondern beziehen die Energie, welche sie zur Kommunikation mit der Transponderkommunikationsvorrichtung 5 benötigen, aus dem elektromagnetischen Feld, welches von der Transponderkommunikationsvorrichtung 5 aufgebaut wird. Jedem Transponder 1113 ist von seinem Hersteller eine individuelle vorbestimmte Adresse eingeschrieben worden, so dass beispielsweise dem ersten Transponder 11 die Adresse ”1”, dem zweiten Transponder 12 die Adresse ”2” und dem dritten Transponder 13 die Adresse ”3” zugewiesen worden ist.
  • Die Wegfahrsperre 4 ist entweder in der Lage, die Adressen ”1”, ”2” und ”3” durch einen in ihrem Prozessor 7 ablaufenden Algorithmus zu erzeugen oder hat diese Adressen ”1”, ”2” und ”3” in ihrem Speicher 6 abgespeichert. Natürlich ist die Wegfahrsperre 4 entweder auch in der Lage, weitere Adressen ”4”, ”5”, ”6” usw. durch den Algorithmus zu erzeugen oder die Wegfahrsperre 4 hat diese weiteren Adressen ”4”, ”5” usw. in ihrem Speicher 6 abgespeichert, so dass die Wegfahrsperre 4 eine beliebige Anzahl von anzulernenden Schlüsseln selektiv über die jeweilige Adresse ansprechen kann. Dazu ist es nur notwendig, dass die anzulernenden Schlüssel jeweils eine der Adressen ”1”, ”2”, ”3”, ... ”k” aufweisen, wobei k gleich der Anzahl der anzulernenden Schlüssel ist. Mit anderen Worten ist durch die Anzahl der anzulernenden Schlüssel vorgegeben, welche Adressen den anzulernenden Schlüsseln von ihrem Hersteller zugewiesen worden sind.
  • Zum Anlernen der drei Schlüssel 13 muss der Wegfahrsperre 4 somit nur die Anzahl (in diesem Fall 3) der an die Wegfahrsperre 4 anzulernenden Schlüssel 13 mitgeteilt werden. Dies erfolgt während einer Produktion in der Regel über eine Kommunikationsverbindung mit einer zentralen Datenbank, in welcher individuelle Merkmale des jeweils zu produzierenden Fahrzeugs 10 festgehalten sind. Anschließend wird der eigentliche Anlernvorgang der drei Schlüssel 13 durch eine Bedienperson dadurch eingeleitet, dass einer der drei Schlüssel 13 in das Zündschloss 9 eingeführt wird, wodurch der Wegfahrsperre 4 mitgeteilt wird, dass sie nun die drei Schlüssel 13 anzulernen hat. Damit die drei Schlüssel 13 von der Wegfahrsperre 4 angelernt werden können, müssen sich diese drei Schlüssel 13 innerhalb einer Reichweite der Transponderkommunikationsvorrichtung 5 befinden. Bei einem Einsatz von einer modernen Transponder-Technologie verfügt die Transponderkommunikationsvorrichtung 5 über eine Reichweite von bis zu 10 cm, so dass sich die drei Schlüssel 13 zum Anlernen an die Wegfahrsperre 4 in dieser Reichweite befinden müssen.
  • Anschließend spricht die Wegfahrsperre 4 den ersten Schlüssel 1 bzw. den Transponder 11 des ersten Schlüssels 1 selektiv mit der Adresse ”1” an, wodurch nur der erste Transponder 11 über die Transponderkommunikationsvorrichtung 5 Daten mit der Wegfahrsperre 4 austauscht, wodurch der erste Transponder 11 und damit der erste Schlüssel 1 an die Wegfahrsperre 4 angelernt wird. Mit anderen Worten ist die Wegfahrsperre 4 aufgrund der ihr bekannten Adresse ”1”, welche vorab vom Schlüsselhersteller auch dem ersten Transponder 11 zugewiesen worden ist, in der Lage selektiv nur den ersten Transponder 11 anzulernen, obwohl sich alle drei Schlüssel 13 innerhalb der Reichweite der Transponderkommunikationsvorrichtung 5 befinden.
  • Nachdem der erste Schlüssel 1 an die Wegfahrsperre 4 angelernt ist, spricht die Wegfahrsperre den zweiten Schlüssel 2 bzw. den Transponder 12 des zweiten Schlüssels 2 selektiv mit der Adresse ”2” an, wodurch nur der zweite Transponder 12 Daten mit der Wegfahrsperre 4 austauscht und an die Wegfahrsperre 4 angelernt wird. Sobald auch der zweite Schlüssel 2 an die Wegfahrsperre 4 angelernt ist, spricht die Wegfahrsperre den dritten Schlüssel 3 bzw. den Transponder 13 des dritten Schlüssels 3 selektiv mit der Adresse ”3” an, wodurch schließlich der dritte Transponder 13 Daten mit der Wegfahrsperre 4 austauscht und an die Wegfahrsperre 4 angelernt wird.
  • 1–3
    Schlüssel
    4
    Wegfahrsperre
    5
    Transponderkommunikationsvorrichtung
    6
    Speicher
    7
    Prozessor
    8
    Kommunikationsschnittstelle
    9
    Zündschloss
    10
    Fahrzeug
    11–13
    Transponder

Claims (11)

  1. Verfahren zum automatischen Anlernen mehrerer Schlüssel (13) an eine Wegfahrsperre (4) eines Fahrzeugs (10), dadurch gekennzeichnet, dass jedem Schlüssel (13) eine unterschiedliche Adresse zugewiesen wird, und dass während des Anlernens für den Datenaustausch zwischen der Wegfahrsperre (4) und dem jeweiligen Schlüssel (13) der jeweilige Schlüssel (13) von der Wegfahrsperre (4) selektiv über die dem jeweiligen Schlüssel (13) zugewiesene Adresse angesprochen wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die unterschiedlichen Adressen der Wegfahrsperre (4) vor einem Datenaustausch zwischen der Wegfahrsperre (4) und einem der Schlüssel (13) bekannt gemacht werden.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass den mehreren Schlüsseln (13), welche an dasselbe Fahrzeug (10) angelernt werden, vor einem ersten Datenaustausch zwischen den mehreren Schlüsseln (13) und der Wegfahrsperre (4) die jeweilige Adresse zugewiesen wird.
  4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Schlüssel (13) einen Transponder (1113) umfasst und dass die mehreren Schlüssel (13), welche an dasselbe Fahrzeug (10) angelernt werden, zu dem Datenaustausch mit der Wegfahrsperre (4) derart angeordnet werden, dass sich jeder Transponder (1113) der mehreren Schlüssel (13) innerhalb einer Reichweite einer Transponderkommunikationsvorrichtung (5) des Fahrzeugs (10) befindet, über welche die Wegfahrsperre (4) mit den mehreren Schlüsseln (13) kommuniziert.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl der mehreren Schlüssel (13), welche an dasselbe Fahrzeug (10) angelernt werden, der Wegfahrsperre (4) vor einem ersten Datenaustausch zwischen den mehreren Schlüsseln (13) und der Wegfahrsperre (4) bekannt gemacht wird.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass einer der mehreren Schlüssel (13), welcher als n-ter an die Wegfahrsperre (4) angelernt wird, unabhängig von dem Fahrzeug (10) immer dieselbe Adresse aufweist.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Datenaustausch zwischen den mehreren Schlüsseln (13) und der Wegfahrsperre (4) zum Anlernen eingeleitet wird, in dem einer der mehreren Schlüssel (13) in ein Zündschloss (9) des Fahrzeugs (10) gesteckt wird.
  8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem Datenaustausch zwischen den mehreren Schlüsseln (13) und der Wegfahrsperre (4) zum Anlernen von der Wegfahrsperre (4) die entsprechende Wegfahrsperrenidentifikation und ein mathematischer Schlüssel an den jeweiligen Schlüssel (13) und von dem jeweiligen Schlüssel (13) die entsprechende individuelle Schlüsselidentifikation an die Wegfahrsperre (4) übertragen wird.
  9. Wegfahrsperre für eine Fahrzeug, wobei die Wegfahrsperre (4) einen Prozessor (7) und eine Schnittstelle (8) zur Kommunikation mit einem Schlüssel (13) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Wegfahrsperre (4) derart ausgestaltet ist, dass von der Wegfahrsperre (4) mehrere Adressen erzeugbar sind und dass die Wegfahrsperre (4) mehrere Schlüssel (13) an die Wegfahrsperre (4) anlernt, indem die Wegfahrsperre (4) den jeweiligen Schlüssel (13) selektiv über eine der mehreren Adressen anspricht, welche dem jeweiligen Schlüssel (13) zugewiesen ist.
  10. Wegfahrsperre nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Wegfahrsperre (4) zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1–9 ausgestaltet ist.
  11. Fahrzeug mit einer Wegfahrsperre nach Anspruch 9 oder 10.
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