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DE102008050905A1 - Güterzug - Google Patents

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DE102008050905A1
DE102008050905A1 DE200810050905 DE102008050905A DE102008050905A1 DE 102008050905 A1 DE102008050905 A1 DE 102008050905A1 DE 200810050905 DE200810050905 DE 200810050905 DE 102008050905 A DE102008050905 A DE 102008050905A DE 102008050905 A1 DE102008050905 A1 DE 102008050905A1
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freight
containers
electrical
train
container
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DE200810050905
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Inventor
Georg Goller
Axel Peske
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Goller Georg Dipl-Kfm
Peske Axel Dipl-Ing
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Goller Georg Dipl-Kfm
Peske Axel Dipl-Ing
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    • B60L2200/00Type of vehicles
    • B60L2200/26Rail vehicles

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  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Güterzug (100) mit einem Triebfahrzeug (10) und Güterwagen (11, 12) für Behälter (14, 15). Um einen Güterzug (100) der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass die Energieversorgung von sämtlichen Behältern (14, 15) in dem Güterzug (100) zentral erfolgen kann, schlägt die Erfindung vor, dass zwischen zwei zueinander nächstangeordneten Behältern (14, 15) eine elektrische Leitung (17) und/oder eine Datenleitung (16) ausgebildet ist, die mit einer in die Behälter (14, 15) integrierten oder entlang der Außenwandungen der Behälter (14, 15) verlaufenden elektrischen Leitung (23) und/oder Datenleitung (22) verbunden sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Güterzug mit einem Triebfahrzeug und Güterwagen für Behälter.
  • Zudem betrifft die Erfindung einen Güterzug mit einem Triebfahrzeug und Güterwagen, die in Gestalt eines Kühlwagens, Wagens mit öffnungsfähigem Dach, offenen oder gedeckten Güterwagen vorliegen.
  • Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Versorgung von mit Behältern versehenen Güterwagen eines Güterzuges mit elektrischer Energie und Datensignalen.
  • Güterzüge der eingangs genannten Art werden aus auf ihren Verwendungszweck ausgerichteten Güterwagen und Triebfahrzeugen, die zumeist Lokomotiven sind, gebildet. Besondere Bedeutung kommen dabei Güterwagen zu, die speziell für Behälter und hier wiederum für Großraumbehälter, d. h. Container konzipiert sind. Die Bedeutung von Containern resultiert daraus, dass sie die Transportkette über Schiene und Straße schließen können und somit in Zügen des kombinierten Verkehrs Schiene/Straße eingesetzt werden können.
  • In den heutigen Güterzügen dieses kombinierten Verkehrs sind die Behälter und Güterwagen lediglich mechanisch miteinander verbunden. Dies gilt auch für die Verbindung der Güterwagen untereinander. Weitere Verbindungen zwischen Behälter und Güterwagen bzw. zwischen den Behältern des Güterzuges sind nicht vorhanden.
  • Neben Behältern werden gelegentlich auch Trailer bzw. Sattelauflieger und Kühleinrichtungen im kombinierten Verkehr versandt. Diese verfügen über ein eigenes Kühlaggregat, das sowohl elektrisch als auch mit einem Dieselaggregat betrieben werden kann. Die eigentliche Energieversorgung der Kühleinrichtungen während der Bahnfahrt erfolgt dabei autark ebenfalls über das Dieselaggregat.
  • Die Verwendung von Dieselaggregaten hat sich jedoch in der Vergangenheit insofern als problematisch erwiesen, als bei Tunnelfahrten und gleichzeitigem Gegenverkehr die Dieselaggregate häufig ausfielen, wobei die Ursachen für den Ausfall bisher noch wenig erforscht sind.
  • Ein weiterer Nachteil der Verwendung von Dieselaggregaten sind die nicht geringen Kosten, die daraus resultieren, dass jede Kühleinrichtung mit einem Dieselaggregat ausgestattet werden muss. Zudem ist die Versorgung jedes einzelnen Dieselaggregats mit Diesel im Vorfeld einer Bahnfahrt für den Betreiber derartiger Kühleinrichtungen zeit- und arbeitsintensiv, sodass insgesamt die Übertragung der bei den Kühleinrichtungen im kombinierten Verkehr gängige Praxis der autarken Energieversorgung auf Container wenig sinnvoll erscheint, auch wenn im Bereich des Gütertransports durchaus Bedarf an Kühlaggregaten für Container besteht.
  • Unter Darlegung dieser Nachteile sowie unter Würdigung des aufgezeigten Standes der Technik liegt der vorliegenden Erfindung daher die Aufgabe zugrunde, einen Güterzug der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, dass die Energieversorgung von sämtlichen Behältern in einem Güterzug zentral erfolgen kann.
  • Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung manifestieren sich in den Unteransprüchen.
  • Gemäß der Erfindung ist zunächst zwischen zwei zueinander nächstangeordneten Behältern eine elektrische Leitung und/oder eine Datenleitung ausgebildet. Die elektrische Leitung sowie die Datenleitung können mit Standardkomponenten zu geringen Kosten realisiert werden. Hierbei kann die elektrische Leitung und/oder die Datenleitung in Gestalt von herkömmlichen elektrischen Kabeln bzw. Datenkabeln vorliegen. Die Verbindung zwischen der elektrischen Leitung bzw. der Datenleitung und den Behältern kann im Rahmen der Erfindung über einen elektrischen Steckverbinder gegeben sein. Als Steckverbinder kann wiederum eine Steckdose dienen, die fest an den jeweiligen Behältern installiert ist. Die Steckdose kann dabei sowohl für den Stromanschluss als auch für die Datenübertragung Verwendung finden. Die elektrischen Leitungen und Datenleitungen sind wiederum mit einer in die Behälter integrierten oder entlang der Außenwandungen der Behälter verlaufenden elektrischen und/oder Datenleitungen verbunden. Die elektrischen Leitungen und Datenleitungen können im Rahmen der Erfindung innerhalb von Kabelrohren verlaufen.
  • Die grundlegende Idee der Erfindung ist es, sämtliche Behälter des Güterzuges zentral mit Energie und Daten zu versorgen. Hierzu ist es zunächst essentiell, dass die Behälter untereinander über eine elektrische Leitung bzw. eine Datenleitung verbunden sind. Diese Leitungen sind wiederum über die an den Behältern installierten Steckverbinder mit in die Behälter integrierten Energie- und Datenleitungen gekoppelt. Während eines Bahntransportes sind somit sämtliche Behälter über diese Leitung miteinander verbunden. Über eine Energieversorgungseinheit, die sich bspw. in dem Triebfahrzeug oder am Ende des Zuges befinden kann, können die in den Behältern befindlichen Versorgungseinheiten wie bspw. Kühlaggregate zentral mit Energie versorgt werden.
  • Dadurch, dass sämtliche Behälter zentral von einer Energieversorgungseinheit mit Energie versorgt werden können, kann von einer autarken Energieversorgung innerhalb eines Behälters abgesehen werden. Hierdurch ist auch gewährleistet, dass die Behälter unabhängig von ihrer Position innerhalb des Güterzuges mit Energie versorgt werden können. Von Vorteil ist es auch, dass erfindungsgemäß aufgrund der zentralen Energiezufuhr die Energieversorgung in den einzelnen Behältern gesteuert und überwacht werden kann.
  • Als Triebfahrzeug für Güterzüge dienen häufig Lokomotiven mit Dieselelektrischem Antrieb, in denen also zunächst ein Dieselmotor einen Generator antreibt, der den elektrischen Strom für die elektrischen Fahrmotoren erzeugt, sowie Elektrolokomotiven mit rein elektrischem Antrieb. Diesen Arten des elektrischen Antriebs ist gemeinsam, dass sie prinzipiell als Energieerzeuger für die Behälter dienen können. Eine vorteilhafte Ausges taltung der Erfindung sieht daher vor, dass zwischen Triebfahrzeug und dem Behälter des dem Triebfahrzeug nächst angeordneten Güterwagen eine elektrische Leitung und/oder eine Datenleitung ausgebildet ist. Die Verbindung zu dem Triebfahrzeug nächst angeordneten Güterwagens kann auch hier über eine Steckverbindung erfolgen, die vorzugsweise für Starkstrom konzipiert ist. Eine für Starkstrom ausgerichtete Steckverbindung bietet sich an, da das Triebfahrzeug eine größere Anzahl von Behältern mit elektrischer Energie versorgen muss.
  • Um die Energieversorgung der einzelnen Behälter auch zu gewährleisten, wenn die Energiezufuhr seitens des Triebfahrzeugs unterbrochen ist, sieht eine praktikable Variante der Erfindung vor, dass der Zug mit einem Spezialbehälter versehen ist, der Einrichtungen zur Energieerzeugung, Energieumwandlung sowie eine zentrale Datenstation aufweist. Der Spezialbehälter kann sich dabei vorzugsweise auf einem der Güterwagen oder auf einem zusätzlichen Wagen des Zuges befinden. Der Spezialbehälter dient somit gewissermaßen als Notstromaggregat, der unter anderem eine Anordnung einer Verbrennungskraftmaschine und Generator aufweist. Diese Einheit bildet ein Stromerzeugungsaggregat, welches bei einem Ausfall des Triebfahrzeugs den elektrischen Strom liefert. Diese Situation kann beispielsweise dann eintreten, wenn die Güterfahrzeuge beginnend mit dem nächst zu dem Triebfahrzeug angeordneten Güterwagen nacheinander in verschiedenen Güterbahnhöfen abgekoppelt werden, um die individuelle Verladung der Güterwaren vornehmen zu können.
  • Vorzugsweise sind die Behälter mit Versorgungsaggregaten, bspw. mit Kühlaggregaten, versehen.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Behälter im Inneren mit einer Kamera und/oder mit Messvorrichtungen zur Messung der Temperatur und Luftfeuchtigkeit versehen sind. Dadurch, dass der Behälter im Inneren mit einer Kamera und/oder mit Messvorrich tungen zur Messung der Temperatur und Luftfeuchtigkeit versehen sind, können die beförderten Güter jederzeit während der Fahrt kontrolliert werden.
  • Die zuvor beschriebene Variante eines Güterwagens für Behälter kann auch insofern eine Änderung erfahren, als im Rahmen der Erfindung Güterwagen je nach Verwendungszweck zugrunde gelegt werden, die in Gestalt eines Kühlwagens mit öffnungsfähigem Dach, offenem und gedeckten Güterwagen vorliegen.
  • Zudem sieht die Erfindung ein Verfahren zur Versorgung von mit Behältern versehenen Güterwagen eines Güterzugs mit elektrischer Energie und Datensignalen vor, bei dem die elektrische Energie und die Datensignale über eine innerhalb oder entlang der Außenwandungen der Behälter und zwischen zwei zueinander nächstangeordneten Behältern verlaufende elektrische Leitung und Datenleitung übertragen werden. Auch im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens können von einem Triebfahrzeug des Güterzugs über elektrische Leitungen und/oder Datenleitungen elektrische Energie und/oder Datensignale in den zu dem Treibfahrzeug nächstangeordneten Güterwagens transportiert werden. Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass von einem Spezialbehälter des Zugs über elektrische Leitungen und/oder Datenleitungen Energie und/oder Datensignale in die Güterwagen weitergeleitet werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel wird anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt in schematischer Darstellung:
  • 1 einen Güterzug gemäß der Erfindung.
  • 1 zeigt einen Güterzug gemäß der Erfindung, der mit dem Bezugszeichen 100 versehen ist.
  • Der Güterzug 100 weist ein Triebfahrzeug 10 in Gestalt einer elektrischen Lokomotive 10 auf. Die Oberleitung 29 dient zur Fahrstromversorgung des Triebfahrzeugs 10. Der Güterzug 100 weist zudem Güterwagen 11, 12 auf, die mit Behältern 14, 15 versehen sind. Die Behälter 14, 15 sind Großraumbehälter, d. h. Container, mit denen das verladen, befördern, lagern und entladen von speziellen Gütern möglich ist. In dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel handelt es sich bei den Gütern um Waren, die während der Fahrt eine permanente Kühlung benötigen. Hierzu sind die Behälter 14, 15 mit Versorgungsaggregaten 24 in Form von Kühlaggregaten ausgestattet. Um die in den Behältern 14, 15 befindlichen Waren permanent kontrollieren zu können, weisen die Behälter 14, 15 zudem Messvorrichtungen 25, 26 zur Messung der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit auf. Darüber hinaus können die Behälter 14, 15 im Innern jeweils mit einer in 1 nicht gezeigten Kamera versehen sein.
  • Die mechanische Verbindung zwischen dem Triebfahrzeug 10 und dem Güterwagen 11 sowie der Güterwagen 11, 12 untereinander ist durch Kupplungen 18 gegeben, die beispielsweise in Gestalt von Schraubenkupplungen vorliegen können. Mechanische Verbindungen 28 zwischen den Güterwagen 11, 12 und den Behältern 14, 15 sorgen für die Arretierung der Behälter 14, 15 an den Güterwagen 11, 12.
  • Zwischen den zwei zueinander nächst angeordneten Behältern 14, 15 ist eine elektrische Leitung 17 ausgebildet, die mit der in die Behälter 14, 15 integrierten elektrischen Leitungen 23 über Steckverbindungen 32, 33 verbunden sind. Neben der elektrischen Leitung 17 ist zwischen den Behältern 14, 15 zudem eine Datenleitung 16 ausgebildet, die mit den in die Behälter 14, 15 integrierten Datenleitungen 22 verbunden sind. Auch hier dienen die Steckverbindungen 32, 33 für die Verbindung der Leitungen 16, 22. Sowohl die elektrischen Leitungen 23 als auch die Datenleitungen 22 können bodenseitig, d. h. entlang des Bodens 27 der Behälter 14, 15 ver legt sein und innerhalb von in 1 nicht gezeigten Kabelrohren verlaufen.
  • Um die Versorgungsaggregate 24 sowie die Messeinrichtungen 25, 26 sowie die nicht gezeigten Kameras in den Behältern 14, 15 mit Energie und Datensignalen zu versorgen, ist zwischen Triebfahrzeug 10 und dem Behälter 14 eine elektrische Leitung 20 sowie eine Datenleitung 19 ausgebildet, die über die Steckverbindung 34 mit den Leitungen 22, 23 verbunden ist. Durch die vor dem Triebfahrzeug 10 des Güterzuges 100 gelieferte und dadurch ohnehin vorhandene Energie ist eine zentrale Energieversorgung der Versorgungsaggregate 24 sowie der Messeinrichtungen 26 sowie der in 1 nicht gezeigten Kameras gegeben. Hierzu sind die Versorgungsaggregate 24 sowie die Messeinrichtungen 25, 26 und die Kameras mit den Leitungen 22, 23 entsprechend verbunden. Die Behälter 14, 15 verfügen zudem über in 1 nicht dargestellte Schalteinrichtungen, mit denen die elektrische Energie und die Datensignale von einem vorangehenden bzw. nachfolgenden Behälter 14, 15 getrennt werden können. Die Behälter 14, 15 weisen zudem in 1 nicht gezeigte Einrichtungen zur Energieumwandlung auf, mit denen die von dem Triebfahrzeug 10 des Güterzugs 100 gelieferte Energie in eine Form transformiert wird, die beispielsweise von den Versorgungsaggregaten 24 nutzbar ist.
  • Wie aus 1 weiterhin hervorgeht, weist der Güterzug 100 an seinem Ende einen Güterwagen 13 auf, der mit einem Spezialbehälter 21 versehen ist. Der Spezialbehälter 21 ist mit Einrichtungen 30 zur Energieerzeugung, Energieumwandlung sowie mit einer zentralen Datenstation 31 ausgestattet. Innerhalb des Spezialbehälters 21 befindet sich sowohl eine elektrische Leitung 37 als auch eine Datenleitung 38, die die Einrichtungen 30 und die Datenstation 31 über eine Steckverbindung 36 mit zwischen dem Güterwagen 12 und dem Güterwagen 13 ausgebildete elektrische- und Datenleitung 17, 16 verbindet. Die Datenleitung 16 sowie die elektrische Leitung 17 sind wiederum über Steckverbindungen 34, 35 mit den Leitungen 23, 22 in dem Behälter 15 verbunden, so dass sämtliche Behälter 14, 15 durchleitend mit den Einrichtungen 30, bzw. mit der Datenstation 31 verbunden sind.
  • Die Energieerzeugung in den Einrichtungen 30 des Spezialbehälters 21 erfolgt dabei derart, dass im Rahmen eines dieselelektrischen Antriebs ein Dieselmotor einen Generator antreibt, der dann den elektrischen Strom für die Aggregate 24 bzw. für die Messvorrichtung 25 in den Behältern 14, 15 erzeugt. Die Energieerzeugung in der Einrichtung 30 des Spezialbehälters 21 wird dabei aktiviert, wenn keine Energieversorgung durch das Triebfahrzeug 10 des Zuges erfolgt. Die Datenstation 21, die über die Datenleitungen 22, 38 mit den Messvorrichtungen 25, 26 in den Behältern 14, 15 verbunden ist, sammelt die in den Messvorrichtungen 25, 26 aufgenommenen relevanten Daten, um sie einer entsprechenden Verarbeitung zuzuführen. Die mechanischen Verbindungen zwischen dem Güterwagen 12 und dem Güterwagen 13 sowie zwischen dem Spezialbehälter 21 und dem Güterwagen 13 sind auch hier wieder über mechanische Verbindungen 18, 28 gegeben.
  • Die vorliegende Erfindung beschränkt sich in ihrer Ausführung nicht auf vorstehend angegebene, bevorzugte Ausführungsbeispiel. Vielmehr ist eine Anzahl von Varianten denkbar, welche von der dargsstellten Lösung auch bei grundsätzlich anders gearteten Ausführungen Gebrauch machen. So können die Güterwagen 11, 12 beispielsweise auch in Gestalt von Güterwagen vorliegen, die in Form eines Kühlwagens, Wagens mit öffnungsfähigem Dach, offenen oder gedeckten Güterwagens vorliegen. Auch können die Behälter 14, 15 mit behältereigenen Energieversorgungen ausgestattet sein, die mit der Abschaltung der über die Leitungen 23, 37 durchgeleiteten Energie aktivierbar sind. Umgekehrt kann eine Deaktivierung dieser behältereigenen Energieversorgung erfolgen, sobald die über die Leitungen 23, 37 durchgeleitete Energie eingeschaltet ist. Schließlich zeugt es von einer Selbstverständlichkeit, dass der Güterzug auch eine Vielzahl von Güterwagen 14, 15 aufweisen kann. Das Triebfahrzeug 10 kann bspw. auch eine dieselelektrische Lokomotive sein.
  • 100
    Güterzug
    10
    Triebfahrzeug
    11
    Güterwagen
    12
    Güterwagen
    13
    Einrichtung
    14
    Behälter
    15
    Behälter
    16
    Datenleitung
    17
    elektrische Leitung
    18
    Kupplung
    19
    Datenleitung
    20
    elektrische Leitung
    21
    Spezialbehälter
    22
    Datenleitung
    23
    elektrische Leitung
    24
    Versorgungsaggregat
    25
    Messvorrichtung
    26
    Messvorrichtung
    27
    Boden
    28
    mechanische Verbindung
    29
    Oberleitung
    30
    Einrichtung
    31
    Datenstation
    32
    Steckverbindung
    33
    Steckverbindung
    34
    Steckverbindung
    35
    Steckverbindung
    36
    Steckverbindung
    37
    elektrische Leitung
    38
    Datenleitung

Claims (15)

  1. Güterzug (100) mit einem Triebfahrzeug (10) und Güterwagen (11, 12) für Behälter (14, 15), dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei zueinander nächstangeordneten Behältern (14, 15) eine elektrische Leitung (17) und/oder eine Datenleitung (16) ausgebildet ist, die mit einer in die Behälter (14, 15) integrierten oder entlang der Außenwandungen der Behälter (14, 15) verlaufenden elektrischen Leitung (23) und/oder Datenleitung (22) verbunden sind.
  2. Güterzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Triebfahrzeug (10) und dem Behälter (14) des dem Triebfahrzeug (10) nächstangeordneten Güterwagen (11) eine elektrische Leitung (20) und/oder eine Datenleitung (19) ausgebildet ist.
  3. Güterzug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zug (100) mit einem Spezialbehälter (21) versehen ist, der Einrichtungen (30) zur Energieerzeugung, Energieumwandlung sowie eine zentrale Datenstation (31) aufweist.
  4. Güterzug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Spezialbehälter (21) auf einem der Güterwagen (14, 15) oder auf einem zusätzlichen Wagen (13) des Zugs (100) befindet.
  5. Güterzug nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Spezialbehälters (13) eine elektrische Leitung (32) und/oder Datenleitungen (38) verlegt sind, die mit den Leitungen (22, 23) eines Behälters (14, 15) gekoppelt sind.
  6. Güterzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter (14, 15) mit Versorgungsaggregaten (24) versehen sind.
  7. Güterzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter (14, 15) im Innern mit einer Kamera und/oder mit Messvorrichtungen (25, 26) zur Messung der Temperatur und Luftfeuchtigkeit versehen sind.
  8. Güterzug mit einem Triebfahrzeug (10) und Güterwagen (11, 12), die in Gestalt eines Kühlwagens, Wagens mit öffnungsfähigem Dach, offenen oder gedeckten Güterwagen vorliegen, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei zueinander nächstangeordneten Güterwagen (11, 12) eine elektrische Leitung (17) und/oder eine Datenleitung (16) ausgebildet ist, die mit einer in die Güterwagen (11, 12) integrierten oder entlang der Außenwandungen der Güterwagen (11, 12) verlaufenden elektrischen Leitung (23) und/oder Datenleitung (27) verbunden sind.
  9. Güterzug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Triebfahrzeug (10) und dem Triebfahrzeug (10) nächstangeordneten Güterwagen (11) eine elektrische Leitung (20) und/oder eine Datenleitung (14) ausgebildet ist.
  10. Güterzug nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Zug (100) mit einem Spezialbehälter (21) versehen ist, der Einrichtungen (30) zur Energieerzeugung, Energieumwandlung sowie eine zentrale Datenstation (31) aufweist.
  11. Güterzug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Spezialbehälter (21) auf einem der Güterwagen oder auf einem zusätzlichen Wagen (13) des Zugs (100) befindet.
  12. Güterzug nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Spezialbehälters (21) elektrische Leitungen und/oder Datenleitungen (37, 38) verlegt sind, die mit den Leitungen (22, 23) gekoppelt sind.
  13. Verfahren zur Versorgung von mit Behältern (14, 15) versehen Güterwagen (11, 12) eines Güterzuges (100) mit elektrischer Energie und Datensignalen, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Energie und die Datensignale über eine innerhalb oder entlang der Außenwandungen der Behälter (14, 15) und zwischen zwei zueinander nächstangeordneten Behältern (14, 15) verlaufende elektrische Leitungen (17, 23) und Datenleitung (16, 22) übertragen werden.
  14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass von einem Triebfahrzeug (10) des Güterzugs (100) über eine elektrische Leitung (20) und/oder Datenleitung (19) elektrische Energie und/oder Datensignale in den zu dem Triebfahrzeug (10) nächstangeordneten Behälter (14) transportiert wird.
  15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass von einem Spezialbehälter (21) des Zugs (100) über eine elektrische Leitung (17) und/oder Datenleitung (16) Energie und/oder Datensignale in den Behälter (15) weitergeleitet werden.
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