DE102008058007B3 - Stapelbarer Transport- oder Lagerbehälter - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen tragbaren Transport- oder Lagerbehälter mit die Grundfläche des Behälters definierendem Boden und Behälterdecke, sowie vier umlaufenden Seitenwänden, von denen zwei gegenüberliegende Seitenwände an der Ober- und Unterseite der jeweiligen Seitenwand komplementäre Verrastelemente aufweisen, sodass sich der Behälter über seiner Grundfläche mit bezüglich der Rastelemente baugleichen Modellen unverschiebbar stapeln lässt. Jeweils das eine Rastelement einer Seitenwand weist eine federvorgespannte beidseitig des Rastelementes zweigeteilte Verriegelungsklinke auf, die mit einer Falle zusammenwirken kann, die an dem komplementären Rastelement dieser Seitenwand angeordnet ist, derart, dass beim Stapeln besagter Modelle die Klinke in die Falle schnappt und die Modelle miteinander automatisch verriegelbar sind.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Transport- oder Lagerbehälter – auch als Box bezeichnet – zur Mitnahme von Werkzeug oder Werkzeugmaschinen, wie er als mobile tragbare Einheit für ein modulares Behälterkonzept bestimmt ist, bei dem sich mehrere, in der Grundfläche übereinstimmende Behälter übereinander unverschiebbar stapeln lassen.
- Im Stand der Technik ist es gemäß der
DE 34 07 043 A1 bekannt, ein modulares Behälterkonzept vorzusehen, bei dem transportfähige Lagerbehälter mittels einer am Boden umlaufenden Ausnehmung unverschiebbar stapelbar und mittels Verriegelungseinrichtungen an den Seitenwänden miteinander arretierbar sind. Auf diese Weise kann ein Turm bestehend aus beliebig vielen derartiger Behälter entstehen. Bei diesem System wird ein oberer Behälter von einem darunter befindlichen und mit diesem verriegelten Behälter gelöst, indem die beidseitig an den Seitenwänden angeordnete Verriegelung auf dem Höhenniveau des unteren Behälters gelöst wird, womit der obere Behälter entriegelt ist und dieser nachfolgend durch Umgreifen beider Hände vom unteren Behälter an den oberen Behälter abgehoben werden kann. Dieser Mechanismus ist allein aufgrund des erforderlichen Umgreifens kompliziert. Zum Stand der Technik offenbart ferner dieDE 10 2008 064 069 A1 eine Behälteranordnung mit einer Verschlusseinrichtung zur lösbaren Verriegelung von mindestens zwei Behälterteilen. Das Verschlusselement ist manuell betätigbar, um eine Verriegelung zwischen den Behälterelementen zu schaffen bzw. aufzuheben. Ferner zeigt dieDE 199 00 361 C2 einen Verrastmechanismus für kofferartige Behälter, die übereinander stapelbar sind. Zu diesem Zweck weist ein jeweiliger Kofferbehälter ein Verbindungsmittel auf, mit dem es in einschnappender Weise mit einem darüber gestapelten Kofferbehälter verrastbar ist. In ähnlicher Weise beschreibt dieEP 1 516 703 A1 einen stapelbaren Werkzeugkoffer, bei dem ein Behälter-Deckel auf einem Behälterunterteil aufliegen kann, wobei ein Verschlussriegel vorgesehen ist, um den Deckel mit dem Unterteil verriegelnd zu verbinden. Zusätzlich weist das Unterteil einen Verbindungsriegel auf, um an dem Deckel eines darunter befindlichen Werkzeugkoffers angreifen zu können, um so beide Werkzeugkoffer miteinander zu verbinden. Auch die weist ein Behältersystem auf, bei dem verschiedene Behälter mittels einem mit einer Feder vorgespannten Verrieglungssystem miteinander verbindbar sind. Schließlich hat dieWO 2006/132613 A1 ein Transportbehältersystem zum Gegenstand, bei dem die Wände einzeln mit einem anlenkbaren Behälter verklinkbar sind.WO 96/32333 - Diese Behältersysteme zum Stand der Technik sind zwar manuell lösbar, doch ist ein Lösen bzw. Verrasten von Behälterelementen umständlich und arbeitaufwändig.
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen stapelfähigen tragbaren Transport- oder Lagerbehälter zu schaffen, der mit einem leicht handhabbaren Verriegelungsmechanismus ausgestattet ist, um ihn mit weiteren gleich artigen Behältern, tragbaren Transport- oder Lagerboxen zu einer Einheit zusammenfassen zu können.
- Diese Aufgabe wird durch den Behälter gemäß der Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den darauffolgenden Unteransprüchen charakterisiert.
- Gemäß der Erfindung ist ein tragbarer Behälter vorgesehen, mit einem die Grundfläche des Behälters definierenden Boden, hieran vier umlaufenden Seitenwänden und einer Behälterdecke, an der ein Tragegriff angelenkt sein kann. Dieser lässt sich in vorteilhafter Weise in einer Ausnehmung der Behälterdecke versenken, damit auf die Behälterdecke ein weiterer Behälter mit seinem Boden plan aufliegen kann. Zum Öffnen des Behälters kann die Behälterdecke abgenommen oder mittels Scharnieren an der Rückwand aufgeklappt werden. Alternativ ist es ebenso möglich, die dieser Rückwand gegenüberliegende Frontwand aufzuklappen oder zu entfernen.
- Zwei gegenüberliegende der insgesamt vier umlaufenden Seitenwände weisen Rastelemente auf, die dem unverschiebbaren Stapeln und Zusammenfügen mehrerer erfindungsgemäßer Behälter zu einer Einheit dienen. An einer jeweiligen Seitenwand ist eine Rastnase und eine Rastnut so vorgesehen, dass beim Stapeln mehrerer Behälter die besagte Nase in die Nut greift, wenn die zu stapelnden Behälter geeignet übereinander positioniert sind. Natürlich kann jeder einzelne Transportbehälter aus einem zusammengesetzten Turm mehrerer Behälter einzeln aus diesem Verbund gelöst werden, so also auch ein Transportbehälter aus der Mitte der Stapeleinheit.
- Beidseitig des einen Rastelements ist erfindungsgemäß eine federvorgespannte Verriegelungsklinke vorgesehen, die in eine komplementäre Falle am anderen komplementären Rastelement zum Verriegeln der übereinander gestapelten Behälter einschnappen kann. Die Verriegelungsklinke ist so ausgeführt, dass sie beim Aufsetzen eines oberen Behälters auf einen darunter befindlichen Behälter unter Überwindung der Federkraft mittels einer konischen Ansatzfläche entsprechend einem Türschlossmechanismus zurückgedrängt wird und beim Erreichen der letztendlichen Stapelposition automatisch in die komplementäre Falle schnappen kann. Da die verriegelnde Klinke beidseitig des einen Rastelements vorgesehen ist, erfolgt eine geeignete Verriegelung erst nachdem der obere Behälter in unverkippter Stellung auf dem unteren Behälter platziert worden ist.
- Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform ist an der mit den Rastelementen versehenen Seitenwand des Behälters eine Griffmulde vorgesehen, sowie ein Tastelement, mit dem sich die Verriegelungsklinke unter Überwindung der Spannkraft des Spannelements in eine Entriegelungsstellung bewegen lässt. Das Tastelement ist dabei in vorteilhafter Weise relativ nahe zur Griffmulde angeordnet, so dass sich zum Lösen eines oberen Behälters dieser in den Griffmulden ergreifen lässt, gleichzeitig mit einem Finger einer jeweiligen Hand das Tastelement niederdrückbar ist, und nach einem Entriegeln der Verriegelungsklinke der obere Behälter ohne Umgreifen von einem unteren ehemals mit diesem verriegelten Behälter abgehoben werden kann.
- Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Rastnase an der Unterseite einer Behälterseitenwand angeordnet, wobei das komplementäre Verrast-Gegenstück eine Ausnehmungsnut an der Oberseite dieser Seitenwand ist.
- Beim Stapeln zweier Behälter greift demnach eine an jeder Seitenwand im Bodenbereich angeordnete Nase des oberen Behälters in eine jeweilige Ausnehmungsnut an der Oberseite der Seitenwand eines jeden unteren Behälters. In diesem Fall ist die Verriegelungsklinke eine an der Unterseite einer Seitenwand beidseitig der Nase zweigeteilte Klinke, die in eine komplementäre Falle des unteren Behälters greifen kann. Der Begriff ”zweigeteilte Klinke” ist dabei so zu verstehen, dass die Klinke aus einem einzigen Formteil bestehen kann, die in der Mitte eine Ausnehmung hat, in der die Nase eines Rastelements angeordnet ist, die Klinke also aufgrund ihrer Ausnehmung über die Rastnase greift. Eine solche ”zweigeteilte Klinke” lässt sich damit auch mit einem einzelnen Tastelement in ihre Entriegelungsposition bewegen. Gleichsam ist es möglich, die ”zweigeteilte Klinke” aus zwei körperlich voneinander getrennten Bauteilen vorzusehen.
- Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform sind die Nase und die Verriegelungsklinke in einer Aussparung der Seitenwand angeordnet, derart, dass diese beiden Elemente nicht über die untere Seitenwandkante abragen. Das bedeutet mit anderen Worten, dass beim Aufsetzen eines Behälters auf einen Untergrund weder die Nase noch die Verriegelungsklinke den Boden berühren. Dies minimiert einen Verschleiß der jeweiligen Rastnase und Verriegelungsklinke. Natürlich müssen dann zur Gewährleistung der Funktionsfähigkeit des Stapel- und Verriegelungsmechanismus die Rastnut und die Verriegelungsfalle an einer Oberseite der jeweiligen Seitenwand über das Behälterdeckenniveau abragen.
- Die Erfindung wird nun mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben. In diesen zeigt
-
1 zwei aufeinander gestapelte erfindungsgemäße Behälter; -
2 Details des Stapelmechanismus aus1 ; und -
3 Details des Rast- und Verriegelungsmechanismus. -
1 zeigt in der linken Bildhälfte zwei aufeinandergestapelte erfindungsgemäße Transport- oder Lagerbehälter10 . Obgleich diese Behälter in ihrer Grundfläche übereinstimmen, können sie eine unterschiedliche Höhe haben. Der eine geringere Höhe aufweisende obere Behälter10 ist unverschiebbar auf dem größeren Behälter in verriegelter Stellung aufgesetzt, d. h. bezogen auf eine jeweilige Seitenwand16 ruht die Rastnase in der Rastnut und die Verriegelungsklinke sitzt in ihrer Verrigelungs-Falle. Der untere Behälter ist seinerseits nicht auf einem weiteren erfindungsgemäßen Behälter aufsitzend, so dass seine beiden Rastnasen18 am unteren Ende seiner beiden gegenüberliegenden Seitenwände16 frei ist. Die jeweilige Rastnase18 ragt dabei nicht über die Bodenkante des Bodens12 nach unten ab. Eine Griffmulde28 des jeweiligen Behälters befindet sich an jeder mit Rast- und Verrieglungselementen versehenen Seitenwand16 in der Nähe des jeweiligen Behälterbodens12 . Der untere Behälter10 ist aus Gründen der Übersichtlichkeit ohne Tastelement26 und ohne Verriegelungsklinke22 dargestellt. Lediglich die Rastnase18 ist gezeigt. - Demgegenüber ist beim oberen Behälter
10 unter der Griffmulde28 ein Tastelement26 sowie eine Verriegelungsklinke22 gezeigt. Diese Situation ist in den versetzten Schnitten A-A und B-B im Detail gezeigt. - Die Schnittansicht A-A zeigt einen Schnitt durch die Griffmulde
28 , das Tastelement26 , die Rastnase18 und die Ausnehmungsnut des Verrastelements20 . Dieses mit X gekennzeichnete Detail ist in2 in vergrößertem Ausschnitt nochmalig dargestellt. Die in1 gezeigten Schnittansichten machen deutlich, wie die Ausnehmungsnut20 des Verrastelements an der jeweiligen Seitenwand16 über das Niveau der Behälterdecke14 abragt. Die Behälterdecke14 offenbart in den Schnittansichten eine mittige Vertiefung zur Aufnahme eines in die Behälterdecke versenkbaren Tragegriffs. Dieser ist verschwenkbar im Deckel angelenkt, so dass der erfindungsgemäße Behälter mit einer Hand getragen werden kann. Die Schnittansicht B-B verläuft durch die Griffmulde28 , das Tastelement26 , die Verriegelungsklinke22 und die Verriegelungsfalle24 . Dieses mit Y gekennzeichnete Detail ist in2 in vergrößertem Ausschnitt nochmalig dargestellt. - In
2 sind die Details ”X” und ”Y” aus1 in einer jeweiligen Vergrößerung dargestellt. Diese Details zeigen den Verbindungsbereich der zwei übereinander gestapelten Behälter10 . Gemäß Detail X ragt die Rastnase18 des oberen Behälters in die Ausnehmungsnut20 des unteren Behälters. Die aus der Zeichnungsebene ragenden Abmessungen von Rastnase18 und Ausnehmung20 sind so bemessen, dass eine laterale Verschiebung in einer beliebigen Richtung der Grundfläche unterbunden ist. Wie dies in2 gezeigt ist, hat die Ausnehmungsnut20 des Rastelements eine bezogen auf die Abmessung der Rastnase übergroße Tiefe, mit anderen Worten einen vertikalen Hohlraum. Dies hat den Vorteil, dass die Ausnehmungsnut20 sich nicht sofort mit Schmutzpartikeln vollständig zusetzen kann, die sich in der nach oben offenen Ausnehmung20 ansammeln könnten. In dieser Schnittansicht sieht man ferner die nahe Anordnung zwischen Griffmulde28 einerseits und Tastelement26 andererseits, sodass die Box gleichzeitig in der Griffmulde ergriffen und das Tastelement gedrückt werden kann. Das Tastelement ist mit einer Feder36 vorgespannt, sodass das Tastelement in seiner Ruhestellung nach außen gedrückt ist und zum Entriegeln gegen die Federkraft von Hand nach innen zu drücken ist. - Die vergrößerte Darstellung Y zeigt den Schnitt durch die Griffmulde
28 , das Tastelement26 und die Verriegelungsklinke22 , die in der Verriegelungsfalle24 ruht. Im gezeigten Zustand sind die beiden aus1 übereinander gestapelten Boxen mittels der Verriegelung damit miteinander arretiert. Beim Aufstellen der oberen Behälterbox10 wird bei richtiger Positionierung die abgeschrägte Konusfläche der Verriegelungsklinke22 auf die Oberkante der Verriegelungsfalle24 aufgesetzt, wobei beim Absenken des oberen Behälters die Klinke durch die Konusschräge nach innen gedrückt wird, bis die Verriegelungsklinke22 in die Verriegelungsfalle24 einschnappt (siehe hierzu Detail Z). -
3 zeigt den Schließmechanismus des erfindungsgemäßen Behälters von der Seitenansicht in größerem Detail. Beim Aufsetzen einer Box10 auf einen unteren erfindungsgemäßen Behälter10 ist die obere Box auf der unteren Box so zu positionieren, dass die Rastnase18 des oberen Behälters in die an der Seitenwand16 der unteren Box befindliche Ausnehmungsnut20 einsitzt. Gleichzeitig mit dem Absetzen der oberen Box10 gleitet die beidseitig der Rastnase18 geteilte Verriegelungsklinke22 an der Oberkante des Rastelements bzw. der Verriegelungsfalle entlang, welche Elemente sich an der Oberseite der Seitenwand16 des unteren Behälters10 befinden. Dann, wenn die obere Box vollständig und richtig positioniert auf der unteren Box10 angeordnet ist, verrastet die beidseitig der Rastnase ausgebildete Klinke22 automatisch in der Falle24 , die im gezeigten Ausführungsbeispiel aus zwei Teilfallen besteht. Natürlich kann hier auch eine einzelne Falle vorgesehen sein, wenn die Ausnehmungsnut20 des Rastelements nicht in einer so großen Tiefe ausfällt, wie dies bei dem in3 gezeigten Ausführungsbeispiel der Fall ist. - Die letztendliche Verriegelungssituation ist in der unteren Darstellung von
3 gezeigt. - Zum Entriegeln des erfindungsgemäßen Mechanismus ist mit einer Hand in die Griffmulde
28 zu greifen, wobei mit einem oder zwei Fingern das Tastelement26 betätigbar ist, das diesbezüglich so breit über die Breite der Griffmulde ausgeführt ist, dass ein Betätigen mit einem oder zwei Fingern immer problemlos erfolgen kann. Durch Niederdrücken des Tastelements26 wird die Verriegelungsklinke22 aus der Falle24 bewegt, indem die Klinke in Richtung zum Innenraum des oberen Behälters verschwenkt wird, wobei in freigegebener Position der Verriegelungsklinke die obere Behälterbox10 durch Anheben mittels der Griffmulde abgehoben werden kann. - Aus dieser Darstellung ist ferner zu erkennen, dass die Verriegelungsklinke
22 sowie die Rastnase18 des oberen Behälters in einer Ausnehmung der Seitenwand16 angeordnet sind, so dass diese Elemente nicht über die Unterkante des Bodens12 nach unten abragen. Damit ist verhindert, dass diese Elemente beim Aufsetzen des erfindungsgemäßen Behälters mit dem Untergrund in Kontakt geraten, wodurch einen Verschleiß der Elemente minimiert ist. -
- 10
- Behälter
- 12
- Boden
- 14
- Behälterdecke
- 16
- Seitenwand
- 18
- Nase des Rastelements
- 20
- Ausnehmungsnut des Verrastelements
- 22
- Klinke der Verriegelung
- 24
- Falle der Verriegelung
- 26
- Tastelement
- 28
- Griffmulde
- 30
- Aussparung in der Seitenwand
- 36
- Spannelement (Feder)
Claims (4)
- Tragbarer Transport- oder Lagerbehälter (
10 ) mit die Grundfläche des Behälters definierendem Boden (12 ) und einer Behälterdecke (14 ), sowie vier umlaufenden Seitenwänden (16 ), von denen zwei gegenüberliegende Seitenwände jeweils an einer Ober- und Unterseite komplementäre Rastelemente (18 ,20 ) aufweisen, sodass sich der Behälter (10 ) über seiner Grundfläche mit bezüglich der Rastelemente (18 ,20 ) baugleichen Modellen unverschiebbar stapeln lässt, wobei an der Seitenwand (16 ) mit Rastelementen (18 ,20 ) ferner eine federvorgespannte Verriegelungsklinke (22 ) beidseitig des einen Rastelements und eine komplementäre Falle (24 ) am anderen komplementären Rastelement vorgesehen sind, sodass beim Stapeln besagter Modelle die Verriegelungsklinke des einen Modells mit der Falle des anderen Modells in schnappverschließender Weise zusammenwirken kann und die Modelle miteinander automatisch verriegelbar sind. - Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der mit Rastelementen (
18 ,20 ) versehenen Seitenwand (16 ) eine Griffmulde (28 ) vorgesehen ist, sowie ein Tastelement (26 ), mit dem sich die Verrieglungsklinke (22 ) unter Überwindung der Federspannkraft des Spannelements (36 ) in eine Entriegelungsstellung bewegen lässt, wobei das Tastelement (26 ) relativ nahe zur Griffmulde (28 ) so angeordnet ist, dass sich der Behälter (10 ) gleichzeitig mit dem Finger einer Hand entriegeln und mit derselben Hand durch die Griffmulde anheben lässt. - Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Rastelement eine an der Unterseite einer Seitenwand (
16 ) angeordnete Nase (18 ) ist, deren komplementäres Gegenstück eine Ausnehmungsnut (20 ) an der Oberseite dieser Seitenwand (16 ) ist, und dass die Verriegelungsklinke (22 ) eine beidseitig der Nase (18 ) zweigeteilte Klinke ist, die in eine komplementäre zweigeteilte Falle (24 ) greifen kann, die an der Oberseite der Seitenwand (16 ) vorgesehen ist. - Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Nase (
18 ) und die Verriegelungsklinke (22 ) in einer Aussparung (30 ) der besagten Seitenwand (16 ) angeordnet sind, derart, dass sie beide nicht über die untere Seitenwandkante abragen.
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