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DE102008059258A1 - Heizungs- und Belüftungs- oder Klimaanlage eines Kraftfahrzeugs mit einer Luftauslassdüse und in diese integriertem Behälter - Google Patents

Heizungs- und Belüftungs- oder Klimaanlage eines Kraftfahrzeugs mit einer Luftauslassdüse und in diese integriertem Behälter Download PDF

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DE102008059258A1
DE102008059258A1 DE102008059258A DE102008059258A DE102008059258A1 DE 102008059258 A1 DE102008059258 A1 DE 102008059258A1 DE 102008059258 A DE102008059258 A DE 102008059258A DE 102008059258 A DE102008059258 A DE 102008059258A DE 102008059258 A1 DE102008059258 A1 DE 102008059258A1
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DE
Germany
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nozzle housing
container
nozzle
displaceable
arrangement
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE102008059258A
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English (en)
Inventor
Heiko Bald
Aiko Böhme
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GM Global Technology Operations LLC
Original Assignee
GM Global Technology Operations LLC
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Filing date
Publication date
Application filed by GM Global Technology Operations LLC filed Critical GM Global Technology Operations LLC
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Publication of DE102008059258A1 publication Critical patent/DE102008059258A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N3/00Arrangements or adaptations of other passenger fittings, not otherwise provided for
    • B60N3/10Arrangements or adaptations of other passenger fittings, not otherwise provided for of receptacles for food or beverages, e.g. refrigerated
    • B60N3/104Arrangements or adaptations of other passenger fittings, not otherwise provided for of receptacles for food or beverages, e.g. refrigerated with refrigerating or warming systems
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60HARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
    • B60H1/00Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices
    • B60H1/34Nozzles; Air-diffusers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Air-Conditioning For Vehicles (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Heizungs- und Belüftungs- oder Klimaanlage eines Kraftfahrzeugs, mit mindestens einer Luftauslassdüse (1), die ein an eine Zuluftleitung angeschlossenes Düsengehäuse (2) und eine im Düsengehäuse (2) gelagerte Lamellenanordnung (3), die mehrere bewegliche Lamellen (5) besitzt, aufweist. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, dass innerhalb des Düsengehäuses (2) ein Aufnahmeraum (9) für einen Behälter (10) gebildet ist und Lamellen (5) der Lamellenanordnung (3), zur Bildung einer Einführöffnung (11) des Aufnahmeraums (9), entgegen der Kraft mindestens eines Federmittels (6) verschieblich sind. Diese Gestaltung ermöglicht, unmittelbar im Bereich von Düsengehäuse und Lamellenanordnung, das Behältnis zwecks dessen Temperierung aufzunehmen.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Heizungs- und Belüftungs- oder Klimaanlage eines Kraftfahrzeuges, mit mindestens einer Luftauslassdüse, die ein an eine Zuluftleitung angeschlossenes Düsengehäuse und eine im Düsengehause gelagerte Lamellenanordnung, die mehrere bewegliche Lamellen besitzt, aufweist.
  • Derartige Heizungs- und Belüftungs- oder Klimaanlagen von Kraftfahrzeugen sind aus dem Stand der Technik hinlänglich bekannt. Deren Düsengehäuse ist insbesondere in eine Armaturentafel des Fahrzeugs integriert, mit einer Ausströmrichtung der Luft durch das Düsengehäuse im Wesentlichen horizontal in Richtung des Fahrzeuginsassen. Mittels der mehreren beweglichen Lamellen der Lamellenanordnung, die in einem gemeinsamen Rahmen schwenkbar gelagert sind, lässt sich durch ein Stellorgan die Ausströmrichtung der Luft verändern.
  • Es sind ferner Luftauslassdüsen bekannt, die Luft im Wesentlichen vertikal ausgeben, insbesondere um bei Bedarf den Luftstrom auf Scheiben des Fahrzeugs zu lenken. Düsengehäuse und Lamellenanordnungen befinden sich beispielsweise im seitlichen Bereich der Armaturentafel auf deren Oberseite. Das Düsengehäuse besitzt beispielsweise einen runden Querschnitt.
  • Aus dem Stand der Technik sind die unterschiedlichsten Lösungen bekannt, Behälter mit Getränken im Bereich von Luftauslassdüsen eines Kraftfahrzeuges anzuordnen, um diese mittels der Heizungs- und Belüftungs- oder Klimaanlage zu temperieren. Auf diese Weise wird dem Wunsch von Fahrzeuginsassen Rechnung getragen, auch im Sommer, während langer Fahrt, gekühlte Getränke genießen zu können, oder aber unabhängig von der Jahreszeit, Behälter mit Getränken oder mit Nahrung zu erwärmen, beispielsweise ein Glas mit Babynahrung.
  • Aus der DE 102 54 707 A1 ist eine Heizungs- und Belüftungs- oder Klimaanlage eines Kraftfahrzeugs der eingangs genannten Art bekannt. Dort ist im Düsengehäuse ein Düseneinsatz gelagert, der schubfachartig verschiebbar im Düsengehäuse ist und zur Aufnahme mindestens eines Behälters nach oben offen ausgebildet ist. Der Behälter wird somit durch die obere Öffnung des Düseneinsatzes in diesen eingesteckt und ruht auf dem Boden des Düseneinsatzes. Kalte bzw. warme Luft strömt am Behälter im Bereich dessen in den Düseneinsatz eingesetzten Bereich vorbei und durch die unverändert gestaltete Lamellenanordnung hindurch.
  • Nachteilig ist bei dieser Anlage, dass deren Gestaltung im Bereich von Düsengehäuse und Düseneinsatz, insbesondere in Folge der Verschiebbarkeit des Düseneinsatzes, baulich recht aufwendig ist. Abgesehen hiervon ist es ergonomisch ungünstig, dass der ausgeschobene Düseneinsatz in den Raum vor der Armaturentafel vorsteht.
  • Aus der US 5,540,409 ist ein Kraftfahrzeug bekannt, bei dem die Armaturentafel mit einer sich von der oberen Fläche der Armaturentafel zu einer Zuluftleitung einer Heizungs- und Belüftungs- oder Klimaanlage erstreckenden, im Querschnitt runden Ausnehmung versehen ist. In diese ist ein topfförmiges Gehäuseteil mit rundem Querschnitt eingesetzt. Das Gehäuseteil ist mittels eines entgegen der Kraft einer Feder in Richtung des Bodens des Gehäuseteils verschieblichen Zwischenbodens in eine obere und untere Kammer geteilt. Die untere Kammer ist mit Schlitzen versehen, so dass durch die Zuluftleitung geförderte Luft durch die untere Kammer hindurch treten kann. Zum Temperieren eines Behälters wird dieser in das Gehäuseteil eingesteckt und der Zwischenboden entgegen der Federkraft in Richtung des Bodens des Gehäuseteils bewegt. Die Luft kann somit am Behälter in dessen unteren Bereich vorbei strömen. Wird der Behälter aus dem Gehäuseteil entnommen, drückt die Feder den Zwischenboden dichtend gegen einen Anschlag des Gehäuseteils, so dass die Luft ausschließlich durch die untere Kammer aus der Luftauslassdüse der Anlage strömt.
  • Eine derartige Anlage ist baulich sehr aufwendig gestaltet und erfordert überdies eine Modifizierung der Armaturentafel dahingehend, dass diese eine Ausnehmung zur Aufnahme des Gehäuseteils aufweist.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Heizungs- und Belüftungs- oder Klimaanlage der eingangs genannten Art so weiterzubilden, dass unmittelbar im Bereich von Düsengehäuse und Lamellenanordnung eine Aufnahme eines Behälters zwecks dessen Temperierung möglich ist.
  • Gelöst wird die Aufgabe dadurch, dass innerhalb des Düsengehäuses ein Aufnahmeraum für den Behälter gebildet ist und Lamellen der Lamellenanordnung, zur Bildung einer Einführöffnung des Aufnahmeraums, entgegen der Kraft mindestens eines Federmittels verschieblich sind.
  • Das Wesentliche der vorliegenden Heizungs- und Belüftungs- oder Klimaanlage ist darin zu sehen, dass innerhalb des Düsengehäuses der Aufnahmeraum für den Behälter gebildet ist. Damit der Behälter in das Düsengehäuse eingeschoben werden kann, ist es erforderlich, zumindest einzelne Lamellen der Lamellenanordnung aus dem Querschnittsbereich des Behälters heraus zu bewegen, so dass der Behälter in das Düsengehäuse eingeschoben werden kann. Dieses Bewegen von Lamellen der Lamellenanordnung erfolgt durch Verschieben der Lamellen entgegen der Kraft mindestens eines Federmittels. Bei in das Düsengehäuse eingesetztem Behälter ist dieser vorzugsweise weitreichend innerhalb des Düsengehäuses angeordnet, allerdings nur so weit, dass er unkompliziert, zwecks Entnahme aus dem Düsengehäuse, ergriffen werden kann.
  • Bei dem Behälter handelt es sich insbesondere um einen zylindrischen Behälter.
  • Vorzugsweise werden beim Einsetzen des Behälters in das Düsengehäuse nur einige der Lamellen der Lamellenanordnung verschoben. Die anderen Lamellen der Lamellenanordnung befinden sich in dem Querschnittsbereich des Düsengehäuses, der zwischen dem Behälter und dem Düsengehäuse durchströmt wird. Zwischen dem Behälter und dem Düsengehäuse ist somit ein ringförmiger Querschnitt gebildet, durch den Luft strömt und somit hervorragend das Innere des Behälters temperieren kann.
  • Grundsätzlich kann das Düsengehäuse unterschiedlich ausgerichtet sein, bezogen auf die Durchströmrichtung der Luft im Auslassbereich des Düsengehäuses. Es ist durchaus möglich, das Düsengehäuse horizontal anzuordnen und somit den Behälter, der dann aber verschlossen sein muss, horizontal im Düsengehäuse zu positionieren. Es wird aber als besonders vorteilhaft angesehen, wenn die Durchströmrichtung der Luft im Düsengehäuse im Bereich des Aufnahmeraums für den Behälter im Wesentlichen vertikal ist. Es handelt sich insbesondere bei der Luftauslassdüse um eine solche, die im seitlichen oberen Bereich der Armaturentafel angeordnet und nach oben ausgerichtet ist. Demzufolge kann der Behälter vertikal in den Aufnahmeraum des Düsengehäuses eingesetzt werden. Bei dieser Anordnung des Düsengehäuses im seitlichen oberen Bereich der Armaturentafel ist der besondere Vorteil zu verzeichnen, dass dieser Bereich griffgünstig schon vor dem Einsteigen in das Fahrzeug erreichbar ist und demzufolge der Fahrzeuginsasse unkompliziert einen Behälter in das Düsengehäuse einsetzen kann.
  • Vorzugsweise sind die Lamellen der Lamellenanordnung parallel zueinander angeordnet. Bei einer Luftauslassdüse mit kreisförmigem Querschnitt sind somit kürzere äußere Lamellen und zwischen diesen angeordnete längere, zentrale Lamellen vorhanden.
  • Es wird bei einer Lamellenanordnung, die äußere Lamellen und zwischen diesen angeordnete innere, zentrale Lamellen aufweist, als besonders vorteilhaft angesehen, wenn die zentralen Lamellen entgegen der Kraft des min destens einen Federmittels verschieblich sind. Insbesondere ist die jeweilige verschiebliche Lamelle entgegen der Kraft einer dieser Lamelle zugeordneten Feder verschieblich. Bei der Feder kann es sich beispielsweise um eine Schraubendruckfeder handeln, die geführt ist und mit einem Ende am Düsengehäuse und dem anderen Ende an der Lamelle angreift. Die beweglichen Lamellen sind beispielsweise in einem in das Düsengehäuse eingesetzten Lamellenrahmen gehalten, wobei die zentralen Lamellen verschieblich im Lamellenrahmen geführt sind. Die Federn können durchaus statt am Düsengehäuse am Lamellenrahmen angreifen.
  • Es ist nicht erforderlich, dass die äußeren Lamellen verschieblich sind, da in derem dem äußeren im Bereich des Düsengehäuses zugeordneten Bereich ein Ausströmen der Luft am Behälter vorbei sichergestellt sein muss, um den Behälter temperieren zu können.
  • Der Aufnahmeraum ist vorzugsweise auf seiner der Lamellenanordnung abgewandten Seite durch in Querschnittserstreckung des Düsengehäuses angeordnete Trennstäbe oder Trennlamellen begrenzt. Diese Trennstäbe oder Trennlamellen sind zweckmäßig nicht verschiebbar, weil ihnen die Aufgabe zukommt, als Anschlagsfläche bzw. Boden für den das Düsengehäuse eingesetzten Behälter zu wirken. Insbesondere bei vertikaler Orientierung des Düsengehäuses lässt sich der Behälter nur soweit in das Düsengehäuse einsetzen, bis der Behälterboden die Trennstäbe oder Trennlamellen kontaktiert. Die Trennstäbe bzw. Trennlamellen weisen einen solchen Abstand zueinander auf, dass Luft weitgehend verlustfrei diese passieren kann, bezogen auf den Zustand bei nicht in das Düsengehäuse eingeführtem Behälter.
  • In einfachster Gestaltung ist das Düsengehäuse als zylindrisches Rohr ausgebildet. Die Trennstäbe bzw. Trennlamellen sind vorzugsweise senkrecht zur Längserstreckung des Düsengehäuses im Bereich des Aufnahmeraums angeordnet, insbesondere horizontal angeordnet.
  • Die Erfindung schlägt somit bei einer Heizungs- und Belüftungs- oder Klimaanlage eine Luftauslassdüse vor, die der Aufnahme eines Behälters dient und sich hierdurch durch reduzierten Bauraum und reduzierten Materialaufwand, insbesondere bei Platzierung in Türnähe, auszeichnet. Bei Nutzung der Luftauslassdüse als Getränkehalter kann Luft am Behälter vorbei strömen, womit nicht nur der Behälter temperiert wird, sondern auch nach wie vor die Innenraumbelüftung erfolgt. Grundsätzlich ist es möglich, durch Verstellung der Lüftungstemperatur das Innere des Behälters, insbesondere ein Getränk nach belieben zu kühlen oder warm zu halten.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung der Zeichnung und der Zeichnung selbst.
  • Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung erläutert und in der nachfolgenden Beschreibung näher beschrieben. Es zeigt in schematischer Darstellung:
  • 1 einen Längsmittelschnitt durch die Heizungs- und Belüftungs- oder Klimaanlage im Bereich deren Luftauslassdüse, veranschau licht vor dem Einsetzen eines Behälters,
  • 2 die Anordnung gemäß 1, bei eingesetztem Behälter.
  • 1 veranschaulicht für die Heizungs- und Belüftungs- oder Klimaanlage eines Kraftfahrzeuges eine Luftauslassdüse 1, die im seitlichen oberen Bereich der Armaturentafel des Kraftfahrzeuges angeordnet ist. Die Luftauslassdüse weist ein vertikal angeordnetes, als zylindrisches Rohr ausgebildetes Düsengehäuse 2 auf. Dieses Düsengehäuse ist im Bereich seines unteren Endes mit einer nicht veranschaulichten Zuluftleitung verbunden und weist im Bereich seines oberen Endes eine Lamellenanordnung 3 auf. Diese Lamellenanordnung weist im Ausführungsbeispiel vier parallel zueinander angeordnete Lamellen auf, die sich senkrecht zur Ebene des Zeichnungsblatts erstrecken. Die beiden äußeren Lamellen sind mit der Bezugsziffer 4, die beiden inneren Lamellen mit der Bezugsziffer 5 bezeichnet. Die Lamellen sind im Wesentlichen plattenförmig ausgebildet.
  • Die beiden äußeren Lamellen 4 sind stationär im Düsengehäuse 2 oder einem im Düsengehäuse 2 gelagerten Lamellenträger gelagert. Die inneren Lamellen 5 sind im Düsengehäuse 2 oder dem Lamellenträger verschieblich gelagert, und zwar ist die jeweilige Lamelle 5 entgegen der Kraft einer Feder 6 in das Düsengehäuse 2 einschiebbar und hierbei parallel verschiebbar, in eine Stellung, in der die innere Lamelle 5 mit der benachbarten äußeren Lamelle 4 fluchtet. Diese Position der inneren Lamellen 5 ist in 2 veranschaulicht.
  • Zur Führung der inneren Lamellen 5 bei deren Verschiebung dienen Führungen im Düsengehäuse 2 oder im Lamellenträger. Die jeweilige Feder 6 ist beispielsweise als Schraubendruckfeder ausgebildet, die in deren Längsrichtung mittels einer Führung 7 geführt ist. Innerhalb des Düsengehäuses 2 sind, in Abstand zur Lamellenanordnung 3, Trennstäbe 8 oder Trennlamellen angeordnet. Zwischen diesen und dem oberen Ende des Düsengehäuses 2 bzw. der Lamellenanordnung 3 ist ein Aufnahmeraum für einen Behälter 10 gebildet. Oben ist der Aufnahmeraum 9 des Düsengehäuses 2 durch die Einführöffnung 11 für den Behälter 10 begrenzt.
  • Die derart gestaltete Luftauslassdüse 1 dient vorzugsweise der Aufnahme eines solchen Behälters 10, der zylindrisch ausgebildet ist, insbesondere einer Dose mit aufreißbarem Verschluss zur Aufnahme eines Getränks, beispielsweise eines Cola- oder Limonadengetränks.
  • In den Figuren ist die Durchströmrichtung der Luft in der Luftauslassdüse 1 mittels des Pfeiles 12 betreffend Lufteintritt und die Pfeile 13 betreffend den Luftaustritt veranschaulicht. Ist kein Behälter 12 in die Luftauslassdüse 10 eingesetzt, durchströmt die Luft ungehindert die Luftauslassdüse und tritt im Bereich der Lamellenanordnung 3, die mit der oberen Fläche der Armaturentafel abschließt, aus der Luftauslassdüse 1 aus. Hierbei befinden sich die Lamellen 4, 5 der Lamellenanordnung 3 auf demselben Niveau. Zum Temperieren des Behälters 10 kann dieser einfach von oben in das Düsengehäuse 2 eingesteckt werden. Hierbei kontaktiert zunächst der Behälter 10 mit seinem Boden die beiden inneren Lamellen 5 und drückt diese, entgegen der Kraft der Federn 6, nach unten. Die inneren Lamellen 5 werden hierbei schräg und pa rallel verschoben, in die fluchtende Anordnung bezüglich der äußeren Lamellen 4 hinter diesen. Es ist somit innerhalb des Düsengehäuses 2 der Aufnahmeraum 9 für den Behälter 10, zumindest über einen Großteil seiner Länge geschaffen. In der in das Düsengehäuse 2 eingesetzten Position liegt der Behälter 10 auf den Trennstäben 8 auf. Ein Kippen des Behälters 10 wird mittels der äußeren Lamellen 4 behindert, die in geringem Abstand zum Behälter 10 angeordnet sind. Bei in die Luftauslassdüse 1 eingesetztem Behälter 10 strömt die Luft an den Seitenwänden des Behälters 10 entlang und tritt aus der Luftauslassdüse im Sinne der Pfeile 13 aus. Wird der obere, frei zugängliche Abschnitt des Behälters 10 ergriffen, kann der Behälter 10 aus der Luftauslassdüse 1 nach oben herausgezogen werden, wobei die inneren Lamellen 5 mittels der Federn 6 wieder in die in 1 gezeigte Ausgangsstellung zurückbewegt werden.
  • 1
    Luftauslassdüse
    2
    Düsengehäuse
    3
    Lamellenanordnung
    4
    Lamelle
    5
    Lamelle
    6
    Feder
    7
    Führung
    8
    Trennstab
    9
    Aufnahmeraum
    10
    Behälter
    11
    Einführöffnung
    12
    Pfeil
    13
    Pfeil
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 10254707 A1 [0005]
    • - US 5540409 [0007]

Claims (10)

  1. Heizungs- und Belüftungs- oder Klimaanlage eines Kraftfahrzeugs, mit mindestens einer Luftauslassdüse (1), die ein an eine Zuluftleitung angeschlossenes Düsengehäuse (2) und eine im Düsengehäuse (2) gelagerte Lamellenanordnung (3), die mehrere bewegliche Lamellen (5) besitzt, aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Düsengehäuses (2) ein Aufnahmeraum (9) für einen Behälter (10) gebildet ist und Lamellen (5) der Lamellenanordnung (3), zur Bildung einer Einführöffnung (11) des Aufnahmeraums (9), entgegen der Kraft mindestens eines Federmittels (6) verschieblich sind.
  2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Düsengehäuse (2) im Bereich des Aufnahmeraums (9) für den Behälter (10) einen runden Querschnitt aufweist.
  3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchströmungsrichtung (12, 13) der Luft im Düsengehäuse (2) im Bereich des Aufnahmeraums (9) für den Behälter (10) im Wesentlichen vertikal ist.
  4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen (4, 5) der Lamellenanordnung (3) parallel zueinander angeordnet sind.
  5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellenanordnung (3) äußere Lamellen (4) und zwischen diesen angeordnete zentrale Lamellen (5) aufweist, wobei die zentralen Lamellen (5) entgegen der Kraft des mindestens einen Federmittels (6) verschieblich sind.
  6. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige verschiebliche Lamelle (5) entgegen der Kraft einer dieser Lamelle (5) zugeordneten Feder (6) verschieblich ist.
  7. Anlage nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die äußeren Lamellen (4) nicht verschieblich sind.
  8. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeraum (9) auf seiner der Lamellenanordnung (3) abgewandten Seite durch in Querschnittserstreckung des Düsengehäuses (2) angeordnete Trennstäbe (8) oder Trennlamellen begrenzt ist.
  9. Anlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennstäbe (8) bzw. Trennlamellen senkrecht zur Längserstreckung des Düsengehäuses (2) im Bereich des Aufnahmeraums (9) angeordnet sind, insbesondere horizontal angeordnet sind.
  10. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Düsengehäuse (2) als zylindrisches Rohr ausgebildet ist.
DE102008059258A 2008-11-27 2008-11-27 Heizungs- und Belüftungs- oder Klimaanlage eines Kraftfahrzeugs mit einer Luftauslassdüse und in diese integriertem Behälter Withdrawn DE102008059258A1 (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5540409A (en) 1994-12-20 1996-07-30 Cunningham; Robert L. Beverage container holder for a dashboard of a vehicle
DE10254707A1 (de) 2002-11-23 2004-06-03 Adam Opel Ag Heizungs- und Belüftungs- oder Klimaanlage eines Kraftfahrzeuges mit zumindest einer Luftauslassdüse
FR2875177A1 (fr) * 2005-02-11 2006-03-17 Faurecia Interieur Ind Snc Systeme de climatisation pour vehicule automobile, vehicule automobile equipe d'un tel systeme, et accessoire pour un systeme de climatisation

Patent Citations (3)

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